Presseberichte HSG 2.Frauen
Saison 2010/11
„Norddeutsche Rundschau vom
13.4.11“
Münsterdorfs „Schaulauf“ erfolgreich
Itzehoe - Während sich der Münsterdorfer SV als souveräner Meister aus der Handball-Landesliga Mitte der Frauen verabschiedet, muss der MTV Herzhorn II als Vorletzter in die Kreisoberliga zurück. Beide Teams waren in ihren letzten Partien noch einmal erfolgreich.
Münsterdorfer SV – HSG Holstein Kiel/Kronshagen 24:21 (13:11)
Dass es im letzten Saisonspiel noch einmal spannend wurde, lag vor allem daran, dass beim MSV die Luft als bereits feststehender Meister schon etwas raus war. Die hochmotivierten Gäste konnten die Partie deshalb lange offen gestalten, ehe sich die Münsterdorferinnen dann doch etwas absetzten. Zunächst blieben die Tore Mangelware. Bis zum 6:6 (16.) resultierten die Treffer meist aus Strafwürfen. Der letzte Ausgleich für die Gäste aus Kiel fiel mit dem 7:7 (19.), dann legten die Gastgeberinnen zwei Tore vor und gaben die Führung bis zum Schluss nicht mehr ab.
Allerdings konnte sich der MSV in Durchgang eins nie mit mehr als zwei Toren absetzen, so dass die Partie spannend blieb. Zur Halbzeit lag Münsterdorf mit 13:11 vorn, wobei die A-Jugendliche „Bekki“ Binewies den letzten Treffer erzielt hatte. Nach dem Wechsel erhöhte das Team von Trainerin Monika Witt die Führung auf drei Treffer, wobei sich vor allem Nadine Nierzwicki und Sabrina Kühl treffsicher zeigten. Sonja von Dewitz’ Tor per Gegenstoß zum 20:16 (43.) bedeutete bereits die Vorentscheidung zu Gunsten des MSV. Die Münsterdorferinnen wussten ihre Führung zu verteidigen, denn die nie aufsteckenden Gäste hatten nicht mehr die Kraft, den Spieß noch einmal umzudrehen, zumal Torhüterin Eike Jankowski immer stärker wurde und einige gute Chancen der HSG zunichte machte. „Meggie“ Mularczyk war es dann vorbehalten mit dem 24:21 das letzte Tor der laufenden Serie zu erzielen.
Nach Spielende wurde es dann noch einmal feierlich, als Spielwart Frank Wipper die Münsterdorferinnen für die Meisterschaft ehrte und dabei feststellte, dass sich am letzten Spieltag in Münsterdorf die beiden fairsten Mannschaften der Spielklasse gegenüber gestanden hatten.
Münsterdorfer SV: Eike Jankowski, Lisann Mumm, Meggie Mularczyk 4, Lena Passuaer 3, Nadine Nierzwicki 5, Sabrina Kühl 7, Sonja v.Dewitz 2, Linda Schmidt 3, Julia Limmer, Aneke Meier, Katharina Witt, Katrin Henke, Bekki Binnewies 1.
Münsterdorfer SV – HSG Holstein II 24:21 (13:11)
Nach sieben Siegen in Serie endete Holsteins Höhenflug gegen Münsterdorf. „Es musste schon der Meister kommen, um uns zu stoppen“, resümierte HSG-Trainer Stephan Edler. Spielerisch gleichwertig machte eine schlechtere Kieler Chancen-Verwertung den Unterschied aus, obwohl die „Krabben“-Flügelzange mit Julie Schindlbeck und Franziska Westphal dem Favoriten das Gewinnen erschwerte.
Holstein: Kaack 1, Manthe 1, Schindlbeck 4, Schirren 5, Sell 1, Westphal 5, Hohnhold 2, Schmidt 2.
Münsterdorf
– HSG Holstein II
Schon vor dem Saison-Finale in der Frauen-Landesliga stehen alle wichtigen Fakten fest: Münsterdorfer SV steigt in die SH-Liga auf. Herzhorn II und Wankendorf gehen in die jeweiligen
Kreisoberligen. Die „Krabben“ des Tabellensiebten HSG Holstein II empfangen ohne Druck den Ligaprimus aus Münsterdorf (morgen, 15 Uhr). HSG-Trainer Stephan Edler bekam von seinen Schützlingen zum Abschiedsspiel ein „Handball-Lehrbuch“ als Erinnerung an eine erfolgreiche Saison geschenkt. Edler meint: „Wir konnten aus den Fehlern am Anfang schnell lernen. Vielleicht gelingt es uns ja, die Feier des Favoriten etwas zu trüben.“
„Kieler Nachrichten vom 5.4.11“
HSG
Holstein – TSV Wankendorf 22:13 (7:8)
Solange ihre Kräfte reichten, boten die Wankendorferinnen ohne Abwehrchefin Kathrin Schawohl (dienstlich), Linkshänderin Anne Delfs (kurzfristig erkrankt) und Keeper Lea Gundlach (Urlaub) kreativ Paroli, ehe Holstein den Höhenflug mit dem sechsten Sieg in Serie standesgemäß fortsetzte. „Erste Halbzeit vollverschlafen, aber nach der Pause toll gekämpft“, interpretierte HSG-Trainer Stephan Edler den Verlauf. Rechtsaußen Christine Gatermann und Linksaußen Kristin Goele nahmen das Schlusslicht in die Kieler „Krabben“-Flügelzange.
Holstein:
Gatermann 3, Goele 3, Kaack 3, Schirren 5, Sell 1, Sommerschuh 4, Westphal 1,
Wotschke 1, Schmidt 1.
TSVW: Heisch 4, Könnecke 2, Petersen 3, Sell 2, Jürgensen 2.
„Holsteinischer Courier vom
5.4.11“
Wankendorf vor der Pause stark
Holstein Kiel/Kronshagen II – TSV Wankendorf 22:13.
Die Gastgeberinnen schienen in der ersten Halbzeit gedanklich noch nicht im Spiel zu sein. Die vorherige Verabschiedung einiger Spielerinnen, die zum bevorstehenden Saisonende den Verein verlassen werden, schien doch Spuren hinterlassen zu haben. Die Wankendorferinnen hingegen agierten zunächst stark konzentriert und sorgten mit ihrer sattelfesten Defensive für eine recht ausgeglichene erste Halbzeit, die sie sogar mit einer 8:7-Führung beendeten.
Doch nach dem Wiederanpfiff gerieten die Gäste gegen die nun hellwachen Kielerinnen schnell mit fünf Toren in Rückstand (38.). „Da wurde plötzlich jeder kleine Fehler gnadenlos ausgenutzt und in ein Gegentor umgewandelt“, versuchte Wankendorfs Trainer Martin Schawohl zu beschreiben, was seinem total ersatzgeschwächtem Team widerfahren war. Ab Mitte der zweiten Halbzeit ließen bei Wankendorf die Kräfte und die Kondition zusehends nach. Am kommenden Sonntag um 15 Uhr bestreiten die Wankendorferinnen als Absteiger ihr letztes Landesligaspiel gegen die HSG Hamdorf/Breiholz – „unter dem Motto ,Wir genießen noch jede Minute in dieser Liga’, wie Schawohl erklärte. Der Coach selbst räumt nach dem Saisonende seinen Posten. Schawohl wird von Marc Stammler beerbt, der bislang die Männer der SG Bordesholm/Brügge II in der Kreisoberliga trainierte.
TSV Wankendorf: Kanopka – Jürgensen (2), Baer, Heisch (4), Petersen (3), Sell (2), Harder, Lietzau, Könnecke (2), Punner.
„KN - Holsteiner Ausgabe vom
2.4.11“
Holstein/Kronshagen
II – TSV Wankendorf (morgen, 15.10 Uhr)
Während Holstein zuletzt fünf Spiele ohne Niederlage blieb, warten die Wankendorferinnen seit dem 14. November 2010 auf den zweiten Saison-Sieg. „Irgendwann geht jede Serie zu Ende. Warum nicht in Kiel?“, fragt TSV-Trainer Martin Schawohl. Neuntplatzierte „Krabben“ strotzen gerade vor Selbstvertrauen, sind allerdings nichtsdestotrotz ein Gegner vom Kaliber schlagbar. Dank mannschaftlich stets sehr geschlossener Leistungen teilt man intern persönliche Verantwortlichkeiten gleichmäßig auf viele Schultern und selbst wenn Kreisläuferin Sophie Baer selten trifft, stellt sie oft erfolgreiche Sperren, um Sarah-Lena Heisch, Jennifer Könnecke oder Tina Jürgensen Tore zu ermöglichen.
„Kieler Nachrichten vom 1.4.11“
Quartett
verabschiedet sich beim Landesligisten HSG Holstein II
Verrückte Handball-Welt beim Tabellenneunten der Frauen-Landesliga HSG Holstein Kiel/Kronshagen II – während die „Krabben“ ihre Erfolgsserie mit dem sechsten Sieg über Schlusslicht TSV Wankendorf am 21. Spieltag fortsetzen wollen, endet im letzten Saison-Heimduell gleichzeitig eine Ära (Sonntag, 15.10 Uhr). Für Anja Möller, Meike Sell, Nicole Schirdewahn und Tina Schirren wird es der finale Auftritt vor den eigenen Fans. Das Quartett zieht sich nach vielen Jahren Leistungs-Handball in tiefere Gefilde zurück, um nur noch Hobbysport zu betreiben.
Auch Trainer Stephan Edler beendet sein Holstein-Engagement am 10. April. Die junge A-Jugend Meistergarde steht allerdings schon in den Startlöchern, um nahtlos das Altbewährte abzulösen. Mit Kiels explosiver Mischung aus Routiniers und Talenten wollen widererstarkte „Krabben“ nun gegen Wankendorf gewinnen. „Ohne hochnäsig zu wirken, sind wir selbstbewusst genug, um sicherlich keinen Gegner zu unterschätzen, aber trotzdem jeden Rivalen zu bezwingen“, beteuert Stephan Edler.
„Kieler Nachrichten vom 22.3.11“
Raisdorfer
TSV – HSG Holstein II 23:25 (13:12)
Holstein Höhenflug setzte sich mit dem fünften Sieg in Serie fort, so dass Kiels „Krabben“ den Klassenerhalt schafften. Im Schlussspurt sicherte Nicole Schirdewahn beide Punkte durch tolle Paraden. „Wir sind an der Heimniederlage selbst Schuld. Unsere schlechte Chancenverwertung ist der rote Faden durch diese Saison, und die Deckung kommt oft einen Schritt zu spät“, ärgerte sich RTSV-Coach Christian Poth.
RTSV:
Ackermann 3, Briesenick 2, Drews 1, Gerhardt 2, Jessen 5, Möller 5, Pavlovic 2,
Stajohann 3.
Holstein: Kaack 5, Schirren 5, Sell 2, Westphal 3, Jakusch 3, Schmidt 4, Meenke 3.
„KN-Ostholsteiner Ausgabe vom 19.3.11“
Der Raisdorfer TSV kann ohne Sorgen aufspielen.
Raisdorfer TSV – HSG HolKro II (So., 16.30 Uhr)
Die Raisdorferinnen bleiben die launische Diva der Liga.
In drei Heimpartien hat das Team von Chefcoach Christian Poth noch Gelegenheit seinen
ramponierten Ruf aufzupolieren: „Trotz unserer ständigen Berg- und Talfahrt
gilt es den treuen Fans jetzt zu beweisen, dass wir konstant gut spielen
können.“ Man darf spekulieren, mit welchem Gesicht nun Holstein (9.) Paroli
geboten wird.
„Kieler Nachrichten vom 18.3.11“
HSG
Holstein II in Raisdorf
Vier Matchbälle bleiben den Handballerinnen der HSG Holstein II, um mit einem fehlenden Sieg das Minimalziel Klassenerhalt in der Frauen-Landesliga klar zu machen. Die erste Chance für neuntplatzierte „Krabben“ bietet sich am 20. Spieltag im Prestigeduell beim Raisdorfer TSV (Sonntag, 16.30 Uhr). „Wenn wir unsere Leistungen aus dem Training abrufen, kann es klappen,
jetzt schon alles dingfest zu machen“, klingt HSG-Coach Stephan Edler nach vier Erfolgen selbstbewusst genug, die Serie gegen unberechenbare Raisdorferinnen fortzusetzen. Ob es zum Comeback von Regisseurin Rebecca Hohnhold nach ihrem Nasenbeinbruch kommt, entscheidet sich erst kurzfristig.
„Kieler Nachrichten vom 1.3.11“
Tungendorfs Sturz setzte sich gegen Holstein II fort
SV Tungendorf –
HSG Holstein II 11:20 (4:11)
Tungendorfs tiefer
Fall und Holsteins Höhenflug setzten sich fort. Am klaren „Krabben“-Sieg gab es
keinerlei Zweifel. Nicole Schirdewahn parierte 29 Neumünsteraner Würfe, ließ
nur drei Feldtore zu. Die A-Jugendlichen Samiah Jakusch beziehungsweise Celine
Lange waren erneut Aktivposten, weshalb der Klassenerhalt greifbar nah rückt,
im Gegensatz zur Situation beim akut abstiegsgefährdeten Gegner. „Ich weiß bald
nicht mehr weiter“, rätselt SVT-Trainer Mario Schlüter über die Ursachen der
Krise.
SVT: Duus 6, Henke 1, Wettzel 3, Hildebrandt 1.
Holstein: Kaack 1, Sell 2, Sommerschuh 2, Westphal 3,
Jakusch 2, Lange 7, Wotschke 1, Schmidt 2.
„Holsteinischer Courier vom
1.3.11“
Beim
SVT macht sich Ratlosigkeit breit
Tungendorf erlebt erneuten Einbruch
Neumünster - Für die Frauen des
SV Tungendorf bleibt die Luft in der Handball-Landesliga nach der
11:20-Niederlage gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen II dünn. Sie belegen
weiterhin den ersten Nichtabstiegsplatz und sollten sich tunlichst in den noch
ausstehenden vier Begegnungen stabilisieren, um nicht doch noch in den sauren
Abstiegsapfel beißen zu müssen
SV Tungendorf – HSG Holstein Kiel/Kronshagen II 11:20.
Die Tungendorferinnen legten das gleiche Verhaltensmuster wie bei den vergangenen Niederlagen an den Tag. Bis Mitte der ersten Halbzeit agierten sie auf Augenhöhe (3:4), produzierten wenig Fehler und hielten sich an das Konzept. Dann trat wieder die altbekannte Nervosität ein, auch wenn der Rückstand – jedoch auch aus den Fehlversuchen des Gastes heraus resultierend – bis zur 24. Minute (3:5) in Grenzen gehalten werden konnte. „Plötzlich lief bei uns gar nichts mehr zusammen. Ich kann diesen Einbruch nicht erklären und muss meine Ratlosigkeit zugeben“, sagte SVT-Trainer Mario Schlüter.
Umstellungen im Deckungsverband schienen sich im zweiten Durchgang auszuzahlen. Jetzt wurden deutlich mehr Bälle gewonnen und landeten in der ersten oder zweiten Welle – aber nur nicht im Tor. „Zuerst hatte man das Gefühl, wir könnten noch etwas erreichen, aber dazu mussten wir einfach zu oft in Unterzahl agieren“, erinnerte sich Schlüter. Nach der 15:10-Führung in der 54. Minute zogen die Kielerinnen im Schlussspurt noch einmal an. Angesichts der Fehler und der mangelnden Chancenverwertung sträuben sich Schlüter zwar inzwischen die Haare, den Glauben an seine Mannschaft hat er jedoch noch nicht verloren. „Allerdings muss sich jede Akteurin auch hinterfragen, ob sie tatsächlich immer alles gibt“, fordert der Coach unbedingten Leistungswillen seiner Spielerinnen ein.
SV Tungendorf: Petersen, Gallus – Duus (6), Beierke, Henke (1), Roloff, Hildebrandt (1), Schwardt, Korten, Hilgendorf, Berg, Wettzel (3).
„KN - Holsteiner Ausgabe vom
26.2.11“
SVT
muss besser treffen
SV
Tungendorf – HSG HolKro II (So., 16.30 Uhr)
Kampf allein genügt kaum zum Klassenerhalt. Das bekamen die enttäuschten Tungendorferinnen zuletzt gegen Mannschaften wie Münsterdorfer SV (20:29), HSG Hohn/Elsdorf (21:27), Preetzer TSV (15:22) oder HSG Gettorf/Osdorf (21:29) deutlich zu spüren. Selbst bei der 9:21-Hinrundenniederlage zeigte Holstein dem SVT klar seine Leistungsgrenzen auf. Das soll nicht noch einmal passieren. Eine regelmäßig eklatante Chancenverwertung sogar vom Siebenmeter-Punkt als größtes Manko muss schleunigst ad acta gelegt werden. „Ich muss meinen sehr verunsicherten Spielerinnen eintrichtern, dass sie es können. Eigene Stärken abzurufen, ist eine Frage des Selbstvertrauens“, beschwört Chefcoach Mario Schlüter Tungendorfs Teamgeist. Mareike Hilgendorf, Ann-Christin Beierke und Sabrina Behmerburg stehen wieder zur Verfügung, so dass den Kieler „Krabben“ bis auf Torhüterin Marnie Petersen (Schulter-Verletzung beim Umzug) ohne Probleme fast in Bestbesetzung nicht nur beherzt, sondern jetzt auch erfolgreich Paroli geboten werden soll.
„Kieler Nachrichten vom 25.2.11“
„Krabben“
wollen Serie fortsetzen
Mit drei überzeugenden Siegen kamen zuletzt wiedererstarkte, aber weiterhin abstiegsbedrohte Handballerinnen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen II als Tabellenneunter schrittweise aus dem Keller. Am 18. Spieltag der Frauen-Landesliga Mitte möchten die „Krabben“ ihre Miniserie beim SV Tungendorf (10.) ausbauen, um sich für den Rest der Saison ein Zittern um den Klassenerhalt zu ersparen (So., 16.30 Uhr). „Wir dürfen uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern wollen auf Nummer sicher gehen“, sagte HSG-Chefcoach Stephan Edler. Für Tungendorf hat das Duell bereits Endspiel-Charakter. Holstein spricht von einer „gefühlten Vier-Punkte-Partie“. Bessere Trainingsbeteiligung und gute Konditionsarbeit zahlten sich zwischenzeitlich bei den Kielerinnen aus. Selbst ohne Kristin Goele (Hausbau), Lisa Bott oder Anne Manthe (beide im Uni-Prüfungsstress) wollen die „Krabben“ erneut Power-Handball bieten.
„Kieler Nachrichten vom 22.2.11“
HSG Holstein II wachte erst nach dem 0:5 auf
HSG Holstein II
– SG Wift 25:16 (9:11)
Mit diesem dritten
Sieg in Serie kommt Holstein Schritt für Schritt dem Klassenerhalt näher. Es
dauerte allerdings, bis die „Krabben“ ihre Nerven im Griff hatten und den 0:5-Fehlstart
korrigierten. „Zum Glück konnten wir den Hebel umlegen“, berichtete HSG-Coach
Stephan Edler. Die Achse zwischen Tina Schirren im Rückraum und Meike Sell
bekam Wift fortan nicht mehr in den Griff. Theresa Schmidt trumpfte als
Rechtsaußen auf. Sarah Wurr ließ als frühere Neumünsteranerin defensiv kaum
etwas anbrennen. Kein Wunder, dass SG-Trainer Thorsten Möller beim Abpfiff
restlos bedient zur Kabinen-Krisensitzung bat: „Es ist mir unerklärlich, warum
man erst alles richtig macht und dann kampflos abschenkt.“ Mit hängenden Köpfen
schlichen die Wittorferinnen insofern wie begossene Pudel vom Parkett.
Tore für Holstein: Kaack 1, Schirren 4, Sell 3, Sommerschuh 4, Wurr 2, Wotschke 3, Schmidt 8.
Für Wift: Julia Langowski 5, Nina Langowski 2, Olbrich 1,
Pfützenreuter 2, Harms 6.
„Holsteinischer Courier vom
22.2.11“
Wittorfs Frauen verlieren nach 11:9-Pausenführung
noch mit 16:25
Holstein Kiel/Kronshagen II – SG Wittorf/FTN 25:16.
Das Ergebnis lässt auf den ersten Blick vermuten, dass die Wittorferinnen ihrem Gegner völlig unterlegen waren. In Anbetracht der 11:9-Halbzeitführung aus Sicht der SG Wift erscheint die Sache schon wieder etwas anders. In der ersten Hälfte dominierte das Möller-Team ganz klar den Gegner und lag unter anderem mit 5:0 (10.) 8:4 (21.) und 11:9 (30.) vorn. „Bis dahin haben wir vorne klug und konzentriert gespielt, und ich hätte auch alles auf einen Sieg für uns gesetzt. Aber dann hat meine Mannschaft eine 15-minütige Auszeit genommen – und das war es dann auch schon“, berichtete Gästecoach Thorsten Möller.
Nachdem Janina Harms durch Manndeckung aus dem Spiel genommen wurde, versuchte der eigentlich gut eingespielte Rückraum die Partie zu übernehmen, fand sich aber überhaupt nicht zurecht. Die Kielerinnen nutzten die Abschlussschwäche der Gäste gnadenlos aus und spielten sich bis zur 45. Minute eine 15:12-Führung heraus. In der 55. Minute setzte Möller beim 15:18-Rückstand alles auf eine Karte und auf die offensive Abwehrvariante. „Entweder holst du dann noch was raus, oder du gehst unter; also haben wir es versucht“, sagte Möller. Zwar wurden nun wirklich erfolgreich die Bälle erobert, aber es folgten klägliche Abschlussversuche auf Seiten der Wittorferinnen. Bis auf wenige Ausnahmen ließen alle die Köpfe hängen und ergaben sich ihrem Schicksal. „Wir haben in den letzten fünf Minuten noch sieben Tore kassiert, weil sich die Mannschaft aufgegeben hat“, lieferte Möller die Erklärung für die hohe Niederlage.
SG Wittorf/FTN: Bollbuck, Grabowski - Olbrich (1), Schulze, Harms (6), Redmer, Pfützenreuter (2), J. Langowski (5), N. Langowski (2), Hack, Schlüter, Hein.
„KN - Holsteiner Ausgabe vom
19.2.11“
„Krabben“
stehen mit dem Rücken zur Wand
Holstein
Kiel/Kronshagen II – SG Wift (morgen, 15.10 Uhr)
Als
Tabellenfünfter im sicheren Feld der Rangliste pendeln die Neumünsteranerinnen
zurzeit abwechselnd mit Niederlagen oder Siegen irgendwo zwischen Niemandsland
und Mittelmaß, gleichwohl SG-Coach Thorsten Möller den Eindruck relativiert.
„Das Ziel war und bleibt allein unser Klassenerhalt. Unterm Strich verkaufen
wir uns ganz gut, auch wenn Aufsteiger eben manchmal Lehrgeld zahlen.“ Mit
einem Auge gilt es sich oben zu orientieren, doch das Zweite muss im
Abstiegskampf Obacht geben. Neuntplatzierte Kieler „Krabben“ stehen trotz des
Doppelerfolgs in Hamdorf beziehungsweise Lütjenburg rücklings zur Wand. Nach
Wittorfs sensationellem Triumph beim Geheimfavorit Preetzer TSV wiederholte
sich dieser Geniestreich
gegen HSG
Gettorf/Osdorf nicht. Das Lazarett lichtet sich durch die Rückkehrerinnen
Melanie Pfützenreuter (Bänderdehnung am Fuß auskuriert) und Julia Langowski
(Grippe genesen).
HSG
II mit Selbstvertrauen gegen SG Wift
Vom Valentinstag inspiriert wollen die Frauen von HSG Holstein Kiel/Kronshagen II als Neunter der Landesliga Mitte ihren Fans am Sonntag (15.10 Uhr) Handball zum Verlieben gegen den Tabellenfünften SG Wift bieten. Nach zwei zuletzt erkämpften sowie herausgespielten Siegen scheint der Knoten bei den wiedererstarkten „Krabben“ im Abstiegskampf geplatzt zu sein. „Gute Trainingsleistungen spiegeln sich wider. Mit jedem Erfolgserlebnis steigt auch das Selbstvertrauen“, sagt HSG-Trainer Stephan Edler. Geholfen hat bei der HSG zuletzt auch die konstant gute Form von Kim Wotschke und Theresa Schmidt als vereinsinterne Neuzugänge aus dem erweiterten Oberliga-Aufgebot. Beide gehören bis zum Saison-Finale fest zum Landesliga-Kader.
HSG
Hamdorf/Breiholz – HSG Holstein/Kronshagen II 15:23 (8:9)
Holstein bestand
die Feuertaufe in der heißen „Hölle Hamdorf“ bravourös. Ohne Zeitstrafen zu
riskieren, waren konzentrierte „Krabben“ vom Anwurf bis zum Schlusspfiff
eiskalt. Meike Sell und Katja Sommerschuh hatten defensiv alles im Griff.
Ansonsten brachte Nicole Schirdewahn hilflose Breiholzerinnen mit ihren
Reflexen zur Verzweiflung. Offensiv sprühte Kiels Regisseurin Rebecca Hohnhold
vor Kreativität. „Toller Teamgeist und eine hundertprozentige Einstellung waren
heute unsere entscheidenden Trümpfe“, sagte HSG-Trainer Stephan Edler.
Tore für Holstein: Goele 1, Sell 5, Sommerschuh 2, Wurr
2, Hohnhold 4, Wotschke 2, Schmidt 7.
Hamdorf/Breiholz:
„Richtig schlecht“
HSG mit 15:23-Heimniederlage gegen Holstein/Kronshagen
II
Hamdorf - Eigentlich wollte die HSG Hamdorf/Breiholz weiter ganz vorne in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen mitmischen. Diese Chance vergab das Team von Robert Wichmann aber durch eine vermeidbare 15:23 (8:9)-Niederlage gegen die abstiegsbedrohte HSG Holstein/Kronshagen II. „Wir haben richtig schlecht gespielt“, stellte der Trainer enttäuscht fest.
HSG Hamdorf/Breiholz – HSG Hol./Kronshagen II 15:23 (8:9)
Nach dem Spiel hatte der Hamdorf/Breiholzer Trainer die Gründe der Niederlage schnell ausgemacht. „Unser Rückraum hat total versagt. Da von dort kein Druck kam, waren auch unsere starken Außen abgemeldet“, haderte Robert Wichmann uns sprach von einem verdienten Sieg der Gäste. Dabei startete die HSG recht Erfolg versprechend. Nach dem 4:1 aber hatte sich die Gästeabwehr eingestellt und hielt dagegen. Tor um Tor holte der Gast auf und hatte zur Pause mit 9:8 die Nase vorne. Als dann nach dem Wechsel die Hamdorf/Breiholzer Abwehr auch nicht mehr so kompakt stand, nutzte Kronshagen die Chance, sich über 14:11 auf 18:11 (47.) abzusetzen. Dieser Rückstand gab der HSG Hamdorf/Breiholz den Rest. Die Mannschaft fand überhaupt nicht mehr ins Spiel zurück und musste sich deutlich mit 15:23 geschlagen geben.
Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz: Wichmann (5), Hohnsbehn (4), Bajorat (4), Rohwer und Junge (je 1).
HSG
II auf heißem Pflaster
Nach
dem jüngsten Sieg müssen die abstiegsbedrohten Landesliga-Handballerinnen der
HSG Holstein Kiel/Kronshagen II morgen (17.15 Uhr) beim Tabellenvierten HSG
Breiholz nachlegen.
„Das
wahrscheinlich heißeste Pflaster aller Hallen, wo es sehr robust zur Sache
geht. Deshalb müssen wir uns genauso resolut wehren“, fordert HSG-Trainer
Stephan Edler. Personell plagen Holstein ein paar Probleme. Lisa Bott wird aus
privaten Gründen pausieren. Anne Manthe passt mit eingerissenem Zehennagel in
keinen Schuh. Für Geologie-Studentin Julie Schindlbeck ist die Saison aufgrund
mehrerer Monate dauernder Exkursion gen Chile ohnehin gelaufen.
„Landeszeitung vom 11.2.11“
HSG
Hamdorf/Breiholz: Ein Heimsieg ist Pflicht
HSG Hamdorf/Breiholz – HSG Holstein Kiel/Kronshagen
(Sbd.,
17.15 Uhr)
Rendsburg - Nach dem Kraftakt mit dem hart erkämpften Unentschieden in der Vorwoche bei der HSG Gettorf/Osdorf will die HSG Hamdorf/Breiholz in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen den Anschluss an die Tabellenspitze halten. Der Tabellenvierte hat es mit der HSG Holstein/Kronshagen II zu tun und hat eine Mannschaft zu Gast (Sonnabend, 17.15 Uhr), die dringend Punkte braucht, um aus dem Tabellenkeller herauszukommen.
„Wenn wir weiter oben dran bleiben wollen, müssen wir Holstein/Kronshagen II zu Hause schlagen“, ist für den Hamdorf/Breiholzer Trainer Robert Wichmann ein Heimsieg eigentlich Pflicht. Doch dem HSG-Coach ist bewusst die Gäste bisher als eine handballerische „Wundertüte“ daher gekommen sind und somit schwer auszurechnen sein werden. „Wir haben uns in Kiel schwer getan“, erinnert er sich. „Erst in den letzten Minuten haben wir den Sieg nach einer ausgeglichenen Partie klar gemacht.“ Damals entführte die HSG Hamdorf/Breiholz die Punkte durch ein 17:14 (7:7). Gegen Holstein/Kronshagen kann Trainer Wichmann bis auf Trienke Holling alle anderen Spielerinnen aufbieten. Voraussetzung für einen Sieg ist eine starke Deckungsarbeit. Die HSG darf sich im Eins-gegen-Eins nicht ausspielen lassen. Sonst wird es schwer.
„Kieler Nachrichten vom 8.2.11“
SG
Lütjenburg/Dannau – HSG Holstein II 17:23 (5:10)
HSG Holstein
II stoppte Negativserie bei schwacher SG DaLü
„Ein kollektiver
Totalausfall“, übte SG-Coach Andreas Wulff Selbstkritik. Ohne Kristin Bunn
fehlte das ordnende Händchen, so dass die „Küken“ zum wild gewordenen
Hühnerhaufen mutierten. Holsteins „Krabben“ nutzten ihre Gunst der Stunde, um
nach vier Niederlagen den Negativtrend zu stoppen. „So muss es weitergehen.
Noch ist nämlich nichts gewonnen“, warnt Kiels Trainer Stephan Edler vor einer
Zittersaison. Auf Torhüterin Anja Möller war unter anderem bei vier Strafwürfen
Verlass. Talent stellten Hannah Meenke (A-Jugend) und Theresa Schmidt beim sehr
guten Landesliga-Debüt als Flügelzange unter Beweis.
DaLü: Anne-Kathrin Bunn 2, Conrad 6, Fliessner 1, Hansen 2, Lütje 1, Birr 4, Jennifer Tietjens 1.
Für Holstein: Kaack 2, Schirren 3, Sommerschuh 4,
Westphal 1, Hohnhold 1, Jakusch 1, Schmidt 4, Meenke 7.
„KN-Ostholsteiner Ausgabe vom
5.2.11“
„Küken“
wollen Revanche nehmen
SG
Lütjenburg/Dannau – HSG Holstein II (So., 14 Uhr)
Wankendorf/Preetz
- Im eigenen „Wohnzimmer“ fühlen sich die Handballerinnen aus dem Kreis Plön am
Wohlsten, weshalb es niemanden wundert, dass vor dem 15. Saison-Spieltag der
Frauen-Landesliga Mitte beim Preetzer TSV als Tabellenzweiter sowie
siebtplatzierten Aufsteiger SG Lütjenburg/Dannau (7.) dank des Heimvorteils
berechtigte Hoffnung besteht, doppelt zu punkten.
Abstieg ist für
den Neuling im Augenblick kein Thema. „Das soll natürlich so bleiben, aber wer
weiß schon, wen es alles am Saisonende aufgrund der gleitenden Skala neben den
beiden letzten Mannschaften zusätzlich trifft“, spekuliert SG-Trainer Andreas
Wulff. Um nichts dem Zufall zu überlassen, soll HSG Holstein II als Zehnter
gebührend auf Distanz gehalten werden. Das Hinspiel verloren die „Küken“ 16:22,
um nun gegen akut gefährdete Kieler „Krabben“ Revanche zu nehmen.
HolKro
II braucht mehr Teamgeist
Die
abstiegsbedrohten Handballerinnen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen II stecken
als Zehnter noch im Winterschlaf. Höchste Zeit, dass sich das am 15.
Landesliga-Spieltag bei der SG Lütjenburg/Dannau (7.) ändert (Sonntag, 14 Uhr).
Nach zuletzt vier Niederlagen droht Ungemach. „Die schlechte
Trainingsbeteiligung spiegelt sich im Spiel mit fehlendem Teamgeist wider“,
spricht HSG-Coach Stephan Edler Klartext. Als verlängerter Arm auf dem
Hallenparkett sind Führungspersönlichkeiten wie Rebecca Hohnhold oder Anne
Manthe mehr denn je gefordert. Julie Schindlbeck (krank), Sarah Wurr
(beruflich) und Meike Sell (privat) fehlen. Aus der Dritten helfen Jenna
Schwarz sowie die Schwestern Kim Berit und Svenja Wotschke.
„Kieler Nachrichten vom 1.2.11“
Preetzer
TSV – HSG Holstein II 25:16 (14:9)
Preetz - Das
Viertelfinale im DHB-Pokal auf HVSH-Ebene bescherte vielen Handballerinnen der
Landesliga Mitte ein spielfreies Wochenende. Durch den 25:16-Heimerfolg über
HSG Holstein II rechtfertigte Preetzer TSV die Rolle als erster Verfolger des
Münsterdorfer SV, während abstiegsbedrohte „Krabben“ immer mehr unter Druck
geraten.
Viele Kielerinnen
scheinen sich ihrer prekären Situation noch gar nicht bewusst, denn wie sonst
soll man einen schnellen 0:7-Rückstand erklären. Zudem haderte HSG-Coach
Stephan Edler mit 16 Siebenmetern allein gegen seine Mannschaft: „Nicht einer
war berechtigt.“ Das sah PTSV-Trainerkollege Hauke Scharff allerdings eher
anders: „Wir haben nur neun Strafwürfe verwandelt, die mir unstrittig schienen
und sind als ausgleichende Gerechtigkeit sonst stets gescheitert.“ Am völlig
verdienten Preetzer Sieg gab es ohnehin keine Zweifel. Bei Holstein wusste nur
Keeper Anja Möller zu gefallen.
PTSV: Ahrens 7, Edler 1, Koop 1, Lütt 1, Rensmeyer 4, Tobies 5, Thode 1, Wehrs 5.
Holstein: Manthe 5, Schirren 2, Sell 2, Sommerschuh 2,
Westphal 3, Wotschke 2.
„Kieler Nachrichten vom 29.1.11“
Derweil
müssen sich die zur Zeit vom Pech verfolgten Handballerinnen der HSG
Holstein/Kronshagen II langsam etwas einfallen lassen, um das Glück zu
erzwingen. Abstiegsbedroht als Tabellenzehnter wollen die „Krabben“ morgen beim
drittplatzierten Preetzer TSV über Kampf zum Spiel finden und dem Minimalziel
Klassenerhalt in der Frauen-Landesliga Mitte ein Stückchen näher kommen (15
Uhr, Blandfordhalle). „Obwohl es sehr schwer wird, wollen wir endlich
gewinnen“, beschwört HSG-Coach Stephan Edler Holsteins Teamgeist. Das
Familienduell gegen seine Frau Nina im PTSV-Trikot entbehrt natürlich nicht
einer besonderen Brisanz. In Kiel bekam die Preetzer Torjägerin trotz des
21:18-Sieges mit dem Veilchen durch ihre eigene Mannschaftskameradin Victoria
Ahrens kein schönes Andenken ab.
KN-Ostholsteiner Ausgabe /
28.1.11
PTSV
will Rückschlag vermeiden
Preetzer TSV –
HSG Holstein Kiel/Kronsh. II (So., 15 Uhr)
Preetz - Wenn am
Wochenende in der Frauen-Landesliga Mitte mit drei noch offenen Spielen die
Rangliste begradigt wird, erhalten alle Handballerinnen aus dem Kreis Plön eine
neue Chance, um vom Nachzügler vielleicht sogar zum Vorreiter zu avancieren. Beim drittplatzierten Preetzer TSV kann man im
Erfolgsfall über Abstiegskandidat HSG Holstein Kiel/Kronshagen II (10.) als
Verfolger Nummer eins weiter zur Attacke auf Spitzenreiter Münsterdorfer SV
blasen.
In Preetz hängen die Flaggen seit der jüngsten Pleite auf Halbmast. Nach ernüchternden Niederlagen gegen Breiholz im Doppelpack darf sich PTSV-Trainer Hauke Scharff fortan keinen weiteren Rückschlag mehr mit seinen Schützlingen leisten, gleichwohl er Druck von jungen Talenten wie Nina Rensmeyer, Hanna Tobies oder Mandy Windmüller nimmt: „Niemand schrieb sich das Ziel Aufstieg auf unsere Vereins-Fahne, sondern Rang eins bis vier.“ Das Familien-Duell mit hoch motivierten Kieler „Krabben“ wird alles andere als ein Selbstgänger. HSG-Coach Stephan Edler kennt Preetzer Schwächen und Stärken als ehemaliger Spieler aus dem Effeff. Auch wie man verhindert, dass seine Ehefrau Nina gegen Holstein trifft, weiß Edler am Effektivsten.
„Eckernförder
Zeitung vom 25.1.11“
Starker
Schlussspurt
HSG Gettorf/Osdorf nach Erfolg in Kronshagen nun
Tabellenzweiter
Gettorf - Noch zehn Minuten vor dem Spielende hatte es für die Landesliga-Handballerinnen der HSG Gettorf/Osdorf alles andere als nach einem Sieg ausgesehen. Bei der HSG Holstein/ Kronshagen II lag das Team von Michael Altenhof zu diesem Zeitpunkt noch mit 20:23 zurück. Da bewies der Coach ein glückliches Händchen. Er wechselte mit Daniela Truhn seine zweite Torfrau ein. Die bedankte sich mit starken Paraden, wehrte mehrere freie Bälle ab und war so etwas wie die Initialzündung für die Mannschaft. Die HSG Gettorf/Osdorf bog die Partie noch mit 25:24 (12:13) und kämpfte sich damit auf den zweiten Tabellenplatz vor.
„Wir sind gut gestartet und haben in den ersten zehn Minuten konzentriert und erfolgreich gespielt“, blickt HSG-Trainer Michael Altenhof zurück. Dann musste er aber mit ansehen, wie sich die 6:2-Führung schnell in einen 10:11-Rückstand verwandelte. „Holstein/ Kronshagen hat Kathrin Glusk in kurze Deckung genommen. Das hat uns einige Probleme bereitet“, gibt Altenhof zu. Dieses Spiel setzte sich nach der Pause fort, auch wenn die HSG nach dem 12:13 beim Wechsel schnell wieder ausglich. Beim 20:17 führte der Gastgeber erstmals mit drei Toren. Die Gäste verkürzten zwar noch einmal auf 20:19, sahen sich aber dann wieder einem 20:23 (50.) gegenüber. „Unsere junge Spielmacherin Jennifer Theil hat sich dann ein Herz gefasst. Zusammen mit Daniela Truhn hat sie den Umschwung eingeleitet“, lobt Altenhof. Als dann das 25:23 fiel, musste der Coach nicht mehr lange zittern. „Letztlich war es dennoch ein glücklicher Erfolg”, gesteht Altenhof.
Tore für die HSG Gettorf/Osdorf: Gluck (11), Dibbern (4), Lübker (3), Goebel (2), Teil (2), Benthien (2) und Wurm (1).
„Kieler Nachrichten vom 25.1.11“
Starker
Gettorfer Schluss-Spurt
HSG Holstein
Kiel/Kronshagen II – HSG Gettorf/Osdorf 24:25 (13:12)
Neumünster -
Während der Münsterdorfer SV, Spitzenreiter der Frauen-Landesliga Mitte, beim
SV Tungendorf problemlos siegte, verpatzten die Handballerinnen des
drittplatzierten Preetzer TSV das Verfolgerduell in der „Hölle Hamdorf“, sodass
nach dem glücklichen Erfolg gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen II nun die
HSG Gettorf/Osdorf als Geheimfavorit Tabellenzweiter ist.
Trotz guter
Leistung setzte sich der freie Fall abstiegsbedrohter Kieler „Krabben“ fort.
Holstein führte zwischenzeitlich sogar 23:20 (48.), scheiterte erst im starken
Gettorfer Schlussspurt an Gäste-Ersatzkeeper Daniela Truhn als spät
eingewechselte Matchwinnerin. Auch Kathrin Glusk, Dorothea Dibbern und Hjordis
Lübker fanden gerade so eben noch zur gewohnten Treffsicherheit zurück. Im
Gegensatz zu Osdorf bleibt das Team von Stephan Edler vom Pech verfolgt.
Holstein: Goele 1, Manthe 2, Schirren 3, Sell 5, Sommerschuh 5, Hohnhold 4, Jakusch 2, Lange 2.
HSG: Benthien 2, Dibbern 4, Glusk 11, Göbel 2, Lübker 3,
Theil 2, Wurm 1.
„Eckernförder
Zeitung vom 22.1.11“
Tempospiel
soll bei Holstein/ Kronshagen II zum Erfolg führen
Gettorf - Noch stehen die Chancen für die HSG Gettorf/Osdorf gut, ganz vorne in der Handball-Landesliga Mitte eine gute Rolle zu spielen. Geht es nach Trainer Michael Altenhof, soll es auch so bleiben. Bei der HSG Holstein/Kronshagen II will die HSG am Sonntag, ab 15.10 Uhr in Kronshagen den 20:18-Hinspielerfolg möglichst wiederholen und damit Platz drei festigen.
„Auch wenn wir derzeit komplett sind und keine Ausfälle haben, so wird es doch eine ganz schwere Kiste“, vermutet der Coach. Die HSG Holstein/Kronshagen steht momentan auf dem 9. Tabellenplatz und hat gegenüber dem Regelabstiegsplatz gerade einmal zwei Punkte Vorsprung. „Die werden in eigener Halle alles geben,” rechnet Michael Altenhof mit einer erheblichen Gegenwehr der Kielerinnen. Der Gastgeber ist deshalb so schwer einzuschätzen, weil er in der Hinterhand mehrere erfahrene Spielerinnen hat und die wahrscheinlich, da es so eng ist, nach und nach einbauen wird.
„Wir kennen zwar die Mannschaft recht gut, deshalb wird es aber keineswegs ein Selbstgänger“, hat Altenhof seiner Mannschaft noch einmal deutlich gemacht, das viel auf die Abwehrarbeit ankommen wird. „Wir müssen aus der Abwehr heraus kommen und Gegenstöße laufen”, ist Altenhof mit seiner Mannschaft in Sachen Positionsspiel noch nicht so weit, um eine so ausgebuffte Abwehr auseinander spielen zu können. „Dass wir im Positionsspiel noch Defizite haben, hat sich bei der Niederlage gegen Preetz gezeigt, aber auch, trotz des Sieges, bei der SG Lütjenburg/Dannau.“ Altenhof erwartet eine aggressive, offensive Deckung seiner Spielerinnen, um den Vorteil im Tempospiel nutzen zu können.
Hohe
Hürde für die HSG Holstein II
Kommt es für HSG
Holstein II im Kampf um den Klassenerhalt zu einer kleinen Krise oder ziehen
sich neunplatzierte „Krabben“ am eigenen Schopf aus dem Abstiegssumpf? Am 14.
Spieltag der Handball-Landesliga haben die Holstein-Frauen mit der
Gettorf/Osdorf (3.) einen Dicken Brocken zu Gast (Sonntag, 15.10 Uhr,
Suchsdorfer Weg). „Wir wissen, dass jetzt jede Partie Endspiel-Charakter hat.
Gettorf ist ein sehr gefährlicher Gegner. Es gilt die Osdorfer Achse zwischen
Kreisläuferin Hjordis Lübker sowie Kathrin Glusk und Dorothea Dibbern im
Rückraum in den Griff zu bekommen“, betont Holstein-Coach Stephan Edler die
vielleicht spielentscheidende taktische Aufgabe seines Teams
„KN-Eckernförder Ausgabe vom 21.1.11“
Handball
für starke Nerven
Gettorf/Osdorfer
Teams gefordert
Gettorf/Osdorf -
Handball im Altkreis Eckernförde ist nichts für herzinfarktgefährdete Fans. Unter Erfolgsdruck steht Frauen-Geheimfavorit
HSG Gettorf/Osdorf als Dritter, wenn man dem punktgleichen Führungsduo
Münsterdorfer SV und Preetzer TSV weiterhin hautnah Paroli bieten will. Das
Drehbuch zum kommenden Spieltag der Landesliga Mitte könnte also kaum
spannender geschrieben sein, zumal auswärts ohnehin größere Aufregung
garantiert ist.
Holstein/Kronshagen
II - Gett./Osd. (So., 15.10 Uhr)
Nachdem hoch
motivierte Gettorferinnen gerade erst den Lütjenburger Heimnimbus zerstörten,
will das Team von Trainer Michael Altenhof fortan die nur neuntplatzierten
Kieler „Krabben“ knacken. „Spielerisch ist bei uns seit der Winterpause zwar
noch etwas Sand im Getriebe, doch sonst kann ich kämpferisch keinen
kritisieren.“ Vorbildlich, wie sich Nina Wurm defensiv und offensiv in den
Dienst ihrer Mannschaft stellt. Die Hochzeit mit GTV-Handballer Steffen
Augspach im Sommer scheint zu beflügeln. Dank nomineller Bestbesetzung muss
unter den Osdorferinnen intern rotiert werden. Unlängst fiel Torfrau
Daniela Truhn dem Rotstift zum Opfer. Wer diesmal nur zum Zuschauen verdammt
ist, entscheidet sich erst kurzfristig vor dem Anwurf
HSG Holstein II
– HSG Hohn/E. 21:24 (10:9)
Das Fehlerfestival
sah Hohn als glücklichen Sieger. Kiel bekam Maria Meier nie in den Griff, die
serienweise elf Siebenmeter herausholte, selbst verwandelte und dem tapferen
Torfrauen-Duo Nicole Schirdewahn/Anja Möller keine Chance ließ. Eine gut
aufgelegte Rechtsaußen Franziska Westphal reichte nervösen „Krabben“ nicht, um
wenigstens zu egalisieren. „Ab sofort hat jetzt jede Partie Endspielcharakter“,
ahnt Holstein-Coach Stephan Edler, dass kräftig um den Klassenerhalt gezittert
werden muss.
Holstein: Manthe 5, Schirren 3, Sell 2, Sommerschuh 2, Westphal 8, Wurr 1.
„Landeszeitung vom 11.1.11“
Recht gut hat die HSG Hohn/Elsdorf die Winterpause
überstanden. Die Schützlinge von Coach Sönke Kutsche starteten mit einem 24:21
(10:11)-Sieg beim Tabellennachbarn HSG Holstein/Kronshagen II ins neue Jahr.
HSG Holstein/Kronshagen II – HSG Hohn/Elsdorf
21:24 (11:10)
Von einem „wichtigen Sieg“ sprach HSG-Trainer Sönke Kutsche. Dabei waren die Vorzeichen alles andere als optimal. Die HSG musste auf Torfrau Andrea Groth und Eugenia Schneider verzichten. Katrin Witt und Annegret Plöhn waren erst von einer Grippe genesen. Bis zum 16:16 Mitte der zweiten Halbzeit war die Partie ausgeglichen. „Als wir dann in Unterzahl in Führung gingen, haben wir diese nicht wieder abgegeben“, freute sich Kutsche. Die Gäste setzten sich auf 20:17 ab. Nach dem 23:20 (58.) hatte die HSG noch einmal bange Minuten zu überstehen, denn Hohn/Elsdorf stand nur noch mit vier Feldspielerinnen auf dem Parkett. Die Gastgeberinnen verkürzten zwar auf 21:23, doch Annegret Plöhn setzte mit dem 24:21 unmittelbar vor dem Abpfiff den Schlusspunkt in diesem Spiel.
Tore für die HSG Hohn/Elsdorf: Meier (12/8), Stürken (4), Plöhn (3), Witt (2), Reimer (2) und Mentzer (1).
Holstein
II will Fahrt aufnehmen
Mit guten Vorsätzen starten die Handballerinnen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen II ins neue Sportjahr. Als Tabellen-Achter schien ihr Saisonverlauf bisher längst nicht so vom Erfolg begleitet wie gewünscht. Beim Rückrunden-Auftakt in der Frauen-Landesliga Mitte geloben die „Krabben“ für das Spiel gegen den Tabellenneunten HSG Hohn/Elsdorf (morgen , 13 Uhr, Suchsdorfer Weg) Besserung. „Fehlende Cleverness in punkto Chancenverwertung war unser größtes Manko“, erinnert HSG-Trainer Stephan Edler an emotionale Achterbahnfahrten.
„Landeszeitung vom 8.1.11“
HSG Holstein/Kronshagen II – HSG Hohn/Elsdorf (So.,
13 Uhr)
Die HSG Hohn/Elsdorf muss im „Duell der Kellerkinder“ beim Tabellennachbarn HSG Holstein/Kronshagen II (Sonntag, 13 Uhr, Sporthalle Kronshagen) antreten.
Eine offene Rechnung hat die HSG Hohn/Elsdorf bei der HSG
Holstein/Kronshagen II zu begleichen. Das Hinspiel ging denkbar knapp mit 18:19
verloren. Für Hohn/Elsdorf begann mit dieser Niederlage die Zeit der Leiden. Es
folgten weitere drei Niederlagen ehe der erste Erfolg eingefahren werden
konnte. Doch so richtig in Schwung ist die HSG Hohn/Elsdorf bisher nicht
gekommen. Ein Sieg in Kronshagen ist dringend erforderlich. „In der vergangenen
Saison war Kronshagen für uns ein gutes Pflaster“, denkt Trainer Sönke Kutsche
gerne an der 23:20-Erfolg zurück. Für die HSG Hohn/Elsdorf wäre es der erste
Auswärtssieg der Saison und könnte die erhoffte Aufholjagd einleiten. „Bei
Holstein/Kronshagen II weiß man aber nie, in welcher Besetzung das Team
antritt. Die Mannschaft hat einen sehr großen Kader. In Bestbesetzung wird es
schwer, die Punkte dort zu entführen“, hat Kutsche Respekt vor dem Gastgeber.
Die HSG muss in diesem Spiel auf Torfrau Andrea Groth und Eugenia Schneider
verzichten. Dafür wird Trainer Kutsche Kathrin Stührken aus der zweiten
Mannschaft mitnehmen.
HSG
Holstein II – Münsterdorfer SV 14:27 (8:18)
Der
Münsterdorfer SV und Preetzer TSV überwintern in der Handball-Landesliga Mitte
Frauen bis zum 9. Januar punktgleich auf dem ersten und zweiten Platz.
Der Spitzenreiter
war mehrere Nummern zu groß für Holstein. Meisterlich auftrumpfende
Münsterdorferinnen trafen, wie sie wollten, machten in Kiel den
Klassenunterschied ohne Erbarmen klar. HSG-Torfrau Anja Möller wurde in der
ersten Hälfte im Stich gelassen. Mit Keeper Nicole Schirdewahn und Routinier
Tina Schirren leisteten ansonsten überforderte „Krabben“ etwas mehr Gegenwehr.
„Jeder Fehler von uns wurde bestraft. Ich denke Münsterdorf ist ein bisschen
stärker als Preetz“, spekulierte Kronshagens Trainer Stephan Edler.
Holstein: Bott 2, Gatermann 1, Manthe 2, Schindlbeck 2,
Schirren 5, Schütt 1, Hohnhold 1.
MSV
festigt Spitze
HSG Holstein Kiel/Kronshagen – Münsterdorfer SV 27:14
(18:8).
Itzehoe - In der Handball-Landesliga Mitte der Frauen gewannen die beiden Mannschaften des KHV Steinburg ihre Auswärtsspiele zum Jahresabschluss. Tabellenführer Münsterdorfer SV siegte mit 27:14 bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen, verbesserte sich auf 16:4 Punkte und verteidigt Tabellenplatz eins.
Trotz Favoritenposition war der MSV gewarnt: Beginnend mit einer kompakten 6:0-Deckung sollte dem Gastgeber der erste Schwung genommen werden. In der Anfangsphase tat sich die HSG sehr schwer mit der aufmerksamen Münsterdorfer Deckung, die konsequent am Kreis agierte und ein Anspiel an die Kreisläuferin nicht zuließ. Auch war der Angriff der Hauptstädterinnen zu sehr auf die Mitte konzentriert, wo aber kein Durchkommen war. Ganz anders der MSV; einmal in Ballbesitz wurde sehr schnell nach vorne gespielt. Noch ehe sich die Abwehr der HSG positioniert hatte, kam man zum Torwurf. Der Ball lief schnell durch die Reihen, was zwangsläufig zu Torchancen führte und diese nutzten die MSVerinnen konsequent aus. Zuverlässig und sehr konzentriert beim Abschluss zog man Tor um Tor davon. Über 8:2 (10.), 13:4 (17.) und 18:6 (26.) war Münsterdorf deutlich überlegen. Dass es dann kein Debakel für die tapfer kämpfenden Kielerinnen gab, lag allein an den MSVerinnen.
Diese hatten sich in der Pause scheinbar mehr auf die anschließende Weihnachsfeier als auf die zweite Hälfte des Spiels konzentriert. Hatte der MSV im ersten Durchgang noch fast jede Chance genutzt, schoss man danach die neue Torhüterin der HSG warm. Selbst klare Chancen wie Strafwürfe oder mehrere Tempogegenstöße konnten die Steinburgerinnen nicht verwerten. Da aber auch die Heimischen nicht trafen, stand es nach 40 Minuten immer noch 18:8. Die MSV-Abwehr stand weiterhin sicher, auch wenn die HSGerin Tina Schirren jetzt einige überraschende Würfe aus dem Rückraum verwertete. Um jetzt die Spielanteile gleichmäßig zu verteilen, nahm „Ersatztrainer“ Joachim Witt seine Rückraumschützen vom Feld und gab anderen Spielerinnen die Chancen, sich zu zeigen. Letztendlich ein überaus verdienter und deutlicher Sieg der Steinburgerinnen, der bei besserer Konzentration durchaus hätte höher ausfallen können.
Zum Hinrunden-Abschluss in der Handball-Landesliga Mitte möchte das Frauen-Team vom Tabellenachten HSG Holstein Kiel/Kronshagen II noch mal die Muskeln spielen lassen. Gegner ist morgen allerdings kein Geringerer als Spitzenreiter Münsterdorfer SV, dem selbst nur ein Sieg zur Herbstmeisterschaft verhilft (17 Uhr, Suchsdorfer Weg). „Wir geben unser Bestes“, vertraut HSG-Trainer Stephan Edler eigenen Stärken. Tipps von Ehefrau Nina, die für Preetz Tore wirft, bekommt Edler nicht, denn das Top-Duell zwischen PTSV und MSV fiel kürzlich wegen glatter Straßen aus. Auf Torhüterin Maxi Schröder (Knie) und die Übersicht von Tina Schirren muss Holstein verzichten.
„Kieler Nachrichten vom 14.12.10“
Holstein II gewann in Wankendorf
TSV Wankendorf
– HSG Holstein II 12:18 (5:10)
Wankendorf
überwintert wohl als Schlusslicht. Ehe sich die Mannschaft von Martin Schawohl
auf Holstein eingestellt hatte, führten konzentrierte „Krabben“ 8:3: „Ich kann
allerdings kämpferisch
niemandem einen
Vorwurf machen.“ HSG-Keeper Anja Möller und Abwehrchefin Meike Sell sorgten für
stabile Kräfteverhältnisse. Offensiv wusste Rechtsaußen Franziska Westphal zu
gefallen. „Ein Pflichtsieg ohne Nervenflattern im Vier-Punkte-Spiel“, laut
Kiels Trainer Stephan Edler.
TSV: Delfs 2,
Könnecke 3, Schawohl 2, Sell 4, Jürgensen 1.
Holstein: Bott 1,
Goele 2, Manthe 2, Schindlbeck 1, Sell 2, Sommerschuh 3, Westphal 5, Wurr 2.
„Holsteinischer Courier vom
14.12.10“
TSV Wankendorf – HSG Holstein
Kiel/Kronshagen II 12:18.
Neumünster - Die Negativserien
bei den Frauen des SV Tungendorf und des TSV Wankendorf rissen auch am jüngsten
Spieltag der Handball-Landesliga nicht ab. Beim
Schlusslicht TSV Wankendorf änderte die 12:18-Heimniederlage gegen die HSG
Holstein Kiel/ Kronshagen II nichts an der beklemmenden Position.
Der Siegeswille ist den Wankendorferinnen trotz der acht bisherigen Niederlagen zwar noch nicht abhanden gekommen und war auch bis zum 3:3 in der zehnten Minute zu erkennen, aber die Köpfe sind wohl immer noch nicht frei. Dies spiegelte sich in der schlechten oder besser: mangelnden Torausbeute wider. „Unsere Abwehr hat ja nicht schlecht gearbeitet, aber dann wurden einfache Chancen ausgelassen, und das war es dann. Schon steht es in der 18. Minute plötzlich 3:9, weil die anderen das Tor treffen und wir nicht“, ließ Wankendorfs Interimscoach Martin Schawohl die erste Halbzeit Revue passieren. Nach dem 5:10 zur Pause stellten die Einheimischen ihre Abwehr auf eine 4:2-Variante um, die dann auch fruchtete. „Das Problem war nur, einen Fünf-Tore-Rückstand abbauen zu müssen. Genau das hat uns letztlich das Genick gebrochen“, analysierte Schawohl. Beim 9:12 in der 42. Minute keimte noch einmal Hoffnung auf, wurde aber mit zwei weiteren Gegentreffern gleich wieder zunichte gemacht. „Es war aber trotzdem ein schönes Spiel, denn die Mädels waren kämpferisch alle da und hatten die Köpfe oben. Ich bin stolz auf die Mannschaft“, hielt der Wankendorfer Coach ausdrücklich fest.
TSV Wankendorf: Kanopka – Jürgensen (1), Baer, Heisch, Petersen, Sell (4), Harder, Schawohl (2), Delfs (2), Könnecke (3), Rade, Lietzau.
„KN - Holsteiner Ausgabe vom
11.12.10“
Wankendorf
will „Rote Laterne“ abgeben
TSV Wankendorf
– HSG Holst. Kiel/Kronsh. II (So., 16 Uhr)
Neumünster -
Väterchen Frost hatte den Frauen-Handball in der Landesliga Mitte vor
Wochenfrist ziemlich fest im Griff. Gleich drei Partien fielen wegen spiegelglatter
Straßen aus, darunter auch das Match des Schlusslichts TSV Wankendorf Der
zehnte Spieltag soll nun regulär stattfinden
TSV
Wankendorf – HSG Holstein II
Wunschlos
glücklich sind die Handballerinnen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen II vor dem
weiteren Saisonverlauf nicht. Am zehnten Spieltag gilt es beim Schlusslicht TSV
Wankendorf
(Sonn.,
16 Uhr, Ballsporthalle) vorweihnachtliche Gelassenheit zu bewahren, da
Tabellenplatz acht kein Ruhepolster bietet. „Eigentlich waren wir bisher gegen
viele Gegner spielerisch mindestens gleichwertig. Bloß unsere Chancenverwertung
ließ oft zu wünschen übrig“, nimmt HSG-Coach Stephan Edler seine Mannschaft in
Schutz. Im Kellerduell werden die sportlichen Sorgen sowie personellen Probleme
ohne das Duo im Tor Maxi Schröder und Nicole Schirdewahn aber kaum weniger,
obwohl Anja Möller den Kader als dritte Keeperin wieder komplettiert. Neben
Tina Schirren (fehlt privat) meldete sich Sophie Kaack (rechter Daumen
eingegipst) für vier Wochen ab, sodass Meike Sell oder Katja Sommerschuh Regie
führen sollen.
„KN-Ostholsteiner Ausgabe vom 10.12.10“
TSV
Wankendorf – HSG Holstein Kiel/ Kr. II (So., 16 Uhr).
Das Kellerduell
gegen zurzeit achtplatzierte Kieler „Krabben“ könnte eine gute Gelegenheit für
die Wankendorferinnen sein, um ihre Rote Laterne abzugeben. „Wir kämpfen bis
zum Umfallen“,
verspricht
TSV-Trainer Martin Schawohl. Lädierte Spielerinnen wie Tina Jürgensen
(Knieprobleme), Yvonne Raade (mit dem Fuß-Knöchel umgeknickt) oder Caroline
Petersen (Hüft-Prellung) stellen sich in den Dienst der Mannschaft.
„Kieler Nachrichten vom 7.12.10“
HSG
Holstein in Gefahr
HSG Holstein II
– Raisdorfer TSV 20:24 (6:10)
Neumünster. Die
Gesundheit der Handballerinnen ging am neunten Spieltag Landesliga Mitte Frauen
natürlich vor. Ob spiegelglatter Straßen mussten gleich drei Partien abgesagt
werden. Für HSG Holstein Kiel/Kronshagen II steigt die Abstiegsgefahr seit
einer weiteren Heimniederlage gegen den Raisdorfer TSV.
Trotz einer
Formverbesserung gegenüber den Vorwochen blieb Kiel chancenlos. „Wir bekamen
die Raisdorfer Kreisläuferin nicht gut genug unter Kontrolle. Das ging oft nur
auf Kosten von
vielen
Siebenmetern“, kritisierte HSG-Trainer Stephan Edler. Als A-Jugendliche Femke
Lobstaedt bewies zwar ihr Talent zwischen den Pfosten, da das etatmäßige Trio
mit Maxi Schröder (Verdacht auf Kreuzbandriss am Knie), Anja Möller (privat
verhindert) und Nicole Schirdewahn (Venen-Operation) fehlte, konnte den
Raisdorfer Sieg allerdings nicht verhindern. Neben Carola Funkenberg wirbelten
auch die Flügelflitzerinnen Nina Möller/Kathrin Stajohann oder Nicole Maurer
und Pamela Jessen aus dem Rückraum Holsteins „Krabben“ bis zur
23:16-Vorentscheidung gehörig durcheinander. „Vorne lief der Ball wie am
Schnürchen und hinten hatten Abwehrchefin Maren Hilgers und Torfrau Christiane
Bachmann fast alles im Griff“, sagte RTSV-Coach
Christian Poth.
Tore für Holstein:
Gatermann 1, Goele 1, Kaack 3, Manthe 4, Schindlbeck 5, Schirren 1, Theissen 1,
Westphal 3, Wurr 1.
Für RTSV:
Funkenberg 5, Jessen 4, Maurer 2, Möller 4, Pavlovic 1, Stajohann 8.
KN-Ostholsteiner Ausgabe /
4.12.10
Holstein/Kronshagen
II – Raisdorfer TSV (Sonntag, 15.10 Uhr)
Lütjenburg/Preetz
- Weiße Weihnacht und die erste Saisonentscheidung,
wer Handball-Herbstmeister in der
Frauen-Landesliga Mitte wird, rücken näher. Wem im Kreis Plön am neunten Spieltag zum zweiten Advent ein sportliches
Lichtlein aufgeht, darum wetteifern neben Spitzenreiter Preetzer TSV auch
Aufsteiger SG Lütjenburg/Dannau (5.), Geheimfavorit Raisdorfer TSV (6.) sowie
Schlusslicht TSV Wankendorf.
Raisdorf kommt
einfach nicht richtig in Tritt. Zwischen dem Saisonziel und der Realität klafft
eine Lücke. Die Moral stimmt zwar, wie das letzte Remis nach mannschaftlich
geschlossener Aufholjagd gegen Gettorf zeigte, doch in Kiel soll die
Negativserie von 1:5 Punkten ad acta gelegt werden. „Unsere Abwehrarbeit
entwickelt sich immer besser. Bloß im Angriff fehlt etwas mehr Abgebrühtheit“,
weiß RTSV-Trainer Christian Poth zu berichten. Der Raisdorfer Kader ist fast
komplett, so dass zwei Spielerinnen interner Rotation zum Opfer fallen. Offen
bleibt, ob Rechtsaußen Nina Möller (mit dem Knöchel umgeknickt) einsatzbereit
zur Verfügung stehen kann.
HSG
Holstein II – Raisdorfer TSV
Am neunten Spieltag der Frauen-Landesliga Mitte dürfte es Sonntag für den Tabellenachten Holstein Kiel/Kronshagen II im Duell mit dem Raisdorfer TSV ab 15.10 Uhr heiß zur Sache gehen. Die oft flatterhaften „Krabben“ sind ob ihrer Schlappe beim MTV Herzhorn II auf dem Boden der Tatsachen gelandet. „Hoffentlich eine Niederlage zum Wachrütteln. Noch ist es zu früh, über Abstiegskampf zu spekulieren“, so HSG-Trainer Stephan Edler.
MTV Herzhorn II
– Holstein/K. II 22:20 (10:10)
Holstein blamierte
sich beim bisherigen Schlusslicht. Mit verhinderten Routiniers wie Tina
Schirren (Bindehaut-Entzündung) oder Maike Sell (familiäre Gründe) fehlte den
„Krabben“ eine ordnende Hand. Sogar eine 19:17-Führung (55.) brachten zu
hektische Kielerinnen nicht in Ruhe über die Zeit. Stattdessen wurde der greifbar
nahe Sieg durch Wild-West-Pässe und mangelnde
Chancenverwertung
verspielt. „Ich dachte, solche eklatanten Leistungs-Schwankungen sind vorbei.
Das war ein Schritt rückwärts“, schimpfte deswegen HSG-Trainer Stephan Edler.
Tore für Holstein:
Bott 3, Goele 2, Kaack 5, Manthe 1, Sommerschuh 2, Theissen 1, Westphal 5, Wurr
1.
„Norddeutsche Rundschau vom
30.11.10“
Steinburger
Doppel-Erfolg
Herzhorn II besiegt Kiel mit 22:20
Itzehoe - Ein erfolgreiches Wochenende gab es in
der Handball Landesliga Mitte für die Frauenmannschaften des KHV Steinburg. Der
Münsterdorfer SV schlug die HSG Hohn/Elsdorf mit 32:17 und auch MTV Herzhorn II
gewann das Heimspiel die HSG Holstein Kiel/Kronshagen II mit 22:20.
MTV Herzhorn II – HSG Holstein Kiel/Kronshagen II
22:20 (10:10).
Die erste Halbzeit verlief schleppend; immer wieder gingen die Gäste in Führung. Die Herzhornerinnen blieben trotz eines 5:7-Rückstandes dran. Mit einem 10:10 ging es in die Halbzeit. In der Pause hielt Kai Seefeld, der für MTV-Trainer Stefan Demant eingesprungen war, eine deutliche Ansprache. Deutlich motiviert gingen die MTVerinnen nun in die zweite Halbzeit. Sofort gelangen zwei Tempogegenstöße, die die Gäste wieder aufholten. Es begann ein harter Kampf um die zwei Punkte, die beide Mannschaften benötigten. Eine Zwei-Minuten-Strafe gegen die HSG in 56. Minute nutzten die Herzhornerinnen dann zum 22:20-Sieg.
Tore MTV Herzhorn: Dania Achenbach
4, Sina Kelsch 6, Anja Stoldt, Denise Stoldt, Anna Henrika Schulz und
Christiane Frank je 3
HSG
Holstein/Kronsh. II nach Herzhorn
MTV Herzhorn –
HSG Holstein (So., 17 Uhr)
Nach einer
Achterbahnfahrt im bisherigen Saisonverlauf der Frauen-Landesliga Mitte sollte
es für die Handballerinnen des Tabellenachten HSG Holstein Kiel/Kronshagen II
fortan beim Schlusslicht MTV Herzhorn II eher bergauf, statt talabwärts gehen.
Anwurf erfolgt bei den unberechenbaren „Krabben“ am Sonntag um 17 Uhr in
Glückstadt (Sporthalle-Nord). „Wir dürfen keinen Gegner unterschätzen“, warnt
HSG-Trainer Stephan Edler vor den scheinbar angeschlagenen Herzhornerinnen, die
seit dem 3. Oktober vergeblich auf ein zweites Erfolgserlebnis warten, während
sich bei Holstein Sieg und Niederlage abwechselten. Da Maxi Schröder (verletzt
am Knie) und Anja Möller (privat verhindert) fehlen, muss Nicole Schirdewahn
das arge Torwart-Problem alleinverantwortlich lösen.
HSG
Holstein II – SV Tungendorf 21:9 (11:6)
Holstein
dominierte fast nach Belieben. Ersatzgeschwächte Neumünsteranerinnen traten
allerdings auch nur mit einer Auswechselspielerin an, was aber die Kieler
Leistung kaum schmälert. Torfrau Anja Möller brachte Tungendorf zur
Verzweiflung. Ansonsten boten konzentrierte „Krabben“ in punkto
Chancen-Verwertung mannschaftlich geschlossen eine clevere Vorstellung. „Ich
hoffe, wir haben uns nun gefangen“, sagte HSG-Coach Stephan Edler, während
SVT-Trainerkollege Mario Schlüter resümierte: „Mehr war heute nicht drin. Mit
unserem kleinen Kader mussten wir dem Kräfteverschleiß Tribut zollen.“ Kim
Christin Schwardt betrieb offensiv und Andrea Duus defensiv wenigstens aktiv
Schadensbegrenzung.
Holstein:
Gatermann (4), Goele (1), Kaack (2), Manthe (4), Schindlbeck (3), Schirren (2),
Theissen (1), Westphal (2), Wurr (2).
SVT: Duus (1),
Schwardt (7), Krebs (1).
„Holsteinischer Courier vom 16.11.10“
HSG Holstein Kiel/Kronshagen II –
SV Tungendorf 21:9
Mit nur sieben Feldspielerinnen mussten die Tungendorferinnen in Kiel antreten, der Rest der Mannschaft stand SVT-Trainer Mario Schlüter aus verschiedenen Gründen nicht zur Verfügung. „Das war ein schwerer Gang. Wir haben mit unserer etatmäßigen Kreisläuferin im Aufbau spielen müssen, damit wir überhaupt alle Positionen besetzen konnten“, ließ Schlüter wissen. Trotz der hohen Niederlage macht er seinem Team keinen Vorwurf. „Wir haben gekämpft. Die Deckung stand zudem sehr gut, und bis zum 5:6 aus unserer Sicht in der 18. Minute haben wir noch dagegengehalten“ hielt Schlüter fest. Durch die Umstellung der Kielerinnen auf eine 6:0-Abwehrformation hatten es die Gäste ohne Rückraumschützen schwer und rieben sich immer wieder in Eins-gegen-eins-Situationen auf. Nach dem 9:15-Rückstand in der 45. Minute waren die Kräfte der Gäste aufgebraucht, und die Einheimischen nutzten diese Schwäche konsequent aus. „Meine Mädels wissen, was sie geleistet haben. Das ging an die Substanz, und ich kann allen nur ein Lob aussprechen – auch wenn dies bei solch einem Ergebnis eher selten vorkommt“, sagte Schlüter.
SV Tungendorf: Gallus – Duus (1), Beierke, Seidel, Krebs, Schwardt (7), Hilgendorf, Berg (1)
„Kieler Nachrichten vom 13.11.10“
HSG Holstein II will gegen SVT Schritt aus dem Keller machen
Nach zwei Niederlagen müssen zehntplatzierte Handballerinnen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen II erst mal kleinere „Krabben“-Brötchen backen. Um nicht selbst in Abstiegsgefahr zu geraten, hilft am siebten Spieltag in der Frauen-Landesliga Mitte lediglich ein Heimsieg gegen den Tabellensiebten SV Tungendorf (Sonntag, 15.10 Uhr). „Klar wollen wir so schnell wie möglich da unten raus aus dem Keller kommen, aber um den Klassenerhalt mache ich mir kaum Sorgen. Uns trennen ja keine Welten vom Mittelfeld und handballerisch steckt im Team genug Potenzial“, betont HSG-Trainer Stephan Edler, dass keine Negativserie droht, sondern sich der neu formierte Kader bald finden wird.
„Holsteinischer Courier vom 13.11.10“
Holstein/Kronshagen
II – Tungendorf (So., 15.10 Uhr)
Schwere
Auswärtsaufgabe steht SV Tungendorf (bei Holstein/Kronshagen II) bevor.
Tungendorfs
Traumstart mit drei Siegen gehört inzwischen der Vergangenheit an. Nach zwei
Niederlagen droht nun sogar eine Negativserie. „Wir waren ja nie ein
Geheimfavorit“, wiegelt SVT-Trainer Mario Schlüter ab. „Aber so schlecht wie
vergangene Woche gegen Gettorf wird
meine Mannschaft wohl nicht zweimal hintereinander spielen, sonst
gewinnen wir gar nicht mehr.“ Personell gibt es keine Entwarnung. Daniela
Kuhlmann (Rücken-Schmerzen) wartet weiter auf einen MRT-Termin. Cerrie Roloffs
Einsatz ist wegen einer Grippe fraglich. Krankenschwester Annika Henke muss
wegen ihres Schichtdienstes passen. Weil Holsteins „Krabben“ seit geraumer Zeit
auch weit unter Normalform agieren, dürfen alle Fans gespannt sein, welche
Überraschung diesmal in der Wundertüte steckt.
SG
Wift – Holstein II 20:17 (13:9)
„Anders als in den
Vorwochen spielten wir diesmal zwar nicht schön, aber erfolgreich“, sprach
SG-Coach Thorsten Möller von einem „schmutzigen Sieg“. Als vorgezogene Spitze
machten Kathrin Bahnsen, Jana Schlüter oder Julia Langowski oft die
Drecksarbeit, um Holstein zu verunsichern. Auch zweite Halbzeit wurden beide
Punkte eher ergebnisorientiert unter Dach und Fach gebracht. Bei uncoolen „Kieler
Krabben“ zieht sich ihre mittelmäßige Chancenverwertung wie ein roter Faden
durch die bisherige Saison. Zu allem Überfluss kam Torfrau Maxi Schröder wegen
einer frühen Knieverletzung (2.) ins Krankenhaus.
Wift: Bahnsen (3), Felgentreu (1), Julia Langowski (2), Nina Langowski (4), Olbrich (1), Panten (3), Pfützenreuter (1), Redmer (3), Schlüter (2).
Holstein: Manthe (2), Schirren (3), Schütt (2), Theissen (1), Westphal (6), Wurr (3).
„Holsteinischer Courier vom 9.11.10“
Wittorfs
Frauen siegen glanzlos
SG Wittorf/FTN – HSG Holstein Kiel/Kronshagen II 20:17.
Nach der knappen 25:26-Niederlage bei der HSG Gettorf/Osdorf wollte das vor Siegeswillen nur so strotzende Möller-Team vor heimischem Publikum etwas gutmachen. „Die Mädels waren unglaublich heiß. Dass sie unbedingt gewinnen wollten, merkte man ihnen schon vorher an“, beobachtete Trainer Thorsten Möller. Über die 5:1-Abwehrvariante ging die SG Wift gleich mit 6:1 (9.) in Führung und hielt den Gegner stets auf Abstand. „Wir haben zwar nicht so viele Bälle erobert, aber der Kieler Rückraum war durch unsere Spitze schon arg irritiert“, beschrieb Möller die erste Spielhälfte, die mit einer 13:9-Führung endete. „Zu Beginn der zweiten Hälfte hat Holstein Kiel zwar nochmals Alarm gemacht und ist bis auf 12:14 in der 38. Minute herangekommen, aber unser Sieg war nie ernsthaft in Gefahr“, sagte Möller. Dieser konnte sich insbesondere auf die stark auftrumpfende Torhüterin Sarah Grabowski verlassen, die doch so manchen Fehler ihrer Mannschaftskolleginnen ausbügelte. „Wir haben ohne Not viele technische Fehler produziert, sodass man von einem glanzlosen Sieg sprechen muss“, bemängelte Möller und zeigte sich auch mit der Torausbeute nicht gänzlich zufrieden.
SG Wittorf/FTN: Grabowski, Fehmer – Panten (4), Olbrich (1), Schulze, Redmer (2), Pfützenreuter (1), J. Langowski (2), N. Langowski (4), Schlüter (2), Felgentreu (1), Bahnsen (3).
„KN - Holsteiner Ausgabe vom
6.11.10“
In
der Ruhe liegt Wifts Kraft
SG Wift –
HolKro II (So., 15.30 Uhr)
Neumünster - Mit
der neuerlichen Absage des Tungendorfer Nachholspiels in Münsterdorf wegen
eines Wasserschadens sowie dem Trainerwechsel beim sieglosen Schlusslicht TSV
Wankendorf liegen turbulente Tage hinter Holsteiner Handballerinnen. Nur die SG
Wift ließ sich vor dem sechsten Landesliga-Spieltag der Frauen nicht aus der
Ruhe bringen.
Der Aufsteiger
zahlt Lehrgeld. Sogar gute Leistungen reichen manchmal nicht aus, um zu
punkten. „Was nützt es, 55 Minuten wie die Löwen zu kämpfen, wenn ein kleiner
Durchhänger dann alles schnell zunichte macht. Ärgerlich, aber egal, solange es
uns gelingt, wichtige Lehren daraus zu ziehen“, sagt SG-Trainer Thorsten
Möller. Früchte harter Arbeit machen sich bei Torjägerin Kathrin Bahnsen nach
langer Rekonvaleszenz immer stärker bemerkbar. Linksaußen Jana Schlüter wirbelt
ebenfalls erfolgreich und Natascha Fehmer/Sarah Grabowski sind als
Torhüterinnen ein gutes Gespann. Weil bis auf Svea Westphal (Rückenprobleme)
sowie Janika Hein (Fersen-Verletzung) keine weiteren Ausfälle drohen, möchten
hoch motivierte Wittorferinnen die Kieler „Krabben“ gern vernaschen.
Vorsicht Falle!
SG
WiFT – HSG Holstein II
Wenn
die HSG Holstein Kiel/Kronshagen II am Sonntag am sechsten Spieltag der
Frauen-Landesliga Mitte bei der SG Wift antritt, müssen die „Krabben“ höllisch
aufpassen, dass sie den Handballerinnen aus Neumünster nicht in das Fangnetz
schlüpfen, sondern selbst beide Punkte ab 15.30 Uhr (KSV-Halle) an Land ziehen.
„Eine schwierige Aufgabe gegen den Aufsteiger.
Aber
vom Gefühl her glaube ich, dass wir gewinnen oder remis spielen“, verbietet
Holstein-Trainer Stephan Edler seinem Team zu verlieren. Für die
Ex-Neumünsteranerinnen Sarah
Wurr
und Julie Schindlbeck kommt es zur Konfrontation mit ihrer Vergangenheit
„Kieler Nachrichten vom 2.11.10“
HSG
Holstein II – HSG Hamdorf/Br. 14:17 (7:7)
Siebenmeter-Festival
in Kronshagen: Summa summarum 16-Mal zeigte das Schiedsrichter-Gespann auf den
Punkt, wobei Breiholz von elf Strafwürfen sechs verwandelte, während die
„Krabben“
nur einmal trafen.
„An dieser Niederlage sind wir selbst schuld“, kritisierte Holstein-Trainer
Stephan Edler fehlende Kaltschnäuzigkeit. Nervenstärke durfte man lediglich
Anja Möller und Nicole Schirdewahn zwischen den Kieler Pfosten attestieren.
Holstein: Kaack (1), Manthe (3), Schindlbeck (4),
Schirren (1), Sell (2), Theissen (2), Westphal (1).
„Landeszeitung vom 2.11.10“
Holstein/Kronsha. II – Hamdorf/Br.
14:17 (7:7)
Erfolgreich war die HSG Hamdorf/Breiholz, die sich
durch das 17:14 (7:7) bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen II auf Rang vier der
Tabelle vorschob.
„Es waren zwei wichtige Punkte, auch wenn unser Sieg am
Ende etwas glücklich war“, resümierte der Hamdorf/Breiholzer Trainer Robert
Wichmann. Dabei war Hamdorf/Breiholz mühsam gestartet (1:4). Erst allmählich
kämpfte sich die HSG heran und schaffte zur Pause beim 7:7 den Ausgleich. Bis
zum 14:14 (52.) konnte sich kein Team absetzen. Als der Gastgeber in der
Schlussphase selbst sichere Chancen nicht nutzte, entpuppte sich die HSG als
die abgezocktere Mannschaft. „Wir haben unsere Chancen reingemacht. Das war die
Entscheidung“, freute sich der HSG-Coach
über die geschlossene Mannschaftsleistung.
Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz: Werner (5), Bajorat (3), Gerdt (3), Rohwer (3), Hohnsbehn (2) und Peters (1)
„Kieler Nachrichten vom 30.10.10“
„Süßes
oder Saures“, ist nicht nur das Motto zum Halloween-Wochenende, sondern auch am
fünften Handball-Spieltag der Frauen-Landesliga Mitte. Dabei wollen die
„Krabben“ vom Tabellenachten HSG Holstein Kiel/Kronshagen II morgen (15.10 Uhr,
Suchsdorfer Weg) ohne Furcht ins Heimspiel gegen „Angstgegner“ HSG
Hamdorf/Breiholz gehen.
Die
seit drei Spielen unbesiegten Breiholzerinnen sind leicht favorisiert, doch
Holstein-Trainer Stephan Edler ist guten Mutes: „Besser hier spielen als
auswärts. Wir sind diese Saison für jede Überraschung gut.“ Auf Meike Schramm
(Bänderdehnung am Sprunggelenk) sowie Kristin Goele (ebenfalls verletzt) müssen
die „Krabben“ jedoch neben Katja Sommerschuh (Blinddarm-Operation) verzichten.
„Landeszeitung vom 29.10.10“
HSG Holstein/Kronshagen – Hamdorf/Breiholz
(So. 15.10 Uhr)
Rendsburg - Einen weiteren Schritt in Richtung Tabellenspitze will die HSG Hamdorf/Breiholz machen. Trainer Robert Wichmann ist mit seinem Team am Sonntag (15.10 Uhr) bei der HSG Holstein/Kronshagen II zu Gast.
So recht weiß Robert Wichmann nicht, was in Gestalt der HSG Holstein/Kronshagen II auf sein Team zukommt. „Holstein/Kronshagen ist sehr schwer einzuschätzen“, sagt der Hamdorfer Trainer mit Blick auf die bisherigen Ergebnisse der Kielerinnen. Deshalb rechnet er mit einer offenen Partie. Allerdings reisen die Hamdorferinnen nicht ohne Personalprobleme an. Christine Wichmann und Lena Kolberg fallen aus. Zudem fürchten sich die Gäste vor dem Haftmittelverbot in der Kronshagener Halle. Wichmann: „Mal sehen, wie wir ohne Wachs zurecht kommen.“
HSG HolKro II – SG DaLü 20:16 (12:5)
Im
Gefühl des sicheren Sieges ließen sich Kiels „Krabben“ von Lütjenburgs „Küken“
fast noch einlullen, bis es plötzlich 13:12 stand. In dieser Phase avancierte
Torhüterin Maxi Schröder mit tollen Paraden neben Anne Manthe mit neun Treffern
aus dem Rückraum zu Holsteins Matchwinnerin. „Unterm Strich trotz kleinerer
Aussetzer verdient“, meinte HSG-Coach Stephan Edler, während Kollege Peter
Grospietsch sauer über die unnötige Niederlage war: „Erste Halbzeit waren wir
gar nicht präsent. Und als das Spiel zu unseren Gunsten zu kippen schien, wurde
eine
weitere
gute Chance verpasst. Deshalb bin ich schlecht gelaunt.“
Tore
für Holstein: Bott (1), Gatermann (2), Manthe (9), Schindlbeck (4), Schirren
(3), Schütt (1).
Für
DaLü: Anne-Kathrin Bunn (1), Conrad (3), Fliessner (8), Hansen (1), Lütje (1),
Saborrosch (1), Birr (1).
„KN - Ostholsteiner Ausgabe vom
23.10.10“
HSG
Holstein Kiel/K. II – SG DaLü (heute, 19 Uhr)
Mit
3:3-Punkten kann sich das Konto des Aufsteigers bisher als Zwischenfazit sehen
lassen. „Wir sind zwar recht gut auf dem neuen Landesliga-Niveau angekommen,
aber ganz gewiss noch steigerungsfähig“, betont Chefcoach Peter Grospietsch
stille Reserven seines Teams, auch wenn die SG-Sporthalle während der
Herbstferien wegen dringend notwendiger Sanierungsarbeiten
nicht
zur Verfügung stand. Ob diese kleine Misere den „Küken“ tatsächlich zum
Nachteil gereicht, wird sich im Duell gegen Holsteins „Krabben“ zeigen.
Nach den Ferien fangt auch die Saison in der Landesliga Mitte der Frauen mit dem vierten Spieltag erst so richtig an. Auf die HSG Holstein Kiel/Kronshagen II wartet ein heißer Herbst. Wenn im Nachbarschaftsduell neuntplatzierte „Krabben" morgen (19 Uhr) Aufsteiger SG Lütjenburg/Dannau aktuell den Tabellenachten empfangen ist der Heimsieg fest anvisiert.
„Wir haben auch während der Herbstferien fleißig trainiert. Kondition getankt und an unseren Spielzügen gefeilt. Mit mehr Konzentration gilt es vor allem technische Fehler zu minimieren", erzählt Holstein-Coach Stephan Edler „Doch Vorsicht scheint geboten. denn Lütjenburg ist ein gefährlicher Gegner, den meine Mannschaft nicht unterschätzen darf." Mit Tina Schirren (musste zuletzt passen) im Rückraum und Linksaußen Kristin Goele (fehlte ebenfalls privat vorhindert) bieten die Kieler “Krabben" nominell Bestbesetzung auf.
„Kieler Nachrichten vom 5.10.10“
Gettorf
überzeugte
HSG Gettorf/Os.
– Holstein II 20:18 (9:7)
Selbst eine
abwechselnd kurze Deckung gegen Osdorfs Top-Torjägerin Kathrin Glusk durch
Katja Sommerschuh oder Lisa Bott nützte Holstein nichts. Bei den Kielerinnen
fand nur Anna Manthe zur Normalform. „So viele technische Fehler waren schon
enttäuschend“, kritisierte Chefcoach Stephan Edler. Sein Trainerkollege Michael
Altenhof genoss den Triumph umso mehr: „Sabine Lübker bleibt zwischen den
Pfosten unser Rückhalt und in der Abwehr konnten wir viele Bälle erobern. Jeder
Sieg stärkt das
Selbstvertrauen.“
GeOs:
Danielsen (1), Dibbern (1), Glusk (9/4), Krannig (1), Lübker (4), Metz (3),
Theil (1).
Holstein: Bott (1), Gatermann (1), Kaack (3), Manthe (2), Schindlbeck (2), Schramm (3), Sell (1), Sommerschuh (2), Westphal (1), Wurr (2).
„Eckernförder Zeitung vom
5.10.10“
HSG-Frauen machen es unnötig
spannend
Gettorf - Einen wichtigen Sieg fuhr die HSG Gettorf/Osdorf in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen ein. In eigener Halle wurde Holstein/Kronshagen II mit 20:18 (9:7) niedergerungen. Dabei wäre durchaus ein höherer Sieg möglich gewesen, denn Gettorf/Osdorf führte in der 57. Minute noch mit 20:15, ließ dann aber die Zügel ein wenig schleifen.
„Dank der guten Leistung von Sabine Lübker im Tor und einer starken Abwehrleistung konnten wir am Ende der ausgeglichenen ersten Halbzeit eine 9:7-Führung herausspielen“, ging sein Team, so berichtete HSG-Trainer Michael Altenhof zuversichtlich in den zweiten Durchgang.
„Auch nach der Pause haben wir in der Abwehr sehr stabil
gestanden“, sah Altenhof zudem eine Verbesserung im Angriff. „Es war deutlich
mehr Dynamik in unserem Spiel“, sah der Coach auch eine erhöhte Ballsicherheit.
Bis zur 57. Minute setzte sich die HSG Gettorf/Osdorf bis auf 20:15 ab. In den
letzten drei Minuten schlichen sich dann aber unnötige Konzentrationsfehler bei
der der HSG ein. Die Gäste verkürzten auf 18:20, doch zu noch mehr reichte die
Zeit nicht aus.
Tore für die HSG Gettorf/Osdorf: Glusk (9), Lübker (4), Metz (3), Theil, Danielsen, Krannig und Dibbern (je 1).
„Kieler Nachrichten vom 2.10.10“
Eingebettet
zwischen DHB-Pokalwettbewerb und näher rückenden Herbstferien müssen die
Handballerinnen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen II am dritten Spieltag
Frauen-Landesliga Mitte morgen bei HSG Gettorf/Osdorf um wichtige Punkte für
das eigene Konto ran (17 Uhr, Parkschule in Gettorf). Um nichts dem Zufall zu
überlassen,
spionierte
Holsteins Trainer Stephan Edler: „Wir müssen so lange viel Tempo machen, bis
sich die Gettorferinnen müde gelaufen haben und uns auch gegen Shooterin
Kathrin
Glusk taktisch was einfallen lassen.“
„KN-Eckernförder Ausgabe vom
1.10.10“
HSG
Gettorf/Osdorf empfängt die HSG Holstein/Kronshagen II
Gettorf/Osdorf
– Holstein Kiel/Kronsh. II (So., 17 Uhr)
Erfolg
macht selbstbewusst. Nach einem beeindruckenden 26:21-Galaauftritt über die SG
Lütjenburg/Dannau soll nun der zweite Saison-Sieg folgen. Holstein gilt
allerdings
als
sehr gefährlicher Gegner, so dass Trainer Michael Altenhof Kiels „Krabben“ bei
ihrer Niederlage gegen Preetz beobachtete. Im Quervergleich fiel die eigene
Schlappe beim PTSV sogar deutlicher aus. Kein Wunder, wenn Vorsicht geboten
scheint. „Ein ähnlich starkes Kaliber“, warnt Michael Altenhof trotz
personeller Bestbesetzung.
Mit
Carina Benthien (zuletzt privat verhindert) und Urlauberin Geraldine Ochs sind
alle Leistungsträgerinnen wieder an Bord. Wichtig wird sein, wie man auf
taktische Winkelzüge der Gäste reagieren kann. Eine kurze Deckung für
Torjägerin Kathrin Glusk kompensierten die Gettorferinnen, weil dank
mannschaftlich großartiger
Geschlossenheit
Kreisläuferin Hjordis Lübker neben Lena Danielsen im Rückraum rechts bärenstark
auftrumpften. „So hätten wir erneut gute Chancen zu gewinnen“,
betont Michael Altenhof positiv gestimmt.
„Eckernförder Zeitung vom
1.10.10“
HSG
Gettorf bangt um Lübker
Gegen Holstein/K. II soll zweiter Heimsieg her
Gettorf - „Zweites Heimspiel, zweiter Sieg“, ist die Forderung von Trainer Michael Altenhof, wenn es für seine Landesliga-Handballerinnen der HSG Gettorf/Osdorf am Sonntag ab 17 Uhr gegen die HSG Holstein/ Kronshagen II geht. Nach dem starken Heimspiel gegen den Aufsteiger SG Lütjenburg/Dannau ist dies durchaus eine realistische Forderung. Auch in der vergangenen Serie setzte sich die HSG zu Hause sicher 25:17 durch. Auswärts dagegen gab es mit 19:29 eine deftige Niederlage.
„Das Team der Gäste ist aber kaum mit der aus dem Vorjahr zu vergleichen. Viele erfahrenen Spielerinnen haben die Mannschaft verlassen“, weiß Michael Altenhof, der sich den Gegner schon angesehen hat. Er sieht sein Team spielerisch auf einem ähnlichen Niveau.
Die Kielerinnen wollen HSG-Torjägerin Kathrin Glusk kurz decken. „Anders als in Preetz werden wir darauf vorbereitet sein“, sagt Altenhoff. Ein wenig Sorgen bereitet dem HSG-Trainer noch die Verletzung von Hjoerdis Lübker. Er hofft aber, dass die Kreisläuferin bis Sonntag wieder fit ist. Zudem ist erstmals auch wieder Steffi Metz, die bisher dienstlich verhindert war, mit von der Partie. „Durch sie haben wir eine weitere Alternative.“
„Kieler nachrichten vom 21.9.10“
HSG
Holstein/Kronsh. II – Preetzer TSV 18:21 (10:10)
Neumünster - Der Traumstart für den SV Tungendorf und den Preetzer TSV in der Handball-Landesliga Mitte Frauen ist seit dem zweiten Spieltag perfekt
Das
Derby bot gute Unterhaltung mit einem verdienten Gewinner. „Spielerisch den
kleinen, entscheidenden Tick stärker“, gratulierte Holstein-Coach Stephan Edler
fair.
Allerdings war die Partie überschattet von der Verletzung seiner Frau Nina im
Preetzer Trikot, die bei einem Zusammenprall mit ihrer Mannschaftskameradin
Victoria
Ahrens zwei Finger in Nase und Auge bekam, blutete und vorsorglich ein
Krankenhaus aufsuchte. „Meine Mädchen haben den Schock besser weggesteckt als
Kiel“,
sagte
PTSV-Trainer Hauke Scharff und ergänzte: „Diesen Sieg widmen wir Nina.“ Als
Aktivposten gefielen Torfrau Yvonne Guttau und Rechtsaußen Hanna Tobies. Bei
den
„Krabben“
überzeugten Sarah Wurr defensiv sowie Julie Schindlbeck offensiv.
Tore
für Holstein: Kaack (2), Manthe (1), Schindlbeck (5), Schirren (3), Sell (1),
Sommerschuh (2), Wurr (4).
Für
PTSV: Ahrens (3), Edler (1), Rensmeyer (4), Tobies (6), Wehrs (1), Windmüller
(3), Ziesmer (3).
„Kieler Nachrichten vom 18.9.10“
Vielversprechender
Auftakt für die Handballerinnen von HSG Holstein Kiel/Kronshagen II in der
Frauen-Landesliga Mitte. Dem glücklichen 19:18-Zitterssieg zum Saisonstart
bei
der HSG Hohn/Elsdorf soll nun morgen (15.10 Uhr, Suchsdorfer Weg) eine
erfolgreiche Heimpremiere gegen den Preetzer TSV folgen. Holsteins neuer
Chefcoach
Stephan
Edler wird gleich mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert, denn der
frühere Preetzer Vollblut-Handballer trifft als „Trainer-Novize“ auf
„PTSV-Lehrmeister“
Hauke
Scharff. Weitere Pikanterie am Rande: Ehefrau Nina Edler trägt weiter das
gegnerische Trikot und gehört seit vielen Jahren zu den torgefährlichsten
Landesliga-
Rückraumspielerinnen.
„Ich bin gespannt, wer gewinnt. Zu Hause wurde unter der Woche jedenfalls
kräftig gegenseitig gestichelt“, sagt Stephan Edler.
„KN-Ostholsteiner Ausgabe vom 17.9.10“
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen II – Preetzer TSV
(So., 15.10
Uhr, Schulzentrum Suchsdorfer Weg)
Dem Pflichtsieg
über Gettorf wollen nun hoch motivierte Preetzerinnen die Kür in Kiel folgen
lassen. Weil Chefcoach Hauke Scharff zwischenzeitlich auch mit Regina
Windmüller zusammen für die A-Jugend verantwortlich ist, kann der zu kleine
Frauenkader ohne große Abstimmungsprobleme durch Talente aus den eigenen Reihen
ergänzt werden. Pikanterie am Rande: Holsteins neuer Trainer Stephan Edler war
jahrelang Spieler in Preetz und seine Frau Nina trägt als Torjägerin immer noch
das PTSV-Trikot, so dass man auf dieses Duell gespannt sein darf. „Zwar eine
komische Situation, aber kein Reizthema. Stephan ist ein lieber Kerl, dem wir
alles Gute wünschen, eben nur nicht gegen uns“, stichelt Hauke Scharff.
HSG Hohn/Elsdorf –HSG Holstein II 18:19 (7:7)
Trotz anfänglicher Dominanz gab Holstein das Konzept auf dem Parkett bis Mitte zweiter Halbzeit (11:16) komplett aus der Hand. Erst Torhüterin Anja Möller sorgte mit prächtigen Paraden für neue Signale. Sarah Wurr fing viele Bälle ab, so dass Maike Schramm sogar noch in Unterzahl – Sophie Kaack saß gerade auf der Sünderbank – zum umjubelten Zittersieg traf. „Phasenweise ein wenig chaotisch, doch das war aufgrund der guten Moral und des großen Kampfes egal“, kommentierte Kiels Trainer Stephan Edler den „Krabben“-Cocktail.
Tore für Holstein: Gatermann (1), Goele (2), Kaack (2), Schindlbeck (2), Schirren (2), Schramm (1), Sommerschuh (3), Theissen (5), Wurr (1).
„Landeszeitung vom 14.9.10“
Die
HSG Hohn/Elsdorf II startete mit einer Niederlage in die Saison.
Gegen die HSG Holstein/Kronshagen II gab es in eigener
Halle ein 18:19 (7:7).
Die HSG Hohn/Elsdorf verspielte in der Schlussphase einen möglichen Sieg. „Man merkte uns an, dass uns die Spielpraxis fehlte. Positiv war aber die Abwehrleistung und die Leistung von Torfrau Andrea Groth“, meinte HSG-Trainer Sönke Kutsche. Nach dem 2:5 (15.) setzte die HSG zur Aufholjagd an, glich zur Pause zum 7:7 aus. Als die HSG nach dem Wechsel auf 16:11 (45.) wegzog, schien die Partie entschieden. Kutsche: „Wir haben dann aber leichtfertig die Bälle weggeworfen und von den Kielerinnen im Gegenzug Tore eingeschenkt bekommen.“ In der 52. Minute glichen die Gäste nicht nur zum 16:16 aus, in der Schlussminute nutzten sie einen Fehler der HSG und erzielten durch einen Tempogegenstoß den Siegtreffer.
Tore für die HSG Hohn/Elsdorf: Meier (8), A. Plöhn (3), Witt (2), Nentzer (2), Helterhoff, Schlizio und Schneider (je 1).
„Bericht Hohn-Elsdorf vom 13.9.10“
Niederlage
im ersten Saisonspiel
HSG
Hohn/Elsdorf - HSG Holstein Kiel/Kronshagen 2 18:19 (7:7)
Endlich das erste Spiel. Die Vorfreude war groß, auch
wenn unsere Vorbereitung alles andere als optimal verlaufen ist. Aufgrund der
Renovierungsarbeiten in der Hohner Halle konnten wir keine einzige
Trainingseinheit in der „neuen“ Werner Kuhrt Halle absolvieren und auch
personell hatten wir während der Vorbereitung einige Probleme. Neben Alida
Böhrnsen und Daniela Plöhn fällt nun auch Imme Reimer mit einem Bänderriss
längere Zeit aus. Aufgrund dieser Situation haben wir Nina Schlizio, die
zuletzt in Fockbek aktiv war, überzeugen können, bei uns auszuhelfen, bis sich
unsere personelle Situation wieder entspannt hat. Der Gegner Holstein
Kiel/Kronshagen hat neben einem neuen Trainer auch sehr viele Zu- und Abgänge,
so dass wir nicht so genau wussten, was auf uns zukommen würde.
Nun aber zum Spiel. Beide Mannschaften starteten sehr
nervös in das Spiel. Uns unterliefen sehr viele technische Fehler, und nur
aufgrund einer überragenden Andrea Groth im Tor hielt sich unser Rückstand nach
15 Minuten noch in Grenzen. Wir lagen 2:5 hinten und man merkte der Mannschaft
deutlich an, dass sie noch nicht in der Werner Kuhrt Halle trainieren konnte.
Die Pass- und Laufwege stimmten noch nicht. Im weiteren Verlauf der ersten
Halbzeit konnten wir dann aber auch unser erstes Feldtor erzielen; die ersten
vier Tore resultierten allesamt aus Siebenmeterwürfen. Danach schien der Bann
gebrochen und unser Spiel wurde besser. Auch die Einwechselung von Nina
Schlizio brachte neuen Schwung in Angriff und Abwehr. Zur Pause stand es dann
7:7 und wir hatten uns vorgenommen, die Fehlerquote in der zweiten
Halbzeit zu senken.
Das hat in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit
auch sehr gut funktioniert. Wir setzten uns nach 45 Minuten über 10:10 und
14:10 auf 16:11 ab. Holstein konnte unsere Abwehr nicht
mehr überwinden. Die Tore für Holstein resultierten
aus Tempogegenstößen, weil wir die Bälle leichtfertig
verloren. Unsere Fehlerquote erhöhte sich in der Folgezeit aber leider
wieder und Holstein holte Tor um Tor per Tempogegenstoß auf. Beim 16:16
nach 52 Minuten war wieder alles offen. Nun blieb das Spiel auch bis zum
Schluss umkämpft. Bezeichnenderweise machte Holstein nach einem technischen
Fehler unsererseits per Tempogegenstoß das 19:18 in der 59. Minute. Unser
letzter Wurf wurde dann von der Holsteiner Torhüterin leider pariert. Insgesamt
muss man feststellen, dass uns die fehlende Spielpraxis deutlich
anzumerken war. Positiv stimmt die Erkenntnis, dass wir in der zweiten
Halbzeit eine ordentliche Abwehrleistung gezeigt haben und dass
Andrea Groth weiterhin ein starker Rückhalt ist.
Spielfilm: 1:3, 2:5, 4:7, 7:7, 9:10, 14:10, 16:11, 16:16, 17:17, 18:18, 18:19
Tore: Andrea Groth, Mareike Ohm; Monika Gahnz, Maria Meier (8/6), Annegret Plöhn (3), Birte Brügmann, Judith Mentzer (2), Anne Helterhoff (1), Maike Hagge, Merle Krippeit (1), Katrin Witt (2), Eugenia Schneider, Nina Schlizio (1)
Selten
zuvor schien das Meisterschafts-Rennen in der Handball Frauen-Landesliga Mitte
offener. Ohne erklärten Top-Favoriten dürfen sich Teams wie der Raisdorfer TSV,
Preetzer
TSV, HSG Holstein Kiel/Kronshagen II und SG Wittorf/FT Neumünster vage
Hoffnungen auf den Titel machen.
HSG
Holstein II
Kehren
neue Besen besser? Auf seiner ersten Trainer-Station versucht sich der
Männer-„Motivator“ und Ex-Preetzer Stephan Edler gleich mal als
Frauen-Flüsterer bei
den
Kieler „Krabben“: „Meine Eindrücke waren bisher erstklassig. Alle zeigen, dass
sie guten Handball zelebrieren können. Statt sich zu oft in Einzelaktionen zu
verzetteln,
gilt
es bloß, mehr Spielzüge einzustudieren. Das wollen wir gemeinsam unter
Wettkampfbedingungen umsetzen.“ Alte Hierarchien wurden gerade auf Wunsch
bewährter Leitwölfe wie Meike Sell und Anja Möller aufgebrochen, um den
internen Strukturwandel zu beschleunigen. Janne Schütt verkörpert als Kapitänin
eine andere Generation,
die
fortan mehr Verantwortung übernehmen soll.
Kader:
Tor:
Anja Möller, Nicole Schirdewahn, Maxi Schröder (Altenholz II)
Feld:
Lisa Bott, Christine Gatermann, Kristin Goele, Sophie Kaack (reaktiviert), Anna
Manthe (Ratekau), Julie Schindlbeck (Torpedo Neumünster), Tina Schirren, Meike
Schramm,
Janne Schütt, Meike Sell, Katja Sommerschuh, Maria Tank, Sonja Theissen,
Franziska Westphal, Sarah Wurr (Torpedo Neumünster).
Trainer:
Stephan Edler (neu).
Abgänge:
Nadine Kroll (unbekannt), Anna Beckmann (Owschlag II), Ines Böhrensen (eigene
I.), Claudia Clausen (Schwangerschaft), Sylke Hansen (Karriereende), Rebecca Hohnhold
(Pause), Grit Kretzschmar (Karriereende), Karen Schwitzer (unbekannt), Imke
Wefer (nach München), Urte Tiedemann (Pause).
Zielsetzung:
oberes Mittelfeld.
Meisterschaftsfavoriten:
Preetzer TSV und Raisdorfer TSV.
Erstes
Punktspiel: HSG Hohn- HSG Holstein II (Sonntag, 15.15
Uhr, Hohn).