Presseberichte HSG 2.Frauen
Saison 2009/10
Holstein Kiel/Kronshagen II – M./Schönkirchen 24:30 (14:14)
Aus
dem Sieg zum Abschiedsspiel für Holstein-Trainer Jens Grabowski oder die drei
Kieler „Krabben“ Sylke Hansen, Imke Wefer und Nadine Kroll wurde nichts mehr,
weil
Meister
HSG dank der besten Saisonleistung von Jennifer Deppe im rechten Rückraum
individuell stärker war. Auch Manuela Salbrecht trumpfte trotz Knöchelblessur
auf.
Holstein:
Beckmann (2), Gatermann (5), Hansen (1), Lahann (5), Sommerschuh (4), Wefer
(6), Goele (1).
MöSchö:
Boje (1), Bruhn (4), Carstens (3), Deppe (6), Fischer (2), Frehse (2), Lau (1),
Marquardt (5), Niebuhr (1), Salbrecht (3), Ressel (2).
HSG Holstein Kiel/K. II – HSG Mönkeberg (So., 15 Uhr)
Nachdem
der MTV Herzhorn 2 vergangene Woche kurzfristig nicht antrat, weil mehrere
Polizistinnen auf Demonstrations-Einsatz, statt im Kader waren, verhaftete
Meister
HSG
Mönkeberg-Schönkirchen die Punkte kampflos, spielte spontan gegen eine
Fan-Auswahl und wurde später vom Männerwart Wilfried Tetens mit dem HVSH-Wimpel
sowie
stehenden Ovationen von mehr als 100 Zuschauern geehrt. Siegen die „Pumas“ von
Erfolgstrainer Sven Dahmke auch ohne Gisa Klaunig und Anna Detlefsen
(beide
A-Jugend Regionalliga-Qualifikation) gegen HSG Holstein II (8.) wäre der Titel
mit rekordverdächtigen vier Minuspunkten in trockenen Tüchern.
„Landeszeitung vom 27.4.10“
HSG Holstein/Kronshagen II – TSV
Owschlag II 32:34 (16:18)
Stark gefordert wurde auch der TSV Owschlag II. Bei der HSG Holstein/Kronshagen II setzten sich die Spielerinnen von Tilo Graf, die den Aufstieg in die neue Schleswig-Holstein-Liga sicher haben, mit 34:32 (18:16) durch.
Bislang konnte der TSV Owschlag II bei Holstein/Kronshagen II nicht überzeugen. Auch dieses Spiel begann anders, als es sich Trainer Tilo Graf erhofft hatte. Die Gastgeberinnen führten 4:1 und 11:7 (16.). Erst allmählich fand der TSV Owschlag II, angetrieben durch die gut aufgelegte Hanna Goldberg ins Spiel, kämpfte sich auf 11:13 (21.) und 14:14 (24.) heran. Die Schlussphase der ersten Halbzeit gehörte den Gästen, die ein 18:16 vorlegten. „Wir starteten so in die zweite Hälfte, wie wir vor der Pause aufgehört hatten“, bescheinigte Tilo Graf seinen Spielerinnen Spiellaune. Bis auf 28:20 (40.) setzte sich der TSV Owschlag ab. Die Partie schien entschieden, doch Holstein/Kronshagen II kämpfte sich wieder heran. Am Ende war der Rückstand aber zu groß.
Tore für den TSV Owschlag II: Rohwer (8), Schulz (6), Goldberg (5), Völzke (4), Rohr (4), Weber (3), Paulsen (2) und Küppers (2).
„KN vom 27.4.10“
HSG Holstein II – TSV Owschlag II 32:34 (16:18)
Spektakulärer
Schlagabtausch zwischen Holsteins „Krabben“ und Owschlags „Jungen Wilden“.
Kiels Aufholjagd kam nach dem verschlafenen Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit
(20:28) trotz guter Wurfquote von Tina Schirren und Imke Wefer zu spät.
Geradlinigere Gäste waren oft einen Tick schneller auf den Beinen und bewiesen
einmal
mehr, dass der Aufstieg nicht von ungefähr kommt. Hanna Goldberg und Annika
Schulz wussten sehr gut aufgelegt zu gefallen.
Tore
für Holstein: Gatermann (2), Schirren (8), Sell (2), Tank (5), Wefer (8),
Tiedemann (1), Goele (5), Bott (1).
TSVO:
Goldberg (5), Paulsen (2), Völzke (4), Rohwer (8), Küppers (2), Schulz (6),
Rohr (4), Weber (3).
„KN - Eckernförder Nachrichten vom 24.4.10“
HSG Holstein Kiel/Kronshagen II – TSV Owschlag II (So., 19 Uhr,
Schulzentrum Suchsdorfer Weg)
Ruhe
vor dem Sturm herrscht unter den Handballerinnen im Altkreis Eckernförde beim
TSV Owschlag II als Aufsteiger in die SH-Liga
Der
Himmel hängt für den TSV Owschlag II voller Geigen. Der Aufstieg in die
höherklassige Schleswig- Holstein-Liga garantiert dem Verein einmal mehr
Prestigegewinne. „Es gilt bis zum Saisonfinale Vollgas zu geben, um zu
beweisen, dass wir zurecht fast ganz oben auf Tabellenplatz zwei stehen“, sagt
TSVO-Coach Tilo Graf. Personell gibt es mit komplettem Kader keine Probleme.
Einzig Katrin Weber klagt über Schulterschmerzen, will aber die Zähne
zusammenbeißen. Holstein gilt als sehr unbequemer
Gegner und ließ Hanna Goldberg, Katrin Rohwer und Co. früher kaum zur Entfaltung kommen. Ein Wiedersehen gibt es für Ex-„Krabbe“ Johanna Wichelmann mit ehemaligen Weggefährten. „Im bisherigen Saisonverlauf hat JoJo tadellose Leistungen gezeigt. Gegen Kiel dürfte sie aber sogar ganz besonders heiß sein“, meint Tilo Graf, der seiner Torhüterin einen persönlichen Höhenflug neben dem Team-Erfolg bescheinigt.
„Landeszeitung vom 23.4.10“
HSG Holstein/Kronshagen II – TSV
Owschlag (So., 19 Uhr)
Für den TSV Owschlag II ist die Saison ebenfalls gelaufen. Als Aufsteiger in die neue Schleswig-Holstein-Liga kann das Team von Tilo Graf bei der HSG Holstein/Kronshagen II zum Schaulaufen antreten.
„Wir wollen bei Holstein/Kronshagen II zeigen, dass der
29:27-Hinspielerfolg kein Zufallsprodukt war“, sagt der Owschlager Trainer Tilo
Graf. Er hat die Gastgeberinnen nicht nur aus dem Hinspiel als äußerst
unbequemen Gegner in Erinnerung. Mit dem 34:26 (23:13) beim MTV Herzhorn II hat
Owschlag gezeigt, dass die Mannschaft derzeit topfit ist. An diese Leistung
soll in Kiel angeknüpft werden. Der TSV, der bis auf Katrin Weber alle
Spielerinnen zur Verfügung hat, kann nach dem Aufstieg befreit aufspielen. Graf
setzt dabei auch auf Torfrau Johanna Wichelmann, die während der Serie von
Holstein/Kronshagen nach Owschlag wechselte und darauf brennt, es ihrem alten
Verein zu zeigen.
HSG Holstein II – Preetzer TSV 19:21 (10:11)
Aufopferungsvoll
angetrieben von Imke Wefer kämpften ersatzgeschwächte Kieler „Krabben“ bis zum
Umfallen, ehe Holstein kurz vorm Schluss (19:19) die Kräfte ausgingen. Preetz
wahrte seine kleine Chance für eine Teilnahme am Qualifikations-Turnier zur
Schleswig-Holstein-Liga, um auf der Zielgeraden vielleicht doch noch rivalisierende
Raisdorferinnen abzufangen. Entsprechend hoch motiviert mussten Mandy
Windmüller und Julia Wehrs den nie nachgebenden Gegner über erste oder zweite
Welle
immer wieder durcheinanderwirbeln, ehe das Duell entschieden war.
Holstein:
Beckmann (1), Gatermann (1), Lahann (1), Schirren (5), Tank (4), Wefer (5),
Tiedemann (2).
PTSV:
Edler (3), Graf (1), Koop (3), Nonnenmacher (3), Wehrs (4), Ziesmer (1),
Rensmeyer (1), Windmüller (5).
Holstein/Kronsh.
– Preetz (So., 17 Uhr, Halle Kronsh.)
Wenn
Meister HSG Mönkeberg-Schönkirchen seine Visitenkarte beim Raisdorfer TSV (3.)
abgibt, schielt der Preetzer TSV (4.) zum Prestigederby, da man selbst noch
Relegationsturnier-Chancen zur neuen SH-Liga hat.
Das
Vier-Punkte-Polster von Raisdorf ist zwar eine schwere Hypothek, aber hoch
motivierte Preetzerinnen sind willens, diesen Rückstand mit einem Sieg bei den
achtplatzierten „Krabben“ verkürzen. „Wir wollen nach Ostern schnell wieder zur
Form finden und weiterhin sehr erfolgreich möglichst viele Überraschungseier
sammeln. Wer weiß, was vielleicht am Saisonende rauskommt“, spekuliert
PTSV-Trainer Hauke Scharff optimistisch vor dem Saisonendspurt. Knüpfen Laura
Thode, Stephanie
Koop,
Nina Rensmeyer, Nina Edler, Mandy Windmüller und Lena Nonnenmacher
leistungsmäßig in Kiel dort an, wo sie beim 29:13-Kantersieg gegen Hüttener
Berge
aufhörten,
darf man wohl bis zum 2. Mai ein furioses Herzschlagfinale im Fernduell mit dem
Raisdorfer TSV prophezeien. Ähnlich wie kürzlich Torjägerin Rajka Graf steht
nun Kreisläuferin Julia Wehrs (Nasenbeinbruch) dicht vor ihrem Comeback ein.
„KN vom 30.3.10“
HSG Hamdorf/Breiholz – HSG Holstein
Kiel/Kronshagen II 20:18 (10:10)
Das letzte
„Krabben“-Aufgebot verkaufte sich mit Jenna Schwarz und Jana Wullenbäcker
(beide aus der dritten Mannschaft) als Flügelzange zwar teuer, konnte die harte
Breiholzer Nuss allerdings nicht knacken. Trotz Magen-Darm-Virus’ traf Imke
Wefer fünfmal neben einer ebenfalls gut aufgelegten Tina Schirren, aber im
Kieler Rückraum
fehlte es
an Alternativen. Holstein-Keeperin Nadine Kroll hielt die Niederlage noch in
Grenzen.
Holstein: Gatermann (4), Schirren (3), Tank
(4), Wefer (5), Tiedemann (1), Schwarz (1).
„Landeszeitung vom 30.3.10“
HSG Hamdorf/Breiholz – Holstein/Kronsh.
II 20:18 (10:10)
„Es war ein glücklicher Sieg“, gestand Hamdorfs Trainer Robert Wichmann nach dem Abpfiff ein. Die ausgebufften Kielerinnen spielten geschickt aus der Abwehr heraus, warteten lange auf ihre Chance und nutzten diese auch konsequent. Auch Hamdorf/Breiholz spielte sehr konzentriert in der Abwehr, konnte aber nur selten die Chance zu Gegenstößen nutzen. So sah es lange Zeit nach einer Punkteteilung aus. Doch nach dem 19:18-Führungstreffer der Gastgeberinnen unterlief den Kielerinnen ein Fehler. Den daraus resultierenden Ballverlust nutzte Hamdorf/Breiholz zum entscheidenden 20:18.
Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz: Löbzien (7), Holling (5), Werner (5), Hohnsbehn (2) und Herfurth (1).
„Landeszeitung vom 27.3.10“
HSG Hamdorf/Breiholz – Ho./Kr.
II (sbd. 17.15 Uhr)
Die HSG Hamdorf/Breiholz (gegen HSG Holstein Kiel/Kronshagen II) und die HSG Hohn/Elsdorf (gegen den TSV Wankendorf) liebäugeln noch mit Rang 3.
Mit dem 20:15 beim MTV Herzhorn II landete die HSG Hamdorf/Breiholz nach zwei sieglosen Spielen zuvor einen Befreiungsschlag. „Mit Holstein/Kronshagen II kommt nun ein schwerer Gegner, gegen den wir nach dem 20:22 im Hinspiel noch eine Rechnung offen haben. Kronshagen ist zwar Favorit, schwächelte zuletzt aber ein wenig“, hofft HSG-Trainer Robert Wichmann auf einen Heimsieg, um sich weiter die Chancen auf Rang 3 zu erhalten. Mit Imme Bajorat fällt aber eine wichtige Spielerin aus. Ob Christin Wichmann zum Spiel wieder fit ist, steht noch in den Sternen.
„KN vom 23.3.10“
Holstein/Kronshagen II – TSV Wankendorf 11:11 (4:6)
Die
Deckungsreihen dominierten. Nach ihrer Babypause feierte Kristin Goele bei
Holstein ein gutes Comeback und überzeugte neben Torhüterin Anja Möller und
Katja
Sommerschuh.
Trotzdem sahen die Wankendorferinnen schon wie die vermeintlichen Siegerinnen
aus, als Frederike Harder kurz vorm Abpfiff traf, doch im Gegenzug rettete Imke
Wefer den „Krabben“ einen laut HSG-Spielerin Claudia Clausen „eher gewonnenen
Punkt“, während sich TSV-Trainer Holger Bayer ärgerte, „den Sack nicht
dichtgemacht
zu haben.“
Holstein:
Gatermann (1), Lahann (2), Schirren (1), Sommerschuh (3), Wefer (3), Goele (1).
Für
SVT: Gebhard (1), Harder (2), Okrent (2), Schawohl (1), Schlemmer (4), Sell
(1).
„Holsteinischer Courier vom 23.3.10“
„Nichtangriffspakt“
beim Wankendorf-Spiel
Holstein Kiel/Kronsh. II – TSV Wankendorf 11:11 (4:6)
Neumünster - „Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“, lautet das Motto der Wankendorfer Handball-Landesligafrauen. Mit einem 11:11 (!) bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen II verteidigten die Blau-Gelben ihren elften Tabellenplatz.
„Wir haben diesmal wirklich einen Punkt in Kiel liegen gelassen“, fasste Wankendorfs Trainer Holger Bayer das Ergebnis der sehr torarmen Begegnung zusammen. Für die wenigen erzielten Treffer hatte Bayer auch eine Erklärung parat: „Die Torfrauen haben auf beiden Seiten über 60 Minuten starke Leistungen gezeigt. Unsere Sybille Schröder hat uns echt den Rücken freigehalten.“ Weniger Gutes gab es über den Angriff zu berichten. „Die Chancenverwertung war einfach katastrophal“, ärgerte sich Bayer. Obwohl das Gästeteam nie im Rückstand lag und bis zum 10:7 in der 47. Minute auch aus Wankendorfer Sicht alles gut lief, kam an Ende nicht mehr als ein Unentschieden heraus. „Wir haben in doppelter Unterzahl gespielt, uns auch manchmal unclever angestellt und dann sechs Minuten vor Schluss den ersten Ausgleichstreffer zum 10:10 erhalten“, blickte Bayer zurück. Frederike Harder sorgte in der letzten Minute mit ihrem Tor zum 10:11 für kurzfristige Erleichterung, aber acht Sekunden vor dem Abpfiff wurde den Kielerinnen noch ein Freiwurf zugesprochen, den die Wankendorferinnen nur halbherzig abwehrten und der abgefälscht im Tor landete. „Nichts gegen Kiel/Kronshagen II, aber das Spiel hätten wir gewinnen müssen. Wir hatten genügend Möglichkeiten, um zwei Punkte zu sichern“, bemängelte Bayer.
Im Nachholspiel morgen Abend beim Tabellenvorletzten SV Hüttener Berge (Anpfiff um 20 Uhr, Spielort Alt Duvenstedt) sollen und müssen die nächsten zwei Zähler geholt werden, um den Klassenerhalt zu sichern.
TSV Wankendorf: Schröder, Kanopka – Gebhard (1), Baer, Heisch, Petersen, Sell (1), Schlemmer (4), Harder (2), Schawohl (1), Okrent (2), Delfs, Könnecke, Rade
„KN - Ostholsteiner Zeitung vom 20.3.10“
HSG
Holstein Kiel/K. II – TSV Wankendorf (So., 17 Uhr, Sporthalle Suchsdorfer Weg)
Raisdorf – Die Winterzeit ist endlich Schnee von gestern. Das Frühlingserwachen soll auch alle vier Handball-Teams aus dem Kreis Plön am 22. Saison-Spieltag der Frauen-Landesliga Mitte zu Bestleistungen beflügeln.
Wiedererstarkte
Wankendorferinnen sind auf dem richtigen Weg den Abstieg zu vermeiden. Mit
tadellosem Teamgeist wurde nicht nur Raisdorf ein Remis abgetrotzt,
sondern
auch Herzhorn besiegt. „Drei wichtige Punkte, um den SV Hüttener Berge deutlich
auf Distanz zu halten und den kleinen Abstand gegenüber Elmschenhagen zu
wahren“, schätzt TSV-Coach Holger Bayer die aktuelle Situation ein. „Wenn wir
so weiter kämpfen, braucht sich bald niemand mehr Sorgen um uns zu machen.“ Nun
gilt es die Kieler „Krabben“ zu vernaschen. Seit der 18:19-Hinrundenniederlage
in letzter Minute ist ohnehin noch eine Rechnung offen. Jetzt gibt es die
Chance zur Revanche. Torhüterin Svenja Kanopka (Krank) hilft ab sofort wieder
aktiv mit den Gegner zu ärgern. Als Ex-Holsteinerinnen dürften Kira Okrent und
Jennifer Könnecke zudem besonders motiviert sein.
„KN vom
16.3.10“
HSG Hohn/Elsdorf – HSG Holstein II 29:24 (11:11)
Holstein
ist raus aus dem Aufstiegs-Rennen. Der neu formierte Mittelblock mit Grit
Kretzschmar und Melanie Bernecker als reaktivierte Routiniers für das fehlende
Duo
Claudia Clausen/Meike Sell bekam Hohns starke Achse zwischen Lenkerin Maria
Meier sowie Kreisläuferin Daniela Plöhn nie unter Kontrolle. Katja Sommerschuh
mühte sich bei den „Krabben“ zwar unermüdlich, konnte aber nicht verhindern,
dass die Kraft im kleinen Kieler Kader von Minute zu Minute mehr schwand.
Holstein:
Hansen (5), Kretzschmar (3), Lahann (2), Schirren (3), Schütt (1), Sommerschuh
(3), Wefer (6), Bernecker (1).
„Landeszeitung
vom 16.3.10“
HSG Hohn/Elsdorf – Holst./Kr. II 29:24 (11:11)
Rendsburg
- Es bleibt spannend im Kampf um die Plätze hinter dem designierten Meister der
Handball-Landesliga
Mitte der Frauen, HSG Mönkeberg/Schönkirchen. Die HSG Hohn/Elsdorf wahrte ihre
Chance durch einen 29:24 (11:11)-Erfolg über HSG Holstein/Kronshagen II
Die schnelle 4:1-Führung der Gastgeberinnen hatte nicht lange Bestand. Beim 4:4 glichen die Gäste aus und hielten die Partie bis zum Seitenwechsel offen. Nach der Pause erhöhten beide Teams das Tempo. „Wir haben uns in der Abwehr gesteigert. Andrea Groth im Tor wurde zu einem überragenden Rückhalt“, zählte HSG-Trainer Sönke Kutsche die Faktoren auf, die letztlich zum Sieg führten. Aus der verstärkten Deckung heraus schalteten besonders Annegret Plöhn und Alida Böhrnsen schnell auf Angriff um und überrannten die Kielerinnen. Beim 17:13 (40.) baute die HSG die Führung deutlich aus, musste zwar noch einmal beim 19:18 den Kieler Anschlusstreffer hinnehmen musste, setzte sich dann aber mit einem Zwischenspurt deutlich auf 24:18 (52.) ab.
Tore für die HSG Hohn/Elsdorf: Meier (11), Börnsen (5), A. Plöhn (5), D. Plöhn (3), Reimer (2), Mentzer, Hagge und Schütt (je 1).
„Landeszeitung
vom 12.3.10“
Hohn/Elsdorf will den 23:20-Hinspielerfolg gegen die HSG Holstein/Kronshagen II wiederholen
HSG Hohn/Elsdorf – Holst. II (Sbd., 19.15 Uhr)
Auch wenn die HSG Hohn/Elsdorf das Hinspiel bei der HSG Holstein/Kronshagen II mit 23:20 gewonnen hat, spricht HSG-Trainer Sönke Kutsche von einer völlig offenen Partie. „Holstein/Kronshagen II ist schwer auszurechnen. Es kommt immer darauf an, welche Spielerinnen die HSG gerade zur Verfügung hat“, spricht der Hohner Coach respektvoll von dem Gast – auch wenn seine HSG in eigener Halle stets für eine Überraschung gut ist. Immerhin hat Hohn/Elsdorf zu Hause 15:3 Punkte geholt. Die HSG möchte ihre Chance nutzen, auch wenn mit Birte Brügmann und Svenja Schütt zwei Spielerinnen ausfallen. Die Gäste haben noch eine Chance auf Rang 3 und werden sich nicht kampflos geschlagen geben.
MTV
Herzhorn II – HSG Holstein II 25:26 (13:10)
Ersatzgeschwächte
Kielerinnen knüpften mit einem schwachen 3:9-Fehlstart dort an, wo sie bei den
drei Pleiten gegen Raisdorf Tungendorf und Owschlag aufgehört hatten.
Die
zweite Halbzeit meisterte Holstein seine Minikrise beherzt. Linksaußen Ronja
Steen half den „Krabben“ als vereinsinterne Verstärkung aus und Meike Lahann
überzeugte auf Rechtsaußen.
Holstein:
Gatermann (7), Lahann (5), Schütt (1), Sommerschuh (4), Wefer (5), Steen (4).
„Norddeutsche Rundschau vom 9.3.10“
MTV
Herzhorn II lässt zu viele Chancen aus
Herzhorn - In der Handball-Landesliga Mitte der Frauen empfing der MTV Herzhorn II die HSG Holstein Kiel/Kronshagen und musste eine knappe und unglückliche 25:26 (13:10)-Heimniederlage hinnehmen. Das Spiel gegen den Tabellenvierten aus Kiel begann für die Herzhornerinnen mit einer Schrecksekunde. MTV-Torhüterin Barbara Riebe verletzte sich beim Aufwärmen; sie wird wohl für den Rest der Saison ausfallen.
In der ersten Halbzeit hatten die Gastgeberinnen den Gegner ziemlich gut im Griff. Über 5:1, 9:4 und 12:7 konnte Herzhorn über gute Abwehrarbeit und Tempospiel eine sichere 13:10-Halbzeitführung herausgearbeitet werden. Dieser Vorsprung hätte sogar noch höher ausfallen können und müssen, doch dafür hätten die Gastgeberinnen ihre Chancen besser nutzen müssen.
In der zweiten Halbzeit ging allerdings der Spielfluss
beim MTV II etwas verloren und das Überzahlspiel konnte nicht konsequent
genutzt werden, so dass die HSG Holstein Kiel/Kronshagen die Führung ab der 40.
Minute übernahm. Es blieb spannend bis zum Schluss über 18:19, 23:24 und 25:26
aus MTV-Sicht. Der Punktverlust ist für den MTV
Herzhorn II zwar ärgerlich, aber der Ausfall der Torhüterin Barbara Riebe ist
noch schwerer zu verdauen.
Tore MTV Herzhorn II: Tanja Schümann 11/7, Yana Hesse 5, Sybille Lamke 4, Anja Stoldt und Dania Achenbach je 2, Helena Fritzler 1
„KN vom 5.3.10“
Owschlag
– Der Kreis potenzieller Aufstiegs-Kandidaten in der Frauen-Landesliga Mitte
hat sich urplötzlich auf ein Handball-Trio reduziert. Im Nachholspiel gewann
der
TSV
Owschlag II als Tabellendritter das heiß umkämpfte Verfolgerduell gegen die HSG
Holstein II mit 29:27 (14:11). Bei ihrem Gastspiel in Owschlag versuchten die
Kielerinnen mit Ruhe und der Routine der reaktivierten Grit Kretzschmar zum
Erfolg zu kommen. Selbst als Kiels starke Rückraum-Strategin Tina Schirren für
ein Foul die Rote Karte sah (40.) kämpften sich couragierte „Krabben“ trotz des
15:21-Rückstands ins Spiel zurück. Angetrieben von Katja Sommerschuh und Sylke
Hansen egalisierte Holstein zum 27:27-Ausgleich. Kurz vor dem Abpfiff sorgte
jedoch Owschlags Torjägerin Hanna Goldberg für die Entscheidung, als sie ihre
eigene Top-Leistung mit den Siegtreffern krönte.
TSV Owschlag: Paulsen
(3), Rohr (4/2), Weber (1), Schulz (3), Völzke (2), Goldberg (11/3), Bünger
(1), Rohwer (4).
HSG Holstein:
Gatermann (2), Schirren (2), Theissen (2), Thiedemann (1), Wefer (5), Schütt
(1), Lahann (5), Sommerschuh (2), Hansen (6), Kretzschmar (1).
„Landeszeitung
vom 5.3.10“
Last-Minute-Sieg nach Wechselbad der
Gefühle
Owschlag - Mit Schwächen im Abschluss, aber gestützt auf eine starke Abwehrleistung in der ersten Halbzeit, setzte sich der TSV Owschlag II im Nachholspiel der Handball-Landesliga Mitte der Frauen gegen Angstgegner HSG Holstein/Kronshagen II mit 29:27 (14:11) durch. Damit machte die TSV-Reserve einen Riesensprung zum Aufstieg in die ab nächster Saison neu eingeführte Schleswig-Holstein-Liga.
„Wir hätten die Partie in der ersten Halbzeit schon entscheiden müssen“, bemängelte Owschlags Betreuer Jan Winter die Angriffsleistung seiner Mannschaft. Durch konzentrierte Deckungsarbeit hatte sich der TSV Owschlag II bis zur Pause 42 Mal den Ballbesitz erkämpft. „Leider haben wir nur 14 Tore daraus gemacht“, kritisierte Winter. Aus diesem Grund lief der TSV Owschlag bis zur 28. Minute einer Führung der Gäste hinterher, ging dann erst mit 11:10 in Führung und baute diese anschließend auf 14:11 zur Pause aus.
Mit dem guten Start in die zweite Halbzeit legte der TSV
Owschlag den Grundstein zum Sieg, setzte sich bis auf 20:14 (38.) ab. Als dann
auch noch Gäste-Akteurin Tina Schirren die Rote Karte sah,
stellten die Owschlagerinnen das Handballspielen ein. Tor um Tor kämpfte sich
Holstein/Kronshagen II heran, zog beim 24:24 (53.) und 27:27 (58.) sogar
gleich. Erst 20 Sekunden vor dem Abpfiff sicherte Hanna Goldberg mit einem
Siebenmeter endgültig den Owschlager 29:27-Erfolg.
Tore für den TSV Owschlag II: Goldberg (11/3), K. Rohwer (4), Rohr (4/2), Paulsen (3), Schulz (3), Völzke (2), Weber und A. K. Bünger (je 1).
„Landeszeitung vom 3.3.10“
Owschlag
II hat Respekt vor routinierten Kielerinnen
Owschlag - Schon heute Abend muss der TSV Owschlag II in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen wieder ran. Auf dem Programm steht das Nachholspiel gegen den Mitkonkurrenten um einen der vorderen Plätze, HSG Holstein/Kronshagen II. Anpfiff ist um 20 Uhr in der neuen Owschlager Halle.
An die Kielerinnen hat der TSV Owschlag II schlechte Erinnerungen. In der vergangenen Serie gab es zu Hause ein 24:29 und auswärts ein 24:26. „Holstein/Kronshagen II hat dabei die gesamte Routine ausgespielt“, hat Owschlags Betreuer Jan Winter auch jetzt wieder Respekt vor den erfahrenen Kielerinnen. „Wir wollen versuchen, die gute Form aus dem Heimspiel gegen Hüttener Berge mit in das Spiel zu nehmen“, sagt Winter. Dabei kann der TSV Owschlag II bis auf Katrin Weber, deren Einsatz nach einer Schulterverletzung aus dem letzten Heimspiel fraglich ist, fast die erfolgreiche Mannschaft vom Wochenende aufbieten.
Für Owschlags Torhüterin Johanna Wichelmann, zur
Rückserie erst von Holstein/Kronshagen zu den Owschlagerinnen gestoßen, dürfte
es ein besonderes Spiel sein. Bei den Kielerinnen nur in der Kreisliga
eingesetzt, ist sie in Owschlag fester Bestandteil des Landesliga-Teams
geworden.
„KN - Eckernförder Nachrichten vom 3.3.10“
Owschlag
– „Verlieren verboten“ lautet das Motto im Nachholspiel der
Handball-Frauen-Landesliga Mitte: Heute um 20 Uhr (neue Halle Schulzentrum)
erwartet der Tabellendritte TSV Owschlag II den Fünften Holstein
Kiel/Kronshagen II. Nur wer das Verfolgerduell gewinnt hält Anschluss zur
Spitzengruppe. Knüpfen Owschlags „Junge Wilde“ dort an, wo sie mit dem klaren
36:20-Heimsieg über den SV Hüttener Berge aufhörten, dürfte das Team von Tilo
Graf gut davor sein. „Bei den beiden Vorjahrespleiten spielten die
Holsteinerinnen ihre ganze Routine aus“, erinnert sich allerdings TSVO-Betreuer
Jan Winter. Offen bleibt, ob Katrin Weber (Schulterverletzung)
zum
Einsatz kommt oder geschont wird. Mit gemischten Gefühlen fiebert Johanna
Wichelmann dem Kräftemessen entgegen. Die Torhüterin wechselte zur Rückrunde
vom
Kreisligisten Holstein III nach Owschlag.
„KN vom 2.3.10“
Holstein II zu harmlos
Holstein/Kronshagen
II – Raisdorfer TSV 15:20 (7:6)
„Ohne
Tore aus dem Rückraum kann man kaum gewinnen“, resümierte HSG-Spielerin Sylke
Hansen. Meike Sell (Fußverletzung) wurde schmerzlich vermisst. RTSV-Torhüterin
Sabrina Beyer gehörte einmal mehr zu den besten ihres Fachs. Raisdorfs
reaktivierte Routiniers Maren Koch und besonders Julia Hanf als Regisseurin
konterten
die
Kieler „Krabben“ zur zweiten Halbzeit über eine kompakte Abwehr klassisch aus,
so dass der Tabellenzweite weiter vom Meistertitel träumen darf.
Holstein:
Gatermann (3), Lahann (3), Schirren (2/2), Sommerschuh (2), Theissen (1), Wefer
(3/3), Westphal (1).
RTSV:
Dittrich (7/3), Hilgers (3), Ingermann (2), Stajohann (4), Koch (1), Hanf (3).
„KN - Ostholsteiner Zeitung vom 27.2.10“
Handballerinnen des Kreises Plön sind weiter
erfolgshungrig
Mönkeberg
– Geht das Wintermärchen für die Handballerinnen aus dem Kreis Plön in der
Landesliga Mitte weiter? Trotz des Tauwetters wollen Spitzenreiter HSG
Mönkeberg-Schönkirchen, Geheimfavorit Raisdorfer TSV (2.), der Preetzer TSV
(7.) und TSV Wankendorf (11.) alles dafür tun, dass die aktuell guten
Platzierungen erhalten bleiben.
Holstein/Kronshagen
II – Raisdorfer TSV (So., 17 Uhr Halle am Suchsdorfer Weg)
Allen
Widrigkeiten zum Trotz setzten stark ersatzgeschwächte Raisdorferinnen auch
ohne acht Stammkräfte ihre Erfolgsserie gegen Herzhorn fort. Das Team von
RTSV-Coach Christian Poth durfte sich moralisch sogar als doppelter Gewinner fühlen, denn 500 Euro Spendengelder für die Haiti-Erdbebenhilfe wurden von der Fördesparkasse auf 1000 Euro aufgestockt. Als achter Mann trieben zudem alle Handball-Fans ihre Mannschaft lautstark an. „Das beflügelt, wir werden uns auch im Verfolger-Duell in Kiel aufopfern.“ Erfolgsgarant Sabrina Beyer pariert zwischen den Pfosten seit Monaten in prächtiger Form, und ähnlich konstant trumpft Torjägerin Svenja Dittrich auf. Der vereinsinterne Schulterschluss soll helfen, nun im nächsten Kraftakt Holsteins „Krabben“ zu knacken.
„KN vom 23.2.10“
SV
Tungendorf – HSG Holstein II 17:13 (9:5)
Die
Tungendorfer Serie wird langsam unheimlich. Nach Spitzenreiter Mönkeberg und
Hohn stürzte nun auch Holstein in Neumünster. „Wer nur 13 Tore wirft, kann
keinen
Blumentopf,
geschweige denn ein Handball-Spiel gewinnen“, resümierte HSG-Linksaußen Sylke
Hansen als erfolgreichste Kieler „Krabbe“. SVT-Torjägerin Daniela
Kuhlmann
bekam Sonderbewacherin Janne Schütt bei allem Engagement nie unter Kontrolle.
„Top-Teams liegen uns offenbar“, kommentierte SVT-Trainer Mario Schlüter
den
dritten Überraschungscoup.
SVT:
Duus (2), Henke (2), Krebs (2), Kuhlmann (8), Westermann (1), Klopp (1),
Behmerburg (1).
Holstein:
Gatermann (1), Hansen (4), Schirren (3), Sell (1), Tank (1), Wefer (3).
„Holsteinischer Courier vom 23.2.10“
SV Tungendorf - HSG Holstein
Kiel/Kronshagen II 17:13.
„Unsere Abwehr war mal wieder der Garant für den Sieg“, freute sich Tungendorfs Trainer Mario Schlüter über den fünften doppelten Punktgewinn in Folge und darüber, dass nach dem miesen Start nun ein positives Punktverhältnis von 17:15 in der Tabelle zu lesen ist. Nach dem 5:4 (18.) vernagelten die Gastgeberinnen ihren Kasten und bauten den Vorsprung auf 9:5 aus. „Bis auf einige technische Fehler im Angriff und Spielaufbau war das eine sehr gute Halbzeit von uns“, hatte Schlüter nur wenig zu kritisieren. Etwas unruhig wurde es im zweiten Durchgang, als die Kieler „Krabben“ sich innerhalb von acht Minuten auf 10:11 herankämpften und in der 42. Minute sogar den Ausgleichstreffer zum 12:12 erzielten. „In dieser Phase haben wir mit den Unparteiischen gehadert, konnten uns aber beruhigen und das Tempo wieder anziehen“, gab Schlüter zu Protokoll. In den letzten elf Minuten ließen die Einheimischen keinen Treffer mehr zu und zogen über 14:12 (49.) auf den 17:13-Endstand davon. „Mit Blick auf die Tabelle ist klar zu erkennen, dass wir mit Abstand die wenigsten Gegentore in der Liga kassieren. Das hat sich heute wieder bestätigt“, wies Schlüter nochmals auf die starke Abwehrleistung hin.
SV Tungendorf: Petersen, Gallus – Duus (2), Beierke, Henke (2), Kuhlmann (8), Westermann (1), Albrechtsen, Krebs (2), Klopp (1), Berg, Behmerburg (1).
„Holsteinischer Courier vom 20.2.10“
SV
Tungendorf – HSG Holstein/Kronsh. II (So., 16.30 Uhr)
Neumünster
– Der strenge Winter beeinträchtigt nicht nur den Freiluftsport, sondern
auch Hallen-Aktivitäten. Auch in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen, denn
Hallen-Sperrungen sorgten bereits für etliche Spielverlegungen. So haben auch
der TSV Wankendorf (11.) und der SV Tungendorf (10.) schon einige
Nachholpartien zu bestreiten.
Die
Tungendorferinnen wollen ihre Erfolgsserie auch gegen den Tabellendritten mit
dem fünften Sieg fortsetzen. Julia Riepen kann lediglich von der Tribüne ihre
Daumen drücken. Sie verletzte sich im Hinspiel am Knie und wartet seit einer
Meniskus-Operation weiter auf den zweiten OP-Termin (Kreuzband). Auf die
A-Jugendliche Eugenia Hochberg (Knie verdreht) muss SVT-Coach Mario Schlüter
ebenfalls verzichten. Im Restkader stehen acht Feldspielerinnen und drei
Torhüterinnen. Auf Daniela
Kuhlmann
lastet viel Verantwortung. „Sie kämpft, beißt und führt das Team“, sagt Mario
Schlüter und hofft, dass die „Krabben“ geknackt werden können.
Leichtes Spiel beim 29:19 in Gettorf
HSG
Holstein II - HSG Gettorf/Osdorf 29:19 (15:9)
Nach
dem schnellen 1:8-Fehlstart (14.) stabilisierten sich stark ersatzgeschwächte
Gettorferinnen auf niedrigem Niveau. „Diesen Rückstand haben wir wie einen
schweren
Rucksack
als Hypothek mit uns rumgeschleppt“, resümierte GeOs-Trainer Heimo Kuhlmann die
empfindliche Klatsche. Holstein profitierte vom personellen Pech der
Gäste,
um sich für ihre ähnlich hohe Hinrundenniederlage zu revanchieren. Bei den
Kieler „Krabben“ hatte nicht nur Klassekeeperin Nicole Schirdewahn einen
Glanztag
erwischt,
sondern auch Tina Schirren und Meike Lahann. „Jetzt sind alle offenen
Rechnungen gegen Gettorf beglichen“, berichtete HSG-Sprecherin Sylke Hansen.
Holstein:
Beckmann (3), Clausen (1), Gatermann (3), Lahann (7), Schirren (7), Sell (1),
Sommerschuh (2), Tank (4), Theissen (1).
Für
GeOs: Danielsen (1), Dibbern (3), Henneke (2), Krannig (6), Lübker (3), Ochs
(1), Viehoff (1), Wurm (2).
„Eckernförder Zeitung vom 9.2.10“
Auswärts
nichts zu holen
Auswärtsniederlage für HSG Gettorf/Osdorf
Kronshagen - Den Landesliga-Handballerinnen der HSG Gettorf/Osdorf war es bereits vor der Partie beim Tabellendritten HSG Holstein/Kronshagen II klar, dass es eine ganz schwer Partie werden würde. Mit 19:29 (9:15) gab es jedoch eine überaus deutliche Niederlage. Die Hoffnungen der HSG, sich weiter vorne in der Tabelle festzusetzen, erhielten dadurch einen Dämpfer.
HSG Holstein/Kronshagen II – HSG Gettorf/Osdorf
29:19 (15:9)
Die Ausfälle von Torjägerin Kathrin Glusk, Eike Petersen und Kathrin Wintjen waren doch zu viel für die Gäste. Diese hatten besonders in der ersten Halbzeit Probleme mit den sehr konzentriert aufspielenden Kielerinnen. In der Abwehr fehlte die Abstimmung, und immer wieder gelang es Holstein/Kronshagen, in die Lücken zu stoßen und zu vollstrecken. Aber auch vorne lief es nicht rund. Die HSG Gettorf/Osdorf nahm sich zu viele halbherzige Würfe und ließ zudem die Ballsicherheit im Passspiel vermissen. Die Gastgeberinnen erkämpften sich schnell eine Führung und bauten diese bis zur Pause auf 15:9 aus. Zwar gelang es Gettorf/Osdorf den Rückstand nach der Pause nur noch geringfügig weiter anwachsen zu lassen, doch an eine Wende im Spiel war nicht zu denken.
Tore für die HSG Gettorf/Osdorf: Kranig (6), Lübker (3), Dibbern (3), Hennecke (2), Wurm (2), Danielsen, Viehoff (je 1).
„KN - Eckernförder Nachrichten vom 6.2.10“
Owschlag –
Nachdem vor Wochenfrist die Hälfte aller Partien der Frauen-Landesliga Mitte
dem Winter-Chaos zum Opfer fielen und lediglich das verlorene Verfolgerduell
des Handball-Geheimfavoriten TSV Owschlag II (5.) bei HSG Hohn/Elsdorf (4.)
Unterhaltung pur bot, greifen am 17. Saison-Spieltag nun auch erneut HSG
Gettorf/Osdorf (6.) sowie SV Hüttener Berge als Vorletzter an.
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen II – HSG Gettorf/Osdorf (heute, 15 Uhr)
Allen
Widrigkeiten zum Trotz wollen ersatzgeschwächte Gettorferinnen das kleine
Kunststück der Hinrunde wiederholen und gegen drittplatzierte Kieler „Krabben“
gewinnen. Neben den vier Rekonvaleszentinnen
Eike Petersen (Nasen-Operation), Catrin Winthjen (Entzündung am Finger), Sabine
Lübker (Bandscheiben-Vorfall)
und
Jessica Biedermann (Knie-Knorpelschaden) fehlt „Shooterin“ Kathrin Glusk
(Kuba-Urlaub). Diesen „Fluch der Karibik“ muss die junge Truppe von HSG-Trainer
Heimo Kuhlmann
erst einmal kompensieren: „Das bietet allen anderen eine gute Gelegenheit zu
zeigen, dass sie auch ohne Kathrin fast genauso gut Handball spielen
können.“
Für Stammtorhüterin Sabine Lübker wurde Ersatzkeeperin Margit Peretzke
nominiert. Im Rückraum drängen sich Lea Henneke, Dorothea Dibbern oder Lena
Danielsen
auf. Alternativ plant Heimo Kuhlmann taktisch den Einsatz von zwei
Kreisläuferinnen mit Hjordis Lübker und Geraldine Ochs.
„Eckernförder Zeitung vom 6.2.10“
HSG Holstein/Kronshagen II – HSG
Gettorf/Osd. (Heute, 15 Uhr)
Gettorf/Ascheffel - Die Landesliga-Handballerinnen der HSG Gettorf/Osdorf müssen ersatzgeschwächt beim Tabellendritten HSG Holstein/Kronshagen II antreten. „Wir haben nichts zu verlieren“, zeigt sich Gettorfs Trainer Heimo Kuhlmann zuversichtlich, eventuell für eine Überraschung sorgen zu können.
Die Gäste hatten schon beim 17:25 im Hinspiel große Probleme. In Kronshagen fallen nun Kathrin Glusk, Eike Petersen und Kathrin Wintjen aus. „Wir haben durch diese Ausfälle nur wenig Alternativen im Rückraum“, weiß Heimo Kuhlmann. Diese anders geartete Konstellation könnte seiner Meinung nach aber auch ein Überraschungsmoment bergen. Alle Teams haben sich auf das Spiel der HSG mit Torjägerin Kathrin Glusk eingestellt. „Unsere Spiel wird zwangsweise anders geartet sein“, hofft Kuhlmann, dass sich von den jungen Spielerinnen jetzt welche in der Vordergrund spielen. Der Gastgeber hat eine eingespielte Mannschaft, steht in der Deckung sicher und kommt meist über ein gutes Positionsspiel zum Erfolg.
Holstein II drehte den Spieß noch um
Mönkeberg
– Schneeball-Schlacht statt Abstiegskampf: Am 16. Spieltag der
Frauen-Landesliga Mitte fielen die Partien der Handballerinnen aus Ascheffel,
Wankendorf,
Tungendorf,
Raisdorf und Gettorf dem Winter zum Opfer. Ansonsten verlor TSV Owschlag II das
Verfolgerduell bei HSG Hohn/Elsdorf, während sich Herbstmeister
HSG
Mönkeberg-Schönkirchen und HSG Holstein II als Tabellendritter keine Blößen
gaben.
SC
Fortuna Wellsee – HSG Holstein 20:23 (14:8)
Bis
zum Pausen-Pfiff wurden konfuse „Krabben“ im Stadtderby von Fortunas
Kreisläuferin Saskia Flemming, Allrounderin Julia Bewersdorf oder Regisseurin
Susanne Peschel zu Statistinnen degradiert, ehe für Wellsee ein kollektiver
Blackout bis zum 14:17 folgte. Die eingewechselte HSG-Keeperin Nadine Kroll
nagelte ihren Kasten zu,
Katja
Sommerschuh und Christine Gatermann erzielten wichtige Tore. Shooterin Tina
Schirren traf neunmal. „Wir werden jetzt den Antrag stellen, die Halbzeitpause
zukünftig zu verbieten“, nahm SC-Trainer Rainer Neermann die 16. Pleite in
Serie mit Galgenhumor. „So einen Leistungseinbruch habe ich kaum für möglich
gehalten und war leider selbst nicht vor taktischen Fehlern gefeit.“
Fortuna:
Julia Bewersdorf (2), Bente Flemming (1), Saskia Flemming (6), Peschel (1),
Pieper (2), Schubert (2), Senfelds (6).
Holstein:
Beckmann (3), Gatermann (1), Schirren (9), Sell (2), Sommerschuh (4), Tank (3),
Wefer (1).
„KN vom 26.1.10“
HSG Holstein II – Hüttener Berge 20:17 (7:9)
Mit
Schneckentempo verschliefen zunächst geschlossen schlechte Kieler „Krabben“ den
Start (0:5), um fortan über Kampf zum Spiel zu finden. Erst im Endspurt (58.)
sorgte
Meike Sell dafür, dass es zum Doppel-Geburtstag von Nicole Schirdewahn und
Maira Tank beide Punkte als Präsent gab, weil sich wacker wehrende
Ascheffelerinnen nach strittigen Zeitstrafen gegen Anette Hansen sowie Svenja
Hagge in zweifacher Unterzahl auf dem Parkett befanden. „Eigentlich wäre ein
Remis oder sogar Sieg für uns verdient gewesen“, haderte SVH-Coach Thomas Lill,
bloß das Schicksal blieb trotz starker Tagesform von Julia Uhlmann besiegelt.
Holstein:
Gatermann (3), Schirren (3/1), Sell (4), Sommerschuh (1), Tank (1), Theissen
(1), Wefer (5/3), Westphal (1), Tiedemann (1).
Ascheffel:
Hagge (4), Anette Hansen (1), Doris Hansen (2/2), Kossek (2), Uhlmann (8/4).
„Landeszeitung vom 26.1.10“
Holstein/Kronshagen II – Hüttener
Berge 20:17 (7:9)
Der
SV Hüttener Berge stand bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen II lange vor einer
Überraschung, musste sich aber mit 17:20 (9:7) geschlagen geben.
Ein wenig raufte sich Hüttener Berges Trainer Thomas Lill nach dem Spiel doch die Haare. „Die Niederlage hätte nicht sein müssen. Wir haben über 50 Minuten lang das Spiel diktiert.“ Seine Mannschaft hatte die Gastgeberinnen gleich zu Beginn mit dem 5:0 (8.) geschockt. Erst allmählich fing sich der Favorit aus Kiel und kam über 7:9 zur Pause in der 33. Minute zum Ausgleich (9:9). Doch absetzten konnte sich die HSG nicht. Die Gäste hielten dagegen und lagen beim 16:15 in der 57. Minute sogar wieder in Front. Svenja Hagge fing sich dann aber eine unnötige Zeitstrafe ein. Beim Gegenangriff musste dann auch noch Annette Hansen zehn Sekunden später auf die Strafbank. „In 4:6-Unterzahl sind wir dann in Rückstand geraten. Als wir dann wieder voll waren, mussten wir risikoreicher zu Werke gehen und kassierten weitere Gegentreffer“, hieß es von Lill, der seiner Mannschaft trotz der Niederlage eine starke Leistung bescheinigte.
Tore für den SV Hüttener Berge: Uhlmann (8), Hagge (4), Kossek (2), D. Hansen (2) und A. Hansen (1).
„Eckernförder Zeitung vom 26.1.10“
SV
Hüttener Berge bringt sich selbst um den Sieg
Kronshagen - „Diese Niederlage brauchte nicht sein. Wir hatten den Gastgeber im Griff und haben weit über 50 Minuten das Spielgeschehen diktiert. Die Niederlage resultiert aus einigen unglücklichen Zusammentreffen“, ärgert sich Hüttener Berges Trainer Thomas Lill über die 17:20 (9:7)-Niederlage seines Teams in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen bei der HSG Holstein/ Kronshagen II.
Der SV Hüttener Berge schockte den Gastgeber gleich zu Beginn mit einem 5:0-Lauf (8.). Von da an hatte der SVHB durchweg eine Führung inne. Selbst als der Gastgeber gleich nach dem Wechsel zum 9:9 (33.) ausglich, hatten die Asccheffelerinnen eine passende Antwort parat und setzten sich wieder ab. Drei Minuten vor dem Ende führten die Gäste immer noch mit 16:15. Svenja Hagge fing dann allerdings eine Zeitstrafe ein. Sie bekam ein umstrittenes Stürmfoul abgepfiffen und legte nicht gleich den Ball hin. Beim Gegenangriff musste dann auch noch Anette Hansen (Foto) zehn Sekunden später ebenfalls auf die Strafbank. „In zweifacher Unterzahl sind wir dann in Rückstand geraten. Als wir dann wieder komplett waren, mussten wir risikoreicher agieren und kassierten weitere Gegentreffer“, bescheinigt Lill seiner Mannschaft trotz der Niederlage eine starke Leistung. Für den SV Hüttener Berge, der sich immer noch auf dem vorletzten Tabellenplatz befindet, wäre ein Sieg doppelt wertvoll gewesen, da die direkte Konkurrent ihrerseits punkten konnte.
Tore für Hüttener Berge: Uhlmann (8), Hagge (4), Kossek (2), D. Hansen (2), A. Hansen (1).
„KN - Eckernförder Nachrichten vom 22.1.10“
HSG Holstein Kiel/Kronshagen II – SV Hüttener Berge
(17
Uhr, Sporthalle Schulzentrum Suchsdorfer Weg)
Vier
Punkte Rückstand zum rettenden Ufer (Platz elf): Da werden beim SV Hüttener
Berge erste Durchhalteparolen laut. „Noch ist nichts verloren“, beteuert
SVH-Torwartrainer Bernd Peretzke. Doch gegen Holstein müssen die
Kreisläuferinnen Nadine Staar und Julia Schacht ersetzt werden. Jetzt sollen
Anja Köhler oder Anita Kossek die gegnerischen Reihen durcheinander wirbeln.
Astrid Nissen komplettiert den Kader, weil Anette Hansen ebenfalls verhindert
ist. Wenn die Ascheffelerinnen in Kiel nicht leer ausgehen wollen, sollten sie
sich weniger oft klassisch auskontern lassen, was bisher im Saisonverlauf zu
oft der Fall war. „Nach schnellen, hohen Rückständen ist sonst kaum noch was zu
holen“, urteilt Bernd Peretzke. Das gerade geglückte Comeback von Julia Uhlmann
(Australien-Urlaub) dürfte aber fortan defensiv wie offensiv zu mehr Stabilität
beitragen.
„Landeszeitung vom 22.1.10“
Anders
sieht die Situation beim SV Hüttener Berge aus, der gegen den Abstieg kämpft.
Bei Holstein/Kronshagen II steht das Team von Thomas Lill vor einer schweren Aufgabe.
HSG Holstein/Kronshagen II –
SV Hüttener Berge (So., 17 Uhr)
Bei der HSG Holstein/Kronshagen II bekleidet der SV
Hüttener Berge die Außenseiterrolle. Das Hinspiel gewannen die Kielerinnen mit
25:15 (8:9). „Da haben wir zumindest in der ersten Halbzeit Paroli geboten,
auch wenn im zweiten Durchgang die Kräfte nachließen“, sagt Trainer Thomas
Lill. Beim 19:28 (8:16) seines Teams gegen den MTV Herzhorn II musste er zur
Kenntnis nehmen, dass die Kräfte gerade einmal für 15 Minuten reichten. „Es wir
nicht einfach. Wir müssen uns aber in der Abwehr auf unsere Stärken besinnen
und versuchen, Holstein/Kronshagen durch Tempospiel zu überraschen“, weiß Lill,
wie robust die Kielerinnen in der Abwehr stehen und wie schwer diese Deckung im
Positionsspiel aufzureißen ist. Nadine Starr fällt beim SV aus.
SW Elmschenhagen – Holstein II 22:25 (12:12)
Erst am
Ende machte sich Elmschenhagens personell dünne Decke im Kieler Derby
maßgeblich bemerkbar. Bis dahin ließ Linksaußen Tina Ernst ihre Klasse neunmal
aufblitzen und Gaby Wilimzig hielt das Heft des Handelns fest im Griff, ehe
sich Maira Tank mit einer kurzen Deckung um sie kümmerte, um sogar selbst
wichtige Tore im
Holsteiner
Schlussspurt zu erzielen. Als Joker avancierte letztlich Anne Beckmann bei den
„Krabben“ zur Matchwinnerin.
SWE: Ernst
(9), Kowitz (2), Möller (4), Münster (1), Riedel (1), Wedekind (1), Wilimzig
(4).
Holstein:
Beckmann (4), Gatermann (2), Schirren (6), Sell (2), Sommerschuh (2), Tank (4),
Wefer (5).
„KN vom 22.12.09“
Mönkeberg
– Durch einen standesgemäßen 36:21-Kantersieg über HSG Holstein Kiel/Kronshagen
II holten sich die Handballerinnen von HSG Mönkeberg-Schönkirchen als
souveräner Spitzenreiter der Frauen-Landesliga Mitte den Titel des
Herbstmeisters.
HSG
Mönkeberg-Schönkirchen – HSG Holstein/Kronshagen II 36:21
Ohne
Holstein-Coach Jens Grabowski, der aus beruflichen Gründen kurzfristig zum
Schneeräumen musste, wurden die „Krabben“ aus der Halle gefegt. Das letzte
Aufgebot mit nur sechs halbwegs gesunden Feldspielerinnen führte zwar mit 10:8,
blieb jedoch chancenlos. Kränkelnden Kielerinnen fehlte die Kraft, obwohl Imke
Wefer trotz Antibiotika-Behandlung noch sieben Treffer warf. Von allen
Positionen torgefährlich, übernahm der Tabellenführer die Initiative. Mit gutem
Auge für ihre Nebenleute setzte Jeanette Marquardt Akzente. Verena Niebuhr und
Silvia Boje wirbelten effektiv am gegnerischen Kreis, bis HSG-Trainer Sven
Dahmke zufrieden resümierte: „So weit oben wollen wir auch zukünftig bleiben.“
Tore
für HSG: Boje (1), Bruhn (5), Deppe (1), Detlefsen (2), Fischer (2), Frehse
(3), Klaunig (9), Lau (1), Marquardt (6), Niebuhr (3), Salbrecht (3).
Für
Holstein: Clausen (2), Gatermann (2), Lahann (4), Schirren (4), Sell (2), Wefer
(7).
„KN - Ostholsteiner Zeitung vom 19.12.09“
Mönkeberg-Schönkichen
– Hol/Kro II (Heute, 18.10 Uhr)
Festtagsstimmung
unter den Handballerinnen des Kreises Plön. Das aktuelle Tabellenbild der
Frauen-Landesliga Mitte könnten sich HSG Mönkeberg-Schönkirchen (1.),
Raisdorfer TSV
(2.) und Preetzer TSV (3.) als historisches Präsent einrahmen lassen. Auch am
13. Spieltag sollen keine Punkte verschenkt werden, damit das Trio die
vierwöchigen
Winterferien richtig genießen kann.
Hat der Spitzenreiter
seinen 19:22-Sturz gegen Tungendorf verkraftet? Als Motivationsschub dürfte die
Vereinsweihnachtsfeier im Hof Fischbek mit Scheunen-Party
und „Danz op de
Deel“ wirken. „Das machte gerade richtig viel Spaß und deshalb wollen wir unser
Punkte-Polster gegen Holstein noch etwas vergrößern“, beteuert HSG-Trainer Sven
Dahmke. Trotzdem sollte sein Team gewarnt sein, da siebtplatzierte Kielerinnen
schon im Vorjahr durch ein Tor von Imke Wefer in letzter Sekunde siegten.
Sabrina von Essen
gibt beruflich bedingt (Auslands-Umzug) ihr Abschiedsspiel. Neben Jana Brügmann
und Tina Glienke droht Keeperin Heike Meier wegen akuter Rückenprobleme zu
fehlen. Wenigstens kurierte Regisseurin Jeanette Marquardt ihren Schnupfen aus.
Preetzer TSV siegte in Verfolgerduell gegen die HSG Holstein II.
Preetzer
TSV – HSG Holstein II 25:23 (14:10)
Am
völlig verdienten Preetzer Sieg gab es nie Zweifel. Das Ergebnis war für
Holstein am Ende weniger schlimm als der grottenschlechte Fehlstart (1:8). Dem
Rückstand liefen Kiels „Krabben“ angetrieben von Meike Sell sowie Imke Wefer
vergeblich hinterher. „Meike hat immer ein gutes Auge, um besser positionierte
Nebenleute zu sehen und wo Imke wirft, wächst kein Gras mehr“, lobte
HSG-Linksaußen Sylke Hansen ihre Mitspielerinnen. Aus einer geschlossen starken
Mannschaft ragten beim Gegner neben „Nikoläusin“ Annika Firlus an ihrem
19.Geburtstag noch Allrounderin Katja Ziesmer und Regisseurin Laura Thode
heraus. „Ganz großes Kino“, kommentierte PTSV-Trainer Hauke Scharff den
Überraschungscoup.
PTSV:
Edler (2), Firlus (4), Nonnenmacher (6), Teich (4), Thode (2), Wehrs (4),
Ziesmer (3).
Holstein:
Beckmann (1), Clausen (1), Gatermann (1), Schirren (2), Schütt (1), Sell (7),
Tank (2), Wefer (7), Tiedemann (1).
„KN - Ostholsteiner Zeitung vom 5.12.09“
PTSV im Verfolgerduell
Preetz/Wankendorf
– Seit dem Doppelsturz von Spitzenreiter HSG Mönkeberg-Schönkirchen und
Geheimfavorit Raisdorfer TSV als Tabellendritter letzte Woche ist das Rennen um
die Herbstmeisterschaft unter den Handballerinnen der Frauen-Landesliga Mitte
wiedervöllig offen. Da es am elften Spieltag im Kreis Plön nicht zum Derby und
direkten Aufeinandertreffen zwischen den beiden Mannschaften (auf 9. 1.
verlegt) kommt, rückt das Verfolgerduell des Preetzer TSV (6.) gegen die HSG
Holstein Kiel/Kronshagen II (4.) ins Rampenlicht.
Preetzer
TSV – Holstein/Kronshagen II (Sonntag, 15 Uhr, Blandfordhalle)
Trotz
des kleinen Kaders liegen die hoch motivierte Preetzerinnen dank der bislang
immerhin stolzen 13:7 Punkte über ihren eigenen Erwartungen. Um die Kieler
„Krabben“ zu vernaschen, muss neben dem kongenialen Torhüterinnen-Gespann Linda
Vollstädt/Yvonne Guttau im Abwehrbereich insgesamt alles perfekt passen. „Wir
werden wieder von der ersten Minute bis zur letzten Sekunde unsere ganze
Leidenschaft und Euphorie pur in die Waagschale werden, um Holstein erfolgreich
Paroli
zu bieten“, beteuert PTSV-Coach Hauke Scharff. Der fröhlichen Weihnachtsfeier
von gestern Abend soll morgen im Abschiedsspiel für Lena Nonnenmacher
und Lisa
Teich (beide sechs Monate auf Tour durch Australien) kein Wermutstropfen
folgen. „Wir wollen unseren Rohdiamanten mit einem Sieg tschüss sagen“, rührt
Hauke Scharff noch mal die Werbetrommel. Finden Annika Firlus, Katja Ziesmer,
Julia Wehrs, Stephanie Koop und Rajka Graf erneut zur Topform der Vorwoche,
könnte das sogar klappen.
Sobald
die Breiholzer Raubkatzen ihre „Hölle Hamdorf“ verlassen, mutieren sie auswärts
zu harmlosen Stubentigern. Trotz des frühen 1:4-Rückstands hatte Holstein
fortan kaum Mühe, den Gegner bis zum 20:15 vorentscheidend zu zähmen. Tolle
Paraden und präzise Pässe von Kiels Keeperin Nadine Kroll nutzten Katja
Sommerschuh oder Christine Gatermann zu perfekten Tempogegenstößen.
Sprachwunder Imke Wefer (spricht acht Sprachen) steckte nach der dreitägigen
Fortbildung in Tokio den Jetlag locker weg und ließ großen Worten auch noch
große Taten folgen.
Tore
für Holstein: Beckmann (1), Gatermann (5), Schirren (5), Sell (4), Sommerschuh
(3), Wefer (1), Westphal (1), Tiedemann (2).
Holstein/Kronshagen
II – Hamdorf/Breiholz 22:20 (14:9)
Die HSG Hamdorf/Breiholz musste erneut eine Niederlage
hinnehmen. Bei der HSG Holstein/Kronshagen II reichte es für das Team um Astrid
Marxen trotz einer starken Startphase nicht zu einem Sieg. Die HSG unterlag
20:22 (9:14).
Hamdorf/Breiholz startete sehr konzentriert und legte
schnell ein 4:1 (10.) vor. "Wir sind dann wieder einmal an unserer eigenen
Chancenauswertung gescheitert", hieß es von Interimstrainerin Astrid
Marxen. Plötzlich lagen die Gäste mit 7:10 zurück. Bis zur Pause zog
Holstein/Kronshagen sogar auf 14:9 davon. Auch nach dem Wiederanpfiff wollte es
zunächst bei Hamdorf/Breiholz nicht so richtig laufen. Die Gastgeberinnen
hielten die Fünf-Tore-Führung bis zum 17:12. Erst allmählich kam die HSG besser
in Schwung, kämpfte sich über 15:20 auf 18:20 (54.) heran. Marxen: "Der
Anschlusstreffer wollte aber einfach nicht fallen." Viele Hamdorfer Würfe
landeten in der Schlussphase am Gebälk, so dass die Gastgeberinnen den knappen
Vorsprung ins Ziel retten konnten.
Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz: Löbzien (8), Herforth
(3), Werner (2), Hohnsbehn (2), Holling (2), Bajorat, Chr. Wichmann und
Schmalfeid (je 1).
Die HSG Hamdorf/Breiholz will unbedingt den Anschluss an
die vorderen Plätze halten. Doch die HSG Holstein/Kronshagen II ist alles
andere als ein einfacher Gegner. "Holstein/Kronshagen war schon immer
unangenehm zu spielen. Gerade in eigener Halle weiß man nie, wer bei der HSG
auflaufen wird", sagt Hamdorfs Interimstrainerin Astrid Marxen. Sie hofft,
dass die Kielerinnen nicht ihre Bestbesetzung aufbieten können. Bei
Hamdorf/Breiholz lief es am vergangenen Wochenende gegen Herzhorn II nur eine
Halbzeit lang optimal. "Wir müssen diese Leistung aber auch über 60
Minuten zeigen, sonst wird es in Kiel nichts", sagt Marxen, die mit ihrem
Team an diesem Manko gearbeitet hat.
„KN vom 24.11.09“
19:18 in Wankendorf
TSV
Wankendorf – HSG Holstein II 18:19 (7:7)
„Ein
glücklicher Sieg, obwohl wir Chancen hatten, um zwei Spiele zu gewinnen“,
berichtete HSG-Trainer Jens Grabowski. Den wichtigsten Wurf für Holstein
verwandelte Imke Wefer in letzter Sekunde, weil kurz zuvor Wankendorfs Angriff
angeblich wegen Kreiseintritts von Linksaußen Sarah-Lena Heisch wirkungslos
verpuffte. „Ärgerlich, da das Spiel ohnehin schon genauso Nerven aufreibend wie
körperbetont war und unsere Leistung letztendlich nicht mal mit einem Punkt
belohnt wurde“, sagte TSV-Coach Holger Bayer enttäuscht nach dem
Herzschlagfinale.
TSVW:
Harder (1), Heisch (1), Könnecke (2), Okrent (4), Raade (2), Schawohl (1), Sell
(7).
Holstein:
Clausen (3), Gatermann (5), Kretzschmar (1), Schirren (2), Sell (1), Tank (3),
Wefer (3), Westphal (1).
Holsteinischer Courier / 24.11.09
TSV Wankendorf - HSG Holstein
Kiel/Kronshagen II 18:19.
Mit einer unglücklichen Niederlage setzte sich die Negativserie der Wankendorferinnen fort. Nachdem sich die Verletzung von Kathrin Schlemmer als Bänderriss herausgestellt hatte und damit der befürchtete Ausfall bis zur Rückserie bestätigt worden war, gab es nun auch noch die nächsten Minuspunkte. Die Einheimischen überzeugten kämpferisch und bewegten sich über 3:3 (10.) und 7:7 zur Halbzeit stets auf Augenhöhe. „Das ging auch im zweiten Durchgang so weiter. Wir sind immer drangeblieben, haben dann sogar mit 14:11 in Führung gelegen (40., Anm. d. Red.), konnten den Vorsprung aber nicht weiter ausbauen“, erklärte Trainer Holger Bayer vom TSV Wankendorf. Über 15:15 (45.) bis zum 18:18 (59.) ließ keiner den anderen wegziehen. „Am Ende wurde unser letztes Tor abgepfiffen und der daraus resultierende Ballgewinn sorgte für den entscheidenden Treffer für die Kielerinnen. Eine Punkteteilung wäre gerechter gewesen“, befand Bayer.
TSV Wankendorf: Schröder, Kanopka – Gebhard, Barg, Heisch (1), Petersen, Sell (7), Harder (1), Schawohl (1), Okrent (4), Könnecke (2), Maschke, Rade (2)
„KN - Holsteiner Ausgabe vom 21.11.09“
Wankendorf
– Nach dem ersten Saisondrittel der Frauen-Landesliga Mitte müssen sich
anfänglich hoffnungsvolle Holsteiner Handballerinnen neu orientieren.
Aufsteiger TSV Wankendorf sollte als Zehnter Acht geben, dass der freie Fall am
neunten Spieltag nicht fortgesetzt wird.
TSV
Wankendorf – HSG Holstein/Kronshagen II (So., 17 Uhr)
Wie
hat der Neuling seine drei jüngsten Rückschläge gegen Raisdorf, Tungendorf und
Herzhorn verkraftet? Mit Kampfkraft wollen die Wankendorferinnen ihre Minikrise
in den beiden folgenden Heimspielen beenden. „Holstein ist zwar keine leichte
Hausaufgabe, aber leistungsmäßig sind wir fähig, an einem guten Tag fast jeden
Gegner schlagen zu können“, sagt TSV-Coach Holger Bayer. Sophie Baer
(Bänderriss) und Anne Delfs (Ellenbogen-Blessur) werden weiter vermisst. Katja
Barg tritt freiwillig kürzer. Ob Kathrin Schlemmer (Hand verstaucht) mitwirken
kann, ist offen.
„KN - Ostholsteiner Ausgabe vom 21.11.09“
TSV Wankendorf – HSG Holstein Kiel/Kronshagen II (So., 17 Uhr,
Ballsporthalle)
Aufsteiger TSV Wankendorf möchte seine
Minikrise gegen die fünftplatzierte HSG Holstein Kiel/Kronshagen II meistern.
Wie
hat der Neuling seine drei jüngsten Rückschläge gerade gegen Raisdorf,
Tungendorf und Herzhorn verkraftet? Mit aufopferungsvollem Kampf wollen die
Wankendorferinnen in den nächsten beiden Heimspielen wieder vieles zum Guten
wenden. „Holstein ist zwar sicherlich keine leichte Hausaufgabe, aber
leistungsmäßig
sind wir
konkurrenzfähig, um an einem guten Tag fast jeden Gegner schlagen zu können“,
spricht TSV-Coach Holger Bayer seinem Team Mut zu, auch wenn mannschaftliche
Moral und unermüdlicher Einsatz im Moment ohne Lohn bleiben. „Niemand steckt
deshalb auf, sondern alle geben garantiert ihr Bestes.“ Sophie Baer (Bänderriss
am Fuß) und Anne Delfs (Ellenbogen-Blessur) werden allerdings weiterhin
schmerzlich vermisst. Katja Barg tritt freiwillig kürzer, um nur notfalls auf
Abruf parat zu stehen. Ob Schützenkönigin Kathrin Schlemmer mitwirken kann,
entscheidet sich wegen einer Handverstauchung beim finalen Belastungstest.
„Kieler Nachrichten vom 17.11.09“
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen II – HSG Hohn/Elsdorf 20:23 (7:13)
„HolKro“
blieb auch im Abschiedsspiel von Ines Böhrensen (wechselt nach zehn Jahren in
den Oberliga-Kader) unberechenbar. Hohn bekam kaum Probleme und führte
phasenweise mit neun Toren, ehe sich Imke Wefer im rechten Rückraum ein Herz
nahm. Sonst bot Kiel herzlich wenig. „Das hatten wir uns für Ines anders
vorgestellt“, sagte Linksaußen Sylke Hansen.
Tore
für Holstein: Böhrensen (3), Clausen (1), Hansen (3), Schirren (4), Sell (3),
Sommerschuh (2), Wefer (4).
Landeszeitung / 17.11.09
Holst./Kronshagen II – Hohn/Elsdorf
20:23 (7:13)
Rendsburg - Weiter auf Erfolgskurs ist der Aufsteiger HSG Hohn/Elsdorf in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen. Das Team von Sönke Kutsche setzte sich beim Titelaspiranten HSG Holstein/Kronshagen II mit 23:20 (13:7) durch und fand Anschluss an die obere Tabellenhälfte.
Es waren wohl die bisher besten 30 Minuten der Saison, die die HSG in Kiel ablieferte. „Der gesamten Mannschaft war anzumerken, dass sie die Niederlagen der vergangenen Wochen vergessen machen wollten“, lobte HSG-Trainer Sönke Kutsche. In der Abwehr aggressiv und leichtfüßig, schaltete die HSG auch im richtigen Moment auf Tempospiel um und nutzte ihre Chancen konsequent. Nach dem 2:2 zog Hohn/Elsdorf unaufhaltsam über 5:2 und 10:6 auf 13:7 bis zur Pause davon. Nach dem Wechsel brachte eine kurze Deckung gegen Annegret Plöhn die HSG ein wenig aus dem Konzept. Doch mit einem erneuten Zwischenspurt nach dem 13:9 machten die Gäste alles klar machte. In der Schlussphase spielte der Gastgeber „alles oder nichts“, konnte sich herankämpfen, doch die Führung der HSG war groß genug, um nicht mehr in Schwierigkeiten zu kommen.
Tor für die HSG Hohn/Elsdorf: Meier (11), D. Plöhn (4), Ganz (2), Mentzer, Böhrnsen, Hagge, Haagen und A. Plöhn (je 1).
„Landeszeitung vom 14.11.09“
Die
HSG Hohn/Elsdorf strebt zwei Punkte bei der HSG Holstein/Kronshagen II an.
HSG Holstein/Kronshagen II – HSG Hohn/Elsdorf
(So., 17 Uhr)
Die 14:19-Niederlage bei SW Elmschenhagen war ein Schock für die HSG Hohn/Elsdorf. „Wir müssen wieder dort anknüpfen, wo wir vor der Niederlage standen“, fordert Hohns Trainer Sönke Kutsche. Auf sein Team wartet aber eine schwierige Aufgabe. „Die Kielerinnen sind sehr spielstark. Wir müssen versuchen, Tempo zu gehen und Holstein/Kronshagen permanent unter Druck setzen.“ Nachdem nun wieder alle Spielerinnen dabei sind, kann Kutsche personell aus dem Vollen schöpfen, so das sein Team 60 Minuten Dampf machen kann.
„Norddeutsche Rundschau vom 11.11.09“
Zwei
Niederlagen für Herzhorner Frauen
Herzhorn - In der Handball-Landesliga Mitte der Frauen mussten die zweiten Damen des MTV Herzhorn am Wochenende zweimal zu Punktspielen antreten, blieben dabei aber jeweils ohne Punktgewinn.
HSG Holstein Kiel/TSV Kronshagen II – MTV Herzhorn 21:18 (7:10).
In der nachfolgenden Partie am Sonntag bestimmten die MTVerinnen in der ersten Halbzeit das Spielgeschehen und warfen eine 10:7-Torführung heraus. Nach der Pause schwächelte der MTV jedoch und der Gegner holte Tor um Tor auf. In einer packenden Schlussphase mussten sich die Steinburgerinnen knapp geschlagen geben. Erneut zeigte MTV-Torhüterin Barbara Riebe eine tolle Leistung. Es zeigte sich, dass der MTV Herzhorn II als Aufsteiger in der Landesliga trotz der zwei Niederlagen gut mithalten kann.
Tore MTV II: Yana Hesse, Tanja Schümann und Ann-Katrin Lembke je 4, Dania Achenbach 2, Elina Hesse, Anja Stoldt und Sybille Lamke je 1
HSG Holstein II – Herzhorn II 21:18 (7:10)
Das
Donnerwetter von HSG-Coach Jens Grabowski wirkte wie gewünscht. Kämpferisch und
konditionell hatte Holstein mehr zuzusetzen als Herzhorn. Die Kieler Achse
zwischen Passgeberin Grit Kretzschmar und Kreisläuferin Meike Sell war zwar der
Erfolgsgarant, aber erst mit einem Hattrick sicherte Ines Böhrensen zum Schluss
den „Krabben“-Sieg.
Holstein:
Beckmann (1), Böhrensen (3), Clausen (2), Gatermann (3), Hansen (1), Sell (8),
Tank (3).
Raisdorfer TSV – HSG Holstein II 27:19 (10:8)
Durch
den Kantersieg im Verfolgerduell katapultierten sich spielerisch überzeugende
Raisdorferinnen auf Rang zwei. Grit Ackermann, Kathrin Stajohann, Pamela Jessen
sowie
Gesa Briesenick ließen Ball und Gegner geschickt laufen, obwohl Torjägerin
Svenja Dittrich (7.) früh wegen einer Knieverletzung ins Krankenhaus musste.
Siebenmeter-Spezialistin Jana Waskow trat grippekrank nur zu Strafwürfen an.
Holstein enttäuschte auf ganzer Linie.
RTSV:
Grit Ackermann (2), Briesenick (4), Heider (3), Hilgers (1), Ingermann (2),
Jessen (4), Stajohann (5), Waskow (6).
Holstein:
Beckmann (1), Böhrensen (4), Clausen (1), Gatermann (1), Hohnhold (2), Lahann
(1), Schirren (7), Tank (1), Tiedemann (1).
Raisdorfer TSV – Holst. Kiel/ Kronshagen II (So., 16.30 Uhr,
Uttoxeter-Halle)
Bis
auf Rekonvaleszentin Ina Haas (Knie) schenkt RTSV-Coach Christian Poth seiner Bestbesetzung
das Vertrauen im wichtigen Verfolgerduell gegen viertplatzierte Kieler
„Krabben“.
Mit Sabrina Beyer sowie Nina Carstensen sollten beide Klasse-Keeperinnen ihre
akuten Erkältungskrankheiten rechtzeitig auskuriert haben. Maren Hilgers
(privat
verhindert) und Gesa Briesenick (Urlaub) komplettieren den Kader. Im
Rampenlicht könnte erneut Sandra Heider stehen. Zuletzt schon in Hamdorf die
Matchwinnerin, feierte sie nach einem Bandscheibenvorfall ihr couragiertes
Comeback als Flügelflitzerin. „Sandra stellt sich sehr mannschaftsdienlich an
und überträgt zudem ganz viel positive Energie auf unser gesamtes Team“, lobt
Christian Poth.
„Kieler Nachrichten vom 12.10.09“
Herbstliche Tristesse herrscht in Tungendorf angesichts
anhaltender Erfolglosigkeit.
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen II – SV Tungendorf 19:16 (10:6)
Sieben
Pfostenwürfe: Tungendorf scheint das Pech gepachtet zu haben. „Alle Abpraller
landeten bei Holstein. Wer in der Tabelle unten steht, hat halt kein Glück“,
kommentierte
SVT-Trainer Mario Schlüter. HSG-„Krabbe“ Janne Schütt blieb gegen Tungendorfs
Torjägerin Daniela Kuhlmann cool, neutralisierte die Drahtzieherin.
Tina
Schirren besiegelte das Schicksal dank perfekter Präzision. „Das Runde ging
sechsmal genau ins Eckige“, staunte sogar Sylke Hansen vor der Premieren-Party
im „Quadrat“.
Holstein:
Lahann (3), Schirren (6), Schütt (1), Sell (3), Tank (3), Wefer (3).
SVT:
Albrechtsen (1), Duus (4), Krebs (2), Kuhlmann (4), Westermann (1), Klopp (3),
Hochberg (1).
„Holsteinischer Courier vom 12.10.09“
Keinen
erbaulichen Spieltag erlebten die Neumünsteraner Handball-Landesligisten
Keine guten Nachrichten gab es von den beiden
gleichklassigen Frauenmannschaften des KHV Neumünster. Der SV Tungendorf sucht
nach wie vor nach seiner Form und steht nach dem 16:19 bei der HSG Holstein
Kiel/Kronshagen II immer noch im unteren Tabellenbereich auf Rang 12.
HSG Holstein Kiel/Kronshagen II – SV Tungendorf 19:16.
Die Tungendorferinnen spielten zwar phasenweise guten Handball und arbeiteten mit ihrer bekannt aggressiven Abwehr, für den Sieg reichte es aber wieder einmal nicht. „Mit acht Holztreffern ist es schwierig, die Kielerinnen zu stoppen, zudem hatten wir auch ständig das Nachsehen bei den Abprallern“, erklärte SVT-Trainer Mario Schlüter. Die Einheimischen profitierten vom Pech der Gäste und gingen mit 4:0 in Führung (9.). „Meine Mannschaft hat gezeigt, dass sie nicht aufgibt, und verkürzte auf 5:6 (16., Anm. d. Red.). Allerdings ging dann die Holztrefferphase los, und so stand es zur Halbzeit 10:6 gegen uns“ , führte Schlüter seinen Bericht fort. In Durchgang zwei lief es ähnlich ab: Die „Krabben“ verwalteten ihren Vorsprung, und wenn die Tungendorferinnen mal in Schlagnähe kamen, fehlte das Glück. „Gefightet haben die Mädels auf jeden Fall. Mit mehr Konzentration wäre mehr möglich gewesen“, sagte Schlüter. Ein Sonderlob erhielt Eugenia Hochberg aus der eigenen A-Jugend. „Sie hat bei ihrem ersten Einsatz im Frauenbereich ein gutes Spiel gemacht“, fand der Tungendorfer Trainer doch noch etwas Positives nach der fünften Niederlage in Folge. Bemerkenswert: Der SVT ist im Tabellenkeller in allerbester Gesellschaft, sind doch immer noch vier (!) Teams ohne jeglichen Punktgewinn.
SV Tungendorf: Petersen, Gallus – Klopp (3), Riepen, Westermann (1), Göttsche, Kuhlmann (4), Duus (4), Albrechtsen (1), Henke, Hochberg (1), Krebs (2).
„KN-Holsteiner Ausgabe vom 10.10.09“
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen II – SV Tungendorf (Sbd., 17 Uhr)
Wankendorf/Neumünster – Am letzten Spieltag der
Handball-Landesliga der Frauen vor den dreiwöchigen Ferien wartet auf beide
Holsteiner Teams ein heißes Herbsterlebnis. Für den bisher starken Neuling TSV
Wankendorf und den fehlgestarteten Geheimfavoriten SV Tungendorf entscheidet
sich, ob es im weiteren
Saisonverlauf
nach oben oder eher bergab in der Tabelle geht.
Verkehrte
Handball-Welt in Neumünster. Statt um den Meisterschaftstitel mitzuspielen,
müssen sieg- und punktlose Tungendorferinnen das Feld von hinten anschauen.
„Traurig,
aber leider wahr“, beschreibt SVT-Coach Mario Schlüter die schwierige
Situation. Einzelgespräche anstelle des Mannschafts-Training brachten zwar im
DHB-Pokal
den
gewünschten Erfolg, doch im verlorenen Heimspiel (18:19) gegen MTV Herzhorn II
war Fortuna dem Tabellenzwölften laut Schlüter nicht hold: „Wer unten steht,
wird vom Pech verfolgt.“ Ruhe und Nerven bewahren, bleibt das oberste Gebot.
Janina Klopp kehrt als reaktivierter Rechtsaußen trotz beruflicher Belastung
sporadisch zum Kader zurück. Nina Berg sowie Farina Albrechtsen weilen bereits
im Urlaub. Offen bleibt, wann Nicole Schmiedlau (Virusinfektion) wieder zur
Verfügung steht, so dass beim Duell in Kiel wohl nur guter Teamgeist hilft.
„Wir müssen über den Kampf zu unserem Spiel finden. Dann glaube ich an eine
Siegchance gegen Holstein“, sagt Mario Schlüter.
„Eckernförder Zeitung vom 7.10.09“
HSG Gettorf/Osdorf gelingt Überraschung
25:17 gegen Favorit Holstein/Kronshagen II
Gettorf/Aschefel –
Nach den zuletzt alles andere als starken Spielen zeigten die
Landesliga-Handballerinnen der HSG Gettorf/Osdorf im Heimspiel gegen die
HSG Holstein/Kronshagen II, dass die Mannschaft
auch anders kann. Mit 25:17 (11:9) wurde der Topfavorit niedergerungen.
Gettorf/Osdorf stieß durch diesen Sieg ins vordere Tabellenfeld vor.
HSG Gettorf/Osdorf – Holstein/Krons. II
25:17
HSG-Trainer Heimo Kuhlmann, gerade erst aus dem
Urlaub zurück, ist richtig stolz auf seine Spielerinnen. „Wir haben super in der
Deckung gestanden und hatten mit Sabine Lübker dahinter einen ganz sicheren Rückhalt.“ Gettorf/Osdorf führte
schnell mit 5:2, doch so schnell gab sich der Favorit aus Kronshagen nicht
geschlagen und holte bis zur Pause auf 9:11 auf. In der 47. Minute zogen die
Kielerinnen beim 16:16 sogar gleich. „Diese
Aufholjagd, aber auch der permanente Druck, den wir mit
unserem Tempospiel ausgeübt haben, hat
Holstein/Kronshagen viel Kraft gekostet”,
vermutete Kuhlmann. Die Gäste brachen gegen Ende jedenfalls ein und
Gettorf/Osdorf gelangen sieben Tore in Folge zum 23:16 (56.).
Tore für HSG Gettorf/Osdorf: Glusk
(6), Wintjen (4), Dibbern (4), Lübker (4), Hennecke (4), Krannig (3) und Ochs
(1).
„Kieler Nachrichten vom 6.10.09“
HSG
Gettorf/Osdorf – HSG Holstein II 25:17 (11:9)
Gettorf – Am vierten Spieltag der Frauen-Landesliga Mitte haben
mit dem gestürzten Spitzenreiter HSG Holstein Kiel/Kronshagen II, HSG
Mönkeberg-Schönkirchen und Raisdorfer TSV gleich drei Handball-Teams ihren
Nimbus verloren, unbesiegbar zu sein. Jetzt sind nur noch der neue
Tabellenführer TSV Owschlag II, MTV Herzhorn II sowie die HSG Gettorf/Osdorf
ohne Saison-Niederlage.
Der
Favoritenschreck etabliert sich als Geheimfavorit. Im starken Schlussspurt
(16:16, 46.) wurden Kieler „Krabben“ nach allen Regeln der Kunst vernascht.
„Hier werden wahrscheinlich noch viele Top-Teams vom Thron geholt“, gab
Holsteins Linksaußen Sylke Hansen zu. „Am Ende sind wir richtig unter die Räder
gekommen.“ Eine kurze
Deckung
gegen Shooterin Kathrin Glusk bringt Gettorf längst nicht mehr aus dem Tritt,
da man mit Regisseurin Catrin Winthjen, Allrounderin Lea Henneke oder
Arbeitsbiene Wiebke Krannig inzwischen sehr variabel reagiert.
HSG:
Dibbern (4), Glusk (6), Henneke (4), Krannig (3), Lübker (3), Ochs (1),
Winthjen (4).
Holstein:
Gatermann (1), Hansen (2), Lahann (1), Schirren (2), Schütt (3), Sell (4),
Sommerschuh (2), Wefer (2).
„KN-Eckernförder Ausgabe vom 2.10.09“
HSG
Gettorf/Osdorf – Hamdorf/Breih. (So., 17 Uhr)
Owschlag
– Noch unbesiegt, empfangen die Handballerinnen der HSG Gettorf/Osdorf als
Tabellendritter der Landesliga Mitte Spitzenreiter HSG Holstein Kiel/Kronshagen
II.
„Den Tabellenführer zu stürzen und selbst ohne Niederlage zu bleiben, ist immer
schwierig, aber wenn sich alle fit melden sowie unnötige Zeitstrafen im Spiel
vermeiden, kriegen wir unsere kleine Chance auf eine große Überraschung“,
beteuert HSG-Interimstrainerin Maren Marxen. Ob Chefcoach Heimo Kuhlmann mit
Ersatztorhüterin Daniela Truhn rechtzeitig aus Paris nach Gettorf zurückkehrt,
entscheidet sich erst kurzfristig. Eike Petersen plagt weiterhin ein
hartnäckiger Grippevirus. Dafür steht Hjordis Lübker (Urlaub beendet) in der
Sporthalle der Parkschule wieder zur Verfügung.
„Eckernförder Zeitung vom 1.10.09!
HSG Gettorf/Osdorf hat den Spitzenreiter zu Gast
Ganz heiße Spiele stehen der HSG Gettorf/Osdorf und dem SV Hüttener Berge in der Handball-Landesliga der Frauen an diesem Spieltag bevor.
HSG Gettorf/Osdorf – HSG Holstein/Kronsh. II
Die HSG Holstein/Kronshagen II hat zwar ihre drei ersten Spiele deutlich gewonnen, doch was diese Siege wert sind, muss sich erst noch zeigen, denn zwei der drei Gegner waren Aufsteiger. Zumindest im Auftaktspiel gegen SW Elmschenhagen konnte der Spitzenreiter beim 20:16 nicht unbedingt überzeugen. Die HSG Gettorf/Osdorf rechnet sich nach dem 20:20 gegen den Raisdorfer TSV, der mit zu den Favoriten dieser Liga zählt, durchaus eine Chance aus. Erforderlich wird dafür aber kämpferisch ebenso eine Leistung wie gegen Raisdorf sein. Im HSG-Lager ist man zuversichtlich, sich in eigener Halle durchsetzen zu können.
Favorit Holstein kannte kein Pardon
Holstein
Kiel/Kronshagen II – Fortuna Wellsee 23:14 (9:6)
Kiel
– Erste Minikrisen in der Handball-Landesliga der Frauen bei den weiterhin
punktlosen Teams aus Kiel und Neumünster. Mit dem Niederlagen am dritten
Spieltag
ist
sowohl für Mitfavorit SV Tungendorf als auch die beiden Aufsteiger SW
Elmschenhagen und Fortuna Wellsee der Fehlstart perfekt.
Spitzenreiter
Holstein kannte im Kieler Derby gegen Schlusslicht Fortuna kein Pardon. Ohnehin
von allen Positionen torgefährlich feierte Ines Böhrensen gleich fünf Treffer.
„Geniale Würfe“, berichtete HSG-Mannschaftskameradin Sylke Hansen. „Ihre Gegner
konnten gerade noch den Kopf einziehen.“ Linksaußen Maira Tank trumpfte ähnlich
erfolgreich auf, sodass beide Serien hielten: dritter Sieg der „Krabben“,
dritte Niederlage für Wellsee. „Bis zum 14:18 nach 50 Minuten sah unser Spiel
schon nach Landesliga-Handball aus“, tröstete SC-Trainer Rainer Neermann sein
Team. Torhüterin Christiane Bachmann und Kreisläuferin Saskia Flemming
verdienten sich gute Noten.
Tore
Holstein: Böhrensen (5), Hansen (3), Hohnhold (1), Lahann (2), Schirren (2),
Sell (3), Sommerschuh (3), Tank (3), Westphal (1).
Wellsee:
Aumüller (3), Julia Bewersdorf (2), Maike Bewersdorf (1), Saskia Flemming (7),
Peschel (1).
„Kieler Nachrichten vom 22.9.09“
Mönkeberg – „Kiel oben“, war das Motto am
zweiten Spieltag der Landesliga-Frauen Mitte für die Kieler Handballerinnen
gleich im doppelten Sinn. Dort wo Spitzenreiter HSG Holstein II steht, ist Kiel
oben. Dagegen droht den Aufsteigern wie SW Elmschenhagen und SC Fortuna Wellsee
nach dem Fehlstart eher eine Kenterung.
SV Hüttener Berge – Holst. Kiel/Kronsh. II
15:25
Kurioses Duell in den Hüttener Bergen. Bis
zur 40. Minute (12:12) hielten die Ascheffelerinnen das Spiel offen, da
Kreisläuferin Anita Kossek ein gutes Debüt gab und Regisseurin Petra Brorsen
überzeugte. „Was dann passierte, weiß ich selbst nicht“, wunderte sich
SVH-Trainer Thomas Lill über das finale Fehlpass-Festival. Gleich reihenweise
fing Holsteins Rebecca Hohnhold Bälle ab, um selbst zu vollstrecken oder Katja
Sommerschuh zu bedienen. Von eigenen Tempogegenstößen beflügelt, kam Kiel zum
Kantersieg.
Tore für Ascheffel: Brorsen (4), Hagge (3),
Anette Hansen (2), Kossek (4), Uhlmann (2).
Für Holstein: Böhrensen (1), Gatermann (2),
Sylke Hansen (2), Hohnhold (8), Sell (3), Sommerschuh (7), Wefer (2).
„Landeszeitung vom 22.9.09“
SV
Hütten fehlt am Ende die Kraft
15:25-Niederlage gegen Holstein/Kronshagen II
Rendsburg – Nach
zwei Spieltagen in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen finden sich der
SV Hüttener Berge und die HSG Hamdorf/Breiholz mit 0:4 Punkten im unteren
Tabellenbereich wieder. „Es ist zwar noch kein Beinbruch, doch so langsam wird
es eng“, sagt Hüttener Berges Trainer Thomas Lill, der froh darüber ist, dass
seine Mannschaft nach der 15:25 (9:8)-Niederlage gegen Spitzenreiter HSG
Holstein/Kronshagen II am kommenden Wochenende spielfrei ist und somit die
bestehenden Defizite aufarbeiten kann.
SV Hüttener Berge – Holstein/Kro. II 15:25 (9:8)
Der SV Hüttener
Berge legten einen fulminanten Start hin. Der Favorit aus Kiel wurde mit dem
7:4 (20.) überrascht. „Aber schon in den letzten Minuten der ersten Halbzeit
zeichnete sich ab, dass wir kräftemäßig Probleme bekommen würden“, hieß es von
Hüttener Berges Trainer Thomas Lill, der trotz der 9:8-Führung mit einem
unguten Gefühl in die Pause ging. Und es sollte sich bewahrheiten. Nach dem
12:12 (35.) brachen die Gastgeberinnen ein. Lill: „Wir haben vorne eklatante
Fehler gemacht, den Ball verloren und sind regelrecht überrannt worden.“
Während dem SVHB 13 Minuten lang kein Treffer gelang, setzte sich die HSG auf
20:12 ab. Damit war die Partie entschieden. „Unsere schlechte Chancenausnutzung
nach der Pause, aber auch die fehlende Kraft haben das Spiel letztlich
entscheiden“, lautete das Resümee von Thomas Lill.
Tore für den SV Hüttener Berge: Brorsen (4), Kossel (4), Hagge (3), A. Hansen (2) und Uhlmann (2).
„KN-Eckernförder Ausgabe vom 19.9.09“
Hüttener Berge – Holstein/ Kronsh. II:
Heute, 18Uhr, Schulzentrum Owschlag
Ascheffel/Gettorf/Owschlag – Mit vier von
sechs Punkten verlief die Premiere für das Handball-Trio aus dem Altkreis
Eckernförde zum Saisonstart der Frauen-Landesliga
Mitte durchaus positiv. Während die HSG
Gettorf/Osdorf und der TSV Owschlag II siegreich von ihren Partien
zurückkehrten, ging nur der SV Hüttener Berge in fremder
Halle leer aus. Alle Ascheffelerinnen sind
willens, das am zweiten Spieltag dank eigener Heimstärke zu ändern.
Statt vom Wurfpech verfolgt, hofft
SVH-Trainer Thomas Lill, dass Glückgöttin Fortuna Hütten gegen Holstein wieder
etwas mehr hold bleibt: „Neben den beiden
Lattentreffern in der entscheidenden Phase,
als wir durch abprallende Bälle gleich zweimal ausgekontert wurden, schien die
Rückwärtsbewegung unser Manko zu sein. 17 Jahre Altersunterschied gegenüber den
jungen Herzhornerinnen machte sich schon nachhaltig bemerkbar.“ Egal, denn mit
den Kieler „Krabben“ warten nun eher wieder Mütter und keine Töchter als Gegner.
Da Britta Wessels (Schmerzen im Schulterbereich) wohl noch mehrere Wochen
ausfällt und Ersatzkeeperin Nadine Staar privat in Berlin weilt, soll
Feldspielerin Tanja Thede das Torwartproblem lösen helfen. „So eine Situation
kennen wir ja bereits länger und haben gelernt, damit zu leben“, beteuert
Thomas Lill.
„Eckernförder Zeitung vom 18.9.09“
Schwere
Aufgabe für Hütten
Ascheffel – Vor einer schweren Aufgabe steht der SV Hüttener Berge in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen. Der SV Hüttener Berge muss ersatzgeschwächt gegen die HSG Holstein/Kronshagen II antreten.
Ersatzgeschwächt muss der SV Hüttener Berge das schwere Heimspiel gegen die HSG Holstein/Kronshagen II bestreiten. „Wir sind klarer Außenseiter, alles andere als eine Niederlage wäre eine Überraschung“, sagt SV-Trainer Thomas Lill, dem Doris Hansen, Nadine Starr und Torfrau Britta Wessels fehlen. „Für Nadine Starr, die zuletzt Britta Wessels vertreten hat, muss nun Tanja Thede ins Gehäuse. Die fehlt uns dann auch noch im Feld“, stöhnt Lill, der mit dem dezimierten Kader trotzdem versuchen will, den Favoriten zu ärgern. „Wenn es uns gelingt, das schnelle Spiel der Kielerinnen zu unterbinden, ist vielleicht etwas möglich“, kennt der SV-Trainer die Stärken der Gäste sehr genau. Sein Team wird versuchen, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Ob das mit dem kleinen Kader gelingt, ist fraglich.
Spieltermin: Sonnabend, Hüttener Berge – HSG Holstein/Kronshagen II
(18.00 Uhr)
HSG Holstein II – Elmschenhagen 20:16 (11:6)
Die „Krabben“ waren im Kieler Derby
individuell stärker als Elmschenhagen. Ines Böhrensen (Babypause) feierte ein
beherztes Comeback. Auch der Einstand von Rebecca
Hohnhold (acht Tore) ließ kaum Wünsche
offen. Nicole Schirdewahn und Nadine Kroll wechselten sich als kongeniales
Torhüterinnen-Duo ab. „Wir konnten uns trotzdem
teuer verkaufen, um bestimmt bald mit dem
ersten eigenen Sieg in der Landesliga anzukommen“, kommentierte SWE-Trainer
Sven Sörensen das Lokalderby.
Tore Holstein: Böhrensen (3), Gatermann (2),
Hansen (2), Hohnhold (8), Lahann (2), Schirren (1), Sommerschuh (1), Wefer (1).
Für SWE: Ernst (5), Kowitz (2), Möller (2), Wedekind (1), Wilimzig (6).
Kurz vor dem Saisonstart in der Frauen-Landesliga Mitte
scheinen sich bereits alle Handball-Teams einig zu sein – in Richtung Titel
führt kein Weg an der HSG Mönkeberg-
Schönkirchen vorbei. Ambitioniert sind allerdings auch der
TSV Owschlag II und die HSG Holstein Kiel/Kronshagen II, während der Raisdorfer
TSV als Geheimfavorit
gehandelt wird. Ob am Ende vielleicht sogar Neulinge wie
Fortuna Wellsee oder SW Elmschenhagen zum Aufstiegs-Kandidatenkreis zur
künftigen SH-Liga zählen anstatt sich nur für das Minimalziel Klassenerhalt zu
engagieren, sorgt für zusätzliche Spannung.
HSG Holstein Kiel/Kronshagen II
Da man die Vorbereitung mit vielen Müttern im Team wegen
der Schulferien spät begann, kommt das erste Punktspiel fast zu früh. Ines
Böhrensen wird nach ihrer Babypause gewohnte Präsenz auf dem Parkett zeigen.
Das Torwart-Trio Anja Möller, Nadine Kroll und Nicole Schirdewahn gilt als das
Beste, was Landesliga-Handball zu bieten hat. Intern übernimmt Meike Sell
vielleicht die größte Vorbildfunktion. Neuzugänge wie Rebecca Hohnhold, Anne
Beckmann oder Janne Schütt scheinen perfekt ins
System zu passen. „Diese Saison wollen wir wieder
Höhenluft schnuppern“, sagt Trainer Jens Grabowski.
Kader
– Torhüterinnen: Anja Möller, Nicole Schirdewahn,
Nadine Kroll
Feldspielerinnen:
Anna Beckmann (TuRa Meldorf), Ines Böhrensen (Babypause
beendet), Claudia Clausen, Christine Gatermann, Sylke Hansen, Rebecca Hohnhold
(TuS Holtenau Kiel), Grit Kretzschmar, Maike Lahann, Tina Schirren, Janne
Schütt (TuS Holtenau Kiel), Meike Sell, Katja Sommerschuh, Maira Tank, Sonja
Theissen, Imke Wefer, Franziska Westphal (eigene erste Mannschaft).
Trainer:
Jens Grabowski (im dritten Jahr).
Eigene
Zielsetzung: Tabellenplatz drei.
Meisterschaftsfavoriten:
HSG Mönkeberg-Schönkirchen, TSV Owschlag II.
Erstes
Punktspiel: HSG Holstein Kiel/Kronshagen II – SW
Elmschenhagen (Sonntag, 17 Uhr, Schulzentrum am Suchsdorfer Weg).
HSG
Marne verpatzt Start und scheidet aus
HSG Marne/Brunsbüttel - HSG Holstein/Kiel/Kronshagen
II 21:24 (9:12)
Diese Niederlage war aus Sicht der HSG Marne/Brunsbüttel unnötig. Doch der Kreisoberligist darf sich nicht wundern. Er verpatzte den Auftakt völlig und gab dem Gast aus der Landesliga nicht weniger als sieben Tore vor. Was möglich gewesen wäre, zeigte sich nach diesem 1:8. Bis zum 12:12 in der 35. Minute egalisierte Marne/Brunsbüttel, wähnte sich schon auf der richtigen Spur - und kassierte gleich wieder fünf Treffer in Serie.
HSG Marne/Brunsbüttel: Passehl - Simon (1), Schumacher (4), Feil (1), Meier, Marschalkowski (2), Wilckerling, Stothfang (4), Preilipper (1), Urthel (2), Tondern (2), Thode (2), Gebler (2).
HSG, WTV und Holtenau
überzeugten
Kieler Teams mischten beim NOC ordentlich mit
Der 27. Nord Ostsee Cup 2009 ist schon wieder Geschichte.
58 Handball-Mannschaften aus nah und fern waren einmal mehr nach
Schleswig-Holstein gekommen, um im Land zwischen den Meeren beim bundesweit
beliebten Rasenturnier des TSV Owschlag um die NOC-Pokale zu spielen und
zünftig zu feiern.
Mit
879 km hatte das 24-köpfige Altherren-Team des ASV Dachau zwar die längste
Anreise hinter sich, doch weder ein paar stressige Stunden Autobahnfahrt im
Stau, noch
kleine
Frotzeleien auf dem Rasenplatz („sprecht deutsch, sonst können wir euch hier im
Norden nicht verstehen“) vermochten den bayrischen Tatendrang zu stoppen.
Stattdessen zog man dem Halbfinal-Gegner aus Lübeck selbst die Lederhosen nach
Siebenmeter-Werfen aus und gewann das Endspiel gegen SG Ost Bremen 11:7. „Der
NOC-Cup ist ja nicht nur a mords Gaudi, sondern wir wollten hier sportlich schon
was erreichen. Natürlich sind als Titelverteidiger nächstes Jahr alle wieder
dabei“, erklärte ASV-Trainer Jürgen Betz. Gern gesehene Stammgäste kommen seit
27 Jahren aus Gelsenkirchen nach Owschlag. Dort, wo Fußball eigentlich als
Religion gilt, hat sich beim SUS Schalke 96 Handball etabliert. Trotz toller
Vorrunde mit 7:1 Punkten scheiterte man im Viertelfinale am Elmshorner HT
(8:9). 96-Urgestein Frank Götzen blieb gelassen: „Klar haben wir es schwer, die
Stellung gegenüber den Fußballern zu halten, doch unseren Verein gibt es sogar
schon etwas länger als Schalke 04 und hier ist
halt
unser zweites Revier. Auch wenn dieses Jahr kein Pott heraussprang, bleibt der
Nord Ostsee Cup legendär und macht einfach vier Tage großen Spaß.“
Den
B-Pokal gewann TSV Altenholz III durch einen 14:10-Finalsieg über Alt
Duvenstedt. Vorjahressieger Wellingdorfer TV Kiel startete diesmal im
höherklassigen A-Wettbewerb und wurde hinter einer All-Star-Auswahl ehemaliger
Owschlager (Twins), den „Abfangjägern“ Tetenhusen und HSG Schülp/Westerrönfeld
Vierter. „Ein gelungener Auftakt. Alle sind wieder heiß auf Handball. Wir
freuen uns auf die Oberliga“, resümierte WTV-Coach Andre Böhrensen das
Abschneiden des Aufsteigers und vermeldete mit Torwart Thomas Ziegler und
Spielmacher Jo- Peter Wulff (beide aus Westerrönfeld) zwei Neuzugänge, während
Gattin Ines im Trikot der HSG Holstein Kiel/
Kronshagen
II ihr Comeback nach der Geburt von Töchterchen Lotta gab: „Ein super Gefühl.
Statt wie letzte Saison im Mittelfeld rumzugurken, wollen wir in der Landesliga
nun
lieber oben angreifen.“ Platz zwei im Frauen A-Pokal, in dem sich die „Krabben“
lediglich den „Jungen Wilden“ Owschlagerinnen als Gesamtsieger geschlagen
gaben, scheint ein ganz gutes Omen für die Zukunft zu sein.
Beim
27. Nord Ostsee Cup meldete sich auch ein weiterer Kieler Traditionsverein
zurück. Der TuS Holtenau beherrschte den Frauen B-Wettbewerb unangefochten und
ließ
neue spielerische Klasse aufblitzen. „Das war eine Demonstration der Stärke
meiner Mannschaft und hat mir viel Freude bereitet“, kommentierte TuS-Trainer
Jörg
Stowasser, der ob lautstarker Jubelgesänge („So sehen Sieger aus“) Mühe hatte sich Gehör zu verschaffen.
Owschlag
– Petrus muss ein Handball-Fan sein! Dank eines Schönwetter-Loches genau
über Owschlag ging der 27. Nord-Ostsee-Cup ohne Regenunterbrechung wie geplant
über die Bühne, während es in Schleswig-Holstein anderenorts heftig schüttete.
Das bundesweit beliebte Freiluft-Turnier hatte sportlich wieder Attraktives zu
bieten. Neben dem mehrtägigen, kunterbunten Rahmenprogramm genossen 35 Männer-
und 23 Frauen-Team das Wetteifern um die Trophäen.
Den
hochkarätig besetzen A-Pokal holten sich die „Twins“. Als All-Star-Auswahl
ehemaliger Owschlagersetzten sich Leitwolf Patrick Hentschel und seine alten
Handball-Kumpels im Endspiel mit 9:8 gegen die mit etlichen
Regionalligaspielern gespickten eher favorisierten „Abfangjäger“ aus Tetenhusen
durch. Das kleine Finale um Platz drei gewann die HSG Schülp/Westerrönfeld im
Oberligaduell gegen den Wellingdorfer TV ebenfalls knapp 10:9.
Das
Feld der Frauen führte Lokalmatador TSV Owschlag erwartungsgemäß mit fünf
Siegen in Serie unangefochten an vor der HSG Holstein Kiel/Kronshagen II (8:2
Punkte).