Presseberichte HSG 2.Frauen
Saison 2008/09
HSG Holstein Kiel/Kronshagen II – HSG Hamdorf/Breiholz
20:19 (10:10).
Die HSG Hamdorf/Breiholz unterlag der HSG Holstein
Kiel/Kronshagen II mit 19:20 (10:10) und wird Fünfter.
Der Hamdorf/Breiholzer Trainer Axel Timmermann war ein
wenig sauer. Seine Mannschaft hatte die Gastgeberinnen voll im Griff und führte
schon 10:7, als Kirsten Löbzien einen Siebenmeter verwandelte. Der
Torschiedsrichter gab das Tor, der Feldschiedsrichter bestand auf Wiederholung,
da die Schützin bei der Ausführung behindert worden sein sollte. Nun verwarf
Löbzien und ihr Team geriet außer Tritt. Holstein Kiel nutzte dies, um zur
Pause auf 10:10 auszugleichen und in Durchgang zwei die Führung zu übernehmen.
Hamdorf/Breiholz kämpfte sich auf 19:19 heran, musste aber kurz vor dem Abpfiff
ein fragliches Tor hinnehmen, das letztlich die Niederlage bedeutete.
Tore für HSG Hamdorf/Breiholz: Löbzien (5), Wichmann (5),
Holling (3), Bajorat (3), Marxen (2) und Hohnsbehn (1).
HSG Holstein II – HSG
Hamdorf 20:19 (10:10)
Versöhnlicher Kehraus für den Titelverteidiger. Schlitzohr
Meike Sell verwandelte kurz vorm Abpfiff einen Freiwurf fintenreich zum
Holstein-Sieg. Zudem feierte Imke
Wefer
(Achillessehnen-OP) ihr couragiertes Comeback. Keeperin Anja Möller war erneut Rückhalt
der „Krabben“: „Spaß ist bei uns ja immer garantiert, doch sportlich
hätte das letzte Jahr etwas besser laufen dürfen.“
Holstein: Gatermann (3), Gemeinhardt (1), Hansen (2),
Schirren (3), Schwitzer (4), Sell (2), Sommerschuh (2), Theissen (1), Wefer
(2).
Rendsburger
Teams können befreit aufspielen
Letzter Spieltag in der Landesliga Mitte der Frauen:
Auswärtsaufgaben für Owschlag II, Hamdorf/Breiholz und Hüttener Berge
Rendsburg –
Die Auslosung hat es so gewollt. Alle drei Mannschaften in der Handball-Landesliga
Mitte der Frauen aus dem Rendsburger Umland müssen am letzten Spieltag auswärts
antreten, können aber befreit aufspielen. Nichtsdestotrotz haben sich alle drei
Teams Siege auf ihre Fahnen geschrieben. Der TSV Owschlag II muss beim
Raisdorfer TSV antreten. Der SV Hüttener Berge ist im Nachbarschaftsduell bei
der HSG Gettorf/Osdorf zu Gast und die HSG Hamdorf/Breiholz fährt zur HSG
Holstein/Kronshagen II. Alle Spiele werden am Sonntag um 17 Uhr angepfiffen.
HSG Holstein Kiel/Kronshagen II – HSG Hamdorf/Breiholz.
Die HSG
Hamdorf/Breiholz hatte im Hinspiel gegen die HSG Holstein/Kronshagen II beim
14:22 einen „rabenschwarzen Tag“ erwischt. „Wir haben uns seitdem aber wieder
kontinuierlich gesteigert. Die Mannschaft brennt darauf, sich für diese
Niederlage zu revanchieren“, ist der Hamdorfer Trainer Axel Timmermann nach der
starken Leistung gegen den Tabellenzweiten Münsterdorfer SV zuversichtlich, die
Punkte aus Kiel mitnehmen zu können. Doch Holstein/Kronshagen hat in den
letzten Heimspielen überzeugen können. Es wird für die HSG alles andere als ein
Spaziergang, auch wenn den Kielerinnen am vergangenen Wochenende vom Meister
THW Kiel beim 14:28 gehörig die Flügel gestutzt wurden.
THW Kiel – HSG Holstein II 28:14 (9:6)
Kiel – Die Handballerinnen des THW Kiel feierten am 25.
Spieltag der Frauen-Landesliga Mitte ihre Meisterschaft und Titelverteidiger
HSG Holstein II stand dabei staunend Spalier. Durch den krönenden
28:14-Kantersieg im Lokalderby über entthronte „Krabben“ steigen euphorisierte
„Zebra“-Damen in die Oberliga auf.
Bis zum 16:12-Zwischenstand (40.) hielt Holstein halbwegs
mit, ehe Annika Eschborn und Manya Petermann serienweise Tempogegenstöße
versenkten, so dass beim
26:12 (53.) alles klar war. „Ein Jahr lang haben wir für
diese Meisterschaft sehr hart gearbeitet“, kommentierte THW-Erfolgstrainer
Michael Fischer den Triumph gerührt.
Kein Wunder, dass sich bei seinen Spielerinnen Emotionen
pur Bahn brachen. Schon vor der offiziellen Ehrung durch HVSH-Frauenwart Frank
Wipper robbten die Kielerinnen wie eine Raupe als gutes Omen über das
Hallen-Parkett, um sich nun nächste Saison auf Oberliga-Niveau zu entpuppen.
„Prost“, gratulierte HSG-Spielerin
Sylke Hansen dem Titelnachfolger stellvertretend. „Wir
wünschen dem THW zukünftig alles Gute.“
THW: Ach (2), Eschborn (8), Hild (1), Linke (1), Niemann
(1), Petermann (5), Scherner (1), Schultz (3), Steffen (4), Weber (2).
Holstein: Gemeinhardt (2), Hansen (2), Kretzschmar (2),
Schirren (2), Schwitzer (4), Sell (1), Theissen (1).
„Landeszeitung vom 7.4.09“
Holstein/Kronshag.
II – SV Hüttener Berge 19:16
Der Klassenerhalt hängt für die
Landesliga-Handballerinnen des SV Hüttener Berge nach der 16:19-Niederlage bei
Holstein Kiel nur noch an
einem seidenen Faden.
Gettorf – Die Hoffnung wird immer geringer. Neben der eigenen Niederlage mussten die Handballerinnen des SV Hüttner Berge auch den überraschenden 27:26-Erfolg des Mitkonkurrenten SG Lütjenburg/Dannau beim Tabellendritten SV Mönkeberg verdauen, der die SG punktgleich aufschließen lässt. Die beiden letzten Spiele entscheiden nun über den Klassenerhalt. „Wir haben zwar noch Schlusslicht SG Kollmar/ Neuendorf zu Hause, doch bei Lütjenburg/Dannau muss man nach dem Sieg in Mönkeberg mit allem rechnen”, mag Hüttener Berges Trainer Thomas Lill nicht von einem leichteren Restprogramm reden. Die Niederlage des SV Hüttener Berge hatte für die HSG Gettorf/Osdorf aber auch etwas für sich. Trotz des 30:34 (15:19) gegen den TSV Owschlag II ist das Team von Heimo Kuhlmann nun endgültig gesichert.
Vielleicht war der Druck für die Gäste einfach zu groß. Auf jeden Fall kam das Team einfach nicht in Schwung. In den ersten 30 Minuten klappte so gut wie nichts. Die Gastgeberinnen dagegen trafen und setzten sich auf 10:4 zur Pause ab. Jörg Harder, der den SV Hüttener Berge an diesem Tag betreute, fand in der Halbzeit die richtigen Worte. „Die Abwehr stand weiterhin neben sich, aber wir haben endlich vorne getroffen.” Der SV Hüttener Berge startete eine Aufholjagd. „Der Rückstand war letztlich aber zu groß, um das Spiel noch umzubiegen”, musste Jörg Harder anerkennen.
Tore für SV Hüttener Berge: A. Hansen (5), Theede (5), Uhlmann (2), D. Hansen (2), Hagge und Kähler (je 1).
„Kieler Nachrichten vom 7.4.09“
HSG Holstein II – SV Hütt. Berge 19:16
(10:4)
Kiel – Es spitzt sich das dramatische
Abstiegs-Duell zwischen Hüttener Berge und SG DaLü zu.
Holstein betrieb nachhaltig Eigenwerbung für
das Kieler Stadtderby demnächst beim THW. „Titelverteidiger gegen den
designierten Meister ist immer interessant“, vermeldete HSG-Coach Jens
Grabowski Vorfreude. Eckpfeiler zum Sieg über chancenlose Ascheffelerinnen
waren Torhüterin Anja Möller, Maike Sell sowie Grit Kretzschmar. „Der Ruck ging
zu spät durch unsere Mannschaft“, kommentierte SVH-Teammanager Jörg Harder.
Holstein: Clausen (1), Gatermann (3),
Gemeinhardt (2), Kretzschmar (4), Lahann (1), Schwitzer (1), Sell (5),
Sommerschuh (1), Tank (1).
Ascheffel: Hagge (1), Anette Hansen (5),
Doris Hansen (2), Kähler (1), Thede (5), Uhlmann (2).
„Landeszeitung vom 4.4.09“
Hüttener
Berge muss zittern
Rendsburg – Drei Spieltage vor Abschluss der Serie in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen hat der SV Hüttener Berge den Klassenerhalt noch nicht in trockenen Tüchern. Für das Team von Thomas Lill wäre deshalb „ein Sieg bei Holstein/Kronshagen II Gold wert.“ Lediglich zwei Punkte hat der SV Hüttener Berge derzeit Vorsprung auf den abstiegsbedrohten zwölften Tabellenplatz.
Holstein/Kronshagen II – SV Hüttener Berge (So., 17 Uhr).
Nach der Klatsche gegen den THW Kiel müssen wir nach vorn schauen“, hat der SV Hüttener Berge, so sieht es Trainer Thomas Lill, bestimmt keine Motivationsprobleme bei der HSG Holstein/Kronshagen II. Das Hinspiel wurde mit 13:17 (6:9) verloren. Das allein ist schon ein Grund für den SV, sich besonders reinzuknien. Doch es gibt noch einen weiteren Grund. Trainer Thomas Lill wird nicht mit von der Partie sein. Für ihn wird Jörg Harder die Mannschaft betreuen. Die Spielerinnen, nach bisherigem Stand der Dinge sind alle mit dabei, haben sich vorgenommen, ihrem Coach in Abwesenheit die Sorgen um den Klassenerhalt zu nehmen. Ein Sieg in Kiel wäre ein Riesenschritt in diese Richtung.
„KN-Eckernförder Ausgabe vom 4.4.09“
Gettorf – Am letzten Spieltag der
Handball-Landesliga Mitte der Frauen vor den zweiwöchigen Osterferien sind die
drei Teams aus dem Altkreis Eckernförde auf der Suche nach ihrer Bestform. Die
abstiegsbedrohten Ascheffelerinnen sind gewillt, Titelverteidiger HSG Holstein
II beherzt Paroli zu bieten.
HSG Hol/Kro II – Hüttener Berge (So., 17
Uhr)
Bisher galt Ascheffel zwar als
„Unabsteigbar“, doch das einst satte Polster schrumpfte bereits auf sparsame
zwei Punkte zusammen. Kräfteverschleiß einer langen Saison
macht sich bemerkbar. „Lütjenburg wittert
dagegen Morgenluft. Es wird eng, aber wir schaffen den Klassenerhalt. Psychisch
sind meine Spielerinnen nämlich stark genug“, beteuert Thomas Lill. Da der
SVH-Coach bereits im Osterurlaub weilt, übernimmt Jens Harder das Kommando. Als
Teammanager blieb er schon viermal ungeschlagen
in den letzten beiden Jahren. Trotz
personeller Probleme ein gutes Omen. Torhüterin Britta Wessels beklagt erneute
Knieschmerzen. Ersatzkeeperin Svenja Schlüter, zieht es nach wenigen Monaten
mit Heimweh zum Stammverein Preetzer TSV zurück. Allrounderin Tanja Thede
laboriert an einem Pferdekuss am Oberschenkel. Insofern sind Anette Hansen,
Julia Uhlmann und Svenja Hagge umso mehr gefordert, als Rückraum-Routiniers
Verantwortung zu übernehmen.
„Kieler Nachrichten vom 26.3.09“
Kronshagen – Titelverteidiger HSG
Holstein Kiel/ Kronshagen II hat seine handballerische Minikrise in der
Frauen-Landesliga Mitte beendet. Dank des 26:24 (12:13)-Heimerfolgs im
Nachholspiel gegen den Tabellensechsten TSV Owschlag II kletterten
formverbesserte „Krabben“ selbst auf Platz sieben. „Wie bereits beim Hinrunden-
Sieg eine schöne, schnelle Partie“,
berichtete HSG-Linksaußen Sylke Hansen. „Die jungen Wilden liegen uns als schon
etwas ruhigere Routiniers offensichtlich.“
Tatsächlich schafften es Rückraumstrategin
Meike Sell, Kreisläuferin Claudia Clausen und Flügelflitzerin Meike Lahann oft
Owschlags offensiv orientierte Abwehr zu knacken. „Wir bekamen Probleme, wenn
Holstein bei den Übergängen mit zwei Kreisläuferinnen auflöste“, gab
TSVO-Betreuer Jan Winter zu. Torhüterin Ina Grosch
hielt ihr Team lange im Spiel.
Tore für Holstein: Clausen (3), Gatermann
(2), Hansen (2), Lahann (6), Schirren (3/1), Schwitzer (4/1), Sell (6).
Für TSVO: Goldberg (5/2), Paulsen (2), Retza
(1), Rohr (3), Schulz (1/1), Jess (1), Weber (3), Krakuhn (8/2).
„Landeszeitung vom 26.3.09“
Abschlussschwäche
kostet Owschlagerinnen möglichen Erfolg
Regionalliga-Reserve
des TSV verliert 24:26 bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen II
Owschlag –
Letztlich hat die Verlegung der Partie dem TSV Owschlag II auch nicht geholfen.
Im vorgezogenen Spiel der Handball-Landesliga Frauen Mitte gab es für die
Owschlagerinnen bei der HSG Holstein/Kronshagen II mit 24:26 (13:12) eine
unnötige Niederlage. „Wir haben nur 24 von 62 Chancen genutzt. Zudem gab es im
Spiel nach vorne zahlreiche Ballverluste“, sprach der Owschlager Betreuer Jan
Winter von einer verdienten Niederlage. Dabei stand die Owschlager Abwehr
eigentlich recht gut und Ina Grosch im Tor hielt, was es zu halten gab,
darunter drei Siebenmeter. Probleme hatte die Owschlager Abwehr nur, wenn die
Gastgeberinnen ihr Spielsystem auflösten und mit zwei Kreisläuferinnen
agierten. „Wir haben die Übergänge nicht hinbekommen“, registrierte Jan Winter.
Schlimmer als
diese Fehler in der Abwehr wirkte sich die Abschlussschwäche im Angriff aus.
„Wir haben selbst klarste Chancen nicht im Kieler Gehäuse untergebracht“,
bemängelte der Owschlager Betreuer. Seine Mannschaft spielte zwar schnell von
hinten heraus, doch bei dem hohen Tempo schlichen sich auch zahlreiche Fehler
ein. Ballverluste, die Holstein/Kronshagen II besonders im zweiten Durchgang
nutzte, um das Spiel zu kippen und selbst Mitte der zweiten Halbzeit die
Führung zu übernehmen. Einmal in Führung gegangen, gab der Gastgeber diese
nicht mehr ab.
Tore für TSV Owschlag II:
Krakuhn (8/2), Goldberg (5/2), Rohr (3), Weber (3), Paulsen (2), Jeß (1), Retza
(1) und Schulz (1/1).
„KN-Eckernförder Ausgabe vom 24.3.09“
Heute
Prestigeduell bei der HSG Holstein II
Owschlag – Nach neun Partien ohne
Niederlage vorab in der Frauen-Landesliga Mitte riss bei den sechstplatzierten
Handballerinnen des TSV Owschlag II ihre stolze Serie
einstweilen, statt Spitzenreiter THW Kiel
selbst zu stürzen. Wie erfolgsverwöhnte „Junge Wilde“ so einen Rückschlag
wegstecken, darauf darf man heute (20.30 Uhr,
Tallinnhalle) im Nachholspiel vom letzten
Wochenende beim Tabellenneunten HSG Holstein Kiel/Kronshagen II schon mal sehr
gespannt sein. So ganz scheint die 22:28-
Heimpleite vor zehn Tagen gegen bockige
„Zebra-Damen“ mental jedenfalls noch nicht verdaut. „Wir hatten ja gerade
personell erhebliche Probleme. Anders als THW Kiel
war HSG Holstein gleich bereit unseren
höflichen Verlegungswunsch zu erfüllen“, plaudert TSVO-Betreuer Jan Winter aus
dem Nähkästchen.
„Jetzt stehen fast alle Stammkräfte wieder
zur Verfügung und welche A-Jugendlichen mitwirken, wird zwischen Marleen
Völzke, Ann Kristin Bünger, Katrin Rohwer, Alina
Wollborn und Svenja Louwers kurzfristig
entschieden.“ Auch taktisch glauben sich Owschlags „Junge Wilde“ für das
Prestigeduell mit dem Titelverteidiger gut gewappnet,
um mit offensiv orientierter Abwehrarbeit
Bälle zu erobern und die eigenen Torchancen einfach etwas besser zu nutzen als
bei der Niederlagen gegen den THW. Ähnlich
fatale Fahrlässigkeiten wie eben gerade erst
gegen den THW Kiel dürfen natürlich nun nicht erneut unterlaufen. Ansonsten
droht die zweite Pleite in Serie
„Landeszeitung vom 24.3.09“
Holstein Kiel/Kronshagen II – TSV
Owschlag II
Heute Abend muss der TSV Owschlag II bei der HSG
Holstein Kiel/Kronshagen II antreten (20.30 Uhr).
„Da Holstein/Kronshagen bereit war, das Spiel zu verlegen, können wir unser gesamtes Stammpersonal aufbieten. Ob und wer aus der weiblichen Jugend A zusätzlich hinzukommt, steht noch nicht fest“, sagt Owschlags Betreuer Jan Winter vor dem Gang zum Tabellenneunten. Mit einem Sieg könnte der TSV auf den vierten Platz in der Tabelle vorrücken. Das Owschlager Spiel steht und fällt mit dem Abwehrverhalten. Winter: „Gewinnen wir genug Bälle in der Abwehr, können wir unser Tempospiel aufziehen und haben eine große Siegchance, vorausgesetzt, wir machen unsere Chancen auch rein.“ Im Hinspiel gelang das zu selten. In eigener Halle unterlag der TSV 26:29.
„Kieler Nachrichten vom 17.3.09“
Lütjenburg verlor an Boden
SG Lütjenburg/Dannau – HSG Holstein II 18:21
(8:11)
Nach dem verlorenen Kellerduell gehen die
Lichter in Lütjenburg langsam aus. „Gedanklich müssen wir uns jetzt wohl mit
der Kreisoberliga beschäftigen“, gab SG-Trainerin Anna Bunn zu. Keeperin Jannika
Kostrzewa und Torjägerin Nina Bethke hielten aufopferungsvolle „Küken“ bis zum
18:19 (57.) im Spiel, ehe das Schicksal seinen Lauf nahm. Schlitzohr Meike Sell
antizipierte für Holstein perfekt, fing einen Ball ab und passte auf Meike
Lahann. „Für den Gegner demoralisierend, für uns fast der Klassenerhalt“,
kommentierte „Krabbe“ Sylke Hansen den Nervenkitzel.
SG: Bethke (5), Kristin Bunn (3/2), Conrad
(3/1), Hansen (1), Starkgraff (3), Tietjens (3/1).
Holstein: Gatermann (4), Gemeinhardt (1),
Hansen (2), Lahann (3), Schirren (2), Schwitzer (2), Sell (5), Tank (1),
Theissen (1).
„KN-Ostholsteiner Ausgabe vom 14.3.09“
Schicksalsspiel für DaLü
Lütjenburg – Zeit für Gefühle! Das ist das Motto hoch
motivierter Handballerinnen aus dem Kreis Plön am 21. Spieltag der Frauen-
Landesliga Mitte. Emotionen dürften nicht nur garantiert sein, wenn SV
Mönkeberg als Zweiter beim SVTO Neumünster III zum Sprung an die Spitze
ansetzt, sondern auch im Kellerduell zwischen dem Vorletzten SG
Lütjenburg/Dannau und HSG Holstein Kiel/Kronshagen II.
SG Lütjenburg/Dannau – HSG Holstein Kiel/Kronshagen II
(So., 15 Uhr, Sporthalle des Gymnasiums)
Trotz der 16:20-Niederlage beim Tabellenführer THW Kiel
bewiesen abstiegsbedrohte Lütjenburgerinnen ihre Landesliga-Tauglichkeit. Zwar
gibt niemand die Hoffnung auf, doch beim Kampf um den Klassenerhalthelfen in
zwei Schicksalsspielen gegen Holstein als Zehnter und den Tabellenletzten SG
Kollmar/Neuendorf nur Siege, falls ein Fünf-Punkte-Polster vom SV Hüttener
Berge auf Tuchfühlung schmelzen soll. „Wir müssen alle zusammen unser Herz in
die Hand nehmen und brauchen auch einfach mal das notwendige Quäntchen Glück“,
wünscht sich SG-Trainerin Anna Bunn himmlischen Beistand von Fortuna. Erfahrene
Leistungsträgerinnen wie ihre Schwester Kristin Bunn, Jennifer Tietjens, Nadine
Starkgraff oder Jasmin Conrad stehen ohnehin unter 60-minütiger Dauerbelastung.
Ansonsten wird der „Küken“-Kader erneut mit talentierten A-Jugendlichen
komplettiert.
„Kieler Nachrichten vom 10.3.09“
Kiel – Für den Titelverteidiger läuft es dieser
Saison eher konträr. Nach einer Niederlagen-Serie gerät HSG Holstein II
langsam, aber sicher in Abstiegsgefahr.
HSG Hol/Kro II – Preetzer TSV 11:24 (6:10)
Das war „unterirdisch“, kommentierte HSG-Linksaußen Sylke
Hansen die deklassierende Klatsche. Außer der konsequent kurzen Deckung gegen
PTSV-Torjägerin Rajka
Graf durch Christiane Gatermann klappte bei den „Krabben“
sonst wenig. Preetz machte dafür über erste und zweite Welle umso mehr
Volldampf. Allrounderin Nina Edler, Flügelflitzerin Nina Löhndorf und
Wirbelwind Julia Wehrs setzten Holstein erfolgreich unter Dauerdruck. „80
Prozent Tempo-Handball waren heute unser Schlüssel zum Kantersieg“, resümierte
Gästecoach Hauke Scharff zufrieden.
Tore für Holstein: Clausen (1), Gemeinhardt (1), Hansen
(2), Lahann (3), Schwitzer (1), Sell (1), Tank (1), Theissen (1).
Für PTSV: Edler (6), Graf (1), Koop (2), Löhndorf (4),
Neumann (1), Nonnenmacher (2), Teich (2), Wehrs (5), Ziesmer (1).
„KN-Ostholsteiner Ausgabe vom 7.3.09“
HSG Holstein/Kronsh. II – Preetzer TSV (So.,
17 Uhr, Sporthalle Suchsdorfer Weg)
Schon im Hinspiel entthronten entfesselte
Preetzerinnen den Titelverteidiger beim bisher höchsten Sieg (27:17) dank bester
Saisonleistung. Dieses Kunststück will PTSV-Coach Hauke Scharff nur allzu gern
erneut bewerkstelligen: „Selbst dem THW trotzte mein Team ja gerade einen
Teilerfolg ab. Ich bin überzeugt, dass wir unsere gute
Form bestätigen. Obwohl Holstein momentan schwächelt,
warne ich vor den Kielerinnen. Angeschlagene Gegner gelten nicht von ungefähr
als gefährlich.“ Ein paar Probleme plagen Preetz auf der Torwartposition, wo
Yvonne Guttau (Daumen-Blessur) und Linda Vollstädt (Hand-Verbrennung) leicht
lädiert sind.
„Krabben“
chancenlos
Kiel – In einem Nachholspiel der Frauen
Landesliga Mitte vom 19. Saison-Spieltag besiegten wie entfesselte
auftrumpfende Handballerinnen des Münsterdorfer SV als Tabellendritter die HSG
Holstein Kiel/Kronshagen II deutlich mit 28:22 (14:9). Nach einem Fehlstart
(1:7, 10. Minute) blieben achtplatzierte „Krabben“ unterm Strich chancenlos.
Phasenweise kämpfte sich Holstein zwar bis auf vier Tore ran. Doch das reichte
nicht, um starke Münsterdorferinnen in Bedrängnis zu bringen. Biss zeigte neben
Rückraum-Spielerin Tina Schirren lediglich Linksaußen Maira Tank. „Ich hoffe,
dass bald wieder ein Ruck durch unser Team geht“, kommentierte HSG-Trainer
Jens Grabowski die vierte Kieler Niederlage
in Serie.
Tore HSG: Karen Schwitzer 6, Tina Schirren 5, Meike Sell 3, Maira Tank 3, Claudia Clausen 2, Meike Lahann 1, Christine Gatermann 1, Sonja Theissen 1
Raisdorfer TSV – HSG Holstein II 22:17
(14:10)
Raisdorf – Die sportliche Talfahrt des
Titelverteidigers geht als Tabellenachter weiter. Nah der 17:22
(10:14)-Niederlage im Nachholspiel beim Neuling Raisdorfer TSV sind die Handballerinnen
der HSG Holstein II schon seit sechs Wochen ohne Sieg in der Frauen-Landesliga
Mitte. „Typisch für uns. Entweder himmelhochjauchzend oder zu Tode betrübt“,
beschönigte HSG-Linksaußen Sylke Hansen nichts. „Vielleicht waren das noch
Spätfolgen vom Kölner Karneval.“ Allein Torhüterin Nicole Schirdewahn
verhinderte Schlimmeres. Fast konträr zum freien Fall chancenloser Kieler
„Krabben“ verläuft die Leistungskurve des Aufsteigers. Drei Siege in Serie
katapultierten Raisdorf auf Rang fünf. „Kämpferisch gut und spielerisch
konzentriert. Man merkte meinem Team den festen Willen an heute etwas zu
reißen“, kommentierte RTSV-Trainer Rainer Neermann den Prestigeerfolg.
Tore für Raisdorf: Faust (2), Hanf (3),
Hilgers (2), Ingermann (2), Jessen (4), Maurer (1), Stajohann (7), Neumann (1).
Für Holstein: Gatermann (1), Gemeinhardt
(1), Hansen (3), Lahann (5), Schirren (3), Sell (3), Theissen (1).
Gegen die HSG
Holstein in Bestbesetzung
Raisdorf – Kurzarbeit ist am
Wochenende unter den Teams der Handball-Landesliga Mitte aus dem Kreis Plön
angesagt. Allerdings weniger wegen der Wirtschaftskrise,
sondern vielmehr weil für die Männer und
Frauen nur ein Nachholspieltag mit insgesamt gerade mal drei Partien zur
Austragung ansteht.
Raisdorfer TSV – HSG Holstein
Kiel/Kronshagen II (So., 16.30 Uhr, Uttoxeter Halle)
Siebtplatzierte Raisdorferinnen befinden
sich auf dem richtigen Weg ihren zweifelhaften Ruf einer Fahrstuhl-Mannschaft
ad acta zu legen. Statt schon oft als Aufsteiger
postwendend Abstiege folgen zu lassen,
fehlen für den Neuling diese Saison lediglich noch wenige Punkte zum
Klassenerhalt. Glückt der Truppe von RTSV-Trainer
Rainer Neermann ein Heimsieg über
Titelverteidiger HSG Holstein Kiel/Kronshagen II rückt das Minimalziel greifbar
näher. Auf Rang acht blieben eher enttäuschende
„Krabben“ zwar ohne Abwehrchefin Ines
Böhrensen bisher weit hinter den Erwartungen zurück, doch seit der Geburt ihrer
Tochter Lotta könnte die Babypause bald
beendet sein. „Eine echte
Führungspersönlichkeit“, weiß Rainer Neermann aus gemeinsamen Zeiten beim
Wellingdorfer TV zu berichten. „Holstein scheint zurzeit
von der Rolle, während wir gut drauf sind
und Fortschritte machen.“
Als verlängerter Arm fällt Spielmacherin
Grit Ackermann (privat verhindert) und eventuell auch Ersatzfrau Julia Hanf
(Magen-Darm-Infektion) aus. Alternativ soll sonst Pamela Jessen Regie führen.
Ein Raisdorfer Erfolgsgeheimnis dürften couragierte Comebacks von Kreisläuferin
Nicole Maurer und Rückraumstrategin Anna-Lisa Faust (beide Bänderrisse am Fuß)
sowie Rechtsaußen Maren Hilgers (Kreuzbandriss im Knie) zuletzt gewesen sein.
Gesa Briesenick (Klassenfahrt) kehrt ebenfalls in den RTSV-Kader zurück, sodass
sich der Fahrstuhl mit fast nomineller Bestbesetzung weiter nach oben in
Bewegung setzten soll, statt wie früher im freien Fall Richtung Kreisoberliga.
HSG Holstein II – SVTO III 10:13 (6:7)
Die Geburt der Tochter Lotta von Ines
Böhrensen am Freitag, den 13. hat Holsteins Handballerinnen kein Glück
gebracht. Einige „Krabben“ schienen gedanklich schon
eher beim Karneval in Köln, statt auf dem
Kieler Hallenparkett. „Grottenschlecht. Zum Kopf schütteln“, sprach
HSG-Linksaußen Sylke Hansen „von einem komischen
Spiel mit technischen Fehlern zuhauf.“ Beide
Mannschaften überboten sich an Harmlosigkeit. „Torchancen entstanden eher
zufällig. Ohne Daniela Kuhlmann hätten wir vielleicht gar keinen Treffer erzielt“,
kommentierte SVTO-Trainer Mario Schlüter das Gekrampfe.
Holstein: Gatermann (1), Hansen (2), Lahann
(1), Schirren (2), Sell (3), Tank (1). Für SVTO: Kuhlmann (9/4), Roloff (3/2),
Westermann (1).
„Holsteinischer Courier vom 17.2.09“
Die
Frauen der SVTO III feierten einen Auswärtssieg.
Neumünster – Während die Männer der SG Bordesholm/Brügge in der Handball-Landesliga mit dem 29:29 beim MTV Dänischenhagen einen wichtigen Punkt im Kampf um die Meisterschaft abgaben, sicherten sich die Frauen der SVTO Neumünster III mit einem 13:10-Sieg bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen II zwei wichtige Zähler im Kampf um einen Nichtabstiegsplatz und blicken damit derzeit vom achten Platz in der Tabelle auf die Abstiegsplätze hinab.
Holstein Kiel/Kronshagen II – SVTO Neumünster III 10:13.
In dieser sehr torarmen Begegnung hatten die Neumünsteranerinnen mit Daniela Kuhlmann den besseren Angriff. Zunächst legten die Einheimischen ein 4:2 (12.) vor, und erst in der 22. Minute gelang der SVTO III der Ausgleichstreffer zum 5:5. „Zur Halbzeit haben wir nur mit 7:6 geführt, weil wir im Spielaufbau unkonzentriert waren und oft mit dem Abschluss gehadert haben“, erklärte SVTO III-Trainer Mario Schlüter. Sein Team vergab zu viele einfache Tore aus sehr aussichtsreichen Positionen, und erst nach einem Team-Timeout in der 16. Minute folgte die Wende. „Unsere Abwehr stand anschließend wie besprochen. Fortan wurde es für die Kielerinnen immer schwieriger, in unserer Deckung Lücken zu finden. Die wenigen Fehler bügelte dann einmal mehr Marnie Petersen in unserem Tor aus“, berichtete Schlüter weiter.
Auch in der zweiten Halbzeit leistete die aggressive Deckung der SVTO III gute Arbeit, und nur ganze vier Mal gelang es den Kielerinnen, vorbeizukommen. „Es war nichts für Genießer. Wir haben nicht ins Angriffsspiel gefunden und erneut zahlreiche Chancen vergeben. Trotz der guten Defensivarbeit haben wir uns nie richtig absetzen können, und somit hatten wir beim Schlusspfiff durch den Treffer von Daniela Kuhlmann aus 25 Metern zum 10:13 die höchste Führung“, blickte Schlüter zurück.
SVTO Neumünster III: Petersen, Hübner – Duus, Schlüter, Roloff (3), Kuhlmann (9), Krebs, Riepen, Westermann (1), Sievers, Schmiedlau, Berg.
„KN-Holsteiner Ausgabe vom 14.2.09“
Neumünster – Unberechenbare Handballerinnen des
SVTO Neumünster III bleiben die Wundertüte der Frauen-Landesliga Mitte. Man
darf also gespannt sein, ob der Tabellenneunte beim Titelverteidiger HSG
Holstein Kiel/Kronshagen II (morgen, 17 Uhr) positiv oder negativ überrascht.
Wer Herbstmeister THW Kiel mit 19:9 düpiert,
braucht auch vor sechstplatzierten „Krabben“ keine Angst
zu haben, zumal die Neumünsteranerinnen schon im Hinspiel mit 19:17
triumphierten. „Solche Spitzenleistungen
müssen wir bloß häufiger abrufen“, wundert sich sogar
SVTO-Trainer Mario Schlüter über gravierende Formschwankungen.
Mit der in der Winterpause gekommenen Torhüterin Marnie
Petersen wirkt die Deckung wesentlich stabiler. Ihre Sicherheit strahlt auf
Andrea Duus, Nicole Schmiedlau sowie Daniela Kuhlmann im Mittelblock aus.
Außerdem imponiert Tempogegenstoß-Spezialistin Cerrie Roloff mit einer
vorbildlichen Laufleistung. „Wenn alle Spielerinnen um jeden Ball kämpfen,
bekommen wir auch in Kiel unsere Chance“, sagt Mario Schlüter, der ohne Alke
Hobbie (Schleimbeutel-Entzündung im Knie) und Annika Henke (Bänderriss)
antreten muss.
Kiel – Die Handballerinnen des THW Kiel haben ihre erste
Saison-Niederlage gut verkraftet. Am 16.Spieltag der Frauen-Landesliga Mitte
gab es für den Spitzenreiter einen 23:19-Erfolg in Raisdorf, während SVM als
hartnäckiger Verfolger auch gegen Titelverteidiger HSG Holstein II triumphierte.
HSG HolKro II – SV Mönkeberg 16:19 (11:10)
Mit blitzsauberen Angriffs-Aktionen sprühte Linksaußen
Sylke Hansen bei Holstein vor Spielwitz, doch sonst brachte den favorisierten
SVM wenig aus der Fassung. Neben der erstklassigen Jana Brügmann im Tor und
Stefanie Lau im Mittelblock rührte Kreisläuferin Silvia Boje nicht nur Beton
an, sondern traf, als das Spiel nach 55 Minuten auf der Kippe stand. „Nach dem
Aha-Erlebnis gegen den THW haben wir auch hier bis zum Schluss Geduld bewahrt“,
sagte SVM-Trainer Sven Dahmke.
Tore für HSG: Hansen (8), Gemeinhardt (3), Schirren (2),
Gatermann (1), Kretzschmar (1), Goele (1).
Für SVM: Frehse (4), Salbrecht (4), Bruhn (3), Marquardt
(3), Deppe (2), Boje (2), Carstens (1).
SV Mönkeberg muss hohe Auswärtshürde überspringen.
HSG Holstein Kiel/Kr. II – SV Mönkeberg (So., 17 Uhr)
Nach dem Triumph über den Top-Favoriten als
Motivationsschub wollen die Mönkebergerinnen diesen THW-Effekt auch gegen den
Titelverteidiger erfolgreich fortsetzen. „Früher hatten wir mit Holstein häufig
Probleme. Höchste Zeit mal selbst zu gewinnen“, beteuert SVM-Trainer Sven
Dahmke. Neben Heike Meier, Anne Hahn und Tina Fischer fällt Birte Palder drei
Monate aus, weil sie ihren Freund in Russland besucht. Trotzdem ist der Kader
groß und die Mannschaft eingespielt genug, um dieses Manko in Kiel zu
kompensieren. Jeanette Marquardt, Manuela Salbrecht sowie Inga Frehse befanden
sich zuletzt in toller Form und zwischen den Mönkeberger Pfosten hielt Jana
Brügmann prächtig. „Vier Punkte hinter dem Herbstmeister heißt es zwar
weiterhin abwarten, aber wir bleiben auf der Lauer“, prophezeit Sven Dahmke.
„Kieler Nachrichten vom 27.1.09“
HSG Gettorf/Osdorf – HSG HolKro II 18:18
(12:10)
Viermal war Holstein mit Gegenstößen schon
an Gettorfs überragender Torhüterin Sabine Lübker gescheitert, ehe Allrounderin
Karen Schwitzer ihr Herz in beide Hände nahm und nervenstark zum späten
Ausgleich traf. „Wir sind froh, dass es mit unserer Rumpftruppe überhaupt noch
für ein Remis gereicht hat“, beteuerte HSG-Linksaußen Sylke Hansen. „Wer als
Aufsteiger in der ersten Saison drei Punkte gegen den Titelverteidiger holt,
sollte eigentlich zufrieden sein. Doch wie schon beim Hinspiel-Sieg
war auch heute mehr drin“, sagte
„GO“-Trainer Heimo Kuhlmann.
Tore für GeOs: Biedermann (2), Faatz (4),
Glusk (7), Krannig (1), Lübker (1), Thaden (3).
Für Holstein: Gatermann (3), Gemeinhardt
(3), Hansen (3), Kretzschmar (1), Lahann (1), Schirren (2), Schwitzer (5).
„Eckernförder Zeitung vom 27.1.09“
HSG
Gettorf/Osdorf erkämpft sich Punkt
Ascheffel/Gettorf – Verhaltene Freude bei der HSG Gettorf/Osdorf, Niedergeschlagenheit beim SV Hüttener Berge – das ist die Bilanz des 14. Spieltages der Handball-Landesliga Mitte der Frauen. Während die HSG Gettorf/Osdorf der fünf Plätze besser postierten HSG Holstein/Kronshagen II (4.) beim 18:18 (12:10) eine wichtigen Punkt abtrotzte, kam der SV Hüttener Berge beim 21:29 (7:17) in Raisdorf unter die Räder.
HSG Gettorf/Osdorf – HSG Holstein/Kronshagen II 18:18
(12:10).
HSG-Trainer Heimo Kuhlmann sprach trotz des Achtungerfolges gegen die favorisierten Gäste von einem verschenkten Punkt. „Es war mehr drin. Wir haben in der Abwehr gut gestanden und uns Bälle erkämpft, aber die Gegenstöße nicht konsequent genug umgesetzt“, klagte Kuhlmann über viele ausgelassene Chancen. Hinzu kam auch ein wenig Pech. „Abpraller kamen nicht zu uns, sie landeten grundsätzlich beim Gegner“, schildert der Coach.
Die HSG hatte sich kurz vor dem Wechsel mit 12:10 abgesetzt, konnte den Vorsprung nach der Pause jedoch nicht halten, geschweige denn ausbauen. Doch auch der Gast konnte sich nicht absetzen, so dass sich ein dramatisches Kopf- an Kopfrennen entwickelte. Kurz vor dem Ende hatte Kathrin Glusk die HSG mit ihrem siebten Treffer mit 18:17 in Führung gebracht. Doch den Gästen gelang erneut der Ausgleich zum 18:18, der auch gleichzeitig der Endstand sein sollte, da die HSG ihre letzte Chance nicht nutzen konnte.
Tore für die HSG Gettorf/Osdorf: Glusk (7), Faatz (4), Thaden (3), Truhn (2), Lübker und Kranig (je 1)
„Spielbericht Website HSG GettOs vom 26.1.09“
Das dritte Unentschieden dieser Saison
HSG Gettorf/Osdorf – HSG Holstein Kiel/Kronshagen
18:18 (12:10)
Im Spiel gegen die
Frauen aus Kiel trennten wir uns wieder einmal unentschieden. Nach gutem Start
gingen wir schnell mit 4:1 in Führung. Eine kurze Auszeit unsererseits, in der
Vorne leider zu viele technische Fehler bzw. mangelnder Chancenverwertung
vorherrschte und hinten die Abwehr nicht mehr stand,
brachten die Gäste ins Spiel, die auf 4:4 ausglichen.
Dann ging es Tor um
Tor bis zum 7:7, wo wir uns dank einer konzentrierten Abwehrarbeit und auch
einigen schnellem Gegenstoßtoren auf 12:8 absetzen konnten. Doch weitere Fehler
und Unkonzentriertheiten führten dazu, dass die Gäste in der Schlussphase von
Durchgang eins auf 12:10 verkürzen konnten.
Die zweite Halbzeit begannen wir gut und konnten uns auf 15:10 absetzen. Doch
in den restlichen 15 Min. der Partie verstanden wir es nicht den Vorsprung zu
verteidigen, geschweige denn auszubauen. Selbst klasse Paraden von Biene
brachten uns nicht weiter, denn die Abpraller landeten immer wieder beim
Gegner. Im Spiel nach vorne wurde das Tempo herausgenommen und aus dem
gebundenen Spiel fanden wir keine Mittel den Ball ins gegnerische Gehäuse zu
bringen, obwohl erneut ausreichend Chancen dazu vorhanden waren.
So kamen die Gäste Tor um Tor ran, bis es in der Endphase den Ausgleich zum
17:17 gab. Wir konnten dann noch einmal in Führung gehen, doch diese
1-Tore-Führung leider nicht behaupten. Ein schneller Treffer der Gäste führte
zwar noch einmal zum Ballbesitz und einer Chance doch noch 2-Punkte
einzufahren. Dieser Ballbesitz war allerdings nur von kurzer Dauer und so
hatten die Holsteiner sogar noch die Möglichkeit mit einem Tempogegenstoß beide
Punkte aus der Halle am Sanderweg zu entführen, was dank einer SUPER Parade von
Biene verhindert wurde.
Auch hier war wieder
einmal mehr drin. Leider rutscht man durch dieses Unentschieden auf
Tabellenplatz 9 ab, denn die Raisdorferinnen schlagen den SV Hüttener Berge.
Mit einem Sieg am kommenden Wochenende gegen Schlusslicht Kolmar/Neuendorf und
Schützenhilfe des THW kann man in der Tabelle aber wieder nach oben klettern.
Aufstellung: Dani, Biene, Inger, Tina (3), Tine, Kati (7/2), Wiwi (1), Jessi
(2), Schnitti (4), Nina, Hjordi (1).
„KN-Eckernförder Ausgabe vom 23.1.09“
Gettorf/Osdorf
empfängt HolKro II
Gettorf – In der Handball-Landesliga
der Frauen warten die Teams aus dem Altkreis Eckernförde noch auf den ersten
Sieg des Jahres. Das soll sich für TSV Owschlag II (6.), HSG Gettorf/Osdorf
(8.) und SV Hüttener Berge nun ändern, obwohl die Aufgaben alles andere als
einfach sind.
HSG Gettorf/Osdorf – HolKro II (So., 15.10
Uhr)
Zum Rückrunden-Start fehlte den
Gettorferinnen noch etwas die Unbekümmertheit, die den Aufsteiger in der
Hinserie so oft ausgezeichnet hat. „Wir wollten, aber konnten
nicht. Jetzt muss jeder zehn Prozent
drauflegen“, fordert HSG-Trainer Heimo Kuhlmann nach der jüngsten 17:20-Niederlage
beim THW Kiel. Titelverteidiger HSG
Holstein II kommt nun gerade recht, um das
Herz wieder in beide Hände zu nehmen. In der Hinrunde glückte schon einmal ein
überraschender Sieg. „Kiel sinnt sicherlich
auf Revanche, doch wenn wir dem Gegner
wieder unser Spiel aufzwingen und im Angriff wenig Bälle verlieren, kann man
die Krabben erneut knacken“, glaubt Heimo
Kuhlmann, obwohl Rechtsaußen Nana Spachmann
(Bänderriss im Zeigefinger) und eventuell Linksaußen Jana Göbel (Grippe)
ausfallen.
„Elmshorner Zeitung vom 20.1.09“
Kollmars
Frauen werfen zu genau
Kollmar/Neuendorf - Eine Niederlage, die Mut macht.
"Unser Spiel wird immer besser", beurteilte Harald Strutz die
18:24-Niederlage der KN-Frauen bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen II. Denn
das Resultat sagt nicht aus, dass die Landesligahandballerinnen aus Kollmar und
Neuendorf dem Tabellendritten 40 Minuten ebenbürtig waren. Im Schlussspurt
machte es KN zu genau. Gut vorbereitete Würfe trafen den Pfosten. Die Abpraller
nutzte die HSG zu Tempotoren. Strutz: "Darum das relativ hohe Resultat.
Mit etwas Glück für uns läge sogar ein Remis drin."
„Kieler Nachrichten vom 20.1.09“
HSG Holstein Kiel/Kronshagen II – SG Kollmar/Neuendorf
24:18 (12:10)
Kiel – Die Rückrunde der Handball-Frauen-Landesliga Mitte
begann so, wie die meisten Partien der ersten Halbserie geendet hatten – mit
Favoritensiegen für Herbstmeister THW Kiel, Münsterdorfer SV, SV Mönkeberg,
Titelverteidiger HSG Holstein II und HSG Hamdorf/Breiholz.
Das punktlose Schlusslicht rechtfertigte in Kiel seinen
Ruf, eigentlich besser als der aktuelle Tabellenplatz zu sein. „Die tun mir
fast schon leid, weil sie nie aufgeben,
sondern bis zur letzten Sekunde Kampfgeist zeigen“,
spendete HSG-Linksaußen Sylke Hansen Trost. Grund zur Freude bereitete die
tadellose Form von Holsteins Torhüterin Nicole Schirdewahn unmittelbar nach
ihrer Feier zum 38. Geburtstag. Schnelle Reaktionszeiten zeigte auch
Tempogegenstoß-Spezialistin Christiane Gatermann bei den „Krabben“.
Tore für Holstein: Gatermann (6), Gemeinhardt (3), Hansen
(2), Schirren (2), Schwitzer (1), Sell (1), Sommerschuh (2), Tank (1), Theissen
(3), Goele (3).
„Landeszeitung vom 13.1.09“
Hamdorf/Breiholz
fehlt beim 14:22 „Killerinstinkt“
Rendsburg – Die HSG Hamdorf/Breiholz hatte sich im Verfolgerduell der Handball-Landesliga der Frauen mehr ausgerechnet. „14 Tore in 60 Minuten reichen einfach nicht zum Sieg“, stellte HSG-Coach Axel Timmermann nach der 14:22 (8:10)-Niederlage gegen die HSG Holstein/Kronshagen II fest.
HSG Hamdorf/Breiholz – HSG Holstein/Kronshagen II 14:22
(8:10).
Die Misere der HSG Hamdorf/Breiholz begann schon in der ersten Halbzeit. „Wir haben zwar 1:0 geführt, haben dann aber durch vergebene Chancen eine 3:0-Führung verpasst“, vermisste HSG-Trainer Axel Timmermann bei seinem Team den nötigen „Killerinstinkt“. Fünf vergebene Siebenmeter, davon allein vier vor der Pause, und zahlreiche ausgelassene Chancen sprechen Bände. Bis zum Wechsel konnte die HSG die Partie trotz dieses Mankos noch ausgeglichen gestalten. Die Entscheidung fiel dann gleich nach dem Wechsel. Während den Gastgeberinnen 16 Minuten lang kein Treffer gelang, zogen die Kielerinnen auf 16:8 davon.
Tore für Hamdorf/Breiholz:
Wichmann (3), Bichel (2), Marxen (2), Werner (2), Hohnsbehn (2), Bajorat (2)
und Holling (1).
„Kieler Nachrichten vom 13.1.09“
HSG Hamdorf/Breiholz – Holst./Kronsh. II
14:22 (8:10)
Titelverteidiger Holstein überstand das
gefürchtete Verfolgerduell in der „Hölle Hamdorf“ nach klarer Steigerung.
Zunächst zitterten die Kieler Knie, ehe Körpersprache
und Anspannung stimmten. Claudia Clausen,
Meike Sell und Karen Schwitzer rührten im Mittelblock Beton an, so dass
Breiholz 16 Minuten torlos blieb. Etliche Würfe
prallten an Keeperin Anja Möller ab,
darunter serienweise Siebenmeter. „Jetzt sind wir wieder oben mit dabei“,
jubelte HSG-Linksaußen Sylke Hansen.
Holstein: Gemeinhardt (4), Hansen (2),
Schirren (7), Schwitzer (1), Sell (4), Sommerschuh (2), Goele (2).
HSG
Hamdorf/Breiholz unter Zugzwang
Rendsburg – Nach dem verkorksten Dezember mit 1:5 Punkten will die HSG Hamdorf/Breiholz in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen jetzt wieder angreifen. Rechtzeitig konnte die personell ohnehin nicht gut gestellte HSG einen Zugang vermelden. Im Spiel gegen die HSG Holstein/Kronshagen II ist erstmals Trienke Holling,
die von der HSG Fockbek/Nübbel nach Hamdorf wechselte, spielberechtigt.
HSG Hamdorf/Breiholz – HSG Holstein Kiel/Kronshagen II
(Sbd., 17.15 Uhr).
Mit Platz vier steht die HSG Hamdorf/Breiholz eigentlich recht gut da. Doch Trainer Axel Timmermann ist nicht zufrieden. „Auch wenn die Niederlagen knapp und unglücklich waren, nach den 1:5 Punkten im Dezember brauchen wir unbedingt wieder einen Sieg, um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten“, hat Timmermann seinen Spielerinnen vor dem Spiel gegen die HSG Holstein/Kronshagen II mit auf den Weg gegeben. So stark wie in der vergangenen Serie sind die Kielerinnen in diesem Jahr nicht. Trotzdem heißt es für die HSG aufzupassen. Die Mannschaft kann sich mit dem Gegner steigern. Das bekam zuletzt auch der ungeschlagene Spitzenreiter THW Kiel beim knappen 19:18 zu spüren. Hamdorf/Breiholz hofft durch den Zugang von Trienke Holling das Spiel variabler gestalten und die starke Phase etwas verlängern zu können.
„Kieler Nachrichten vom 23.12.08“
THW siegte glücklich im Derby
Kiel – Am zwölften Spieltag schloss sich für
die Handballerinnen desTHW nicht nur ein Kreis als klare Nummer eins in Kiel,
sondern auch der Frauen-Landesliga Mitte. Durch
den 19:18-Derbysieg über Titelverteidiger
HSG Holstein II holten die „Zebra-Damen“ zur Bescherung die
Herbstmeisterschaft.
HSG Holstein Kiel/Kronshagen II – THW Kiel
18:19 (11:8)
„Moralischer Sieger sind wir“, beteuerte
HSG-Linksaußen Sylke Hansen trotzig. Holstein führte dank vier parierter
Strafwürfe von Torhüterin Anja Möller sowie acht sicher verwandelter
Siebenmeter durch Maike Sell phasenweise schon mit fünf Treffern, ehe dem
letzten „Krabben“-Aufgebot die Puste ausging. Mit meisterlicher Moral kippte
der Lokalrivale das Spiel. Inka Steffen avancierte als Spezialistin für
Unterarmwürfe zur Matchwinnerin. Außerdem überzeugte Passgeberin Bianca Ach.
„Ein glücklicher Erfolg“, gab THW-Trainer Michael Fischer zu Protokoll.
HSG: Gatermann (2), Hansen (4), Schirren
(3), Sell (8), Sommerschuh (1).
THW: Ach (3), Eschborn (1), Flach (2), Hild
(3), Linke (1), Schultz (3), Steffen (6).
„Kieler Nachrichten vom 16.12.08“
SV Hüttener Berge – HSG Holstein 13:17 (6:9)
Hüttener Berge befindet sich im freien Fall.
Dabei waren die Ascheffelerinnen am fünften Spieltag sogar Spitzenreiter. „Wir
stehen am Ende des Jahres jetzt da, wo wir hingehören“, sagte SVH-Trainer
Thomas Lill. Einen kollektiven Einbruch in den letzten zehn Minuten (12:11)
nutzten konzentrierte Kielerinnen im starken Schlussspurt mit
sechs Gegenstößen zum Sieg. „Eine
konditionelle Meisterleistung“, meldete HSG-Linksaußen Sylke Hansen neue
Machtansprüche an.
Tore für Ascheffel: Hamann (3), Doris Hansen
(1), Schacht (2), Thede (4), Uhlmann (3). Für
Holstein: Clausen (1), Gatermann (2), Hansen
(1), Schirren (2), Sell (6), Sommerschuh (3), Goele (2).
„Eckernförder Zeitung vom 16.12.08“
Lill-Team bricht gegen Ende ein
Ascheffel – Noch schlechter erging es dem SV Hüttener Berge, der in der Tabelle immer weiter abrutscht. Die unnötige 13:17 (6:9)-Niederlage gegen die HSG Holstein/Kronshagen II könnte für den SVHB noch böse Folgen haben.
SV Hüttener Berge – Holst./Kronshag. II 13:17
Zwei schwache Phasen haben den SV Hüttener Berge aus dem Konzept gebracht. Nach einer 3:1-Führung (10.) hatten die Gäste nach 15. Minuten zum 3:3 ausgeglichen. „Wir haben dann vorn unsere Chancen regelrecht verdaddelt“, ärgerte sich SV-Trainer Thomas Lill. Die Gäste aus Kiel nahmen die Geschenke dankend an und setzten sich bis zur Pause auf 9:6 ab (23.). Nach dem Wechsel kam der SV Hüttener Berge mit neuem Elan aus der Kabine und erkämpfte sich beim 12:11 (44.) die Führung zurück. „Wie schon in der ersten Halbzeit lief plötzlich vorn nichts mehr“, musste Lill mit ansehen, wie die Kielerinnen beim 12:12 (52.) ausglichen und daraufhin erneut die Schwächen der Gastgeberinnen nutzten, um sich auf 17:13 abzusetzen. „Wir haben zwar gut gekämpft, doch im Angriff war an diesem Tag der Wurm drin. So viele technische Fehler darf man nicht machen, wenn man ein Spiel gewinnen will“, sprach Lill auch von konditionellen Problemen bei seinen Schützlingen.
Tore für Hüttener Berge: Thede (4), Uhlmann (3), Hamann (3), Schacht (2) und D. Hansen (1).
„Landeszeitung vom 13.12.08“
SV Hüttener Berge – HSG Holstein
Kiel/Kronshagen II (Sbd., 16 Uhr).
Der SV Hüttener
Berge und der TSV Owschlag treffen auf ihre unmittelbaren Tabellennachbarn. Der
SV Hüttener Berge (7.) hat die HSG Holstein/Kronshagen II (6.) zu Gast. Die
Owschlager Regionalliga-Reserve (9.) ist Gastgeber für die HSG
Gettorf/Osdorf (8.).
Der SV Hüttener
Berge muss zwar auf Svenja Hagge verzichten, kann aber sonst in bester
Besetzung antreten. Trotz der 13:19-Niederlage beim Spitzenreiter THW Kiel ist
Hüttener Berges Trainer Thomas Lill zuversichtlich. „Die Kielerinnen sind zwar
in ihren Spielen immer gut gestartet, haben aber in der zweiten Halbzeit
deutlich abgebaut. Wir müssen von Beginn an auf der Hut sein, damit uns
Holstein/Kronshagen nicht zu weit wegrennt.“ Die Gastgeberinnen setzen auf eine
starke Abwehr und das Konterspiel. Die etwas betagteren Kielerinnen sind
nämlich nicht in der Lage, über die gesamte Zeit ein hohes Tempo zu gehen. Das
will Thomas Lill mit seinen Spielerinnen nutzen.
„Eckernförder Zeitung vom 12.12.08“
Tabellennachbarn in direkten Duellen
Gettorf/Ascheffel – Zwei sehr interessante Spiele zwischen Tabellennachbarn stehen morgen in der Handball-Landesliga der Frauen auf dem Programm. Der SV Hüttener Berge empfängt die HSG Holstein/Kronshagen II, und die HSG Gettorf/Osdorf muss zum TSV Owschlag II.
SV Hüttener Berge – HSG Holstein/Kronsh. II
Die Gastgeberinnen müssen zwar auf Svenja Hagge verzichten, können aber sonst in Bestbesetzung antreten. Trotz des 13:19 beim Spitzenreiter THW Kiel ist Hüttener Berges Trainer Thomas Lill zuversichtlich: „Die Kielerinnen sind zwar immer gut gestartet, haben dann aber deutlich abgebaut. Wir müssen von Beginn an auf der Hut sein.“ Der SV Hüttener Berge setzt auf seine starke Abwehr und sein Konterspiel.
Anwurf: Sbd, 16 Uhr (alte Halle in Owschlag)
„KN-Eckernförder Ausgabe vom 12.12.08“
Owschlag – Eine einmalige
Derby-Konstellation gibt es am elften Spieltag der Handball-Landesliga Mitte
der Frauen für die drei Teams aus dem Altkreis Eckernförde.
Denn alle Mannschaften treten fast
zeitgleich in Owschlag an. Während die siebtplatzierte Ascheffelerinnen
Titelverteidiger HSG Holstein Kiel/Kronshagen II in Owschlag
empfangen, treffen nur einen Wurf entfernt
und eine Stunde später der Tabellenneunte TSV Owschlag II und die
achtplatzierte HSG Gettorf/Osdorf Duell aufeinander.
SV Hüttener Berge – HolKro II (Sbd., 16 Uhr)
Für Hütten steht bereits das letzte Spiel
des Jahres an. Nach der kleinen Negativserie mit drei Niederlagen ist ein
Erfolgserlebnis für die Psyche während der Pause
bis zum 10. Januar umso wichtiger. „Wir
hoffen natürlich auf einen positiven Jahresabschluss unmittelbar vor unserer
Weihnachtsfeier“, sagt SVH-Trainer Thomas
Lill. Ohne ihre Torjägerin und HSV-Hostess
Svenja Hagge (48 Saisontreffer) müssen sich alle anderen Ascheffelerinnen
deshalb umso mehr am Riemen reißen,
damit das Mannschafts-Fest ungetrübt über
die Bühne gehen kann. Alternativ führt Allrounderin Tanja Thede als Mittelfrau
Regie, statt wieder für Britta Wessels
das Tor zu hüten. Trotz latenter
Knie-Probleme (Meniskus) gibt die Stammkeeperin ihr Comeback in eigener Halle.
Punktspiel beim TSV Owschlag 2 /
30.11.08
„Kieler Nachrichten vom 2.12.08“
TSV Owschlag II – HSG Holstein II 26:29
(15:17)
Ersatzgeschwächte „Junge Wilde“ wehrten sich
im tempo- und torreichen Spiel vergeblich gegen den Titelverteidiger, obwohl
Alina Wollborn zu großer Form auflief. Alle anderen Owschlagerinnen scheiterten
zu oft an HSG-Torhüterin Nicole Schirdewahn. Holstein hatte dank Christiane
Gatermann die schnellste Spezialistin für Gegenstöße
in seinen Reihen, mit Meike Sell sowie Grit
Kretzschmar außerdem eine umsichtige Achse zwischen Kreis und Rückraum. „Ein
schöner Sieg und gute Grundlage für unsere
Weihnachtsfeier“, beteuerte „Krabbe“ Sylke
Hansen.
TSVO: Bünger (2), Goldberg (4), Lenz (4),
Retza (1), Rohr (1), Wollborn (7), Jess (3), Weber (4).
Holstein: Gatermann (6), Hansen (3),
Kretzschmar (2), Lahann (4), Schirren (4), Sell (4), Sommerschuh (1), Tank (1),
Wefer (3), Goele (1).
„Landeszeitung vom 2.12.08“
TSV Owschlag – HSG Holstein/Kronshagen II 26:29 (15:17).
Der TSV Owschlag II musste sich in eigener Halle der
HSG Holstein Kiel/Kronshagen II mit 26:29 (15:17) geschlagen geben
und bleibt Elfter in der Tabelle.
Der kurzfristige Ausfall von Annika Schulz und Marleen Völzke machte sich im Laufe des Spiels immer mehr bemerkbar. Bis zum 10:10 (18.) konnten die Owschlagerinnen das Spiel ausgeglichen gestalten. Als die Gäste kurz vor der Pause die Überzahl nach einer Zwei-Minuten-Strafe für die starke Owschlager Torfrau Sandra Clausen nutzten, fiel der TSV auf 14:17 zurück. Nach dem Wechsel hielt Owschlag bis zum 17:21 (38.) dagegen. „Wir haben im Angriff teilweise Klasse gespielt, uns Chancen erarbeitet, sie aber nicht optimal genutzt“, resümierte Owschlags Betreuer Jan Winter, der besonders Alina Wollborn hervorhob. Doch sie allein konnte trotz ihrer sieben Treffer auch nichts ausrichten. Die Gäste nutzten die Schwäche und setzten sich auf 28:22 (54.) ab. Der Owschlager Schlussspurt brachte zwar noch das 26:29, zu mehr reichte es aber nicht.
Tore für TSV Owschlag II: Wollborn (7), Lenz (4), Goldberg (4/1), Weber (4/1), Jeß (3), Bünger (2), Rohr und Retza (je 1).
„Landeszeitung vom 29.11.08“
Der
TSV Owschlag II erwartet Holstein/Kronshagen II.
Rendsburg - Den
zuletzt sichtbaren Aufwärtstrend mit dem 26:26 beim bisher ungeschlagenen
Spitzenreiter THW Kiel will der Aufsteiger TSV Owschlag II fortsetzen. Das Team
von Tilo Graf hat in eigener Halle die HSG Holstein/Kronshagen II zu Gast. Mit
einer Leistung wie beim THW sollten die Punkte in Owschlag behalten werden
können.
TSV Owschlag II – Holstein/Kronshagen II (So. 16 Uhr).
Gegen den THW
Kiel hat der TSV Owschlag II eine tolle Leistung abgeliefert und ist trotz der
knappen Personaldecke über die gesamte Distanz ein hohes Tempo gegangen. „Wir
hoffen darauf, wieder mit Tempospiel den Gegner zu überrennen“, hat das Team,
so war es jedenfalls vom Owschlager Betreuer Jan Winter zu hören, aber auch
dafür einen Notfallplan, falls es nicht so läuft. „Annika Schulz und Marleen
Völzke müssen dann die Fäden im Spielaufbau ziehen“, wünscht sich Jan Winter
eine ebenso engagierte Vorstellung wie in den vergangenen Spielen.
Der Punktgewinn beim THW Kiel sollte zusätzlichen Auftrieb gegeben haben. „Die Mannschaft weiß, dass sie mit Leidenschaft und vollem Einsatz jede Mannschaft in der Landesliga schlagen kann“, rechnet Jan Winter trotz der Ausfälle von Barbara Bockisch und Kathrin Rohwer mit einem Sieg.
„KN-Eckernförder Ausgabe vom 29.11.08“
TSV Owschlag II –
HSG HolKro II (So., 16 Uhr)
Owschlags letztes Aufgebot trotzte gerade Spitzenreiter
THW Kiel einen Teilerfolg ab, und während der Woche lichtete sich das Lazarett.
Barbara Bockisch, Katrin Rohwer
und Ina Jess müssen zwar erneut passen, aber Alina
Wollborn, Vanessa Paulsen sowie Nadine de Buhr stehen wieder zur Verfügung.
Fraglich bleibt allein, ob Annika Schulz Einsatzbereitschaft signalisiert, die
sich in Kiel bei der finalen Aktion an der Hand verletzte. „Hundertprozentige
Leidenschaft erwarten wir gegen Holstein erneut. Unsere
Mannschaft merkt, dass sie dann gegen jeden Gegner gut
mithalten kann“, sinniert TSVO-Betreuer Jan Winter. Kampf um jeden Ball und
hohes Tempo sollen beim Gastspiel des amtierenden Meisters das Allheilmittel
für einen Sieg über Holstein sein, zumal Marleen Völzke als Spielmacherin der
„Jungen Wilden“ handballerisch sehr
geschickt die Strippen zieht.
HSG Holstein II – SG Lütjenburg 28:19 (20:8)
„Wichtig für die Köpfe“, kommentierte
Holstein-Coach Jens Grabowski den fast mühelosen Kantersieg des
Titelverteidigers. Während Lütjenburg in der ersten Halbzeit
wie ein Absteiger spielte, boten fortan auch
die Kielerinnen, bis auf Katja Sommerschuh und Christiane Gatermann als
effektive Gegenstoßspezialistinnen, nichts Berauschendes mehr. Die junge Garde
der Gäste mit Karen Roser (B-Jugend) sowie Anna und Karina Lüthje (A-Jugend)
schien phasenweise überfordert.
Holstein: Gatermann (6), Kretzschmar (1),
Lahann (4), Schirren (4), Sell (2/1), Sommerschuh (7), Wefer (1), Goele (3).
Lütjenburg: Anna Bunn (1), Kristin Bunn (3),
Conrad (4), Hansen (2), Tietjens (9/5).
Raisdorf – Glücksspiele unterm freien Himmel sind
polizeilich bekanntermaßen verboten. Müssen Ordnungshüter nun auch häufiger
alle Handball-Hallen der Frauen-Landesliga Mitte besuchen? Fakt ist, dass den
aktuellen Tabellenzweiten SV Hüttener Berge gerade mal zwei Minuspunkte vom
akut gefährdeten Titelverteidiger
HSG Holstein II auf Rang elf trennen! Mitten drin im
wilden Getümmel drei der vier Teams aus dem Kreis Plön. Lediglich
abstiegsbedrohte Lütjenburgerinnen sollten als Vorletzter größte Sorgfalt
walten lassen, statt sonst schon frühzeitig den Anschluss zum breit gefächerten
Mittelfeld zu verpassen.
HSG Holstein/Kronshagen II - SG Lütjenburg/Da. (Sbd., 19
Uhr)
Einst waren Kieler „Krabben“ Lieblingsgegner der
Lütjenburger „Küken“. Doch mit letztem Aufgebot muss der ohnehin kleine
SG-Kader nicht nur ganz eng zusammenrücken, sondern Jennifer Tietjens und
Kristin Bunn als Leistungsträgerinnen ebenso wie Youngster Nina Bethke und
Julia Hansen über sich hinauswachsen. Sollten Jannika Kostrzewa (erkrankt) und
Anna-Lena Bahr (umgeknickt) ausfallen, schlägt die Stunde für A-Jugend-
Torhüterin Annemarie Stöwer. Jasmin Conrads (Fuß-Bänderdehnung) Einsatz bleibt
ebenfalls fraglich. Nadine Starkgraff ist privat verhindert. „Auswärts gibt es
ja fast immer personelle Probleme. Trotzdem versuchen
wir unser Bestes“, so Spielertrainerin Anna Bunn verhalten
zuversichtlich.
„Kieler Nachrichten vom 18.11.08“
Preetzer TSV – HSG Holstein II 27:17 (10:9)
Für
Titelverteidiger HSG Holstein II beschleunigte sich ein freier Fall im
bisherigen Saisonverlauf sogar noch mal am siebten Spieltag.
Dieser
Kantersieg spiegelt den Spielverlauf nicht ganz wieder, denn bis zur 54.Minute
hielt Holstein noch beherzt mit. „Zum Schluss wurden wir allerdings böse
ausgekontert.
So schnell konnte man gar nicht gucken. Trotzdem sollte sich natürlich niemand
saft- und kraftlos dem Schicksal ergeben“, sprach HSGLinksaußen
Sylke
Hansen Klartext. „Jetzt bin ich erst einmal urlaubsreif für ein
Wellness-Wochenende auf Sylt.“ 60 Minuten nimmermüden Einsatz zeigte nur
Christiane Gatermann.
Preetz
feierte den Sturz des Titelverteidigers wie eine kleine Meisterschaft. „Als wir
unsere Handbremse lösten, steigerte sich meine Mannschaft in einen regelrechten
Rausch“,
erzählte PTSV-Trainer Hauke Scharff. Neben den routinierten Nina Edler und
Rajka Graf zeigten Lena Nonnenmacher sowie Laura Thode, welches Talent in ihnen
steckt.
PTSV:
Ahrens (1), Edler (6), Firlus (1), Graf (5), Koop (4), Nonnenmacher (6), Thode
(3), Wehrs (1).
Holstein:
Gatermann (4), Gemeinhardt (1), Hansen (5), Lahann (2), Schwitzer (4), Sell
(1).
„KN-Ostholsteiner Ausgabe vom 15.11.08“
Mönkeberg/Preetz/Lütjenburg – Die
erfolgshungrigen Handballerinnen aus dem Kreis Plön haben zurzeit „Hummeln im
Hintern“. So fleißig wie Bienchen Nektar saugen, wollen die Mönkebergerinnen
als Dritter, Raisdorferinnen (9.), Preetzerinnen (10.) und Lütjenburgerinnen
(12.) am siebten Spieltag der Frauen-Landesliga Mitte mit süßen Siegen
möglichst viele Punkte sammeln.
Preetzer TSV – Holst./Kro. II (So., 15 Uhr,
Blandfordhalle)
Ohne Blessuren überstanden aufopferungsvoll
kämpfende Preetzerinnen gerade ihre verlorene Abwehrschlacht beim
Tabellenführer THW Kiel, um nun gegen Titelverteidiger HSG Holstein II erneut
mit komplettem Kader ähnlich beherzt Paroli zu bieten. Vorbildlich rieb sich
beispielsweise Sophie Lütt in der Deckung auf.
„Bis zum gegnerischen Tor läuft alles top.
Was manchmal fehlt, ist der erfolgreiche Abschluss. Unsere Talente wie Lisa
Teich oder Laura Thode sind nichtsdestotrotz längst auf Landesliga-Niveau
angekommen“, beteuert PTSV-Trainer Hauke Scharff. „Die Kielerinnen fanden
bisher selten zur früheren Form“ Ein Sieg für Weltenbummlerin Katharina Ahrens
wäre im letzten Heimspiel vor ihrem einjährigen Auslandsaufenthalt natürlich
das schönste Abschiedsgeschenk.
Norddeutsche Rundschau / 12.11.08
Münsterdorf
holt Punkt in Kiel
Itzehoe – In der Handball-Landesliga der Frauen punkte nur der Münsterdorfer SV, während Aufsteiger Kollmar/Neuendorf weiter auf die ersten Zähler wartet.
HSG Holstein Kiel/Kronshagen II – Münsterdorfer SV 29:29
(12:13).
Die nur zu zehnt nach Kiel angereisten Münsterdorferinnen hielten in der ersten Halbzeit die Partie ausgeglichen. Die Führung wechselte stets hin und her. Nach einem 3:3 gingen die HSG-Damen mit 7:6 in Führung, doch kurz vor der Pause hatten der MSV mit 11:8 die Nase vorn und führte auch beim Seitenwechsel knapp mit 13:12. Nach Wiederbeginn setzte sich Münsterdorf sogar bis auf 19:13 ab, doch dann schmolz der Vorsprung bis auf 22:21. Der MSV legte dann wieder auf 27:24 vor, doch mit der Schlusssirene bekamen die Gastgeberinnen noch einen Siebenmeter zugesprochen, der den Ausgleich brachte.
Tore Münsterdorfer SV: Mogge 4, Schecht 4, Nierzwicki 7, Rosenau 6, Schmidt 1, Passauer 7.
HSG HolKro II – Münsterdorf 29:29 (12:13)
Titelverteidiger Holstein findet nicht zur
Top-Form des vergangenen Jahres und musste sich mit einem Teilerfolg begnügen,
den Karen Schwitzer erst per finalem Siebenmeter sicherte. „Auf der Feier von
Meike Sell zum 40. Geburtstag flutschte es am Vorabend besser. Unser Spiel fing
zwar gut an, verflachte dann aber“, übte HSG-Linksaußen Sylke Hansen
Selbstkritik. Kristin Goele trank das richtige Zielwasser und flitzte flink
über den rechten Flügel. Meike Lahann (52., Foul) und Imke Wefer (49., dritte
Zeitstrafe) brachten mit zwei Roten Karten zusätzlich Farbe ins Spiel.
Tore für Holstein: Gatermann (1),
Gemeinhardt (3), Hansen (3), Lahann (5), Schirren (2), Schwitzer (4), Sell (2),
Tank (3), Theissen (1), Wefer (1), Goele (4).
SVTO Neumünster III – HSG HolKro 19:17 (7:7)
„Unser Spiel war gruseliger als Halloween“,
sagte HSG-Akteurin Meike Lahann. Tatsächlich spielt Titelverteidiger Holstein
zurzeit schaurig. „Obwohl uns alle Kielerinnen
um einen Kopf überragten, hatten meine
Wadenbeißerinnen den größeren Siegeswillen“, versicherte SVTO-Trainer Mario
Schlüter. Auf ungeliebter Rechtsaußen-Position
steuerte Linkshänderin Alke Hobbie sechs
Tore zur Überraschung bei.
SVTO: Berg (2), Hobbie (6), Kuhlmann (3),
Riepen (1), Schlüter (6), Schmiedlau (1).
Holstein: Gemeinhardt (1), Hansen (1),
Lahann (3), Schirren (3), Schwitzer (7), Sell (1), Theissen (1)
„Holsteinischer Courier vom 4.11.08“
Happyend
bei SVTO III
Für die beiden Neumünsteraner Vertreter in den Handball-Landesligen läuft es aktuell rund. Die Männer der SG Bordesholm/Brügge gewannen auch ihr fünftes Spiel, die Frauen der SVTO III machten in der Tabelle weiteren Boden gut, waren gegen die HSG Holstein/Kronshagen II mit 19:17 erfolgreich und verbesserten sich damit auf Rang 5.
SVTO Neumünster III – HSG Holstein Kiel/Kronshagen II
19:17.
„Wir haben uns in der ersten Hälfte sehr schwer getan“, musste SVTO III-Trainer Mario Schlüter im Nachhinein zugeben. Als Grund nannte er den Ausfall von gleich mehreren Spielerinnen. Aber auch die Gäste kamen nicht richtig in Tritt. Und so stand es in der elften Minute gerade mal 1:1, bevor doch etwas mehr Schwung ins Spiel kam und sich beide Teams bis zur Halbzeit auf 7:7 vorarbeiteten. Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte ging die SVTO III mit 9:7 (35.) in Führung und schaffte es, bis zur 50. Minute einen Zwei-Tore-Vorsprung zu halten. „Dann hatten die Kielerinnen ihre stärkste Phase und übernahmen in der 53. Minute mit dem Treffer zum 15:16 auch die Führung“, berichtete Schlüter.
Mit der grünen Karte und einer Umstellung in der Abwehr brachte der SVTO III-Trainer sein Team wieder zurück in die Spur. Bis zur letzten Minute wurde nun auf beiden Seiten verbissen um den Sieg gekämpft, am Ende hatten die Tungendorferinnen aber nach dem Abpfiff beim Stand von 19:17 allen Grund zum Jubeln. Denn noch in der 59. Minute stand es 17:17, und nachdem Nina Berg mit einem Gewaltakt am Kreis das 18:17 gelungen war, musste noch 30 Sekunden lang gezittert werden. Die Gäste vergaben allerdings die letzte Chance zum Ausgleich, ehe die SVTO III sogar noch einen 19. Treffer draufsetzte.
SVTO Neumünster III: Hübner, Grümmer – Hobbie (6), Schlüter
(6), Riepen (1), Berg (2), Rohwer, Kuhlmann (3), Duus, Krebs, Schmiedlau (1).
„KN-Holsteiner Ausgabe vom 1.11.08“
Neumünster – Pflichtsieg über
Aufsteiger TSV Owschlag II, Teilerfolg beim Tabellenzweiten THW Kiel sowie eine
knappe Heimniederlage gegen Spitzenreiter SV Hüttener
Berge: Die Landesliga-Handballerinnen des
SVTO Neumünster III können mit ihrer Zwischenbilanz zufrieden sein. Ein
weiterer dicker Brocken wartet morgen (16.30 Uhr,
Pestalozzi-Schule) mit dem Heimspiel gegen
Titelverteidiger HSG Holstein Kiel/Kronshagen II.
„Meine Mannschaft hat stets beherzt
gekämpft. Genau da gilt es nun gegen den Tabellenvierten anzuknüpfen“, fordert
SVTO-Trainer Mario Schlüter. Außer Katja Westermann (Arthrose im Fuß)
signalisierten sämtliche Leistungsträgerinnen Einsatzbereitschaft, denn
Christiane Krebs hat ihre Handverletzung auskuriert. Defensiv
steht der Mittelblock mit Nina Berg, Daniela
Kuhlmann und Nina Schlüter ohnehin. Neulinge wie Annika Henke oder Maike
Sievers wurden gut integriert.
Favoriten-Fluch
setzt sich fort
Kiel – Unter den Handballerinnen der Frauen-Landesliga
Mitte setzte sich der Favoriten-Fluch auch am vierten Spieltag fort. Da THW
Kiel als bisheriger Tabellenführer sowie Titelverteidiger HSG Holstein II nicht
über eher enttäuschende Teilerfolge hinauskamen und Münsterdorf in Ascheffel
sogar verlor, war die Spitzenposition für HSG Hamdorf frei.
HSG Holstein II – Raisdorfer TSV 19:19 (7:11)
Aufsteiger Raisdorf trotzte dem Meister einen Teilerfolg ab.
Während HSG-TrainerJens Grabowski in Dänemark weilte, coachte „Krabbe“ Ines
Böhrensen mit kugelrundem
Babybauch auf der Einwechselbank: „Gedanklich waren wohl
schon alle im Urlaub.“ Sylke Hansens Dreher als Trickwurf aus eigentlich
unmöglichem Winkel von der
Grundlinie durch die Beine von RTSV-Torhüterin Sabrina
Beyer ersparte Holstein erst in letzter Minute eine komplette Blamage.
„Letztlich war das leistungsgerecht“, meinte
Raisdorfs Trainer Rainer Neermann.
Holstein: Gemeinhardt (3), Hansen (6), Kretzschmar (2),
Sell (3), Tank (1), Wefer (1), Goele (3).
RTSV: Grit
Ackermann (1), Ute Ackermann (7), Faust (1), Hanf (5), Jessen (4), Maurer (1).
HSG HolKro II – Raisdorfer TSV (Sbd., 15
Uhr)
Lütjenburg – Das Motto am vierten Spieltag
der Handball-Landesliga Mitte der Frauen vor den Herbstferien ist unter
urlaubsreifen Handballerinnen des Kreises Plön
unmissverständlich: Verlieren verboten!
Andernfalls drohen SV Mönkeberg, SG Lütjenburg/Dannau und Raisdorfer TSV für
den weiteren Saisonverlauf Ungemach.
Von allen Konkurrentinnen haben die
fehlgestarteten Raisdorferinnen zweifelsfrei den unregelmäßigsten Rhythmus, was
die Formsuche beim Findungsprozess zusätzlich
erschwert. Ohne Christiane Ingermann
(Seminar) und Kathrin Stajohann (Messe) gestaltet sich die Aufgabe gegen
Titelverteidiger HSG Holstein II auch nicht gerade
leichter, zumal Keeperin Eva Godowski
beruflich nach Köln gewechselt ist. Kein Wunder, wenn RTSV-Trainer Rainer
Neermann tiefstapelt: „Unsere Siegchancen sind jedenfalls nicht gestiegen. Kiel
ist klarer Favorit. Ich muss mir etwas einfallen lassen, wo wir den Hebel
erfolgreich ansetzen können.“ Neben Julia Hanf kehrt Anna-Lisa Faust
(Bänderriss auskuriert) als Hoffnungsträgerinnen in den Kader zurück. Selbst
Rekonvaleszentin Maren Hilgers (Knieoperation) arbeitet mit Laufeinheiten am
Comeback.
„Kieler Nachrichten vom 7.10.08“
Holsteinerin führte
ihr Team beim SVM zum Sieg
SV Mönkeberg – HSG HolKro II 21:22 (10:11)
Mit einem Sieg in Mönkeberg meldet sich der
Titelverteidiger zurück. Auf hohem Niveau boten zwei gleichstarke Mannschaften
ein Nerven zehrendes Spitzenspiel. „Das
war Power-Handball pur“, berichtete
SVM-Coach Sven Dahmke. Das glücklichere Ende hatten die Gäste für sich. Zur
Matchwinnerin für Holstein avancierte Imke Wefer.
Nach mehreren Monaten in Schweden erst seit
Freitag wieder daheim, hatte die wurfgewaltige Rückraumspielerin als Zuschauerin
zufällig ihre Sporttasche dabei, um spontan auszuhelfen. Mit Gewalt bugsierte
Wefer den Ball dann in der finalen Freiwurf-Aktion durch die Mönkeberger Mauer
ins gegnerische Tor. „Eine Steigerung um
200 Prozent gegenüber den Vorwochen. Wir
wollen schließlich keine kleinen Brötchen backen“, kommentierte „Krabbe“ Sylke
Hansen.
Tore für SVM: Bruhn (1), Marquardt
(11), Palder (1), Salbrecht (4), Waskow (4).
Für Holstein: Gatermann (1), Hansen
(2), Kretzschmar(3), Lahann (5), Schirren (1), Schwitzer (3), Sell (2),
Sommerschuh (2), Theissen (1), Wefer (2).
„KN-Ostholsteiner Ausgabe vom 4.10.08“
Mönkeberg – Einigen Teams aus dem Kreis Plön
bleibt momentan kaum noch Zeit zum Luftholen. Nach dem Pokalfight des SV Mönkeberg
und Preetzer TSV unter der Woche geht der heiße Tanz auf zwei Hochzeiten am
dritten Spieltag der Landesliga Mitte schon Sonntag jeweils ab 15 Uhr weiter.
Untröstlich waren die Mönkebergerinnen über
eine unnötige Niederlage gegen den Lieblingsrivalen THW Kiel, verbunden mit dem
Abrutschen auf Rang acht. Ausgerechnet
jetzt gibt Titelverteidiger HSG Holstein II
seine Visitenkarte als Angstgegner ab. „Die lagen uns zwar noch nie, aber
vielleicht können wir das Gesetz der Serie diesmal ja selbst umdrehen. Das
klappt natürlich nur, wenn alle 110 Prozent Leistung bringen“, spekuliert
SVM-Trainer Sven Dahmke. Gerade bei Manuela Salbrecht und Inga Frehse, sonst
als Zuverlässigkeiten in Person bekannt, fehlten ein paar Promille
Konzentration. Trotzdem stellt sich Sven Dahmke vor seine
Tempogegenstoß-Spezialistinnen: „Wer Verantwortung übernimmt, darf auch einen
Fehler machen.“
HSG
Holstein II – HSG Gettorf/O. 18:20 (9:12).
Kiel – Sensationeller Saisonverlauf in der
Frauen-Landesliga Mitte. Die Handballerinnen des Titelverteidigers HSG Holstein
Kiel/Kronshagen II wurden am zweiten Spieltag in eigener Halle vom respektlosen
Aufsteiger HSG Gettorf/Osdorf entthront.
Auf der Suche nach meisterlicher Form müssen sich neu
formierte Kielerinnen offensichtlich erst finden. Meike Sell stand im Rückraum
meist allein auf weiter Flur. „Solange dieser Umbruch läuft, werden wir uns
wohl oder übel mit kleineren Brötchen begnügen“, prophezeite Holstein-Coach Jens
Grabowski. Die Gäste trumpften ohne Hemmungen vor dem großen Namen befreit auf.
Trotz kurzer Deckung biss sich Kathrin Glusk gegen die „Krabben“ durch. Größere
Freiräume nutzte Kreisläuferin Hjordis
Lübker, während Mutter Sabine Lübker das eigene Tor sauber
hielt. „Ein Sieg auf Messers Schneide, aber beim Meister zu gewinnen, ist
einfach das Schönste“, jubelte GTV-Trainer Heimo Kuhlmann.
Holstein II: Hansen (3), Lahann (3), Schirren (2),
Schwitzer (3), Sell (6), Sommerschuh (1).
Gettorf/Osdorf: Binder (2), Faatz (1), Glusk (9), Lübker
(3), Thaden (3), Dibbern (2).
„KN-Eckernförder Ausgabe vom 27.9.08“
Frischen Mutes in den zweiten Spieltag
Owschlag – Dem verpatzten Saisonstart
in die Handball-Landesliga der Frauen wollen die Teams aus Owschlag, Hütten und
Gettorf/Osdorf nun Erfolge folgen lassen.
HSG HolKro II – Gettorf/Osdorf (So., 17 Uhr)
Auch für den zweiten Aufsteiger hängen die
Trauben beim Titelverteidiger hoch. Holstein ist zwar klar favorisiert, doch
dass man nicht als Kanonenfutter nach Kiel reist,
wurde schon bei der 18:24-Heimniederlage
gegen den THW deutlich. „Der Meister ist ein noch schwereres Kaliber. Kampflos
gibt bei uns aber niemand auf. Meine
Mannschaft will zeigen, dass sie guten
Handball spielen kann“, sagt HSG-Coach Heimo Kuhlmann, der auf Jana Göbel, Nana
Spachmann, Birte Hagel und Wiebke
Krannig verzichten muss. Ob Hjordis Lübker
(Schulterschmerzen) spielt, ist noch offen.
„Elmshorner Nachrichten vom 23.9.08“
Premiere
missglückt
Handball auf hohem Niveau, das war die Premiere der
KN-Frauen in der Landesliga. Aber ihr Gegner zeigte sich als echter Prüfstein.
Immerhin ist Holstein Kiel/Kronshagen II amtierender Meister mit etlichen
Spielerinnen aus der Regionalliga. Und vor denen zeigte KN reichlich Respekt.
Erst nach 20 Minuten glich die Strutz-Crew zum 8:8 aus. "Die Gäste hatten
sich etwas schlafen gelegt", erklärt Harald Strutz die Aufholjagd seiner
Frauen. Dafür war KN nach der Pause müde, lag 10:15 zurück - die Entscheidung
in der äußerst fairen Partie, die Lust auf Handball machte. Am Ende hatte KN
diesen Wachmacher 17:22 verloren - aber, so Strutz: "Das sind ja nicht die
Gegner, an denen wir uns messen müssen."
„Norddeutsche Rundschau vom 24.9.08“
Niederlage
für Aufsteiger Kollmar/N.
Itzehoe - Einen klaren Sieg führen die Landesliga-Frauen
des Münsterdorfer SV mit 21:14 gegen SG Lütjenburg/Dannau ein. Ein 17:22
kassierte die SG Kollmar/Neuendorf gegen Holstein Kiel/Kronshagen II.
SG
Kollmar/Neuendorf - HSG Holstein Kiel/Kronshagen II 17:22 (9:10).
Im ersten Landesligaspiel begann der Aufsteiger nervös und
lag nach zehn Minuten mit 2:6 hinten. In einer äußerst fairen Begegnung mit nur
einer Zeitstrafe hatten die Steinburgerinnen bis zur 25. Minute den Ausgleich
zum 8:8 geschafft. Nach dem Wechsel geriet man jedoch wieder ins Hintertreffen
(10:15/40.) und konnte diesen Rückstand dann nicht mehr aufholen.
Tore SG Kollmar/Neuendorf: Behrmann 4, Dose 1, Hoffmann 3,
Knabe 3, Kruse 2, Michalczyk 3, Strutz 1
Gettorf – Zum Saison-Start der Frauen-Landesliga
Mitte untermauerten längst noch nicht alle hoch gehandelten
Handball-Mannschaften ihre Machtansprüche. Neben Titelverteidiger HSG Holstein
II überzeugte lediglich Mitanwärter THW Kiel. Geheimfavoriten wie Owschlag II
oder Preetzer TSV kassierten dagegen erst einmal Niederlagen.
SG Kollmar/Neuendorf – HSG Holstein
Kiel/Kro. II 17:22 (9:10)
Ohne privat verhinderte Meistermacherinnen
des Kalibers Grit Kretzschmar und Sylke Hansen musste sich Holsteins neu
formierte Mannschaft erst einmal finden. Dafür lief es nach dem Seitenwechsel
fast wie am Schnürchen. Alle Neuzugänge wurden gut ins Spielsystem integriert.
„Vom Gefühl her ein ungefährdeter Sieg“, sagte Karen Schwitzer stellvertretend.
Jela Gemeinhardt fügte sich beim Comeback trotz einjähriger Verletzungspause
sofort wieder nahtlos ein. Vorbildlich trumpfte ebenfalls
„Kampfkrabbe“ Kristin Weidner auf.
Tore für Holstein: Clausen (1), Gemeinhardt
(5), Schwitzer (4), Sell (4), Sievertsen (3), Weidner (5).
„KN vom 18.9.08“
Konkurrenz
bläst zum Halali auf HolKro
Titelverteidiger
wieder in der Favoritenrolle
Die Jagd auf Titelverteidiger HSG Holstein Kiel/Kronshagen II kann beginnen. Selten zuvor versprach eine Handball-Saison in der Frauen-Landesliga Mitte mehr Spannung
als diesmal. Mitfavoriten wie der THW Kiel, SV Mönkeberg, TSV Owschlag II und Preetzer TSV blasen zum Halali. Aber nicht nur auf dem Weg zur Meisterschaft sind gute Nerven gefragt, sondern auch der Kampf um den Klassenerhalt dürfte unter den Konkurrentinnen des SV Hüttener Berge, HSG Gettorf/Osdorf, Raisdorfer TSV, SVTO Neumünster III und SG Lütjenburg/Dannau bis zum Finale reine Kopfsache sein. Einer von drei Regelabsteigern steht derweil nach dem Rückzug vom TuS Holtenau bereits
fest.
HSG Holstein Kiel/Kronshagen II
Keine Frage, auch diesmal spricht der Titelverteidiger ein gewichtiges Wörtchen inSachen Meisterschaft mit. „Was vergangene Saison passiert ist, dürfte zwar kaum zu
toppen sein, aber wir wollen wieder das Beste daraus machen und sind für alle Fälle gut gewappnet“, nimmt HSG-Trainer Jens Grabowski die Kampfansage etlicher Geheimfavoriten an.
Verstecken müssen sich seine „Krabben“ ohnehin nicht. Torhüterin Anja Möller, Torjägerin Meike Sell, Spielmacherin Grit Kretzschmar und Linksaußen Sylke Hansen verfügen über genügend Routine, um sich selten aus der Ruhe bringen zu lassen. „Meine Leitwölfe werden unseren Zugängen und jüngeren Talenten schon sagen,
wo es lang geht“, beteuert Jens Grabowski. „Nicht nur individuell sind alle erstklassige Handballerinnen, sie stellen sich in den Dienst der Mannschaft, und das macht
unsere größte Stärke aus.“ Sonja Theissen, Maria Tank, Tina Schirren, Karen Schwitzer und Christine Gatermann eilt daher ein exzellenter Ruf voraus.
Torhüterinnen: Anja Möller, Nicole Schirdewahn, Imke Pulß –
Feldspielerinnen: Claudia Clausen, Christine Gatermann (HSG Kalkberg 06), Jela Gemeinhardt, Sylke Hansen, Grit Kretzschmar, Maike Lahann, Tina Schirren
(Polizei SV Kiel), Karen Schwitzer (MTV Dänischenhagen), Meike Sell, Birgit Sievertsen, Katja Sommerschuh, Maria Tank (eigene A-Jugend), Sonja Theissen (SVTO Neumünster), Imke Wefer, Kristin Weidner.
Trainer: Jens Grabowski (im zweiten Jahr).
Abgänge: Nadine Kroll, Ines Böhrensen (beide Babypause), Anja Kläber (beruflich bedingt), Jennifer Koennecke (eigene dritte Mannschaft), Katja Mechler, Katrin Merthner (beide aus privaten Gründen), Melanie Schurad (Karriere beendet).
Zielsetzung: Top-Drei. – Meisterschaftsmitfavoriten: THW Kiel, SV Mönkeberg.
Punktspielstart: SG Kollmar/Neuendorf - HSG Holstein Kiel/Kronshagen II (Sonntag, 17 Uhr, Sporthalle Glückstadt-Nord).