Presseberichte HSG 2.Frauen

 Saison 2007/08

 

Punktspiel gegen THW Kiel / 27.4.08

 

„KN vom 29.4.08“

„Wer zuviel trainiert, verliert“

 

THW Kiel – Holstein II 13:15 (7:8)

„Wer zuviel trainiert, verliert“ – Das Motto des Meisters auf den druckfrischen T-Shirts war Programm. Das Stadtderby geriet zum Duell der Torwart-Titanen. Anja Möller

und Imke Pulß (beide Holstein) sowie Inga Siedenburg (THW) übertrafen sich bis zum 13:13 in punkto Paraden. Erst eine Nasenbein-Fraktur von Bianca Ach brachte einen

kleinen Bruch ins Spiel der „Zebras“. „Krabbe“ Meike Lahann nutzte das zu zwei Alleingängen.

 

THW: Bewarder (1), Hild (1), Schultz (4), Steffen (1), Waedt (6).

Holstein: Böhrensen (2), Hansen (2), Lahann (3), Sell (5), Sievertsen (1), Sommerschuh (2).

 

 

Punktspiel gegen TuS Holtenau / 20.4.08

 

„KN vom 22.4.08“

Holstein/Kronshagen im Titel-Rausch

Trio hofft auf Oberliga-Aufstieg

 

Kiel – Tränen, Triumphe und ein krönender Titel für die Handballerinnen des neuen Meisters HSG Holstein Kiel/Kronshagen II! Schon am vorletzten Spieltag der Frauen-Landesliga Mitte wurde geboten, was das Herz begehrte. Fast alles. Wer in die Oberliga aufsteigt, entscheidet sich erst beim finalen Fernduell zwischen Olympia Neumünster II, THW Kiel und SV Mönkeberg, dessen Saison allerdings bereits beendet ist. Neben Schlusslicht SW Elmschenhagen steht der Abstieg für MTV Dänischenhagen als Vorletzter ebenfalls fest.

 

TuS Holtenau – HSG Holstein II 25:25 (13:13)

Im letzten Spiel unter TuS-Trainer Gerhard Reckin verschenkte Holtenau nichts, sondern bot Holstein beim offenen Schlagabtausch Paroli: „Ehrensache, alle waren heiß

bis in die Haarspitzen.“ Mit der letzten Aktion erzielte Silvia Hedtstück den Ausgleich. Neben der nervenstarken Siebenmeterspezialistin war Ines Heiden bestens drauf. Holstein musste sich gewaltig strecken, bis die Sektkorken statt der Bälle durch die Halle flogen. Katja Sommerschuh und Imke Wefer sorgten zwischenzeitlich für wirklich wichtige Tore zum Titel. „Bei uns bekommt nur Jens Grabowski als Trainer graue Haare. Besser als eine Meister-Glatze“, flachste HSG-Linksaußen Sylke Hansen freudetrunken.

 

Holtenau: Hedtstück (8), Heiden (7), Krause (1), Hübschmann (3), Krüger (1), Kumpf (1), Schneemann (4).

Holstein: Böhrensen (1), Hansen (3), Kretzschmar (5), Lahann (1), Schurad (3), Sell (6), Sommerschuh (2), Wefer (4).

 

 

Punktspiel gegen MTV Dänischenhagen / 12.4.08

 

„Eckernförder Zeitung vom 15.4.08“

Entscheidung über Klassenerhalt vertagt

 

Ascheffel/Dänischenh. – Die Entscheidung, wer neben SW Elmschenhagen den Gang aus der Handball-Landesliga Mitte der Frauen antreten muss, ist auf die beiden letzten Spieltag vertagt worden. Weder der Vorletzte (MTV Dänischenhagen) noch der Drittletzte (SV Hüttener Berge) konnte punkten. Der MTV Dänischenhagen unterlag zu Hause Spitzenreiter HSG Holstein/Kronshagen II mit 24:30 (10:16), und auch der SV Hüttener Berge musste beim Rendsburger Kreisrivalen HSG Hamdorf/Breiholz mit 15:19 (8:10) eine Niederlage einstecken.

 

So kommt es nun am kommenden Wochenende in Owschlag zum „Show-Down“, wenn beide Teams aufeinander treffen. Der MTV Dänischenhagen muss gewinnen, sonst ist er aus dem Rennen. Für das Team von Andreas Waldeck ist es eine „Nervenschlacht mit ungewissem Ausgang“, zumal dem SV Hüttener Berge aus den beiden letzten Spielen ein Punkt reicht, da das Torverhältnis klar für die Schützlinge von Thomas Lill spricht.

 

MTV Dänischenhagen – HSG Holstein/Kro. II 24:30

Dänischenhagen hatte sich viel vorgenommen. In der Anfangsphase ging die Rechnung auch auf. Bis zum 5:6 hielt der MTV mit. „Wir sind dann einige unkonzentrierte Angriffe gelaufen. Holstein/Kronshagen II hat die Ballbesitze genutzt, um sich über 12:7 auf 16:10 zur Pause abzusetzen“, sagt MTV-Trainer Andreas Waldeck. Die schwachen zehn Minuten Mitte der ersten Halbzeit brachten sein Team um alle Chancen. Der MTV kam zwar mit gestärkten Selbstvertrauen aus der Kabine zurück, zeigte auch eine beherzte zweite Halbzeit, doch der Rückstand wollte nicht zusammenschmelzen. Die Gäste führten 21:15 und nahmen sich dann eine Auszeit. Dänischenhagen verkürzte auf 20:22, doch die HSG kämpfte sich ins Spiel zurück und zog erneut davon.

 

Tore für Dänischenhagen: Schwitzer (5), Hell (5), Riedel (4), Scherner (4), Steputat (2), Biernacki (2) und Treu (1).

 

 

 

„KN vom 15.4.08“

Abstiegsfrage betrifft nur noch MTVD und Hüttener Berge

 

Preetz/Kiel – Große Erleichterung unter allen Handballerinnen aus Tungendorf, Preetz und Lütjenburg. Außer beiden Mannschaften des Altkreises Eckernförde können sämtliche Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt seit dem 24. Spieltag Frauen-Landesliga Mitte aufatmen. Neben Schlusslicht SW Elmschenhagen wird der noch fehlende Regelabsteiger zwischen SV Hüttener Berge und MTV Dänischenhagen Sonnabend beim direkten Duell ermittelt.

 

MTV Dänischenhagen – HSG Holstein II 24:30 (10:16)

Spitzenreiter Holstein kam nach verlängerten Osterferien sehr schwer in Tritt. „Schlecht gespielt, aber Hauptsache gewonnen“, gab HSG-Linksaußen Sylke Hansen zu. „Wäre schade, wenn Dänischenhagen absteigt.“ Deren mannschaftlich geschlossen gute Leistung blieb ohne Lohn. „Eines unserer besten Spiele. Gegen viele andere Gegner hätten wir heute gewonnen“, meinte MTV-Trainer Andreas Waldeck.

 

Dänischenhagen: Biernacki (3), Hell (5), Riedel (4), Sarah Scherner (4), Schwitzer (5), Steputat (2), Treu (1).

Holstein: Böhrensen (4), Clausen (3), Hansen (5), Kretzschmar (6), Sell (7), Sievertsen (2), Sommerschuh (1), Weidner (2).

 

 

 

„KN-Eckernförder Ausgabe vom 11.4.08“

MTVD hilft nur noch ein Wunder

 

Dänischenhagen – Fünf vor zwölf – drei Spieltage vor dem Saisonfinale der Frauen-Landesliga Mitte schlägt für die abstiegsbedrohten Handballerinnen aus dem Altkreis Eckernförde höchstwahrscheinlich bereits morgen die Stunde der Wahrheit. Man muss seit den Siegen der direkten Mitkonkurrenten aus Lütjenburg und Preetz kein Prophet sein, um zu ahnen, dass entweder der MTV Dänischenhagen als Vorletzter oder der SV Hüttener Berge auf Tabellenplatz elf die Klasse nicht erhalten kann, wenn am Wochenende nicht gepunktet wird.

 

MTV Dänischenhagen – HSG HolKro II (Sbd., 16 Uhr)

Dänischenhagens Chancen sind auf ein Minimum gesunken. Mit drei Zählern Rückstand sowie dem schlechteren Torverhältnis gegenüber den Ascheffelerinnen kann den Schützlingen von MTV-Trainer Andreas Waldeck nur noch ein Wunder gegen Spitzenreiter Holstein helfen. Waldeck: „Anders als zuletzt beim THW müssen wir den Respekt vor Kiel viel früher ablegen.“ Allerdings gab es im Hinspiel die höchste Saisonniederlage (14:35). Nun sollen alle Spielerinnen die Ärmel aufkrempeln, um wenigstens

kollektive Kampfkraft in die Waagschale zu werfen. Ob Lena Naumann und Linn Treu (private Gründe) auflaufen, bleibt offen. Alternativ steht Allrounderin Julia Biernacki

als Rechtsaußen bereit.

 

 

Punktspiel gegen SV Tungendorf / 11.3.08

 

„Holsteinischer Courier vom 14.3.08“

SVT muss den Tabellenführer ziehen lassen

Tungendorf verliert 22:29 beim Spitzenreiter Holstein Kiel/Kronshagen II

 

Kiel - Die Frauen des SV Tungendorf hatten im Nachholspiel beim Tabellenführer der Handball-Landesliga, HSG Holstein Kiel/Kronshagen II, kein Glück und kehrten mit einer 22:29-Niederlage nach Neumünster zurück.

 

Zumindest in Halbzeit eins konnte sich der SVT gut behaupten und lag bis zur 17.Minute in Führung (mit 6:5). Nachdem die Kielerinnen egalisiert hatten, ging es im Gleichschritt bis zur Halbzeit (12:12). "Mit dem Pausenergebnis war ich sehr zufrieden, Kiel/Kronshagen II lag nur einmal vom (11:10/28. Min., Anm. d. Red.)", äußerte sich SVT-Trainer Mario Schlüter. Im zweiten Durchgang hielten die Gäste noch bis zum 16:16 (40.) mit, hatten dann aber keine Kraft mehr. Holstein/Kronshagen II legte einen Zwischenspurt ein und erhöhte bis zur 48. Minute auf 23:16. „Auf Grund des kleinen Kaders gehen uns immer die Reserven aus. Wir müssen deswegen im Endspurt unseren Gegner stets ziehen lassen", brachte Schlüter die SVT-Misere auf den Punkt. Trotz neuer Hiobsbotschaften - Nina Berg fällt wegen einer Hand-OP aus, Sabrina Behmerburg geht ab sofort beruflich bedingt in den Süden - ist der Trainer zuversichtlich, den Klassenerhalt zu schaffen.

 

SV Tungendorf: Grümmer, Gallus - Schlüter (5), Klopp (5), Kuhlmann (4), Roloff (2), Hobbie, Behmerburg (2), Rohwer (1), Westermann (1), Gloe (2).

 

 

 

„KN vom 13.3.08“

Holstein-Frauen auf Meisterkurs

29:22-Sieg der HSG über Tungendorf

 

Kiel – Seit Dienstagabend fehlen Spitzenreiter HSG Holstein Kiel/Kronshagen II aus drei verbleibenden Begegnungen nur noch zwei Siege zur Handball-Meisterschaft

in der Landesliga Mitte der Frauen. Beim 29:22 (12:12)-Heimerfolg über den abstiegsbedrohten Tabellenzehnten SV Tungendorf hatten die „Krabben“ lediglich zur ersten Halbzeit mehr Mühe als erwartet, um dann aber alles standesgemäß unter Kontrolle zu bekommen.

 

„Der Pausentee wirkte aufmunternd, um das Sofa-Gefühl abzuschütteln. Unser kleiner Handball-Marathon zuletzt mit drei Spielen in sechs Tagen machte schon alle

ein bisschen müde“, kommentierte HSG-Linksaußen Sylke Hansen den Kraftakt. Trotz Zerrung hielt Holsteins Torwart-Talent Imke Pulß nach ihrer Einwechslung (31.)

durch und wehrte serienweise schwere Bälle ab. Imke Wefer war im rechten Rückraum ebenfalls ein Aktivposten beim Zwischenspurt zum 23:16. „Solange unsere Kräfte

reichten, konnten wir zwar kämpferisch halbwegs mithalten, aber spielerisch genügt Holstein als Tabellenführer natürlich eher höheren Ansprüchen“, resümierte

Tungendorfs Trainer Mario Schlüter.

 

Tore für Holstein: Böhrensen (2), Hansen (5), Kretzschmar (5), Lahann (3), Schurad (9), Sievertsen (1), Sommerschuh (1), Wefer (3).

Für Tungendorf: Behmerburg (2), Klopp (5), Kuhlmann (4), Rohwer (1), Roloff (3), Schlüter (5), Gloe (2).

 

 

 

„KN-Holsteiner Ausgabe vom 11.3.08“

Hohe Hürde heute für SVT

 

Neumünster – Ein gutes Pferd springt immer nur so hoch wie es unbedingt muss. Das galt am Sonntag auch für die abstiegsgefährdeten Handballerinnen des SV Tungendorf beim Auswärtssieg über das erschreckend schwache Schlusslicht der Landesliga Mitte, SW Elmschenhagen. Bereits heute (20.45 Uhr, Tallinnhalle) liegt die Latte für die zehnplatzierten Neumünsteranerinnen beim Spitzenreiter HSG Holstein Kiel/Kronshagen II deutlich höher.

 

„Zum Glück konnten wir gegen Elmschenhagen Kräfte sparen. Heute geht es wohl eher für uns um Schadensbegrenzung und darum, nicht den Spaß zu verlieren. Das wichtige Heimspiel gegen Preetz am Sonntag hat mehr Priorität“, sagte SVT-Trainer Mario Schlüter. Nina Berg wird heute an der Hand operiert. Sabrina Behmerburg trägt zum letzten Mal das Tungendorfer Trikot, bevor es sie beruflich nach Ulm verschlägt. Aus der zweiten Mannschaft oder A-Jugend kommt keine Hilfe. „Bei den Teenagern machen die Eltern nicht mit, weil der Anwurf ziemlich spät erfolgt. Auf vereinsinterne Unterstützung aus anderen Frauen-Teams verzichten wir, damit sich niemand bei uns festspielt“, so Schlüter.

 

 

Punktspiel gegen Oly. Neumünster 2 / 9.3.08

 

„Holsteinischer Courier vom 11.3.08“

Olympia II bleibt dran

Olympia Neumünster II darf weiter auf den Meistertitel in der Frauenhandball-Landesliga hoffen. Im Spitzenspiel beim Tabellenführer HSG Holstein/Kronshagen II gab es ein 26:26.

 

Neumünster - Nach dem 26:26 des MTSV Olympia Neumünster II beim Tabellenführer der Frauenhandball-Landesliga, HSG Holstein Kiel/Kronshagen II, bleibt das Rennen um die Meisterschaft weiterhin spannend. Die Schwalestädterinnen sind den "Krabben" auch weiterhin im Aufstiegskampf dicht auf den Fersen.

 

HSG Holst./Kro. II - Olymp. NMS II   26:26

Im Spitzenspiel ging es von Beginn an zur Sache. Olympia II lag in der vierten Minute mit 3:1 vorn, verlor dann jedoch die eroberten Bälle durch Fehlpässe und technische Patzer, sodass die Kielerinnen bis zum 6:6 (15.) ausgleichen konnten. Die 6:0-Abwehr Olympias fruchtete zwar gegen den schlagkräftigen Gegner, es wurde jedoch viel zu wenig Kapital daraus geschlagen. Und so ging der Schuss erst einmal nach hinten los. Holstein/Kronshagen II setzte sich mit Spielwitz bis zur Pause auf 12:9 ab. In der zweiten Hälfte egalisierte Olympia II den Rückstand in der 40. Minute (15:15). "Das war besonders für den Kopf ganz wichtig", stellte Trainer Thorsten Möller fest. Kathrin Bahnsen und Melanie Witten feuerten aus allen Lagen auf das gegnerische Tor und hielten ihr Team im Rennen. 30 Sekunden vor Schluss führte Olympia II dann sogar mit 26:25, vergab aber die Chance, den Sack zuzumachen und kassierte prompt im Gegenzug - in der letzten Spielsekunde - den Ausgleichstreffer. „Für ein Spitzenspiel  waren heute auf  beiden Seiten zu viele technische Fehler zu sehen", analysierte Möller die Begegnung.

 

Olympia Neumünster II: Tiesmeyer, Fortier - Schindlbeck, Hack (2), Ruzic, Redmer, Wurr, Bahnsen (13), Reimers, Reinke (3), Reusch (1), S. Witten, M. Witten (7), Währer.

 

 

 

„KN vom 11.3.08“

Frauen vertagten die Titelentscheidung

Spitzenspiel in Kiel endete Remis

 

Kiel – Im Kampf um den Klassenerhalt bleibt es in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen spannend. Sieben Teams müssen sich Sorgen machen. Das Titelrennen ist noch offen: Das Topspiel zwischen Holstein II und Olympia Neumünster II endete Remis.

 

HSG Holstein II –  Oly. NMS II 26:26 (12:9)

Trotz eines Vier-Tore-Vorsprungs (50.) gab Holstein den Sieg aus der Hand. Olympia ging 26:25 in Führung, ehe Sabrina Redmer kurz vor Schluss an HSG-Torhüterin

Anja Möller scheiterte und Sylke Hansen den Konter zum Endstand verwandelte. „Natürlich fühlt man sich im ersten Moment als moralischer Verlierer, aber das Remis ist

leistungsgerecht“, so MTSV-Coach Thorsten Möller.

 

Tore Holstein: Böhrensen (3), Hansen (3), Kläber (1), Kretzschmar (1), Schurad (4), Sell (7/2), Sievertsen (6), Sommerschuh (1).

Olympia: Bahnsen (13/5), Hack (2), Reinke (3), Rusch (1), Melanie Witten (7).

 

 

 

„KN-Holsteiner Ausgabe vom 7.3.08“

Schicksalsspiel in Kiel – Olympia II reist zum Tabellenführer

 

Neumünster – Am Wochenende steht für alle drei Holsteiner Teams in den Handball-Landesligen Mitte viel auf dem Spiel. Die Frauen aus Neumünster waren vor Wochenfrist genervt über unnötige Heimniederlagen. Zeit zum Nachdenken blieb jedoch kaum, denn bereits am Sonntag geht es für Olympia II und den SV Tungendorf

fast schon um Alles oder Nichts.

 

HSG Holstein Kiel/Kronshagen II – Olympia Neumünster II (So., 16.45 Uhr)

Verliert Herbstmeister Olympia als aktueller Tabellenzweiter nach dem Topspiel gegen THW Kiel nun auch noch gegen den Spitzenreiter, rückt der Titelgewinn wohl in weite Ferne. „Ein Sieg erhöht die Spannung noch einmal. Ansonsten dürfte das Thema tatsächlich durch sein“, meint MTSV-Coach Thorsten Möller. Um die letzte Chance zu wahren, soll ohne personelle Probleme wieder mehr gewechselt werden. Möller: „Vielleicht können wir Holsteins kleinen Kader konditionell in die Knie zwingen.“ Die schmerzlich vermisste Maren Währen kehrte zwischenzeitlich aus dem Spanien-Urlaub in den Kader zurück, um fortan wieder mit großer Kampfkraft am gegnerischen Kreis zu wirbeln.

 

 

Punktspiel gegen HSG Hamdorf-Breiholz / 6.3.08

 

„Landeszeitung vom 11.3.08“

Pleite für Hamdorf/Breiholz

 

Rendsburg - Hatte die HSG Hamdorf/Breiholz im Nachholspiel der Handball-Landesliga Mitte der Frauen beim Spitzenreiter HSG Holstein/Kronshagen II zwar mit der 19:26 (8:13)-Niederlage gerechnet, so wollte sich die HSG zumindest im zweiten Spiel beim TuS Holtenau schadlos halten und den Klassenerhalt endgültig sichern. Daraus wurde aber nichts. Holtenau gewann 20:17 (13:7). Trotz der beiden Niederlagen sollte die HSG aber gerettet sein.

 

HSG Holstein/Kronshagen II - HSG Hamdorf/Breiholz 26:19 (13:8).

Nach verschlafenem Start, der den Gastgeberinnen ein 7:3 (15.) bescherte, stabilisierte sich die Hamdorfer Deckung. "Wir haben dann auch im Spiel nach vorn Geduld bewiesen", kämpfte sich die HSG, so Axel Timmermann, bis auf 16:17 Mitte der zweiten Hälfte heran. "Leider folgten wieder Unkonzentriertheiten im Abspiel und verschenkte Möglichkeiten", monierte Hamdorfs Coach, dessen Team dann wieder deutlich ins Hintertreffen geriet.

 

Tore für Hamdorf/Breiholz: Schmalfeld (6), Werner (4), Wichmann (2), Hohnsbehn (2), Bajorat (2), Schmalfeld (1), Marxen (1) und Staben (1).

 

 

 

„KN vom 8.3.08“

HSG Holstein ganz souverän

 

Kiel – Mit einem ungefährdeten n26:19 (13:8)-Heimsieg über die HSG Hamdorf/Breiholz bauten die Handballerinnen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen II am Donnerstag ihre Tabellenführung in der Landesliga Mitte aus. „Die Breiholzerinnen waren weniger biestig als gewohnt. Wir konnten uns sogar ein bisschen für das Spiel gegen den Tabellenzweiten Olympia Neumünster II schonen“, resümierte Holsteins Linksaußen Sylke Hansen, die ebenso fünf Treffer zum „Krabben“-Sieg beisteuerte wie Anja Kläber und Maike Lahann auf dem rechten Flügel. Dank 22 abgewehrter Bälle avancierte HSG-Torhüterin Imke Pulß zum starken Rückhalt. Außerdem wuselte Birgit Sievertsen sich immer wieder erfolgreich am Kreis durch.

 

Tore für Holstein: Böhrensen (2), Hansen (5), Kläber (2), Kretzschmar (2), Lahann (2), Schurad (2), Sell (3), Sievertsen (5), Wefer (3/1).

 

 

 

„Landeszeitung vom 5.3.08“

HSG  Holstein Kiel/Kronshagen II - HSG Hamdorf/Breiholz. (Do., 20 Uhr, Tallinnhalle)

Am Donnerstag steht für das Team von Trainer Axel Timmermann dann die Partie bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen II auf dem Programm.

 

Beim Tabellenführer hängen die Trauben für die HSG Hamdorf/Breiholz hoch, zumal die Gäste auf Haupttorschützin Kerstin Löbzien verzichten müssen. Für sie rückt Sonja Prom aus der zweiten Mannschaft nach. "Wir haben zwar das Hinspiel mit 25:18 gewonnen, doch da lief es bei den Kielerinnen noch nicht so gut", sagt Hamdorfs Trainer Axel Timmermann.

 

 

 

Punktspiel gegen Münsterdorfer SV / 1.3.08

 

„Norddeutsche Rundschau vom 5.3.08“

MSV-Damen trotzen Spitzenreiter Punkt ab

In der Handball-Landesliga der Damen erreichte der Münsterdorfer SV ein 28:28 gegen den Tabellenführer HSG Holstein Kiel/Kronshagen II.

 

Münsterdorfer SV - HSG Holstein Kiel/Kronshagen II 28:28 (14:12).

Itzehoe - Nach der Niederlage des Münsterdorfer SV vor einer Woche lieferten die Gastgeberinnen gegen den Tabellenführer ein sehr ausgeglichenes Spiel. Der MSV konnte in der ersten Halbzeit immer zwei bis drei Tore vorlegen und ging mit einer 14:12-Torführung in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit holten die Gäste den Rückstand auf und das Spiel wogte hin und her. Zwei Minuten vor Schluss hatten die MSVerinnen erneut einen Zwei-Tore-Vorsprung mit 28.26 herausgeworfen. Der Tabellenführer verkürzte durch Tempogegenstoß auf 28:27 und ging in der Schlussminute zur offenen Deckung über. Und tatsächlich fing man aus der Anwurfabgabe des MSV den Ball ab und traf zum 28:28Ausgleich. Trotz des späten Missgeschicks kämpfte der MSV gegen den Tabellenführer mit allen Kräften und zeigte ein sehr gutes Spiel, zumal man ohne Spielerinnen aus der A-Jugend auskommen musste.

 

 

 

„KN vom 4.3.08“

Holstein II nach Krimi reif für eine Kur

 

Neumünster – Die Handballerinnen aus Neumünster waren am Wochenende die Verlierer. Olympia II verpasste durch die Heimschlappe die Chance, Tabellenführer HSG

Holstein II von der Spitze der Landesliga Mitte der Frauen zu stürzen, Tungendorf befindet sich in Abstiegsnot.

 

Münsterdorfer SV – HSG Holstein II 28:28 (14:12)

35 Sekunden vor dem Abpfiff lag der Spitzenreiter aus Kiel 26:28 zurück, ehe er das Remis rettete. Zunächst verwandelte Melanie Schurad einen Siebenmeter, dann profitierte Holstein von einem Münsterdorfer Fehlpass. Sylke Hansen stellte das Remis her. „Nach diesem Kraftakt sind alle reif für eine Kur“, sagte die Torschützin.

 

Tore für Holstein: Böhrensen (6), Hansen (4), Kretzschmar (4/1), Lahann (3), Schurad (6/2), Sommerschuh (4), Wefer (1).

 

 

 

Punktspiel gegen SV Mönkeberg / 17.2.08

 

„KN vom 19.2.08“

Holstein und Olympia weiter Kopf an Kopf

 

Kiel – Unter den Handballerinnen der Frauen-Landesliga Mitte läuft zwar alles auf einen Titel-Zweikampf zwischen Spitzenreiter HSG Holstein II und Olympia Neumünster

II hinaus, doch falls beide Top-Favoriten als „Reserveteams“ nicht für einen Oberliga-Aufstieg infrage kommen, rücken Verfolger wie THW Kiel, Münsterdorf oder Mönkeberg umso mehr in diesen Fokus.

 

SV Mönkeberg – HSG Holstein II 23:27 (12:14)

Die verbliebenen sieben Kieler Feldspielerinnen sowie eine überragende HSG-Keeperin Anja Möller trumpften beim Gipfeltreffen in Mönkeberg meisterlich auf. „Eine

glatte Eins. Alle waren hammerheiß“, resümierte Holstein-Coach Jens Grabowski. Seine Taktik, SVM-Regisseurin Jeanette Marquardt durch Grit Kretzschmar konsequent

in Manndeckung zu nehmen, ging auf. Derweil nahm Trainerkollege Sven Dahmke diese Niederlage mit auf seine Kappe: „Wir leisteten uns zwar zu viele technische Fehler,

aber ich hätte auch einen Torwartwechsel mit Antje Hinsch für Mareke Siedenburg in Betracht ziehen müssen.“

 

Mönkeberg: Bruhn (2), Carstens (4), Frehse (2), Lau (1), Marquardt (7), Salbrecht (6), Pieper (1).

Holstein: Kretzschmar (1), Lahann (3), Schurad (8), Sell (3), Sievertsen (4), Sommerschuh (5), Goele (3).

 

 

 

„KN-Ostholsteiner Ausgabe vom 16.2.08“

Großkampftag in Mönkeberg

Heimpartie gegen Holstein II

 

Mönkeberg/Lütjenburg/ Preetz – Langsam aber sicher bricht unter einigen Handballerinnen auf dem Hallenparkett im Kreis Plön ein bisschen Panik vor dem weiteren Saisonverlauf in der Landesliga-Mitte aus. Gut möglich, dass zukünftig ein sportliches Vakuum droht. Während die Lütjenburgerinnen und Preetzerinnen abstiegsgefährdet

sind, liebäugeln die hoch motivierten Mönkebergerinnen mit dem Oberliga-Aufstieg.

 

SV Mönkeberg – Holstein/Kronshagen II (So., 14.15 Uhr, H. Mönkeb.)

Großkampftag in Mönkeberg: Bevor die Männer Wellingdorf zum sicher spannenden wie spektakulären Ostufer-Derby empfangen, dürfte das Vorspiel der fünftplatzierten

SVM-Frauen gegen Spitzenreiter HSG Holstein II handballerisch sicherlich in puncto Technik, Tempo, Tricks und Tore keine Wünsche offen. „Seit der Hinspiel-Niederlage

haben wir eine Rechnung zu begleichen. Jetzt gibt es die Chance zur Revanche“, rührt SVM-Coach Sven Dahmke die Werbetrommel. Beste Eigenwerbung betrieben Levke

Bruhn, Jeanette Marquardt und Co. gerade erst mit dem Sieg beim THW Kiel. Nur das hochkarätige Schwesternduell zwischen Mareke (SVM) und Inga Siedenburg endete

leistungsmäßig Remis, so dass nun das nächste Top-Spiel steigen kann, zumal auch Holstein mit Anja Möller eine Klasse-Keeperin im Kader hat. Stefanie Lau laboriert an

leichten Knieproblemen.

 

Ohne personelle Probleme spekuliert Sven Dahmke durchaus auf einen Sieg, wohl wissend, dass man sich als Meisterschafts-Mitfavorit eigentlich auch keine Niederlage mehr leisten darf. „Zweimal haben wir schlichtweg gepennt, einmal zu viel gefeiert. Solch unnötige Schlappen haben wir während der Rückrunde noch nicht kassiert, und das soll auch so bleiben. Eine volle Hütte würde unsere Motivation bestimmt noch zusätzlich steigern.“

 

 

 

Punktspiel gegen Preetzer TSV / 10.2.08

 

„KN vom 12.2.08“

THW und Olympia II gerieten im Titelrennen ins Straucheln

 

Kiel – Seit dem 17. Spieltag ist unter den Handballerinnen der Frauen-Landesliga Mitte alles offener denn je. Hinter Spitzenreiter HSG Holstein II gab es für Olympia Neumünster II und THW Kiel überraschende Favoritenstürze. Eher schlaflose Nächte sind im weiteren Saisonverlauf für sieben abstiegsbedrohte Teams vorprogrammiert.

 

HSG Holstein Kiel/Kronshagen II – Preetzer TSV 29:20 (13:11)

30 Minuten stotterte der HSG-Motor, um dann meisterlich auf Touren zu kommen. An Holsteins Torhüterin Anja Möller prallten viele Preetzer Bälle ab, wie an einer Wand. Offensiv liefen Maike Sell und Melanie Schurad gemeinsam mit 16 Treffern zur Top-Form auf. „Bis auf den finalen Wurf stimmten Leistung, Moral und Einstellung meiner Mannschaft eigentlich“, sagte PTSV-Coach Scharff.

 

Tore Holstein: Kretzschmar (4), Lahann (1), Mechler (1), Schurad (7), Sell (9), Sievertsen (4), Sommerschuh (3).

Tore Preetz: Ahrens (5), Koop (1), Löhndorf (4), Repenning (6), Wehrs (2), Edler (2).

 

 

 

„KN-Ostholsteiner Ausgabe vom 9.2.08“

PTSV mit Moral

HSG Holstein II – Preetzer TSV (So., 17 Uhr, Sporthalle am Suchsdorfer Weg)

 

Mönkeberg – Frechheit siegt! Unter so forschem Motto treten kecke Handballerinnen aus dem Kreis Plön am 17. Spieltag der Frauen-Landesliga Mitte gegen favorisierte Gegner an. Der Preetzer TSV hat als abstiegsgefährdeter Zehnter beim Tabellenführer HSG Holstein II wenig zu verlieren.

 

Noch bricht bei den Preetzerinnen zwar keine Panik im Abstiegskampf aus, aber als Motivationskünstler muss PTSV-Trainer Hauke Scharff schon tief in die psychologische

Trickkiste greifen, um den Teamgeist trotz kritischer Situation zu beschwören: „Meine Mannschaft beweist seit Monaten eine tolle Moral. Deshalb bin ich felsenfest

überzeugt, unser einziges Saisonziel gemeinsam zu schaffen.“ Mit schlechtester Auswärtsbilanz sollte der Knoten allerdings schnell platzen, wenn sich die Sorgenfalten

nicht vertiefen sollen. „Vielleicht ja jetzt, und wir stürzen ausgerechnet den Spitzenreiter, wenn keiner mit uns rechnet.“ Das Potenzial, für eine Überraschung zu sorgen, hat Preetz allemal. Selbst Grippegeschwächt sowie mit einer Kapselverletzung am Zeigefinger zeigt Nina Edler vorbildlich Nehmerqualitäten. Rechtsaußen Sarah Hennig und Kreisläuferin Julia Wehrs sind vom Spielertyp genau die richtigen „Racker“, um Holsteins Abwehr auszuhebeln. Rückraumstrategin Raijka Repenning schien ihr

kleines Leistungstief zuletzt mit guter Trefferquote gegen den THW Kiel erfolgreich überwunden zu haben, ebenso wie Flügelflitzerin Nina Löhndorf ansteigende Form erkennen ließ. Genug gute Gründe also, den Gordischen Knoten auswärts zu zerschlagen.

 

 

 

Punktspiel gegen SW Elmschenhagen / 3.2.08

 

„KN vom 5.2.08“

„Krabben“ trotzten dem Karneval-Stress

Holstein übernimmt die Spitze

 

Kiel – Die favorisierten Teams der Handball-Landesliga Mitte der Frauen gaben sich am 16. Spieltag keinerlei Blößen. Durch einen Sieg im Stadtderby über Schlusslicht

SW Elmschenhagen löste die HSG Holstein II den spielfreien MTSV Olympia Neumünster II als Tabellenführer wieder ab. THW Kiel und SV Mönkeberg halten Anschluss

zur Spitze.

 

SW Elmschenhagen – HSG Holstein II 20:26 (7:13)

Die „Krabben“ mussten dem närrischen Treiben beim Karneval keinen Tribut zollen. Meike Sell kehrte zwar krank aus Köln zurück, und Sylke Hansen schied früh wegen einer Oberschenkelzerrung aus, doch der kleine Restkader kompensierte die Ausfälle. Melanie Schurad führte klug Regie, zudem trumpfte Holstein dank Rechtsaußen Birgit

Sievertsen und Linksaußen Kristin Goele über beide Flügel auf. „Schade, wir haben uns gemeinsam gut am Riemen gerissen, sind aber zu oft an Holsteins Torhüterin

Imke Pulß gescheitert“, kommentierte SWE-Trainer Sven Sörensen den vergeblichen Kampf.

 

Tore für Elmschenhagen: Albrecht (1), Ernst (5), Lowaßer (1), Redzus (5), Westphal (3), Gaby Wilimzig (5).

Für Holstein: Böhrensen (3), Clausen (2), Hansen (1), Kretzschmar (5), Schurad (8), Sievertsen (5), Goele (2).

 

 

 

Punktspiel gegen SV Hüttener Berge / 26.1.08

 

„KN vom 29.1.08“

Holstein Kiel/Kronshagen II – Hüttener Berge 26:20 (12:9)

 

Die rassigen Zweikämpfe zwischen Ines Böhrensen (HSG) und Anette Hansen (SVH) gehörten zu den Höhepunkten des Spiels. Entscheidend für den Spielausgang war, dass Holsteins Abwehr-Asse Birgit Sievertsen und Kristin Goele viele Anspiele zwischen Ascheffels Wühlerinnen Doris Hansen sowie Julia Uhlmann unterbanden.

Offensiv wusste Sylke Hansen beim Kieler Arbeitssieg zu gefallen. „Wir haben es dem Tabellenzweiten aber schwer gemacht“, resümierte SVH-Trainer Thomas Lill.

 

Tore Holstein: Böhrensen (6), Clausen (2), Hansen (5), Kretzschmar (3), Schurad (2), Sell (1), Sievertsen (3), Sommerschuh (3), Weidner (1)

Für Ascheffel: Hagge (4), Hamann (4), Anette Hansen (1), Doris Hansen (1), Schacht (3), Uhlmann (7).

 

 

 

„Landeszeitung vom 29.1.08“

HSG Holstein/Kronshagen II - SV Hüttener Berge 26:20 (12:9).

 

Rendsburg - Für die beiden Vertreter des Kreises Rendsburg-Eckernförde endete der 14. Spieltag der Handball-Landesliga Mitte der Frauen unglücklich. Die HSG Hamdorf/Breiholz unterlag dem SV Tungendorf mit 12:15 (6:10), der SV Hüttener Berge verlor beim Tabellenzweiten HSG Holstein/Kronshagen II mit 20:26 (9:12).

 

Trotz der Niederlage war Coach Thomas Lill nicht unzufrieden. "Wir haben uns so teuer wie möglich verkauft. Mit ein wenig Glück wäre mehr drin gewesen." Bis zum 9:9 (25.) war es ein ausgeglichenes Spiel. "Wir haben dann drei überhastete Abschlüsse gemacht und prompt Konter gefangen" so Thomas Lill. Mit 12:9 führten die Gastgeberinnen zur Pause.

 

Der SV Hüttener Berge hielt aber Anschluss und war beim 19:21 (55.) noch in Schlagweite. "Wie schon in der ersten Halbzeit schlichen sich in der Schlussphase Konzentrationsschwächen ein. Holstein/Kronshagen nutzt solche Schwächen sofort", kassierte der SV, so Thomas Lill, am Ende noch einige Gegenstöße, die die Niederlage perfekt machten.

 

Tore für Hüttener Berge: Uhlmann (7), Hamann (4), Hagge (4), Schacht (3), A. Hansen und D. Hansen (je 1).

 

 

 

„KN-Eckernförder Ausgabe vom 25.1.08“

SV Hüttener Berge fährt ohne Druck zur HSG Holstein II

 

Dänischenhagen/Ascheffel – Die Handballerinnen aus dem Altkreis Eckernförde sind im bisherigen Saisonverlauf der Frauen-Landesliga Mitte für jede Überraschung gut. Diesen Beweis traten sowohl die Ascheffelerinnen mit ihrem Sieg über Kiel als auch die Dänischenhagenerinnen bei einer Niederlage in Preetz gerade erst wieder an. Was an weiteren Verblüffungen bleibt, darauf darf man am 15. Spieltag sehr gespannt sein.

 

HSG Kiel/Kronshagen II – SV Hüttener Berge (morgen, 18 Uhr, Sporthalle Schulzentrum Suchsdorfer Weg)

Wer der THW schlägt, braucht auch Holstein nicht zu fürchten! Ohne Druck wollen die Ascheffelerinnen unbekümmert in Kiel aufspielen. „Wir sind es seit Jahren kaum anders gewohnt als unten zu stehen, haben unseren Glauben an ein Happy End aber keinesfalls aufgegeben“, beteuert SVH-Trainer Thomas Lill. Das Fernziel Klassenerhalt

bleibt in Reichweite und zumindest den Anschluss zum Mittelfeld hat seine Mannschaft im Abstiegskampf schon mal geschafft. Zuletzt traf Allrounderin Stefanie Hamann achtmal fast aus allen Lagen und da Torhüterin Britta Wessels diesmal zur Verfügung steht, kann die vielseitige Tanja Thede wieder als gelernte Feldspielerin, statt Ersatztorhüterin den Gegner versuchen zur Verzweiflung zu bringen.

 

 

„Landeszeitung vom 25.1.08“

Vor einer hohen Auswärtshürde steht der SV Hüttener Berge beim Tabellenzweiten HSG Holstein/Kronshagen II.

"Unser Sieg über den THW hat uns nicht viel eingebracht, da auch die Konkurrenz punktete", so Hüttener Berges Trainer Thomas Lill. Zumindest hat der Erfolg aber seiner Mannschaft Selbstvertrauen gegeben. Ob das ausreicht, um eine so abgeklärte Mannschaft, wie Holstein/Kronshagen II zu schlagen, bezweifelt auch der Ascheffeler Coach. "Wir werden auf jeden Fall versuchen, das Beste aus der Situation zu machen", hat Thomas Lill die Hoffnung nicht aufgegeben. Wahrscheinlich wird der SV erneut ohne seine Torfrau Britta Wessels auskommen müssen. Da aber Tanja Theede sie glänzend ersetzt hat, dürfte das auch nicht so viel ausmachen.

Spieltermin: Sonnabend: HSG Holstein/Kronshagen II - SV Hüttener Berge (18 Uhr, Halle Kronshagen).

 

 

 

Punktspiel gegen SG Lütjenburg-Dannau / 20.1.08

 

„KN vom 22.1.08“

Holstein kein Lieblingsgegner mehr

SG Lütjenburg/Dannau – HSG HolKro II 11:18 (6:9)

 

„Dass Holstein mal unser Lieblingsgegner war, kann man mittlerweile nur noch erahnen“, gratulierte SG-Torhüterin Bianca Hartz dem Tabellenzweiten zum Sieg. Ein Knackpunkt zu Ungunsten der „Küken“ sollte die Zwei-plus-zwei-Zeitstrafe gegen Kristin Bunn (40.) sein, ehe die Lütjenburgerin den Bärendienst mit Roter Karte nach dritter Hinausstellung (51.) perfekt machte. Ines Böhrensen gab beim Erfolg der Reserve-„Krabben“ ein geglücktes Comeback.

 

Tore für Lütjenburg: Kristin Bunn (1), Conrad (2), Fliessner (4), Tietjens (4).

Für Holstein: Böhrensen (1), Hansen (3), Kretzschmar (5), Lahann (1), Schurad (4), Sell (2), Sommerschuh (1), Wefer (1).

 

 

 

„KN-Ostholsteiner Ausgabe vom 19.1.08“

Bei den „Küken“ ist es wie verhext

 

Mönkeberg/Preetz – Für die drei Teams aus dem Kreis Plön verlief die bisherige Saison sportlich regelmäßig zwischen Himmel und Hölle. Ob der Handball-Gott den Mönkebergerinnen, Lütjenburgerinnen sowie Preetzerinnen häufiger wohl gesonnen bleibt oder es auch zukünftig oft eher mit dem Teufel zu geht, darauf darf man schon

beim Rückrunden-Start zur Frauen-Landesliga Mitte am Sonntag sehr gespannt sein.

 

SG Lütjenburg/Dannau – HSG Holstein Kiel/K. II (So., 15 Uhr, Sporthalle Gym.)

Früher waren Holsteins „Krabben“ erklärter Lieblingsgegner der „Küken“, doch zurzeit läuft es für die Lütjenburgerinnen verletzungsbedingt wie verhext. Anna Bunn hängt ihre Handball-Schuhe nun sogar an den Nagel, nachdem aus ohnehin lädiertem linken Knie nun auch noch der mehrfach gerissene Meniskus operativ entfernt werden musste. „Gesundheit geht einfach vor“, versichert SG-Torhüterin Bianca Hartz schweren Herzens, denn die personelle Decke wird immer dünner. Per Doppelspielrecht schwimmen sich immerhin zwei Talente aus eigener A-Jugend im kalten Wasser langsam aber sicher frei. Rechtsaußen Anna Lütje heimste schon Sonderlob ein. Kreisläuferin Jennifer Otto erzielte sogar ihr erster Saisontor vor Wochenfrist in Münsterdorf. Jetzt soll der Heimvorteil helfen, um als Trostpflaster für Anna Bunn im Spiel gegen Kiel beim „Krabben“ pulen erfolgreich Biss zu zeigen.

 

 

 

Punktspiel gegen THW Kiel / 13.1.08

 

„KN vom 15.1.08“

THW Kiel stürzte den Tabellenführer

Olympia nutzte HolKro-Patzer

 

Neumünster – Mit dem Sieg im Stadtduell über HSG Holstein II haben die Handballerinnen vom THW Kiel zum Hinrunden-Abschluss der Frauen-Landesliga Mitte für noch

mehr Spannung gesorgt.

 

HSG Holstein II – THW Kiel 20:24 (10:10)

Mit diesem Derbysieg über den Tabellenzweiten vor fast 150 Handball-Fans meldete der THW als Dritter höherklassige Ambitionen an. Anne Hild und Paola Weber setzten

die taktische Maßnahme einer Sonderbewachung gegen Holsteins flinke Spielmacherin Grit Kretzschmar Mitte zweiter Halbzeit abwechselnd erfolgreich um. Torhüterin

Inga Siedenburg brachte ohnehin alle anderen HSG-Angreiferinnen mit fünf abgewehrten Siebenmetern und weiteren Paraden zur Verzweiflung. Zudem setzten Inka

Steffen und Gesa Reimer durch gescheite Anspiele Kreisläuferin Jana Schultz oft perfekt in Szene. „Dieses Geschenk zum Geburtstag gegen seinen früheren Verein

fehlte unserem Trainer Michael Fischer seit Sonnabend noch auf dem Gabentisch“, merkte THW-Betreuerin Christel Rieck generös an.

 

Tore für Holstein: Clausen (1), Hansen (6), Kretzschmar (6), Lahann (2), Schurad (3), Sell (1), Wefer (1).

Für THW: Ach (1), Eschborn (1), Hild (3), Linke (2), Reimer (3), Schultz (5), Waedt (2), Weber (3), Steffen (4).

 

 

 

Punktspiel gegen TuS Holtenau / 16.12.07

 

„KN vom 18.12.07“

Holstein II löst Olympia II wieder ab

 

Neumünster – Das Wechselspiel an der Spitze zwischen den Handballerinnen aus Neumünster und Kiel ging am 12. Spieltag weiter. Da sich Olympia II im Verfolgerduell

mit einem Teilerfolg gegen Mönkeberg begnügen musste, überwintert jetzt die HSG Holstein II als Tabellenführer der Frauen-Landesliga Mitte.

 

HSG Holstein – TuS Holtenau 25:21 (16:7)

„Wieder Tabellenführer? Einfach toll! Mit Spaß am Spiel“, so Linksaußen Sylke Hansen, knüpfte Holstein im Stadtduell nahtlos dort an, wo man beim Kantersieg in Dänischenhagen aufhörte. Bezeichnend für Geschlossenheit, dass Imke Wefer zur erfolgreichsten Torschützin avancierte, obwohl die Spezialistin offensiv selten eingesetzt

wurde, sondern sechs Siebenmeter sicher verwandelte. Zudem stellte Imke Pulß ihr Torwarttalent unter Beweis. Als die Holtenauerinnen beim 4:14 aus ihrem Dornröschenschlaf erwachten, war es zu spät. „Wir blieben bis zum 17:19 dran, doch diese Aufholjagd kostete so viel Kraft, dass die Konzentration dann auch weg war“, resümierte TuS-Trainer Gerhard Reckin.

 

Tore Holstein: Hansen (3), Kläber (1), Kretzschmar (1), Lahann (2), Mechler (4), Schurad (3), Sell (3), Sievertsen (2), Wefer (6/6).

Tore Holtenau: Hedtstück (7/3), Heiden (1/1), Krabbenhöft (3), Krüger (4), Kumpf (2), Schneemann (3/1), Hohnhold (1)

 

 

 

Punktspiel gegen MTV Dänischenhagen / 8.12.07

 

„KN vom 11.12.07“

Spannung, Aufregung und knappe Siege

 

Kiel – Nervenkitzel pur boten die Handballerinnen der Landesliga Mitte. Nur die HSG Holstein II setzte sich als Favorit klar gegen Schlusslicht Dänischenhagen durch. Die

anderen Top-Teams kamen zu schmeichelhaften Erfolgen.

 

Holstein Kiel/Kronshagen II – Dänischenhagen 35:14 (18:6)

„Wir waren gut drauf“, sagte HSG-Linksaußen Sylke Hansen. Angeführt von Kristin Goele und Kreisläuferin Claudia Clausen kämpften alle Kielerinnen um jeden Ball,

während der Gegner vor Ehrfurcht erstarrte. So hatte Holstein keinerlei Probleme seine Schäfchen ins Trockene zu bringen. Derweil machen sich unter den Dänischenhagenerinnen Depressionen breit. „Wir sind mental angeschlagen. Einige Spielerinnen glauben nicht mehr an unsere Stärken. Ich hoffe, wir bekommen

die Köpfe schnell wieder frei“, sagte MTV-Trainer Andreas Waldeck.

 

Tore Holstein: Clausen (5), Hansen (6), Kläber (3), Kretzschmar (5), Lahann (3), Schurad (4), Sell (1), Sommerschuh (2), Goele (1), Wefer (5).

Für Dänischenhagen: Porsch (1), Riedel (1), Sarah Scherner (3), Schwitzer (5), Steputat (2), Treu (2).

 

 

 

„KN-Eckernförder Ausgabe vom 8.12.07“

HSG Holstein II – Dän’hagen (Sa., 18.30 Uhr)

 

Trotz sportlicher Talfahrt mit zuletzt 1:11 Punkten ist die Stimmung in Dänischenhagen nicht am Tiefpunkt. Dem gemeinsamen Treueschwur zur Weihnachtsfeier folgten

Übungseinheiten, in denen MTV-Coach Andreas Waldeck Tempogegenstöße trainieren ließ. Zuletzt wurden zwar viele Bälle erobert, sie kamen aber nach technischen Fehlern in der Vorwärtsbewegung postwendend zurück: „Das gilt es zu verbessern, obwohl wir uns in Kiel beim Tabellenzweiten geringe Siegchancen ausrechnen. Die Spiele danach gegen Elmschenhagen und Hüttener Berge sind wesentlich wichtiger“, so Waldeck. Das geglückte Comeback von Julia Biernacki sowie die zurzeit passable Form der Flügelflitzerinnen Linn Treu und Jessica Scherner nähren die Hoffnung auf einen Überraschungserfolg.

 

 

 

Punktspiel gegen HSG Hamdorf-Breiholz / 1.12.07

 

„Landeszeitung vom 4.12.07“

Hamdorf/Breiholz als Favoritenschreck

 

Hamdorf - Die Handballerinnen der HSG Hamdorf/Breiholz entpuppen sich in der Landesliga Mitte mehr und mehr als großer Favoritenschreck. Nach dem 16:13-Auswärtssieg beim THW Kiel brachten die Schützlinge von Axel Timmermann nun auch dem bisher ungeschlagenen Spitzenreiter HSG Holstein/Kronshagen II mit 25:18 (15:9) die erste Niederlage bei. Die HSG schleicht sich nach diesem Sieg langsam aber sicher an die Spitzengruppe heran.

 

"Wir haben eine tolle Abwehrleistung gezeigt. Überragend war Torfrau Kerstin Koep, die den Spitzenreiter mit ihren Paraden zur Verzweiflung brachte", war HSG-Coach Axel Timmermann von dem großen Einsatzwillen und dem Kampfgeist seiner Mannschaft angetan.

 

Die HSG riss schon früh das Spiel an sich. Anfänglich lief es zwar im Angriff noch nicht so rund, doch die Abwehr war von der ersten Sekunde an hellwach. Nach dem 6:3 (15.) baute die SG die Führung auf 15:9 zur Pause aus. Im zweiten Durchgang sollte es für den Spitzenreiter noch arger kommen: Holstein/Kronshagen fand überhaupt nicht zum Spiel, wurde immer wieder früh gestört und fing Konter. So machte die HSG den unerwartet hohen 25:18-Sieg klar.

 

Tore für Hamdorf/Breiholz: Löbzien (10) Hohnsbehn (6), Werner (4), Bajorat (2), Marxen (2) und Schmalfeld (1).

 

 

 

„KN vom 4.12.07“

Holstein II verlor erstmals

Olympia II nach 25:16 neuer Spitzenreiter

 

Breiholz – Erste Saisonniederlage in der Frauen-Landesliga Mitte für die HSG Holstein II, die gegen Breiholz verlor. Olympia Neumünster II nutzte die Chance entschlossen, um mit einem 25:16 gegen ersatzgeschwächte Elmschenhagenerinnen die Tabellenführung zu übernehmen.

 

HSG Hamdorf/Breiholz – Holstein/Kronshagen II 25:18

Nach dem Fehlstart finden kampfstarke Breiholzerinnen langsam zur Top-Form zurück. Während Holstein handballerisch vieles schuldig blieb, steigerten sich alle Hamdorferinnen mit erfolgreichen Tempogegenstößen in einen kleinen Rausch. „Sonst eigentlich unsere Stärke, doch heute haben wir fast kollektiv geschwächelt“,

sagte Kiels Trainer Jens Grabowski. Lediglich die 160 Zentimeter große „Kampfmaus“ Grit Kretzschmar bot beherzt Paroli.

 

Tore für Holstein: Clausen (1), Kretzschmar (6), Lahann (3), Schurad (2), Sell (2), Sievertsen (1), Wefer (3).

 

 

 

Punktspiel gegen Oly. Neumünster 2 / 18.11.07

 

„KN vom 20.11.07“

HSG II das Maß der Dinge

Holstein überzeugte im Spitzenspiel bei Olympia II

 

Neumünster – Es kann nur einen Meisterschaftsfavoriten in der Frauen-Landesliga Mitte geben. Und der heißt seit dem achten Spieltag HSG Holstein Kiel/Kronshagen II.

 

Oly. Neumünster II – Holstein II 23:27 (13:13)

Prädikat „besonders wertvoll“. Ohne das etatmäßige Torwart-Trio sowie Ines Böhrensen, Claudia Clausen, Katja Mechler und Katja Sommerschuh waren ersatzgeschwächte Kielerinnen im Spitzenspiel immer noch eine Nummer stärker als die Neumünsteranerinnen bei ihrer ersten Saison-Niederlage. „Das Ergebnis ist

vom Spielverlauf her korrekt. Wir haben zum Schluss alles riskiert, aber statt Sekt gab es nur Selter“, gratulierte MTSV-Trainer Thorsten Möller Holstein.

 

Neben reaktivierter Manja Wulf und talentierter Imke Pulß als Keeperinnen trumpften bei den „Krabben“ Meike Sell, Grit Kretzschmar sowie Melanie Schurad im

Rückraum auf. „Wir haben Olympia mit Kampfgeist in die Knie gezwungen“, resümierte Linksaußen Sylke Hansen.

 

Tore Olympia: Bahnsen (4), Hack (5), Reinke (3), Ruzic (1), Rusch (1), Schindlbeck (1), Witten (6), Währer (2).

Tore Holstein: Hansen (2), Kläber (1), Kretzschmar (3), Lahann (4), Schurad (7), Sell (7), Sievertsen (2), Wefer (1).

 

 

 

 

„Holsteinischer Courier vom 20.11.07“

Olympia II verliert Topspiel

Knapper SVT-Erfolg

 

Neumünster - Das Duell zwischen den beiden führenden Teams in der Frauenhandball- Landesliga endete mit einer 23:27-Heimpleite für den MTSV Olympia II gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen II. Besser davon kam der SV Tungendorf mit einem 18:17 gegen Schwarz-Weiß Elmschenhagen.

 

Olympia II - Hol./Kr. II  23:27

"Am Ende war es ein gerechter Sieg - allerdings für die anderen", gab Olympia II-Trainer Thorsten Müller nach der ersten Saisonniederlage zu. Sein Team lag bereits in der elften Minute mit 4:7 hinten, als Möller beim Time-Out mehr Einsatz und Leidenschaft einforderte. Gesagt, getan - und schon stand es 9:7 (21.). Die Gäste bäumten sich jedoch wieder auf und arbeiteten über den 13:13-Pausenstand eine 19:17-Führung heraus (43.). "Am Ende geriet unser Rückraummotor ins Stottern", musste Möller mit ansehen, wie die HSG anschließend noch deutlicher wegzog.

 

MTSV Olympia II: Fortier, Tiesmeyer - Kasch, Währer (2), Reinke (3), Wurr, Schindlbeck (1), Haack (5), Bahnsen (4), S. Witten Ruzic (1), M. Witten (6), Rusch (1), Redmer.

 

 

 

„KN-Holsteiner Ausgabe vom 17.11.07“

Olympia-II-Frauen heiß auf das Spitzenspiel

 

Bordesholm/Neumünster – Die drei Holsteiner Teams der Landesliga-Mitte stehen am achten Spieltag handballerisch unter Hochdruck. Im bisherigen Saisonverlauf

noch unbesiegt, wollen sowohl bärenstarke Männer der SG Bordesholm/Brügge als auch beherzt auftrumpfende Frauen des MTSV Olympia Neumünster II jeweils als Tabellenzweiter ihre Erfolgsserien in sicherlich emotionsgeladenen Top-Partien ausbauen. Derweil müssen die abstiegsbedrohten Handballerinnen des SV Tungendorf im

Kellerduell gegen Elmschenhagen dem belastenden Leistungsdruck standhalten, um selbst nicht noch tiefer als ohnehin schon auf Rang zehn herunterzurutschen.

 

Olympia Neumünster II – Holstein/Kronshagen II (Sonntag, 16.30 Uhr)

Wird es nach dem direkten Duell der letzten beiden unschlagbaren Mannschaften nur noch ein „Dream-Team“ ohne Niederlage auf dem Punktekonto geben? Olympia

will den Heimvorteil vehement zum Sturz des Tabellenführers nutzen. Unvergessen bleibt ein ebenso spannender, wie spektakulärer Spielverlauf der Vorsaison, als die

Neumünsteranerinnen zwischenzeitlich schon mit neun Toren Vorsprung führten, um am Ende 21:23 zu verlieren. „So etwas wird uns nie wieder passieren“, verspricht MTSV-Coach Thorsten Möller. Nervenkitzel pur dürfte jedenfalls erneut von der ersten Minute bis zur letzten Sekunde garantiert sein. Gut zu wissen, dass Möller außer Linksaußen Sabrina Redmer (Seminar) mit der schnellen Andrea Rusch (Knieoperation auskuriert) sowie einer genesenen „Shooterin“ Kathrin Bahnsen (Magenkrämpfe) Bestbesetzung aufbietet. Alternativ brennen Julie Schindlbeck und Carina Michler als Flügelflitzerinnen auf ihren Einsatz, um die „Kieler Krabben“ in die Zange zu nehmen.

 

 

 

 

Punktspiel gegen Münsterdorfer SV / 11.11.07

 

„Norddeutsche Rundschau vom 13.11.07“

Münsterdorfer Damen 24:24 in Kiel

Die Damen des Münsterdorfer SV kehrten mit einem Unentschieden aus Kiel zurück.

 

HSG Holstein Kiel/Kronshagen II - Münsterdorfer SV 24:24 (11:12).

Itzehoe - Die Münsterdorferinnen kamen gut ins Spiel und erspielten sich mit großartigem Kampfgeist eine 5:3-Führung (10.). Mareike Witt spielte im Tor sehr stark und parierte in der ersten Halbzeit bereits vier Strafwürfe. Nach der Pause zunächst ein kleiner Einbruch: Im Angriff schloss der MSV zu schnell ab, so dass Kiel bis zur 45. Spielminute mit 18:15 in Führung gehen konnte. Die junge Münsterdorfer Mannschaft (fünf A-Jugendspielerinnen wirkten mit) kämpfte sich aber wieder ins Spiel zurück und erzielte in der 55. Spielminute den Ausgleich zum 22:22. Trainer Olaf Winter stellte jetzt die Abwehr um und zog eine Spielerin vor, so dass der Kieler Rückraum nicht mehr in Aktion treten konnte, der Lohn war in der 57. Spielminute eine 24:22-Führung. In der Schlussphase kamen die Kielerinnen dann aber mit Unterstützung der Unparteiischen doch noch zum glücklichen Ausgleich.

 

Tore Münsterdorf: Passauer 6, Mularczyk 1, Hühn 3, Dietz 3, Rosenau 2, Limmer 1, Hartwigsen 1, Nierzwicki 4.

 

 

 

„KN vom 13.11.07“

Olympia II für den Gipfel gegen Holstein II gerüstet

 

Kiel – In der Frauen-Landesliga Mitte beschmutzte am 7.Spieltag ein kleiner schwarzer Fleck die bisher blütenweiße Weste für die Handballerinnen des Tabellenführers

HSG Holstein II beim Remis gegen Münsterdorf.

 

HSG Holstein II – Münsterd. SV 24:24 (11:12)

Pommes, Poppers, Pampers – trotz des ersten Kieler Punktverlustes wurde zumindest der 39. Geburtstag von Meike Sell anschließend gebührend mit Kind und Kegel gefeiert. Ines Böhrensen und Grit Kretzschmar, die ebenso wie Kristin Weidner per Tempogegenstoß sogar noch den finalen Siegtreffer in der Hand hatte, egalisieren zuvor im energischen Endspurt wenigstens einen 22:24-Rückstand des Spitzenreiters.

 

Holstein II: Böhrensen (6), Hansen (3), Kretzschmar (6), Lahann (1), Sell (3), Sievertsen (4), Sommerschuh (1).

 

 

 

Punktspiel gegen SW Elmschenhagen / 6.11.07

 

„KN vom 8.11.07“

Warnsignal für Elmschenhagen nach dem 17:27

HSG Holstein II – SW Elmschenhagen 27:17 (11:6)

 

Kiel – Dienst nach Vorschrift reichte den Handballerinnen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen II am Dienstagabend, um als Spitzenreiter der Landesliga Mitte SW Elmschenhagen mit einem 27:17 (11:6)-Sieg aus der Tallinnhalle zu werfen.

 

Während bis auf Tina Ernst alle SW-Spielerinnen im Stadtderby ein Schatten ihrer selbst waren, reichte für die „Krabben“ eine solide Leistung. „Bis zur Winterpause würden

wir unsere weiße Weste gern behaupten“, kommentierte HSG-Linksaußen Sylke Hansen den sechsten Saisonsieg in Serie. Neben dem Erfolg feierten die Holsteinerinnen

das geglückte Comeback von Melanie Schurad nach auskuriertem Kapselriss, ehe eine Alarmanlage in der Halle die Kabinenparty um 22.30 Uhr beendete. Die Sirene könnte allerdings auch das Warnsignal für die abstiegsgefährdeten Elmschenhagenerinnen gewesen sein.

 

Tore Holstein: Clausen (1), Hansen (5), Kretzschmar (4), Lahann (3), Schurad (5), Sievertsen (1), Sommerschuh (3), Wefer (5).

Tore Elmschenhagen: Albrecht (2), Borchert (1), Ernst (9), Lowaßer (1), Münster (1), Wedekind (2), Westphal (1).

 

 

 

Punktspiel gegen SV Tungendorf / 4.11.07

 

 

„Holsteinischer Courier vom 6.11.07“

SVT - Holstein/Kro. II  21:22

Der Ausfall von Nina Schlüter (Verletzung) und Sabrina Behmerburg (Urlaub) im ohnehin schon schwach besetzten SVT-Kader sollte durch Andrea Duus aus der eigenen "Dritten" zumindest etwas kompensiert werden. Aber der SVT verpasste den Beginn des Spiels und lief bis zur Halbzeit (6:9) stets einem Rückstand hinterher. Im zweiten Durchgang klappte das Tungendorfer Angriffsspiel deutlich besser, es wurden aber zu viele einfache Gegentore kassiert. "Dennoch sind wir über ein 12:15 (42., Anm. d. Red.) zum 18:18-Ausgleich in der 49. Minute gekommen und sind sogar mit 19:18 in Führung gegangen", berichtete SVT-Coach Mario Schlüter.

 

Die restliche Spielzeit wurde auf beiden Seiten hart gekämpft, 40 Sekunden vor Schluss kassierte der SVT durch einen Siebenmeter das 21:22. "In den letzten Sekunden haben wir es nicht mehr geschafft, noch einen Treffer zu erzielen, und mussten uns den verlustpunktfreien Kielerinnen knapp geschlagen geben. Wir hätten auf Grund des gezeigten Einsatzes in der zweiten Halbzeit einen Punkt verdient gehabt", kommentierte Schlüter die Pleite.

SVT: Gallus, Grümmer - Klopp (9) Berg, Kuhlmann (5), Roloff (4), Schmiedlau (2), Duus, Rohwer, Hobbie (1).

 

 

 

„KN vom 6.11.07“

Holstein II im Glück

SV Tungendorf – HSG Holstein/Kro. II 21:22 (6:9)

 

Tungendorf schrammte nur haarscharf an einer faustdicken Überraschung gegen den Spitzenreiter vorbei. Mit sicher verwandeltem Siebenmeter nach Foul an Grit

Kretzschmar sorgte Sylke Hansen dafür, dass Holstein seine weiße Weste behält. Das letzte Aufgebot der Neumünsteranerinnen bot vor allem in der zweiten Halbzeit

Paroli. „Schon ärgerlich, weil wir die Kielerinnen als Außenseiter ganz gehörig unter Druck gesetzt haben“, sagte SVT-Trainer Mario Schlüter.

 

Tore Tungendorf: Klopp (9), Kuhlmann (5), Roloff, (4), Schmiedlau (2), Duus (1).

Tore Holstein: Böhrensen (1), Clausen (1), Hansen (5), Kretzschmar (5), Lahann (3), Sell (4), Wefer (3).

 

 

 

„KN-Holsteiner Ausgabe vom 3.11.07“

Trainer Schlüter: „Riesen mit Tempo auswackeln“

 

Neumünster/Bordesholm – Brandheißer Herbst trotz vermeintlich handballfreier Ferien in der Landesliga Mitte. Ein kurzfristiger Rückzug aus dem laufenden Spielbetrieb

des bisherigen Schlusslichts als erster Regelabsteiger dieser Saison blieb auch für die Neumünsteraner Frauen nicht ohne Folgen, da deren Siege über Rot-Weiss Kiebitzreihe den Statuten entsprechend umgehend annulliert werden mussten. Nach neu berechneter Tabelle fiel der SV Tungendorf insofern unfreiwillig einen Tick

runter auf Rang acht. MTSV Olympia II stürzte sogar von der Spitze bis zum vierten Platz!

 

SV Tungendorf – HSG Holstein/Krons. II (So., 16.30 Uhr)

Nach zuletzt deutlicher Niederlage beim THW wollen die Tungendorferinnen versuchen ihren Heimnimbus zu wahren, obwohl das gegen den Tabellenführer natürlich

Noch schwieriger anmutet. Alke Hobbie zeigt trotz Zahnoperation wieder Biss. Der Einsatz von Nina Schlüter (Bänderriss) bleibt fraglich. Dauerhaft dürften solche

Ausfälle mit kleinem Kader zwar kaum zu kompensieren sein, doch SVT-Trainer Mario Schlüter hat gegen übermächtige Kielerinnen eine erfolgsversprechende Taktik

parat: „Holstein ist körperlich und spielerisch eine Klasse für sich. Unseren sieben Zwergen bleibt nichts anderes übrig, als die Riesen mit Tempo auszuwackeln.“

 

 

 

 

Punktspiel gegen SV Mönkeberg / 13.10.07

 

„KN vom 16.10.07“

Holstein stürzt Mönkeberg

HSG Holstein II - SV Mönkeberg 24:20 (9:11)

 

In der Frauen-Landesliga Mitte machte die HSG Holstein II mit dem Sturz des Spitzenreiters SV Mönkeberg den Weg für MTSV Olympia Neumünster II zum Sonnenplatz frei.

 

Nicht hochklassig, sondern hart ging es im Top-Spiel mit 14 Zeitstrafen und einer Roten Karte gegen SVM-Leitwölfin Jeanette Marquardt (59., dritte Hinsaustellung) richtig zur Sache. "Holstein hat seine Überzahlsituationen besser genutzt als wir", befand Mönkebergs Betreuerin Inge Dahmke. Die Kielerinnen kämpften wie Löwinnen und hatten mit Matchwinnerin Ines Böhrensen einmal mehr die Königin des Streichelzoos in ihren Reihen.

 

Tore Holstein: Böhrensen (5), Clausen (1), Hansen (4), Kretzschmar (3), Sell (5), Sievertsen (3), Goele (1), Wefer (2).

Tore SVM: Bruhn (5), Carstens (1), Hahn (1), Lau (1), Marquardt (7), Salbrecht (5).

 

 

 

„KN-Ostholsteiner Ausgabe vom 13.10.07“

SV Mönkeberg mit Bestbesetzung ins Spitzenspiel

 

Preetz – Bevor sich die Handballerinnen aus dem Kreis Plön in die Herbstferien verabschieden, müssen alle drei Teams der Frauen-Landesliga Mitte am 5.Spieltag noch einmal richtig ran.

 

Holstein/Kronshagen II – Mönkeberg (Sbd., 17 Uhr).

Bis zur letzten Sekunde wurde vergeblich über eine kurzfristige Absage des Top- Spiels diskutiert. Nichtsdestotrotz dürften sich die ersatzgeschwächten Kielerinnen

auf dem Parkett kaum so dilettantisch anstellen, wie mit den völlig vermasselten Verlegungs-Statuten. SVM-Vielflieger Sven Dahmke kann es in Bestbesetzung egal

sein: „Alle sind an Bord. Wenn wir gewinnen, sind die Ferien mehr als verdient.“ Zwischen seinem Trainerlehrgang in Mainz und dem spanischen Urlaubsdomizil, das er derzeit bewohnt, soll der sportliche Höhenflug mit seinen Mönkeberger Frauen fortgesetzt werden.

 

 

 

Punktspiel gegen Preetzer TSV / 7.10.07

 

„KN vom 9.10.07“

Preetzer Kampfgeist gegen Holstein II nicht belohnt

Preetzer TSV - Holstein II 22:23 (9:10)

 

Mönkeberg - Führungswechsel in der Frauen-Landesliga Mitte. Neben dem SV Mönkeberg als neuem Spitzenreiter sind nach dem vierten Spieltag nur noch die Handballerinnen der HSG Holstein II vor dem direkten Duell nächsten Sonnabend verlustpunktfrei.

 

Die Preetzerinnen boten Holstein zwar, aufopferungsvoll Paroli, wurden aber ungeachtet einer überragenden Raijka Repenning und einer ebenfalls aus dem Rückraum durchschlagskräftigen Debütantin Nina Edler nicht einmal mit einem Punkt belohnt. Unnachahmlich erzielte Ines Böhrensen mit Karacho den Kieler Siegtreffer. Für Nicole Schirdewahn (Schwangerschaft) überzeugte zudem Anja Möller im HSG-Tor sowie Grit Kretzschmar als erfolgreiche Wühlmaus.

 

Tore Preetz: Heyck (1), Koop (1), Löhridorf (4), Repenning (8), Wehrs (1), Hennig (1), Edler (6).

Tore Holstein: Böhrensen (5), Clausen (3), Hansen (2), Kretzschmar (3), Lahann (2), Mechler (2), Sell (3), Sievertsen (1), Sommerschuh (2).

 

 

 

„KN-Ostholsteiner Ausgabe vom 6.10.07“

Preetzer TSV – Holstein/Kronsh. (So., 15 Uhr, Blandfordhalle)

 

Wenn zwei Favoriten sich streiten, erfreut so etwas oft einen Dritten, doch ausgerechnet die sieglosen Preetzerinnen wollen dafür sorgen, dass den noch verlustpunktfreien

„Krabben“ das Lachen schnell vergeht. „Kiel ist ein Knallerspiel. Auch wenn es sehr schwer wird, mit der Rückendeckung unserer Fans und mehr Cleverness in puncto

Chancenverwertung bietet sich bestimmt eine gute Gelegenheit, um Holsteins Abwehrbeton zu knacken“, spekuliert PTSV-Coach Hauke Scharff selbst ohne Katharina

Ahrens (beruflich bedingt) optimistisch gestimmt.

 

 

 

Punktspiel gegen SV Hüttener Berge / 22.9.07

 

„KN vom 25.9.07“

SV Hüttener Berge - HSG Holstein II 16:22

Zurzeit können offensichtlich nur die HSG Holstein Kiel/ Kronshagen II sowie der SV Mönkeberg  dem THW folgen.

 

Torwartprobleme in Ascheffel: SVH-Keeperin Britta Wessels tauchte beruflich bedingt erst in der 45.Minute auf, als die Partie beim 10:18-Zwischenstand schon vorentschieden war. Derweil schlug für Imke Pulß im HSG-Trikot die große Stunde. Das A-Jugend-Talent stellte in Abwesenheit der etablierten Torwarttrios ihr Talent eindrucksvoll unter Beweis und wurde zur Kieler Matchwinnerin.

 

Tore Hütten: Hamann (2), Anette Hansen (5), Doris Hansen (3), Schacht (1), Uhlmann (5).

Tore Holstein: Böhrensen (2), Clausen (4), Kretzschmar (2), Lahann (4), Schurad (6), Sell (1), Sommerschuh (1), Goele (2).

 

 

„Landeszeitung vom 25.9.07“

Reihenweise Chancen "versiebt"

Hüttener Berge 16:22 gegen Holstein/Kronshagen II        

 

Rendsburg - Eine Halbzeit lang hatte der SV Hüttener Berge in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen noch Hoffnung, den ersten Heimsieg einfahren zu können. Ein verschlafener Start in Durchgang zwei bereitete dann aber beim 16-22 (9:10) gegen Holstein/Kronshagen II allen Hoffnungen ein jähes Ende.

 

SV Hüttener Berge - HSG Holstein/Kronshagen II 16:22 (9:10).

Für den SV Hüttener Berge begann die Partie optimal. Nach 15 Minuten führte der SV mit 6:3 und bis zum 9:9 (26.) legte immer wieder das Team von Thomas Lill die Führung vor. "Wir haben eine optimale erste Halbzeit gespielt. Leider vergaben wir kurz vor der Pause einen Gegenstoß und mussten postwendend das 9:10 hinnehmen", so Trainer Lill. Der Start in den zweiten Durchgang verlief weniger wunschgemäß. "Wir haben vorne reihenweise die Chancen versiebt und im Gegenzug sieben Treffer in Folge durch Konter gefangen", sah sich Thomas Lill in der 42. Minute einem 9:17 gegenüber.

 

Tore für Hüttener Berge: Uhlmann (6), A. Hansen (5), Hamann (2), D. Hansen (2) und Schacht (1).

 

 

 

Punktspiel gegen Lütjenburg-Dannau / 16.9.07

 

„KN vom 18.9.07“

Holstein Kiel/Kronshagen II - SG Lütjenburg/Dannau 23:21

 

Beide Mannschaften traten ersatzgeschwächt an, wobei Holstein letztlich die größeren Kraftreserven hatte. Meike Sell kämpfte in der Abwehr fast bis zum Umfallen, und offensiv servierte Melanie Schurad viele Bälle maßgeschneidert auf Sylke Hansen, sodass die Partie im Endspurt zugunsten Holsteins kippte. "Maike Fliessner, Anna Bunn und Jennifer Tietjens spielten grippegeschwächt. Dem Umstand mussten wir Tribut zollen", erzählte SG-Torhüterin Bianca Hartz.

 

Tore Holstein: Böhrensen (2), Hansen (7), Kläber (2), Kretzschmar (2), Lahann (1), Mechler (1), Schurad (5), Sell (2), Sommerschuh (1).

Tore Lütjenburg: Anna Bunn (3), Conrad (5), Fliessner (9), Starkgraff (1), Tietjens (1), Saborosch (2).

 

 

 

Vorbericht / 13.9.07

 

KN – Holsteiner Ausgabe / 13.9.07

Olympia II und Holstein II in der Frauen-Landesliga hoch gehandelt

 

Auf eine seit Jahren eingespielte Truppe kann Jens Grabowski vertrauen. Nach dem Wechsel von Andre Böhrensen zum Männer-Landesligisten Wellingdorfer TV kehrt der neue Trainer auf seinen alten Stammplatz auf der HSG-Einwechselbank zurück:

„Außer dass die Frauen ein paar Jahre älter geworden sind, hat sich wenig verändert. Über Erfahrung verfügen fast alle mehr als genug, und menschlich passt es ohnehin.“ Routine könnte durchaus nützlich sein, denn während die Kondition stimmt, mangelt es wegen fehlender Hallenzeiten im Sommer noch am Ballgefühl. „Wir stehen erst bei 70 Prozent.“ Offensiv agieren die „Krabben“ von links nach rechts auf vielen Positionen so variabel, dass Holstein unberechenbar scheint. Der Abwehrmittelblock

besitzt fast Gardemaß, Jela Gemeinhardt, Melanie Schurad und Ines Böhrensen wollen Beton anrühren. Katja Mechler sollte als Neuzugang den Kieler Kader gezielt verstärken, wenn die Ellenbogenblessur auskuriert ist.

 

Kader:

Torhüterinnen: Nadine Kroll, Anja Möller, Nicole Schirdewahn.

Feldspielerinnen: Ines Böhrensen, Claudia Clausen, Jela Gemeinhardt, Sylke Hansen, Anja Kläber (reaktiviert, zuletzt Schwerin), Jennifer Koennecke (eigene A-Jugend), Grit Kretzschmar, Meike Lahann, Katja Mechler (TSV Wattenbek),

Katrin Merthner, Melanie Schurad, Meike Sell, Birgit Sievertsen, Katja Sommerschuh, Kristin Weidner.

Trainer: Jens Grabowski (im ersten Jahr).

Abgänge: Melanie Bletsch (unbekannt), Elisabeth Eiling (auf Bereitschaftsbasis), Sina Kohbrok (unbekannt),

Veronika Pavlovic (unbekannt), Imke Wefer (eigene 1. Mannschaft).

Zielsetzung: Platz 1 bis 4.

Meisterschaftsmitfavoriten: SG Lütjenburg/Dannau, MTSV Olympia Neumünster II.

Erstes Spiel: HSG Holstein II – SG Lütjenburg/Dannau (Sonntag, 16 Uhr, Sporthalle Schulzentrum Suchsdorfer Weg).

 

 

 

NO-Cup / 21.7.07

 

 

KN / 24.7.07

Beim Nord-Ostsee-Cup kamen Handballer auf ihre Kosten

 

Einmal im Jahr verwandelt sich Owschlag in eine kleine Zeltstadt. Zum 25. Jubiläum des Nord-Ostsee-Cups zog das kultige Handball-Freiluftturnier fast 100 Teams mit mehr als 1200 Männern und Frauen in seinen Bann.

 

[...Gern gesehene Stammgäste in Owschlag sind auch die Handballerinnen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen II. Anders als zu "wilden Zeiten" reisen die "Krabben" nun aber mit Kind und Kegel an, um nichtsdestotrotz auf ihre Kosten zu kommen. Als Siegerinnen des Frauen B-Pokals stellte sich der Erfolg einmal mehr ein. "Wir sind nicht nur gut, sondern tun eben auch etwas für den Nachwuchs", verriet Katja Mechler Holsteins Geheimnis augenzwinkernd.

 

Frauen B-Pokal:

Halbfinale: HSG Holstein Kiel/Kronshagen II - SV Tungendorf 8:7; Lübecker Turnerschaft - PSV Kiel 11:2;

um Platz 3: Tungendorf - PSV 11:4;

Endspiel: HSG Holstein II - Lübecker TS 10:9.