Presseberichte HSG 2.Frauen

 Saison 2006/07

 
Bezirkspokal 4.Runde gegen SW E´hagen / 5.6.07

 

„KN vom 9.6.07“

SWE und Post trumpften im Handball-Pokal auf

Mit Abschluss der vierten Runde im DHB-Pokal ist der Handball-Bezirk Ost Geschichte: Im letzten Kapitel blieben faustdicke Überraschungen nicht aus.

 

Favoritenstürze gab es vor allem bei den Frauen. So warf der Post- und Telekom SV Kiel/Kronshagen als Kreisligist immerhin Landesliga-Nachrücker SV Mönkeberg klar mit 24:18 ebenso aus dem Pokal, wie der Suchsdorfer SV als Ex-Bezirksklassist den Preetzer TSV - allerdings deutlich knapper mit 20:18.

 

Mit einem 20:17-Sieg im Lokalderby gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen II qualifizierte sich SW Elmschenhagen für die erste Runde auf Landesebene am 3. Oktober. Die kurze Deckung von Natalie Westphal gegen HSG-Leistungsträgerin Ines Böhrensen war dabei das erfolgreiche taktische Konzept. Torhüter Beate Poltrock und Spielmacherin Viola Sörensen avancierten zu weiteren Trümpfen, die für Elmschenhagen stachen. "Ein toller Pokalfight, in dem wir Holstein niederkämpfen konnten", resümierte SWE-Trainer Sven Sörensen. Den "Krabben" kostete die Torflaute den Sieg. Nur Meike Sell leistete sich zumindest keinen Fehlwurf vom Siebenmeterpunkt. Imke Wefer erzielte zwar fünf Treffer, gönnte sich aber auch etliche Fahrkarten. "Elmschenhagen machte seinem Namen als Favoritenschreck alle Ehre und wir einfach zu viele technische Fehler", gratulierte HSG-Linksaußen Sylke Hansen fair.

 
 
 
Punktspiel gegen SV Tungendorf / 31.3.07
 

„Holsteinischer Courier vom 3.4.07“

Wattenbek darf von der Oberliga träumen

 

Im Duell um den zweiten Platz zur Oberliga-Aufstiegsrunde gab es keinen Sieger, aber einen Gewinner. Der TSV Wattenbek qualifizierte sich als Tabellenvierter der Frauenhandball-Bezirksliga für die Ausscheidungsspiele zur höchsten Spielklasse des Landes.

 

Neumünster - Da neben Wattenbek (21:28 beim MTSV Olympia Neumünster II) auch der SV Tungendorf (15:24 gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen II) am letzten Spieltag patzte, durfte das Juhra-Team doch noch jubeln.

 

SVT - Holst./Krons. II 15:24

Von einem "Rückfall in alte Zeiten" (O-Ton) sprach SVT-Trainer Mario Schlüter nach der Pleite gegen den Vizemeister, die zwar um ein paar Tore zu hoch, unterm Strich aber völlig verdient ausfiel. In der 17. Minute führte Tungendorf noch mit 7:5, und Rot-Blau durfte vom Aufstieg träumen, doch dann fingen sich die "Krabben". Als Holstein/Kronshagen II dann zwischen der 41. und 50. Minute von 12:13 auf 14:19 wegzog, war die Partie entschieden und besagte Träume dahin. Grund für die Niederlage war die katastrophale Chancenverwertung des SVT, der schon beim 7:5 zwei Siebenmeter und drei Tempogegenstöße nicht verwandelt und somit den Gegner im Spiel gehalten hatte.

 

Vor allein aber die zweite Hälfte ärgerte Schlüter: "Wir haben zum Schluss des Spiels aufgegeben. Das darf in eigener Halle nicht passieren. Verlieren kann man auch mit Anstand, dies war aber nicht zu erkennen." Mit dem fünften Tabellenplatz darf man in Tungendorf aber dennoch mehr als zufrieden sein.

 

SV Tungendorf: Säring - Spethmann (2), Schlüter (6), Klopp (1), Berg, Jendritzka, Roloff (5), Behmerburg (1), Korten, Söth.

 

 

 

„KN vom 3.4.07“

20:19 - Frenetischer Jubel in Ascheffel

SV Tungendorf - HSG Holstein II   15:24 (8:10)

 

Wattenbek - Im Fernduell der Verlierer gab es doch noch einen Gewinner unter den Handballerinnen der Frauen-Bezirksliga: Trotz einer Niederlage in Neumünster nimmt der TSV Wattenbek neben Meister HSG Fockbek/Nübbel die Option zur Oberliga-Aufstiegsrunde wahr, da sich der SV Tungendorf eine Heimschlappe gegen die HSG Holstein II leistete.

 

Tränen flossen in Tungendorf schon vor dem Anwurf wegen der Verabschiedung von fünf Spielerinnen. Beim Abpfiff hielt sich die Enttäuschung nach zuvor acht Siegen in Serie eher in Grenzen. "Kiel war als Vizemeister klar eine Klasse besser. Wir dagegen im Hinterkopf einfach zu gehemmt", kommentierte SVT-Trainer Mario Schlüter.

 

Tore SVT: Behmerburg (1), Berg (1), Roloff (5), Söth (1), Schlüter (5), Spethmann (2).

Tore Holstein: Schurad (6), Böhrensen (2), Hansen (5), Lahann (5), Wefer (4), Sievertsen (1), Mertner (1).

 

 

 

„KN-Holsteiner Ausgabe vom 31.3.07“

SV Tungendorf - Ho/Kro II (Heute, 18 Uhr).

 

Furioses Herzschlag-Finale in der Handball-Bezirksliga. Gänsehaut ist nicht nur im Fernduell der Frauen um die Aufstiegsrunden-Teilnahme zur Oberliga zwischen den Wattenbekerinnen und Tungendorferinnen beim spektakulären Saisonausklang garantiert. Obwohl die Tungendorferinnen im Fernduell um die Oberliga-Qualifikation auf Neumünsteraner Nachbarschaftshilfe hoffen, muss man natürlich erst einmal selbst seinen Anteil mit einem Heimsieg über die HSG Holstein II dazu leisten und im Umkehrschluss insofern Olympia den Weg zur Vize-Meisterschaft ebnen. "Gefeiert wird nach dem Saisonfinale auf alle Fälle", berichtet SVT-Trainer Mario Schlüter. Vor der "Schlacht am kalten Büfett" dürfte der heiße Kampf auf dem Parkett appetitanregend sein.           

 

 

Punktspiel gegen Oly.Neumünster 2 / 25.3.07
 

„Holsteinischer Courier vom 28.3.07“

Holstein II - Olympia II  20:23

 

Neumünster - Es wird noch einmal richtig spannend! Zwar sind in der Frauenhandball-Bezirksliga nach dem vorletzten Spieltag fast alle Würfel gefallen, aber eben nur fast. Für den TSV Wattenbek und den SV Tungendorf geht es nämlich am kommenden Wochenende um den noch freien zweiten Platz für die Oberliga-Aufstiegsrunde.

Wattenbek gewann das Kreisderby gegen Absteiger SG Wift mit 26:21, Tungendorf siegte beim Preetzer TSV mit 19:14. Der MTSV Olympia II machte indes die HSG Fockbek/Nübbel durch seinen 23:20-Auswärtserfolg bei der HSG Holstein/Kronshagen II zum vorzeitigen Meister.

 

Mit diesem Auswärtserfolg revanchierte sich Olympia II nicht nur für die 21:23-Hinrundenniederlage, sondern machte zugleich auch die HSG Fockbek/Nübbel zum letzten Meister der sich auflösenden Bezirksliga. Und mehr noch: Am kommenden Wochenende werden die Schützlinge von Coach Thorsten Möller unfreiwillig zum Zünglein an der Waage, wenn es um den zweiten zu besetzenden Aufstiegsrundenplatz zwischen Wattenbek und dem SVT geht. Zudem können die "Frettchen" theoretisch selbst noch den Sprung auf Platz 2 schaffen. Grund dafür war der verdiente Sieg gegen die "Krabben", der sich jedoch erst gegen Ende der zweiten Halbzeit ankündigte, als Olympia II von 17:18 (52.) auf 17:22 (57.) davonzog und danach auch die letzten Minuten in doppelter Unterzahl unbeschadet überstand. Nach dem 4:0 für Holstein/Kronshagen. II (7.) hatte es noch düster ausgesehen. "Aber es haben alle Verantwortung übernommen, und außerdem hat Yvonne Matalewski im Tor Holstein II den letzten Nerv geraubt", freute sich Möller über die geglückte Revanche.

 

Olympia II: Matalewski, Tiesmeyer - Schindlbeck (1), Hack (4), Ruzic, Redmer, Dencker (8), Reimers (3), Reincke, S. Witten, M. Witten (4), Michler (3), Wurr.

 

 
 
„KN-Holsteiner Ausgabe vom 24.3.07“

HSG Holstein Kiel/Kronshagen II -Olympia Neumünster II (So, 17.15 Uhr)

 

Die erneute Vize-Titel der Vorjahre wäre für Olympia weitaus größer wertzuschätzen als eine "goldene Ananas". Allerdings hilft dem Tabellendritten im Verfolgerduell bei der zweitplatzierten HSG Holstein nur ein Sieg mit drei Treffern Differenz. Im Hinspiel vergeigten wir sogar einen Neun-Tore-Vorsprung. Das darf uns natürlich nicht noch einmal passieren", erinnert sich MTSV-Trainer Thorsten Möller.

 

 
Punktspiel gegen SG WiFT / 18.3.07
 

„KN vom 20.3.07“

SG Wift - HSG Holstein II  21:32

 

Das einjährige Intermezzo zwischen der SG Wift und Trainer Harald Feindt endet erst am 31. März, doch jetzt schon mit dem freien Fall in die Kreisoberliga. "Hier ist niemand mehr motiviert. Im Kader bröselt alles auseinander", sprach wenigstens SG-Kapitän Nina Langowski Klartext. "Solche Probleme kennen wir nicht, sondern hoffen auf Kieler Schützenhilfe in punkto Meisterschaft", kommentierte HSG-Coach Andre Böhrensen die Ambitionen beim Tabellenzweiten. Nachfolger auf der Holstein-Trainerbank wird sein Vorgänger Jens Grabowski.

 

Tore Wift: Langowski (3), Liersch (1), Lorbeer (3), Möller (4), Poggensee (2), Laura Schwarzkopf (2), Lina Schwarzkopf (6),

Tore Holstein: Schurad (8), Böhrensen (5), Gemeinhardt (1), Hansen (3), Sell (3), Sommerschuh (8), Wefer (3), Mertner (1).

 

 

 

„Holsteinischer Courier vom 20.3.07“

21:32 - WiFT ist nicht zu retten    

Nun ist es amtlich: Die Handballfrauen der SG Wift starten nach der 21:32-Niederlage gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen II

ab der neuen Saison nur noch im Kreis.

 

Wift - Holstein/Kro. II  21:32

Nun ist die SG Wift auch rein rechnerisch nicht mehr zu retten, da das punktemäßig noch einholbare Team vom SV Hüttener Berge den direkten Vergleich gegen Blau-Weiß mit zwei Siegen klar für sich entschieden hat. Die Mannschaft von Noch-Trainer Harald Feindt hielt gegen die Kieler "Krabben", die immer noch auf den Meistertitel spekulieren, zumindest bis zum Seitenwechsel achtbar mit. "Für die Tabellenkonstellation war das noch ganz okay", berichtete SG-Sprecherin Nina Langowski, die gemeinsam mit ihrem Team bis zum 6:6 in der 19. Minute voll mithielt. Auch beim 11:14 zur Pause schien noch alles machbar, doch der Einbruch folgte direkt nach dem Wiederanpfiff. In der 42. Minute stand es 14:20, und damit war die Messe gelesen. „Holstein II hatte eine doppelte Bank, und wir waren mit der Kraft am Ende", kannte Langowski die Gründe für die 14. Saisonpleite, die Wittorf/FTN endgültig in die nach dem Sommer neu zu gründende Kreisoberliga schickt.

 

SG Wift: Sacher, Storm - Li. Schwarzkopf (6), Lau. Schwarzkopf (2), Lorbeer (3), N. Langowski (3), Liersch (1), Poggensee (2), Möller (4), Omnitz.

 

 
 
Punktspiel gegen TuS Holtenau / 10.3.07
 

„KN vom 13.3.07“

Holstein II Derbysieger

TuS Holtenau - Holstein II   21:26 (11:14)

 

Die "Krabben" waren beim Stadtderby bis in die Haarspitzen motiviert. "Wenn es nicht jetzt mit der Meisterschaft klappt, wann sonst", sagte die vor Spielwitz sprühende HSG-Linksaußen Sylke Hansen. Bis zum 18:19 hielt der Lokalrivale die Prestigepartie offen, doch als TuS-Trainer Tim Dahmke seiner Torjägerin Dörte Krabbenhöft eine Verschnaufpause gönnte, nutzten Meike Sell, Ines Böhrensen und Imke Wefer diese Chance.

 

Tore TuS: Hedtstück (3/3), Heiden (2), Krabbenhöft (8), Metz (3/2), Schneemann (4), Schröter (1).

Tore HSG: Böhrensen (5), Hansen (6/1), Sell (7/2), Sommerschuh (1), Wefer (4), Sievertsen (3).

 

 
 
Punktspiel gegen SW Elmschenhagen / 4.3.07
 
„KN vom 6.3.07“
SWE lässt Holstein stolpern

HSG Holstein Kiel II - SW Elmschenhagen  21:25

 

"Herzlichen Glückwunsch. Die Elmschenhagenerinnen waren nicht nur besser und bissiger als wir, sondern mausern sich immer mehr zum Favoritenschreck", gratulierte HSG-Linksaußen Sylke Hansen dem Lokalrivalen zum Sieg. Mit taktischer Raffinesse setzten SWE-Defensivkünstlerin Patricia Ahrens und die offensiv überragende Tanja Wedekind auf Rechtsaußen den Meisterschaftsanwärter schachmatt.

 

Tore Holstein: Schurad (4), Gemeinhardt, Hansen, Sommerschuh, Wefer, Sievertsen (je 2), Sell (6), Koennecke (1).

Tore SWE: Ahrens (4), Albrecht (1), Ernst (6), Münster (1), Sörensen (3), Wedekind (5), Westphal (1), Wilimzig (4).

 

 

 
Punktspiel gegen HSG Hamdorf/Breiholz / 18.2.07
 
„KN vom 20.2.07“

Titelrennen wird zum Zweikampf

HSG Holstein II - Hamdorf/Breiholz 23:15

 

Neumünster - Rosenmontags-Stimmung bei Spitzenreiter HSG Holstein und in Fockbek. Sportlicher Aschermittwoch dagegen für Olympias Handballerinnen. Nach der Niederlage gegen den Lokalrivalen SG Wift haben sich die Neumünsteranerinnen aus dem Dreikampf um die Bezirksliga-Meisterschaft verabschiedet.

 

Ohne Spielmacherin Astrid Marxen und mit einer am Finger lädierten Torjägerin Kerstin Löbzien hielten die Breiholzerinnen beim Tabellenführer nur eine Halbzeit mit. Die Holsteinerinnen Nicole Schirdewahn, Meike Sell sowie Anja Möller waren dagegen in punkto Kondition und Kreativität spitze. Vor allem Ines Böhrensen spielte "bärenstark", berichtete Holsteins Linksaußen Sylke Hansen.

 

Tore Holstein: Schurad (3), Böhrensen (6), Clausen (2), Gemeinhardt (3), Hansen (1), Sell (3), Sommerschuh (3), Sievertsen (1), Merthner (1).

Tore Hamdorf: Bajorat (3), Kühl (3), Löbzien (4), Staben (1), Werner (1), Wichmann (2), Promp (1).

 
 
 
„Landeszeitung vom 20.2.07“

Nur eine Halbzeit mitgehalten

Hamdorf/Breiholz verliert 15:23 in Kiel

 

Rendsburg - Die Überraschung blieb aus. Die HSG Hamdorf/Breiholz unterlag beim neuen Spitzenreiter der Handball-Bezirksliga der Frauen, HSG Holstein/Kronshagen II, mit 15:23 (9:11) und hat als Siebter nur noch drei Punkte Vorsprung vor den Abstiegsrängen. In der ersten Halbzeit konnte die HSG in Kiel gut mithalten. Holstein gelang es vor der Pause nicht, sich entscheidend zu lösen. "Wir sind schwach in die zweite Halbzeit gestartet. Wir wollten aus einer starken Deckung heraus kontern, doch Holstein/Kronshagen II nutzte die Chancen eiskalt und verhinderte so unsere Gegenstöße«, sagte HSG-Spielerin Kirsten Löbzien. Die Kielerinnen legten bis zur 45. Minute ein 19:10 vor. Die HSG Hamdorf/Breiholz gab sich zwar nicht verloren, doch der Rückstand war zu groß, um das Spiel in den letzten 15 Minuten noch aus dem Feuer zu reißen.

 

Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz: Löbzien (4), Bajorat (3), Kühl (3), Wichmann (2), Staben (2) und Werner (1).

 
 
 
Punktspiel gegen Raisdorfer TSV / 11.2.07
 

„KN vom 13.2.07“

Raisdorfer TSV - HSG Holstein II  21:25

 

"Holstein hatte einfach den größeren Siegeswillen", stellte RTSV-Trainer Nils Kühl fest. Ein Aktivposten wie Grit Ackermann reichte Raisdorf nicht, um die Heimniederlage zu verhindern. Entgegen sonstiger Gepflogenheit nahmen die Kielerinnen den abstiegsbedrohten Gegner nicht auf die leichte Schulter, sondern untermauerten dank des Durchsetzungsvermögens von Melanie Schurad, Ines Böhrensen und Imke Wefer ihre Titelambitionen.

 

Tore RTSV: Grit Ackermann (5), Ute Ackermann (8), Faust (1), Hanf (2), Ingermann (4), Heider (1).

Tore Holstein: Schurad (4), Böhrensen (4), Clausen (1), Hansen (2), Lahann (2), Sell (1), Sommerschuh (2), Wefer (5), Sievertsen (3), Merthner (1).

 

 

 

„KN-Ostholsteiner Ausgabe vom 10.2.07“

Raisdorferinnen lassen sich nicht unterkriegen

 

Raisdorf/Preetz - In der Frauen-Bezirksliga geht es für die Handballerinnen aus dem Kreis Plön im Abstiegskampf von Woche zu Woche mehr um die Wurst. Nachdem sich zuletzt beide Lokalrivalen im direkten Duell die Punkte madig machten, will sich am 16. Spieltag weder der Raisdorfer TSV als Vorletzter vom Top-Favoriten HSG Holstein/Kronshagen II noch der Tabellenachte Preetzer TSV in Breiholz die Butter vom Brot nehmen lassen.

 

Raisdorfer TSV - Holst./Kronsh. II (So., 16.30, Uttoxeter-Halle)

Trotz des zweiten Tabellenplatzes stuft man die HSG Holstein II keineswegs als übermächtige Mannschaft ein. Beide Saisonniederlagen büßte der Meisterschaftsanwärter bisher gegen vermeintliche Außenseiter wie die SG Wift und den SV Hüttener Berge ein. Auch die Raisdorferinnen sollten deshalb, statt vor Ehrfurcht zu erstarren, selbstbewusst ihre Siegchance suchen. "Wir treten die Flucht nach vorn an", verrät RTSV-Trainer Nils Kühl sein Erfolgsgeheimnis, mit dem er Holsteins Beton-Abwehr aushebeln will. Neben Sandra Heider ist Grit Ackermann ein steter Unruheherd, wenn es gilt, Lücken zu reißen. Zudem kann ihre Schwester Ute nach einer Weisheitszahn-Operation wieder gewohnten Biss zeigen. "Auch ohne Ball müssen alle immer beweglich bleiben. In Bestbesetzung habe ich Alternativen genug, um sonst jeder Spielerin mal eine kleine Verschnaufpause zu gönnen. " Verfällt man in den alten Fehler und reibt sich durch Einzelaktionen auf, dürfte es der RTSV allerdings schwer haben.

 

 

 

Punktspiel gegen HSG Fockbek/Nübbel / 25.1.07
 

„Landeszeitung vom 26.1.07“

Ausflug nach Kiel endet mit Niederlage

Fockbek/Nübbel unterliegt 23:26 im Spitzenspiel

 

Rendsburg - Voller Zuversicht war die HSG Fockbek/Nübbel zum Spitzenspiel der Handball-Bezirksliga der Frauen zum Verfolger HSG Holstein/Kronshagen II gefahren. Der Ausflug nach Kiel endete aber anders als erwartet. Am Ende verlor die HSG 23:26 (10:13).

 

"Wir sind auf einen sehr bissigen Gegner gestoßen. Letztlich waren die vielen technischen Fehler, aber auch zahlreiche vergebene klarste Torchancen die Ursache für die Niederlage", sagte HSG-Trainer Reiner Heldt nach Spielschluss. Nach sechs Minuten hieß es 4:3 für die HSG, die aber beim 7:8 (21.) den Kielerinnen den Vortritt lassen musste. Bis zur Pause war der Rückstand der HSG auf 10: 13 angewachsen. Bis Mitte der zweiten Halbzeit gelang es der HSG mit 13:15 (38.) und 16:18 (45.) die Partie offen zu halten. Erst als Holstein/Kronshagen II mit 22:19 (55.) in Führung ging, häuften sich die Fehler bei der HSG. Die Kielerinnen spielten in der Schlussphase ihre ganze Routine aus.

 

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: A. Scheiter (7), D. Scheller (5), Krischewski (5), Kurbjuhn (2), Bock, Staar, Sievers und Schwanke (je 1).

 

 

 

„KN vom 27.1.07“

HSG Holstein bremste Spitzenreiter

 

Kiel - In der vorgezogenen Top-Partie vom 15. Spieltag besiegten die Handballerinnen des Tabellenzweiten HSG Holstein Kiel/Kronshagen II am Donnerstag Herbstmeister HSG Fockbek/Nübbel mit 26:23 (13:10). Durch den Sturz des Spitzenreiters wurde die - Spannung in der Frauen-Bezirksliga noch einmal gesteigert.

 

"Wir haben nicht die erforderliche Leistung gebracht, um so ein Spitzenspiel zu gewinnen", gratulierte Fockbeks Trainer Reiner Heldt fair zum Erfolg. Die Zweikämpfe zwischen der Kielerin Ines Böhrensen und Annika Scheller gehörten zu den Höhepunkten, aber insgesamt spielten die Gastgeberinnen wie aus einem Guss. "Wir haben gerade einen guten Lauf ", sagte Linksaußen Sylke Hansen den Heimsieg. Aus einer Mannschaft ohne Schwachpunkte ragte neben Torhüterin Nadine Kroll auch Melanie Schurad als souveräne Spielmacherin heraus.    

 

Tore Holstein: Schurad (2), Böhrensen (5), Clausen (1), Hansen (4), Lahann (4), Sell (5), Sommerschuh (3), Wefer (2).

Tore Fockbek: Bock (1), Kurbjuhn (2), Annika Scheller (7), Dorthe Scheller (5), Schwanke (1), Sievers (1), Staar (1), Krischewski (5).

 

 

 

„Landeszeitung vom 25.1.07“

Gelingt Fockbek der dritte Streich?

 

Fockbek - Kiel ist bestimmt heiß auf uns. Das Hinspiel haben wir mit 27:20 gewonnen, im Pokal haben wir sie geschlagen. Ein drittes Mal wollen die bestimmt nicht verlieren." Rainer Heldt,  Trainer der HSG Fockbek/Nübbel, rechnet mit einem ganz heißen Kampf im heutigen Spitzenspiel der Handball-Bezirksliga der Frauen. Tabellenführer Fockbek/Nübbel (22:6 Punkte) ist heute Abend beim Zweiten HSG Holstein Kiel/Kronshagen II (20:8) zu Gast. "Wir fahren nicht nach Kiel, um dort die

Punkte abzugeben," sagt Heldt, der allerdings das Problem hat, wahrscheinlich auf die verletzte Dorte Scheller verzichten zu müssen.

 

 

 

Punktspiel gegen TSV Wattenbek / 21.1.07
 

„Handballnews TSV Wattenbek vom 25.1.07“

1.Frauen unterliegt der Krabbenreserve in einem spannenden Spiel 24:26

 

Ein sehenswertes und spannendes Spiel mit offenem Schlagabtausch lieferte sich der TSV Wattenbek mit der HSG Holstein Kiel/Kronshagen II. Das Spiel hätte eigentlich keinen Sieger verdient gehabt.

 

Den Ausschlag pro Holstein gab unterm Strich die große Routine der ehemaligen Holstein-Größen, allen voran Meike Sell (7 Tore). Den TSV-Mädels fehlte im es Angriff einfach an Durchschlagskraft vor allem im Rückraum gegen die gute Abwehr der Gäste. Die ersten fünfundzwanzig Minuten bestimmte der TSV und lag bereits drei Tore in Führung (10:7, 19.). Doch kurz vor der Pause nutzte die HSG die Sorglosigkeit der Gastgeberinnen und glich die 13:11-Führung aus der 28. Spielminute mit dem Pausenpfiff aus.

 

Den Start in die zweiten dreißig Minuten verschlief Wattenbek dann komplett, verlor die Anfangsviertelstunde mit 5:9 und lag mit 18:22 (48.) und 19:23 (48.) im Hintertreffen. Dennoch gaben die Wattenbekerinnen nicht auf, stellte ihre Defensive auf eine offensive 3:3 Deckung um und konnten den umjubelten 23:23-Ausgleich (52.) durch beherzte Abwehrarbeit erzielen.

Die Abwehr stand auch die restlichen 8 Minuten stabil und das ein oder andere Mal wurden noch freie Bälle erkämpft, doch Kapital konnte der TSV nicht mehr daraus schlagen: im Angriff versagte jetzt die komplette Riege und Holsteins Keeperin lief zur Hochform auf. Nur noch einmal bugsierte Wattenbek die Lederkugel in das Holsteingehäuse. Einfach zu wenig. Die HSG setzte noch drei Treffer ins Schwarze und beendete ein umkämpftes aber absolut faires Spiel (je nur eine Zeitstrafe pro Team) als Sieger.

 

 

 

„KN vom 23.1.07“

HSG Holstein/Kronshagen II trumpfte in Wattenbek auf

 

Kiel - Orkantief "Kyrill" ist überstanden. Auch in der Frauen-Bezirksliga herrscht wieder Ruhe nach dem Sturm. In den Hallen setzten sich durchweg die favorisierten Handballerinnen durch. Der Holstein-Sieg in Wattenbek war sicherlich der Höhepunkt des 14. Spieltages. Die Flaute über Wittorf, Elmschenhagen, Raisdorf und Preetz setzte sich fort.

 

TSV Wattenbek - Holstein/Kronshagen II   24:26

Beide Teams boten den zahlreichen Zuschauern in einem hochklassigen Spitzenspiel Handball vom Feinsten geboten. "Glückwunsch an Holstein. Die Mannschaft mit der größeren Routine hat verdient gewonnen", gratulierte TSV-Trainer Andreas Juhra fair. Annika Jappe sorgte beim Gastgeber zwar für die spielerischen Höhepunkte, doch gegen die Raffinesse von HSG-Kreisläuferin Maike Sell und die Klasse von Rückraumstrategin Ines Böhrensen war kein Kraut gewachsen.

 

Tore TSV: Beck (4), Gabriel (1), Jappe (6), Mordhorst (3/1), Neu (1), Potratz (5/3), Rademacher (3), Schmidt (1).

Tore Holstein: Schurad (2), Böhrensen (5), Gemeinhardt (3), Hansen (2), Lahann (4), Sell (7), Sommerschuh (1), Sievertsen (2).

 

 

 

„Holsteinischer Courier vom 23.1.07“        

Wattenbek – HSG Holstein/K. II  24:26

 

Der TSV Wattenbek verabschiedet sich langsam, aber sicher aus der Spitzengruppe der Handball-Bezirksliga der Frauen. Das Juhra-Team unterlag im Spitzenspiel des Wochenendes der HSG Holstein/Kronshagen II mit 24:26 und ist vorerst nur noch Fünfter.

 

Es war ein sehenswertes und spannendes Spiel mit offenem Schlagabtausch, das unterm Strich wohl keinen Sieger verdient hatte. Den Ausschlag "pro Holstein/Kronshagen II" gab letztlich die große Routine der ehemaligen Regionalligagrößen, allen voran von Meike Sell mit starken sieben Treffern. "Uns fehlte im Rückraum einfach die Durchschlagskraft gegen die gute Abwehr der Gäste", musste TSV-Coach Andreas Juhra offen gestehen. Zwar führte sei ne Mannschaft zwischenzeitlich mit 10:7 (19.), doch danach kam die HSG-Reserve stärker auf und war vor allem in der zweiten Hälfte ab der 34. Minute (15:17) permanent mit zwei Treffern vorn. Dass sich Wattenbek noch einmal zum 23:23 herankämpfte (52.), war am Ende wertlos. "Ein Tor in den letzten acht Minuten war dann einfach zu wenig", so Juhra.

 

Wattenbek: Bielefeldt - Potratz (6/3), Neu (1), Beck (4), Schmidt (1), Jappe (6), Rademacher (3), Gabriel (1), Mordhorst (3/1), Plambeck.

 

 

 

 

Punktspiel gegen SV Hüttener Berge / 13.1.07
 

„Landeszeitung vom 16.1.07“

Hüttener Berge überrascht

Holstein/Kronshagen II bezwungen / Fockbek/N. bleibt vorn

 

Rendsburg - Spitzenreiter HSG Fockbek/Nübbel war der große Gewinner des 13.Spieltages in der Handball-Bezirksliga der Frauen. Er setzte sich beim SV Tungendorf mit 20:13 (9:6) durch und festigte seine Tabellenführung. Überraschende Hilfe erhielten die Fockbekerinnen dabei durch den SV Hüttener Berge. Das bisherige Schlusslicht brachte das Kunststück fertig und nahm Verfolger HSG Holstein/Kronshagen beim 21:20 (12:12) beide Punkte ab.

 

SV Hüttener Berge - HSG Holstein/Kronshagen II 21:20 (12:12).

Einmal mehr war Hüttener Berges Torfrau Britta Wessels der Matchwinner. "Was sie gehalten hat, war einfach toll. Sie hat Holstein regelrecht entnervt", lobte Hüttener Berges Coach Thomas Lill seine Torfrau. Doch das gesamte Team überzeugte. "Meine Mannschaft hat sich ihrer kämpferischen Tugenden besonnen. Das war der Schlüssel zum Erfolg", so Thomas Lill, der aber auch einräumte, "ein wenig Glück gehabt zu haben".

 

In der völlig offenen Partie war es meist der Gast, der einen Treffer vorlegte, aber stets legte Hüttener Berge nach. Eine Schrecksekunde gab es in der 50. Minute. Spielmacherin Anette Hansen, gerade erst genesen, verletzte sich erneut. Julia Karpowski brachte ihr Team erstmals mit 21:20 in Führung. Noch war aber eine Minute zu spielen, doch Britta Wessel zeigte noch eine Glanzparade und verhinderte den möglichen Ausgleich der Gäste.

 

Tore für den SV Hüttener Berge: Uhlmann (5), Theede (4), Karpowski (4), A. Hansen (3), S. Hagge (3) und D, Hansen (2).

 

 

 

„KN vom 16.1.07“

Hüttener Berge stellen Holstein II ein Bein

 

Kiel - Von einer fünfköpfigen Spitzengruppe der Frauen-Bezirksliga leistete sich am 13. Spieltag nur die zweitplatzierte HSG Holstein II beim bisherigen Schlusslicht SV Hüttener Berge einen Fehltritt.

 

SV Hüttener Berge HSG Holstein II 21:20

Ohne HSG-Trainer Andre Böhrensen und Ehefrau Ines (verhindert) bestätigten sich deren böse Vorahnungen. "Geballtes Unvermögen", vermeldete Holstein-Spielerin Sylke Hansen die faustdicke Überraschung. "Wir haben uns einlullen lassen und waren geschlossen schlecht." Svenja Hagge schnappte den Kielerinnen in der Schlussphase zweimal den Ball vor der Nase weg, um erst selbst zum 20:20 zu egalisieren und dahn Kreisläuferin Julia Karpowski beim Siegtreffer einzusetzen.

 

Tore SVH: Anette Hansen (3), Doris Hansen (2), Hagge (3), Karpowski (4), Uhlmann (5), Thede (4).

Tore HSG: Schurad (3), Gemeinhardt (1), Hansen (4), Kretzschmar (2), Seil (2), Sommerschuh (2), Wefer (3), Koennecke (1), Sievertsen (2).

 

 

 

 

„KN-Eckernförder Ausgabe vom 12.1.07“

Die Frauen des SV Hüttener Berge konnten die guten Vorsätze für 2007 noch nicht in die Tat umsetzen

 

SV Hüttener Berge - HSG Kiel/Kr. II (Sbd, 19.45 Uhr)

Während sich Holstein als Tabellenzweiter erfolgreich an die Fersen von Spitzenreiter Fockbek heften will, spekuliert SVH-Trainer Thomas Lill auf eine kleine Sensation: „Wir sind gewiss nicht so schlecht, wie es die Tabelle aussagt und haben in dieser Saison auch schon Olympia Neumünster II geschlagen. Warum sollte das nicht erneut gegen Kiel klappen.“

 

Ein halbes Jahr nach ihrer Meniskusoperation klagt Anette Hansen zwar immer noch über latente Knieprobleme, doch die jüngste Knöchelblessur scheint wenigstens auskuriert zu sein. Außerdem legte Rechtsaußen Mona Steger nach acht Spielen ohne Tor diese akute Ladehemmung gerade ab und erzielte ausgerechnet gegen Titelverteidiger Holtenau drei Treffer. Dass Kreisläuferin Julia Karpowski in den Kader zurückkehrt, stimmt das Team optimistisch. Aber auch die HSG schöpft - nur Kristin Weidner (Neuseeland-Urlaub) ist abwesend - personell aus dem Vollen.   

 

 
 
Punktspiel gegen Preetzer TSV / 6.1.07
 

„KN vom 9.1.07“

HSG Holstein II - Preetzer TSV 23:15

 

Der Sieg des Tabellenzweiten geriet nie in Gefahr. "Wir haben die Weihnachtsgans gut verdaut", meinte die Kielerin Sylke Hansen. Neben der Linksaußen trumpfte Meike Lahann als Pendant auf der rechten Seite ebenfalls beflügelt auf. Zudem gaben Kreisläuferin Jennifer Koennecke (eigene A-Jugend) und Kathrin Mertner (aus Schleswig) ein ordentliches Doppeldebüt im Holstein-Dress. Preetz konnte die kurzfristige Absage von Raijka Repenning nicht kompensieren. "Ohne unsere erfahrenen Spielerinnen sehen wir alt aus", sagte PTSV-Coach Ingo Schütz, der in der Schlussphase wegen Reklamierens die Rote Karte sah.

 

Tore Holstein: Schurad (2/2), Böhrensen (1), Clausen (2), Gemeinhardt (1), Hansen (5), Kretzschmar (4/3), Lahann (5), Sommerschuh (1), Wefer (1), Koennecke (1).

Tore PTSV: Ahrens (1), Jensen (1), Koop (1), Langfeldt (1), Neumann (2), Löhndorf (3), Redzus (4/1), Ziesmer (1), Wehrs (1)

 

 

 

„KN-Ostholsteiner Ausgabe / 6.1.07

PTSV bei der HSG Holstein nicht chancenlos

 

Preetz/Raisdorf - Nach der mehrwöchigen Winterpause sollten die Handballerinnen aus dem Kreis Plön weiterhin warm angezogen bleiben. Um sich zukünftig eine Zittersaison bis zum letzten Bezirksliga-Spieltag zu ersparen, brauchen die Frauen des Preetzer TSV als Tabellensiebter sowie des Vorletzten Raisdorfer TSV im Hinblick auf die angestrebte Landesliga-Qualifikation nämlich nicht nur ab sofort wieder ein heißes Kämpferherz, sondern müssen bei brenzligen Situationen zugleich auch kühlen Kopf bewahren.

 

Holstein/Kronshagen II - Preetzer TSV (Sbd., 19 Uhr)

Pause statt Power, so lautete das Preetzer Motto während der Feiertage. Erst seit dem Trainingsauftakt vom Mittwochabend wird die Weihnachtsgans wieder aktiv verdaut. "Wir hätten die Hinrunde zwar gern mit einem ausgeglichenen Punktekonto abgeschlossen, aber mehr war nicht drin. Die Entwicklung unserer Talente wie Pascale Neumann, Lisa Jensen und Nina Löhndorf stimmt trotzdem positiv", zog PTSV-Trainer Ingo Schütz sein Resümee. Personell gibt es kaum Probleme. Lediglich Sybille Schneider weilt noch im Urlaub. Dafür dürfte Raijka Repenning wieder zur Verfügung stehen. Obwohl Holstein als Tabellendritter übermächtig scheint, sind die Preetzerinnen nicht chancenlos.

 

 

 
Punktspiel gegen SV Tungendorf / 14.12.06
 

„Holsteinischer Courier vom 19.12.06“

Holstein II – SV Tungendorf 21:16

 

Beim Tabellendritten zeichnete sich die Pleite, schon in der ersten Halbzeit ab, und dies, obwohl der SVT mit einer 8:7-Führung in die Kabinen ging. Wir waren aber kaurn in der Lage, ein Mittel gegen die starke Kieler Deckung zu finden", musste Tungendorfs Trainer Mario Schlüter nach der Partie zugeben. Zudem waren aus dem Mini-Kader Nina Berg (Schulterverletzung) und Nina Tuchtenhagen (Magenkrämpfe) angeschlagen ins Spiel gegangen. Dazu kamen gerade im Spielaufbau Unmengen an technischen Fehlern, so dass ein Sieg fast ausgeschlossen war", kritisierte Schlüter. So drehte Holstein II die letzte Führung des SVT von 10:9 (34.) auf 16.11 (45.), während die Gäste zu resignieren begannen. Ein Lichtblick war auf Seiten des SVT die erste Halbzeit von Annika Henke, die endlich einmal die in sie gesetzten Hoffnungen erfüllte.

 

SV Tungendorf Petersen -Tuchtenhagen (3), Henke (2), Roloff (3), Berg (1), Jendritzka, Klopp (2), Behmerburg (3), Söth (2).

 

 

 

„KN vom 15.12.06“

HSG Holstein II drehte nach dem Wechsel mächtig auf

 

Kronshagen - Die Handballerinnen der HSG Holkro II stürmten nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit an die Tabellen spitze der Frauen-Bezirksliga. Beim vorgezogenen Hinrunden-Abschluss wurde der abstiegsbedrohte SV Tungendorf mit 21:16 (7:8) besiegt.

 

"Immerhin dürfen wir uns für ein paar Stunden wie ein Herbstmeister fühlen", vermeldete Holstein-Linksaußen Sylke Hansen. Fockbek oder Olympia II können die Kielerinnen allerdings noch vom Thron stoßen. Zwischenzeitlich deutete sich eher eine Überraschung für Tungendorf an. Erst als Nina Berg (Knie verdreht) und Nina Tuchtenhagen (Magen-Darm-Virus) im Mittelblock schwächelten, brachen alle Dämme. "Wochentagsspiele liegen uns einfach nicht", sagte SVT-Trainer Mario Schlüter.

 

Tore Holstein: Schurad (6), Clausen (1), Gemeinhardt (2), Hansen (3), Kretzschmar (1), Lahann (1), Sell (4), Sommerschuh (1), Wefer (1), Weidner (1).

Tore SVT: Behmerburg (3), Berg (1), Renke (2), Klopp (2), Roloff (3), Söth (2), Tuchtenhagen (3).

 

 

 

„KN-Holsteiner Ausgabe vom 14.12.06“

SVT heute zur HSG Holstein

HSG Holstein Kiel/Kronshagen II - SV Tungendorf (Do., 20 Uhr)

 

Neumünster - Am letzten Spieltag vor der Winterpause dürfte es in den Sporthallen der Handball-Bezirkliga noch einmal richtig hoch hergehen.

 

Ohne Nina Berg (Schulterblessur) muss der kleine SVT-Kader über sich hinauswachsen, wenn man nach dem jüngsten Sieg über Preetz zwei weitere Punkte holen will. Holstein ist heiß auf die Herbstmeisterschaft. "Verdammt schwer, aber die Kielerinnen sind nicht unschlagbar", meint SVT-Trainer Mario Schlüter.

 
 
 
Punktspiel gegen Oly.Neumünster 2 / 10.12.06
 

„KN vom 12.12.06“

Neun Tore aufgeholt

HSG HolKro triumphierte im Verfolgerduell

 

Olympia Neumünster II - HSG Holst./Kro. II 21:23 (11:6)

"Was für ein Fiasko", schimpfte MTSV-Trainer Thorsten Möller wie ein Rohrspatz. Olympia gab nämlich einen Neun-Tore-Vorsprung noch aus der Hand. "Wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen, sondern einfach wie die Löwen weiter gekämpft", verriet Linksaußen Sylke Hansen das Kieler Erfolgsgeheimnis. Jela Gemeinhardt und Meike Lahann trafen für Holstein aus allen Lagen. Für Neumünster zeigte lediglich Kathrin Dencker länger als 50 Minuten die erforderliche Leidenschaft im Verfolgerduell.           

Tore MTSV: Dencker (9), Michler (2), Reinke (2), Reimers (4), Rusch (2), Schindlbeck (2).

Tore Holstein; Schurad (3), Böhrensen (1), Clausen (1), Gemeinhardt (7/1), Hansen (2/1), Lahann (5), Wefer (3), Weidner (1).

 

 

 

„Holsteinischer Courier vom 12.12.06“

Olympia II gibt 9:1-Führung aus der Hand

 

Die Handball-Bezirksliga der Frauen ist, wie schon in den vergangenen Jahren, an Spannung kaum zu überbieten. Vor dem letzten Hinrundenspieltag kämpfen die ersten fünf Mannschaften, darunter der TSV Wattenbek (22:15 im Derby bei der SG Wift) und der MTSV Olympia Neumünster II (21:23 gegen HSG Holstein/Kronshagen II), um die Meisterschaft.

 

Oly. II - Holstein/Kr. II  21:23

Überhaupt nicht zufrieden war Olympias Trainer Thorsten Möller - ganz im Gegenteil: Ihm hatte es nach der Schlusssirene schlichtweg die Sprache verschlagen. Als er sich dann aber gesammelt hatte, zog er eine bittere Bilanz: "Das war die grausamste Niederlage meiner Trainerlaufbahn." Dass es dazu kam, lag nämlich nicht daran, dass seine Mannschaft gegen stark aufkämpfende Gäste einfach unterlegen war - dies war spielerisch gesehen nicht der Fall. Grund des Unmuts war die Tatsache, dass der Titelanwärter eine satte 9:1-Führung nach 16 Minuten noch aus der Hand gab. "Ich werde wohl nie verstehen, wie wir die Zügel dermaßen, aus der Hand geben konnten. Ich bin fast ohnmächtig geworden. Wir haben ja alle Tugenden vergessen, die es im Sport gibt", konnte Möller es immer noch nicht glauben. Selbst den 11:6-Vorsprung zur Pause und später das 15:9 (40,) holten die "Krabben" Stück für Stück auf und sich letztlich verdientermaßen beide Punkte vom Hansaring ab. Durch Olympias Pleite ist die Spitze noch enger zusammengerückt, das kommende Derby in Wattenbek (Sonntag 17.30) verspricht beste Unterhaltung.

 

 

 

„KN-Holsteiner Ausgabe vom 8.12.06“

Olympia will nur Kekse backen

Olympia Neumünster II - Holstein/Kronsh. II (So., 16.30 Uhr)

 

Neumünster - Die Holsteiner Handball-Fans haben am zweiten Adventswochenende die Qual der Wahl in den Bezirksligen. Mit einem Sieg gegen die drittplatzierte HSG könnte Olympia der Herbstmeisterschaft einen Riesenschritt näher kommen. "Deshalb werden wir auf der Weihnachtsfeier am Vorabend nur Kekse backen", sagt MTSV-Coach Thorsten Möller. Da Andrea Rusch (Rippenbruch) und Simone Repenning (Bänderriss) ausfallen, springt Janina Hoffmann ein.

 
 
 
Punktspiel gegen SG Wittorf/FT NMS / 3.12.06
 

„KN vom 5.12.06“

Niederlagen für Holtenau und Holstein II

HSG Holstein/Kronsh. II - SG Wift 24:28 (14:13)

 

Kiel - Magische Momente blieben für die Kieler Klubs in der Handball-Bezirksliga der Frauen Mangelware. Neben Titelverteidiger TuS Holtenau wurden auch die HSG Holstein/Kronshagen II und Aufsteiger SW Elmschenhagen nach allen Regeln der Kunst entzaubert.

Die Weihnachtsfeier am Freitag hatte eindeutige Spuren bei den Holsteinerinnen hinterlassen. "Mit 28 Gegentoren kann man in der Bezirksliga keinen Blumentopf gewinnen", sagte HSG-Linksaußen Sylke Hansen nach dem Rückschlag im Kampf um die Herbstmeisterschaft. Für die Wittorferinnen war der erste Sieg nach sechs Niederlagen in Serie Balsam auf die Wunden. "Anscheinend steigern wir uns nur gegen starke Gegner zur Top-Form", sagte SG-Trainer Harald Feindt.

 

Tore Holstein: Schurad (4/1), Böhrensen (4), Clausen (1), Hansen (1), Kretzschmar (1), Lahann (1), Sell (3/2), Sommerschuh (1), Wefer (6/1), Weidner (2).

Tore Wift: Dürkop (9/2), Gansch (4), Julia Langowski (3), Nina Langowski (2), Liersch (3), Lorbeer (3), Poggensee (1), Schwarzkopf (3).

 

 

 
 
Pokalspiel gegen HSG Fockbek-Nübbel / 29.11.06
 

„Landeszeitung vom 1.12.06“

Hoffen auf einen attraktiven Gegner

 

Rendsburg - Es war weniger ein Spaziergang, als vielmehr ein Hindernislauf, den die HSG Fockbek/Nübbel zu absolvieren hatte, um mit einem 26:23 (13:10) über die HSG Holstein/ Kronshagen II den Sprung in die Regionalebene des DHB-Pokals der Frauen zu erkämpfen. Trainer Rainer Heldt und sein Team können jetzt auf einen attraktiven Gegner hoffen.

 

In der ersten Halbzeit kontrollierte die HSG Fockbek/Nübbel den starken Rückraum der Gäste. Das schnelle 5:2 (6.) gab dem Team die nötige Sicherheit, über 8:4 (14.) erkämpfte sich die HSG Fockbek/Nübbel ein 13: 10 zur Pause.

 

Als es der Fockbek/Nübbel gleich nach dem Wechsel gelang, die Führung auf 18:13 (39.) auszubauen, schien die Partie schon entschieden. Die Kielerinnen legten aber einen Zwischenspurt ein. Plötzlich sah sich Fockbek/Nübbel einem 18:20 (48.) gegenüber. "Meine Mannschaft hat sich selbst aus dem Loch zurückgekämpft", bescheinigte Heldt seinen Spielerinnen eine gute Moral. Beim 23:21 (55.) hatte Fockbek/Nübbel die Führung zurückerobert und ließ sich diese bis zum 26:23 nicht mehr nehmen.

 

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: Krischewski (7), Sievers (5), Kurbjuhn (5), D. Scheller (4), Kolberg (2), Hüls, A. Scheller und Boll (je 1).

 

 

 

„News HSG Holstein vom 1.12.06“

Pokalspiel in Fockbek verloren

 

Leider, leider - gekämpft, gerackert und dann doch umsonst. Bei der HSG Fockbek/Nübbel wurde das Pokalspiel in der 2.Runde auf HVSH-Ebene knapp mit 23:26 verloren. Nach einen 10:13 zur Halbzeit verkürzte die 2.Frauen bis auf 13:14, nur der Ausgleich wollte nicht fallen. Binnen Minuten lief man dann ins offene Messer, sprich in die schnellen Gegenstösse und Fockbek erhöhte auf 18:13. Eigentlich war das Spiel entschieden. Jetzt kam aber die Phase, in der alles das klappte, was vorher nicht klappte. Das Spiel schien zu kippen. Es fiel der Ausgleich (18:18/44.), Holstein führte sogar mit 20:18. Der Trainer von Fockbek war am verzweifeln. Leider fehlte jetzt ein bisschen Glück, ein bisschen mehr Abgeklärtheit. Fockbek ging mit 21:20 in Front, dann 24:22 und 25:23. Die Zeit lief davon. Jetzt rächten sich auch die 3 vergebenen Strafwürfe. Die 2.Frauen haben sich aber prima geschlagen. Besser als im Punktspiel vor einem Monat, was hier 20:27 versemmelt wurde.

Die Tore erzielten diesmal: Meike Lahann 5, Melanie Schurad 4, Meike Sell 4, Katja Sommerschuh 4, Claudia Clausen 2, Grit Kretzschmar 2, Imke Wefer 1, Ines Böhrensen 1

 
 

 

Punktspiel gegen Preetzer TSV / 26.11.06
 

„KN vom 28.11.06“

Holstein II hatte bessere Nerven

Preetzer TSV - Holstein/Kronshagen II 21:22 (12:14)

 

Kiel - "Kiel oben" in der Handball-Bezirksliga der Frauen. Während die zweitplatzierte HSG Holstein II das Verfolgerduell beim Preetzer TSV mit 22:21 gewann, feierte der TuS Holtenau im Derby gegen SW Elmschenhagen einen 27:19-Erfolg.

 

In der sehr hektischen Partie mit insgesamt 14 Zeitstrafen sowie einer Roten Karte gegen die Kielerin Meike Sell (40., dritte Hinausstellung wegen Meckerns) gaben die besseren Nerven den Ausschlag zu Gunsten der Gäste. Gleich dreimal konnte Preetz eine doppelte Überzahl nicht nutzen, sondern kassierte sogar noch zwei Treffer von Sylke Hansen. Zudem entnervte Holstein-Torhüterin Anja Möller die PTSV-Siebenmeterschützen viermal erfolgreich, während sich ihre Mitspielerin Grit Kretzschmar keinen einzigen Fehlwurf leistete. "Wir haben zwar bis zur letzten Sekunde gekämpft und den Rückstand auf ein Tor verkürzt, doch Kiel war körperlich stärker und den entscheidenden Tick routinierter", sagte der Preetzer Trainer Ingo Schütz.

 

Tore PTSV: Ahrens (3), Jensen (7), Koop (1), Neumann (2), Löhndorf (2), Redzus (2), Ziesmer (1), Wehrs (3).

Tore Holstein: Böhrensen (2/1), Clausen (1), Hansen (3) , Kretzschmar (6/4), Lahann (2), Sell (3/1), Sommerschuh (2), Wefer (2), Weidner (1).

 

 

 

 

„KN-Ostholsteiner Ausgabe vom 25.11.06“

PTSV muss sich großer Routine erwehren

 

Preetz - In der Frauen-Bezirksliga ist für die beiden Teams aus dem Kreis Plön nach einem holprigen Saisonstart des Preetzer TSV sowie dem stürmischen Handball-Herbst des Raisdorfer TSV inzwischen wieder relative Ruhe eingekehrt.

 

Während die Raisdorferinnen trotz der roten Laterne als Schlusslicht immerhin seit dem jüngsten Sieg über den SV Hüttener Berge statt des Tunnelblicks einen Silberstreif am Ende der Talfahrt und am dunklen Horizont sehen und sich an diesem Wochenende eine Verschnaufpause vor der weiteren Aufholjagd nehmen, wollen die sechstplatzierten Preetzerinnen ihre personellen Planungen hinsichtlich eines behutsamen Umbruchs am Sonntag um 16 Uhr mit dem Heimvorteil in der Blandfordhalle gegen den Tabellenzweiten HSG Holstein Kiel Kronshagen II peu a peu perfektionieren. "Unsere Youngster wie Lisa Jensen, Pascale Neumann und Melanie Langfeldt sind nicht nur leistungsmäßig gut drauf, sondern bei der Abwehrarbeit schon richtig laut", lobt PTSV-Trainer Ingo Schütz die unüberhörbare Harmonie im Team. Im Gegensatz zum Vorjahr, in dem die zum Oberligisten TSV Altenholz gewechselte Torjägerin Melanie Bock für mehr als 50 Prozent aller Preetzer Treffer verantwortlich war, ist die Mannschaft mittlerweile wesentlich unberechenbarer. "Auch wenn die Presse von mir immer Namen für die Einzelkritik haben möchte, ist für mich eine tadellose Teamleistung am Schönsten."

 

Katja Ziesmer laboriert noch an Rückenproblemen, und Kreisläuferin Meike Reuss fällt beruflich bedingt aus, da in der Meierei Holtsee bis Weihnachten Hochkonjunktur herrscht. "Wir wollen uns auch ohne Meike zu Hause nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Außerdem sitzt ja Julia Wehrs als Joker immer direkt neben mir", plaudert Ingo Schütz aus dem Nähkästchen. "So eine Allrounderin wünscht sich jeder Trainer. Egal, auf welcher Position Bedarf besteht, wenn eine Situation kritisch wird, wechsele ich sofort Julia ein."

 

Gegen die geballte Kieler Routine folgt jetzt jedenfalls nicht nur die Reifeprüfung aller PTSV-Talente, sondern höchstwahrscheinlich ganz besonders eine echte Bewährungsprobe für Julia Wehrs als mögliche Matchwinnerin.

 

 
 
 
Punktspiel gegen SW Elmschenhagen / 19.11.06
 

„KN vom 21.11.06“

SW Elmschenhagen - HSG Holstein/Kronsh. II 14:18 (7:8)

 

Ohne Andrea Schütt (dreifacher Bänderriss) und Gaby Wilimzig (Grippe) fehlten den Elmschenhagenerinnen die Alternativen im Rückraum, obwohl Nadine Wilimzig als gelernte Linksaußen ihre Schwester gut vertrat. Holstein hatte in der zweiten Halbzeit die größeren Kraftreserven und konnte selbst die Rote Karte (55., dritte Zeitstrafe) gegen die starke Ines Böhrensen kompensieren. Die 19-jährige HSG-Flügelflitzerin Katja Sommerschuh überzeugte mit fünf Treffern.

 

Tore SWE: Ahrens (2), Borchert (1), Ernst (4), Wedekind (1), Westphal (1), Wilimzig (5).

Tore Holstein: Bernecker (3), Böhrensen (3), Clausen (1), Gemeinhardt (1), Kretzschmar (1), Lahann (1), Sommerschuh (5), Wefer (3).

 
 
 
Punktspiel gegen TuS Holtenau / 11.11.06
 

„KN vom 14.11.06“

HSG Holstein/Kronshagen II - TuS Holtenau 25:25 (13:8)

Mit diesem leistungsgerechten Remis im Stadtderby konnten sich die beiden Kieler Lokalrivalen gut anfreunden. Immerhin blieben sowohl Holstein als auch Holtenau im vierten Spiel in Serie ohne Niederlage. Angetrieben von Ines Böhrensen zeigte sich die HSG in der ersten Halbzeit von ihrer Schokoladenseite. Nach dem Seitenwechsel setzte das TuS-Trio mit Katrin Maukel, Dörte Krabbenhöft und Ines Heiden die stärkeren spielerischen Akzente.

Tore Holstein: Böhrensen (5), Gemeinhardt (2), Hansen (4), Kretzschmar (4), Lahann (2), Sell (4), Wefer (3), Weidner (1).
Tore TuS: Hedtstück (3), Heiden (4), Krabbenhöft (3), Maukel (8), Metz (3), Steinert (3), Niebuhr (1).

 
 
 
Punktspiel gegen HSG Hamdorf-Breiholz / 4.11.06
 

„SHZ vom 7.11.06“

Hamdorf/Breiholz überrascht angenehm

HSG Hamdorf/Breiholz – HSG Holstein/Kronshagen II 15:15 (9:8).

 

Riesenjubel bei Hamdorf/Breiholz, als Kirsten Löbzien unmittelbar vor dem Abpfiff das 15:15 erzielte und einen unerwarteten Punkt für die HSG gegen den Favoriten aus Kiel einfuhr. „Unsere Abwehr hat toll gekämpft und den starken Angriff der Kielerinnen in den Griff bekommen“, lobte die erfolgreiche Schützin Kirsten Löbzien aber auch die beiden HSG-Torhüterinnen Kerstin Koep und Claudia Johannsen, die maßgeblich an diesem Punktgewinn beteiligt waren.

 

Die HSG hatte nur eine kleine Schwächephase gleich nach dem Wechsel und fiel vom 9:8 auf 10:13 zurück. Beim 14:15 (57.) war der Anschluss wieder hergestellt und der verdiente Punkterfolg mit dem 15:15 eingefahren.

 

Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz: Wichmann (6/3), Löbzien (4/1), Hohnsbehn (2), Werner (2) und Marxen (1).

 

 

 

„KN vom 7.11.06“

HSG Hamdorf/Breiholz – HSG Holstein II 15:15

Das Schlusslicht aus Breiholz wartet zwar weiter auf den ersten Bezirksliga-Sieg, trotzte aber immerhin dem Tabellenvierten einen Teilerfolg ab. Rückraumspielerin Kirsten Löbzien lief im Schlussspurt zu großer Form auf, egalisierte die Kieler 15:12-Führung und rettete so ein leistungsgerechtes Remis. „Obwohl Holstein körperlich klar überlegen war, haben alle gegengehalten und super gekämpft. Nächste Woche in Wattenbek gewinnen wir“, wagt „Löwenherz“ Löbzien eine mutige Prognose. „Keine Frage, wer so aufopferungsvoll bis zur letzten Sekunde fightet wie die Breiholzerinnen, hat sich einen Punkt verdient“, staunte HSG-Linkaußen Sylke Hansen über die Moral der Gastgeberinnen.

Tore HSG: Böhrensen 2, Gemeinhardt 4, Hansen 2, Kretzschmar 2, Sell 2, Sommerschuh 2, Weidner 1

 

 
 
Punktspiel gegen Raisdorfer TSV / 14.10.06
 

„KN vom 17.10.06“

HSG Holstein II - Raisdorfer TSV 26:22 (13:9)

Perfekte Handball-Harmonie bei Holstein. Linksaußen Sylke Hansen meldet sich nach zweimaliger Babypause immer erfolgreicher zurück und passend zur Hochzeit von Melanie Bernecker am Sonntag ließen ihre Mannschaftskameradinnen auch ohne die etatmäßige Torjägerin mit zwei Punkten als Präsent die Glocken auf dem Parkett läuten. "Das war für alle ein toller Tag", frohlockte HSG-Trainer Andre Böhrensen. Gegen den wurfgewaltigen Rückraum mit Meike Sell, Grit Kretzschmar, Ines Böhrensen sowie Imke Wefer blieben die Raisdorferinnen chancenlos.

Tore Holstein: Böhrensen (4), Clausen (2), Hansen (2), Kretzschmar (3), Lahann (1), Sell (5), Sommerschuh (4), Wefer (4), Weidner (1).
Tore RTSV: Grit Ackermann (3), Ute Ackermann (2), Hanf (6), Hilgers (2), Ingermann (6), Koch (2), McAinsh (1).

 

 

 

„KN-Ostholsteiner Ausgabe vom 14.10.06“

Holstein/Kronshagen II - Raisdorf (Sa., 19 Uhr, Sporthalle Suchsdorfer Weg)

 

Preetz/Raisdorf - Dicke Luft herrschte im Kreis Plön nach dem Prestigederby der Frauen-Bezirksliga unter der Woche. Während die Handball-Welt beim Preetzer TSV spätestens seit dem Auswärtssieg wieder heil ist, gab es für den Raisdorfer TSV ein ordentliches Donnerwetter. Nach diesem reinigenden Gewitter wird sich am 5. Spieltag zeigen, ob die atmosphärischen Störungen behoben sind oder im weiteren Saisonverlauf weiteres Unheil droht.

 

Nachdem sich der aufgestaute Frust über die zuletzt wenig ruhmreiche Raisdorfer Gegenwehr zum klassischen Fehlstart mit 2:8 Punkten für Nils Kühl wie bei einem Blitzableiter entladen hatte, darf man auf den Charaktertest gegen die HSG Holstein gespannt sein. Wenigstens den Willen zu gewinnen, sollte die nicht nur intern kritisierte Mannschaft diesmal zeigen. Lediglich Rechtsaußen Maren Hilgers blieb als einzige Spielerin in guter Form von Vorwürfen verschont. Dass alle Raisdorferinnen besseren Handball bieten können als ausgerechnet im Nachbarschaftsduell gegen Preetz, wurde eigentlich oft genug unter Beweis gestellt. Fortan gilt es primär, Teamgeist auf dem Parkett und auf der Einwechselbank zu demonstrieren. Geht ein Ruck oder ein Riss durch den RTSV-Kader? Das bleibt die Frage, auf die es spätestens beim Abpfiff eine Antwort gibt.

 
 
 
Punktspiel gegen HSG Fockbek/Nübbel / 7.10.06
 
„SHZ vom 10.10.06“

Fockbek/Nübbel kämpft Holstein/Kronshagen nieder

HSG Fockbek/Nübbel – HSG Holstein/Kronshagen II 27:20 (12:9).

 

„Das Geburtstagskind Inga Milferstädt im Tor und die stabile Deckung waren der Grundstein zum Sieg“, freute sich HSG-Coach Reiner Heldt mit seinem Team weiter ganz vorne mit dabei zu sein. Schon in der ersten Halbzeit erkämpfte sich die HSG einen leichten Vorteil und legte ein 6:3 (12.) vor. Die Gäste kamen bis zum Seitenwechsel zwar zwischenzeitig auf zwei Treffer heran, mussten aber Fockbek/Nübbel zur Pause mit 12:9 den Vortritt lassen.

 

Eine Vorentscheidung fiel gleich nach dem Wechsel. Fockbek/Nübbel legte ein 15:10 (39.) vor, fing das Aufbäumen der Gäste beim 15:18 (48.) ab und baute die Führung wieder über 21:15 (50.) und 26:18 (57.) auf 27:20 aus.

 

Tore für Fockbek/Nübbel: D. Scheller (7), A. Scheller (6), Kurbjuhn (3), D. Sievers (3), Koberg (3), Bock (2), Staar (2) und Hüls (1).

 
 
„KN vom 10.10.06“

Fockbek/Nübbel - Holstein II 27:20 (12:9)

 

Die Fockbeker Talentschmiede erwischte die Holsteinerinnen auf dem falschen Fuß. Geburtstagskind Inga Milferstädt im Tor, die 19-jährige Spielmacherin Lone Kurbjuhn, Dorthe Scheller als Vollstreckerin sowie die Referees brachten Holstein zur Verzweiflung. "Die Schiedsrichter kamen wahrscheinlich von der Schulbank. Meine Mannschaft wirkte fast ohnmächtig. Die Niederlage ist verdient, doch deutlich zu hoch ausgefallen", sagte Holstein-Coach Andre Böhrensen.

 

Tore HSG: Bock (2), Hüls (1), Kurbjuhn (3), Kolberg (3), Annika Scheller (6), Dorthe Scheller (7), Sievers (3), Staar (2).

Tore Holstein: Böhrensen (5), Clausen (3), Gemeinhardt (1), Hansen (3), Kretzschmar (3), Lahann (2), Sell (1), Wefer (2).

 

 
 
Punktspiel gegen TSV Wattenbek / 24.9.06
 
 
„Handballnews TSV Wattenbek vom 26.9.06“

Nach 15 Minuten aufgehört Handball zu spielen.

Mit 18:22 (7:7) unterliegt die 1. Frauen in einem schwachen Bezirksligaspiel der HSG Holstein Kiel/Kronshagen II.

 

In den jeweils ersten 15 Minuten beider Halbzeiten sah es nach Handball aus, was die Wattenbekerinnen ablieferten. Vor allem in der ersten Halbzeit bekamen die Zuschauer schöne Angriffsaktionen zu sehen. Doch anschließend ging der Faden völlig verloren. Statt kühlen Kopf zu bewahren, wurde der 50%-Abschluss gesucht und in der Abwehr wurde die Mannschaft nicht nur nachlässig, sondern war dort in der zweiten Halbzeit das ein oder andere Mal gar nicht vorhanden.

Gegen eine absolut schlagbare Holsteiner Mannschaft war vor allem die doppelte Zeitstrafe und anschließender einfachen Zeitstrafe der Knackpunkt im Spiel. Aus einer 15:13-Führung (46.) wurde ein 15:18 Rückstand acht Minuten vor dem Spielende, den die Wattenbeker anschließend mit Ideenlosigkeit versuchten zu bekämpften. Ähnliches spielte sich bereits in der ersten Halbzeit ab, als Wattenbek 5:2 in Führung ging (16.), sieben Minuten später aber das Ergebnis beim 6:6 egalisiert war.
Die Form der Vorwoche erreichte diesmal niemand. Einzig die 7-m-Quote konnte verbesserte werden. Tanja zeichnete sich dabei mit fünf Treffern bei sechs versuchen als sichere Schützin aus.

Abhaken und nach Vorne schauen. In der Wattenbeker Situation darf man bei Holstein verlieren. Die guten Ansätze gilt es spielerisch weiter zu entwickeln, dann darf in Zukunft vielleicht auch wieder ein bisschen mehr erwartet werden.

 

 

„KN vom 26.9.06“

Holstein/Kronshagen II - TSV Wattenbek 22:18 (7:7)

 

"Wattenbek spielt zwar den schönsten Tempo-Handball der Bezirksliga, doch heute waren wir einen Tick schneller", freute sich Holsteins Pressesprecherin Sylke Hansen. HSG-Torhüterin Nicole Schirdewahn trieb die TSV-Schützen mit ihren Paraden zum Wahnsinn. Am Kreis wirbelte Meike Sell die Wattenbekerinnen durcheinander, Jela Gemeinhardt überzeugte mit toller Wurfausbeute. "Merkwürdig, warum wir nach der frühen 5:2-Führung aufgehört haben, Handball zu spielen", wunderte sich TSV-Trainer Andreas Juhra.

 

Tore Holstein: Bernecker (5/4), Böhrensen (1), Gemeinhardt (5/2), Kretzschmar (2/2), Sell (4), Sommerschuh (2), Wefer (3).

Tore TSV: Beck (1), Gabriel (1), Mordhorst (3), Neu (1), Potratz (7/6), Rademacher (3), Schmidt (1), Behnfeld (1).

 
 
 
Punktspiel gegen SV Hüttener Berge / 17.9.06

 

„Landeszeitung vom 19.9.06“

Abfuhr für den SV Hüttener Berge bei der HSG Holstein/Kronshagen II

HSG Holstein/Kronshagen II - SV Hüttener Berge 26:15 (13:8).

 

An der Niederlage gab es nichts zu deuteln: "Die waren in allen Belangen überlegen", hieß es von Hüttener Berges Trainer Thomas Lill, der seiner Mannschaft zumindest Kampfgeist bescheinigte. "Holstein/Kronshagen hat 60 Minuten Power-Handball gespielt. Wir dagegen konnten nicht wie die HSG durchwechseln, ohne einen Einbruch zu haben."

 

Nach dem 4:3 (11.) setzte sich der Gastgeber ab. Kurz vor der Halbzeit erhöhte Holstein/Kronshagen von 11:8 auf 13:8. In der 50. Minute war die Führung auf 23:13 angewachsen. "Britta Wessels hat im Tor gehalten, was zu halten war. Die HSG ist aber zu stark besetzt", war seine Torhüterin, so Thomas Lill, letztlich auch machtlos.

 

Tore für Hüttener Berge. Uhlmann (5), S. Hagge (5): Karpowski (3) und M. Hagge (2).

 

 

 

„KN vom 19.9.06“

HSG HolKro souverän

HSG Holstein/Kronsh. II - SV Hüttener Berge 26:15 (13:8)

 

"Ein sanfter Saisonstart", fand Sylke Hansen, die den Krabben-Kader nach ihrer Baby-Pause ab sofort verstärkt. Die Ascheffelerinnen hatten - ohne selbst zu enttäuschen - keine Chance. Grit Kretzschmar, Katja Sommerschuh sowie Sina Kohbrok waren bei ihrem Debüt gut aufgelegt. Für uns gibt es keinen Grund die Köpfe hängen zu lassen", nahm SVH-Trainer Thomas Lill den Klassenunterschied gelassen hin.

 

Tore Holstein: Bernecker (9/6), Böhrensen (4), Clausen (3), Kohbrok (1), Kretzschmar (1), Lahann (5), Sommerschuh (3).

Für SVHB: Merle Hagge (2/2), Svenja Hagge (5), Karpowski (3), Uhlmann (5).

 

 

 

„KN-Eckernförder Ausgabe vom 16.9.06“

Späte Premiere für Hütten

 

Ascheffel - Auf geht's! Nachdem die Premiere der Handballerinnen vom SV Hüttener Berge in der Vorwoche auf Grund eines Verlegungsantrags des TuS Holtenau verschoben wurde, startet der Bezirksligist nun in die Saison. Die ersten Ergebnisse der Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt haben der Mannschaft von Thomas Lill Mut gemacht. Zwar als Außenseiter aber nicht chancenlos fahren die Ascheffelerinnen morgen zur HSG Holstein Kiel/Kronshagen II (Anwurf 16.30 Uhr).

 

Im Gegensatz zum SVH konnten die Krabben allerdings kräftig aufrüsten. Mancher Kieler munkelt sogar, das Bezirksliga-Team sei mit Grit Kretzschmar, Anja Möller, Melanie Bernecker, Ines Böhrensen und Maike Sell stärker als die eigene erste Mannschaft in der Oberliga. "Eine Niederlage wäre natürlich keine Überraschung. Der Gegner hat einfach mehr personelle Möglichkeiten, aber freiwillig geben wir garantiert nicht auf", sagt Thomas Lill. Mit Anette Hansen (Meniskusoperation), Doris Hansen (Oberschenkelprobleme) und Mona Steger (Knieblessur) müssen drei angeschlagene Leistungsträgerinnen versuchen, möglichst lange durchzuhalten.

 

 

 
Saisonvorbericht

 

„KN vom 7.9.06“

HSG Holstein/Kronshagen II

Die Kielerinnen waren in der letzten Saison für jede Überraschung gut - positiv wie negativ. Dem klassischen Fehlstart mit fünf Niederlagen folgte zwar ein energischer Zwischenspurt, aber ähnliche Formschwankungen darf man sich nicht mehr erlauben, falls man die Kurve nach oben ohne das oft obligatorische Wechselbad der Gefühle kriegen will. "Die Konkurrenz schläft nicht und die Saison wird sehr hart. Konditionell sollten wir fit sein und spielerisch wurden die schnelle Mitte und Tempogegenstöße einstudiert. Es wird höchste Zeit endlich mal die 30-Tore-Schallgrenze zu knacken", schlägt Andre Böhrensen forsche Töne an.

Kader
Tor: Nadine Kroll, Anja Möller, Nicole Schirdewahn
Feld: Melanie Bernecker, Melanie Bletsch, Ines Böhrensen, Claudia Clausen, Elisabeth Eiling, Jela Gemeinhardt, Sylke Hansen, Sina Kohbrok (eigene A-Jugend), Grit Kretzschmar (HSG Tarp/Wanderup) Maike Lahann, Veronika Pavlovic, Maike Sell, Katja Sommerschuh (eigene A-Jugend), Imke Wefer, Kristin Weidner.

Abgänge: Mylena Mordhorst (Australien), Stefanie Preer (Karriereende), Birgit Sievertsen, Katharina Kaar (unbekannt).

Trainer: Andre Böhrensen (im 2. Jahr).
Meisterschaftsfavoriten: TuS Holtenau, MTSV Olympia Neumünster II.
Zielsetzung: Platz 4 bis 6.