Presseberichte HSG 2.Frauen
Saison 2006/07
„KN vom 9.6.07“
SWE
und Post trumpften im Handball-Pokal auf
Mit
Abschluss der vierten Runde im DHB-Pokal ist der Handball-Bezirk Ost
Geschichte: Im letzten Kapitel blieben faustdicke Überraschungen nicht aus.
Favoritenstürze gab es vor allem bei den Frauen. So warf
der Post- und Telekom SV Kiel/Kronshagen als Kreisligist immerhin
Landesliga-Nachrücker SV Mönkeberg klar mit 24:18 ebenso aus dem Pokal, wie der
Suchsdorfer SV als Ex-Bezirksklassist den Preetzer TSV - allerdings deutlich
knapper mit 20:18.
Mit einem 20:17-Sieg im Lokalderby gegen die HSG Holstein
Kiel/Kronshagen II qualifizierte sich SW Elmschenhagen für die erste Runde auf
Landesebene am 3. Oktober. Die kurze Deckung von Natalie Westphal gegen
HSG-Leistungsträgerin Ines Böhrensen war dabei das erfolgreiche taktische
Konzept. Torhüter Beate Poltrock und Spielmacherin Viola Sörensen avancierten
zu weiteren Trümpfen, die für Elmschenhagen stachen. "Ein toller
Pokalfight, in dem wir Holstein niederkämpfen konnten", resümierte
SWE-Trainer Sven Sörensen. Den "Krabben" kostete die Torflaute den
Sieg. Nur Meike Sell leistete sich zumindest keinen Fehlwurf vom
Siebenmeterpunkt. Imke Wefer erzielte zwar fünf Treffer, gönnte sich aber auch
etliche Fahrkarten. "Elmschenhagen machte seinem Namen als Favoritenschreck
alle Ehre und wir einfach zu viele technische Fehler", gratulierte HSG-Linksaußen
Sylke Hansen fair.
„Holsteinischer Courier vom 3.4.07“
Wattenbek
darf von der Oberliga träumen
Im Duell um den zweiten Platz zur Oberliga-Aufstiegsrunde
gab es keinen Sieger, aber einen Gewinner. Der TSV Wattenbek qualifizierte sich
als Tabellenvierter der Frauenhandball-Bezirksliga für die Ausscheidungsspiele
zur höchsten Spielklasse des Landes.
Neumünster - Da neben Wattenbek (21:28 beim MTSV Olympia
Neumünster II) auch der SV Tungendorf (15:24 gegen die HSG Holstein
Kiel/Kronshagen II) am letzten Spieltag patzte, durfte das Juhra-Team doch noch
jubeln.
SVT
- Holst./Krons. II 15:24
Von einem "Rückfall in alte Zeiten" (O-Ton)
sprach SVT-Trainer Mario Schlüter nach der Pleite gegen den Vizemeister, die
zwar um ein paar Tore zu hoch, unterm Strich aber völlig verdient ausfiel. In
der 17. Minute führte Tungendorf noch mit 7:5, und Rot-Blau durfte vom Aufstieg
träumen, doch dann fingen sich die "Krabben". Als Holstein/Kronshagen
II dann zwischen der 41. und 50. Minute von 12:13 auf 14:19 wegzog, war die
Partie entschieden und besagte Träume dahin. Grund für die Niederlage war die
katastrophale Chancenverwertung des SVT, der schon beim 7:5 zwei Siebenmeter
und drei Tempogegenstöße nicht verwandelt und somit den Gegner im Spiel
gehalten hatte.
Vor allein aber die zweite Hälfte ärgerte Schlüter:
"Wir haben zum Schluss des Spiels aufgegeben. Das darf in eigener Halle
nicht passieren. Verlieren kann man auch mit Anstand, dies war aber nicht zu
erkennen." Mit dem fünften Tabellenplatz darf man in Tungendorf aber
dennoch mehr als zufrieden sein.
SV Tungendorf: Säring - Spethmann (2), Schlüter (6), Klopp
(1), Berg, Jendritzka, Roloff (5), Behmerburg (1), Korten, Söth.
„KN vom 3.4.07“
20:19
- Frenetischer Jubel in Ascheffel
SV
Tungendorf - HSG Holstein II 15:24
(8:10)
Wattenbek - Im Fernduell der Verlierer gab es doch noch
einen Gewinner unter den Handballerinnen der Frauen-Bezirksliga: Trotz einer
Niederlage in Neumünster nimmt der TSV Wattenbek neben Meister HSG
Fockbek/Nübbel die Option zur Oberliga-Aufstiegsrunde wahr, da sich der SV
Tungendorf eine Heimschlappe gegen die HSG Holstein II leistete.
Tränen flossen in Tungendorf schon vor dem Anwurf wegen der
Verabschiedung von fünf Spielerinnen. Beim Abpfiff hielt sich die Enttäuschung
nach zuvor acht Siegen in Serie eher in Grenzen. "Kiel war als Vizemeister
klar eine Klasse besser. Wir dagegen im Hinterkopf einfach zu gehemmt",
kommentierte SVT-Trainer Mario Schlüter.
Tore SVT: Behmerburg (1), Berg (1), Roloff (5), Söth (1),
Schlüter (5), Spethmann (2).
Tore Holstein: Schurad (6), Böhrensen (2), Hansen (5),
Lahann (5), Wefer (4), Sievertsen (1), Mertner (1).
„KN-Holsteiner Ausgabe vom 31.3.07“
Furioses Herzschlag-Finale in der Handball-Bezirksliga.
Gänsehaut ist nicht nur im Fernduell der Frauen um die
Aufstiegsrunden-Teilnahme zur Oberliga zwischen den Wattenbekerinnen und
Tungendorferinnen beim spektakulären Saisonausklang garantiert. Obwohl die
Tungendorferinnen im Fernduell um die Oberliga-Qualifikation auf Neumünsteraner
Nachbarschaftshilfe hoffen, muss man natürlich erst einmal selbst seinen Anteil
mit einem Heimsieg über die HSG Holstein II dazu leisten und im Umkehrschluss
insofern Olympia den Weg zur Vize-Meisterschaft ebnen. "Gefeiert wird nach
dem Saisonfinale auf alle Fälle", berichtet SVT-Trainer Mario Schlüter.
Vor der "Schlacht am kalten Büfett" dürfte der heiße Kampf auf dem
Parkett appetitanregend sein.
„Holsteinischer Courier vom 28.3.07“
Holstein
II - Olympia II 20:23
Neumünster - Es wird noch einmal richtig spannend! Zwar
sind in der Frauenhandball-Bezirksliga nach dem vorletzten Spieltag fast alle
Würfel gefallen, aber eben nur fast. Für den TSV Wattenbek und den SV
Tungendorf geht es nämlich am kommenden Wochenende um den noch freien zweiten
Platz für die Oberliga-Aufstiegsrunde.
Wattenbek gewann das Kreisderby gegen Absteiger SG Wift mit
26:21, Tungendorf siegte beim Preetzer TSV mit 19:14. Der MTSV Olympia II
machte indes die HSG Fockbek/Nübbel durch seinen 23:20-Auswärtserfolg bei der
HSG Holstein/Kronshagen II zum vorzeitigen Meister.
Mit diesem Auswärtserfolg revanchierte sich Olympia II
nicht nur für die 21:23-Hinrundenniederlage, sondern machte zugleich auch die
HSG Fockbek/Nübbel zum letzten Meister der sich auflösenden Bezirksliga. Und
mehr noch: Am kommenden Wochenende werden die Schützlinge von Coach Thorsten
Möller unfreiwillig zum Zünglein an der Waage, wenn es um den zweiten zu
besetzenden Aufstiegsrundenplatz zwischen Wattenbek und dem SVT geht. Zudem
können die "Frettchen" theoretisch selbst noch den Sprung auf Platz 2
schaffen. Grund dafür war der verdiente Sieg gegen die "Krabben", der
sich jedoch erst gegen Ende der zweiten Halbzeit ankündigte, als Olympia II von
17:18 (52.) auf 17:22 (57.) davonzog und danach auch die letzten Minuten in
doppelter Unterzahl unbeschadet überstand. Nach dem 4:0 für
Holstein/Kronshagen. II (7.) hatte es noch düster ausgesehen. "Aber es
haben alle Verantwortung übernommen, und außerdem hat Yvonne Matalewski im Tor
Holstein II den letzten Nerv geraubt", freute sich Möller über die
geglückte Revanche.
Olympia II: Matalewski, Tiesmeyer - Schindlbeck (1), Hack
(4), Ruzic, Redmer, Dencker (8), Reimers (3), Reincke, S. Witten, M. Witten
(4), Michler (3), Wurr.
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen II -Olympia Neumünster II (So, 17.15 Uhr)
Die erneute Vize-Titel der Vorjahre wäre für Olympia
weitaus größer wertzuschätzen als eine "goldene Ananas". Allerdings
hilft dem Tabellendritten im Verfolgerduell bei der zweitplatzierten HSG
Holstein nur ein Sieg mit drei Treffern Differenz. Im Hinspiel vergeigten wir
sogar einen Neun-Tore-Vorsprung. Das darf uns natürlich nicht noch einmal
passieren", erinnert sich MTSV-Trainer Thorsten Möller.
„KN vom 20.3.07“
SG
Wift - HSG Holstein II 21:32
Das einjährige Intermezzo zwischen der SG Wift und Trainer
Harald Feindt endet erst am 31. März, doch jetzt schon mit dem freien Fall in
die Kreisoberliga. "Hier ist niemand mehr motiviert. Im Kader bröselt
alles auseinander", sprach wenigstens SG-Kapitän Nina Langowski Klartext.
"Solche Probleme kennen wir nicht, sondern hoffen auf Kieler Schützenhilfe
in punkto Meisterschaft", kommentierte HSG-Coach Andre Böhrensen die
Ambitionen beim Tabellenzweiten. Nachfolger auf der Holstein-Trainerbank wird
sein Vorgänger Jens Grabowski.
Tore Wift: Langowski (3), Liersch (1), Lorbeer (3), Möller
(4), Poggensee (2), Laura Schwarzkopf (2), Lina Schwarzkopf (6),
Tore Holstein: Schurad (8), Böhrensen (5), Gemeinhardt (1),
Hansen (3), Sell (3), Sommerschuh (8), Wefer (3), Mertner (1).
„Holsteinischer Courier vom 20.3.07“
21:32
- WiFT ist nicht zu retten
Nun
ist es amtlich: Die Handballfrauen der SG Wift starten nach der
21:32-Niederlage gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen II
ab
der neuen Saison nur noch im Kreis.
Wift
- Holstein/Kro. II 21:32
Nun ist die SG Wift auch rein rechnerisch nicht mehr zu
retten, da das punktemäßig noch einholbare Team vom SV Hüttener Berge den
direkten Vergleich gegen Blau-Weiß mit zwei Siegen klar für sich entschieden
hat. Die Mannschaft von Noch-Trainer Harald Feindt hielt gegen die Kieler
"Krabben", die immer noch auf den Meistertitel spekulieren, zumindest
bis zum Seitenwechsel achtbar mit. "Für die Tabellenkonstellation war das
noch ganz okay", berichtete SG-Sprecherin Nina Langowski, die gemeinsam
mit ihrem Team bis zum 6:6 in der 19. Minute voll mithielt. Auch beim 11:14 zur
Pause schien noch alles machbar, doch der Einbruch folgte direkt nach dem
Wiederanpfiff. In der 42. Minute stand es 14:20, und damit war die Messe
gelesen. „Holstein II hatte eine doppelte Bank, und wir waren mit der Kraft am
Ende", kannte Langowski die Gründe für die 14. Saisonpleite, die
Wittorf/FTN endgültig in die nach dem Sommer neu zu gründende Kreisoberliga
schickt.
SG Wift: Sacher, Storm - Li. Schwarzkopf (6), Lau.
Schwarzkopf (2), Lorbeer (3), N. Langowski (3), Liersch (1), Poggensee (2),
Möller (4), Omnitz.
„KN vom 13.3.07“
Holstein
II Derbysieger
TuS
Holtenau - Holstein II 21:26 (11:14)
Die "Krabben" waren beim Stadtderby bis in die
Haarspitzen motiviert. "Wenn es nicht jetzt mit der Meisterschaft klappt,
wann sonst", sagte die vor Spielwitz sprühende HSG-Linksaußen Sylke
Hansen. Bis zum 18:19 hielt der Lokalrivale die Prestigepartie offen, doch als
TuS-Trainer Tim Dahmke seiner Torjägerin Dörte Krabbenhöft eine Verschnaufpause
gönnte, nutzten Meike Sell, Ines Böhrensen und Imke Wefer diese Chance.
Tore TuS: Hedtstück (3/3), Heiden (2), Krabbenhöft (8),
Metz (3/2), Schneemann (4), Schröter (1).
Tore HSG: Böhrensen (5), Hansen (6/1), Sell (7/2),
Sommerschuh (1), Wefer (4), Sievertsen (3).
HSG
Holstein Kiel II - SW Elmschenhagen
21:25
"Herzlichen Glückwunsch. Die Elmschenhagenerinnen
waren nicht nur besser und bissiger als wir, sondern mausern sich immer mehr
zum Favoritenschreck", gratulierte HSG-Linksaußen Sylke Hansen dem
Lokalrivalen zum Sieg. Mit taktischer Raffinesse setzten SWE-Defensivkünstlerin
Patricia Ahrens und die offensiv überragende Tanja Wedekind auf Rechtsaußen den
Meisterschaftsanwärter schachmatt.
Tore Holstein: Schurad (4), Gemeinhardt, Hansen,
Sommerschuh, Wefer, Sievertsen (je 2), Sell (6), Koennecke (1).
Tore SWE: Ahrens (4), Albrecht (1), Ernst (6), Münster (1),
Sörensen (3), Wedekind (5), Westphal (1), Wilimzig (4).
Titelrennen wird zum Zweikampf
HSG Holstein II - Hamdorf/Breiholz 23:15
Neumünster -
Rosenmontags-Stimmung bei Spitzenreiter HSG Holstein und in Fockbek.
Sportlicher Aschermittwoch dagegen für Olympias Handballerinnen. Nach der
Niederlage gegen den Lokalrivalen SG Wift haben sich die Neumünsteranerinnen
aus dem Dreikampf um die Bezirksliga-Meisterschaft verabschiedet.
Ohne Spielmacherin Astrid Marxen
und mit einer am Finger lädierten Torjägerin Kerstin Löbzien hielten die
Breiholzerinnen beim Tabellenführer nur eine Halbzeit mit. Die Holsteinerinnen
Nicole Schirdewahn, Meike Sell sowie Anja Möller waren dagegen in punkto
Kondition und Kreativität spitze. Vor allem Ines Böhrensen spielte
"bärenstark", berichtete Holsteins Linksaußen Sylke Hansen.
Tore Holstein: Schurad (3), Böhrensen (6), Clausen (2),
Gemeinhardt (3), Hansen (1), Sell (3), Sommerschuh (3), Sievertsen (1),
Merthner (1).
Tore Hamdorf: Bajorat (3), Kühl (3), Löbzien (4), Staben
(1), Werner (1), Wichmann (2), Promp (1).
Nur
eine Halbzeit mitgehalten
Hamdorf/Breiholz
verliert 15:23 in Kiel
Rendsburg - Die Überraschung blieb aus. Die HSG
Hamdorf/Breiholz unterlag beim neuen Spitzenreiter der Handball-Bezirksliga der
Frauen, HSG Holstein/Kronshagen II, mit 15:23 (9:11) und hat als Siebter nur
noch drei Punkte Vorsprung vor den Abstiegsrängen. In der ersten Halbzeit
konnte die HSG in Kiel gut mithalten. Holstein gelang es vor der Pause nicht,
sich entscheidend zu lösen. "Wir sind schwach in die zweite Halbzeit
gestartet. Wir wollten aus einer starken Deckung heraus kontern, doch
Holstein/Kronshagen II nutzte die Chancen eiskalt und verhinderte so unsere
Gegenstöße«, sagte HSG-Spielerin Kirsten Löbzien. Die Kielerinnen legten bis
zur 45. Minute ein 19:10 vor. Die HSG Hamdorf/Breiholz gab sich zwar nicht
verloren, doch der Rückstand war zu groß, um das Spiel in den letzten 15
Minuten noch aus dem Feuer zu reißen.
Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz: Löbzien (4), Bajorat (3),
Kühl (3), Wichmann (2), Staben (2) und Werner (1).
„KN vom 13.2.07“
Raisdorfer
TSV - HSG Holstein II 21:25
"Holstein hatte einfach den größeren
Siegeswillen", stellte RTSV-Trainer Nils Kühl fest. Ein Aktivposten wie
Grit Ackermann reichte Raisdorf nicht, um die Heimniederlage zu verhindern.
Entgegen sonstiger Gepflogenheit nahmen die Kielerinnen den abstiegsbedrohten
Gegner nicht auf die leichte Schulter, sondern untermauerten dank des
Durchsetzungsvermögens von Melanie Schurad, Ines Böhrensen und Imke Wefer ihre
Titelambitionen.
Tore RTSV: Grit Ackermann (5), Ute Ackermann (8), Faust
(1), Hanf (2), Ingermann (4), Heider (1).
Tore Holstein: Schurad (4), Böhrensen (4), Clausen (1),
Hansen (2), Lahann (2), Sell (1), Sommerschuh (2), Wefer (5), Sievertsen (3),
Merthner (1).
„KN-Ostholsteiner Ausgabe vom 10.2.07“
Raisdorferinnen lassen sich nicht unterkriegen
Raisdorf/Preetz - In der
Frauen-Bezirksliga geht es für die Handballerinnen aus dem Kreis Plön im Abstiegskampf
von Woche zu Woche mehr um die Wurst. Nachdem sich zuletzt beide Lokalrivalen
im direkten Duell die Punkte madig machten, will sich am 16. Spieltag weder der
Raisdorfer TSV als Vorletzter vom Top-Favoriten HSG Holstein/Kronshagen II noch
der Tabellenachte Preetzer TSV in Breiholz die Butter vom Brot nehmen lassen.
Raisdorfer TSV - Holst./Kronsh. II (So., 16.30,
Uttoxeter-Halle)
Trotz des zweiten Tabellenplatzes stuft man die HSG
Holstein II keineswegs als übermächtige Mannschaft ein. Beide Saisonniederlagen
büßte der Meisterschaftsanwärter bisher gegen vermeintliche Außenseiter wie die
SG Wift und den SV Hüttener Berge ein. Auch die Raisdorferinnen sollten
deshalb, statt vor Ehrfurcht zu erstarren, selbstbewusst ihre Siegchance
suchen. "Wir treten die Flucht nach vorn an", verrät RTSV-Trainer
Nils Kühl sein Erfolgsgeheimnis, mit dem er Holsteins Beton-Abwehr aushebeln
will. Neben Sandra Heider ist Grit Ackermann ein steter Unruheherd, wenn es
gilt, Lücken zu reißen. Zudem kann ihre Schwester Ute nach einer
Weisheitszahn-Operation wieder gewohnten Biss zeigen. "Auch ohne Ball
müssen alle immer beweglich bleiben. In Bestbesetzung habe ich Alternativen
genug, um sonst jeder Spielerin mal eine kleine Verschnaufpause zu gönnen.
" Verfällt man in den alten Fehler und reibt sich durch Einzelaktionen
auf, dürfte es der RTSV allerdings schwer haben.
„Landeszeitung vom 26.1.07“
Ausflug
nach Kiel endet mit Niederlage
Fockbek/Nübbel
unterliegt 23:26 im Spitzenspiel
Rendsburg - Voller Zuversicht war die HSG Fockbek/Nübbel
zum Spitzenspiel der Handball-Bezirksliga der Frauen zum Verfolger HSG
Holstein/Kronshagen II gefahren. Der Ausflug nach Kiel endete aber anders als
erwartet. Am Ende verlor die HSG 23:26 (10:13).
"Wir sind auf einen sehr bissigen Gegner gestoßen.
Letztlich waren die vielen technischen Fehler, aber auch zahlreiche vergebene
klarste Torchancen die Ursache für die Niederlage", sagte HSG-Trainer
Reiner Heldt nach Spielschluss. Nach sechs Minuten hieß es 4:3 für die HSG, die
aber beim 7:8 (21.) den Kielerinnen den Vortritt lassen musste. Bis zur Pause
war der Rückstand der HSG auf 10: 13 angewachsen. Bis Mitte der zweiten
Halbzeit gelang es der HSG mit 13:15 (38.) und 16:18 (45.) die Partie offen zu
halten. Erst als Holstein/Kronshagen II mit 22:19 (55.) in Führung ging,
häuften sich die Fehler bei der HSG. Die Kielerinnen spielten in der
Schlussphase ihre ganze Routine aus.
Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: A. Scheiter (7), D.
Scheller (5), Krischewski (5), Kurbjuhn (2), Bock, Staar, Sievers und Schwanke
(je 1).
„KN vom 27.1.07“
HSG
Holstein bremste Spitzenreiter
Kiel - In der vorgezogenen Top-Partie vom 15. Spieltag
besiegten die Handballerinnen des Tabellenzweiten HSG Holstein Kiel/Kronshagen
II am Donnerstag Herbstmeister HSG Fockbek/Nübbel mit 26:23 (13:10). Durch den
Sturz des Spitzenreiters wurde die - Spannung in der Frauen-Bezirksliga noch
einmal gesteigert.
"Wir haben nicht die erforderliche Leistung gebracht,
um so ein Spitzenspiel zu gewinnen", gratulierte Fockbeks Trainer Reiner
Heldt fair zum Erfolg. Die Zweikämpfe zwischen der Kielerin Ines Böhrensen und
Annika Scheller gehörten zu den Höhepunkten, aber insgesamt spielten die
Gastgeberinnen wie aus einem Guss. "Wir haben gerade einen guten Lauf
", sagte Linksaußen Sylke Hansen den Heimsieg. Aus einer Mannschaft ohne
Schwachpunkte ragte neben Torhüterin Nadine Kroll auch Melanie Schurad als
souveräne Spielmacherin heraus.
Tore Holstein: Schurad (2), Böhrensen (5), Clausen (1), Hansen
(4), Lahann (4), Sell (5), Sommerschuh (3), Wefer (2).
Tore Fockbek: Bock (1), Kurbjuhn (2), Annika Scheller (7),
Dorthe Scheller (5), Schwanke (1), Sievers (1), Staar (1), Krischewski (5).
„Landeszeitung vom 25.1.07“
Gelingt
Fockbek der dritte Streich?
Fockbek - Kiel ist bestimmt heiß auf uns. Das Hinspiel
haben wir mit 27:20 gewonnen, im Pokal haben wir sie geschlagen. Ein drittes
Mal wollen die bestimmt nicht verlieren." Rainer Heldt, Trainer der HSG Fockbek/Nübbel, rechnet mit
einem ganz heißen Kampf im heutigen Spitzenspiel der Handball-Bezirksliga der
Frauen. Tabellenführer Fockbek/Nübbel (22:6 Punkte) ist heute Abend beim
Zweiten HSG Holstein Kiel/Kronshagen II (20:8) zu Gast. "Wir fahren nicht
nach Kiel, um dort die
Punkte abzugeben," sagt Heldt, der allerdings das
Problem hat, wahrscheinlich auf die verletzte Dorte Scheller verzichten zu
müssen.
„Handballnews TSV Wattenbek vom 25.1.07“
1.Frauen unterliegt der Krabbenreserve in einem spannenden Spiel
24:26
Ein sehenswertes und spannendes Spiel mit
offenem Schlagabtausch lieferte sich der TSV Wattenbek mit der HSG Holstein
Kiel/Kronshagen II. Das Spiel hätte eigentlich keinen Sieger verdient gehabt.
Den Ausschlag pro Holstein gab unterm Strich
die große Routine der ehemaligen Holstein-Größen, allen voran Meike Sell (7
Tore). Den TSV-Mädels fehlte im es Angriff einfach an Durchschlagskraft vor
allem im Rückraum gegen die gute Abwehr der Gäste. Die ersten fünfundzwanzig
Minuten bestimmte der TSV und lag bereits drei Tore in Führung (10:7, 19.).
Doch kurz vor der Pause nutzte die HSG die Sorglosigkeit der Gastgeberinnen und
glich die 13:11-Führung aus der 28. Spielminute mit dem Pausenpfiff aus.
Den Start in die zweiten dreißig Minuten
verschlief Wattenbek dann komplett, verlor die Anfangsviertelstunde mit 5:9 und
lag mit 18:22 (48.) und 19:23 (48.) im Hintertreffen. Dennoch gaben die
Wattenbekerinnen nicht auf, stellte ihre Defensive auf eine offensive 3:3
Deckung um und konnten den umjubelten 23:23-Ausgleich (52.) durch beherzte
Abwehrarbeit erzielen.
Die Abwehr stand auch die restlichen 8 Minuten
stabil und das ein oder andere Mal wurden noch freie Bälle erkämpft, doch
Kapital konnte der TSV nicht mehr daraus schlagen: im Angriff versagte jetzt die
komplette Riege und Holsteins Keeperin lief zur Hochform auf. Nur noch einmal
bugsierte Wattenbek die Lederkugel in das Holsteingehäuse. Einfach zu wenig.
Die HSG setzte noch drei Treffer ins Schwarze und beendete ein umkämpftes aber
absolut faires Spiel (je nur eine Zeitstrafe pro Team) als Sieger.
„KN vom 23.1.07“
HSG
Holstein/Kronshagen II trumpfte in Wattenbek auf
Kiel - Orkantief "Kyrill" ist überstanden. Auch
in der Frauen-Bezirksliga herrscht wieder Ruhe nach dem Sturm. In den Hallen
setzten sich durchweg die favorisierten Handballerinnen durch. Der
Holstein-Sieg in Wattenbek war sicherlich der Höhepunkt des 14. Spieltages. Die
Flaute über Wittorf, Elmschenhagen, Raisdorf und Preetz setzte sich fort.
TSV
Wattenbek - Holstein/Kronshagen II 24:26
Beide Teams boten den zahlreichen Zuschauern in einem
hochklassigen Spitzenspiel Handball vom Feinsten geboten. "Glückwunsch an
Holstein. Die Mannschaft mit der größeren Routine hat verdient gewonnen",
gratulierte TSV-Trainer Andreas Juhra fair. Annika Jappe sorgte beim Gastgeber
zwar für die spielerischen Höhepunkte, doch gegen die Raffinesse von
HSG-Kreisläuferin Maike Sell und die Klasse von Rückraumstrategin Ines
Böhrensen war kein Kraut gewachsen.
Tore TSV: Beck (4), Gabriel (1), Jappe (6), Mordhorst
(3/1), Neu (1), Potratz (5/3), Rademacher (3), Schmidt (1).
Tore Holstein: Schurad (2), Böhrensen (5), Gemeinhardt (3),
Hansen (2), Lahann (4), Sell (7), Sommerschuh (1), Sievertsen (2).
„Holsteinischer Courier vom 23.1.07“
Wattenbek
– HSG Holstein/K. II 24:26
Der TSV Wattenbek verabschiedet sich langsam, aber sicher
aus der Spitzengruppe der Handball-Bezirksliga der Frauen. Das Juhra-Team
unterlag im Spitzenspiel des Wochenendes der HSG Holstein/Kronshagen II mit
24:26 und ist vorerst nur noch Fünfter.
Es war ein sehenswertes und spannendes Spiel mit offenem
Schlagabtausch, das unterm Strich wohl keinen Sieger verdient hatte. Den
Ausschlag "pro Holstein/Kronshagen II" gab letztlich die große
Routine der ehemaligen Regionalligagrößen, allen voran von Meike Sell mit
starken sieben Treffern. "Uns fehlte im Rückraum einfach die
Durchschlagskraft gegen die gute Abwehr der Gäste", musste TSV-Coach
Andreas Juhra offen gestehen. Zwar führte sei ne Mannschaft zwischenzeitlich
mit 10:7 (19.), doch danach kam die HSG-Reserve stärker auf und war vor allem
in der zweiten Hälfte ab der 34. Minute (15:17) permanent mit zwei Treffern
vorn. Dass sich Wattenbek noch einmal zum 23:23 herankämpfte (52.), war am Ende
wertlos. "Ein Tor in den letzten acht Minuten war dann einfach zu
wenig", so Juhra.
Wattenbek: Bielefeldt - Potratz (6/3), Neu (1), Beck (4),
Schmidt (1), Jappe (6), Rademacher (3), Gabriel (1), Mordhorst (3/1), Plambeck.
„Landeszeitung vom 16.1.07“
Hüttener
Berge überrascht
Holstein/Kronshagen
II bezwungen / Fockbek/N. bleibt vorn
Rendsburg - Spitzenreiter HSG Fockbek/Nübbel war der große
Gewinner des 13.Spieltages in der Handball-Bezirksliga der Frauen. Er setzte
sich beim SV Tungendorf mit 20:13 (9:6) durch und festigte seine
Tabellenführung. Überraschende Hilfe erhielten die Fockbekerinnen dabei durch
den SV Hüttener Berge. Das bisherige Schlusslicht brachte das Kunststück fertig
und nahm Verfolger HSG Holstein/Kronshagen beim 21:20 (12:12) beide Punkte ab.
SV
Hüttener Berge - HSG Holstein/Kronshagen II 21:20 (12:12).
Einmal mehr war Hüttener Berges Torfrau Britta Wessels der
Matchwinner. "Was sie gehalten hat, war einfach toll. Sie hat Holstein
regelrecht entnervt", lobte Hüttener Berges Coach Thomas Lill seine
Torfrau. Doch das gesamte Team überzeugte. "Meine Mannschaft hat sich
ihrer kämpferischen Tugenden besonnen. Das war der Schlüssel zum Erfolg",
so Thomas Lill, der aber auch einräumte, "ein wenig Glück gehabt zu haben".
In der völlig offenen Partie war es meist der Gast, der
einen Treffer vorlegte, aber stets legte Hüttener Berge nach. Eine
Schrecksekunde gab es in der 50. Minute. Spielmacherin Anette Hansen, gerade
erst genesen, verletzte sich erneut. Julia Karpowski brachte ihr Team erstmals
mit 21:20 in Führung. Noch war aber eine Minute zu spielen, doch Britta Wessel
zeigte noch eine Glanzparade und verhinderte den möglichen Ausgleich der Gäste.
Tore für den SV Hüttener Berge: Uhlmann (5), Theede (4),
Karpowski (4), A. Hansen (3), S. Hagge (3) und D, Hansen (2).
„KN vom 16.1.07“
Hüttener
Berge stellen Holstein II ein Bein
Kiel - Von einer fünfköpfigen Spitzengruppe der
Frauen-Bezirksliga leistete sich am 13. Spieltag nur die zweitplatzierte HSG
Holstein II beim bisherigen Schlusslicht SV Hüttener Berge einen Fehltritt.
SV
Hüttener Berge HSG Holstein II 21:20
Ohne HSG-Trainer Andre Böhrensen und Ehefrau Ines
(verhindert) bestätigten sich deren böse Vorahnungen. "Geballtes
Unvermögen", vermeldete Holstein-Spielerin Sylke Hansen die faustdicke
Überraschung. "Wir haben uns einlullen lassen und waren geschlossen
schlecht." Svenja Hagge schnappte den Kielerinnen in der Schlussphase
zweimal den Ball vor der Nase weg, um erst selbst zum 20:20 zu egalisieren und
dahn Kreisläuferin Julia Karpowski beim Siegtreffer einzusetzen.
Tore SVH: Anette Hansen (3), Doris Hansen (2), Hagge (3),
Karpowski (4), Uhlmann (5), Thede (4).
Tore HSG: Schurad (3), Gemeinhardt (1), Hansen (4),
Kretzschmar (2), Seil (2), Sommerschuh (2), Wefer (3), Koennecke (1),
Sievertsen (2).
„KN-Eckernförder Ausgabe vom 12.1.07“
Die
Frauen des SV Hüttener Berge konnten die guten Vorsätze für 2007 noch nicht in
die Tat umsetzen
SV
Hüttener Berge - HSG Kiel/Kr. II (Sbd, 19.45 Uhr)
Während sich Holstein als Tabellenzweiter erfolgreich an
die Fersen von Spitzenreiter Fockbek heften will, spekuliert SVH-Trainer Thomas
Lill auf eine kleine Sensation: „Wir sind gewiss nicht so schlecht, wie es die
Tabelle aussagt und haben in dieser Saison auch schon Olympia Neumünster II geschlagen.
Warum sollte das nicht erneut gegen Kiel klappen.“
Ein halbes Jahr nach ihrer Meniskusoperation klagt Anette
Hansen zwar immer noch über latente Knieprobleme, doch die jüngste
Knöchelblessur scheint wenigstens auskuriert zu sein. Außerdem legte Rechtsaußen
Mona Steger nach acht Spielen ohne Tor diese akute Ladehemmung gerade ab und
erzielte ausgerechnet gegen Titelverteidiger Holtenau drei Treffer. Dass
Kreisläuferin Julia Karpowski in den Kader zurückkehrt, stimmt das Team
optimistisch. Aber auch die HSG schöpft - nur Kristin Weidner
(Neuseeland-Urlaub) ist abwesend - personell aus dem Vollen.
„KN vom 9.1.07“
HSG
Holstein II - Preetzer TSV 23:15
Der Sieg des Tabellenzweiten geriet nie in Gefahr.
"Wir haben die Weihnachtsgans gut verdaut", meinte die Kielerin Sylke
Hansen. Neben der Linksaußen trumpfte Meike Lahann als Pendant auf der rechten
Seite ebenfalls beflügelt auf. Zudem gaben Kreisläuferin Jennifer Koennecke
(eigene A-Jugend) und Kathrin Mertner (aus Schleswig) ein ordentliches
Doppeldebüt im Holstein-Dress. Preetz konnte die kurzfristige Absage von Raijka
Repenning nicht kompensieren. "Ohne unsere erfahrenen Spielerinnen sehen
wir alt aus", sagte PTSV-Coach Ingo Schütz, der in der Schlussphase wegen
Reklamierens die Rote Karte sah.
Tore Holstein: Schurad (2/2), Böhrensen (1), Clausen (2),
Gemeinhardt (1), Hansen (5), Kretzschmar (4/3), Lahann (5), Sommerschuh (1),
Wefer (1), Koennecke (1).
Tore PTSV: Ahrens (1), Jensen (1), Koop (1), Langfeldt (1),
Neumann (2), Löhndorf (3), Redzus (4/1), Ziesmer (1), Wehrs (1)
„KN-Ostholsteiner Ausgabe / 6.1.07
PTSV
bei der HSG Holstein nicht chancenlos
Preetz/Raisdorf - Nach der mehrwöchigen Winterpause sollten
die Handballerinnen aus dem Kreis Plön weiterhin warm angezogen bleiben. Um
sich zukünftig eine Zittersaison bis zum letzten Bezirksliga-Spieltag zu
ersparen, brauchen die Frauen des Preetzer TSV als Tabellensiebter sowie des
Vorletzten Raisdorfer TSV im Hinblick auf die angestrebte Landesliga-Qualifikation
nämlich nicht nur ab sofort wieder ein heißes Kämpferherz, sondern müssen bei
brenzligen Situationen zugleich auch kühlen Kopf bewahren.
Holstein/Kronshagen
II - Preetzer TSV (Sbd., 19 Uhr)
Pause statt Power, so lautete das Preetzer Motto während der
Feiertage. Erst seit dem Trainingsauftakt vom Mittwochabend wird die
Weihnachtsgans wieder aktiv verdaut. "Wir hätten die Hinrunde zwar gern
mit einem ausgeglichenen Punktekonto abgeschlossen, aber mehr war nicht drin.
Die Entwicklung unserer Talente wie Pascale Neumann, Lisa Jensen und Nina
Löhndorf stimmt trotzdem positiv", zog PTSV-Trainer Ingo Schütz sein
Resümee. Personell gibt es kaum Probleme. Lediglich Sybille Schneider weilt
noch im Urlaub. Dafür dürfte Raijka Repenning wieder zur Verfügung stehen.
Obwohl Holstein als Tabellendritter übermächtig scheint, sind die Preetzerinnen
nicht chancenlos.
„Holsteinischer Courier vom 19.12.06“
Holstein
II – SV Tungendorf 21:16
Beim Tabellendritten zeichnete sich die Pleite, schon in
der ersten Halbzeit ab, und dies, obwohl der SVT mit einer 8:7-Führung in die
Kabinen ging. Wir waren aber kaurn in der Lage, ein Mittel gegen die starke
Kieler Deckung zu finden", musste Tungendorfs Trainer Mario Schlüter nach
der Partie zugeben. Zudem waren aus dem Mini-Kader Nina Berg
(Schulterverletzung) und Nina Tuchtenhagen (Magenkrämpfe) angeschlagen ins
Spiel gegangen. Dazu kamen gerade im Spielaufbau Unmengen an technischen
Fehlern, so dass ein Sieg fast ausgeschlossen war", kritisierte Schlüter.
So drehte Holstein II die letzte Führung des SVT von 10:9 (34.) auf 16.11
(45.), während die Gäste zu resignieren begannen. Ein Lichtblick war auf Seiten
des SVT die erste Halbzeit von Annika Henke, die endlich einmal die in sie gesetzten
Hoffnungen erfüllte.
SV Tungendorf Petersen -Tuchtenhagen (3), Henke (2), Roloff
(3), Berg (1), Jendritzka, Klopp (2), Behmerburg (3), Söth (2).
„KN vom 15.12.06“
HSG
Holstein II drehte nach dem Wechsel mächtig auf
Kronshagen - Die Handballerinnen der HSG Holkro II stürmten
nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit an die Tabellen spitze
der Frauen-Bezirksliga. Beim vorgezogenen Hinrunden-Abschluss wurde der
abstiegsbedrohte SV Tungendorf mit 21:16 (7:8) besiegt.
"Immerhin dürfen wir uns für ein paar Stunden wie ein
Herbstmeister fühlen", vermeldete Holstein-Linksaußen Sylke Hansen.
Fockbek oder Olympia II können die Kielerinnen allerdings noch vom Thron
stoßen. Zwischenzeitlich deutete sich eher eine Überraschung für Tungendorf an.
Erst als Nina Berg (Knie verdreht) und Nina Tuchtenhagen (Magen-Darm-Virus) im
Mittelblock schwächelten, brachen alle Dämme. "Wochentagsspiele liegen uns
einfach nicht", sagte SVT-Trainer Mario Schlüter.
Tore Holstein: Schurad (6), Clausen (1), Gemeinhardt (2),
Hansen (3), Kretzschmar (1), Lahann (1), Sell (4), Sommerschuh (1), Wefer (1),
Weidner (1).
Tore SVT: Behmerburg (3), Berg (1), Renke (2), Klopp (2),
Roloff (3), Söth (2), Tuchtenhagen (3).
„KN-Holsteiner Ausgabe vom 14.12.06“
SVT
heute zur HSG Holstein
HSG Holstein Kiel/Kronshagen II - SV Tungendorf
(Do., 20 Uhr)
Neumünster - Am letzten Spieltag
vor der Winterpause dürfte es in den Sporthallen der Handball-Bezirkliga noch
einmal richtig hoch hergehen.
Ohne Nina Berg (Schulterblessur)
muss der kleine SVT-Kader über sich hinauswachsen, wenn man nach dem jüngsten
Sieg über Preetz zwei weitere Punkte holen will. Holstein ist heiß auf die
Herbstmeisterschaft. "Verdammt schwer, aber die Kielerinnen sind nicht
unschlagbar", meint SVT-Trainer Mario Schlüter.
„KN vom 12.12.06“
Neun
Tore aufgeholt
HSG
HolKro triumphierte im Verfolgerduell
Olympia
Neumünster II - HSG Holst./Kro. II 21:23 (11:6)
"Was für ein Fiasko", schimpfte MTSV-Trainer
Thorsten Möller wie ein Rohrspatz. Olympia gab nämlich einen
Neun-Tore-Vorsprung noch aus der Hand. "Wir haben uns nicht aus der Ruhe
bringen lassen, sondern einfach wie die Löwen weiter gekämpft", verriet
Linksaußen Sylke Hansen das Kieler Erfolgsgeheimnis. Jela Gemeinhardt und Meike
Lahann trafen für Holstein aus allen Lagen. Für Neumünster zeigte lediglich
Kathrin Dencker länger als 50 Minuten die erforderliche Leidenschaft im
Verfolgerduell.
Tore MTSV: Dencker (9), Michler (2), Reinke (2), Reimers
(4), Rusch (2), Schindlbeck (2).
Tore Holstein; Schurad (3), Böhrensen (1), Clausen (1),
Gemeinhardt (7/1), Hansen (2/1), Lahann (5), Wefer (3), Weidner (1).
„Holsteinischer Courier vom 12.12.06“
Olympia
II gibt 9:1-Führung aus der Hand
Die Handball-Bezirksliga der Frauen ist, wie schon in den
vergangenen Jahren, an Spannung kaum zu überbieten. Vor dem letzten
Hinrundenspieltag kämpfen die ersten fünf Mannschaften, darunter der TSV
Wattenbek (22:15 im Derby bei der SG Wift) und der MTSV Olympia Neumünster II
(21:23 gegen HSG Holstein/Kronshagen II), um die Meisterschaft.
Oly.
II - Holstein/Kr. II 21:23
Überhaupt nicht zufrieden war Olympias Trainer Thorsten
Möller - ganz im Gegenteil: Ihm hatte es nach der Schlusssirene schlichtweg die
Sprache verschlagen. Als er sich dann aber gesammelt hatte, zog er eine bittere
Bilanz: "Das war die grausamste Niederlage meiner Trainerlaufbahn."
Dass es dazu kam, lag nämlich nicht daran, dass seine Mannschaft gegen stark
aufkämpfende Gäste einfach unterlegen war - dies war spielerisch gesehen nicht
der Fall. Grund des Unmuts war die Tatsache, dass der Titelanwärter eine satte
9:1-Führung nach 16 Minuten noch aus der Hand gab. "Ich werde wohl nie
verstehen, wie wir die Zügel dermaßen, aus der Hand geben konnten. Ich bin fast
ohnmächtig geworden. Wir haben ja alle Tugenden vergessen, die es im Sport
gibt", konnte Möller es immer noch nicht glauben. Selbst den
11:6-Vorsprung zur Pause und später das 15:9 (40,) holten die
"Krabben" Stück für Stück auf und sich letztlich verdientermaßen
beide Punkte vom Hansaring ab. Durch Olympias Pleite ist die Spitze noch enger
zusammengerückt, das kommende Derby in Wattenbek (Sonntag 17.30) verspricht
beste Unterhaltung.
„KN-Holsteiner Ausgabe vom 8.12.06“
Olympia will nur Kekse backen
Olympia Neumünster II - Holstein/Kronsh. II (So.,
16.30 Uhr)
Neumünster - Die Holsteiner
Handball-Fans haben am zweiten Adventswochenende die Qual der Wahl in den
Bezirksligen. Mit einem Sieg gegen die drittplatzierte HSG könnte Olympia der
Herbstmeisterschaft einen Riesenschritt näher kommen. "Deshalb werden wir
auf der Weihnachtsfeier am Vorabend nur Kekse backen", sagt MTSV-Coach
Thorsten Möller. Da Andrea Rusch (Rippenbruch) und Simone Repenning
(Bänderriss) ausfallen, springt Janina Hoffmann ein.
„KN vom 5.12.06“
Niederlagen
für Holtenau und Holstein II
HSG
Holstein/Kronsh. II - SG Wift 24:28 (14:13)
Kiel - Magische Momente blieben für die Kieler Klubs in der
Handball-Bezirksliga der Frauen Mangelware. Neben Titelverteidiger TuS Holtenau
wurden auch die HSG Holstein/Kronshagen II und Aufsteiger SW Elmschenhagen nach
allen Regeln der Kunst entzaubert.
Die Weihnachtsfeier am Freitag hatte eindeutige Spuren bei
den Holsteinerinnen hinterlassen. "Mit 28 Gegentoren kann man in der
Bezirksliga keinen Blumentopf gewinnen", sagte HSG-Linksaußen Sylke Hansen
nach dem Rückschlag im Kampf um die Herbstmeisterschaft. Für die Wittorferinnen
war der erste Sieg nach sechs Niederlagen in Serie Balsam auf die Wunden.
"Anscheinend steigern wir uns nur gegen starke Gegner zur Top-Form",
sagte SG-Trainer Harald Feindt.
Tore Holstein: Schurad (4/1), Böhrensen (4), Clausen (1),
Hansen (1), Kretzschmar (1), Lahann (1), Sell (3/2), Sommerschuh (1), Wefer
(6/1), Weidner (2).
Tore Wift: Dürkop (9/2), Gansch (4), Julia Langowski (3),
Nina Langowski (2), Liersch (3), Lorbeer (3), Poggensee (1), Schwarzkopf (3).
„Landeszeitung vom 1.12.06“
Hoffen auf einen attraktiven Gegner
Rendsburg - Es war weniger ein
Spaziergang, als vielmehr ein Hindernislauf, den die HSG Fockbek/Nübbel zu
absolvieren hatte, um mit einem 26:23 (13:10) über die HSG Holstein/ Kronshagen
II den Sprung in die Regionalebene des DHB-Pokals der Frauen zu erkämpfen.
Trainer Rainer Heldt und sein Team können jetzt auf einen attraktiven Gegner
hoffen.
In der ersten Halbzeit
kontrollierte die HSG Fockbek/Nübbel den starken Rückraum der Gäste. Das
schnelle 5:2 (6.) gab dem Team die nötige Sicherheit, über 8:4 (14.) erkämpfte
sich die HSG Fockbek/Nübbel ein 13: 10 zur Pause.
Als es der Fockbek/Nübbel gleich
nach dem Wechsel gelang, die Führung auf 18:13 (39.) auszubauen, schien die
Partie schon entschieden. Die Kielerinnen legten aber einen Zwischenspurt ein.
Plötzlich sah sich Fockbek/Nübbel einem 18:20 (48.) gegenüber. "Meine
Mannschaft hat sich selbst aus dem Loch zurückgekämpft", bescheinigte
Heldt seinen Spielerinnen eine gute Moral. Beim 23:21 (55.) hatte
Fockbek/Nübbel die Führung zurückerobert und ließ sich diese bis zum 26:23
nicht mehr nehmen.
Tore für die HSG Fockbek/Nübbel:
Krischewski (7), Sievers (5), Kurbjuhn (5), D. Scheller (4), Kolberg (2), Hüls,
A. Scheller und Boll (je 1).
„News HSG Holstein vom 1.12.06“
Pokalspiel
in Fockbek verloren
Leider, leider - gekämpft, gerackert und dann doch
umsonst. Bei der HSG Fockbek/Nübbel wurde das Pokalspiel in der 2.Runde auf
HVSH-Ebene knapp mit 23:26 verloren. Nach einen 10:13 zur Halbzeit verkürzte
die 2.Frauen bis auf 13:14, nur der Ausgleich wollte nicht fallen. Binnen
Minuten lief man dann ins offene Messer, sprich in die schnellen Gegenstösse
und Fockbek erhöhte auf 18:13. Eigentlich war das Spiel entschieden. Jetzt kam
aber die Phase, in der alles das klappte, was vorher nicht klappte. Das Spiel
schien zu kippen. Es fiel der Ausgleich (18:18/44.), Holstein führte sogar mit
20:18. Der Trainer von Fockbek war am verzweifeln. Leider fehlte jetzt ein
bisschen Glück, ein bisschen mehr Abgeklärtheit. Fockbek ging mit 21:20 in
Front, dann 24:22 und 25:23. Die Zeit lief davon. Jetzt rächten sich auch die 3
vergebenen Strafwürfe. Die 2.Frauen haben sich aber prima geschlagen. Besser
als im Punktspiel vor einem Monat, was hier 20:27 versemmelt wurde.
Die Tore erzielten diesmal: Meike Lahann 5, Melanie Schurad 4, Meike Sell 4, Katja Sommerschuh 4, Claudia Clausen 2, Grit Kretzschmar 2, Imke Wefer 1, Ines Böhrensen 1
„KN vom 28.11.06“
Holstein
II hatte bessere Nerven
Preetzer
TSV - Holstein/Kronshagen II 21:22 (12:14)
Kiel - "Kiel oben" in der Handball-Bezirksliga
der Frauen. Während die zweitplatzierte HSG Holstein II das Verfolgerduell beim
Preetzer TSV mit 22:21 gewann, feierte der TuS Holtenau im Derby gegen SW
Elmschenhagen einen 27:19-Erfolg.
In der sehr hektischen Partie mit insgesamt 14 Zeitstrafen
sowie einer Roten Karte gegen die Kielerin Meike Sell (40., dritte
Hinausstellung wegen Meckerns) gaben die besseren Nerven den Ausschlag zu
Gunsten der Gäste. Gleich dreimal konnte Preetz eine doppelte Überzahl nicht
nutzen, sondern kassierte sogar noch zwei Treffer von Sylke Hansen. Zudem
entnervte Holstein-Torhüterin Anja Möller die PTSV-Siebenmeterschützen viermal
erfolgreich, während sich ihre Mitspielerin Grit Kretzschmar keinen einzigen
Fehlwurf leistete. "Wir haben zwar bis zur letzten Sekunde gekämpft und
den Rückstand auf ein Tor verkürzt, doch Kiel war körperlich stärker und den
entscheidenden Tick routinierter", sagte der Preetzer Trainer Ingo Schütz.
Tore PTSV: Ahrens (3), Jensen (7), Koop (1), Neumann (2),
Löhndorf (2), Redzus (2), Ziesmer (1), Wehrs (3).
Tore Holstein: Böhrensen (2/1), Clausen (1), Hansen (3) ,
Kretzschmar (6/4), Lahann (2), Sell (3/1), Sommerschuh (2), Wefer (2), Weidner
(1).
„KN-Ostholsteiner Ausgabe vom 25.11.06“
PTSV
muss sich großer Routine erwehren
Preetz - In der Frauen-Bezirksliga ist für die beiden Teams
aus dem Kreis Plön nach einem holprigen Saisonstart des Preetzer TSV sowie dem
stürmischen Handball-Herbst des Raisdorfer TSV inzwischen wieder relative Ruhe
eingekehrt.
Während die Raisdorferinnen trotz der roten Laterne als
Schlusslicht immerhin seit dem jüngsten Sieg über den SV Hüttener Berge statt
des Tunnelblicks einen Silberstreif am Ende der Talfahrt und am dunklen
Horizont sehen und sich an diesem Wochenende eine Verschnaufpause vor der
weiteren Aufholjagd nehmen, wollen die sechstplatzierten Preetzerinnen ihre
personellen Planungen hinsichtlich eines behutsamen Umbruchs am Sonntag um 16
Uhr mit dem Heimvorteil in der Blandfordhalle gegen den Tabellenzweiten HSG
Holstein Kiel Kronshagen II peu a peu perfektionieren. "Unsere Youngster
wie Lisa Jensen, Pascale Neumann und Melanie Langfeldt sind nicht nur
leistungsmäßig gut drauf, sondern bei der Abwehrarbeit schon richtig
laut", lobt PTSV-Trainer Ingo Schütz die unüberhörbare Harmonie im Team.
Im Gegensatz zum Vorjahr, in dem die zum Oberligisten TSV Altenholz gewechselte
Torjägerin Melanie Bock für mehr als 50 Prozent aller Preetzer Treffer
verantwortlich war, ist die Mannschaft mittlerweile wesentlich unberechenbarer.
"Auch wenn die Presse von mir immer Namen für die Einzelkritik haben
möchte, ist für mich eine tadellose Teamleistung am Schönsten."
Katja Ziesmer laboriert noch an Rückenproblemen, und
Kreisläuferin Meike Reuss fällt beruflich bedingt aus, da in der Meierei
Holtsee bis Weihnachten Hochkonjunktur herrscht. "Wir wollen uns auch ohne
Meike zu Hause nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Außerdem sitzt ja Julia
Wehrs als Joker immer direkt neben mir", plaudert Ingo Schütz aus dem
Nähkästchen. "So eine Allrounderin wünscht sich jeder Trainer. Egal, auf
welcher Position Bedarf besteht, wenn eine Situation kritisch wird, wechsele
ich sofort Julia ein."
Gegen die geballte Kieler Routine folgt jetzt jedenfalls
nicht nur die Reifeprüfung aller PTSV-Talente, sondern höchstwahrscheinlich
ganz besonders eine echte Bewährungsprobe für Julia Wehrs als mögliche
Matchwinnerin.
„KN vom 21.11.06“
SW
Elmschenhagen - HSG Holstein/Kronsh. II 14:18 (7:8)
Ohne Andrea Schütt (dreifacher Bänderriss) und Gaby
Wilimzig (Grippe) fehlten den Elmschenhagenerinnen die Alternativen im
Rückraum, obwohl Nadine Wilimzig als gelernte Linksaußen ihre Schwester gut
vertrat. Holstein hatte in der zweiten Halbzeit die größeren Kraftreserven und
konnte selbst die Rote Karte (55., dritte Zeitstrafe) gegen die starke Ines
Böhrensen kompensieren. Die 19-jährige HSG-Flügelflitzerin Katja Sommerschuh
überzeugte mit fünf Treffern.
Tore SWE: Ahrens (2), Borchert (1), Ernst (4), Wedekind
(1), Westphal (1), Wilimzig (5).
Tore Holstein: Bernecker (3), Böhrensen (3), Clausen (1),
Gemeinhardt (1), Kretzschmar (1), Lahann (1), Sommerschuh (5), Wefer (3).
„KN vom 14.11.06“
HSG
Holstein/Kronshagen II - TuS Holtenau 25:25 (13:8)
Mit diesem leistungsgerechten Remis im Stadtderby konnten
sich die beiden Kieler Lokalrivalen gut anfreunden. Immerhin blieben sowohl
Holstein als auch Holtenau im vierten Spiel in Serie ohne Niederlage.
Angetrieben von Ines Böhrensen zeigte sich die HSG in der ersten Halbzeit von
ihrer Schokoladenseite. Nach dem Seitenwechsel setzte das TuS-Trio mit Katrin
Maukel, Dörte Krabbenhöft und Ines Heiden die stärkeren spielerischen Akzente.
Tore Holstein: Böhrensen (5), Gemeinhardt (2), Hansen (4), Kretzschmar (4),
Lahann (2), Sell (4), Wefer (3), Weidner (1).
Tore TuS: Hedtstück (3), Heiden (4), Krabbenhöft (3), Maukel (8), Metz (3),
Steinert (3), Niebuhr (1).
„SHZ vom 7.11.06“
Hamdorf/Breiholz
überrascht angenehm
HSG Hamdorf/Breiholz
– HSG Holstein/Kronshagen II 15:15 (9:8).
Riesenjubel bei Hamdorf/Breiholz, als Kirsten Löbzien unmittelbar vor dem Abpfiff das 15:15 erzielte und einen unerwarteten Punkt für die HSG gegen den Favoriten aus Kiel einfuhr. „Unsere Abwehr hat toll gekämpft und den starken Angriff der Kielerinnen in den Griff bekommen“, lobte die erfolgreiche Schützin Kirsten Löbzien aber auch die beiden HSG-Torhüterinnen Kerstin Koep und Claudia Johannsen, die maßgeblich an diesem Punktgewinn beteiligt waren.
Die HSG hatte nur eine kleine Schwächephase gleich nach dem Wechsel und fiel vom 9:8 auf 10:13 zurück. Beim 14:15 (57.) war der Anschluss wieder hergestellt und der verdiente Punkterfolg mit dem 15:15 eingefahren.
Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz: Wichmann (6/3), Löbzien (4/1), Hohnsbehn (2), Werner (2) und Marxen (1).
„KN vom 7.11.06“
HSG Hamdorf/Breiholz – HSG Holstein II 15:15
Das Schlusslicht aus Breiholz wartet zwar
weiter auf den ersten Bezirksliga-Sieg, trotzte aber immerhin dem
Tabellenvierten einen Teilerfolg ab. Rückraumspielerin Kirsten Löbzien lief im
Schlussspurt zu großer Form auf, egalisierte die Kieler 15:12-Führung und
rettete so ein leistungsgerechtes Remis. „Obwohl Holstein körperlich klar
überlegen war, haben alle gegengehalten und super gekämpft. Nächste Woche in
Wattenbek gewinnen wir“, wagt „Löwenherz“ Löbzien eine mutige Prognose. „Keine
Frage, wer so aufopferungsvoll bis zur letzten Sekunde fightet wie die
Breiholzerinnen, hat sich einen Punkt verdient“, staunte HSG-Linkaußen Sylke
Hansen über die Moral der Gastgeberinnen.
Tore HSG: Böhrensen 2, Gemeinhardt 4, Hansen
2, Kretzschmar 2, Sell 2, Sommerschuh 2, Weidner 1
„KN vom 17.10.06“
HSG
Holstein II - Raisdorfer TSV 26:22 (13:9)
Perfekte Handball-Harmonie bei Holstein. Linksaußen Sylke
Hansen meldet sich nach zweimaliger Babypause immer erfolgreicher zurück und
passend zur Hochzeit von Melanie Bernecker am Sonntag ließen ihre
Mannschaftskameradinnen auch ohne die etatmäßige Torjägerin mit zwei Punkten
als Präsent die Glocken auf dem Parkett läuten. "Das war für alle ein
toller Tag", frohlockte HSG-Trainer Andre Böhrensen. Gegen den
wurfgewaltigen Rückraum mit Meike Sell, Grit Kretzschmar, Ines Böhrensen sowie
Imke Wefer blieben die Raisdorferinnen chancenlos.
Tore Holstein: Böhrensen (4), Clausen (2), Hansen (2), Kretzschmar (3), Lahann
(1), Sell (5), Sommerschuh (4), Wefer (4), Weidner (1).
Tore RTSV: Grit Ackermann (3), Ute Ackermann (2), Hanf (6), Hilgers (2),
Ingermann (6), Koch (2), McAinsh (1).
„KN-Ostholsteiner Ausgabe vom 14.10.06“
Holstein/Kronshagen
II - Raisdorf (Sa.,
19 Uhr, Sporthalle Suchsdorfer Weg)
Preetz/Raisdorf - Dicke Luft herrschte im Kreis Plön nach
dem Prestigederby der Frauen-Bezirksliga unter der Woche. Während die
Handball-Welt beim Preetzer TSV spätestens seit dem Auswärtssieg wieder heil
ist, gab es für den Raisdorfer TSV ein ordentliches Donnerwetter. Nach diesem
reinigenden Gewitter wird sich am 5. Spieltag zeigen, ob die atmosphärischen
Störungen behoben sind oder im weiteren Saisonverlauf weiteres Unheil droht.
Nachdem sich der aufgestaute Frust über die zuletzt wenig
ruhmreiche Raisdorfer Gegenwehr zum klassischen Fehlstart mit 2:8 Punkten für
Nils Kühl wie bei einem Blitzableiter entladen hatte, darf man auf den
Charaktertest gegen die HSG Holstein gespannt sein. Wenigstens den Willen zu
gewinnen, sollte die nicht nur intern kritisierte Mannschaft diesmal zeigen.
Lediglich Rechtsaußen Maren Hilgers blieb als einzige Spielerin in guter Form
von Vorwürfen verschont. Dass alle Raisdorferinnen besseren Handball bieten
können als ausgerechnet im Nachbarschaftsduell gegen Preetz, wurde eigentlich
oft genug unter Beweis gestellt. Fortan gilt es primär, Teamgeist auf dem
Parkett und auf der Einwechselbank zu demonstrieren. Geht ein Ruck oder ein
Riss durch den RTSV-Kader? Das bleibt die Frage, auf die es spätestens beim
Abpfiff eine Antwort gibt.
Fockbek/Nübbel
kämpft Holstein/Kronshagen nieder
HSG Fockbek/Nübbel –
HSG Holstein/Kronshagen II 27:20 (12:9).
„Das Geburtstagskind Inga Milferstädt im Tor und die stabile Deckung waren der Grundstein zum Sieg“, freute sich HSG-Coach Reiner Heldt mit seinem Team weiter ganz vorne mit dabei zu sein. Schon in der ersten Halbzeit erkämpfte sich die HSG einen leichten Vorteil und legte ein 6:3 (12.) vor. Die Gäste kamen bis zum Seitenwechsel zwar zwischenzeitig auf zwei Treffer heran, mussten aber Fockbek/Nübbel zur Pause mit 12:9 den Vortritt lassen.
Eine Vorentscheidung fiel gleich nach dem Wechsel. Fockbek/Nübbel legte ein 15:10 (39.) vor, fing das Aufbäumen der Gäste beim 15:18 (48.) ab und baute die Führung wieder über 21:15 (50.) und 26:18 (57.) auf 27:20 aus.
Tore für Fockbek/Nübbel: D. Scheller (7), A. Scheller (6), Kurbjuhn (3), D. Sievers (3), Koberg (3), Bock (2), Staar (2) und Hüls (1).
Fockbek/Nübbel
- Holstein II 27:20 (12:9)
Die Fockbeker Talentschmiede erwischte die Holsteinerinnen
auf dem falschen Fuß. Geburtstagskind Inga Milferstädt im Tor, die 19-jährige
Spielmacherin Lone Kurbjuhn, Dorthe Scheller als Vollstreckerin sowie die
Referees brachten Holstein zur Verzweiflung. "Die Schiedsrichter kamen
wahrscheinlich von der Schulbank. Meine Mannschaft wirkte fast ohnmächtig. Die
Niederlage ist verdient, doch deutlich zu hoch ausgefallen", sagte
Holstein-Coach Andre Böhrensen.
Tore HSG: Bock (2), Hüls (1), Kurbjuhn (3), Kolberg (3),
Annika Scheller (6), Dorthe Scheller (7), Sievers (3), Staar (2).
Tore Holstein: Böhrensen (5), Clausen (3), Gemeinhardt (1),
Hansen (3), Kretzschmar (3), Lahann (2), Sell (1), Wefer (2).
Nach 15 Minuten aufgehört Handball zu spielen.
Mit 18:22 (7:7) unterliegt die 1. Frauen in
einem schwachen Bezirksligaspiel der HSG Holstein Kiel/Kronshagen II.
In den jeweils ersten 15 Minuten beider
Halbzeiten sah es nach Handball aus, was die Wattenbekerinnen ablieferten. Vor
allem in der ersten Halbzeit bekamen die Zuschauer schöne Angriffsaktionen zu
sehen. Doch anschließend ging der Faden völlig verloren. Statt kühlen Kopf zu
bewahren, wurde der 50%-Abschluss gesucht und in der Abwehr wurde die
Mannschaft nicht nur nachlässig, sondern war dort in der zweiten Halbzeit das
ein oder andere Mal gar nicht vorhanden.
Gegen eine absolut schlagbare Holsteiner
Mannschaft war vor allem die doppelte Zeitstrafe und anschließender einfachen
Zeitstrafe der Knackpunkt im Spiel. Aus einer 15:13-Führung (46.) wurde ein
15:18 Rückstand acht Minuten vor dem Spielende, den die Wattenbeker
anschließend mit Ideenlosigkeit versuchten zu bekämpften. Ähnliches spielte
sich bereits in der ersten Halbzeit ab, als Wattenbek 5:2 in Führung ging
(16.), sieben Minuten später aber das Ergebnis beim 6:6 egalisiert war.
Die Form der Vorwoche erreichte diesmal niemand. Einzig die 7-m-Quote konnte
verbesserte werden. Tanja zeichnete sich dabei mit fünf Treffern bei sechs
versuchen als sichere Schützin aus.
Abhaken und nach Vorne schauen. In der Wattenbeker
Situation darf man bei Holstein verlieren. Die guten Ansätze gilt es
spielerisch weiter zu entwickeln, dann darf in Zukunft vielleicht auch wieder
ein bisschen mehr erwartet werden.
Holstein/Kronshagen
II - TSV Wattenbek 22:18 (7:7)
"Wattenbek spielt zwar den schönsten Tempo-Handball
der Bezirksliga, doch heute waren wir einen Tick schneller", freute sich
Holsteins Pressesprecherin Sylke Hansen. HSG-Torhüterin Nicole Schirdewahn
trieb die TSV-Schützen mit ihren Paraden zum Wahnsinn. Am Kreis wirbelte Meike
Sell die Wattenbekerinnen durcheinander, Jela Gemeinhardt überzeugte mit toller
Wurfausbeute. "Merkwürdig, warum wir nach der frühen 5:2-Führung aufgehört
haben, Handball zu spielen", wunderte sich TSV-Trainer Andreas Juhra.
Tore Holstein: Bernecker (5/4), Böhrensen (1), Gemeinhardt
(5/2), Kretzschmar (2/2), Sell (4), Sommerschuh (2), Wefer (3).
Tore TSV: Beck (1), Gabriel (1), Mordhorst (3), Neu (1),
Potratz (7/6), Rademacher (3), Schmidt (1), Behnfeld (1).
„Landeszeitung vom 19.9.06“
Abfuhr
für den SV Hüttener Berge bei der HSG Holstein/Kronshagen II
HSG
Holstein/Kronshagen II - SV Hüttener Berge 26:15 (13:8).
An der Niederlage gab es nichts zu deuteln: "Die waren
in allen Belangen überlegen", hieß es von Hüttener Berges Trainer Thomas
Lill, der seiner Mannschaft zumindest Kampfgeist bescheinigte.
"Holstein/Kronshagen hat 60 Minuten Power-Handball gespielt. Wir dagegen
konnten nicht wie die HSG durchwechseln, ohne einen Einbruch zu haben."
Nach dem 4:3 (11.) setzte sich der Gastgeber ab. Kurz vor
der Halbzeit erhöhte Holstein/Kronshagen von 11:8 auf 13:8. In der 50. Minute
war die Führung auf 23:13 angewachsen. "Britta Wessels hat im Tor
gehalten, was zu halten war. Die HSG ist aber zu stark besetzt", war seine
Torhüterin, so Thomas Lill, letztlich auch machtlos.
Tore für Hüttener Berge. Uhlmann (5), S. Hagge (5):
Karpowski (3) und M. Hagge (2).
„KN vom 19.9.06“
HSG
HolKro souverän
HSG
Holstein/Kronsh. II - SV Hüttener Berge 26:15 (13:8)
"Ein sanfter Saisonstart", fand Sylke Hansen, die
den Krabben-Kader nach ihrer Baby-Pause ab sofort verstärkt. Die
Ascheffelerinnen hatten - ohne selbst zu enttäuschen - keine Chance. Grit
Kretzschmar, Katja Sommerschuh sowie Sina Kohbrok waren bei ihrem Debüt gut
aufgelegt. Für uns gibt es keinen Grund die Köpfe hängen zu lassen", nahm
SVH-Trainer Thomas Lill den Klassenunterschied gelassen hin.
Tore Holstein: Bernecker (9/6), Böhrensen (4), Clausen (3),
Kohbrok (1), Kretzschmar (1), Lahann (5), Sommerschuh (3).
Für SVHB: Merle Hagge (2/2), Svenja Hagge (5), Karpowski
(3), Uhlmann (5).
„KN-Eckernförder Ausgabe vom 16.9.06“
Späte
Premiere für Hütten
Ascheffel - Auf geht's! Nachdem die Premiere der
Handballerinnen vom SV Hüttener Berge in der Vorwoche auf Grund eines
Verlegungsantrags des TuS Holtenau verschoben wurde, startet der Bezirksligist
nun in die Saison. Die ersten Ergebnisse der Konkurrenz im Kampf um den
Klassenerhalt haben der Mannschaft von Thomas Lill Mut gemacht. Zwar als
Außenseiter aber nicht chancenlos fahren die Ascheffelerinnen morgen zur HSG
Holstein Kiel/Kronshagen II (Anwurf 16.30 Uhr).
Im Gegensatz zum SVH konnten die Krabben allerdings kräftig
aufrüsten. Mancher Kieler munkelt sogar, das Bezirksliga-Team sei mit Grit
Kretzschmar, Anja Möller, Melanie Bernecker, Ines Böhrensen und Maike Sell
stärker als die eigene erste Mannschaft in der Oberliga. "Eine Niederlage
wäre natürlich keine Überraschung. Der Gegner hat einfach mehr personelle
Möglichkeiten, aber freiwillig geben wir garantiert nicht auf", sagt
Thomas Lill. Mit Anette Hansen (Meniskusoperation), Doris Hansen
(Oberschenkelprobleme) und Mona Steger (Knieblessur) müssen drei angeschlagene
Leistungsträgerinnen versuchen, möglichst lange durchzuhalten.
„KN vom 7.9.06“
HSG
Holstein/Kronshagen II
Die Kielerinnen waren in der letzten Saison für jede Überraschung gut - positiv
wie negativ. Dem klassischen Fehlstart mit fünf Niederlagen folgte zwar ein
energischer Zwischenspurt, aber ähnliche Formschwankungen darf man sich nicht
mehr erlauben, falls man die Kurve nach oben ohne das oft obligatorische
Wechselbad der Gefühle kriegen will. "Die Konkurrenz schläft nicht und die
Saison wird sehr hart. Konditionell sollten wir fit sein und spielerisch wurden
die schnelle Mitte und Tempogegenstöße einstudiert. Es wird höchste Zeit
endlich mal die 30-Tore-Schallgrenze zu knacken", schlägt Andre Böhrensen
forsche Töne an.
Kader
Tor: Nadine Kroll, Anja Möller, Nicole Schirdewahn
Feld: Melanie Bernecker, Melanie Bletsch, Ines Böhrensen, Claudia
Clausen, Elisabeth Eiling, Jela Gemeinhardt, Sylke Hansen, Sina Kohbrok (eigene
A-Jugend), Grit Kretzschmar (HSG Tarp/Wanderup) Maike Lahann, Veronika
Pavlovic, Maike Sell, Katja Sommerschuh (eigene A-Jugend), Imke Wefer, Kristin
Weidner.
Abgänge: Mylena Mordhorst (Australien), Stefanie Preer (Karriereende),
Birgit Sievertsen, Katharina Kaar (unbekannt).
Trainer: Andre Böhrensen (im 2. Jahr).
Meisterschaftsfavoriten: TuS Holtenau, MTSV Olympia Neumünster II.
Zielsetzung: Platz 4 bis 6.