Presseberichte HSG 2.Frauen
Saison 2005/06
„KN vom 4.4.06“
HSG
Fockbek - HSG Holstein II 21:22 (7:9)
Nach neun Spielen ohne Niederlage wurde der Heimnimbus der
Fockbekerinnen beim Finale von der HSG Holstein II geknackt. Die Extra-Klasse
von Annika Scheller, die zwölf ihrer 14 Treffer in der zweiten Halbzeit
erzielte, reichte nicht, um gegen einen kompakten Gegner ein Remis zu retten.
Tore HSG II: Bernecker 5, Wefer 5, Bletsch 4, Böhrensen 3, Mordhorst 2, Weidner 2, Sell 1
„Spielbericht TSV Wattenbek / 27.3.06“
Sieg
gegen Oberliga-Reserve der "Krabben" nach Nervenschlacht
Mal wieder nichts für schwache Nerven war der Auftritt
unserer 1.Frauen gestern Abend bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen II.
25:20 (10:8) gewannen der TSV das Spiel und darf
weiter von der Aufstiegsrunde träumen.
Motivationsgrundlage in diesem Spiel war nicht die Möglichkeit noch an der Aufstiegsrunde teilzuhaben, sondern die eigenen Fans für die katastrophale Auswärtsbilanz der Rückrunde zu entschädigen und endlich den ersten Auswärtssieg der Rückrunde einzufahren. Wieder rund 80 Fans begleiteten die Mannschaft in das Becken der "Krabben-Reserve", um endlich wieder mit einen "Zweier" im Gepäck nach Hause zu fahren.
Das Spiel begann für unsere Damen gut. Die Abwehr stand motiviert und ließ der HSG kaum Freiraum, im Angriff wurde getroffen, 3:1 die Führung nach sieben Minuten. Ab dann gab es zwanzig Minuten Kreisklasse B vom Feinsten zu sehen. Fehlpässe, Fang- und Schrittfehler, verkrampfte Abschlüsse. Dem Trainerstab stand die Ratlosigkeit ins Gesicht geschrieben. Über 3:3 und 6:6 fand die Liga dann trotzdem irgendwie den Weg zum Tor und konnte sich auf 9:6 absetzen, um dann mit 10:8 in die Pause zu gehen. Durchpusten.
Ruhige Worte fand Trainer Juhra in der Kabine, der
sichtlich geschockt über das übernervöse Auftreten seiner Mannschaft nach
Fassung rang. Eine Umstellung auf 6:0-Deckung sollte erst einmal wieder Ruhe
ins Spiel bringen und das Tempospiel ganz Wattenbek untypisch nicht genutzt
werden. So wollte der Coach die Sicherheit im Spiel zurückerlangen. Doch das
Vorhaben ging Anfang der zweiten Hälfte gewaltig in die Hose. Aus Sicherheit
wurde Schläfrigkeit. Holstein glich zum 10:10 aus und hielt das Spiel bis zum
13:13 (39.) offen. Nun war die Mannschaft zwar relativ entspannt und erlaubte
sich kaum noch Fehler, aber der Adrenalinspiegel bei Andreas stieg von Minute
zu Minute.
Taktisch war er zumindest noch fähig, die Abwehr wieder in eine aktive 5:1 zu verwandeln und im Angriff das Dreieck Morti, Britta, Krissi zu bringen. Auch die dann folgende 4-Tore-Führung (17:13 - 45.Minute) brachte bei ihm aber keine Entspannung, die gelbe Karte und eine völlig unnötige 2-Minuten-Strafe, die uns in doppelte Unterzahl brachte, waren die Konsequenz. Glücklicherweise ließ die Mannschaft sich aber nicht mehr aus dem Konzept bringen, traf im Angriff mit einfachen Mitteln, stand hinten wieder sicherer und baute die Führung zwischenzeitlich gar auf sechs Tore aus. Am Ende stand Dank der letzten starken zwanzig Minuten ein 25:20-Sieg, der den Fans endlich wieder "Auswärtssieg"-Schlachtrufe entlocken konnte.
„KN vom 28.3.06“
Holstein/Kronshagen
II - TSV Wattenbek 20:25 (8:10)
Die Wattenbekerinnen wahrten ihre Oberliga-Option mit sehr
viel Mühe. "Ich habe meine Mannschaft noch nie so nervös gesehen",
sagte TSV-Trainer Andreas Juhra. Neben der kämpferisch vorbildlichen Kristina
Rademacher mussten sich erst Abwehrchefin Britta Plambeck und Annika Mordhorst
als erfolgreiche Joker mit in den Angriff einschalten. Auf der Gegenseite
konnte ihre Schwester Mylena Mordhorst nicht mehr die Wende für Holstein
erzwingen. "Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, Mylena früher einzuwechseln.
Nach ihrem mehrstündigen Schul-Marathonlauf unmittelbar vorher wollte ich sie
zunächst schonen", sagte HSG-Coach Andre Hampel.
Tore HSG II: Bletsch (1), Böhrensen (3), Gemeinhardt (5),
Mylena Mordhorst (2), Sievertsen (1), Weidner (2), Wefer (3), Sell (3).
Tore TSV: Bahr (3), Gabriel (1), Jappe (2), Annika
Mordhorst (5), Plambeck (3), Rademacher (7), Mirja Schulz (3), Nina Schulz (1).
„SHZ vom 21.3.06“
SVT völlig harmlos; SVT - Holstein/Kr. II 11:13
Neumünster - Aufsteiger TSV Wattenbek wahrte mit einem
34:15-Kantersieg über Schlusslicht Gettorfer TV seine theoretische
Aufstiegschance, der SV Tungendorf patzte dagegen im Abstiegskampf mit 11:13
gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen II.
"Wir hatten eine sichere Deckung und mit Janine Saering eine sehr gute Torhüterin. Leider habe ich versäumt, einen Angriff aufzustellen", übte sich SVT-Trainer Mario Schlüter in Sarkasmus. Das war noch nicht einmal übertrieben. So brachten die Tungendorferinnen bis zur Pause (3:6) gerade einmal drei Tore zuwege und leisteten sich schon hier den Luxus, vier Siebenmeter zu vergeben. "Das Schlimme an der ersten Halbzeit war vor allem, dass wir nicht mehr Chancen als diese sieben Torwürfe erspielt haben", sagte Schlüter. Nach dem Seitenwechsel agierte der SVT etwas konzentrierter und verkürzte auf 6:7 (34.) und 11:12 (56.). Der Ausgleich wollte jedoch nicht gelingen, da die Einheimischen trotz einer Vielzahl herausgespielter Chancen entweder an der Gästetorhüterin, am Pfosten oder an den eigenen Nerven scheiterten. Insgesamt sechs versiebte Siebenmeter unterstreichen die klägliche Wurfausbeute.
Schlüter: "Zu unserem Angriff würde man beim
Springreiten sagen: Das Pferd hat vor allen Hindernissen verweigert! Holstein
Kiel/Kronshagen II war 60 Minuten lang nie in der Lage, das Spiel ohne unsere
Hilfe zu gewinnen. Wir haben diese Hilfestellung eine Stunde lang gegeben und
dadurch leichtfertig Punkte verschenkt. Ich hoffe, dass sich das am Ende nicht
noch rächen wird."
SV Tungendorf (Tore in Klammern): Saering; A. Sievers (6), Henke (1), Roloff (1), Tuchtenhagen, Behmerburg (2), K. Korten (1), Jendritzka, Gloe, Berg, Uhlemann.
„KN vom 21.3.06“
SV
Tungendorf - HSG Holstein II 11:13 (3:6)
"Wir hätten wahrscheinlich stundenlang spielen können,
ohne eine echte Siegchance zu bekommen", kommentierte SW-Trainer Mario
Schlüter die Torflaute seiner Mannschaft. Die Neumünsteranerinnen scheiterten
an den eigenen Nerven sowie Holsteins Matchwinnerin Nicole Schirdewahn. Die
Klasse-Keeperin wehrte sieben Strafwürfe und reihenweise weitere schwere Bälle
ab. "Mylena Mordhorst hatte ebenfalls einen verdammt guten Tag. Schade,
dass sie in der nächsten Saison für ein Jahr als Aupair-Mädchen nach Australien
geht", fand HSG-Coach Andre Hampel.
„KN vom 14.3.06“
Mordhorst
beendete Torflaute der HSG II
SG
Wift - H./Kr'hagen II 20:20
Mitte der zweiten Halbzeit sah Holstein beim 19:13 schon
wie der sichere Sieger aus. "Wer da noch einen Punktverlust prophezeit
hätte, wäre wohl für verrückt erklärt worden", sagte HSG-Coach Andre
Hampel. Fortan starteten Nina Langowski, Daniela Wetzel und Julia Möller eine
Aufholjagd. Erst als Ulrike Möller an Kiels Keeperin Nicole Schirdewahn
scheiterte, beendete Mylena Mordhorst mit einem Tempogegenstoß in letzter
Sekunde die 15-minütige Kieler Torflaute.
„SHZ vom 14.3.06“
Wattenbek
zu nervös
Neumünster - Im Abstiegskampf fuhr das Neumünsteraner Duo
dagegen wichtige Punkte ein. Der SV Tungendorf siegte mit 24:15 beim
Schlusslicht Gettorfer TV, die SG Wift erkämpfte sich ein 20:20 gegen die HSG
Holstein Kiel/Kronshagen II. Olympia Neumünster II war spielfrei.
Wifts Trainer Ingo Duffek war voll des Lobes, denn seine Mannschaft schaffte
es, ein schon verloren geglaubtes Spiel mit viel Kampfgeist und taktischer
Disziplin noch zu drehen. Beim 13:19 (45.) gab wohl niemand mehr einen
Pfifferling auf die Gastgeber, die dann jedoch elf Minuten lang keinen
Gegentreffer mehr zuließen und mit sieben Toren in Folge ein 20:19 vorlegten
(59.). In der Schlussminute kam Holstein/Kronshagen II durch Wifts passives
Spiel noch einmal in Ballbesitz, verdaddelte aber die vermeintlich letzte
Chance. "Es waren noch sieben Sekunden zu spielen, da kann man sich auf
den Ball setzen oder ihn auf die Tribüne schießen. Leider warf Pechvogel Ulrike
Möller aufs Tor", schilderte Duffek den Fauxpas der anschließend
untröstlichen Rückraumspielerin. Der Wurf geriet zur Gegenstoßvorlage für Kiels
Remistreffer zwei Sekunden vor dem Abpfiff.
Zwei weitere Punkte gegen den Abstieg könnten heute
folgen. In einem Nachholspiel trifft die SG Wift um 20.30 Uhr in der Halle der
Falderaschule auf den Gettorfer TV.
SG Wift (Tore in Klammern):
P. Nissen, Storm; J. Langowski, La. Schwarzkopf, U. Möller (2), N. Langowski
(6), J. Möller (6), Wetzel (5), Sacher (1), A. Gau.
„KN vom 11.3.06“
Freud
und Leid im Kellerduell
Kiel – Durch einen 25:11 (14:6)-Kantersieg haben sich die
Handballerinnen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen II im Kampf um den
Klassenerhalt in der Bezirksliga ordentlich Luft verschafft. Schlusslicht
Gettorfer TV ist dagegen angesichts der deutlichen Schmach leistungs- und
stimmungsmäßig am Tiefpunkt angelangt.
Die Gettorferinnen gingen zwar 1:0 in Führung, doch fortan
diktierten allein die Kielerinnen das Geschehen. Aus einer Mannschaft ohne
Schwachpunkte ragte Holstein-Torhüterin Nicole Schirdewahn heraus, die
serienweise schwere Bälle und vier Siebenmeter entschärfte. "Das war
wirklich schön anzusehen. Wir haben den bisher höchsten 21:9-Sieg der Saison
gegen Gettorf im Hinspiel noch einmal getoppt", kommentierte HSG-Trainer
Andre Hampel den klaren Triumph.
„KN-Eckernförder Ausgabe vom 11.3.06“
GTV-Frauen
kaum noch zu retten
Gettorf/Ascheffel - Im Altkreis Eckernförde verbreitet das
Abstiegsgespenst Angst und Schrecken. Derweil die Handballerinnen des Gettorfer
TV ob der Demontage in der Nachholpartie gegen HSG Hol/ Kro II kaum noch zu
retten sein dürften, sollten die Frauen des SV Hüttener Berge am 19. Spieltag
der Bezirksliga Ruhe bewahren.
HSG
Holstein Kiel/Kronsh. - Gettorfer TV 25:11 (14:6)
Während sich die Kielerinnen im Kampf um den Klassenerhalt
als Tabellensechster oedentlich Luft verschafften, scheint das Schlusslicht
sowohl leistungsmäßig als auch von der Stimmung im Team am Tiefpunkt angelangt
zu sein. Die Gettorferinnen gingen zwar 1:0 in Führung, doch fortan diktierten
allein die Gastgeberinnen das Geschehen. Zu allem Überfluss schied
GTV-Torjägerin Kathrin Horst mit einer Verletzung am ohnehin lädierten linken
Knie frühzeitig aus.
"Enttäuschender als die Leistung ist, wie wir uns als
Mannschaft präsentiert haben. Jetzt kann wohl nur noch ein Wunder helfen",
kommentierte GTV-Pressesprecher
Steffen Augspach das Fiasko. Kurioserweise könnten zwei
Erfolge noch reichen. Wieder mit Wiebke Lehr und Nina Wurm im Aufgebot gibt es
am Sonntag um 18.30 Uhr in der Sporthalle der Grundschule gegen den
siebtplatzierten SV Tungendorf wenigstens die Rebabilitation.
Stefanie
Metz behielt die Nerven
Fast 100 Handball-Fans sahen ein kämpferisch hochklassiges Stadtderby in der Frauen-Bezirksliga und einen schmeichelhaften 22:20 (10:10)-Sieg des TuS Holtenau gegen HSG Holstein Kiel/Kronshagen II.
Die beiden ersatzgeschwächten Teams schenkten sich nichts. "Schade, wir haben schon selbst am Sieg geschnuppert", meinte HSG-Pressesprecherin Sylke Hansen. Bis zum 20:20 (58.) stand die Partie auf des Messers Schneide, ehe ausgerechnet die beiden besten Holsteinerinnen, Imke Wefer (wegen Meckerns) und Ines Böhrensen (Übertriebene Harte) ihrer Mannschaft mit zwei Zeitstrafen einen Bärendienst erwiesen. Die Holtenauer Torhüterin Sabrina Beyer wehrte in dieser Phase drei schwere Bälle ab und in doppelter Überzahl avancierte Linksaußen Stefanie Metz mit ihren Treffern zur Matchwinnerin. "Über ein Remis hätten wir uns nicht beschweren dürfen", resümierte TuS-Trainer Tim Dahmke.
Tore für Holtenau: Hedtstück (1/1), Heiden (7/2), Krabbenhöft (2), Metz (4), Niebuhr (2), Scheunemann (3), Steinert (2), Neumann (1).
Tore Holstein: Bernecker (2), Böhrensen (3), Clausen (1), Gemeinhardt (1), Lahann (3), Mordhorst (3), Wefer (6), Sell (1).
HSG
Holstein II - Mönkeberg 19:16 (9:7)
Im Fasching laufen die Holsteinerinnen stets zur Hochform
auf. Am 11.11. machte HSG-Trainer Andre Hampel zum Auftakt der närrischen Zeit
seiner Spielerin Ines Böhrensen zwar einen Heiratsantrag, aber bevor sich die
Krabben beim Kieler Kult-Karneval Kugelblitz als Indianerinnen verkleidet
austobten, musste der Häuptling gegen die stark ersatzgeschwächten
Mönkebergerinnen in der Pause ein Machtwort sprechen, bis seine zukünftige Frau
mit fünf Treffern neben Imke Wefer als erfolgreichste Werferin (6) auf Touren
kam. "Schade, wir sind an die Schmerzgrenze gegangen und haben es trotzdem
nicht geschafft, die starke Deckung der Krabben zu knacken", resümierte
SVM-Coach Jörn Möller.
„KN-Holsteiner Ausgabe vom 11.2.06“
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen II - SVM (Sbd., 17 Uhr)
Bevor die Holsteinerinnen als Indianerinnen verkleidet zum
Kieler Kult-Karneval Kugelblitz gehen, wollen sie sich im Kellerduell den Skalp
der Mönkebergerinnen holen. "Da ist noch eine Rechnung offen",
erinnert sich HSG-Trainer Andre Hampel nur ungern an die 13:23-Niederlage im
Hinspiel. "Ein Sieg ist nicht nur gut für die Moral, sondern auch für die
Stimmung beim Fasching." Wenn es nach SVM-Coach Jörn Möller geht, haben
die "Krabben" auf dem Parkett aber höchstens die Pappnasen beim
Abpfiff auf: "Noch können wir im Abstiegskampf aus eigener Kraft
erfolgreich bestehen. Wo ein entsprechend starker Wille ist, kommt man auch auf
den richtigen Weg." Während nach einer Kernspintomografie für
Spielmacherin Jasmin Carstens (Knieprobleme) Entwarnung gegeben wurde, steht
die definitive Diagnose bei Kreisläuferin Maike Pieper (Verdacht auf
Bandscheibenvorfall) noch aus. Damit die Hochrechnung der Mönkebergerinnen
aufgeht, müssen möglichst im Nachbarschaftsderby zwei Zähler her.
Preetzer
TSV - HSG Holstein II 26:21 (11:9)
Während sich die Preetzerinnen in der Tabelle nach oben
pirschen, kommen die Kielerinnen nicht aus dem Keller raus. Stephanie Koop
stellte die Weichen zum Arbeitssieg schon in der ersten Halbzeit mit fünf
blitzsauberen "Buden". Nach dem Seitenwechsel wirbelten die
Gastgeberinnen Holstein phasenweise mit den Kreisläuferinnen Katharina Redzus
und Meike Reuß durcheinander. Als HSG-Abwehrchefin Ines Böhrensen nach der
dritten Zeitstrafe zuschauen musste (40.), reichte es für die HSG nur noch zur
Schadensbegrenzung.
Tore PTSV: Ahrens (2), Bock (10), Koop (6), Redzus (2),
Tietgen (2), Repenning (4).
Tore HSG II: Bernecker (2), Bletsch (1), Böhrensen (3),
Clausen (1), Gemeinhardt (1), Lahann (6), Mordhorst (2), Wefer (3), Sell (2).
PTSV
kam perfekt aus den Startlöchern
Preetz/Mönkeberg - Rein von der Papierform her, warten auf
die beiden Teams aus dem Kreis Plön am 15. Spieltag der Frauen-Bezirksliga zwar
vermeintlich leichte Hausaufgaben, aber auf dem Hallen-Parkett sieht es für die
Handballerinnen des Preetzer TSV sowie des SV Mönkeberg trotz des Heimvorteils
wahrscheinlich etwas anders aus. Erhöhte Wachsamkeit scheint eher angebracht zu
sein, um der Favoritenrolle gerecht zu werden.
Preetzer
TSV - HSG Holstein Kiel/Kr. II (So., 16 Uhr)
Mit 6:0-Punkten sind die Preetzerinnen zur Rückrunde
perfekt aus den Startlöchern gekommen. Da sich zudem Spitzenreiter Olympia Neumünster
II und Herbstmeister TSV Wattenbek in der Top-Partie des Tages gegenüberstehen,
könnte der Tabellenvierte von dieser Konstellation profitieren. Die Schützlinge
von Ingo Schütz dürfen sich allerdings gegen die HSG Holstein II keine Blöße
geben: "Auf Platz acht stehen die Kielerinnen zwar weit unter Wert,
scheinen sich aber seit der Winterpause berappelt zu haben. " Wenn man
selbst weiterhin ein gewichtiges Wörtchen um die Meisterschaft mitreden möchte,
muss dieser Stolperstein natürlich aus dem Weg geräumt werden. Mit den
Rückraumspielerinnen Katharina Ahrens, Raijka Repenning, Melanie Bock und Lisa
Jensen ist die zweite Reihe zurzeit erstklassig besetzt. Die Torhüterinnen
Gabriela Fortier sowie Svenja Schlüter sind ebenfalls gut drauf. Zudem trumpften
zuletzt sowohl Stephanie Koop als auch Katja Tietgen mit Traumpässen großartig
auf.
Olympia
Neumünster II - HSG HolKro II 23:16 (9:9)
Bis zum 15:15 (50.) deutete nichts auf einen Neumünsteraner
Kantersieg hin. Die Kielerinnen gefielen kämpferisch, und die talentierte
Mylena Mordhorst zeigte viel Spielwitz. Erst als die Kräfte nachließen, bekamen
die "Krabben" vom konditionsstarken Tabellenführer noch eine Packung
verpult. Kathrin Dencker traf ein Dutzend Mal. Janina Hoffmann sorgte neben der
Sonderbewachung gegen Melanie Bernecker dafür, dass es aus der Ferndistanz
nicht zu linkslastig wurde.
Tore für Olympia: Dencker (12), Hack (2), Hoffmann (3),
Reinke (1), Ruzic (1), Reimers (3), Rusch (1).
Tore Holstein: Bernecker (5), Böhrensen (3), Lahann (1),
Mordhorst (4), Karr (1), Sell (2).
„SHZ vom 12.1.06“
HSG Holstein/Kro. II - Hütt. Berge 18:13 (8:7)
Eine Pleite musste der SV Hüttener Berge verkraften. "Die am Ende relativ deutliche Niederlage täuscht über den wahren Spielverlauf hinweg", betonte jedoch SV-Coach Thomas Lill nach der Partie bei der HSG Holstein/Kronshagen II, die mit 13:18 (7:8) verloren ging.
Einmal mehr verzweifelte Hüttens Trainer Thomas Lill an der mangelhaften
Chancenauswertung seiner Mannschaft. "Wir haben allein acht Siebenmeter
nicht im HSG-Tor unterbringen können", kritisierte Thomas Lill, der dabei
die vielen anderen "Hundertprozentigen" nicht gezählt hatte. Beide
Teams lagen während der gesamten ersten Halbzeit gleich auf. Auch im zweiten
Spielabschnitt lieferten sich beide Kontrahenten lange Zeit einen
ausgeglichenen Kampf. In der entscheidenden Phase verwarfen die Gäste beim
Spielstand von 13:14 (56.) gleich zwei Strafwürfe hintereinander und wurden
dafür bitter bestraft. Die HSG nutzte ihre Chancen konsequent und zog auf 16:13
davon. Selbst die Lockerung des Abwehrverbandes sollte am Ende keine Besserung
mehr bringen, im Gegenteil: Die Gastgeberinnen bauten ihre Führung sogar noch
um zwei weitere Treffer aus und erzielten einen am Ende zu hohen Sieg.
Tore für Hüttener Berge:
Thede (4), Hagge (3), A. Hansen (2), D. Hansen (2), Staar und Uhlmann (je 1)
„Kieler Nachrichten vom 10.1.06“
Holstein/Kronshagen
II - SV Hüttener Berge 18:13 (8:7)
Etwas magere Handball-Hausmannskost wurde in der
Frauen-Bezirksliga nach der Winterpause geboten. Die Weihnachtsgans dürfte wohl
noch nicht ganz verdaut gewesen sein. Der Trainingsrückstand machte sich bei
den meisten Mannschaften ob der vielen Feiertage schon bemerkbar. Selbst die
Favoriten hatten Mühe, sich am zwölften Spieltag standesgemäß durchzusetzen.
"Das war handballerisch weder ein verspätetes
Feuerwerk noch vom Tempo her berauschend, sondern eher ein bisschen
träge", berichtete HSG-Betreuerin Sylke Hansen von Startschwierigkeiten
zur Rückrunde. Bis zur 53. Minute gestalteten beide Abstiegskontrahenten das
Kellerduell ausgeglichen, bis sich Holstein doch deutlich distanzierte. Dabei
glückten zumindest Ines Böhrensen und Meike Lahann nach mehrmonatigen
Zwangspausen mit auskurierten Blessuren verheißungsvolle Comebacks.
Matchwinnerin war aber Kiels Klasse-Keeperin Anja Möller,
die den Ascheffelerinnen den Schneid und zwei Zähler abknöpfte. "Wenn man
allein acht Siebenmeter verwirft, darf sich niemand über eine Niederlage in
dieser Höhe wundern", sagte SVH-Coach Thomas Lill.
Tore HSG: Bernecker (6), Böhrensen (5), Lahann (3),
Mordhorst (2), Karr (1), Wefer (1).
Tore SVH: Thede (4), Anette Hansen (2), Doris Hansen (2),
Hagge (3), Staar (1), Uhlmann (1).
„KN-Eckernförder Ausgabe vom
7.1.06“
Nächste Runde im Kampf gegen den Abstieg
HSG Holstein II - SV Hüttener Berge
Durch den Derbysieg in Gettorf
gingen die Hüttener Spielerinnen mit einem kleinen Punktepolster in die Pause.
Jetzt gilt es allerdings beim Tabellenachten Holstein sofort hell wach zu sein,
um dem Minimalziel durch einen Sieg vielleicht schon einen großen Schritt näher
zu kommen. "Viel mehr ist im Rahmen unserer personellen Möglichkeiten ohnehin
nicht drin", berichtet SVH-Trainer Thomas Lill. " Obwohl ein paar
Punkte während der Hinrunde verschenkt wurden, hat sich meine Mannschaft sehr
oft ordentlich präsentiert." Basis für alle Erfolge bleibt auch zukünftig
die Betonabwehr. Der Mittelblock verkörpert durch Anette und Doris Hansen,
sowie auf den Halbpositionen mit Julia Uhlmann und Nadine Staar gehört mit zum
Besten, was die Bezirksliga zu bieten hat. Zudem steht mit Britta Wessels eine
Frau mit exzellenten Reflexen zwischen den Pfosten. In der Offensive wechseln
dagegen häufiger Licht und Schatten. Die Stützen des Vorjahres, Nadine Vorbeck
(schwanger) und Mona Steger (Knieprobleme), fehlen. "Vielleicht gelingt es
ja, gegen Holstein die Chancenverwertung zu verbessern", hofft Thomas
Lill.
„KN-Eckernförder Ausgabe vom 6.1.06“
Lill baut in
Kiel auf seine starke Deckung
Holstein/Kronshagen II - SV Hüttener Berge
"Ich halte Holstein/Kronshagen II für stärker, als es der bisherige
Tabellenplatz aussagt. Die Mannschaft hat einige starke Spielerinnen und ist
auch technisch und taktisch nicht zu unterschätzen", zollt Coach Thomas
Lill den Gastgebern großen Respekt. Doch auch Hütten war zuletzt gut drauf.
"Wenn wir einen guten Tag erwischen, ist auch in Kiel etwas für uns
drin," glaubt Lill, der vor allem auf seine starke Deckung baut. Zudem
hofft er, dass seine Mannschaft endlich mal wieder besser trifft.
„Kieler Nachrichten vom 4.1.06“
Handball-Bezirksliga: Holtenau liegt im Soll
Zwar weitestgehend erwartungsgemäß, aber beileibe nicht
reibungslos gestaltete sich der bisherige Saisonverlauf für die vier Kieler
Klubs in der Handball-Bezirksliga.
Beim Rückrundenstart am kommenden Wochenende wollen die
Frauen des TuS Holtenau und der HSG Holstein II sowie die Männer des KMTV und
des Wellingdorfer TV sofort Gas geben, um in der Tabelle ein paar Plätze höher
zu klettern.
Die Spielerinnen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen II müssen
ein paar Prozent mehr bringen, wenn man in der Bezirksliga keine größeren
Problem bekommen will. Viel zu lange schwebten die "Krabben" in
Abstiegsgefahr, bis zumindest der Sprung auf Rang acht versöhnlich stimmte.
"Der Findungsprozess mit Andre Hampel als neuem Trainer und so vielen
Zugängen im Kader dauert eben seine Zeit.
„Die Stimmung war zwar stets gut, doch mit jedem Sieg steigt
der Spaßfaktor. Wir sind gut drauf und freuen uns, dass es wieder los
geht", prophezeit Sylke Hansen nach der Winterpause keine weitere
Zittersaison mehr. Die schwangere HSG-Flügelflitzerin fällt für die Rückrunde
aus, so dass neben den Routiniers Meike Sell und Melanie
Bernecker auch Talente wie Katharina Karr und Mylena
Mordhorst gefordert sind.
"Krabben" überwintern im Tabellenkeller
Kiel - In einer vorgezogenen Partie vom elften Spieltag
der Frauen-Bezirksliga unterlag die HSG Holstein Kiel/ Kronshagen II am
Donnerstag der viertplatzierten HSG Fockbek/Nübbel mit 14:18 (10:10). Als
Meisterschaftsmitfavorit gestartet, überwintern die "Krabben" zum
Abschluss der Hinrunde nun nur auf dem zehnten Platz.
Trotz ansehnlicher erster Halbzeit scheiterten die
Kielerinnen an der Torflaute in der Offensive. "Mit vier Treffern kann man
keinen Blumentopf gewinnen", berichtete die verletzte Sylke Hansen, die
den privat verhinderten Andre Hampel auf der Trainerbank vertrat. "Wir
sind aber frohen Mutes für die Rückrunde, weil ab Januar fast alle
Rekonvaleszenten wieder im Kader sind." Die reaktivierte
Defensivspezialistin Liz Bartz verdiente sich neben Torhüterin Nicole
Schirdewahn sogar von Fockbeks Coach Reiner Heldt ein Lob: "Eigentlich
hatten wir Chancen für zwei Siege."
Tore HSG II: Bernecker (3), Bletsch (1), Gemeinhardt (4),
Mordhorst (1), Sievertsen (1), Weidner (1), Karr (2), Wefer (1).
Tore Fockbek: Bock (7), Hüls (2), Sawitzki (2), Scheller (1), Sievers (3), Kurbjuhn (3).
In der Handball-Bezirksliga der Frauen steht der TSV Wattenbek kurz vor der Halbzeitkrönung.
TSV
Wattenbek - Holstein/Kronshagen II 24:18 (16:10)
Trotz des klaren Sieges gegen das letzte Kieler Aufgebot
ohne Sylke Hansen (Kapselverletzung), Melanie Bernecker (Mittelohrentzündung)
und Meike Sell (Bänderriss) bekleckerten sich die Wattenbekerinnen nicht mit
Ruhm. Immerhin glückte Katja Mechler nach mehrmonatiger Verletzungspause mit
zwei Treffern in fünf Minuten ein hoffnungsvolles Comeback.
Tore TSV: Beck (1), Gabriel (1), Jappe (2), Mechler (2),
Annika Mordhorst (2), Plambeck (2), Rademacher (3), Mirja Schulz (9/6), Nina Schulz
(2).
Tore HSG II: Bletsch (2), Clausen (3), Gemeinhardt (7),
Sievertsen (4), Wefer (2).
Sieg gegen die Krabben: 1.Frauen schlagen die
Oberliga-Reserve von Holstein Kiel/Kronshagen mit 24:18(16:10)
Im letzten Heimspiel des Jahres 2005 wollte
sich die 1.Frauen des TSV Wattenbek mit einem schönen Spiel bei ihrem Publikum
für die tolle und lautstarke Unterstützung im abgelaufenen Kalenderjahr
bedanken. Das schöne Spiel bekamen die rund 100 Zuschauer in der Lindenschule
zu sehen, vor allem weil auch Holstein Kiel/Kronshagen II ordentlich mitspielte
und eine gute Partie ablieferte.
Die Anfangsviertelstunde gestalteten beide
Mannschaften sehr ausgeglichen. Die immer wechselnde Führung hielt bis zum 7:7
in der 17. Spielminute. Dann begannen die obligatorischen starken zehn Minuten
der Wattenbekerinnen: Mit einer stark vorgetragenen zweiten und dritten Welle
nutzte man den Spezialistenwechsel in Angriff-Abwehr der Kielerinnen aus und
setzte sich auf 15:9(27.) ab. Schock für den TSV, als sich die an diesem Tag
alleinige Torhüterin Birte Hinrichs nach einer Abwehraktion den Finger
verletzte. Rückraumspielerin Britta Plambeck musste für kurze Zeit das
Wattenbeker Gehäuse hüten, während Birte behandelt wurde. Trotz Schmerzen biss
Birte auf die Zähne und spielte getaped bis zum Ende durch. Zum Glück stellte
sich die Verletzung nur als eine Verstauchung heraus, so dass Birte am
kommenden Sonntag wieder zwischen den Pfosten stehen kann.
In der zweiten Hälfte wechselte der TSV dann
munter durch, um allen Spielerinnen die Möglichkeit zu geben, sich beim
Heimpublikum spielerisch für das Jahr 2005 zu verabschieden. Dadurch ging zwar
der Spielfluss verloren und die Wattenbekerinnen konnten nicht mehr den
Angriffsdruck der ersten Halbzeit entfachen, aber das störte eigentlich
niemanden. "Der Spaß sollte heute im Vordergrund stehen, nicht die Höhe
des Ergebnisses", sagte der TSV-Trainer nach dem Spiel. Holstein kam noch
zweimal auf vier Tore heran, konnte aber den TSV nicht mehr gefährden.
Holstein spielte mit seiner jungen Garde
befreiter und entfesselter als noch zu Saisonbeginn und hinterließ einen sehr
guten Eindruck in Bordesholm. Mit Sicherheit wird das Team von Trainer Andre
Hampel in der Rückrunde mehr Punkte sammeln, als in der Hinrunde und sich
sicher in der Tabelle weiter nach oben orientieren. Einstimmig war die Meinung
der Wattenbeker Fans, die Holstein stärker als den Preetzer TSV in der
Lindenschule gesehen haben. Auf Wattenbeker Seite kam Rückraumstrategin Katja
Mechler nach ihrer schweren Knöchelverletzung in der Vorbereitung zu ihrem
ersten Saisoneinsatz. In ihrer knapp fünfminütigen Einsatzzeit erzielte sie
zwei Treffer. Sie wird nun versuchen im Training den Anschluss an das Team
herzustellen, um in der Rückrunde wieder voll angreifen zu können.
HSG
Holstein II - SV Tungendorf 20:20 (11:11)
SVT-Trainer Mario Schlüter traf mit seiner Spielwertung den
Nagel auf dem Kopf: "Ein gerechtes Remis. Diese Partie hatte wahrlich
keinen Sieger verdient." Trotz des ansonsten schlechten Niveaus zeigte
sich zumindest Nina Tuchtenhagen nervenstark und verwandelte für die
Neumünsteranerinnen den finalen Ball bei diesem Strafwurffestival mit einem
Dutzend Siebenmetern allein für die Gäste. "Bis auf unsere Torhüterinnen
Anja Möller und Nicole Schirdewahn eine geschlossen schlechte
Mannschaftsleistung", bestätigte auch HSG-Spielerin Sylke Hansen die
dürftigen Darbietungen.
Tore HSG: Gemeinhardt (4), Hansen (1), Mordhorst (1),
Sievertsen (1), Weidner (1), Vietheer (2), Karr (2), Pavlovic (2), Wefer (5),
Sell (1).
Tore SVT: Clausen (1) , Gloe (4), Jendritzka (1), Roloff
(4), Sievers (2) Tuchtenhagen (8).
Holstein/Kronshagen II -
SG Wift 27:21 (14:9)
Nach ihrer Babypause stand die Kielerin Meike Sell beim Comeback in der HSG-Deckung wie ein Fels in der Brandung. Dank der Routine von Melanie Bernecker, die ein Dutzend Volltreffer erzielte, und der Spielfreude der erst 18-jährigen Holstein-Regisseurin Mylena Mordhorst rollen die "Krabben" die Tabelle langsam aber sicher von hinten auf. "Die HSG wird garantiert nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen", gratulierte SG-Trainer Ingo Duffek, haderte allerdings über die Höhe des Resultats sowie mit den Referees bei elf Siebenmeter-Entscheidungen gegen sein Team.
Tore HSG: Bernecker (12), Bletsch (1), Gemeinhardt (4), Hansen (4), Mordhorst (2), Sievertsen (1), Vietheer (2), Sell (1).
Tore Wift: Julia Langowski (1) Nina Langowski (2), Möller
(7), Schwarzkopf (2), Westphal (2), Wetzel (5/1), Sacher (2).
HSG Holstein II
feierte am siebten Spieltag beim neuen Schlusslicht Gettorfer TV den ersten
Saisonsieg.
Gettorfer TV - HSG Hol/Kro II 9:21 (5:11)
Die Gettorferinnen können den langfristigen Ausfall ihrer
Torjägerin Kathrin Horst (Verdacht auf Kreuzbandriss) nicht kompensieren.
"Mit dieser Situationen muss die Mannschaft erst einmal klar kommen",
so GTV-Pressesprecher Steffen Augspach. "Auf diesen Augenblick haben alle
sehnlichst gewartet. Trotz der Negativserie war die Stimmung nie schlecht. Das
bestätigte sich mit diesem Sieg", sagte Holsteins Sportskanone Sylke
Hansen und ließ sich nach neun Treffern feiern. Zudem glückte Imke Wefer ein
gutes Debüt.
Tore GTV: Binder (4), Neubacher (1), Spachmann (1), Thaden
(1), Truhn (2).
Tore HSG II: Bernecker (3), Bletsch (1), Hansen (9),
Mordhorst (2), Sievertsen (1), Vietheer (1), Karr (1), Wefer (3).
Durch den Sieg im Kieler Stadtderby ist für Titelverteidiger TuS Holtenau der Traumstart und für das punktlose Schlusslicht
HSG Holstein II der sportliche Albtraum in der Handball-Bezirksliga der Frauen nach dem sechsten Spieltag perfekt.
HSG Holstein II -TuS Holtenau 22:28 (9:13)
"Trotz der Niederlage ein Aufwärtstrend. Wir laufen
wieder unfallfrei, über das Parkett und sogar die Kombination klappen ein
bisschen besser", sagte HSG-Spielerin Sylke Hansen. Neben den zum Comeback überredeten Liz Bartz
und Stefanie Preer konnten auch die eifrigen Meike Lahann und Katharina Karr
die Wende zum Besseren zumindest gegen den Spitzenreiter noch nicht erzwingen.
Ines Heiden, Jutta Konrad, Birte Palder und Anja Steinert führten die bis in
die Haarspitzen hochmotivierten Holtenauerinnen zum Prestigeerfolg.
Die Kielerinnen gehen ganz schweren Zeiten entgegen, zumal Führungsspielerin Ines Böhrensen nach einer Daumenoperation ausfällt. "Man muss einfach ehrlich sein. Meine Mannschaft steht in der Tabelle momentan da, wo wir hingehören", sagte HSG-Trainer Andre Hampel. Gegen den flinken Wirbelwind Manuela Salbrecht und die
tollen Reflexe von SVM-Keeperin Melanie Krohn, die bis zum 6:0 schon vier Siebenmeter pariert hatte, war kein Kraut gewachsen.
Tore für SVM: Hahn (1), Bruhn (1), Carstens (1), Dahmke (2), Frehse (3), Kollwitz (2), Pieper (4), Salbrecht (7), Willimzig (2).
Tore HSG: Bletsch (2), Gemeinhardt (1), Lahann (1), Mordhorst (1), Preer (1), Sievertsen (3), Vietheer (3), Pavlovic (1).
„Kieler Nachrichten vom
25.10.05“
Der THW ist im Kieler Frauen-Handball die neue Nummer eins
- zumindest im Pokal. Von einem Zwei-Klassenunterschied war vor mehr als 100
Zuschauern nichts zu sehen. Holstein blamierte sich auf der ganzen Linie.
"Wenn ich schon einmal zufrieden bin, soll das schon etwas heißen. Es lief
wirklich wie am Schnürchen", kommentierte THW-Trainer Michael Fischer den
sensationellen Kantersieg. Neben der starken 6-0-Deckung war Torhüterin Regina
Zacharias mit vier parierten Siebenmetern sowie zwei Dutzend abgewehrten
schweren Bällen ein Erfolgsgarant. Mit sieben Treffern machte zudem
Kreisläuferin Katja Thomsen den Sieg perfekt.
Die Krise bei der HSG spitzt sich dagegen zu. Kerstin
Sommer verhinderte als Aushilfe des Oberliga-Kaders mit neun Treffern ein noch
größeres Debakel. "Diese Pokal-Partie ging nicht nur um die Ehre, sondern
leider auch voll in die Hose", sagte die enttäuschte HSG-Spielerin Sylke
Hansen.
Tore für THW: Reimer (2), Flach (2), Thomsen (7), Jöhnk
(1), Fehrke (4), Weber (3), Ach (4), Riegner (2), Hild (1).
Tore HSG: Bletsch (1), Lahann (1), Mordhorst (1), Weidner
(1), Sommer (9/3), Pavlovic (2).
„Kieler Nachrichten vom
20.10.05“
Frauen-Bezirksliga: 16:15 gegen die HSG
Holstein/Kronshagen II
Ascheffel - Zumindest für die Handballerinnen des SV Hüttener Berge ist der Knoten im Kellerduell der Frauen-Bezirksliga geplatzt. In einer Nachholpartie vom ersten Spieltag besiegten die Ascheffelerinnen Schlusslicht HSG Holstein Kiel/Kronshagen II mit 16:15 (9:7) und verbesserten sich ob dieses ersehnten Erfolgserlebnisses vom zehnten auf den sechsten Tabellenplatz.
Im Derby gegen Fockbek waren wir zu dusselig. Diesmal
hatten wir mehr Dusel", berichtete SVH-Trainer Thomas Lill von einer
erneut spannenden Schlussphase. Trotz Ballbesitzes wurde der letzte Angriff
"verdaddelt", doch Holsteins herausragende Sylke Hansen scheiterte
nach neun blitzsauberen Buden ausgerechnet beim finalen Tempogegenstoß an
Britta Wessels im Hüttener Tor. Eine weitere Bestnote bei den kampffreudigen
Gastgeberinnen durfte man Anette Hansen bescheinigen.
Die Kielerinnen, die als Top-Favorit einen glatten
Fehlstart hinlegten, enttäuschten trotz der kleinen spielerischen Steigerung
einmal mehr. "Die Stimmung ist nicht so schlecht wie der Tabellenplatz und
die Saison noch lang", suchte Sylke Hansen nach Trost.
„Kieler Nachrichten vom
18.10.05“
HSG
Holstein/Kronshagen II - Preetzer TSV 17:22 (8:8)
Während den Preetzerinnen die
prompte Revanche für die jüngste Pokal-Pleite glückte, ist der Fehlstart für
den Top-Favoriten nun perfekt. "Die Abwehr bleibt unsere Achillesferse,
weil viele Schlüsselpositionen neu besetzt sind. Man muss der Mannschaft
einfach Zeit geben sich zu finden", sagte HSG-Spielerin Sylke Hansen. Holsteins Torhüterin Anja Möller und
Rechtsaußen Birgit Sievertsen verhinderten sogar Schlimmeres. "Heute war
meine Mannschaft aggressiver und konditionsstärker", meinte PTSV-Coach
Ingo Schütz. Die reaktivierte Raijka Repenning feierte ein prima Debüt im
Preetzer Rückraum.
Tore HSG: Bernecker (4), Clausen (1), Gemeinhardt (4),
Hansen (1), Lahann (1), Sievertsen (6).
Tore Preetz: Bock (7), Redzus (3), Reuß (1), Schultz (1),
Tietgen (2), Jensen (2), Repenning (4), Schneider (2).
„Kieler Nachrichten vom 27.9.05“
Preetzer TSV
‑ HSG Holstein Kiel/Kronshagen II
13:23 (4:12)
Die Preetzer Talente hatten beim Kieler Kantersieg nicht
den Hauch einer Chance. "Holstein war körperlich, kämpferisch und
spielerisch in allen Belangen überlegen. Wir freuen uns trotzdem jetzt schon auf
die Revanche um Punkte in drei Wochen", gratulierte PTSV‑Coach Ingo
Schütz den Gästen. Lediglich die routinierte Torhüterin Gabriela Fortier sorgte
mit ihren Paraden für Schadensbegrenzung.
Die Krabben hatten sich allerdings mit den beiden
Leihgaben Sabine Brinker und Kerstin Sommer aus der Oberliga-Mannschaft
verstärkt. Zudem gaben die Neuzugänge Veronika Pavlovic aus Stockelsdorf sowie
die Schwerinerin Katharina Karr ihr Debüt. "Ein Super‑Sieg",
stellte HSG‑Rotsünderin Ines Böhrensen fest, die wegen ihres beherzten
Eingreifens vorzeitig auf die Bank musste (47.): "Während andere
streicheln, packe ich halt etwas fester an.“
Tore Preetz: Schultz 5, Bock 4, Koop 2, Eylander 1,
Tietgen 1
Tore HSG: Brinker 5, Sommer 5/1, Clausen 4, Sievertsen 4,
Böhrensen 2, Lahann 2, Gemeinhardt 1
„Kieler Nachrichten vom 13.9.05“
Nach der Neumünsteraner Gala‑Vorstellung
bis zur Pause waren die "Krabben" mit der Höhe der Heimniederlage
noch gut bedient. "Wir haben viel zu spät über den Kampf zur spielerischen
Linie gefunden", sagte HSG‑Flügelflitzerin Sylke Hansen. Lediglich
Anja Möller und Nicole Schirdewahn hatte das „Lotto‑Fieber" von
„King Karl“ im Konzert am Freitag beflügelt. Dagegen steckte die Teilnahme am
Kiel‑Lauf Mylena Mordhorst sowie Laurie Vietheer in den Beinen. MTSV‑Torjägerin
Kathrin Dencker konnte trotz kurzer Deckung viel zu lange schalten und walten,
wie sie wollte. "Die erste Halbzeit war wahrlich zum Zunge
schnalzen", schwärmte Olympias Trainer Thorsten Möller.
„Kieler Nachrichten vom 2.9.05“
HSG
Holstein/Kronshagen II blickt in der Handball-Bezirksliga der Frauen in obere
Tabellenregionen
Die Handschrift des neuen Holstein-Trainers soll schnell
erkennbar sein, um die ehrgeizige Zielsetzung zu gewährleisten. „Für Frauen
braucht man zwar viel Einfühlungsvermögen und mehr Feinsinn in den
Fingerspitzen, aber da wir jetzt schon eine verschworen Gemeinschaft sind, habe
ich ein gutes Gefühl“, formuliert
Andre Hampel seine ersten positiven Eindrücke. Jela
Gemeinhardt ist nach einer Mandeloperation noch nicht ganz fit.
Kader:
Tor: Nina Heilmann (Kellinghusen), Anja Möller, Nicole Schirdewahn – Feld: Melanie
Bernecker (reaktiviert), Melanie Bletsch, Ines Böhrensen, Claudia Clausen (Suchsdorf), Elisabeth Eiling, Jela
Gemeinhardt (Suchsdorf), Sylke Hansen (Babypause beendet), Meike Lahann, Mylena
Mordhorst (A-Jugend), Stefanie Preer, Birgit Sievertsen, Kristin Weidner,
Laurie Vietheer (Hamburg).
Trainer: Andre
Hampel
Abgänge:
Nadine
Kroll (Babypause),
Liz
Bartz (Karriere beendet), Cathrin Haas (Herzhorn), Natascha Hoepner (pausiert),
Verena Niebuhr (Holtenau),
Meike Sell (Babypause), Kerstin Sommer (HSG 1)
Meisterschaftsfavoriten: Preetzer
TSV, Oly.Neumünster II Saisonziel: Aufstiegsrunde