Presseberichte HSG 2.Frauen

 Saison 2005/06

 
 
Punktspiel gegen die HSG Fockbek/Nübbel / 1.4.06
 

„KN vom 4.4.06“

HSG Fockbek - HSG Holstein II  21:22 (7:9)

 

Nach neun Spielen ohne Niederlage wurde der Heimnimbus der Fockbekerinnen beim Finale von der HSG Holstein II geknackt. Die Extra-Klasse von Annika Scheller, die zwölf ihrer 14 Treffer in der zweiten Halbzeit erzielte, reichte nicht, um gegen einen kompakten Gegner ein Remis zu retten.         

 

Tore HSG II: Bernecker 5, Wefer 5, Bletsch 4, Böhrensen 3, Mordhorst 2, Weidner 2, Sell 1

 
 
Punktspiel gegen den TSV Wattenbek / 26.3.06
 

„Spielbericht TSV Wattenbek / 27.3.06“

Sieg gegen Oberliga-Reserve der "Krabben" nach Nervenschlacht

Mal wieder nichts für schwache Nerven war der Auftritt unserer 1.Frauen gestern Abend bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen II.

25:20 (10:8) gewannen der TSV das Spiel und darf weiter von der Aufstiegsrunde träumen.

 

Motivationsgrundlage in diesem Spiel war nicht die Möglichkeit noch an der Aufstiegsrunde teilzuhaben, sondern die eigenen Fans für die katastrophale Auswärtsbilanz der Rückrunde zu entschädigen und endlich den ersten Auswärtssieg der Rückrunde einzufahren. Wieder rund 80 Fans begleiteten die Mannschaft in das Becken der "Krabben-Reserve", um endlich wieder mit einen "Zweier" im Gepäck nach Hause zu fahren.

 

Das Spiel begann für unsere Damen gut. Die Abwehr stand motiviert und ließ der HSG kaum Freiraum, im Angriff wurde getroffen, 3:1 die Führung nach sieben Minuten. Ab dann gab es zwanzig Minuten Kreisklasse B vom Feinsten zu sehen. Fehlpässe, Fang- und Schrittfehler, verkrampfte Abschlüsse. Dem Trainerstab stand die Ratlosigkeit ins Gesicht geschrieben. Über 3:3 und 6:6 fand die Liga dann trotzdem irgendwie den Weg zum Tor und konnte sich auf 9:6 absetzen, um dann mit 10:8 in die Pause zu gehen. Durchpusten.

 

Ruhige Worte fand Trainer Juhra in der Kabine, der sichtlich geschockt über das übernervöse Auftreten seiner Mannschaft nach Fassung rang. Eine Umstellung auf 6:0-Deckung sollte erst einmal wieder Ruhe ins Spiel bringen und das Tempospiel ganz Wattenbek untypisch nicht genutzt werden. So wollte der Coach die Sicherheit im Spiel zurückerlangen. Doch das Vorhaben ging Anfang der zweiten Hälfte gewaltig in die Hose. Aus Sicherheit wurde Schläfrigkeit. Holstein glich zum 10:10 aus und hielt das Spiel bis zum 13:13 (39.) offen. Nun war die Mannschaft zwar relativ entspannt und erlaubte sich kaum noch Fehler, aber der Adrenalinspiegel bei Andreas stieg von Minute zu Minute.

Taktisch war er zumindest noch fähig, die Abwehr wieder in eine aktive 5:1 zu verwandeln und im Angriff das Dreieck Morti, Britta, Krissi zu bringen. Auch die dann folgende 4-Tore-Führung (17:13 - 45.Minute) brachte bei ihm aber keine Entspannung, die gelbe Karte und eine völlig unnötige 2-Minuten-Strafe, die uns in doppelte Unterzahl brachte, waren die Konsequenz. Glücklicherweise ließ die Mannschaft sich aber nicht mehr aus dem Konzept bringen, traf im Angriff mit einfachen Mitteln, stand hinten wieder sicherer und baute die Führung zwischenzeitlich gar auf sechs Tore aus. Am Ende stand Dank der letzten starken zwanzig Minuten ein 25:20-Sieg, der den Fans endlich wieder "Auswärtssieg"-Schlachtrufe entlocken konnte.

 

 

 

„KN vom 28.3.06“

Holstein/Kronshagen II - TSV Wattenbek 20:25 (8:10)

 

Die Wattenbekerinnen wahrten ihre Oberliga-Option mit sehr viel Mühe. "Ich habe meine Mannschaft noch nie so nervös gesehen", sagte TSV-Trainer Andreas Juhra. Neben der kämpferisch vorbildlichen Kristina Rademacher mussten sich erst Abwehrchefin Britta Plambeck und Annika Mordhorst als erfolgreiche Joker mit in den Angriff einschalten. Auf der Gegenseite konnte ihre Schwester Mylena Mordhorst nicht mehr die Wende für Holstein erzwingen. "Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, Mylena früher einzuwechseln. Nach ihrem mehrstündigen Schul-Marathonlauf unmittelbar vorher wollte ich sie zunächst schonen", sagte HSG-Coach Andre Hampel.

 

Tore HSG II: Bletsch (1), Böhrensen (3), Gemeinhardt (5), Mylena Mordhorst (2), Sievertsen (1), Weidner (2), Wefer (3), Sell (3).

Tore TSV: Bahr (3), Gabriel (1), Jappe (2), Annika Mordhorst (5), Plambeck (3), Rademacher (7), Mirja Schulz (3), Nina Schulz (1).

 

 

 

Punktspiel gegen den SV Tungendorf / 19.3.06
 

„SHZ vom 21.3.06“

SVT völlig harmlos; SVT - Holstein/Kr. II 11:13

 

Neumünster - Aufsteiger TSV Wattenbek wahrte mit einem 34:15-Kantersieg über Schlusslicht Gettorfer TV seine theoretische Aufstiegschance, der SV Tungendorf patzte dagegen im Abstiegskampf mit 11:13 gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen II.

"Wir hatten eine sichere Deckung und mit Janine Saering eine sehr gute Torhüterin. Leider habe ich versäumt, einen Angriff aufzustellen", übte sich SVT-Trainer Mario Schlüter in Sarkasmus. Das war noch nicht einmal übertrieben. So brachten die Tungendorferinnen bis zur Pause (3:6) gerade einmal drei Tore zuwege und leisteten sich schon hier den Luxus, vier Siebenmeter zu vergeben. "Das Schlimme an der ersten Halbzeit war vor allem, dass wir nicht mehr Chancen als diese sieben Torwürfe erspielt haben", sagte Schlüter. Nach dem Seitenwechsel agierte der SVT etwas konzentrierter und verkürzte auf 6:7 (34.) und 11:12 (56.). Der Ausgleich wollte jedoch nicht gelingen, da die Einheimischen trotz einer Vielzahl herausgespielter Chancen entweder an der Gästetorhüterin, am Pfosten oder an den eigenen Nerven scheiterten. Insgesamt sechs versiebte Siebenmeter unterstreichen die klägliche Wurfausbeute.

 

Schlüter: "Zu unserem Angriff würde man beim Springreiten sagen: Das Pferd hat vor allen Hindernissen verweigert! Holstein Kiel/Kronshagen II war 60 Minuten lang nie in der Lage, das Spiel ohne unsere Hilfe zu gewinnen. Wir haben diese Hilfestellung eine Stunde lang gegeben und dadurch leichtfertig Punkte verschenkt. Ich hoffe, dass sich das am Ende nicht noch rächen wird."

SV Tungendorf (Tore in Klammern): Saering; A. Sievers (6), Henke (1), Roloff (1), Tuchtenhagen, Behmerburg (2), K. Korten (1), Jendritzka, Gloe, Berg, Uhlemann.

 

 

„KN vom 21.3.06“

SV Tungendorf - HSG Holstein II 11:13 (3:6)

 

"Wir hätten wahrscheinlich stundenlang spielen können, ohne eine echte Siegchance zu bekommen", kommentierte SW-Trainer Mario Schlüter die Torflaute seiner Mannschaft. Die Neumünsteranerinnen scheiterten an den eigenen Nerven sowie Holsteins Matchwinnerin Nicole Schirdewahn. Die Klasse-Keeperin wehrte sieben Strafwürfe und reihenweise weitere schwere Bälle ab. "Mylena Mordhorst hatte ebenfalls einen verdammt guten Tag. Schade, dass sie in der nächsten Saison für ein Jahr als Aupair-Mädchen nach Australien geht", fand HSG-Coach Andre Hampel.

 
 

 

Punktspiel gegen die SG WiFT / 12.3.06
 

„KN vom 14.3.06“

Mordhorst beendete Torflaute der HSG II

 

SG Wift - H./Kr'hagen II 20:20

Mitte der zweiten Halbzeit sah Holstein beim 19:13 schon wie der sichere Sieger aus. "Wer da noch einen Punktverlust prophezeit hätte, wäre wohl für verrückt erklärt worden", sagte HSG-Coach Andre Hampel. Fortan starteten Nina Langowski, Daniela Wetzel und Julia Möller eine Aufholjagd. Erst als Ulrike Möller an Kiels Keeperin Nicole Schirdewahn scheiterte, beendete Mylena Mordhorst mit einem Tempogegenstoß in letzter Sekunde die 15-minütige Kieler Torflaute.

 

 

 

„SHZ vom 14.3.06“

Wattenbek zu nervös

 

Neumünster - Im Abstiegskampf fuhr das Neumünsteraner Duo dagegen wichtige Punkte ein. Der SV Tungendorf siegte mit 24:15 beim Schlusslicht Gettorfer TV, die SG Wift erkämpfte sich ein 20:20 gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen II. Olympia Neumünster II war spielfrei.

Wifts Trainer Ingo Duffek war voll des Lobes, denn seine Mannschaft schaffte es, ein schon verloren geglaubtes Spiel mit viel Kampfgeist und taktischer Disziplin noch zu drehen. Beim 13:19 (45.) gab wohl niemand mehr einen Pfifferling auf die Gastgeber, die dann jedoch elf Minuten lang keinen Gegentreffer mehr zuließen und mit sieben Toren in Folge ein 20:19 vorlegten (59.). In der Schlussminute kam Holstein/Kronshagen II durch Wifts passives Spiel noch einmal in Ballbesitz, verdaddelte aber die vermeintlich letzte Chance. "Es waren noch sieben Sekunden zu spielen, da kann man sich auf den Ball setzen oder ihn auf die Tribüne schießen. Leider warf Pechvogel Ulrike Möller aufs Tor", schilderte Duffek den Fauxpas der anschließend untröstlichen Rückraumspielerin. Der Wurf geriet zur Gegenstoßvorlage für Kiels Remistreffer zwei Sekunden vor dem Abpfiff.

Zwei weitere Punkte gegen den Abstieg könnten heute folgen. In einem Nachholspiel trifft die SG Wift um 20.30 Uhr in der Halle der Falderaschule auf den Gettorfer TV.

SG Wift (Tore in Klammern): P. Nissen, Storm; J. Langowski, La. Schwarzkopf, U. Möller (2), N. Langowski (6), J. Möller (6), Wetzel (5), Sacher (1), A. Gau.

 
 
 
Punktspiel gegen Gettorfer TV / 9.3.06
 

„KN vom 11.3.06“

Freud und Leid im Kellerduell

 

Kiel – Durch einen 25:11 (14:6)-Kantersieg haben sich die Handballerinnen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen II im Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksliga ordentlich Luft verschafft. Schlusslicht Gettorfer TV ist dagegen angesichts der deutlichen Schmach leistungs- und stimmungsmäßig am Tiefpunkt angelangt.

 

Die Gettorferinnen gingen zwar 1:0 in Führung, doch fortan diktierten allein die Kielerinnen das Geschehen. Aus einer Mannschaft ohne Schwachpunkte ragte Holstein-Torhüterin Nicole Schirdewahn heraus, die serienweise schwere Bälle und vier Siebenmeter entschärfte. "Das war wirklich schön anzusehen. Wir haben den bisher höchsten 21:9-Sieg der Saison gegen Gettorf im Hinspiel noch einmal getoppt", kommentierte HSG-Trainer Andre Hampel den klaren Triumph.      

 

 

 

„KN-Eckernförder Ausgabe vom 11.3.06“

GTV-Frauen kaum noch zu retten

 

Gettorf/Ascheffel - Im Altkreis Eckernförde verbreitet das Abstiegsgespenst Angst und Schrecken. Derweil die Handballerinnen des Gettorfer TV ob der Demontage in der Nachholpartie gegen HSG Hol/ Kro II kaum noch zu retten sein dürften, sollten die Frauen des SV Hüttener Berge am 19. Spieltag der Bezirksliga Ruhe bewahren.

 

HSG Holstein Kiel/Kronsh. - Gettorfer TV 25:11 (14:6)

Während sich die Kielerinnen im Kampf um den Klassenerhalt als Tabellensechster oedentlich Luft verschafften, scheint das Schlusslicht sowohl leistungsmäßig als auch von der Stimmung im Team am Tiefpunkt angelangt zu sein. Die Gettorferinnen gingen zwar 1:0 in Führung, doch fortan diktierten allein die Gastgeberinnen das Geschehen. Zu allem Überfluss schied GTV-Torjägerin Kathrin Horst mit einer Verletzung am ohnehin lädierten linken Knie frühzeitig aus.

 

"Enttäuschender als die Leistung ist, wie wir uns als Mannschaft präsentiert haben. Jetzt kann wohl nur noch ein Wunder helfen", kommentierte GTV-Pressesprecher

Steffen Augspach das Fiasko. Kurioserweise könnten zwei Erfolge noch reichen. Wieder mit Wiebke Lehr und Nina Wurm im Aufgebot gibt es am Sonntag um 18.30 Uhr in der Sporthalle der Grundschule gegen den siebtplatzierten SV Tungendorf wenigstens die Rebabilitation.

 
 
 
Punktspiel gegen TuS Holtenau / 21.2.06
 
„Kieler Nachrichten vom 23.2.06“

Stefanie Metz behielt die Nerven

 

Fast 100 Handball-Fans sahen ein kämpferisch hochklassiges Stadtderby in der Frauen-Bezirksliga und einen schmeichelhaften 22:20 (10:10)-Sieg des TuS Holtenau gegen HSG Holstein Kiel/Kronshagen II.

 

Die beiden ersatzgeschwächten Teams schenkten sich nichts. "Schade, wir haben schon selbst am Sieg geschnuppert", meinte HSG-Pressesprecherin Sylke Hansen. Bis zum 20:20 (58.) stand die Partie auf des Messers Schneide, ehe ausgerechnet die beiden besten Holsteinerinnen, Imke Wefer (wegen Meckerns) und Ines Böhrensen (Übertriebene Harte) ihrer Mannschaft mit zwei Zeitstrafen einen Bärendienst erwiesen. Die Holtenauer Torhüterin Sabrina Beyer wehrte in dieser Phase drei schwere Bälle ab und in doppelter Überzahl avancierte Linksaußen Stefanie Metz mit ihren Treffern zur Matchwinnerin. "Über ein Remis hätten wir uns nicht beschweren dürfen", resümierte TuS-Trainer Tim Dahmke.    

 

Tore für Holtenau: Hedtstück (1/1), Heiden (7/2), Krabbenhöft (2), Metz (4), Niebuhr (2), Scheunemann (3), Steinert (2), Neumann (1).

Tore Holstein: Bernecker (2), Böhrensen (3), Clausen (1), Gemeinhardt (1), Lahann (3), Mordhorst (3), Wefer (6), Sell (1).

 

 
 
Punktspiel gegen SV Mönkeberg / 11.2.06
 
„Kieler Nachrichten vom 14.2.06“

HSG Holstein II - Mönkeberg 19:16 (9:7)

 

Im Fasching laufen die Holsteinerinnen stets zur Hochform auf. Am 11.11. machte HSG-Trainer Andre Hampel zum Auftakt der närrischen Zeit seiner Spielerin Ines Böhrensen zwar einen Heiratsantrag, aber bevor sich die Krabben beim Kieler Kult-Karneval Kugelblitz als Indianerinnen verkleidet austobten, musste der Häuptling gegen die stark ersatzgeschwächten Mönkebergerinnen in der Pause ein Machtwort sprechen, bis seine zukünftige Frau mit fünf Treffern neben Imke Wefer als erfolgreichste Werferin (6) auf Touren kam. "Schade, wir sind an die Schmerzgrenze gegangen und haben es trotzdem nicht geschafft, die starke Deckung der Krabben zu knacken", resümierte SVM-Coach Jörn Möller.

 

 

 

 

„KN-Holsteiner Ausgabe vom 11.2.06“

HSG Holstein Kiel/Kronshagen II - SVM (Sbd., 17 Uhr)

 

Bevor die Holsteinerinnen als Indianerinnen verkleidet zum Kieler Kult-Karneval Kugelblitz gehen, wollen sie sich im Kellerduell den Skalp der Mönkebergerinnen holen. "Da ist noch eine Rechnung offen", erinnert sich HSG-Trainer Andre Hampel nur ungern an die 13:23-Niederlage im Hinspiel. "Ein Sieg ist nicht nur gut für die Moral, sondern auch für die Stimmung beim Fasching." Wenn es nach SVM-Coach Jörn Möller geht, haben die "Krabben" auf dem Parkett aber höchstens die Pappnasen beim Abpfiff auf: "Noch können wir im Abstiegskampf aus eigener Kraft erfolgreich bestehen. Wo ein entsprechend starker Wille ist, kommt man auch auf den richtigen Weg." Während nach einer Kernspintomografie für Spielmacherin Jasmin Carstens (Knieprobleme) Entwarnung gegeben wurde, steht die definitive Diagnose bei Kreisläuferin Maike Pieper (Verdacht auf Bandscheibenvorfall) noch aus. Damit die Hochrechnung der Mönkebergerinnen aufgeht, müssen möglichst im Nachbarschaftsderby zwei Zähler her.

 
 
Punktspiel gegen Preetzer TSV / 5.2.06
 
„Kieler Nachrichten vom 7.2.06“

Preetzer TSV - HSG Holstein II 26:21 (11:9)

 

Während sich die Preetzerinnen in der Tabelle nach oben pirschen, kommen die Kielerinnen nicht aus dem Keller raus. Stephanie Koop stellte die Weichen zum Arbeitssieg schon in der ersten Halbzeit mit fünf blitzsauberen "Buden". Nach dem Seitenwechsel wirbelten die Gastgeberinnen Holstein phasenweise mit den Kreisläuferinnen Katharina Redzus und Meike Reuß durcheinander. Als HSG-Abwehrchefin Ines Böhrensen nach der dritten Zeitstrafe zuschauen musste (40.), reichte es für die HSG nur noch zur Schadensbegrenzung.

 

Tore PTSV: Ahrens (2), Bock (10), Koop (6), Redzus (2), Tietgen (2), Repenning (4).

Tore HSG II: Bernecker (2), Bletsch (1), Böhrensen (3), Clausen (1), Gemeinhardt (1), Lahann (6), Mordhorst (2), Wefer (3), Sell (2).

 

 

„Kieler Nachrichten vom 5.2.06“

PTSV kam perfekt aus den Startlöchern

 

Preetz/Mönkeberg - Rein von der Papierform her, warten auf die beiden Teams aus dem Kreis Plön am 15. Spieltag der Frauen-Bezirksliga zwar vermeintlich leichte Hausaufgaben, aber auf dem Hallen-Parkett sieht es für die Handballerinnen des Preetzer TSV sowie des SV Mönkeberg trotz des Heimvorteils wahrscheinlich etwas anders aus. Erhöhte Wachsamkeit scheint eher angebracht zu sein, um der Favoritenrolle gerecht zu werden.

 

Preetzer TSV - HSG Holstein Kiel/Kr. II (So., 16 Uhr)

Mit 6:0-Punkten sind die Preetzerinnen zur Rückrunde perfekt aus den Startlöchern gekommen. Da sich zudem Spitzenreiter Olympia Neumünster II und Herbstmeister TSV Wattenbek in der Top-Partie des Tages gegenüberstehen, könnte der Tabellenvierte von dieser Konstellation profitieren. Die Schützlinge von Ingo Schütz dürfen sich allerdings gegen die HSG Holstein II keine Blöße geben: "Auf Platz acht stehen die Kielerinnen zwar weit unter Wert, scheinen sich aber seit der Winterpause berappelt zu haben. " Wenn man selbst weiterhin ein gewichtiges Wörtchen um die Meisterschaft mitreden möchte, muss dieser Stolperstein natürlich aus dem Weg geräumt werden. Mit den Rückraumspielerinnen Katharina Ahrens, Raijka Repenning, Melanie Bock und Lisa Jensen ist die zweite Reihe zurzeit erstklassig besetzt. Die Torhüterinnen Gabriela Fortier sowie Svenja Schlüter sind ebenfalls gut drauf. Zudem trumpften zuletzt sowohl Stephanie Koop als auch Katja Tietgen mit Traumpässen großartig auf.       

 

 
 
Punktspiel gegen Oly.Neumünster II / 15.1.06
 
„Kieler Nachrichten vom 17.1.06“

Olympia Neumünster II - HSG HolKro II 23:16 (9:9)

 

Bis zum 15:15 (50.) deutete nichts auf einen Neumünsteraner Kantersieg hin. Die Kielerinnen gefielen kämpferisch, und die talentierte Mylena Mordhorst zeigte viel Spielwitz. Erst als die Kräfte nachließen, bekamen die "Krabben" vom konditionsstarken Tabellenführer noch eine Packung verpult. Kathrin Dencker traf ein Dutzend Mal. Janina Hoffmann sorgte neben der Sonderbewachung gegen Melanie Bernecker dafür, dass es aus der Ferndistanz nicht zu linkslastig wurde.

 

Tore für Olympia: Dencker (12), Hack (2), Hoffmann (3), Reinke (1), Ruzic (1), Reimers (3), Rusch (1).

Tore Holstein: Bernecker (5), Böhrensen (3), Lahann (1), Mordhorst (4), Karr (1), Sell (2).

 

 
 
Punktspiel gegen SV Hüttener Berge / 7.1.06
 

„SHZ vom 12.1.06“

HSG Holstein/Kro. II - Hütt. Berge 18:13 (8:7)

Eine Pleite musste der SV Hüttener Berge verkraften. "Die am Ende relativ deutliche Niederlage täuscht über den wahren Spielverlauf hinweg", betonte jedoch SV-Coach Thomas Lill nach der Partie bei der HSG Holstein/Kronshagen II, die mit 13:18 (7:8) verloren ging.


Einmal mehr verzweifelte Hüttens Trainer Thomas Lill an der mangelhaften Chancenauswertung seiner Mannschaft. "Wir haben allein acht Siebenmeter nicht im HSG-Tor unterbringen können", kritisierte Thomas Lill, der dabei die vielen anderen "Hundertprozentigen" nicht gezählt hatte. Beide Teams lagen während der gesamten ersten Halbzeit gleich auf. Auch im zweiten Spielabschnitt lieferten sich beide Kontrahenten lange Zeit einen ausgeglichenen Kampf. In der entscheidenden Phase verwarfen die Gäste beim Spielstand von 13:14 (56.) gleich zwei Strafwürfe hintereinander und wurden dafür bitter bestraft. Die HSG nutzte ihre Chancen konsequent und zog auf 16:13 davon. Selbst die Lockerung des Abwehrverbandes sollte am Ende keine Besserung mehr bringen, im Gegenteil: Die Gastgeberinnen bauten ihre Führung sogar noch um zwei weitere Treffer aus und erzielten einen am Ende zu hohen Sieg.

Tore für Hüttener Berge: Thede (4), Hagge (3), A. Hansen (2), D. Hansen (2), Staar und Uhlmann (je 1)

 

 

 

„Kieler Nachrichten vom 10.1.06“

Holstein/Kronshagen II - SV Hüttener Berge 18:13 (8:7)

 

Etwas magere Handball-Hausmannskost wurde in der Frauen-Bezirksliga nach der Winterpause geboten. Die Weihnachtsgans dürfte wohl noch nicht ganz verdaut gewesen sein. Der Trainingsrückstand machte sich bei den meisten Mannschaften ob der vielen Feiertage schon bemerkbar. Selbst die Favoriten hatten Mühe, sich am zwölften Spieltag standesgemäß durchzusetzen.

 

"Das war handballerisch weder ein verspätetes Feuerwerk noch vom Tempo her berauschend, sondern eher ein bisschen träge", berichtete HSG-Betreuerin Sylke Hansen von Startschwierigkeiten zur Rückrunde. Bis zur 53. Minute gestalteten beide Abstiegskontrahenten das Kellerduell ausgeglichen, bis sich Holstein doch deutlich distanzierte. Dabei glückten zumindest Ines Böhrensen und Meike Lahann nach mehrmonatigen Zwangspausen mit auskurierten Blessuren verheißungsvolle Comebacks.

Matchwinnerin war aber Kiels Klasse-Keeperin Anja Möller, die den Ascheffelerinnen den Schneid und zwei Zähler abknöpfte. "Wenn man allein acht Siebenmeter verwirft, darf sich niemand über eine Niederlage in dieser Höhe wundern", sagte SVH-Coach Thomas Lill.

 

Tore HSG: Bernecker (6), Böhrensen (5), Lahann (3), Mordhorst (2), Karr (1), Wefer (1).

Tore SVH: Thede (4), Anette Hansen (2), Doris Hansen (2), Hagge (3), Staar (1), Uhlmann (1).

 

 

 

„KN-Eckernförder Ausgabe vom 7.1.06“

Nächste Runde im Kampf gegen den Abstieg

 

HSG Holstein II - SV Hüttener Berge

Durch den Derbysieg in Gettorf gingen die Hüttener Spielerinnen mit einem kleinen Punktepolster in die Pause. Jetzt gilt es allerdings beim Tabellenachten Holstein sofort hell wach zu sein, um dem Minimalziel durch einen Sieg vielleicht schon einen großen Schritt näher zu kommen. "Viel mehr ist im Rahmen unserer personellen Möglichkeiten ohnehin nicht drin", berichtet SVH-Trainer Thomas Lill. " Obwohl ein paar Punkte während der Hinrunde verschenkt wurden, hat sich meine Mannschaft sehr oft ordentlich präsentiert." Basis für alle Erfolge bleibt auch zukünftig die Betonabwehr. Der Mittelblock verkörpert durch Anette und Doris Hansen, sowie auf den Halbpositionen mit Julia Uhlmann und Nadine Staar gehört mit zum Besten, was die Bezirksliga zu bieten hat. Zudem steht mit Britta Wessels eine Frau mit exzellenten Reflexen zwischen den Pfosten. In der Offensive wechseln dagegen häufiger Licht und Schatten. Die Stützen des Vorjahres, Nadine Vorbeck (schwanger) und Mona Steger (Knieprobleme), fehlen. "Vielleicht gelingt es ja, gegen Holstein die Chancenverwertung zu verbessern", hofft Thomas Lill.

 

 

„KN-Eckernförder Ausgabe vom 6.1.06“
Lill baut in Kiel auf seine starke Deckung

 

Holstein/Kronshagen II - SV Hüttener Berge
"Ich halte Holstein/Kronshagen II für stärker, als es der bisherige Tabellenplatz aussagt. Die Mannschaft hat einige starke Spielerinnen und ist auch technisch und taktisch nicht zu unterschätzen", zollt Coach Thomas Lill den Gastgebern großen Respekt. Doch auch Hütten war zuletzt gut drauf. "Wenn wir einen guten Tag erwischen, ist auch in Kiel etwas für uns drin," glaubt Lill, der vor allem auf seine starke Deckung baut. Zudem hofft er, dass seine Mannschaft endlich mal wieder besser trifft.

 

 

 

News
 

„Kieler Nachrichten vom 4.1.06“

Handball-Bezirksliga: Holtenau liegt im Soll

 

Zwar weitestgehend erwartungsgemäß, aber beileibe nicht reibungslos gestaltete sich der bisherige Saisonverlauf für die vier Kieler Klubs in der Handball-Bezirksliga.

Beim Rückrundenstart am kommenden Wochenende wollen die Frauen des TuS Holtenau und der HSG Holstein II sowie die Männer des KMTV und des Wellingdorfer TV sofort Gas geben, um in der Tabelle ein paar Plätze höher zu klettern.

 

Die Spielerinnen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen II müssen ein paar Prozent mehr bringen, wenn man in der Bezirksliga keine größeren Problem bekommen will. Viel zu lange schwebten die "Krabben" in Abstiegsgefahr, bis zumindest der Sprung auf Rang acht versöhnlich stimmte. "Der Findungsprozess mit Andre Hampel als neuem Trainer und so vielen Zugängen im Kader dauert eben seine Zeit.

 

„Die Stimmung war zwar stets gut, doch mit jedem Sieg steigt der Spaßfaktor. Wir sind gut drauf und freuen uns, dass es wieder los geht", prophezeit Sylke Hansen nach der Winterpause keine weitere Zittersaison mehr. Die schwangere HSG-Flügelflitzerin fällt für die Rückrunde aus, so dass neben den Routiniers Meike Sell und Melanie

Bernecker auch Talente wie Katharina Karr und Mylena Mordhorst gefordert sind.

 
 

 

Punktspiel gegen HSG Fockbek/Nübbel / 15.12.05
 
„Kieler Nachrichten vom 17.12.05“

"Krabben" überwintern im Tabellenkeller

 

Kiel - In einer vorgezogenen Partie vom elften Spieltag der Frauen-Bezirksliga unterlag die HSG Holstein Kiel/ Kronshagen II am Donnerstag der viertplatzierten HSG Fockbek/Nübbel mit 14:18 (10:10). Als Meisterschaftsmitfavorit gestartet, überwintern die "Krabben" zum Abschluss der Hinrunde nun nur auf dem zehnten Platz.

 

Trotz ansehnlicher erster Halbzeit scheiterten die Kielerinnen an der Torflaute in der Offensive. "Mit vier Treffern kann man keinen Blumentopf gewinnen", berichtete die verletzte Sylke Hansen, die den privat verhinderten Andre Hampel auf der Trainerbank vertrat. "Wir sind aber frohen Mutes für die Rückrunde, weil ab Januar fast alle Rekonvaleszenten wieder im Kader sind." Die reaktivierte Defensivspezialistin Liz Bartz verdiente sich neben Torhüterin Nicole Schirdewahn sogar von Fockbeks Coach Reiner Heldt ein Lob: "Eigentlich hatten wir Chancen für zwei Siege."

 

Tore HSG II: Bernecker (3), Bletsch (1), Gemeinhardt (4), Mordhorst (1), Sievertsen (1), Weidner (1), Karr (2), Wefer (1).

Tore Fockbek: Bock (7), Hüls (2), Sawitzki (2), Scheller (1), Sievers (3), Kurbjuhn (3).    

 
 
 
Punktspiel gegen TSV Wattenbek / 11.12.05
 
„Kieler Nachrichten vom 13.12.05“

In der Handball-Bezirksliga der Frauen steht der TSV Wattenbek kurz vor der Halbzeitkrönung.

 

TSV Wattenbek - Holstein/Kronshagen II 24:18 (16:10)

Trotz des klaren Sieges gegen das letzte Kieler Aufgebot ohne Sylke Hansen (Kapselverletzung), Melanie Bernecker (Mittelohrentzündung) und Meike Sell (Bänderriss) bekleckerten sich die Wattenbekerinnen nicht mit Ruhm. Immerhin glückte Katja Mechler nach mehrmonatiger Verletzungspause mit zwei Treffern in fünf Minuten ein hoffnungsvolles Comeback.

 

Tore TSV: Beck (1), Gabriel (1), Jappe (2), Mechler (2), Annika Mordhorst (2), Plambeck (2), Rademacher (3), Mirja Schulz (9/6), Nina Schulz (2).

Tore HSG II: Bletsch (2), Clausen (3), Gemeinhardt (7), Sievertsen (4), Wefer (2).

 

 

 

„News TSV Wattenbek vom 12.12.05“

Sieg gegen die Krabben: 1.Frauen schlagen die Oberliga-Reserve von Holstein Kiel/Kronshagen mit 24:18(16:10)

 

Im letzten Heimspiel des Jahres 2005 wollte sich die 1.Frauen des TSV Wattenbek mit einem schönen Spiel bei ihrem Publikum für die tolle und lautstarke Unterstützung im abgelaufenen Kalenderjahr bedanken. Das schöne Spiel bekamen die rund 100 Zuschauer in der Lindenschule zu sehen, vor allem weil auch Holstein Kiel/Kronshagen II ordentlich mitspielte und eine gute Partie ablieferte.

 

Die Anfangsviertelstunde gestalteten beide Mannschaften sehr ausgeglichen. Die immer wechselnde Führung hielt bis zum 7:7 in der 17. Spielminute. Dann begannen die obligatorischen starken zehn Minuten der Wattenbekerinnen: Mit einer stark vorgetragenen zweiten und dritten Welle nutzte man den Spezialistenwechsel in Angriff-Abwehr der Kielerinnen aus und setzte sich auf 15:9(27.) ab. Schock für den TSV, als sich die an diesem Tag alleinige Torhüterin Birte Hinrichs nach einer Abwehraktion den Finger verletzte. Rückraumspielerin Britta Plambeck musste für kurze Zeit das Wattenbeker Gehäuse hüten, während Birte behandelt wurde. Trotz Schmerzen biss Birte auf die Zähne und spielte getaped bis zum Ende durch. Zum Glück stellte sich die Verletzung nur als eine Verstauchung heraus, so dass Birte am kommenden Sonntag wieder zwischen den Pfosten stehen kann.

 

In der zweiten Hälfte wechselte der TSV dann munter durch, um allen Spielerinnen die Möglichkeit zu geben, sich beim Heimpublikum spielerisch für das Jahr 2005 zu verabschieden. Dadurch ging zwar der Spielfluss verloren und die Wattenbekerinnen konnten nicht mehr den Angriffsdruck der ersten Halbzeit entfachen, aber das störte eigentlich niemanden. "Der Spaß sollte heute im Vordergrund stehen, nicht die Höhe des Ergebnisses", sagte der TSV-Trainer nach dem Spiel. Holstein kam noch zweimal auf vier Tore heran, konnte aber den TSV nicht mehr gefährden.

 

Holstein spielte mit seiner jungen Garde befreiter und entfesselter als noch zu Saisonbeginn und hinterließ einen sehr guten Eindruck in Bordesholm. Mit Sicherheit wird das Team von Trainer Andre Hampel in der Rückrunde mehr Punkte sammeln, als in der Hinrunde und sich sicher in der Tabelle weiter nach oben orientieren. Einstimmig war die Meinung der Wattenbeker Fans, die Holstein stärker als den Preetzer TSV in der Lindenschule gesehen haben. Auf Wattenbeker Seite kam Rückraumstrategin Katja Mechler nach ihrer schweren Knöchelverletzung in der Vorbereitung zu ihrem ersten Saisoneinsatz. In ihrer knapp fünfminütigen Einsatzzeit erzielte sie zwei Treffer. Sie wird nun versuchen im Training den Anschluss an das Team herzustellen, um in der Rückrunde wieder voll angreifen zu können.

 

 

 

Punktspiel gegen SV Tungendorf / 4.12.05
 
„Kieler Nachrichten vom 6.12.05“

HSG Holstein II - SV Tungendorf 20:20 (11:11)

 

SVT-Trainer Mario Schlüter traf mit seiner Spielwertung den Nagel auf dem Kopf: "Ein gerechtes Remis. Diese Partie hatte wahrlich keinen Sieger verdient." Trotz des ansonsten schlechten Niveaus zeigte sich zumindest Nina Tuchtenhagen nervenstark und verwandelte für die Neumünsteranerinnen den finalen Ball bei diesem Strafwurffestival mit einem Dutzend Siebenmetern allein für die Gäste. "Bis auf unsere Torhüterinnen Anja Möller und Nicole Schirdewahn eine geschlossen schlechte Mannschaftsleistung", bestätigte auch HSG-Spielerin Sylke Hansen die dürftigen Darbietungen.

 

Tore HSG: Gemeinhardt (4), Hansen (1), Mordhorst (1), Sievertsen (1), Weidner (1), Vietheer (2), Karr (2), Pavlovic (2), Wefer (5), Sell (1).

Tore SVT: Clausen (1) , Gloe (4), Jendritzka (1), Roloff (4), Sievers (2) Tuchtenhagen (8).

 

 
Punktspiel gegen die SG WiFT / 19.11.05
 
„Kieler Nachrichten vom 22.11.05“

Holstein/Kronshagen II -  SG Wift 27:21 (14:9)

 

Nach ihrer Babypause stand die Kielerin Meike Sell beim Comeback in der HSG-Deckung wie ein Fels in der Brandung. Dank der Routine von Melanie Bernecker, die ein Dutzend Volltreffer erzielte, und der Spielfreude der erst 18-jährigen Holstein-Regisseurin Mylena Mordhorst rollen die "Krabben" die Tabelle langsam aber sicher von hinten auf. "Die HSG wird garantiert nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen", gratulierte SG-Trainer Ingo Duffek, haderte allerdings über die Höhe des Resultats sowie mit den Referees bei elf Siebenmeter-Entscheidungen gegen sein Team. 

 

Tore HSG: Bernecker (12), Bletsch (1), Gemeinhardt (4), Hansen (4), Mordhorst (2), Sievertsen (1), Vietheer (2), Sell (1).

Tore Wift: Julia Langowski (1) Nina Langowski (2), Möller (7), Schwarzkopf (2), Westphal (2), Wetzel (5/1), Sacher (2).

 
 
Punktspiel gegen Gettorfer TV / 13.11.05
 
„Kieler Nachrichten vom 15.11.05“
HSG-Reserve feierte in Gettorf ersten Saisonsieg

HSG Holstein II feierte am siebten Spieltag beim neuen Schlusslicht Gettorfer TV den ersten Saisonsieg.

 

Gettorfer TV - HSG Hol/Kro II  9:21 (5:11)

Die Gettorferinnen können den langfristigen Ausfall ihrer Torjägerin Kathrin Horst (Verdacht auf Kreuzbandriss) nicht kompensieren. "Mit dieser Situationen muss die Mannschaft erst einmal klar kommen", so GTV-Pressesprecher Steffen Augspach. "Auf diesen Augenblick haben alle sehnlichst gewartet. Trotz der Negativserie war die Stimmung nie schlecht. Das bestätigte sich mit diesem Sieg", sagte Holsteins Sportskanone Sylke Hansen und ließ sich nach neun Treffern feiern. Zudem glückte Imke Wefer ein gutes Debüt. 

 

Tore GTV: Binder (4), Neubacher (1), Spachmann (1), Thaden (1), Truhn (2).

Tore HSG II: Bernecker (3), Bletsch (1), Hansen (9), Mordhorst (2), Sievertsen (1), Vietheer (1), Karr (1), Wefer (3).

 

 

 

Punktspiel gegen TuS Holtenau / 6.11.05
 
„Kieler Nachrichten vom 8.11.05“

Prestigeerfolg für Holtenau

Durch den Sieg im Kieler Stadtderby ist für Titelverteidiger TuS Holtenau der Traumstart und für das punktlose Schlusslicht

HSG Holstein II der sportliche Albtraum in der Handball-Bezirksliga der Frauen nach dem sechsten Spieltag perfekt.

 

HSG Holstein II -TuS Holtenau 22:28 (9:13)

"Trotz der Niederlage ein Aufwärtstrend. Wir laufen wieder unfallfrei, über das Parkett und sogar die Kombination klappen ein bisschen besser", sagte HSG-Spielerin Sylke Hansen.  Neben den zum Comeback überredeten Liz Bartz und Stefanie Preer konnten auch die eifrigen Meike Lahann und Katharina Karr die Wende zum Besseren zumindest gegen den Spitzenreiter noch nicht erzwingen. Ines Heiden, Jutta Konrad, Birte Palder und Anja Steinert führten die bis in die Haarspitzen hochmotivierten Holtenauerinnen zum Prestigeerfolg.

 
Tore HSG: Bernecker (3), Gemeinhardt (3), Hansen (7), Lahann (5), Sievertsen (2), Karr (2).
Tore TuS: Hedtstück (1), Heiden (7), Krabbenhöft (2), Konrad (3), Palder (6), Schneemann (1), Steinert (6), Menzel (2).
 
 

 

Punktspiel gegen SV Mönkeberg / 30.10.05
 
„Kieler Nachrichten vom 1.11.05“

SV Mönkeberg - Holstein/Kronshagen II 23:13 (10:5)

 

Die Kielerinnen gehen ganz schweren Zeiten entgegen, zumal Führungsspielerin Ines Böhrensen nach einer Daumenoperation ausfällt. "Man muss einfach ehrlich sein. Meine Mannschaft steht in der Tabelle momentan da, wo wir hingehören", sagte HSG-Trainer Andre Hampel. Gegen den flinken Wirbelwind Manuela Salbrecht und die

tollen Reflexe von SVM-Keeperin Melanie Krohn, die bis zum 6:0 schon vier Siebenmeter pariert hatte, war kein Kraut gewachsen.

 

Tore für SVM: Hahn (1), Bruhn (1), Carstens (1), Dahmke (2), Frehse (3), Kollwitz (2), Pieper (4), Salbrecht (7), Willimzig (2).

Tore HSG: Bletsch (2), Gemeinhardt (1), Lahann (1), Mordhorst (1), Preer (1), Sievertsen (3), Vietheer (3), Pavlovic (1).

 

 

 
Pokalspiel gegen THW Kiel / 23.10.05
 

„Kieler Nachrichten vom 25.10.05“

THW-Frauen führten HSG im Pokal vor

THW Kiel - HSG Holstein Kiel/Kronshagen II 26:15 (15:4)

 

Der THW ist im Kieler Frauen-Handball die neue Nummer eins - zumindest im Pokal. Von einem Zwei-Klassenunterschied war vor mehr als 100 Zuschauern nichts zu sehen. Holstein blamierte sich auf der ganzen Linie. "Wenn ich schon einmal zufrieden bin, soll das schon etwas heißen. Es lief wirklich wie am Schnürchen", kommentierte THW-Trainer Michael Fischer den sensationellen Kantersieg. Neben der starken 6-0-Deckung war Torhüterin Regina Zacharias mit vier parierten Siebenmetern sowie zwei Dutzend abgewehrten schweren Bällen ein Erfolgsgarant. Mit sieben Treffern machte zudem Kreisläuferin Katja Thomsen den Sieg perfekt.

 

Die Krise bei der HSG spitzt sich dagegen zu. Kerstin Sommer verhinderte als Aushilfe des Oberliga-Kaders mit neun Treffern ein noch größeres Debakel. "Diese Pokal-Partie ging nicht nur um die Ehre, sondern leider auch voll in die Hose", sagte die enttäuschte HSG-Spielerin Sylke Hansen.

 

Tore für THW: Reimer (2), Flach (2), Thomsen (7), Jöhnk (1), Fehrke (4), Weber (3), Ach (4), Riegner (2), Hild (1).

Tore HSG: Bletsch (1), Lahann (1), Mordhorst (1), Weidner (1), Sommer (9/3), Pavlovic (2).

 

 
Punktspiel gegen SV Hüttener Berge / 18.10.05
 

„Kieler Nachrichten vom 20.10.05“

Beim SV Hüttener Berge platzte Knoten

Frauen-Bezirksliga: 16:15 gegen die HSG Holstein/Kronshagen II

 

Ascheffel - Zumindest für die Handballerinnen des SV Hüttener Berge ist der Knoten im Kellerduell der Frauen-Bezirksliga geplatzt. In einer Nachholpartie vom ersten Spieltag besiegten die Ascheffelerinnen Schlusslicht HSG Holstein Kiel/Kronshagen II mit 16:15 (9:7) und verbesserten sich ob dieses ersehnten Erfolgserlebnisses vom zehnten auf den sechsten Tabellenplatz.

 

Im Derby gegen Fockbek waren wir zu dusselig. Diesmal hatten wir mehr Dusel", berichtete SVH-Trainer Thomas Lill von einer erneut spannenden Schlussphase. Trotz Ballbesitzes wurde der letzte Angriff "verdaddelt", doch Holsteins herausragende Sylke Hansen scheiterte nach neun blitzsauberen Buden ausgerechnet beim finalen Tempogegenstoß an Britta Wessels im Hüttener Tor. Eine weitere Bestnote bei den kampffreudigen Gastgeberinnen durfte man Anette Hansen bescheinigen.

 

Die Kielerinnen, die als Top-Favorit einen glatten Fehlstart hinlegten, enttäuschten trotz der kleinen spielerischen Steigerung einmal mehr. "Die Stimmung ist nicht so schlecht wie der Tabellenplatz und die Saison noch lang", suchte Sylke Hansen nach Trost.           

 

 

Punktspiel gegen Preetzer TSV / 15.10.05
 

„Kieler Nachrichten vom 18.10.05“

HSG Holstein/Kronshagen II - Preetzer TSV 17:22 (8:8)

 

Während den Preetzerinnen die prompte Revanche für die jüngste Pokal-Pleite glückte, ist der Fehlstart für den Top-Favoriten nun perfekt. "Die Abwehr bleibt unsere Achillesferse, weil viele Schlüsselpositionen neu besetzt sind. Man muss der Mannschaft einfach Zeit geben sich zu finden", sagte HSG-Spielerin Sylke Hansen.  Holsteins Torhüterin Anja Möller und Rechtsaußen Birgit Sievertsen verhinderten sogar Schlimmeres. "Heute war meine Mannschaft aggressiver und konditionsstärker", meinte PTSV-Coach Ingo Schütz. Die reaktivierte Raijka Repenning feierte ein prima Debüt im Preetzer Rückraum.

 

Tore HSG: Bernecker (4), Clausen (1), Gemeinhardt (4), Hansen (1), Lahann (1), Sievertsen (6).

Tore Preetz: Bock (7), Redzus (3), Reuß (1), Schultz (1), Tietgen (2), Jensen (2), Repenning (4), Schneider (2).

 

 
Pokalspiel gegen Preetzer TSV / 25.9.05
 

„Kieler Nachrichten vom 27.9.05“

Preetzer TSV ‑ HSG Holstein Kiel/Kronshagen II  13:23 (4:12)

 

Die Preetzer Talente hatten beim Kieler Kantersieg nicht den Hauch einer Chance. "Holstein war körperlich, kämpferisch und spielerisch in allen Belangen überlegen. Wir freuen uns trotzdem jetzt schon auf die Revanche um Punkte in drei Wochen", gratulierte PTSV‑Coach Ingo Schütz den Gästen. Lediglich die routinierte Torhüterin Gabriela Fortier sorgte mit ihren Paraden für Schadensbegrenzung.

 

Die Krabben hatten sich allerdings mit den beiden Leihgaben Sabine Brinker und Kerstin Sommer aus der Oberliga-Mannschaft verstärkt. Zudem gaben die Neuzugänge Veronika Pavlovic aus Stockelsdorf sowie die Schwerinerin Katharina Karr ihr Debüt. "Ein Super‑Sieg", stellte HSG‑Rotsünderin Ines Böhrensen fest, die wegen ihres beherzten Eingreifens vorzeitig auf die Bank musste (47.): "Während andere streicheln, packe ich halt etwas fester an.“

 

Tore Preetz: Schultz 5, Bock 4, Koop 2, Eylander 1, Tietgen 1

Tore HSG: Brinker 5, Sommer 5/1, Clausen 4, Sievertsen 4, Böhrensen 2, Lahann 2, Gemeinhardt 1

 
 
Punktspiel gegen Oly.NMS 2 / 11.9.05

 

„Kieler Nachrichten vom 13.9.05“

Handball‑Bezirksliga Frauen: Holstein II unterlag Olympia II mit 19:22 (7:13)

 

Nach der Neumünsteraner Gala‑Vorstellung bis zur Pause waren die "Krabben" mit der Höhe der Heimniederlage noch gut bedient. "Wir haben viel zu spät über den Kampf zur spielerischen Linie gefunden", sagte HSG‑Flügelflitzerin Sylke Hansen. Lediglich Anja Möller und Nicole Schirdewahn hatte das „Lotto‑Fieber" von „King Karl“ im Konzert am Freitag beflügelt. Dagegen steckte die Teilnahme am Kiel‑Lauf Mylena Mordhorst sowie Laurie Vietheer in den Beinen. MTSV‑Torjägerin Kathrin Dencker konnte trotz kurzer Deckung viel zu lange schalten und walten, wie sie wollte. "Die erste Halbzeit war wahrlich zum Zunge schnalzen", schwärmte Olympias Trainer Thorsten Möller.

 

 

Saisonvorbericht

 

„Kieler Nachrichten vom 2.9.05“

HSG Holstein/Kronshagen II blickt in der Handball-Bezirksliga der Frauen in obere Tabellenregionen

 

Die Handschrift des neuen Holstein-Trainers soll schnell erkennbar sein, um die ehrgeizige Zielsetzung zu gewährleisten. „Für Frauen braucht man zwar viel Einfühlungsvermögen und mehr Feinsinn in den Fingerspitzen, aber da wir jetzt schon eine verschworen Gemeinschaft sind, habe ich ein gutes Gefühl“, formuliert

Andre Hampel seine ersten positiven Eindrücke. Jela Gemeinhardt ist nach einer Mandeloperation noch nicht ganz fit.

 

Kader: Tor: Nina Heilmann (Kellinghusen), Anja Möller, Nicole Schirdewahn – Feld: Melanie Bernecker (reaktiviert), Melanie Bletsch, Ines Böhrensen,  Claudia Clausen (Suchsdorf), Elisabeth Eiling, Jela Gemeinhardt (Suchsdorf), Sylke Hansen (Babypause beendet), Meike Lahann, Mylena Mordhorst (A-Jugend), Stefanie Preer, Birgit Sievertsen, Kristin Weidner, Laurie Vietheer (Hamburg).

Trainer: Andre Hampel

Abgänge: Nadine Kroll (Babypause), Liz Bartz (Karriere beendet), Cathrin Haas (Herzhorn), Natascha Hoepner (pausiert), Verena Niebuhr (Holtenau),

Meike Sell (Babypause), Kerstin Sommer (HSG 1)

Meisterschaftsfavoriten: Preetzer TSV, Oly.Neumünster II Saisonziel: Aufstiegsrunde