Presseberichte HSG 2.Frauen

 Saison 2004/05

 

 

·  KN (12.4.05): SV Hüttener Berge - HSG Hol/Kro 2 13:20 (8:9)
Tore HSG: Böhrensen 3, Bletsch 1, Lahann 1, Preer 3, Sievertsen 3, Sommer 6, Niebuhr 2, Rathjen 1

 

·  SHZ (6.4.05): HSG Hol/Kro 2 - SV Tungendorf 24:21 (10:10)
"Eine knappere Drei-Tore-Niederlage habe ich noch nicht erlebt", berichtete SVT-Betreuer Stefan Nowok und löste das Paradoxon auf. Bei wechselnden Führungen waren die Tungendorferinnen nämlich bis zu ihrem 21:20-Vorsprung ebenbürtig, ließen dann jedoch in den fünf Schlussminuten die nötige Kaltschnäuzigkeit vermissen. Holstein/Kronshagen II nutzte in einem guten Spiel, das wesentlich von der Spannung lebte, in der Schlussphase eiskalt die Tungendorfer Fehler aus. "Das war Pech", so Nowok, der vor allem den Einsatz von Christiane Gloe hervorhob. Andere SVT-Spielerinnen hatten dagegen nicht unbedingt ihren besten Tag erwischt.

 

·  KN-online (5.4.05): HSG Hol/Kro 2 - SV Tungendorf 24:21 (10:10)
Noch dürfen die Holsteinerinnen als Tabellendritter auf die Oberliga-Qualifikationsrunde hoffen, während die Tungendorferinnen ihre letzte theoretische Chance für eine Teilnahme verspielt haben. Handballerisch hochklassig war das Verfolger-Duell allerdings eher selten. Die Einwechslung der Flügelflitzerin Christiane Gloe entfachte bei den Neumünsteranerinnen zwar frischen Wind, wurde letztlich aber trotz einer erfolgreichen Aufholjagd nicht belohnt. "Das war wohl der knappste Drei-Tore-Sieg aller Zeiten. Diese Partie hatte eigentlich keinen Verlierer verdient. Holstein ist einfach abgezockter, wenn es drauf ankommt", resümierte SVT-Betreuer Stefan Nowok nach dem Schlusspfiff.

 

·  KN (5.4.05): HSG Hol/Kro 2 - SV Tungendorf 24:21 (10:10)
Erst in den letzten 120 Sekunden sorgten Kerstin Sommer, Birgit Sievertsen und Ines Böhrensen mit drei Treffern für die Entscheidung. "Es wäre sehr ärgerlich, wenn wir die Aufstiegsrunde nicht spielen dürfen, weil unsere Regionalliga-Mannschaft absteigt", sagte HSG-Coach Jens Grabowski.

 

·  Holsteinischer Courier (15.3.05): Olympia Neumünster 2 - HSG Hol/Kro 2 21:14 (8:6)
Olympia II meisterlich
Im zweiten Titel-"Showdown" beim TuS Holtenau hat es das Team von Trainer Thorsten Möller am 2. April nun selbst in der Hand, den Gewinn der Meisterschaft perfekt zu machen.
"Unser Prunkstück war wie zuletzt gegen den SVT die Abwehr", sagte Möller nach der überraschend klaren Abfuhr für den Verfolger. Holsteins Kerstin Sommer - neben Kathrin Dencker Haupttorschützin der Liga - war bei Olympias Mittelblock Andrea Rusch/Dencker bestens aufgehoben, Anja Paschke im Olympia-Tor besorgte mit einer erneut guten Leistung den Rest. Beim 1:3 (7. Min.) lagen die Gastgeberinnen noch zurück, nach einer Auszeit lief es für den Tabellenführer auch im Angriff. Olympia II nahm das Heft fest in die Hand und legte über 6:3 (18.) eine 8:6-Pausenführung vor, die mit einem Blitzstart aus der Kabine gleich auf 11:7 (33.) ausgebaut wurde. Durch Neumünsteraner Abschlusspech kam Holstein/Kronshagen II zwar noch einmal auf 11:10 (39.) heran, doch dann brannte nichts mehr an, und Olympia II setzte sich über 14:10 (43.) und 19:12 (54.) klar ab. "Never change a winning team", meinte Möller, der meist wieder auf seine erste Sieben vertraute, nach einer Begegnung, die dem Attribut Spitzenspiel vollauf gerecht wurde.

 

·  KN (15.3.05): Olympia Neumünster 2 - HSG Hol/Kro 2 21:14 (8:6)
Olympias erster Sieg über den Erzrivalen überhaupt könnte der Meilenstein zur Meisterschaft gewesen sein. „Wer Meister werden will, muss hier gewinnen. Wir hatten heute keine echte Siegchance. Das war einfach nur ideenlos", sagte HSG-Coach Jens Grabowski. Lediglich Meike Lahann hatte Lichtblicke. Ansonsten scheiterte Holsteins Torjägerin Kerstin Sommer zumeist am Mittelblock.
Tore HSG: Böhrensen 2, Haas 1, Lahann 3, Preer 1, Sievertsen 3, Sommer 4

 

·  KN (8.3.05): HSG Hol/Kro 2 - HSG Fockbek/Nübbel 25:21 (11:10)
Der Herbstmeister nahm gegen Favoritenschreck Fockbek erfolgreich Revanche für die erste Saisonniederlage im Hinspiel und dürfte der Teilnahme an der Oberliga-Qualifikation einen wichtigen Schritt näher gekommen sein. HSG-Trainer Jens Grabowski ließ sich trotzdem noch nicht aus der Reserve locken: „Der Titel wäre natürlich toll, doch wir denken nur noch von Spiel zu Spiel." Kerstin Sommer versenkte alle Siebenmeter, Ines Böhrensen sowie Meike Lahann hatten zum Schluss die größten Reserven.
Tore HSG: Bletsch 1, Böhrensen 2, Preer 2, Weidner 2, Lahann 2, Sommer 10, Niebuhr 1, Sievertsen 2, Haas 2, Bartz 1

 

·  KN-online (1.3.05): SV Mönkeberg - HSG Hol/Kro 2 11:12 (4:7)
Alle nahmen Abschied von Stephan Nendel
Der Sieg des Tabellenzweiten HSG Holstein Kiel/Kronshagen II beim SV Mönkeberg geriet zur sportlichen Nebensache. Beim Gedenkspiel für den verstorbenen SVM-Trainer Stephan Nendel kam es auf dem Platz emotional zu ergreifenden Szenen.
"Unter diesen Umständen haben wir es dem Favoriten sehr schwer gemacht. Stephan wäre sehr stolz auf seine Mannschaft gewesen", resümierte SVM-Interimstrainer Christian Wenn nach dem Schlusspfiff. Die Mönkebergerinnen kämpften in diesem natürlich sehr emotionalen Nachbarschaftsduell zwar eine Stunde gegen die eigenen Tränen und den ebenfalls betroffenen Gegner, doch trotz der Trauer und Gänsehautatmosphäre wurde die Leistung nicht mit einem gerechten Remis belohnt. Die Kielerin Kerstin Sommer avancierte fünf Sekunden vor dem Abpfiff mit ihrem Treffer gegen die Klasse-Keeperin Melanie Krohn zur Matchwinnerin und sicherte Holstein den Sieg. "Wir haben die Aufstiegsrunde im Auge", sagte HSG-Coach Jens Grabowski. Seine schwangere Torjägerin vom Dienst, Meike Sell, fällt allerdings für den weiteren Saisonverlauf aus.
Tore HSG: Bartz 1, Bletsch 1, Böhrensen 2, Niebuhr 2, Sievertsen 2, Sommer 4

 

·  KN (15.2.05): HSG Hol/Kro 2 - Preetzer TSV 19:19 (12:9)
Neben der glänzenden HSG-Keeperin Anja Möller rettete Torjägerin Meike Sell Holstein mit einem beherzten Wurf das Remis. „Alles reine Nervensache, wenn zum Schluss jede Aktion entscheidet. Die Einstellung stimmte, aber unsere Aufholjagd hat zu viel Kraft gekostet", resümierte PTSV-Trainer Ingo Schütz. Mit drei parierten Siebenmetern brachte Gabriela Fortier die Preetzerinnen erst wieder ins Spiel zurück.
Tore HSG: Bletsch 1, Böhrensen 1, Haas 2, Lahann 1, Niebuhr 2, Sell 2, Sievertsen 3, Sommer 7

 

·  KN (8.2.05): Suchsdorfer SV - HSG Hol/Kro 2 15:24 (9:9)
Herbstmeister Holstein hat seine Mini-Krise beendet. „Da sind wir dabei", trällerte Kerstin Sommer den Gassenhauer vom Kölner Karneval. Nicht nur die zwölfmalige Torschützin hatte mit genügend Kölsch das richtige Zielwasser getrunken, auch ihre Mannschaftskameradinnen Anja Möller, Nicole Schirdewahn und Liz Bartz sorgten nach drei tollen Tagen im Rheinland für Besinnung auf alte Stärken. Zudem feierte die aufgeregte Sylke Rathjen nach ihrer Babypause ein putzmunteres Comeback. „Wir haben den Top-Favoriten immerhin eine Halbzeit lang geärgert", tröstete SSV-Trainer Peter Reinhard seine Mannschaft. Ohne Daniela Faatz (Handgelenk) und Anja Hötzel (Knie) bescherte der dezimierte Kader der A-Jugendlichen Daniela Gödke ihr Debüt.
Tore HSG: Bletsch 3, Niebuhr 3, Sell 4, Sommer 12, Büttner 1, Rathjen 1

 

·  KN (1.2.05): HSG Hol/Kro 2 - SG WIFT 16:20 (6:8)
Der Herbstmeister läuft der Form der Hinrunde meilenweit hinterher und kassierte die erste Heimniederlage seit dem 10. Januar 2004. "Eine einzige Katastrophe ohne Kampfgeist. Wir sind drauf und dran, die Aufstiegsrunde zu verspielen", erkannte HSG-Torhüterin Nadine Kroll. Ohne die im Einsatz befindlichen Polizistinnen Cathrin Haas und Meike Lahann demonstrierte Holstein in der Deckung ungewohnte Hilflosigkeit.
Tore HSG: Bletsch 3, Sievertsen 1, Sommer 9, Büttner 3

 

·  Holsteinischer Courier (1.2.05): HSG Hol/Kro 2 - SG WIFT 16:20 (6:8)
Tabellenführer daheim entzaubert
Lediglich beim 0:1 in der Auftaktminute lagen die Wift-Frauen im Hintertreffen, bestimmten zur allgemeinen Überraschung aber ansonsten deutlich die Begegnung. Erstaunlich, denn mit Kerstin Stange und Christiane Schütt fehlten eigentlich zwei wichtige Aktivposten. Nach der 8:6-Führung zur Pause wurde es beim 9:9 (35. Min.) noch einmal knapp, dann zogen die Gäste wieder an und legten ein 16:12 (46.) vor. "Wir haben der Partie den Stempel aufgedrückt", lobte Wifts Trainer Ingo Duffek die sehr konzentrierte Mannschaftsleistung vor allem in der Deckung. Herausragend neben der sechsfachen Torschützin Nina Langowski war einmal mehr Torfrau Sonja Selck, die mit ihren Glanzparaden die in Bestbesetzung angetretenen Kieler förmlich zur Verzweiflung trieb und damit zum großen Rückhalt ihrer Mannschaft wurde.

 

·  KN (25.1.05): SV Friedrichsort - HSG Hol/Kro 2 17:26 (10:15)
Nach zwei Niederlagen hat Herbstmeister Holstein im Derby neues Selbstvertrauen getankt. „Die Kombinationen liefen endlich wieder etwas flüssiger", attestierte HSG- Torhüterin Nadine Kroll ihren Mannschaftskameradinnen eine deutliche Leistungssteigerung. Maike Sell sowie Cathrin Haas bildeten den selten überwindbaren Mittelblock des Tabellenzweiten und Kerstin Sommer traf achtmal. Ohne Torjägerin Catharina Hardt(Sprunggelenksverletzung) vermochten lediglich die Friedrichsorterinnen Daniela Berg und Derya Cayir dem Favoriten mitunter das Fürchten zu lehren. „Wir haben fünf Minuten zu früh aufgegeben", ärgerte sich SVF-Trainer Michael Thimm über den Einbruch des Tabellenvorletzten.
Tore HSG: Bartz 2, Bletsch 2, Böhrensen 4, Eiling 2, Haas 3, Sell 2, Sievertsen 2, Sommer 8, Weidner 1
Tore SVF: Cayir 4, Klekar 2, Schildt 1, Berg 6, Schmidt 3, Schütz 1

 

·  KN (20.1.05): TuS Holtenau - HSG Hol/Kro 2 15:13 (11:5)
HSG Holstein II verlor Derby
Herbstmeister HSG Holstein Kiel/Kronshagen II kassierte im Derby der Handball-Bezirksliga der Frauen beim drittplatzierten TuS Holtenau eine 13:15 (5:11)-Niederlage. „Holtenau hat völlig verdient gewonnen. Die erste Halbzeit war eine Katastrophe. Unser Kräfteverschleiß mit drei Spielen in sechs Tagen war einfach zu groß", sagte Holsteins Trainer Jens Grabowski. Vor allem TuS-Torhüterin Heike Meier glänzte. Zudem überzeugten Kreisläuferin Maren Währer sowie Katrin Lehnert und Imke Schneemann als vorgezogene Spitze der 5-1-Deckung gegen HSG-Torjägerin Kerstin Sommer.
Tore HSG: Bartz 1, Bletsch 1, Böhrensen 1, Eiling 1, Haas 1, Sommer 8/3.
Tore TuS: Hedtstück 3/1, Voigt 2, Genschow 3, Währer 2, Lehnert 5/2.

 

·  KN (18.1.05):HSG Fockbek/Nübbel - HSG Hol/Kro 2 20:17 (11:8)
Erste Saisonschlappe für Holstein/Kronshagen II - 17:20-Niederlage in Fockbek
Herbstmeister HSG Holstein Kiel/Kronshagen II hat den Nimbus der Unbezwingbarkeit in der Handball-Bezirksliga der Frauen nach elf Siegen in Serie verloren: Neuling HSG Fockbek/ Nübbel stürzte den Top-Favoriten erstmalig wieder seit
der 16:19-Niederlage vom 9. März 2004 in Mönkeberg.
Die Kielerinnen reisten ohne ihren Trainer Jens Grabowski (private Gründe) und Torjägerin Maike Sell (Urlaub) an. Da der Schiedsrichter Holsteins behäbigen Spielaufbau zudem häufiger als Zeitspiel ahndete, verkrampften die „Krabben" immer mehr. „Die Abwehr stand schon schlecht, aber im Angriff lief es noch schlimmer. Fockbeks Torhüterin Birgit Kurbjuhn muss am ganzen Körper blaue Flecken haben, so oft haben wir sie heute getroffen", schimpfte HSG-Keeperin Anja Möller später. „Unsere beste Saisonleistung. Wir waren gegen den Herbstmeister richtig heiß, um uns für die letzte 15:27-Heimschlappe gegen Holstein im Pokal zu revanchieren und haben den Wirkungskreis von Kerstin Sommer bestens eingegrenzt", freute sich dagegen Fockbeks Coach Volker Pingel.
Tore HSG: Böhrensen 3, Haas 3, Niebuhr 1, Preer 1, Sievertsen 4, Sommer 3, Büttner 2

 

·  KN (15.1.05): HSG Hol/Kro 2 - Osdorfer SV 23:17 (11:7)
HSG II setzt Serie fort
Ohne an ihre Leistungsgrenze gehen zu müssen, sind die Handballerinnen der HSG Holstein II in die Rückrunde der Frauen-Bezirksliga gestartet. Der Herbstmeister hatte beim elften Sieg in Serie keine Schwierigkeiten, um den Osdorfer SV mit 23:17 (11:7) auf Distanz zu halten. „Das war zwar sicherlich kein gutes Spiel von uns, aber wir hatten den Gegner fest im Griff und brauchten nicht mehr als nötig zu tun", resümierte HSG-Coach Jens Grabowski zufrieden. „In Fockbek wird es bestimmt sehr viel schwieriger diese Erfolgsserie fortzusetzen." Grundlage des Sieges war einmal mehr die kollektiv starke Deckung der Kielerinnen. In der Offensive ragten die beiden Haupttorschützinnen Maike Sell und Kerstin Sommer heraus.
Tore HSG: Bletsch 4, Böhrensen 1, Haas 2, Niebuhr 3, Preer 1, Sell 5, Sommer 7.
Für OSV: Baasch 2, Lassen 7, Lauterbach 3, Petersen 5.

 

·  KN (10.1.05): NOHV-Pokal HSG Hol/Kro 2 - HSV Grimmen 18:20 (8:10)
Bezirksligist Holstein II brachte Grimmen beim 18:20 in Verlegenheit
Einen Klassenunterschied konnte Hol/Kro II-Trainer Jens Grabowski nicht feststellen. "Grimmen war sicher schlagbar, doch lieber jetzt eine Niederlage als in der Punktrunde." Sein Team leistete sich im Gegensatz zum bisherigen Saisonverlauf zu viele technische Fehler. Als die Kielerinnen sich nach der Pause auf 14:14 (44.) heran arbeiteten, waren es zwei Zeitstrafen gegen Verena Niebuhr und Ines Böhrensen, die die Gastgeberinnen aus dem Konzept brachten. Das 17:18 (52.) durch Birgit Böckmann war der letzte Anschlusstreffer.
Tore HSG: Möller, Dressler; Sommer 9/2, Bletsch, Preer, Böckmann 1, Sell 2, Bartz 1, Weidner 1, Böhrensen 2, Niebuhr 2, Hass.

 

·  Ostsee-Zeitung (10.1.05):
Handballerinnen schlagen Kiel in der ersten Runde des NOHV-Pokals
In der ersten Runde des NOHV-Pokals trafen die HSV-Damen am Sonnabend in Kiel auf die zweite Vertretung der HSG Holstein Kiel/Kronshagen. Auf der Fahrt nach Kiel mussten die Grimmener auf der Autobahn kurz vor Rostock wegen einer Panne eine Pause von eineinhalb Stunden einlegen. Wegen dieser Verspätung musste das Spiel eine halbe Stunde später angepfiffen werden.
Auf dem Parkett merkte man den Gästen die Strapazen der Fahrt zunächst an. Kiel stand sehr kompakt in der Abwehr, so dass wenige Möglichkeiten entstanden, Tore über den Kreis zu erzielen. Auch aus dem Rückraum erzielte der HSV wenig Wirkung. So verlief die erste Halbzeit sehr ausgeglichen und beim Stand von 8:10 wurden die Seiten gewechselt. Die zweite Hälfte lief phasenweise etwas besser für den HSV. Die Mannschaft versuchte, über schnelles Spiel nach vorn zum Erfolg zu kommen. Zwischendurch stellten sich aber immer wieder Unkonzentriertheiten ein, so dass Kiel immer dran blieb. In der 50. Minute stand es noch 16:16. Die Entscheidung fiel erst in der 58. Minute, als der HSV auf 17:20 enteilt war. Am Ende hieß es 18:20 für die Gäste aus Grimmen.
Der HSV spielte mit: Radohs, Pagels, Stima (1), Krohn, Kopilow, Kaunat (2), Schacht (3), Dettmann (3), Berbig (7), Schramm (4), Templin, Köhn.

 

·  SHZ (15.12.04): SG WiFT - HSG Hol/Kro 2 20:26 (10:15)
Wift ärgert "Krabben":
Neumünster - Die noch ungeschlagenen "Krabben" verdrängten damit zugleich Olympia Neumünster II von der Tabellenspitze. "Das Ergebnis spricht für sich: Wir haben Holstein/Kronshagen II richtig ärgern können", sagte Wifts Trainer Ingo Duffek. Die Gäste erspielten sich den wohl vorentscheidenden Vorsprung zwischen der 12. und 20. Minute, als die HSG II von 2:6 auf 4:11 wegzog. Schon zur Pause hatte Wift auf 10:15 verkürzt und präsentierte sich nach dem Seitenwechsel als nahezu gleichwertig, ohne den Rückstand jedoch entscheidend zu verkürzen. "Wir waren ein netter Gastgeber", spielte Duffek auf nur eine kassierte gelbe Karte an und sagte: "Das war etwas zu brav und harmlos. Holstein/Kronshagen II konnte in der Nahwurfzone unbehindert agieren, wir haben nur reagiert." Das Ergebnis sei zwar von der Tabellensituation erfreulich. "Aber da war mehr drin. Hier fehlte noch etwas der Glaube, dass man auch in so einem Spiel gegen den Tabellenführer etwas reißen kann", so Duffek abschließend.

 

·  KN (14.12.04): SG WiFT - HSG Hol/Kro 2 20:26 (10:15)
HSG Holstein II Herbstmeister:
Durch einen 26:20 (15:10)-Arbeitssieg in der Handball-Bezirksliga der Frauen beim Vorletzten SG Wift hat die HSG Holstein Kiel/Kronshagen II den bisherigen Spitzenreiter Olympia Neumünster II abgelöst und überwintert jetzt ihrerseits auf dem Platz an der Sonne. Beim zehnten Saisonsieg in Serie war Kerstin Sommer nicht zu stoppen und erzielte neun Treffer für den Herbstmeister, der nach der Halbzeit einen Gang zurückschaltete. „Dieser Titel ist zwar noch nichts wert, aber ein kleines Trostpflaster für Natascha Laufer, die Montag zunächst am Kreuzband und in ein paar Wochen sogar noch ein zweites Mal am Knie operiert wird", sagte HSG-Torhüterin Nadine Kroll. Der Pechvogel der Hinrunde hatte sogar noch Glück im Unglück, dass sie sich die schwere Verletzung erst kurz nach ihrer Hochzeit zuzog. „Wir waren viel zu nette Gastgeber. Wenn man keinen Körperkontakt sucht, kann man die Kieler Einzelkönnerinnen nur ein bisschen ärgern, aber nicht gewinnen", resümierte SG-Trainer Ingo Duffek später.
Tore HSG: Bartz 1, Bletsch 3, Böhrensen 4, Eiling 2, Lahann 1, Preer 1, Sell 5, Sommer 9

 

·  Eckernförder Zeitung (9.12.04): HSG Hol/Kro 2 - SV Hüttener Berge 24:17 (12:8)
„Wir wollten die HSG ärgern, doch die waren gut auf uns eingestellt.“ Die Rechnung von SV-Trainer Thomas Lill ging nicht auf, da seine Deckung die variabel spielenden Gastgeberinnen nicht wie gewünscht in den Griff bekam. Besonders Sommer und Sell konnten sich immer wieder durchsetzen, sodass Holstein/Kronshagen schnell die Führung an sich reißen und die Führung zur Pause auf 12:8 ausbauen konnte.
Im zweiten Spielabschnitt mühte sich der SV Hüttener Berge redlich, doch wieder einmal wurden zu viele Chancen vergeben. Hüttener Berge fand einfach keinen Anschluss. Im Gegenteil: Holstein/Kronshagen nutzte technische Fehler eiskalt zum Ausbau der Führung über 18:12 auf 24:17 aus.

 

·  KN (7.12.04): HSG Hol/Kro 2 - SV Hüttener Berge 24:17 (12:8)
HSG-Coach Jens Grabowski war zufrieden: „Eine solide Leistung." Den Ausfall von Natascha Laufer (Kreuz- und Innenbandriss sowie Meniskusschaden) scheinen die Kielerinnen verdaut zu haben. Wegen der kurzen Deckung
gegen HSG-Torjägerin Meike Sell sprangen Ines Böhrensen oder Kerstin Sommer erfolgreich in die Bresche.
Tore HSG: Bartz 3, Bletsch 2, Böhrensen 4, Niebuhr 1, Preer 2, Sell 6, Sommer 6

 

·  KN-online (7.12.04): HSG Hol/Kro 2 - SV Hüttener Berge 24:17 (12:8)
Der Tabellenzweite HSG Holstein Kiel/Kronshagen II verteidigte seine gute Position mit dem Sieg gegen den Aufsteiger
SV Hüttener Berge. Die mit zwei Spielen im Rückstand liegenden Holsteiner haben sogar noch ein verlustpunktfreies Tabellenkonto.
Nachdem Holsteins Siegesserie in der Vorwoche gegen Tungendorf am seidenen Faden hing, rissen sich die Schützlinge von Jens Grabowski diesmal wieder ein bisschen mehr zusammen. "Man merkt einfach, dass die HSG-Spielerinnen in ihrer Karriere schon mal fast alle höherklassige Handballerinnen waren. Wir haben tapfer gekämpft. Diese Niederlage wirft uns nicht um", attestierte SVH-Coach Thomas Lill seiner Mannschaft eine ordentliche Fleißnote. Die frühere Kielerin Tanja Fey wehrte als ungelernte Torhüterin sogar mehrere Siebenmeter ab und zeigte bei zahlreichen Paraden auch sonst gute Reflexe zwischen den Pfosten.

 

·  KN (30.11.04): SV Tungendorf - HSG Hol/Kro 2 14:15 (5:11)
Nicole Schirdewahn hielt 15:14-Sieg fest:
Holsteins Erfolgsserie hing beim achten Sieg am seidenen Faden. „Nach dem Super-Spiel gegen Olympia kann man halt nicht jede Woche Helau rufen", zeigte HSG-Trainer Jens Grabowski Verständnis für den Durchhänger.
Letztlich durften sich die Kielerinnen bei Torhüterin Nicole Schirdewahn bedanken, die neben vielen schweren Bällen auch sieben Strafwürfe parierte.
Tore HSG: Haas 4, Preer 1, Sell 3, Sievertsen 2, Sommer 4, Weidner 1

 

·  KN (23.11.04): HSG Hol/Kro 2 - Oly. Neumünster 2 26:22 (13:12)
HSG 2 mit weißer Weste - Bezirksligahandballerinnen bezwingen Tabellenführer Oly. Neumünster:
Dank des grünen Daumens des HSG-Erfolgsgaranten Jens Grabowski wachsen auch handballerisch die Bäume inzwischen wieder fest verwurzelt in den Handball-Himmel. Das hohe Niveau der Holsteinerinnen konnte sich jedenfalls sehen lassen. Ob der kurzen Sonderbewachung gegen die neunfache Torschützin Kerstin Sommer sprangen fortan Maike Sell sowie Kreisläuferin Cathrin Haas über diese Freiräume erfolgreich in die Bresche. "Wenn es klappt, sind zwar alle glücklich, aber wir spekulieren nicht auf die Herbstmeisterschaft, sondern schauen nur von Spiel zu Spiel", sagte Jens Grabowski. Lediglich in der ersten Halbzeit ebenbürtig, wurden die Neumünsteranerinnen nach dem Seitenwechsel selbst auf ein Normalmaß gestutzt. "Eine zehnminütige Auszeit darf man sich in so einem Spitzenspiel einfach nicht leisten", so Olympias Trainer Thorsten Möller.
Tore HSG: Bletsch 1, Böhrensen 3, Haas 3, Sell 5, Sievertsen 3, Sommer 9, Weidner 1

 

·  KN (16.11.04): Preetzer TSV - HSG Hol/Kro 2 17:26 (6:11)
HSG II ließ Spione auf der Tribüne abblitzen:
Drei Spieltage vor Abschluss der Hinrunde in der Handball-Bezirksliga der Frauen kommen nur noch Tabellenführer Olympia Neumünster II, TuS Holtenau oder die HSG Holstein II als Herbstmeister in Betracht. Durch den Triumph im Verfolgerduell beim Preetzer TSV schüttelten die Kielerinnen einen hoch gehandelten Mitkonkurrenten vor gut 100 Zuschauern problemlos ab. Die verlustpunktfreien Kielerinnen waren noch nicht in Gedanken beim kommenden Top-Spiel gegen den ebenfalls mit blütenweißer Weste auf der Tribüne spionierenden Spitzenreiter Olympia, sondern vermochten sich nur 21 Stunden nach dem knappen Pokalsieg bei Fahrenkrug/Segeberg auch beim Vizemeister des Vorjahres erstklassig zu konzentrieren. Weder gegen die Defensive der HSG noch die bärenstarke Torhüterin Anja Möller fanden die perplexen Preetzerinnen ein geeignetes Patentrezept. In der HSG-Offensive trumpften vor allem Kerstin Sommer und Birgit Sievertsen zusammen mit 17 Treffern auf.
Tore HSG: Bletsch 2, Böhrensen 1, Laufer 3, Niebuhr 1, Sell 2, Sievertsen 7, Sommer 10

 

·  KN (15.11.04): HVSH-Pokal SG Fahrenkrug/Segeberg - HSG Hol/Kro 2 19:20 (6:11)
Hektisch und hitzköpfig ging es in der zweiten Halbzeit vor mehr als 200 heißblütigen Zuschauern fast schon tumultartig
in der überbrodelnden Halle zur Sache. Sahen die Kielerinnen zunächst wie sichere Siegerinnen aus, fühlten sich die Gastgeberinnen trotz der Aufholjagd von den Schiedsrichtern verschaukelt und legten sogar Protest gegen die Pokalwertung ein. Als einem der Unparteiischen nicht nur der Ball um die Ohren, sondern zahlreiche Gegenstände
auf das Parkett flogen, drohte die Partie selbst nach dem Schlusspfiff noch zu eskalieren.
Tore HSG: Kroll, Schirdewahn - Bletsch 1, Böhrensen 2, Eiling 1, Haas 3, Laufer, Niebuhr, Sell 3, Sommer 9, Weidner 1

 

·  KN (2.11.04): HSG Hol/Kro 2 - SV Mönkeberg 21:16 (7:7)
Rasse, Klasse und eine souveräne Schiedsrichterleistung von Ferdinand Panizzi sorgten im Spitzenspiel für einen würdigen Rahmen. „Nur das Ergebnis stimmte nicht. So lange uns die Füße trugen, waren wir keinen Deut schlechter", sagte SVM-Trainer Stephan Nendel. Selbst Flügelflitzerin Inga Frehse stellte sich mit angebrochener Nase als Andenken an die Nachholpartie gegen Tungendorf in den Dienst der Mannschaft. Die Holsteinerinnen mussten diesen Sieg allerdings teuer bezahlen. Neuzugang Merrit Lippmann aus Ratekau schied beim Debüt mit Verdacht auf Kreuzbandriss aus. Natascha Hoepner wurde während des Spielverlaufs ob ihrer Achillessehnenreizung wenige Tage vor der standesamtlichen Trauung für die Hochzeitsnacht am Donnerstag geschont. „Schön, wie wir im Schlussspurt Gas gegeben haben. Anja Möller war nach ihrer Einwechslung im Tor sehr gut drauf", strahlte HSG-Coach Jens Grabowski.
Tore HSG: Böhrensen 2, Niebuhr 4, Sell 7, Sievertsen 2, Sommer 2, Weidner 4
Tore SVM: Boje 1, Carstens 1, Dahmke 4, Frehse 1, Pieper 2, Salbrecht 4, Westernströer 2, Willimzig 1

 

·  KN (26.10.04): HVSH-Pokal TSV Lindewitt - HSG Hol/Kro 2 22:23 (15:11)
Nach verschlafener erster Halbzeit steigerten sich die Holsteinerinnen nach der Pause deutlich. "Aggressiver in der Abwehr und konzentrierter im Angriff sind alle gerade noch rechtzeitig aufgewacht", sagte Kiels Torhüterin Nadine Kroll.
Tore HSG: Bletsch 3, Böhrensen 2, Haas 1, Niebuhr 2, Sell 6, Sommer 9

 

·  KN (19.10.04): HSG Hol/Kro 2 - Suchsdorfer SV 21:10 (7:2)
Die Suchsdorferinnen bissen sich vor allem an der HSG-Deckung und Anja Möller, die bis zur Halbzeit das Tor fast perfekt hütete, schnell die Zähne aus. "Das war typisch für ein Spiel am Sonntagabend. Da kommt man schwerer aus den Puschen in die Sportschuhe", wollte Holsteins-Trainer Jens Grabowski das Lob vom Gegner nicht überbewerten. "Die HSG spielt in dieser Saison in einer anderen Preisklasse als wir und ist individuell klar besser, als alle übrigen Konkurrenten. Viel Glück später in der Aufstiegsrunde", gratulierte SSV-Coach Peter Reinhard schon mal im weit vorauseilenden Gehorsam. Im Kampf um den Klassenerhalt glückte der Suchsdorferin Stefanie Christiansen immerhin ein hoffnungsvolles Comeback nach auskuriertem Kreuzbandriss.
Tore HSG: Bletsch 3, Böhrensen 3, Niebuhr 3, Sell 5, Sommer 5, Weidner 2
Tore SSV: Faatz 2, Faust 1, Gemeinhardt 3, Path 1, Thaden 1, Wichmann 1, Christiansen 1

 

·  KN (21.9.04): HSG Hol/Kro 2 - SV Friedrichsort 17:9 (8:4)
HSG Holstein bezwang SVF im Derby auf niedrigem Niveau:
Hochklassig war das nicht, was die beiden Lokalrivalen zu bieten hatten. Kampf und Krampf war eher Trumpf bei dieser Abwehrschlacht. Die Holsteinerinnen gaben sich immerhin keine Blöße und bauten ihre Siegesserie mühelos aus. "Nicht besonders schön, aber Hauptsche gewonnen. Wir haben uns dem niedrigen Niveau des Gegners angepasst", resümierte HSG-Coach Jens Grabowski. Die Offensivkraft indes aus Friedrichsort blieb wieder einmal zu selten bezirksligareif. "Ein kleiner Aufwärtstrend war aber in der Abwehr zu erkennen", fasste SVF-Co-Trainer Christoph Barwich seine Eindrücke zusammen.
Tore HSG: Bartz 1, Böhrensen 3, Lahann 3, Sell 7/3, Sommer 2, Weidner 1
Tore SVF: Hardt 6, Cayir 2, Kniejski 1

 

·  KN (14.9.04): Osdorfer SV - HSG Hol/Kro 2 13:22 (7:10)
Die Osdorferinnen konnten leistungsmäßig nicht an die Form der Vorwoche beim Überraschungssieg in Tungendorf anknüpfen. Bei der HSG wirkte der Mittelblock mit Meike Sell und Cathrin Haas wie ein unüberwindbares Mauerwerk.
"Das sind schon gestandene Persönlichkeiten. Wenn die zupacken, bekommt jeder Gegner Respekt", freute sich HSG-Coach Jens Grabowski über die kollektive spielerische Steigerung beim zweiten Saisonsieg.
Tore HSG: Bletsch 1, Böhrensen 4/1, Haas 1, Lahann 1, Niebuhr 2, Sell 7/1, Sommer 5, Weidner 1

 

·  KN (7.9.04): HSG Hol/Kro 2 - TuS Holtenau 20:18 (9:7)
Auf diesen Erfolg hat die schwangere Holsteinerin Sylke Rathjen nur gewartet. Jetzt kann das Baby kommen. "Gestern war Stichtag. Mit diesem Sieg soll Sylle nun in Ruhe entbinden", hofft HSG-Trainer Jens Grabowski stündlich auf Nachwuchs seiner Ex-Flügelflitzerin. Nach einem verschlafenen Start sowie der Zeitstrafe für TuS-Torhüterin Heike Meier drehten die Holtenauerinnen den 13:14-Rückstand in Unterzahl sowie mit Feldspielerin Dörte Krabbenhöft zwischen den Pfosten in eine 17:14-Führung um. Doch die Kondition reichte nicht, um den Sieg über die Zeit zu retten. "Spielerisch war mein Team mittelprächtig und körperlich zu früh platt", sagte TuS-Trainer Tim Dahmke.
Tore HSG: Bletsch 2, Böhrensen 3, Hoepner 1, Lahann 1, Niebuhr 2, Sell 6/1, Sommer 5/2
Tore TuS: Hedtstück 4/3, Krabbenhöft 5/5, Konrad 2, Voigt 4, Genschow 1, Wahrer 2