Presseberichte HSG 1.Frauen

 Saison 2010/11

 
 
Punktspiel beim SC Alstertal-Langenhorn / 14.5.11
 

„Hambuirger Wochenblatt vom 21.5.11“

Zeit für nette Gesten

Handballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn Oberligameister

 

Langenhorn - Um 20:26 Uhr gab es auf der Bank des SC Alstertal-Langenhorn kein Halten mehr. Die Wechselspielerinnen stürmten das Spielfeld, und bildeten mit ihren Kameradinnen auf dem Feld eine riesige Jubeltraube. Gerade hatten die Handballerinnen 26:21 gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen und die Meisterschaft in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Hol-stein gewonnen.

 

Auf eindrucksvolle Art haben die Alstertal-Langenhornerinnen den Titel geholt. Am Wochenende zuvor hatten sie noch beim Tabellenletzten gepatzt. Nun ließen sie keine Zweifel aufkommen, dass sie den letzten fehlenden Punkt zur Meisterschaft im letzten Punktspiel der Oberliga holen werden.

 

Nie führte die HSG in diesem Spiel, der SC gab das Heft des Handelns nicht aus der Hand. "Die HSG liegt uns", meinte SCALA-Trainer Uwe Rakowski nach dem Sieg lakonisch. Da blieb sogar noch Zeit für nette Gesten. Als beispielsweise in den Schlussminuten Kiels Jasmin Kaps auf dem Feld mit Krämpfen zusammen sackte, war Alstertals siebenfache Torschützin Maike Wieding sofort zur Stelle, um die verkrampfte Wade zu dehnen.

 

Doch Minuten später waren die Alstertal-Langenhornerinnen zum Jubeln unter sich. Mit 19 Siegen, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen hatten sie sich die Meisterschaft in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein gesichert. Dafür gab es Urkunde, Pokal und Siegermedaillen aus der Hand von Detlev Reimer, Spielwart im Hamburger Handball-Verband. Reimer hatte den Erfolg der Alstertal-Langenhornerinnen mit Genugtuung verfolgt. "Wir haben extra für die Meisterschaft einen Pokal, der die Handballverbände von Hamburg und Schleswig-Holstein symbolisiert, entwerfen lassen. Neben dem großen, übermächtigen Schleswig-Holstein ist daneben das kleine Symbol für den Hamburger Verband. Und die Hamburger haben es den Schleswig-Holsteinern gezeigt", meinte Reimer in seiner Laudatio.

 
 
 
 
„Kieler Nachrichten vom 16.5.11“

SC Alstertal-Langenhorn – HSG Holstein Kiel/Kronshagen 26:21 (12:11)

 

Furioses Saison-Finale in der Frauen-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. Durch ihren Heimsieg über HSG Holstein Kiel/Kronshagen entschieden die Handballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn Hamburg das Titel-Rennen im Fernduell mit dem Ahrensburger TSV für sich.

 

Statt Selter gab es für Alstertal Sekt zur Meisterschaft. Von der ersten Sekunde merkte man hoch motivierten Hamburgerinnen den größeren Siegeswillen an, obwohl sich Holstein tapfer

wehrte. Fünf vergebene Siebenmeter gegen SC-Torhüterin Stefanie Riebe waren allerdings des Guten zu viel, zumal die gefürchtete Kieler erste sowie zweite Welle häufig verebbte. So blieb

HSG-Trainer Michael Schwarz nur übrig, fair zu gratulieren: „Herzlichen Glückwunsch zum verdienten Titel. Für uns gibt es keinen Grund traurig zu sein. Wir haben eine traumhafte Saison

gespielt.“ Rückraum-Strategin Mandy Schrader hängte sich bei den „Krabben“ gewohntermaßen voll rein. Jasmin Kaps führte klug Regie, obwohl kein Remis heraussprang, da man ohne

Nele Johannsen, Hannah Meenke und Annika Just dem Kräfteverschleiß am Ende Tribut zollen musste.

 

HSG Holstein Kiel/Kronshagen: Albrecht, Immoor, Matalewski – Hribar 2, Huß 3, Lang 1, Lübker, Reimers, Mumm 3, Schrader 5/1, Tetzlaff 3/1, Kaps 4/1.

 

 

 

„Kieler Nachrichten vom 14.5.11“

Verdirbt HSG auch Alstertal Titel-Spaß?

Spannendes Finale in der Handball-Oberliga

 

Zum Saisonabschluss in der Handball-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein der Frauen dürften beim Herzschlag-Finale die Handys noch einmal kräftig vibrieren. Im Meisterschafts-Fernduell zwischen Spitzenreiter SC Alstertal-Langenhorn Hamburg und dem Verfolger Ahrensburger TSV bleibt als bestes Rückrunden- Team die viertplatzierte HSG Holstein Kiel/Kronshagen das Zünglein an der Waage.

 

Sollten allerdings beide Titelanwärter auf den Aufstieg in die Dritte Liga verzichten, müsste neben drei Regel-Absteigern ein weiteres Team in die SH-Liga absteigen. Beim THW Kiel (9.), Bredstedter TSV (10.) und bei der HSG Fockbek/Nübbel (11.) muss also weiter gezittert werden.

 

SC Alstertal-Langenhorn – Holstein/Kro. (Sbd., 19 Uhr)

Dem Tabellenführer reicht bereits ein Remis, doch wie vor einem Jahr gegen den TSV Wattenbek wollen die „Krabben“ wieder den Spaßverderber spielen. „Wir verteilen keine Geschenke, sondern vertrauen unseren eigenen Stärken“, so HSG-Trainer Michael Schwarz, der auf Linksaußen Hannah Meenke (Abitur), Regisseurin Annika Just (privat verhindert) und Nele Johannsen (Knie-Verletzung) verzichten muss.

 

 

 

Punktspiel gegen TSV Wattenbek / 7.5.11
 
„Kieler Nachrichten vom 9.5.11“

HSG Holstein Kiel/Kronshagen – TSV Wattenbek 26:14 (10:6)

 

Neumünster - Im Frauen-Prestigeduell wurde TSV Wattenbek beim Erzrivalen HSG Holstein Kiel/Kronshagen vorgeführt. THW Kiel zittert nach einer Heimniederlage gegen Lauenburg bis zum Herzschlag-Finale um den Klassenerhalt.

 

Holstein deklassierte harmlose Wattenbekerinnen vor mehr als 150 Zuschauern nach allen Regeln hoher Handball-Kunst und bleibt das beste Team der Rückrunde. Hoffnung auf einen offenen Schlagabtausch keimte beim Derby lediglich kurzfristig auf, weil mental stärkere Kielerinnen den größeren Siegeswillen zeigten. Dank vieler Emotionen machten bis in die Haarspitzen motivierte „Krabben“ nach dem Seitenwechsel kurzen Prozess mit fortan wie begossene Pudel wirkenden Gästen. Aus einer HSG-Mannschaft ohne Schwachpunkt ragte neben Kreisläuferin Alisa Lang und Nele Johannsen im linken Rückraum das Torhüterinnen-Duo Marion Albrecht/Yvonne Matalewski heraus, während beim Gegner allein Keeper Tanja Rathje Widerstand leistete. Dass sich Nele Johannsen am Knie verletzte, blieb der einzige kleine Wermutstropfen, was Coach Michael Schwarz stolz kommentierte: „Wir haben uns im bisherigen Saisonverlauf super weiterentwickelt und den Fans oft spektakulären Sport geboten.“ Kollege Torge Hass fühlte sich stattdessen an Fußball- Bundesligatrainer Holger Stanislawski vom FC St. Pauli Hamburg ob der peinlichen 1:8-Pleite gegen Bayern München erinnert. „Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung, da wir uns fast wehrlos ergeben haben. Die Art und Weise war das Schlimmste, was ich jemals erleben musste.“

 

HSG Holstein Kiel/Kronshagen: Albrecht, Immoor, Matalewski – Hribar 4, Huß 3, Just, Lang 4, Lübker, Mumm 3/1, Schrader 3/1, Tetzlaff 2, Kaps 2/1, Johannsen 3/1, Meenke 2 –

TSV Wattenbek: Müller, Rathje – Beck, Gabriel, Mordhorst 2, Petersen 3, Potratz 2, Mirja Schulz 2, Nina Schulz 3, Westphal, Wilimzig 2, Ziller, Seidel.

 

 

 

„Holsteinischer Courier vom 9.5.11“

14:26 – TSV Wattenbek steht völlig neben sich

 

Kronshagen - Gedanklich war Frauenhandball-Oberligist TSV Wattenbek wohl bereits in der Sommerpause, anders ließ sich die gestrige 14:26-Auswärtsniederlage bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen für Trainer Torge Haß nicht erklären. Den Klassenerhalt in der Staffel Hamburg/Schleswig-Holstein hatte das Team bereits zwei Spieltage zuvor gesichert und hätte befreit sowie ohne Druck das Restprogramm absolvieren können. Doch bereits in der vergangen Woche erlebte Haß in der zweiten Halbzeit der Begegnung mit dem MTV Herzhorn eine „Vollkatastrophe“ (O-Ton Haß), die aber noch mit einem knappen 20:19-Sieg geendet war. „Diesmal haben wir das sogar noch getoppt und uns nach dem 6:10-Pausenrückstand in der zweiten Halbzeit lieber gleich ergeben“, lautete der Kommentar des Wattenbeker Trainers, der allerdings auch zugab, in Kronshagen nicht ganz schuldlos an dieser Situation gewesen zu sein. „Ich bin da auch zu relaxt rangegangen. Den Mädels tut es ja auch Leid, besonders für die mitgereisten Fans, aber wir haben einfach nichts zu Stande bekommen“, zeigte sich Haß ratlos und hatte zum Abschluss nur noch einen Wunsch: „Bitte nicht noch einmal.“ Beim letzten Saisonspiel muss er übrigens auf Grund einer verlorenen Wette im Anzug auf der Bank Platz nehmen.

 

TSV Wattenbek: Müller, Rathje – Gabriel, Potratz (2), Westphal, Beck, N. Schulz (3), M. Schulz (2), Mordhorst (2), Ziller, Petersen (3), Seidel, Wilimzig (2).
SR: Norman/Schrader. – Zuschauer: 80. – Nächster Gegner: HSG Tarp/Wanderup (H/Sonnabend, 19 Uhr, Sporthalle Bordesholm).

 

 

 

 

„Kieler Nachrichten vom 7.5.11“

Gewinner feiern besser

HSG Holstein Kiel – TSV Wattenbek

 

Im letzten Heimspiel vor dem Saison-Finale in der Frauen Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein wollen sich die Kieler Handballerinnen (beide heute, 17 Uhr) mit Siegen von ihren Fans verabschieden. Das Prestigederby zwischen der HSG Holstein als Vierter und Verfolger TSV Wattenbek (5.) garantiert Emotionen pur.

 

Zu Gerstensaft und Grillwurst sind nicht nur alle „Krabben“-Freunde anschließend herzlich eingeladen, sondern auch die Gäste. Auf dem Hallenparkett werden allerdings traditionell kaum Geschenke gegenseitig verteilt. „Ein sehr unbequemer Gegner mit starker Abwehr, weshalb es jedem Team im Positionsspiel schwerfällt, selbst Tore zu werfen. Die Wattenbekerinnen genießen unseren größten Respekt, aber wir brauchen vor niemandem zu kuschen. Als Gewinnern feiert es sich hinterher besser“, weiß HSG-Coach Michael Schwarz, dienstältester Oberliga-Trainer, erfahrungsgemäß zu berichten. Der offizielle Abschied von Janina Wildner (wechselt nach ihrer Babypause zurück gen Neumünster) beschert den Kielerinnen wehmütige Gefühle. Wiebke Mumm (weilte zuletzt wegen der Hochzeit ihrer besten Freundin in Berlin) steht Holstein wieder zur Verfügung, so dass lediglich Schwester Beke Reimers krank fehlt.

 

 

„KN - Holsteiner Ausgabe vom 7.5.11“

Prestigeduell zwischen Holstein und Wattenbek

HSG Holstein/Kronshagen – Wattenbek (heute, 17 Uhr)

 

Neumünster - Ihren Leistungsnachweis haben die Oberliga-Handballer der SG Wift und die Frauen des TSV Wattenbek längst erbracht. Dennoch können beide Teams am vorletzten Spieltag gegen die jeweils besten Rückrundenmannschaften noch einmal zum Spielverderber aufschwingen.

 

Die Begegnung des Fünften beim Vierten fällt ganz klar in die Kategorie „Prestigeduell“.  Doch Wattenbeks Trainer Torge Haß will keine Phrasen dreschen: „Ich denke, beide Mannschaften sehnen das Saisonende herbei.“ Seine Mannschaft hätte in der ersten gemeinsamen Saison mit dem Hamburger Landesverband viele Drucksituationen gemeistert, so dass jetzt nicht noch eine weitere künstlich erzeugt werden müsste. Wenn es dann doch noch einen Stachel zwischen beiden Mannschaften geben sollte, dann ist es das 23:23 vom letzten Saisonspiel der vergangenen Serie, als die „Krabben“ Wattenbek den Meistertitel wegfischten und den Stadtrivalen TSV Altenholz zum Landesmeister machten. Insgesamt ist die Bilanz zwischen beiden Teams mit je drei Siegen und drei Niederlagen sowie einem Unentschieden in sieben Spielen ausgeglichen. Torhüterin Alena Grümmer und Annika Jappe werden bei der Aufgabe in Kiel fehlen.

 
 
 
Punktspiel beim TSV Jörl / 30.4.11
 

„Flensborg AVIS vom 3.5.11“

Jörl ist die Pause nicht bekommen

 

EGGEBEK - Der TSV Jörl meldet sich mit einer enorm schwachen Partie aus der dreiwöchigen Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein Pause gegen Tabellennachbar Holstein Kiel Kronshagen zurück. Am Ende stand eine 26:30-Niederlage, womit der Klassenerhalt weiterhin am seidenen Faden hängt. »Uns ist die Pause ganz und gar nicht bekommen«, erklärt Jörl Coach Kalli Thiesen das Ende von vier siegreichen Spielen in Serie. Die Jörler fanden zu keiner Zeit zu ihrem gewohnten Spiel und lagen bereits nach wenigen Minuten 1:4 zurück. »Wir wussten, dass Kiel über ein super Kreisspiel verfügt, konnten dies aber zu keiner Zeit unterbinden«, bemängelte Thiesen das Defensiv-Spiel seiner Mannschaft. Jörl agierte kopflos im Aufbauspiel und ohne jegliche Sicherheit in der Deckung, so zogen die Gäste schnell bis auf 12:6 davon. Zur Halbzeit verkürzten die Gastgeber bis auf 12:16.

 

Nach dem Seitenwechsel stellte Thiesen auf eine offensivere 5-1-Deckung um, Jörl mobilisierte sämtliche Kräfte und biss sich bis auf 26:27 an den Kontrahenten heran. Die Aufholjagd kostete den dezimierten Jörlern zu viel Kraft. In der Folge gelang den Hausherren kein Treffer mehr und Kiel fuhr einen verdienten 30:26-Auswärtserfolg ein. Nächstes Wochenende trifft der TSV im Oberliga Derby auf die HSG Tarp Wanderup, ein Schlüsselspiel für Trainer Thiesen. »Nun gewinnen wir gegen Tarp und lösen das Ticket für die kommende Oberliga-Saison.«

 

 
 
„Kieler Nachrichten vom 2.5.11“

TSV Jörl – Holstein Kiel/K’hagen 26:30

Holstein/Kronshagen setzt sich im oberen Tabellendrittel der Handball-Oberliga Frauen Hamburg/Schleswig-Holstein fest.

 

Beide Mannschaften lieferten sich einen flotten Tanz in den Mai mit Holstein als jubelnde Siegerinnen, weil die „Krabben“ von der ersten Minute bis zur letzten Sekunde stets führten. Rassige Zweikämpfe sowie spielerische Klasse wechselten sich bei den Kielerinnen auf sehr gutem Niveau ab. Über ihre starke linke Angriffsseite wurde der Gegner permanent unter Druck gesetzt. Anna-Lena Tetzlaff blieb im Rückraum besonders beweglich und erzielte sieben lupenreine Tore. Flügelflitzerin Hannah Meenke, frisch geehrte schleswig-holsteinische A-Jugend Oberliga-Titelträgerin, trumpfte einmal mehr meisterlich auf. Erst kurz vor Schluss musste das Team von HSG-Trainer Michael Schwarz dem hohen Tempo Tribut zollen. Jörl erzielte zwar den 26:27-Anschlusstreffer (57.), doch Annika Just nahm ihr Herz in beide Hände und machte den Erfolg ohne zu zittern klar. „Ein schönes Gefühl, hier völlig verdient zu gewinnen“, lobte Michael Schwarz die Nervenstärke seiner Spielerinnen.

 

HSG: Albrecht, Immoor, Matalewski – Hribar 2, Huß 1, Just 3, Lang 2, Lübker 2, Reimers, Schrader 2/1, Tetzlaff 7, Kaps 3, Johannsen 4/3, Meenke 4.

 
 

 

„Flensburger Tageblatt vom 2.5.11“

Jörler Abwehr zu löchrig

26:30-Heimniederlage gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen

 

Eggebek - Im Endspurt der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein mussten die Handballfrauen des TSV Jörl einen Rückschlag hinnehmen. Von Beginn an war bei den Gastgeberinnen der Wurm drin, so unterlagen sie gegen die HSG Holstein Kiel/ Kronshagen mit 26:30 (12:16).

 

Die HSG war von Anfang an das spielbestimmende Team und setzte sich schnell auf 4:1 ab. „In der ersten Hälfte lief bei uns in der Deckung gar nicht zusammen“, sagte Jörls Coach Kalli Thiesen. Die Gäste spielten wie gewohnt hauptsächlich über den Kreis. Doch darauf konnte sich Jörl nicht einstellen. Zudem hatten die Gastgeberinnen mit personellen Engpässen zu kämpfen. Durch das Fehlen von Kathrin Riebow war der ohnehin schon kleine Kader zusätzlich geschwächt. Bis Mitte der ersten Hälfte hatten die Kielerinnen sich auf 12:6 abgesetzt. Besonders die starke HSG-Torfrau brachte die Gastgeberinnen immer wieder zur Verzweiflung. Erst kurz vor der Pause unterband Jörl die Kreisanspiele der Gäste besser und verkürzte auf drei Treffer zum 12:15.

 

Nach dem Wechsel hatten die Gäste erneut den besseren Start und bauten den Vorsprung wieder auf fünf Treffer aus. Die Jörlerinnen fanden dann wieder besser ins Spiel und hielten dagegen. Der Rückstand konnte aber zunächst nicht verkürzt werden. „Kronshagen hat seinen Stiefel herunter gespielt, und wir fanden kein Mittel dagegen“, so Thiesen. In der Schlussphase wurde es aber noch einmal spannend. Beim Stand von 23:27 stellte Thiesen die Deckung auf 5:1 um. Dadurch fischten die Gastgeberinnen einige Bälle und erzielten einfache Treffer. Die Gäste wurden zunehmend unsicher und so hatte der TSV Jörl beim Stand von 26:27 den Anschlusstreffer erzielt. Danach schlichen sich allerdings einige unnötige Fehler ein, so dass die Gäste sich wieder absetzten. „Am Ende waren unsere Kräfte leider verbraucht, ansonsten hätten wir das Ding vielleicht noch drehen können“, meinte Thiesen.

 

TSV Jörl: Kruse, Paulsen (n.e.) – Kahlund (5), Börnsen (6), May (6), N. Martensen (4), Scholz (1), Jensen, Tölle (3), J. Martensen.

Beste Werferin HSG Holstein Kiel/Kronshagen: Tetzlaff (7).

 

 
 
 
„Kieler Nachrichten vom 30.4.11“

TSV Jörl – HSG Holstein (heute, 16.45 Uhr)

 

Nach dreiwöchiger Osterpause wird mit dem Tanz in den Mai am 24. Spieltag der Frauen-Oberliga die entscheidende Phase für alle Kieler Handballerinnen eingeleitet. Viertplatzierte Holstein-„Krabben“ hoffen bis zum Saisonfinale ebenso auf einen Wonnemonat wie auch abstiegsbedrohte „Zebra“-Damen des THW.

 

Flotte Unterhaltung dürfte in Eggebek garantiert sein. Beide Teams spüren keinerlei Druck mehr und sind ohnehin für attraktiven Handball bekannt. „Allen Fans wird bestimmt ein ganz tolles Duell geboten. Selbstverständlich möchten wir gern gewinnen, um unseren Hinrunden-Triumph zu wiederholen“, kündigt HSG-Trainer Michael Schwarz an. Intern sieht Holsteins Zukunft mit einem ebenfalls leistungsorientierten Landesliga-Unterbau für Talente recht rosig aus. „Die Weichen wurden, wie von mir gewünscht, gestellt.“ Dass Konkurrenz das Geschäft bereits gegenwärtig belebt, stellten die „Krabben“ im bisherigen Saisonverlauf beispielhaft auf der Kreisläufer-Position unter Beweis, wo sich Caja Lübker oder Alisa Lang sehr gut ergänzten. Beke Reimers (zuletzt privat verhindert) und Mandy Schrader (fehlte wegen Uni-Exkursion) komplettieren den Kader.

 

 

„Flensburger Tageblatt vom 30.4.11“

Jörl will wieder Vollgas geben

Oberliga-Handballerinnen brauchen gegen HSG Holstein/Kronshagen noch Punkte

 

Eggebek - Für die Handballfrauen des TSV Jörl startet heute (16.45 Uhr) das knallharte Restprogramm in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. Mit der HSG Holstein Kiel/Kronshagen schlägt der Tabellenvierte in der Sporthalle Eggebek auf. Noch hat das Team von Coach Kalli Thiesen den Klassenerhalt nicht gesichert, darum sind heute zwei Punkte Pflicht. Denn nach der HSG folgt das Derby in Tarp und schließlich muss Jörl noch gegen den Ahrensburger TSV ran, der momentan auf Rang zwei steht.

 

„Wir wollen einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen und werden von Anfang an um jeden Ball kämpfen“, verspricht Thiesen. Mit einem Sieg sind die Gastgeberinnen diesem Ziel ganz nah. Falls aber zwei Nord-Teams aus der 3. Liga absteigen sollten, ist Jörl auch bei einem doppelten Punktgewinn nicht vollends gesichert.

 

Für die Gäste ist die Meisterschaft zwar kein Thema mehr, aber trotzdem werden die Kielerinnen die Reise nicht umsonst auf sich nehmen. Immerhin winkt bei einem Erfolg noch der dritte Tabellenplatz. „Die HSG Holstein Kiel/Kronshagen ist ziemlich schwer einzuschätzen, das macht es für uns nicht gerade einfach“, meint Thiesen. In der Tat zeigten die Gäste sich in der laufenden Serie nicht sonderlich konstant. So stehen hohe Niederlagen bei Gegnern aus dem unteren Tabellendrittel Siegen gegen die Tabellenspitze gegenüber. In der Hinrunde mussten die Jörlerinnen sich knapp mit 23:25 geschlagen geben. Diesmal setzen sie auf den Heimvorteil.

 

Nach dem letzten Sieg haben die Jörlerinnen erstmals in der Serie ein positives Punktekonto. Dank der makellosen Rückrundenbilanz steht das Thiesen-Team momentan auf dem siebten Tabellenrang. Lediglich gegen den Spitzenreiter HSG Alstertal/Langenhorn musste man beide Punkte abgeben, ansonsten steht keine Niederlage zu Buche. „Wir hatten jetzt zwar zwei Wochen Pause, aber in dieser Zeit konnten wir uns gut vorbereiten“, sagt Thiesen. Die Gastgeberinnen haben immer noch mit einem kleinen Kader zu kämpfen, aber in der Vergangenheit hat das Team eindrucksvoll bewiesen, dass es trotzdem über die gesamte Zeit Vollgas geben kann. „Und genau das haben wir vor, dann wird es mit einem Sieg auch klappen“, meint Thiesen.

 

 

 
 
Punktspiel gegen SG Hamburg-Nord / 9.4.11
 
„Kieler Nachrichten vom 11.4.11“

HSG Holstein – SG Hamburg-N. 27:16 (11:6)

 

Neumünster - Beim Kampf um den Klassenerhalt gewannen die Frauen des THW Kiel sogar gleich an mehreren Fronten, da HSG Holstein Kiel/Kronshagen und TSV Wattenbek den „Zebras“ wertvolle Schützenhilfe leisteten.

 

Holsteins Kantersieg hilft auch dem Kieler Lokalrivalen THW. Ob 6:0-, 5:1, 4:2- oder offene Manndeckung: Egal, welche unorthodoxe Taktik abstiegsbedrohte Hamburgerinnen auch wählten, konzentrierte „Krabben“ hatten stets das probate Mittel parat, um die gegnerische Abwehr nach allen Regeln der Kunst auszuhebeln. Defensiv klappte das Zusammenspiel zwischen den sehr starken Torhüterinnen Marion Albrecht (1. Halbzeit) und Julia Immoor mit ihren Vorderleuten nahezu perfekt. Auch ein Verdienst von Caja Lübker. Die 18-Jährige stellte ihre Chefrolle am eigenen Kreis einmal mehr mit lautstarken Kommandos unter Beweis. Im Angriff hatte Wiebke Mumm das Sagen und ragte im Rückraum aus einer ansonsten geschlossen starken Mannschaft heraus. „Heute fand ich kein einziges Haar in der Suppe. Schön zu sehen, wie wir uns weiterentwickeln. Das Spiel hat die bessere Abwehr klar entschieden“, stellte HSG-Trainer Michael Schwarz zufrieden fest.

 

HSG Holstein: Albrecht, Immoor, Matalewski – Hribar 3, Huß, Just, Lang 1, Lübker 3, Mumm 12/4, Tetzlaff 4, Kaps 2, Johannsen 2/1.

 
 
 
„Kieler Nachrichten vom 9.4.11“

THW und Holstein empfangen Abstiegskandidaten aus Hamburg

 

Nach kleinerer Durststrecke zuletzt in der Frauen-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein fanden hoch motivierte Kieler Handballerinnen gerade wieder zur früheren Form. Vor der dreiwöchigen Osterpause gilt es für viertplatzierte „Krabben“ und abstiegsbedrohte „Zebra“-Damen (11.) gleichermaßen, mit dem Heimvorteil am 23. Spieltag das nächste Punkte-Nest erfolgreich zu suchen, statt faule Eier einzusammeln.

 

HSG Holstein – SG Hamburg-Nord (heute, 19 Uhr)

„Ich bin ein Freund kürzerer Anreisen und dramatischer Derbys“, spielt HSG-Coach Michael Schwarz verbal den Ball wohlwollend zum THW zurück. Beruflich bedingt fuhr er unter der Woche zwar 1800 Kilometer zwischen Nürnberg und Nordstrand, doch die Zeit wurde genutzt, um sich neue Ziele zu setzen: „Wir wollen Schleswig-Holsteins stärkste Oberliga-Mannschaft werden, um Lauenburg als bisher bestes Team auf Platz drei noch einholen.“ Mit breiter Bank und stolzgeschwellter Brust sind favorisierte Kielerinnen gegen den Tabellenzwölften selbstbewusst genug, um einen Sieg fest anzuvisieren. „Wir haben keine erste Sieben, sondern viele sehr gute Spielerinnen. Das macht uns unberechenbar“, frohlockt Michael Schwarz. Allein Mandy Schrader (Studien-Exkursion)sowie Johanna Huber (Kreuzbandriss) als Rekonvaleszentin fehlen bei den „Krabben“ im Vergleich zum klaren Hinspiel-Sieg. Stattdessen gibt es für Wiebke Mumm und Anica Huß neue Bewährungschancen

 
 
 
Punktspiel beim Bredstedter TSV / 3.4.11
 

„Flensborg AVIS vom 5.4.11“

Torhüterin Albrecht raubte den BTSV-Werfern den Nerv

Bredstedt verlor wichtige Punkte im Abstiegs-Kampf.

 

BREKLUM - Der Bredstedter TSV musste eine ärgerliche 21:23-Niederlage gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen im Abstiegskampf der Oberliga HH/SH hinnehmen. Im ersten Spielabschnitt sah es gut aus. »Wir haben uns sehr gut auf die Kieler vorbereitet«, erklärte BTSV-Coach Ralf Johannsen die gute Anfangsphase seines Teams. Bredstedt führte schnell 5:1. Dominant ging es über 6:3 zur 9:6-Halbzeitführung. »Im ersten Spielabschnitt profitierten wir von einer stabilen 6:0-Deckung, leider ließen wir zu viele Chancen liegen um die Führung auszubauen«, so Johannsen.

 

Den Start in die zweiten 30 Minuten verschlief die Bredstedter. Kiel kam mit »Wut im Bauch« aus der Kabine und konnte mit 10:9 in Front gehen. Der Gastgeber wollte sich vor eigener Kulisse jedoch nicht geschlagen geben und kämpfte sich beim 14:14 zurück in die Partie, doch verzweifelte in der Folge an Kiels Torhüterin Marion Albrecht.

 

Während Albrecht sämtliche Bredstedter Würfe entschärfte, fanden ihre Mitspieler ein Konzept gegen die BTSV-Deckung. »Ab der 40. Minute schoss der Kieler Rückraum sich warm und wir vergaben unsere Chancen zu leichtfertig«, ärgerte sich Johannsen. So erspielten die Gäste sich einen 8:0-Lauf, den Bredstedt nicht mehr bewältigen konnte und mit 21:23 verlor.

 

Bredstedter TSV: Poltrock - Paulsen 5, Brodersen 1, Schmidt 6, Boddenberg, Wittlinger, Köster4/2, Christiansen 2/1, Hansen 1, Jakobsen 2, Carstensen

 

 
 
„Kieler Nachrichten vom 4.4.11“

Bredstedter TSV – HSG Holstein 21:23 (9:7)

 

Nach drei Niederlagen zuletzt in Serie im Punktspiel oder HVSH-Pokalfinale kehrte Holstein in die Erfolgsspur zurück. Bis zum 12:14 (35.) merkte man den „Krabben“ allerdings ihre Verunsicherung an. Sechs von neun Siebenmetern wurden vergeben. Matchwinner Marion Albrecht war es zu verdanken, dass das Duell binnen 15 Minuten kippte (20:14). Kiels Klasse-Keeper parierte serienweise schwere Bälle des mitharten Bandagen kämpfenden Gegners. Auch Wiebke Mumm machte sich am 29. Geburtstag selbst das schönste Geschenk mit acht Treffern. Zudem besaß die Mannschaft von HSG-Trainer Michael Schwarz nach anfänglich eklatanter Chancenverwertung eine breiter und besser besetzte Einwechselbank, was sich gerade auf der Mittelposition durch Annika Just und Jasmin Kaps auszahlte: „Anfänglich machten wir uns das Leben unnötig schwer, konnten aber mit den Kräften gut haushalten und das Niveau ohne Einbruch leistungsmäßig konstant hoch halten.“

 

Holstein: Albrecht, Matalewski, Immoor – Hribar 2, Huß 1, Just 3, Lang 1, Lübker 1, Reimers, Mumm 8/3, Schrader, Tetzlaff 5, Kaps 2, Johannsen.

 
 

 

„Flensburger Tageblatt vom 4.4.11“

Bredstedter Frauen gehen unter

21:32-Pleite gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen nach guter erster Halbzeit

 

Breklum - Die Oberliga-Handball-Frauen des Bredstedter TSV schafften es nicht, der HSG Holstein Kiel/Kronshagen ein Bein zu stellen. Die favorisierten „Krabben“ siegten nach starker zweiter Halbzeit 32:21 (7:9) – und zwar klarer, als es das Ergebnis verrät. Knackpunkt der Partie waren starke zehn Minuten der Kielerinnen, die einen 12:14-Rückstand mit acht Toren in Folge in eine 20:14-Führung (50.) umwandelten. Den Gastgeberinnen ist lediglich zugute zu halten, dass sie nicht aufsteckten und in den Schlussminuten die drohende Klatsche in ein erträglicheres Resultat abmilderten.

 

Der BTSV leistete sich 15 Fehlversuche aus guten Wurfpositionen – und dazu eine ganze Serie technischer Fehler. Ein Rückraum beim BTSV war mit wenigen Ausnahmen (Marieke Paulsen) nicht auszumachen. Die Gastgeberinnen fanden gegen die 6:0-Abwehr der HSG kein Rezept. Und wenn mal eine Lücke erspielt wurde, zeigte HSG-Torfrau Marion Albrecht ihre überragenden Qualitäten. Zudem war Meike Schmidt über 50 Minuten so gut wie neutralisiert.

 

Im ersten Durchgang sah es hoffnungsvoll für den BTSV aus, der 5:1, 6:3 und 9:6 vorn lag und zur Pause verdient führte. Nach einem verschlafenen Wiederbeginn und 9:10-Rückstand fing sich der BTSV und ließ die Fans bis zum 14:14 hoffen. Dann der Einbruch...

 

Bredstedter TSV: Poltrock – Paulsen (5), Brodersen (1), Schmidt (6), Boddenberg, Wittlinger, Köster (4/2), Christiansen (2/1), Hansen (1), Jakobsen (2), Carstensen.
Zuschauer: 100

 

 

 
„Kieler Nachrichten vom 2.4.11“

Holstein will Platz vier verteidigen

Bredstedter TSV – HSG Holstein (morgen, 15 Uhr)

 

Nach ihrer Endspiel-Niederlage beim Frauen Final Four gegen den TSV Owschlag als HVSH-Pokalsieger ist der Tanz auf zwei Hochzeiten für die Handballerinnen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen Geschichte. Jetzt wollen viertplatzierte „Krabben“ in der Oberliga noch ein paar flotte Sohlen aufs Parkett legen.

 

Mit drei Pleiten in Serie im Hinterkopf dürfte sich jetzt zeigen, ob die „Krabben“ einen kleinen Knacks abbekommen haben. Laut HSG-Chefcoach Michael Schwarz eher nicht: „Gegen den Drittligisten TSV Owschlag zu verlieren, ist für mich keine Schande. Das Final Four machte dennoch viel Spaß, und wenn wir aus unseren Fehlern lernen, ist der Erfolg bald wieder da.“ Um Platz vier gleich vor mehreren Verfolgern zu verteidigen, müssen Carolin Hribar, Anica Huß, Alisa Lang, Jasmin Kaps, Caja Lübker und Mandy Schrader allerdings zur Top-Form des 26:25-Siegs im Hinspiel finden. Auf die Spezialität der Bredstedterinnen, ihren Keeper regelmäßig als siebte Feldspielerin angreifen zu lassen, war Holstein taktisch perfekt eingestellt. Annika Just und Anna-Lena Tetzlaff trafen jeweils das leere TSV-Tor. Da Tetzlaff in Owschlag schmerzlich vermisst wurde, hoffen die Kielerinnen, dass sie Grippe genesen Akzente setzen kann.

 

 

 

„Nordfriesland Tageblatt vom 2.4.11“

Kieler HSG kommt: Extratraining für den Klassenerhalt

 

Bredstedt/Breklum - Die HSG Holstein Kiel/Kronshagen ist am Sonntag (15 Uhr Sporthalle Breklum) in der Handball-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein nächster Gegner des Bredstedter TSV. Der Tabellenvierte kommt als Favorit nach Nordfriesland, zumal auch noch mit der Empfehlung, im Final Four des SHHV das Finale erreicht zu haben, das allerdings 19:31 gegen den Drittligisten TSV Owschlag verloren wurde. Im Hinspiel unterlag die Mannschaft von Ralf Johannsen unglücklich mit 25:26.

 

„Dieses Ergebnis wollen wir gerade rücken“, gibt der BTSV-Coach vor, der hofft, alle Spielerinnen einsetzen zu können, wenngleich es noch (z.B. bei Marieke Paulsen) einige Fragezeichen gibt. Die Mannschaft hat in der Woche ein Extratraining absolviert, zumal sie unter dem Zwang steht, mindestens noch zwei Heimspiele gewinnen zu müssen, um den Klassenerhalt zu sichern. Die HSG aus Kiel und Kronshagen hat sich nach einem Fehlstart gut gefangen und sich ins obere Tabellendrittel katapultiert.

 

„Wir sehen dieser Partie optimistisch entgegen“, strahlt Trainer Johannsen Zuversicht aus. Weniger zuversichtlich sieht er der Neuansetzung des wegen Krankheit von fünf Spielerinnen ausgefallenen Spiels gegen die HSG Fockbek/Nübbel entgegen. Noch an diesem Wochenende soll entschieden werden, wann und wo die Nachholpartie stattfindet. In Bredstedt ist man in Sorge, dass der BTSV wegen des krankheitsbedingten Spielausfalls mit dem Entzug des Heimrechts bestraft wird. Doch die Antwort auf die Frage nach dem Wo, Wann und Warum sei, wie es von der Staffelleitung heißt, ein „schwebendes Verfahren“, dessen Ausgang man abwarten müsse. Das bestätigte Staffelleiter Rainer Tschirne. „Es geht um Neuansetzung oder Wertungsentscheid“, so der Büdelsdorfer. Pikant, bedenkt man, dass der BTSV zurzeit Neunter ist – das ist der erste sichere Platz, um den Klassenerhalt in der Oberliga zu schaffen. Fockbek/Nübbel ist Zehnter, liegt nur zwei Zähler hinter den Nordfriesinnen, und würde sich über das „Geschenk“ eines zusätzlichen Heimspiels sicherlich freuen. Laut Tschirne habe Fockbek/Nübbel bereits bei der Verlegung darauf hingewiesen, dass es Probleme mit einem Nachholtermin aus Urlaubs- bzw. beruflichen Gründen geben könnte. Warum Bredstedt allerdings für die erwiesene und attestierte Erkrankung von fünf Spielerinnen bestraft werden soll, erschließt sich nicht.

 

 

 
 
Final Four in Owschlag / 26./27.3.11
 
„Kieler Nachrichten vom 28.3.11“

TSVO-Frauen beherrschen Premiere

Final Four: Holstein kämpfte sich ins Endspiel

 

Owschlag - Handball-Drittligist TSV Owschlag hat als erster Sieger des zweitägigen „Final-Four-Turniers“ für Frauen-Teams wie erwartet Pokal-Geschichte in Schleswig-Holstein geschrieben. Der Lokalmatador und Top-Favorit ging durch einen 31:19 (19:10)-Sieg im Endspiel über den Oberligisten HSG Holstein Kiel/Kronshagen in die HVSH-Annalen ein. Das Duell um Platz drei gewann TSV Jörl 31:22 (15:10) gegen HSG Fockbek/Nübbel.

 

Schon beim Halbfinale wurde am Sonnabend mit ganz großen Gefühlen alles geboten, was das Herz begehrt. Im ersten höchst dramatischen Spiel lieferten sich HSG Holstein Kiel/Kronshagen und HSG Fockbek/Nübbel einen spannenden Handball-Krimi dank wechselnder Führungen, den letztlich etwas glücklichere „Krabben“ 30:23 (25:23, 22:22, 14:11) nach Verlängerung für sich entschieden, obwohl man kurz vorm Schlusspfiff der regulären 60 Minuten bereits am Rand einer Niederlage stand. Als Fockbeks Kräfte schwanden, fortan nur noch ein einziger Treffer gelang,

setzten sich konditionell bärenstarke Kielerinnen angetrieben von Mandy Schrader aus dem linken Rückraum und Kreisläuferin Alisa Lang durch. Weitaus weniger Mühe hatten Owschlags „Junge Wilde“, um den TSV Jörl 40:22 (18:11) zu deklassieren.

 

Statt Emotionen pur gab es gestern allerdings eher Dienst nach Vorschrift. Dem 6:1-Blitzstart (5.) für Owschlag folgte Holsteins frühe Auszeit, doch die „Jungen Wilden“ blieben stets körperlich wie gedanklich einen Tick schneller. Spielerisch hilflose Kielerinnen kämpften immerhin um ihre sportliche Ehre. Das Torhüterinnen-Duo Marion Albrecht/Yvonne Matalewski hielt die Niederlage

halbwegs in Grenzen. Owschlag reichte eine Durchschnittsleistung zum ungefährdeten Triumph. Neben mannschaftlich großer Geschlossenheit fiel Torfrau Kerstin Hartmann als beste

Spielerin auf. Lautstarker Jubel und stehende Ovationen für Sieger und Verlierer folgten erst bei der finalen Pokalübergabe im glitzernden Konfetti-Regen durch Gaststar Lone Fischer, die einst beim TSV Owschlag das Handball ABC lernte, zum Bundesligisten Buxtehude wechselte und inzwischen auf dem Sprung in die deutschen Nationalmannschaft steht. Als Gewinner darf sich der Frauen-Handball in Schleswig-Holstein fühlen, da der HVSH vor insgesamt mehr als 850 Fans ein erstklassiges Event beim zweitägigen Final-Four-Turnier rundum perfekt organisierte.

 

 

Halbfinale

HSG Holstein – HSG Fockbek/Nübbel 30:23 (25:23; 22:22; 14:11) n.V.

Holstein: Albrecht, Immoor, Matalewski – Hribar 5, Huß 3, Just 1, Lang 3, Lübker 1, Reimers, Mumm 5/2, Schrader 5, Kaps 2, Johannsen 5/4.

Fockbek: Kaiser, Milferstädt – Kurbjuhn 5, Reinert 3, Stahlke, Tiedtke 2, Annika Scheller 3, Miskic 1, Sievers 7/2, Dorthe Scheller 1, Krakuhn 1.

 

TSV Jörl – TSV Owschlag 22:40 (11:18)

Jörl: Paulsen, Kruse – Riebow 3, Kahlund 6/1, Börnsen 2, May 7/4, Martensen 2, Scholz, Jensen 2, Tölle, Türk.

Owschlag: Hartmann, Kühl – Schmidt-Vollgraf 3, Trceziok 3, Stolley 8/1, Zadow, Rohwer 3, Schulz 6, Hagenah 1, Kirste, Gümmer 7, Machau 9/1, Linke, Elwardt.

 

Spiel um Platz drei

HSG Fockbek – TSV Jörl 22:31 (10:15)

HSG: Kaiser, Milferstädt – Kurbjuhn 7, Reinert, Stahlke 2, Tiedtke, Annika Scheller 10, Miskic, Sievers 2, Dorthe Scheller 1.

Jörl: Paulsen, Kruse – Riebow 4, Kahlund 11, Börnsen 5, May 5, Martensen 3, Scholz 1, Jensen 1, Sreenbück, Türk 1.

 

Endspiel:

HSG Holstein – TSV Owschlag 19:31 (10:19)

HSG Holstein: Albrecht, Immoor, Matalewski – Hribar 2, Huß 2, Just 2, Lang 4, Lübker, Reimers 2, Mumm 3/1, Schrader 3/1, Kaps 1, Johannsen.

Owschlag: Hartmann, Kühl – Schmidt-Vollgraf, Trceziok 6, Stolley 5/3, Zadow, Rohwer 2, Schulz 3/1, Hagenah 4, Kirste 3/1, Gümmer 3/1, Machau 4, Linke 1, Elwardt.

 

 

„Landeszeitung vom 28.2.11“

Der erste Titel ist da

Drittligist TSV Owschlag wird seiner Favoritenrolle gerecht und triumphiert beim Final Four

 

Owschlag - Am Ende wurde Christian Hungerecker doch noch nass. Kathleen Schulz und Alke Trceziok ließen es sich nicht nehmen, ihrem Trainer, der sich zunächst davon geschlichen hatte, eine Sektdusche zu verpassen. Doch Hungerecker ertrug das Ritual, das solche Feierlichkeiten mit sich bringen, mit stoischer Ruhe. Und zu Feiern hatten Schulz und Co. eine Menge. Die Owschlagerinnen haben gestern das erste Final Four des Handball-Verbandes Schleswig-Holstein gewonnen.

 

Bei der Premiere der Pokal-Endrunde in Owschlag setzte sich der gastgebende TSV im Finale vor 400 Zuschauern gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen mit 31:19 (19:10) durch und schrieb damit ein Stück Geschichte. „Das ist schon ein tolles Gefühl, als erste Mannschaft diesen Pokal gewonnen zu haben“, strahle Schulz. Dass Owschlags Mannschaftsführerin Greta Stolley am Ende der zwei Tage die neu angefertigte Siegertrophäe in die Höhe recken durfte, daran gab es schon vor dem Anpfiff zur ersten Partie am Sonnabend kaum Zweifel. Schließlich hatten sich neben dem Tabellenzweiten der 3. Liga mit der HSG Holstein Kiel/Kronshagen, dem TSV Jörl und der HSG Fockbek/Nübbel lediglich Oberligisten für die Finalrunde qualifiziert, weil viele Drittligisten für den Wettbewerb gar nicht gemeldet hatten. So litt die Veranstaltung etwas darunter, dass dem TSV Owschlag ein ebenbürtiger Gegner fehlte. Im Halbfinale zeigten die Hungerecker-Schützlinge dem TSV Jörl beim 40:22 (18:11) deutlich die Grenzen auf. Und auch das Finale war eine einseitige Sache. „Dennoch war es nicht ganz einfach für uns. Wir waren schon ein wenig nervös, weil ja alle erwartet haben, dass wir gewinnen. Nun sind wir glücklich, dass es geklappt hat. Pokalsieger ist doch ein schöner Titel“, verriet Greta Stolley. Sicherlich hätten seine Spielerinnen „nicht den besten Handball“ gezeigt, meinte Hungerecker, „aber dazu sind wir einfach zu wenig gefordert worden. Dennoch war das Turnier eine tolle Sache. Das ist der richtige Weg, um den Pokalwettbewerb wieder interessant zu machen.“

 

Michael Näve, Trainer der HSG Fockbek/Nübbel, fand ebenfalls Gefallen am neuen Modus. „Das sollte man unbedingt beibehalten. Das ist eine Bereicherung für den Handball.“ Sportlich lief es für sein Team indes nicht wie erhofft. Im Halbfinale scheiterte der Oberligist unglücklich am Ligakonkurrenten HSG Holstein Kiel/Kronshagen. 13 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit traf Lone Kurbjuhn beim Stand von 22:22 nur den Innenpfosten, somit musste die Verlängerung über Sieger und Verlierer entscheiden. Und in der Extrazeit entpuppten sich die Kielerinnen als die bessere Mannschaft. Mit 8:1 gewann Holstein die zweimal fünf Minuten. Im Spiel um Platz 3 gegen den TSV Jörl fehlte den Näve-Schützlingen dann die mentale Frische. Zudem musste die HSG auf Melanie Krakuhn verzichten, die sich in der Vorschlussrunde am Fuß verletzt hatte. Mit 22:31 (10.15) ging das kleine Finale verloren. „Ich hoffe, wir machen es am kommenden Sonnabend besser“, meinte Annika Scheller. Denn in fünf Tagen geht es in der Oberliga gegen den gleichen Gegner um wichtige Punkte.

 

Auch im Lager des TSV Owschlag gilt die ganze Konzentration nun wieder der Punktrunde. Im Kampf um die Meisterschaft in der 3. Liga liegt der TSV vier Spieltage vor Saisonende weiter auf Platz zwei, mit einem Zähler Rückstand auf den VfL Oldenburg II. Bei den Niedersachsen hat allerdings der Hauptsponsor Konkurs angemeldet. Ob der Bundesligist eine Lizenz für die 1. oder 2. Liga für die kommende Saison beantragt ist ungewiss. Wie es dann mit der Reserve weitergeht ebenfalls. „Deshalb müssen wir sehen, dass wir auf alle Fälle unseren zweiten Platz verteidigen und an den Relegationsspielen teilnehmen, falls Oldenburg verzichtet“, sagt Hungerecker. Ziel sei aber nach wie vor die Meisterschaft. Hungerecker: „Noch ist alles möglich.“ Der Pokal soll nicht der einzige Titel sein, der in dieser Saison beim TSV Owschlag gefeiert wird.

 

 

 

„Kieler Nachrichten vom 26.3.11“

Vorhang auf zum ersten Final Four

Gastgeber Owschlag in der Favoritenrolle

 

Owschlag - Das Premieren-Fieber steigt. Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Peter Harry Carstensen lockt ein zweitägiges Handball-Fest mehr als 1000 Fans nach Owschlag. Schleswig-Holstein sucht beim „Final Four“ den Frauen-Pokalsieger und alle wollen live dabei sein.

 

Vom reformierten Modus einer viel professionelleren Struktur, dem bunten Rahmenprogramm und Emotionen pur fühlen sich heute und morgen nicht nur die Menschen magisch angezogen,

sondern auch vier qualifizierte Mannschaften mit TSV Jörl, HSG Fockbek/Nübbel, HSG Holstein Kiel/Kronshagen als Oberligisten sowie Drittligist TSV Owschlag. Selbst ohne den Heimvorteil

wären Owschlags „Junge Wilde“ erklärter Favorit, um im zweiten Halbfinale gegen den TSV Jörl anzutreten (heute, 19 Uhr). „Bei allem Respekt vor jedem Gegner. Das ist unser Anspruch. Deshalb werde ich Jörls Spielerinnen jetzt auch nicht stärker reden als sie es tatsächlich sind“, nimmt TSVO-Chefcoach Christian Hungerecker die von allen Szene-Kennern zugedachte

Rollenverteilung an. „Wir wollen das Turnier gern erfolgreich gestalten und meine Mannschaft freut sich drauf.“

 

Eher offen erscheint das erste Halbfinale zwischen HSG Holstein und HSG Fockbek/Nübbel sein (heute, 17 Uhr), obwohl hoch motivierte „Krabben“ im Saisonverlauf beide Duelle um Punkte für sich entscheiden konnten. „Neben der Tagesform vielleicht ein kleiner psychologischer Vorteil für uns“, spekuliert Holstein-Trainer Michael Schwarz. „So einen Festtag wird niemand allzu oft in seiner Handball-Karriere erleben.“ Knapp 100 Fans wollen ihr Team als Karawane von Kiel bis nach Owschlag begleiten. Offen bleibt, wer in Bestbesetzung das Potenzial hat, zur Pokal-Heldin zu avancieren. Im Viertelfinale war Kreisläuferin Caja Lübker Matchwinnerin mit dem Siegtreffer über Drittligist HF HUK.

 

Kampfkraft und Teamgeist, statt Kuschelkurs sind morgen vor der Pokalübergabe erneut angesagt, wenn zunächst beide Verlierer im kleinen Finale um Platz drei wetteifern (13 Uhr), ehe das Endspiel den Saison-Höhepunkt markiert (15 Uhr). Dass Michael Schwarz ein Duzfreund von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen ist, gilt bei der HSG Holstein intern als gutes Omen, den Pott nach Kiel zu holen.

 

 

 

„Landeszeitung vom 26.2.11“

Wer schreibt Pokalgeschichte?

Gastgeber TSV Owschlag geht als großer Favorit ins Final Four bei den Frauen – HSG Fockbek/Nübbel will ins Endspiel

 

Owschlag/Fockbek - Keine Frage, für die Handballerinnen des TSV Owschlag und der HSG Fockbek/Nübbel ist es der Höhepunkt der Saison, wenngleich der Fokus in beiden Lagern auf der Punktrunde liegt. Während die Owschlagerinnen noch um den Aufstieg in die 2. Liga kämpfen, stemmen sich die Fockbekerinnen mit aller Macht gegen den Abstieg aus der Oberliga. Doch das zählt an diesem Wochenende nicht, kann doch eines der beiden Teams morgen Geschichte schreiben. Denn erstmals wird der Pokalsieger auf Landesebene in einem Final Four ermittelt. „Das ist eine Super-Sache“, sagen Owschlags Trainer Christian Hungerecker und sein Pendant auf Fockbek/Nübbeler Seite, Michael Näve, unisono. „Durch diese neue Organisationsform hat der Pokal-Wettbewerb deutlich an Attraktivität gewonnen“, meint Hungerecker.

 

Seinem Team obliegt dabei nicht nur wegen des Heimvorteils die Favoritenrolle. Die Gastgeberinnen haben sich als einziger Drittliga-Vertreter für die Endrunde qualifiziert. Neben der HSG Fockbek/Nübbel komplettieren mit der HSG Holstein Kiel/Kronshagen und dem TSV Jörl zwei weitere Oberligisten das Teilnehmerfeld. „Die Owschlagerinnen werden wohl Turniersieger, im Vergleich zu uns Oberligateams ist Owschlag eineinhalb Ligen besser“, mutmaßt Näve, dessen Team im ersten Halbfinale heute um 17 Uhr auf die HSG Holstein Kiel/Kronshagen trifft. In der Punktrunde hatte Fockbek/Nübbel zweimal das Nachsehen. „Wir wollen im dritten Anlauf endlich einmal gewinnen“, stellt Näve klar. Für ihn steht fest, dass das Spiel um Platz drei nicht das Ziel ist. Mit Volldampf ins Finale ist das Motto. Die 18:26-Niederlage im Februar gegen die Kielerinnen macht ihm dabei in erster Linie Mut. „Das war so schlecht, so schlecht spielt man kein zweites Mal“, ist er sich sicher. Und wird sich immer sicherer, je häufiger er sich das Debakel auf DVD anschaut. Daraus hat er seine Schlüsse gezogen und seine Mannschaft ist sowieso heiß. „Die freuen sich auf das Ereignis“, erzählt Näve. Eine Einlaufhymne und Mannschaftsporträts mussten an den Veranstalter übermittelt werden und das hat man im Punktspielbetrieb höchstens bei Heimspielen. „Wir sind froh, dass wir beim ersten Final Four mit dabei sind. Wer weiß, wie sich das weiter entwickelt und angenommen wird. Für uns steht fest, dass die Partie gegen Kronshagen ein Pflichtsieg ist und dann schauen wir mal, wie die Kür im Finale wird“, sagt er.

 

Dort wird am Sonntag (15 Uhr) höchstwahrscheinlich der TSV Owschlag warten, der heute um 19 Uhr gegen den TSV Jörl den zweiten Endspielteilnehmer ermittelt. „Jörl wird sicher über den Kampf kommen, aber ich werde jetzt auch keinen Gegner stärker reden als er ist“, sagt Christian Hungerecker. „Wir müssen und wir werden die Aufgaben mit dem Anspruch eines Favoriten lösen. Die Mannschaft freut sich auf dieses Turnier und wird dementsprechend auftreten.“

 

 

 

 

Punktspiel gegen TSV Ellerbek / 20.3.11
 

„Pinneberger Tageblatt vom 22.3.11“

Hohe Hürde Kronshagen gemeistert

 

ELLERBEK - "Die bittere Heimniederlage in der Hinrunde war nicht vergessen." Was Manuela Henße, Trainerin der Oberliga-Handballerinnen vom TSV Ellerbek, kaum 30 Minuten nach dem Abpfiff ganz sachlich analysierte, das war während des Punktspiels zuvor jederzeit zu beobachten gewesen: Die zwei Punkte vom Sonntag wollten die Ellerbekerinnen nach ihrem 21:22 im November unbedingt.

Und das gelang: Mit 33:27 (14:12) meisterten die TSV-Frauen die Hürde HSG Holstein Kiel/Kronshagen, und Henße genoss es in vollen Zügen: "In Kronshagen gewinnen, das schafft nicht jeder." Und dabei war die Leistung noch nicht einmal optimal: Obwohl intensiv auf die Angriffssysteme der HSG vorbereitet, taten sich die Ellerbekerinnen hier lange Zeit schwer. So konnte sich bis weit in die zweite Halbzeit hinein keines der beiden Teams absetzen.

Das gelang den Gästen in der letzten Viertelstunde, als sie aus dem knappen 22:21-Vorsprung (46. Minute) ein 29:23 (53.) machten. "Damit war der HSG der Zahn gezogen", urteilte Henße, deren Team sich fortan damit begnügte, den Vorsprung zu verwalten. Die Folge in der Tabelle: Bis auf einen Minuspunkt ist Ellerbek an den unterlegenen Tabellenvierten herangerückt. Weiter geht es nun erst am 3. April, wenn die HSG Tarp/Wanderup in Ellerbek antritt.

 

TSV Ellerbek: Mohr, Laupichler - Steinberg (12), Günter (5), Schwarz (2), Lohmeier (4/1), Lehmhagen (8/1), Jacobs (1), Höhne (1), Seemann, Jachimowitz.

 

 

 

 

„Kieler Nachrichten vom 21.3.11“

HSG Holstein Kiel/Kron. – TSV Ellerbek 27:33 (12:14)

 

Eine Woche vor dem Final Four Pokal-Spektakel des Schleswig-Holsteinischen Handball-Verbandes für Frauen in Owschlag schienen die Kielerinnen nicht wie gewohnt bei der Sache zu sein. Aggressivität und Abstimmung im Abwehrbereich fehlten. Stattdessen durften Julia Steinberg (10 Tore) und Maren Lehmhagen (8 Treffer) aus dem Ellerbeker Rückraum zum Rundschlag ansetzen. Weil weder Julia Immoor bis zur Pause, noch Marion Albrecht in der zweiten Halbzeit Bälle anfassten, ging der Schuss für Holstein bei dieser kaum einkalkulierten Heimniederlage nach hinten los. Daran konnten auch Kreisläuferin Alisa Lang, die oft lediglich auf Kosten von Siebenmeterreifen Fouls zu stoppen war, oder Allrounderin Mandy Schrader mit offensiv guter Form nur wenig ändern. „Das war defensiv die mit Abstand schlechteste Saison-Leistung. Insofern haben wir uns eigener Stärken, per Tempogegenstoß zum Erfolg zu kommen, selbst beraubt“, sagte HSG-Trainer Michael Schwarz.

 

HSG Holstein: Albrecht, Immoor, Matalewski – Hribar 2, Huß, Just 1, Lang 1, Lübker 3, Reimers 1, Mumm 3/1, Schrader 6/2, Tetzlaff 3, Kaps 4/1, Johannsen 3/3.

 

 

 

„Kieler Nachrichten vom 19.3.11“

Kieler Duo sucht die Erfolgsspur

HSG Holstein und THW hoffen auf Heimsiege

 

Mit einer ganz gehörigen Portion Wut im Bauch treten die Kieler Handballerinnen am 21. Saison-Spieltag der Frauen-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein an, um zwei unnötige Niederlagen

in positive Energie zu verwandeln. Während sich die HSG Holstein (4.) zuletzt von den Schiedsrichtern stark benachteiligt fühlte, übte der THW als Tabellenelfter Selbstkritik. Heimsiege sollen helfen zur Erfolgsspur zurückzukehren.

 

Holstein Kiel/Kronshagen – Ellerbek (morgen, 17 Uhr)

Neben zwei höchst umstritten verlorenen Punkten droht den „Krabben“ sogar eine doppelte Bestrafung, falls Chefcoach Michael Schwarz wegen seiner Roten Karte vor Wochenfrist gesperrt wird. Intern büßte er bereits: „Unsere Abschlussfahrt finanziere ich durch mein Verwarnungsgeld erheblich mit.“ Im Verfolgerduell gegen den Tabellenfünften Ellerbek geht es nichtsdestotrotz zur Tagesordnung über. Auch bei der jüngsten Niederlage zeigte Holstein handballerisch eine überzeugende Leistung. Die Kielerinnen kämpfen ohnehin wie Löwen, um den treuen Fans beste Unterhaltung zu bieten. Als Alternative zu Flügelflitzerin Johanna Huber (Kreuzbandriss) wurde Mandy Schrader vorteilhaft auf Linksaußen umgeschult. Nele Johannsen steht nicht nur sehr nervenstark in der Deckung ihre Frau, sondern auch beim Strafwurf, weshalb Michael Schwarz seiner Mannschaft einen Heimsieg als Reaktion zutraut.

 

 

 

„Pinneberger Tageblatt vom 18.3.11“

Ellerbeks Handballerinnen setzen auf ihre Glücksbringerin

 

ELLERBEK - Glücksbringer sind solange beliebt, wie sie ihrem Namen alle Ehre machen. Im Duell mit dem MTV Herzhorn am vergangenen Wochenende wirkte sich die, wenn auch nicht auf dem Spielfeld, Anwesenheit von Frederike Wedding jedenfalls positiv auf das Spiel der Ellerbeker Handballerinnen aus. Die frühere TSV-Akteurin zog es Anfang der Saison aus beruflichen Gründen nach Mallorca, derzeit befindet sich Wedding auf "Heimaturlaub".

Ob sie auch am Sonntag um 17 Uhr unter den Zuschauern in der Kieler Sporthalle am Suchsdorfer Weg weilen wird, ist noch unklar. Sicher ist jedoch, dass der Oberligist aus Ellerbek den Tabellennachbarn der SG Holstein Kiel/Kronshagen (Platz vier) wahrscheinlich in bestechender Form antreffen wird. So verlor die Spielgemeinschaft jüngst sogar beim Tabellenzweiten Ahrensburger TSV mit nur einem Tor.

Vielleicht kann sich Julia Steinberg nach überstandener Erkältung erneut zur Tormaschine entwickeln, stolze sechzehn Treffer aus dem Rückraum schenkte sie kürzlich dem MTV Herzhorn ein. "Wenn nicht, müssen eben andere einspringen", so TSV-Trainerin Manuela Henße.

 

 
 
Punktspiel beim Ahrensburger TSV / 13.3.11
 

„Stormarner Tageblatt vom 16.3.11“

ATSV weiter im Titelkampf

Oberliga-Handballerinnen besiegen Holstein Kiel/Kronshagen mit 29:28 / Verfolger Lauenburger SV patzt

 

Ahrensburg - Denkbar knapp mit 29:28 (16:14) haben die Oberliga-Handballerinnen des Ahrensburger TSV gegen den Tabellenvierten HSG Holstein Kiel/Kronshagen die Oberhand behalten und damit den zweiten Tabellenrang verteidigt. Klassenprimus SC Alstertal-Langenhorn wankte zwar in Wattenbek, fiel aber beim 18:17-Erfolg letztlich nicht und liegt weiter einen Punkt vorn. Verfolger Lauenburger SV patzte hingegen beim zuvor Tabellenletzten HSG Hamburg-Nord und liegt nun zwei Punkte hinter dem ATSV. Es bleibt also spannend in der Frage um Meisterschaft und Aufstieg in die 3. Liga.

 

„Das Spiel haben wir über den Kampf gewonnen“, resümierte Trainerin Kathrin Herzberg. Denn gegen das Team von der Förde tat sich ihre Sieben zunächst schwer. Im Angriff agierte der ATSV zu dicht vor der defensiven 6:0-Abwehr der Gäste und entwickelte entsprechend wenig Durchschlagskraft. Zudem scheiterten die Schlossstädterinnen oft an der zunächst starken Torhüterin Marion Albrecht.

 

Eine Auszeit von Herzberg nach elf Minuten beim Stand von 5:8 brachte ihre Schützlinge auf den richtigen Weg. Auch weil Kiels Trainer Michael Schwarz Albrecht auswechselte und ihr Ersatz Yvonne Matalewski kaum eine Hand an den Ball bekam, glichen die Stormarnerinnen schnell zum 11:11 aus und erspielten sich eine 16:13-Führung. Ärgerlich war der Gegentreffer zum 16:14 mit dem Halbzeitpfiff.

 

Die Führung war nach der Pause schnell aufgebraucht. In der Folge blieb es spannend. Vier Minuten vor dem Ende lagen die Herzberg-Schützlinge mit 27:28 hinten. Als dann Torhüterin Lena Teufel eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Meckerns erhielt, parierte ihr Ersatz Lisa Schier gleich einen Siebenmeter. Am Ende aber hatten die Ahrensburgerinnen großes Glück, als bei einem Foul statt auf Siebenmeter gegen den ATSV auf Abwurf entschieden wurde. „Ich habe die Situation nicht gesehen“, erklärte Herzberg. „Aber wenige Sekunden zuvor wurde gegen uns ein Stürmerfoul gepfiffen, das keins war.“

 

„Krabben“-Trainer Schwarz brüskierte sich so sehr über die Entscheidung der Schiedsrichter, dass er die Rote Karte sah. Da somit sein Team zwei Minuten in Unterzahl spielen musste, konnte der ATSV in Überzahl durch Bianca Schuster den Siegtreffer erzielen. Zwar gab es mit dem Abpfiff noch einen letzten Freiwurf für die Gäste, der jedoch neben dem Tor landete. Entsprechend groß war der Jubel bei den Hausherrinnen, die im Jahr 2011 weiterhin ohne Niederlage bleiben und nun seit neun Spielen ungeschlagen sind.

 

Aufstellung Ahrensburg: Lena Teufel (1.-56. Minute), Lisa Schier (56.-60.) – Carolin Fischer (8/5), Janicke Bielfeldt, Melanie Schlüter (je 5), Nadine Grunwald (4), Ilka Bernhardt, Bianca Schuster (je 3), Sina Jaeger (1/1).

 

 

 

 

„Ahrensburger Zeitung vom 15.3.11“

"Jetzt wollen wir Meister werden"

Nach dem 29:28-Sieg gegen Kiel formulieren Ahrensburgs Oberliga-Handballerinnen ein neues Saisonziel

 

Ahrensburg - Der effektivste Spielerinnenwechsel war ungewollt. Als Torfrau Lena Teufel vom Ahrensburger TSV in der 56. Minute eine Zeitstrafe wegen Meckerns kassierte, musste neben ihr auch noch eine Feldspielerin auf der Auswechselbank Platz nehmen. Dafür ging zum ersten Mal in dieser Oberligapartie Lisa Schier ins Tor der Gastgeberinnen. Die 24-Jährige wehrte gleich einen Strafwurf ab sowie anschließend noch zwei wichtige Bälle. So reichte es für Ahrensburgs Handball-Frauen dann doch zum mühsamen 29:28 (16:14)-Erfolg gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen. Eine Minute vor Schluss hatten die Stormarnerinnen noch mit 27:28 hinten gelegen, ehe Melanie Schlüter und Bianca Schuster mit ihren Treffern das Blatt wendeten.

 

"Lena genießt derzeit das etwas größere Vertrauen bei mir. Sie benötigt im Spiel nur eine gute Parade und schon ist sie da. Daher stand sie auch gegen Kiel so lange im Tor", sagte Trainerin Kathrin Herzberg. Teufel rechtfertigte dies mit 17 Paraden. Doch zu welcher Klasse auch Bauingenieurwesen-Studentin Schier fähig ist, hatte sie vor allem in der vergangenen Serie gezeigt, als sie ein sicherer Rückhalt war. In dieser Saison konnte sie daran nicht immer anknüpfen, aber vielleicht gibt ihr die starke Schlussphase gegen Kiel das nötige Selbstvertrauen. Herzberg: "Sie wird sicher in den nächsten Partien wieder deutlich mehr Spielanteile bekommen."

 

Die Ahrensburgerinnen taten sich lange schwer. Reihenweise technische Fehler, schleppende Rückzugsbewegungen sowie schwache Würfe gegen Kiels starke Torfrau Marion Albrecht machten es dem Tabellenzweiten, der auf die abwehrstarke Jessica Fraatz (berufliche Fortbildung) verzichten musste, schwer, sich abzusetzen.

 

Bei den Gastgeberinnen gefiel vor allem Schlüter, die diesmal sowohl auf Rechts- als auch auf Linksaußen eingesetzt wurde. Die 33-Jährige war mit sechs Treffern zweitbeste Werferin bei den Ahrensburgerinnen. Nur Carolin Fischer traf mit acht Toren häufiger, fünf davon aber nach Siebenmetern. In der teaminternen Torschützenliste hat Carolin Fischer nun mit Janicke Bielfeldt gleichgezogen - beide haben jeweils 80 Tore geworfen.

 

Die Abwehrleistung war überwiegend solide. Nadine Grunwald und Julia Nikoleit standen sehr sicher. Die Gäste, die auch nach der Niederlage Tabellenvierte bleiben, erzielten neun ihrer Tore nach Tempogegenstößen sowie drei per Siebenmeter. Allerdings erwies Trainer Michael Schwarz seinem Team einen Bärendienst, als er 72 Sekunden vor Spielende wegen Schiedsrichter-Beleidigung die Rote Karte sah und seine Mannschaft deshalb in Unterzahl zu Ende spielen musste.

 

Beim ATSV lief über weite Strecken im Rückraum wenig zusammen, die mangelnden Alternativen machten sich einmal mehr bemerkbar. Doch mit großem Kampf und unerschütterlichem Selbstvertrauen setzten sich die Sormarnerinnen erneut durch. "Unsere Mannschaftsleistung war wieder super. Selbst wenn einige mal keinen guten Tag haben, können es die anderen kompensieren", sagte die Trainerin.

 

Da Konkurrent Lauenburger SV bei der abstiegsgefährdeten SG Hamburg-Nord mit 16:17 patzte, scheint sich der Meisterschaftskampf zum Duell zwischen Spitzenreiter SC Alstertal-Langenhorn (32:8 Punkte) und dem ATSV (31:9) zu entwickeln. Dafür benötigen die Stormarnerinnen auch am Sonnabend (17 Uhr, Friedrich-Hebbel-Straße) einen Sieg beim Tabellenachten HSG Tarp-Wanderup.

 

Herzberg, die sich öffentlich bislang noch nicht zu einem möglichen Titelgewinn geäußert hatte, formuliert nun deutlich selbstbewusster eine neue Zielvorgabe: "Jetzt wollen wir auch Meister werden."

 

Die weiteren Tore für den Ahrensburger TSV erzielten: Janicke Bielfeldt, Nadine Grunwald (je 4), Ilka Bernhardt, Bianca Schuster (je 3) und Sina Jäger (1/1).

 

 

 

„Kieler Nachrichten vom 14.3.11“

„Krabben“ hadern mit dem Schicksal

Ahrensburger TSV – Holstein/Kronshagen 29:28 (16:14)

 

Wattenbek -  Bei den Frauen wurden die jüngsten Serien von Holstein und Wattenbek gestoppt.

 

Nach sechs Siegen in Serie endete Holsteins Höhenflug. Weil Ahrensburger Härten selten geahndet wurden, haderten die „Krabben“ mit dem Schicksal. „Wir wurden von der ersten Minute bis zur letzten Sekunde klar benachteiligt und mussten gegen neun Gegner antreten. So etwas habe ich noch nie erlebt “, echauffierte sich HSG-Coach Michael Schwarz, der sogar die Rote Karte (59.) wegen Beleidigung der Referees sah. Zuvor hatte Keeper Marion Albrecht zwar einen Siebenmeter von Carolin Fischer pariert, war aber beim Nachwurf machtlos. Obwohl der Abpraller Fischer auf den Fuß fiel und sie im Kreis stand, zählte ihr Tor zum 28:28. Im Gegenstoß blieb das Foul an Carolin Hribar ohne Zeitstrafe und Freiwurf ungesühnt, so dass Michael Schwarz kaum zu bremsen war. In Überzahl erzielte die Ex-Altenholzerin Bianca Schuster mit finaler Aktion sogar noch den Siegtreffer: „Ich muss mich bei meinem Team entschuldigen. Der Ausraster von mir ist unverzeihlich. Die bessere Mannschaft hat deshalb verloren.“

 

HSG Holstein Kiel/Kronshagen: Albrecht, Immoor, Matalewski – Hribar 4, Huß 4, Just, Lang 1, Lübker 4, Reimers, Mumm, Schrader 5, Tetzlaff 4, Kaps 3, Johannsen 3/3.

 

 

 

„Kieler Nachrichten vom 12.3.11“

Holstein-„Krabben“ treten beim Ahrensburger TSV an

Ahrensburger TSV – HSG Holstein/K. (So., 15 Uhr)

 

Klassenerhalt war das erklärte Minimalziel vor dem Saison-Start in der Frauen-Oberliga für die Kieler Handballerinnen. Während die „Zebra“-Damen im Abstiegskampf wohl noch bis zum Herzschlagfinale zittern müssen, legen Holsteins „Krabben“ ambitionierte Maßstäbe an.

 

Ohne Furcht vor dem Favoriten klappert bei den „Krabben“ nur der Storch. Kapitänin Janina Wildner fällt fortan wegen ihrer Babypause aus. Die Ahrensburgerinnen sind nicht nur spielerisch der stärkste Gegner, sondern bieten mit offensiv orientierter 3-2-1-Abwehr auch attraktiven Handball. Taktisch wird sich Holstein etwas einfallen lassen müssen. „Dass wir so weit oben stehen, hat uns wohl kein Mensch zugetraut. Ich rechne mir ganz gute Chancen aus, Revanche für eine herbe 22:30-Hinrundenniederlage in Kiel zu nehmen“, so HSG-Coach Michael Schwarz. Personell kann Michael Schwarz bis auf Rekonvaleszentin Johanna Huber (Kreuzbandriss) aus dem Vollen schöpfen.

 

 

 

„Stormarner Tageblatt vom 11.3.11“

Herzberg-Sieben muss ihre Hausaufgaben machen

Oberliga-Handballerinnen des Ahrensburger TSV empfangen HSG Holstein Kiel/Kronshagen / Eine Serie wird sicher reißen

 

Ahrensburg - Auch nach dem Kantersieg im Nachholspiel gegen Ellerbek hat sich für die Oberliga-Handballerinnen des Ahrensburger TSV nicht viel geändert. Zwar hat das Team von Trainerin Kathrin Herzberg die Lauenburger SV in der Tabelle überholt und steht nun auf Platz zwei (29:9 Punkte). Vorne ist jedoch immer noch mit einem Punkt Vorsprung der SC Alstertal-Langenhorn, so dass die Stormarnerinnen auf einen Ausrutscher des SC warten müssen.

 

Wenn der ATSV ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden will, muss er weiter seine Hausaufgaben machen. Dabei wartet morgen (15 Uhr, Heimgartenhalle) eine schwere Aufgabe auf die Herzberg-Sieben. Mit dem Tabellenvierten HSG Holstein Kiel/Kronshagen (24:14) kommt ein Team nach Ahrensburg, das sechs Mal in Folge gewinnen konnte. Lediglich in der ersten Partie des neuen Jahres gab es eine 20:25-Niederlage gegen Alstertal. Nur die Serie des ATSV ist noch beeindruckender: Acht Mal in Folge sind die Ahrensburgerinnen ungeschlagen und verloren 2011 noch keine Partie. Zuletzt gab es ebenfalls sechs Siege in Folge. Egal, wie die Partie also ausgeht, eine Serie wird sicher reißen.

 

Das Hinspiel gewann der ATSV deutlich mit 30:22. „Ich habe die Partie gar nicht mehr richtig in Erinnerung“, erklärt Herzberg. „Aber bislang sind wir ja ganz gut damit gefahren, uns nicht speziell auf den Gegner vorzubereiten, sondern unser Spiel zu machen.“

 

Ein Fragezeichen steht hinter Spielführerin Lena David, die an einer Blutvergiftung leidet und stark erkältet ist. Ansonsten hat Herzberg voraussichtlich alle Spielerinnen an Bord.

 

 

 

Punktspiel gegen HSG Tarp-Wanderup / 27.2.11
 

„Flensborg AVIS vom 1.3.11“

Herbe Blamage für die HSG-Frauen

HSG Tarp-Wanderup gerät in Kiel mit 19:35 unter die Räder.

 

KIEL - 19:35! Diese Niederlage tat den Oberliga-Handballerinnen der HSG Tarp-Wanderup beim THW Kiel gleich doppelt weh. Gegen den direkten Konkurrenten HSG Holstein Kiel/Kronshagen erlebten die Handballerinnen von der Treene eine Blamage. Schon zur Pause lag die Mannschaft um HSG-Trainerin Anette Hesse mit 7:15 deutlich im Hintertreffen. Der große Rückstand lag nicht unbedingt an der Dominanz der Kieler, sonder eher an der Chancenverwertung der Gäste.

 

Dutzendweise Fehlversuche brachten die HSG um die Chance eine Aufholjagd zu starten. Stattdessen spielten sich die Gastgeberinnen in einen Rausch und zogen über zahlreiche Gegenstöße bis auf 35:19 davon. Für die Tarper gilt es die Blamage schnelst möglich abzuschütteln und sich weiter auf den Verbleib in der Oberliga HH/SH zu konzentrieren.

 

 
 
„Kieler Nachrichten vom 28.2.11“
Holstein baut die Serie auf 12:0 Punkte in Folge aus

Holstein/Kr’hagen – Tarp-Wanderup 35:19 (15:7)

 

Holstein setzte seinen Höhenflug im Stil eines Spitzenteams fort. Der 35:19-Erfolg war sogar die vorläufige Krönung der bisherigen Super-Saison. Schlüssel zum sechsten Rückrunden-Sieg in Serie war einmal mehr Kiels bärenstarke 6:0-Deckung. Tarps sonst stets gefürchtete Kreisläuferin Katrin Lucht kam kaum zur Entfaltung. Während sich fast fehlerfreie „Krabben“ bis zum finalen Spielrausch steigerten, wirkte Wanderup häufig hilflos. Allein Rechtsaußen Carolin Hribar traf neunmal über erste oder zweite Welle per Tempogegenstoß, um aus einer Mannschaft ohne Schwachpunkt herauszuragen. „Einfach geil“, kommentierte HSG-Trainer Michael Schwarz den Triumph. „Das war Frauen-Handball vom Feinsten. Ich bin wunschlos glücklich.“ Seine Truppe indes noch lange nicht, denn schon unmittelbar nach dem Abpfiff schworen sich Anica Huß, Jasmin Kaps, Nele Johannsen, Anna-Lena Tetzlaff und Co. auf den nächsten Gegner, Ahrensburger TSV, ein, um 12:0-Punkte als Zwischenbilanz weiter auszubauen.

 

HSG: Albrecht, Immoor, Matalewski – Hribar 9, Huß 4, Just 3, Lang, Lübker, Mumm 4/2, Schrader 3, Tetzlaff 2, Kaps 6/2, Johannsen 4/1.

 
 
 
„Flensburger Tageblatt vom 28.2.11“

19:35 in Kiel: Ein Spiel zum Vergessen

 

KIEL - Bisher waren die Partie zwischen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen und der HSG Tarp-Wanderup immer spannende und knappe Spiel gewesen. Doch im Rückspiel der Oberliga Hamburg/SH gab es am Sieger keine Zweifel: Die Tarper Handball-Frauen erwischten einen rabenschwarzen Tag und verloren klar und deutlich mit 19:35 (7:15). „Das Spiel müssen wir schleunigst vergessen. Von hinten bis vorne haben wir einfach nur schlecht gespielt“, sagte Kreisläuferin May-Britt Petersen.

 

In der Anfangsphase hielt Tarp noch gut mit. Bis zum 5:5 blieb die Partie deshalb auch ausgeglichen. Doch dann zogen die Kielerinnen davon. Aber nicht dank ihrer eigenen Stärke, sondern aufgrund der schlechten Wurfauswahl der Gäste. „Wir haben viel zu überhastet abgeschlossen und sind oft im Block hängen geblieben. So hatte es Holstein dann auch einfach, zu kontern“, so Petersen. Sieben Tore in Folge zum 12:5 waren dann auch eine deutliche Sprache. Bis zur Pause stabilisierte sich Tarp dann etwas.

 

Im zweiten Durchgang wollten die Gäste dann auch weiter dran bleiben. Doch die Geduld fehlte erneut. „Ganze 59 Fehlversuche haben wir produziert. Das ist natürlich viel zu viel“, ärgerte sich Petersen. So blieb eine Aufholjagd aus und stattdessen hatten die Kielerinnen Spaß daran gefunden, Tempogegenstöße zu laufen. Über 18:10 zog Holstein auf 23:13 und 29:15 davon. Allein Tarps Torhüterin Vera Callsen-Bracker verhinderte ein noch höheres Debakel.

 

HSG Tarp-Wanderup: Lucht (1), Lorenzen (2), Petersen (2), Heyck-Schäfer (3), Luth (1), Lilienthal (2), Jacobsen (2), J. Hansen (6/2).

 
 
 
„Kieler Nachrichten vom 26.2.11“

HSG Holstein – Tarp-Wand. (So., 17 Uhr)

 

In der Handball-Oberliga HH/SH der Frauen scheint der THW Kiel trotz der jüngsten Niederlage im Stadtduell bei „HolKro“ für das nächste Derby beim TSV Wattenbek (7.) gewappnet zu sein, während HSG Holstein Kiel/Kronshagen den Höhenflug zu Hause mit dem sechsten Sieg in Serie fortsetzen will.

 

„Mir machte es in meiner Karriere noch nie mehr Spaß zu trainieren als mit dieser tollen Mannschaft“, sagt HSG-Coach Michael Schwarz. Nun soll Wanderup Holsteins Euphorie zu spüren bekommen, zumal es seit der Kieler 23:25- Hinspielniederlage eine Rechnung zu begleichen gilt. Schwarz: „Da machten wir taktische Fehler und ließen uns über den Kreis aushebeln. Das darf nicht wieder passieren.“ Allerdings fehlen Johanna Huber (Kreuzband-OP in zwei Wochen) und Janina Wildner (Knochenabsplitterung am Sprunggelenk). Das geglückte Comeback der torgefährlichen Wiebke Mumm macht indes Mut. Marion Albrecht sowie Mandy Schrader komplettieren den Kieler Kader.

 
 
 
Punktspiel gegen THW Kiel / 20.2.11
 
„Kieler Nachrichten vom 22.2.11“

Mumm war die Matchwinnerin

 

Handball vom Feinsten beka­men 150 Fans im Kieler Derby der Handball-Oberliga HH/SH zwischen den Frauen von HSG Holstein Kiel/Kronsha­gen und dem THW Kiel gebo­ten. An Ende hatten die „Krabben" gegen die „Ze­bras" knapp mit 24:22 (12:11) die Nase vorn.

 

Kleinere Schwächephasen des THW nutzte die HSG kon­sequent zum Sieg. „Da schien mehr drin. Sieben zu unauf­merksame Minuten haben uns den Sieg gekostet", sagte THW-Betreuerin Christel Rieck, nachdem die HSG von 17:17 (43.) vorentscheidend auf 20:17 (50.) davongezogen war, und ergänzte: „Diesen Tick war Holstein hinsicht­lich der Tagesform besser." Ein Lob gab's für Torhüterin Inga Siedenburg. Linksaußen Julia Kiener und Rechtsaußen Samira Krischewski konnten dem enttäuschten Team von Michael Fischer nach der un­nötigen Niederlage kaum Trost spenden.

 

Nichtsdestotrotz gewann HSG-Trainer Michael Schwarz mit seiner Mann­schaft auch ohne Stammkräf­te wie Keeper Marion Al­brecht (Grippe geschwächt), Mandy Schrader (Urlaub) und Johanna Huber (Kreuz­bandriss) verdient. Dafür avancierte Wiebke Mumm beim Comeback nach Knie-­Operation und Babypause mit fünf Treffern aus dem rechten Rückraum zur Matchwinne­rin. Als neue Nummer eins in Kiel galt der Dank auch Re­gisseurin Annika Just. „Eine tolle Sache. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Duell und hoffen, dass auch THW den Klassenerhalt schafft", sagte Schwarz.

 

HSG: Immoor, Matalewski – Hribar 1, Huß 1, Just 5, Lang, Lübker 2, Reimers 1, Mumm 5, Tetzlaff 3, Kaps 6/2, Johannsen.

THW: Pulwitt, Siedenburg – Ach 4, Flach, Hell, Hild 1, Kiener 4/2, Krischewski 6, Niemann, Petermann 3, Scherner 4, Skrzypczak, Weber.   

 

 
 
„Kieler Nachrichten vom 21.2.11“

HSG-Holstein ist wieder Kiels Nummer eins

 

Im Oberliga-Stadtderby gestern Abend besaßen wie in dieser Szene Wiebke Mumm (Foto) die Frauen der HSG Holstein Krons­hagen zum Spielende Lufthoheit gegen den THW Kiel. Beim 24:22-Heimsieg über die „Zebra"-Damen glückte den „Krabben" damit ihre erhoffte Revanche für die deutliche 16:25-Hinrunden­niederlage beim THW. Beide Lokalrivalen boten im Prestigeduell vor fast 150 Handball-Fans einen offenen Schlagabtausch auf gut­klassigem Niveau. Bis zur 43. Minute (17:17) stand das Stadtduell auf des Messers Schneide, ehe Holstein kleinere Unaufmerksam­keiten beim THW zur vorentscheidenden 20:17-Führung (50.) bestrafte. Unterm Strich ein nicht unverdienter Sieg der neuen Nummer eins in Kiel.

 

 

 

„Kieler Nachrichten vom 19.2.11“

Holstein und THW pokern vor dem großen Frauen-Duell

HSG will morgen Wiedergutmachung für 16:25 im Hinspiel

 

Die erste Poker-Partie vor dem Prestigederby in der Frauen-Oberliga Hamburg/Schleswig zwischen den hochmotivierten Handballerinnen von HSG Holstein Kiel/Kronshagen und dem THW Kiel ist eröffnet. Kein Lokalrivale möchte sich schon vor dem Anpfiff in taktischer und personeller Hinsicht in die Karten schauen lassen. Alle Handball-Fans sind deshalb umso gespannter, welche Trümpfe im mit Spannung erwarteten Stadtduell des 18. Spieltages stechen werden, um über Sieg oder Niederlage zu entscheiden (So., 19 Uhr).

 

Beim Großkampftag kommt zweifelsfrei tierische Vorfreude auf, wenn zurzeit viertplatzierte „Krabben“ gegen zehntplatzierte „Zebra“-Damen Revanche für die empfindliche 16:25-Niederlage im Hinspiel nehmen wollen. „So dürfen wir uns nicht noch einmal präsentieren“, erinnert sich HSG-Coach Michael Schwarz voller Entsetzen an den rabenschwarzen 23. Oktober 2010 zurück. In der zweiten Halbzeit wurde die HSG Holstein/Kronshagen vom Gegner nach allen Regeln der Handball-Kunst vorgeführt.

 

Schwarz: „Inzwischen hat sich meine junge Mannschaft aber prima weiterentwickelt.“ Vier Rückrunden-Siege sowie das Erreichen des Final Four im Pokal des Handball-Verbandes Schleswig-Holstein stempeln die „Krabben“ selbst ohne Janina Wildner (Sprunggelenk) oder Johanna Huber (Knie) zum leichten Favoriten. Neben der Tagesform dürfte ebenfalls das Torfrauen-Duell zwischen Marion Albrecht (HSG, Grippe geschwächt) und Inga Siedenburg (THW) maßgeblich mitentscheidend sein.

 

Während Michael Schwarz auf weitere Überraschungseffekte hofft, greift Kollege Michael Fischer trotz bester Saisonleistung im ersten Derby erneut in die psychologische Trickkiste: „Ich gratuliere Holstein nicht nur zur tollen Truppe, sondern zu 95 Prozent auch zum Sieg, denn unter der Woche meldeten sich bei mir lediglich sechs gesunde Spielerinnen voll einsatzfähig.“ Julia Kiener, Jana Schultz und Sarah Scherner lagen erkrankt im Bett. Manya Petermann büffelte hingegen für die in Kürze anstehenden Abitur-Klausuren. Ulrike Niemann absolviert derzeit ein Praktikum bei einer Hamburger Reederei. Samira Krischewski sowie Hanna Hell standen als Sportstudentinnen an der Christian-Albrechts-Universität beim Geräteturnen unter großem Prüfungs-Stress. Tief stapeln, um dann hoch zu gewinnen – mit dieser Taktik hat‘s für den THW bekanntlich schon einmalgeklappt.

 

Nichtsdestotrotz wollen die „Krabben“den „Zebra“-Damen einen heißen Tanz auf dem Parkett bieten.

 

 
 
Punktspiel beim MTV Herzhorn / 12.2.11
 
„Kieler Nachrichten vom 14.2.11“

HSG Holstein trotz Auswärtssieg geschockt

MTV Herzhorn – Holstein/Kr. 27:28 (12:14)

 

Holstein bleibt in der Rückrunde ungeschlagen. Allerdings wurden beide Punkte teuer erkauft, denn Flügelflitzerin Johanna Huber verdrehte sich ohne Fremdeinwirkung schon nach zwei Minuten das Knie, um mit Verdacht auf Kreuzbandriss auszuscheiden. Trotz des frühen Schocks bewahrten nervenstarke „Krabben“ ihre spielerische Linie bei, kamen immer wieder über erste oder zweite Angriffswelle zu Toren. Vor allem Rechtsaußen Carolin Hribar sowie Johanna Huber Ersatz Anica Huß auf Linksaußen wussten zusammen ein Dutzend Mal per Tempogegenstoß zu gefallen. Herzhorn kämpfte beherzt, präsentierte sich viel besser als es der vorletzte Tabellenplatz vermuten lässt. Der 27:28-Anschlusstreffer kam bloß zu spät. „Es ist eben nicht nur Glück, dass wir oft knapp gewinnen, aber der Sieg ist Anbetracht der fatalen Verletzung von Johanna Huber sekundär“, sagte HSG-Trainer Michael Schwarz.

 

HSG: Immoor, Matalewski – Hribar 7, Huber, Huß 5, Just 2, Lang, Lübker 3, Beke Reimers, Schrader, Tetzlaff 3/1, Kaps 3, Johannsen 5/5.

 

 

 

„Norddeutsche Rundschau vom 14.2.11“

Leistungssteigerung reicht nicht

 

HERZHORN - Gut gespielt und doch verloren – so lautet das Fazit der Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn. Sie hatten die HSG Holstein Kiel/Kronshagen zu Gast und unterlagen denkbar knapp mit 27:28 (12:14). „Diese Niederlage schmerzt natürlich sehr, aber man kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Im Gegensatz zum letzten Spiel war es eine deutliche Leistungssteigerung und die Moral bei uns ist intakt“, so ein verständlicherweise etwas enttäuschter Trainer Kai Seefeld.

 

Wieder einmal zeigte sich, dass der Herzhorner Kader in der Breite nicht stark genug aufgestellt ist, um gut in der Liga mit zu spielen, zumal aus dem Jugendbereich derzeit auch nicht mit ausreichend Nachwuchs zu rechnen ist.

 

Die Blau-Gelben erwischten einen schlechten Start und gerieten trotz einer 1:0-Führung durch Christina Hinrichs schnell mit 2:4 ins Hintertreffen. Dabei bissen sie sich ein ums andere Mal an der defensiven Abwehr ihrer Gäste fest und ließen sich zu unvorbereiteten Würfen verleiten. Doch die Seefeld-Schützlinge fanden nach diesem Rückstand in der 10. Minute besser ins Spiel und bereits in der 15. Minute glich Gesche Seebandt zum 5:5 aus.

 

Von da an entwickelte sich eine enge Partie, in der die Kielerinnen zwar stets vorlegten, die Herzhornerinnen jedoch umgehend ausglichen. Erst zum Ende der ersten Halbzeit hin konnten die Gäste sich erneut ein wenig absetzen und führten in der 25. Minute mit 13:10. Treffer von Christina Hinrichs und Maike Langenberg sorgten dann für das 12:14 zur Pause.

Während der Halbzeit hatten die Seefeld-Schützlinge ihre Probleme besprochen und starteten gut. Mit viel Tempo begannen sie und bereits in der 33. Minute waren sie zum 14:15 „dran“. Elina Hesse und Christina Hinrichs setzten gleich noch zwei weitere Treffer drauf und so hatte beim Stande von 16:15 (35.) das Blatt sich ein klein wenig gewendet.

 

Doch die Kielerinnen waren clever genug, sich schnell auf das veränderte Spiel ihrer Gegnerinnen einzustellen, stellten Abwehr und Angriff um und in der 40. Minute stand es 19:19. Doch die Gastgeberinnen hatten vorerst weiterhin die Nase vorn. Mit einem verwandelten Strafwurf von Christina Hinrichs und einem Treffer von Maike Langenberg setzen sie sich auf 21:19 ab und hatten in dieser Phase die Partie eigentlich gut im Griff.

 

Doch sie verstanden es nicht, sich einen höheren und somit beruhigenden Vorsprung zu erspielen. Ihre Gegnerinnen blieben dran und so stand es in der 50. Minute 23:23. Doch immer noch lagen die Vorteile bei den Herzhornerinnen und sie setzten sich erneut auf zwei Tore (25:23) ab. Dann jedoch verloren sie nach einer bis dahin wirklich guten Leistung den Faden und die Begegnung kippte. In der 54. Minute glich Kiel zum 25:25 aus, Herzhorn ging zwar erneut in Führung, doch zwei darauf folgende Fehlwürfe wurden zum schnellen Gegenstoß genutzt und schon lag die HSG mit 28:26 in Führung. Zwar verkürzte Christina Hinrichs, die mit 13 Toren die gefährlichste Schützin war, noch auf 27:28, doch es gelang nicht mehr, den verdienten Ausgleich zu erzielen.

 

MTV Herzhorn: Mareike Struck, Marion Demant – Janna Wilcke 1, Elina Hesse 2, Maike Langenberg 6, Andrea Lorenzen, Franziska Petschke, Swetlana Frizler, Gesche Seebandt 5, Christina Hinrichs 13 (3), Annika Schulz

 

 

 
„Kieler Nachrichten vom 12.2.11“

THW setzt auf Abwehr, HSG auf Kondition

MTV Herzhorn – HSG Holstein (heute, 18.30 Uhr)

 

Laut des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Instituts liegt Kiel im Profisport-Ranking hinter Hamburg, München und Berlin bundesweit auf Rang vier. Das spiegelt sich auch in der Handball-Oberliga der Frauen wider, in der die HSG Holstein als Tabellenvierter und THW (6.) vordere Plätze belegen, was sich am 17. Saison-Spieltag keinesfalls ändern soll.

 

Während die „Krabben“ ihr Potenzial gerade mit drei Siegen voll ausschöpften, verkaufte sich Herzhorn bisher als Vorletzter weit unter Wert. Das weiß HSG-Trainer Michael Schwarz ganz genau, um vor dem angeschlagenen, aber gefährlichen Gegner zu warnen: „Wir fahren mit sehr viel Respekt nach Glückstadt. Torjägerin Gesche Seebandt ist eine Klasse für sich. Herzhorn hat im kleinen Kader bloß oft das Problem, dass sich trotz guter Leistungen zum Schluss Kräfteverschleiß bemerkbar macht. Deshalb drücken wir von der ersten Minute an aufs Tempo. Am Ende wird unsere bessere Kondition belohnt.“ Im Hinspiel besiegten Anna-Lena Tetzlaff und Mandy Schrader MTV mit 16 Treffern aus dem Kieler Rückraum fast allein. Rechtsaußen Carolin Hribar erhält nach ihrem Urlaub nun wieder das volle Vertrauen, obwohl Stellvertreterin Anica Huß vor Wochenfrist restlos überzeugte.

 

 

 

„Norddeutsche Rundschau vom 11.2.11“

Herzhorner Frauen brauchen Punkte gegen Kiel/Kronshagen

 

Herzhorn - Noch sind es zehn Spiele für die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn – noch können die Schützlinge von Trainer Kai Seefeldt den neuerlichen Abstieg verhindern. Doch der Druck wächst: Vor der Partie gegen den Tabellenvierten HSG Holstein Kiel/Kronshagen (18:14 Punkte) beträgt der Rückstand des Vorletzten (10:22) auf das rettende Ufer drei bis fünf Punkte – je nach dem, wie viele Absteiger es aus Liga Drei geben wird.

 

In Herzhorn weiß man natürlich, was für den Klassenverbleib nötig ist. „Unsere Heimspiele müssen wir auf jeden Fall gewinnen“, sagt Seefeldt. „Auch den einen oder anderen Auswärtserfolg müssen wir dann noch holen.“ Der MTV-Coach hofft, dass sein Team endlich die guten Trainingsleistungen auch in den Punktspielen über 60 Minuten auf das Parkett bringen kann. Leicht wird die Aufgabe gegen die Gäste aus der Landeshauptstadt sicher nicht. Die HSG hatte sich zum Saisonbeginn den Klassenverbleib zum Ziel gesetzt, steht mit Rang vier derzeit allerdings glänzend da. Vor kurzem gewannen die Kielerinnen sogar beim damaligen Spitzenreiter mit 24:22. Das Team von Trainer Michael Schwarz ist ausgeglichen besetzt: Nicht einzelne Akteure entscheiden meist die Spiele, sondern die mannschaftliche Geschlossenheit ist das große Plus der HSG. Die auffälligsten Spielerpersönlichkeiten sind die Rückraum-Akteure Anna-Lena Tetzlaff, Janine Wildner und Mandy Schrader. Im Tor ist Marion Albrecht eine Bank. Sie leitet oft nach gewonnenen Bällen in der Abwehr den schnellen Gegenstoß mit ihren Pässen ein. Dem muss der MTV mit sicheren Angriffen und gutem Rückzugsverhalten zu begegnen.

 

Im Angriff arbeiten die Herzhornerinnen daran, wieder von allen drei Rückraumpositionen Torgefahr auszustrahlen – zuletzt lastete eine zu große Last auf einzelnen Spielerinnen. „Möglicherweise werden wir auch mit einer 5:1-Abwehr beginnen“, macht sich Seefeldt Gedanken über seine Defensive. „Ich hoffe, dass wir damit einige Bälle klauen können und zu leichten Toren kommen.“ Fehlen wird ihm dabei Yana Hesse, die an einer Mandelentzündung leidet. Möglicherweise könnte dafür eine Spielerin aus der A-Jugend oder der zweiten Mannschaft in den Kader rücken.

 

 

 
Punktspiel gegen HSG Fockbel-Nübbel / 6.2.11
 

„Kieler Nachrichten vom 7.2.11“

Holstein Kiel/Kronshagen – Fockbek/Nübbel 26:18 (13:6)

 

Am 16. Spieltag der Handball-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein überwogen überraschend die positiven Schlagzeilen. Für alle Frauen von HSG Holstein Kiel/Kronshagen und des THW Kiel lief bei ihren Heimsiegen alles wunschgemäß, während TSV Wattenbek ohne Chance blieb.

 

Mehr als 150 Handball-Fans honorierten Holsteins Höhenflug. Ebenso motivierte wie konzentrierte Kielerinnen knüpften genau dort an, wo sie seit Wochen fast fehlerfrei aufhörten. Das klare Ergebnis spiegelte den Spielverlauf wider. Dank des 6:1-Blitzstarts (10.) fiel die Vorentscheidung früh, weil sich beflügelte „Krabben“ keine Blößen gaben, sondern körperlich selbst Präsenz zeigten. Ohne Carolin Hribar (Urlaub) nutzte Anica Huß alternativ als Rechtsaußen ihre Bewährungschance mit fünf blitzsauberen Toren. Nele Johannsen bewies vom Siebenmeterpunkt gute Nerven. Mentale Stärke demonstrierte auch Caja Lübker am eigenen und gegnerischen Kreis. „Ein sehr entspannter Sonntag für mich auf der Trainerbank. Das Gesamtpaket passt bei uns zurzeit super“, lobte HSG-Chefcoach Michael Schwarz.

 

HSG: Albrecht, Immoor, Matalewski – Huber 4, Huß 5, Just 1, Lang, Lübker 2, Reimers, Schrader 3, Tetzlaff 3/1, Kaps 1, Johannsen 7/5.

 

 

 

„Landeszeitung vom 7.2.11“

Sechste Niederlage in Folge: Fockbek/Nübbel ganz nah an der Abstiegszone

 

Kiel - Die Negativserie der HSG Fockbek/Nübbel in der Handball-Oberliga der Frauen geht weiter. Zum sechsten Mal in Folge verlor die Mannschaft von Trainer Michael Näve ein Punktspiel. Gestern Abend war die HSG Holstein Kiel/Kronshagen beim 18:26 (6:13) stärker. Und wieder einmal blieb Näve nichts Anderes übrig, als über die mangelhafte Chancenverwertung seiner Mannschaft den Kopf zu schütteln.

 

Wer es gestern erst später in die Sporthalle Kronshagen geschafft hatte, der musste sich nicht über verpasste Fockbeker Tore ärgern. Das erste gelang der Näve-Sieben erst nach zehn Minuten, da stand es aufgrund zweier gehaltener Siebenmeter durch Stephanie Kaiser allerdings erst 1:3 gegen die Gäste und damit war noch alles drin. „Es war jedoch leider bezeichnend, denn wir haben richtig grottig angefangen“, ärgerte sich Näve. Über 3:6 (18.) und 4:10 (24.) wurde es nicht besser. Dabei war Holstein nicht spielerisch so viel stärker, sondern nutzte einfach die vielen Fehler aus, die sich Fockbek leistete. Zu den massenhaft ausgelassenen Chancen gesellten sich ebenso viele schlechte Pässe. Aus 26 Angriffen machte Näves Team letztlich nur sechs Tore bis zur Pause, was erneut früh die Weichen auf Niederlage stellte.

 

Wie so oft, wurde es im zweiten Durchgang besser, aber nicht mehr viel. „Zwölf Treffer aus 33 Versuchen sind ebenfalls eine schlechte Quote. Wir zeigen gute Spielzüge und versagen vor dem Tor“, kritisierte Näve. Nach dem 11:16 (40.) zog Kiel bis zur 50. Minute uneinholbar davon (14:24). Am Ende hieß es 18:26 aus Gäste-Sicht. Zurück blieb eine enttäuschte Fockbeker Mannschaft, deren größtes Problem, die Chancenauswertung, kein Stück kleiner geworden ist. Die Abstiegszone ist nur noch wenige Punkte entfernt.

 

HSG Fockbek/Nübbel: Kaiser, Milferstädt - D. Scheller (4), A. Scheller (1), Stahlke (2), Krakuhn (3), Miskic (2), Kurbjuhn (3), Tiedtke (2), Sievers (1), Reinert

 

 

 

„Kieler Nachrichten vom 5.2.11“

THW und HSG zu Hause

HSG Holstein/K. – HSG Fockbek/N. (So., 17 Uhr)

 

Die Kieler Handballerinnen gehören in der Frauen-Oberliga zu den stärksten Rückrunden-Teams. Mit dem Heimvorteil wollen die HSG Holstein (4.) und der THW Kiel (10.) ihre Erfolgsserien fortsetzen.

 

Das Duell der frisch gefeierten Pokal-Helden sollte Spannung und Emotionen pur garantieren. Beide Mannschaften sind seit acht Tagen fürs Final Four auf HVSH-Ebene qualifiziert, wo sie am 26. März im Halbfinale oder sogar beim Endspiel (27.) vielleicht erneut ihre Kräfte messen. „Unsere Priorität liegt allerdings auf dem Punktspiel. Niemand darf sich momentan vom Höhenflug blenden lassen. Wir müssen weiter hart daran arbeiten, um nicht mehr Gefahr zu laufen, abzusteigen“, tritt HSG-Erfolgscoach Michael Schwarz verbal ein bisschen auf die Euphoriebremse. Seine Handball-Philosophie ist aber klar zu erkennen, um aus einer sicheren Abwehr schnell zu kontern. Tempogegenstoß-Spezialistin Carolin Hribar weilt jedoch unter südlicher Sonne im Urlaub und fällt als einzige Linkshänderin gegen den Tabellenneunten ebenso aus wie Janina Wildner (Fuß-Verletzung). Stattdessen rückt Nele Johannsen in das Kieler Aufgebot. Anica Huß probiert sich alternativ auf dem rechten Flügel. „Fockbek ist ein sehr unbequemer Gegner. Wir spielen alle für Carolin und Janina“, beschwört Michael Fischer den Holstein-Geist.

 

 

 

„Landeszeitung vom 5.2.11“

Faktor Chancenverwertung

 

Fockbek - Mit einem erfolgreichen Pokalauftritt im Rücken, die HSG Fockbek/Nübbel qualifizierte sich am letzten Wochenende für das Landes-Pokalhalbfinale, will Michael Näves Damenmannschaft nun auch in der Oberliga wieder punkten.

 

Dass dazu Tore nötig sind, erklärt sich von selbst, doch es sollten mehr sein, als in den meisten Spielen der Hinrunde. Zumindest zur Pause. Oft schon wurde an dieser Stelle erwähnt, dass die regelmäßig einstellige Torausbeute nach 30 Minuten viele Punkte gekostet hat. Hier nun der statistische Beweis: In 15 Spielen hat die HSG es bisher neunmal nicht geschafft, zur Halbzeit zweistellig getroffen zu haben. Sieben dieser Begegnungen endeten mit einer Niederlage. Der Gegenvergleich zeigt: Von den übrigen sechs Partien, in denen zehn oder mehr Tore nach der Hälfte der Zeit erzielt worden waren, gewann Fockbek vier und spielte einmal unentschieden. Der beste Weg, um am Sonntag um 17 Uhr bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen zu gewinnen, wäre ein zweistelliger Zwischenstand – zumindest statistisch. Im Grunde beschreibt das jedoch nur, was Näve seit Wochen gebetsmühlenartig wiederholt: Seine Frauen spielen nicht schlecht, müssen allerdings die guten Chancen auch verwerten. Das Hinspiel ist dafür ein schlechtes Vorbild, dem 8:13 lief Fockbek bis zum 23:26-Endstand hinterher.

 

Die HSG trennen als Tabellenneunter zwei Punkte zum fünften Platz, aber auch zwei zum Zwölften. „Zwei Siege und man ist oben mit dabei, zwei Niederlagen und man steht unten“, beschreibt Näve die Situation. Außer Steffi Paulsen sind alle Spielerinnen morgen dabei. Auch Melanie Krakuhn kehrt zurück und soll für einfache Tore aus dem Rückraum sorgen.

 
 
 
Pokalspiel bei Lübecker GH v. 1876 / 30.1.11
 

„Lübecker Nachrichten vom 1.2.11“

22:23 – Lübeck 1876 verpasst Final Four nach tollem Pokalfight

Lübeck - Die SH-Liga-Handballerinnen von Lübeck 1876 haben das erstmals ausgetragene „Final Four“ im Landespokal verpasst. Gegen die Oberliga-Sieben der HSG Holstein Kiel/Kronshagen verloren sie unglücklich mit 22:23 (9:10).

„Von einem Klassenunterschied war in diesem typischen Pokalfight wenig zu merken“, meinte Piotr Szynwelski hinterher, der wegen seiner Sperre als Trainer zum Zuschauen verdammt war. Er sah seine 76-Frauen im ersten Abschnitt in der Abwehr mit allzu viel Respekt und im Abschluss mitunter zu zögerlich agieren. Nach dem Seitenwechsel legten die Gastgeberinnen jegliche Scheu ab und hielten das Fünftrunden-Duell bis in die Schlussphase hinein offen. Kleine Fehler wurden von den Gästen jedoch sofort bestraft, und so stand es nach 55 Minuten 19:23. Mit toller Moral kämpften sich die Lübeckerinnen zwar noch auf 22:23 heran. Doch als Svenja Möller (7 Tore) dann 30 Sekunden vor dem Abpfiff trotz eines Fouls zum vermeintlichen Ausgleich traf, entschieden die Unparteiischen auf Freiwurf und „verhinderten“ damit die Verlängerung.

 

Die übrigen 1876-Tore erzielten Kranz (5), Szynwelska (4), Knop (2), Tronnier, Richter, Schmiedeberg und Manthe (je 1).

 

 

 

„Kieler Nachrichten vom 31.1.11“

HSG Holstein zitterte sich ins Final Four

Handball-Pokal: „Krabben“ nahm die Hürde beim SH-Ligisten Lübeck 76

 

Kiel - Der beeindruckende Höhenflug für die Handballerinnen vom Oberligisten HSG Holstein Kiel/Kronshagen setzt sich neben dem Punktspiel-Betrieb im DHB Frauen-Pokal fort. Dank eines

23:22 (10:9) Viertelfinal-Zittersiegs beim Schleswig-Holstein Liga-Spitzenreiter Lübeck 1876 qualifizierten sich nervenstarke „Krabben“ für das Final Four auf HVSH-Ebene am 26. und 27. März in Owschlag.

 

Ohne Defensivkünstlerin Janina Wildner (Knöchelverletzung) bekam Holsteins 6:0-Abwehr den Gegner ganz gut unter Kontrolle, gleichwohl man selbst Probleme im Positionsangriff hatte. Zog Kiel dagegen das Tempo an, kamen die Gastgeberinnen gehörig ins Schwitzen, so dass viele Treffer über die erste oder zweite Welle fielen. Als Flügelzange wussten Johanna Huber und Carolin Hribar zu gefallen. Nach einer 23:19-Führung geriet der Erfolg noch einmal in Gefahr, weil Lübeck den 23:22-Anschluss (59.) schaffte. Finaler Ballbesitz sechs Sekunden vorm Abpfiff brachte allerdings keine Verlängerung mehr. „Das Spiel bot an Dramatik und Leidenschaft pur alles, was das Herz begehrt. Jetzt freuen wir uns auf das Turnier der besten vier schleswig-holsteinischen Frauen-Pokalteams“, so HSG-Trainer Michael Schwarz.

 

HSG Holstein: Albrecht, Immoor, Matalewski – Hribar 6, Huber 4, Huß 1, Just 1, Lang, Lübker 2, Beke Reimers, Schrader 4/3, Tetzlaff 2, Kaps 3.

 

 

 

„Kieler Nachrichten vom 29.1.11“

Letzter Schritt zum Final Four

Holsteins Handball-Frauen nach Lübeck

 

DHB-Pokalspiele auf HVSH-Ebene besaßen früher selten oberste Priorität. Das ist dieses Jahr völlig anders. Zum ersten Mal wird Schleswig-Holsteins bestes Frauen-Team gesucht, um den Norden bundesweit zu repräsentieren. Im Viertelfinale tritt Oberligist HSG Holstein Kiel/Kronshagen am Sonntag beim SH-Liga-Spitzenreiter Lübeck 1876 dementsprechend engagiert an, um sich ab 17.30 Uhr in der Burgfeldhalle fürs Final Four zu qualifizieren.

 

„Die Idee ist innovativ. Wir würden liebend gern am Turnier im April in Owschlag teilnehmen“, beteuert HSG-Trainer Michael Schwarz. Holstein gilt zwar als leicht favorisiert, aber Pokalspiele

haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze, und schon im Vorjahr war Lübeck für die HSG Endstation. „Eine sehr körperbetont kämpfende Mannschaft und längst Oberligareif. Mit ihrem Heimvorteil ist unsere Chance weiterzukommen pari. Wer zur stärkeren Tagesform findet, gewinnt“, so Schwarz. Echte Pfunde, mit denen die Kieler „Krabben“ wuchern sollten, sind ihre Schnelligkeit sowie Beweglichkeit. Zudem strotzen Carolin Hribar, Janina Wildner, Anna-Lena Tetzlaff und Co. nur so vor Selbstvertrauen, seit sie letzte Woche Oberliga-Tabellenführer Lauenburger SV auswärts stürzten. Mandy Schrader und Alisa Lang sind als ehemalige Lübeckerinnen ohnehin heiß. Lediglich Nele Johannsen verpasst, privat verhindert, den Pokalfight. Bei allen anderen Handballerinnen steigt die Vorfreude. Noch ein Sieg fehlt und der große Traum vom Final Four erfüllt sich für HSG Holstein Kiel/Kronshagen.

 

 

„Lübecker Nachrichten vom 28.1.11“

Lübeck 1876 im Pokaleinsatz

 

Im Frauen-Landespokal (5.Runde) erwartet Lübeck 1876 am Sonntag die HSG Holstein Kiel/Kronshagen (17,30 Uhr, Burgfeldhalle). Die Oberliga-Gäste sind zwar favori­siert, aber der Tabellenführer der SH-Liga ist ebenfalls „reif" für das anvisierte Final Four, auch wenn er vorerst auf Marina Schwichten­berg verzichten muss: Sie sieht Mutterfreuden entgegen.

 

 
 
Punktspiel beim Lauenburger SV / 22.1.11
 

„Lübecker Nachrichten vom 25.1.11“

Die Vorgaben wurden nicht konsequent umgesetzt

 

Sechzehn Monate waren die Frauen des Lauenburger SV in eigener Halle ungeschlagen, am Sonnabend ging diese Serie zu Ende. Mit 22:24 (12:16) wurde in der Oberliga gegen den HSG Holstein Kiel/Kronshagen verloren. Der LSV bleibt an der Spitze, doch nach der Niederlage von Alstertal gegen Ahrensburg hätte man nicht nur den Vorsprung ausbauen sondern auch ein Zeichen setzen können. Es sollte jedoch nicht sein, da die Mannschaft an diesem Tag komplett enttäuschte.

 

"Die Vorgaben wurden nicht konsequent umgesetzt", war Trainer Rolf Ahrenbog nicht zufrieden, zumal alle Dinge, die auf sie zukommen sollten besprochen wurden. "Wir wussten von der Gefährlichkeit einer Caro Rieber, wir hatten eigentlich auf alles eine Antwort, doch was wir besprochen hatten wurde einfach nicht in die Tat umgesetzt", so Ahrenbog, der in der Anfangsphase einen 3:7 Rückstand fassungslos mit ansehen musste. Beim 9:10 (22.) war der LSV zwar wieder dran, doch bis zur Pause zogen die Gäste erneut davon.

 

Der zweite Abschnitt wurde zum Spiegelbild der Ersten. Beim 17:17 (42.) gelang der Ausgleich, doch drei Tore in Folge brachten Holstein auf die Siegerstraße, zumal der LSV um Mehrkens (6/5), Lucas (5), Asmussen (3), Lemmermann, Jender, Gesche und Streisel (je 2) lediglich beim 21:22 nur noch einmal den Anschluss fand. Eine der besten Spielerinnen auf dem Platz war Holsteins Torhüterin Albrecht, die etliche Großchancen des LSV vereitelte. "Wir haben in diesem Spiel nicht einmal geführt. Wir haben das Ding mit einer schwachen Leistung selbst verloren und ein Ruck ging an diesem Tag nie durch die Mannschaft", so ein enttäuschter Ahrenbog.

 

Beim gestrigen Training wurde das Spiel analysiert, heute geht es zum Pizzaessen und da wird man über die anstehenden Aufgaben sprechen. Das kommende Spielfreie Wochenende kommt Ahrenbog nicht Ungelegen, können die Spielerinnen noch einmal Kraft tanken für die letzten elf Spiele der Saison.

 

 

 

 

„Spielbericht Lauenburg vom 24.1.11“

Krabben zerreißen Heimnimbus

 

"Die Krabben wollten den Sieg einfach mehr als wir", fasste Elbidven-Trainer Rolf Ahrenbog nach dem Spiel seiner Damen gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen zusammen. Der Einsatz der Damen aus der Landeshauptstadt stimmte einfach. "Man muss klar anerkennen, dass die Mannschaft heute besser war."

 

Die Damen des Lauenburger SV gerieten gegen den Konkurrenten aus der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein schnell mit 0:4 ins Hintertreffen und lagen nach zehn Minuten 3:7 zurück. Nach der Auszeit kämpften sich die Elbdiven heran und waren in der 19. Minute beim Stand von 9:10 dran. Doch dann folgten neun Minuten ohne Tor und es ging mit 12:16 in die Pause. "Da wurde es lauter als sonst", erklärte Ahrenbog und ergänzt: "Wir haben dann aber überlegt wie wir das Spiel noch drehen können."

 

Und das schien zu greifen. Die LSV-Damen glichen zum 17:17 aus. Doch dann verfiel man in alte Verhaltensweisen und lag zur 46. Minute erneut mit vier Treffern zurück (17:21). Vier Minuten vor dem Ende hatten die Elbdiven in Überzahl beim Stand von 21:22 erneut die Chance zum Ausgleich, doch nutzte man auch diese nicht. So blieb unter dem Strich eine 22:24 Niederlage. "Kiel hat sich ein Bein ausgerissen um das Spiel zu gewinnen und ich denke, dass vor allem Marion Albrecht im Tor, die hervorragend gehalten hat, den Unterscheid ausgemacht hat. Die war von Anfang an heiß und das hat sich auch aufs Team übertragen", analysierte der LSV-Coach.

 

Die erste Heim-Niederlage nach 19 Oberligaspielen ist aber für den Trainer kein Beinbruch. "Wir haben zwar Hochwasser in Lauenburg, aber uns steht das Wasser nicht bis zum Hals, sondern wir bleiben Tabellenführer." Denn der Verfolger SC Alstertal-Langenhorn gönnte sich am Wochenende auch einen Aussetzer und kam gegen den Tabellendritten in eigener Halle mit 17:29 gewaltig unter die Räder. Schadenfreude? "Schadenfreude ganz sicher nicht, aber die Niederlage kam schon zu einem guten Zeitpunkt", erklärt Ahrenbog mit einem Schmunzeln. Sein Team führt somit weiter mit einem Punkt Vorsprung die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein an.

 

Nun haben die Diven aber erst einmal zwei Wochen Zeit, um sich auf das Spiel bei der HSG Tarp-Wanderup vorzubereiten. Im Hinspiel hieß es übrigens 35:24. Ein gutes Vorzeichen?

 

LSV-Tore: Lena Mehrkens (6/5), Maren Lucas (5), Ari Asmussen (3), Kristina Streisel, Ulli Geschke, Felicitas Jender, Sarah Lemmermann (je 2).

 

 

 

„Kieler Nachrichten vom 24.1.11“

„Krabben“ verputzen Tabellenführer

Lauenburger SV – HSG Holstein 22:24 (12:16)

 

Gute Gründe zum Feiern gab es in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein für heimstarke Männer der SG Wift nach dem Erfolg über die HG Hamburg-Barmbek sowie das Kieler Frauen-Duo. HSG Holstein stutzte fast schon sensationell Spitzenreiter Lauenburger SV und THW gewann beim Schlusslicht SG Hamburg-Nord problemlos.

 

Fast 200 Zuschauer sorgten mit Pauken und Trompeten für tolle Atmosphäre. Doch Holstein ließ sich zu keinem Zeitpunkt nervös machen, sondern hielt heißblütig sowie kaltschnäuzig dagegen. Konzentrierte„Krabben“ führten schnell 7:3, um den Vorsprung fortan nicht mehr aus ihren Händen zu geben. Beim Schlusspfiff waren sogar die LSV-Fans verstummt. Der Schlüssel zum Erfolg war Kiels ballorientierte 6:0-Deckung neben einem gut aufgelegten Klassekeeper Marion Albrecht. Dank prächtiger Paraden und präziser Pässe auf Tempogegenstoß-Spezialistin Carolin Hribar (fünf Treffer) wurde Lauenburg regelmäßig überlaufen. Zudem ließ man Lena Mehrkens nie wie gewohnt zur Entfaltung kommen. Ein einziges Feldtor spricht für sich. Taktisch stets diszipliniert bescherte das Team von HSG-Trainer Michael Schwarz dem düpierten verdient gewonnen. Das macht Hoffnung auf mehr.“

 

HSG: Albrecht, Matalewski – Hribar 5, Huber 1, Huß 2, Just 2, Lang, Lübker 2, Beke Reimers, Schrader 3/3, Tetzlaff 3, Wildner 4, Kaps 2, Johannsen.

 

 

 

„Bergedorfer Zeitung vom 24.1.11“

Der Angstgegner ist wieder da

 

Lauenburg - Es gibt einfach Gegner, die einer Mannschaft nicht liegen. Die werden im Allgemeinen als Angstgegner bezeichnet. Für die Oberliga-Handballerinnen der Lauenburger SV ist dies definitiv die HSG Kiel/Kronshagen.

 

Bereits in der vergangen Saison verloren die Elbestädterinnen beide Partien gegen die HSG. Aber nach dem Erfolg in der Hinrunde schien die LSV ihr Trauma gegen die Mannschaft aus der Landeshauptstadt überwunden zu haben. Doch falsch gedacht: Lauenburg unterlag am Sonnabend in der heimischen Hasenberghalle mit 22:24.

 

Die ersten zehn Minuten wahren nichts für Handball-Feinschmecker. Viele technische Fehler auf beiden Seiten prägten das Spielgeschehen. Dazu war der Tabellenführer aus Lauenburg mit den Gedanken noch beim Warmmachen und lag früh mit 3:7 (10.) zurück. LSV-Trainer Rolf Ahrenbog nahm die Auszeit und stellte sein Team neu ein. Mit Erfolg: Über schnelle Tempogegenstöße kämpften sich die "Elbdiven" an die Gäste heran (9:10, 19.). Doch Sarah Lemmermann von der LSV versagten im Anschluss die Nerven, und sie verpasste freistehend den fälligen Ausgleich. Damit wendete sich das Blatt wieder. Ganze neun Minuten blieben die Elbestädterinnen ohne Torerfolg: Blamabel! Verdient ging es mit einem 12:16- Rückstand in die Kabine.

 

„Die liegen uns einfach nicht“, merkte LSV-Manager Arne Bahde in der Halbzeit an. Dabei kam seine Mannschaft gut aus der Pause und glich nach zehn Minuten im zweiten Durchgang zum 17:17 aus. Leider stellte Lauenburg den Spielbetrieb wieder ein und ließ den Gegner davonziehen (17:21, 46.). Eklatante Schwächen im Abschluss zeigte vor allem Rückraumschützin Lena Mehrkens. Sie nahm sich zu viele unvorbereitete Würfe. Die Folge: nur ein Treffer aus dem Spiel heraus.

 

Spannend wurde es noch mal vier Minuten vor Ende der Begegnung (21:22). Die LSV spielte jetzt zwei Minuten in Überzahl. Trotzdem hielt die Abwehrreihe weiter Tiefschlaf, und der Angriff war an mangelnder Effizienz kaum zu überbieten. „Das war sicherlich nicht unser optimales Spiel. Der Kampf hat gestimmt, doch wir haben die falschen Mittel gewählt. Aber vielleicht war das ja ein Hallo-Wach!-Erlebnis für uns“, sagt ein geknickter Ahrenbog nach der Partie. Hoffentlich behält er Recht, mehrere solcher Ruhetage darf sich die LSV nicht erlauben.

 

Immerhin bleiben die Lauenburgerinnen Tabellenführer. Am Sonntagabend unterlag der ärgste Verfolger der LSV, der SC Alstertal-Langenhorn, dem Tabellendritten Ahrensburger TSV mit 17:29.

 

LSV-Tore: Mehrkens (6/5), Lucas (5), Asmussen (3), Streisel, Geschke, Jender, Lemmermann (je 2).

 

 
 
„Kieler Nachrichten vom 22.1.11“

„Krabben“ versprechen Biss

Lauenburger SV – HSG Holstein (heute, 17 Uhr)

 

Nicht nur die Deiche entlang des Elbufers stehen unter Druck, sondern auch alle Kieler Handballerinnen. Trotz Hochwasserwarnung am 15. Spieltag der Frauen-Oberliga HH/SH ist man

beim Tabellenfünften HSG Holstein und THW Kiel (11.) überzeugt, dass sportlich keine Dämme gegen Spitzenreiter Lauenburger SV oder im Kellerduell mit SG Hamburg-Nord (13.) brechen.

 

Das aktuelle Tabellenbild trügt etwas, denn vier Punkte bis zu den Regelabstiegsplätzen sind für Holstein als Ruhepolster kaum geeignet. Das weiß HSG-Chefcoach Michael Schwarz natürlich nur zu genau. „Wir müssen wachsam bleiben und stets ein aufmerksames Auge im Abstiegskampf haben. Alles andere ist verantwortungslos.“ Die Rollen scheinen klar verteilt, nichtsdestotrotz möchten die „Krabben“ Lauenburg gern die Leviten lesen. Schon bei der Hinrunden-Niederlage (19:22) bot man beherzt Paroli, als Alisa Lang den Gegner oft am Kreis aushebelte. Weil in der kleinen, engen Halle das Spiel über beide Flügel eher schwer fällt, dürfte der Rückraum umso mehr gefordert sein. „LSV steht als stärkstes Oberliga-Team zurecht ganz oben, doch unschlagbar ist niemand“, spricht Michael Schwarz seiner Mannschaft Mut zu.

 

 

 

„Vorbericht LSV vom 20.1.11“

Lauenburger SV - HSG Holstein Kiel / Kronshagen

 

Kiel/Kronshagen war das letzte Team, das die Elbdiven im Oberliga-Spielbetrieb in eigener Halle besiegen konnte. 25:27 hieß es am 12.September 2009. Seither gab es 19 Oberliga - Heimsiege in Folge. Und Samstag kommt es um 17 Uhr in der Hasenberghölle zum erneuten Kräftemessen in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein.

Nun wollen die Lauenburgerinnen den Beweis erbringen, auch gegen die Kieler Krabben zuhause gewinnen zu können. Nur einen Heimsieg konnten die Elbdiven in vier Heimspielen gegen die HSG Kiel/Kronshagen einfahren. Auf mehr bringen es die Krabben aber in eigener Halle gegen Lauenburg auch nicht. Es ist fast so, als ob man lieber auswärts gegeneinander spielt. Auf zur zehnten Auflage dieser Begegnung.

Von den letzten vier Spielen konnte der aktuelle Tabellenfünfte von der Förde zwei gewinnen (Altona, Jörl). Die Spiele gegen SCALA und Wattenbek gingen mit fünf bzw. vier Toren verloren. Kiels stärkste Waffe scheint derzeit die extrem schnelle Rechtsaußenspielerin Caro Hribar zu sein. Insgesamt hat sich das Team von Trainer Michael Schwarz sehr verjüngt und kommt zuletzt immer besser in Fahrt. Die Elbdiven hingegen mussten in der vergangenen Woche die Wunden des Spieles in Glückstadt lecken und sind froh, nach zwei Auswärtsspielen wieder in der eigenen Halle antreten zu können. LSV-Trainer Rolf Ahrenbog werden weiterhin Ulli Geschke (Bandscheibenvorfall) und Maike Grandt (Pfeiffersches Drüsenfieber) fehlen.

Anwurf ist am Samstag, 22. Januar, um 17 Uhr in der Hasenberghölle.

 

 

 

Punktspiel gegen SG Altona / 16.1.11
 
„Spielbericht SG Altona vom 3.2.11“

HSG Holstein Kiel/Kronshagen 22:17 (11:8)


Das erste Spiel der Rückrunde bestritten wir am Sonntag in Kronshagen. Nachdem wir Anfang der Saison eine sehr konzentrierte und gute Leistung zu Hause geboten hatten, fuhren wir motiviert und mit 11 Spielerinnen los, um weitere zwei Punkte gegen die „Krabben“ zu holen. Vor allem über die Abwehr wollten wir das Spiel gewinnen, obwohl wir natürlich auch im Angriff darauf achten müssen, unsere Chancen zu verwerten. Dies war sicherlich das Problem der letzten Spiele: Gut herausgespielte Möglichkeiten vergeben wir zu häufig.

 

Den Beginn der Partie verpassten wir zunächst, lagen schnell 2:0 und dann 4:1 zurück, aber wir kämpften uns wieder heran und konnten mit 6:4 in Führung gehen. Doch leider agierten wir danach erneut zu unkonzentriert schlossen zu überhastet ab. Per Tempogegenstoß nutzten die Kielerinnen unsere Fehler, so dass wir mit einem Drei-Tore-Rückstand (11:8) in die Kabine gingen. Wir haben schon mehrmals Rückstande aufholen können und daran erinnerte uns Holger auch. Die zweite Halbzeit verlief allerdings ähnlich wie die erste. Nach schlechtem Start lagen wir schon mit 15:10 zurück, bevor wir uns auf 16:14 herankämpften, dann allerdings sanken die Kräfte und wir verloren schließlich mit 22:17.

 

So konnten wir wieder keine Punkte aus Schleswig-Holstein mitbringen, hoffen aber, zumindest die, die wir im Hinspiel an Tarp abgegeben haben, am Sonntag beim Heimspiel in der Halle am Wegenkamp zu behalten.

 

Tore: Katha 4, Anna 3, Annika 1, Birthe 1, Kaschi 1, Nadine 5, Wiebke 2

 

 

 
„Kieler Nachrichten vom 17.1.11“
Holstein punktet

HSG Holstein – SG Altona Hamburg 22:17 (11:8)

 

Kiel - Die Frauen feiern, die Männer trauern möglichen Punktgewinnen hinterher. Während die HSG Holstein und der TSV Wattenbek allmählich der größten Sorgen im Abstiegskampf der Handball-Oberliga HH/SH ledig sind, versäumten die SG Wift und des TSV Altenholz II einen Befreiungsschlag vermissen.

 

Zunächst dominierten eher die Deckungsreihen, bis das Umschalten von Abwehr auf Umgriff bei Holstein fortan besser klappte. Vor allem Kiels Flügelflitzerin Anica Huß hebelte Altona über Links- und Rechtsaußen aus, rechtfertigte das in sie gesetzte Vertrauen. Im linken Rückraum nutzte Nele Johannsen ebenfalls ihre Bewährungschance, so dass sich disziplinierte „Krabben“ Tor um Tor absetzten. Von präzisen Pässen des sehr guten Torhüterinnen-Gespanns Julia Immoor oder Marion Albrecht konnten Johanna Huber sowie Carolin Hribar mehrfach im Tempogegenstoß profitieren. Da auch Janina Wildner nach längerer Verletzungspause zu alter Stärke zurückfand, blieb Hamburg unterm Strich ohne Chance. „Ein wichtiger Sieg, denn meine junge Mannschaft kam mit unserer Drucksituation erstaunlich gut klar“, beteuerte HSG-Coach Michael Schwarz glaubhaft.

 

Holstein: Immoor, Albrecht – Hribar 3, Huber 2, Huß 4, Just 2, Lang, Lübker 1, Beke Reimers, Schrader, Tetzlaff 4, Wildner 2/1, Kaps 2, Johannsen 2.

 

 

„Kieler Nachrichten vom 15.1.11“

HSG steht der Sinn nach Revanche

HSG Holstein/Kronshagen – SG Altona (So., 17 Uhr)

 

Beim heutigen Rückrunden-Start in der Frauen-Oberliga HH/SH soll die Zeit reif sein für eine Revanche. Da es zum Saisonfinale bei Punktegleichstand auf den direkten Vergleich ankommt, hat fortan auch für alle Kieler Handballerinnen jede Partie ein bisschen Endspielcharakter. So streben der THW Kiel als Tabellenzwölfter und Holstein (9.) im Abstiegskampf jeweils klare Heimsiege an.

 

Bei Holstein laufen die Personalplanungen für die Zukunft schon auf Hochtouren. Fast alle „Krabben“ wollen weiterhin das HSG-Trikot tragen, nur Janina Wildner erbat sich etwas Bedenkzeit. HSG-Coach Michael Schwarz: „Es wäre toll, wenn wir gemeinsam die Früchte unserer harten Arbeit ernten, weil hier perspektivisch ausgezeichnete Nachwuchsarbeit geleistet wird.“ Zwar zahlen die Kieler Talente bisweilen noch Lehrgeld, doch mehr Konstanz ist nur eine Frage der Zeit. Kreisläuferin Caja Lübker brachte zwar von einer Kreuzfahrt ein paar Gleichgewichtsstörungen mit, ist nun aber wieder an Bord. Ohne Mandy Schrader, Anna-Lena Tetzlaff und Marion Albrecht verlor Holstein bei Altona 18:25. Nun ist die Zeit reif für eine Revanche.

 
 
 
Punktspiel gegen SC Alstertal-Langenhorn / 9.1.11
 

„Spielbericht Alstertal-Langenhorn vom 12.1.11“

Zähe Partie – dennoch verdient zwei Punkte geholt

HSG Holstein Kiel / Kronshagen - SC Alstertal-Langenhorn 20:25 (12:14)

 

Die Scala-Damen hatten gute 3 Wochen Zeit, das lange und erfolgreiche Handballjahr 2010 Revue passieren zu lassen und sich ein wenig zu erholen bzw. in die Vorbereitung für den zweiten Teil der Saison zu gehen. Erstaunlicherweise muss man sagen, dass das erste Spiel des neuen Jahres das letzte der Hinrunde in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein war. Um am Tabellenführer Lauenburg dran bleiben zu können, mussten in Kiel unbedingt zwei Punkte her.

 

Gut erholt, jedoch nicht optimal vorbereitet und mit einigen kleinen Verletzungen/Krankheiten ging es los. Der Trainer hat uns ausdrücklich vor der sehr schnellen Rechtsaußen der Kieler „Krabben“ gewarnt. Diese sei die stärkste Waffe des Gegners. Aus diesem Grund galt es Tempogegenstöße zu verhindern, um die Kieler nicht ins Spiel kommen zu lassen. Das gelang uns sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit sehr gut. Dennoch haben wir nie richtig ins Spiel gefunden und machten abermals zu viele Fehler. Außerdem agierten wir in der Abwehr oftmals nicht als Team, sodass die Partie bis zur Halbzeit (12:14) sehr offen gehalten wurde.

 

Die zweite Halbzeit begann wie die erste. Erneut wurden unsere Angriffe zu schnell abgeschlossen, sodass bis zur 45. Minute ein Zwischenstand von 17:18 zu verzeichnen war. Die Kieler standen uns in nichts nach und machten ebenfalls viele technische Fehler. Durch die doppelte Unterzahl der Gastgeberinnen konnten wir uns zumindest einen kleinen Vorsprung (17:21) erspielen. Aber auch die Kieler hatten ihre Möglichkeiten. Es gelang ihnen immer wieder, sich im eins gegen eins durchzusetzen bzw. einen der zahlreichen Siebenmeter heraus zu holen. Dieses nutze ihnen nichts, weil Sie insgesamt an 5 von 9 Siebenmetern scheiterten. Ingesamt haben wir einen glanzlosen Sieg (20:25) eingefahren.

 
 
 
„Kieler Nachrichten vom 10.1.11“

Holstein frustriert

HSG Holstein – SC Alstertal-L. 20:25 (10:12)

 

Kiel - Einen eher hoffnungsvollen Hinrunden-Abschluss gab es am 13. Handball-Spieltag der Frauen-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein mit zwei Siegen für TSV Wattenbek und den THW Kiel. Lediglich HSG Holstein Kiel/Kronshagen ging leer aus.

 

Unnötige Heimniederlage für Holstein beim Zeitstrafen- und Siebenmeterfestival: Trotz vieler technischer Fehler konnte Kiel das Spiel bis zum 17:18-Zwischenstand (45.) offen gestalten, ehe in doppelter Unterzahl binnen vier Minuten die Vorentscheidung zum 17:21 fiel. Insgesamt mussten die „Krabben“ sogar neunmal das numerische Übergewicht von Alstertal kompensieren, während ihr Plus an Strafwürfen keinen Vorteil brachte. Bei fünf von neun Siebenmetern scheiterten Mandy Schrader, Jasmin Kaps und Co. kläglich. Weil man Langenhorns Achse zwischen Rückraum-Strategin Maike Wieding und Kreisläuferin Ulrike Heesch ebenfalls nie in den Griff bekam, gingen zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt verloren. „Ärgerlich“, echauffierte sich HSG-Trainer Michael Schwarz. „Die vielen Zeitstrafen demoralisierten meine Mannschaft.“

 

Holstein: Albrecht, Immoor, Matalewski – Hribar 4, Huber 1, Huß 2, Just, Lang, Beke Reimers 1, Schrader 3/1, Tetzlaff 3, Wildner, Kaps 4/2, Johannsen 2/2.

 
 
 
„Kieler Nachrichten vom 8.1.11“

Holstein empfängt Langenhorn

HSG Holstein – SC Alstertal-Langh. (morgen, 17 Uhr)

 

Handball paradox in der Frauen-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein, denn das erste Spiel des neuen Jahres beendet die Hinrunde. Mit dem Heimvorteil wollen HSG Holstein Kiel/Kronshagen als Tabellensiebter sowie Schlusslicht THW Kiel ohne Sand im Getriebe erfolgreich aus dem kurzen Winterschlaf starten.

 

Die „Krabben“ hatten drei Wochen Zeit, um sich die Wunden der Niederlage in Wattenbek zu lecken. Einmal mehr unterlag Holstein gegen einen direkten Abstiegs-Konkurrenten, während

man favorisierten Rivalen vom Kaliber des SC Alstertal stets beherzter Paroli bietet. „Meine junge Truppe darf nicht kneifen, wenn es wehtut, sondern muss körperlich und mental immer

hundert Prozent bei der Sache sein“, fordert HSG-Trainer Michael Schwarz Leidenschaft pur. „Für Schönspielerei gewinnt man kaum Preise.“ Vorbildlich, wie Kreisläuferin Caya Lübker extra ihre Kreuzfahrt verkürzte, um pünktlich auf dem Hallen-Parkett zu stehen. Weniger Geduld brachten die talentierten Theresa Schmidt und Kim-Berit Wotschke im ersten Frauen-Lehrjahr auf, um fortan lieber in der dritten Kieler Kreisoberliga-Mannschaft größere Spielanteile zu ergattern, als zweite Wahl auf der Oberliga-Einwechselbank zu sein.

 

 

 
Punktspiel beim TSV Wattenbek / 18.12.10
 

„KN - Holsteiner Ausgabe vom 21.12.10“

Das Wattenbeker Gesetz der Serie

TSV besiegt HSG Holstein

 

Wattenbek. Schöner als mit einem 25:21 (12:7)-Derbysieg gegen die HSG Holstein konnten die Oberliga-Handballerinnen des TSV Wattenbek kaum in die Weihnachtspause gehen. Im Nachbarschaftsduell, das 80 Zuschauer in die Hans-Brüggemann-Schule lockte, rissen zwei Serien, eine hingegen blieb bestehen. Die heimischen „Peitschen“ hatten in dieser Saison erst

vier Spiele verloren, dann vier gewonnen und wieder drei verloren. Die zuletzt erlebte Negativserie bescherte dem Team um Trainer Torge Haß nur noch einen Punkt Vorsprung zum Tabellenletzten. Doch mit dem speziell in der Abwehr errungenen Sieg über die „Krabben“ endete die Talfahrt. Gleichzeitig war die Holsteiner Erfolgsstory von vier doppelten Punktgewinnen nacheinander ebenso Geschichte.

 

Doch eine Serie hielt. „Ich habe als Trainer noch nie gegen die HSG Holstein verloren“, sagte Haß bereits vor dem Derby, das vom Ergebnis nur in der Anfangsphase Spannung erzeugte.

Die Partie begann zäh: Erst nach 349 Sekunden warf Wattenbeks Nina Schulz das erste Derbytor, nach zehn Minuten stand es gerade einmal 2:1. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Torfrauen Tanja Rathje und Marion Albrecht, einst das Torhüterduo beim MTSV Olympia Neumünster, einen tollen Job gemacht. Als die Hallenuhr beim 5:4-Führungstreffer von „Krabbe“ Anna-Lena Tetzlaff gespielte 17:50 Minuten anzeigte, beschritten ausgerechnet die Wattenbekerinnen ihren Erfolgsweg.

 

Trainer Torge Haß erfreute sich der „Leidenschaft“, mit der sein Team auftrumpfte, während sich sein Pendant Michael Schwarz über die Einstellung seiner Schützlinge ärgerte: „In einem Derby muss man mehr Gas geben. 80 bis 90 Prozent reichen in der Oberliga nicht.“ Zudem bemängelte er neben technischen Fehlern auch taktische Defizite, die drei Steffi-Beck-Tore vom Kreis ermöglichten. Jene Beck war es auch, die in einer „endlich wieder guten Abwehr“ (Haß) beherzt zupackte, so dass Torhüterin Rathje mit unzähligen Paraden nebst zwei gehaltenen Strafwürfe in den Fokus rückte. „Wir können es doch, wir müssen unsere Leistung nur abrufen“, zeigte sich die überragende 33-Jährige zwischen den Pfosten erleichtert über den „ganz wichtigen und hart erkämpften Sieg gegen alte Bekannte“. Im Angriff erzielte Tanja Potratz ihre Saisontreffer 49 bis 55 und erhöhte ihre Anzahl der Siebenmetertore auf nunmehr 20. Ganz stark präsentierte sich zudem Annika Jappe: Erzielte die 32-Jährige in den vorangegangenen neun Partien neun Treffer, hämmerte sie den Ball von Rechtsaußen bei nur einem Fehlwurf satte sechs Mal in die gegnerischen Tormaschen. Sie war es auch, die mit dem Abpfiff das finale 25:21 erzielte, nachdem die Wattenbekerinnen etwas fahrlässig eine 24:17-Führung (54.) schrumpfenn ließen.

 

Haß, dem es imponierte, dass die Partie bei zwischenzeitlichen Sieben-Tore-Vorsprüngen (18:11/21:14) nie eng wurde, kommentierte diesen kleinen Einbruch in der Schlussphase mit einem Augenzwinkern: „Diese schlechten fünf Minuten zum Schluss haben wir uns in den 55 Minuten zuvor erarbeitet.“

 
 
 
„Kieler Nachrichten vom 20.12.10“

„Krabben“-Cocktail für Wattenbek

 

Wattenbek - Die Handballerinnen des TSV Wattenbek haben ihre Talfahrt gestoppt und gleichzeitig den Höhenflug der HSG Holstein/Kronshagen in der Oberliga der Frauen beendet. Etwas unter Wert wurden die THW-Frauen von Spitzenreiter Lauenburg bezwungen.

 

TSV Wattenbek – HSG Holstein 25:21 (12:7)

Die selbst ernannten „Peitschen“ aus Wattenbek haben sich pünktlich zur Weihnachtsfeier einen „Krabben“-Cocktail gegönnt. Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie fand das Team um Trainer Torge Haß ausgerechnet im Holsteiner Derby zur zuletzt verloren geglaubten Kampfkraft zurück. „Wir haben gegen eine kompromisslos zu Werke gehende Wattenbeker 6:0-Abwehr keine Mittel gefunden. In Halbzeit eins bin ich sogar der Meinung, dass nicht genug gekämpft wurde“, zeigte sich HSG-Coach Michael Schwarz „unzufrieden“. Zu Beginn setzte Holsteins Anna-Lena Tetzlaff dem Nachbarschaftsduell mit vier der ersten fünf Gästetreffer ihren Stempel auf. Doch die 5:4-Führung (18.) sollte die letzte Positivmeldung des Schwarz-Teams sein. Fortan packte der heimische Mittelblock um Christina Gabriel und Stefanie Beck beherzt zu, Torfrau Tanja Rathje wurde zur „Wand“, so dass die nach vier Siegen auf Rang fünf hochgeschnellten „Krabben“ zur Pause mit 7:12 hinten lagen.

 

Heran kam die HSG erst in der Schlussphase, als sich die Wattenbekerinnen eine Schwächephase gönnten. Bei zwischenzeitlichen Rückständen von 10:16 (36.), 12:19 (43.) und 14:21 (53.) sprach Schwarz von einem „verdienten Wattenbeker Sieg“.

 

TSV: Rathje, Müller; Westphal, Beck 3, Gabriel, Jappe 6, Mordhorst 3/1, Petersen 2, Potratz 7/3, M. Schulz 1, N. Schulz 2, Ziller, Hübner 1

HSG: Albrecht, Matalewski; Schrader 4/1, Lübker, Huber, Tetzlaff 4/1, Just, Wildner, Kaps 5, Johannsen, Lang 1, Hribar 4, Reimers, Huß 3.

 

 

 
„Holsteinischer Courier vom 20.12.10“

25:21 – Wattenbek feiert Weihnachten als Tabellenachter

 

Bordesholm - Nach drei Niederlagen in Folge legten die Frauen des TSV Wattenbek in der Handball-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein endlich wieder die von Trainer Torge Haß vermisste Leidenschaft an den Tag und fuhren gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen einen nie gefährdeten 25:21-Heimsieg ein. Damit belegen die Wattenbekerinnen vor der Weihnachtspause mit 10:14 Punkten unter 14 Teams den achten Rang in der Tabelle.

 

„Die erste Hälfte verlief zunächst recht ausgeglichen. In der 17. Minute stand es gerade einmal 5:5, danach haben wir uns peu à peu abgesetzt und lagen zur Pause mit 12:7 in Führung“, berichtete Haß. Einen besonders guten Eindruck hinterließen dabei Christina Gabriel und Stefanie Beck im Mittelblock der Abwehr sowie die wieder einmal bestens aufgelegte Torfrau Tanja Rathje. In der zweiten Hälfte spielten beide Teams ihre Stiefel herunter. „Wir haben den Gegner nie richtig herankommen lassen, aber Holstein/Kronshagen hat uns auch nicht vor allzu schwierige Aufgaben gestellt“, erklärte Haß, der auch für den Auftritt von Annika Jappe und ihre sechs erzielten Treffer ein Lob fand. Im sicheren Gefühl, die Begegnung im Griff zu haben, gingen die Wattenbekerinnen nach dem 24:17-Vorsprung in der 53. Minute auch nicht mehr mit der nötigen Konsequenz zu Werke. Die Gäste konnten zwar so noch aufschließen und Ergebniskosmetik betreiben, am Sieg der Einheimischen gab es aber nichts mehr zu rütteln.

 

TSV Wattenbek: Müller, Rathje – Westphal, Beck (3), Gabriel, Jappe (6), Mordhorst (3/davon 1 Siebenmeter), Petersen (2), Potratz (7/4), M. Schultz (1), N. Schultz (2), Ziller, Hübner (1).
SR: Cramer/Kröger. – Zuschauer: 80. – Nächster Wattenbek-Gegner: HSG Tarp/Wanderup (A/Sonnabend, 8. Januar, 19 Uhr, in Tarp).

 
 

 

„Kieler Nachrichten vom 18.12.10“

HSG Holstein will Serie fortstricken

Bestimmt kein „Freundschaftsspiel“ in der Oberliga bei Wattenbek

 

Wann denn sonst, wenn nicht Weihnachten, werden Wunder wahr? Im festen Glauben dran tritt Schlusslicht THW Kiel am letzten Spieltag der Handball-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein Frauen des Jahres bei Spitzenreiter Lauenburger SV an. Unerklärliche Phänomene sind ebenfalls im Prestigeduell zwischen dem zehntplatzierten TSV Wattenbek und HSG Holstein Kiel/Kronshagen als Tabellenfünfter häufig mit von dieser stets brisanten Partie.

 

TSV Wattenbek – HSG Holstein (heute, 17 Uhr)

Nach einer 22:30-Niederlage gegen Ahrensburg am 6. November setzten sich trotzige „Krabben“ das positive Punktekonto zum ersten Etappenziel, was fortan greifbar nah scheint. Die Kieler Erfolgsserie soll nun mit dem fünften Sieg verlängert werden, ehe abends im mexikanischen Restaurant „Santa Fe“ zünftig feiern angesagt ist. Genauso feurig dürfte es vorher auf dem Hallenparkett zur Sache gehen. Das Nachbarschaftsduell bietet traditionell eine ordentliche Portion Pfeffer, nicht erst seit Holstein Wattenbek in der Vorsaison die Meisterschaft beim Herzschlagfinale (23:23) versalzen hat. Der TSV-Traum platzte. Statt Sekt flossen Tränen. Schon gedruckte Titel T-Shirts blieben unausgepackt. „Bloß weil wir sportlich fair immer alles geben, brachte uns das aus gewissen Kreisen hinterher nur ärgerliche Vorwürfe ein“, weiß HSG-Trainer Michael Schwarz zu berichten. Vergangenheit, aber nicht vergessen. In Bestbesetzung soll der HSG-Höhenflug fortgesetzt werden. Yvonne Matalewski hütet für Julia Immoor, Matchwinner vor acht Tagen gegen Jörl, das Tor, da sie Wattenbeks Wurfbild aus dem Effeff kennt.

 

 

 

„KN - Holsteiner Ausgabe vom 18.12.10“

Kehraus mit Derby

Handball-Nachbarschaftsduell Wattenbek– Holstein/Kronshagen

 

Wattenbek – Jahreskehraus bei den Handballern. Ob es dabei am letzten Spieltag in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein für die Männer der SG Wift und die Frauen des TSV Wattenbek noch etwas zu feiern gibt? Vom Papier her sind beide Klubs in der Außenseiterrolle.

 

TSV Wattenbek – Holst./Kronsh. (heute, 17 Uhr)

Es ist eine Achterbahnfahrt, die der TSV Wattenbek in dieser Spielzeit fährt. Augenblicklich rauscht das Team von Trainer Torge Haß dem Tal der Tiefe entgegen. Der letzte Tabellenplatz ist nur noch einen Punkt entfernt. „Die Liga ist verrückt, aber wir schauen nicht auf die Tabelle, sondern wollen vernünftigen Handball spielen“, sagt der Coach des Tabellenzehnten. Das wird im Nachbarschaftsderby auch vonnöten sein. Die „Krabben“ haben nach anfänglichem Zickzack-Kurs vier Siege in Serie gelandet und sich auf Platz fünf nach vorne gespielt. Die Favoritenrolle ist verteilt und wird durch die Gesamtstatistik fundiert: In sechs Vergleichen seit 2007 ging Wattenbek erst zweimal als Sieger vom Feld. Personell hat der TSVW wieder eine Alternative mehr. Nele Hübner ist wieder im Training, Gaby Wilimzig fällt weiter aus. Anschließend gewährt Haß keine Trainingspause, sondern lässt zwischen den Tagen trainieren. Avanciert er damit zum Magath des Nordens?

 

 

 
Punktspiel gegen TSV Jörl / 12.12.10
 

„Flensborg AVIS vom 14.12.10“

Jörl patzt

 

FLENSBURG - In der Handball-Oberliga Schleswig-Holstein/­Hamburg der Frauen gab es für die drei Nordvertreter nur einen Sieg. Der TSV Jörl unterlag bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen mit 23:25. Damit haben sowohl die »Bredis« mit Trainer Ralf Johannsen als auch das Jörl-Team von Trainer »Kalli« Thiesen nur noch zwei Punkte Vorsprung vor Schlusslicht THW Kiel.

 

Holstein - Jörl 25:23

Die erste Halbzeit verlief sehr ausgeglichen. Holstein erarbeitete sich eine 11:7-Führung, doch Jörl kämpfte sich bis zur Pause wieder auf 10:11 heran. »Auch im zweiten Durchgang zeigte der TSV eine geschlossene Mannschaftsleistung und setzte die taktischen Vorgaben gut um«, so Trainer »Kalli« Thiesen. Bei 21:18-Führung schien sogar ein Jörler Sieg möglich. »Doch dann haben wir uns in der Deckung vier Mal von den gleichen Mitteln übertölpeln lassen«, konstatierte »Kalli« Thiesen und sein Team unterlag am Ende 23:25. »Mit nur neun Spielerinnen war unsere Personaldecke wohl zu dünn, fehlte am Ende Kondition und Konzentration«, erkannte »Kalli« Thiesen den Grund für diese Niederlage.

 

TSV Jörl: Miriam Kruse - Kathrin Riebow 6, Ose Kahlund 1, Nane Martensen 5, Lena Martensen, Lena Scholz 3, Sarah-Lena Börnsen 3, Jördis Jensen 2, Levke Tölle 3.

 
 
 
„Kieler Nachrichten vom 11.12.10“

„Krabben“ setzen Aufschwung fort

Eiskalt in der Schlussphase beim 25:23 gegen Jörl

 

Neumünster - Für erfolgreiche Teams der Handball-Oberliga wie die Männer der SG Wift oder die Frauen HSG Holstein Kiel/Kronshagen war im letzten Heimspiel des Jahres gefühlsmäßig fast schon Weihnachten. Bei den anderen abstiegsbedrohten Mannschaften THW Kiel, TSV Wattenbek und TSV Altenholz II gab es stattdessen eher eine böse Bescherung.

 

HSG Holstein Kiel – TSV Jörl 25:23 (11:10)

Beide Teams boten den Fans einen offenen Schlagabtausch auf gutem Niveau. Holstein hatte in der ersten Halbzeit knapp die Nase vorn, weil Rechtsaußen Carolin Hribar fünfmal eiskalt vollstreckte und Anna-Lena Tetzlaff als Ideengeberin so kreativ agierte, dass sie vom Gegner fortan kurz gedeckt wurde. Jörl kippte das Spiel zur eigenen 23:21-Führung (55.). Obwohl ihre Erfolgssträhne am seidenen Faden hing, blieben selbstbewusste „Krabben“ ganz cool. Gerade eingewechselt, parierte Ersatzkeeperin Julia Immoor mit tollen Reflexen vier schwere Bälle. Mandy Schrader egalisierte nervenstark per Siebenmeter, ehe Annika Just, gleich zweimal auf Linksaußen perfekt in Szene gesetzt, zur gefeierten Matchwinnerin avancierte. „Was mein Team zurzeit leistet, ist aller Ehren wert. Solche engen Duelle hätten wir letztes Jahr noch verloren“, kommentierte HSG-Trainer Michael Schwarz den fünften Sieg in Serie sowie die Saisonpremiere

eines positiven Punktekontos.

 

HSG: Albrecht, Immoor – Hribar 5, Huber, Huß 1, Just 2, Lang, Lübker 3, Schmidt, Schrader 6/4, Tetzlaff 3, Wildner 1, Kaps 2, Johannsen 2/1.

 

 

 

„Flensburger Tageblatt vom 13.12.10“

Jörl fehlt am Ende die Kraft

TSV kann 21:18-Führung nicht halten und verliert 23:25 in Kronshagen

 

Kronshagen - Ohne Punkte mussten die Handballerinnen vom TSV Jörl gestern die Rückreise aus Kronshagen antreten. Das Team von Coach „Kalli“ Thiesen unterlag der HSG Holstein Kiel/Kronshagen im Punktspiel der Oberliga HH/SH unglücklich mit 23:25 (10:11).

 

Zu Beginn hatten beide Teams auf Augenhöhe agiert. Bis Mitte der ersten Hälfte konnten sich weder Kiel/Kronshagen noch Jörl entscheidend absetzen. Danach leisteten die Gäste sich vermehrt technische Fehler und auch in der Deckung gab es zunehmend Unkonzentriertheiten. „Wir haben den Ball zu oft einfach weggeworfen“, so Thiesen. Die Gastgeberinnen hatten nun Vorteile und führten zwischenzeitlich mit vier Treffern. Thiesen reagierte und stellte die Deckung um. Diese Maßnahme fruchtete, zur Halbzeit war beim Stand von 10:11 noch alles drin für Jörl.

 

Im zweiten Durchgang entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, wobei die Gastgeberinnen stets einen Treffer vorlegten. So setzte sich das Geschehen bis zur 50. Minute fort. „Dann haben wir mit sehr viel Kampf die Wendung herbeigeführt“, sagte Thiesen. Mit druckvollem Spiel und konzentrierten Abschlüssen erarbeiteten die Gäste sich eine Drei-Tore-Führung zum 21:18. Allerdings waren die Jörler Frauen mit nur neun Spielerinnen angereist, was sich in den Schlussminuten bemerkbar machte. Auf der rechten Abwehrseite wurde vier Mal der gleiche Fehler gemacht, so dass die Gastgeberinnen kurz vor Schluss zum 23:23 ausgleichen konnten.

 

Danach gelang den Jörlerinnen kein Treffer mehr, dafür waren die Kielerinnen in der Schlussphase noch doppelt erfolgreich. „Die Niederlage war unnötig, aber am Ende haben uns leider die Kräfte gefehlt“, bedauerte Trainer Thiesen.

 

TSV Jörl: Kruse – Riebow (6), Kahlund (1), Börnsen (3), Jensen (2), N. Martensen (5), Scholz (3), L. Martensen, Tölle (3).

Beste Werferinnen Kiel/Kronshagen: Schrader (6), Hribar (5).

 

 
 
„Kieler Nachrichten vom 11.12.10“

HSG-Coach Michael Schwarz: „Wir sind unberechenbar“

Handball-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein: Kiel und Kronshagen strotzen wiedererstarkt vor Selbstbewusstsein

 

Im letzten Heimspiel des Jahres könnten die Handballerinnen aus Kiel in der Frauen-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein einen guten Eindruck bei ihren treuen Fans hinterlassen. Allen Widrigkeiten zum Trotz wollen akut abstiegsbedrohte „Zebra“-Damen des THW als Zwölfter unbedingt gegen TSV Ellerbek (9.) punkten. Fünftplatzierte Holstein-„Krabben“ möchten mit dem

vierten Sieg über TSV Jörl (7.) diese Erfolgsserie verlängern.

 

Holstein Kiel/Kronshagen – TSV Jörl (So., 17 Uhr)

Holstein strotzt wiedererstarkt vor Selbstbewusstsein. Das soll als nächster Gegner nun Jörl zu spüren bekommen, auch wenn HSG-Coach Michael Schwarz warnt: „Eine tolle Truppe ohne Stars, sondern mit vielen Talenten, die sich seit der C-Jugend sehr gut entwickelt haben. Ich freue mich auf das Duell, weil beide Mannschaften den Zuschauern attraktiven Handball bieten.“ Ob der Trainer wieder die bewährte Aufstellung aufbietet, scheint offen. Nele Johannsen, unfreiwillig in Nordfriesland eingeschneit, drängte sich zwischenzeitlich wieder im Training auf. Janina Wildner sammelte selbst als Kapitän und Trumpf in der Hinterhand nach verheiltem Bänderriss lediglich ein paar Minuten Wettkampfpraxis, da Anna-Lena Tetzlaff, Jasmin Kaps sowie Mandy Schrader aus dem Rückraum, das Duo Caja Lübker/Alisa Lang am gegnerischen Kreis oder die Flügelzange Carolin Hribar, Anica Huß beziehungsweise Johanna Huber von allen Positionen Torgefährlichkeit ausstrahlen. „Die Vielseitigkeit ist unser größter Vorteil. Wir sind unberechenbar“, betont Michael Schwarz.

 

 

 

„Flensborg AVIS vom 10.12.10“

Nordlichter: Den Blick nach vorne richten

 

FLENSBURG - In der Handball-Oberliga Schleswig-Holstein/Hamburg sind die drei Nordvertreter, Bredstedter TSV (Sechster), TSV Jörl (Siebenter) und HSG Tarp-Wanderup (Achter) Tabellennachbarn. Alle haben sie neun Pluspunkte (Bredstedt muss noch ein Nachholspiel gegen Herzhorn bestreiten) Obwohl es bis zu den Abstiegsrängen nur zwei Punkte sind wollen alle drei Vereine doch lieber ihren Blick nach oben richten, müssen Bredstedt und Jörl allerdings auswärts bei vor ihnen liegenden Mannschaften antreten.

 

Der TSV Jörl spiel bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen (Sonntag 17 Uhr). Holstein liegt mit 10:10 Zählern in Schlagdistanz zu den Nordvertretern. Doch nur wenn das Jörler Team von Trainer »Kalli« Thiesen in Kiel gewinnt, können die Nordteams, immer zudem einen eigenen Erfolg vorausgesetzt, an Holstein vorbeiziehen. Dabei muss beim TSV Jörl die Chancenverwertung besser werden als in der Vorwoche.

 

 
 
Punktspiel bei SG Hamburg-Nord / 5.12.10
 

„Spielbericht SG Hamburg-Nord vom 8.12.10“

Das musste nicht sein!

 

Am Sonntagnachmittag bei heimischer Kulisse ist es uns gelungen die zwei Punkte der HSG Holstein Kiel/Kronshagen mitzugeben!!! Der Start ins Spiel war eigentlich recht vielversprechend für uns. Wir konnten aus dem Positionsangriff sowie aus zweiter Welle und Gegenstoß die Bälle unterbringen und führten zeitweise mit 2 Toren. Unsere Abwehr stand noch relativ sicher und hatte die Kreisläuferin und die angesagten Pässe recht gut im Griff. Nach ca. 15 Minuten taten wir uns immer schwerer, obwohl unsere Gegner ihr Spiel nicht besonders verändert hatten. Wir begannen wieder gegen uns zu spielen. Auch die von Antje genommene Auszeit verhinderte nicht den Rückstand von 12:13 zur Halbzeit.

 

Doch 30 Minuten sind lang und ein Tor beim Handball bekanntermaßen durchaus schnell gemacht. So ging´s motiviert in Runde 2. Wer konnte ahnen, dass diese Halbzeit direkt an die Erste anknüpfte. So musste ein langer und wichtiger Teil in Unterzahl bestritten werden (5 Zeitstrafen). Grund dafür, na klar, Löcher in der Abwehr und zum Teil ungeschicktes Zupacken. Wir standen nicht zusammen und jeder war auf sich gestellt. Ohne Leidenschaft und Kampfgeist.

 

Im Angriff klappten unsere Spielzüge nicht, wir spielten uns die Finger wund ohne den Ball im Netz unterzubringen und von schnell nach vorne oder schneller Anwurf war nicht die Rede. Die umgestellte Abwehr auf 5:1 und dann 4:2 brachte nicht den gewünschten Erfolg und unser Können blitzte immer nur sehr kurz auf. Das wusste Holstein/Kiel zu nutzen. Sie warfen die einfachen Tore und legten auch ein paar schnelle Konter drauf. Wir kamen nicht mehr ran. Somit stand es am Ende 23:28. Dieses Spiel war einfach nicht gut. Für uns heißt es jetzt natürlich nicht die Köpfe in den Sand zu stecken, sondern jetzt erst recht. Denn wir können auch anders!

 

Durch den Ausfall von Helen (Urlaub) wurden wir von Torhüterin Jana aus der A-Jugend tatkräftig unterstützt. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle nochmal. Mirja war noch verletzt und Tanni musste erkältet die Bank hüten.

 

 

 
„Kieler Nachrichten vom 6.12.10“

HSG-Frauen mit starken Flügeln

SG Hamburg-Nord – HSG Holstein 23:28 (12:13)

 

Wattenbek - Den dritten Sieg in Serie gab es für die Holstein-Frauen, während der THW Kiel und auch der TSV Wattenbek am zweiten Advent leer ausgingen.

 

Körperbetonte Gegner liegen Holstein eigentlich selten. Diesmal ließen sich coole „Krabben“ allerdings nicht den Schneid abkaufen, sondern hielten dagegen. Vor allem mit gut auf gelegter Flügelzange wussten die Gäste zu gefallen. Anica Huß und Johanna Huber ergänzten sich als Linksaußen kongenial. Rechtsaußen Carolin Hribar traf fast ohne Fehlversuch allein siebenmal.

„Das war der Schlüssel zum Sieg“, verteilte HSG-Coach Michael Schwarz Extralob. Binnen weniger Minuten zog Kiel vorentscheidend vom 18:17 (40.) zum 24:18 (48.) davon. Auch begünstigt durch Torhüterin Marion Albrecht. Sie wehrte serienweise Bälleab und verbuchte eine persönlicher Top-Quote (60 Prozent).

 

HSG Holstein: Albrecht, Matalewski – Hribar 7, Huber 3, Huß 3, Just 1, Lang, Lübker 1, Schmidt, Schrader 6/3, Tetzlaff 5, Wildner, Wotschke, Kaps 2/1.

 
 
 
„Kieler Nachrichten vom 4.12.10“

HSG: „Nerven wie Drahtseile“

SG Hamburg-Nord – HSG Holstein Kiel/Kr. (So., 15 Uhr).

 

Am zehnten Saison-Spieltag der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein geht es für alle Kieler Handballerinnen auf nach Hamburg. Sowohl die HSG Holstein als auch der THW wollen Frau Holle und Väterchen Frost erfolgreich ein Schnippchen schlagen, statt selbst auf das Glatteis geführt zu werden.

 

Nach drei denkbar knappen Siegen soll die Euphorie unter den „Krabben“ nicht so schnell verfliegen, sondern endlich mal in der Hansestadt gewonnen werden. „Niemand hebt bei uns ab. Wir arbeiten weiterhin sehr hart. Neben dem notwendigen Quäntchen Glück stimmt auch das Können“, beteuert HSG-Coach Michael Schwarz, dass sich niemand aus seinem erstmals kompletten Kader auf Lorbeeren ausruht. Auf Wunsch des ehrgeizigen Teams führt Holstein sogar die dritte Trainingseinheit ein. Als Tabellenachter überstand Kiel großes Verletzungspech bestens. Auch Kapitänin Janina Wildner gibt gegen die zwölftplatzierten Hamburger „Deerns“ mit verheiltem Bänderriss am Fuß ihr Comeback, so dass Michael Schwarz in Bestbesetzung nur die Qual der Wahl unter den Spielerinnen richtig lösen muss: „Janina hat ihren Stammplatz als Fels in der Brandung sicher. Unser Vorteil ist, dass wir alle Lasten gleichmäßig verantwortlich auf ganz viele Schultern

verteilen können, Nerven wie Drahtseile besitzen und in Sachen Kondition gut in Form sind. Das macht Lust auf mehr.“

 

 

 
Punktspiel gegen Bredstedter TSV / 28.11.10
 
„Kieler Nachrichten vom 29.11.10“

„Krabben“ mit Dreh für knappe Siege

HSG Holstein – Bredstedter TSV 26:25 (11:13)

 

Kiel - Nach dem Winter-Einbruch am neunten Spieltag der Handball-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein freuten sich zumindest alle Fans von den Frauen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen beim Sturz des Bredstedter TSV wie Schneekönige über wichtige Siege. TSV Wattenbek und THW Kiel rutschten allerdings selbst aus.

 

Mit mentaler Stärke läuft es für Holstein dank des dritten knappen Sieges in Serie wie geschmiert. Trotz eines frühen 2:6-Rückstands ließ sich keine Kielerin beirren, sondern kämpfte unverdrossen aufopferungsvoll. Jasmin Kaps setzte als Spielmacherin nicht nur ihre Nebenleute, sondern sich auch selbst achtmal sehr erfolgreich perfekt in Szene. Eine ähnlich blitzsaubere

Top-Leistung rief ebenfalls Linksaußen Johanna Huber offensiv und defensiv ab. 15 Sekunden vor dem Abpfiff konnte Bredstedt zwar die 25:24-Führung der „Krabben“ egalisieren, doch

aufgrund ihrer finalen Einzelaktion avancierte Mandy Schrader zur gefeierten Matchwinnerin. „Einfach Klasse! Wir haben schon den dritten Regionalliga-Absteiger zu Fall gebracht. Ich bin

unendlich stolz auf meine junge Truppe“, rang HSG-Trainer Michael Schwarz um Fassung.

 

HSG Holstein – Albrecht, Immoor, Matalewski – Hribar, Huber 5, Huß 1, Just, Lang1, Lübker, Schrader 4/1, Tetzlaff 6, Wotschke, Kaps 8/1, Johannsen 1.

 

 

 

„Flensburger Tageblatt vom 29.11.10“

Bredstedter TSV verliert in letzter Sekunde

 

Kronshagen - Es fing so gut an – und endete mit einer enttäuschenden Niederlage, die erst mit der Schlusssirene perfekt war. Die Handball-Frauen des Bredstedter TSV unterlagen in der Oberliga HH/SH bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen mit 25:26 (13:11). Im ersten Durchgang war die Welt für die „Bredis“ und ihren Coach Ralf Johannsen noch in Ordnung. Die Mannschaft führte 7:2, 11:8 und 13:11. Einen ersten Einbruch gab es durch die frühe Verletzung von Marieke Paulsen, die in der Anfangsphase vier Treffer erzielt hatte.

 

Dass es im zweiten Durchgang abwärts ging, lag nicht zuletzt an den faustdicken Chancen, die vor allem von Lisa May und Sarah Henningsen nicht verwandelt werden konnten. Das konnte auch eine aufopferungsvoll im Verein mit Meike Schmidt kämpfende Petra Köster nicht kompensieren. Dennoch hätte es fast noch zu einem Remis gereicht. Doch die Gastgeberinnen nahmen 17 Sekunden vor dem Abpfiff eine Auszeit und brachten den BTSV aus dem Konzept. Irgendwie kullerte der Ball im letzten Atemzug der spannenden Partie zum 26:25 über die Torlinie. Der BTSV offenbarte neben der desolaten Wurfausbeute Schwächen in der Abwehr und bekam die quirlige Jasmin Kaps zu keinem Zeitpunkt in den Griff.

 

Bredstedter TSV: Sibbersen, Köster (1) – Paulsen (4), Brodersen, Schmidt (11/1), Boddenberg, Wittlinger, Christiansen (2), Hansen, May (4), Klappstein (1), Bünter, Carstensen, Henningsen (2).

Beste Werferinnen Kronshagen: Jasmin Kaps (9/1), Mandy Schrader (6/3).

 

 

 
„Kieler Nachrichten vom 27.11.10“

„Krabben“ kennen keine Angst vor großen Namen

Holstein Kiel/Kronshagen – Bredstedter TSV (So., 17 Uhr)

 

Am neunten Spieltag der Handball-Oberliga der Frauen wollen sowohl der THW Kiel (9.) als auch die HSG Holstein Kiel/Kronshagen (12.) im heimischen Wohnzimmer handballerisch eine flotte

Sohle auf das Parkett legen.

 

Holsteins „Krabben“ kennen offensichtlich kaum Angst vor ganz großen Namen. Wer einen Drittligisten wie HF Henstedt-Ulzburg/Kisdorf 21:20 aus dem laufenden Pokalwettbewerb wirft,

braucht auch Bredstedt nicht fürchten. „Mit Herzhorn und Ellerbek haben wir schon zwei Regionalliga-Absteiger geschlagen. Vielleicht sind ja aller guten Dinge drei“, prophezeit HSG-Chefcoach Michael Schwarz Leidenschaft pur. Gestärktes Selbstvertrauen versprüht Annika Just, die Torgefahr ausstrahlt und den Durchbruch nach längerer Durststrecke schaffte. Anna-Lena Tetzlaff glückte ebenfalls ein couragiertes Comeback (Fuß-Bänderriss auskuriert). Weil Rekonvaleszentin Janina Wildner und Rechtsaußen Carolin Hribar (Urlaub) Gewehr bei Fuß bereitstehen, bietet Kiel außer Linksaußen Kim-Berit Wotschke (umgeknickt) den kompletten Kader auf. Da Theresa Schmidt und Anica Huß zurzeit formstark für Furore sorgen, will Michael Schwarz den Favoriten über beide Flügel in die Zange nehmen: „Dank unserer breiten Einwechselbank können wir Bredstedt ein Bein stellen.

 

 

„Nordfriesland Tageblatt vom 27.11.10“

„Bredis“ zu Gast beim Pokal-Überraschungsteam

 

Seit drei Wochen hat der Bredstedter TSV kein Punktspiel mehr bestritten, beim Pokal-Erfolg in Tarp machte sich das Team von Trainer Ralf Johannsen fit für die Auswärtspartie bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen. Die „Krabben“ aus der Landeshauptstadt haben zwar in der Liga noch keine Bäume ausgerissen (Platz zwölf, zwei von drei Heimspielen verloren), am vergangenen Wochenende schafften sie jedoch im Pokal eine Überraschung, als sie den Drittligisten HF HUK (Henstedt-Ulzburg/Kisdorf) mit 21:20 aus dem Rennen warfen. Anwurf ist am Sonntag um 17 Uhr in der Sporthalle am Suchsdorfer Weg in Kronshagen.

 

 

 

Pokalspiel gegen HF HUK / 21.11.10
 

„Segeberger Tageblatt vom 23.11.10“

Bitteres Aus für die HF HUK

20:21 bei Oberligist HSG Holstein Kiel

 

Kreis Segeberg - Die Drittliga-Handballer des SV Henstedt-Ulzburg sind der letzte Kreisver­treter im Landespokal. Die Schützlinge von Trainer Tobias Skerka gewannen bereits in der vergangenen Woche ihr Viertrundenspiel bei der SG Wift Neumünster mit 38:24. Für die Handball­frauen Henstedt-Ulz­burg/Kisdorf war hinge­gen überraschend End­station. Der Drittligist verlor beim Oberligisten HSG Holstein Kiel/ Kronshagen mit 20:21.

 

HSG Holst. Kiel/Kronsh. - HF HUK 21:20 (14:15)

Nach drei Niederlagen in der Liga kassierten die Schützlin­ge von Trainer Jens Molkow nun auch das bittere Aus im Pokal. Nach einer indiskutab­len Leistung, die in nur fünf Treffern in der zweiten Spiel­hälfte gipfelte, musste die HF HUK den aufopferungsvoll kämpfenden Kieler den Vor­tritt lassen. Sieben Holztref­fer hatte Molkow gezählt. Obendrein ließen die Gäste drei Siebenmeter ungenutzt. ,.Das war eine Mischung aus Pleiten, Pech und Pannen", stöhnte der Coach, dessen Team 40 Sekunden vor dem Abpfiff den Treffer von HSG­-Kreisläuferin Caja Lübker zum 21:20 für die Landeshaupt­städterinnen schlucken muss­te.

 

Tore HF Henstedt-­Ulzburg/Kisdorf: Tina Pejic (5), So­phia Herzer (5/1), Jacqueline Galow (2), Svenja Skalnik (2), Leonie Tüngel (2), Julia Müller (2), Natalie Buth­mann, Inga Schlegel (je 1).

 

 

 

„Norderstedter Zeitung vom 23.11.10“

Drittliga-Handballfrauen scheitern in der vierten Runde des Landespokals

Raus ohne Applaus: Die Handballfrauen Henstedt-Ulzburg/Kisdorf (3. Liga) sind mit einer 20:21 (15:14)-Niederlage beim Oberliga-Verein HSG Holstein Kiel/Kronshagen

in der vierten Runde des Landespokals ausgeschieden.

 

Henstedt-Ulzburg - "Das war eine Mischung aus Pleiten, Pech und Pannen", sagte Trainer Jens Molkow, "was wir nach dem Wechsel verworfen haben, geht auf keine Kuhhaut." Die Henstedt-Ulzburgerinnen trafen in der Landeshauptstadt siebenmal Pfosten oder Latte und vergaben zudem drei Siebenmeter und zwei Tempogegenstöße. Ohne Mirlinda Hani und Laura Neu, die privat verhindert waren, fehlte im Angriff die Durchschlagskraft. Die Defensive der Gäste funktionierte recht ordentlich, zumal sich Torfrau Laura Ristau in der zweiten Halbzeit deutlich steigerte.

 

Die Tore der HF Henstedt-Ulzburg/Kisdorf: Tina Pejic (5), Sophia Herzer (5/1), Jaqueline Galow, Svenja Skalnik, Leonie Tüngel, Julia Müller (je 2), Natalie Buthmann, Inga Schlegel (je 1)

 

 

 

„Kieler Nachrichten vom 22.11.10“

„Krabben“ gelingt Pokal-Coup

Holstein Kiel/Kr’hagen – Henstedt-Ulzb./Kisdorf 21:20 (14:15)

 

Kiel - Beim DHB-Pokal Frauen-Wettbewerb auf HVSH-Ebene sind die Handballerinnen des THW Kiel und Preetzer TSV im Achtelfinale gescheitert. Die HSG Holstein Kiel/Kronshagen konnte sich dagegen für das Viertelfinale am 8./9. Januar 2011 qualifizieren.

 

Dramatik pur in Kiel. Holstein lieferte dem Drittligisten eine tolle Abwehrschlacht, so dass der sensationelle Sieg verdient ausfiel. Aus dem Rückraum setzten Annika Just, Anna-Lena Tetzlaff, Jasmin Kaps und Mandy Schrader HUK immer wieder erfolgreich unter Druck. Defensiv wurden zweite Halbzeit fast 80 Prozent der gegnerischen Würfe abgeblockt oder von Keeperin

Marion Albrecht pariert. Trotz doppelter Manndeckung ließ sich keine Spielerin aus der Ruhe bringen. Auf Pass von Anna-Lena Tetzlaff avancierte Kreisläuferin Caja Lübker 40 Sekunden vorm Abpfiff zur gefeierten Pokalheldin. „Eine sehr starke Leistung unserer Mannschaft“, sagte HSG-Assistenztrainer Björn Hamborg.

 

HSG: Albrecht, Immoor, Matalewski – Huber, Huß 3, Just 3, Lang, Lübker 3, Schmidt 2, Schrader 4/2, Tetzlaff 3, Wotschke 1, Kaps 2.

 

 

 

„Kieler Nachrichten vom 20.11.10“

Im Pokal den Handball-Spaß ausleben

Preetz, Holstein und THW gehen ehrgeizig, aber ohne Druck ins Frauen-Achtelfinale

 

Kiel/Preetz - Punktspiele haben für den Preetzer TSV, THW Kiel und die HSG Holstein klar Priorität. Aber auch im DHB-Pokal wollen die Handballerinnen im Achtelfinale auf Landesebene

Auftrumpfen.
 

HSG Holstein – HF Henstedt-Ulz. (morgen, 14.30 Uhr)

Das „Final Four“ bietet für den Kieler Oberligisten als Fernziel genügend Anreize, um beim Gastspiel des Drittligisten über sich hinauszuwachsen. „Wir begrüßen die Änderungen im Pokalmodus und freuen uns auf einen attraktiven Gegner. Gute Gelegenheit, unserem Publikum etwas Besonderes zu bieten“, verspricht HSG-Coach Michael Schwarz. Während er sich ein schon länger geplantes Wellness-Wochenende gönnt, übernimmt Torwarttrainer Björn Hamborg den Job, HUK aus dem Wettbewerb zu werfen. Anna-Lena Tetzlaff steht vor ihrem Comeback.

 
 
 
Punktspiel beim TSV Ellerbek / 14.11.10
 

 

„Hamburger Abendblatt – Pinneberger Ausgabe vom 15.11.10“

Deprimierte Ellerbeker Frauen nach unverhoffter Heimpleite

 

Anastasia Günter war ziemlich bedient. Die Rückraumspielerin, beim Handball-Oberligisten TSV Ellerbek wegen einer leichten Schulterverletzung diesmal nur in der Abwehr eingesetzt, empfand die 21:22 (9:10)-Heimniederlage gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen als besonders bedrückend.

 

Ellerbek - War ja auch kein Wunder, schließlich hatten sich die Ellerbekerinnen ausgerechnet gegen den Tabellenletzten eine nicht einkalkulierte Pleite erlaubt. Trainerin Manuela Henße machte aus ihrer Enttäuschung auch keinen Hehl und verließ bereits wenige Minuten nach Spielende die Harbig-Halle, um der dritten Mannschaft des Vereins in einem Punktspiel in aktiver Mission zur Verfügung zu stehen, zusammen mit Alina Kröger übrigens, die in der Oberliga nach längerer Abwesenheit ihr Comeback feierte und gestern in einer niedrigeren Klasse weitere Spielpraxis sammeln sollte.

 

An diesem Nachmittag ging einfach nichts bei den Ellerbekerinnen, auch wenn es letztlich nur eine knappe Niederlage war. "Wir sind alle sehr frustriert", bekräftigte Anastasia Günter, Tochter von Co-Trainerin Nadja Günter. "Das Spiel nach vorn hat heute nicht funktioniert. Wir sind einfach nicht ins Rollen gekommen, nur mit Einzelaktionen kann man nichts erreichen." Zwei Siebenmeterszenen waren überdies symptomatisch für den Spielverlauf: Kurz vor der Halbzeit bekamen die Gäste einen Strafwurf zugesprochen, den die Kielerinnen zur psychologisch wichtigen 10:9-Führung nutzten. Auf der anderen Seite hatte Verena Oberthaler Sekunden vor dem Ende die große Möglichkeit, per Siebenmeter wenigstens einen Punkt zu sichern, doch sie hatte 40 Sekunden vor Schluss nicht die nötigen Nerven dazu.

 

Bei nun 6:8 Punkten scheint die Oberliga-Saison für die Ellerbekerinnen - zumindest was die Orientierung nach oben angeht - fast schon gelaufen zu sein. Da die Klasse sehr ausgeglichen ist, wird es in den nächsten Wochen ohnehin darauf ankommen, in der Tabelle am Ende nicht sogar noch in den Sog nach unten zu geraten.

 

TSV Ellerbek: Juliane Mohr (1. Halbz.), Daniela Laupichler (2. Halbz.) - Julia Steinberg (9), Verena Oberthaler, Jennifer Jacobs (je 4), Ulrike Lohmeier (2), Maren Lehmhagen, Alina Kröger (je 1).

 

 

 

„Kieler Nachrichten vom 15.11.10“

TSV Ellerbek – HSG Holstein 21:22 (9:10)

 

Wattenbek - Erfolgreiches Wochenende für die Holsteiner Frauen in der Handball-Oberliga HH/SH. Die „Krabben“ von Holstein/Kronshagen und die Zebra-Frauen des THW fischen auswärts Punkte ab, während der TSV Wattenbek zur Mannschaft der Stunde avanciert und mit dem vierten Erfolg in Serie das Punktkonto ausgleicht.

 

Befreiungsschlag für Holstein: Durch einen unterm Strich verdienten Erfolg in Ellerbek gab Kiel die Rote Laterne des Schlusslichts an Herzhorn ab. Hinter der sehr präsenten 6:0-Deckung hielt Torhüterin Marion Albrecht ihren Mitspielerinnen 19 Mal den Rücken frei. Das Umschalten von Abwehr auf Angriff und umgekehrt funktionierte fast perfekt, um schnelle Kombinationen der

Gastgeberinnen zu verhindern. Selbst als die „Krabben“ kurzfristig 17:19 in Rückstand gerieten, behielten alle kühlen Kopf. Leidenschaft pur wurde belohnt. Rechtsaußen Carolin Hribar übernahm mit fünf Treffern viel Verantwortung. Kreisläuferin Alisa Lang avancierte trotz Fingerverletzung in letzter Minute zur Matchwinnerin. „Sebastian Vettel ist Formel-1Weltmeister und wir haben auch gewonnen. Was will man mehr“, kommentierte Trainer Michael Schwarz den Triumph.

 

Holstein: Albrecht, Immoor, Matalewski – Hribar (5), Huber (2), Huß, Just (2), Lang (6), Lübker (2), Beke Reimers, Schmidt, Schrader (3/2), Kaps (2), Johannsen.

 

 

 

„Pinneberger Tageblatt vom 15.11.10“

Mal wieder das eine Tor: Ellerbeks Handball-Damen unglücklich

 

ELLERBEK - Vor dem Schlusspfiff die Halle verlassen, weil die Partie schon entschieden ist? Im Fall der Handballerinnen des TSV Ellerbek in der bisherigen Saison keine gute Idee, immerhin endeten drei von sieben Begegnungen mit nur einem Treffer Unterschied. Eingeschlossen auch das Zusammentreffen mit der HSG Holstein Kiel / Kronshagen, die sich mit 22:21 (10:9) gegen die gastgebenden Ellerbekerinnen durchsetzte.

"Heute hat das Team gewonnen, das die wenigsten Fehler begangen hat", sprach TSV-Co-Trainerin Nadja Günter eines der Mankos an. Zu nachlässig im Abschluss und in der Abwehr zuhauf Lücken bietend: Der TSV Ellerbek wirkte nicht wie auf dem Leistungszenit. Selbst die Einwechslung Henßes nach 23 Minuten brachte keinen frischen Wind, zumal die spielende Trainerin vier Minuten später mit einer Zwei-Minuten-Strafe wieder das Feld räumen musste.

Nach der Halbzeitpause bot sich spielerisch nichts Neues. Kein Team setzte sich mit mehr als zwei Treffern ab. Als Ellerbek diese beim Stand von 17:15 als Polster verzeichnen konnte, brachte man sich selbst um den Lohn. Eine zweifache Unterzahl (55. Minute) und ein an den Pfosten gesetzter Siebenmeter von Verena Oberthaler (letzte Minute) ließen den knappen Vorsprung der Landeshauptstädterinnen weiterhin von Bestand lassen.

 

TSV Ellerbek: Laupichler, Mohr - Steinberg (9), Oberthaler (4/3), Jacobs (4), Lehmhagen (1), Lohmeier (2), Kröger (1)

 

 

 

„Kieler Nachrichten vom 13.11.10“

„Krabben“ auf schwierigem Terrain

Für die HSG Holstein hängen die Trauben in Ellerbek sehr hoch

 

Vor dem achten Spieltag der Oberliga HH/SH der Frauen trennt sich allmählich die Spreu vom Weizen. Für alle Kieler Handballerinnen gilt es, wichtige Punkte einzufahren. Der THW tritt beim Top-Favoriten SC Alstertal (2.) an, während Schlusslicht HSG Holstein in Ellerbek (6.) zwei Zähler aufgabeln will.

 

TSV Ellerbek – HSG Holstein (Sonnt., 16 Uhr)

Intern gibt es von einer Krise unter den „Krabben“ keine Spur, doch nun droht der nächste Ellerbeker Rundschlag. „Klar haben alle den Ernst unserer Lage erkannt“, beteuert Coach Michael Schwarz, dass beim Tabellenletzten niemand zur Tagesordnung übergeht. „Auch wenn wir keine Profis sind, sondern nur Spaß am Handball haben wollen.“ Kratzen und Hauen entsprechen

zwar kaum der „Krabben“-Mentalität, aber im harten Abstiegskampf nützt taktische oder technische Raffinesse wenig. Die HSG kassiert kaum Zeitstrafen. Mehr körperliche Gegenwehr

bleibt Grundvoraussetzung, sonst sieht man wieder hilflos aus. Deshalb will Anna-Lena Tetzlaff trotz gerade erst verheiltem Bänderriss am Fuß auf die Zähne beißen. Das Comeback von Janina Wildner lässt wahrscheinlich noch auf sich warten. Sie hält dem Team von der Tribüne aus die Treue. Kim-Berit Wotschke brach das Training wegen ihrer Hand-Verletzung erneut ab.

 

 

 

„Hamburger Abendblatt – Pinneberger Ausgabe vom 12.11.10“

TSV-Frauen wollen Kontakt zur Spitze herstellen

Sie stehen am Scheideweg, jetzt wird sich für die Handballfrauen des TSV Ellerbek entscheiden, wohin es für die Mannschaft in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein geht.

 

Ellerbek - Bei einem Heimsieg am Sonntag (16 Uhr, Harbig-Halle) gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen könnten die Ellerbekerinnen (6:6 Punkte) der Spitzengruppe wieder ein Stück näher kommen, bei einem Remis oder bei einer Niederlage ist erst einmal wieder Tristesse im unteren Tabellendrittel angesagt. Der Punktestand des Tabellenletzten aus Kiel (4:10) zeigt schon, wie dicht die Klubs leistungsmäßig beieinander liegen - es kann in der Tat jeder jeden schlagen. Zum Beispiel besiegten die kommenden Gäste des TSV den MTV Herzhorn kürzlich mit vier Toren (26:22), dagegen gewannen die Schützlinge von Manuela Henße gegen denselben Gegner zuletzt "nur" mit 24:23. Die Trainerin kann im Wesentlichen aus dem Vollen schöpfen, nachdem Alina Kröger nach ihrer Weltreise in den Kader zurückgekehrt ist. Zudem stehen mit Juliane Mohr, Daniela Laupichler und Katharina Glamann jetzt drei Torhüterinnen zur Verfügung.

 

 

 

„Pinneberger Tageblatt vom 12.11.10“

TSV Ellerbek jeweils gegen das Kellerkind

 

ELLERBEK - Beim weiblichen Pendant der Ellerbeker Handballabteilung fehlt ein Name auf den Spielbericht seit Wochen: Anastasia Günter. Eine hartnäckige Schulterverletzung lässt die Tochter von Co-Trainerin Nadja Günter seit sechs Wochen pausieren.

Im Heimspiel am Sonntag um 16 Uhr gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen könnte Günter, bei äußerster Not, am Mann aber kurzzeitig in der Abwehr zu Zuge kommen. "Informationen über die Kieler liegen mir nicht im Detail vor, aber die werden sich sowieso nach unserem Spiel richten müssen", gibt sich Trainerin Manuela Henße selbstbewusst, fügt aber an: "Deren letzter Tabellenplatz sagt gar nichts über ihre Spielstärke aus."

 

 
 
Punktspiel gegen Ahrensburger TSV / 6.11.10
 

„Ahrensburger Zeitung vom 9.11.10“

Aggressive Abwehr ist der Schlüssel zum Erfolg

Ahrensburgs Handball-Frauen gewinnen 30:22 gegen die HSG Kiel/Kronshagen

 

Ahrensburg - Die Formkurve der Handball-Frauen des Ahrensburger TSV zeigt weiter nach oben. Das 30:22 (14:10) beim neuen Oberliga-Schlusslicht HSG Holstein Kiel/Kronshagen war für die Mannschaft von Trainerin Kathrin Herzberg der dritte Sieg in den vergangenen vier Partien.

 

Der Schlüssel zum Erfolg lag einmal mehr in der aggressiven Abwehr, wobei die Gegenspielerinnen früh angegriffen wurden. "Unsere Defensiv-Leistung war wirklich stark", sagte Herzberg, die Torfrau Lena Teufel aus dem Team heraushob. "Ihre Paraden, vor allem bei Gegenstößen von Kiel in der Anfangsphase, waren super - aber so kennen wir sie ja." Nach einer ausgeglichenen ersten Viertelstunde setzten sich die Gäste bis auf vier Treffer ab - auch, weil von den vier Rückraumspielerinnen Carolin Fischer (7/5 Tore), Lena David (5), Maren Franke (4) und Ilka Bernhardt (3) deutlich mehr Torgefahr ausging als in den vorherigen Spielen.

 

Herzberg: "Auch spielerisch haben wir uns gesteigert. Ich denke, man kann sagen, dass wir mit Kopf gespielt haben." Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Stormarnerinnen das Tempo und kassierten zwischen der 31. und 50. Minute gerade einmal sechs Gegentreffer. Dass die Ahrensburgerinnen dann aber in der Deckung die Zügel ein wenig schleifen ließen, missfiel Herzberg: "Wir hätten noch deutlicher gewinnen müssen."

 

Die Ahrensburgerinnen verbesserten sich in der Tabelle vom achten auf den sechsten Rang, haben aber wie der auf Rang zwei liegende SC Alstertal-Langenhorn auch acht Punkte auf der Habenseite. Mit 174 Toren aus sieben Partien stellen die Schlossstädterinnen aktuell die zweitbeste Offensive der Liga.

 

Nächster Gegner ist am Sonntag (15 Uhr, Heimgartenhalle) der Tabellenvierte HSG Tarp-Wanderup. ATSV-Neuzugang Melanie Schlüter wird dann gegen ihren früheren Verein ebenso wie Martin Müller, der sich künftig als Physiotherapeut um die Spielerinnen kümmert, erstmals auf der Bank Platz nehmen. Ob Rückraumakteurin Katja Schomburg (nach Achillessehnenproblemen) dann schon wieder einsatzfähig ist, steht noch nicht fest. Torfrau Lisa Schier (nach Indien-Rundreise) kehrt dagegen definitiv ins Team zurück.

 

Die weiteren Tore für den Ahrensburger TSV erzielten: Janicke Bielfeldt (4), Sina Jäger, Nadine Grunwald (je 2), Julia Nikoleit, Bianca Schuster und Nele Oosting (je 1).

 

 

 

„Stormarner Tageblatt vom 9.11.10“

ATSV klettert auf Rang sechs

Ahrensburgerinnen feiern beim 30:22 über HSG Holstein Kiel zweiten Sieg in Folge

 

Ahrensburg - Gerade einmal zwei Wochen ist es her, da standen die Oberliga-Handballerinnen des Ahrensburger TSV auf dem vorletzten Tabellenplatz. Nach dem Heimsieg gegen Herzhorn vor einer Woche gewann das Team von Trainerin Kathrin Herzberg nun auch auswärts bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen deutlich mit 30:22 (14:10) und machte damit in der Tabelle einen Satz nach vorne auf Rang sechs.

 

Herzbergs Dank ging wieder nicht nur an ihre Mannschaft, sondern auch an die mitgereisten Fans: „Sie haben 60 Minuten lang gesungen, das war toll. Der Trainer des Gegners kam schon vor dem Spiel zu mir und hat sich geärgert, dass die Partie für seine Mannschaft wohl wie ein Auswärtsspiel werden würde.“

 

Unter den Anfeuerungsrufen des ATSV-Anhangs taten sich die Schlossstädterinnen anfangs allerdings schwer und liefen einem 2:4-Rückstand hinterher. „Wir hatten mit einer etwas defensiveren Abwehr angefangen, aber das können die Mädels halt nicht“, so Herzberg, die ihr Team fortan wieder offensiver agieren ließ. Mit Erfolg: Über 6:5 und 8:6 erspielten sich die Gäste eine 10:7-Führung, auch weil Lena Teufel im ATSV-Kasten einige sehenswerte Paraden ablieferte. Zur Pause führten die Ahrensburgerinnen mit vier Treffern, was jedoch bei Herzberg noch nicht für Entspannung sorgte. „Zu dem Zeitpunkt habe ich selbst noch nicht so richtig an den Erfolg geglaubt.“

 

Zwei schnelle Tore der Schlossstädterinnen nach dem Wechsel zum 16:10 führten dann zur bislang schnellsten Auszeit eines gegnerischen Trainers in der bisherigen Saison nach bereits 1:35 Minuten. Doch auch das Timeout brachte keine Besserung mehr für die HSG. Bis zur 50. Minute kassierte der ATSV lediglich sechs Gegentreffer und enteilte bis auf 26:16. „Dann wurden wir etwas luschig“, ärgerte sich Herzberg schließlich noch darüber, dass ihre Schützlinge dem Gegner am Ende etwas Ergebniskosmetik gestatteten.

 

Dennoch überwog bei der Übungsleiterin die Freude über den deutlichen Sieg. „30 Tore, die meisten davon aus dem regulären Spiel, sind eine schöne Sache“, so Herzberg, die auch noch ein Extralob für Spielmacherin Maren Franke loswerden wollte. „Sie steigert sich langsam, die Tendenz zeigt eindeutig nach oben.“

 

Auch wenn in der Liga alle Mannschaften nach wie vor eng beieinander stehen und den Zweiten vom Letzten nur vier Punkte trennen, sorgt der Blick auf die Tabelle nun wieder für glücklichere Gesichter auf Seiten des ATSV. Und mit einem Sieg gegen die punktgleiche HSG Tarp-Wanderup (beide 8:6) am kommenden Sonntag (15 Uhr Heimgartenhalle), kann der ATSV einen weiteren Sprung nach vorne machen.

 

Aufstellung Ahrensburg: Lena Teufel – Carolin Fischer (7/5), Lena David (5), Janicke Bielfeldt, Maren Franke (je 4), Ilka Bernhardt (3), Sina Jaeger, Nadine Grunwald (je 2), Julia Nikoleit, Bianca Schuster, Nele Oosting (je 1), Lara Schlizio

 

 

 

„Kieler Nachrichten vom 8.11.10“

Holstein kassierte deftige Niederlage

 

Neumünster - Pleiten, Pech und Pannen prägten den siebten Spieltag in der Oberliga HH/SH sowohl für die Frauen-Teams THW Kiel und HSG Holstein als auch die Männer-Mannschaften SG Wift oder TSV Altenholz II. Die Ausnahme: Die Handballerinnen des TSV Wattenbek rollen das Feld von hinten auf.

 

HSG Holstein – Ahrensburger TSV 22:30 (10:14)

Vom Verletzungspech arg gebeutelte „Krabben“ wirken psychisch angeknackst, denn die dritte Niederlage in Serie gegen einen weiteren Gegner mutmaßlich auf Augenhöhe im Abstiegskampf blieb absolut gerechtfertigt. Dabei schien anfänglich sogar noch eine Kieler Trotzreaktion möglich. Holstein verpasste es bloß, höher als 4:2 (8.) zu führen, weil Mandy Schrader (2x), Annika Just

und Jasmin Kaps per Siebenmeter scheiterten sowie ähnlich klare Chancen frei vorm ATSV-Tor zu selten genutzt wurden. Hart aber fair verschafften sich routinierte Ahrensburgerinnen

körperbetont Respekt, um das Spiel zu kippen, da die HSG-Talente selbst aus Überzahlsituationen kaum Kapital schlagen konnten. Nur Nele Johannsen schwamm sich, ins kalte Wasser geworfen, fast ohne Fehlversuch frei. „Jetzt wird es natürlich eng“, sagte Trainer Michael Schwarz, der nach dem Sturz ans Tabellenende Seelenmassage betreiben muss.

 

Holstein: Albrecht, Immoor, Matalewski – Hribar (3), Huber (2), Huß, Just (2), Lang, Lübker (1), Schmidt, Schrader (3), Kaps (2), Johannsen (8/6), Meenke (1).

 

 

 

„Kieler Nachrichten vom 6.11.10“

 „Krabben“ setzen auf die Zuschauer

Holstein von Verletzungen gebeutelt

 

In der Frauen-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein kann offensichtlich jedes Handball-Team fast jeden Gegner schlagen. Schlusslicht TSV Wattenbek trennen vom Tabellenvierten HSG Tarp-Wanderup gerade einmal zwei Punkte. Statt dort zu verlieren, will THW Kiel wieder selbst gewinnen, während Lokalrivale HSG Holstein Kiel/Kronshagen allen Widrigkeiten zum Trotz einen Heimsieg gegen den Ahrensburger TSV am siebten Saison-Spieltag anstrebt.

 

HSG Holstein – Ahrensburger TSV (heute, 19 Uhr)

Fußball spielen, sollte Handballerinnen verboten werden, denn für Holstein reißen die Hiobsbotschaften kaum ab. Nach Janina Wildner knickte unter der Woche Anna-Lena Tetzlaff mit dem Knöchel um und fällt mit Bänderriss ähnlich lange aus. „Defensiv meine beiden besten Spielerinnen. Bei so viel Mega-Verletzungspech verliert man langsam die Lust“, vermeldet HSG-Coach Michael Schwarz große personelle Probleme. Auf Linksaußen klafft eine weitere Lücke im Kieler Kader, denn Kim-Berit Wotschke (Sehnenscheiden-Entzündung) und Beke Reimers (Nierenbecken-Entzündung) gilt es zu ersetzen. „Das Publikum muss als achter Mann helfen, dass der Funke überspringt“, richtet Michael Schwarz einen Appell an alle Zuschauer zur lautstarken

Unterstützung.

 

 

 

Stormarner Tageblatt / 5.11.10

Herzberg: „Die Abwehr entscheidet“

Ahrensburg reist nach Kronshagen

 

Ahrensburg – Nach dem 21:19-Erfolg gegen den MTV Herzhorn sieht die Lage für die Handballerinnen des Ahrensburger TSV in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein schon wieder wesentlich rosiger aus. Mit 6:6 Punkten findet sich das Team von Trainerin Kathrin Herzberg derzeit auf Platz acht der Tabelle wieder und kann mit einem Sieg morgen (19 Uhr, Sporthalle Kronshagen) bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen (12., 4:8) einen weiteren Schritt nach vorne machen. „Die Abwehr entscheidet“, sagt Herzberg, die ansonsten nicht viele Informationen über den Gegner hat. „Ich kenne das Team nicht, wir lassen das auf uns zukommen.“

Lediglich zwei Siege kann der Deutsche Meister von 1971 bisher aufweisen und steht damit momentan auf einem Abstiegsplatz. Mit Dörte Paul (HSG Kropp-Tetenhusen) und Nelly Thümer (TSV Altenholz) haben die „Krabben“ vor Saisonbeginn noch ganz kurzfristig zwei Leistungsträgerinnen verloren und vertrauen deshalb notgedrungen auf eine sehr junge Truppe mit mehreren A-Jugendspielerinnen oder Akteurinnen, die gerade erst aus der Jugend gekommen sind.

Erneut fehlen wird dem Ahrensburger TSV Torhüterin Lisa Schier (Urlaub). Ansonsten stehen Herzberg alle Spielerinnen zur Verfügung. Nicht nur aus diesem Grund ist die Übungsleiterin recht zuversichtlich, am Ende beide Punkte von der Förde entführen zu können.

Im Bus nach Kronshagen sind noch Plätze für Anhänger der Schlossstädterinnen frei. Wie bereits bei der Auswärtspartie in Fockbek können Fans für einen Unkostenbeitrag in Höhe von 5 Euro mitfahren. Für Freigetränke ist gesorgt. Abfahrt ist um 15.45 Uhr. Interessenten können sich bei Carolin Fischer unter der Nummer 0176/62161961 melden.

 
 
 
Punktspiel bei HSG Tarp-Wanderup / 30.10.10
 

„Kieler Nachrichten vom 1.11.10“

HSG Tarp-Wanderup – HSG Holstein 25:23 (12:11)

 

Wegen der 1:7-Tiefschlafphase bis zur zehnten Minute wollten viele mitgereiste Holstein-Fans fast schon zurück nach Hause fahren, doch während seiner Auszeit appellierte HSGCoach

Michael Schwarz ans Ehrgefühl. Fortan waren plötzlich aufopferungsvoll kämpfende „Krabben“ kaum mehr wiederzuerkennen und starteten eine atemberaubende Aufholjagd – vor allem über ihre linke Angriffsseite mit Flügelflitzerin Johanna Huber und Anna-Lena Tetzlaff im Rückraum. Bloß defensiv bekam niemand Tarps reaktivierte Kreisläuferin Tanja Heckel in den Griff. Weil

die sonst gute Carolin Hribar kurz vorm Abpfiff von Rechtsaußen nur den Pfosten (58.) traf, nahm das Unheil seinen Lauf. „Manchmal entscheiden eben Nuancen über Sieg oder Niederlage. Eigentlich hatte es keine Mannschaft verdient zu verlieren. Trotzdem fahren wir jetzt erhobenen Hauptes heim, auch wenn mein junges Team noch Lehrgeld zahlt“, tröstete Michael Schwarz.

 

Holstein: Albrecht, Immoor, Matalewski – Hribar (3), Huber (5), Just, Lang, Lübker (1), Schmidt (1), Schrader (4/1), Tetzlaff (6), Kaps (1), Johannsen (2), Meenke.

 

 

 

„Flensburger Tageblatt vom 1.11.10“

Tarps Heimserie hält: 25:23-Erfolg gegen Kiel

 

TARP - Die Tarper Handball-Frauen bleiben ihrer Linie treu. Nach dem schwachen Auftritt in Herzhorn gelang in eigener Halle Wiedergutmachung. So schaffte die HSG Tarp-Wanderup gegen die HSG Holstein Kiel/ Kronshagen ein umkämpftes, aber verdientes 25:23 (12:11) und kletterte in der Oberliga Hamburg/SH gehörig nach oben. „Das Spiel hat ganz schön Nerven gekostet. Aber wir haben diesmal kämpferisch über die gesamte Spielzeit überzeugt, auch wenn wir spielerisch Durststrecken hatten“, so Trainerin Anette Hesse.

 

Tarp-Wanderup musste erneut auf einige Spielerinnen verzichten, legte aber einen Bilderbuch-Start zum 7:1 (7.) hin, wobei Janine Hansen fünf Mal in Folge traf. Kiel nahm eine Auszeit und damit Tarp den Wind aus den Segeln. „Danach lief bei uns gar nichts mehr zusammen. Im Angriff war es nur noch Stückwerk“, wunderte sich Hesse. Kiel kam Tor um Tor auf 11:12 bis zur Pause heran.

 

In der zweiten Halbzeit zeigten die Treene-Handballerinnen in der Abwehr einen großen Kampf. Tanja Heckel, Leihgabe aus der zweiten Mannschaft, stopfte immer wieder Lücken und sorgte für die nötige Sicherheit. Im Angriff kam der HSG Tarp-Wanderup ihre Vielseitigkeit zu Gute. „Wir haben zwar einen kleinen Kader, doch dafür sind alle Spielerinnen variabel einsetzbar. Kiel konnte sich nicht auf uns einstellen“, erklärte Anette Hesse das Erfolgsrezept, das am Ende zum Sieg führte.

 

HSG Tarp-Wanderup: Callsen-Bracker - C. Hansen (4), Lucht (4/1), Lorenzen, Petersen (1), Lilienthal, Jacobsen (1), J. Hansen (8/4), Heyck-Schäfer (2), Luth, Heckel (2).

 

 

 

„Kieler Nachrichten vom 30.10.10“

HSG Holstein will bei der HSG Tarp-Wanderup die gegen die „Zebras“ erlittene Schlappe vergessen machen.

HSG Tarp-Wanderup – HSG HolKro (Sbd., 17 Uhr)

 

Mit hängenden Köpfen schlichen die „Krabben“ nach der Klatsche gegen den THW vom Parkett. Beim Training hellten sich fast alle Gesichter wieder auf. „Hätten wir so im Derby Vollgas gegeben, wäre ich froh gewesen“, sagte HSG-Coach Michael Schwarz. Neben Janina Wildner (Fuß-Bänderriss) fällt auch noch Flügelflitzerin Kim-Berit Wotschke wegen einer Hand-Verletzung aus. „Janina fehlt natürlich an allen Ecken und Enden. Sie ist nicht nur Kapitänin, sondern auch das Herzstück unserer jungen Truppe“, betont Michael Schwarz. Offensiv soll Anna-Lena Tetzlaff das Manko als große Motivatorin kompensieren. Defensiv teilen sich beide Kreisläuferinnen, Alisa Lang und Caja Lübker, die Aufgaben. Weil Wanderup und Holstein oft wie Wundertüten wirken, darf man gespannt sein, welche Überraschungen im direkten Vergleich stecken.

 

 

„Flensborg AVIS vom 29.10.10“

Tarp ist gefordert

 

Für den dritten Nordvertreter, die HSG Tarp-Wanderup, geht es darum möglichst im Mittelfeld zu bleiben. Die Tabelle zeigt, dass es zwischen Mittelfeld und Abstiegszone ganz eng wird. Nicht weniger als neun Teams weisen vier Pluspunkte auf. Das gilt auch für die HSG TaWa und Gegner HSG Holstein Kiel/Kronshagen (Sonnabend 17 Uhr, Treenehalle). TaWa-Trainerin Anette Hesse darf aber ruhig optimistisch sein, denn beide Heimspiele gegen Altona (26:18) und Fockbek (40:26) wurden sicher gewonnen.

 

 

 

Punktspiel beim THW Kiel / 23.10.10
 
„Kieler Nachrichten vom 25.10.10“
Heiße „Zebras“ – fade „Krabben“

THW Kiel – HSG Holstein 25:16 (8:7)

 

THW ist augenblicklich klar die Nummer eins in Kiel. Im Stadtderby wurde Lokalrivale Holstein zweite Halbzeit sogar deklassiert. Bis dahin bekamen fast 150 Zuschauer eine sehr zerfahrene

Partie mit beidseitig erstaunlich vielen technischen Defiziten geboten, in dem eher die Deckungsarbeit dominierte. Erst nach der Pause legten alle „Zebra“-Damen ihre Nervosität ab. Statt Fehler „en masse“ gab es plötzlich Rasse und Klasse, während mutlose „Krabben“ den Beweis ähnlicher Spiel-Kultur sowie Leidenschaft schuldig blieben.

 

Angetrieben von Regisseurin Bianca Ach und gestützt auf 18 prächtige Paraden, darunter gleich drei abgewehrte Siebenmeter, der erneut starken Inga Siedenburg zwischen den Pfosten,

preschte das Team von Trainer Michael Fischer wie im Rausch davon: „Da klappte es bei uns taktisch und tempomäßig tatsächlich perfekt.“ Flügelflitzerin Anne Hild trumpfte links treffsicher

wie ein Derwisch auf, und Hanna Hell verwandelte beim couragierten Comeback nach längerer Rekonvaleszenz ebenfalls dank toller Tore die brodelnde Halle in einen Hexenkessel.

 

Dagegen stürzte Holstein in dem Prestigeduell binnen weniger Minuten vom Himmel in die Handball-Hölle. „Ich habe heute leider nur ein Team gesehen, das im Derby wirklich heiß war“, gratulierte HSG-Coach Michael Schwarz als Erster fair zum Sieg. Seine arg enttäuschende Truppe konnte lediglich sporadisch durch gute Einzelaktionen von Alisa Lang, Anna-Lena Tetzlaff, Mandy Schrader oder Caja Lübker halbwegs Paroli bieten. Unterm Strich jedoch zu wenig, im Kampf um die Nummer eins in Kiel.

 

THW: Pulwitt, Siedenburg – Ach (3), Flach (2), Hell (2), Hild (5), Kiener, Krischewski (3), Petermann (2), Scherner (3), Schultz (3), Skrzypczak, Steffen (2/1), Weber.

HSG Holstein: Albrecht, Matalewski – Hribar (1), Huber, Huß (1), Just, Lang (3), Lübker (2), Schmidt, Schrader (3), Tetzlaff (4), Kaps (2), Johannsen, Wotschke.

 

 
 
„Kieler Nachrichten vom 23.10.10“

Derby in der Frauen-Oberliga

 

Im Kampf um den Klassenerhalt in der Frauen-Oberliga HH/SH liegen die Handball-Teams des THW und von HSG Holstein im Saisonverlauf bis dato gut auf Kurs. Wer sich als aktuelle Kieler Nummer eins fühlen darf, entscheidet heute das Stadtduell (17 Uhr, Helmut-Wriedt-Halle).

 

„Für mich besitzt so etwas eher statistischen Wert. Letztes Jahr wurden die Punkte dank Sieg und Niederlage geteilt“, stapelt THW-Coach Michael Fischer trotz traditioneller Brisanz ein bisschen zu tief. Vielleicht, weil während der Herbstferien drei Wochen lang in punkto Vorbereitung viele Wünsche unerfüllt blieben. „Es war wie verhext. Teilweise konnten nur sechs Spielerinnen wegen Verletzung, Urlaub oder Studien-Exkursion trainieren. Das habe ich zwar noch nie erlebt, aber jetzt treten wir frohen Mutes an.“ Julia Kiener und Jana Schultz sind weiter krank geschrieben.

Manya Petermann kurierte derweil ihre Lungenentzündung aus. Ob bei Samira Krischewski eine Uni-Pilgerfahrt zum Jakobsweg für den Oberschenkel (Zerrung) die Wunderheilung bewirkte, bleibt offen. Auch Joana Linke laboriert an ähnlichen Problemen mit der Wade.

 

Heimvorteil für die „Zebra“-Damen hin oder her, wegen solch gravierender Personalsorgen gelten hoch motivierte „Krabben“ als leicht favorisiert. Schon erstaunlich, wie Holstein selbst namhafte Abgänge von Nelly Thümer oder Dörte Paul durch Mandy Schrader, Caja Lübker und Alisa Lang bisher bestens kompensierte. Annika Just knüpfte leistungsmäßig nahtlos an, wo sie vor ihrer Babypause aufhörte. Stammtorhüterin Marion Albrecht liebäugelt sogar nach auskurierter, komplizierter Fingerfraktur mit dem Comeback. Gleichwohl steigt nun intern die Spannung. „Wir freuen uns auf das Derby, kennen den Gegner gut. Klar ist die Rivalität groß genug, dass alle Freundschaften für 60 Minuten ruhen“, kündigt HSG-Trainer Michael Schwarz an.

 
 
 
Punktspiel gegen MTV Herzhorn / 3.10.10
 
„Kieler Nachrichten vom 4.10.10“

Holstein kochte Herzhorn ab

HSG Holstein – MTV Herzhorn 26:22 (12:10)

 

Altenholz - Fast rabenschwarzer vierter Spieltag in der Handball Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein für die Teams aus der Region Kiel: Für TSV Altenholz II sowie TSV Wattenbek ist aufgrund einer anhaltenden Negativserie ihr klassischer Saison-Fehlstart nunmehr perfekt. Auch SG Wift und THW Kiel kassierten ernüchternde Heimniederlagen. HSG Holstein Kiel/Kronshagen blieb allein als einziger kleiner Lichtblick erfolgreich.

 

Mit dem zweiten Sieg in Serie warf Holstein den als Favoriten hoch gelobten MTV Herzhorn in eine tiefe Krise. Vor allem aus ihrem sehr torgefährlichen Rückraum setzten couragierte Kielerinnen den schon spürbar angeschlagenen Gegner unter Druck. Mandy Schrader und Anna-Lena Tetzlaff erzielten aus beiden Halbpositionen zusammen 16 Volltreffer. Da auch Kreisläuferin Caja Lübker als talentierte A-Jugendliche 60 Minuten lang ohne Leistungsabfall defensiv wie offensiv rackerte und etliche Siebenmeter

rausholte, dürfte HSG-Trainer Michael Schwarz frohlocken: „Unsere positive Entwicklung ist für das junge Team enorm wichtig. Jetzt arbeiten wir trotz dreiwöchiger Herbstferien fleißig weiter und fiebern dem Kieler Kultderby gegen THW entgegen.“

 

Holstein: Immoor, Matalewski – Hribar (1), Huber (1), Huß, Just (1/1), Lübker (1), Beke Reimers, Schmidt (1), Schrader (11/4), Tetzlaff (5), Wildner (2/1), Kaps (3), Johannsen.

 

 
 

„Norddeutsche Rundschau vom 4.10.10“

Seefeldt-Team verlor trotz guter Leistung

 

HERZHORN - Erneut gab es für die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn eine Niederlage. Sie waren am Sonntagnachmittag zu Gast bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen und unterlagen dort mit 22:26 (10:12).

 

Dennoch zeigte sich nach der Partie Trainer Kai Seefeld nicht unzufrieden. „Vom Niveau her war die Leistung in Ordnung, hätten wir die vergangenen Wochen so gespielt, hätten wir die Begegnungen locker gewonnen. Doch in Anbetracht der Personallage ist zur Zeit einfach nicht mehr möglich“, so der Coach. Die Herzhornerinnen waren lediglich mit einer Auswechselspielerin angereist und das machte sich bemerkbar. Die Mannschaft hofft nun auf die Zeit nach den Herbstferien, denn dann soll sich die personelle Lage deutlich bessern, zumal auch Gesche Seebandt wieder dabei sein wird. Die Begegnung in Kiel begann recht ausgeglichen, obwohl die Seefeld-Schützlinge von Beginn an große Probleme mit der Kielerin Annalena Tetzlaff hatten, die immer wieder zu Torerfolgen kam.

 

Doch die Blau-Gelben spielten im Angriff stark und agierten beweglich und so war die Partie bis zum 4:4 in der 12. Minute völlig offen. Dann jedoch kam es zu einem kleinen Einbruch und die Gastgeberinnen setzten sich bis zur 20. Minute auf 9:5 ab. In dieser Phase tat sich immer wieder Manny Schrader hervor, die sowohl im rechten Rückraum für Gefahr sorgte, als auch über den Gegenstoß nicht zu bremsen war. Erst als Svetlana Frizler und Janna Wilcke ebenfalls über Tempo zu Treffern kamen und auf 7:9 verkürzten, sah die Bilanz wieder etwas besser aus.

 

Und es lief nun gut bei den Blau-Gelben. Mit einer soliden Abwehrleistung erkämpften sie sich ein ums andere Mal den Ball und hatten dann auch vorne gute Chancen und kurz vor der Pause verkürzte Maike Langenberg sogar auf 10:11. Sekunden vor dem Pausenpfiff fiel jedoch noch das 12:10 für die Kielerinnen.

Und diesem Rückstand lief man nach der Halbzeit hinterher. Doch nicht nur das: Die HSG fand wesentlich besser in die Partie zurück und setzte sich in der 40. Minute auf 18:14 ab. Im Anschluss nahmen die Herzhornerinnen mit Schrader und Tetzlaff zwei gegnerische Spielerinnen in kurze Deckung und mit dieser Maßnahme setzten sie die Gastgeberinnen deutlich unter Druck. Schnell verkürzten sie auf 18:20 und hatten dann die Riesenchance, mit einem Strafwurf bis auf einen Treffer heran zu kommen. Doch Maike Langenberg traf nur den Pfosten und Kiel bekam wieder Oberwasser.

 

Zudem nahmen die Kielerinnen jetzt Maike Langenberg in kurze Deckung und die Seefeld-Schützlinge brauchten einige Angriffe, um sich auf die veränderte Situation einzustellen. Die Gastgeberinnen zogen auf 22:18 davon und hatten damit ihre Gegnerinnen endgültig „geknackt“. Denen fehlte es ein wenig an Alternativen im Rückraum und so machten sie den Rückstand nicht mehr wett. Bis zum Schluss gelang es nicht mehr, entscheidend zu verkürzen und sie unterlagen mit 22:26 Toren.

 

MTV Herzhorn: Marion Demant, Mareike Struck – Janna Wilcke 2, Jana Hesse 1, Elina Hesse 3, Maike Langenberg 7 (2), Andrea Lorenzen 3, Svetlana Frizler 1, Christina Hinrichs 5

 
 
 
„Kieler Nachrichten vom 2.10.10“

HSG Holstein mit Debütantin Johannsen

HSG Holstein – Herzhorn (morgen, 17 Uhr, Suchsdorfer Weg)

 

Mit Auswärtssiegen betrieben die Kieler Handballerinnen der Oberliga HH/SH zuletzt Werbung in eigener Sache. Solch schöne Erfolge gilt es für THW und HSG Holstein nun am vierten Spieltag dank des Heimvorteils zu vergolden.

 

Den flotten Schwung des ersten Saison-Triumphes möchten die „Krabben“ nun ins Spiel gegen MTV Herzhorn mitnehmen und bestätigen. „Für mein junges Team war

das Erfolgserlebnis in Fockbek sehr wichtig“, bestätigt Chefcoach Michael Schwarz gewachsenes Vertrauen in eigene Stärken. Dort gilt es leistungsmäßig anzuknüpfen,

zumal beim Top-Favoriten nach zwei kaum einkalkulierten Niederlagen der Lack schon etwas abblättert.

 

Holstein präsentiert den Fans einen weiteren Neuzugang. Nele Johannsen kommt vom TSV Nord Harrislee, spielte in der A-Jugend Regionalligaund entschied sich für Kiel,

anstelle Wattenbek. „Nele passt wie die Faust aufs Auge zu uns und wird uns zukünftig auf alle Fälle weiterhelfen“, lobt Michael Schwarz das 19-jährige Rückraum-Talent

und prophezeit ein ähnlich gutes Debüt wie vor Wochenfrist von Mandy Schrader. „Ich freue mich drauf und zu Hause sind wir ohnehin nie chancenlos.“

 
 
 
„Norddeutsche Rundschau vom 2.10.10“

„Spiel gewinnt, wer weniger Fehler macht“

Herzhorns Oberliga-Handballerinnen gastieren morgen in Kronshagen

 

Herzhorn - Wieder in die Erfolgsspur zurückfinden wollen am Sonntag (Anpfiff 17 Uhr) die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn. Gastgeber für das Team von Trainer Kai Seefeldt ist in der Sporthalle Kronshagen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen.

 

Nach zwei Auftaktniederlagen bei der SG Hamburg Nord (18:25) und gegen den Lauenburger SV (19:22) gelang den Kieler „Krabben“ von Trainer Michael Schwarz bei der HSG Fockbek/Nübbel mit 26:23 zuletzt der erste Saisonerfolg. Im körperbetonten und schnellen Duell konnte Holstein voll überzeugen. Zur hochklassigen ersten Halbzeit ließen die „Krabben“ dank sehr sattelfester 6:0-Deckung neben dem starken Keeperinnen-Gespann Julia Immoor/Yvonne Matalewski gerade mal acht Gegentore zu. Diese Sicherheit übertrug sich auch auf den Angriff. Rechtsaußen Carolin Hribar hatte bei sechs Würfen keinen Fehlversuch. Mandy Schrader (7/3) glückte als Abwehr- und Siebenmeter-Spezialistin ein beeindruckendes Debüt. Die HSG verfügt eher nicht über die herausragende Einzelspielerin, tritt insgesamt aber sehr geschlossen auf und wartet meist auf die Fehler der anderen.

 

Bei den Herzhornerinnen waren unter der Woche Seelenmassage und Gespräche angesagt, um die Verunsicherung über das eigene Spiel vor allem im Positions-Angriff zu lösen. Schmerzlich vermisst wird die am Knie verletzte Gesche Seebandt mit ihrem Zug zum Tor. Zum anderen bindet sie auch verstärkt die Aufmerksamkeit der gegnerischen Abwehr und verschafft so ihren Mitspielerinnen mehr Raum. Doch das Problem wird sich für Sonntag nicht lösen lassen, denn wegen ihrer Knieverletzung fehlt sie auch weiterhin. „Wir müssen im Angriff in manchen Situationen entschlossener sein und konsequenter in die Abwehr gehen, um den Druck zu erhöhen“, sagt Kai Seefeldt.

 

Am liebsten würde das Team natürlich mit einem Sieg in der Herbstferienpause gehen – das nächste Spiel steht dann erst wieder am 23. Oktober (18.30 Uhr) gegen die HSG Tarp/Wanderup auf dem Programm. Allerdings fährt man mit einem kleinen Kader nach Kiel, denn wegen annähernd zeitgleicher Spiele wird es keine Unterstützung aus der A-Jugend und der zweiten Damenmannschaft geben. Immerhin ist Merle Herzberg vor ihrem Studienbeginn zum wohl vorerst letzten Mal mit von der Partie. Kai Seefeldt rechnet mit einem sehr engen und eher torarmen Spiel. „Diese Partie wird wohl das Team gewinnen, das konzentrierter agiert und weniger Fehler macht.“

 
 
Punktspiel bei HSG Fockbek-Nübbel / 25.9.10
 
„Kieler Nachrichten vom 27.9.10“

Fockbek/Nübbel – Holstein Kiel/Kronshagen 23:26 (8:13)

Die Frauen von Holstein/Kronshagen kamen in der Handball-Oberliga Frauen Hamburg/Schleswig-Holstein zum ersten Sieg.

 

Frauen-Handball vom Feinsten wurde den Fans in Fockbek geboten. Im körperbetonten und schnellen Duell konnte Holstein voll überzeugen. Zur hochklassigen ersten

Halbzeit ließen die „Krabben“ dank sehr sattelfester 6-0-Deckung neben dem starken Keeperinnen-Gespann Julia Immoor/Yvonne Matalewski gerade mal acht Gegentore

zu. Diese Sicherheit übertrug sich auch auf den Angriff. Rechtsaußen Carolin Hribar hatte bei sechs Würfen keinen Fehlversuch. Mandy Schrader glückte als Abwehr- und

Siebenmeter-Spezialistin ein beeindruckendes Debüt. „Taktisch haben wir alle Vorgaben beherzt“, stellte HSG-Trainer Michael Schwarz zufrieden fast.

 

Immoor, Matalewski – Hribar (6), Huber (3), Huß, Just (1), Lang, Lübker (3), Reimers, Schmidt, Schrader (7/3), Wildner (3/1), Kaps (3).

 
 

 

„Landeszeitung vom 27.9.10“

Wieder wird die Chancenauswertung Fockbek/Nübbel zum Verhängnis

 

Fockbek - Die HSG Fockbek/Nübbel ist auf dem besten Weg, den schlechten Saisonstart der Vorsaison zu wiederholen. Nach drei Spielen steht sie mit 2:4 Zählern auf dem viertletzten Platz der Handball-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. Am Sonnabend erlitt das Team von Trainer Michael Näve gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen die erste Heimspielniederlage. 8:13 stand es nach 30 erneut torarmen Minuten, erst in der zweiten Halbzeit wurde die Ausbeute mit 15:13 besser, insgesamt reichte es somit nur zum 23:26.

 

„Es war wieder die Chancenauswertung“, klagte Näve nach dem Abpfiff und hätte es nicht tun müssen, wären die Handballtore nur ein paar Zentimeter breiter. Mehrfach trafen seine Frauen nur das Aluminium, besonders ärgerlich war eine Latten-Pfosten-Kombination Melanie Krakuhns, nach der der Ball wieder ins Feld statt ins Netz sprang. „Irgendwann wird es dann zur Kopfsache und man verliert den Glauben“, meinte Näve. Aber auch Holstein lieferte bis zum 8:8 (25.) keine gute Wurfausbeute, bekam danach aber für 14 Minuten spielentscheidendes Oberwasser. Fockbek vergab seine Angriffe, Kiel reagierte mit Tempogegenstößen, erhöhte zunächst bis zur Pause auf 13:8 und danach sogar auf 17:10 (39.). Sieben Tore in 21 Minuten aufzuholen ist nicht leicht und es gelang der heimischen HSG auch nicht.

 

„Der Kieler Trainer und ich waren uns sicher, dass nur fünf Minuten mehr das Spiel gekippt hätten. Uns fehlte die Zeit hinten raus, leider hatten wir nur 60 Minuten“, sagte Näve nach dem 23:26-Endstand. Um nicht genauso wie im letzten Jahr in den freien Fall zu geraten, muss Näves Team in der nächsten Woche die Reißleine ziehen. Am kommenden Sonnabend geht es zur HSG Tarp/Wanderup, die ebenfalls mit 2:4 Punkten gestartet ist. Näve: „In Tarp müssen wir gewinnen, das täte auch der Seele ganz gut. Der Knoten muss dann platzen.“

 

HSG Fockbek/Nübbel: Kaiser, Paulsen, Milferstädt - Bock (2), D. Scheller (3), Reinert (1), A. Scheller (5), Sievers (3), Krakuhn (5), Kurbjuhn (3), Tiedke (1), Miskic, Stahlke, Ehlers

 
 
 
„Kieler Nachrichten vom 25.9.10“

HSG HolKro vertraut auf „guten Charakter“

HSG Fockbek/Nübbel – HSG Holstein Kiel/Kronshagen (Sbd., 18.30 Uhr)

 

Nach dem ersten Saisonsieg vergangene Woche für den THW Kiel warten nunmehr nur noch die Handballerinnen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen auf das ersehnte Erfolgserlebnis in der leistungshöheren Frauen-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. Eine neue Option bietet sich am dritten Spieltag, wenn beide Teams auswärts um wichtige Punkte kämpfen.

 

Noch macht sich unter den „Krabben“ kein mulmiges Gefühl im Magen breit. „Klar sind null Punkte auf dem Konto ärgerlich, aber es gibt kaum Grund zur Sorgen, außer

ein paar personelle Engpässe. Wichtig bleibt, dass meine Mannschaft weiterhin ihren guten Charakter zeigt und um jeden Ball fightet“, beschwört HSG-Coach Michael

Schwarz Holsteins intakten Teamgeist. Mit Stammkeeperin Marion Albrecht (Fingerfraktur) oder Rückraum-Strategin Anna-Lena Tetzlaff (Oberschenkel-Verhärtung) fallen wichtige Eckpfeiler erneut aus. Dafür kehrt Mandy Schrader von einer Studienexkursion zum Kader zurück. „Wenn Thierry Omeyer ersetzt werden muss, kriegt sogar der THW ohne seine Paraden und Pässe zum Tempogegenstoß größere Probleme. Marion ist für uns ebenfalls eine Klasse für sich, obwohl Julia Immoor oder Yvonne Matalewski ihr Bestes geben. Deshalb sind wir auch in Fockbek nicht chancenlos“, erläuterte Michael Schwarz zuversichtlich.

 

 

„Landeszeitung vom 25.9.10“

Chancenverwertung ist das Manko

 

Fockbek - „Soweit alles paletti“, beschreibt Michael Näve, Trainer der Oberliga-Handballerinnen der HSG Fockbek/Nübbel, die derzeitige Situation in seiner Mannschaft. Alle sind fit, alle sind heiß, so wünscht man es sich als Trainer. Wenn es jetzt auch handballerisch perfekt laufen würde, könnte sich Näve die Arbeit sparen, doch das tut es nicht. Eine Großbaustelle ist für ihn die Chancenauswertung, die im letzten Spiel die Punkte gegen Herzhorn gekostet hat. 51 Angriffe ergaben nur 22 Tore. Näve: „Schlechter geht es nicht, das ist unser Manko.“ Gut für ihn ist, dass es seiner Mannschaft nicht an der handballerischen Qualifikation fehlt, einen Ball gezielt aufs Tor zu werfen und auch das Vorbereiten der Chancen ist kein Problem. „Im Grunde muss der Knoten einfach platzen, denn alle Voraussetzungen sind da. Bis zum Abschluss läuft alles richtig, dann allerdings hapert es“, fasst der Trainer zusammen.

 

Auf Besserung hofft er heute gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen, den nächsten Gegner. Um 18.30 Uhr kommen die Landeshauptstädterinnen mit bisher 0:4 Punkten als Vorletzter zu Besuch in die Bürgermeister-Schadwinkel-Halle.

 

„Gegen Holstein waren es immer heiße Spiele, aber wir wollen ganz klar unsere Heimspiele gewinnen und sind deshalb guter Hoffnung“, sagt Näve. Wie sein Team hatte es der Gegner in den letzten Partien ebenfalls nicht mit dem üppigen Torewerfen, erzielte bisher nur 37 Treffer in zwei Spielen. Für die HSG Fockbek/Nübbel geht es darum, den Grundstein zu legen, um sich im oberen Tabellendrittel festzubeißen und nicht wie in der letzten Saison durch unnötige Niederlagen abzurutschen – und Holstein Kiel Gesellschaft zu leisten.

 
 
 
Punktspiel gegen Lauenburger SV / 19.9.10
 
„Bergedorfer Zeitung vom 21.9.10“
Angstgegner besiegt: Die LSV feiert ihren zweiten Saisonerfolg
 
Jedes Team hat seinen Angstgegner. Bei den Handballerinnen der Lauenburger SV ist dies die HSG Holstein Kiel/Kronshagen. Zwei Niederlagen setzte es in der vergangenen Saison. Doch dieses Mal hat es endlich geklappt. Am zweiten Spieltag der Oberliga gewann die LSV an der Ostsee mit 22:19.

Die Partie verlief schleppend. Erst nach fünf Minuten fiel das erste Tor – zum Unmut von Lauenburgs Trainer Rolf Ahrenbog für den Gastgeber. Anscheinend aber war der HSG-Treffer genau das richtige Zeichen für seine Mannschaft. Konzentriert wurden jetzt die Angriffe ausgespielt und in eine 5:2-Führung umgemünzt. Aber angetrieben durch das Publikum, glich Kiel in der 21. Minute zum 5:5 aus. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem beide Abwehrreihen eine starke Vorstellung lieferten. 10:10 lautete der Spielstand nach 30 Minuten. "Mit den zehn Toren, die wir kriegen, bin ich ja zufrieden. Aber nur zehn erzielte Treffer – das ist einfach zu wenig", fasste Ahrenbog Durchgang eins zusammen.

Seine Mannschaft nahm sich die Worte zu Herzen. 15 Minuten nach Wiederanpfiff setzte sich die LSV mit 17:14 ab. Vor allem kämpferisch zeigten die Elbstädterinnen eine herausragende Leistung. Lena Mehrkens spielte mit einem angebrochenen Fuß, und auch die erkältete Felicitas Jender biss sich durch die Begegnung. Als Lohn darf sich Lauenburg zwei Punkte gutschreiben. "Für die Köpfe der Spielerinnen war das ein ganz wichtiger Sieg", sagte ein sehr zufriedener Ahrenbog.

LSV: Mehrkens (5/3), Asmussen, Jender (je 4), Lucas (3), Streisel, Bräun (je 2), Grandt, Geschke (je 1).
 
 

 

„Kieler Nachrichten vom 20.9.10“
Dämpfer für Holstein

HSG Holstein/Kronshagen – Lauenburger SV 19:22 (10:10)

 

Lauenburg ist nicht länger Holsteins Lieblingsgegner. Nach zwei Kieler Siegen im Vorjahr nahmen die Gäste nun erfolgreich Revanche. Allerdings waren die „Krabben“ an ihrer Heimniederlage selbst schuld, denn Kampf, Wille und Motivation stimmten. Bloß, wer vier Strafwürfe durch Jasmin Kaps, Annika Just, Janina Wildner und Johanna

Huber vergibt sowie sechs weitere Großchancen frei vor dem gegnerischen Tor fahrlässig wegen Kreiseintritts zurückgepfiffen bekommt, braucht sich nicht zu wundern. „Dabei hatten wir sogar extra Siebenmeter-Sonderschichten geschoben. Training und Spiel bleiben halt zwei verschiedene Schuhe. Schade, da war wieder mehr drin“, ärgerte sich HSG-Coach Michael Schwarz. Extralob heimste Kreisläuferin Alisa Lang ein mit vielen guten Aktionen. Gute Noten verdiente sich ebenso das Torhüter-

Gespann Yvonne Matalewski/Julia Immoor.

 

HSG: Immoor, Matalewski – Hribar (1), Huber (2), Huß, Just (2), Lang (5), Lübker, Schmidt (1), Wildner (4), Wotschke (2), Kaps (2).

 

 

„Kieler Nachrichten vom 18.9.10“

HolKro erwartet Lieblingsgegner

HSG Holstein/Kronshagen – Lauenburger SV (So., 17 Uhr)

 

Nach dem missglückten Auftakt in der Frauen-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein fiebern die Kieler Handball-Teams am zweiten Spieltag ihren Heimpremieren

entgegen. Einen Fehlstart wollen THW und HSG Holstein unter allen Umständen vermeiden.

 

„Das Oberliga-Niveau ist jetzt deutlich besser als im Vorjahr. Es gibt keine leichten Gegner mehr“, prophezeit HSG-Trainer Michael Schwarz seinen „Krabben“ einen harten Kampf um den Klassenerhalt. Aus der erfolgreichen Stammformation der Vorsaison sind nicht mehr viele Leistungsträgerinnen übriggeblieben. Torhüterin Marion Albrecht fehlt wegen einer mehrfachen Fraktur des kleinen Fingers längerfristig, Wiebke Reimers und Ines Böhrensen (kurieren beide Kreuzbandrisse aus) ebenfalls. Zudem fehlen auch Johanna Huber (Urlaub), Mandy Schrader (Exkursion) und eventuell sogar noch Anna-Lena Tetzlaff (Muskelverhärtung). In die Bresche sollen die Neuzugänge Caja Lübker (HSG Gettorf/Osdorf) und Alisa Lang (Lübecker TS) springen. Vielleicht will Holstein das Glück sogar mit einem Kreisläuferinnen-Duo erzwingen. Lieblingsgegner

Lauenburg wurde zuletzt zweimal besiegt.

 
 
 
Punktspiel bei SG Altona / 12.9.10
 
„Kieler Nachrichten vom 13.9.10“

Handballer verpatzten Oberliga-Start

Altona Hamburg – HSG Holstein 25:18 (11:9)

 

Der Start in die Handball-Oberliga Hamburg/ Schleswig-Holstein ging für die Clubs aus dem erweiterten Kieler Raum voll daneben

 

Klare Kieler Klatsche in Hamburg: Die Krabbelgruppe der „Krabben“ zahlte Lehrgeld, obwohl mit Linksaußen Kim-Berit Wotschke, Kreisläuferin Caja Lübker (jeweils vier

blitzsaubere Treffer) und Rechtsaußen Theresa Schmidt gleich drei A-Jugendliche in der Stammformation ihre Sache sehr ordentlich machten. Routiniers wie Janina Wildner

oder Anna-Lena Tetzlaff ließen sich eher nervös machen, statt Ruhe zu bewahren. Erfahrene Hanseatinnen spielten dagegen ihren Stiefel schnörkellos runter, um zu einem verdienten Heimsieg zu kommen. „Wir konnten unsere Aufregung zum Saisonauftakt leider nie richtig ablegen“, übte Holstein-Trainer Michael Schwarz Selbstkritik.

 

SG Altona HH – HSG Holstein Kiel/Kronshagen 25:18 (11:9)

Holstein: Immoor, Matalewski – Hribar (3), Huß, Just (1), Lang (1), Lübker (4), Reimers, Schmidt, Tetzlaff (1), Wildner, Wotschke (4), Kaps (4/2).

 
 
Vorschau
 
„Kieler Nachrichten vom 8.9.10“

Bangemachen gilt nicht in der Oberliga

Herausforderung für THW und Holstein

 

Wenn die neue Saison der Handball-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein am Wochenende ihre Pforten öffnet, ist es für viele Vereine ein Sprung ins Haifischbecken.

Die Frauen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen und des THW Kiel vertreten an 26 Spieltagen die Kieler Farben. Während nur der Oberliga-Meister in die Dritte Liga aufsteigt, sind gleich drei Mannschaften zum Abstieg verdammt.

 

HSG Holstein Kiel/Kronshagen.

Man muss kein Prophet sein, um zu ahnen, dass Holstein vor einer schweren Mission steht. Zwei sehr kurzfristige Abgänge schwächten den Kieler Kader erheblich. Dörte

Paul wechselte zur HSG Kropp-Tetenhusen. Nelly Thümer fand einen neuen Arbeitsplatz mit Hilfe des TSV Altenholz. Ohne diese beiden Top-Leistungsträger wurde das Kieler Konzept von heute auf morgen über den Haufen geworfen. Trotzdem sieht HSG Trainer Michael Schwarz nicht schwarz. „Sportlich ganz klar eine kleine Katastrophe, doch jetzt müssen halt andere in die Fußstapfen treten. Mir machen solche Herausforderungen aber Spaß. Intern herrscht ebenfalls gute Stimmung, nur im Umfeld sollte

man uns anfangs Fehler verzeihen. Es dauert etwas, bis sich alles neu entwickelt hat.“

 

Bezeichnend, dass beim Spiel alt gegen jung, die 21-Jährigen schon zu den erfahreneren Handballerinnen gehören. Gut zu wissen, dass Annika Just als Routinier nach

ihrer Babypause sicherlich Ruhe ausstrahlen kann. Mandy Schrader, Alisa Lang und Caja Lübker sollten fast alle Lücken schließen. Lediglich auf dem linken Flügel besteht

akuter Handlungsbedarf. Um dort das Vakuum halbwegs zu füllen, will Michael Schwarz mit Beke Reimers, Johanna Huber oder Kim-Berit Wotschke geduldig improvisieren.

„Es gibt keinen Plan B, sondern wir glauben felsenfest an den Klassenerhalt.

 

Tor: Marion Albrecht, Julia Immoor HSG Mönkeberg-Schönkirchen), Yvonne Matalewski.

Feld: Ines Böhrensen, Carolin Hribar, Johanna Huber, Anica Huß, Samiah Jakusch (Doppelspielrecht eigene A-Jugend), Annika Just (Babypause beendet), Alisa Lang (Lübecker TS), Celine Lange (Doppelspielrecht eigene A-Jugend), Caja Lübker (HSG Gettorf/Osdorf), Beke Reimers, Wiebke Mumm (Babypause beendet), Theresa Schmidt, Mandy Schrader (TuS Lübeck 93), Anna-Lena Tetzlaff, Janina Wildner, Kim-Berit Wotschke (eigene A-Jgd.), Jasmin Kaps.

Trainer: Michael Schwarz (im 3. Jahr).

Torwarttrainer: Björn Hamborg.

Physiotherapeut: Fritz Paysen.

Abgänge: Tatjana Cornehl, Sonja Hansen (beide Karriereende), Dörte Paul (HSG Kropp-Tetenhusen), Nelly Thümer (TSV Altenholz).

Zielsetzung: Klassenerhalt.

Meisterschaftsfavoriten: MTV Herzhorn, SC Alstertal-Langenhorn.

Erstes Punktspiel: SG Altona Hamburg - HSG Holstein (Sonntag, 16 Uhr, Sporthalle Eck. Straße 70 in Hamburg).

 
 
Kieler-Woche-Cup 2010

 

„Kieler Nachrichten vom 21.6.10“
Altenholz verdarb Nord Harrislee den Spaß

 

Die Handballerinnen des TSV Altenholz haben den 32. Kieler Woche Cup gewonnen und ihren Titel aus dem Vorjahr beim Frauenturnier der HSG Holstein verteidigt. In einem dramatischen Endspiel triumphierte das Team von TSVA-Trainer Dieter Eigemann gegen Top-Favorit TSV Nord Harrislee mit 15:13. Dank jeweils vier souveräner Siege trumpften beide Mannschaften sowohl Sonnabend in der Vorrunde als auch gestern im Halbfinale bis zum direkten Vergleich sehr stark auf. Oberliga-Meister Altenholz legte dann kämpferisch sogar noch mal eine Schippe drauf, um sichtlich verdutzte Zweitliga-Spielerinnen zu düpieren. Vor allem defensiv kaufte der Aufsteiger dem Gegner seinen Schneid ab, präsentierte sich bereits Drittliga-reif, während TSV Nord Harrislee diese Härte monierte und den Handschlag beim Schlusspfiff

verweigerte.

 

„Es passte zwei Tage alles perfekt zusammen“, ließ sich Eigemann davon die gute Stimmung nicht kaum vermiesen. „Wer uns nicht zum Kieler Woche Cup gratulieren möchte, lässt es eben bleiben.“ Wie schon so oft im gesamten Saisonverlauf zeichneten seinen Kader das gewisse Gewinner-Gen und gute Moral aus.

 

Das kleine Finale um Platz drei entschied TSV Owschlag mit einem 33:18-Kantersieg über HSG Tarp/Wanderup für sich, nachdem die „Jungen Wilden“ kurzfristig eingesprungen waren. Per Fax hatte nämlich HSG Kropp/Tetenhusen seine Teilnahme abgesagt. Der Hintergrund scheint eine eventuell drohende Sperre für die wechselwillige Dörte Paul (HSG Holstein) zu sein, falls sich beide Vereine nicht über Ablösemodalitäten einigen.

 

So trommelte TSVO-Coach Christian Hungerecker spontan neben Leistungsträgerinnen wie Greta Stolley oder Ina Lena Elwardt noch Hanna Goldberg, Katrin Rohwer und

Franziska Peters aus der A-Jugend zusammen, um mit Torhüterin Inga Kühl als Neuzugang (TSV Nord Harrislee) ebenfalls ein tolles Turnier zu spielen: „Wir mussten ein bisschen improvisieren, waren aber gern beim Kieler-Woche-Cup dabei.“

 

Gastgeber HSG Holstein verpasste zwar das Halbfinale, schaffte jedoch trotz des Theaters hinter den Kulissen um Dörte Paul und einer Knieverletzung von Ines Böhrensen als weiteren Wermutstropfen in den Platzierungsspielen Rang fünf, was HSG-Trainer Michael Schwarz für seine „Krabben“ positiv wertete: „Ich bin total zufrieden mit den Leistungen angesichts hochkarätiger Konkurrenz und unserer etwas problematischen personellen Decke.“ Zudem konnten sich Debüts von Keeperin Julia Immoor sowie Alisa Lang und Caja Lübker sehen lassen.

 

 

„Kieler Nachrichten vom 19.6.10“

Altenholz geht auf Titelverteidigungskurs

Handball-Frauen-Oberligst HSG Holstein Kiel/Kronshagen lädt zum 32. Mal zum gut besetzten Kieler-Woche-Cup

 

Frauen-Handball vom Feinsten wird am Wochenende wieder einmal beim Kieler-Woche-Cup 2010 geboten. Bereits das 32. Mal lädt Oberligist HSG Holstein Kiel/Kronshagen

zum traditionellen Cup in die Halle am Suchsdorfer Weg und erneut haben hochkarätige Teams ihre Teilnahme zugesagt. Gespielt wird heute ab 14 Uhr in zwei Gruppen. Neben den hoch motivierten Lokalmatadoren komplettieren Top-Favorit TSV Nord Harrislee (Zweite Bundesliga), Fortuna Neubrandenburg (Regionalliga) und HSG Tarp/Wanderup (Oberliga) die Staffel A.

 

Der TSV Altenholz möchte als Titelverteidiger und Aufsteiger in die Dritte Liga in Staffel B ebenso ein gewichtiges Wörtchen mitreden wie die HSG Kropp/Tetenhusen (Regionalliga), der Lauenburger SV (Oberliga) oder Stralsunder HV (Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern).

 

Nach der Vorrunde geht es dann am morgigen Sonntag um 10 Uhr mit den Platzierungsspielen weiter. Im kleinen Finale wird gegen 13.30 Uhr der dritte Rang ermittelt.

Das Endspiel ist für 14.30 Uhr terminiert, ehe die Siegerehrungen den Kieler-Woche-Cup wieder einmal gebührend ausklingen lassen. Die HSG Holstein gewann das eigene Turnier zwar zum letzten Mal 2003, soll sich den Fans aber als flotter Hecht im Karpfenteich präsentieren. „Wir freuen uns auf gute Spiele gegen hochkarätige Gegner“, rührt HSG-Coach Michael Schwarz verbal noch mal die Werbetrommel. Anna-Lena Tetzlaff weilt bereits im Urlaub, doch dafür gibt Kreisläuferin Caya Lübker (HSG

Gettorf/Osdorf) ihr Debüt für die Kieler „Krabben“. „Sie ist jung, talentiert und verfügt über großes Potenzial“, charakterisiert Michael Schwarz seinen Neuzugang.

 

Statt tief zu stapeln, arbeitet der TSV Altenholz auch ohne Torjägerin Anja Fahrenkrog (Examensvorbereitung) daran, seinen Titel des Vorjahres zu verteidigen. „Wir gehen unbelastet in das Turnier und schauen einfach, wie weit wir diesmal kommen“, beteuert TSVA-Erfolgstrainer Dieter Eigemann bescheiden.