Presseberichte HSG 1.Frauen
Saison 2009/10
Punktspiel
beim TSV Wattenbek / 1.5.10
„KN - Holsteiner Ausgabe vom
4.5.10“
Wattenbek –
Der Traum vom Oberliga-Titel war für den TSV Wattenbek ganz nah. Der
Handballverband Schleswig-Holstein hatte sogar seinen Frauenwart Frank Wipper
(Kremperheide) in die Lindenschule nach Bordesholm geschickt. In der
Plastiktüte hatte er die Meistertafel. Wipper reiste mit der Tafel wieder ab.
Dem TSV Wattenbek
fehlten
wenige Sekunden zum größten Erfolg in der Vereinsgeschichte. Das 23:23 gegen
die HSG Holstein/Kronshagen reichte nur zur Vizemeisterschaft. Ein Tor und ein
Punkt fehlte.
War es nun
der letzte lange Pass von Torhüterin Tanja Rathje, der die Adressatin Svenja
Hollerbuhl nicht erreichte? Ein, vielleicht zwei Schritte fehlten, um den Ball
zu fangen und dann als Gegenstoß im Tor der „Krabben“ unterzubringen. So wie es
die 22-Jährige zuvor in diesem Spiel bereits achtmal gemacht hatte. Aber die
Gelegenheit zu ihrem 222. Saisontreffer im 39. Punktspiel (davon 92 Tore in 21
Spielen für den Zweitligisten TSV Travemünde) ergab sich nicht. Untröstlich
hockte sie nach dem Spiel auf der Bank, wahrscheinlich immer wieder diese eine
Szene vor Augen. Ähnlich erging es Trainer Torge Haß, dessen einziger Halt
zunächst die Wasserflasche war. „Wenn
die
Mannschaft die erste Trauer überwunden hat, darf es stolz auf der Erreichte und
Geleistete sein“, sagte Haß. Der Coach wusste als Erster vom Ergebnis aus
Altenholz,
das sich
mit einem 29:22-Erfolg über den TSV Jörl den Titel sicherte. Obmann und
Hallensprecher Ernst-Werner Jappe („Gleich werden wir das Ergebnis aus
Altenholz
bekommen“)
versuchte noch den Spannungsbogen hoch zu halten. Aber Wipper packte die Tafel
nicht aus, und so wussten alle auch ohne Worte, dass der Traum vom Titel
geplatzt war.
Mühsam
kehrte Wattenbek aus der Kabine zurück und bedankte sich zum Teil mit Tränen in
den Augen bei den „besten Fans der Welt“. Zugleich war es der Abschied von
Hollerbuhl, die nur noch für Travemünde spielt, Britta Plambeck (rückt in den
Trainerstab) und Kristina Jessulat, die noch kein neues Ziel benannte. Erster
Neuzugang ist Gaby Wilimzig vom SW Elmschenhagen. Dass Haß am Tag darauf mit
den Bordesholmer Männern auch noch Vizemeister in der Landesliga wurde, rief
einige Spötter auf den Plan, die ihn nur noch mit „Vize-Haß“ ansprachen. „Ich
bin nicht mehr ans Telefon gegangen“, sagte der 29-Jährige.
„Kieler Nachrichten vom 3.5.10“
Hol/Kro macht Altenholz zum Meister
„Krabben“ trotzen
Wattenbek nach 14:19 noch ein 23:23 ab
Kiel
- Der Meistermacher in der Handball-Oberliga Frauen heißt Holstein
Kiel/Kronshagen. Mit dem 23:23-Unentschieden in Wattenbek machten die „Krabben“
den Weg zum Titel für den TSV Altenholz frei, der sich beim 29:22-Triumph gegen
Jörl keine Blöße gab.
TSV
Wattenbek – HSG Holstein/Kro. 23:23 (15:11)
„Wir
sind hier nicht zum Spaß hergefahren“, sagte Hol/Kro-Trainer Michael Schwarz
nach dem Spiel. Sein Team, das 8:4 (19.) führte, sah anschließend wie der
sichere Verlierer aus. Zu viele Fehler im Gegenstoßspiel eröffneten Wattenbek
alle Möglichkeiten. Die Gastgeberinnen, bei denen Torhüterin Tanja Rathje
überragend hielt, steuerten über 19:14 (43.) scheinbar sicher der Meisterschaft
entgegen. Mit der Manndeckung von Johanna Huber und später Dörte Paul begann
bei Wattenbek das Zittern. Nach dem 23:19 (55.) gelang kein Tor mehr, und so
war der Ausgleich von Anna-Lena Tetzlaff 83 Sekunden vor dem Ende wie ein Stich
ins Wattenbeker Herz. „Ich hätte einen Ball mehr halten müssen“, klagte Rathje.
TSV Wattenbek:
Rathje, Pries; Beck (1), Hollerbuhl (8), N. Schulz (2), Ziller, Potratz (1),
Jappe (4), M.Schulz (4/3), Plambeck (1), Mordhorst, Petersen (1), Gabriel (1),
Sievers.
HSG
Holstein/Kronshagen: Albrecht, Matalewski, Cornehl; Paul (3), Schmidt,
Böhrensen, Hansen, Tetzlaff (8/3), Thümer (7/1), Wildner (4), Zurek, Reimers,
Huber (1), Hribar,
„Holsteinischer Courier vom 3.5.10“
23:23
- Wattenbek verspielt auf der Zielgeraden den Meistertitel
BORDESHOLM - Die Enttäuschung bei den Frauen des TSV
Wattenbek über das 23:23 im letzten Saisonspiel der Handball-Oberliga gegen die
HSG Holstein Kiel/Kronshagen war groß. Denn mit dem Punktverlust war der Traum
vom Meistertitel vorbei. Der Jubel beim TSV Altenholz dürfte nach dem 29:22
gegen den TSV Jörl dafür umso größer gewesen sein, denn damit landete Altenholz
am letzten Spieltag mit 40:12 Punkten doch noch vor Wattenbek (39:13) und der
Lauenburger SV (38:14) an der Tabellenspitze und durfte den Meistersekt öffnen.
Die Wattenbeker hatten die Meisterschaft nach einem
nervösen Start noch lange Zeit selbst in der Hand. Der 4:8-Rückstand in der 18.
Minute wurde abgebaut und nach dem Treffer zum 10:10 (24.) bis zur Pause in
eine 15:11-Führung umgewandelt. Aus der Kabine zurück, traten die Einheimischen
zunächst sicher auf und bauten den Vorsprung bis zur 45. Minute auf 19:14 aus,
scheiterten aber in der folgenden Zeit mehrfach an Yvonne Matalewski im Kieler
Tor. In der Abwehr der Gäste wurde nun kräftiger zugepackt, die Laufwege der
Wattenbekerinnen unterbrochen und die dadurch vermehrt auftretenden Fehlpässe
erfolgreich als Treffer umgesetzt. In der letzten Minute lagen die
Einheimischen noch mit 23:21 vorn, als sich Kiel noch einmal voll ins Zeug
legte und zum 23:23 ausglich. Der letzte Pass und die letzte Chance auf den
Sieg rauschte an Svenja Hollerbuhl vorbei. Sie trug zum letzten Mal das Trikot
der Wattenbekerinnen und wird zukünftig nur noch in der 2. Bundesliga für den
TSV Travernünde auflaufen. Ebenfalls zum letzten Mal dabei waren Britta
Plambeck, die aber zukünftig das Trainerteam unterstützt, und Kristina Jessulat,
die noch kein Ziel bekannt gab.
"Wenn die Trauer über dieses Unentschieden und die
verpasste Chance auf den Oberliga-Meistertitel erst einmal vorbei ist, werden
die Mädels merken, dass sie alle verdammt stolz auf sich sein können. Selbst
den Vizemeistertitel hatte uns vorher niemand zugetraut", meinte
Wattenbeks Trainer Torge Haß.
TSV Wattenbek: Rathje, Pries - Gabriel (1), Potratz (1),
Beck(1), Jappe (4), N. Schulz (2), Ziller, Plambeck (1), M. Schulz (4/3);
Mordhorst, Petersen (1), Hollerbuhl (8), Sievers.
Schiedsrichter: Hemmerich/Glass. Zuschauer: 150.
„Kieler Nachrichten vom 30.4.10“
Oberliga vor Final-Krimis
HSG-Handballerinnen kämpfen für TSVA
Herzschlagfinale in der Handball-Oberliga der Frauen für die Teams von Spitzenreiter TSV Wattenbek und dem punktgleichen TSV Altenholz. Zum Zünglein an der Meister-Waage avanciert die HSG Holstein Kiel/Kronshagen in Wattenbek.
TSV
Wattenbek – HSG Holstein (Sbd., 17 Uhr)
„Wir
wollen den befreundeten Altenholzerinnen mit zur Meisterschaft verhelfen und
werden deshalb alles tun, um zu gewinnen“, bläst HSG-Coach Michael Schwarz zur
Attacke.
Kiels Kampfansage soll Wattenbek in voll besetzter Halle unter Druck setzen. Um
TSV-Leitwölfin Svenja Hollerbuhl als beste Oberliga-Spielerin zu
neutralisieren,
greifen
gewiefte „Krabben“ tief in die taktische Trickkiste. Dass für Holstein viel
Prestige, statt nur die goldene Ananas auf dem Spiel steht, beweist Dörte Paul,
die trotz der Goldenen Hochzeit ihrer Großeltern mit von der Partie ist.
„KN - Holsteiner Ausgabe vom
30.3.10“
Wattenbek will in Geschichte eingehen
Mit Heimsieg Oberliga-Titel perfekt machen
Neumünster
- Am Sonnabendabend ist die Handball-Oberliga Schleswig-Holstein nur noch
Geschichte. Denn dann ist die letzte Spielzeit vor dem Zusammenschluss mit dem
Landesverband Hamburg beendet. Während bereits feststeht, dass die Männer der
SG Wift die Saison auf Rang acht abschließen werden, hegt der TSV Wattenbek
noch die Hoffnung, als letzter Meister in die Oberliga-Geschichte eingehen zu
können.
TSV
Wattenbek – HSG Holstein/Kronshagen (Sbd., 17 Uhr)
„Wenn
mir vor der Saison einer gesagt hätte, wir würden am letzten Spieltag um den
Titel spielen, hätte ich ihn für verrückt erklärt“, sagte Wattenbeks Trainer
Torge Haß.
Nun
kann sein Team mit einem Sieg den größten Erfolg der Vereinsgeschichte perfekt
machen. Aufzupassen gilt es auf Nelly Thümer, die laut Haß nicht ins Laufen
kommen
darf.
Bei Wattenbek kehrt Torhüterin Tanja Rathje zwischen die Pfosten zurück, und
auch Lisa Jensen will sich im finalen Meisterschaftsduell noch einmal mächtig
ins Zeug
legen.
Das Duell ist aber auch ein Wiedersehen zwischen Svenja Hollerbuhl und Andrea
Petersen sowie den jetzt im Kieler-Trikot spielenden Marion Albrecht und Janina
Wildner.
Das Quartett spielte einst für Olympia Neumünster mit Trainer Haß in der
Regionalliga.
Punktspiel
gegen HSG Fockbek-Nübbel / 24.4.10
„Kieler Nachrichten vom 26.4.10“
HSG Holstein/Kronsh. – HSG Fockbek/N. 19:20 (11:8)
Statt
mit fast 150 Fans zu feiern, beklagte Kiel eine ganz bittere Niederlage. Trotz
des 7:2-Blitzstarts (12.) kam Holstein mit den körperbetonten Fockbekerinnen
immer weniger klar. Selbst Anna-Lena Tetzlaff in Topform schaffte es nicht
mehr, Angstgegner Fockbek zu besiegen. Als Dörte Paul im letzten Angriff
gefoult wurde, der Siebenmeter-Pfiff allerdings ausblieb, konnte das Team von
HSG-Coach Michael Schwarz kein Remis mehr retten: „Wir haben uns von Fockbeks
harter Gangart den Schneid abknöpfen lassen.“
HSG HolKro: Albrecht,
Cornehl, Matalewski – Hansen, Hribar (2), Huber, Reimers, Paul (1), Schmidt,
Tetzlaff (7/1), Thümer (6/2), Wildner (3/3), Zurek, Böhrensen.
„Landeszeitung vom 26.4.10“
Fockbeks
Frauen siegen mit 20:19 – Heldt sagt zum Saisonende Ade
Fockbek/Nübbel - Die Topteams schwächeln auf der Zielgeraden in der Handball-Oberliga der Frauen. Spitzenreiter Altenholz verlor am Wochenende beim peinlichen 16:17 gegen den Drittletzten Leezen. Und der Tabellenzweite Wattenbek kam beim 26:26 gegen den Viertletzten Stockelsdorf nicht zu einem Sieg. Nur die HSG Fockbek/Nübbel setzte ihren Erfolgsweg fort und gewann gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen knapp mit 20:19 (8:11).
Damit ist Fockbek/Nübbel nur noch drei Zähler vom punktgleichen Führungsduo entfernt, was Trainer Reiner Heldt mit Blick auf die schwache Hinrunde die Tränen in die Augen treibt. „Da wird man schon etwas traurig. Mit mehr Konstanz und weniger Verletzungspech hätte man den ganz großen Wurf landen können. Die knappen Niederlagen gegen Jörl und den THW tun nun weh“, trauert er der Chance hinterher. Weil der Meistertitel und der eventuelle Regionalliga-Aufstieg aber nicht mehr infrage kommt, hat sein Team den dritten Platz fest im Visier, von dem der Lauenburger SV nächste Woche im direkten Duell verdrängt werden soll – in Heldts letztem Spiel mit der HSG. „Die Mannschaft und ich haben uns geeinigt, dass nach fünf Jahren ein Wechsel nötig ist“, erklärt der Trainer, der die HSG vom Bezirksligisten zum Top-Oberligisten geformt hat.
Seine vorletzte Partie auf der HSG-Bank
kostete Nerven. Erst nach vier Minuten gelang den Grün-Weißen
das 1:0, nur um danach in Serie konsequent an Holsteins starker Keeperin Marion
Albrecht zu scheitern und 1:6 ins Hintertreffen zu geraten (18.). Heldt musste
ohne seine drei Torhüterinnen auskommen und behalf sich mit Steffi Paulsen und
Laura Tank aus der zweiten Mannschaft. Erst nach dem 1:6 kam Fockbek in Fahrt
und war über 8:9 (26.) zur Pause wieder mit 8:11 dran. Kurz danach gelang der
Ausgleich (11:11), und die Partie wogte hin und her bis zur HSG-Führung
zum 19:18 (57.). „Dann haben wir das Ding glücklich nach Hause geschaukelt“,
sagte Heldt tief durchatmend und froh über den Sieg. Stärkste Spielerin war
diesmal Melanie Krakuhn, die neun Mal traf. In der nächsten Woche nun kommt es
wie erwähnt zum Abschlussspiel um Platz drei gegen Lauenburg, Heldts letztem
Auftritt als Fockbeker Damentrainer.
HSG Fockbek/Nübbel: Paulsen, Tank - Bock (1), Haß, D. Scheller (3), Ehlers, Reinert, A. Scheller (2/1), Sievers (1), Krakuhn (9), Kurbjuhn (3/1), Tiedke, Gimmini
„Kieler Nachrichten vom 24.4.10“
Fockbek kein Wunschgegner für Holstein
Letzte Heimspiele der drei Oberligisten
Fertigmachen zum Feiern! Eine Woche vor dem Saison-Finale in der Handball-Oberliga am 1. Mai wollen sich alle drei Kieler Klubs im letzten Heimspiel mit Siegen von ihren treuen Fans verabschieden.
HSG
Holstein – HSG Fockbek (heute, 19 Uhr, Suchsdorfer Weg)
Zuletzt standen fünf Siege hintereinander auf dem Kieler Konto. Macht man im Verfolgerduell gegen die HSG Fockbek/Nübbel das halbe Dutzend voll, klettern die „Krabben“ vielleicht sogar noch zwei Ränge höher. „Wenn ich allerdings einen Gegner ablehnen dürfte, dann Fockbek. Die liegen uns einfach nicht“, beteuert HSG-Coach Michael Schwarz. Gut zu wissen, dass Stammkeeperin Marion Albrecht wieder zwischen den Pfosten steht. Kreisläuferin Anica Huß schont sich wegen Rückenbeschwerden. Als achter Mann sollen alle Zuschauer Holstein lautstark zum Sieg verhelfen – beste Voraussetzung für die gute Laune bei der anschließend geplanten Grillfeier.
„Landeszeitung vom 23.4.10“
Rang
3 wäre das i-Tüpfelchen für Heldt
Fockbek - Zwei Wochen noch, dann ist auch die dritte Oberliga-Saison nach dem Aufstieg für die Handballerinnen der HSG Fockbek/Nübbel geschafft. Mit zwei Siegen schlösse sie die Serie als Dritter ab. Wenn es schlecht läuft, kann es noch der sechste Platz werden. Bei der derzeitigen Erfolgswelle, auf der die HSG schwimmt, wäre ein Abrutschen schon enttäuschend. Doch es warten zwei schwere Spiele auf die Damen von Trainer Reiner Heldt. Zuerst müssen sie morgen beim direkten Verfolger HSG Holstein Kiel/Kronshagen antreten (19 Uhr, Sporthalle Kronshagen), dann kommt der Lauenburger SV (3.) zum Saisonkehraus.
Nachdem das große Ziel, die Qualifikation zur gemeinsamen Oberliga mit Hamburg, schon vor Ostern erreicht war, hat sich Heldt ein neues gesteckt. „Jetzt wollen wir noch einen draufsetzten und Dritter werden, das wäre das i-Tüpfelchen“, verrät Heldt seinen neuen Plan. Doch die dazu erforderlichen Siege gehören zur Kategorie mach-, aber nicht planbar. Holstein Kiel verfügt über eine sehr kompakte Deckung, die ähnlich wenig zulässt wie die der Fockbekerinnen. „Dahinter steht mit Marion Albrecht eine der besten Torhüterinnen der Oberliga“, sagt Heldt. Sein Motto ist es deshalb, möglichst beweglich im Angriff zu agieren, um die Abwehr und dann auch Albrecht zu überwinden.
Keinesfalls aber darf die eigene Deckung dabei
vernachlässigt werden. Mit Nelly Thümer, Janina Wildner und Dörte Paul verfügen
die Kielerinnen über drei Werferinnen, die bisher über 100 Tore geworfen haben.
Das schaffte bei Fockbek nur Annika Scheller, doch Lone Kurbjuhn ist nah dran,
und außerdem war es zuletzt die spielerische Breite, die Fockbek zum Höhenflug
ansetzten ließ. Heldt: „Wir haben totalen Rückenwind und pures Selbstvertrauen.
Wir haben nichts zu verlieren, wollen aber unbedingt gewinnen.“
Punktspiel
beim ATSV Stockelsdorf / 17.4.10
„Lübecker Nachrichten vom
21.4.10“
Stockelsdorf geht unter
ATSV-Frauen 17:32 gegen Kiel
Die
Frauen des ATSV Stockelsdorf mussten sich ebenfalls deutlich der HSG Holstein
Kiel/Kronshagen mit 17:32 (9:13) geschlagen geben. In der Partie um die
sprichwörtlich „goldene Ananas“, sah Trainer Nicolai Schmidt dabei von der
ersten Minute an keine Chance. Das lag allerdings nicht an dem starken Gegner,
sondern am
Schiedsrichtergespann
aus Münsterdorf, das durch seine einseitige Leitung keinen Spielfluss aufkommen
ließ. „Es tut mir Leid für die Mädchen, die alles versuchten, aber immer wieder
auf unverständliche Entscheidungen trafen“, sagte Schmidt. Kein Verständnis hatte
er jedoch für die rote Karte gegen Katja Glöde (4) nach der dritten
Zeitstrafe
wegen Meckerns. „Das geht eigentlich gar nicht. Doch auch Katja hat eingesehen
dass dies nicht in Ordnung war.“ Einen Einfluss auf die Tabelle hatte dieses
Spiel ohnehin nicht, so gab es auch keine hängenden Köpfe nach dem Spiel.
In die Torschützenliste konnten sich Stefanie Thalau, Katja
Herrmann (je 3), Petra Meyer, Darinka Krause, Svenja Kranich (je 2), Jana
Krisat und Stefanie Reinholdt (je 1) eintragen.
„Kieler Nachrichten vom 19.4.10“
ATSV Stockelsdorf – HSG Holstein 17:32 (9:13)
Die Holstein-Frauen feierten den höchsten Auswärtssieg seit dem
22. Februar 2009
Holstein
trumpfte beim höchsten Saison-Triumph bis in die Haarspitzen motiviert auf.
Konnte Stockelsdorf zunächst handballerisch noch mithalten, lief es nach dem
Seitenwechsel für Kiel wie gewünscht. Konzentrierte „Krabben“ leisten sich kaum
technische Fehler, drückten aufs Tempo und überrollten den bedauernswerten
ATSV. Fast 40 mitgereiste Fans hatten ihre helle Freude an vielen kreativen
Kombinationen. „Glückwunsch für so viel Herz und Verstand. Das machte einfach
nur ganz großen Spaß, zumal Stockelsdorf alles andere, als ein Gurkengegner
war“, lobte HSG-Trainer Michael Schwarz. Neben Torhüterin Yvonne Matalewski nutzte
Rechtsaußen Carolin Hribar ihre Bewährungschance. Mit Sonja Hansen und Janina
Wildner waren überlegene Gäste defensiv im Mittelblock und offensiv am Kreis
sogar doppelt gut besetzt.
HSG Holstein: Cornehl, Matalewski – Hansen (2), Hribar (3), Huß (2), Paul (7/3), Tetzlaff (3), Thümer (7/1), Wildner (2), Zurek (4), Böhrensen (2).
„Kieler Nachrichten vom 17.4.10“
HSG
Holstein hat Platz drei im Visier
ATSV
Stockelsdorf – HSG Holstein (heute, 19.30 Uhr)
Mit
der Qualifikation zur Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein hat Holstein das
große Ziel schon gemeistert. „Neben Freude gibt uns so etwas frühzeitig
Planungssicherheit. Jetzt können wir sogar Rang drei anpeilen“, sagt
HSG-Trainer Michael Schwarz. Ein Sieg beim Tabellenelften ATSV wäre insofern
dienlich, nachdem die „Krabben“ ihre Messlatte ein Stückchen höher schraubten.
Motivations-Probleme gibt es nicht, und konstant gute Nerven zeichnet das
Kieler Spiel regelmäßig aus. Da Torhüterin Marion
Albrecht
berufsbedingt fehlt, nimmt Ersatzkeeperin Tatjana Cornehl ihren Platz ein.
Linksaußen Johanna Huber hofft ebenfalls auf längere Bewährungsproben. „Wir
wollen zwar gewinnen und fangen deshalb auch mit unserer Stammformation an,
aber vielleicht schone ich später einige Leistungsträgerinnen“, sagt Michael Schwarz.
„Lübecker Nachrichten vom 16.4.10“
ATSV will Rettung feiern
In
der Frauen-Oberliga will der ATSV Stockelsdorf bei aktuell vier Punkten
Vorsprung sowie dem deutlich besseren Torverhältnis gegenüber Münsterdorf und
Leezen
morgen
ab 19.30 Uhr mit einem Heimsieg über die HSG Holstein Kiel/Kronshagen im
Hinblick auf den Klassenerhalt alles klar machen. Beim bitteren 27:35 in der
Hinrunde
verhinderten mangelnde Einstellung und fehlende Konstanz einen ATSV-Erfolg.
Doch gerade diese Tugenden bewirkten zuletzt, dass sich „Stodo“ von der
Abstiegszone absetzen konnte. Und diese Stärken wollen die ATSV-Frauen auch
morgen gegen Kiel an den Tag legen, um nicht zuletzt ihrem scheidenden Trainer
Nicolai
Schmidt
zu beweisen, dass sie doch in diese Spielklasse gehören. Der grollte nämlich
nach der Hinspielschlappe: „Der Aufwand, den die Mannschaft betreibt,
entspricht
der Kreisklasse B.
Punktspiel
gegen HSG Tarp-Wanderup / 31.3.10
„Flensborg AVIS vom 3.4.10“
Niederlagen in den beiden
Nachholspielen
Die Frauen der HSG
Tarp/Wanderup und der SG Oeversee/Jarplund-Weding blieben beide ohne ein
Erfolgserlebnis.
FLENSBURG
- In der Handball-Oberliga der Frauen kassierten die beiden Nordvertreter am
Mittwochabend in ihren Nachholspielen zwei Niederlagen. Die HSG Tarp-Wanderup
verlor bei der SG Holstein Kiel/Kronshagen mit 24:27. Trotzdem bleibt das Team
von Trainer Thomas Bleicher auf Kurs Oberliga Schleswig-Holstein/Hamburg, für
die sich die besten sieben Teams der Abschlusstabelle qualifizieren. TaWa hat
drei Punkte Vorsprung vor dem THW Kiel und muss von den noch ausstehenden drei
Spielen zwei gewinnen, um auf der absolut sicheren Seite zu sein. Langsam aber
immer sicher kann die SG Oeversee-Jarplund-Weding Rang sieben abschreiben.
Nach der
18:21-Niederlage gegen Tabellenführer TSV Altenholz müsste das Team von Trainer
Torsten »Futte« Eggebrecht nicht nur sein weiteres Nachholspiel beim TuS
Aumühle-Wohltorf (10. April) gewinnen, sondern auch die drei dann noch
verbleibenden Partien siegreich gestalten. Auch dürfte die HSG TaWa bei ihrem
Restprogramm keinen Punkt mehr holen. Alles zusammen ist mehr als
unwahrscheinlich, denn zwischen Tarp und Oeversee liegt auch noch der THW Kiel.
HSG Holstein -HSG TaWa 27:24
Die
Kielerinnen nahmen schnell über 4:1 Tempo auf und bauten ihren Vorsprung auf
8:3 aus. Nur schwer fanden die Tarperinnen ein Rezept gegen die gut gestaffelte
Abwehr und wenn Torhüterin Vera Callsen-Bracker nicht einen so guten Tag im Tor
erwischt hätte, die Gäste wären frühzeitig hoffnungslos ins Hintertreffen geraten.
Mit fünf gehaltenen Siebenmetern hielt die Keeperin ihre Mannschaft im Spiel
und so konnte TaWa den Rückstand zur Pause auf 11:13 verkürzen.
Nach der
Pause kam dann die stärkste Phase des Bleicher-Teams. Nach dem 15:15-Ausgleich
blieben beide Mannschaften bis zum 21:20 für Holstein auf Schlagdistanz. Mit
einem Schlussspurt setzten sich die Kieler »Krabben« entscheidend auf 25:20 ab
und verwalteten den Vorsprung bis zum 27:24-Endergebnis.
»Dass
unsere Serie irgendwann mal reißen würde, das hatte ich schon vermutet, aber
heute war die Niederlage absolut überflüssig. Wir haben überhaupt keine
Einstellung zum Gegner gefunden. Heute schauten wir viel zu oft nur hinterher
und ließen die Krabben schalten und walten wie sie wollten«, kommentierte der
Tarps Trainer Thomas Bleicher.
HSG Tarp-Wanderup: Andrea Hinsch, Vera Callsen-Bracker -
Anna Heyck-Schäfer, Kerstin Lilienthal 1, Sarah Jörgensen 2, Mirjam Lorenzen 2,
May-Britt Petersen 1, Jördis Jensen, Katrin Lucht 4/2, Janine Hansen 6/1,
Christina Hansen 1, Lena Feldstedt 7/1.
„Flensburger Tageblatt vom 3.4.10“
Erfolgsserie
der Tarper Frauen ist gerissen
KIEL - Es bleibt dabei: Unter der Woche können die Handball-Frauen der HSG Tarp-Wanderup nicht gewinnen. Mit 24:27 (11:13) verloren die Tarperinnen bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen das erste der vier Endspiele um die Qualifikation zur neuen Oberliga SH/HH und setzen sich somit selbst unter Zugzwang. „Das unsere Serie irgendwann mal reißen würde, hatte ich schon vermutet, aber heute war die Niederlage absolut überflüssig,“ kommentierte Trainer Thomas Bleicher. Nach dem überzeugenden Sieg im Derby gegen Oeversee und sieben Spielen ohne Niederlage wollte Tarp auch in der Landeshauptstadt zwei Punkte auf der Habenseite verbuchen.
Doch schon zu Beginn des Spiels merkte man der Bleicher-Truppe an, dass es nicht zum erwarteten Sieg reichen würde. „Wir hatten überhaupt keine Einstellung zum Gegner gefunden. Alles, was wir im Training angesprochen hatten, wurde einfach nicht umgesetzt“, so der enttäuschte Trainer. Die Kieler nahmen über ein schnelles 4:1 (6.) von Beginn an Tempo auf und bauten ihren Vorsprung beruhigend auf 8:3 (10.) aus. Nur schwer fanden die Tarperinnen ein Rezept gegen die gut gestaffelte Abwehr, und wenn Vera Callsen-Bracker nicht einen so guten Tag im Tor erwischt hätte, die Gäste wären frühzeitig hoffnungslos ins Hintertreffen geraten. Mit fünf gehaltenen Siebenmetern hielt sie die Mannschaft im Spiel. So verkürzte zur Pause wieder auf 11:13.
Nach dem Wechsel folgte die stärkste Phase der Bleicher- Schützlinge. Lena Feldstedt war es vorbehalten, den Ausgleich zum 15:15 (36.) zu erzielen. Von diesem Zeitpunkt wechselte die Führung ständig. Beim 21:20 (52.) waren beide Mannschaften auf Schlagweite, doch in einem Schlussspurt zogen die Gastgeberinnen vorentscheidend auf 25:20 (56.) davon.
HSG Tarp-Wanderup: Hinsch, Callsen-Bracker – Heyck-Schäfer, Lilienthal (1), Jörgensen (2), Lorenzen (2), Petersen (1), Jensen, Lucht (4/2), J. Hansen (6/1), C. Hansen (1), Feldstedt (7/1).
„Kieler Nachrichten vom 3.4.10“
HSG qualifiziert
HSG
Holstein/Kronshagen – HSG Tarp-W. 27:24 (13:11)
Kronshagen
- Die HSG Holstein sicherte sich schon die vorzeitige Qualifikation zur neuen
Oberliga HH/SH.
Holstein
schüttelte dank des Heimtriumphs über Tarp einen hartnäckigen Verfolger ab und
schaffte den Sprung in die nächsthöhere Leistungsklasse. Als Gewinner durfte
sich
auch Physiotherapeut Fritz Paysen fühlen, der mit seinen heilenden Händen dafür
sorgte, dass Dörte Paul, Jasmin Zurek und Ines Böhrensen bei den „Krabben“
selbst gehandicapt Akzente setzten. Auf das Torhüterinnen- Gespann Marion Albrecht/Yvonne Matalewski war stets Verlass, so dass aus einer sicheren Abwehr schnelle Angriffe über erste oder zweite Welle vorgetragen wurden. „Die frühe Qualifikation ist der verdiente Lohn sehr harter Arbeit“, jubelte HSG-Coach Michael Schwarz.
Albrecht, Cornehl, Matalewski – Hansen, Hribar (1), Huber (1), Huß, Paul (5), Tetzlaff (2), Thümer (9/2), Wildner (3), Zurek (4), Böhrensen (2/1).
„Kieler Nachrichten vom 31.3.10“
HSG hat heute Oberliga im Visier
Ein
Sieg fehlt den Handballerinnen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen noch, um sich
für die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein zu qualifizieren. Heute bietet das
Nachholspiel sechstplatzierten „Krabben“ beste Gelegenheit im Verfolgerduell
gegen Tarp-Wanderup (7.) bereits alles klar zu machen (20.15 Uhr). Tarp hat
seit acht
Spielen
nicht mehr verloren und schon in der Hinrunde gegen Holstein gewonnen. „Wir
sind heiß auf die Revanche“, sagt deshalb HSG-Trainer Michael Schwarz.
Punktspiel
gegen Möllner SV / 28.3.10
„LN –Lauenburger Ausgabe vom 31.3.10“
Holstein Kiel/Kronshagen – Möllner SV 30:15 (17:7).
Es
war wieder eine gute erste Viertelstunde, die die Möllnerinnen bis zum 9:7
ablieferten, doch dann wurden sie erneut Opfer ihrer Abschlussschwäche. Bis zur
Pause wurde kein Tor mehr erzielt und die Gastgeberinnen zogen vorentscheidend
davon. Nicht ganz nachvollziehen konnte Trainer Dirk Treptow zehn Zeitstrafen
sowie die Roten Karten für Heike Schulz und Stephanie Pischke-Röpke (je 1)
sowie 4:13 Siebenmeter. Die weiteren erzielten Astrid Riehl (6), Claudia Winkel
(3), Sina Rostek, Anna Rossdeutscher, Lena Rossdeutscher und Maren Maaß (je 1).
„Kieler Nachrichten vom 29.3.10“
Nur die HSG Holstein Kiel/Kronshagen siegte standesgemäß.
HSG
Holstein/Kronshagen – Möllner SV 30:15 (17:7)
„Der
Erfolg war nie gefährdet. Wir haben den Gegner nicht unterschätzt und neben
schönem Tempo-Handball noch etwas für unser Torverhältnis getan“, jubelte
HSG-Coach Michael Schwarz. Übermotivierte Möllnerinnen gingen kompromisslos zur
Sache, verursachten zwölf Siebenmeter und kassierten ein Dutzend Zeitstrafen,
weil sich Sonja Hansen am Kreis mit fairen Mitteln kaum stoppen ließ. Für
Stephanie Röpke (44.) und Heike Schulz (50.) summierten sich jeweils drei
Zwei-Minuten-Hinausstellungen zu Roten Karten auf. Frühe Verletzungen von Ines
Böhrensen (Knöchel) und Jasmin Zurek (Pferdekuss) trübten Holsteins Freude.
HSG: Albrecht,
Cornehl, Matalewski – Hansen (4), Hribar (2/1), Huber (4/3), Huß, Reimers
(3/1), Paul (7/1), Tetzlaff (3), Thümer (5), Wildner (1), Zurek, Böhrensen
(1/1).
„Kieler Nachrichten vom 27.3.10“
HSG HolKro darf sich gegen das Schlusslicht nicht blamieren
HSG
HolKro – Möllner SV (So., 17 Uhr, Schulzentrum Suchsdorfer Weg)
Mit dem 23. Spieltag wird in den Handball-Oberligen der Schlussspurt eingeleitet. Auch die drei Kieler Klubs müssen alle Kraftreserven mobilisieren, um nicht doch noch vom bisher recht erfolgreichen Kurs abzukommen.
Alles
andere als ein Heimsieg über das punktlose Schlusslicht wäre für die
sechstplatzierten „Krabben“ eine Blamage. Gefährlichster Gegner bleibt zwar der
innere
Schweinehund,
aber HSG-Coach Michael Schwarz glaubt nicht, dass seine Mannschaft Mölln
unterschätzt: „Unser Sieg gegen THW wirkt eher wie ein Motivationsschub.
Obwohl
wir im Derby unter Druck standen, spielte meine Mannschaft sehr stabil.“ Zur
Belohnung gab es Dienstag sogar trainingsfrei, weil Janina Wildner Karten für
das Bundesligaspiel SG Flensburg-Handewitt gegen HSV organisiert hatte. An
dieser Führungspersönlichkeit richten sich junge Talente wie Anna-Lena
Tetzlaff, Dörte Paul
oder
Johanna Huber immer mehr auf. „Meine Mädels haben einen guten Charakter. Wer
Mölln trotzdem nicht ernst nimmt, sitzt ganz schnell auf der Ersatzbank“,
entfacht Michael Schwarz den internen Konkurrenzkampf.
Punktspiel
beim THW Kiel / 21.3.10
„Kieler Nachrichten vom 22.3.10“
Holstein Sieger im Stadtderby
Im
Stadtderby hielt die HSG Holstein/Kronshagen den THW mit 26:20 nieder.
THW
Kiel – Holstein/K. 20:26 (10:12)
Holstein
darf sich als Nummer eins in Kiel fühlen. Mit einem verdienten Prestigeerfolg
nahmen die „Krabben“ Revanche für die 21:28-Hinspielniederlage. Fast 150
Handball-Fans
sahen ein faires Derby, in dem das Team von HSG-Coach Michael Schwarz von der
ersten bis zur letzten Sekunde klare Vorteile besaß. Zu zaghafte „Zebra“-Damen
verloren nicht nur viele Zweikämpfe, sondern luden den Gegner durch Fehlpässe
zu Tempogegenstößen ein. Torhüterin Inga Siedenburg parierte zwar fünf von
zwölf Siebenmetern, konnte aber allein keine Wende einleiten. Neben Siedenburg
überzeugte lediglich Jana Schultz im Rückraum.
Holsteins
junge Garde lieferte ihr Gesellenstück ab. Eigene technische Fehler wurden
minimiert. „Ob wir Nummer eins oder zwei in Kiel sind, ist mir persönlich egal.
Hauptsache uns glückt die Qualifikation zur Oberliga
Hamburg/Schleswig-Holstein. Diesem Ziel kommt mein Team immer näher“, sagte
Michael Schwarz.
THW: Pulwitt,
Siedenburg – Ach, Bielfeldt, Flach, Hild (1), Krischewski (1), Niemann, Petermann
(4), Schultz (7), Skrzypczak (3), Steffen (2), Weber (2).
Holstein/Kronshagen:
Albrecht, Cornehl, Matalewski – Hansen, Huber (2), Huß, Paul (2), Schmidt,
Tetzlaff (4), Thümer (7), Wildner (2), Zurek (4), Böhrensen (5).
„Kieler Nachrichten vom 20.3.10“
Wer ist die Nummer eins in Kiel?
THW erwartet Holstein
Kiel – Am 22. Oberliga-Spieltag gastiert der Handball-Zirkus in
Kiel. Manege frei heißt es, wenn die „Zebra“-Damen des THW im brisanten Kieler
Lokalderby
Holsteins
„Krabben“ vernaschen wollen.
THW
Kiel – Holstein/Kronshagen (Sonntag, 16.15 Uhr, Helmut- Wriedt-Halle)
Wer
wird Kiels Nummer Eins? In der Tabelle liegt Holstein knapp vorn. Im Hinspiel
gewann allerdings THW deutlich. „Uns erwartet ein ganz heißer Tanz. Beim Gegner
brennen alle auf Revanche, und ich muss ebenfalls niemanden extra motivieren“,
weiß THW-Coach Michael Fischer zu berichten. Taktisch will sich das Schlitzohr
mit einem
Griff
in die Trickkiste etwas einfallen lassen. „Holstein steht mehr unter Druck. Wir
haben unser Saisonziel, nicht abzusteigen, längst erreicht und dürfen befreit
aufspielen.“
Personell
plagen die „Zebra“-Damen ein paar Probleme. Sarah Scherner (Grippe) und Joana
Linke (Fortbildung) fehlen. Kapitän Paola Weber konnte beruflich bedingt kaum
trainieren. Seit dem starken Comeback von Samira Krischewski sind die
Kielerinnen auf Rechtsaußen auch dank Anne Hild wieder doppelt gut besetzt.
HSG-Trainer
Michael Schwarz nimmt vorab schon mal den verbalen Schlagabtausch an: „Michael
Fischer stapelt gerne tief. Beide Teams gehören vom handballerischen Potenzial
in die zukünftige neue Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. Für mich persönlich
war unsere Hinrundenniederlage meine größte Enttäuschung. Deshalb ist dieses
Derby das wichtigste Spiel der ganzen Saison.“ Mit Dörte Paul bieten die
ehrgeizigen „Krabben“ Bestbesetzung auf. Wie wichtig sie ist, zeigte sich
letzte Woche, als
Holstein
nach zwei vorausgegangenen Niederlagen die erfolgreiche Wende schaffte.
Neben
größerer Nervenstärke dürfte im Prestigeduell außerdem das Torhüterinnen-Duell
zwischen Marion Albrecht und Inga Siedenburg (THW) ausschlaggebend werden. „Ein
Vier-Punkte-Spiel. Mit einem Sieg würden wir die Weichen zur höherklassigen
Handball-Welt stellen. Ich wünsche mir aber, dass es am Saisonende beide
Lokalrivalen
schaffen“, rührt Michael Schwarz verbal noch mal die Werbetrommel in eigener Sache.
Punktspiel
gegen Münsterdorfer SV / 14.3.10
„Kieler Nachrichten vom 15.3.10“
Derby kann kommen
Holstein/Kronshagen gerüstet
Kiel - Gute Werbung für das Kieler Derby am Sonntag betrieb die HSG Holstein/Kronshagen.
Holstein
Kiel/Kronsh. – Münsterdorfer SV 25:20
Nach
zwei unglücklichen Niederlagen zuletzt mit jeweils einem Tor Unterschied war in
den Köpfen der „Krabben“ noch Verunsicherung zu spüren. Selbst Holsteins 6:2-
Blitzstart
brachte kaum Sicherheit. Abstiegsbedrohte Münsterdorferinnen nutzten Kiels
kurze Schwächephase, um zum 9:9 zu egalisieren. Mit HSG-Regisseurin Dörte
Paul
kehrte fortan Ruhe und mehr spielerische Sicherheit in alle Aktionen zurück.
„Alle haben rechtzeitig den Ernst der Lage erkannt, dass man keinen Gegner
unterschätzen darf“, lobte Trainer Michael Schwarz später kühle Köpfe und heiße
Herzen seiner Schützlinge. Linksaußen Nelly Thümer trieb ihr Team selbst durch
eine
Bronchitis
gehandicapt zum Sieg. Auf dem rechten Flügel überzeugte ebenfalls Carolin
Hribar, so dass unterm Strich eine solide Leistung reichte, um den MSV am Ende
recht
deutlich zu distanzieren.
Holstein
Kiel/Kronshagen: Albrecht, Cornehl, Matalewski – Hansen (1), Hribar (2), Huber (1),
Huß (1), Paul (4), Schmidt, Tetzlaff (1), Thümer (6), Wildner (2), Zurek (2),
Böhrensen (5/4).
„Norddeutsche Rundschau vom 15.3.10“
Münsterdorfer
SV verkauft sich in Kronshagen trotz Niederlage teuer
MÜNSTERDORF - Bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen gab es für die Oberliga-Handballerinnen des Münsterdorfer SV mit 20:25 (9:12) die erwartete Niederlage. Dennoch war Trainerin Monika Witt hochzufrieden mit ihrem Team. Die Münsterdorferinnen waren in Kiel lediglich mit einer Rumpfmannschaft angetreten. Mit Mareike Witt, Margaretha Mularczyk, Ines Heiden und Lena Rosenau fehlten wichtige Spielerinnen. Doch der Auftritt war aller Ehren wert. „Die kämpferische Einstellung war toll und es war eine Freude, den Frauen zuzusehen“, so Monika Witt nach dem Spiel.
Wie so häufig begannen die Münsterdorferinnen mit einem Fehlstart und lagen schnell mit 0:4 hinten. Dabei scheiterten sie immer wie an der starken Torhüterin der HSG und wurden dann mit Gegenstößen bestraft. Doch sie fingen sich schnell und als Raffaela Hühn zum 6:6 ausglich, war die Partie wieder offen. Die Münsterdorferinnen nahmen in dieser Phase die Kieler Haupttorschützin Janina Wildner in kurze Deckung und verleiteten damit ihre Gegnerinnen zu technischen Fehlern. Bis zum 9:9 durch Aneke Meier war alles offen, doch bis zur Pause setzten sich die Gastgeberinnen noch auf 12:9 ab.
Nach Wiederbeginn wurde klar, dass der MSV das hohe Tempo
nicht lange mehr würden mithalten können und die Kräfte nachlassen würden. Hier
mussten sie ihrer knappen Personaldecke Tribut zollen. Dank einer tollen
kämpferischen Einstellung ließ der MSV den Rückstand jedoch nicht größer werden
als sechs Tore beim 13:19. Der Kieler Trainer wechselte viel, so blieb der
Rückstand auch beim 17:22 (50.) noch im Rahmen. Münsterdorf ließ, soweit es die
Kräfte zuließen, nie nach und verkauften sich trotz der Niederlage teuer.
Münsterdorfer SV: Eike Jankowski,
Svenja Tiedemann, Raffaela Hühn 3, Lena Passauer 5 (2), Aneke Meier 2 (1),
Sabrina Kühl 3, Linda Schmidt 3, Nadine Nierzwicki 3, Julia Limmer, Svenja
Dietz 1
„Kieler Nachrichten vom 13.3.10“
„Krabben“ erfolgshungrig
HSG
Holstein – Münsterdorfer SV (morgen, 17 Uhr, Suchsdorfer Weg)
Glück und Pech lagen im bisherigen Saisonverlauf der Handball-Oberliga für die drei Kieler Teams oft ganz dicht beieinander. Man darf gespannt sein, wem Fortuna am 21. Spieltag mit glücksgöttlichem Beistand hold bleibt.
Zwei
unglückliche Niederlagen zuletzt mit jeweils nur einem Treffer Differenz sind
mehr als genug. „Das steckt zwar noch im Hinterkopf, doch diesmal gewinnen
wir“, prophezeit HSG-Trainer Michael Schwarz. Holsteins Pechsträhne soll gegen
den Tabellenzwölften reißen. Siebtplatzierte „Krabben“ dürfen wiedererstarkte
Münsterdorferinnen bloß nicht unterschätzen. Als Kieler Hoffnungsträgerin kehrt
Dörte Paul von ihrer Uni-Exkursion zum Team zurück. Da Janina Wildner als Turm
vieler Abwehrschlachten ohne Sperre für ihre Rote Karte vor Wochenfrist davon
kam, ist der Kader bis auf Anna-Lena Tetzlaff (Bronchitis) komplett. Viel würde
zum anvisierten
Erfolg beitragen, wenn Ines Böhrensen und Jasmin Zurek im Rückraum ihre Leistungen auf konstant hohem Niveau stabilisieren.
„Norddeutsche Rundschau vom 13.3.10“
Hohe
Hürde für Münsterdorfer SV bei Kiel/Kronshagen
MÜNSTERDORF - Erneut haben die Oberliga-Handballerinnen des Münsterdorfer SV ein wichtiges und zugleich schweres Spiel auf dem Programm. Sie müssen am Sonntag um 17 Uhr bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen antreten. Dort wird eine Topleistung nötig sein, um zu punkten. Dabei sind die personellen Verhältnisse alles andere als gut, denn mit Mareike Witt, die sich eine Bänderverletzung zugezogen hat, und Ines Heiden sowie Lena Rosenau, die beide im Urlaub sind, fehlen wichtige Spielerinnen. Dennoch reisen die Münsterdorferinnen mit gedämpftem Optimismus nach Kiel, obwohl sie sich darüber im klaren sind, dass sie ihre Punkte eigentlich gegen andere Mannschaften holen müssen.
Trainerin Monika Witt hat versucht, in der Woche ihre Spielerinnen optimal auf die Partie einzustellen. Mit Janina Wildner, die sowohl im Rückraum als auch auf der Kreisläuferposition zum Einsatz kommt, haben die Gastgeberinnen eine brandgefährliche Akteurin in ihren Reihen. Zudem spielen sie eine gnadenlosen Gegenstoß. So wird viel davon abhängen, ob es dem MSV gelingt, Fehler zu vermeiden und möglichst sicher abzuschließen. Mit Marion Albrecht zwischen den Pfosten steht darüber hinaus eine Spielerin in den Reihen der Kielerinnen, die über ein exzellentes Stellungsspiel verfügt. Die Münsterdorferinnen dürfen nicht den Fehler machen, dies zu unterschätzen.
Hauptaugenmerk im Münsterdorfer Training lag also in
Anbetracht der Stärken ihrer Gegnerinnen im Wurftraining, zumal im Abschluss
sicherlich eine ihrer großen Schwächen liegt. Kiel ist auf jeden Fall im
Zugzwang, will man weiterhin oben „mitmischen“. Für die Witt-Schützlinge geht es hingegen
darum, sich möglichst gut zu verkaufen. Ein Sieg oder auch ein Unentschieden
wären ein Riesenerfolg.
Punktspiel
gegen TSV Jörl / 6.3.10
„Flensborg AVIS vom 9.3.10“
Das
Nord-Trio war auf der ganzen Linie erfolgreich
Alle drei
Nordvertreter in der Frauen-Oberliga waren siegreich.
FLENSBURG - Der
Handball-Norden war in der Oberliga der Frauen so erfolgreich wie lange nicht
mehr. Denn nicht nur der TSV Jörl und die HSG Tarp-Wanderup, sondern auch der
dritte Nordvertreter, die SG Oeversee-Jarplund-Weding, waren siegreich. Die HSG
Tarp-Wanderup kommt immer näher an die Qualifikation zur Oberliga
Schleswig-Holstein/Hamburg heran. Nach dem 25:22-Erfolg beim ATSV Stockelsdorf
liegt das Team von Trainer Thomas Bleicher nur noch zwei Punkte hinter dem
siebten Rang, der sicher zur Qualifikation reichen würde. Das liegt auch daran,
dass die HSG Holstein Kiel/Kronshagen, die zurzeit auf Platz sieben liegt, ihr
Heimspiel gegen den TSV Jörl mit 28:29 verlor.
Holstein - Jörl
28:29
Jörl brauchte eine
lange Anlaufphase, um ins Spiel zu finden. Holstein führte schon 9:3, doch bis
zur Pause kam der Gast schon auf 12:15 heran. Im zweiten Durchgang schaffte
Jörl bei 16:16 zum ersten Mal und nach 17:20 bei 22:22 zum zweiten Mal den
Ausgleich. Danach wurde das Thiesen-Team immer stärker und zog mit 26:23 auf
drei Tore davon. Dieser Vorsprung hatte bis zum 29:26 Bestand, ehe Holstein
noch zum 28:29 aufkommen konnte, der Jörler Sieg war aber nicht mehr in Gefahr.
"Wir haben gut gekämpft, uns im Laufe der Partie gesteigert und deshalb
verdient gewonnen. Jetzt sollte mit dem Aufstieg in die Oberliga
Schleswig-Holstein/Hamburg wohl nichts mehr schief gehen, auch wenn es noch
sehr eng werden könnte", sagte Jörl-Trainer "Kalli" Thiesen.
TSV Jörl: Miriam
Kruse - Katrin Riebow 4, Ose Kahlund 9, Heike Brodersen 4, Nane Martensen 3,
Lena Scholz, Annika Türk 4, Tamara Feindt, Sarah-Lena Börnsen 4, Levke Tölle 1.
„Kieler Nachrichten vom 8.3.10“
HSG Holstein
Kiel/Kronshagen patzt gegen Jörl
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen –TSV Jörl 28:29 (15:12)
Unnötige
Heimniederlage für Holstein. In der ersten Halbzeit sahen gefällige Kielerinnen
schon wie sichere Siegerinnen aus, ehe Janina Wildner wegen eines Kopftreffers
beim Siebenmeter gegen TSV-Keeperin Miriam Kruse (29. Minute) die Rote Karte
sah. Ohne ihren Turm in der Abwehrschlacht und Regisseurin Dörte Paul
(Studien-Exkursion) mühten sich Ines Böhrensen, Jasmin Zurek und Anna-Lena
Tetzlaff im Rückraum redlich, aber vergeblich, zumal das Duo Marion
Albrecht/Yvonne Matalewski
zwischen
den Pfosten einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte. Außerdem bekam keine
„Krabbe“ Jörls Denkerin und Lenkerin Ose Kahlund (neun Treffer) unter
Kontrolle,
egal,
was HSG-Coach Michael Schwarz taktisch auch probierte: „Das waren zu viele
Knackpunkte, weshalb wir verloren haben.“
Symptomatisch
war auch die emotionale Schlussphase, als Kiel mit offener Deckung Alles oder
Nichts spielte und Sekunden vorm Abpfiff nach einem gegnerischen Schrittfehler
sogar in Ballbesitz kam. Der Pass von Anna-Lena Tetzlaff auf Nelly Thümer frei
vor dem Tor wurde vom Schiedsrichtergespann jedoch jäh unterbrochen, weil der
finale Wurf angeblich von falscher Stelle ausgeführt wurde. So blieben gute
Leistungen von Ines Böhrensen, Rechtsaußen Anica Huß und Anna-Lena Tetzlaff
letztlich unbelohnt.
HSG: Albrecht,
Cornehl, Matalewski – Hansen (2), Hribar (1), Huber, Huß (3), Reimers, Schmidt,
Tetzlaff (6), Thümer (3), Wildner (2), Zurek (5/1), Böhrensen (6/3).
„Flensburger Tageblatt vom 8.3.10“
29:28
– TSV Jörl holt wichtige Punkte in Kronshagen
Kronshagen - Zwei wichtige Punkte holten die Jörler Oberliga-Handballerinnen bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen. Das Team von Coach Kalli Thiesen siegte verdient mit 29:28 (12:15). Nach einem schlechten Start kam Thiesens Team Mitte der ersten Hälfte besser ins Spiel. Im zweiten Durchgang wechselte die Führung mehrmals.
Die Gäste fanden in den ersten Minuten überhaupt nicht zu ihrem Spiel, in kürzester Zeit war die HSG bereits auf 9:3 davongezogen. Früh griff Thiesen zur grünen Karte und schwor sein Team noch einmal auf die taktische Marschroute ein. „Nach der Auszeit stand eine komplett andere Mannschaft auf der Platte“, meinte Thiesen. Über eine nun aggressive Deckung kämpften die Jörlerinnen sich auf 12:14 heran. Kurz vor der Pause wurde die Kronshagenerin Janine Wildner disqualifiziert, weil sie der Jörler Torhüterin Miriam Kruse bei einem Strafwurf direkt ins Gesicht warf.
Nach dem Wechsel kam Jörl gut aus den Startlöchern,
schnell wurde der Ausgleich zum 16:16 erzielt. Darauf folgten aber einige
Nachlässigkeiten in der Deckung, die die Gastgeberinnen nutzten, um sich erneut
auf drei Treffer abzusetzen. Die Jörlerinnen ließen aber nicht nach. Mitte der
zweiten Hälfte hatte das Team zum zweiten Mal den Ausgleich erzielt. „Zu dem
Zeitpunkt haben wir das Spiel gekippt“, so Thiesen. Sein Team ging 25:23 in
Front und hielt den Vorsprung bis kurz vor Schluss. Der Kieler HSG gelang am
Ende der Partie noch der Anschlusstreffer. „Wir haben super gekämpft. Ich bin
vor allem mit der Angriffsleistung zufrieden“, so Trainer Thiesen.
Jörl: Kruse
– Riebow (4), Kahlund (9), Brodersen (4), Börnsen (4), Martensen (3), Scholz,
Türk (4), Feindt, Tölle (1).
Kronshagen: Böhrensen, Tetzlaff
(je 6)
„Kieler Nachrichten vom 6.3.10“
HSG
Holstein – TSV Jörl (heute, 19 Uhr, Suchsdorfer Weg)
Wer
in der Handball-Oberliga den Kurs auf die neue eingeführte
Schleswig-Holstein-Liga oder die höherklassige Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein
qualifizieren will, sollte seine Heimspiele gewinnen. Das Motto wollen alle
drei Kieler Clubs heute beherzigen.
„Ein
Vier-Punkte-Spiel“, stuft HSG-Coach Michael Schwarz das Verfolgerduell zwischen
Holstein (6.) und Jörl (4.) im Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf ein.
Trotz einer
19:20-Niederlage
beim Herbstmeister TSV Altenholz boten aufopferungsvolle Kieler „Krabben“ dem
Top-Favoriten selbst ohne Dörte Paul prima Paroli. Da gilt es nun anzuknüpfen,
denn die Regisseurin fehlt weiter wegen einer Studien-Exkursion. Ines Böhrensen
ist seit ihrem Debüt im Hinspiel mit vier Toren als interne Quereinsteigerin
immer
besser in alle Abläufe integriert und soll diese Lücke schließen. Ein weiterer
Turm in der zu erwartenden Abwehrschlacht bleibt Janina Wildner, die den
Mittelblock organisieren soll. „Wenn wir defensiv gut stehen, bringt uns das
die notwendige Sicherheit in den Angriffsaktionen“, legt Michael Schwarz
verstärkt Wert auf taktische Disziplin.
Punktspiel
beim TSV Altenholz / 27.2.10
„Kieler Nachrichten vom 1.3.10“
TSV
Altenholz – HSG Holstein Kiel/Kronshagen 20:19
Kiel
– Der Tabellenzweite TSV Altenholz ist in der Handball-Oberliga der Frauen
endgültig die Kieler Nummer eins.
Zittersieg
für Altenholz im fairen Prestigeduell. Holstein führte sogar 6:1 (12.), ehe
TSVA-Coach Dieter Eigemann beim Team-Timeout seine 6-0-Abwehr auf die
5-1-Variante mit Melanie Bock als Störspitze umstellte und Arnika Gehrke
einwechselte. Ohne Regisseurin Dörte Paul (Uni-Exkursion) stockte Kiels
Kombinationsfluss fortan. Dafür dominierten beide Deckungsreihen. Altenholz
eroberte viele Bälle, um zum 10:10-Pausenstand zu egalisieren und gewann
letztlich dank der Treffsicherheit
von
Torjägerin Anja Fahrenkrog wie im Hinspiel mit einem Tor. Der Anschlusstreffer
von Janina Wildner per Siebenmeter für die „Krabben“ fiel zu spät.
„Ein
ebenso intensives wie emotionales Derby mit einem glücklichen Sieg. Über Remis
oder Niederlage hätte sich heute auch kaum jemand beklagen dürfen, doch
wir
haben mit mehr Willen immer an uns geglaubt“, resümierte Dieter Eigemann,
während HSG-Trainerkollege Michael Schwarz mit dem Schicksal haderte:
„Ärgerlich, wenigstens ein Punkt wäre mehr als gerecht gewesen. Ich konnte
keinen Leistungsunterschied feststellen und niemandem Vorwürfe machen.“
Linksaußen Nelly Thümer ragte als dankbare Empfängerin langer Präzisionsabwürfe
von Keeperin Marion Albrecht bei den Kielerinnen heraus.
TSVA: Böttcher,
Schendel – Melanie Bock (5), Fahrenkrog (8/3), Fliessner, Hupfeld (2), Mohn,
Ohms (1), Reinecke (4), Tegler, Gehrke.
HSG: Albrecht,
Matalewski – Hansen, Hribar (1), Huß, Huber, Schmidt, Tetzlaff (2/1), Thümer
(7), Wildner (6/5), Zurek (2), Böhrensen (1).
„Eckernförder Zeitung vom 1.3.10“
Erneuter
Derby-Sieg
TSV Altenholz setzt sich mit 20:19 gegen HSG
Holstein/Kronshagen durch
Altenholz - Wie immer in den Lokalderbys ging es auch diesmal beim Aufeinandertreffen zwischen den Oberliga-Handballerinnen des TSV Altenholz und der HSG Holstein/Kronshagen äußerst spannend zu. Wie im Hinspiel haben sich die Altenholzerinnen mit 20:19 (10:10) behaupteten und damit Tabellenplatz zwei verteidigen können.
Es war eine faire, aber intensiv geführte Begegnung, in der die Abwehrreihen im Mittelpunkt standen. Die personell geschwächt in die Begegnung gegangenen Altenholzerinnen hatten anfänglich große Schwierigkeiten. Ein um das andere Mal hebelte der Gast die 6:0-Deckung des TSV aus. Der Altenholzer Trainer Dieter Eigemann reagierte und stellte nach dem 1:6 (12.) die Abwehr von einer 6:0- auf eine 5:1-Formation um. „Damit haben wir das Spiel der HSG besser in den Griff bekommen“, sagt Eigemann , der schon nach sechs Minuten die Wirkung sehen konnte. Sein Team glich zum 6:6 (18.) aus und ging anschließend sogar mit 8:7 (23.) in Führung. Doch auch die Gäste reagierten. Sie hielten dagegen und konnten kurz vor dem Wechsel zum 10:10 ausgleichen.
Völlig offen verlief auch der zweite Spielabschnitt. Der TSV Altenholz legte jetzt zwar vor, musste aber nach dem 15:13 noch einmal Holstein/Kronshagen die Führung beim 17:16 (50.) und beim 18:17 (53.) Minute überlassen. Es folgte die stärkste Phase der Altenholzerinnen: Die Abwehr stand sicher und ließ sieben Minuten lang keinen Treffer der Kielerinnen zu. Mit drei Toren in Folge legte Altenholz mit dem 20:18 (60.) den Grundstein zum Erfolg. Erst unmittelbar vor dem Abpfiff erzielte Janina Wildner den Anschlusstreffer für Holstein/Kronshagen – zu spät, um die Partie noch zu kippen.
TSV Altenholz: Böttcher, Schendel - Mohn, Hupfeld (2), Ohm (1), Fahrenkrog (8/3), M. Bock (5), Tegler, Gehrke, Fliesner, Reinecke (4).
„Kieler Nachrichten vom 27.2.10“
Schwarz
sieht leichtes Spiel für „Krabben“ in Altenholz
TSV
Altenholz – HSG Holstein (heute, 16 Uhr, Kreishalle)
Auswärts hängen die Trauben in der Handball-Oberliga sehr viel
höher. Das werden auch alle drei Kieler Clubs am 19. Spieltag deutlich zu
spüren bekommen,
wenn es um ganz wichtige Punkte für einen erfolgreichen Saisonverlauf geht.
Mit
vier Siegen glückte Holstein zwar bisher eine perfekte Rückrunde. Um beim
Herbstmeister zu gewinnen, muss erneut alles hundertprozentig passen. „Das
leichteste
Spiel
für uns, weil Altenholz klarer Favorit scheint. Wir haben überhaupt keinen
Druck, sondern können total locker sein“, stapelt HSG-Trainer Michael Schwarz
eher tief. Auch der Griff in die taktische Trickkiste gegen TSVA-Torjägerin
Anja Fahrenkrog bleibt geheim. Fakt ist, dass sich Kiels Regisseurin Dörte Paul
neben Linksaußen Nelly Thümer seit Wochen formstark präsentiert. Da Anna-Lena
Tetzlaff ihre Sprunggelenksverletzung auskuriert hat, bieten sechstplatzierte
„Krabben“ im Prestigederby mit dem Tabellenzweiten Bestbesetzung auf. Dabei
könnte letztendlich auch das Duell der vier Torhüterinnen Marion
Albrecht/Yvonne Matalewski sowie Juliane Böttcher/Claudia Schendel (TSVA) den
Ausschlag geben.
Die
abgesagte Partie vom 16. Saison-Spieltag zwischen der HSG Holstein und
Tarp-Wanderup ist für Mittwoch, 31. März neu angesetzt.
„Eckernförder Zeitung vom 27.2.10“
Geschwächt
ins Derby
Altenholz empfängt zuletzt starke HSG
Altenholz - Wie schon in den vergangenen Jahren steht das Derby zwischen dem Tabellenzweiten der Handball-Oberliga der Frauen, TSV Altenholz und der HSG Holstein/Kronshagen heute um 16 Uhr in der Kreishalle in Altenholz unter einem besonderem Vorzeichen. Alle Spiele waren bislang hart umkämpft, auch wenn der TSV Altenholz zuletzt beim 21:20 (10:8) das bessere Ende für sich hatte. Die Voraussetzungen vor dem Derby sind für die Altenholzerinnen aber alles andere als günstig. Wiebke Bock, Judith Rothkirch fallen beruflich bedingt aus. Marieke Most und Svenja Maelzer sind verletzt.
Auch wenn die Ausfälle schmerzlich sind, äußerte sich die Altenholzer Goalgetterin Anja Fahrenkrog optimistisch. „Auch gegen den THW Kiel mussten wir auf unsere Spielmacherin Marieke Most verzichten und haben es auch gepackt.“ Ob der TSV Altenholz auch in der Lage ist, die zusätzlichen Ausfälle zu kompensieren, muss sich zeigen. Auf jeden Fall, darüber ist man sich im Lager des TSV Altenholz einig, wird es eine schwere, wahrscheinlich wieder hart umkämpfte Partie. „Wir wollen auf jeden Fall das Beste daraus machen“, sagt Fahrenkrog und will nicht schon vor der Partie die Verletzten als Ausrede gelten lassen.
Beide Teams kennen sich gut. Viel wird auch darauf ankommen, wie Altenholz ins Spiel startet, denn der TSVA will seinen zweiten Platz unbedingt verteidigen. In eigener Halle sind die Aussichten trotz der Ausfälle vorhanden, einen Sieg einzufahren, auch wenn Holstein/Kronshagen zuletzt vier Siege in Folge errungen hat.
„KN-Eckernförder Ausgabe vom 27.2.10“
In Altenholz herrscht eine
Verletzungs-„Seuche“
Altenholz
– Mit dem bisherigen Saisonverlauf in der Oberliga dürfen die beiden
Handball-Teams des TSV Altenholz zufrieden sein. Großes Verletzungspech droht
aber, am 19. Spieltag einen dicken Strich durch alle Hochrechnungen zu machen.
TSV
Altenholz – HSG Holstein/Kronshagen (heute, 16 Uhr, Kreishalle)
Trotz
der Zwangspause vor Wochenfrist haben sich die personellen Probleme unter den
Altenholzerinnen kaum gebessert. Spielmacherin Marike Most fehlt dem
Herbstmeister wegen ihrer Schienbeinköpfchen-Fraktur sogar noch drei Wochen.
Rechtsaußen Wiebke Bock (Studienexkursion in Stuttgart) und Linksaußen Judith
Rothkirch (Lehramtspraktikum in Grimmen) fallen ebenfalls aus. Keeperin Svenja
Maelzer laboriert an den Folgen einer Leistenoperation. Offen bleibt, ob
Kreisläuferin Nina
Reinecke
(Kind erkrankt) zur Verfügung steht. „Das alles macht die Sache natürlich nicht
einfacher“, betont TSVA-Trainer Dieter Eigemann vor dem Prestigederby.
Die Rolle
des hohen Favoriten ist man beim Tabellenzweiten erst einmal los. Improvisation
scheint eher das Gebot der Stunde mit Ersatzregisseurin Melanie Bock, Meike
Fliessner im rechten Rückraum oder Flügelflitzerin Kirsten Hupfeld. Auf
Linksaußen bieten sich Nike Mohn und Svenja Ohms alternativ an. Im Tor bleibt
Altenholz dank Juliane Böttcher und Claudia Schendel nichtsdestotrotz doppelt
gut besetzt. Notfalls greift Dieter Eigemann auf die reaktivierte Arnika Gehrke
als routinierte Führungspersönlichkeit zurück: „Das Spiel ist völlig offen.
Kiel hat zurzeit einen sehr guten Lauf. Ich erwarte einen heißen Tanz und
hoffe, dass wir am Ende von 60 aufopferungsvoll umkämpften Minuten den längeren
Atem haben.“
Punktspiel
gegen Leezener SG / 21.2.10
„LN –Segeberger Ausgabe vom 24.2.10“
SG im Sturzflug
KIEL
– Nichts war es mit der Wiederholung vom 5. November 2009, als
die Frauen der Leezener SG die HSG Holstein Kiel/Kronshagen knapp mit 21:20
besiegten und ihren
letzten
Oberliga-Sieg holten. Im Rückspiel setzte es eine deftige 24:34
(9:15)-Niederlage bei der HSG.
Es
fehlte den Leezenerinnen einfach die Einstellung in der ersten Hälfte. Über 1:4
gerieten sie schnell mit 5:10 in Rückstand. „In der Abwehr haben wir überhaupt
keine
Peilung
gehabt“, kommentierte Trainer Asmus Schütt. Nach dem Pausenrückstand wurde es
sogar noch schlimmer: Wie entfesselt gingen die Gastgeberinnen den zweiten
Abschnitt
an und zogen auf 20:9 davon. „Ab da haben wir zwar auch mal getroffen, trotzdem
war ein Klassenunterschied zu erkennen“, stellte Schütt fest und ergänzte:
„Als
Oberligamannschaft haben wir uns heute nicht präsentiert.“
Für
die SG trafen Kathy Weh (9/5), Svenja Hostetmann, Lea Steputat (je 4), Carolin
Krüger (3/1), Astrid Kasischke, Madleen Bergmann sowie die A-Jugendlichen
Christin Stolten und Lisa Johannsen (je 1).
Fest
steht unterdessen: Egal in welcher Spielklasse die SG in der nächsten Saison
spielen wird, es muss eine neue Übungsleiterin her. Spielertrainerin Saskia
Rickert
erklärte,
dass sie aus gesundheitlichen, privaten und beruflichen Gründen in der
kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung stehen wird.
„Segeberger Zeitung vom 22.2.10“
Leezen - Nichts geht mehr bei
den Handballerinnen der Leezener SG. Die Mannschaft von Spielertrainerin Saskia
Rickert und Asmus Schütt verlor im Oberliga-Spiel bei der HSG Holstein
Kiel/Kronshagen 24:34 (9:15) und kassierte ihre fünfte Niederlage in Folge.
Doch damit nicht genug. Unter der Woche verkündete Saskia Rickert nach dem
Saisonende ihren Rücktritt aus persönlichen und beruflichen Gründen. "Ich
wohne in Lübeck und arbeite in Hamburg. Manchmal sogar am Wochenende. Das ist
mir einfach zu stressig geworden", erklärte die Spielertrainerin, die in
Kiel angeschlagen auf der Ersatzbank sitzen blieb.
Keine rosigen Aussichten für
die LSG, die sich derzeit ungebremst auf Talfahrt befindet und seit November
2009 kein Spiel mehr gewonnen hat. "Die eingleisige Oberliga können wir
abschreiben. Für uns kann das Ziel jetzt nur noch heißen, dass wir den Sturz in
die Landesliga verhindern", meinte Asmus Schütt nach der Pleite in der
Landeshauptstadt. Zwei Minuspunkte trennen den Aufsteiger vom Münsterdorfer SV
und dem ersten Abstiegsplatz noch.
In Kiel hatten die
Leezenerinnen zum wiederholten Mal in dieser Spielzeit den ersten Abschnitt
komplett verschlafen. "Wir waren mal wieder nicht richtig bei der Sache.
Neun Treffer sprechen eine deutliche Sprache", ärgerte sich Schütt. Bis
zum 2:4 blieb seine Sieben in Schlagdistanz. Doch dann eilten die Kielerinnen,
die das Hinspiel in Leezen noch mit 20:21 verloren hatten, uneinholbar davon.
Beim Seitenwechsel trennten beide Teams bereits sechs Tore.
Nach Wiederanpfiff klappte das
Angriffsspiel der Gäste zwar besser. Dafür patzten sie aber in der Defensive
immer wieder, was die Gastgeberinnen eiskalt bestraften. "Wir waren in der
Deckung zu schwach, um den starken Rückraum der Kielerinnen zu
kontrollieren", schilderte Asmus Schütt, dessen Mannschaft nicht mehr
heran kam und erneut die Punkte abschreiben musste.
Leezener SG: Katharina Karck -
Catherin Weh (9), Lea Steputat (4), Svenja Hostetmann (4), Carolin Krüger (3),
Madleen Bergmann, Astrid Kasischke, Lisa Johannsen, Christin Stolten (je 1),
Saskia Rickert, Sabine Sonntag.
„Kieler Nachrichten vom 22.2.10“
HSG
Holstein/Kronshagen war erfolgreich
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen – Leezener SG 34:24
Konzentrierte
Kielerinnen knüpften von der ersten Sekunde bis zur 60. Minute dort an, wo sie
zuletzt aufgehört hatten und setzten ihre Erfolgsserie mit dem vierten Sieg
problemlos
fort. Gleichzeitig glückte den Holsteinerinnen die Revanche für eine unnötige
20:21-Hinspielniederlage in Leezen. Statt sich erneut klassisch auskontern
zu
lassen, funktionierte Holsteins Rückwärtsbewegung diesmal wesentlich besser.
Technische Fehler wurden ebenfalls minimiert. Offensiv trumpfte Kiel am
gegnerischen Kreis mit Anica Huß und Sonja Hansen gleich doppelt auf.
Linksaußen Johanna Huber empfahl sich sogar über beide Flügel, weil der
etatmäßige Rechtsaußen Nelly Thümer nach einem Foul wegen starker Kopfschmerzen
vorsorglich geschont wurde. Im Gefühl des sicheren Sieges nutzte HSG-Coach
Michael Schwarz die Chance zum Experimentieren: „Mit unser tollen Rückrunde bin
ich rundum zufrieden.“
HSG: Albrecht,
Matalewski – Hansen (2), Hribar, Huber (5), Huß (6/1), Reimers (2/1), Paul
(8/2), Schmidt, Thümer (2), Wildner (6/1), Zurek (1), Böhrensen (2).
„Kieler Nachrichten vom 20.2.10“
Für „Krabben“ zählt nur ein Sieg
HSG empfängt Leezen
Mit Heimsiegen könnten die drei Kieler Handball-Klubs den Saisonzielen am 18. Spieltag einen ganz wichtigen Schritt näher kommen. Während THW und HSG Holstein erfolgreich Kurs zur zukünftig eingleisigen Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein halten wollen, stapelt man beim Wellingdorfer TV im Abstiegskampf etwas tiefer.
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen – Leezener SG (morgen, 17 Uhr)
Ob einer makellosen Bilanz von drei Rückrunden-Siegen wollen selbstbewusste „Krabben“ ihrer Favoritenrolle als Sechster auch gegen den abstiegsgefährdeten Gegner gerecht werden. Vorsicht bleibt jedoch geboten, denn in Leezen ließ das Team von HSG-Coach Michael Schwarz schon im November 2009 beide Punkte liegen: „Diese Scharte gilt es wettzumachen. Wir sind gut drauf. Alles andere als ein Sieg zählt nicht.“ Bärenstark trumpft seit Wochen Linkshänderin Dörte Paul auf, die aus dem Rückraum zu alter Treffsicherheit zurückfand. Fehlen wird Anna-Lena Tetzlaff (Sprunggelenks-Verletzung).
„LN –Segeberger Ausgabe vom 19.2.10“
Leezen hofft auf dritten Sieg
In
der Frauen-Oberliga hat die Leezener SG an die HSG Holstein Kiel/Kronshagen
(So., 17 Uhr) gute Erinnerung, denn im Hinspiel in Leezen gab es beim 21:20
einen ihrer bislang nur zwei Saisonsiege. Seit diesem 5. November sind die
Leezener jedoch ohne weiteres Erfolgserlebnis geblieben. Bislang haperte es am
Durchsetzungsvermögen
in
den Reihen der Segeberger, die auf eine eingespielte Hintermannschaft treffen
werden. Es gilt für einige Akteure der Leezener, aus dem Schatten von Cathy Weh
und
Svenja Hostetmann herauszutreten. So meint Coach Asmus Schütt: „Es sind zu viele, die nur ein oder zwei Tore werfen, obwohl sie eigentlich mehr können.“
Punktspiel
bei TuS Aumühle-Wohltorf / 14.2.10
„Bergedorfer Zeitung vom 16.2.10“
Nur zwei Tore in 14 Minuten.
Das ist zu wenig
TuS Aumühle-Wohltorf
unterliegt der HSG Kiel/Kronshagen 27:31
Aumühle -
Eigentlich hätte Claudia Franke nicht auflaufen dürfen. Die Rückraumspielerin
des TuS Aumühle-Wohltorf hatte vor und während der Partie der Handball-Oberliga
gegen die HSG Kiel/Kronshagen mit einer Magen-Darm-Grippe zu kämpfen. Doch da
die Personalnot bei den Gastgeberinnen wieder einmal groß war, musste die
38-Jährige ran. Derart geschwächt, lief die frühere Zweitliga-Spielerin zu
Beginn der zweiten Hälfte zweimal alleine auf Yvonne Matalewski zu.
Normalerweise ist Franke beim Tempogegenstoß eine Bank. Doch dieses Mal
scheiterte sie jeweils an der Kieler Keeperin (33., 36.). Die Gäste machten es
besser, zogen auf 19:15 davon (37.) - die Vorentscheidung. Am Ende gewann die
HSG die Nachholpartie mit 31:27.
Konnten
die Aumühlerinnen die Partie im ersten Durchgang noch ausgeglichen gestalten
(15:16), machte sich der Kräfteverschleiß in der zweiten Hälfte deutlich
bemerkbar. Ohne Nicola Seidel und Inga Westphal, zudem mit einer
grippeerkrankten Sandra Tode fehlten Trainer Thomas Brodeßer die Alternativen.
Selbst Betreuerin Bärbel Grell musste aushelfen. Nach achteinhalb Minuten
erzielte Franke den ersten TuS-Treffer in der zweiten Halbzeit, 14 Minuten
brauchten die Gastgeberinnen für den zweiten. Damit lässt sich kein Spiel
gewinnen.
Bis auf 23:16
zogen die Kielerinnen davon (44.). Coach Brodeßer raufte sich mit zunehmender
Spieldauer die Haare. Während die Aumühlerinnen immer verbissener wurden,
brauchte das Team aus der Landeshauptstadt nur auf die Fehler des Gegners zu
warten. "Uns fehlte das Vertrauen in unsere Mannschaftsleistung",
erkannte Brodeßer.
So waren
es die Gäste, die nach Spielschluss eine Kreis bildeten und lauthals
"Auswärtssieg, Auswärtssieg" skandierten. Trainer Brodeßer muss nun
hoffen, dass sich sein Lazarett so schnell wie möglich lichtet. Denn am
Wochenende stehen gleich zwei Begegnungen auf dem Programm.
Am Freitag
(19 Uhr, Langenheisch) tritt der TuS beim Tabellenzweiten TSV Wattenbek in
Bordesholm an, am Sonntag (17 Uhr) ist der Münsterdorfer SV zu Gast in der
Halle Ernst-Anton-Straße. Wollen die Aumühlerinnen nicht noch etwas mit dem
Abstiegskampf zu tun haben, ist ein Sieg gegen den Vorletzten Pflicht.
TuS-Tore:
Meschede (8/2), Schmenk, Synold (je 4), Wiebracht, Grell, Franke (je 3),
Kallenbach, Tode (1).
„LN –Lauenburger Ausgabe vom 16.2.10“
Aumühlerinnen geht am Ende die Puste aus
AUMÜHLE
– Viel vorgenommen hatten sich die Oberliga-Handballerinnen des
TuS Aumühle/Wohltorf, doch das Heimspiel gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen
ging
mit
27:31 (15:16) verloren. Bei den Gastgeberinnen mussten Claudia Franke (3) und
Sandra Tode (2) mit fiebrigen Erkältungen aufgelaufen, während Nicola Seidel
und
Inga Westphal fehlten. Torfrau Stephanie Clauß war zudem nach ihrem
Kreuzbandriss nur zum Zuschauen verdammt. „Das alles rundet eigentlich unsere
Misere ab“,
sagte
Trainer Thomas Brodeßer, der aufgrund dieser Umstände zufrieden war.
Die
Entscheidung fiel kurz nach der Pause. Nachdem drei Tempogegenstöße der
Aumühlerinnen nicht verwandelt werden konnten, die Gegenzüge jedoch zu direkten
Toren führten, zog die HSG auf 20:16 davon. „Der Sieg geht in Ordnung“, musste
Brodeßer eingestehen. Die weiteren Tore erzielten Marion Meschede (7), Nadine
Synold, Sylvia
Schmenk
(je 4), Bärbel Grell, Nadine Wiebracht (je 3) und Antje Kallenbach (1).
„Kieler Nachrichten vom 15.2.10“
Zurek und Paul trumpften groß auf
Aumühle
– Frauen-Oberligist TuS Aumühle-Wohltorf hat seinen Ruf als heimstarker
Favoritenschreck verloren. In einem Nachholspiel entführten die Handballerinnen
der
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen dank des 31:27 (16:15) beide Punkte aus dem sonst so
gefürchteten Sachsenwald. Dort, wo schon Herbstmeister TSV Altenholz und der
Tabellenzweite TSV Wattenbek gestrauchelt waren, triumphierten kampfstarke
„Krabben“ im Stil einer echten Spitzenmannschaft, so dass die Bäume für
sechstplatzierte
Kielerinnen
nun tatsächlich in den Handball-Himmel zur zukünftigen Oberliga
Hamburg/Schleswig-Holstein zu wachsen scheinen.
In
der ersten Halbzeit hielt der körperlich gewohnt robuste Gegner die Begegnung
noch offen, ehe sich Holsteins Umstellungen bezahlt machten. Taktisch wurde
fortan in
der
6-0-Deckung deutlich defensiver beherzt zugepackt. Ersatzkeeperin Yvonne
Matalewski löste Stammtorhüterin Marion Albrecht erfolgreich ab, mit Jasmin
Zurek und
Dörte
Paul trumpften zwei kleine wendige Wühlerinnen ganz großartig in Aumühle auf,
um die TuS-Abwehr nach allen Regeln hoher Handball-Kunst auszuhebeln. Beim
21:15-Zwischenstand
(40.) war das Duell bereits vorentschieden.„Hier muss man erst einmal gewinnen.
Jasmin und Dörte haben tolle Haken wie die Hasen geschlagen. Da wir unsere
technischen Fehler minimieren konnten, ist der Sieg völlig verdient“, sagte
HSG-Trainer Michael Schwarz nach dem Schlusspfiff.
HSG Holstein Kiel/Kronshagen:
Albrecht, Matalewski – Hansen (3), Hribar, Huber (1), Huß, Reimers, Paul (9/1),
Schmidt (2), Thümer (5), Wildner (6/3), Zurek (5/1), Böhrensen
„Kieler Nachrichten vom 13.2.10“
Holstein stellt Weichen Richtung neuer Oberliga
Die
Zukunft für Frauen-Oberligist HSG Holstein Kiel/Kronshagen (6.) scheint viel
versprechend. Alle Handballerinnen und Trainer Michael Schwarz haben mit ihrer
Zusage für das nächste Jahr ein klares Zeichen gesetzt. Morgen (Sonntag) muss
allerdings erstmal im Nachholspiel bei TuS Aumühle/Wohltorf (17 Uhr,
Willers-Halle, Aumühle) Vergangenheitsbewältigung betrieben werden, um das
Nahziel Qualifikation zur Oberliga HH/SH nicht aus den Augen zu verlieren.
„Unser
Kader bleibt komplett zusammen. Annika Gerlach und Wiebke Reimers stoßen nach
ihrer Babypause wieder dazu“, vermeldete Schwarz den Motivationsschub
als
Signal für einen anvisierten Auswärtssieg. Bloß wachsen im Sachsenwald die
Bäume nicht von allein in den Handball-Himmel, was bereits Herbstmeister TSV
Altenholz und Geheimfavorit TSV Wattenbek gegen heimstarke, rustikale
Aumühlerinnen (9.) zu spüren bekamen. Bis auf Anna-Lena Tetzlaff
(Sprunggelenksverletzung am
Knöchel
beim Fußball-Trainingsspiel) bieten die Kieler „Krabben“ Bestbesetzung auf.
Alternativ spielt Ines Böhrensen deshalb im linken Rückraum.
„LN – Lauenburger Ausgabe vom 12.2.10“
AUMÜHLE – In der laufenden Saison gab es für die Oberliga-Frauen des TuS Aumühle/Wohltorf viele Formschwankungen, doch in eigener Halle bezog man nur gegen den
Nachbarn aus Lauenburg eine Niederlage. So hat sich das Team von Trainer Thomas Brodeßer auch gegen Holstein Kiel/Kronshagen einiges vorgenommen (So., 17 Uhr).
Bei der 26:30-Niederlage im Hinspiel hatten die Aumühler Handballerinnen die Holstein-Torjägerinnen Nelly Thümer und Janina Wildner nicht in den Griff bekommen
sowie in der Abwehr zu viele Fehler gemacht. Nach der
langen Pause von sieben Wochen hatte die Mannschaft trotz der Niederlage beim
Spitzenreiter in Altenholz wieder gut Tritt gefasst, und das soll nun in
eigener Halle auch umgesetzt werden. Brodeßer hat keine personellen Sorgen und
kann seine stärkste Formation aufbieten.
Punktspiel
bei SG Oeversee-Jarplung-Weding / 6.2.10
„Flensborg AVIS vom 9.2.10“
Der
Aufsteiger aus Oeversee fällt weiter zurück
Die SG Oev-JaWe
unterlag der HSG Holstein Kiel/Kronshagen mit 20:28-Toren.
FLENSBURG - Die
vierte Niederlage in Folge ließ die SG Oeversee-Jarplund-Weding in der
Handball-Oberliga der Frauen weiter zurückfallen. Nach der 20:28-Niederlage
gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen hat das Team von Trainer Torsten
"Futte" Eggebrecht jetzt zwei Punkte Rückstand zum begehrten siebten
Rang, der die Qualifikation zur neuen Oberliga Schleswig-Holstein/Hamburg
bedeuten würde. Oev-JaWe muss unter
Umständen tatenlos mit ansehen, wie möglicherweise die HSG Tarp-Wanderup (ein
Spiel weniger) mit einem Sieg im Nachholspiel und der TuS Aumühle-Wohltorf mit
nur einem Sieg aus zwei weniger ausgetragenen Partien an ihnen vorbeizieht.
Nur in der
Anfangsphase konnte das Heimteam mithalten. Doch nach 4:5 geriet Oev-JaWe über
5:9 und 7:13 schon bis zur Pause mit 9:14 ins Hintertreffen.
Auffällig war,
dass das Angriffsspiel einfach nicht flüssig lief, zu schnell und überhastet
abgeschlossen wurde. Das nutzte Holstein immer wieder zu Kontern und leichten
Toren. Dazu kamen noch Abstimmungsprobleme in der Abwehr. Das setzte sich auch
im zweiten Durchgang so fort. Auch der Einsatz der drei A-Jugendlichen
Catharina Volquardsen, Lisa Detert und Franziska Miegel, die von Eggebrecht im
Block eingesetzt wurden, konnte dem Spiel keine entscheidende Wende geben. Zwar
holte Oeversee von 10:17 auf 17:21 auf, lag dann aber bei 18:28 hoffnungslos
hinten. Die Kielerinnen gewannen am Ende verdient mit 28:20. "Wir sind
zurzeit nicht in der Lage, an die Leistungen der Hinrunde anzuknüpfen. Es
werden einfach zu viele Fehler gemacht", sagte Eggebrecht.
SG
Oeversee-Jarplund-Weding: Wiebke Schuppe, Nina Lenz - Lara Schlüter 6, Solvejg
Wendt 4, Katrin Evers, Larissa Breitfeld, Bennecke, Sonja Schröder, Indra
Albertsen 2, Nadine Jessen 2, Jennifer Schäfer, Lisa Detert, Franziska Miegel
1, Catharina Volquardsen 4.
„Kieler Nachrichten vom 8.2.10“
SG
Oeversee/Jarplund-Weding – HSG Holstein/Kronshagen 20:28
Konzentrierte
Kielerinnen hielten körperbetont dagegen. Kämpferisch vorbildlich agierte Dörte
Paul, die immer dahin ging, wo es wehtat. Eine 50-prozentige Quote in puncto
Chancenverwertung war ein weiterer Schlüssel zum Sieg. Aus Holsteins Kader ohne
Schwachstelle ragten offensiv Janina Wildner und defensiv Sonja Hansen heraus.
„Lediglich 20 Gegentore sind aller Ehren wert. Ich hatte wirklich nie ein
schlechtes Gefühl, weil wir im Spiel sehr viel Sicherheit in allen Aktionen ausstrahlten.
Der Teamgeist ist ausgezeichnet, und auch taktisch setzte meine Mannschaft alle
Vorgaben perfekt um“, sagte HSG-Trainer Michael Schwarz nach „einer echten
Hausnummer“.
HSG: Albrecht,
Cornehl, Matalewski – Hansen (1), Hribar (2), Huber, Huß (2), Reimers, Paul
(7), Thümer (5/1), Wildner (8/3), Zurek (2/1), Böhrensen (1).
„Flensburger Tageblatt vom 8.2.10“
SG
Oeversee/Jarplund-Weding weiter auf Talfahrt
Jarplund - Die Talfahrt für die Oberliga-Handballerinnen der SG Oeversee/Jarplund-Weding geht weiter. Gegen die Gäste der HSG Holstein Kiel/Kronshagen kassierte das Team von Coach Torsten Eggebrecht die vierte Niederlage in Folge. Von Beginn an liefen die Oeverseerinnen einem Rückstand hinterher. Die Gastgeberinnen wussten die Lücken in der Oeverseer Deckung clever zu nutzen und siegten am Ende verdient mit 20:28 (9:14). Eggebrecht bemängelte vor allem die fehlende Kampfbereitschaft seiner Mannschaft.
Die Kieler Frauen begannen hellwach und legten schnell zwei Treffer vor. Der kompakte Kieler Deckungsverband bereitete den Gastgebern Probleme, es kam kein Spielfluss auf. Erst Mitte der ersten Hälfte kamen die Oeverseerinnen besser ins Spiel, fanden aber in der Kieler Torhüterin ihre Meisterin. Immer wieder wurden „Hundertprozentige“ vergeben, was letztendlich dazu führte, dass die Gäste sich auf fünf Treffer absetzten. Dieser Vorsprung wurde bis in die Pause gehalten.
Im zweiten Durchgang kamen die Oeverseerinnen ebenfalls
nicht aus ihrem Tief. Zu viele Lücken in der Deckung machten jede Chance auf
eine Wende zunichte. Das HSG-Team spielte weiter ihren
Stiefel herunter und hielt die Gastgeber auf Abstand. „Wir kassierten einfach
zu viele Gegentreffer, um noch etwas ausrichten zu können“, so Eggebrecht. In
der Folgezeit steigerten sich die Oeverseerinnen ein wenig, echte
Kampfbereitschaft war aber nie zu erkennen. So blieb der Fünf-Tore-Vorsprung der Kielerinnen bis zum Schluss bestehen. „Mit 70
Prozent Leistung kann man in der Oberliga kein Spiel gewinnen“, kommentierte
Trainer Eggebrecht die Begegnung.
Oeversee: Schuppe, Lenz – Schlüter (6), Miegel (1), Detert, Volquardsen,
Albertsen, Schröder, Evers, Benneke (1), Wendt (4), Jessen (2), Schäfer,
Breitfeld.
Kiel: Wildner (9), Paul (6).
„Kieler Nachrichten vom 5.2.10“
Schwere Auswärtsaufgaben für Kieler Handball-Oberligisten
SG
Oeversee/Jarp. – HSG Holstein (morgen, 19 Uhr, Schaulandhalle)
Väterchen
Frost und Frau Holle sorgen mit Eis und Schnee auch bei den drei Kieler Teams
der Handball-Oberliga für viel Frust. Training war unter der Woche kaum
möglich. Ohne optimale Vorbereitung müssen Wellingdorfer TV, THW oder HSG
Holstein dem Winter zum Trotz am 17. Spieltag das Beste draus machen.
Noch
länger warten die „Krabben“ auf Wettkampfpraxis. Das bisher einzige
Rückrundenspiel datiert vom 17. Januar. „Alle sind heiß, höchste Zeit, dass es
weitergeht“,
beteuert
HSG-Coach Michael Schwarz. Weil Nelly Thümer und Dörte Paul beruflich bedingt
erst später zur Verfügung stehen, wurde der Anwurf extra verlegt. „Wir können
dem Gegner nur danken, das war sportlich sehr fair“, erzählt Schwarz. Da
Linksaußen Johanna Huber (private Gründe) inzwischen wieder zur Verfügung
steht, hat Holstein
keine
personellen Probleme, sondern die Qual der Wahl. Marion Albrecht gilt zwar als
Nummer eins im Kieler Tor, doch trotz weniger Spielzeiten gegenüber dem Vorjahr
stellen sich Yvonne Matalewski und Tatjana Cornehl voll motiviert in den Dienst
ihrer Mannschaft, um bei Bedarf hundertprozentig einsatzbereit zu sein.
„Flensborg AVIS vom 5.2.10“
Nur
Jörl gut im Rennen
FLENSBURG - Aus
den Handball-Oberligen der Frauen und Männer in Schleswig-Holstein
qualifizieren sich am Saisonende jeweils sieben Teams für die neu gegründete
Oberliga Schleswig-Holstein. Zwei Vereine steigen in die Landesliga ab und die
verbleibenden Mannschaften spielen kommende Saison in der
Schleswig-Holstein-Liga. Nach knapp einem Drittel der Saison, wobei bei den
Frauen einzelne Teams noch zwei oder gar drei Nachholspiele auszutragen haben,
spitzt sich die Lage immer mehr zu.
Besonders deutlich
wird das im Spiel der Frauen der SG Oeversee-Jarplund-Weding gegen die HSG
Holstein-Kiel/Kronshagen (Sonnabend 19 Uhr, Schaulandhalle). Oeversee ist mit
15:15-Punkten Achter, Holstein (16:12) liegt auf Rang sieben. Im Falle eines
Sieges kann das Team von Trainer Torsten "Futte" Eggebrecht wieder an
den Kielerinnen vorbeiziehen. Das Hinspiel verlor Oev-JaWe allerdings 21:30.
Pokalspiel
bei Lübecker GH v.1876 / 27.1.10
„Kieler Nachrichten vom 29.1.10“
Lübeck
– Ausgeträumt! Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Holstein
Kiel/Kronshagen sind am Mittwochabend im Vorrunden-Spiel des DHB-Pokals für
Frauen auf NOHV-Ebene gescheitert. Stattdessen darf Landesligist Lübeck GH von
1876 nach dem 23:20 (12:9)-Heimsieg mit etwas Losglück von einem attraktiven
Bundesliga-Gegner träumen.
Einer
Anfahrt auf spiegelglatter Straße im Schneegestöber folgte für Holstein der
sportliche Ausrutscher beim Landesliga-Spitzenreiter Süd. Hoch motivierte
Lübeckerinnen
kämpften
wie Löwinnen und verschafften sich durch ihre körperbetonte Spielweise Respekt,
während sich die Kieler „Krabben“ trotz guter Technik mit Schönwetter-Handball
den Schneid abkaufen ließen. „Darin lagen ja schon häufiger unsere Defizite“,
gratulierte HSG-Trainer Michael Schwarz fair zum verdienten Erfolg. Weil das
Schiedsrichtergespann Härte selten durch Zeitstrafen oder Siebenmeter ahndete,
nahm das Pokal-Aus seinen Lauf.
HSG Holstein: Cornehl, Matalewski – Hansen, Hribar (1), Huß (2), Reimers (1), Paul (5/2), Schmidt (1), Tetzlaff (1), Wildner (7/1), Zurek (2), Böhrensen.
„Lübecker Nachrichten vom 29.1.10“
Geschafft! Lübeck 1876 wirft sich mit 23:20 über Kiel in den
DHB-Pokal
LÜBECK
– Nach ihrem von 120 Fans bejubelten 23:20 (12:9)-Pokalsieg auf
NOHV-Ebene gegen Oberligist Holstein Kiel/Kronshagen freuen sich die
Landesliga-Handballerinnen von Lübeck 1876 auf die erste Pokalrunde auf
DHB-Ebene im September. „Das war vor allem in der zweiten Hälfte eine tolle
Teamleistung“, lobte Coach Piotr Szynwelski seine76-Frauen, die gegen Kiel nach
einem 0:3-Fehlstart in Fahrt kamen und sich über ein 5:3 ein 12:9 zur
Halbzeitpause erkämpften. Danach warfen sie sich zwischen dem 16:13 (38.) und
22:15 (50.) vor allem durch Tore von Janne Ropeter (10/5) und eine
„Betondeckung“ auf die Siegerstraße. Den Rest erledigten
Svenja
Schmiedeberg, Katrin Kranz, Svenja Böge (je 4) und „Mela“ Szynwelska (1).
„Kieler Nachrichten vom 27.1.10“
HSG peilt heute nächste Runde an
Neben
ihrer sportlichen Pflicht einer Qualifikation zur zukünftigen Handball-Oberliga
Hamburg/Schleswig-Holstein steht die HSG Holstein Kiel/Kronshagen heute Abend
(20 Uhr) im finalen Vorrunden-Spiel des DHB-Pokals für Frauen auf NOHV-Ebene
vor der ersten Kür. Beim Spitzenreiter Landesliga-Süd Lübeck GH von 1876
kämpfen hoch motivierte „Krabben“ leicht favorisiert um den Einzug auf die
höchste Bundesebene. „Mitten unter der Woche zwar kein Vergnügen bei Schnee und
Glatteis nach Lübeck
zu
fahren, aber wir wollen uns für die nächste Runde qualifizieren, um den Kieler
Handball-Fans mit etwas mehr Losglück einen attraktiven Bundesliga-Gegner zu
präsentieren“,
sagt HSG-Trainer Michael Schwarz.
Ein
Leistungsvergleich mit den in dieser Saison sogar noch unbesiegten
Lübeckerinnen findet ob des Heimvorteils der Hanseatinnen allerdings auf
Augenhöhe statt.
Bis
auf Marion Albrecht als Grippe geschwächte Kieler Stammtorhüterin sind alle
anderen Holsteinerinnen mit nomineller Bestbesetzung fit.
„Lübecker Nachrichten vom 27.1.10“
LÜBECK – Heute
steigt für die Landesliga-Handballerinnen von Lübeck 1876 das „Spiel des
Jahres“: Um 20 Uhr laufen sie in der Burgfeldhalle als Außenseiterinnen
zum
Pokalduell auf NOHV-Ebene gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen
(Oberliga-Siebter) auf. Piotr Szynwelski, der die Karlshoferinnen gemeinsam mit
seiner erstliga-erprobten Ehefrau „Mela“ Szynwelska (polnische
Ex-Nationalspielerin; zuvor VfL Bad Schwartau und SC Buntekuh) trainiert und
als Aufsteigerinnen geradewegs an die Landesliga-Spitze geführt hat, betont:
„Wir freuen uns riesig auf dieses Match und werden alles dafür tun, mit einem
Sieg in den DHB-Pokal einzuziehen.“
Als Generalprobe diente den 76erinnen ein 23:15 bei der SG Glinde/Reinbek, bei dem Svenja Böge (8/3) und Janne Ropeter (4) am besten trafen. Auch wenn die Kielerinnen eine Klasse höher spielen, rechnet Szynwelski mit einem offenen Schlagabtausch, zumal neben „Mela“ Szynwelska ja auch Svenja Böge, Katrin Kranz, Svenja Schmiedeberg und Marina Schwichtenberg bereits „Regionalliga und höher“ spielten.
Punktspiel
gegen Lauenburger SV / 17.1.10
„LN – Lauenburger Ausgabe vom 19.1.10“
Lauenburger
Handball-Oberligisten von der Rolle
Frauen
lassen zu viele Chancen aus
Während in der Frauen-Oberliga das Möllner Spiel in Leezen
und das des TuS Aumühle/Wohltorf in Wattenbek den Witterungsverhältnissen zum
Opfer fielen, gab es für die Lauenburger SV eine 16:17 (8:13)-Niederlage bei
der HSG Holstein Kiel/Kronshagen. "Das war ein grauseliges Spiel - blind
gegen noch blinder. Unsere Chancenverwertung war einfach katastrophal. Und wenn
aus 50 Möglichkeiten nur 16 Tore gemacht werden, reicht das eben nicht
aus", war Trainer Rolf Ahrenbog überhaupt nicht zufrieden. Seine Sieben
lag schnell mit 1:6 zurück und Ahrenbog stellte seine Abwehr von der offensiven
5:1- auf eine 6:0-Formation um. Von nun an lief es besser, und beim 8:7 war der
Anschluss hergestellt. Ein vergebener Siebenmeter und drei Gegentreffer in
Folge - und so wurde anstatt eines 8:8 ein 7:11 daraus ...
Im zweiten Abschnitt erzielten die Gastgeberinnen noch ganz
vier Tore, die LSV jedoch auch nur acht. "Wir haben kein Tor vom Kreis und
zu wenig über Außen getroffen. Außerdem hat die Cleverness gefehlt",
brachte es Ahrenbog auf den Punkt. Außer Torhüterin Lena Kaatz, die eine starke
Leistung ablieferte, erreichten viele Lauenburgerinnen nicht ihre Normalform.
Für die Tore sorgten Felicitas Jender, Lena Mehrkens (je 5), Ulrike Geschke,
Sarah Lemmermann (je 2), Kristina Streisel und Ariane Asmussen (je 1).
„Bergedorfer Zeitung vom 19.1.10“
Die
das Tor nicht treffen
Lauenburg - Rolf Ahrenbog, Trainer der
Oberliga-Handballerinnen der Lauenburger SV, fasste die
Rückrunden-Auftaktpartie bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen treffend
zusammen. "Aus gefühlten 50 Torchancen haben wir viel zu wenig gemacht.
Die Anderen waren schon blind, wir aber noch blinder." So zog die LSV den
Kürzeren und verlor knapp mit 16:17.
Der Auftritt der Elbstädterinnen offenbarte, weshalb der
Blick nach oben zurzeit wirklich etwas vermessen wäre. "Uns fehlt eben die
Konstanz", weiß der LSV-Coach. Die Ungenauigkeit vor des Gegners Kasten
machte es den Gastgeberinnen leicht, früh davonziehen. Und so stand es bereits
zur Pause nicht gut um Lauenburg (8:13). Zwar konnten sich die Gäste im zweiten
Abschnitt steigern. Dies traf bei vier Gegentoren in 30 Minuten jedoch nur auf
die Defensivarbeit zu. Denn offensiv zeigte der Tabellenvierte weiter viel zu
wenig. "Wir haben nicht einen Treffer vom Kreis erzielt", ärgerte
sich Coach Ahrenbog. Genau das muss sich schnell ändern, um nicht auch gegen
die HSG Tarp-Wanderup (Sonnabend, 17 Uhr, Am Hasenberg) eine böse Überraschung
zu erleben.
LSV-Tore: Jender, Mehrkens (je 5), Geschke, Lemmermann (je
2), Streisel, Asmussen (je 1).
„Kieler Nachrichten vom 18.1.10“
Holstein/Kronshagen – Lauenburg 17:16 (13:8)
Wichtiger
Sieg für Holstein im Verfolgerduell. Vor allem in der ersten Halbzeit zeigten
hochkonzentrierte „Krabben“ gegen einen starken Gegner Handball vom Feinsten.
Keeperin Marion Albrecht war ein erstklassiger Rückhalt, die 6-0-Deckung rührte
Beton an, und Spielmacherin Dörte Paul sorgte offensiv für Volldampf und traf
selbst siebenmal. „Großartig“, zog HSG-Trainer Michael Schwarz zur Pause
Zwischenbilanz.„So stelle ich mir modernen Handball vor.“ Fast hätten sich die
Kielerinnen aber zu früh gefreut. Janina Wildner und Jasmin Zurek verwarfen
zwei Siebenmeter. Anica Huß sowie Nelly Thümer scheiterten serienweise beim
Tempogegenstoß, so dass Lauenburg bis zum 16:17 aufholte. Die letzte Minute
ließ Holstein jedoch clever runterlaufen.
Holstein/Kronshagen: Albrecht, Matalewski –
Hansen, Hribar (2), Huber (1), Huß, Reimers, Paul (7/1), Tetzlaff (1), Thümer
(2), Wildner (2/2), Zurek (1), Böhrensen (1/1).
„Kieler Nachrichten vom 16.1.10“
HSG Hol/Kro – Lauenburg (Morgen, 17 Uhr)
Trotz des
eiskalten Winters kann es in den Kieler Hallen der Handball-Oberliga am
Wochenende mächtig heiß werden. In ihren Heimspielen wollen sowohl die Frauen
des THW Kiel als auch die der HSG Holstein einen erfolgreichen Rückrunden-Start
hinlegen.
„Ein
Vier-Punkte-Spiel“, kennt HSG-Coach Michael Schwarz die Bedeutung der Begegnung
zum Jahresauftakt gegen den Tabellendritten. Nachdem sich seine „Krabben“
zuletzt ein kleines Formtief leisteten, soll nun das Erfolgserlebnis von
Lauenburg (27:25) wiederholt werden. Viel hängt für Kiel im Spiel von
Flügelflitzerin Nelly Thümer als Leistungsträgerin ab. „Ich bin ihr Fan. Sie
bringt alles mit, was eine sehr gute Handballerin braucht. Nelly ist schnell,
clever, lernwillig und konditionsstark“, sagt Schwarz. Neuzugang Janina Wildner
hat sich in der Leitwölf-Rolle längst etabliert. Ähnlich wertvoll sind Dörte
Paul und Rekonvaleszentin Jasmin Zurek.
„LN – Lauenburger Ausgabe vom 15.1.10“
Hohe Auswärtshürden für Oberliga-Handballer
Trainer
Rolf Ahrenbog kann mit seinen Frauen der Lauenburger SV unbeschwert zur
HSG Holstein Kiel/Kronshagen reisen (So., 17 Uhr). Mit Platz drei nach der
Hinrunde hatten selbst die kühnsten Optimisten nicht gerechnet, doch die Mannschaft
hat sich kontinuierlich gesteigert und zuletzt gab es acht Siege in neun
Spielen. Die 25:27 Auftaktniederlage gegen die Kielerinnen wurmt noch, dafür
will die LSV Revanche.
Punktspiel
gegen TSV Wattenbek / 19.12.09
„KN - Holsteiner Ausgabe vom 22.12.09“
Wattenbeker Wünsche wurden wahr: Platz zwei
nach Hinrunde
„Krabben“ wurden
souverän mit 26:22 besiegt
Kronshagen
– Handball-Wunder sind so selten wie weiße Weihnachten. Dieses Jahr ist es
nun in der Frauen-Oberliga soweit. Für den TSV Wattenbek wurden mit dem
26:22-Sieg
im Prestigederby bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen fast sämtliche Wünsche
wahr. Als sensationeller Tabellenzweiter denkbar knapp hinter Herbstmeister
TSV
Altenholz kommt die Hinrunde nach 13. Spieltagen einem Wintermärchen gleich.
Dank
Alena Grümmer, Alexandra Pries, Tanja Rathje, Stefanie Beck, Christina Gabriel,
Svenja Hollerbuhl, Annika Jappe, Lisa Jensen, Kristina Jessulat, Annika
Mordhorst,
Andrea
Petersen, Britta Plambeck, Tanja Potratz, Mirja Schulz, Nina Schulz, Inga Sievers,
Henrike Westphal, Elena Ziller und Torwarttrainerin Iris Ebert-Nicol hat der
aktuelle Erfolg zwar 19 Namen, trägt jedoch ganz klar die Handschrift von
Chefcoach Torge Haß: „Ich hatte bei meinen Trainern wie beispielsweise Gunnar
Kociok halt selbst gute Lehrmeister.“ Bescheiden, aber mit Herzblut und viel
Handball-Verstand brachte Torge Haß Wattenbek als abstiegsbedrohtes
Oberliga-Mauerblümchen zum Blühen. Im Stil einer behutsam zur Spitzenmannschaft
gereiften Einheit stürmt das Überraschungsteam dieser Saison seit September
durch die Hallen und ließ lediglich in Aumühle, Lauenburg und gegen Tarp Punkte
liegen.
Cool
bis in die Haarspitzen blieben alle Wattenbekerinnen auch gegen
aufopferungsvoll kämpfende „Krabben“. Egal, was HSG-Torwarttrainer Björn Hamborg
interimsweise
für
den erkrankten Coach Michael Schwarz taktisch auch versuchte, kurze Beschattung
durch Dörte Paul für Torjägerin Svenja Hollerbuhl oder offene Manndeckung,
Regisseurin
Annika Mordhorst hatte als verlängerter Arm von Torge Haß auf dem Parkett stets
ein probates Mittel parat: „Alle sind hoch motiviert und konditionell topfit.
Das ist Torges Verdienst. Tanja Rathje gehört zu den besten Torfrauen der
Oberliga, und Svenja steckt selbst Mehrfachbelastungen aufgrund ihres
Doppelspielrechtes
für
den Zweitligisten TSV Travemünde weg.“
Angesichts
konstant guter Form darf man beim TSV Wattenbek vom Regionalliga-Aufstieg
träumen, auch wenn zurzeit nur heimlich mit höheren Zielen geliebäugelt
wird.
Allerdings gilt die klare Kampfansage an Altenholz. Und wer weiß, vielleicht
setzt sich das vorweihnachtliche Handball-Wunder nach der vierwöchigen
Winterpause als
Frühjahrsmärchen
fort.
„Kieler Nachrichten vom 21.12.09“
HSG
Holst./Kro. – TSV Wattenbek 22:26
Böse
Bescherung für Holstein: Durch diese Derby-Pleite brachten sich die „Krabben“
ohne den erkrankten Chefcoach Michael Schwarz um den Lohn einer sonst
ordentlichen Hinrunde. Aufopferungsvoller Kampf genügte nicht, weil defensiv
starke Wattenbekerinnen mit der grandiosen Torhüterin Tanja Rathje perfekt
Paroli boten.
Linksaußen
Nina Schulz leistete sich bei sieben Treffern nur einen Fehlwurf. Svenja
Hollerbuhl entwickelt sich gerade zur komplettesten Handballerin der Oberliga,
und Ruhepol Annika Mordhorst sorgt für Tempowechsel oder strukturierte
Angriffe, wovon Stefanie Beck, Andrea Petersen und Tanja Potratz profitierten.
Dagegen unterliefen
Holstein
serienweise technische Fehler. Marion Albrecht parierte mehr als das, was zu
halten war und traf sogar selbst per Abwurf. Wenigstens strotzte Janina Wildner
vor
Kraft, während Nelly Thümer und Anna-Lena Tetzlaff Totalausfälle waren. Sonja
Hansen und Dörte Paul mühten sich moralisch, doch vergeblich.
Holstein
Kiel/Kronshagen: Albrecht (1), Matalewski – Hansen (3), Hribar (2), Huber (1),
Huß (1), Reimers, Paul (4), Schmidt, Tetzlaff (1), Thümer (1), Wildner (7),
Zurek, Böhrensen (1).
TSV Wattenbek: Pries,
Rathje – Nina Schulz (7), Jappe, Jessulat (1), Mirja Schulz, Hollerbuhl (8),
Potratz (2), Plambeck, Ziller, Petersen (2), Gabriel (1), Beck (3), Mordhorst
(2).
„Kieler Nachrichten vom 19.12.09“
Große Aufgaben für Kieler Trio
HSG
Holstein – TSV Wattenbek (heute, 19 Uhr, Suchsdorfer Weg)
Am letzten Oberliga-Spieltag des Jahres soll den drei Kieler
Klubs ihr Heimvorteil zu einem handballerisch versöhnlichen Hinrundenabschluss
verhelfen, um dann bis zum 16.Januar zu überwintern.
Das
kleine Derby sorgt für große Gefühle. Nachdem Holstein seine Position in
Fockbek (23:30) nicht verbessern konnte, ist das Überraschungsteam aus
Wattenbek
favorisiert.
Ein Wiedersehen gibt es für HSG-Keeper Marion Albrecht und Janina Wildner mit
den TSV-Leistungsträgerinnen Svenja Hollerbuhl und Andrea Petersen, die letzte
Saison noch gemeinsam das Trikot von Olympia Neumünster trugen. „Beide freuen
sich darauf ihre früheren Mannschaftskameradinnen zu besiegen“, weiß Kiels
Torwarttrainer Björn Hamborg zu berichten. Die Wattenbekerin Annika Mordhorst
kehrt an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Ob sich oft unberechenbare „Krabben“
in
Bestbesetzung
einen weiteren Flop-Tag leisten oder zur Top- Form finden, bleibt abzuwarten.
Die Handball-Fans dürfen sich auf Emotionen pur freuen.
„KN - Holsteiner Ausgabe vom 19.12.09“
„Krabben“ sind kein leichter Fang
Neumünster
– Letzter Hinrundenspieltag in der Handball-Oberliga. Die Frauen des TSV
Wattenbek wollen lediglich eine gute Kür bieten.
HSG
Holstein Kiel/ Kronshagen – TSV Wattenbek (Heute, 19 Uhr)
Obwohl
die „Krabben“ nur auf Rang sechs platziert sind, glaubt Wattenbeks Trainer
Torge Haß keinesfalls an einen leichten Fang. „Holstein spielt zu Hause einen
guten Ball und hat viele sehr erfahrene Spielerinnen in der Mannschaft“, sagte
der Coach des Tabellenzweiten. Er nahm den Kontrahenten am Donnerstag im
Nachholspiel bei der 23:30-Niederlage bei Fockbek/Nübbel unter die Lupe. Dass
ein möglicher Sieg – sofern der TSV Altenholz in Jörl nicht über ein Remis
hinauskommt – für seine Frauen sogar die Herbstmeisterschaft bedeuten könnte,
hat für Haß keine große Bedeutung: „Das wäre so, als würden wir dem
i-Tüpfelchen noch einmal die Krone aufsetzen.“
Sehr
erfreulich ist zurzeit die Trainingsbeteiligung. Am Mittwoch bewarben sich
gleich 16 Spielerinnen um einen Platz im 14er-Aufgebot. Das Comeback für Lisa
Jensen, die seit ihrem Kreuzbandriss seit neun Monaten außer Gefecht ist, rückt
immer näher. Auch Mirja Schulz hat ihre Knieblessur auskuriert, so dass Haß
jetzt sogar die Qual
der Wahl hat.
Punktspiel
bei der HSG Fockbek-Nübbel / 17.12.09
„Kieler Nachrichten vom 19.12.09“
„Krabben“ viel zu zahm
Fockbek
– Frauen-Oberligist HSG Holstein Kiel/Kronshagen hat die Chance verpasst,
sich in der Handball-Spitzengruppe festzusetzen. Die „Krabben“ verloren das
Nachholspiel
bei der HSG Fockbek/Nübbel mit 23:30 (13:15).
Nach
einer so deutlichen Niederlage sah es lange Zeit nicht aus. Unkonzentriert
wirkende Kielerinnen hielten bis Mitte der zweiten Halbzeit Tuchfühlung. Für
Janina Wildner war das Finale nach 43. Minuten (dritte Zeitstrafe) beendet.
Doch erst als Jasmin Zurek (54.) eine Zeitstrafe kassierte, ging es für die HSG
nach dem 23:25 bergab. „Phasenweise haben wir ganz gut gespielt. Bloß, als es
drauf ankam, fehlte in der Abwehr etwas mehr Aggressivität und im Angriff
größerer Tordrang“, meinte Holsteins
Torwarttrainer
Björn Hamborg.
Holstein/Kro.: Cornehl,
Matalewski – Hansen, Hribar (1), Huber (1), Huß, Reimers, Paul (5), Schmidt,
Tetzlaff (1), Thümer (6), Wildner (3), Zurek (3), Böhrensen (3).
„Landeszeitung vom 19.12.09“
Fockbeks
Handballfrauen reisen mit breiter Brust nach Lauenburg
Fockbek/Nübbel - Mit einem 30:23 (15:13)-Heimsieg über die HSG Holstein Kiel/Kronshagen hat sich die HSG Fockbek/Nübbel am Donnerstagabend schon einmal warm geworfen für die heutige Partie beim Lauenburger SV (17 Uhr) in der Handball-Oberliga der Frauen.
Fockbek/Nübbel agierte gegen die Kielerinnen von Beginn an konzentriert in der Abwehr. über 4:2 (7.) und 7:5 (16.) zogen die Gastgerberinnen auf 11:7 (21.) leicht davon. „Holstein ließ sich aber nicht abschütteln“, sagte Fockbeks Trainer Reiner Heldt. Vor allem die Gästespielerinnen Janina Wildner und Dörte Paul stellten Heldts Team immer wieder vor Probleme, sorgten dafür, dass ihre Mannschaft in der 26. Minute bis auf 12:13 herankam. Zur Halbzeit hielt Fockbek/Nübbel ein 15:13.
In der zweiten Halbzeit kassierte Wildner schließlich früh die Rote Karte (40.). „Ab diesem Zeitpunkt konnten wir uns stetig absetzen“, analysierte Heldt. Über 20:18 (42.) und 24:20 (48.) setzte sich Fockbek/Nübbel bis zum Schlusspfiff auf 30:23 ab. „Wir haben eine kämpferisch starke Leistung abgeliefert mit einer guten Stephanie Kaiser im Tor“, lobte der HSG-Coach.
HSG Fockbek/Nübbel: S. Kaiser, B. Kurbjuhn, Bock, Haß (3), D. Scheller, Reinert (2), A. Scheller (12/8), Sievers (1), Stahlke, Krakuhn (5), Gimmini (4), L. Kurbjuhn (3/2), Tiedtke.
„Landeszeitung vom 17.12.09“
Körper
und Kopf sind gefragt
HSG Fockbek empfängt Kieler „Krabben“
Fockbek - Von einer besinnlichen Vorweihnachtszeit kann bei den Oberliga-Handballerinnen der HSG Fockbek/Nübbel derzeit keine Rede sein. Binnen drei Tagen müssen die Schützlinge von Trainer Reiner Heldt gleich zwei Partien absolvieren. Heute Abend steht für den Tabellenachten in heimischer Bürgermeister-Schadwinkel-Halle die Begegnung gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen (6.) auf dem Plan (Anpfiff 20.30 Uhr), am Sonntag beenden die Fockbekerinnen das Handballjahr 2009 mit dem Spiel beim Lauenburger SV (4.).
„Wir wollen mit 15:11 Punkten in die Winterpause gehen“, sagt Heldt – und damit ist klar, dass der Fockbeker Coach zwei Siege einfordert, denn derzeit steht das Konto bei 11:11 Zählern. Heldt: „Das wird nicht einfach, ist aber zu schaffen.“
Gegen die „Krabben“ – so nennt sich Kieler Spielgemeinschaft – erwartet Heldt heute Abend eine „sehr intensive Partie. Alle vier bisherigen Spiele in der Oberliga gegen Holstein waren sehr eng.“ In der Saison 2007/08 gab es zwei knappe Siege für Fockbek/Nübbel (21:20/24:23), in der vergangenen Spielzeit trennte man sich jeweils unentschieden (27:27/24:24). Heldt: „Nicht nur der Körper ist heute gefordert, auch der Kopf. Die Nerven müssen halten.“
Personell kann der Fockbeker Coach aus dem Vollen
schöpfen. Lediglich hinter dem Einsatz von Torfrau Steffi Paulsen steht ein
Fragezeichen.
„Kieler Nachrichten vom 17.12.09“
HSG Holstein heute gefordert
Im
heutigen Nachholspiel (20.30 Uhr) der Frauen-Oberliga zwischen der HSG
Fockbek/Nübbel und HSG Holstein Kiel/Kronshagen geht es für beide
Handball-Teams um
den
Anschluss an die Spitzengruppe. „Wir wissen, was uns erwartet. Mit ihrer
kompromisslosen 6:0-Deckung lagen die körperbetont kämpfenden Fockbekerinnen
meiner
Mannschaft
noch nie. Trotzdem sind die Punkte fest eingeplant, weil wir schon zwei Zähler
in Leezen verschenkt haben“, betont Holstein-Coach Michael Schwarz vom
Krankenbett
aus. Für ihn wird Torwart-Trainer Björn Hamborg vor Ort die Verantwortung
übernehmen. Wieder mit Jasmin Zurek und Janina Wildner treten die „Krabben“
in
Bestbesetzung an. Schwarz fiebert aus der Distanz mit: „Zwei Siege in Fockbek
und Sonnabend im Heimspiel gegen Wattenbek fehlen noch und wir hätten eine gute
erste Halbserie hinter uns gebracht.
„Lübecker Nachrichten vom 8.12.09“
ATSV-Frauen
in Kiel beim 27:35 wie ein Absteiger
In der Frauen-Oberliga kehrte der ATSV Stockelsdorf mit
einem 27:35 (14:14) von der HSG Holstein Kiel/ Kronshagen zurück. "Wir
gehören da unten hin und werden uns wohl mit Mölln, Münsterdorf und Leezen
einen Vierkampf gegen den Abstieg liefern", musste ATSV-Trainer Nicolai
Schmidt unumwunden feststellen.
"Für unsere Mannschaft gilt im Briefkopf die Oberliga
Schleswig-Holstein. Doch der Aufwand, den sie dafür betreibt, entspricht der
Kreisklasse", ging Schmidt mit seiner Sieben zwar hart ins Gericht, doch das
aktuelle Spiel unterstrich seine provokanten Worte: Auch in Kiel zeigte das
gesamte Team keine Konstanz und ließ dort nicht erkennen, dass es sich gegen
die drohende Niederlage zu stemmen gedachte.
Die HSG-Frauen spielten nicht so überragend, dass sie nicht
hätten geschlagen werden können. Doch da vermeintliche ATSV-Aktivposten weit
hinter ihren Möglichkeiten blieben, war das 27:35 die logische Konsequenz. Jill
Möller, Petra Meyer, Katja Glöde (je 5), Nina Mitschke (4), Stephanie Thalau
(3), Darinka Krause (2), Nadja Kunze, Kerstin Vogel (je 1) und Svenja Kranich
(1/1) waren die ATSV-Torschützinnen.
„Kieler Nachrichten vom 7.12.09“
Holstein
setzt seinen Aufwärtstrend fort
HSG
Holstein – ATSV Stockelsdorf 35:27 (14:14)
Festtagsstimmung
bei den „Krabben“. „So sehen Sieger aus, schalalalala“, schallte es bei der
spontanen Kabinenfeier durch die Katakomben. Nach deutlicher
Leistungssteigerung spielte sich Holstein zweite Halbzeit sogar in einen
Rausch. Toller Tempo-Handball und 21Tore waren aller Ehren wert. Perfekte
Gegenstöße über erste
oder
zweite Welle krönte Nelly Thümer fast ohne Fehlwurf. Ähnlich effektiv trumpfte
Dörte Paul aus dem Rückraum auf. Im Gefühl des sicheren Erfolges durften alle
Kielerinnen Wettkampfpraxis sammeln und selbst Jasmin Zurek gab nach
zweimonatiger Zwangspause (Blinddarmoperation) ihr umjubeltes Comeback. „So
stelle ich mir modernen Frauen-Handball vor“, resümierte HSG-Trainer Michael
Schwarz.
HSG Holstein:
Albrecht, Matalewski – Hansen, Hribar (1), Huber (2), Huß, Reimers (1), Paul
(7/1), Schmidt (3), Tetzlaff (3), Thümer (9), Wildner (6/2),
„Kieler Nachrichten vom 5.12.09“
HSG will erst siegen, dann bummeln
HSG
Holstein/Kronshagen – ATSV Stockelsdorf (Heute, 19.30 Uhr)
Prall
gefüllter Punktesack oder leere Sportschuhe - am zweiten Adventswochenende
dürfen alle drei Handball-Oberligisten aus Kiel gespannt sein, was der Nikolaus
ihnen in die Stiefel steckt. Sowohl die Holsteinerinnen als auch die
„Zebra“-Frauen des THW können in Heimspielen selbst für Seelenheil sorgen.
Um
oben dran zu bleiben, dürfen sich die „Krabben“ keinen Ausrutscher leisten. „Es
wäre fahrlässig, Stockelsdorf zu unterschätzen, weil sie besser als ihr
zwölfter Tabellenplatz sind. Bei einem Sieg belohnen wir uns mit einem
gemeinsamen Bummel über den Kieler Weihnachtsmarkt“, verspricht HSG-Trainer
Michael Schwarz. Neuzugang Ines Böhrensen scheint bereits bestens integriert,
das Comeback von Jasmin Zurek (Blinddarmoperation) lässt hingegen auf sich
warten. Gut zu wissen, dass Flügelflitzerin Johanna Huber neben Kreisläuferin
Anica Huß aufsteigende Form zeigt und Nelly Thümer ein kleines Tief überwunden
hat. Auf Dörte Paul ist offensiv und defensiv sowieso Verlass, sodass zurzeit
nur offen bleibt, ob Beke Reimers und Theresa Schmidt (Grippe geschwächt) zur Verfügung
stehen.
„Lübecker Nachrichten vom 4.12.09“
In der
Frauen-Oberliga gastiert der ATSV Stockelsdorf bei der HSG Holstein Kiel/
Kronshagen (Sa., 19.30 Uhr). Die HSG war mit Titelambitionen in die Saison
gestartet, musste jedoch diverse Rückschläge hinnehmen und liegt nur vier
Punkte vor dem ATSV. Gelingt es den Aufsteigerinnen, die Kieler
Spielgestalterinnen Janina Wildner und Nelly Thümer in den Griff zu bekommen,
liegt morgen eine Überraschung in der Luft.
„LN – Lauenburger Ausgabe vom 2.12.09“
Mölln
weiter auf dem Zahnfleisch
Trotz
einer guten ersten Hälfte unterlag die Möllner SV gegen Holstein
Kiel/Kronshagen mit 12:25 (6:10). „Es ist das alte Lied, wir haben keine
Alternativen und können Ausfälle nicht verkraften“, erklärte Trainer Dirk
Treptow die Schlappe. Sein Team zeigte zwar viel Kampfgeist, doch das allein
genügte nicht, um die Niederlage zu verhindern.
Tore:
Abert (3), Riehl, Pischke-Röpke, Winkel, Schulz (je 2) und Rossdeutscher (1).
Möllner
SV – HSG Holstein Kiel/Kronshagen 12:25 (6:10)
Schlusslicht
Möllner SV bleibt als Punktelieferant der Oberliga ein gern gesehener Gegner.
Die Null auf dem Konto steht auch nach zehn Spielen. Holstein hatte kaum
Mühe
zum Kantersieg zu kommen. Knapp zehn Minuten (4:4) brauchten die „Krabben“, um
fortan alles zu kontrollieren. Nur sechs Gegentreffer pro Halbzeit war neben
guten
Reflexen des Torhüterinnen-Gespanns Marion Albrecht/Yvonne Matalewski auch ein
Verdienst von Abwehrchefin Dörte Paul. Je länger die Partie dauerte, desto
mehr
zog das Team von HSG-Trainer Michael Schwarz Tempo und Zügel an, bis harmlose
Gastgeberinnen konditionell vollends einbrachen: „Wir haben heute kollektiv
konzentriert
gearbeitet und ohne Mühe zur Erfolgsspur zurückgefunden.“
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen: Albrecht, Matalewski – Hansen, Hribar, Huber (4), Huß
(1), Paul (3), Tetzlaff (3), Thümer (8), Wildner (3/1), Böhrensen (3/2).
HSG-Frauen wollen sich nicht wieder blamieren
Am
ersten Adventswochenende kann von vorweihnachtlicher Besinnlichkeit bei den
drei Kieler Klubs der Handball-Oberliga noch keine Rede sein. Hoch motivierte
„Zebra“-Damen des THW und Holsteins Frauen wollen beim ATSV Stockelsdorf und
Möllner SV selbstbewusst auftreten, um Kontakt zur Spitzengruppe zu halten.
Möllner
SV – HSG Holstein/Kronshagen (So., 15 Uhr)
Das
hatte sich Holstein ganz anders vorgestellt, als gegen den THW eine
Heimklatsche zu kassieren. Beim punktlosen Schlusslicht Mölln droht nun die
nächste Blamage, wenn sich niemand an die taktischen Vorgaben von HSG-Coach
Michael Schwarz hält: „Ich zweifel keine Sekunde dran, dass wir in Mölln
gewinnen.“ Unter der Woche gab es zwar Gesprächsbedarf, doch die sachliche
Kritik des Sozialpädagogen scheint zu fruchten. Ein Sieg als Sofort-Maßnahme
wäre Balsam für die geschundenen Kieler
Seelen.
„Nur Kampf und Handball mit Herz allein reichen natürlich nicht. Man muss auch
manchmal den Kopf einschalten.“ Insofern wird Regisseurin Jasmin Zurek
(Blinddarm-Operation) schmerzlich vermisst. Findet Nelly Thümer morgen wieder
zur gewohnten Form, sollten sich die „Krabben“ nicht wieder so leicht
vernaschen lassen wie zuletzt.
THW-Frauen mit viel Biss gegen die Krabben
HSG
Holstein – THW Kiel 21:28 (10:12)
Kronshagen
– Der THW Kiel landete mit dem Überraschungssieg im Derby bei Holstein den
Coup des Wochenendes.
Mehr
als 200 Zuschauer sahen ein unterhaltsames Derby, in dem der THW durch den
überraschend klaren Triumph völlig verdient die „inoffizielle Kieler
Stadtmeisterschaft“ gegen Holstein gewann. Es sollte sich als gutes Omen
erweisen, dass „Zebra“-Trainer Michael Fischer schon zum Frühstück ein
Krabbenbrötchen verspeist hatte, denn sein Team vernaschte den favorisierten
Gegner nach Strich und Faden.
Tausendsassa
Inga Siedenburg parierte 17 schwere Bälle. HSG-Leitwölfin Nelly Thümer war
komplett von der Rolle und blieb ohne Tor. Aber auch ihre
Mannschaftskameradinnen fanden nie zur Form vergangener Wochen. „Ich gratuliere
dem THW und entschuldige mich bei unseren Fans für diese Leistung. Das
war
nicht Holstein“, übte HSG-Coach Michael Schwarz Kritik.
Als
Spitze störten abwechselnd Anne Hild oder Joana Linke den kreativlosen
HSG-Kombinationsfluss. Umgekehrt konnte eine kurze Deckung gegen Inka Steffen
wenig
ausrichten.
Dafür sprang Manya Petermann in die Bresche. Neben Siedenburg avancierte
Rechtsaußen Samira Krischewski (9 Tore) zur überragenden Persönlichkeit
auf
dem Parkett. „Wir hatten im Prestigeduell eigentlich nur eine kleine Chance,
doch die wurde hundertprozentig genutzt“, berichtete THW-Betreuerin Christel
Rieck.
Holstein: Albrecht,
Cornehl, Matalewski – Hansen (2), Hribar (2), Huber (1), Huß (1),Reimers, Paul
(4), Schmidt (1), Tetzlaff (4), Thümer, Wildner (4/1), Böhrensen (2).
THW: Pulwitt,
Siedenburg – Bielfeldt (1), Flach, Hild, Krischewski (9), Linke (1), Niemann,
Petermann (5), Scherner, Schultz (2), Skrzypczak (3), Steffen (7/2), Weber.
Handballfieber: Premiere zwischen Holstein und THW
Fischer sieht HSG in der Favoritenrolle
Diesen
Sonntag sollten sich die Kieler Handball-Fans ganz dick im Sportkalender der
Oberliga ankreuzen. Dann nämlich steigt das Spiel des Jahres zwischen hoch
motivierten Frauen von Holstein und dem THW.
HSG
Holstein – THW Kiel (So., 17 Uhr, Suchsdorfer Weg)
Zwei
Traditionsvereine, eine Premiere. Unglaublich, aber wahr – das Prestigederby
gab es um Punkte zuvor noch nie. Statt Rivalität unter den Lokalmatadoren ist
allerdings eher der gegenseitige Respekt groß. „Wir wollen gewinnen, egal gegen
wen. Ansonsten freue ich mich über jeden THW-Sieg. Die Zebras spielen sehr
guten Handball und sind eine Oberliga-Bereicherung“, beteuert HSG-Coach Michael
Schwarz. „Beide Teams haben keine Stars im Kader, sondern überzeugen
mannschaftlich durch Geschlossenheit. Samira Krischewski hätte ich aber gern
bei mir im Kader. Natürlich spürte man unter der Woche mehr Aufregung als
üblich.“ Allein Jasmin Zurek (Blinddarm-OP) fehlt den „Krabben“ weiterhin. Ines
Böhrensen, aus der Landes- in die Oberliga befördert, gibt ihr Heimdebüt. Zudem
erwartet man beim Spiel um die Kieler Stadtmeisterschaft einen neuen
Zuschauerrekord.
Bei
THW-Trainer Michael Fischer schlagen sogar zwei Herzen in seiner Brust. Zu
Bundesliga-Zeiten (1981bis 1984) saß er zwar bei Holstein auf der Bank, doch
die Liebe zu den „Zebras“ hält von 1960 bis heute. „Das ist halt mein
Heimatverein. Michael Schwarz hat eine junge, dynamische Mannschaft geformt und
ist klarer Favorit. Unsere Siegchance liegt bei 30 Prozent, wenn wir
konzentriert spielen, statt wie zuletzt viele technische Fehler produzieren.“
Torhüterin Anja Pulwitt stößt vom Besuch ihrer Freundin Bianca Ach (USA) zum
Kader. Ob Allrounderin Jana Schultz (Bronchitis) auflaufen kann, ist noch
fraglich.
„Kieler Nachrichten vom 16.11.09“
Holstein
hält Anschluss
Münsterdorfer
SV – HSG Holstein 16:22 (7:15)
Konzentrierte
Kielerinnen siegten ohne Probleme und konnten sich sogar den Luxus leisten zu
experimentieren. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, fragte ein rundum zufriedener
HSG-Coach Michael Schwarz. Die Entdeckung des Spiels war wohl Johanna Huber.
Sie nutzte ihre Chance und empfahl sich als Alternative auf der Mittelposition.
Anteil am Erfolg in Münsterdorf hatte auch Imke Wefer aus dem Landesliga-Kader,
die im linken Rückraum für Entlastung bei Anna-Lena Tetzlaff (Schulter) sorgte.
„Ich bin dankbar über die sehr gute Zusammenarbeit mit unserer zweiten
Mannschaft. Man merkt, dass wir ein toller Verein sind“, betonte Michael
Schwarz.
Holstein: Albrecht,
Cornehl, Matalewski – Hansen, Hribar (4), Huber (2), Huß (1), Paul (3),
Schmidt, Tetzlaff (1), Thümer (4/2), Wildner (6/2), Wefer (1/1).
„Norddeutsche Rundschau vom 16.11.09“
Deutliche
Schlappe für Münsterdorf
MÜNSTERDORF - Es läuft nicht rund bei den Oberliga-Handballerinnen des Münsterdorfer SV. In eigener Halle gab es gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen eine klare 16:22 (7:15)-Niederlage.
Dabei sah es vor der Partie gar nicht einmal schlecht aus, denn Trainerin Monika Witt wartete mit einer Überraschung auf: Dem MSV ist in der Saison ein Neuverpflichtung gelungen. Vom TSV Altenholz wechselte Mareike Witt zum MSV und damit ist zumindest auf der Torhüterposition die personelle Lage deutlich verbessert. Mit Mareike Witt und Eike Jankowski stehen nun zwei erfahrene Keeperinnen zwischen den Pfosten und da Eike Jankowski noch verletzt ist, gab es auch gleich den ersten Einsatz für den Neuzugang. Doch auch damit waren längst nicht alle Probleme bei den Steinburgerinnen gelöst, denn so Trainerin Witt: „Wir sind an unserer Abschlussschwäche gescheitert.“
Die Gastgeberinnen wurden gleich zu Spielbeginn eiskalt erwischt. Bereits in der 14. Minute lagen sie klar mit 1:7 hinten und diesen Rückstand holten sie nie richtig auf. Während die Steinburgerinnen viel zu verkrampft agierten, bauten die Gäste auf ihr Tempospiel und zogen unaufhaltsam davon. Erst nach dem 3:7 fanden die Münsterdorferinnen zu etwas mehr Abgeklärtheit und hielten das Spiel offener. Doch die Abschlussschwäche blieb und so erhöhten die Gäste auf 10:3. Trotz allem kämpferischen Einsatz der Witt-Schützlinge bestimmten die Kielerinnen das Geschehen und gingen mit einem klaren 15:7 in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel begannen die Steinburgerinnen stark. Ines Heiden, Lena Passauer und Sabrina Kühl verkürzten auf 10:15 in der 35. Minute und es keimte noch einmal Hoffnung auf. Doch während die Deckung konzentriert und aggressiv arbeitete, fehlte es im Abschluss an Genauigkeit. Auch das Tempospiel ließ zu wünschen übrig – dies jedoch auf beiden Seiten. Immer wieder wurden riskante Pässe nach vorne gespielt, anstatt ruhig das eigene Spiel aufzubauen. Die Münsterdorferinnen verstanden es jedoch im zweiten Durchgang, ihren Rückstand nicht weiter anwachsen zu lassen und die Partie offen zu gestalten.
Zudem war Mareike Witt ein ums andere Mal der erhoffte sichere Rückhalt zwischen Pfosten und wusste mit einigen starken Paraden zu gefallen. Dreh- und Angelpunkt blieb jedoch der Angriff und hier scheiterte man immer wieder an der gegnerischen Deckung oder an einem zu „kleinen gegnerischen Tor“. Auch wurden völlig frei vom Kreis oder von den Außenposition gute Chancen vergeben und so brauchten die Gegnerinnen nur weiterhin ihr Spiel abspulen und ihren Vorsprung halten. Dichter als auf fünf Tore (21:16, 59.) ließen sie die Münsterdorferinnen nicht heran kommen und nahmen so einen nie gefährdeten 22:16 Sieg mit nach Hause.
Münsterdorfer SV: Mareike Witt – Ines Heiden 1, Sabrina Kühl 2, Julia Limmer, Meggi Mularczyk, Aneke Meier 1, Lena Passauer 3, Lena Rosenau 2, Dini Nierzwicki 5, Svenja Dewitz, Lena Schlecht, Linda Schmidt 2
„Kieler Nachrichten vom 14.11.09“
Münsterdorf – HSG Holstein (heute, 18 Uhr)
Beflügelt
vom sensationellen Erfolg in Jörl wollen die Kieler „Krabben“ weiter für
Euphorie sorgen. „Egal, ob gegen den Spitzenreiter oder beim Letzten der
Oberliga, darf man keinen Gegner unterschätzen. Wenn wir oben dran bleiben
wollen, muss meine Mannschaft auch in Münsterdorf gewinnen“, so HSG-Coach
Michael Schwarz.
Musical-Fan
Sonja Hansen kehrt zum Kader zurück. Nur Spielmacherin Jasmin Zurek (Blinddarm)
wird schmerzlich vermisst. Dafür rückt zukünftig Ines Böhrensen aus
der
eigenen Zweiten fest ins Aufgebot.
„Norddeutsche Rundschau vom 13.11.09“
Dicker
Brocken für Münsterdorfer Oberliga-Damen
Münsterdorf - Erneut stehen die Oberliga-Handballerinnen des Münsterdorfer SV vor einer ganz schweren Aufgabe. Zu Gast in der Münsterdorfer Sporthalle ist am Sonnabend um 18 Uhr die HSG Holstein Kiel/Kronshagen und damit ein Gegner, gegen den alles bei den Steinburgerinnen stimmen muss, wollen sie ihre Punktebilanz aufbessern.
Holstein Kiel steht mit 8:6 Punkten zwar nur auf einem Mittelplatz in der Liga, ließ jedoch in der vergangenen Woche aufhorchen: Mit 24:20 wurde Spitzenreiter TSV Jörl die erste Niederlage beigebracht. Herausragende Spielerinnen sind Torhüterin Marion Albrecht und Spielmacherin Janina Wildner, die beide über Regionalliga-Erfahrung verfügen. Auf Letztere müssen die Gastgeberinnen ein besonderes Augenmerk werfen, um den Spielfluss der Kielerinnen zu unterbinden. Im Angriff darf sich der MSV darüber hinaus keine Fehler erlauben, da Holstein einen starken schnellen Gegenstoß läuft.
Größtes Problem bei den Schützlingen von Trainerin Monika Witt ist aber nach wie vor die personelle Lage. In der Woche ist die Trainingsbeteiligung bedingt durch Studium und Beruf eher „mau“ und so wurde jetzt zusätzlich der Freitag als Trainingstag angesetzt. Auch die krankheitsbedingten Ausfälle sind noch nicht wirklich behoben. Sonja von Dewitz wird zwar mit auf der Bank sitzen, soll jedoch nach Möglichkeit noch geschont werden. Ähnlich sieht es mit Torfrau Eike Jankowski aus. Sie trainiert zwar eingeschränkt, doch zum Einsatz kann sie nach ihrer Kapselverletzung noch nicht kommen. Für sie wird Vanessa Hahnkamp aus der A-Jugend zwischen den Pfosten stehen. Nun bleibt abzuwarten, wie die Ausfälle kompensieren werden können. Dennoch: Trotz aller Unwägbarkeiten, Schwierigkeiten und Enttäuschungen in den letzten Wochen ist die Stimmung nach wie vor gut und man will alles daran setzen, gegen Kiel zu punkten.
Spitzenreiter Jörl stolpert über HSG Holstein
TSV
Jörl – Holstein/Kronsh.20:24 (13:14)
Kiel
– Fünf Punkte für das Kieler Handball-Trio. Für die größte Überraschung in
der Oberliga Frauen sorgte Holstein/Kronshagen mit dem Auswärtssieg in Jörl.
Wette
gewonnen! HSG-Trainer Michael Schwarz hat offenbar hellseherische Fähigkeiten,
da mutigen Worten des Propheten vor dem Spiel große Taten aufopferungsvoller
Kielerinnen
mit kleinem Kader folgten: „Ich bin mächtig stolz auf meine Mannschaft.“ Alle
„Krabben“ kämpften wie die Löwen und konnten das hohe Tempo des Tabellenführers
konditionsstark mithalten. Einstellung und Körpersprache stimmten, so dass der
Sturz des bisher unbesiegten Spitzenreiters Jörl mehr als verdient ausfiel. Nur
sieben Gegentreffer in der zweiten Halbzeit waren auch ein Verdienst von
Torhüterin Marion Albrecht, dank 24 parierter schwerer Bälle. Anica Huß
wirbelte 60 Minuten erfolgreich am gegnerischen Kreis und Ines Böhrensen
(eigene Zweite) bewies im Rückraum ihre Oberliga-Tauglichkeit, bis am Ende der
Top-Favorit seinen Meister in Holstein gefunden hatte.
„Flensburger
Tageblatt vom 9.11.09“
Jörls
Frauen erstmals bezwungen
20:24-Niederlage gegen Holstein Kiel/Kronshagen
Eggebek - Die Handballerinnen des TSV Jörl, Tabellenführer der Oberliga, haben ihre erste Niederlage kassiert. Das Team von Trainer Kalli Thiesen unterlag der HSG Holstein Kiel/Kronshagen 20:24 (13:14). Nach guter ersten Hälfte ließen die Jörlerinnen nach dem Wechsel zu viele Chancen aus und machten die Kieler Torhüterin zur Matchwinnerin. Die Gäste hatten den besseren Start und setzten sich in der Anfangsphase etwas ab, kurze Zeit später glich Jörl wieder aus. Diese Situation wiederholte sich mehrmals in der ersten Hälfte.
Schon gegen Ende der ersten Hälfte zeigten die Gastgeberinnen erste Schwächen im Abschluss. Zu viele Chancen wurden vergeben und nur auf Grund der stabilen Deckung wurde es zur Pause kein höherer Rückstand. Mitte der zweiten Hälfte folgte dann der Einbruch. Die Kieler Torhüterin wuchs über sich hinaus und sorgte mit etlichen Paraden dafür, dass die TSV-Frauen immer unsicherer wurden. „Es war kein Zusammenspiel, keine Einstellung und kein Kampfgeist mehr zu erkennen“, ärgerte sich Thiesen. Die Gäste ließen ihre Chancen nicht ungenutzt und bauten den Vorsprung auf 23:17 aus.
Bei den Gastgeberinnen fehlte das Konzept im Angriff. „Hätten wir nur einige der unzähligen Chancen genutzt, hätten wir im Spiel bleiben können“, so Thiesen. Doch es blieb bei der mangelnden Verwertung. Am Ende ließen die Gäste es ruhiger angehen, so dass die Jörlerinnen auf vier Treffer verkürzten. „Die Einstellung stimmte überhaupt nicht, wir dürfen uns an der Tabellenspitze nicht ausruhen“, so Thiesen.
Jörl: Paulsen, Kruse – Riebow (1), Kahlund (2), Brodersen (6), Vietheer, Martensen (4), Scholz (1), Türk (2), Feindt, Stielow (1), Börnsen (2), Tölle (1). Beste Werferinnen Kiel: Wildner (5), Thymer, Huber (je 4).
TSV Jörl – HSG Kiel/Kronshagen (heute, 18.30 Uhr, Großsporthalle
Eggebek)
Auch
auf die „Krabben“ wartet beim Spitzenreiter ein heißer Tanz. Während Jörl von
Sieg zu Sieg eilt, verlor Holstein gerade drei Spiele in Serie. Verschlimmert
haben sich
seit
Donnerstag personelle Sorgen. Dörte Paul und Marion Albrecht kehrten lädiert
aus Leezen nach Kiel zurück. Auch Sonja Hansen fehlt, sodass aus der zweiten
Landesliga-Mannschaft Meike Sell und Ines Böhrensen nachnominiert wurden.
„Flensborg AVIS vom 6.11.09“
Punktekonto
verbessern
Zwei Heimspiele - In der Oberliga der Frauen haben
zwei von drei Nordvertretern Heimrecht.
Nach dem Lokalderby gegen die HSG Tarp-Wanderup wartet auf den TSV Jörl mit dem Spiel gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen (Sonnabend 18.30 Uhr, Großsporthalle Eggebek) die zweite richtig schwere Prüfung. Holstein gehört zu den Meisterschaftskandidaten, muss sich aber in Jörl anders präsentieren als vor kurzem bei der 26:32-Niederlage in Tarp. Jörl, bisher als einziges Oberligateam verlustpunkfrei, hat sich in seinen Spielen trotz der Siege immer eine Auszeit genommen, nach hoher Führung nur noch »Dienst nach Vorschrift« geschoben. Das kann gegen Holstein ins Auge gehen.
„Segeberger Zeitung vom 7.11.09“
Leezener
SG feiert zweiten Saisonsieg
Leezen - Die Handballerinnen der Leezener SG haben ihren zweiten Sieg in der Oberliga gelandet. Die Schützlinge von Trainer Asmus Schütt setzten sich gegen die HSG Holstein Kiel/ Kronshagen mit 21:20 (11:9) durch und besserten ihre Punktausbeute auf 5:5 auf. "Wir haben mit diesem Sieg ein Ausrufezeichen gesetzt", freute sich Schütt. In der hart umkämpften Partie konnte sich keines der beiden Teams absetzen. Zwischenzeitlich waren die Leezenerinnen zwar auf 15:11 enteilt, doch die starken Landeshauptstädterinnen kämpften sich zurück und gingen selbst mit 20:19 in Führung. Carolin Krüger glich aus, zwei Minuten vor Ultimo erzielte Svenja Hostetmann mit ihrem neunten Treffer das 21:20. In den finalen 120 Sekunden, die an Dramatik kaum zu überbieten waren, fiel kein weiteres Tor. Der Sieg der LSG war perfekt. "Wir haben sehr gut verteidigt", freute sich Asmus Schütt, für dessen Team Svenja Hostetmann (9), Catherin Weh (7), Saskia Rickert (2), Carolin Krüger (2) und Astrid Kasischke (1) trafen.
HSG-Frauen wieder ohne Erfolg
Leezen
– Wieder ein Negativ- Erlebnis für nun nur noch siebtplatzierte
Handballerinnen des Frauen-Oberligisten HSG Holstein Kiel/Kronshagen: Dem
gerade erst denkbar
knapp
verlorenen Prestigederby gegen den TSV Altenholz am vergangenen Wochenende
ließen aufopferungsvoll, jedoch unglücklich kämpfende „Krabben“ am Donnerstag
im Nachholspiel bei der Leezener SG erneut eine 20:21 (9:11)-Niederlage folgen.
Da sich auch wieder viele technische Fehler ins Kieler Spiel einschlichen,
bestrafte der Tabellenneunte jeden Ballverlust sofort.
15
von 21 Toren fielen für Leezen per Tempo-Gegenstoß, wobei Catherin Weh sieben
Mal traf. Ansonsten hatte Holsteins Rechtsaußen Anica Huß die gefürchtete
Flügelflitzerin gut im Griff. Trotz Roter Karte für Torhüterin Yvonne
Matalewski (29.) den Regeln entsprechend für unerlaubtes Herauslaufen und
doppelten Verletzungspechs bei Ersatzkeeperin Marion Albrecht (45.) sowie Dörte
Paul (40.) ließ sich niemand entmutigen. Als Nummer drei in der Hierarchie
zwischen den Pfosten wechselte Tatjana Cornehl von der Tribüne auf das Hallen-
Parkett, um mit prächtigen Paraden ihrem Team kurzfristig zur 20:19-Führung zu
verhelfen. Leezen konterte zurück und Holstein schafftees in den letzten
Minuten nicht mehr, wenigstens ein Remis zu retten. „Ärgerlich, weil wir für
unsere Mühen nicht belohnt wurden, sondern zwei Punkte liegen gelassen haben“,
kommentierte HSG-Trainer Michael Schwarz konsterniert.
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen: Albrecht, Cornehl, Matalewski – Hansen (1), Hribar,
Huber, Huß (2), Paul (3/1), Tetzlaff (2/1), Thümer (7/5), Wildner (5/1).
HSG Holstein ist in Leezen gewarnt
Top oder Flop? Im
Nachholspiel der Frauen-Oberliga geht es für die Handballerinnen des
Geheimfavoriten HSG Holstein Kiel/Kronshagen heute (20.30 Uhr, Amtssporthalle)
beim
Tabellenelften Leezener SG um viel. Mit dem fest anvisierten Sieg könnten
sechstplatzierte „Krabben“ zur Spitzengruppe aufschließen. Andernfalls droht
Mittelmaß.
Man
darf gespannt sein, ob das Team von HSG-Coach Michael Schwarz eine dramatische
20:21-Derbyniederlage durch den TSV Altenholz inzwischen verdaut hat: „Wir
fühlten
uns wie die Magdeburger gegen THW. Gekämpft bis zum Umfallen, doch unglücklich
gegen einen übermächtigen Gegner verloren. So was wirft meine Mannschaft
allerdings
nicht aus der Bahn, sondern motiviert noch mehr, um nun erneut alles zu geben.“
Tatsächlich
muss Kiels kleiner Kader kräftemäßig über sich hinauswachsen, denn neben Jasmin
Zurek (Blinddarm) fehlen Beke Reimers (Urlaub) und Theresa Schmidt (Fuß).
Gewarnt sollten Holsteins „Krabben“ vor Leezens wieselflinkem Linksaußen
Catherin Weh sein, die meist per Tempogegenstoß elf Tore durchschnittlich pro
Spiel wirft. „Deshalb müssen wir im Angriff technische Fehler minimieren sowie
auf unsere Rückwärtsbewegung achten“, mahnt Michael Schwarz zur erhöhten
Wachsamkeit.
„Eckernförder Zeitung vom 3.11.09“
Altenholzerinnen
gewinnen Kiel-Derby
TSVA besiegt die HSG
Altenholz – Seit eh und je steht das Kieler Derby der Handball-Oberliga der Frauen zwischen der HSG Holstein/Kronshagen und dem TSV Altenholz unter einem besonderem Vorzeichen. Im vergangenen Jahr hatten die Altenholzerinnen die Nase vorne und auch in diesem Jahr holte der TSV Altenholz mit 21:20 (10:8) wieder die Punkte.
„Es war ein glücklicher Sieg. Letztlich haben wir aber auch ein wenig besser gespielt“, sieht der Altenholzer Coach Dieter Eigemann leichte Vorteile bei seinem Team. Altenholz fand schneller als der Gastgeber zu seinem Spiel. Holstein/Kronshagen war besonders in der ersten Halbzeit übernervös, leistete sich einige technische Fehler, die die glänzend aufgelegten Altenholzerinnen nutzten, um knapp in Führung zu gehen.
In der von den Abwehrreihen bestimmten Partie konnte Altenholz stets einen Treffer vorlegen. Holstein/Kronshagen dagegen musste sich jedes Tor schwer erarbeiten. Letztlich gab das den Ausschlag. Die kampfstarken Kielerinnen mühten sich redlich, hatten nach dem 21:20 der Altenholzerinnen noch einmal Ballbesitz, doch die sehr aufmerksame TSVA-Defensive ließ keinen Chance mehr zu und rettete den Sieg über die Zeit.
Tore für den TSV Altenholz: Most (8/4), Fahrenkrog (3), Hupfeld (3), Rotkirch (3), M. Bock (2), W. Bock und Fliesner (je 1).
„Kieler Nachrichten vom 2.11.09“
200 Zuschauer sahen hartes Derby
Kiel
– Holstein Kiel/Kronshagen ist nach der Niederlage gegen den TSV Altenholz nur
noch dritte Kraft im Kieler Frauenhandball. Nummer eins ist der THW Kiel nach
dem
Sieg über Regionalliga-Absteiger Tarp/Wanderup.
HSG
Holstein/Kronshagen – TSV Altenholz 20:21
200
Zuschauer sahen ein hartes, aber faires Derby, in dem Deckungsreihen
dominierten. Die Altenholzerinnen legten ihre Nervosität etwas eher ab, während
sich Holstein
16
technische Fehler leistete. Knappe Führungen der Gäste mussten Anna-Lena
Tetzlaff und Janina Wildner im Kieler Rückraum eine Stunde lang durch
Schwerstarbeit
wettmachen.
Dank ihrer gut aufgelegten Regisseurin Marike Most blieb der Favorit jedoch
stets vorn. „Der Sieg war glücklich, aber unterm Strich verdient, weil wir
ein
bisschen besser spielten“, sagte Eigemann. Nie aufsteckende Kieler „Krabben“
kamen in den letzten 60 Sekunden trotz Ballbesitz zu keiner klaren Torchance
mehr, sodass HSG-Coach Michael Schwarz enttäuscht war: „Wenn zwei Mannschaften
auf Augenhöhe sind, entscheiden eben Nuancen.“
HSG: Albrecht,
Matalewski – Hansen (1), Hribar (1), Huber, Huß, Reimers, Paul (2), Schmidt,
Tetzlaff (2), Thümer (7/4), Wildner (7/3).
TSVA: Böttcher,
Maelzer, Schendel – Melanie Bock (2), Wiebke Bock (1), Fahrenkrog (3),
Fliessner (1), Hupfeld (3), Mohn, Most (8/4), Reinecke, Rothkirch (3), Thimm,
Währer.
„KN-Eckernförder Ausgabe vom 31.10.09“
Rumpfkader krempelt die Ärmel hoch
TSVA-Teams erwarten intensive Spiele
Altenholz
– Mit jeweils 6:4 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz halten beide
Handball-Teams des TSV Altenholz Anschluss zur Oberliga-Spitzengruppe. Um den
Kontakt nicht abreißen zu lassen, sind am 6. Spieltag für Männer wie Frauen die
vierten Saison-Siege Voraussetzung.
HSG
Holstein – TSV Altenholz (So., 17 Uhr)
Wer
darf sich momentan als Nummer eins im Großraum Kiel fühlen? Die Vorherrschaft
zwischen Holstein und seinen Altenholzerinnen ist für TSVA-Coach Dieter
Eigemann allerdings sekundär. Vorrangig plagen ihn nämlich personelle Probleme:
„Mir fehlen wahrscheinlich sechs von 13 Feldspielerinnen. Das sind natürlich
keine rosigen
Aussichten
für so ein Lokalderby. Kiel ist zurzeit Favorit, aber unser Ziel bleibt es, am
Ende der Saison wieder ganz oben zu sein.“
Tatsächlich
ist die Lazarettliste lang. Melanie Tegler bekam nach dem Bänderriss gegen
Oeversee gerade erst wieder den Gips vom Sprunggelenk. Mit Nina Reinecke
(Fußblessur) fällt Kreisläuferin Nummer zwei aus, sodass Maren Währer allein
auf dieser Position übrig bleibt. Rückraum-Allrounderin Meike Fliessner brach
das Training unter der Woche wegen einer Leistenzerrung ab. Flügelflitzerin
Jana Thimm lag in den Herbstferien mit Influenza flach. Rechtsaußen Wiebke Bock
laboriert ohnehin als einzige Linkshänderin an latenten Schulterschmerzen, und
Torjägerin Anja Fahrenkrog kehrte – seit ihrem Fahrradunfall am Knie lädiert –
erst gestern Nacht vom Urlaub aus China zurück.
„Wir sind
nicht gerade vom Glück verfolgt“, so Dieter Eigemann. Im Vorjahr gewannen
aufopferungsvoll kämpfende Altenholzerinnen beide Spiele gegen Kiel, doch in
dieser Saison werden die Karten offensichtlich neu gemischt. Deshalb gilt es,
alle Trikotärmel weit hochzukrempeln, um alle Kräften zu mobilisieren.
„Kieler Nachrichten vom 31.10.09“
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen – TSV Altenholz (So., 17 Uhr)
Nach
den Herbstferien werden in den Handball-Oberligen die Karten neu gemischt. Die
Frauen der HSG Holstein (3.) kämpfen im Derby mit dem TSV Altenholz (5.) und
beim Fernduell des THW (4.) gegen Tarp-Wanderup darum, wer zurzeit die Nummer
eins in Kiel ist.
„Im
Moment sind wir laut Tabelle zwar die Nummer eins in Kiel, aber Altenholz
bleibt mein Titelfavorit“, sagt HSG-Trainer Michael Schwarz. Mitentscheidend
dürfte sein, ob seine „Krabben“ ihre Niederlage in Tarp verdaut haben.
„Körperlich ist uns Altenholz überlegen. Wir werden deshalb mit Tempo-Handball
volles Risiko spielen.“ Regisseurin
Jasmin
Zurek fällt wegen einer Blinddarm-OP aus. Dafür rückt Janina Wildner vom Kreis
in den Rückraum. Flügelflitzerin Johanna Huber laboriert an einer
Knochenhaut-Reizung am Schienbein. Ansonsten bietet Kiel wieder mit Sonja
Hansen Bestbesetzung auf.
„Eckernförder Zeitung vom 30.10.09“
Altenholzer
Pech: Melanie Bock verletzt
Sonntag Derby
Altenholz – Die Oberliga-Handballerinnen des TSV Altenholz sind in dieser Saison vom Pech verfolgt. Im Derby bei der HSG Holstein/Kronshagen wird wohl auch noch Melanie Bock ausfallen, die sich bei einer Abwehraktion gegen die SG Oeversee/Jarplund-Weding verletzt hat. Das Derby, in den Vorjahren immer ein Höhepunkt, hat es auch diesmal wieder in sich. Die HSG (3.) hat aus dem vergangenen Jahr noch schlechte Erinnerungen. Da gingen beide Spiele verloren.
Holstein/Kronshagen will dafür Revanche. Das Heimspiel soll den Anfang bilden. Nach dem guten Start musste Holstein/Kronshagen am vergangenen Wochenende allerdings überraschend die erste Saisonniederlage mit 26:32 bei der HSG Tarp/Wanderup hinnehmen. Altenholz, das zuvor schwächelte, hat sich mit dem 29:25 über die SG Oeversee/Ja-We wieder ins Gespräch gebracht. Auf jeden Fall dürfte es eine ungemein spannende, sehr kampfbetonte Partie werden. Für beide Mannschaften geht es um viel. Der TSV Altenholz baut auf seine Kampfkraft und hofft damit die personellen Ausfälle ausgleichen zu können.
Anwurf: Sonntag, 17 Uhr
„Flensborg AVIS vom 27.10.09“
Tarper
Frauen kommen immer besser in Schwung
Die
HSG Tarp-Wanderup besiegte Holstein Kiel/Kronshagen mit 32:26.
TARP - Die HSG Tarp-Wanderup ist in der Handball-Oberliga
der Frauen angekommen. Das Team von Trainer Thomas Bleicher schlug die bisher
verlustpunktfreie HSG Holstein Kiel/Kronshagen überzeugend mit 32:26. Tarp kann
mit einem Sieg in einem immer noch ausstehenden Nachholspiel gegen Leezen
Anschluss an die Spitzengruppe finden.
In der Anfangsphase bestimmte noch Holstein das Spiel. Die
Kielerinnen führten aber nur bis 4:2. Bei 5:5 schaffte Tarp den Ausgleich und
lag bei 9:6 schon mit drei Toren in Front. Nach 13:9 betrug der
Halbzeitvorsprung des Heimteams mit 17:15 noch zwei Tore.
Im zweiten Durchgang hatte wieder der Gast den besseren
Start und glich zum 20:20 aus. Doch, um die Partie zu kippen, war das Spiel des
Holstein-Teams zu fehlerhaft.
Tarp wurde gestützt auf die starke Andrea Hinsch im Tor in
der Abwehr immer stärker und trat mit zunehmender Spieldauer selbstbewusster
auf. Bei 28:22 war die Partie zugunsten Tarp-Wanderups entschieden. Bis zum
32:26-Endstand ließ das Heimteam nichts mehr anbrennen.
Holstein blieb den Beweis eines Spitzenteams schuldig. Bei
Tarp boten Christina Hansen und Mirjam Lorenzen, aus der »Zweiten« eine starke
Leistung. Sie ersetzten die fehlenden Janine Hansen und Sarah Jörgensen.
»Wir sind auf dem richtigen Weg. Zurzeit macht es richtig
Spaß. Die gemachten Fehler muss man akzeptieren, aber mit Kampfgeist und
Einsatz werden auch die kritischen Phasen überstanden«, sagte Tarps-Trainer
Thomas Bleicher.
HSG Tarp-Wanderup: Hinsch, Callsen-Bracker - Schmidt 5,
Petersen 1, Jensen 4, Lucht, Schrenk 2, Jacobsen 5, Feldstedt 7, Miegel 2,
Hansen 4, Lorenzen 2.
„Kieler
Nachrichten vom 26.10.09“
Tarp
– Die Bäume und Träume wachsen für HSG Holstein Kiel/Kronshagen in der
Frauen-Oberliga nicht in den Handball-Himmel. Nach einer Erfolgsserie von drei
Siegen
endete
der Höhenflug. Beim Regionalliga-Absteiger HSG Tarp/Wanderup verloren über
weite Stecken indisponierte „Krabben“ 26:32 (15:17). Während Holstein in der
Abwehr
nie aggressiv genug agierte, traten die Tarperinnen konzentrierter auf. Auch in
der zweiten Halbzeit blieben die „Krabben“ ohne Biss. Selbst das Torhüterinnen-
Gespann
Albrecht/Matalewski fasste kaum einen Ball an. HSG-Trainer Michael Schwarz
meinte: „Meine Mannschaft hat nur dann wirklich gute Chancen zu gewinnen,
wenn
wir gegen jeden Gegner bis zu unserer Leistungsgrenze gehen. Das war heute eben
nicht der Fall.“
HSG Holstein:
Albrecht, Matalewski – Hribar (2), Huber (1), Huß (1), Reimers, Paul (3),
Schmidt, Tetzlaff (3), Thümer (7), Wildner (3/1), Zurek (6/4).
„Flensburger
Tageblatt vom 26.10.09“
Erster
Heimsieg perfekt
Tarper Frauen schlagen Kiel/Kronshagen 32:26
Tarp – Der Bann ist gebrochen, der erste Heimsieg geschafft. Mit einem verdienten 32:26 (17:15) brachten die Handball-Frauen der HSG Tarp-Wanderup der zuvor ungeschlagenen HSG Holstein Kiel/Kronshagen die erste Niederlage bei und stellten mit 4:4 Punkten den Anschluss zur oberen Oberliga-Hälfte her. „Unser großes Plus war unsere Bank. Egal wer ins Spiel geschickt wurde – sie machte ihre Sache super und fügte sich zu 100 Prozent ins Spiel ein“, freute sich Trainer Thomas Bleicher über die geschlossene Mannschaftsleistung.
Nach zehn Minuten stand’s leistungsgerecht 6:6, immer wieder verstanden es die Kielerinnen, die Räume in der nicht sattelfesten Tarper Abwehr zu nutzen. „Zum Glück fanden wir im Angriff immer wieder die passende Antwort“, so Bleicher. Erst mit zunehmender Spielzeit stellten sich die Tarperinnen besser auf das Angriffsspiel der Gäste ein und konnten sich bis zur 20. Minute auf 10:7 absetzen. Zur Pause hieß es 17:15.
Nach dem Wechsel ging es ähnlich weiter. „Wieder standen wir zu passiv in der Abwehr und erlaubten den Kielerinnen einfache Tore vom Kreis oder aus dem Rückraum,“ ärgerte sich Bleicher. So gelang Kiel in der 38. Minute das 20:20 und es sah so aus, als könnte sich das Blatt wenden. „Dann konnten wir aber noch einen Gang zulegen“, beschrieb Bleicher die Phase, in der sich die Tarperinnen über 23:22 (41.) auf 30:22 absetzen konnten. „Andrea Hinsch hat überragend gestanden und uns den nötigen Rückhalt gegeben“, lobte Bleicher seine Torhüterin.
HSG Tarp-Wanderup: Hinsch, Callsen-Bracker - Schmidt (5), Miegel (2), Petersen (1), Jensen (4), Schrenk (2), Jacobsen (5), Feldstedt (7/2), Hansen (4), Lorenzen (2)
„KN-Holsteiner
Ausgabe vom 24.10.09“
HSG: Der vierte Sieg soll her
Kronshagen
– Mit bisher drei Saison-Siegen gehört die HSG Holstein Kiel/Kronshagen zu
den positiven Überraschungsteams in der Frauen-Oberliga. Diese Erfolgsserie
wollen hoch motivierte Handballerinnen am heutigen Sonnabend auch im vierten
Spiel beim fehlgestarteten Regionalliga-Absteiger HSG Tarp-Wanderup (17 Uhr,
Treenehalle)
fortsetzen. „Für mich zählt Tarp trotzdem weiterhin zu den drei Top-Favoriten“,
warnt HSG-Trainer Michael Schwarz davor den Gegner zu früh abzuschreiben.
Holstein
muss nach mehrwöchigen Herbstferien erst selbst wieder die Kurve nach oben
kriegen und auf Kreisläuferin Sonja Hansen (Urlaub) verzichten. Linksaußen
Nelly Thümer konnte ebenfalls nicht mit ihrer Mannschaft trainieren, sondern
sich als Bankkauffrau aufgrund beruflicher Fortbildung nur in ihrer alten
Heimatstadt Karlsruhe fit halten.
Besinnen
sich selbstbewusste „Krabben“ allerdings auf eigene Stärken, wie Schnelligkeit,
Beweglichkeit und Ballgewandtheit dürfte man ganz gewiss nicht chancenlos
bleiben. „Alle Spiele waren ein Spiegelbild unserer akribischen Trainingsarbeit
und sehr guten Stimmung im Team“, betont Michael Schwarz das Kieler
Erfolgsgeheimnis,
um
ohne Druck beste Eigenwerbung zu betreiben. „Im Vorjahr brach keine Panik aus
als es mitunter eher etwas unglücklich lief und deshalb verfällt auch jetzt
niemand in Euphorie.“
Selbstbewusst
gegen das Spitzenteam
Tarp-Wanderup erwartet Holstein Kiel / Jo-Ann
Schmidt greift wieder ein
Tarp – Mit bisher 2:4 Punkten stehen die Handball-Frauen der HSG Tarp-Wanderup auf dem elften Platz der Oberliga und damit noch nicht in der angepeilten oberen Tabellenhälfte. Durch zwei Spielverlegungen hat der Regionalliga-Absteiger zwei Spiele Rückstand und möchte nun im Nachholspiel gegen die verlustpunktfreie HSG Holstein Kiel/ Kronshagen (17 Uhr Treenehalle) nachlegen. „Obwohl wir zu Hause spielen, sind wir erneut nur Außenseiter. Ein Punkt wäre schon ein Erfolg für uns, aber wir spielen natürlich auf Sieg“, verspricht Trainer Thomas Bleicher.
Tarps Coach hat es durch den verzerrten Spielplan und einige Personalsorgen momentan nicht leicht. „So ist es natürlich schwer, einen richtigen Rhythmus zu finden. Zudem fehlen uns durch die Ferienzeit einige wichtige Spielerinnen und wir hätten auch dieses Spiel gerne verlegt“, so Bleicher. Doch die Kielerinnen stimmten einer Verlegung nicht zu. So muss Tarp-Wanderup ohne Haupttorschützin Janine Hansen, Sarah Jörgensen und Abwehr-Chefin Anna Heyck-Schäfer auskommen. Dafür bekommen die Treene-Handballerinnen wieder Unterstützung aus der zweiten Mannschaft. Wie schon im HVSH-Pokal-Spiel unter Woche als Tarp den Landesliga-Spitzenreiter HSG SZOWW überraschend deutlich mit 35:25 bezwingen konnte und damit in den NOHV-Pokal einzog. „Das war wirklich eine tolle Leistung und gibt Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben“, hofft Bleicher, dass seine Mannschaft den Schwung mitnehmen kann und fügt hinzu: „Im Grunde liegt uns Kiel von der Spielanlage. In der Vorbereitung haben wir sie deutlich schlagen können.“
Gegen Holstein Kiel kann auch Rückraumspielerin Jo-Ann Schmidt wieder für die Tarperinnen auf Torjagd gehen. Nach einer Babypause, einem kurzen Intermezzo beim Bredstedter TSV und verpasster Vorbereitung ist die Rechtshänderin für einen Einsatz bereit. „Ich habe zwar noch kleine Probleme mit dem Knie, doch eine Schiene gibt mir Sicherheit. Eine erneute Operation möchte ich unbedingt vermeiden“, erzählt die wurfstarke 23-Jährige. Den ersten Heimsieg hält Jo-Ann Schmidt trotz der Ausfälle für möglich: „Es wird natürlich schwer ohne die drei und die HSG Holstein Kiel/Kronshagen ist auf jeden Fall Favorit. Wenn wir jedoch gut in das Spiel kommen und sicher in der Abwehr stehen, können wir die zwei Punkte auch für uns verbuchen.“
Die HSG Tarp-Wanderup empfängt HSG Holstein
Kiel/Kronshagen.
FLENSBURG - Von den sechs Nordvertretern in den
Handball-Oberligen der Frauen und Männer hat nur die HSG Tarp/Wanderup bei den
Frauen einen Punktspieleinsatz.
Das Team von Trainer Thomas Bleicher empfängt dabei mit
der HSG Holstein Kiel/Kronshagen (Sonnabend 17 Uhr, Treenehalle) ein weiteres
Spitzenteam.
Dabei könnte es genauso spannend werden und am Ende knapp
ausgehen wie beim 33:35 im Derby gegen den TSV Jörl, denn Holstein blieb in den
bisher ausgetragenen drei Spielen verlustpunktfrei. Doch trotz personeller
Probleme wegen Urlaub und Verletzung rechnet sich die HSG gute Chancen aus.
Nach »verkorkstem« Saisonstart zeigte die Leistungskurve schon gegen Jörl und
im Pokalspiel in der Woche bei der HSG SZOWW (Sportzentrum Ohrstedt/TSV
Ostenfeld-Wittbek-Winnert) schon nach oben. In der 4. Pokalrunde auf HVSH-Ebene
(Handball-Verband Schleswig-Holstein) gewann die »Bleicher-Truppe« mit 35:25
und qualifizierte sich für den NOHV-Pokal (Nordostdeutscher Handball-Verband).
„Flensborg AVIS vom 6.10.09“
Holstein
- OevJW 30:21
FLENSBURG - Der Nordvertreter, die SG Oeversee/Jarplund-Weding, unterlag beim Tabellenzweiten HSG Holstein Kiel/Kronshagen mit 21:30. Mit 4:4 Punkten liegt das Team von Trainer Torsten Jutte« Eggebrecht auf einem guten sechsten Rang.
Oeversee fand nicht richtig ins Spiel. Nach 0:5 lag Oev/JaWe bei 4:14 schon mit zehn Toren hinten. Die Gäste ließen es am Rückzugsverhalten mangeln, die Kielerinnen konnten viele Tore über die erste und zweite Welle erzielen. Zur Pause führte Holstein mit 17:6.
In der zweiten Halbzeit hielten die Oeverseerinnen dann besser dagegen. Doch über 11 :19 und 20:28 stand am Ende eine 21:30-Niederlage. »Die erste Halbzeit war total verkorkst. In der zweiten Hälfte war es dann zu späte, um aufzuwachen«, kommentierte Oev/JaWe-Trainer Torsten Jutte« Eggebrecht.
SG Oeversee/Jarplund-Weding: Wiebke Schuppe, Nina Lenz - Sarah Schäfer 5, Lara Schlüter 1, Solvejg Wendt, Katrin Evers 1, Mandy Hoffmann 1, Larissa Breitfeld, Doris Bennecke, Sonja Schröder 3, Wencke Matzen, Korinna Schäfer 2, Indra Albertsen, Nadine Jessen 8, Jennifer Schäfer 1.
„Kieler
Nachrichten vom 5.10.09“
Holstein weiter im Vorwärtsgang
HSG
Holstein – SG Oeversee 30:21 (17:6)
Kiel/Wattenbek – Die HSG Holstein hält sich
in der Handball-Oberliga Frauen weiter schadlos.
Holsteins
Höhenflug hält an. Gegen gefürchtete Gäste glückte bereits der dritte Sieg in
Serie. So schnell kam Kiel allerdings noch nie auf Betriebstemperatur (7:1).
Prächtige Paraden einer reaktionsschnellen HSG-Klassekeeperin Marion Albrecht
waren fast schon die halbe Miete. Auch ohne Torerfolg blieb Sonja Hansen am
eigenen
Kreis
ein Erfolgsgarant. „Sonja ist aus meiner Mannschaft gar nicht wegzudenken. Ich
bin heilfroh, dass wir sie überreden konnten, nicht aufzuhören. Ihr gutes Auge
sowie
die exzellente Abwehrarbeit sind vorbildlich und helfen unsere vielen jungen
Talenten im Reifeprozess“, lobte Kiels Coach Michael Schwarz. Defensive
Sicherheit übertrug sich auf alle Angriffsaktionen, so dass man das hohe Niveau
mit viel Biss über 60 Minuten halten konnte.
HSG: Albrecht,
Matalewski – Hansen, Hribar, Huber (3), Huß (1), Reimers (1), Paul (6),
Schmidt, Tetzlaff (2), Thümer (12/4), Wildner (4/1), Zurek (1).
„Flensburger Tageblatt vom 5.10.09“
Oeverseer
Frauen ohne Chance in Kiel
Eggebrecht: „Gesamtes Team ein Totalausfall“
Kiel – Die Oberliga-Handballerinnen der SG Oeversee/Jarplund-Weding kassierten bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen eine herbe 21:30 (6:17)-Niederlage einstecken. Die Mnnschaft von Coach Torsten Eggebrecht war in allen Belangen unterlegen. Die Begegnung war bereits zur Pause entschieden.
Die Gastgeberinnen überraschten die Oeverseerinnen mit hohem Tempo und führten schnell 5:0. Die Gäste fanden zu keiner Zeit ins Spiel. Im Angriff wurden Chancen leichtfertig vergeben oder der Ball landete direkt in den Händen der Gegnerinnen. Durch das langsame Rückzugsverhalten fingen sich die SG-Damen immer wieder Kontertore ein. Die jungen Gastgeberinnen dagegen schalteten schnell von Angriff auf Abwehr um und spielten sich in einen Rausch. „Wir hatten überhaupt nichts entgegen zu setzen, es fehlte bei allen die richtige Einstellung“, ärgerte sich Eggebrecht. Zur Pause hatten sich die Kielerinnen bereits einen komfortablen Vorsprung heraus gespielt.
Nach dem Wechsel ließen es die Gastgeberinnen etwas ruhiger angehen. Der Kieler Coach wechselte sein Team fast komplett durch. Dadurch kamen die SG-Frauen etwas besser ins Spiel, bekamen aber die Kieler Haupttorschützin Thümer (12 Treffer) nicht in den Griff. Dazu kam, dass die Gastgeberinnen weiterhin zu viele Gegenstöße laufen konnten. Am Ende stand eine verdiente Niederlage. „Wir sind auswärts noch nicht in der Oberliga angekommen, heute war das gesamte Team ein Totalausfall“, resümiert Eggebrecht.
Oeversee/Ja-We: Schoppe, Lenz – Madsen, Schlüter (1), Schröder (3), Ewers (1), K. Schäfer (2), Bennecke, Wendt, Jessen (8), Hoffmann (1), J. Schäfer (1), S. Schäfer (5), Breitfeld. Beste Torschützin Kiel/Kronshagen: Thümer (12)
„Flensborg AVIS vom 2.10.09“
Vorschau Oeversee
Aufsteiger
SG Oeversee-Jarplund-Weding darf mit den bisher erreichten 4:2-Punkten sehr
zufrieden sein. Jetzt wartet auf das Team von Trainer Torsten »Futte«
Eggebrecht aber mit dem Auswärtsspiel bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen
(Sonnabend 17 Uhr) eine kaum zu nehmende Hürde. Doch beim bisher
verlustpunktfreien Tabellenzweiten wäre eine Niederlage auch kein Beinbruch.
„Kieler
Nachrichten vom 2.10.09“
Holstein-Frauen hoffen auf Fortsetzung der
Erfolgsserie
Am vierten Spieltag der Handball-Oberliga bieten alle drei
Kieler Klubs ein unterhaltsamer Heimprogramm. Nicht nur die „Zebra“-Damen vom
THW und Holsteins
„Krabben“
sind festen Willens, den Heimvorteil für erfolgreiche Kunststücke zu nutzen,
auch Wellingdorfs Männer peilen ihren ersten Saisonsieg an.
HSG
Holstein – SG Oeversee/Jarplund-Weding (So., 17 Uhr)
Sowohl
Holstein hat bisher beste Werbung in eigener Sache gemacht als auch die
torgefährlichen Gäste, deren Kader sich aus vielen Talenten rekrutiert, die
gerade deutscher A-Jugend Meister wurden. „Fast eine Wundertüte, bei der man
nie weiß, wer gegen uns spielt oder im Regionalliga-Nachwuchsbereich“, sagt
HSG-Coach
Michael
Schwarz. Von Nervenflattern gib es bei den „Krabben“ allerdings keine Spur.
Mentale Stärke gilt als größter Fortschritt gegenüber der Vergangenheit.
„Niemand agiert hektisch, falls das Spiel auf der Kippe steht.“ Ob personeller
Not traten Nelly Thümer und Anna-Lena Tetzlaff aus dem Schatten von Annika
Gerlach sowie Wiebke Reimers (beide schwanger). „Unsere linke Seite ist zwar
stark, doch mit links bezwingen wir Jarplund ganz gewiss nicht“, weiß Coach
Michael Schwarz zu berichten.
„Pinneberger Tageblatt vom 1.10.09“
In der dritten Runde des HVSH-Pokals war für die
Landesliga-Handballerinnen des TSV Ellerau gegen den Oberligisten HSG Holstein
Kiel/Kronshagen mit 13:27 (6:11) Endstation. "Über 40 Minuten haben wir
guten Handball gezeigt, allerdings benötigt der Rückraum mehr
Selbstvertrauen", war Elleraus Trainer Roland Kruse mit dem Gezeigten
insgesamt zufrieden.
Der fehlenden Durchschlagskraft im Ellerauer Angriff, sowie Kiels individueller
Klasse, die zu vielen Treffern über die zweite Welle führte, war es geschuldet,
dass sich die Gäste standesgemäß durchsetzten.
Anfangs zwar aufgrund der 6:0-Abwehr der Ellerauer vor Probleme gestellt und
zur Pause nur mit fünf Toren in Führung liegend, zogen die Kielerinnen durch
kurz hintereinander folgende Zeitstrafen für den TSV (vier innerhalb von fünf
Minuten) uneinholbar davon. Zusätzlich ausschlaggebend für den Kieler Sieg
waren die oftmals nur auf Kosten eines Siebenmeters unterbundenen Angriffe der
HSG.
"Von den zwölf Strafwürfen waren einige sicherlich nicht zwingend",
so Kruse. Nach dem Pokal-Aus kann sich der TSV Ellerau nun wieder auf die Liga
konzentrieren.
„LN – Lauenburger Ausgabe vom 23.9.09“
HSG Holstein Kiel/Kronshagen – TuS Aumühle/Wohltorf 30:26
(18:16).
„Die Schiedsrichter waren richtig neben der Spur“, klagte
Trainer Thomas Brodeßer. Das allein war jedoch nicht der Grund für die
Niederlage in einer kampfbetonten und temporeichen Partie. Brodeßer musste mit
Sylvia Schmenk und Sandra Tode auf zwei Leistungsträgerinnen verzichten und
konnte somit gerade eine spielfähige Mannschaft stellen. Inga Westphal kam
gerade aus dem Urlaub, musste durchspielen und erzielte dabei noch sechs
Treffer. Beim 26:24 (56.) scheiterten die Aumühlerinnen dreimal in Folge an der
Torfrau und verpassten damit die Wende. „Ohne Auswechselspielerin muss ich der
Mannschaft ein Kompliment machen, dass
sie nicht eingebrochen ist und wirklich alles gegeben
hat“, lobte Brodeßer. Weitere Tore: Marion Meschede
(8), Claudia Franke (5), Nadine Synold (4), Nicola Seidel (2)
und Janine Wiebracht (1).
„Bergedorfer Zeitung vom 22.9.09“
Trotz
Niederlage ein tolles Spiel abgeliefert
TuS-Frauen
unterliegen bei Kiel/Kronshagen 26:30
Aumühle - Mit 26:30 verloren die Handballerinnen des TuS
Aumühle-Wohltorf ihre Oberliga-Partie bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen.
Doch von Frust oder gar Resignation war Thomas Brodeßer meilenweit entfernt.
"Wir haben eine tolle Partie abgeliefert", lobte der Trainer des TuS.
"obwohl wir nur sieben Spielerinnen zur Verfügung hatten, haben die Mädels
sich bis zum Ende enorm aufgebäumt. Da gab es keinen Einbruch."
Im Vergleich zur Vorwoche fielen auf Aumühler Seite Sylvia
Schmenk (beruflich) und Sandra Tode (Urlaub) aus. Brodeßer musste deshalb im
hohen Norden sogar auf Inga Westphal, die direkt von ihrem Urlaub auf den Platz
zurückkehrte, und die erkältete Antje Kallenbach zurückgreifen. Dennoch suchten
die Gäste ihr Heil von Beginn an in der Offensive. Die Folge: Den gut 100
Zuschauern bot sich ein rasantes Hin und Her. Das war für Frauen-Handball ein
nahezu unmenschliches Tempo", zollte Brodeßer Respekt. Gerade deshalb wäre
es wichtig gewesen, den Spielerinnen durch Auswechselungen Pausen zu
ermöglichen.
Doch der TuS hielt trotzdem lange gut mit. Nach 55 Minuten
führten die Gastgeberinnen mit 27:25. Und dann bot sich den Aumühlerinnen sogar
die Chance zum Anschlusstreffer. Doch Westphal aus dem Rückraum, Nicola Seidel
von Außen und Claudia Franke vom Kreis scheiterten an Torhüterin Yvonne
Matalewski. "Das Tor war wie vernagelt", sagte Brodeßer. Erst jetzt
war die Partie entschieden.
TuS-Tore: Meschede (8/2), Westphal (6/3), Franke (5),
Synold (4), Seidel (2), Wiebracht (1).
„Kieler Nachrichten vom 21.9.09“
Die Oberliga-Frauen
verwöhnten ihr Publikum
Kiel – Siege auf ganzer Linie in der
Handball-Oberliga Frauen. Während der TSV Altenholz in Stockelsdorf auswärts
punktete, glänzten der THW Kiel, die HSG Holstein
Kiel/Kronshagen und der TSV Wattenbek vor
eigenem Publikum.
HSG Holstein Kiel/Kronshagen – TuS
Aumühle-Wohlt. 30:26 (18:16)
150 begeisterte Fans standen Kopf und
feierten ihr Team mit ohrenbetäubenden Ovationen. In einer packenden Partie
gewannen aufopferungsvoll kämpfende „Krabben“
gegen Aumühle als gleichwertigen Gegner. Vom
handballerischen Niveau her auf Augenhöhe, entschieden am Ende die mentale
Stärke und die bessere Kondition der Gastgeberinnen die Partie. „Solche Spiele
schweißen uns natürlich nun noch mehr zusammen“, kommentierte HSG-Trainer
Michael Schwarz den zweiten Sieg zum Traumstart. Torhüterin Marion Albrecht
fing schon in der ersten Halbzeit aufmerksam einen Pass ab, um den Ball selbst
ins TuS-Netz zu werfen. Kiels zweite Keeperin Yvonne Matalewski parierte
prächtig, als es kurz vorm Schluss (27:25) drauf ankam. Linksaußen Nelly Thümer
lief sich bei Tempogegenstößen erneut die Lunge aus dem Hals – sechs Tore. Dank
einer überzeugenden Spielmacherin Jasmin Zurek sowie des starken Saison- Debüts
von Dörte Paul im rechten Rückraum trumpfte Holstein
ohnehin sehr variabel auf.
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen: Albrecht (1), Matalewski – Hansen (3), Huber
(1), Huß (2), Reimers, Paul (6), Schmidt, Tetzlaff (3/1), Thümer (6), Wildner
(5/2), Zurek (3/1).
„Kieler Nachrichten vom 19.9.09“
Optimismus unter Kiels Handball-Oberligisten
Nach einem nicht gerade unaufgeregten
Saison-Start in der Handball-Oberliga fiebern gleich drei Kieler Klubs am
zweiten Spieltag nun ihren Heimpremieren entgegen.
Holstein Kiel/Kronshagen – Aumühle-W. (So.,
17 Uhr)
Erstaunlich unbekümmert ließen die „Krabben“
beim Triumph in Lauenburg aufhorchen. „Wir sind mental stärker als in der
vergangenen Saison“, nimmt HSG-Coach
Michael Schwarz die gestiegene Stabilität
erfreut zur Kenntnis. Gute Nerven dürften erneut gefragt sein, da mit Aumühle
ein unbequemer Gegner seine Visitenkarte abgibt.
Neben toller Frühform von Holstein-Keeperin
Marion Albrecht, Torjägerin Janina Wildner oder Rechtsaußen Anica Huß stimmt
das Saison-Debüt von Dörte Paul nach Uni-Exkursion optimistisch. Und auch
Flügelflitzerin Beke Reimers will bei ihrem Einstand Biss zeigen.
„LN – Lauenburger Ausgabe vom 18.9.09“
TuS Aumühle/Wohltorf ist bei Holstein
Kiel/Kronshagen zu Gast (So., 17 Uhr), die aus Lauenburg zwei Punkte
mitgenommen hatte. Die Gastgeberinnen konnten
sich mit Spielmacherin Wildner und Torhüterin Albrecht aus
Neumünsters aufgelösten Regionalliga-Team verstärken und werden nicht zu
Unrecht als Geheimfavorit
gehandelt. TuS-Coach Thomas Brodeßer wird sich jedoch ein
geeignetes Konzept zurechtgelegt haben.
„LN – Lauenburger Ausgabe vom 16.9.09“
Auftakt
mit Hindernissen
Lauenburgs vier Oberligisten haben durchaus noch Luft nach
oben.
Lauenburger SV – HSG Holstein Kiel/Kronshagen 25:27
(13:11).
In einem eher durchschnittlichen Oberligaspiel mit den
vielen Fehlern einer Auftaktbegegnung mussten sich die Lauenburgerinnen am Ende
knapp geschlagen geben. Mit der Verstärkung durch Spielmacherin Wildner und
Torhüterin Albrecht aus Neumünster konnten die Gäste den Pausenrückstand
schnell ausgleichen und bis zum 19:19 lief die Begegnung hin und her. Nach dem
21:19 sah es wieder besser aus für die LSV, doch es folgte eine Schwächephase,
die die Partie entschied. „Wir haben zehn Minuten keine Antwort auf das Spiel
der Gäste gefunden“, sagte Trainer Rolf Ahrenbog, als die Kielerinnen fünf Tore
in Folge erzielten und diesen Vorsprung bis zum Schlusspfiff verteidigten. „Wir
haben es zuvor nicht verstanden, die mehrmalige Führung auszubauen, umso
ärgerlicher ist diese Niederlage“, resümierte Ahrenbog. Die Tore der
Lauenburgerinnen erzielten Lena Mehrkens (7/6), Felicitas Jender (5), Maren
Lucas (3), Kristina Streisel, Ariane Asmussen, Meike Bitzer (je 2), Susanna
Bräun, Ulrike Geschke, Julia Gutsch und Sarah Lemmermann (je 1).
„Bergedorfer Zeitung vom 15.9.09“
Unkonzentriert
und überhastet
Lauenburger
SV verliert zum Oberliga-Saisonstart 25:27 gegen Kiel/Kronshagen
Lauenburg - Rolf Ahrenbog hatte es kommen sehen'. Nachdem
Svenja Gelsen zum zweiten Mal binnen fünf Minuten nach einem ungeschickten
Tackling eine Zwei-Minuten-Strafe aufgebrummt bekommen hatte, nahm der Trainer
der Lauenburger SV seine Rückraumspielerin in der Partie gegen die HSG Holstein
Kiel/ Kronshagen zur Seite. "Arbeite mehr mit den Füßen und nimm die Hände
weg", gab er ihr mit auf den Weg. Dumm nur, dass diese Anweisung wenig
Gehör fand. Denn nach einem weiteren Foul bekam Gelsen wenig später erneut zwei
Minuten. Die Folge: die Rote Karte (40.). Diese Szenen waren sinnbildlich für
den ersten Saisonauftritt der LSV in der Oberliga. Trotz leichter
Überlegenheit, vor allem im ersten Spielabschnitt, verlor Ahrenbogs Team durch
viele Unkonzentriertheiten immer wieder den Faden und unterlag am Ende zu Recht
mit 25:27.
"Wir müssen in Zukunft einfach ruhiger spielen",
beschrieb der LSV-Trainer die zum Teil überhastet geführte Partie seiner
Mannschaft. So geschehen auch in der 37. Minute als Meike Bitzer bei einem
schnellen Gegenstoß nicht auf Anhieb eine Anspielstation fand und dann genau in
die Hände von HSG-Akteurin Johanna Huber warf, die allein auf das Gehäuse von
Lena Kaatz zulaufen und zum 16:16 verwandeln konnte. Zuvor hatten die
"Elbdiven" eine 13:11-Pausenführung nach nicht einmal 60 Sekunden
wieder hergeschenkt.
"Das erste Spiel kann man noch nicht richtig
bewerten", fiel Ahrenbogs Kritik aber glimpflich aus. Denn phasenweise
ließen die Lauenburgerinnen ihre Klasse aufblitzen. Etwa in der 41. Minute, als
die LSV trotz einer Unterzahlsituation clever spielte, kein Tor kassierte und
sogar durch Sarah Lemmermann mit 18:17 in Führung ging. Offensichtlich war
jedoch, dass die Gastgeberinnen zu Beginn ihrer vierten Oberliga-Saison noch
nicht in Top-Form sind.
"Sieben Teams haben ausgegeben, unter die ersten Fünf
kommen zu wollen. Das sind zwei zu viel", sagte Ahrenbog. Zu diesen
ambitionierten Mannschaften zählt sich auch die LSV, die trotz der beruhigenden
Worte ihres Trainers schon im nächsten Spiel die ersten Punkte einfahren sollte,
um nicht früh den Anschluss zu verlieren.
LSV-Tore: Mehrkens (7/6), Jender (5), Lukas (3), Streisel,
Bitzer, Lemmermann, Asmussen (je 2), Geschke, Bräun (je 1).
„Kieler Nachrichten vom 14.9.09“
Eine erfolgreiche
Auswärtspremiere feierte Holstein/Kronshagen
Lauenburger SV – HSG Holstein 25:27 (13:11)
Die längste Anreise zu einem Spiel endete
nach dem etwas überraschenden Auswärtssieg als fröhliche Heimfahrt. Dank
aggressiver 6-0-Abwehr fand Holstein über unermüdlichen Kampf von Minute zu
Minute mehr zur handballerischen Linie, trotz des kleinen Kaders. Dafür wuchs
Janina „Lütti“ Wildner mit sieben Feldtoren sowie fünf ohne Fehlwurf
verwandelten Siebenmetern selbst bei schon stattlichen 185 Zentimeter
Körpergröße noch über sich hinaus. Rechtsaußen Anica Huß avancierte zur
Matchwinnerin, traf in entscheidenden Situationen gleich fünfmal blitzsauber.
„Hut ab vor unserem tollen Teamgeist. Wir sind stärker als im Vorjahr, denn
letzte Saison hätten wir diese Partie noch verloren“, resümierte HSG-Trainer
Michael Schwarz.
HSG: Albrecht, Cornehl – Hansen, Huber (3),
Huß (5), Schmidt, Tetzlaff (1), Thümer (3), Wildner (12/6), Zurek (3).
„Kieler Nachrichten vom 12.9.09“
HSG
startet mit guten Perspektiven
Gleichwohl die „Zebra“-Damen des THW als Oberliga-Aufsteiger
den „Krabben“ mit Samira Krischewski und Anna Skrzypczak (beide HSG
Fockbek/Nübbel) zwei potenzielle
Neuverpflichtungen vor der Nase wegschnappten, will die
HSG Holstein weiterhin Kiels Nummer eins im Frauen-Handball bleiben. Trotz der
15:32-Heimniederlage im
DHB-Pokal gegen den Zweitligisten SG Rosengarten gibt es
positive Perspektiven für eine bessere Punktspiel-Premiere beim Lauenburger SV
(heute, 17 Uhr).
„Der Start ist immer mitentscheidend für den weiteren
Saisonverlauf“, so HSG-Coach Michael Schwarz. Jasmin Zurek und Anna-Lena
Tetzlaff klagten zwar über Rückenschmerzen, wollen aber spielen. Torhüterin
Marion Albrecht und Janina Wildner erwiesen sich bereits als die erhofften
Verstärkungen.
„Hamburger Abendblatt vom 7.9.09“
Die richtige Herausforderung war der 32:15-Erfolg der
Zweitliga-Handballfrauen der SGH Rosengarten beim Oberligaklub
der HSG Kiel/Kronshagen nicht.
Nenndorf - Der Leistungsunterschied war einfach zu groß, um das Spiel der ersten DHB-Pokalrunde als Generalprobe für den Saisonauftakt in der 2. Bundesliga am kommenden Sonnabend in eigener Halle gegen den Titelanwärter SC Greven zu nutzen (19 Uhr, Sporthalle Nenndorf). "Wir sind eine Runde weiter", sagte Trainer Martin Hug, viel mehr konnte er aus dieser Begegnung nicht ziehen. Dass sein Team mit angezogener Handbremse in diese Partie geht, hatte er erwartet. Denn schon beim Turnier in Flensburg wurde der Kieler Oberligaklub deutlich besiegt.
Die Spielerinnen versuchten, nach schneller 9:1-Führung
in den ersten zehn Minuten zu zaubern. Im Tor überzeugten Turid Arndt und
Ariela Albers je eine Halbzeit. Felicitas Petersen, die ein Doppelspielrecht
für den HV Lüneburg hat, wurde geschont, weil sie mit Kreislaufproblemen zu
kämpfen hatte. Elena Nendza (sieben Tore), Martina Bauer und Sandra Heinzelmann
(je 5) trafen am besten. In dieser Woche will Trainer Martin Hug seine
Mannschaft intensiv auf den Zweitligastart vorbereiten. Der SC Greven kommt mit
neuer Trainerin und drei österreichischen Nationalspielerinnen nach Nenndorf.
„Kieler Nachrichten vom 7.9.09“
Holstein-Frauen
steckten nie auf
Kiel – Handball-Zweitligist SG Rosengarten war in der ersten Runde des DHB-Pokals eine Nummer zu groß für den Frauen-Oberligisten HSG Holstein Kiel/Kronshagen.
Trotz tapferer Gegenwehr kassierten die „Krabben“ eine 15:32 (6:12)-Heimniederlage vor fast 200 Zuschauern. Zumindest bis zur Pause bot Holstein dank aggressiver
6-0-Deckung sowie einer prima aufgelegten Marion Albrecht zwischen den Pfosten beherzt Paroli. Da Janina Wildner als Neuzugang aus Neumünster ebenfalls ein
überzeugendes Debüt glückte, mussten die hoch gehandelten Gäste schon 60 Minuten auf das Tempo drücken, um in die nächste Runde einzuziehen. Unterm Strich
scheiterten die „Krabben“ zu oft an Top-Torhüterin Turid Arndt. „Ich bin echt stolz auf meine Mannschaft. Für unsere Verhältnisse haben wir gut gespielt und kämpferisch sowieso nie aufgesteckt. Mehr war heute einfach nicht drin“, resümierte HSG-Trainer Michael Schwarz.
HSG HolKro: Albrecht, Matalewski – Hansen, Huber (2), Huß (1), Paul (3), Schmidt (1), Tetzlaff (1), Thümer (2), Wildner (3), Zurek (2/1).
Albrecht
und Wildner Hoffnungsträger im Oberliga-Kader
Wenn die nächste Handball-Saison in der Oberliga am nächsten Wochenende ihre Pforten öffnet, ist im Reformjahr für 14 Männerund Frauenteams sportlich gleich auf vier Stufen vieles möglich. Die Palette reicht vom Regionalliga-Aufstieg (zukünftig Dritte Liga) über die Qualifikation zur viertklassigen Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein oder die fünftklassige Schleswig-Holstein Liga bis hin zum Abstieg in die Landesliga.
Traditionsverein HSG Holstein Kiel/Kronshagen will so weit wie möglich oben in der Frauen-Oberliga mitspielen, um aus eigener Kraft sämtliche Optionen zu wahren.
Schwer und spektakulär wird es für Trainer Michael Schwarz und seinen Mannschaftskader allemal. Auf den „Krabben“-Cocktail dürfen die neugierigen Kieler Handball-
Anhänger gespannt sein. Personelle Probleme machen allerdings positive Prognosen nicht gerade einfacher. Mit Top-Torjägerin Wiebke Reimers (mehr als 190 Treffer
im Vorjahr) und Leitwölfin Annika Gerlach fallen zwei Leistungsträgerinnen in ihrer Schwangerschaft aus.
Weitere Stammkräfte mussten ihre Karrieren verletzungsbedingt beenden, so dass Kreisläuferin Sonja Hansen wenige Wochen nach dem vermeintlichen Laufbahn-Ende
als topfitte Vollblut-Handballerin prompt wieder reaktiviert wurde. Die namhaften Neuzugänge aus Neumünster wie Torhüterin Marion Albrecht oder Routinier Janina Wildner lassen das Herz von Holstein-Coach Michael Schwarz aber höher schlagen: „Echte Verstärkungen. Wir sind konkurrenzfähig und unsere Ausfälle gilt es mit dem altbewährten Teamgeist zu kompensieren.“ Paradestück bleibt Kiels ballorientierte 6:0-Deckung.
Zur Punktspiel-Premiere geht’s am 12. September nach Lauenburg. Doch vor der Pflicht steigt heute in Kronshagen um 17 Uhr in der 1. Runde des DHB-Pokals auf Bundesebene eine Kür gegen den Zweitligisten SG Rosengarten – für alle Handball-Fans ein echter Leckerbissen.
Kader – Torhüterinnen: Marion Albrecht (SVTO Neumünster I), Tatjana Cornehl, Yvonne Matalewski. Feld: Sonja Hansen, Carolin Hribar, Johanna Huber, Anica Huß, Samiah Jakusch (Doppelspielrecht eigene A-Jugend), Celine Lange (Doppelspielrecht eigene A-Jugend), Beke Reimers (Dollerner SC), Dörte Paul, Theresa Schmidt (Doppelspielrecht eigene A-Jugend), Anna-Lena Tetzlaff, Nelly Thümer, Janina Wildner (SVTO I), Jasmin Zurek.
Trainer: Michael Schwarz (im 2. Jahr).
Torwarttrainer: Björn Hamborg.
Physiotherapeut: Fritz Paysen.
Abgänge: Annika Gerlach, Wiebke Reimers (beide Babypause), Josefine Cordes, Monia Hahler, Wencke Hetzer, Kerstin Sommer (alle Karriere verletzungsbedingt beendet) Franziska Westphal (eigene zweite Mannschaft).
Zielsetzung: Tabellenplatz fünf und Qualifikation für die zukünftige Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein.
Meisterschaftsfavoriten: TSV Altenholz, HSG Tarp-Wanderup; SG Oeversee/Jarplund-Weding.
Pokal auf Bundesebene: HSG Holstein – SG Handball Rosengarten (heute, 17 Uhr, Schulzentrum Suchsdorfer Weg).
Erstes Punktspiel: Lauenburger SV – HSG Holstein
(Sonnabend, 12. September, 17 Uhr, Sporthalle Hasenberg).
Nord scheitert im Finale an
Rosengarten
Die SGH Rosengarten hat auch den 7. WMF-Cup gewonnen. Den Handballerinnen des Zweitligisten gelang damit der vierte Sieg in Folge. Im Finale schlug Rosengarten den Liga-Konkurrenten TSV Nord Harrislee knapp mit 12:11.
Tarp –
Zehn Mannschaften nutzten das Frauen-Handballturnier in den Tarper Treenehallen
noch einmal als letzten Härtetest vor der in Kürze beginnenden Saison. Hinter
den favorisierten Zweitligisten SGH Rosengarten und TSV Nord Harrislee schlug
sich Gastgeber HSG Tarp-Wanderup beim 7. WMF-Cup (Württembergische Metallwaren-
Fabrik) wacker und belegte Platz sechs. Der
Deutsche Meister der A-Jugend, die SG Oeversee/Jarplund-Weding, musste sich am
Ende im Frauen-Feld mit dem letzten Platz begnügen.
Titelverteidiger Rosengarten setzte sich locker in
Gruppe eins durch. Mit vier klaren Siegen sicherte sich die SGH den
Finaleinzug. Den zweiten Platz in der Gruppe belegte überraschend Oberligist
HSG Holstein Kiel/Kronshagen vor der gastgebenden HSG Tarp-Wanderup und dem
Regionalligisten MTV Herzhorn. Schlusslicht der Gruppe
A wurde Bov IF (3. Dänische Division).
In der Gruppe B setzte sich der TSV Nord Harrislee
nur aufgrund des besseren Torverhältnisses gegen den TSV Travemünde durch. Das
direkte Zweitliga-Duell endete 15:15. Regionalligist HSG Kropp-Tetenhusen, die
HSG Fockbek/Nübbel (Oberliga) und die A-Jugend der SG Oeversee/Jarplund-Weding
folgten auf den Plätzen. Der deutsche Jugend-Meister von Trainer „Shorty“ Linde musste sich dann im
Spiel um Platz sieben Bov IF beugen. Fünfter wurde Kropp-Tetenhusen (14:11
gegen Tarp-Wanderup), den dritten Rang sicherte sich Travemünde mit einem
19:14-Erfolg gegen Holstein Kiel.
Im spannenden Finale zog der TSV Nord zunächst mit
4:0 davon, ehe der Faden bei der Mannschaft von Trainer Thomas Blasczyk riss.
Rosengarten zog auf 10:4 davon und sah wie dersichere Sieger aus. Doch
Harrislee kämpfte sich wieder heran und kam nach dem 11:11-Ausgleich in der
letzten Spielminute sogar wieder in Ballbesitz. Doch ein ungenaues Anspiel an
den Kreis fing die SGH ab und sicherte sich mit einem Gegenstoß den vierten
Titel in Serie.
An Sandra Heinzelmann (20 Tore) als treffsicherste Torschützin, Turid Arndt (beide Rosengarten) als beste Torhüterin und Bente Maassen (TSV Nord) als beste Spielerin wurden dann noch wertvolle Sachpreise (von der Flensburger WMF-Filiale gestiftet) vergeben
Favorit
SGH Rosengarten gewann 7. WMF-Cup
Der TSV Nord Harrislee verlor im Endspiel nur knapp.
TARP - "Wir
haben sehr guten Handball gesehen und ein tolles Turnier erlebt", sprach
auch ein wenig Stolz aus dem Kurzresümee von Heiko Köhler, Manager der
Handball−Frauen der HSG Tarp−Wanderup sowie Organisator des
WMF−Cups (Württembergische Metallwaren Fabrik). Als Geschäftsführer der
WMF−Zweigstelle in Flensburg ist er auch Sponsor des Turniers.
Das Turnier war
mit drei Zweitligisten, zwei Regionalligateams, drei Mannschaften aus der
Oberliga, dem dänischen Drittdivisionär Bov IF und dem amtieren Deutschen
A−Jugend Meister SG Oeversee−Jarplund−Weding stark besetzt.
Es wurde in Spielen über jeweils zweimal 15 Minuten in zwei Fünfergruppen
gespielt.
In der Gruppe 1
setzte sich Vorjahressieger SGH Rosengarten mit vier Siegen sicher durch. Etwas
überraschend kam hier die HSG Holstein Kiel/Kronshagen auf Rang zwei und auch
Oberligist HSG Tarp−Wanderup platzierte sich mit einem 15:10−Erfolg
über den MTV Herzhorn noch vor dem Regionalligisten.
In der Gruppe 2
ging es spannender zu. In der Spitzenbegegnung trennten sich die Zweitligisten
TSV Nord Harrislee und TSV Travemünde 15:15−Unentschieden. Doch Nord
gewann die anderen Spiele mit mehr Toren Differenz und qualifizierte sich
deshalb für das Endspiel. Regionalligist HSG Kropp−Tetenhusen unterlag
nur den beiden Zweitligisten und wurde vor der HSG Fockbek/Nübbel Dritter. Die
A−Jugend der SG Oeversee−JaWe musste erkennen, dass die Luft im
Seniorenbereich doch rauer ist und konnte kein Spiel gewinnen.
Im Endspiel legte
der TSV Nord gegen die SGH Rosengarten los wie die Feuerwehr und führte 4:0.
Doch dann war beim "Nordexpress" der Faden gerissen. Schon zur Pause
hatte sich das Blatt gewendet und Rosengarten lag 7:4 in Front, und baute den
Vorsprung sogar auf 10:4 aus. Nord kam noch mal auf 8:10 heran und glich sogar
zum 11:11 aus. Dabei konnte sich "Youngster" Katharina Bruder mit
zwei blitzsauberen Toren hervortun. Leider wurde dann nicht nur eine
"hundertprozentige" Chance ausgelassen, sondern führte ein
Fehlabspiel an den Kreis zu einem Konter, der Rosengarten den
12:11−Siegtreffer ermöglichte.
Neben den Pokalen
für die drei ersten Mannschaften, gab es für alle Spielerinnen des Finals
Sachpreise. Besondere Auszeichnungen erhielten als erfolgreichste Torschützin
Sandra Heinzelmann (20 Treffer) und als beste Torhüterin Turid Arndt (beide
Rosengarten) sowie als beste Spielerin Bente Maassen (TSV Nord). "Im
nächsten Jahr werde ich versuchen, eine Mannschaft aus der 1. Bundesliga zu
verpflichten", versprach Heiko Köhler nicht nur eine Fortsetzung sondern
auch ein Qualitätssteigerung für das nächste Jahr für einen 8. WMF−Cup.
Der
WMF−Cup in Zahlen
Gruppe 1:
Tarp − Bov
12:10
Holstein −
Herzhorn 16:10
Rosengarten
− Tarp 15:8
Holstein −
Bov 16:11
Herzhorn −
Rosengarten 7:17
Tarp −
Holstein 13:14
Bov −
Herzhorn 4:9
Rosengarten
− Holstein 22:5
Herzhorn −
Tarp 10:15
Bov −
Rosengarten 5:16.
1. Rosengarten 4
70:25 8:0
2. Holstein 4
51:56 6:2
3. HSG TaWa 4
48:49 4:4
4. Herzhorn 4 36:52 2:6
5. Bov IF 4 30:53 0:8
Gruppe 2
Kropp −
Oev−JaWe 15:14
Nord −
Fockbek 24:9
Travemünde −
Kropp 18:12
Nord −
Oev−JaWe 22:9
Fockbek −
Travemünde 7:14
Kropp − Nord
14:18
Oev−JaWe
− Fockbek 14:16
Travemünde −
Nord 15:15
Fockbek −
Kropp 13:22
Oev−JaWe
−Travemünde 12:20
1. TSV Nord 4
79:47 7:1
2. Travemünde 4
67:46 7:1
3. HSG Kropp 4
63:63 4:4
4. Fockbek 4 45:74 2:6
5. Oev−JaWe 4 49:73 0:8
Spiel um Platz
neun: Bov IF − SG Oev−JaWe 15:12
Spiel um Platz
sieben: Herzhorn − Fockbek 13:9
Spiel um Platz
fünf: Kropp − HSG TaWa 14:11
Spiel um Platz
drei: Travemünde − Holstein 19:14
Endspiel: Rosengarten − Nord 12:11
Makelloser
Cup-Gewinn für Altenholz
HSG Holstein Kiel/Kronshagen hatte einmal mehr traditionell zum
zweitägigen Kieler-Woche-Frauen-Handballturnier geladen und fast alle Vereine
mit gutem Namen im Norden waren gekommen. Etwas überraschend setzte sich
Oberligist TSV Altenholz durch. Fünf bärenstarke Partien, ebenso viele Siege:
Egal, ob höherklassige Teams vom Kaliber des Zweitligisten TSV Nord Harrislee
(19:15) oder des Regionalligisten TSV Owschlag (15:12) oder ranggleiche Klubs
HSG Tarp/Wanderup (18:14), HSG Holstein (20:16) und Grün-Weiß Schwerin (30:15):
Die Konkurrenz hatte das Nachsehen. „Wir haben wirklich schönen Handball
geboten“, kommentierte TSVA-Erfolgstrainer Dieter Eigemann. Neben Torjägerin
Anja Fahrenkrog (32 Treffer) und Regisseurin Marike Most ragte Rückraumakteurin
Melanie Bock aus einer beeindruckend homogenen Mannschaft ohne Schwachpunkt
heraus. Nur das Comeback von Arnika Gehrke endete frühzeitig wegen eines
ausgekugelten Fingers.
Im Kampf um Platz
zwei kam es im letzten Spiel des Turniers zwischen Nord Harrislee und Owschlag
zu einem Herzschlagfinale, das der favorisierte Zweitligist 23:21 gewann. Mit
Torhüterin Sandra Clausen (18) und der sogar erst 16-jährigen DHB-Jugendnationalspielerin
Kristin Machau, die direkt zur U-17-Europameisterschaft nach Serbien (25. 6. -
5. 7.) weiterreiste, stellten zwei auffällige Owschlager Leistungsträgerinnen
ihr Talent unter Beweis. „Kurz vor den vierwöchigen Ferien ist das Turnier
immer eine willkommene Sache“, betonte TSVO-Coach Christian Hungerecker.
Für Lokalmatador HSG Holstein lief der Cup 2009 mit Rang fünf weniger
glücklich. Gleich viermal verloren die „Krabben“ trotz eigentlich engagierter
Darbietungen. Schlimmer wiegt jedoch die Knieverletzung von Wiebke Reimers
(Verdacht auf Kreuzbandriss). „Solche Hiobsbotschaften hätten wir uns natürlich
gerne erspart“, bedauerte HSG-Trainer Michael Schwarz. Kreisläuferin Janina
Wildner (SVTO Neumünster) gab ein vielversprechendes Debüt im Kieler Trikot.
Aktivposten Nelly Thümer wusste ebenfalls auf Linksaußen zu gefallen.
HSG-Turnier präsentiert die Landesspitze im
Handball
Neben
vielfältiger Kultur, Kunst und Konzerten bietet die Kieler Woche reichlich
hochklassigen Sport. Bestes Beispiel dafür bietet schon traditionell das
zweitägige Handballturnier der HSG Holstein Kiel/Kronshagen. Bereits zum 31.
Mal kämpfen sieben Frauen-Mannschaften heute (ab 14 Uhr) und morgen (ab 10.30
Uhr) in den beiden Hallen des Schulzentrums am Suchsdorfer Weg um den begehrten
Kieler Woche Cup. 2008 wanderte der Pokal zwar in die Vereinsvitrine von
Regionalliga-Absteiger
HSG
Tarp/Wanderup, doch als Topanwärter werden diesmal eher das Zweitliga-Team TSV
Nord Harrislee oder Drittligist TSV Owschlag gehandelt. Außer Lokalmatador
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen machen die übrigen Oberliga-Vertreter TSV Altenholz,
Grün-Weiß Schwerin und HSV Grimmen das illustre Teilnehmerfeld komplett.
Gleichwohl
Geheimfavorit HSG Tarp/Wanderup seinen Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen will,
könnte es also zwischen Nord Harrislee und Owschlag auf ein echtes Finale
hinauslaufen,
wenn morgen um 14.30 Uhr das letzte Spiel angepfiffen wird. Ein dramatischer
Turnierverlauf scheint also vorprogrammiert. „Eine willkommene Abwechslung
nach
harter Konditionsarbeit.
Wir
wollen das Turnier gern gewinnen, bevor es dann in vierwöchige Sommerferien
geht“, beteuert Owschlags Trainer Christian Hungerecker den Ehrgeiz der „Jungen
Wilden“. Als arrivierter Stolperstein traut man auch dem TSV Altenholz eine
gute Rolle zu. „Obwohl die Konkurrenz erstklassig ist, wäre ein Pokalsieg für
uns so süß wie Puderzucker“, plaudert TSVA-Coach Dieter Eigemann aus dem
Nähkästchen. Gastgeber HSG Holstein Kiel/Kronshagen will sich ohnehin als Hecht
im Karpfenteich präsentieren: „Gegen sehr starke Gegner wollen wir uns selbst
gut aus der Affäre ziehen“, bekundet HSG-Trainer Michael Schwarz Spielfreude
pur seiner „Krabben“. Keine Frage, der Cup 2009 bietet das Beste, was
Schleswig-Holstein im Frauenhandball zu bieten hat.