Presseberichte HSG 1.Frauen
Saison 2008/09
Punktspiel gegen den MTV Heide / 2.5.09
Dithmarscher LZ / 4.5.09
Passendes
Ende einer verkorksten Saison
MTV
Heide verschenkt Klassenerhalt
Kiel - Die Szene wird kurios angemutet haben: Ganz alleine
standen die Frauen der HSG Kiel/Kronshagen beim Saisonfinale der
Handball-Oberliga der Frauen in der Halle. In Jeans, Röcken und Trikot
verabschiedeten sich von ihren Zuschauern. Gegner MTV Heide war nicht
angetreten - und ist somit der dritte Absteiger.
"Wir konnten nicht", erklärte Interimstrainerin
Waltraud Häger tags darauf die überraschende Absage am Sonnabendnachmittag. Die
Dithmarscherinnen hätten keine spielfähige Mannschaft zusammenbekommen, lautete
die offizielle Begründung an Spielwart Frank Wipper. "Ob er mir das geglaubt
hat, weiß ich nicht", sagte Häger. "Er hat nicht nachgefragt!' Das
Spiel wurde mit 0:0 Toren und 0:2 Punkten für Heide verloren gewertet, was den
TSV Wattenbek jubeln lässt: Er hätte bei einem Dithmarscher Sieg absteigen
müssen.
Das ist auch der große Trost, den Waltraud Häger hat:
"Wir haben niemandem geschadet, außer uns selbst." Der
Traditionsverein aus unserer Kreisstadt, der vor wenigen Jahren noch in der
Regionalliga spielte, verschwindet nun auch von der Landesebene. Diesen Freitag
will man sich mit den Spielerinnen zusammensetzen und über die neue Saison
reden, die in der Landesliga stattfinden wird.
Dabei werden sicher auch einige Themen einer verkorksten
Saison noch einmal auf den Tisch kommen. "Es haben alle Seiten Fehler
gemacht", resümierte Häger. So manche Spielerin müsse auch erkennen, dass
es ohne Training gerade in der Oberliga nicht geht. Und einen Trainer für
nächstes Jahr haben wir auch noch nicht."
Nach diesem Freitag hofft man beim MTV klarer zu sehen -
und vor allem in eine Zukunft. Dann soll das aktuelle Seuchen-Jahr abgehakt
sein und vergessen. "Hätten wir erst vor der Saison zurückgezogen, hätten
wir ein Jahr lang nicht spielen können."
„Kieler Nachrichten vom 4.5.09“
HSG Holstein – MTV Heide 0:0 (MTV nicht
angetreten)
Kiel – Große Aufregung um den MTV Heide. Der
Klub sagte das Spiel in der Handball-Oberliga Frauen bei der HSG
Holstein/Kronshagen am Spieltag ab. Während die
„Krabben“ sich um das „Abschiedsspiel“ für
Sonja Hansen gebracht sahen, atmete der TSV Wattenbek auf. Schon vor dem
eigenen Anpfiff stand der Klassenerhalt fest.
Nur zwei Tage nach dem 30:22-Heimsieg über
IF Stjernen Flensborg trat Heide nicht an, sondern sagte Sonnabend gegen 14 Uhr
kurzfristig ab. Selbst etliche angereiste
MTV-Anhänger waren ebenso erstaunt, wie enttäuscht! Vor
fast 100 Zuschauern lief Holstein trotzdem in Trikots mit Musik zum
Phantom-Spiel auf, um sich wenigstens bei allen treuen Fans zu bedanken und von
„Urkrabbe“ Sonja Hansen halbwegs würdig zu verabschieden. „Einfach gemein, ich
bin schockiert“, kommentierte HSG-Coach Michael Schwarz die Heider Entscheidung
nicht anzutreten. Offiziell wurde das Finale vom MTV Heide bei HVSH-Frauenwart
Frank Wipper abgesagt, weil nur noch fünf Akteurinnen einsatzbereit seien.
Auf KN-Nachfrage räumte MTV-Interimstrainerin Waltraud
Häger ein: „Es tut mir furchtbar leid und ich finde es auch selbst zum Heulen,
aber sportlich haben wir niemandem, sondern nur uns selbst geschadet. Wir
steigen lieber jetzt ab, weil nächstes Jahr wegen vieler Abgänge ohnehin keine
Oberliga taugliche Mannschaft mehr zur Verfügung stehen würde.“
„Kieler Nachrichten vom 2.5.09“
Bereits vor dem letzten Spieltag können
beide Kieler Handball-Oberligisten erfolgreich Bilanz ziehen. Sowohl
Männer-Meister THW II als auch die Frauen der HSG Holstein haben mit dem
Klassenerhalt ihr Ziel erreicht.
HSG Holstein/Kronshagen – MTV Heide (Heute,
19 Uhr)
Während Heide in größter Gefahr schwebt,
herrscht bei Holstein Taschentuch-Alarm. Tränen in Strömen könnten beim
Abschied von Kapitän Sonja Hansen fließen. 13 Jahre verpasste „Sony“ kein
Spiel, um nun ihre Karriere wie immer mit 100 Prozent Einsatz zu beenden. Den
„Krabben“ fehlt mit Wiebke Reimers (Knochenabsplitterung),
Dörte Paul (Kapselanriss) sowie Jasmin Zurek
(Fortbildung) der Rückraum. „Natürlich werden wir alles geben. Nichtsdestotrotz
bin ich heilfroh, dass der Klassenerhalt
schon in trockenen Tüchern ist“, sagt
HSG-Coach Michael Schwarz. Zudem nimmt der zukünftige Kader Konturen an. Die
Torhüterinnen Christiane Sacher und Marion Albrecht sowie Kreisläuferin Janina
Wildner (alle vom SVTO Neumünster) stehen als Neuzugänge fest.
Punktspiel bei der HSG Fockbek-Nübbel /
25.4.09
„Kieler Nachrichten vom 27.4.09“
HSG
Fockbek/Nübbel – HSG Holstein 24:24 (12:14)
Trotz der
neun Zeitstrafen für Fockbek ließ sich
Holstein im körperbetonten Spiel nie den Schneid abkaufen. „Sonst kann man hier nicht bestehen“, so HSG-Trainer Michael
Schwarz.
Als Mittelfrau Dörte Paul wegen einer Kapselverletzung am Ringfinger der Wurfhand minutenlang
behandelt wurde, krabbelten die „Krabben“
zweite Halbzeit zwar zunächst auf dem Zahnfleisch, doch Kiels Physiotherapeut Fritz Paysen leistete ganze Arbeit. Ab 45. Minute trieb Paul ihr Team wieder mit
wichtigen Toren sowie gescheiten
Pässen zur Aufholjagd an.
Rechtsaußen Johanna Huber rettete durch
zwei blitzsaubere Aktionen
das Remis. „Bisher hatten wir ja
schon oft Pech, aber diesmal eher einen
Punkt gewonnen“, gab Michael Schwarz zu.
HSG Holstein:
Cornehl, Matalewski – Gerlach (3), Hansen (1), Hribar, Huß, Paul (8/2),
Tetzlaff (5/2), Thümer (1), Zurek (4/1), Schmidt, Huber (2).
„Landeszeitung vom 27.4.09“
Stefanie
Paulsen rettet einen Punkt
Fockbekerinnen 24:24 gegen Holstein/Kronshagen
Fockbek – Wie bereits im Hinspiel kam die HSG Fockbek/Nübbel in der Damen-Oberliga auch im Rückspiel nicht über ein Unentschieden gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen hinaus. 24:24 (12:14) hieß es diesmal nach einem hitzigen Duell zweier Teams, für die es eigentlich um nichts mehr ging. Trainer Reiner Heldt sah das allerdings nicht so. „Es geht immer um etwas. Zwei Mannschaften treffen sich zum Handball und natürlich will jede gewinnen“, sagte er. Schon vor dem Anpfiff ging es emotional zu in der Bürgermeister-Schadwinkel-Halle, als Samira Krischewski, Anna Skrzypczak und Svenja Dittrich verabschiedet wurden.
Nach 0:3-Rückstand war die HSG beim 4:4 wieder voll im Spiel und es entwickelte sich ein durch die Abwehrreihen geprägter Kampf, der über 8:8 (20.) und 10:10 (25.) schon früh darauf hindeutete, dass es bis zum Schluss eng bleiben würde. Im zweiten Durchgang blieb es dabei, auch wenn es die Kielerinnen waren, die stets ein Tor vorlegten. Holsteins Deckung arbeitete bis zur Grenze des Erlaubten und immer wieder auch darüber hinaus, was sich jedoch im Zeitstrafenkatalog nicht widerspiegelte. Während Fockbek neunmal in Unterzahl spielen musste, traf es Holstein nur zweimal. „Wenn ich mir durchsehe wie viele Zeitstrafen wir sonst so bekommen haben, werde ich nicht ein Spiel finden in dem es so oft war. Das möchte ich aber nicht weiter kommentieren, denn das haben andere zu verantworten“, deutete Heldt an, dass er mit der Schiedsrichterleistung alles andere als zufrieden war. Trotzdem war es die HSG, die nach dem 18:18 (45.) vorlegte und kurz vor Ende mit 24:22 führte. Ärgerlich, dass der Ausgleichstreffer in den letzten vier Minuten fiel, ein erneuter Vorsprung jedoch nicht mehr klappte, doch Heldt sah es einigermaßen gelassen. „Da fehlte die Clerverness. Aber es haben alle ihr Bestes gegeben und sich reingehängt. Ich kann niemandem einen Vorwurf machen“, lobte Heldt sein Team. Er konnte sich auf eine starke Stefanie Paulsen im Tor verlassen.
HSG Fockbek/Nübbel: Paulsen, Milfestädt – Bock (2/1), Saß, D. Scheller (1), Dittrich (1), A. Scheller (6/5), Sievers (1), Stahlke (1), Skrzypczak, Scheibenpflug (1), Krischewski (9), L. Kurbjuhn (2).
„Kieler Nachrichten vom 25.4.09“
Schaulaufen
der Kieler in der Oberliga
HSG Fockbek/Nübbel – HSG Holstein (heute, 17 Uhr,
Schadwinkel-Halle)
Parallel zum vorletzten Spieltag der Handball-Oberliga
können beide Kieler Klubs ihre Zukunft planen. THW II als Männer-Meister für
die nächste Regionalliga-Saison und HSG Holstein am sicheren Ufer für eine neue
Punktrunde hinsichtlich großer Reformen zeitnah auch im Frauen-Bereich.
„Der Druck ist weg. Alle sind erleichtert und locker.
Jetzt fahren wir auch nach Fockbek, um dort zu gewinnen. Dann sollte sogar noch
der achte Tabellenplatz möglich sein“, betont HSG-Trainer Michael Schwarz.
Trotz einer schweren Verletzung von Kiels Top-Torjägerin Wiebke Reimers (Knochenabsplitterung
am Sprunggelenk) setzte
diese Hiobsbotschaft für Holstein im Abstiegskampf einen
kollektiven Adrenalinschub und besonders beim Rückraum-Trio der „Krabben“ Dörte
Paul, Annika Gerlach sowie Anna-Lena Tetzlaff frische Kräfte frei. „Sie sind
mit ihrer Verantwortung über sich hinausgewachsen und haben mir das Vertrauen
großartig zurückgezahlt“, frohlockt Michael Schwarz freudetrunken.
„Landeszeitung vom 25.4.09“
Fockbek
kann Rang vier perfekt machen
HSG trifft auf Kiel/Kronshagen
Fockbek– Am übernächsten Wochenende ist für die HSG Fockbek/Nübbel die Saison in der Handball-Oberliga der Frauen vorbei, die zweite nach dem Aufstieg 2007. Was oft als verflixtes zweites Jahr bezeichnet wird, gilt nicht für Reiner Heldts Mannschaft. Zwar lief es nicht so leicht und locker wie in der Debütsaison, die erfolgreich als Dritter beendet wurde, doch trotz eines zwischenzeitlichen Tiefflugs in den Tabellenkeller ging es danach stetig bergauf. Der Lohn kann und soll diesmal der vierte Platz hinter Herzhorn, HUK und Altenholz sein.
Dazu kann es bei einem Heimsieg bereits heute gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen (Anwurf 17 Uhr, Bürgermeister-Schadwinkel-Halle) kommen, wenn gleichzeitig der MTV Herzhorn beim Bredstedter TSV sein Meisterstück liefert. Im Grunde schweben die Kielerinnen noch in Abstiegsgefahr, die Meldung, dass Olympia Neumünster nicht für die Oberliga melden wird, scheint den Klassenerhalt jedoch vorzeitig gesichert zu haben. Höchstwahrscheinlich gibt es so keinen vierten Oberliga-Absteiger.
Vor allem weil es das letzte Heimspiel ist, möchte Heldt unbedingt gewinnen. Wiebke Reimers, mit 195 Toren beste Werferin der Holsteinerinnen, muss er dabei in seine taktische Ausrichtung nicht mit einbeziehen, denn die Halbspielerin fällt verletzt aus. „Am wichtigsten wird ohnehin, wie wir die kompakte Abwehr knacken und Gegenstöße ablaufen“, findet Heldt, auf den auch eine unliebsame Aufgabe zukommen wird.
Am letzten Heimspieltag ist es üblich, die Abgänge zu verabschieden. Und dass gleich vier Akteurinnen aufhören wollen, ist für ihn natürlich keine gute Nachricht. Torhüterin Birgit Kurbjuhn, derzeit mit einem Bänderriss außer Gefecht, möchte zwei Tage vor ihrem 40. Geburtstag mit dem letzten Punktspiel ihre Karriere beenden. „Verletzt lassen wir sie aber nicht gehen, das wäre kein würdiger Abschied“, findet Heldt, der seine starke Keeperin noch einmal im Einsatz sehen will. Svenja Dittrich, Anna Skrzypczak und Samira Krischewski indes werden auf keinen Fall in Fockbek bleiben. Die drei Kieler Studentinnen haben sich gegen die HSG entschieden, neue Vereine stehen noch nicht fest. „Schade, vor allem weil mit Samira und Anna zwei Fockbeker Urgewächse gehen“, bedauert Heldt die Abgänge.
Punktspiel beim TuS Aumühle-Wohltorf /
19.4.09
„LN – Lauenburger Ausgabe vom 22.4.09“
AUMÜHLE – Im vorletzten Heimspiel der
Saison bezogen die Frauen des TuS Aumühle/Wohltorf in der Handball- Oberliga
mit dem 22:24 (10.12) gegen die HSG Holstein
Kiel/Kronshagen ihre zehnte Niederlage – es war die fünfte
in eigener Halle, was Trainer Thomas Brodesser besonders ärgert. Unter der
Leitung der Lübecker Ex-Bundesligaschiedsrichter Manfred Bülow und Wilfried
Lübker zeigten die Gäste ein aufopferungsvolles Spiel. „Wir sind einfach zu
locker in die Aufwärmphase und auch in die Partie gegangen“, sah Brodesser als
Grund dafür, dass seine Mannschaft ständig mit zwei Toren zurück lag. „Was
abzustellen war, nicht mit der Brechstange zu arbeiten, konnte nicht umgesetzt
werden und die Geduld vor dem Tor fehlte gänzlich“, gab es für Brodeßer keine
Möglichkeit, eine Wende herbeizuführen.
Beim 18:20 wurden zudem zwei Siebenmeter vergeben. „Damit
rundete sich das Gesamtbild ab. Der Gegner wurde immer wieder aufgerichtet“,
sah Brodeßer eine
Mannschaft, die um zwei Klassen schlechter war als die,
die im Hinspiel mit 27:20 die Oberhand behalten hatte, was auch
Holstein-Trainer Schwarz bestätigte. Mit 1:5
Punkten in Folge müssen die Aumühlerinnen, bei denen
Marion Meschede, Inga Westphal (je 6), Janine Wiebracht (3), Claudia Franke,
Ina Dehms (je 2), Sylvia Schmenk, Nicola Seidel und Antje Kallenbach (je 1) die
Tore erzielen, am Samstag zum Derby nach Mölln.
„Bergedorfer Zeitung vom 21.4.09“
Wenn die Achtung vor dem Gegner fehlt
Aumühle - Die Mängelliste der
Oberliga-Handballerinnen des TuS Aumühle/Wohltorf war lang: wenig
Laufbereitschaft, Einsatz, Engagement und Geduld beim Abschluss, dazu noch zwei
verworfene Siebenmeter in der Schlussphase. Und wenn man dann auf einen Gegner
trifft, der die Klasse noch nicht gesichert hat, verlässt man die Halle eben
als Verlierer. Folglich unterlag das Team von Trainer Thomas Brodeßer gegen
Kiel/Kronshagen mit 22:24 (10:12).
Schon früh mussten die
Gastgeberinnen einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen, den die Kielerinnen
über die Zeit retten sollten. Bitter, dass sowohl Marion Meschede als auch Inga
Westphal beim Stand von 18:20 (50.) jeweils vom Punkt scheiterten. "Uns
hat die Achtung vor dem Gegner gefehlt", bemängelte Coach Brodeßer.
TuS-Tore: Meschede (6), Westphal (6/3), Wiebracht (3),
Franke, Dehms (je 2), Schmenk, Seidel, Kallenbach (je 1).
„Kieler Nachrichten vom 20.4.09“
Riesenjubel bei
der HSG Holstein
TuS Aumühle/Wohltorf – HSG Holstein 22:24
(10:12)
Kiel/Kronshagen – Die „Krabben“ sind dem Klassenerhalt
in der Handball-Oberliga der Frauen ein großes Stück näher gekommen.
Riesenschritt zum Klassenerhalt für die
Kielerinnen durch den Sieg in Aumühle! Gleich serienweise hörte man deshalb
beim Abpfiff zentnerschwere Felsbrocken von den
Herzen der Holsteinerinnen plumpsen. Fast 50
mitgereiste Anhänger waren aus dem Häuschen - und die verletzt zuschauende
Top-Torjägerin Wiebke Reimers (Knochenabsplitterung am Sprunggelenk) hatte
ebenfalls Tränen in ihren Augen. Mittelfrau Dörte Paul verzichtete sogar extra
auf eine familiäre Taufe, um sich zusammen mit Annika Gerlach sehr erfolgreich
in den Dienst der Mannschaft zu stellen. „Ich bin einfach nur superstolz auf
meine Truppe. Unser toller Teamgeist wurde belohnt. Eine kollektiv großartige
Leistung. Diesen Sieg widmen wir Wiebke, Dörte und unseren fantastischen Fans“,
jubelte HSG-Trainer Michael Schwarz. Dank exzellenter 6:0-Deckung führten die
wie Löwinnen aufopferungsvoll kämpfende „Krabben“ von der ersten Minute bis zur
letzten Sekunde und leisteten sich ob solch großer Disziplin auch offensiv kaum
technische Fehler, so dass der Triumph völlig verdient ausfiel.
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen: Cornehl, Matalewski – Gerlach (2), Hansen (2), Hribar
(1), Huß (1), Paul (7/2), Tetzlaff (5/2), Thümer (5), Zurek, Schmidt, Huber
(1).
„Kieler Nachrichten vom 18.4.09“
Für viele Handballerinnen der
Frauen-Oberliga spitzt sich ihr Kampf um den Klassenerhalt dramatisch zu. Neben
SVTO Neumünster II und IF Stjernen Flensborg werden zwei weitere Absteiger
gesucht: Mittendrin im Getümmel befindet sich die HSG Holstein Kiel/Kronshagen.
Ein Sieg morgen im Nachholspiel bei TuS Aumühle/Wohltorf (17 Uhr) würde wie ein
Befreiungsschlag wirken.
Trotz respektabler Leistungen sind die
„Krabben“ seit sechs Spielen ohne Sieg. „Meine Mannschaft hat oft genug
bewiesen, dass wir jedem Gegner gefährlich werden können. Noch ist der
Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen“, macht HSG-Trainer Michael Schwarz
seinem Team verbal Mut. Allerdings bleibt das Verletzungspech Holstein treu.
Top-Torjägerin Wiebke Reimers zog sich eine Knochenabsplitterung am rechten
Sprunggelenk zu und fällt im rechten Rückraum aus. „Zwar ein herber
Verlust für uns, aber auch eine Chance für
Dörte Paul und Jasmin Zurek zu zeigen, dass sie in kritischen Situationen
größerer Verantwortung gewachsen sind“, so Schwarz.
„LN – Lauenburger Ausgabe vom 17.4.09“
AUMÜHLE – Im vorletzten Heimspiel der
Saison erwarten die Frauen des TuS Aumühle/Wohltorf in der Handball-Oberliga am
Sonntag die HSG Holstein Kiel/Kronshagen
(17 Uhr). Pausiert
haben die Aumühlerinnen trotz der Osterferien nicht. „Ein Sparring gegen einen
Trainingspartner aus dem Hamburger Randgebiet standen genauso auf dem Programm
wie das normale Pensum“, hat sich Trainer Thomas Brodeßer für die letzten drei
Spiele etwas vorgenommen.
Gegen die Kiel gewann TuS das Hinspiel bereits mit 27:20
und ist in eigener Halle Favorit, zumal mit Sandra Tode, Juliane Pörnig und
Sylvia Schmenk wieder drei Hauptakteure dabei sein werden, die zuletzt bei der
Niederlage gegen Herzhorn schmerzlich vermisst wurden. Auch rechnet Brodesser
wieder mit dem Einsatz von Ina Dehms. Mit einen Sieg würde TuS wieder an der
Lauenburger SV vorbeiziehen können.
Punktspiel gegen den TSV Altenholz / 5.4.09
„Kieler Nachrichten vom 6.4.09“
Fahrenkrog führte
TSVA gegen Holstein in die Erfolgsspur
HSG Holstein – TSV Altenholz 22:23 (8:11)
Kiel – Der TSV Altenholz bleibt im Kieler
Frauenhandball die Nummer Eins. Nach dem Derbysieg in der Oberliga über die HSG
Holstein/Kronshagen ist plötzlich noch
mehr als der dritte Tabellenplatz drin.
Neben sehr großer Nervosität, vielen
technischen Fehlern und oft überhasteten Aktionen auf beiden Seiten prägten
natürlich auch aufopferungsvoller Kampf, Emotionen pur
sowie tolle Atmosphäre das einmal mehr
ebenso spannende wie brisante Nachbarschaftsduell. Vor fast 150 Fans konnte man
zwischen abstiegsbedrohten Kielerinnen
und favorisierten Altenholzerinnen oft kaum
einen Leistungsunterschied erkennen. „Holstein verlangte uns alles ab. Im
Endeffekt zählt deshalb nur der Sieg. Zwei Punkte
sind wichtiger als ein Schönheitspreis“,
resümierte TSVA-Coach Dieter Eigemann den Prestigeerfolg im Derby. Zur
Matchwinnerin avancierte Anja Fahrenkrog mit 15 Treffern.
Trotz des permanenten Rückstands gaben die
„Krabben“ nie auf, obwohl gerade von der Königsposition durch Annika Gerlach,
Jasmin Zurek oder Anna-Lena Tetzlaff
nur selten Gefahr drohte. Der finale
22:23-Anschlusstreffer durch die sehr starke Spielmacherin Dörte Paul fiel zu
spät. „Schade für unsere Psyche. Außer Schulterklopfen
wurde das Engagement nicht belohnt“, so
HSG-Trainer Michael Schwarz.
HSG
Holstein: Cornehl, Matalewski – Gerlach, Hansen (2), Hribar, Huß, Paul (4),
Reimers (9/4), Tetzlaff, Thümer (7), Zurek, Schmidt, Huber.
TSVA:
Maelzer, Schendel – Melanie Bock (3), Wiebke Bock (2), Claussen, Fahrenkrog
(15/3), Fliessner, Hupfeld (1), Most (2), Rohkohl, Tegler.
„KN-Eckernförder Ausgabe vom 4.4.09“
Altenholz – Beide Handball-Teams des TSV Altenholz
bleiben auch am 23. Oberliga-Spieltag das Zünglein an der Waage. Die Männer
können das Schicksal des Vorletzten
TSV Mildstedt im Abstiegskampf mit einem Sieg besiegeln.
Die TSVA-Frauen hoffen neben einem Prestigeerfolg gegen die HSG Holstein zudem
auf Ausrutscher von
Herzhorn und HF HUK.
HSG Hol/Kro – Altenholz (So., 15.15 Uhr)
Um einen Motivationsschub seiner Mannschaft muss sich
TSVA-Trainer Dieter Eigemann diesmal keinerlei Gedanken machen: „Man spürt
Vorfreude pur. Die Stimmung
steigt. Alle sind heiß. Viele Fans in voller Halle sorgen
für tolle, lautstarke Atmosphäre. Morgen brennt der Baum.“ Verstummen wollen
bloß Gerüchte nicht, wonach Mecklenburg-Vorpommerns designierter
Oberliga-Meister auf den Regionalliga-Aufstieg zugunsten des
schleswig-holsteinischen Vizemeisters verzichten könnte. Gedanken
macht sich laut gewöhnlich gut informierten Kreisen auch
der MTV Herzhorn über den Meldetermin, während Dieter Eigemann als möglicher
Profiteur positiv spekuliert.
„Was wir uns sportlich hart erarbeiten, sollte man dann
auch gegebenenfalls wahrnehmen.“ Soweit ist es allerdings noch lange nicht. Das
Nachbarschaftsduell wird ohnehin schwer genug. Statt Schönspielerei dürfte es
gegen abstiegsbedrohte Kielerinnen kampfbetont zur Sache gehen. Neben dem
Kräfteverschleiß hinterließ der bisherige
Saisonverlauf schon nachhaltig Spuren. Ob latenter
Schulterschmerzen bedarf Rechtsaußen Wiebke Bock als einzige Linkshänderin
stets besonderer Pflege. Spielmacherin
Marike Most (Knöchelblessur) scheint wieder fit.
Rückraum-Strategin Meike Fliessner kam Dienstag nicht zum Training, sondern
weilte mit abgebrochenem Eckzahn beim Dentisten. Nichtsdestotrotz bewirkt das
Derby kleine Wunderheilungen, so dass Altenholz Bestbesetzung aufbietet. Auch
Flügelflitzerin Julia Claussen trainiert wieder
regelmäßig.
„Kieler Nachrichten vom 4.4.09“
Freude pur unter den Holstein-Frauen vorm
Prestigederby mit dem TSV Altenholz.
HSG Holstein – TSV Altenholz (morgen, 15.15 Uhr,
Suchsdorfer Weg)
Obwohl beide Lokalrivalen ein eher
harmonisches Verhältnis pflegen, hat keine Mannschaft etwas zu verschenken.
Abstiegsbedrohte Kielerinnen brauchen im Kampf um den Klassenerhalt genauso
jeden Punkt, wie drittplatzierte Altenholzerinnen in
Meisterschafts-Lauerstellung. „Die Freundschaften werden 60 Minuten ruhen. Wir
schaffen alles aus eigener Kraft ohne Nachbarschaftshilfe. Unsere treuen
Zuschauer dürfen sich auf einen heißen Tanz freuen“, betreibt HSG-Coach Michael
Schwarz noch mal Eigenwerbung. In Bestbesetzung scheint Holstein gut gewappnet.
Aufopferungsvoll reibt sich Annika Gerlach seit Wochen defensiv im Dienst der
Mannschaft auf und setzt die Flügelflitzerinnen Nelly Thümer und Carolin Hribar
gekonnt in Szene. „Krabbe“ Dörte Paul schont sich als Mittelfrau ebenfalls
nicht, schlägt im Angriff mit Einzelaktionen Haken wie ein Osterhase.
Mitentscheidend dürfte im Derby allerdings auch das Torwartduell sein, wobei
auf Kieler Seite gute Tagesform von Tatjana Cornehl und Yvonne Matalewski
richtig wichtig wäre.
„Eckernförder Zeitung vom 3.4.09“
Umgekehrte
Vorzeichen
Altenholz – Im Oberliga-Kreisderby sind die Handballerinnen des TSV Altenholz am Sonntag ab 15.15 Uhr bei der HSG Holstein/Kronshagen zu Gast. Die Zeiten sind lange vorbei, als die Altenholzerinnen nur als Punktlieferant kamen. Jetzt kämpft Holstein/Kronshagen gegen den Abstieg und der TSV um die Meisterschaft. Der Altenholzer Coach Dieter Eigemann rechnet mit einer „ganz engen Kiste, denn noch ist Holstein/Kronshagen nicht hundertprozentig gesichert. Die werden in eigener Halle alles geben”. Seine Mannschaft ist trotz des 28:23-Hinspielerfolgs vorgewarnt. Holstein/Kronshagen hat seit dem Zwischenspurt, der das Team vom Tabellenende etwas wegbrachte, nur noch zwei Punkte durch zwei Remis eingefahren, überraschte aber bei der knappen 19:20-Niederlage gegen Spitzenreiter MTV Herzhorn.
Punktspiel bei Möllner SV / 29.3.09
„LN – Lauenburger Ausgabe vom 1.4.09“
Möllner SV – Kiel/Kronshagen 26:26 (13:15).
„Wir haben einen Punkt gewonnen“, sagte Trainer Dirk Treptow. Nach dem 15:19 (41.) und 22:25 (55.) schien das Spiel verloren. Mit einer herausragenden Frieda Gerk zwischen den Pfosten wurde jedoch Tor um Tor aufgeholt – und Astrid Riehl (9) erzielte in der Schlussminute den verdienten Ausgleichstreffer. Außerdem trafen Tanja Volkening (8), Maren Maaß (3), Anna Roßdeutscher (2), Daniela Abert, Heike Schulz, Stephanie Pischke-Röpke und Claudia Winkel (je 1).
„Kieler Nachrichten vom 30.3.09“
Möllner SV – HSG Holstein 26:26 (13:15)
Kiel – die HSG Holstein entführte aus
Mölln einen Zähler.
Insgesamt 13 Zeitstrafen und 9 Strafwürfe
allein für Kiel verdeutlichen, dass für beide Teams enorm viel auf dem Spiel
stand. Trotz brodelnder Atmosphäre ließen sich aufopferungsvolle „Krabben“
nicht einschüchtern. Verdienter Lohn schien Holsteins 24:21-Führung (51.), doch
Mölln schlug zum 26:24 zurück (58.). Dank Dörte Paul
und Wiebke Reimers sorgten dann zwei
nervenstarke HSG-Führungspersönlichkeiten für den Ausgleich. Fünfzehn Sekunden
vor dem Abpfiff hatte Reimers sogar noch den
Siegtreffer in der Hand, traf per
Siebenmeter bei ihrem einzigen Fehlversuch allerdings mit Pech nur den Pfosten.
„Ein tolles Spiel, selbst ohne das finale I-Tüpfelchen“,
kommentierte Holstein-Coach Schwarz.
HSG
Holstein: Cornehl, Matalewski – Gerlach, Hansen (1), Hribar (1), Huß (1), Paul
(4), Reimers (12/8), Tetzlaff (1), Thümer (4), Huber, Zurek (2).
„Kieler Nachrichten vom 28.3.09“
HSG-Frauen
selbstbewusst nach Mölln
Möllner SV – HSG Holstein (morgen, 16 Uhr,
Schäferkamphalle)
Am 23. Spieltag der Handball-Oberliga wollen beide Kieler
Klubs die Korken so richtig knallen lassen. Die Frauen der HSG Holstein kämen
im Erfolgsfall in Mölln ihrem Saisonziel Klassenerhalt greifbar näher.
Holstein-Coach Michael Schwarz gibt die
Parole, zwei Zähler aus der Eulenspiegel-Stadt nach Kiel zu entführen, mit
pragmatischen Argumenten aus. „Wir haben im Abstiegskampf alles selbst in der
Hand, sind spielerisch wie konditionell gut drauf und gewinnen deshalb in
Mölln. Punkt!“ Wichtig bleibt, die Kreise von Oberliga-Torschützenkönigin Tanja
Volkening empfindlich zu stören, was trotz Bestbesetzung Schwerstarbeit für die
Kieler 6:0-Deckung bedeutet. Kapitän Sonja Hansen geht als Vorbild voran und
will ihre Karriere bei den „Krabben“ unbedingt mit dem Klassenerhalt zum
Saison-Finale beenden. „Sonja bleibt im Betreuerstab. Sie ist mit Leib, Seele
und Herz Holsteinerin“, lobt Schwarz. Mit Theresa Schmidt wachsen dann Talente
in solche Fußstapfen. Als engagierte Nachwuchshandballerin wurde die
Flügelflitzerin
gerade zur HSG-Jugendsportlerin des Jahres gekürt.
„LN – Lauenburger Ausgabe vom 27.3.09“
Durchaus noch Probleme bekommen kann die Möllner SV, die
am Sonntag Holstein Kiel/Kronshagen zu Gast hat (16 Uhr). Die Bilanz von
zuletzt 3:13 Punkten aus acht
Spielen sollte die Möllnerinnen wach gerüttelt haben. „Wir
sind noch nicht durch. Und die Konkurrenz schläft nicht“, warnt auch Trainer
Dirk Treptow – der 27:25-Hinspielerfolg lässt sich nicht so einfach
wiederholen.
Punktspiel gegen MTV Herzhorn / 22.3.09
„Kieler Nachrichten vom 23.3.09“
Großer Kampf der
HSG nicht belohnt
Pech für Holstein/Kronshagen und den TSV
Wattenbek in der Handball-Oberliga Frauen. Das Duo unterlag den Spitzenteams
hauchdünn.
HSG Holstein – Herzhorn 19:20 (12:11)
Obwohl aufopferungsvolle Kielerinnen dem
Top-Favoriten prima Paroli boten, geht für die „Krabben“ wohl wieder das große
Zittern los. Dabei hatte Holstein den Sieg sogar
selbst mehrfach in der Hand. Allerdings
scheiterten Wiebke Reimers, Annika Gerlach und Jasmin Zurek allein mit fünf von
acht Siebenmetern an MTV-Keeperin Marion
Demant. Dank einer Traumquote von mehr als
50 Prozent parierter Bälle von HSG-Torhüterin Tatjana Cornehl lag der krasse
Außenseiter trotzdem 18:16 (54.) vorn, ehe das Schiedsrichtergespann in einer
strittigen Situation auf Stürmerfoul gegen Kreisläuferin Sonja Hansen
entschied. Im Stil einer Spitzenmannschaft nutzte Herzhorn diese Chance, um das
hochklassige Spiel zu kippen (18:20). Dörte Paul erzielte nicht nur den
19:20-Anschlusstreffer, sondern erkämpfte 20 Sekunden vorm Abpfiff erneut den
Ball, wurde aber festgemacht. Den finalen Freiwurf setzte Wiebke Reimers in den
Herzhorner Block. „Unsere Leistung war aller Ehren wert“, tröstete HSG-Trainer
Michael
Schwarz seine traurige Truppe.
Holstein:
Cornehl, Matalewski – Gerlach (1), Hansen (2), Hribar (1), Huß, Paul (2),
Reimers (3), Tetzlaff (2), Thümer (3), Zurek (4/3), Schmidt (1), Huber.
„Norddeutsche Rundschau vom 23.3.09“
Herzhorner
Frauen bestehen den Härtetest
Kiel – Eine ganz starke kämpferische Leistung war nötig, damit die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen erfolgreich waren. Sie nahmen ein knappes 20:19 (11:12) mit auf die Heimreise und wahren damit ihre Chancen auf die Meisterschaft. „Wir haben gewusst, dass es schwer wird. Kiel ist sehr heimstark und hat dort erst zwei Spiele verloren. Wir können also auf unseren Erfolg stolz sein“, freute sich Trainer Kai Seefeld nach der Partie.
Die Herzhornerinnen begannen stark und dies zeichnete sich vor allen Dingen in der Deckung ab. Während man im Angriff noch zu überhastet agierte, stand die Abwehr wie ein Bollwerk und nach Treffern von Gesche Seebandt und Maike Langenberg führte man mit 2:0 in der 4. Minute. Doch Holstein fand schnell besser ins Spiel und zeigte einen druckvollen Angriff mit schönen Parallelstößen und starken Eins-gegen-Eins-Aktionen. Und so wendete sich das Blatt und die Gastgeberinnen gingen in der 11. Minute mit 4:3 in Führung. Es folgte die wohl beste Phase der Blau-Gelben, die aus ihrer sicheren Abwehr heraus immer wieder zu Ballgewinnen kamen und den Spieß eindrucksvoll umdrehten. In der 21. Minute brachte Svetlana Frizler ihre Mannschaft mit 10:6 nach vorne. Statt jedoch so weiter zu spielen, fehlte im Angriff anschließend der Druck, Kiel kam erneut heran und ging kurz vor der Pause sogar mit 12:11 in Führung.
Trainer Kai Seefeld gab als Marschroute für die zweite Halbzeit aus, dass die Abwehr noch kompakter stehen und noch besser verschoben werden müsste. Dies setzten der MTV auch um, doch es haperte im Angriff. Von der 35. bis zur 47. Minute gelang den Blau-Gelben kein einziger Torerfolg und so führten die Gastgeberinnen zu diesem Zeitpunkt 16:14. Und das Wechselbad der Gefühle ging weiter. Merle Herzberg und Cathrin Schmidt sorgten für das 16:16, doch drei technische Fehler in Folge brachten einen erneuten Rückstand (16:18). Die Herzhornerinnen steckten jedoch nicht auf und kamen über den Kampf zurück. Janna Wilcke verkürzte auf 17:18 und Gesche Seebandt war anschließend dreimal erfolgreich, so dass die Seefeld-Schützlinge mit 20:18 (58.) vorne lagen. Mit dem anschließenden Ballbesitz hätte man alles klar machen können, doch anstatt die Zeit clever runter zu spielen, kam ein riskanter Pass und der Ball war weg. Holstein verkürzte noch auf 19:20, doch in den letzten Sekunden war das Glück auf Seiten der Blau-Gelben, die den knappen Vorsprung über die Runden brachten.
MTV Herzhorn: Mario Demant, Mareike Struck, Janna Wilcke 1, Merle Herzberg 1, Denise Stoldt, Maike Langenberg 6, Ines Lühr, Cathrin Schmidt 1, Katrin Fitz-Bruhnsen, Svetlana Frizler 1, Gesche Seebandt 7, Christina Hinrichs 3 (3)
„Kieler Nachrichten vom 21.3.09“
HSG
Holstein will sich Herzhorn vorknüpfen
HSG Holstein – MTV Herzhorn (morgen, 15.15
Uhr, Kronshagen )
Da bei drei Regelabsteigern zusätzlich ein
weiterer Schleudersitz zur Landesliga droht, ist Holstein derzeit nur wenige
Punkte vom Super-GAU entfernt. Die höchste
Saisonniederlage (20:34) in Kisdorf stimmte
nicht besonders optimistisch. „Keine Frage, das gibt bis zum Saisonfinale noch
ein Hauen und Stechen. Mit den Fans im Rücken
vertraue ich auf unsere Heimstärke. Immerhin
sind wir in der Rückrunde zuhause ungeschlagen und trotzten Herzhorn im
Hinspiel einen Teilerfolg ab“, beschwichtigt HSG-Trainer Michael Schwarz.
Annika Gerlach (Schienbein) sowie Dörte Paul (Oberschenkel) kurierten ihre
Blessuren aus. Jasmin Zurek rettete schon gegen Lauenburg ein
Heim-Remis. Anna-Lena Tetzlaff hatte zuletzt
Ladehemmung: drei Spiele ohne Torerfolg im Rückraum. Da ist sicher Luft nach
oben.
„Norddeutsche Rundschau vom 20.3.09“
Kai
Seefeldt: Zurück zu alter Stärke finden
Herzhorn –
Wiedergutmachung ist angesagt: Vor allem sich selbst wollen die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn am Sonntag (Anpfiff 15.15
Uhr) bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen beweisen, dass sie es besser können
als zuletzt. Noch immer wurmt die Schützlinge von Trainer Kai Seefeldt der
„verschenkte“ Punkt beim 22:22 gegen den Abstiegskandidaten Stern Flensburg vom
vergangenen Wochenende und der damit verbundene Verlust der Tabellenführung.
Grund genug das Geschehene beim Dienstag-Training erst
einmal aufzuarbeiten. „Das Ganze ist zwar sehr ärgerlich gewesen, aber
überhaupt kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken“, sagt der Coach. Während
sich die Sterne förmlich in das Spiel hinein gesteigert hatten, war bei den
Blau-Gelben fast alles schief gelaufen, was überhaupt nur
schief laufen konnte. „Solche Spiele gibt es immer wieder einmal.“
Doch das ist
jetzt abgehakt, nun will man sich ausschließlich auf die noch ausstehenden
Partie konzentrieren. Und da kommt mit der HSG Holstein Kiel/Kronshagen ein
echter Prüfstein. An der letzten Partie der HSG bei Titelkonkurrent HF Henstedt-Ulzburg-Kisdorf (20:34) sollte man den
Gegner nicht messen. Die eigene Bilanz sollte Warnung genug sein, denn in den
letzten zwei Jahren haben die Herzhornerinnen dort jeweils verloren (20:25,
20:21) – das soll sich jetzt aber endlich ändern. Seefeldt: „Ich wünsche mir,
dass die Spielerinnen zu ihren Stärken finden, gerade wenn es mal eng wird.
Nicht zuviel nachdenken, sondern zeigen, dass man das Spiel mit aller Macht
gewinnen will.“
Achten müssen die
Herzhornerinnen auf die torgefährliche Linkshänderin Wiebke Reimers, die mit
ihren bisher 171 Treffern zu den besten drei Scorern der Liga zählt. Gefährlich
ist ebenfalls der Kieler Gegenstoß über die linke Seite und auch den
Parallelstoß gilt es zu unterbinden.
Vor allem hofft
Seefeldt wieder auf eigene leichte Tore über den Gegenstoß, denn daran hatte es
gegen Stern gefehlt. Sieben Treffer machten die Flensburgerinnen aus Schnell-Angriffen nach abgefangenen Bällen, die Herzhorner nicht ein
einziges. Auch eine breitere Streuung bei den Torschützen wäre wünschenswert:
Zuletzt ruhte zu große Last auf einzelnen Schützen. Bis auf Andrea Lorenzen
kann Kai Seefeldt dabei alle Aktiven aus dem aktuellen Kader einsetzen.
Punktspiel bei HF HUK / 15.3.09
„Norderstedter Zeitung vom 17.3.09“
Sturmlauf:
Handballfrauen Henstedt-Ulzburg/Kisdorf übernehmen Tabellenführung
Mit dem "Galow-Express" Richtung
Regionalliga
Kisdorf - Wenn Jacqueline Galow in die gegnerische Hälfte stürmt, gibt es meist kein Halten mehr. Die 21 Jahre alte Betriebswirtschaftstudentin ist im Team der Handballfrauen Henstedt-Ulzburg/Kisdorf aufgrund ihrer Schnelligkeit die Gegenstoßspezialistin. Beim deutlichen 34:20 (15:9)-Heimsieg der HF HUK über die HSG Holstein Kiel/Kronshagen traf die wieselflinke, eher zierliche Außenspielerin insgesamt achtmal und lieferte ihre wohl beste Partie im Trikot des Oberligisten.
"Dabei bin ich nach meiner Grippe noch ein wenig wackelig auf den Beinen", sagte die frühere Spielerin der HSG Henstedt-Ulzburg, die nach der Fusion der beiden Nachbarklubs ohne große Anpassungsprobleme in die regionalligaerfahrene Truppe des SC Kisdorf hineinwuchs. "Die Mädels haben mich toll aufgenommen. Nur so ist mir der Sprung in die Oberliga auf Anhieb gelungen", betonte Galow, die gegen die HSG Holstein Kiel vor dem Tor eiskalt wirkte.
Das war zu Saisonbeginn nicht immer so, aber inzwischen ist sie aus der Stammformation nicht wegzudenken. Gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen hat sie sich den Aufstieg in die Regionalliga zum Ziel gesetzt. "Wir schaffen das. Jung und alt ziehen an einem Strang", sagte Galow.
Bei fünf noch ausstehenden Partien haben die Frauen von Trainer Sönke Radetzky ebenso wie der MTV Herzhorn 35:7 Zähler auf dem Konto, verfügen aber über ein um zehn Treffer besseres Torverhältnis. Die vor Saisonbeginn neu gegründete Handball-Spielgemeinschaft profitierte davon, dass Herzhorn beim 22:22 gegen den Abstiegskandidaten Stjernen Flensborg patzte.
Gegen das abwehrschwache Team aus der Landeshauptstadt nutzten die personell dünn besetzten Gastgeberinnen nicht jede Chance, um das Torkonto aufzubessern, zeigten aber eine engagierte Vorstellung. "Wenn Spielerinnen ausfallen, springen andere in die Bresche", lobte der Coach. Neben Jacqueline Galow überzeugte vor allem die zwölffache Torschützin Anja Haupt.
Die Tore der HF Henstedt-Ulzburg/Kisdorf: Anja Haupt (12/4), Jacqueline Galow (8), Tina Pejic (5), Eva Struck (3), Neele Oosting (3), Johanna Böhl (2), Inga Schlegel (1).
„Segeberger Zeitung vom 16.3.09“
HF HUK nach 34:20 Spitzenreiter
Henstedt-Ulzburg/Kisdorf - Sönke
Radetzky traute seinen Augen nicht. Der Trainer der Handballfrauen
Henstedt-Ulzburg/Kisdorf kehrte am späten Sonnabend vom Besuch des Bundesliga-Spiels
HSV Hamburg gegen den THW Kiel zurück und warf einen Blick ins Internet. Dort
wollte er sehen, wie der MTV Herzhorn, Spitzenreiter der Oberliga, beim
Tabellenvorletzten in Flensburg gespielt hatte. "Ich wollte das Ergebnis
gar nicht glauben", staunte Radetzky, nachdem er das 22:22 gelesen hatte.
Der überraschende Punktverlust des ärgsten Konkurrenten um den Titel und die
Aussicht auf die Rückkehr auf den Platz der Sonne beflügelte die
Radetzky-Schützlinge im Spiel gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen. Durch
einen überzeugenden 34:20 (14:9)-Sieg eroberte die HF HUK die Tabellenführung
dank der besseren Tordifferenz zurück. Und das mit einer Vorstellung, die
selbst dem kritischen Coach ein Kompliment entlockte: "Das war eine tolle
Leistung der gesamten Mannschaft."
Nachdem sich beide Teams in der
Anfangsphase auf Augenhöhe begegnet waren, setzten sich die Gastgeberinnen mit
zunehmender Spielzeit immer weiter ab. Dabei spielten sich Torhüterin Stephanie
Holst und Jacqueline Galow besonders in den Vordergrund. "Die erste und
zweite Welle lief hervorragend", freute sich Radetzky. Die starke
Schlussfrau bediente die pfeilschnelle Linksaußen mit punktgenauen Zuspielen.
Jacqueline Galow war nicht aufzuhalten und erzielte acht Treffer.
Aber auch aus dem
Positionsangriff heraus und der zweiten Welle blieben die HF HUK-Frauen
jederzeit gefährlich. So wurden die Landeshauptstädterinnen schnell auf Distanz
gebracht und die Punkte sicher eingefahren. "Wenn mir jemand vor dem Spiel
ein derart hohes Resultat prophezeit hätte, hätte ich ihn für verrückt
erklärt" meinte Sönke Radetzky.
Handballfrauen Henstedt-Ulzburg:
Stephanie Holst, Laura Ristau - Anja Haupt (12/4), Jacqueline Galow (8), Tina
Pejic (5), Eva Struck (3), Nele Oosting (3), Johanna Böhl (2), Inga Schlegel
(1), Vanessa Werner, Tatjana Drusenko, Sabrina Wrage.
„Kieler Nachrichten vom 16.3.09“
Holstein/Kronshagen erhielt eine Lehrstunde vom Spitzenreiter
HF HUK – HSG Holstein 34:20 (14:9)
Hoch motivierte Kisdorferinnen nutzten die
Steilvorlage aus Herzhorn (Remis gegen IF Stjernen Flensborg), um mit dem
Kantersieg über Kiel die Tabellenführung zu übernehmen. Nur 20 Minuten hielt
Holstein das Spiel offen (8:9). Dreiviertel der Tore kassierten die „Krabben“
aufgrund eigener Angriffsschwächen per Gegenstoß. „Eines
unserer schlechtesten Saison-Spiele. Wir
haben es dem Gegner heute sehr leicht gemacht“, übte HSG-Coach Michael Schwarz
Selbstkritik, von der allein Linksaußen Nelly
Thümer ausgeschlossen blieb. Annika Gerlach
(Schienbein) und Dörte Paul (Oberschenkel) schieden zudem verletzt aus.
HSG
Holstein: Cornehl, Matalewski – Gerlach (2/1), Hansen (2), Hribar, Huß
(1), Paul, Reimers (4/3), Tetzlaff, Thümer (7), Zurek (3), Huber (1).
„Kieler Nachrichten vom 14.3.09“
Hohe
Auswärtshürde
Acht Wochen vor dem Saisonfinale kommen
beide Kieler Klubs ihren Zielen in den Handball-Oberligen Schritt für Schritt
näher. Am 21. Spieltag warten allerdings sehr hohe Auswärtshürden auf die
Männer des Spitzenreiters THW II im prestigeträchtigen Derby mit TSV Altenholz
II und für abstiegsbedrohte Frauen der HSG Holstein beim Zweiten HF HUK in
Kisdorf.
HF Henstedt-Ulzburg/Kisdorf) – HSG Holstein
(morgen, 16.15 Uhr, Kisdorf).
Kam HUK als angriffsstärkstes Oberliga-Team
erst einmal mit Tempo- Handball auf Touren, gab es für viele Gegner meist
nichts mehr zu holen. Nichtsdestotrotz fühlen sich die „Krabben“ in ihrer
Außenseiterrolle pudelwohl und glauben sich für eine positive Überraschung gut
genug. „Niemand erwartet einen Sieg. Wir können also ohne Druck
befreit aufspielen und haben bereits im
Pokal bewiesen, dass uns das liegt“, sinniert HSG-Coach Michael Schwarz
selbstbewusst. Personell plagen Holstein ein paar Probleme, denn Spielmacherin
Dörte Paul brach unter der Woche das Training wegen einer Oberschenkelblessur
ab. „Ich hoffe, wir kriegen Dörte fit. Ihre Tore und tollen Aktionen würden uns
fehlen“, beteuert Schwarz. Linksaußen Franziska Westphal sammelt fortan
Wettkampfpraxis im Landesliga-Kader der HSG.
„Segeberger Zeitung vom 13.3.09“
Vor
der Pflicht kommt bei HF HUK einmal das Vergnügen
Kisdorf/Henstedt-Ulzburg - Die Lage ist angespannt, das
Personal knapp geworden. Aber die Handballfrauen Henstedt-Ulzburg/Kisdorf
lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Und Druck im Titelrennen macht sich die
Mannschaft schon gar nicht. Morgen fährt ein Großteil des Oberligateams erstmal
gemeinsam mit Funktionären des SC Kisdorf zum Bundesliga-Schlager HSV Hamburg
gegen den THW Kiel. "Diesen Ausflug hatten wir längerfristig geplant und
spielen deshalb erst am Sonntag gegen die HSG Kiel/Kronshagen", erklärt
HF-Trainer Sönke Radetzky.
Er muss gegen den Tabellenachten wieder auf eine ganze
Reihe Stammspielerinnen verzichten. Melanie Bachmann (Kreuzbandriss), Maike
Morsdorf (Bänderriss) und Torhüterin Bettina von Gogolinski (Achillessehne)
sind verletzt. Brigitte Janetzki macht Urlaub. Wenigstens kehrt Jacqueline
Galow in das Aufgebot des Tabellenzweiten zurück. Außerdem werden A-Jugendliche
aushelfen, obwohl sie zwei Stunden zuvor ihr Oberliga-Gipfeltreffen gegen den
TSV Nord Harrislee bestreiten. Das Hinspiel gegen die Kielerinnnen gewann die
HF HUK mit 30:25. "Damals haben wir sehr gut gespielt", erinnert sich
Radetzky, der großen Respekt vor dem Kontrahenten hat. "Das ist eine
robuste Mannschaft, die wir auf keinen Fall unterschätzen dürfen."
Anwurf: Sonntag, 16.15 Uhr, in der Sporthalle Ole Vogtei
in Kisdorf.
Punktspiel gegen Lauenburger SV / 8.3.09
„Bergedorfer Zeitung vom 10.3.09“
Mit
blauem Auge den Durchblick gewahrt
Lauenburg - Die Hallenzeitung der HSG Holstein Kiel/Kronshagen
war sich sicher: "Heute holen wir zwei Punkte." Doch die
Hauptstädterinnen hatten die Rechnung ohne "Robbe", Fisch",
"Hund" oder "Sonnengruß" gemacht. Das sind Yoga-Übungen,
mit denen sich die Oberliga-Handballerinnen der Lauenburger SV die Woche über
fit gemacht hatten. "Das Team hat toll mitgezogen", lobte die
LSV-Betreuerin Anja Lattki, die das Training für den auf der Messe Cebit
weilenden Coach Rolf Ahrenborg übernommen hatte. Das zahlte sich dann auch auf
dem Feld aus: Mit einem 26:26 (12:14) entführten die "Elbdiven" einen
wertvollen Punkt.
Die Heldin des Tages in einer spannenden Begegnung war
Lauenburgs Torhüterin Lena Kaatz, die in der Schlussminute einen Siebenmeter
parierte und damit das Unentschieden festhielt. Ausgerechnet Kaatz! Im Training
war sie zuvor bei einer Lauf-Übung mit einer Mitspielerin zusammengerasselt und
hatte ein blaues Auge davongetragen, das sich im Lauf der Woche bedrohlich von
Grün über Lila bis zu Dunkelblau verfärbte. Das hinderte sie jedoch nicht
daran, im entscheidenden Moment den Durchblick zu behalten.
LSV-Tore: Blaschke, Asmussen (je 5), Mehrkens (5/4),
Streisel (4), Lucas (3), Jender (2), Lernmermann, Krüger (je 1).
„LN – Lauenburger Ausgabe vom 10.3.09“
Eine deutliche Pleite, eine knappe Niederlage mit schalem
Beigeschmack und ein Remis waren die magere Ausbeute in der Handball-Oberliga.
Die Lauenburger SV holte sich mit dem 2 6:2 6 (14:13) bei
der HSG Holstein Kiel/Kronshagen einen verdienten Punkt. Trainer Rolf Ahrenbog
weilte bei der CeBit, und so leitete Anja Lattki die Geschicke auf der
Lauenburger Bank. "Das war eine runde Sache. Unterm Strich haben wir
durchaus einen Punkt gewonnen", sagte Lattki nach einem spannenden und
interessanten Spiel, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte.
In der letzten Minute parierte Torhüterin Lena Kaatz einen Siebenmeter und
rettete damit den Punkt, den jedoch die geschlossene Mannschaftsleistung
eroberte. Als Torschützinnen zeichneten sich Lena Blaschke, Ariane Asmussen (je
5), Lena Mehrkens (5/4), Kristina Streisel (4), Maren Lucas (3), Felicitas
Jender (2), Kristin Krüger und Sarah Lemmermann (je 1) aus.
„Kieler Nachrichten vom 9.3.09“
Krabben holen Punkt
HSG Holstein/Kronshagen – Lauenburger SV
26:26 (14:13)
Mühsam wie Eichhörnchen nähren auch die
„Krabben“ im Kampf um den Klassenerhalt ihre Hoffnung auf ein Happy End zum
Saisonfinale. Der Handball-Krimi gegen
Lauenburg bot einmal mehr 60 Minuten
Hochspannung pur. Neben guten Nerven demonstrierten aufopferungsvoll kämpfende
Kielerinnen konditionelle Stärken. Beim
21:24-Zwischenstand stellte HSG-Coach
Michael Schwarz seine Mannschaft mit einem Team-Timeout für den furiosen
Schlussspurt neu ein. Jasmin Zurek bekam dank kurzer Deckung nicht nur LSV-Torjägerin
Lena Martens unter Kontrolle sondern wackelte selbst die gegnerische Abwehr
zweimal aus. Siebenmeter-Spezialistin Wiebke Reimers und Kreisläuferin Sonja
Hansen beteiligten sich ebenfalls erfolgreich an der Aufholjagd, ehe
Spielmacherin Dörte Paul Sekunden vorm Abpfiff das Remis rettete. „Es zeichnet
uns aus, dass wir nie aufgeben. Im Abstiegskampf nützt jeder Punkt“, betonte
Michael Schwarz.
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen: Cornehl, Matalewski – Gerlach (5), Hansen (2), Hribar
(1), Huß (1), Paul (6), Reimers (8/3), Tetzlaff, Thümer (1), Zurek (2), Huber.
„Kieler Nachrichten vom 7.3.09“
HSG
fällt der Sport schwer
Wenn das Schicksal zuschlägt, bleibt nicht
einmal mehr der Sport die schönste Nebensache auf der Welt. Kiels
Handball-Szene nahm mit großer Betroffenheit
Anteil am Tod von Junioren-Nationalspieler
Sebastian Faißt (Dormagen) und weint um die bei einem Flugzeugabsturz
verstorbene Jugendliche Caroline Hoene (HSG Holstein). Heute
geht das Leben am 20.Oberliga-Spieltag der Männer und Frauen mit Trauerflor
sowie Gedenkminute weiter.
HSG Hol/Kro – Lauenburger SV (So., 15.15
Uhr, Sporthalle SZ)
Der Schock über die Tragödie von Caroline
Hoene als häufiger Trainingsgast saß bei Holstein im Spiel gegen Wattenbek vor
Wochenfrist tief. Emotional aufgewühlt fand
nur allzu verständlich kaum eine „Krabbe“
zur Normalform. Jetzt soll aber erst recht ganz im Sinn der beliebten
A-Jugendlichen Handball gespielt werden. „Auch wenn es
uns allen zurzeit sehr schwer fällt“,
berichtet HSG-Coach Michael Schwarz. „Da wir in Wattenbek defensiv einfach
schlecht waren, fehlte offensiv ebenfalls die gewohnte Sicherheit.“ Allein
Rechtsaußen Carolin Hribar wusste zu gefallen, während Wiebke Reimers und
Anna-Lena Tetzlaff als angestammte Leistungsträgerinnen gedankenverloren
wirkten. Gegen den Tabellensiebten aus Lauenburg dürfen sich neuntplatzierte
Kielerinnen im Abstiegskampf keinerlei Leichtsinn leisten, um das Ziel
Klassenerhalt nicht unnötigerweise zu gefährden.
„LN – Lauenburger Ausgabe vom 6.3.09“
Einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt kann die
Lauenburger SV machen, die bei Holstein Kiel/Kronshagen (So., 15.15 Uhr)
erwartet wird. Die zuletzt errungenen drei Siege sollten so viel
Selbstvertrauen geben, dass der 30:25-Hinspielerfolg wiederholt werden kann.
Außerdem steht Trainer Rolf Ahrenbog die Stammformation zur Verfügung.
Punktspiel beim TSV Wattenbek / 27.2.09
„KN - Holsteiner Ausgabe vom 3.3.09“
Glanzlichter beim
TSVW
Strunk war nach 24:22-Sieg gegen Holstein
erleichtert
Bordesholm – Plötzlich ging das Licht aus in
der Sporthalle Bordesholm. Dunkle Stunde beim TSV Wattenbek mit symbolischer
Begleiterscheinung im Abstiegskampf? Nein.
Die Musik dröhnte weiter von der Tribüne, es
durfte gefeiert werden. Kurz zuvor war das wichtige Spiel in der
Handball-Oberliga Frauen mit 24:22 gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen
erfolgreich beendet worden.
Der Sportartenwechsel vom Handball zur
Faustball-Trainingsgruppe und die damit zu reduzierende Lux-Zahl der
Beleuchtungsanlage sorgten für den kurzen Ausfall. Dafür
leuchteten die Augen von Wattenbeks Trainer
Jan Strunk umso heller. Nach vier Niederlagen in Folge und einem bis dahin
rabenschwarzen Februar sorgte seine
Mannschaft im Kampf um die Klasse für helle
Momente. Einige wichtige Entscheidungen fielen schon vor dem Anpfiff. Lisa
Jensen gab trotz fehlenden Trainings grünes
Licht für einen Einsatz und Britta Plambeck
überraschte die Blattmacher des Hallenheftes. Die 29-jährige Abwehrspezialistin
mit dem roten Kreuz für nicht einsetzbar
markiert – hatte in dieser Saison nach
Schulter-Operation und langer Reha noch kein Spiel bestritten. Beherzt nahm sie
die Zweikämpfe an, stopfte Lücken und feuerte
an. Ein gelungenes Comeback, in dem sogar
ihre einzige Zeitstrafe in der 53. Minute nicht weh tat. In 4:6-Unterzahl
(außerdem schaute Jensen zu)
gelang Rückraumspielerin Mirja Schulz ein Tor von der ungewöhnlichen
Rechtsaußenposition.
Holstein agierte nun immer kopfloser. Die
ganz starke Nina Schulz legte noch zwei Tore von Linksaußen nach, so dass knapp
drei Minuten vor dem Ende die Straße
des Sieges erreicht schien. Aber Holstein
öffnete die Deckung, hatte eine 6:5-Überzahl, weil Elena Ziller foul spielte.
Nun traf Mordhorst, und Torhüterin Tanja Rathje krönte ihre Top-Leistung mit
einer Parade gegen die frei stehende Annika Gerlach. Mit nun 15 Punkten und dem
Heimspiel gegen Schlusslicht SVTO II war dieser Erfolg zwei Tage nach Neumond
ein Glanzlicht.
„Kieler Nachrichten vom 2.3.09“
Wattenbeker Lebenszeichen
Bordesholm – Der TSV Wattenbek hat
sich im Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Oberliga Frauen nicht
aufgegeben. Im Nachbarschaftsduell wurde die HSG Holstein/Kronshagen mit 24:22
(9:12) nieder gerungen. Das trieb Krabben-Coach Michael Schwarz die Zornesröte
ins Gesicht: „Das war das schlechteste Spiel, seit dem ich hier Trainer bin.“
Mit einem fröhlichen Grinsen schlich dagegen
Wattenbeks Trainer Jan Strunk durch die Katakomben. Sein Team hatte den
Kielerinnen den Schneid abgekauft. „Wir waren mal wieder an der Reihe“, meinte
der Coach nach zuletzt 0:8 Punkten. Seine Spielerinnen mobilisierten jedoch
erst nach einem 6:10-Rückstand
(22.) alle Kräfte, die Gäste bekamen
Kreisläuferin Tina Gabriel nicht in den Griff. Ganz cool Wattenbeks Nina
Schulz, die Holstein-Torhüterin Yvonne Matalewski einen
Ball nach dem anderen durch die Hosenträger
warf. Als Kiels Annika Gerlach 40 Sekunden vor dem Ende in Überzahl den 22:23-
Anschluss vergab, war der Jubel auf der Wattenbeker Bank nicht mehr zu stoppen.
Wattenbek:
Rathje, Pries; Gabriel, Jensen (2), H. Westphal, Mordhorst (7/4), Neu, Jappe
(2), Plambeck, Ziller, M. Schulz (6/4), N. Schulz (7), Hilgendorf, Jessulat.
HSG:
Matalewski, Schirdewahn; Paul (1), Schmidt, Hansen (2), Huber, Tetzlaff,
Gerlach (3), Thümer (5), Zurek (1), Huss (1), Reimers (7/2), Hribar (2)
„Kieler Nachrichten vom 27.2.09“
„Krabben“ sind
heute im Derby-Fieber
Der Oberliga-Nachholspielplan hat es so
gewollt: Gerade erst vor vier Wochen feierte die neuntplatzierte HSG Holstein
Kiel/Kronshagen einen 23:19-Sieg gegen TSV Wattenbek als Tabellenzehnter. Heute
Abend (19 Uhr, Sporthalle der Lindenschule in Bordesholm) steigt das
Derby-Fieber unter den Handballerinnen erneut zur Revanche
im Abstiegskampf.
Mit vier Niederlagen des TSV sowie Holsteins
gleichzeitiger Erfolgsserie kann die jüngste Entwicklung beider Vereine kaum
konträrer sein. Dass Kiels Klassenerhalt noch längst nicht sicher ist, ahnt
allerdings auch HSG-Trainer Michael Schwarz: „Ich weiß, was uns in Bordesholm
mit den heißblütigen Fans dort erwartet. Wattenbek steht selbst mit dem Rücken
zur Wand. Wir wollen zwar zum fünften Mal in Folge gewinnen, um den direkten
Konkurrenten auf Abstand zu halten, doch das wird ein knochenhartes
Kampfspiel.“
Der „Krabben“-Kader dürfte wieder komplett
sein. Dörte Paul steht als Spielmacherin mit auskurierter Oberschenkel- Blessur
vor ihrem Comeback. Allein Kreisläuferin
Anica Huß klagt wegen latenter
Rücken-Schmerzen. Neuverpflichtung Johanna Huber wird neben Nelly Thümer auf
Linksaußen immer mehr integriert. Michael Schwarz gerät über Holsteins
Teamgeist ins Schwärmen und lobt sogar eine Siegprämie aus: „Selbst verletzte
Spielerinnen verpassen fast kein Training, sondern nehmen an taktischen
Schulungen teil. Wenn wir in Wattenbek gewinnen sollten, lade ich meine Mannschaft
zur Belohnung nach dem Spiel zum Essen ein.“
„KN - Holsteiner Ausgabe vom 27.2.09“
Platzt heute der
Knoten?
Gelassenheit beim kriselnden TSV Wattenbek
Wattenbek – Panik ist kein guter Ratgeber.
Insofern strahlt Wattenbeks Trainer Jan Strunk trotz der jüngsten Misserfolge
vor der Partie in der Handball-Oberliga der Frauen eine Portion Gelassenheit
aus. Zu Gast ist heute Abend (19 Uhr) die HSG Holstein Kiel/Kronshagen.
„Wir haben viel gesprochen“, erklärt Strunk.
Defizite, die die Spielerinnen sonst nach den aktuellen 0:8 Punkten hätten nach
falschen Lösungen suchen lassen, wurden
aufgearbeitet. „Urlaub, Krankheit und Arbeit
muss man in dieser Spielklasse eben immer mit berücksichtigen. Wir sind ja
keine Weltauswahl“, so Strunk. Der 41-Jährige trainierte von 2001 übrigens
selbst einmal zwei Jahre die Kieler „Krabben“, die damals noch in der
Regionalliga spielten. Zurzeit schwingt dort Michael Schwarz das Zepter, der
wiederum sich in der Branche als Rehhagel von Holtenau (1992 bis 2004) und beim
Oberligisten Olympia Neumünster entsprechende Meriten erwarbt. Jüngst hat
Schwarz mit seinem Team 10:2 Punkte im neuen Jahr verbucht und das
Abstiegsgespenst vertrieben. Nur die 25:26- Niederlage bei Stjernen Flensborg
verursachte einen schwarzen Fleck auf der Weste.
In der aktuellen Tabelle trennen beide
Mannschaften drei Punkte. Die Wattenbekerinnen belegen mit dem zehnten Rang den
zurzeit letzten Nichtabstiegsplatz der Staffel
und könnten im Erfolgsfall zu den
Kielerinnen (Rang neun) aufschließen. Dabei ist Wattenbeks Trainer Strunk
wieder einmal zum Improvisieren gezwungen. Nach dem drohenden Ausfall von Tina
Gabriel (Bluterguss im Knie) fehlte die etatmäßige Kreisläuferin Steffi Beck
(Urlaub), die auch im Abwehrzentrum eine wichtige Rolle spielt.
Strunk hofft erstmals nach langer
Verletzungspause auf Britta Plambeck, während der Einsatz der quirligen Lisa
Jensen sich wohl erst kurz vor dem Anpfiff entscheidet.
„Holsteinischer Courier vom 26.2.09“
TSV Wattenbek – HSG Holstein/Kronshagen.
Die Wattenbekerinnen sind nach der mittlerweile vierten Niederlage in Folge noch tiefer in den Abstiegsstrudel geraten. Lediglich die Tatsache, dass das Team von Coach Jan Strunk (Platz 10/13:21 Punkte) zwei Partien weniger als der im Torverhältnis bessere MTV Heide (11/13:25) ausgetragen hat, verhindert momentan das Abrutschen auf den elften Platz, der nach der gleitenden Skala – aus der Regionalliga wird neben der SVTO Neumünster voraussichtlich auch die HSG Tarp/Wanderup den Gang in die Oberliga antreten – wohl der erste Abstiegsrang sein wird. Somit steht der TSV Wattenbek gegen den anderen Tabellennachbarn, die HSG Holstein/Kronshagen (9/16:18), endgültig mit dem Rücken zur Wand und braucht trotz der fortwährenden Personalmisere dringend einen Sieg. „Auch wenn unsere Mittel derzeit begrenzt sind, und diese Partie nicht gerade zum richtigen Zeitpunkt kommt, müssen wir vor allem die Nerven behalten“, appelliert Strunk, der den morgigen Gegner selbst zwischen den Jahren 2001 und 2003 in der Regionalliga trainiert hat, an sein Team, vor dieser schicksalsträchtigen Begegnung nicht in Panik zu verfallen.
Es fehlen: Potratz, Plambeck, Krüger (langzeitverletzt),
eventuell Rathje, Jensen und Gabriel (alle angeschlagen).
Hinspiel: 23:19 für Holstein/Kronshagen (war das reguläre Rückspiel).
Punktspiel bei SVTO NMS 2 / 22.2.09
„Kieler Nachrichten vom 23.2.09“
HSG Holstein
verscheuchte das Abstiegsgespenst
SVTO Neumünster II – Holstein/Kronshagen
13:29 (6:14)
Neumünster/Kiel – Die HSG
Holstein/Kronshagen hat das Sieger-Gen wieder entdeckt. Mit dem vierten Sieg in
Folge wurde das Abstiegsgespenst fast vertrieben und offenbar zum TSV
Wattenbek, der nun viermal in Folge verlor, geschickt.
Das verletzungsbedingt letzte Aufgebot von
SVTO II war chancenlos und kassierte die zehnte Niederlage in Folge.Die Gäste
bestätigten ihren Aufwärtstrend, der vierte
Sieg in Folge hat die zeitweise drohende
Abstiegsgefahr wohl endgültig beseitigt. Bis zum 4:12-Rückstand (25.)
verbuchten die Neumünsteranerinnen gerade einmal zwei
Feldtore. Die Kielerinnen profitierten immer
wieder von leichten Ballverlusten. Einzig Torhüterin Annika Tiesmeyer stemmte
sich vehement gegen eine weitere Torflut.
Neun gehaltene Würfe, darunter zwei
Siebenmeter, verhinderten ein völliges Debakel beim 6:14-Halbzeitstand.
Das gleiche Bild in der zweiten Spielhälfte:
Zwei von Kathrin Bahnsen verwandelte Siebenmeter waren die einzige Ausbeute bis
zum 8:24 (49.). Drei Treffer von Stefanie
Hack und zwei Tore von Stine Petersen
bewirkten dann immerhin, dass sich die Anzahl der erzielten Treffer für die
Gastgeberinnen im zweistelligen Bereich bewegte.
SVTO
II: Tiesmeyer, Grümmer – Petersen (3/1), Wurr (1), Schindlbeck (1), Hack (4),
Bahnsen (3/3), Veldkamp, Ruzic, Witten, Michler (1), Reimers, Rusch.
Holstein/Kronshagen:
Matalewski, Cornehl – Huber (1), Hansen (1), Schmidt (1), Tetzlaff (4), Gerlach
(2/1), Thümer (5), Zurek (2), Huß (1), Reimers (8/4), Hribar (4).
„Holsteinischer Courier vom 23.2.09“
SVTO
II: Pleiten wie am Fließband
Möller-Schützlinge haben auch gegen Holstein/Kronshagen
nichts zu melden
Neumünster – „Nichts Neues von der Front“ hatte Thorsten Möller, Trainer des Frauenhandball-Oberligisten SVTO Neumünster II, zu berichten. Einmal mehr verlor sein Team deutlich, kassierte gestern mit einem 13:29 (6:14) gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen die 17. Saisonniederlage.
Die ersten fünf Minuten der Begegnung zwischen dem Tabellenschlusslicht SVTO II und den Kielerinnen (Platz 9) verliefen torlos, dann fiel der erste und einzige Führungstreffer für die Gastgeberinnen. Nach dem 2:2 (8.) folgten auf Kieler Seite eine Umstellung und eine 10:2-Gästeführung in der 20. Minute.„Bis zum Ende der Halbzeit haben wir es dann zwar besser verstanden, uns ohne Ball zu bewegen, aber wir lagen trotzdem zur Pause mit 6:14 im Rückstand“, erklärte Möller.
Auch im zweiten Durchgang hatte die SVTO II nicht viel zu bestellen. Die Gäste zogen ihr Spiel durch und wurden nur von Annika Tiesmeyer im Neumünsteraner Tor ein ums andere mal ausgebremst. „Tiesmeyer hat unzählige Paraden und eine tolle Leistung gezeigt. Aber das nützt nicht viel, wenn es im Angriff hapert und die Spielerinnen das Geforderte nicht umsetzen können“, analysierte Möller das 13:29.
SVTO II : Tiesmeyer, Grümmer – S. Petersen (3/davon 1 Siebenmeter), Wurr (1), Schindlbeck (1), Hack (4), Bahnsen (3/3), Michler (1), Ruzic, M. Witten, Reimers, Rusch, Veldkamp.
SR: Busekow/Distefano. Zuschauer: 40. Nächster Gegner: TSV Wattenbek (A/Sonntag, 8. März, 17 Uhr).
„Kieler Nachrichten vom 20.2.09“
HolKro-Frauen im
Derby
Am Sonntag erwartet Frauen-Schlusslicht SVTO
II die neuntplatzierte HSG Holstein Kiel/Kronshagen zum zweiten
prestigeträchtigen Nachbarschaftsderby.
SVTO Neumünster II – HSG HolKro (So., 16.30
Uhr)
Trotz vermeintlich drückend klarer
Ausgangslage ist Holstein „gewarschaut“, denn bereits in Flensburg gab es erst
kürzlich eine kaum einkalkulierte Pleite beim
Vorletzten. „Mittlerweile sind wir aber
gefestigt. Meine Mannschaft kämpft 60 Minuten auf konstant gutem Niveau um
jeden Ball“, beteuert HSG-Coach Michael Schwarz. Da sich beide Spielmacherinnen
mit Blessuren plagen, soll notfalls Jasmin Zurek für Annika Gerlach
(Schienbein-Prellung) oder Dörte Paul (Muskelfaserriss im Oberschenkel)
Regie führen. Der Einsatz von Kreisläuferin
Anica Huß (Rückenblockade) gilt ebenfalls als gefährdet. Mit Josefine Cordes
(trittvorläufig wegen Uni-Prüfungsstress kürzer)
und Tatjana Cornehl (beruflich bedingt)
fallen zwei von drei „Krabben“ zwischen den Torpfosten aus. Doch Yvonne
Matalewski kennt als frühere SVTO-Spielerin das Wurfbild ihres ehemaligen Teams
wie ihre Westentasche.
„Holsteinischer Courier vom 20.2.09“
Vorschau
SVTO 2
SVTO Neumünster II – HSG Holstein/Kronshagen.
Stark formverbessert, aber mit 15:29 eben doch wieder auf verlorenem Posten, war die Regionalligareserve vom Hansaring (Rang 14/3:33 Zähler) am vergangenen Sonnabend bei IF Stjernen Flensborg, einem vermeintlichen Mitabsteiger. Ebenfalls in der Gefahrenzone befindet sich die HSG Holstein/Kronshagen (Platz 9/14:18 Punkte). Doch die Mannschaft von Ex-Olympia-Trainer Michael Schwarz, der – zumindest dienstlich – das erste Mal nach dem Ende seiner MTSV-Dienstzeit im Mai 2007 wieder in die KSV-Halle kommt, zeigte zuletzt eine stark ansteigende Form und holte aus den letzten fünf Partien vier Siege. Alle zu Hause, denn auswärts ergatterte die HSG erst magere drei Punkte. Bei den Gästen mit dabei ist auch Torhüterin Yvonne Matalewski, die frühere Teamkollegin der SVTO II. Die Gastgeberinnen müssen auf Grund zahlreicher Ausfälle improvisieren. So erlitt Sabrina Redmer im Training einen Bänderriss.
Es fehlen: Währer (langzeitverletzt), Fortier (Grippe),
Redmer (Bänderriss), S. Witten (beruflich verhindert).
Hinspiel: 29:23 für Holstein/Kronshagen.
„KN - Holsteiner Ausgabe vom 20.2.09“
„HolKro“ bei
SVTO-II-Frauen
Mit einem Heimspiel setzen die Frauen der
SVTO II am Sonntag ihre Abschiedstournee fort.
SVTO Neumünster II – Holstein/Kronhagen
(So., 16.30 Uhr)
Das Erfolgserlebnis, auf das SVTO II seit
nunmehr 13 Spielen wartet, liegt im Heimspiel gegen den Tabellenneunten „HolKro“
in weiter Ferne. Die Kielerinnen, die durchwachsen in die Saison gestartet
waren und sich teilweise auch in akuter Abstiegsgefahr befanden, haben sich
wieder gefangen und drei Siege in Folge erzielt.
Zu den ohnehin geringen Siegchancen gesellen
sich bei SVTO-Trainer Thorsten Möller einige personelle Probleme. Torhüterin
Gaby Fortier ist weiter verletzt, Wiebke Dahme steht als Ersatz nicht zur
Verfügung, Annika Tiesmeyer wird die schwere Bürde alleine tragen müssen.
Sabrina Redmer hat sich im Training verletzt und fällt mit einem Bänderriss
wohl für den Rest der Saison aus. Ob ein Einsatz der U23-Spielerinnen aus der
ersten Mannschaft, die morgen in der Regionalliga spielt, überhaupt sinnvoll
ist, bezweifelt Möller. „Wir kriechen mit unserem letzten Aufgebot zwar auf dem
Zahnfleisch, da müssen wir jetzt aber durch. Krasser ist unsere
Außenseiterrolle eigentlich nie gewesen. Vielleicht zeigt meine Mannschaft
gerade deshalb eine gewisse Trotzreaktion, sie kann gegen hochfavorisierte
Kielerinnen eigentlich nur positiv überraschen“, so Möller.
Punktspiel gegen Bredstedter TSV / 15.2.09
„Flensborg AVIS vom 17.2.09“
Der
Bredstedter TSV, unterlag in Kiel/Kronshagen mit 23:27-Toren.
Kiel/Kronshagen
− Bredstedt 27:23
Ohne die verletzte
Brit Nielsen fehlten dem BTSV-Angriff die Durchschlagkraft. Nach 2:5 und 5:5
nutzte Kiel die Bredstedter Angriffsschwächen und Schwächen in der
Rückwärtsbewegung zu Kontertoren. Nach 6:13 konnten die Gäste bis zur Halbzeit
auf 9:13 verkürzen. Im zweiten Durchgang schien nach guter kämpferischer
Einstellung, die Bredstedt auf 18:19 heranbrachte, noch eine Wende möglich.
Holstein zog aber wieder vorentscheidend auf 26:20 davon und gewann am Ende
27:23. "Das Fehlen von Brit Nielsen machte sich stärker bemerkbar als
erwartet. Unser Kampfgeist kam nur teilweise zum Tragen und wenn dieser die
Mannschaft nicht über die volle Spielzeit trägt, dann gewinnt man auswärts eben
nicht", kommentierte BTSV-Trainer Ralf Johannsen.
Bredstedter TSV: J. Hansen, Lubrich − Staack 2, Christiansen 3, Schmidt 5, M. Jacobsen 4, B. Hansen 4, Köster 1, Andresen, H. Tams 2, Carstensen 2/1, S. Tams.
„Kieler Nachrichten vom 16.2.09“
Aufatmen bei der
Holstein/Kronshagen nach dem Sieg gegen Bredstedt
HSG Hol. Kiel/Kronshagen – Bredstedter TSV
27:23 (13:9)
Holstein rollt das Tabellenfeld von hinten
auf. In einem hochklassigen Spiel ließ Kiel den Bredstedterinnen keine Chance.
Neben der 60 Minuten prima parierenden Torhüterin Yvonne Matalewski war die
aggressive 6-0-Deckung der Schlüssel zum Erfolg. Außerdem kämpften alle
„Krabben“ mannschaftlich geschlossen. Ihre beste Leistung im HSG-Trikot
lieferte Wiebke Reimers mit 100-prozentiger Wurfquote ab. Anna-Lena Tetzlaff
steuerte ebenfalls fünf Treffer aus der Ferndistanz bei. „Die Siegesserie hat
meine Mannschaft sehr selbstbewusst gemacht. So schnell wirft uns diese Saison
nichts mehr aus der Bahn“, kommentierte Holstein-Coach Michael Schwarz.
HSG:
Cornehl, Matalewski – Gerlach (3), Hansen (1), Huß (1), Reimers (12/3),
Tetzlaff (5), Thümer (4), Westphal, Zurek (1), Schmidt, Huber.
„Flensburger Tageblatt vom 16.2.09“
Angriff
schwach: Bredstedt verliert in Kronshagen
Kronshagen – Der Bredstedter TSV bleibt eine Wundertüte. Nach zuletzt zwei Siegen unterlag das Frauen-Oberliga-Team von Trainer Ralf Johannsen nun bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen mit 23:27 (9:13) und rutschte wieder auf den fünften Tabellenplatz ab. Die Gäste lagen schnell 2:5 zurück, etliche Würfe verfehlten das Tor oder man machte technische Fehler. Nach dem 5:5 spielten fast nur noch die Gastgeberinnen. „Kiel nutzte unseren schwachen Angriff gekonnt aus und konterte ständig. Zudem war unsere Rückwärtsbewegung nicht schnell genug, sodass es der Gastgeber relativ leicht hatte“, sagte Johannsen. Bis auf 13:6 zog Kiel/Kronshagen davon.
Nach dem Wechsel keimte noch ein wenig Hoffnung auf, als die Gäste durch nun engagierteres Auftreten bis auf 18:19 herankamen. Drei vergebene Chancen verhinderten allerdings eine Wende in dieser Partie. Holstein nutzte die Bredstedter Fehler wieder aus und zog vor allem dank Wiebke Reimers auf der halblinken Position auf 26:20 davon. Reimers traf insgesamt zwölf Mal. „Kiel hat es am Ende clever gemacht und das Tempo ein wenig verschleppt. So spielten sie die Zeit herunter, was aber auch daran lag, dass wir kaum noch Ideen im Angriff hatten“, sagte Johannsen und merkte an, dass sich das Fehlen der verletzten Brit Nielsen auf der linken Seite doch stärker ausgewirkt hätte als gedacht.
BTSV: Hansen, Lubrich – Staack (2), Christiansen (3), Schmidt (5), M.
Jakobsen (4), Hansen (4), Köster (1), Andresen, H. Tams (2), Carstensen (2/1),
S. Tams.
Kiel: Reimers (12/4), Tetzlaff (5).
„Kieler Nachrichten vom 14.2.09“
Während der Wintereinbruch gerade Schneeball-Schlachten
ermöglicht, dürfen es die zwei Kieler Klubs der Handball-Oberliga mit dem
Heimvorteil in eigener Halle
krachen lassen. Hoch motivierte Männer des Spitzenreiters
THW II wollen ihren Platz an der Sonne mit einem Sieg über den Tabellen-Achten
TSV Hürup unter allen Umständen verteidigen. Abstiegsbedrohte Frauen der HSG
Holstein müssen ihren jüngsten Aufschwung nun auch gegen den Vierten
Bredstedter TSV bestätigen.
HSG Holstein – Bredstedter TSV (morgen, 15.15 Uhr,
Schulzentrum Suchsdorfer Weg)
Nur eine denkbar knappe Niederlage aus den letzten fünf
Pflichtspielen und im DHB-Pokal für die höchstklassige Bundesebene
qualifiziert. Keine Frage, Holstein findet
über aufopferungsvollen Kampf sogar immer mehr zur
handballerischen Linie. „Niemand hebt ab oder ruht sich auf irgendwelchen
Lorbeeren aus. Wir müssen nun nämlich nachlegen“, fordert HSG-Coach Michael
Schwarz. Da er auf der Anfahrt zum Training im Schnee stecken blieb, zeigten
die „Krabben“ Eigeninitiative. Mit so viel Teamgeist sollte selbst Bredstedt zu
knacken sein. Wechselspiele im Kieler Mittelblock zwischen Anica Huß und Sonja
Hansen harmonieren gut. Annika Gerlach ist ohnehin eine feste Größe. Theresa
Schmidt bestand gerade gegen Schwerin ihre Feuertaufe. Da Johanna Huber sowie
Jasmin Zurek den Kader komplettieren, rechnet sich Michael Schwarz erneut gute
Siegchancen aus. „Der TSV ist zwar als Gegner eine echt harte Hausnummer, doch
wenn wir an die Vorwochen anknüpfen, mache ich mir keine Sorgen.“
NOHV-Pokalspiel bei SV GW Schwerin / 7.2.09
„Kieler Nachrichten vom 9.2.09“
Pokal hatte es in
sich
HSG Holstein, Altenholz und Wift weiter
Altenholz – Großer Sport, Super-Stimmung,
Sensationen, Nervenkitzel pur und Emotionen: Die letzte NOHV-Vorrunde des
DHB-Pokals bot alles, was das Handball-Herz begehrt. Neben
den Frauen der HSG Holstein/Kronshagen und des TSV Altenholz dürfen auch die
Männer der SG Wift in der ersten Runde auf Bundesebene auf ein attraktives
Bundesliga-Los hoffen.
Schwerin – Holst./Kro. 27:32
Großer Kieler Pokalfight mit einem
Minikader: Torhüterin Yvonne Matalewski fuhr dem Mannschaftsbus beruflich
bedingt sogar separat hinterher und traf buchstäblich in letzter Sekunde wie
Mittelfrau Dörte Paul (Prüfungsstress), die von ihren Großeltern gerade noch
pünktlich zum Anpfiff chauffiert wurde, ein. „Das bezeugt unseren tollen
Teamgeist“, resümierte HSG-Trainer Michael
Schwarz den stolzen Sieg. Schwerin blieb als Tabellenführer der Oberliga
Mecklenburg-Vorpommern chancenlos. „Eine mentale Frage. Ohne den sonstigen
Druck im Punktspiel gibt es im Pokalwettbewerb keine Kopfblockade. Meine
Mannschaft hat gezeigt, dass sie dann ganz hervorragenden Handball bieten
kann“, kommentierte Michael Schwarz die beste Saisonleistung. Egal, welches
System Schwerin probierte, Holstein hatte auf alle taktischen Varianten (6-0,
3-2-1 oder 4-2) eine passende Antwort parat. Neben Dörte Paul und Yvonne
Matalewski überzeugten Kreisläuferin Anica Huß sowie Nelly Thümer.
Holstein/Kronshagen:
Cornehl, Matalewski – Gerlach (4), Hansen (1), Huß (3), Paul (9), Reimers
(5/3), Tetzlaff (1), Thümer (8), Schmidt (1
„Schweriner Volkszeitung vom 9.2.08“
Krabben
nagten die Crocodiles ab
Mit einem Sieg in
der 2. Runde des NOHV-Pokals wollten die Handballerinnen vom
MV-Oberliga-Spitzenreiter Grün-Weiß Schwerin in die 1. Runde des DHB-Pokals
einziehen. Da gibt es schon ein paar Euros zu verdienen. Die holen sich jetzt
die jungen Frauen der HSG Holstein Kiel/ Kronshagen, Zehnter der Oberliga
Schleswig-Holstein.
Die Grün-Weißen aus der MV-Landeshauptstadt waren zweifellos engagiert, aber
nicht bis zum Schlusspfiff und so nagten am Ende die "Kieler Krabben"
die "Schweriner Crocodiles" - so die selbstgewählten Kampfnamen
sauber ab.
"Wir laufen unserer Normalform derzeit klar hinterher. Es fehlen
Einstellung und Biss", ärgerte sich Trainer Andreas Bartlau schon zur
Pause. Grün-Weiß lag schnell mit zwei Toren hinten, weil vor allem die harmlose
Deckung nicht funktionierte und die Kielerinnen immer wieder zu Kontertoren
einlud. Das ist sonst eine Domäne der Schwerinerinnen, aber erst mit zwei
Tempogegenstößen wurden der 14:14-Pausenstand erkämpft.
Das Pausenansprache von Coach Bartlau schien zu fruchten. Grün-Weiß spielte
engagierter und erarbeitete sich eine 18:16-Führung (45.), da war noch eine
Viertelstunde auf der Uhr. Das Signal verhallte indes ungehört. Die
"Krabben" glichen aus und witterten nun endgültig Morgenluft. Die
Mecklenburgerinnen ließen sich den Schneid abkaufen. Während nach vorn kaum
noch etwas ging, wurde auch die Defensive auseinander genommen. "Ich will
meinen Mädels keine Feigheit vorwerfen, aber wir waren am Ende derart von der
Rolle, dass auch keine der Führungsspielerinnen noch etwas reißen konnte. Wir müssen
nun in der Landesmeisterschaft neu ansetzen, dass wir unser Saisonziel
Regionalliga nicht aus den Augen verlieren", so Trainer Andreas Bartlau.
„Website GW Schwerin vom 4.2.09“
Am kommenden Samstag müssen unsere
Damen in der 2. Runde des NOHV- Pokals ran. Gegner ist der derzeitige 10.
der OL Schleswig/Holstein, die HSG Holstein Kiel/Kronshagen. Der derzeitige
Tabellenplatz der Gäste sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass man es
hier mit einem erfahrenen und keinesfalls leichten Gegner zu tun hat. Mit Manja
Wulf und Sabine Brinker spielen derzeit zwei Spielerinnen in Schwerin, die auch
schon das Trikot der „Krabben“ , wie die Kielerinnen genannt werden, getragen
hatten. Vielleicht können die ja etwas über die Spielweise der Gegnerinnen
„verraten“.
Die Grün Weissen, im Pokal des
HVMV gegen den PSV Greifswald sicher weiter, wollen am Samstag beweisen, dass
die Punktspielniederlage in Wismar abgehakt ist und das man die richtigen
Schlüsse daraus gezogen hat. Hoffentlich sind bis dahin auch die
grippeerkranken Tini Schröder, Wendy Künzel und Katha Hering wieder genesen,
sodass das Publikum ein spannendes und gutklassiges Spiel geboten bekommt.
„Kieler Nachrichten vom 7.2.09“
Abseits vom harten Arbeitsalltag mit dem Abstiegskampf in
der Oberliga planen die Handballerinnen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen heute
einen Prestigeerfolg im
DHB-Pokal ein. Für die ehrgeizigen „Krabben“ geht es beim
SV GW Schwerin (16.45 Uhr, Sporthalle Fridericianum) um die Qualifikation zur
ersten Hauptrunde auf
Bundesebene.
Holsteins letzte NOHV-Hürde vor dem lukrativen Lostopf mit
namhaften Bundesliga-Gegnern bleibt allerdings eine echte Herausforderung, denn
als aktueller Spitzenreiter
der Frauen-Oberliga Mecklenburg-Vorpommern treten
favorisierte Schwerinerinnen zurzeit sehr selbstbewusst auf. „Egal, wir haben
auch gerade einen prima Lauf. Alle sind gut drauf. Die Stimmung ist sogar fast
euphorisch bei uns“, verspricht HSG-Trainer Michael Schwarz einen heißen
Pokalkampf. „Wir fahren nach Schwerin, um zu gewinnen.“ Tatsächlich scheint
sich seine talentierte Truppe langsam, aber sicher zu stabilisieren. Nach nur
einer Niederlage aus den vergangenen fünf Punktspielen wirken die „Krabben“
stressresistenter. Bei der jungen Garde mit Anna-Lena Tetzlaff, Nelly Thümer
sowie Anica Huß flattern ihre Nerven längst nicht mehr so oft.
Zwar fallen Jasmin Zurek,Carolin Hribar und Dörte Paul
aus, doch dafür erhält neben Johanna Huber auch Theresa Schmidt größere
Spielanteile. Ein Wiedersehen gibt es mit Sabine Brinker und Manja Wulf, die
früher bei Holstein aktiv waren, aber zwischenzeitlich das Schweriner Trikot
tragen.
„Schweriner Volkszeitung vom 7.2.08“
Spitzenspiel
an der Reiferbahn
Am Sonnabend (16.45 Uhr) erlebt die Halle an der Reiferbahn
einen Höhepunkt. In der 2. Runde des NOHV-Pokals erwarten die
Oberliga-Handballerinnen von Grün-Weiß Schwerin die HSG Holstein
Kiel/Kronshagen, Zehnter der Oberliga Schleswig-Holstein. Der Tabellenplatz der
Gäste täuscht über deren Spielstärke hinweg. Mit Manja Wulf und Sabine Brinker
spielen derzeit zwei junge Frauen in Schwerin, die auch schon das Trikot der
Kieler "Krabben" getragen haben. Vielleicht können die ja etwas über
die Spielweise der Gegnerinnen verraten.
Punktspiel gegen TSV Wattenbek / 1.2.09
„Kieler Nachrichten vom 2.2.09“
Holstein/Kronshagen
kann erst mal aufatmen
23:19 gegen Wattenbek
Kiel – Die HSG Holstein
Kiel/Kronshagen setzt sich im Kellerderby der Handball-Frauen-Oberliga gegen
den TSV Wattenbek durch.
Holstein/Kronshagen – TSV Wattenbek 23:19
(12:9)
Mit dem verdienten Derbysieg verschaffte
sich Holstein erst einmal eine kleine Atempause im Abstiegskampf, während die
Luft für Wattenbek langsam dünner wird. Als
Fels in der Brandung riss Annika Gerlach
kämpferisch alle „Krabben“ mit, so dass auch das Zusammenspiel zwischen
HSG-Torfrau Yvonne Matalewski und ihrer 6-0-Deckung bestens funktionierte. Beim
Gegner summierten sich 20 technische Fehler und ebenso viele Fahrkarten. Vier
strittige Zeitstrafen und drei nicht gegebene Treffer Anfang der zweiten
Halbzeit zermürbten zusätzlich. Zu gefallen wussten allein Klassekeeperin Tanja
Rathje sowie die ambitionierten Nina Schulz, Annika Mordhorst und Lisa
Jensen. „Alle anderen sollten sich selbst
mal hinterfragen, ob die eigenen Ansprüche noch genügen“, kritisierte
TSV-Trainer Jan Strunk.
„Wir waren heute auf allen Positionen besser
besetzt und haben uns mannschaftlich sehr geschlossen präsentiert“,
kommentierte HSG-Coach Michael Schwarz den Prestigeerfolg erleichtert. Ein
Sonderlob heimste Dörte Paul auf ungewohntem rechten Flügel ein, die sich trotz
Muskelverhärtung am Oberschenkel durchbiss und vier Bälle blitzsauber
verwertete.
Holstein/Kronshagen:
Cordes, Cornehl, Matalewski – Gerlach (3), Hansen, Huß (1), Paul (4), Reimers
(7/3), Tetzlaff (4), Thümer (1), Franziska Westphal, Zurek (3), Schmidt, Huber.
Wattenbek:
Hinrichs, Pries, Rathje – Beck (3), Gabriel, Jappe (1), Henrieke Westphal,
Jensen (1), Jessulat (2), Ziller, Mordhorst (5/4), Mirja Schulz (3/2), Nina
Schulz (4), Hilgendorf.
„Holsteinischer Courier vom 2.2.09“
Jan
Strunk sauer: „Team hat meine Anweisungen nicht befolgt“
Die Frauen des TSV Wattenbek verlieren bei der HSG
Holstein Kiel/Kronshagen mit 19:23 – Erste Pleite im Kalenderjahr 2009
Kronshagen – Frauenhandball-Oberligist TSV Wattenbek hat es jetzt das erste Mal im Kalenderjahr 2009 erwischt: Das Strunk-Team unterlag gestern Nachmittag bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen mit 19:23 (9:12) und versäumte es damit, den Vorsprung zu den Abstiegsrängen weiter zu vergrößern. Zuvor war Wattenbek in der Oberliga in zwei Partien in Folge unbesiegt geblieben.
TSVW-Coach Jan Strunk war nach der Partie sauer auf weite Teile seiner Mannschaft: „Einige Damen haben sich beharrlich geweigert, meine Anweisungen umzusetzen. Außerdem hatte man stark das Gefühl, dass sich nicht alle zu 100 Prozent reinhängen. Bei Holstein/Kronshagen hingegen war zu sehen, dass jeder den Sieg wollte.“
Die Gäste, in deren Reihen erstmals Neuzugang Mareike Hilgendorf (ehemals SG Flensburg-Handewitt) auflief, fabrizierten unter dem Strich zu viele Fehlwürfe und technische Unzulänglichkeiten und mussten sich die Niederlage damit selbst zuschreiben. Trotzdem blieb die Partie nicht nur nach dem 9:12-Pausenstand, sondern bis zum 16:19 in der 50. Minute und trotz einiger merkwürdiger Schiedsrichterentscheidungen zu Ungunsten der Gäste offen. In der entscheidenden Phase der Begegnung aber verließ die Wattenbekerinnen der Mut, und das Kieler Team von Coach Michael Schwarz machte schließlich den Sack zu.
TSV Wattenbek: Rathje – Gabriel, Westphal, Beck (3 Tore),
Jensen (1), Jappe (1), N. Schulz (4), Ziller, M. Schulz (3/2), Mordhorst (5/4),
Hilgendorf, Jessulat (2).
Schiedsrichter: Frank/Schönfelder. Zuschauer: 120. Nächster Gegner: TuS Lübeck
(H/Sonntag, 17 Uhr).
„Kieler Nachrichten vom 31.1.09“
Holsteins Wiedersehen mit Jan Strunk
Kiels Handball-Fans haben ihr Herz für die beiden Oberliga-Klubs entdeckt. Beflügelnde
Atmosphäre soll sowohl dem Tabellenzweiten THW II auf Meisterschaftskurs als
auch der abstiegsbedrohten HSG Holstein im Kampf um den Klassenerhalt am 16.
Spieltag zu wichtigen Heimsiegen verhelfen.
Holstein Kiel/Kronshagen – Wattenb. (Morgen, 15.15 Uhr)
Vor Wochenfrist verwandelten fast 250 Zuschauer die Halle nicht nur in einen
Hexenkessel, sondern trieben aufopferungsvoll kämpfende „Krabben“ gegen Lübeck
zum überlebenswichtigen Sieg. Im Derby mit Wattenbek soll sich solch ein
Schulterschluss als Motivationsschub wiederholen. „Ebenfalls ein sehr brisantes
Spiel. Deshalb darf sich niemand auf den Lorbeeren ausruhen. Wir sind für
bestens gewappnet und freuen uns auf lautstarke Unterstützung“, vermeldete
HSG-Coach Michael Schwarz neben steigendem Handball-Fieber mit Johanna Huber
einen Neuzugang. Die 21-jährige Sportstudentin spielte zuletzt in der
verbotenen Stadt für die SG Flensburg/Handewitt, stammt aber aus dem
Talentschuppen des TSV Nord Harrislee und verstärkt ab sofort den Kieler Rückraum.
Ein Wiedersehen gibt es nach sechs Jahren mit TSV-Trainer Jan Strunk, der noch
aus eigener Erfahrung weiß, wie man bei Holstein erfolgreich Euphorie entfacht.
Aus damaliger Zeit blieb allerdings nur Kreisläuferin Sonja Hansen übrig. „Als
Jan noch viel früher Lehrwart war, machte ich bei ihm meine Trainerlizenz“,
erinnert sich Michael Schwarz.
„KN - Holsteiner Ausgabe vom 31.1.09“
Knifflige Auswärtshürde in der Oberliga
Wattenbek und SVTO II wollen „Big Points“
Neumünster/Kronshagen – Auf fremden Pfaden neue Spuren erkunden und am liebsten
mit Punkten heimkehren. In einem solchen Fall würde das Wochenende für die Männer
der SG Wift, erst recht aber für die Frauen des TSV Wattenbek und der SVTO Neumünster
II in der Handball-Oberliga nach Wunsch laufen.
Holstein/Kronsh. – Wattenbek (So., 15.15 Uhr)
„Wir haben jetzt vier Big Points vor Augen“, sagte Wattenbeks Trainer Jan
Strunk. Mit Siegen bei Holstein und im folgenden Heimspiel gegen Lübeck könnte
sich das Team früh aus dem Gefahrenbereich der Abstiegskandidaten abwenden. Doch
die Übernahme der Favoritenrolle lehnt Strunk („Dazu spielen wir über 60
Minuten noch nicht konstant genug“) wegen der verletzungsbedingten Ausfälle von
Tanja Potratz, Britta Plambeck, Nancy Krüger und Kristina Rademacher sowie Ärztin
Silja Neu (Schichtdienst) ab. Obwohl Inga Sievers nach längerem Wien-Aufenhalt
zurückkehrt, zeigt der Coach sich als Pokerspieler und lehnt einen Blick in die
Karten ab. Er habe als Trumpf eine Spielerin für den Rückraum in der Hand,
meinte der zurückhaltende Coach.
„Holsteinischer Courier vom 31.1.09“
Oberligisten auswärts
Der TSV Wattenbek muss morgen bei der HSG Holstein/Kronshagen ran (15.15
Uhr).
HSG Holstein/Kronshagen – TSV Wattenbek.
Trotz der zuletzt an den Tag gelegten Abschlussschwäche holte Wattenbek gegen
die abstiegsbedrohten Teams MTV Heide und Stjernen Flensborg wichtige 3:1
Punkte, sodass das Team von Coach Jan Strunk (Rang 9/13:13 Zähler) im
Kalenderjahr 2009 noch ungeschlagen ist. Dies soll auch gegen das nächste „Kellerkind“,
trainiert vom früheren Trainer des MTSV Olympia, Michael Schwarz, so bleiben.
Die „Krabben“ sind als Tabellenelfter (10:18 Punkte) akut abstiegsgefährdet und
brauchen jeden Zähler. „Trotzdem sind wir aber ganz sicher nicht der Favorit“,
betont Strunk: „Dazu spielen wir über 60 Minuten noch nicht konstant genug.“
Trotzdem soll alles daran gesetzt werden, den Abstand nach unten weiter zu
vergrößern. Zu den üblichen Ausfällen gesellt sich morgen noch Ärztin Silja
Neu.
Es fehlen: Plambeck, Potratz, Sievers, Krüger (Langzeitausfälle), Neu (Dienst).
Hinspiel: ausgefallen/verlegt auf den 27. Februar.
Punktspiel gegen TuS Lübeck 93 / 25.1.09
„Lübecker Nachrichten vom 28.1.09“
HSG Holstein Kiel/Kronshagen – TuS Lübeck 93 22:21
(11:10).
Auf einen Abstiegsplatz fielen auch die TuS-Frauen zurück.
Die Partie am Suchsdorfer Weg war allerdings ein enges Duell zweier
gleichwertiger Teams, von denen
sich keines entscheidend absetzen konnte. „Wir mussten
noch kurzfristig wegen Grippe auf Nicole Böge verzichten und hatten so das ein
oder andere Mal Abstimmungsprobleme im Mittelblock, die der HSG immer wieder
leichte Tore ermöglichten“, konstatierte TuS-Betreuer Sören Manthey.
Bis zum 14:14 (39.) ging es ständig hin und her. Doch in
den letzten 20 Minuten lagen die Vorteile bei den Gastgeberinnen, obwohl sie
wegen diverser Zeitstrafen fast
durchweg in Unterzahl waren. So kamen die Kielerinnen zum
vorentscheidenden 18:15. TuS konnte nur noch verkürzen, nicht mehr ausgleichen.
Für Katrin Kranz (9/1), Verena Friedrichs (4/3), Svenja Schmiedeberg (3), Mandy
Schrader, Marina Schwichtenberg (je 2) und Birte Pfeffer (1) wird der Kampf um
den Klassenerhalt nun immer härter.
„Kieler Nachrichten vom 26.1.09“
Beflügelt von den
Fans kämpfte sich die HSG zum Sieg
HSG Holstein Kiel/Kronshagen – TuS Lübeck 93
22:21 (11:10)
Kiel – In der Handball-Oberliga der
Frauen haben die Spielerinnen der HSG Holstein/Kronshagen die Abstiegszone
durch einen knappen Sieg gegen die TuS Lübeck verlassen.
Mehr als 250 Zuschauer beider Lager
verwandelten die Halle in einen Hexenkessel. Beflügelt von solch Super-Stimmung
kämpften alle Kielerinnen nicht nur um jeden Ball
und Zentimeter, sondern hielten im erwartet
körperbetonten Spiel 60 Minuten nerven- und konditionsstark dagegen. Dörte Paul
musste zwar mit Roter Karte (45., wegen
dritter Hinausstellung) raus, doch das tat
dem Unterhaltungswert keinen Abbruch. 22:19 führten aufopferungsvolle „Krabben“
bereits (57.), als der Zittersieg nach weiteren
Zeitstrafen gegen Anna-Lena Tetzlaff, Sonja
Hansen und Jasmin Zurek ob dreifacher Unterzahl doch noch mal in Gefahr geriet.
Heldin des Tages war Torhüterin Tatjana Cornehl, die Sekunden vor dem Abpfiff
den letzten Wurf von TuS-Linksaußen Svenja Schmiedeberg parierte und dafür
sorgte, dass Holstein zum ersten Mal seit Monaten
den Abstiegsplatz mit Lübeck tauschte. „Ich
bin einfach unendlich stolz auf mein Team. Wir hatten heute das größere
Zusammengehörigkeitsgefühl“, kommentierte HSG-Trainer Michael Schwarz Emotionen
pur auf dem Parkett zwischen Kieler Freudentaumel und Lübecker Tränen.
HSG
Holstein: Cornehl, Matalewski – Gerlach (5), Hansen, Hribar (1), Paul (3),
Reimers (8/4), Tetzlaff (2), Thümer (3), Westphal, Zurek, Sell.
„Kieler Nachrichten vom 24.1.09“
HSG Holstein hofft
Kurzweil und Nervenkitzel sind am 15.
Oberliga-Spieltag für beide Kieler Handball- Klubs garantiert. Während der
Zweitplatzierte THW II zum Verfolgerduell beim Dritten HSG Schülp/Westerrönfeld
antritt, bahnt sich bei den Frauen im Kampf um den Klassenerhalt ein heißer
Abstiegs-Tanz zwischen der HSG Holstein (Rang zwölf) sowie dem Tabellenelften
TuS Lübeck 93 an.
HSG Holstein/Kronshagen – Lübeck 93 (So.,
15.15 Uhr)
Trotz Bestbesetzung kommen die „Krabben“
einfach nicht vom Fleck, sondern stehen seit dem 25:26-Fiasko von Flensburg
unter Schockstarre. Vielleicht sogar heilsam,
denn für beschönigende Träumereien bleibt
kaum noch Zeit. Zu ernst mutet diese selbst verschuldete Kieler Krise
mittlerweile an. Kein Wunder, dass HSG-Coach Michael
Schwarz gerade viele Einzelgespräche zur
Ursachenforschung führte: „Es kann ja nicht mehr im Sinne des Erfinders sein,
nur an eine vernünftige Einstellung zu
appellieren. Abstiegskampf bedeutet nun mal
höchster Einsatz um jeden Ball. Das müssen jetzt alle Spielerinnen
verinnerlichen.“ Linksaußen Nelly Thümer gehört vom Potenzial längst zu den
Leistungsträgerinnen mit Vorbildfunktion. Solch exponierte Stellungen haben
auch die Führungsspielerinnen Wiebke Reimers und Annika Gerlach,
um bei Holstein – notfalls lautstark - die
Hierarchie auf dem Hallen-Parkett sicherzustellen.
„Lübecker Nachrichten vom 23.1.09“
TuS auswärts gefordert
Als Betreuer des TuS Lübeck 93 stellt Sören Manthey vor dem
Duell bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen (So., 15.15 Uhr) klar: "Im
direkten Vergleich gegen einen Mitkonkurrenten im Abstiegskampf müssen wir
unbedingt gewinnen." Ein "Pünktchen" hat TuS noch Vorsprung vor der HSG-Crew aus der
Landeshauptstadt. Aber im Hinspiel reichte es zu einem Lübecker 20:15, obwohl
Torjägerin Svenja Böge dabei als werdende Mutter auch schon fehlte. Am Sonntag
muss die TuS-Deckung vor allem die HSG-Topscorerinnen Wiebke Reimers und Annika
Gerlach in den Griff bekommen, um auch auswärts eine Siegchance zu haben.
Punktspiel bei IF Stjernen Flensborg /
17.1.09
„Kieler Nachrichten vom 20.1.09“
IF Stjernen Flensborg – HSG Hol/Kro 26:25 (17:11)
Holsteins erhoffter Aufschwung blieb nur von kurzer Dauer.
Das Donnerwetter von HSG-Trainer Michael Schwarz zur Pause fiel entsprechend
deftig aus: „Ein Unding, wenn einige Damen im Kampf um den Klassenerhalt keine
hundertprozentige Einstellung für ihren Verein finden.“ Fortan ging ein Ruck
durch das Team, doch trotz zwischenzeitlicher 24:23-Führung reichte die
Leistungssteigerung von Wiebke Reimers, Jasmin Zurek und Nelly Thümer letztlich
nicht um wenigstens ein Remis zu
retten. „Ich bin nicht nur total enttäuscht, sondern
stinksauer. Zwei dermaßen wichtige Punkte in Flensburg zu verlieren, tut
richtig weh“, kommentierte Schwarz.
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen: Cornehl, Matalewski – Gerlach (2), Hansen,
Hribar, Huß (1), Paul (2), Reimers (11/6), Tetzlaff (3), Thümer (3), Zurek (3).
„Flensborg AVIS vom 20.1.09“
Zweiter
IF Stjernen-Sieg
Der
SdU−Vertreter schlug die HSG Holstein 26:25.
FLENSBURG - Der
Rückrundenstart in der Handball-Oberliga der Frauen verlief für die
Nordvertreter durchwachsen. SdU-Vertreter (Sydslesvigs danske
Ungdomsforeninger) IF Stjernen Flensborg konnte mit einem 26:25-Erfolg gegen
die HSG Holstein Kiel/Kronshagen seinen zweiten Sieg feiern. Damit holte das
Team von Trainerin Heinz-Sommer aus den letzten drei Spielen fünf Punkte, so
kann es weitergehen. Der Bredstedter TSV verlor dagegen das Verfolgerduell beim
TSV Altenholz mit 24:26 und fällt damit auf Rang sieben zurück.
IF Stjernen
− HSG Holstein 26:25
Stjernen tat sich
am Anfang etwas schwer und lag 4:6 zurück. Doch zeigte das IF-Team ein tolles
Spiel. Schon bei 8:8 war der Ausgleich geschafft die Vier-Tore-Führung bei 13:9
wurde bis zum Halbzeitpfiff sogar noch auf 17:11 auf sechs Treffer ausgebaut.
Doch im zweiten Durchgang schmolz der Vorsprung langsam zusammen. In dieser
Phase stand die Stjernen-Abwehr nicht mehr so gut. Die Kielerinnen holten auf
17:20 auf, schafften nicht nur bei 20:21 den Anschluss, sondern gingen
ihrerseits sogar mit 24:23 in Front. Doch als die Partie zu kippen drohte,
machten die Flensburgerinnen ungeahnte Kräfte frei. Drei Tore in Folge sorgten
mit dem 26:24 erneut für eine Wende. Als Holstein noch einmal auf 25:26
herankam, verlor Stjernen erneut den Ball. Durch ein taktisches Foul
verhinderte Susanne Terkelsen-Haudrup den Spielaufbau und eine Torchance für
die Kielerinnen. Sie sah dafür die Rote Karte, doch hatte ihr Team mit 26:25
gewonnen, was entsprechend gefeiert wurde. "Wir haben in der ersten
Halbzeit wirklich gut gespielt und in der Schlussphase kühlen Kopf bewahrt.
Mareke Siedenburg hat im Tor eine starke Leistung geboten", kommentierte
Stjernen-Trainerin Maike Heinz-Sommer.
IF Stjernen
Flensborg: Siedenburg, Lämke - Petersen 2, Lambrecht 1, Behncke 3, Jensen 2,
Honrich 6, Engelmann 3, Benthien 2, Jansen, Mau-Andresen 1, Terkelsen-Haudrup
1, Haut 4, Fromm-Christiansen.
„Flensburger Tageblatt vom 19.1.09“
Stern
schnuppert am Klassenerhalt
Hauchdünner Erfolg gegen Kiel/Kronshagen
Flensburg – Die Handballerinnen von Stern Flensburg sind endgültig wieder im Geschäft und dürfen sich Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen. Der Oberliga-Aufsteiger nutzte seinen Lauf und baute die Serie auf 5:1 Punkte aus. Um den 26:25 (17:11)-Erfolg gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen mussten die „Sterne“ trotz hoher Führung aber zittern. „Ich denke, unser Sieg geht in Ordnung. Allerdings haben wir es noch unnötig spannend gemacht“, sagte Trainerin Maike Heinz-Sommer.
Ehe sich der Aufsteiger versah, lag er schon 0:3 (5.) hinten. Danach stellten sich die Gastgeberinnen aber besser auf das schnelle Kombinationsspiel von Holstein ein. „Dadurch bekamen wir auch im Angriff mehr Sicherheit. Alle Feldspielerinnen haben getroffen“, lobte Heinz-Sommer die Geschlossenheit ihres Teams. So gelang den Flensburgerinnen der Ausgleich zum 8:8 (15.), aber nicht nur das. Stern traf nun fast alles. Zudem hielt Mareke Siedenburg ihr Tor nun sauber und ermöglichte Stern die 17:11-Pausenführung.
Deckungsfehler und mangelnde Absprache ließen die Kielerinnen Tor um Tor aufholen. „Wir haben massiv abgebaut. Als Kiel näher kam, wurden wir nervös und haben reihenweise den Ball weggeworfen“, so Heinz-Sommer. Holstein ging sogar mit 24:23 in Führung. Doch die überragenden Mareke Siedenburg wurde zum entscheidenden Rückhalt, nach dem Ausgleich traf Birgit Honrich doppelt – das war der Sieg.
Stern Flensburg: Lämke, Siedenburg - Honrich (6), Haut (4), Behncke (3), Engelmann (3), Petersen (2), Benthien (2), Jensen (2), Lambrecht (2), Mau-Andresen (1), Terkelsen-Haudrup (1).
„Kieler Nachrichten vom 17.1.09“
IF Stjernen Flensborg – HSG Holstein (heute, 17 Uhr,
Idraetshallen)
Einen Jahresauftakt nach Maß gab es gerade für beide
Kieler Klubs der Handball-Oberliga. Sowohl Aufstiegs-Aspirant THW Kiel II als
auch die abstiegsbedrohte HSG
Holstein tankten mit Siegen Selbstvertrauen und wollen
beim Rückrunden-Start ähnlich schwungvoll auftrumpfen.
Nach dem Sieg in Heide schauen alle HSG-Spielerinnen schon
wieder etwas entspannter, statt sparsam aus der Wäsche. Wenn weitere Steine vom
Herzen fallen sollen, hilft nur ein erneuter Erfolg beim Vorletzten.
Holstein-Trainer Michael Schwarz setzt einmal mehr auf Teamgeist: „Druck ist
zwar nach wie vor spürbar, aber wir stärken uns gegenseitig den Rücken und
gewinnen. Punkt!“ Im Hinspiel deklassierten die Kielerinnen ihren Gegner klar,
doch das scheint nach der Winterpause Schnee von gestern. In zwei Kellerduellen
ohne Niederlage scheinen sich die Nordlichter zwischenzeitlich gefunden zu
haben. Bei einem Rückschlag wäre für die „Krabben“ laut Michael Schwarz „sonst
alles, was gegen Heide geschafft wurde für die Katz.“
„Flensborg AVIS vom 16.1.09“
Eine
kleine Serie starten
IF
Stjernen empfängt die HSG Holstein aus Kiel zum Kellerduell.
FLENSBURG - In der
Handball-Oberliga der Frauen hat IF Stjernen Flensborg aus den beiden letzten
Spielen drei Punkte geholt. Das sind die bisher einzigen Zähler auf dem
Stjernen-Konto, doch könnten am Wochenende zwei weitere hinzukommen. Das Team
von Trainerin Maike Heinz-Sommer empfängt die HSG Holstein Kiel/Kronshagen
(Sonnabend 17 Uhr, Idrætshallen) und ist nicht ohne Siegchance. Das Hinspiel
verlor der SdU-Vertreter (Sydslesvigs danske Ungdomsforeninger) zwar deutlich
18:31, doch zeigt die Trendkurve bei Stjernen eindeutig nach oben. Mit einem
Siege könnte der Vorletzte, Stjernen, bis auf drei Punkte an den Drittletzten,
Holstein, heran kommen. Stjernen sollte schon eine Serie starten, um das
rettende Ufer wieder in Blickweite zu bekommen.
Punktspiel beim MTV Heide / 11.1.09
„Dithmarscher LZ vom 12.1.09“
Ratlosigkeit
in Heide-Ost
MTV-Handballerinnen
verlieren auch Oberliga-Heimspiel gegen Kiel/Kronshagen
Heide - Die Oberliga-Handballerinnen des MTV Heide haben
das Siegen verlernt. Auch im Heimspiel gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen
gingen die Heiderinnen leer aus und bezogen mit 26:29 (10:11) eine weitere
Niederlage.
So war es nicht verwunderlich, dass Trainer Klaus
Rheinfelder einmal mehr bitter enttäuscht war. Erneut bot die Mannschaft in
beiden Spielhälften schwache Leistungen und steht nun, wie Trainer Rheinfelder
es ausdrückte, "doof da".
Spätestens jetzt dürfte den Heiderinnen klar sein, dass es
nur noch um den Klassenerhalt geht. Aber ob dieses Minimalziel erreicht werden
kann, ist mehr als fraglich. Dennoch will Trainer Rheinfelder in der kommenden
Woche alles daransetzten, damit seine Mannschaft "noch einmal die Kurve
kriegt". Das dürfte ein schweres Stück Arbeit werden.
Der Spielfilm ist schnell erzählt. Die Heiderinnen begannen
hoffnungsvoll und führten schnell 4:0, mussten aber zum 7:7 erstmals den
Ausgleich hinnehmen. Heide setzte sich wieder auf 10:9 ab, konnte aber nicht
verhindern, dass die Kielerinnen zur Pause noch die Führung an sich brachten.
Nach dem Wechsel begann es für den MTV erneut
verheißungsvoll, denn es hieß schnell 13:11. Dann aber kam eine Schwächeperiode
und aus dem Vorsprung wurde ein 14:18-Rückstand. Während die Gastgeberinnen
vornehmlich im Angriff viele Wünsche offen ließen, nutzten die Kielerinnen dies
zu Gegenstößen. Der MTV geriet mit 19:26 in Rückstand.
Eine Abwehrumstellung brachte die Gastgeberinnen auf 26:27
heran. Nun fehlte es aber an der Kraft, um das Geschehen noch einmal zu wenden,
sodass die Kielerinnen mit zwei weiteren Treffern enteilten und sich die Punkte
sicherten.
MTV Heide: Kaiser, Barkow - Bock (9/7), Peterat (7),
Gimmini (4), Kari Rolfs (4), Nommensen (1), Ziemer (1), Claus, Paltian, Ida
Rolfs.
„Kieler Nachrichten vom 12.1.09“
Kieler Jubelgesänge beim
MTV Heide
HolKro und TSVA erfolgreich - SVTO II in Abstiegsnot
Kiel - Die
HSG Holstein/Kronshagen feierte in der Handball-Oberliga der Frauen den ersten
Sieg seit zwei Monaten.
MTV Heide - HSG HolKro 26:29 (10:11)
Trotz des Kieler 0:5-Fehlstarts hörte man im Heider Hexenkessel nach 60
kurzweiligen Minuten nur noch Holsteins Siegesgesänge. Anfängliche Nervosität
legte sich unter den "Krabben" und mit jeder gelungenen Aktion
klappte das Umschalten von Abwehr auf Angriff sicherer. Schon zur Pause war die
Partie gekippt. Da konditionsstarke Kielerinnen fortan kaum technische Fehler
produzierten, geriet der erste Erfolg seit dem 9. November nicht mehr in
Gefahr. Neben Vollstreckerin Wiebke Reimers trumpften Anna-Lena Tetzlaff und
Nelly Thümer über eine sehr fintenreiche linke Seite entschlossen auf. "In
diesem Vier-Punkte-Spiel zu gewinnen, war natürlich Balsam für unsere
Seelen", sagte HSG-Coach Michael Schwarz, dem zentnerweise Steine vom
Handball-Herzen plumpsten.
HSG:
Cordes, Matalewski – Gerlach (1), Hansen, Hribar (1), Huß (3), Paul (3),
Reimers (10/6), Tetzlaff (5), Thümer (5), Westphal, Zurek (1), Schmidt.
„Dithmarscher LZ vom 10.1.09“
Trainer
mahnt: MTV Heide im Abstiegskampf
Heide - Das letzte Heimspiel der Hinrunde bestreiten die
Oberliga-Handballerinnen des MTV Heide am Sonntag um 16 Uhr gegen die HSG
Holstein Kiel/Kronshagen. Die Einheimischen möchten dabei gern den schlechten
Eindruck der letzten Wochen vor Weihnachten verwischen.
Beim MTV Heide hing der Haussegen einigermaßen schief, weil
es zuletzt sogar beim Tabellenletzten Stern Flensburg einen doppelten
Punktverlust gab. Trainer Klaus Rheinfelder hat seiner Mannschaft mit aller
Deutlichkeit klar zu machen versucht, dass sie im Abstiegskampf steckt.
Nun hofft man natürlich im Heider Lager, dass nach der
Weihnachtspause wieder der Sinn für die Realität eingekehrt ist. Zur
Erinnerung: Der jetzige zehnte Tabellenplatz kann bei ungünstigem Saisonverlauf
ein Abstiegsplatz sein.
Aber die zuletzt schlechte Leistung in Flensburg soll sich
nicht wiederholen. Da werden aber auch alle die Ärmel aufkrempeln müssen, um
gegen die Kielerinnen zu bestehen. Die Gäste liegen im Augenblick auf
Abstiegsplatz zwölf. Aber selbst mit Mannschaften, die schlechter platziert
sind, haben sich die Heiderinnen bisher sehr schwer getan.
„Kieler Nachrichten vom 10.1.09“
Holstein-Frauen haben sich in Heide die
Wende auf die Fahne geschrieben
Start frei für zwei optimistische Kieler
Klubs mit guten Vorsätzen ins neue Sportjahr der Handball-Oberliga, wobei das
erste Spiel in beiden Fällen durchaus als
Wahrsager gelten darf. Während
die Sterne beim Tabellendritten THW II im Erfolgsfall über Nordlicht SG
Flensburg/Handewitt III günstige Aufstiegskonstellation
prophezeien, droht der abstiegsgefährdeten
HSG Holstein eher ein Horror-Horoskop, wenn gegen MTV Heide verloren wird.
MTV Heide – HSG Holstein (morgen, 16 Uhr,
Schulzentrum Ost)
Wenn sich Glück und Pech im Lauf einer
Saison tatsächlich wieder ausgleichen, stehen die „Krabben“ wohl dicht vor der
Wende, statt länger auf einem Abstiegsplatz. Druck zu gewinnen ist jedoch
zweifelsfrei da, denn ihr letzter Sieg datiert vom 9. November. Seither folgten
oft unnötige Niederlagen mit nur 2:10 Punkten. „Nichtsdestotrotz hat niemand
den Glauben an eigene Stärken verloren, denn gefühlsmäßig war bis auf unsere
Ausbeute spielerisch vieles gut. Kompliment also an mein Team. Die Stimmung
ist gut, intern ist alles intakt“, lebt
HSG-Coach Michael Schwarz positives Denken vor. „Natürlich ohne blauäugig zu
sein, aber wir spielen nun mal hohes Risiko und werden dafür bestimmt bald
belohnt.“ Konditionsstark sind alle Kielerinnen, so dass die Konzentration für
60 Minuten reichen müsste. Ungeachtet kleinerer „Wehwehchen“ bei Nelly Thümer
(Fuß) und Annika Gerlach (Erkältung) bietet Holstein Bestbesetzung auf. „Jeder
weiß, worum es in Heide geht. 2009 greifen wir erfolgreich an“, beteuert
Michael Schwarz.
Punktspiel gegen HSG Fockbek-Nübbel /
20.12.08
„Kieler Nachrichten vom 22.12.08“
HSG Hol/Kro – Fockbek/Nübbel 27:27 (11:12)
Der Kieler Kampf um den Klassenerhalt ist
wahrlich nichts für zart besaitete Gemüter. Obwohl die „Krabben“ pure
Leidenschaft in die Angriffs-Waagschale warfen, reichte es nur zu einem Remis.
Denn viele Fockbeker Treffer fielen ohne genügend Aggressivität im
Abwehrbereich oft zu einfach. Und so reichte eine 26:25-Führung (58.)
nicht zum Sieg. Stattdessen musste nach
wechselhaftem Verlauf sogar noch bis zur finalen Aktion gezittert werden, ehe
wenigstens ein Teilerfolg feststand.
Anna-Lena Tetzlaff war als stärkste
Spielerin einmal mehr nur durch ein Siebenmeterreifes Foul zu stoppen. Wiebke
Reimers übernahm Verantwortung und verwandelte
den fälligen Strafwurf 30 Sekunden vorm
Abpfiff zum Remis. „Wir machen handballerisch Fortschritte. Deshalb bin ich mit
unserer Entwicklung eigentlich zufrieden“, so HSG-Trainer Michael Schwarz.
Hol/Kro:
Cordes, Cornehl, Matalewski – Gerlach (2/1), Hansen (1), Hribar (1), Huß,
Paul (5), Reimers (8/5), Tetzlaff (3), Thümer (5), Westphal, Zurek (2),
Schmidt.
„Landeszeitung vom 22.12.08“
Ein
starker Auftritt von Svenja Dittrich beim 27:27
Fockbek/Nübbel verkraftet Ausfall von Annika Scheller
/ Kurz vor Spielschluss den Ausgleich kassiert
Kronshagen – Mit einem Punkt musste sich die HSG Fockbek/Nübbel am Sonnabend in der Handball-Oberliga der Frauen bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen begnügen. Endstand der in Kronshagen ausgetragenen Partie ist 27:27 (12:11).
Unzufrieden zeigte sich Trainer Reiner Heldt, der eigentlich einen Sieg angepeilt hatte, dennoch nicht. „Unter den Voraussetzungen ist das völlig in Ordnung.“ Denn die Partie brachte eine Erkenntnis, die vor einigen Wochen so nicht sicher war. Nach vier Siegen in Folge ist die HSG mannschaftlich so gefestigt, dass auch personelle Ausfälle kompensiert werden können. Einen solchen hatten Heldt und Co. bereits nach zehn Minuten zu beklagen, als Annika Scheller sich am Knie verletzte. Für die Fünfte der Oberliga-Torschützenliste sprang Svenja Dittrich erfolgreich ein. Sechs Tore sind nicht nur persönlicher Saisonrekord, sondern waren auch ein wichtiger Teil zum Punktgewinn. „Sie hat ihre Aufgabe im Angriff und in der Abwehr sehr gut gelöst“, freute sich Heldt.
In Kronshagen führte Fockbek nach 4:3 (6.) und 10:6 (22.) auch zur Pause noch knapp mit 12:11. Den abstiegsbedrohten Kieler „Krabben“ gelang nach 14:17-Rückstand (39.) beim 20:20 (46.) der Ausgleich, doch Heldts Team hielt weiter dagegen. Trotz Führung von 27:26 kurz vor dem Ende reichte es aber nicht für den vollen Punktesack, weil die Holsteinerinnen per Siebenmeter noch ausgleichen konnten. „Ich bin mit den vergangenen Wochen sehr zufrieden. Wir haben es geschafft, den Abstand zu den Abstiegsplätzen zu vergrößern und sind jetzt bereit für die Aufgaben im neuen Jahr“, so Heldt vor der Pause. Am 10. Januar geht die Saison mit dem Heimspiel gegen Wattenbek weiter.
HSG Fockbek/Nübbel: B. Kurbjuhn, Paulsen – Bock (1), Sass (1), D. Scheller (1), Dittrich (6), A. Scheller , Sievers (3), Stahlke (4), Skrzypczak (2/1), Krischewski (4), L. Kurbjuhn (5/4).
„Kieler Nachrichten vom 20.12.08“
Weihnachtsfeiern als finaler Motivationsschub für den
letzten Spieltag des Jahres der Handball-Oberliga: Während sich die Männer vom
THW Kiel II bereits gestern Abend
mit solch einer teamfördernden Maßnahme auf VfL Bad
Schwartau II am Sonntag einstimmten, heißt das heutige Motto unter allen
Holstein-Frauen: Erst erfolgreiche Arbeit
gegen HSG Fockbek/Nübbel leisten, dann rein ins Vergnügen.
HSG Holstein Kiel/Krons. – HSG Fockbek/N. (heute, 17 Uhr,
Suchsdorfer Weg)
„Ich spüre keinerlei Resignation. Im Gegenteil, jeder weiß
jetzt, was die Stunde geschlagen hat. Außerdem wollen wir uns die
Weihnachtsfeier von den Fockbekerinnen nicht vermiesen lassen“, beteuert
HSG-Coach Michael Schwarz. Nach der Negativserie mit 1:9-Punkten ist die Lage
auf einem Abstiegsplatz allerdings prekär. Plan B, statt
Minimalziel Klassenerhalt liegt zwar noch nicht in der
Schublade, doch im Schulterschluss mit Tatjana Cornehl, Annika Gerlach und
Dörte Paul als Spielerrat fand Holstein den kleinsten gemeinsamen Nenner, um
das Prinzip Hoffnung durch einen Sieg gegen den Tabellensiebten zu nähren.
„Niemand darf sich verrückt machen lassen, sondern
muss von der ersten Minute bis zur letzten Sekunde auf
konstantem Niveau kämpfen“, fordert Michael Schwarz gebetsmühlenartig. Ohne
gezielte Verstärkungen sollen die „Krabben“ mit eigenen personellen Mitteln
auskommen. Bis auf Jasmin Zurek (Rückenprobleme) ist der Kader komplett.
„Landeszeitung vom 20.12.08“
Fockbek
will Erfolgsserie fortsetzen
Fockbek – Seit
vier Spielen hat die HSG Fockbek/Nübbel keinen Punkt mehr abgegeben. Die
Handball-Oberligadamen schlugen Altenholz, Lübeck, Heide
und Flensburg. Und in diese Liste soll sich heute auch die HSG Holstein Kiel/Kronshagen
einreihen. Um 17 Uhr tritt die Mannschaft von Reiner Heldt in der Sporthalle
Kronshagen gegen den Tabellen-Drittletzten an.
Die
selbsternannten „Krabben“ verloren zuletzt das Kieler Stadtderby gegen den TSV
Altenholz und brauchen bei bislang nur zwei Siegen dringend Punkte, um nach
Jahren der Zugehörigkeit die Oberliga nicht verlassen zu müssen. Das wäre vor
allem für die in der Landesliga spielende zweite Mannschaft ärgerlich, die dann
ebenfalls absteigen müsste.
Doch das sind
Sorgen, die sich Reiner Heldt nicht zu machen braucht. Weder spielt die
„Zweite“ in der Landesliga, noch ist Fockbek dank der vier Siege
abstiegsgefährdet. Damit das so bleibt, wären Punkte gegen Holstein gut. „Wir
wollen die Siegesserie fortsetzten, egal wie“, gibt es für den Trainer kein
Vertun, mit welchen Erwartungen er die Reise nach Kiel antritt. Mit dabei sind
alle seine Spielerinnen bis auf Jenny Scheibenpflug, die sich in der Partie
gegen Flensburg den kleinen Finger gebrochen hat. „Vor Weihnachten und der
Weihnachtsfeier wollen wir auf alle Fälle gewinnen“, hofft Heldt, damit die
Stimmung auf dem anschließenden Mannschaftsfest nicht getrübt wird.
Punktspiel beim TSV Altenholz / 13.12.08
„Kieler Nachrichten vom 15.12.08“
TSVA zementiert die Vorherrschaft
Holstein mit Niederlage
Altenholz – Die Frage nach der Vorherrschaft
im Frauen-Handball im Kieler Bereich ist vorerst geklärt. Der TSV Altenholz
gewann das Oberliga-Derby gegen die HSG
Holstein Kiel/Kronshagen mit 28:23.
TSV Altenholz – HSG HolKro 28:23 (18:13)
In diesem Derby war Holstein ohne Siegchance
und gerät nun mehr denn je in Abstiegsgefahr. Nur als die Kielerinnen auf 16:18
herankamen, glimmte kurzfristig
Hoffnung auf. Doch die Gastgeberinnen legten
souverän nach. „Der Sieg ist hochverdient, weil wir über 60 Minuten größere
Willensstärke gezeigt haben“, sagte TSVA-Trainer Dieter Eigemann. Im hart, aber
fair geführten Prestigederby schenkten sich beide Lokalrivalen nichts, doch
trotz zwölfminütiger Unterzahl gerieten defensiv
einfach entschlossenere Altenholzerinnen
auch dank ausgezeichneter Reflexe von Torhüterin Claudia Schendel nie ernsthaft
in Gefahr. Anja Fahrenkrog war als Torschützin einmal mehr eine sichere Bank.
Rechtsaußen Wiebke Bock spielte die „Krabben“ gleich serienweise aus.
Angesichts wiederholt fehlender Konstanz
schrillen in Kiel die Alarmglocken. „Uns fehlt einfach noch die mentale Stärke.
Zweite Halbzeit waren wir zwar ebenbürtig, doch die erste Hälfte waren wir viel
zu passiv“, resümierte HSG-Coach Michael Schwarz. Dörte Paul trieb ihr Team
immerhin unermüdlich aus dem Rückraum an. Gleichwohl wird die Luft für den
Traditionsverein als einst langjährige Nummer eins langsam dünner.
TSV
Altenholz: Maelzer, Schendel – M. Bock (3), W. Bock (6), Claussen,
Fahrenkrog (14/7), Fliessner, Hupfeld (1), Most (3), Reinecke, Rohkohl,
Schmidt, Tjugum (1), Westermann.
HSG
Holstein: Cordes, Cornehl, Matalewski – Gerlach (3), Hansen (2), Hribar
(1), Huß, Paul (5), Reimers (5/1), Tetzlaff (2/1), Thümer (5), Westphal, Zurek,
Schmidt.
„Kieler Nachrichten vom 13.12.08“
Wer das ganze Jahr artig war, für den werden Weihnachten
bekanntlich Wünsche wahr. Die Kieler Klubs der Handball-Oberliga stehen schon
am elften Spieltag vor einem Wochenende wichtiger Wahrheiten. Während
abstiegsbedrohten „Krabben“ im Derby beim TSV Altenholz erneut eine
vorweggenommene böse Bescherung droht, treten
zielstrebige „Zebras“ als brave Buben zur Top-Partie in
Alt Duvenstedt an.
TSV Altenholz – HSG Holstein Kiel/Kronshagen (heute, 15
Uhr, Meschkat-Halle)
Gleichwohl beide Lokalrivalen bisher eher Mittelmaß boten,
garantiert das Prestigeduell um die Handball-Vorherrschaft im Großraum Kiel
Spannung pur. Als Nummer
eins haben allerdings fünftplatzierte Altenholzerinnen
Holstein längst den einst angestammten Rang abgelaufen. Derweil vergrößert sich
der Katzenjammer unter vom Pech verfolgten „Krabben“ mit jeder Niederlage.
Solcher Kater-Stimmung sagt HSG-Trainer Michael Schwarz den Kampf an: „Altenholz
hat ähnliche Schwierigkeiten. Spielerisch sind wir in der Lage sie zu
schlagen.“ Während Schwarz gerade auf Fortbildung in Köln, als Stadt des
karnevalistischen Frohsinns weilte, hielt Co-Trainer Björn Hamborg das Team bei
Laune. Torhüterin Yvonne Matalewski (Knöchel), Jasmin Zurek (Rücken) und
Franziska Westphal stehen wieder zur Verfügung. Wiebke Reimers ist erfahren und
nervenstark genug, um trotz eines zuletzt verworfenen vorentscheidenden
Siebenmeters erneut viel Verantwortung zu übernehmen. Ohne personelle Probleme
steigt deshalb jetzt die Vorfreude auf`s Derby.
„KN-Eckernförder Ausgabe vom 13.12.07“
Altenholz – Zum Jahresausklang steht dem TSV Altenholz in
den Handball-Oberligen noch ein doppelter Heimspieltag ins Haus. Vor einer
gemeinsamen Weihnachtsfeier wollen sich abstiegsbedrohte Männer und
fünftplatzierte Frauen mit Erfolgen von den Fans verabschieden.
TSV Altenholz - HSG Hol/Kro (Sbd., 15 Uhr)
Der Rahmen für ein Handball-Fest um die sportliche
Vorherrschaft im Großraum Kiel scheint gesteckt. Seit Tagen gibt es unter den
Altenholzerinnen kaum ein anderes
Thema mehr. „Ohne sich davon verrückt machen zu lassen,
ist Lokalkolorit grundsätzlich immer etwas ganz besonderes. Holsteins
Qualitäten sind nicht so schlecht, wie
es laut Tabelle den Anschein erwecken mag“, warnt
TSVA-Trainer Dieter Eigemann. Während die Rivalen im bisherigen Saisonverlauf
meistens Mittelmaß boten, bleibt
eine Fusion trotz quantitativer und qualitativer Engpässe
beider Lager wohl tabu. „Das ist zwar Zukunftsmusik, doch man sollte mal
ernsthaft drüber nachdenken, was vielleicht in ein paar Jahren mit nur noch
einer hochklassig besetzten Mannschaft alles möglich wäre“, zeigt sich Dieter
Eigemann als Visionär. Vor ihrem letzten Spiel steht Kirsten Schmidt, ehe sie
beruflich nach Bremerhaven wechselt. Was würde da als Abschiedsgeschenk näher
liegen als ein Sieg im Derby über Kiel?
Punktspiel gegen Möllner SV / 7.12.08
„LN – Lauenburger Ausgabe vom 9.12.08“
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen - Möllner SV 25:27 (10:11).
Das waren wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.
Dabei standen die Vorzeichen nicht auf Sieg, da die MSV trainieren konnte.
Dennoch zeigte einmal mehr Tanja Volkening eine überzeugende Vorstellung, die
mit 14 Treffern maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte. Dazu kam auch eine
glänzende Vorstellung von Ina Haß im Tor. Beim 25:17 (45.) schien das Spiel
gelaufen. "Was folgten, waren sehr fragwürdige
Schiedsrichterentscheidungen", sagte Trainer Dirk Treptow, der in der
letzten Viertelstunde teilweise nur vier Spielerinnen auf dem Feld hatte.
Holstein holte bis auf ein Tor auf und erhielt einen Siebenmeter, der jedoch
von der eingewechselten Friederike Gerk gehalten werden konnte. Im Gegenzug machte
Volkening dann alles klar.
Die weiteren Tore erzielten Riehl, Roßdeutscher (je 4),
Abert (2), Pischke-Röpke, Schulz und Winkel (je 1).
„Kieler Nachrichten vom 8.12.08“
Holsteins
Aufholjagd blieb beim 25:27 unbelohnt
HSG Holstein – Möllner SV 25:27 (10:11)
Für Holstein läuft es wie verhext.
Abstiegsbedrohte Kielerinnen kassierten in einem Spiel auf mäßigem Niveau
bereits ihre dritte Heimniederlage. Der folgenschwere
Fauxpas unterlief schläfrigen „Krabben“ zu
Beginn zweiter Halbzeit, als man zehn Minuten ohne Torerfolg blieb und Mölln
auf 17:10 davonzog. Nach einer beherzten Aufholjagd stand die Halle zwar Kopf,
doch 40 Sekunden vor dem Abpfiff leistete sich ausgerechnet Wiebke Reimers beim
25:26, selbst vorab gefoult, ihren ersten und einzigen Fehlwurf bei zehn
Versuchen vom Siebenmeterpunkt. „An Wiebke lag es heute am allerwenigsten, dass
wir verloren haben“, versuchte HSG-Trainer Michael
Schwarz vergeblich die vielen Tränen mit
tröstenden Worten zu stoppen. „Langsam wird es eng. Von Komplimenten kann man
sich im Kampf um den Klassenerhalt
am Ende der Saison nichts kaufen.“
HSG:
Cordes, Cornehl, Matalewski – Gerlach (2), Hansen (1), Hribar (1), Huß (2),
Paul (4), Reimers (11/8), Tetzlaff (1), Thümer (3), Zurek, Schmidt.
„Kieler Nachrichten vom 6.12.08“
HSG
Holstein will es packen
Nasskalte Witterung lädt wahrlich nicht zum wohligen Weihnachtsmarktbummel ein. Weitaus gemütlicher geht es da schon in den Handball-Hallen zu, wenn am zweiten Advent beide Kieler Oberliga-Klubs mit kurzweiliger Unterhaltung locken.
HSG Holstein – Möllner SV (morgen, 15.15 Uhr, Suchsdorfer
Weg)
Trotz des Teilerfolges beim Tabellendritten Herzhorn fiel
Holstein auf den dritten Abstiegsplatz. Höchste Zeit, dass zweifelsfrei
aufopferungsvoll kämpfende „Krabben“
mal wieder mit doppeltem Punktgewinn ein Lichtlein
aufgeht. „Alles nur Momentaufnahmen“, beschwichtigt HSG-Trainer Michael
Schwarz. „Wie am ersten Spieltag, als wir Tabellenführer waren. Meine
Mannschaft wird weder Meister noch absteigen, sondern schafft ganz sicher den
Klassenerhalt.“ Bis auf Torhüterin Yvonne Matalewski (Bänderdehnung am
Fußknöchel) bietet Kiel Bestbesetzung gegen den Tabellenachten auf. Jasmin
Zurek meldete sich wieder fit. Hinter Carolin Hribar etablierte sich
Nachwuchsspielerin Theresa Schmidt als echte Alternative auf Rechtsaußen. Da
Wiebke Reimers den früheren Siebenmeter- Fluch zwischenzeitlich erfolgreich
bannte, fehlt
jetzt nur noch ein Sieg zur vorweihnachtlichen
Besinnlichkeit.
„LN – Lauenburger Ausgabe vom 5.12.08“
Vorschau
Mölln
Locker dürften die
Frauen der Möllner SV ihre Partie bei Holstein Kiel/Kronshagen (So., 15.15 Uhr)
angehen: zehn Spiele, zehn Punkte – die MSV ist voll im Soll. Die mit vielen
Vorschusslorbeeren gestarteten Kielerinnen haben dagegen enttäuscht.
Punktspiel beim MTV Herzhorn / 29.11.08
„Kieler Nachrichten vom 1.12.08“
Wiebke Reimers ließ die „Krabben“ vor Freude hüpfen
MTV Herzhorn – HSG Holstein 24:24 (11:12)
Abstiegsbedrohte Kielerinnen trotzten dem
Favoriten einen Teilerfolg ab. Im Herzhorner Hexenkessel behielt Wiebke Reimers
die Nerven und rettete Holstein sechs Sekunden vor dem Abpfiff mit dem zwölften
Volltreffer ein mehr als verdientes Remis. Ihr finaler Sprungwurf löste
kollektiv wahre Freudenhüpfer der „Krabben“
aus. Mitten drin im Getümmel kommentierte
ein heiserer HSG-Coach Michael Schwarz das halbwegs versöhnliche Happy End:
„Wirklich Balsam für die Seele. Nicht nur Wiebke, sondern alle haben heute
schon unter großem Druck sehr viel Verantwortung übernommen. Endlich wurde
unsere Leidenschaft wenigstens mal wieder mit einem Punkt belohnt.“
HSG
Holstein: Cordes, Cornehl, Matalewski – Gerlach (2), Hansen (1), Hribar, Huß,
Paul (4), Reimers (12/6), Tetzlaff (1), Thümer (4), Westphal, Zurek, Schmidt.
„Norddeutsche Rundschau vom 1.12.08“
Punkte
geteilt nach dramatischer Endphase
Herzhorns Oberliga-Handballerinnen 24:24
gegen Kiel
Herzhorn – Es wurde knapp für die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn und am Ende mussten sie sich in eigener Halle mit einem 24:24 (11:12) gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen zufrieden geben. „Wir haben es versäumt, den Sack zuzumachen und können uns nicht beschweren, dass die Kielerinnen immer wieder ins Spiel zurück fanden. Holstein hat den Punkt verdient“, zog Trainer Kai Seefeld ein nicht ganz zufrieden stellendes Fazit nach der Begegnung.
Die Blau-Gelben fanden gut ins Spiel. Katrin Fitz-Bruhnsen und Christina Hinrichs brachten ihr Team schnell mit 2:0 in Führung. Auch in den nächsten Spielminuten gelang es den Gastgeberinnen gut, die 5:1-Deckung ihrer Gegnerinnen zu überwinden. Immer wieder nutzten sie die entstehenden Lücken. Vom 6:3 durch Merle Herzberg (6. Minute) bis 10:6 durch Ines Lühr (17.) war für die Herzhornerinnen alles im „grünen Bereich“, auch wenn sie sich schon einige Fehlversuche erlaubt hatten.
Dann stellte Kiel jedoch die Abwehr auf eine 6:0-Formation um und die Seefeld-Schützlinge taten sich hiermit sehr schwer. Sie agierten zu statisch und vergaben zudem zwei Strafwürfe. So kamen ihre Gegnerinnen nicht nur heran, sondern glichen in der 23. Minute sogar per Tempogegenstoß zum 11:11 aus und setzten sie mit dem 12:11-Führungstreffer gleich noch einen drauf. Bis zur Halbzeit brachten die Herzhornerinnen lediglich noch zwei Pfostenwürfe und einen Fehlversuch zustande und so mussten sie mit einem Rückstand in die Pause gehen.
Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie sehr ausgeglichen. Gesche Seebandt erzielte sofort den Ausgleich. Nach 37 Minuten stand es 15:15., aber Trainer Seefeld war mit seiner Deckung nicht so richtig zufrieden, denn häufig war die Gastgeberinnen einen Schritt zu langsam. Erst Mitte der zweiten Halbzeit schien die Partie wieder zu Gunsten der Gastgeberinnen zu kippen. Mit dem 18:15 durch Christina Hinrichs von Linksaußen verschafften sich die MTVerinnen scheinbar etwas Luft. Doch diese Führung war bedeutungslos, denn es folgten leichte Fehler auf Seiten der Steinburgerinnen und mit einem verwandelten Strafwurf erzielten die Kielerinnen in der 49. Minuten das 20:20.
Wieder folgte eine starke Herzhorner Phase: Merle Herzberg und Katrin Fitz-Bruhnsen sorgten für das 22:20. Aber erneut bekamen die Gäste Oberwasser – sie glichen aus und gingen in mit 23:22 in Führung (57.). Die letzten Minuten waren an Dramatik dann kaum noch zu übertreffen: Gesche Seebandt traf zum 23:23 und Svetlana Frizler zum 24:23 (59.). Doch die torgefährliche Kielerin Wiebke Reimers, deren Wirkungskreise die Blau-Gelben über die gesamte Begegnung nicht in der Griff bekamen, sicherte den Gästen kurz vor dem Abpfiff mit ihrem 15. Treffer das 24:24.
MTV Herzhorn: Mareike Struck, Janna Wilcke, Merle Herzberg 3, Denise Stoldt, Andrea Lorenzen, Ines Lühr 1, Catrin Schmidt 1, Katrin Fitz-Bruhnsen 5, Svetlana Frizler 5, Gesche Seebandt 3, Christian Hinrichs 6 (4)
„Kieler Nachrichten vom 29.11.08“
HSG
gefordert
MTV
Herzhorn – HSG Holstein (heute, 18.30 Uhr, Glückstadt)
Im bisherigen Saisonverlauf der Handball-Oberliga blieben
beide Kieler Klubs hinter den Erwartungen zurück. Insofern stehen mittelmäßige
Männer des THW II und abstiegsbedrohte Frauen der HSG Holstein am neunten
Spieltag unter Druck.
Die Schale bei den „Krabben“ wird mit jeder Niederlage
dünnhäutiger. Tränen der Enttäuschung kullerten unlängst bei Yvonne Matalewski,
Anica Huß und Nelly Thümer. Auch an Michael Schwarz wurde intern erste Kritik
laut. Noch hat der HSG-Coach allerdings ein dickes Fell: „Ich bin ein Typ wie
Thomas Schaaf. Wenn man weiter hart arbeitet, stellt sich der Erfolg bald ein.“
Als verlängerte Arm soll Annika Gerlach auf dem Parkett für Beruhigung sorgen.
Bis auf Jasmin Zurek bietet Michael Schwarz nominelle Bestbesetzung auf: „Ob
mein Stuhl wackelt, weiß ich nicht. Zumindest im Team ist die Stimmung nach wie
vor gut. Wir dürfen nicht in Panik verfallen.
Potenzial ist genug da.“
„Norddeutsche Rundschau vom 28.11.08“
Herzhorner
Frauen wollen Heimserie wahren
Herzhorn – Ginge es nur nach der Tabellenkonstellation, wäre die Frage nach dem Sieger in der Partie der Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen am Sonnabend (Anwurf 18.30 Uhr) schnell geklärt. In der Glückstädter Sporthalle Nord trifft mit dem MTV der Tabellendritte (13:3 Punkte) auf den Elften (4:10 Zähler). Doch davon will sich Herzhorns Trainer Kai Seefeldt nicht blenden lassen. „Es gibt überhaupt keinen Grund, den Gegner zu unterschätzen. Ich rechne mit einem hochmotivierten Gast, der uns ein enges Spiel bescheren wird.“
Die derzeitige Platzierung ist mit Sicherheit nicht das, was sich der neue HSG-Trainer Michael Schwarz vorgestellt hat. Als Saisonziel hatte man einen Platz unter den ersten Vier angestrebt – allein schon deshalb werden die Landeshauptstädterinnen alles daran setzen, die Abstiegsränge bald wieder weit hinter sich zu lassen. Zum anderen sind die Kielerinnen von jeder Rückraum-Position aus torgefährlich, sie gehen aber auch gern in die 1:1-Situationen. „Darauf müssen wir uns auch in der Abwehr wieder einstellen“, fordert Seefeldt. Will heißen: schnell auf den Beinen sein und gut zur Wurfhand stehen. Den Gegenstoß trägt die HSG oft über die linke Seite vor.
Die meiste Torgefahr geht dabei von der HSG-Spielerin Wiebke Reimers aus. Die zu Saisonbeginn vom TSV Owschlag zurückgekehrte Linkshänderin liegt in der Scorerliste mit 60 Treffern auf Rang vier. Allerdings kassiert die HSG im Gegensatz zur vergangenen Saison mehr Gegentreffer. Beim letzten Spiel gegen die HF Henstedt-Ulzburg-Kisdorf lag es wohl vor allem an der hohen Zahl von Eigenfehlern, dass man nach eigentlich gutem Spiel mit 25:30 unterlag.
Die Herzhornerinnen wollen den Nimbus, in eigener Halle noch nicht verloren zu haben, aufrechterhalten. „Zu Hause haben wir in dieser Saison eigentlich stets überzeugt“, sagt Seefeldt. „Das soll natürlich möglichst auch so bleiben.“ Dabei hoffen seine Schützlinge wieder auf so gute Unterstützung wie bei der letzten Heimpartie gegen Heide. Weil es beim letzten Mal so gut geklappt hat, bekommen wieder alle Angehörigen der MTV-Jugendabteilung Freikarten für das Frauenspiel.
Wie auch schon in den letzten Wochen muss der Herzhorner Coach weiterhin auf Marion Demant (Knöchelverletzung) verzichten. Sehr fraglich ist der Einsatz von Maike Langenberg, die ja in Flensburg wegen einer Knieverletzung passen musste. Dagegen ist Gesche Seebandt nach absolvierter Gesellenprüfung wieder mit von der Partie.
Punktspiel gegen HF HUK / 23.11.08
„Norderstedter Zeitung vom 26.11.08
Zwei
Punkte und ein dicker Knöchel für die Handball-Frauen Henstedt-Ulzburg/Kisdorf
Henstedt-Ulzburg - Nach einem etwas holprigen Saisonstart mit nur einem Zähler aus den beiden ersten Partien gegen Lübeck 93 und beim MTV Herzhorn haben sich die Handballfrauen Henstedt-Ulzburg/Kisdorf durch sechs Siege in Serie in der Spitzengruppe der Handball-Oberliga Schleswig-Holstein etabliert (13:3 Zähler). Zuletzt entführten die Frauen von Trainer Sönke Radetzky aus der Landeshauptstadt Kiel von der HSG Holstein Kiel/Kronshagen mit einem 30:25 (17:13)-Erfolg beide Punkte.
Der Gästecoach konnte wie schon in den vorangegangenen Partien angesichts einer deutlichen Führung allen Spielerinnen Einsatzzeiten gewähren.
Möglichweise sind die zwei Zähler teuer erkauft, denn in der Schlussphase verletzte sich Brigitte Janetzki, die ohne Fremdeinwirkung bei einem Gegenstoß umknickte. "Unsere Physiotherapeutin Isa Struck hat den Knöchel gleich bandagiert. Wir müssen sehen, wie schwer die Bänder geschädigt sind", sagt Radetzky, der nach dem Ausscheiden seiner routiniertesten Akteurin einen Leistungseinbruch feststellte: "In dieser Phase ist die Ordnung verloren gegangen. Wir haben zu hektisch agiert." Ansonsten sei der Sieg zu keiner Zeit gefährdet gewesen. Die engagierte 5:1-Deckung habe viele Ballverluste der Kielerinnen provoziert, die die HF HUK mit einer Reihe von Gegenstoßtoren quittierte.
Die Tore der Handballfrauen Henstedt-Ulzburg/Kisdorf: Eva Struck (6/1), Brigitte Janetzki (6/4), Melanie Bachmann (5), Anja Haupt (5), Maike Morsdorf (2), Jacqueline Galow (2), Nele Oosting, Johanna Böhl, Tatjana Drusenko, Tina Pejic (je 1).
„Kieler Nachrichten vom 24.11.08“
Heimniederlage
der Krabben
HSG Holstein – HF HUK 25:30 (13:17)
Holsteins flotter Tempo-Handball wurde
wieder einmal nicht mit Punkten belohnt. Aufgrund verschlafener Kieler
Anfangsphase (3:9, 11.) siegten die favorisierten Gäste aus Henstedt-Ulzburg.
HSG-Keeperin Yvonne Matalewski fasste von acht Kisdorfer Würfen keinen Ball an.
Nach dem Torwart-Wechsel feierte Tatjana Cornehl (Kreuzbandriss auskuriert)
über 40 Minuten ein gutes Comeback. Rechtsaußen Carolin Hribar traf fünfmal mit
tadelloser Quote. Wiebke Reimers zeigte von der Siebenmeter-Marke gute Nerven.
„Ich weiß, dass es sich doof anhört, wenn
wir immer wieder verlieren, aber eigentlich war meine Mannschaft in einem Spiel
auf handballerisch hohem Niveau fast gleichwertig“, fand Holstein-Coach Michael
Schwarz.
HSG
Holstein: Cornehl, Matalewski – Gerlach (3), Hansen, Hribar (5), Huß, Paul (3),
Reimers (9/6), Tetzlaff (1), Thümer (3), Westphal, Zurek (1), Schmidt.
„Segeberger Zeitung vom 24.11.08“
Handballfrauen Henstedt-Ulzburg/Kisdorf mit sechstem
Sieg in Folge
Henstedt-Ulzburg/Kisdorf - Die
Handballfrauen Henstedt-Ulzburg/Kisdorf steuern in der Oberliga auf Titelkurs.
Die Schützlinge von Trainer Sönke Radetzky setzten sich bei der HSG Holstein
Kiel/Kronshagen mit 30:25 (17:13) durch und bauten ihre Bilanz auf 13:3-Punkte
aus. "Auch, wenn es nicht immer schön war, geht unser Sieg absolut in
Ordnung und war jederzeit ungefährdet', freute sich Radetzky.
Die Gäste starteten furios und
legten früh eine klare Führung vor. Die 5:1-Deckung mit Brigitte Janetzki auf
der Spitze arbeitete sehr engagiert. "Wir haben eine Menge Bälle in der
Abwehr gewonnen und die Gastgeberinnen mit unserem Tempo überrascht",
lobte der Coach, der sich bereits vor dem Seitenwechsel erlauben konnte, allen
seinen Spielerinnen Einsatzzeiten zu gewähren. Zwar fehlte es am eigenen Kreis
dadurch in der einen oder anderen Situation an der nötigen Abstimmung. Aber
dank einer starken Bettina von Gogolinski zwischen den Pfosten und schnell
vorgetragenen Tempogegenstößen blieb der Vorsprung konstant.
Auch zu Beginn des zweiten
Abschnitts legte die HF HUK einen Traumstart hin. Von 17:13 eilte das Team, das
alle seine letzten sechs Spiele gewann, bis auf 26:19 (47.) davon, um sich in
den Minuten danach einen Durchhänger zu erlauben. Mit ein Grund dafür war das
verletzungsbedingte Ausscheiden von Brigitte Janetzki, die bei einem Gegenstoß
ohne Feindeinwirkung umknickte.
"Leider ist in dieser Phase
die Ordnung verloren gegangen. Wir waren viel zu hektisch", resümierte
Sönke Radetzky Allzu oft wurde nun der schwere Weg gesucht und der Ball
verloren. Oder unvorbereitet auf den Kieler Kasten geworfen. Der Vorsprung
schmolz und betrug plötzlich nur noch drei Treffer. "Zum Glück haben wir
uns in den Schlussminuten am Riemen gerissen", freute sich der Coach.
Handballfrauen HenstedtUlzburg/Kisdorf: Bettina von
Gogolinski (bis 45.), Stephanie Holst (ab 45.) - Anja Haupt (5), Eva Struck
(6/1), Brigitte Janetzki (6/4), Melanie Bachmann (4), Maike Morsdorf (3),
Jacqueline Galow (2), Nele Oosting, Tina Pejic, Tatjana Drusenko, Johanna Böhl
(je 1).
„Kieler Nachrichten vom 22.11.08“
Wichtiges
Heimspiel für die HSG Holstein
HSG Holstein Kiel/Kronshagen – HSG Henstedt-Ulzb. (So.,
15.15 Uhr)
Die zehntplatzierten Frauen der HSG Holstein müssen im
Duell mit dem Meisterschaftsfavoriten HSG HUK eine drohende Heimniederlage
unter allen Umständen vermeiden.
Ansonsten beginnt wider Erwarten in dieser Saison schon
wieder der Abstiegskampf.
Mit den Wochen der schweren Brocken gegen HUK, Herzhorn
und Altenholz kommt es für die „Krabben“ knüppeldick. „Vom Niveau können wir
uns eigentlich mit jedem Gegner messen, bloß fünfminütige Aussetzer darf sich
niemand mehr leisten. Das machte nämlich häufig den kleinen Unterschied
zwischen Sieg oder Niederlage aus“, analysiert HSG-Coach Michael Schwarz die Lage.
„Wir glauben weiter an uns und bewahren Ruhe. Ich hoffe, unsere treuen Fans tun
das auch.“
Nach dem Comeback von Torhüterin Tatjana Cornehl
(Kreuzbandriss) und Anna-Lena Tetzlaff (Knie) stehen den Kielerinnen mehr
Alternativen zur Verfügung, obwohl händeringend nach weiteren Ergänzungen
gesucht wird. Offen bleibt, ob Jasmin Zurek Einsatzbereitschaft signalisiert,
da sie das Training unter der Woche wegen starker Rückenschmerzen abbrach.
„Segeberger Zeitung vom 21.11.08“
HF
HUK muss besser verteidigen
Henstedt-Ulzburg/Kisdorf - 11:3 Punkte und Platz 2. Eigentlich sollte Sönke Radetzky, Trainer der Handballfrauen Henstedt-Ulzburg/Kisdorf, mit dem Abschneiden seiner Mannschaft rundum zufrieden sein. Ist er aber nicht. Der Coach des Oberligisten hat beim 30:21 über Schlusslicht IF Stjernen Flensborg einiges gesehen, was ihm nicht schmeckte. "Wir haben nicht gut verteidigt. Solche Nachlässigkeiten dürfen wir uns am Sonntag nicht erlauben", meint er vor dem Auswärtsspiel beim Tabellenzehnten HSG Holstein Kiel/Kronshagen, der für ihn eine unbekannte Größe ist. "Ich konnte Kiel nicht beobachten", sagt Sönke Radetzky, der beim Deutschen Meister von 1971 auf Maike Morsdorf und Inga Schlegel (beide dienstlich verhindert) verzichten muss.
Anwurf: Sonntag, 15.15 Uhr, Sporthalle Kronshagen, im Suchsdorfer Weg
Punktspiel bei Lauenburger SV / 15.11.08
„LN – Lauenburger Ausgabe vom 19.11.08“
Erfolgreiches
Wochenende der Handballerinnen in der Oberliga: Aumühle, Mölln und Lauenburg
gewannen allesamt, allein an der Spitze thront
nun der TuS.
Lauenburger SV – HSG Holstein Kiel/Kronshagen 30:25
(16:12).
Nach der wenig überzeugenden Vorstellung beim
Tabellenletzten Flensburg war die LSV unter Zugzwang. „Wir standen in der
Pflicht, nun mal was Gutes abzuliefern. Uns allen war die Wichtigkeit des
Spiels bewusst, denn mit einer Niederlage würden wir uns dort wiederfinden, wo
wir nicht hinwollten – im Tabellenkeller“, nahm Ulrike Geschke (4) ihre
Mitspielerinnen in die Pflicht. Einstellung und Motivation stimmten, Lena
Mehrkens (6) brachte die LSV in Führung und die Deckung stand gut. Im Angriff
traf Ariane Asmussen (6) aus allen Lagen und die Gäste
mussten nach dem 5:2 die erste Auszeit nehmen. In der Folgezeit wurden die
beiden Rückraum-Halben der LSV in
kurze Deckung genommen. Bis zum 5:4 wurde der Lauenburger
Schwung gestoppt, doch bis zur Halbzeit zog man wieder auf 16:12 davon.
Trainer Rolf Ahrenbog betonte bei der Pausenansprache, die
Ruhe zu bewahren und nicht kopflos und überhastet zu agieren. Dennoch führte
Hektik dazu, dass die Gäste beim 20:20 (44.) erstmals den Ausgleich erzielten
und beim 22:21 (46.) sogar in Führung gingen. Maren Lucas (5) brachte die
Gastgeberinnen beim 25:24 (54.) jedoch wieder in Führung und diese baute die LSV,
die in Kristina Streisel (4), Felicitas Jender (2), Sarah Lemmermann, Svenja
Gelsen und Lena Blaschke (je 1) ihre weiteren
Torschützinnen hatte, bis zum Schlusspfiff weiter aus.
„Bergedorfer Zeitung vom 18.11.08“
Lauenburg - Es war, als hätten die
Oberliga-Handballerinnen der Lauenburger SV vor der mit Beginn der zweiten
Hälfte zu ihrer Unterstützung geschlagenen Trommel Angst. Je lauter die Fans
mit dem Musikinstrument versuchten, Stimmung zu machen, desto schlechter lief
es für das Team von Trainer Rolf Ahrenbog gegen
die HSG Holstein Kiel/Kronshagen. Aus dem 16:10 zur Pause
war eine Viertelstunde später nach einem Tor von Jasmin Zurek ein 21:22
geworden. Doch Ahrenbog blieb ruhig, bot wieder vermehrt seine Startformation
auf. Maren Lucas, Lena Mehrkens, Lena Blaschke und das Geburtstagskind Ulrike
Geschke dankten es ihm. Am Ende siegte die LSV mit 30:25.
Die Stamm-Sechs der LSV hatte bereits Mitte der ersten
Hälfte das Heft fest in die Hand
genommen. Auch wenn der eigene Mittelblock immer wieder größere Löcher
offenbarte, die Gäste-Abwehr glich einem Schweizer Käse. Kristina StreiseI
rundete die starke Offensivleistung mit ihrem Treffer zum 16:10-Pausenstand ab.
Mit dem Wiederanpfiff machte der Trainer allerdings den
Fehler, zu viele Spielerinnen aufs Feld zu schicken, die zuvor die meiste Zeit
zugesehen hatten. Abstimmungsfehler waren die Folge, immer wieder wusste sich
die LSV nur mit Fouls zu helfen. Die Folge: Siebenmeter ohne Ende. Da die
Kielerinnen in Wiebke Reimers
eine nervenstarke Schützin in ihren Reihen hatten – sieben
ihrer zehn Treffer machte sie von der Linie -, war die Partie plötzlich wieder
offen. "Ich hatte gedacht, dass die Mädels von der Bank schon besser
integriert sind", sagte Ahrenbog. Nach dem Schlusspfiff aber stand ein
Fünf-Tore-Vorsprung, und Geschkes 26.Geburtstag konnte angemessen gefeiert
werden. Trotz der Trommel.
LSV-Tore: Asmussen, Mehrkens (beide 6), Lucas (5),
Geschke, Streisel (beide 4), Jender (2), Gelsen, Lemmermann, Blaschke (alle 1).
Spielbericht LSV / 17.11.08
LSV vs. HSG Holstein Kiel/ Kronshagen 30:25
(16:11)
Wieder ein Heimspiel! Heute hatten wir Kiel zu Gast und nach dem schlechten letzten Heimauftritt und einer keineswegs glanzvollen Vorstellung beim Tabellenletzten Flensborg, standen wir in der Pflicht, nun mal was Gutes abzuliefern. Uns allen war die Wichtigkeit des Spieles bewusst, denn mit einer Niederlage würden wir uns dort wiederfinden, wo wir nicht hinwollte... im Tabellenkeller! Die Einstellung und die Motivation war riesengroß und alle wollten heut einen Sieg.
Lena M. brachte uns auch gleich in Führung. Die Deckung stand einigermaßen gut und vorn traf erst mal Ari aus allen Lebenslagen. Nach 10 Minuten stand es bereits 5:2 für uns und der Gästetrainer lud erst mal sein Team zur Auszeit ein. Die Gäste nahmen jetzt unsere Halben in Manndeckung. Natürlich wollten sie uns damit den Spielfluss nehmen, aber das gelang nur bis zum 5:4 Anschluss! Kiel kam zwar immer wieder ran, aber das Heft hatten wir fest in der Hand. Bis zur Halbzeit warfen wir uns einen komfortablen 5-Tore-Vorsprung heraus.
Nun nicht kopflos und überhastet reagieren, sondern kontinuierlich den Vorsprung ausbauen! Genau SO hat Rolf es uns vorgeschrieben, aber das NICHT bei „nicht hektisch“, hatten wir wohlwollend überhört. So kam es, wie es kommen musste - man will ja die Spannung halten- und Kiel war schon in der 35. Minute auf 18:16 rangekommen. In der 44. Minute gelang den Gästen der erste Ausgleich zum 20:20 und nun kippte das Spiel. In der 46. Minute ging Kiel mit 22:21 in Führung!
Heute ließ aber keiner den Kopf hängen, sondern wir kämpften weiter. Kiel war zu keinem Zeitpunkt besser, wir waren einfach nur zu übereifrig und hinten viel zu unentschlossen und langsam. 3 Tempogegenstöße wurden hintereinander verballert, das musste sich ändern. Kiel ging noch einmal mit 23:22 in Führung, aber dann lösten wir die Handbremse. In der 54. Minute warf Maren uns wieder mit 25:24 in Führung und die letzten 6 Minuten gehörten uns. Wir ließen in den letzten 6 Minuten nur noch ein Tor zu, weil alle sich nun nach jedem Ball streckten, unsere Torhüter hielten, was zu halten war und wir vorn endlich unsere Chancen nutzten. Wir gewannen die letzten 5 Minuten mit 6:1 und somit auch das Spiel mit 30:25!Wir hätten es nicht so spannend machen müssen, aber das Endergebnis stimmt! Wir müssen noch etwas kontinuierlicher werden, aber in der kritischen Phase haben wir dann die Nerven behalten. Wir haben dazu gelernt, denn im letzten Jahr hätten wir so ein Spiel sicherlich noch verloren. Wir sind wieder in der richtigen Spur und müssen und WOLLEN nun den Aufwärtstrend fortsetzen!
Torschützen: Lena Mehrkens 6; Ariane Asmussen 6; Maren Lucas 5; Felicitas Jender 2; Ulrike Geschke 4; Kristina Streisel 4; Sarah Lemmermann 1; Svenja Gelsen 1;
Lena Blaschke 1
„Kieler Nachrichten vom 17.11.08“
Lauenburger SV – HSG Holstein/Kronshagen
30:25 (16:11)
Eine zweistündige Anfahrt steckte zunächst
kopflos agierenden „Krabben“ offensichtlich auch im Körper. Ohne Tempo, Biss
und Esprit hatten die Lauenburgerinnen bis zum Halbzeitpfiff leichtes Spiel.
Mit mehr Euphorie kehrten alle Kielerinnen aber aufs Parkett zurück. Defensiv
gegen LSV-Torjägerin Lena Blaschke und offensiv nahm Dörte Paul das Heft bei
Holstein fester in die Hand. Beim 24:24-Zwischenstand (53.) lag der Sieg zwar
auf dem Silbertablett, doch die goldenen Punkte wurden im Schlussspurt dem
Gegner dank sechs Treffer in Serie großzügig geschenkt. „Echt ärgerlich. Viel
Herz und Kampf, aber zu wenig Verstand. Das Feuer wurde einfach viel zu spät
entfacht“, resümierte HSG-Coach Michael.
HSG
Holstein/Kronshagen: Cornehl, Matalewski – Gerlach (3/1), Hansen, Hribar
(2), Huß, Paul (7), Reimers (10/7), Tetzlaff, Thümer, Westphal, Zurek (3),
Schmidt.
„Kieler Nachrichten vom 15.11.08“
Statt herbstlicher Tristesse hellten hübsche Heimsiege das
Stimmungsbarometer bei den beiden Kieler Klubs der Handball-Oberliga weiter
auf. Entsprechend euphorisch wollen die fünftplatzierten Männer des THW II
sowie die Frauen des Tabellenzehnten HSG Holstein am siebten Spieltag auch
auswärts die Erfolgsspur halten.
Lauenburger SV – HSG HolKro (Sbd., 16.30)
Der Sieg im Derby gegen SVTO Neumünster war gut für das
Nervenkostüm der HSG Holstein/Kronshagen . „Verständliche Aufregung meiner
vielen jungen Talente in mentale Stärke umzuwandeln, erfordert nun mal Geduld.
Aber wenn wir so beherzt weitermachen, wächst hier ein tolles Team zusammen“,
prophezeit HSG-Coach
Michael Schwarz. Allen personellen Widrigkeiten zum Trotz
wollen sich die Kielerinnen in der Sporthalle des Schulzentrums Hasenberg in
Lauenburg nicht ihre Laune verderben lassen, denn Rückraum-Allrounderin Wencke
Hetzer (latente Achillessehnenprobleme) fällt mindestens bis zur Winterpause
aus. Wahrscheinlich droht sogar das Karriereende.
Immerhin ist Nachschub aus dem Nachwuchsbereich in Sicht.
Ab sofort füllt die 17-jährige A-Jugendliche Theresa Schmidt den Holstein-Kader
auf. Falls Torhüterin Josefine
Cordes (Schulterschmerzen) fehlen sollte, stünde Anja
Möller aus der zweiten Mannschaft auf Abruf bereit. Mit „Wühlerin“ Carolin
Hribar, „Auswacklerin“ Jasmin Zurek
und „Sonderbewacherin“ Dörte Paul sollen weitere
Leistungsträgerinnen Lücken ins Lauenburger Spielsystem reißen.
„LN – Lauenburger Ausgabe vom 14.11.08“
Vorschau
Lauenburg
Die Lauenburger SV erwartet morgen um 16.30 Uhr mit Kiel/Kronshagen einen Gegner, der sich ganz oben in der Tabelle platzieren wollte, bislang jedoch auf Platz zehn dahindümpelt. Dennoch wird Trainer Rolf Ahrenbog den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. Mit Wiebke Reimers und Annika Gerlach verfügen die Gäste über gefährliche Rückraumspielerinnen. Wenn alle „Elbdiven“ ihre Normalform abrufen, sollte dem vierten Saisonerfolg aber nichts im Wege stehen.
Punktspiel gegen SVTO NMS 2 / 9.11.08
„Kieler Nachrichten vom 10.11.08“
Holstein
hielt Druck stand
SVTO II verlor
Derby
Kiel – Riesenüberraschung durch den TSV Wattenbek. Gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer der Handball-Oberliga der Frauen, Bredstedter TSV, gelang dem Team ein überraschender Sieg. Derweil glich der TSV Altenholz durch seinen dritten Erfolg das Punktekonto aus, während sich die HSG Holstein/ Kronshagen mit dem
Derbysieg gegen SVTO Neumünster II von den Abstiegsplätzen löste.
HSG HolKro – SVTO NMS II 29:23
Knapp 200 Zuschauer sorgten für gute Stimmung und sahen ein körperbetontes Kellerderby. Verstärkt durch Rückraumstrategin Svenja Hollerbuhl (Regionalliga-Kader)
und Kreisläuferin Natalie Tonn (A-Jugend) versuchten die Neumünsteranerinnen 60 Minuten eine kurze Deckung gegen Torjägerin Kathrin Bahnsen zu kompensieren,
doch Kiels Konzept ging besser auf. Dörte Paul erfüllte die Sonderbewachung gut und traf sogar selbst fünfmal. Zudem nutzte Holsteins Torhüterin Yvonne Matalewski ihre
Kenntnis über das Wurfbild ihrer ehemaligen Mannschaft aus, leitete zudem mit zahlreichen Paraden und präzisen Pässen auf Carolin Hribar oder Nelly Thümer fast ein
Dutzend Tempogegenstöße ein. Anna-Lena Tetzlaff gab nach sechswöchiger Verletzungspause ihr Comeback.
„Kompliment an meine Mannschaft. Gerade die jungen Spielerinnen wie Carolin, Dörte und Nelly haben dem Druck gut standgehalten und Neumünster entscheidende
Nadelstiche versetzt“, kommentierte HSG-Coach Michael Schwarz den „wichtigen Sieg“. SVTO-Trainerkollege Thorsten Möller haderte derweil mit acht Zeitstrafen:
„Wir waren zu oft in Unterzahl und haben zu viel verballert. Sechs Tore waren wir definitiv nicht schlechter.“
HolKro: Matalewski
– Gerlach (5/1), Hansen, Hribar (5), Huß, Paul (5), Reimers (7/4), Tetzlaff,
Thümer (7), Westphal, Zurek, Schmidt.
SVTO II: Fortier,
Tiesmeyer – Bahnsen (6), Hack, Petersen (1), Redmer, Reimers (5), Reinke (2),
Ruzic, Melanie Witten (1), Wurr, Stephanie Witten, Hollerbuhl (4), Tonn (4).
„Holsteinischer Courier vom 10.11.08“
23:29
– SVTO-Reserve schlägt sich wieder einmal selbst
Kronshagen – Erneute Pleite für die SVTO Neumünster II: Im Duell der Frauenhandball-Oberliga bei der HSG Holstein/Kronshagen gab es für den Aufsteiger eine verdiente 23:29 (13:17)-Niederlage. Die Regionalligareserve bleibt damit auf dem vorletzten Platz kleben.
Die Mannschaft von Trainer Thorsten Möller hat wieder einmal eine reelle Chance auf zwei Punkte verpasst. Den Kieler „Krabben“ genügte gestern in einem Spiel auf Augenhöhe eine höchstens durchschnittliche Leistung zum zweiten Saisonsieg. „Leider sind wir erneut an uns selbst gescheitert“, musste Möller feststellen und meinte damit vor allem den Auftritt in der Offensive. Zu viele gewonnene Bälle wurden vorne durch technische Fehler wieder abgegeben, zudem schossen die Gäste HSG-Torhüterin Yvonne Matalewski – bis 2007 selbst im Möller-Team aktiv – regelrecht warm.
Bis zum 4:4 (10.) verlief die Partie ausgeglichen, danach legte das Team von Trainer „Mike“ Schwarz – auch er war ja bereits am Hansaring verantwortlich – eine 13:10-Führung vor (24.) und baute diese bis zur Pause auf 17:13 aus. „Da haben wir nach zweifelhaften Zeitstrafen gegen Natalie Tonn und Svenja Hollerbuhl und einer berechtigten gegen mich in dreifacher Unterzahl gespielt. Mit meinem Meckern habe ich dem Team in dieser Situation natürlich einen Bärendienst erwiesen“, ging Möller, den die zeitweise einseitige Schiedsrichterleistung in Rage brachte, mit sich selbst hart ins Gericht: „Das war dumm von mir.“
Nach dem Seitenwechsel gelang es den Gästen dann nicht mehr, den Vorsprung der HSG ernsthaft zu gefährden. „Wir haben uns die Pleite wieder einmal selbst zuzuschreiben“, resümierte Möller enttäuscht. Stärkste Akteurin im SVTO II-Dress war Routinier Christine Reimers, die nach ihren Knieproblemen erstmals wieder über die komplette Distanz durchhielt.
SVTO Neumünster II: Tiesmeyer, Fortier – Ruzic, Wurr, Reinke (2 Tore), Bahnsen (6/1), M. Witten (1), Hack, S. Witten, S. Petersen (1), Reimers (5), Hollerbuhl (4), Tonn (4).
Schiedsrichter: Dybowski/Walter. Zuschauer: 75.
Nächster Gegner: TSV Wattenbek (H/Sonntag, 16.30 Uhr).
„Kieler Nachrichten vom 8.11.08“
Krabben
geben sich siegesbewusst
Wenn in der Handball-Oberliga Kiel gegen Neumünster spielt, scheint Dramatik stets garantiert zu sein. An diesem Wochenende ist es nun wieder Derbyzeit. Während die hoch motivierten Männer des THW II als Sechster die drittplatzierte SG Wift zum Verfolgerduell erwarten, treffen die Frauen der HSG Holstein und vom SVT Olympia II im Tabellenkeller aufeinander.
HSG HolKro – SVTO NMS II (So., 15.15 Uhr)
Drei erfolgreiche Jahre arbeitete HSG-Coach Michael Schwarz ehemals in Neumünster eng mit seinem SVTO-Trainerkollegen Thorsten Möller zusammen. Jetzt ruht die Freundschaft für 60 Minuten. „Ich kenne Olympias Kader natürlich in und auswendig. Wir müssen gewinnen, da beißt die Maus keinen Faden ab“, sagt Michael Schwarz. Insofern verwundert es kaum, dass sich SVTO-Torjägerin Kathrin Bahnsen als Dreh- und Angelpunkt einer kurzen Deckung durch Holsteins Schattenfrau Dörte Paul erfreuen darf. Neben den Rekonvaleszentinnen Kerstin Sommer und Anna-Lena Tetzlaff fällt mit Wencke Hetzer allerdings eine weitere Kieler Leistungsträgerin wegen
Achillessehnen-Problemen aus. Die Last der Verantwortung wird deshalb mehr auf die drei Linkshänderinnen Wiebke Reimers, Dörte Paul und Carolin Hribar verteilt
werden müssen. Doch mit links lassen sich die Regionalliga-erfahrenen Neumünsteranerinnen wohl nicht besiegen.
„KN - Holsteiner Ausgabe vom 8.11.07“
Neumünster – Herausforderungen unterschiedlicher Art
stehen in der Handball-Oberliga auf dem Plan. Die Frauen der HSG Holstein
Kiel/Kronshagen und Aufsteiger
SVTO Neumünster II kämpfen um den Anschluss an das
Tabellenmittelfeld. Dazu gibt noch Spitzenreiter Bredstedt seine Visitenkarte
beim TSV Wattenbek ab.
HSG Holstein/Kronshagen – SVTO II (So., 15.15 Uhr)
Ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Holstein-Trainer
Michael Schwarz war Trainer der Olympia-Frauen in der Oberliga, Torhüterin
Yvonne Matalewski wechselte 2007
von Neumünster nach Kiel – man kennt sich also. Beide
Mannschaften konnten bisher erst einen Sieg einfahren, und zwar jeweils gegen
den Tabellenletzten IF Stjernen Flensborg. Die Kielerinnen siegten mit 31:18,
SVTO II behielt mit 30:26 die Oberhand.
Während für SVTO-Trainer Thorsten Möller die Saison bisher
trotz des vorletzten Tabellenplatzes fast normal verlaufen ist, hinkt die HSG
der Saisonerwartung doch erheblich hinterher. „Holstein ist mit Sicherheit von
der Papierform her favorisiert, wir hoffen aber, dass wir die positiven
Erkenntnisse aus dem Erfolg gegen Flensburg auch in Kronshagen einbringen
können. Wenn wir einen guten Tag erwischen, dann sind wir selbst auswärts nicht
chancenlos“, zeigt sich Möller optimistisch. Er hofft, das auch ohne „Anleihen“
aus der Regionalligamannschaft schaffen zu können. Gegen Flensburg waren Svenja
Hollerbuhl und Nathalie Tonn Hauptgarantinnen des Erfolgs. Ihr Einsatz ist aber
diesmal mehr als fraglich, da beide Spielerinnen am Vortag beim wichtigen Spiel
der ersten SVTO-Mannschaft gegen den Regionalliga-Tabellenführer TSG Wismar
gefordert sind.
„Holsteinischer Courier vom 7.11.08“
SVTO
2 will gewinnen
Dieser Spieltag hat es in sich: In den beiden Handball-Oberligen
kommt es in den Partien mit Neumünsteraner Beteiligung zu brisanten Duellen.
Neumünster – In jeder Hinsicht interessante Aufgaben warten an diesem Wochenende auf das Neumünsteraner Handball-Oberligatrio. Die Frauen der SVTO II feiern am Sonntag um 15.15 Uhr bei der HSG Holstein/Kronshagen das Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Und schließlich empfangen die Frauen des TSV Wattenbek am Sonntag um 17 Uhr mit dem Bredstedter TSV keinen Geringeren als den aktuellen Tabellenführer.
HSG Holstein/Kronshagen – SVTO Neumünster II.
Würde die zweite Mannschaft der Spielvereinigung Tungendorf/Olympia an diesem Wochenende einen Film drehen, läge der Titel auf der Hand: „Ein Abstiegskrimi kommt selten allein.“ Nachdem es nämlich am vergangenen Sonntag gegen Schlusslicht IF Stjernen Flensborg die ersten Punkte zu verbuchen gab, gastiert der Tabellenvorletzte nun bei der nur einen Rang höher platzierten HSG Holstein/Kronshagen und könnte im Fall eines erneuten Sieges weiteren Boden gutmachen. In der Kronshagener Sporthalle gibt es ein Wiedersehen mit Michael Schwarz, seines Zeichens bis zum Sommer 2007 Trainer des damaligen MTSV Olympia und jetzt verantwortlich für die „Krabben“. Doch SVTO II-Coach Thorsten Möller legt sein Augenmerk trotz dieser brisanten Konstellation auf das Wesentliche und sagte schon vor dem Erfolg gegen Flensborg: „Holstein/Kronshagen ist schlagbar.“ Eben dies haben bereits drei Teams bewiesen, denn auch das Schwarz-Team siegte bisher erst einmal – gegen IF Stjernen Flensborg …
Es fehlen: Rusch, Währer (beide langzeitverletzt).
Punktspiel beim Bredstedter TSV / 2.11.08
Nordfriesland Tageblatt / 4.11.08
Heimsieg
dank schwungvoller zweiter Halbzeit
Bredstedter TSV bleibt vorn – 32:29 gegen HSG Holstein
Kiel/Kronshagen
Bredstedt – Die Handball-Frauen des Bredstedter TSV sind weiter ungeschlagen und stehen an der Spitze der Oberliga. Gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen gewann das Team von Trainer Ralf Johannsen mit 32:29 (14:14), musste sich aber in der zweiten Halbzeit gewaltig strecken, um die zwei Punkte in Bredstedt zu behalten.
„Wir haben nicht gewonnen, weil wir eindeutig besser waren. Eher unsere gute Ersatzbank machte den Unterschied, da wir im zweiten Durchgang noch eine Schippe drauflegen konnten“, sagte Johannsen. Der erste Durchgang verlief sehr ausgeglichen. Weder Kiel noch der BTSV vermochten es, einen Vorsprung herauszuspielen. Zwar war es eine gutklassige Partie, doch Vorteile erarbeitete sich keine Mannschaft. Johannsen: „Wir haben uns gegenseitig ausgeschaltet. Unsere Deckung stand sehr konzentriert, die von Kronshagen aber auch.“
Erst nach dem Wechsel kam mehr Schwung ins Spiel der Gastgeber. Bis zum 19:18 hielt Kiel noch mit, musste sich dann aber dem stetig wachsenden Druck der Nordfriesinnen beugen. Endlich lief die Kontermaschinerie und es fielen einfache Tore. Über 24:19 erhöhte Bredstedt auf 30:22 (51.). „Da dachte ich schon, dass wir durch wären. Doch die HSG kam noch einmal heran“, sagte Johannsen.
Begünstigt durch eine Bredstedter Unterzahlphase verkürzte Kiel auf 27:30, das war’s dann aber auch. „Wir wurden für unseren Schwung in der zweiten Halbzeit belohnt. Kiel konnte das Tempo nicht mehr mitgehen. Kompliment an meine Spielerinnen, die sich gut verkauft haben“, lobte Johannsen sein Team, in dem besonders Maike Jacobsen überzeugte.
Bredstedter TSV: Schmidt (7/1), Jacobsen (7/4), Petersen (5), Nielsen
(5), Carstensen (4), Staack (1), Christiansen (1), Andresen (1), H. Tams (1),
S. Tams.
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen: Reimer (10/3), Thümer (5), Paul (4).
Flensborg AVIS / 4.11.08
Auf
unterschiedlichen Wegen
Bredstedter TSV
ist Spitzenreiter
FLENSBURG -
Unterschiedlicher können die Wege nicht sein, als die der beiden Nordteams in
der Handball-Oberliga der Frauen. Während der Bredstedter TSV mit 32:29 gegen
die HSG Holstein Kiel/Kronshagen schon den fünften Sieg in Folge einfuhr und
das Team von Trainer Ralf Johannsen die Tabelle anführt, gab es für IF Stjernen
Flensborg bereits die fünfte Niederlage. Das Team von Trainerin Maike Heinz-Sommer
verlor bei der "Zweiten" des SVTO Neumünster mit 26:30. Damit
"ziert" der SdU-Vertreter (Sydslesvigs danske Ungdomsforeninger) das
Tabellenende.
Bredstedt – HSG
Holstein 32:29
Der erste
Durchgang verlief ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich entscheidende
Vorteile erarbeiteten, sie haben sich gegenseitig ausgeschaltet. Im zweiten
Durchgang hielt Holstein bis zum 19:18 mit. Dann wurden Druck und Tempo des
BTSV immer stärker. Über Konter fielen einfache aber auch wichtige Tore. Von
24:19 erhöhte Bredstedt auf 30:22. In Überzahl verkürzten die Kielerinnen noch
einmal auf 27:30, doch am Ende hatte Bredstedter TSV mit 32:29 gewonnen.
"Wir konnten aufgrund unserer guten Ersatzbank das Tempo in der zweiten
Halbzeit hoch halten, Kompliment an meine Damen, die sich wirklich gut verkauft
haben", sagte BTSV-Trainer Ralf Johannsen sein.
Bredstedter TSV:
Schmidt 7/1, Jacobsen 7/4, Petersen 5, Nielsen 5, Carstensen 4, Staack 1,
Christiansen 1, Andresen 1, H. Tams 1, St. Tams.
„Kieler Nachrichten vom 3.11.08“
Niederlage
für Holstein
Neumünster – Die SVTO Neumünster II hat das Sieger-Gen in der Handball-Oberliga Frauen wieder entdeckt und rückt der HSG Holstein Kiel/Kronshagen nach deren Niederlage auf den Pelz.
Bredstedter TSV – HSG HolKro 32:29
Obwohl beide Teams den Zuschauern schnellen, attraktiven Handball boten, standen die „Krabben“ mit leeren Händen da. Eine kurze Kieler Schwächephase Mitte der
zweiten Halbzeit nutzte Bredstedt im Stil einer echten Spitzenmannschaft, um auf 26:18 wegzuziehen. „Kämpferisch wie spielerisch kann ich niemandem einen Vorwurf
machen. Wenn man auswärts 29 Tore wirft, müsste das normalerweise reichen. Fehlende Aggressivität in der Abwehr ist bei meiner Mannschaft eher eine Mentalitätsfrage“, sagte HSG-Trainer Michael Schwarz. Trotz des Abrutschens auf einen Abstiegsplatz gab es auch positive Perspektiven. Carolin Hribar rieb mit Bredstedts Torjägerin Britt Nielsen immerhin eine frühere Bundesliga-Spielerin auf. Als zweiter Teenager hatte Flügelflitzerin Nelly Thümer über die erste und zweite Welle schöne Szenen.
HolKro: Cordes,
Matalewski – Gerlach (3), Hansen, Hetzer (3/1), Hribar (1), Huß (3), Paul (4),
Reimers (10/3), Thümer (5), Westphal, Schmidt.
„Kieler Nachrichten vom 1.11.08“
Holstein-Damen
rechnen sich Chancen aus
Siege sind auch in der Handball-Oberliga die
beste Medizin gegen drohende sportliche Krisen. Jeweils mit anvisierten
Spitzenreiter- Stürzen wollen die Männer des THW Kiel II ebenso wie die Frauen
vom Tabellenzwölften HSG Holstein Kiel/Kronshagen in die Erfolgsspur finden.
Bredstedter TSV – HSG HolKro (So., 15 Uhr)
Von Bredstedts blütenweißer Bilanz mit vier
Siegen in Serie lässt sich HSG-Coach Michael Schwarz nicht aus seinem
erfolgsorientierten Konzept bringen: „Die
verstehen sicherlich ihr Geschäft, sind handballerisch aber keine Überflieger.
Ohne vermessen zu klingen, wer oben mitspielen möchte, muss dort gewinnen und
genau deshalb fahren wir da hin.“ Gute Nerven bewiesen die „Krabben“ zuletzt
schon im DHB-Pokal, wo sie sich in Malente nach Verlängerung für den
höherklassigen NOHV-Wettbewerb qualifizierten. 14 verworfene Siebenmeter darf
man sich in Bredstedt aber kaum leisten. Mit Kreisläuferin Sonja Hansen
(Urlaub) ist der Kieler Kader bis auf Anna-Lena Tetzlaff (Knieverletzung)
wieder komplett. Und in Ehrfurcht erstarren will Holstein laut Michael Schwarz
nicht: „Bei allem Respekt vor dem Gegner rechnen wir uns gute
Chancen aus.“
„Nordfriesland Tageblatt vom 1.11.08“
Wiedergutmachung
für Pokalpleite
Bredstedter Handball-Frauen erwarten HSG Holstein
Kiel/Kronshagen
Bredstedt – Nach dem unrühmlichen Aus im DHB-Pokal am vergangenen Wochenende gegen den Landesligisten Oeversee/Jarplund-Weding (15:27) brennen die Handball-Frauen des Bredstedter TSV im Oberliga-Heimspiel gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen (So., 15 Uhr) auf Wiedergutmachung. „Wir haben unter der Woche viele Gespräche geführt und entsprechend gut trainiert. Die Pokalpleite ist aufgearbeitet“, sagt BTSV-Coach Ralf Johannsen.
Das sollte sie auch sein, da mit dem Gegner aus der Landeshauptstadt ein selbsternannter Titelaspirant in die Bredstedter Realschule kommt. Gerade die linke Seite sieht Johannsen als Prunkstück der HSG an, wo Rückkehrerin Wiebke Reimers (aus Owschlag) der Dreh- und Angelpunkt im Angriffsspiel ist. Aber auch den Rest der Mannschaft möchte er nicht unterschätzt wissen: „Die Kielerinnen stehen nach zwei Niederlagen unter Zugzwang. Wenn sie noch etwas reißen wollen, müssen sie dringend punkten. Vor allem die kompakte Deckung der Gäste ist schwer zu überwinden.“
Trotzdem sieht Johannsen keinen Grund, vor diesem Spiel nervös zu werden. Das Ziel des BTSV sei weiterhin der Klassenerhalt, und deshalb verspürt er keinerlei Druck. Personell ist der Bredstedter Kader gut aufgestellt. Zwar werden Britta Hansen und Esther Jakobsen (Aufbautraining) fehlen, dafür steigt aber Maike Jacobsen erstmals wieder in die Punktrunde ein. „Wir starten psychologisch wieder bei Null. Die Herbstferien sind vorbei, und wir müssen sehen, dass wir weiterhin die Heimspiele gewinnen, um den Klassenerhalt zu sichern. Das ist unser vorrangiges Ziel“, betont Ralf Johannsen.
HVSH-Pokal bei der SG Malente/DG II /
25.10.08
„Ostholsteiner Anzeiger vom 29.10.08“
Malente
verliert erst zum Schluss der Verlängerung
Nach einem Überaus spannenden
Pokalspiel reichte es für die Handballerinnen der SG Malente/DG II in der
vierten Runde auf Landesebene nicht ganz. Die Spielerinnen mussten sich dem
Oberligisten HSG Holstein Kiel/Kronshagen mit 18:19 (4:10) geschlagen geben.
Bad Malente-Gremsmühlen - Nachdem
Malente während der ersten Halbzeit im Angriff Schwächen offenbart hatte und
die Chancenauswertung nicht optimal verlaufen war, schien mit dem hohen
Pausenrückstand von 4:10 bereits eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Jedoch
legte die SG unbändigen Kampfgeist an den Tag und steigerte sich in Abschnitt
zwei von Minute zu Minute. Obwohl durch drei rote Karten gegen Iris Behnke,
Christina Ochs und Sonja Kämpfer dezimiert, bewies das Team Einstellung und
holte den Rückstand auf.
Ein Klassenunterschied war über
weite Strecken nicht auszumachen, und die herausragende Akteurin des Spiels
stand mit Torhüterin Micaela Buck auf Seiten der Malenterinnen. Neben zehn
gehaltenen Strafwürfen parierte sie reihenweise klarste Chancen der
Kielerinnen. Nach Ablauf der regulären Spielzeit hieß es 16:16- Unentschieden,
so dass zur Entscheidungsfindung eine zweimal fünfminütige Verlängerung
absolviert werden musste.
Auch die Extrarunde verlief
ausgeglichen, und erst drei Sekunden
vor dein Abpfiff kassierte Malente den Gegentreffer zum 18:19-Endstand. Trotz
des Ausscheidens hat die SG sich gegen den zwei Klassen höher spielenden Gegner
gut präsentiert und den begeisterten Zuschauern ein sehenswertes Handballspiel
geboten. Die Tore für die SG Malente/DG warfen: Britta Preuß (10), Manuela
Härzer (3), Christina Ochs, Andrea Grunwald, Kirsten Westermann, Anja Ochs und
Meike Ruseler (je 1).
„LN – Ostholsteiner Ausgabe vom 29.10.08“
Pokal-Aus für Malentes Handballerinnen drei Sekunden vor
Ende der Verlängerung
In einem dramatischen Landespokalspiel kam für die
Handball-Frauen der SG Malente/DG II das Aus: Sie unterlagen in der vierten
Runde Oberligist Holstein Kiel/ Kronshagen mit 18:19 (4:10, 16:16). Dabei
erzielte der Favorit drei Sekunden vor dem Ende der Verlängerung den entscheidenden
Treffer. Bis zur Pause schien die Partie
bereits entschieden zu sein, die Kielerinnen lagen mit
10:4 in Führung.
Wie verwandelt kam Malente jedoch aus der Kabine. Jetzt
machte das Team Druck, wobei vor allem Britta Preuß (10) groß aufspielte. Beim
13:14 war der Anschluss
hergestellt. Doch nun kam es knüppeldick für die
Gastgeberinnen: Iris Behnke sah nach der dritten Zeitstrafe die Rote Karte
(37.), es folgten Christina Ochs (1/45.) und Sonja Kämpfer (50.) nach einem
Foul. Doch trotz dieses Handicaps machte die heimische SG aus einem 13:16 noch
ein 16:16. Damit ging es in die Verlängerung.
Bis kurz vor dem Abpfiff beim 18:18 sah es nach der
zweiten Verlängerung aus, als Meike Ruseler (1) ein verhängnisvoller Fehler
unterlief. Der führte zum Siegtreffer der Kielerinnen. Überragend im Malenter
Team agierte Torhüterin Micaela Buck, die zehn Siebenmeter hielt und etliche
klare Möglichkeiten vereitelte. Die weiteren Malenter
Tore warfen Manuela Härzer (3), Anja Ochs, Andrea Grunwald
und Kirsten Westermann (je 1).
„Kieler Nachrichten vom 27.10.08“
Holstein in der
vierten Runde des Landespokal siegreich
Knappe Erfolge feierten die Holsteiner und
Altenholzer Damen und zogen auf die Regionalebene ein.
SG Malente/DG II – HolKro 18:19 n.V.
(16:16/4:10)
Die Kieler „Krabben“ brauchten in diesem
Pokalkrimi ihre gesamte Puste. Erst in der Schlusssekunde der Verlängerung
tankte sich Annika Gerlach aus dem zentralen
Rückraum mit einer feinen Einzelaktion
durch. „Das war klasse“, jubelte Trainer Michael Schwarz. Vorher standen dem
Coach jedoch ob einer noch nie da gewesenen
Siebenmeterschwäche die Nackenhaare zu
Berge. Gleich 14 Strafwürfe vergab sein Team, das zur Pause bereits wie der
sichere Sieger aussah. Doch der komfortable Vorsprung schmolz gegen einen mit kompromissloser
Härte spielenden Landesligisten. Iris Behnke (46.) und Sonja Kempfer (52.)
sahen nach Foulspiel gegen die Kielerinnen Dörte Paul und Wencke Hetzer
allerdings Rot. Die gute Kondition und der Einsatz sowie die Lehren aus der
Pokalniederlage der zweiten Mannschaft vor drei Wochen bewahrten die
Schwarz-Schützlinge vor dem Aus.
HolKro:
Cordes, Matalewski - Gerlach (4), Hetzer (3/1), Huß (3), Paul, Reimers
(8/3), Thümer (1), F. Westphal, Zurek, Schmidt, Beckmann.
„Ostholsteiner Anzeiger vom 25.10.08“
Handball-Landespokal: Malenterinnen in der
Runde vier
Bad Malente-Gremsmühlen – Die Handballerinnen der SG Malente/DG II
haben den Einzug in die 4. Pokalrunde auf Landesebene geschafft und erwarten
heute (25. Oktober) in der Malenter KHV-Halle den Oberligisten HSG Holstein
Kiel/Kronshagen. Nach dem klaren 22:14-Erfolg über die zweite Garnitur der
Kieler HSG in der vorherigen Runde muss das routinierte Team von Trainer
Christian Harms nun mit mehr Gegenwehr der jungen Gastmannschaft um ihre
Torjägerin Wiebke Reimers rechnen. Zuletzt schlugen die Kielerinnen sich
achtbar im DHB-Pokal und schieden gegen den Regionalligisten VfL Oldenburg II
aus. Anpfiff der Begegnung ist um 19.15 Uhr.
Punktspiel gegen TuS Aumühle-Wohltorf /
11.10.08
„LN – Lauenburger Ausgabe vom 15.10.08“
KIEL – Mit dem 27:20 (12:10)-Erfolg
bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen verteidigten die Handballerinnen des TuS
Aumühle/Wohltorf ihren zweiten Tabellenplatz
in der Oberliga und bleiben damit Spitzenreiter Bredstedt
auf den Fersen. „Das war nicht so einfach wie es sich anhört, doch wir haben
das Spiel dominiert“, sagte Aumühles Trainer Thomas Brodeßer nach dem Sieg beim
Favoriten. Aumühle erzielte eine 10:6-Führung, die jedoch bis zum 11:11 wieder
dahin schmolz. Ina Dehms
hatte die Kieler Spielmacherin Reimers fest im Griff. Mit
einer starken Deckungsleistung zog der TuS beim 17:12 (40.) wieder davon. Eng
wurde es noch einmal, als die
Gastgeber auf 18:21 verkürzten. „Acht Holztreffer verhinderten,
dass wir uns früher absetzen konnten“, sah Brodesser den Erfolg als nie
gefährdet.
Als Torschützen zeichneten sich Claudia Franke, Inga
Westphal (je 6), Sylvia Schmenk, Marion Meschede, Juliane Pörnig (je 3), Nicola
Seidel, Janine Wiebracht und Sandra Tode (je 2) aus.
„Bergedorfer Zeitung vom 14.10.08“
Wie
beim Hasen und dem Igel: Ina Dehms "al dor"
Aumühle - Egal, was Wiebke Reimers auch versuchte, Ina
Dehms war schon da. Normalerweise ist die Torjägerin der HSG Holstein
Kiel/Kronshagen pro Spiel für zehn Tore gut, doch dank der hautengen Deckung
des 19-jährigen Neuzuganges vom TuS Aumühle/Wohltorf gelangen Reimers aus dem
Feld diesmal lediglich zwei Treffer. „Das war wie beim Märchen von dem Hasen
und dem Igel. Ina hat ihr keine Luft gelassen", sagte TuS-Trainer Thomas
Brodeßer. Ohnehin war beim 27:20-Auswärtserfolg der Aumühlerinnen in der
Handball-Oberliga diesmal die Abwehr der Gäste der Garant für den Sieg.
"Hier werden noch einige Teams Federn lassen. Wir
haben gewonnen, weil wir in der zweiten Hälfte unsere beste Deckungsleistung
der Saison gezeigt haben", resümierte Brodeßer. Vor der Pause jedoch war
die Partie ausgeglichen. Trotz ständigen Rückstands (2:5, 8. und 6:10, 20.),
steckten die Gastgeberinnen nicht auf und kamen bis zur Halbzeit auf 11: 12
heran. Nach dem Seitenwechsel aber zogen die Aumühlerinnen binnen zehn Minuten
auf 17:12 davon. Und hätten die Gäste in der Endphase der Partie nicht achtmal
den Pfosten getroffen, der Sieben-Tore-Erfolg wäre am Ende noch höher
ausgefallen.
TuS-Tore: Franke (6), Westphal (6/4), Schmenk (3),
Meschede, Pörnig (je 3/1), Seidel, Wiebracht, Tode (je 2).
„Kieler Nachrichten vom 13.10.08“
Heimschlappe für die HSG Holstein Kiel/Kronshagen
Kronshagen – Paukenschlag des TSV Wattenbek in der Handball-Oberliga Frauen.
Beim hochambitionierten TuS Lübeck gab es wie einen überraschenden Auswärtssieg.
Eine Heimniederlage musste dagegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen schlucken.
HSG Holstein – TuS Aumühle/W. 20:27 (11:12).
Ebenso unspektakulär wie nahezu fehlerfrei entführten routinierte Aumühlerinnen
beide Punkte. Fast allen Kielerinnen unterliefen überdurchschnittlich viele
technische Schnitzer (19) oder sie scheiterten zu oft an reaktionsschneller
TuS-Torhüterin Stefanie Clauss. „Das geht dann natürlich irgendwann auf die
Psyche. Trotzdem muss man einen verdienten Sieg des Gegners neidlos anerkennen.
Gerade meine jungen Spielerinnen sind an ihre Leistungsgrenze gestoßen“,
kommentierte HSG-Trainer Michael Schwarz den Rückschlag. Wencke Hetzer
(beruflich) und Anna-Lena Tetzlaff (verletzt) blieben im linken Rückraum
unersetzlich. Bei Carolin Hribar lagen die Nerven nach drei verpatzten
100-prozentigen Chancen blank. Bis zum 20:23 (57.) kämpften die „Krabben“ nach
Kräften.
HSG Holstein: Cordes, Matalewski – Gerlach (7/2), Sonja Hansen (1), Hribar (1),
Huß (1), Paul (1), Reimers (5/2), Thümer (4), Westphal, Zurek, Sylke Hansen,
Wefer.
„Kieler Nachrichten vom 11.10.08“
THW II und HSG
Holstein wollen Siege vor der Spielpause
HSG Holstein – TuS Aumühle/W. (heute, 17
Uhr, Suchsdorfer Weg)
Herbstliche Tristesse oder goldener Oktober?
Der Oberliga-Spieltag vor dreiwöchigen Handball-Ferien könnte von elementarer
Wichtigkeit für den Saisonverlauf bei den beteiligten Kieler Klubs sein.
Insofern helfen nicht nur fehlgestarteten Männern des THW II als
Tabellenzehnter, sondern auch neuntplatzierten Frauen der HSG Holstein allein
Heimsiege weiter.
Droht nach dem Leckerbissen vor Wochenfrist
im DHB-Pokal im Oberliga-Alltag nun Magerkost? HSG-Coach Michael Schwarz
verneint: „Wir wollen uns an oberen Tabellenregionen orientieren, und deshalb
gibt es selbst bei personellen Problemen kein Lamentieren. “Ohne Wencke Hetzer
(beruflich) und Anna-Lena Tetzlaff (Innenbanddehnung) wird der „Krabben“-Kader
bedrohlich kleiner. „Gerade im Rückraum sind wir arg gebeutelt, aber wenn man
Kräfte bündelt, setzt das mitunter ja auch ungeahnte Energien frei“, muntert
Michael Schwarz auf. Neben den Improvisationstalenten von Dörte Paul und Annika
Gerlach vertraut Holstein auf Imke Wefer, die aus der Zweiten nachnominiert
wurde. Finden Nelly Thümer und Carolin Hribar als Flügelflitzerinnen zur
Pokalform, braucht den Kielerinnen auch vor dem Tabellendritten
aus dem Sachsenwald nicht bange sein.
DHB-Pokal gegen den VfL Oldenburg 2 /
4.10.08
„Kieler Nachrichten vom 6.10.08“
Großer Einsatz
blieb im DHB-Pokal ohne Lohn
Owschlag und HSG Holstein/Kronshagen mussten
in Runde drei die Segel streichen
Owschlag – Die dritte Runde im laufenden
Wettbewerb des DHB-Pokals auf Bundesebene für Frauen-Teams wird ohne TSV
Owschlag und HSG Holstein Kiel/Kronshagen fortgesetzt. Beide Mannschaften
schieden trotz großartigen Widerstandes jeweils gegen höherklassige
Handballerinnen als Gegner aus.
HSG Holstein – VfL Oldenburg II 25:34
(11:17)
Gekämpft, gut gespielt, alles gegeben und
doch verdient verloren. Vor mehr als200 Zuschauern zog sich Oberligist Holstein
beim Pokalfight zweifelsfrei achtbar aus der Affäre und blieb trotzdem gegen
den Regionalligisten chancenlos. Verstärkt mit renommierten Spielerinnen wie
beispielsweise Maike Schirmer aus dem Oldenburger
Bundesliga-Kader, dem amtierenden
europäischen Challenge-Cup Sieger, blieb die VfL-Talentschmiede eine Klasse für
sich.
„Ich bin sehr stolz auf mein Team. Das war
von beiden Mannschaften ein super Spiel und eine tolle Erfahrung für uns“,
resümierte HSG-Trainer Michael Schwarz
verzückt. Immerhin boten seine „Krabben“
einem übermächtigen Gegner mit Gardemaß halbwegs Paroli und hielten das Tempo
60 Minuten hoch. Bis zum 10:13-Zwischenstand (15.)bereiteten respektlose
Kielerinnen dem Favoriten ob ballorientierter 6:0-Deckung sogar Probleme.
Linksaußen Nelly Thümer versetzte den Oldenburgerinnen mit fünf blitzsauberen
Treffern ebenso erfolgreiche Seitenhiebe wie Torhüterin Josefine Cordes mit
vier parierten Siebenmetern.
Selbst als es vom Ergebnis her deutlicher
wurde, ließen sich die Kielerinnen nie den Spaß am Handballnehmen, sondern
genossen letztlich erhobenen Hauptes stehende Ovationen ihrer Fans.
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen: Cordes, Matalewski – Gerlach (4), Hansen, Hetzer (2),
Hribar (1), Huß (1), Paul (3), Reimers (8/4), Tetzlaff, Thümer (5), Westphal,
Zurek (1).
„Nordwest-Zeitung vom 6.10.08“
VfL
Oldenburg II gelingt im DHB-Pokal der erste Saisonsieg
Regionalliga-Frauen gewinnen beim Oberligisten HSG Holstein
Kiel/Kronshagen mit 34:25
OLDENBURG
- Der VfL Oldenburg II hat nach einem 34:25-Auswärtssieg bei der HSG Holstein
Kiel/Kronshagen die dritte Runde des DHB-Pokals erreicht. Nach zwei
Auftaktniederlagen in der Regionalliga konnte die Mannschaft von Trainer
Patrice Giron nun den ersten Sieg einfahren. „Die Erleichterung im Team ist
natürlich groß. Es liegt aber weiterhin viel Arbeit vor uns“, erklärte der
VfL-Trainer.
Gegen den Oberligisten aus Kiel legten die Gäste schnell vor und führten zur
Mitte der ersten Halbzeit mit 13:5. Dann verloren die Oldenburgerinnen etwas
den Faden, und die HSG kam zur Halbzeit wieder auf 11:17 ran.
In der zweiten Halbzeit kam dann erneut der VfL besser in die Partie und führte
schnell mit 19:11. „Wir sind aus einer sicheren Abwehr gut ins Tempospiel
gekommen“, analysierte Giron.
Insgesamt spielten die VfLerinnen in diesem Pokalspiel etwas befreiter auf als
in der Liga. „Das war ein Schritt in die richtige Richtung. Der Knoten muss
allerdings noch platzen. Ich bin aber auf jeden Fall zufrieden mit der
Leistung“, so der VfL-Trainer.
Auf Seiten der Gastgeberinnen zeigte Torfrau Josefine Cordes (parierte mehrere
Siebenmeter) sowie die Rückraumspielerinnen Wiebke Reiners (8 Tore) und Nelly
Thümer (5) eine gute Leistung. Beim VfL II überzeugte Inka Warner. Sie
verwandelte fünf von sechs Siebenmetern und befindet sich nach ihrer
Verletzungspause auf dem Weg zu alter Stärke.
Neben Warner zeigten vor allem in der Schlussphase der Begegnung die
Spielerinnen Barbara Hetmanek (3) und Janna Müller (4) gute Leistungen. Sie
kamen in der Schlussphase durch schöne Einzelaktionen zu Toren. Maike Schirmer,
die normalerweise dem Kader der Ersten angehört, kam bei ihrem ersten Einsatz
für den VfL II auf sechs Treffer.
Eine lange Erholungspause haben die VfLerinnen aber nicht. Bereits an diesem
Mittwoch (8. Oktober, 20.30 Uhr) reisen die Oldenburgerinnen zum
Regionalligaspiel nach Arsten. Am Sonnabend (11. Oktober, 18 Uhr) spielt der
VfL II dann beim TV Oyten. „Es ist vielleicht ganz gut, erstmal zwei
Auswärtsspiele zu haben. Die Mannschaft kann dann etwas befreiter aufspielen.
Das war in der Liga bis jetzt noch nicht der Fall“, kommentierte Giron die
kommenden Aufgaben.
Die dritte Runde im DHB-Pokal ist für den 1. und 2. November terminiert. Dann stoßen auch die Bundesligisten in den Wettbewerb. Ein Duell zwischen dem VfL I und dem VfL II ist somit durchaus möglich.
„Presse VfL Oldenburg vom 5.10.08“
VfL Oldenburg
II zieht in dritte Pokal-Runde ein
Der VfL Oldenburg II ist am Samstagabend in die dritte Runde (oder wahlweise
Sechszehntelfinale) des DHB-Pokals eingezogen. Beim Oberligisten HSG Holstein
Kiel/Kronshagen gewann der Regionalligist mit 34:25 (17:11). In der dritten
Runde stoßen auch die Bundesligisten in den Wettbewerb.
Die Gäste übernahmen sofort eine knappe Führung (1:0, 2:1, 3:2), um dann auf
13:5 davon zu ziehen. Ab Mitte der ersten Hälfte kamen die Gastgeberinnen
wieder etwas heran. Nach der Pause war zunächst wieder Oldenburg am Zug, führte
mit 19:11. Ein erneuter kleiner Bruch im VfL-II-Spiel sorgte dennoch für einen
noch leicht spannenden Spielverlauf. In der Schlussphase lief das Gäste-Spiel
wieder besser.
"In der ersten guten Phase und am Ende waren wir konzentriert. In dieser
Zeit haben wir mutig nach vorne gespielt und sind aus einer sicheren Abwehr ins
Tempospiel gekommen", sagte Oldenburgs Trainer Patrice Giron: "Nach
den zwei Niederlagen in den Punktspielen war das insgesamt ein Schritt in die
richtige Richtung. Der Knoten muss allerdings noch platzen. Seit heute hat er
sich nur etwas gelöst."
Die ebenfalls schnell spielenden Gastgeberinnen hatten in Torfrau Josefine
Cordes (parierte mehrere Siebenmeter) sowie den Rückraumspielerinnen Wiebke
Reimers (8 Tore) und Nelly Thümer (5 Tore) ihre besten Akteure. Beim VfL II
zeigte Inka Warner eine gute Leistung. Warner verwandelte fünf von sechs
Siebenmeter und befindet sich offenbar nach ihrer Verletzung auf dem Weg zu
alter Stärke. Die meisten der zehn Oldenburger Strafwürfe holten die wegen
muskulärer Probleme erst später eingewechselte Barbara Hetmanek und Janna
Müller heraus. Auch Kim Balthazar war zweimal beteiligt. In der Schlussphase
glänzten Hetmanek (Giron: "Babs spielte viel unbefangener als
zuletzt") mit schönen Einzelaktionen und Müller. Rechtsaußen Maike
Schirmer kam bei ihrem ersten Einsatz für den VfL II zu sechs Treffern bei etwa
30 Minuten Einsatzzeit. Bei ihrem Treffer zum 33:23 (55.) saßen in Leonie
Limberg und Irena Nürnberg zwei VfLerinnen eine Zeitstrafe ab.
Bereits am kommenden Mittwoch und Samstag stehen die nächsten Ligapartien an:
Zunächst tritt der VfL II bei Komet Arsten (Mittwoch, 8.10.08, 20.30 Uhr), dann
beim TV Oyten (Samstag, 11.10.08, 18 Uhr) an. Die dritte Runde des DHB-Pokals
ist auf den 1. und 2. November terminiert. Möglich ist auch ein Duell zwischen
dem VfL I und dem VfL II.
VfL Oldenburg II: Tomke
Köther (10 Paraden), Rena Wowrek (ab 55./3 P.) - Irena Nürnberg (2), Thalke
Bitter (6), Ilka Zwick (n.e.), Barbara Hetmanek (3), Birthe Barger (2), Leonie
Limberg (1), Anja Bathelt (2), Kim Balthazar, Janna Müller (4), Inka Warner
(8/5) Maike Schirmer (6), Frauke Heeren (n.e.).
Siebenmeter: 5/5 - 10/5.
Zeitstrafen: 6 - 6.
Spielverlauf: 2:2 (5.) 3:7 (11.) 5:13 (19.) 9:13 (26.), 14:19 (36.) 17:22 (41.)
19:25 (46.) 22:32 (55.).
„Kieler Nachrichten vom 4.10.08“
HSG Holstein im
Pokal gegen Oldenburg II
Die Handballerinnen der HSG Holstein Kiel
freuen sich auf den Pokalhit gegen den Regionalligisten VfL Oldenburg.
Neben ihrem ambitionierten Saison-Start um
Oberliga-Punkte profilieren sich die Handballerinnen der HSG Holstein Kiel zur
Zeit als Pokal-Spezialistinnen. In der zweiten DHB-Hauptrunde auf Bundesebene
steht nach dem Vorgeplänkel von Mittwoch in Mönkeberg ein echter Höhepunkt
gegen den Regionalligisten VfL Oldenburg II (20 Uhr, Sporthalle des
Schulzentrums am Suchsdorfer Weg) auf dem Programm.
„Für alle Zuschauer ein Leckerbissen“, rührt
HSG-Trainer Michael Schwarz verbal die Werbetrommel. Insofern war das
siegreiche Spiel unter der Woche sogar im doppelten Sinn wichtig. „Nach der
Niederlage mit so viel Prügel in Lübeck gut für die Seelen und geschundenen
Körper meiner Mädchen. Außerdem konnte mir Mönkebergs
Jeanette Marquardt als ehemalige
Oldenburgerin ein paar nützliche Tipps geben“, so Michael Schwarz. Wieder
beflügelt wirkten vor allem Franziska Westphal und Carolin
Hribar. Nelly Thümer und Dörte Paul zeigten
trotz etlicher blauer Flecke ebenfalls Nehmerqualitäten. Da Spielmacherin
Annika Gerlach und Torhüterin Josefine Cordes aus dem Urlaub zurückkehren, darf
man einen großen Pokal-Kampf erwarten.
„Presse VfL Oldenburg / 3.10.08“
Zweite kämpft in
Kiel um dritte Pokalrunde und Selbstvertrauen
Regionalligist VfL II kann in seinem DHB-Pokalspiel dieser Saison die dritte
Runde erreichen und gleichzeitig dringend benötigtes Selbstvertrauen sammeln.
Vor dem Spiel am morgigen Samstag (4.10.08) um 20 Uhr bei der HSG Holstein
Kiel/Kronshagen holte das junge Team von Trainer Patrice Giron bei zwei
Ligaspielen noch keinen Punkt. Perfekt gestartet sind aber auch die Gastgeberinnen
in der Oberliga Schleswig-Holstein nicht: Die ambitionierte Mannschaft von
Trainer Michael Schwarz verlor am vergangenen Samstag bei TuS Lübeck mit 15:20.
Mit 2:2 Zähler ist der letztjährige Vierte derzeit auf Rang neun platziert.
"Wir wollen uns Selbstvertrauen holen", sagte Giron.
Der VfL II kann in Kiel auf Rechtsaußen Maike Schirmer bauen. Die 18-Jährige
aus dem Bundesliga-Kader wird einen Tag später auch im EHF-Pokalspiel der
Ersten gegen Spono Nottwil zum Einsatz kommen. "Maike hatte es bisher schwer,
sich gegen die starke Konkurrenz auf ihrer Position durchzusetzen. In Kiel wird
sie Spielpraxis sammeln", sagte VfL-I-Trainer Leszek Krowicki. Unsicher
ist dagegen der Einsatz der angeschlagenen Birthe Barger und Ilka Zwick.
Punktspiel beim TuS Lübeck 93 / 27.9.08
„Lübecker Nachrichten vom 1.10.08“
Heimsieg für TuS Lübeck – Svenja Böge fällt nach
Muskelfaserriss aus
TuS Lübeck – HSG Kiel/Kronshagen 20:15 (7:8).
Ein spielerischer Leckerbissen wurde den 150 Fans in der
Meesenhalle zwar nicht geboten, aber sie durften am Ende die Bilanz von 4:0
Punkten beklatschen. „Es war keine schöne Partie von beiden Seiten“, gestand
TuS-Betreuer Sören Manthey. Die Gastgeberinnen mussten kurzfristig auf Svenja Böge
(Muskelfaserriss in der Wade) verzichten, so dass sich das Angriffsspiel im
ersten Abschnitt so dahinschleppte. Nach dem 3:3 (13.) ging es hin und her,
wobei die Gäste meist nur per Siebenmeter trafen.
Aus dem Pausenrückstand machte TuS zwar ein 12:11, konnte
sich jedoch nicht weiter absetzen. Gegen angriffsschwache Kielerinnen reichten
den Gastgeberinnen
die letzten fünf Minuten zum Sieg, als sie nach dem 15:14
(55.) davonzogen. „Auf unserer Seite war heute die überzeugende Deckungsarbeit
der Garant für zwei
wichtige Punkte. Nun gilt es, diese auch in die nächsten
Spiele zu übertragen und die Verantwortung im Angriff auf mehrere Schultern zu
verteilen“, sagt Manthey, der nun
nach Alternativen für Svenja Böge sucht.
Die TuS-Tore erzielten Janne Potschaske (5), Nicole Böge
(4/4), Julia Deecke (3), Katrin Kranz, Marina Schwichtenberg, Birte Pfeffer (je
2), Verena Friedrichs und Svenja
Schmiedeberg (je 1).
„Kieler Nachrichten vom 29.9.08“
TuS Lübeck 93
– HSG HolKro 20:15 (8:7)
Kiel – Freude und Enttäuschung waren
bei den Frauen in der Handball-Oberliga zwischen Kiel und Neumünster
gleichmäßig verteilt.
Anstelle hoher Handball-Kunst bot das
Spitzenduell nur großen Kampf. Obwohl die Kielerinnen an die Schmerzgrenze
gingen, verloren sie ihre erste echte Feuertaufe.
„Handballerisch waren wir lange Zeit das
bessere Team, bis unser Spielfluss aufgrund zahlreicher Verletzungen stockte“,
analysierte HSG-Trainer Michael Schwarz. Etliche
„Krabben“ waren nach Spielschluss mit
blutigen Blessuren gezeichnet. Dennoch waren Chancen genug da, zumal Holsteins
Keeperin Yvonne Matalewski 22 schwere Bälle parierte. Dass es nicht zum Erfolg
reichte, lag auch an Anica Huß und Sonja Hansen, die sich am gegnerischen Kreis
nie durchsetzen konnten. Torflaute herrschte auch über die Flügel.
HSG:
Cordes, Matalewski – Gerlach (2), Hansen, Hetzer (1), Hribar, Huß, Paul,
Reimers (10/7), Tetzlaff, Thümer, Westphal, Zurek (2).
„Kieler Nachrichten vom 27.9.08“
Für
die HSG Holstein hängen Trauben in Lübeck hoch
Sowohl der THW Kiel II als auch die HSG Holstein Kiel/Kronshagen tankten zum Saison-Start der Handball-Oberliga mit überzeugenden Siegen ordentlich Selbstvertrauen.
Eine breite Brust wird am zweiten Spieltag dringend erforderlich sein. Auf beide Teams warten in ihren Ligen echte Herausforderungen.
TuS Lübeck 93 – HSG Holstein (heute, 17.30 Uhr,
Meesenhalle)
Der jüngste Kantersieg über IF Stjernen Flensborg hat
unter den „Krabben“ erste Euphorie entfacht. Die Handschrift des neuen
HSG-Trainers Michael Schwarz war auch für seinen alten Handball-Kumpel Klaus
Böge als kiebitzender TuS-Coach auf voll besetzter Tribüne klar zu erkennen.
Beide zählen mit ihren Mannschaften nicht nur zum engsten
Favoriten-Kreis,sondern pflegen im Titelkampf seit vielen Jahren in direkten
Duellen das „Jägermeister-Ritual“. Vor dem Anwurf und nach jedem Spiel gibt es
einen Kräuterlikör. Wer verliert, zahlt zwar die Zeche, doch die Meisterjagd
wird so früh natürlich noch längst nicht entschieden. „Lübeck ist ein heißes
Pflaster und die Handball-Fans nirgendwo sonst so hautnah dran. Da brauche ich
jede Frau“, bietet Michael Schwarz bis auf Kerstin Sommer und Monia Hahler
Bestbesetzung auf. Anica Huß beißt trotz Knieschmerzen auf die Zähne.
„Lübecker Nachrichten vom 26.9.08“
Frauen-Oberliga
Lübeck
Zu einem echten Leckerbissen kommt es morgen um 17.30 Uhr
in der Meesenhalle, wo TuS Lübeck 93 mit der HSG Holstein Kiel/Kronshagen einen
heißen Titelanwärter erwartet. Die Art und Weise, wie die Kielerinnen zum
Saisonauftakt Stjernen Flensborg mit 31:18 abfertigten, war schon
beeindruckend. Und deshalb werden die TuS-Frauen mehr als nur ihre Normalform
an den Tag legen müssen, wollen sie morgen bestehen. Maßstab dafür ist das gute
"zweite TuS-Drittel" der am Ende mit 22:20 gewonnenen Auftaktpartie
in Henstedt-Ulzburg.
Punktspiel gegen IF Stjernen Flensborg /
21.9.08
„Flensborg AVIS vom 23.9.08“
Überraschungssieg
und deutliche Niederlage
Bredstedt
schlug Altenholz und IF Stjernen verlor bei Holstein/Kronshagen.
FLENSBURG - In der
Handball-Oberliga der Frauen spielten die beiden Nordvertreter mit
unterschiedlichem Erfolg. Während der Bredstedter TSV mit 25:24 gegen
Regionalliga-Absteiger TSV Altenholz gewann, musste sich Oberliga-Aufsteiger IF
Stjernen Flensborg bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen geschlagen geben. Der
SdU-Vertreter (Sydslesvigs danske Ungdomsforeninger) verlor deutlich mit 18:31.
HSG Holstein
− IF Stjernen 31:18 (13:11)
Stjernen hat in
der ersten Hälfte gut mitgehalten. Doch nach 3:4 und 7:8 geriet das Team von
Trainerin Maike Heinz-Sommer bei 8:11 erstmals mit drei Treffern in Rückstand.
Zur Pause führte die HSG mit 13:9. In der zweiten Hälfte bot sich ein ganz
anderes Bild. Das Heimteam, das als Saisonziel Platz eins bis drei ausgegeben
hat, erhöhte das Tempo und überrannte die Flensburgerinnen. Die
Holstein-Spielerinnen verfügten auch über die bessere Kondition und bauten
ihren Vorsprung bis zum 31:18-Endstand kontinuierlich aus. "Der
Holstein-Sieg ist verdient, unsere Niederlage ist jedoch zu hoch. Vier oder
fünf Tore Unterschied wären in Ordnung gegangen. Wir mussten mit einer
Niederlage rechnen, denn Holstein gehört zu den Meisterschaftsfavoriten. Das
wirft uns nicht um, Moral und Stimmung sind nach wie vor gut",
kommentierte Stjernen-Trainerin Heinz-Sommer.
IF Stjernen Flensborg: Lämke, Siedenburg − Jannsen, Engelmann 3, Andresen, Haut 5, Mau-Andresen 1, Terkelsen-Haudrup 3, Lambrecht, Jensen, Benthien, Behncke 1, Petersen 1, Honrich 4.
„Flensburger Tageblatt vom 23.9.08“
Kiel - Ihr Debüt in der Handball-Oberliga hatten sich die
Frauen von Stern Flensburg sicherlich erfolgreicher gewünscht. Beim
Aufstiegskandidaten HSG Holstein Kiel/Kronshagen hielt der Aufsteiger eine
Halbzeit gut mit, brach dann aber komplett ein und verlor am Ende sehr deutlich
mit 18:31 (9:13). "Bei so einem starken Gegner kann man natürlich keine
Wunderdinge von uns erwarten. Allerdings ist die Niederlage viel zu hoch
ausgefallen, da wir uns am Ende haben überrennen lassen", sagte Trainerin
Maike Heinz-Sommer.
In der ersten Halbzeit spielte Stern noch frech mit. Nach
dem 4:4 (10.) setzte sich Kiel dank einer körperlichen Überlegenheit dann aber
auf 8:6 ab. Der Gast ließ sich jedoch nicht abschütteln und hielt bis zum
13:9-Pausenstand Kontakt. Dann nutzte die HSG die Unerfahrenheit des
Aufsteigers aber gnadenlos aus, während die Gäste ihren spielerischen Faden
verloren und Holstein zu leichten Toren einluden. "Wir haben einfach zu
viele leichte Fehler im Angriff gemacht, zu überhastet abgeschlossen und somit
die HSG zu Gegenstößen eingeladen. Zudem ließen bei uns die Kräfte schnell
nach", stellte Heinz-Sommer fest.
Über 18:13 und 24:16 zogen die Gastgeber davon, ohne sich
wirklich verausgaben zu müssen. Zu leicht machte es ihnen der Aufsteiger in
dieser Phase. Beim 29:16 war endgültig die Gegenwehr gebrochen und die erste
Niederlage der "Sterne" besiegelt. "Die Stimmung bei uns ist
aber weiterhin gut. Das war immerhin der erste Spieltag und wir werden uns noch
steigern", verspricht Flensburgs Trainerin.
Stem Flensburg: Lämke, Siedenburg - Jannsen, Andresen,
Haut (5), Engelmann (3), Mau-Andresen (1), Terkelsen-Haudrup (3), Lambrecht,
Jensen, Behncke (1), Petersen (1), Honrich (4).
„Kieler Nachrichten vom 22.9.08“
Nur Holstein fand
gut in die Handball-Oberliga-Saison
Kiel – Die HSG HolKro hat zum
Saisonstart der Handball-Oberliga der Frauen die Tabellenspitze erobert. Ohne
Punkte gingen Altenholz, Wattenbek und SVTO Neumünster
II aus der Halle.
HSG Holstein – IF Stjernen Flensborg 31:18
(13:9)
Die Aufgeregtheit war zunächst deutlich. Nur
Wiebke Reimers und Wencke Hetzer bewahrten Ruhe und sorgten dafür, dass sich
die Nervosität nach 20 Minuten legte.
Bis Mitte zweiter Halbzeit löste Holsteindie
Handbremse, so dass abwehrstarke „Krabben“ von mehr als 200 Zuschauern mit
stehenden Ovationen gefeiert wurden. „Ein bisschen Sand war noch im Getriebe,
aber so stelle ich mir Handball mit Herz vor“, sagte HSG-Coach Michael Schwarz.
Holstein:
Cordes, Matalewski – Gerlach (6/1), Hansen (2), Hetzer (4/2), Hribar, Huß
(1), Paul (4), Reimers (8/1), Tetzlaff (1), Thümer (3), Westphal, Zurek (2/1).
„Kieler Nachrichten vom 20.9.08“
Zum
Auftakt Siege einfahren
In der
Handball-Oberliga starten der THW II und die HSG Holstein mit lösbaren Aufgaben
Das Handball-Fieber steigt. Ab sofort wird es auch in den Oberliga-Hallen wieder richtig heiß, wo die Männer des THW Kiel II genauso auf ihre Punktspiel-Premiere brennen,
wie hoch motivierte Frauen der HSG Holstein
Kiel/Kronshagen.
HSG Holstein – IF Stjernen Flensborg (morgen, 18 Uhr, Suchsdorfer Weg)
Bei wem mag große Aufgeregtheit wohl mehr zu spüren sein, wenn die weibliche D-Jugend als Paten-Mannschaft von Dörte Paul Hand in Hand mit den „Krabben“ zu abendlicher Stunde einläuft? Monia Hahler wird allerdings wegen einer Schleimbeutel-Entzündung im Hüftbereich fehlen. Der Flügelflitzerin droht das Karriereende.
Kerstin Sommer (Achillessehnen-Probleme) und Anica Huß (Bluterguss im Knie) verstärken den Verdruss bei Holstein, doch HSG-Coach Michael Schwarz sieht keinen Grund zum Tiefstapeln: „Jammern nützt auch nichts. Nun müssen eben alle anderen noch enger zusammenrücken, ohne sich verrückt zu machen.“ Als Leitwölfe sind
Annika Gerlach und Wiebke Reimers gefordert, das junge
Team zum fest einkalkulierten Heimsieg zu führen.
„Flensborg AVIS vom 18.9.08“
IF Stjernen startet zum Saisonauftakt in der Oberliga in
Kiel.
FLENSBURG - Für IF Stjernen Flensborg ist es eine
Premiere. Zum ersten Mal spielt der SdU-Verein mit einer
Frauen-Handballmannschaft in der Oberliga. Das Team von Trainerin Maike
Heinz-Sommer muss dabei zum Saisonauftakt auswärts bei der HSG Holstein
Kiel/Kronshagen (Sonntag 18 Uhr) antreten.
Während das für die Flensburgerinnen Neuland ist und eine
Standortbestimmung erst noch kommen muss, hat Holstein Kiel schon bessere
Zeiten erlebt. Der Klub aus der Landeshauptstadt war lange Zeit das
Aushängeschild Schleswig-Holsteins im Frauenhandball und spielte lange Jahre in
der Bundesliga. Doch Schritt für Schritt gab es einen Abstieg und nun tummelt
sich der Traditionsverein seit einigen Jahren im Mittelfeld der Oberliga. Das
ist damit genau der richtige Gegner für Stjernen, denn schon das Auftaktspiel
könnte einen ersten Fingerzeig geben, wohin der Weg in der Oberliga führen
könnte.
Der zweite Nordvertreter in der Frauenoberliga, der
Bredstedter TSV, startet mit einem Heimspiel gegen den TSV Altenholz (Sonnabend
16 Uhr, Realschule Bredstedt) in die neue Saison. Der Regionalliga-Absteiger
ist für das Team von Bredstedt-Trainer Ralf Johannsen gleich ein echter
Prüfstein.
DHB-Pokal bei der SG Wilhelmsburg / 7.9.08
„Hamburger Abendblatt vom 9.9.08“
SG
Wilhelmsburg hält lange mit
Wilhelmsburg - "Wir waren das erste Mal in unserer Vereinsgeschichte im DHB-Pokal", jubelte Handball-Trainer Sven Petersen trotz der 11:26-Niederlage des Frauenteams der SG Wilhelmsburg gegen die HSG Kiel/Kronshagen. Als Viertelfinalist des Hamburger Pokals hatte sich die Wilhelmsburger Mannschaft der II. Liga für den NOHV-Pokal qualifiziert. Nach einem 25:13 gegen die Schleswig-Holsteinerinnen von Schwarz-Weiß Elmschenhagen war der höchste deutsche Pokalwettbewerb erreicht.
Im DHB-Erstrundenspiel
gegen das Oberligateam aus Kiel hielten die Wilhelmsburgerinnen vor 130
Zuschauern zunächst sehr gut mit. Vor allem in den ersten 20 Minuten erwiesen
sich die SGW-Frauen als ebenbürtig, führten sogar mit 7:5, und zur Pause hielt
sich der Rückstand mit 8:11 in Maßen. Doch nach Wiederbeginn ließen die Kräfte
der Gastgeberinnen merklich nach. Kein Wunder, war doch die mit dem Damenteam
nahezu identische Jugendmannschaft gerade erst vom Eulen-Cup in Tarp
zurückgekehrt. Dort wurden fünf 40-Minuten-Partien absolviert und Rang neun von
16 Teams erreicht.
"In der Abwehr standen
wir eigentlich über die gesamte Spielzeit gut, doch im Angriff gingen zu viele
Bälle verloren, sodass wir mit Tempogegenstößen klassisch ausgekontert
wurden", sagte Coach Petersen, der die Leistungen der A-Jugendspielerinnen
Rabea Dieckmann (4 Tore) und Chantal Petersen (3 Treffer) hervorhob.
Die A-Jugend-Punktspiele
beginnen am Sonnabend, die Damen starten eine Woche später.
„Kieler Nachrichten vom 8.9.08“
Die
HSG Holstein hatte in Hamburg-Wilhelmsburg leichtes Spiel
SG Wilhelmsburg HH – HSG Holstein Kiel/Kr. 11:26
(8:11)
Obwohl den „Krabben“ anfängliche Aufgeregtheit anzumerken war und es bis zum 5:8-Zwischenstand alles andere als nach einem Kieler Kantersieg aussah, hatten
Holsteins 60 mitgereiste Handball-Fans genug Gründe für Frohsinn und Feierlaune. Fortan blieb man nämlich nicht nur 30 (!) Minuten ohne Gegentreffer, sondern
warf selbst 15 Tore in Serie. Dabei hinterließ die talentierte Keeperin Josefine Cordes bei ihrem Debüt einen guten Eindruck.
„Über unsere erste Spielphase legen wir lieber den Mantel des Schweigens, aber dann gab es durch die Einwechselbank weg eine geschlossene Mannschaftsleistung“,
berichtete HSG-Trainer Michael Schwarz.
HSG Holstein: Cordes, Matalewski – Gerlach (3/1), Hansen, Hetzer (2), Hribar (4), Huß, Paul (2), Reimers (5/1), Tetzlaff (3), Thümer (4), Westphal, Zurek (3).
„Kieler Nachrichten vom 5.9.08“
HSG
Holstein im DHB-Pokal in Wilhelmsburg
Am Sonntag kämpft Oberligist HSG Holstein
Kiel/Kronshagen bei der SG Wilhelmsburg (2. HH-Liga) ums Weiterkommen.
SG Wilhelmsburg – HSG Holstein/Kronsh. (So., 18 Uhr)
„Wir wollen in Wilhelmsburg gewinnen und den Sieg dann Fritz Sünkler widmen. Alle sind ihm als Ex-Trainer der Vorsaison einfach dankbar, dass er die Mannschaft bis in den DHB-Pokal geführt hat“, sagt Holsteins neuer Coach Michael Schwarz. Allerdings ist der „Krabben“-Kader nicht komplett. Torhüterin Tatjana Cornehl laboriert an ihrem Kreuzbandriss. Kreisläuferin Anica Huß (Meniskus) muss das Ergebnis einer Kernspintomografie abwarten. Torjägerin Kerstin Sommer leidet unter einer hartnäckigen Achillessehnen-Reizung. „Wir werden das schon kompensieren und kämpfen bis zum Umfallen“, verspricht Schwarz.
Vorschau
„Kieler Nachrichten vom 4.9.08“
Oberligist
Holstein will an alte Zeiten anknüpfen
Große Ziele mit vielen, kleinen Schritten erreichen will
der selbstbewusste Frauen-Oberligist HSG Holstein Kiel/Kronshagen. Nach
Tabellenplatz vier in der Vorsaison streben die Handballerinnen in der neuen
Punktrunde nicht nur eine Verbesserung an, sondern kämpfen gegen den TSV Altenholz
um die Vorherrschaft in der Region Kiel.
„Früher war die HSG Holstein das sportliche
Aushängeschild im Kieler Frauenhandball. Genau da wollen wir perspektivisch
wieder hin“, sagt Michael Schwarz. Der neue Trainer führte vor einer
einjährigen Handball-Pause neben Olympia Neumünster elf Jahre den TuS Holtenau.
Schwarz: „Mit drei Frauen-Teams und allen Jugend-Altersklassen haben wir einen
nahezu perfekten Unterbau. Meine Spielerinnen werden deshalb interne
Kinder-Patenschaften übernehmen. Unsere Talente sollen auf der Tribüne sitzen
und die Halle wieder voll sein.“
Ohne Niederlage verlief die harte Vorbereitungsphase für
die „Krabben“ wunschgemäß. Von der tollen Frühform will Holstein beim
Saisonstart am 21. September (18 Uhr) im Heimspiel gegen IF Stjernen Flensborg
profitieren.
Als Spielmacherin und Abwehrchefin zählt Annika Gerlach
zu den tragenden Säulen. Rückkehrerin Wiebke Reimers reifte in Owschlag ebenso
im rechten Rückraum wie im defensiven Mittelblock zur Führungspersönlichkeit.
Rechtsaußen Anica Huß wurde zur effektiven Kreisläuferin umfunktioniert, und
Allrounderin Dörte Paul gehört ohnehin die Zukunft.
Leistung mit Spaß verbinden, lautet ab sofort das
HSG-Motto. Holstein will attraktive Spiele bieten und mit aller Macht an
frühere Glanzzeiten anknüpfen.
Kader – Tor: Josefine Cordes (HSG Kalkberg 06), Tatjana Cornehl, Yvonne Matalewski. Feld: Annika Gerlach, Monia Hahler, Sonja Hansen, Wencke Hetzer,
Carolin Hribar, Anica Huß, Dörte Paul, Wiebke Reimers (TSV Owschlag), Kerstin Sommer, Anna-Lena Tetzlaff, Nelly Thümer, Franziska Westphal (SC Fortuna Wellsee), Jasmin Zurek.
Trainer: Michael Schwarz (im ersten Jahr).
Torwarttrainer: Björn Hamborg. – Physiotherapeut: Fritz Paysen.
Abgänge: Christiane Sacher (SVTO Neumünster I), Meike Gronau (Karriere beendet).
Saisonziel: Besser als Tabellenplatz vier der Vorsaison.
Favoriten: TSV Altenholz, MTV Herzhorn, TuS Lübeck 93, HF HUK (Spielgemeinschaft Henstedt-Ulzburg/Kisdorf).
Erstes Punktspiel: HSG Holstein Kiel/Kronshagen – IF Stjernen Flensborg (21. September, 18 Uhr, Suchsdorfer Weg).
Turnier
Holsatia-Ostufer
„Kieler Nachrichten vom 10.7.08“
SWE wertet Pokal-Sieg als gutes Handball-Omen
116
Mannschaften und 939 Teilnehmer von den Maxis bis zu allen Altersklassen
sorgten beim Handball-Freiluftturnier des NTSV Holsatia sowie der JSG Kiel
Ostufer mit 2732 Toren in 329 Spielen für ein spannendes zweitägiges Spektakel.
Im
Endspiel des Frauen-A-Pokals standen sich Oberligist HSG Holstein/Kronshagen
und Landesliga-Absteiger SW Elmschenhagen gegenüber. Beide Trainer feierten
früher Arm in Arm beim TuS Holtenau Erfolge. Kein Wunder, dass sich HSG-Coach
Michael Schwarz nach einer überraschenden Niederlage als fairer Verlierer
offenbarte:
„Mit
Fips verbinden mich schöne Erinnerungen. Wenn ich einer anderen Mannschaft
diesen Sieg gönne, dann Elmschenhagen.“ Sven Sörensen wertete den Sieg als
gutes Omen: „Ich bin begeistert. Wir haben uns mit Nina Möller aus Altenholz
und der Owschlagerin Maike Zastrow gezielt verstärkt, um schnellstens wieder
aufzusteigen.“ Im
Finale
des B-Pokals triumphierte die Routine des TuS Holtenau vor dem Elan Elmshorner
A-Jugend-Talente.
Siebenmeter
entschied Holstein-Cup
Handballerinnen
aus Tarp/Wanderup triumphierten über Zweitligist Nord Harrislee –
Gastgeberinnen Fünfter
Die HSG
Tarp/Wanderup triumphierte beim 30. Kieler-Woche-Cup 2008. Im Herzschlag-Finale
des zweitägigen Jubiläumsturniers der HSG Holstein Kiel/Kronshagen für
Handballerinnen
wurde Titelverteidiger TSV Nord Harrislee als erneut favorisierter Zweitligist
vom überraschend starken Regionalligisten verdientermaßen entthront.
Acht Sekunden vor
dem Abpfiff verwandelte Britta Neumann den entscheidenden Siebenmeter zum
24:23. Es war der krönende sechste Sieg im sechsten Spiel während
des
Turnierverlaufs, so dass der Wanderpokal erstmalig für ein Jahr in die
Vereinsvitrine der HSG Tarp/Wanderup wandert. HSG-Coach Bernd Vosgerau gewann
den
Pott bereits 2003,
damals allerdings noch auf der Holstein-Trainerbank. Deshalb fiel sein
Kommentar auch herzlich aus: „Kiel ist ein gutes Pflaster für mich. Ich bin
immer wieder gern
hier. Wir haben uns prima präsentiert.“
Beste Eigenwerbung
betrieben auch der TSV Owschlag und TSV Altenholz im kleinen Finale um Platz
drei. Wie schon zweimal in der Regionalliga-Saison setzten die „Jungen Wilden“
ihre Siegesserie gegen Altenholz mit 28:24 fort. „Nach wochenlanger
Konditionsarbeit stand heute der Spaß im Vordergrund. Meine Spielerinnen waren
froh, endlich mal wieder den Ball in die Hand nehmen zu dürfen. Das ist uns
auch ganz ordentlich gelungen, zumal viele Talente wie Melanie Krakuhn, Katrin
Rohwer, Hanna Goldberg und Carina Hagenah mehr Anteile bekamen“, kommentierte
TSVO-Trainer Christian Hungerecker das kurzweilige Spektakel.
Als guter
Verlierer verkauften sich die Altenholzerinnen nach dem Regionalliga-Abstieg.
Die neue Handschrift von Dieter Eigemann als Trainer war jedenfalls schon zu
erkennen: „Ich habe einen guten Eindruck von der Mannschaft und denke, dass
unsere gemeinsamen Perspektiven positiv sind. Die Spielerinnen gehen sehr
beherzt
zur Sache. Wir
versuchen alles, um wieder nach oben zu kommen.“
Höhere Ambitionen
haben sich auch die „Krabben“ zukünftig auf ihre Oberliga-Fahne geschrieben.
Die HSG Holstein Kiel/Kronshagen war nicht nur einmal mehr ein
guter Gastgeber,
sondern wusste zudem sportlich zu gefallen. Michael Schwarz wertete den
respektablen fünften Rang als neuer Chefcoach verheißungsvoll: „Ein erster
Erfolg. Wir wollen aber weiterhin attraktiven Frauen-Handball bieten. Mit
dieser ersten Standortbestimmung bin ich deshalb sehr zufrieden. Dank junger,
williger
Spielerinnen wie
beispielsweise Nelly Thümer und Carolin Hribar oder Rückkehrerin Wiebke Reimers
wollen wir in der neuen Saison eine gute Rolle spielen.“
30.
Kieler-Woche-Cup der HSG Holstein/Kronshagen
Ergebnisse:
TSV Owschlag – HSG Holstein/Kronshagen 19:11; Stralsunder HV – Grün Weiß
Schwerin 9:10; HSV Grimmen – TSV Altenholz 11:16; TSV Owschlag – HSG
Tarp/Wanderup 14:17; TSV Nord Harrislee – HSG Lüneburg 21:12; HSG Holstein
Kiel/Kronshagen – Stralsunder HV 9:11; Grün Weiß Schwerin – HSG Tarp/Wanderup
7:19; HSV Grimmen – HSG Lüneburg 11:8; TSV Nord Harrislee – TSV Altenholz
14:12; Stralsunder HV – TSV Owschlag 14:21; Grün Weiß Schwerin – HSG Holstein
Kiel/Kronshagen 14:19; HSG Tarp/Wanderup – Stralsunder HV 16:10; HSG Lüneburg –
TSV Altenholz 12:17; TSV Nord Harrislee – HSV Grimmen 22:11; TSV Owschlag –
Grün Weiß Schwerin 15:14; HSG Tarp/Wanderup – HSG Holstein Kiel/Kronshagen
11:7.
Abschlusstabellen:
Gruppe
A: 1. HSG Tarp/Wanderup 8:0 Punkte/63:38 Tore; 2. TSV
Owschlag 6:2/69:56; 3. HSG Holstein Kiel/Kronshagen 4:4/46:55; 4. Stralsunder
HV 2:6/44:56;
5.
Grün Weiß Schwerin 2:6/45:62.
Gruppe
B: 1. TSV Nord Harrislee 6:0/57:35; 2. TSV Altenholz
4:2/45:37; 3. HSV Grimmen 2:4/33:46; 4. HSG Lüneburg 0:6/32:49.
Trostrunde:
HSV Grimmen – HSG Holstein Kiel/Kronshagen 11:16; HSG Lüneburg – Stralsunder HV
13:13; Grün Weiß Schwerin – HSV Grimmen 16:24;
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen – HSG Lüneburg 20:16; Stralsunder HV – HSV Grimmen
14:8; Grün Weiß Schwerin – HSG Lüneburg 11:16.
Abschlusstabelle
der Trostrunde: 9. Grün Weiß Schwerin 2:6 Punkte/51:68
Tore; 8. HSG Lüneburg 3:5/53:55; 7. HSV Grimmen 4:4/54:54; 6.Stralsunder HV
5:3/47:40; 5. HSG Holstein Kiel/Kronshagen 6:2/64:52.
Halbfinal-Spiele:
HSG Tarp/Wanderup – TSV Altenholz 16:11; TSV Nord Harrislee – TSV Owschlag
17:10.
Spiel
um Platz drei: TSV Altenholz – TSV Owschlag 24:28.
Finale:
TSV Nord Harrislee – HSG Tarp/Wanderup 23:24.
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen:
Cornehl,
Matalewski, Pulß – Reimers (19 Tore), Paul (3), Hetzer (20), Sommer (1), Hansen
(3), Tetzlaff (3), Gerlach (6), Thümer (11), Zurek (3), Huß (7), Hribar (6).
TSV
Altenholz:
Schendel
– Claussen (5), Wiebke Bock (8), Westermann (3), Gehrke (14), Ohms (5), Melanie
Bock (14), Schmidt (8), Most (9), Jessen (6), Tjugum (4), Reinecke (3).
TSV
Owschlag:
Seubert,
Hartmann, Clausen – Trceziok (9), Schulz (7), Stolley (26), Goldberg, Krakuhn
(15), Hagenah (6), Linke (17), Elwardt (13), Schmidt-Vollgraf (11), Rohwer (1),
Zastrow (3).
Zweitligist favorisiert
Selten
schien der Kieler-Woche-Cup hochkarätiger besetzt als zum 30-jährigen Jubiläum:
Das zweitägige Handball-Frauenturnier der HSG Holstein Kiel/Kronshagen
garantiert Qualität. Titelverteidiger TSV Nord Harrislee eilt als Zweitligist
zwar erneut der Ruf des Favoriten voraus, doch gegen die Regionallisten TSV
Owschlag, HSG Tarp/Wanderup und HSG Lüneburg gilt es, diese Rolle ebenso zu
rechtfertigen wie im Vergleich mit den Oberligisten Grün-Weiß Schwerin,
Stralsunder HV, HSV Grimmen, TSV Altenholz oder dem Landesligisten GHG
Hahnheide.
Gespielt
wird heute ab 14 Uhr (Schulzentrums am Suchsdorfer Weg) in zwei Fünfer-Gruppen.
Morgen geht es um 10 Uhr weiter; Anwurf zum Finale ist gegen 15.40 Uhr.
Gastgeber
HSG Holstein würde nach fünf Jahren gern mal wieder den Wanderpokal in die
eigene Vereinsvitrine stellen. Glückt Michael Schwarz als neuem Trainer also
gleich ein Einstand nach Maß oder triumphiert Lokalrivale TSV Altenholz mit
Neu-Coach Dieter Eigemann wie 2006?