Presseberichte HSG 1.Frauen

 Saison 2007/08

 

 

Punktspiel gegen Lauenburger SV / 26.4.08

 

„Bergedorfer Zeitung vom 29.4.08“

Zum Saisonausklang in die Disco

LSV unterliegt Kiel/Kronshagen 26:30

 

Lauenburg - Die Spielerinnen der Lauenburger SV machen nicht nur auf dem Handballfeld eine gute Figur. Zum Saisonabschluss stellten sie auch auf dem Discoparkett ihre tänzerischen Qualitäten unter Beweis. Zwar verlor die LSV im abschließenden Oberligaspiel gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen mit 26:30, doch davon ließ sich die Mannschaft ihre Feierlaune nicht verderben. "Das war schnell abgehakt, sagte Trainer Rolf Ahrenbog, der mit seinem Team bis zum frühen Morgen unterwegs war. "Wir haben mit Platz acht unser Minimalziel erreicht."

 

Wie über weite Strecken in dieser Serie wäre auch gegen Kiel/Kronshagen mehr drin gewesen. Vor allem in der ersten Hälfte zeigte das LSV-Team, das Kirsten Krüger (HSG Lüneburg) und Susanne Bräun (Adendorf) in der kommenden Saison verstärken werden, eine gute Leistung. Zur Halbzeit führte die LSV 15:11.

 

Doch nach dem Wechsel konnten die Gäste das Spiel drehen. „Die Luft war raus", sagte Ahrenbog. Für eine ausgelassene Feier nach dem Spiel reichte die Kraft der "Zebras" allerdings noch aus. Von der Festtagsstimmung zum Ausklang profitierten auch die 250 Zuschauer in der Hasenberghalle. Es gab Freibier für alle.

 

LSV-Tore: Lucas (9), Asmussen (6), Mehrkens (5), Streisel (4), Geschke, Jender (je 1).

 

 

 

„LN –Regionalausgabe vom 29.4.08“

Niederlagen beim Saisonfinale in der Oberliga

 

LAUENBURG - Zum Abschluss der Saison gab es sowohl für die Lauenburger SV als auch für den TuS Aumühle/Wohltorf in der Handball-Oberliga der Frauen noch einmal Niederlagen, der Klassenerhalt ist allerdings trotzdem perfekt.

 

Lauenburger SV - Holstein Kiel/ Kronshagen 26:30.

"Ende gut, alles gut", kommentierte Trainer Rolf Abrenbog die wechselvolle Saison. Nach guter erster Halbzeit (15:11) mussten sich Maren Lucas (9), Ariane Asmussen (6), Lena Mehrkens (5), Kristina Streisel (4), Ulrike Geschke und Felicitas Jender (je 1) am Ende dem Tabellenvierten beugen. In der nächsten Spielzeit bleibt der komplette Kader zusammen, der durch Svenja Gehlsen (VfL Geesthacht) und Susanna Brehm (TuS Adendorf) ergänzt wird. "Wir wollen künftig vor allem an Beständigkeit gewinnen", lautet die Zielrichtung des LSV-Trainers. Weitere Verstärkungen hat er dabei noch im Auge.

 

 

 

„KN vom 28.4.08“

„Alles in Butter“ bei der HSG Holstein

Lauenburger SV – HSG Holstein 26:30 (15:11)

 

Die vierjährige Ära unter HSG-Trainer Fritz Sünkler endete mit einem finalen Sieg. Dabei deutete noch zur Pause statt des jetzt sehr respektablen vierten Ranges einiges

eher auf den achten Tabellenplatz hin. Niemand bekam zunächst Lauenburgs Ariane Asmussen in den Griff. Erst als Jasmin Zurek den Wirkungskreis der LSV-Torjägerin

eingrenzte, kippte die Partie. Sünkler meinte zufrieden: „Alle haben heute noch einmal alles gegeben. Unterm Strich unsere erfolgreichste Saison. Danke für eine tolle

Zeit. Wenn es am Schönsten ist, soll man eben aufhören.“

 

HSG: Cornehl, Matalewski – Gerlach (3), Hahler (1), Hansen, Hetzer (6/6), Huß (3), Paul (5), Tetzlaff (1), Thümer (4), Zurek (7/2).

 

 

 

„KN vom 26.4.08“

Ehrgeizig in ein entspanntes Finale

THW II und HSG Holstein wollen als Sieger in die Oberliga-Abschlussfeiern

 

Obwohl es für beide Kieler Handball-Oberligisten am letzten Spieltag eigentlich um nichts mehr geht, garantieren sowohl angestachelte Männer des THW II als auch

bis in die Haarspitzen motivierte Frauen der HSG Holstein ein hochinteressantes Saison-Finale.

 

Lauenburger SV – HSG Holstein (heute, 17 Uhr)

„Ich freue mich auf eine kleine Handball-Pause“, stellt Fritz Sünkler klar. Von Wattenbek, Altenholz und Plön heiß umworben, weht nach vier Jahren als erfolgreicher

Holstein-Trainer schon ein Hauch von Wehmut über der Halle in Lauenburg. Doch selbst im letzten Spiel muss Sünkler noch einmal sein Improvisationstalent unter Beweis

stellen, denn mit Anica Huß (Sehnenabriss im Finger) und Carolin Hribar (Seminar) fehlen beide etatmäßigen Rechtsaußen. Alternativ bieten sich Linkshänderin Dörte Paul oder Allrounderin Jasmin Zurek an. Notfalls müssen Kreisläuferin Sonja Hansen oder sogar die Flügelflitzerinnen Monia Hahler und Wencke Hetzer statt links zu spielen umlernen. Zudem brennt Torhüterin Christiane Sacher als Rekonvaleszentin auf ihr finales Comeback. „Ein Sieg wäre für mich die Krönung. Schließlich hört sich Platz

vier besser an als Rang acht in der Abschlusstabelle“, so Sünkler.

 

 

Punktspiel gegen TuS Lübeck 93 / 13.4.08

 

„Lübecker Nachrichten vom 15.4.08“

TuS verteidigt Platz Zwei

 

In der Frauen-Oberliga untermauerte TuS Lübeck 93 mit einem 24:20 (15:9) bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen dank konzentrierter Leistung, sicher vorgetragener Angriffe und sattelfester Abwehr den zweiten Platz. Über ein 10:4 (15.) erarbeiteten sich die Gäste eine 15:9-Pausenführung und entschieden das Duell nach dem 20:12 (43.) spätestens beim 22:15 (48.) für sich. Kiel kam nur noch bis auf 19:22 (55.) heran. Die TuS-Treffer verteilten sich auf Svenja Böge (7/1), Janne Potschaske (6), Katrin Kranz, Svenja Schmiedeberg (je 3), Nicole Böge (3/1) und Julia Deecke (2).

 

 

 

„KN vom 14.4.08“

HSG Holstein Kiel/Kro. – TuS Lübeck 93 20:24 (9:15)

 

Kiel – Olympia Neumünster muss die Meisterfeier in der Handball-Oberliga Frauen um eine Woche vertagen. Von Holstein Kiel/Kronshagen gab es bei der Heimniederlage

gegen TuS Lübeck nicht die benötigte Schützenhilfe.

 

Ein Holstein-Remis hätte Olympia zum Titelträger gemacht. Doch willenstarke Lübeckerinnen wahrten durch diesen Sieg selbst ihre letzte Chance. Vor allem „Shooterin“

Svenja Böge kam aus dem Rückraum immer wieder zu leichten Toren und war bereits in den ersten 15 Minuten fünf Mal erfolgreich, ehe sich Sonderbewacherin Jasmin

Zurek ihrer effektiver annahm. Dank dieser kurzen Deckung sowie des Torwart-Wechsels mit Yvonne Matalewski für Tatjana Cornehl kam Kiel besser ins Spiel. Allerdings

blieb ein 9:15-Rückstand uneinholbar, weil sich die Gäste trotz größter Gegenwehr kaum Blößen gaben. Wenn, dann fanden die Schützlinge von HSG-Trainer Fritz Sünkler Lücken lediglich im Lübecker Defensivbereich über Linksaußen, wo sich Wencke Hetzer und Monia Hahler gut ergänzten. „Obwohl meine Mannschaft kollektiv etwas zu spät aufwachte, kann ich anders als vor Wochenfrist in Herzhorn heute kämpferisch niemandem Vorwürfe machen“, resümierte Fritz Sünkler.

 

HSG Holstein Kiel/Kronshagen: Cornehl, Matalewski, Sacher – Gerlach (1), Hahler (2), Hansen, Hetzer (6/3), Hribar, Huß (3), Paul (2), Sommer, Tetzlaff (3), Thümer (1),

Zurek (2).

 

 

 

„KN vom 12.4.08“

Krabben mit letzten Heimspiel

 

Menschen, Tiere, Sensationen! Drei Spieltage vor dem Saison-Finale gastiert bei den zwei Kieler-Oberligisten zum letzten Mal gemeinsam ein sicherlich spektakulärer Handball-Zirkus in der Stadt. Während zuletzt zauberhafte „Zebras“ des THW II die Manege als Tabellenzweiter gegen einen bärenstarken Spitzenreiter SG Kropp auf den

Kopf stellen wollen, empfangen viertplatzierte „Krabben“ der HSG Holstein beim letzten Heimauftritt favorisierte mit den Löwinnen vom TuS Lübeck 93 einen Titelanwärter

im Raubtierkäfig.

 

HSG Holstein – TuS Lübeck 93 (morgen, 15.30 Uhr, Suchsdorfer Weg)

Finale Freude, statt Frust haben sich alle HSG-Frauen zum Abschiedsspiel in eigener Halle für ihren langjährigen Chefcoach Fritz Sünkler (4 Jahre) und Betreuer Thomas Kleinschmidt (siebte Saison) von der Trainerbank auf die Holstein-Fahne geschrieben. Vor Wochenfrist ließ das Duo zwar noch einmal ordentlich Dampf ab, doch dem Debakel in Herzhorn soll nun Besserung folgen. Ob eine schlappe Kreisläuferin Sonja Hansen (Virusinfektion) Einsatzbereitschaft signalisiert, entscheidet sich erst kurzfristig. Sonst schlüpft Wencke Hetzer als gelernte Linksaußen in diese Rolle. Kerstin Sommer (Achillessehne) und Rekonvaleszentin Christiane Sacher werden geschont. „Ich will meinem Nachfolger Michael Schwarz ja keine kaputte Truppe, sondern ein intaktes Team übergeben“, verspricht Fritz Sünkler. „Natürlich wünsche ich mir einen erfolgreichen Saisonabschluss. Ein Sieg über den Tabellenzweiten wäre super.“

 

 

 

Punktspiel gegen MTV Herzhorn / 5.4.08

 

 

„Norddeutsche Rundschau vom 7.4.08“

Mit Leidenschaft zum Erfolg

Herzhorner Oberliga-Handballerinnen gewinnen 29:19 gegen Kiel/Kronshagen

 

Herzhorn - Einen gänzlich anderen Eindruck als zuletzt hinterließen die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn an diesen Wochenende. Nach der Schlappe beim Schlusslicht Ratekau bezwang der MTV die HSG Holstein Kiel/Kronshagen in eigener Halle deutlich mit 29:19 (11:10). "Es war zu sehen, dass Handball zu einem großen Teil Einstellungssache ist. Mein Team hat heute mit viele Leidenschaft gespielt', lobte Trainer Kai Seefeld nach der Partie.

 

Trotz noch vorhandener Personalprobleme verkauften sich die Blau-Gelben sehr gut und waren über weite Phasen der Begegnung spielbestimmend. Zwar legten ihre Gegnerinnen das 1:0 vor, doch danach dominierten die Seefeld-Schützlinge, die insbesondere mit einer starken Vorstellung in der Abwehr den Grundstein des Erfolges legten. Doch auch vorne blieben kaum Wünsche offen. Mit langen durchdachten Angriffen erspielten sie sich ihre Chancen und Janna Wilcke brachte die Mannschaft in der 7. Minute mit 4:1 in Führung. Bedingt durch eine Zeitstrafe gegen Katrin Schmidt verloren die Blau-Gelben im Anschluss ein wenig das Konzept und Kiel verkürzte zum 3:4. Dennoch hatte man stets den Eindruck, dass die Herzhornerinnen ihre Gegnerinnen im Griff hatten. Besonders wussten sie in der Deckungsmitte zu gefallen, indem sie die gegnerischen Schützinnen frühzeitig angriffen und ihnen damit nur wenig Spielraum ließen.

 

Im Angriff hingegen wusste Maike Langenberg zu gefallen, die die Bälle mit viel Augenmerk zu verteilte und dabei auch stets selbst torgefährlich blieb. Mitte der ersten Halbzeit führte man so mit 8:6, ehe die Gastgeberinnen unvermutet in alte Fehler zurückfielen und sich mit zu vielen Einzelaktionen im Angriff um gute Chancen brachten.

Dies nutzten die Kielerinnen und so stand es in der 26. Minute 9:9. Daraufhin stellte Trainer Kai Seefeld seinen Angriff um und nun agierte Svetlana Frizler in der Mitte. Dies brachte die Gäste aus dem Konzept und zur Pause führte Herzhorn, wenn auch knapp mit 11:10.

 

Nach dem Seitenwechsel lief es vorerst gar nicht rund für die Herzhornerinnen. Mit zwei technischen Fehlern und Fehlwürfen vergaben sie einige gute Möglichkeiten und so stand es in der 34. Minute 12:12. Dann jedoch liefen sie zu großer Form auf. Gestützt auf eine Deckung, die stark verschob und frühzeitig angriff, kauften sie ihren Gegnerinnen den Schneid ab und kamen damit zu Ballgewinnen. Diese nutzten sie, um auf 17:12 (43.) davon zu ziehen. Damit war die Partie eigentlich schon gelaufen, denn die Gäste steckten vorzeitig auf. Der Herzhorner Leidenschaft hatten sie nichts mehr entgegen zu setzen. Mit aggressiver Deckungsarbeit hatten die Blau-Gelben ihnen "den Zahn gezogen".

 

Beim 21:15 (51.) nahmen die Kielerinnen Ines Lühr und Maike Langenberg in kurze Deckung, doch an diesem Tag wussten deren Mitspielerinnen die sich bietenden Freiräume effektiv zu nutzen und so zogen die Herzhornerinnen auf und davon. Beim Stande von 23:18 für die Gastgeberinnen ging die HSG über zu offener "Manndeckung", doch auch diese nutzte nichts mehr. Bis zum Schlusspfiff erhöhten die Seefeld-Schützlinge auf deutliche 29:19 und kassierten damit einen ungefährdeten Sieg.

 

MTV Herzhorn: Mareike Struck, Marion Demant, Janna Wilcke 2, Denise Stoldt 2, Ines Lühr 8 (2), Svetlana Frizler 3, Christina Hinrichs 6 (1), Maike Langenberg 7 (3), Katrin Schmidt 1

 

 

 

„KN vom 7.4.08“

HSG Holstein desolat

Holstein/Kronshagen kam beim MTV Herzhorn unter die Räder.

 

MTV Herzhorn – HSG Holstein 29:19 (11:10)

Während sich Herzhorn für eine ähnlich peinliche Pleite vor Wochenfrist beim Schlusslicht Ratekau rehabilitierte, hakten harmlose Holsteinerinnen trotz ordentlicher

erster Halbzeit diese Saison offensichtlich etwas zu frühzeitig ab. „Was fast ausnahmslos nach der Pause geboten wurde, empfinde ich schlichtweg als Arbeitsverweigerung.

Kein Spielfluss, sondern nur Klein-Klein-Gekrampfe“, schimpfte HSG-Trainer Fritz Sünkler über Handball ohne Herzblut. „So etwas lasse ich mir in den beiden letzten Saisonspielen nicht noch einmal bieten.“

 

Ausgenommen von solch harscher Kritik blieb allein Jasmin Zurek mit mutigen Aktionen. Neben dem spielerischen Faden fehlte den „Krabben“ ansonsten kollektiv der Mumm. Sogar die 30 Minuten lang dominante 6:0-Deckung agierte fortan indiskutabel, egal ob Fritz Sünkler auf 5:1 umstellte oder durch Jasmin Zurek und Sonja Hansen mit doppelter Manndeckung agieren ließ: „Heute brachte alles nichts.“

 

Holstein: Cornehl, Matalewski – Gerlach (3), Hahler (1), Hansen, Hetzer (1/1), Hribar, Huß, Paul (3), Tetzlaff (3), Thümer (1), Zurek (7/5).

 

 

 

„Norddeutsche Rundschau vom 4.4.08“

Wiedergutmachung

Herzhorner-Oberliga Damen schon um 16.30 Uhr

 

Herzhorn - Bei den Handball-Oberligadamen des MTV Herzhorn ist am Sonnabend Wiedergutmachung angesagt - und das gleich in doppelter Hinsicht. Zum einen soll die bittere Schlappe vom vergangenen Wochenende beim Schlusslicht Ratekau schnell in Vergessenheit geraten und zum anderen haben die MTVerinnen mit dem morgigen Gegner HSG Holstein Kiel/Kronshagen noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen.

 

Beim Tabellenvierten in Kiel hatte das Team von Trainer Kai Seefeldt ähnlich wie in Ratekau einen rabenschwarzen Tag erwischt und, war mit 20:25 unterlegen. Ähnliches soll nicht noch einmal passieren, weshalb Kai Seefeld am Dienstag "Tacheles" mit seinen Frauen geredet hat. "Wir haben unsere Fehler in Ratekau noch einmal analysiert. Auch wenn wir mit dem letzten Aufgebot angetreten sind, darf man dort nicht verlieren. Die Mädchen waren sehr selbstkritisch, was mich hoffen lässt, dass es am Sonnabend eine deutliche Leistungssteigerung gibt. Die Kielerinnen sind aufgrund unserer derzeitigen Personalsituation zwar als Favorit anzusehen, ich bin aber davon überzeugt, dass wir sie trotzdem schlagen können", so Seefeldt.

 

Eine Steigerung ist auch dringend notwendig, wenn die defensive 6:0-Deckung der Kielerinnen geknackt werden soll. Da die Herzhornerinnen aus dem Rückraum nicht so stark sind, weil Gönna Hamann (Schulter) und Gesche Seebandt (Kniebeschwerden) wohl auch diesmal fehlen werden, darf natürlich nicht so statisch gespielt werden wie in Ratekau. Es muss unbedingt mehr Bewegung ins Spiel kommen, damit der Erfolg über das Kreisanspiel gesucht werden kann. Noch wichtiger ist aber die Defensivarbeit, wo unbedingt mehr zur Ballseite verschoben werden muss, um der Kieler Offensive erfolgreich entgegen zu wirken.

 

Gegenüber der Partie vom vergangenen Wochenende sind auf jeden Fall Tina Hinrichs und Svetlana Frizler wieder dabei. Möglicherweise kehrt auch Kathrin Fitz-Bruhnsen rechtzeitig von ihrer Hochzeitsreise zurück, so dass es personell schon wieder ein wenig besser als zuletzt in Ratekau aussieht. "Wichtig ist, dass die Mannschaft die Schlappe beim Schlusslicht abgehakt hat, dann wird sie auch wieder aufstehen", ist Kai Seefeldt zuversichtlich.

 

 

 

„KN vom 5.4.08“

In vollem Saft auf die Zielgerade

HSG Holstein und THW Kiel II „haben noch nicht fertig“

 

In den Handball-Oberligen haben sich „Zebras“ und „Krabben“ zwar zu Spitzenmannschaften gemausert, doch zum Titel reicht es wohl noch nicht. Trotzdem wollen sowohl die Männer des THW Kiel II als auch die Frauen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen in puncto Meisterschafts-Vergabe im Schlussspurt ein Wörtchen mitreden.

 

MTV Herzhorn – HSG Holstein (heute, 16.30 Uhr, Glückstadt-Nord)

Nachdem Holstein während der Osterferien genügend Zeit hatte die Niederlage gegen Spitzenreiter Olympia Neumünster zu verdauen, soll nun in Glückstadt eine neue Siegesserie gestartet werden, bevor TuS Lübeck 93 als hochkarätiger Gegner zum letzten Heimspiel kommt. „Wir wollen unseren vierten Tabellenplatz verteidigen. Das wäre unterm Strich ein toller Saisonerfolg“, sagt HSG-Trainer Fritz Sünkler. Schaltet Spezialistin Dörte Paul wie im Hinspiel MTV-Torjägerin Gesche Seebandt aus, steigen die Chancen. Mit dem Comeback von Christiane Sacher (dreifacher Bänderriss im Fuß) als Torhüterin und Rechtsaußen Carolin Hribar (Fingerfraktur) steht der Kader komplett zur Verfügung.

 

Mit Rückkehrerin Wiebke Reimers vom Regionalligisten TSV Owschlag steht ein erster Neuzugang für die nächste Saison fest.

 

 

Punktspiel gegen Oly. Neumünster / 16.3.08

 

„Holsteinischer Courier vom 17.3.08“

Olympia cool und abgeklärt

 

Kronshagen - Der MTSV Olympia Neumünster behält im Titelkampf der Frauenhandball-Oberliga weiterhin die Nerven. Selbst in dem bei den "Frettchen" so unbeliebten Sonntagsspiel behielt Grün-Weiß diesmal die Oberhand und siegte bei der HSG Holstein/Kronshagen verdient mit 31:25 (16:13).

Im altehrwürdigen Holsteiner Derby bewies Olympia den überaus motivierten Gastgeberinnen, dass die eigenen Ansprüche in dieser Saison einfach höher sind. Die erste Hälfte verlief noch relativ ausgeglichen. Der MTSV, der wie schon in der Vorwoche fast mit der ersten Garnitur durchspielte, konnte sich erst ab dem 9:9 in der 25. Minute etwas absetzen und ging mit einer 16:13-Führung in die Kabine. Dieser Vorsprung hatte jedoch fortwährend Bestand. "Wir haben Holstein/Kronshagen gerade in der zweiten Halbzeit deutlich in die Schranken gewiesen", meinte Olympias Trainer Stephan Schröder nach dem Abpfiff des etwas unsicher wirkenden Schiedsrichterduos: 22 (!) Siebenmeter standen nur fünf Zeitstrafen gegenüber - ein im Handball merkwürdiges Ungleichgewicht.

 

Doch die "Frettchen" ließen sich durch nichts und niemanden aus der Ruhe bringen und spielten ihre physische Überlegenheit aus. Ein Zwischenspurt von 19:17 (37.) auf 26:19 (51.) aus Olympia-Sicht sorgte für die Entscheidung. "Es war erneut ein Sieg der Mannschaft", wollte Schröder nach der Partie keine Akteurin explizit herausheben. Dennoch glänzten besonders Janina Wildner am Kreis sowie die rechte Angriffsseite mit Janine Herbst und Svenja Hollerbuhl. Das Trio brachte es zusammen auf starke 21 Treffer. Ihr Debüt gab Sonja Theissen. Die Recklinghausenerin trainiert bereits seit einigen Wochen bei den Grün-Weißen mit und trug sich mit einem Siebenmeter sogar gleich in die Torschützenliste ein. Einziger Wermutstropfen war die Verletzung von Kristina Osterland, die in der 50. Minute umknickte und mit einem dicken Knöchel vom Feld musste - Diagnose offen.

 

Am kommenden Wochenende ist Olympia nun erst einmal spielfrei, bevor die Nachholbegegnung gegen den Lauenburger SV ansteht. "Die Pause wird uns gut tun. Es ist eine sehr anstrengende Saison", will Schröder die Zeit vor allem zum Luftholen nutzen.

Olympia Neumünster: Albrecht, Dahme - Wildner (9/3), Reinert (5), Hollerbuhl (5), Osterland (4), Petersen, Theissen (1/1), Herbst (7/3).

Schiedsrichter: Kröger/Trampenau (Kollmar/Neuendorf). Zuschauer: 100.

 

 

„KN vom 17.3.08“

Olympia verputzte „Krabben“

MTSV-Physis setzte sich beim 31:25 durch

 

Kiel – Olympias Trainer Stephan Schröder zeigt sich wortkarg. Seine Mannschaft antwortet auf dem Platz und nahm mit dem wichtigen Auswärtssieg bei der HSG Holstein

Kiel/Kronshagen die nächste Hürde Richtung Meisterschaft in der Handball-Oberliga der Frauen.

 

HSG Holstein – Olympia NMS 25:31 (13:16)

Holsteins Erfolgsserie ist gerissen. Neumünster war eine Nummer zu groß. Nach sechs Spielen kassierte Kiel mal wieder eine verdiente Heimniederlage gegen den zweitplatzierten Top-Favoriten. Zumindest in der ersten Halbzeit schien es allerdings so, als könnten aufopferungsvoll kämpfende „Krabben“ am Thron von Olympia wackeln. Jasmin Zurek wühlte sich immer wieder geschickt am gegnerischen Kreis durch, um oft nur auf Kosten von Siebenmeter reifen Fouls selbst am Torerfolg

gehindert zu werden. Insgesamt verwandelte Wencke Hetzer mit guter Quote neun der zwölf Strafwürfe sicher und da HSG-Keeperin Tatjana Cornehl zunächst

mehrere schwere Bälle parierte, blieb das Derby lange offen.

 

Trotzdem ließen sich bis in die Haarspitzen motivierte Neumünsteranerinnen nie nervös machen, sondern spielten ihren Stiefel auf gutem Niveau schnörkellos runter. Die überlegene Physis von Janina Wildner, Svenja Hollerbuhl, Janine Herbst und Kristina Osterland machte sich von Minute zu Minute mehr bemerkbar. Zudem trägt mit Jana

Reinert eine Spielerin das MTSV-Trikot, die in punkto Athletik, Beweglichkeit und Kreativität längst Regionalliga tauglich ist, während Holstein zwar um jeden Ball und

Zentimeter Boden kämpfte, aber sich auch jeden Treffer sehr hart erarbeiten musste. Als schlecht gelaunter Sieger outete sich lediglich MTSVTrainer Stephan Schröder,

der keinen Kommentar abgeben wollte. Dafür sprach HSG-Coach Fritz Sünkler Klartext: „Wir haben Neumünster beherzt Paroli geboten, doch aus dem Rückraum zu wenig Druck gemacht. Olympia profitierte dabei von unseren Fehlern und kam über Gegenstöße zu viel einfacheren Toren als wir.“

 

HSG Holstein: Cornehl, Matalewski – Paul (5), Hetzer (9/9), Sommer, Hansen, Tetzlaff (3), Gerlach (2), Zurek (1), Huß (1), Hahler (1), Thümer (3).

Olympia Neumünster : Albrecht, Dahme – Wildner (9/3), Hollerbuhl (6), Osterland (4), Herbst (6/3), Petersen, Reinert (5), Marschallek, von Dewitz, Böttcher, Veldkamp,

Theissen (1/1).

 

 

 

„KN vom 15.3.08“

HSG Holstein hoch motiviert

 

Der heiße Tanz in den Mai findet zumindest für alle Handball-Oberligisten aus Kiel und Neumünster bereits im März statt. Am letzten Spieltag vor den Osterferien

wird gleich in zwei Nachbarschaftsderbys von hoch motivierten Männern und Frauen eine flotte Sohle auf das Hallen-Parkett gelegt, denn neben viel Prestige für die

HSG Holstein steht diesmal beim THW II sogar der Meistertitel auf dem Spiel.

 

HSG Holstein/Kro. – Olympia NMS (So., 16 Uhr)

Nach sechs Spielen ohne Niederlage wäre für Holstein als Tabellenvierter ein Sieg über den Erzrivalen sicherlich der Höhepunkt dieser Saison schlechthin. „Motivieren muss ich wirklich niemanden mehr. Unsere Serie soll halten. Olympia steht ohnehin mehr unter Druck. Wer bessere Nerven hat, gewinnt“, weiß HSG-Trainer Fritz Sünkler zu berichten. Nützliche Tipps gab es von seinem Nachfolger in spe, Michael Schwarz, zuletzt im Dienst des zweitplatzierten Top-Favoriten aus Neumünster. Weitere Pikanterie

am Rande: Aufgrund einer Stellenausschreibung der Kieler im Internet nahm sogar Olympias Coach Stephan Schröder dem Vernehmen nach Kontakt als möglicher Kandidat zu den „Krabben“ auf.

 

Personell plagen die Kielerinnen zurzeit allerdings ein paar Probleme. Latente Achillessehnenbeschwerden bei Kerstin Sommer sind bekannt. Carolin Hribar fehlt weiterhin wegen einer Fingerfraktur und Torhüterin Christiane Sacher fällt mit dreifachem Bänderriss am Fuß länger aus. Dafür steht Ex-Olympia Keeperin Yvonne Matalewski vor einem Comeback.

 

 

 

„KN-Holsteiner Ausgabe vom 15.3.08“

„Krabben“ für die „Frettchen“ wieder keine leichte Kost?

 

Neumünster – Im Handball lautet ein ungeschriebenes Gesetz, dass man auswärts für die Meisterschaft punktet, zu Hause für den Klassenerhalt. Demnach haben die Frauen von Olympia Neumünster als zweitbestes Team in der Oberliga-Fremde gute Titelchancen, während Wattenbeks Frauen bei erst zwei Auswärtserfolgen noch nicht aus der Gefahrenzone sind.

 

HSG Holstein/Kronshagen – Olympia NMS (So., 16 Uhr)

Schon im Hinspiel waren die „Krabben“ für die „Frettchen“ keine leichte Kost. Beim knappen 27:25-Erfolg der Neumünsteranerinnen mochte weder Holstein-Trainer Fritz Sünkler noch Olympia-Trainer Stephan Schröder dem Spiel Oberligatauglichkeit attestieren. Zu groß waren die Unzulänglichkeiten beider Mannschaften. Durch den Sieg

übernahmen die „Frettchen“ damals die Tabellenführung. Im morgigen Spiel soll die gute Ausgangsposition mit einem Punkt weniger auf der Minusseite gegenüber Noch-

Tabellenführer TuS Lübeck gefestigt werden.

 

„Jetzt ist jedes Spiel ein Endspiel für uns“, sagt Olympia-Trainer Schröder, immer mit einem Seitenblick auf die Konkurrenz aus Lübeck, die bereits heute gegen den Tabellenfünften MTV Herzhorn antreten muss. Schröder meldet seinen gesamten Kader einsatzbereit, hofft auf eine Fortsetzung der zuletzt gezeigten Tugenden. „Wir haben jetzt ein Ziel vor Augen, das zu Saisonbeginn nicht unbedingt zu erwarten war. Diese Chance sollten wir nicht leichtfertig vergeben“, sagt Schröder, der durchaus optimistisch ist, dass die Punkte nach Neumünster gehen.

 

 

 

„Holsteinischer Courier vom 14.3.08“

Setzt Olympia nächsten Meilenstein?

 

Neumünster - Nächste Bewährungsprobe für Frauenhandball-Oberligist Olympia Neumünster: Im altehrwürdigen Holsteiner Derby müssen die "Frettchen" am Sonntag um 16 Uhr bei der HSG Holstein/Kronshagen erneut punkten, um im Meisterschaftsrennen alle Trümpfe selbst in der Hand zu behalten.

HSG Holstein/Kronsha. – Olympia NMS
Ausgangslage: Nach der jüngsten Niederlage des Dritten Fockbek/Nübbel hat sich an der Tabellenspitze endgültig ein Zweikampf zum Saisonfinale herauskristallisiert. Olympia (30:8 Punkte) muss daher auch in Kronshagen (Platz 4/23:17 Zähler) bestehen, wenn es gegenüber dem TuS Lübeck (31:9) keinen Rückschlag erleiden will.

Stimmungsbild: Die Meisterschaft ist zwar so nahe wie noch nie in der Oberligazeit der "Frettchen", doch traf ein langjähriger Fan den Nagel nach dem starken 29:24 gegen Herzhorn auf den Kopf, als er sagte: "Olympia wäre nicht Olympia, wenn da nicht noch ein richtig schlechtes Spiel dazwischenkäme." Ob dies gerade am Sonntag eintrifft, ist offen. Fest steht jedoch, dass gerade Holstein/Kronshagen für den MTSV in den vergangenen Jahren eher ein unangenehmes Pflaster war. Immerhin sind alle "Frettchen" kampfbereit, wie Trainer Stephan Schröder betonte.

Hinspiel: 27:25 für Olympia.
Es fehlt: keiner.

 

Punktspiel gegen Bredstedter TSV / 9.3.08

 

„Flensborg AVIS vom 11.3.08“

Fünf-Tore-Führung reichte nicht aus

Der Bredstedter TSV trennte sich von der HSG Holstein/Kronshagen mit 22:22.

 

BREDSTEDT - In der Handball-Oberliga der Frauen wird es neben zwei Regelabsteigern wohl einen zusätzlichen Absteiger geben. Der Bredstedter TSV hat nach dem 22:22-Remis gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen fünf Spieltage vor Saisonende bis zum Abstiegsplatz sechs Punkte Vorsprung. Das sollte dem Team von Trainer Ralf Johannsen trotz aller Personalnot zum Klassenerhalt reichen.

 

Die erste Hälfte gestaltete sich weitestgehend ausgeglichen. Beim Rückstand von 5:7 nahm Trainer Ralf Johannsen eine Auszeit, um die Konzentration zu schärfen. Dies glückte, so dass die Heimmannschaft das Zepter an sich riss und zur Pause mit 12:10 in Führung ging. Handicap der ersten Halbzeit waren drei verworfene Siebenmeter und die frühe (12. Minute) doppelte Zeitstrafe für Abwehrchefin Eivor Päla Blöndal, die somit auf eine Außenposition beordert werden musste.

 

Nach der Pause kontrollierte Bredstedt das Spiel, kam über gute Abläufe zu Torerfolgen. Bis zum 20:15 bestimmte Bredstedt das Geschehen. "Zahlreiche unverständliche Pfiffe der Schiedsrichter Kaulen/Marquardt zwischen der 43. und der 60. Minute brachten uns jedoch zuerst in Bredouille, später gar um die so wichtigen zwei Punkte", kommentierte BTSV-Trainer Ralf Johannsen die Schlussphase. Holstein forcierte nochmals das Tempo und konnte ein 19:22 noch in ein 22:22-Unentschieden ummünzen.

 

"Das ist sehr schade. Wir haben das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht. Ein Riesenkompliment an diese tolle Mannschaft. Es ziemt sich nicht, Schiedsrichter als Sündenböcke heranzuziehen, und mein Stil ist das grundsätzlich auch nicht, doch haben auch die Herren in Schwarz eine Verantwortung. Diese Niederlage kann ich nicht bei einem starken Gegner oder bei Fehlern meiner Mannschaft suchen", zeigte sich Johannsen zutiefst enttäuscht von der Leitung des Spiels.

 

Bredstedter TSV: Thomsen, Rühmann Held, Carstensen-Ehlers - Andresen, Bahnsen, Blöndal 7/5, Carstensen, Nielsen 9, Sebelin, Tams, Widderich 7/5.

 

 

 

„Flensburger Tageblatt vom 11.3.08“

Bredtstedt sauer auf die Schiris

 

Bredstedt - - Teilerfolg für den Bredstedter TSV: Durch ein 22:22 (12:10) gegen die HSG Holstein/Kronshagen in der Handball-Oberliga der Frauen sammelt der Bredstedter TSV weiter Punkte gegen den Abstieg. Mit einem erneut dezimierten Kader verkaufte sich das Team von Trainer Ralf Johannsen teuer, verspielte aber in der Schlussphase einen Fünf-Tore-Vorsprung. "Das war eine Frechheit. Ich habe noch nie ein Schiedsrichtergespann gesehen, das in den letzten 10 Minuten so eingebrochen ist", schimpfte Johannsen und deutete damit an, was seines Erachtens der Grund für das Remis war. "In der letzten Viertelstunde kassieren wir insgesamt sechs Zeitstrafen, Kiel nicht eine." Über ruhige und strukturierte Angriffe hatte sich Bredstedt über 15:10 auf 20:15 (45.) abgesetzt. Doch plötzlich kassierte der Gastgeber eine Zeitstrafe nach der anderen. Die HSG nutzte die Verwirrung auf Seiten der Bredstedter und verkürzte unaufhaltsam. Kurz vor Schluss fiel dann sogar noch der Ausgleichstreffer zum 22:22.

 

Bredstedt: Rühmann-Held, Thomsen, Carstensen-Ehlers - Bahnsen, Blöndal (7/5), Carstensen, Andresen, Widderich (6), Nielsen (9), Tams, Sebellin (n.e.).

 

 

 

„KN vom 10.3.08“

HSG Holstein rettet noch Remis in Bredstedt

Bredstedter TSV – HSG Holstein 22:22 (12:10)

 

Nach fünf Siegen aus den letzten Spielen hing Holsteins Erfolgsserie zwar am seidenen Faden, hielt aber der Zerreißprobe stand. Mit Nerven dick wie Drahtseilen verwandelte Wencke Hetzer 18 Sekunden vor dem Abpfiff auch ihren vierten Siebenmeter sicher und rettete den Kielerinnen das Remis. „Nur unser Schlussspurt war versöhnlich. Da merkte man meiner Mannschaft das gewachsene Selbstvertrauen an. Sonst konnten wir lange nicht an die guten Leistungen der Vorwochen anknüpfen. Wenn man aber nie aufgibt, sondern einen Fünf-Tore-Rückstand aufholt, bleibt dieser Punkt unterm Strich verdient“, kommentierte HSG-Trainer Fritz Sünkler den Handball-

Krimi mit Happy End. Aufgrund zahlreicher technischer Fehler machten sich die „Krabben“ das Leben bis Mitte zweiter Halbzeit selbst schwer. Erst als die Kielerinnen

beide TSV-Torjägerinnen, Brit Nielsen sowie Sünje Witterich dank doppelter kurzer Deckung unter Kontrolle bekamen, kippte die Partie.

 

Nachfolger von Fritz Sünkler auf der Trainerbank wird zur nächsten Saison mit Michael Schwarz ein ebenso anerkannter Fachmann wie Kenner der Oberliga-Szene. Dessen

Verpflichtung gab Peter Hansen, 1. Vorsitzender der HSG, in der Kabine bekannt.

 

HSG Holstein: Cornehl, Matalewski – Gerlach (4), Hahler, Hansen, Hetzer (5/4), Huß (1), Paul (4), Sommer, Tetzlaff (3), Thümer (1), Zurek (4).

 

 

 

„KN vom 8.3.08“

Bredstedter TSV – Holstein (So., 15 Uhr)

Die Frauen der HSG Holstein wollen ihren Höhenflug auf Rang vier morgen beim Bredstedter TSV fortsetzen und peilen den sechsten Sieg in Serie an.

 

„Zurzeit läuft es rundum gut. Wir wollen natürlich gern länger Werbung in eigener Sache machen“, blickt HSG-Trainer Fritz Sünkler schon ein bisschen auf das nächste Heimspiel gegen Olympia Neumünster voraus. Bis es zum Duell mit dem Erzrivalen kommt, gilt für die seit Wochen aufopferungsvoll kämpfenden „Krabben“ nicht die Konzentration auf einen unbequemen Gegner wie Bredstedt zu verlieren. Petra Köster und Brit Nielsen schenkten den Kielerinnen während des Hinspiels elf Tore über die starke linke TSV-Offensivseite ein. Zudem fällt bei Holstein neben Carolin Hribar (Fingerfraktur) die zuletzt erstklassige Keeperin Christiane Sache wegen einer Bänderdehnung aus, so dass viel Verantwortung allein auf Tatjana Cornehl lastet. „Wenn alle locker bleiben, gewinnen wir“, gibt Fritz Sünkler selbstsicher zu Protokoll.

 

 

 

„Flensborg AVIS vom 7.3.08“

Vorschau Bredstedt

 

In der Handball-Oberliga der Frauen verlor der Bredstedter TSV nach acht Spielen ohne Niederlage jetzt drei Spiele in Folge, allerdings gegen die Spitzenteams aus Lübeck, Herzhorn und Neumünster. Aufgrund der zurzeit dünnen Personaldecke, der BTSV reiste zum Auswärtsspiel in Lübeck mit nur acht Spielerinnen an, ist das Team von Trainer Ralf Johannsen im Heimspiel gegen den Tabellenvierten, HSG Holstein Kiel/Kronshagen, (Sonntag 15 Uhr, Sporthalle Realschule) sicherlich nicht als Favorit anzusehen, auch wenn das Hinspiel in Kronshagen 23:21 gewonnen werden konnte.

 

 

Punktspiel gegen TuS Aumühle-Wohltorf / 2.3.08

 

„LN–Regionalausgabe vom 4.3.08“

HSG Holstein Kiel/Kronshagen - TuS Aumühle/Wohl. 25:21 (11:15).

 

Trotz eines sicheren Vorsprungs von vier Toren mussten sich die Gäste am Ende noch mit vier Treffern geschlagen geben. Ohne ihre im Urlaub befindliche Spielmacherin Sylvia Schmenk und der Tatsache, dass Marion Meschede (9) die Woche über das Bett mit Fieber hüten musste, war der Start eher verhalten, wusste man doch nicht, wie lange die Kraft reichen würde. Dennoch beherrschten die Aumühlerinnen anfangs ihre Gegnerinnen und zogen über 6:2 auf 13:8 davon. "Kiel kam überhaupt nicht ins Spiel, und wir haben durch unsere Sorglosigkeit eine höhere Führung selbst verhindert", ärgerte sich Trainer Thomas Brodeßer. Nach drei vergebenen Siebenmetern und dem Auslassen klarster Möglichkeiten durch den TuS kamen die Gastgeberinnen wieder heran. Kiel hatte nach der Pause die Torhüterin gewechselt, die reihenweise schwerste Bälle hielt.

 

Nach dem 18:17 blieb das Spiel sieben Minuten lang ohne Tor, doch es häuften sich die Zeitstrafen beim TuS, der siebenmal im zweiten Abschnitt in Unterzahl spielen musste. Auch wenn es bis in die Schlussphase hinein eng blieb, konnten Claudia Franke (4), Maike Groth, Sandra Tode (je 2), Juliane Pörnig, Bärbel Grell, Ines Mulsow und Juliane Hamack (je 1) die Partie nicht mehr drehen. "Eine unnötige Niederlage, die es so nicht häufig gibt", lautet der letzte Kommentar des Tages von Aumühles Trainer.           

 

 

„Bergedorfer Zeitung vom 4.3.08“

An der Torhüterin gescheitert

 

Aumühle – Christiane Sacher scheint geschlagen. Die Torhüterin der HSG Holstein Kiel/Kronshagen liegt bereits am Boden, doch plötzlich schießt der Fuß der 1,75 Meter großen Keeperin hoch und sie wehrt zum Entsetzen des TuS Aumühle-Wohltorf den Ball noch ab. "Das ist ihr zu Beginn der zweiten  Halbzeit gleich dreimal gelungen" sagte TuS-Trainer Thomas Brodeßer. „Solche Situationen bauen den Gegner natürlich auf." Trotz eines guten Beginns mussten sich die Aumühlerinnen in der Handball-Oberligapartie bei der HSG am Ende mit 21:25 geschlagen geben.

 

"Das war eine vermeidbare Niederlage", ärgerte sich Brodeßer. Seine Mannschaft dominierte die erste Halbzeit nach Belieben, führte nach zehn Minuten mit 8:2. "Wir haben ein gutes Deckungsverhalten gezeigt und Kiel zu Fehlpässen gezwungen", erklärte der TuS-Coach. Mit einem 15:11 verabschiedeten sich die Gäste in die Pause.

 

Nach dem Wechsel sollte jedoch die große Stunde der Kieler Nummer eins schlagen. "Wir haben in den folgenden 15 Minuten nur einen Treffer erzielt", beklagte Brodeßer. Zudem beeinträchtigten sechs Zeitstrafen das Spiel der TuS-Damen, sodass sie schließlich mit hängenden Köpfen die Heimfahrt antreten mussten.

 

TuS-Tore: Meschede (9/2), Franke (4), Groth, Tode (je 2), Mulsow, Harnack, Grell, Pörnig (je 1).

 

 

 

„KN vom 3.3.08“

Krabben lassen Selbstbewusstsein spüren

Die HSG Holstein präsentierte sich gegen Aumühle in starker Verfassung und drehte einen Halbzeit-Rückstand in einen Sieg um.

 

Holstein Kiel/Kronshagen – TuS Aumühle/Wohl. 25:21 (11:15)

Das große Selbstvertrauen der Kieler „Krabben“ bekam nun auch Aumühle im Verfolgerduell zu spüren. Beim fünften Sieg in Serie riss Holstein gegen einen wahrlich

guten Gegner trotz verschlafener erster Halbzeit das Spiel noch entschlossen aus dem Feuer. Die Reaktion aller Kielerinnen nach dem schwachen Beginn konnte sich

sehen lassen. Für eine diesmal glücklose Tatjana Cornehl stärkte Torhüterin Christiane Sacher ihrer Mannschaft mit erstklassigen Reflexen den Rücken.

 

Kämpferisch wie spielerisch überzeugend gerieten nicht nur die Fans, sondern auch Tribünengast Michael Schwarz als ein möglicher Nachfolgekandidat zur nächsten Saison für den scheidenden HSG-Trainer Fritz Sünkler in Verzückung. „Imponierend, wozu meine Mannschaft zurzeit in der Lage ist. Wir haben kollektiv zwei Schippen drauf gepackt, was gegen Aumühle allerdings auch nötig war“, resümierte Sünkler. Kerstin Sommer setzte die Gäste aus dem linken Rückraum immer wieder unter Druck,

und Jasmin Zurek machte sich an ihrem 24. Geburtstag mit toller Leistung und sechs Treffern selbst das schönste Geschenk.

 

HSG Holstein: Cornehl, Sacher – Gerlach (2), Hahler, Hansen, Hetzer (3/2), Huß (1), Paul (3), Sommer (7/4), Tetzlaff (3), Thümer, Zurek (6).

 

 

 

„KN vom 1.3.08“

HSG Holstein muss harte Nuss knacken

 

In der Handball-Oberliga erreicht die Spannung am 20. Spieltag auch für beide Kieler Klubs ihren vorläufigen Siedepunkt. Bei Holstein gab ein Erfolgsgarant gerade seinen Rückzug bekannt. Trainer Fritz Sünkler steht nächste Saison für das Traineramt nicht mehr zur Verfügung.

 

HSG Holstein – TuS Aumühle/ Wohltorf (morgen, 18 Uhr, Suchsdorfer Weg)

Nach vierjähriger Tätigkeit werden sich die Wege von Fritz Sünkler und der HSG Holstein zum Saisonende trennen. „Es machte manchmal mehr Arbeit als Spaß und sollte einfach eher das schönste Hobby der Welt sein“, nahm sich der alte „Handball-Hase“ Fritz mitunter aufkeimende Kritik von der Tribüne und aus dem Umfeld schon so sehr

zu Herzen, dass dieser Entschluss langsam aber sicher reifte. Zurzeit schwärmen nach vier Siegen in Serie zwar alle von der spielerischen Steigerung bei den „Krabben“, doch vor dem Verfolgerduell gegen Aumühle tritt Sünkler vorsorglich auf die Euphoriebremse. „Was die letzten Erfolge wirklich wert sind, wird sich jetzt erst zeigen.“

 

Ein Nachfolger wird bereits händeringend im Internet gesucht. Erste virtuelle Namen und einige gesichtete Zaungäste sind allerdings noch reine Spekulation. HSG-Torhüterin Christiane Sacher fehlt beruflich bedingt. Rechtsaußen Carolin Hribar fällt wegen einer Fingerfraktur aus, so dass auf den Allrounderinnen Anica Huß, Jasmin Zurek und die von höherklassigen Vereinen umworbene Dörte Paul mehr Verantwortung lastet. Statt Sonja Hansen soll sich diesmal Anna-Lena Tetzlaff um TuS-Torjägerin

Claudia Franke kümmern, die am 11.11.2007 elfmal gegen Holstein traf.

 

 

 

„LN–Regionalausgabe vom 29.2.08“

Vorschau TuS A/W

 

Für den TuS Aumühle/Wohltorf geht es am Sonntag bei Kiel/Kronshagen (18 Uhr) um den vierten Tabellenplatz, den der Gastgeber derzeit mit einem Punkt vor den Aumühlerinnen einnimmt. Beim 30:25-Hinspielerfolg fehlte Sylvia Schmenk und sie wird auch in Kronshagen nicht dabei sein. Dafür wird Trainer Thomas Brodeßer wieder aus Ines Mulsow zurückgreifen können. "Wir können Kiel mit schnellen Kontern auf Distanz halten, müssen dann allerdings uns Chancen nutzen", wird Brodeßer die Taktik des Heimspiels mitnehmen.

 

 

Punktspiel gegen TSV Wattenbek / 24.2.08

 

„KN-Holsteiner Ausgabe vom 26.2.08“

Motor machte nach 20 Minuten schlapp

TSV Wattenbek brach nach 9:8 gegen Holstein Kiel/Kronshagen ein

 

Wattenbek – Der TSV Wattenbek ist schwer zu durchschauen. Überraschenden Siegen folgen genauso überraschende Niederlagen. Das erste Jahr in der

Handball-Oberliga der Frauen entpuppt sich immer mehr als Lehrjahr – trotz eines 19:27 gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen.

 

So lief der Motor beim Aufsteiger 20 Minuten rund, danach folgte ein Stottern mit unerklärlichen Aussetzern. Co-Trainer Daniel Thielsen, der mit Torwarttrainerin Iris

Ebert-Nicol „Chefmechaniker“ Andreas Juhra vertrat, machte sich sofort auf die Suche nach den Fehlern. Die Zahnräder der 6:0-Abwehr griffen nicht richtig ineinander.

Auf den Halbpositionen brachen die Kielerinnen Anna-Lena Tetzlaff, Annika Gerlach und Jasmin Zurek immer wieder durch. Aus einem 9:8 wurde binnen sechs Minuten ein 9:15, nicht einmal ein Boxenstopp in Gestalt eines Team-Time-Outs machte den TSV wieder flott.

 

Thielsen versuchte es mit Umstellungen auf nahezu allen Positionen. Doch die Kielerinnen waren nicht mehr von der Erfolgsspur zu bringen. Weil sich die Gäste zudem

nicht aus ihrem Abwehrverband locken ließen, sparten sie Energie, die im Wattenbeker Angriff wirkungslos verpuffte. Dennoch gab es auch einige gelungene Aktionen.

So spielte Mirja Schulz, die mit acht weiteren Treffern nun schon 91 Oberligatore erzielte, hinter dem Rücken Kreisläuferin Steffi Beck an. Die 29-Jährige verwandelte

cool, Schulze ballte die Faust, und die Halle wurde mit ihren 200 Besuchern zum Tollhaus. Warum allerdings gerade nach dieser Aktion nicht mehr viel zusammenlief, muss intern analysiert werden.

 

Die Halbzeitbesprechung in der Kabine fiel dieses Mal erstaunlich kurz aus. Anschließend standen sieben Spielerinnen regungslos in der eigenen Hälfte und warteten zu den Klängen des Earth-Band-Klassikers „For you“ auf den Kontrahenten. Keine Bewegung, kein Einspielen, keine Absprachen. Dabei hatte Torhüterin Tanja Rathje noch ein Signal gesetzt. Erstmals rückte sie nach ihrer Platzwunde wieder zwischen die Pfosten und wollte helfen, den hohen Halbzeitrückstand aufzuholen. Bemerkenswert war die Einstellung von Tanja Potratz, die erst am Morgen aus dem Urlaub zurückgekehrt war und sich im Spielverlauf der Verantwortung im linken Rückraum stellte. Aber gegen starke Kielerinnen war das am Sonntagabend einfach zu wenig.

 

 

 

„KN vom 25.2.08“

HSG Holstein ist die „Mannschaft des Monats“

27:19-Sieg in Wattenbek – Olympia heiß auf das Topspiel

 

Wattenbek – Der Februar gehört der HSG Holstein Kiel/Kronshagen. Mit dem dritten Sieg in Folge gestern Abend im Derby beim TSV Wattenbek machen die Schützlinge von Trainer Fritz Sünkler in der Handball-Oberliga der Frauen weiteren Boden gut.

 

TSV Wattenbek – Holstein/Kronsh. 19:27

In der Anfangsphase wechselte die Führung noch mehrfach. Doch Sünkler zog früh die Grüne Karte. „Wir dürfen nicht aus dem Abwehrverband heraustreten“, mahnte der

Coach. Seine Frauen setzten es sofort um. Das 9:8 von Steffi Beck (19.) war die letzte Führung Wattenbeks. Nun trafen die Gäste gleich sechsmal in Folge. „Ich weiß auch nicht, was danach los war. Das war eine kollektiv schlechte Mannschaftsleistung“, sagte Iris Ebert-Nicol, die gemeinsam mit Daniel Thielsen Trainer Andreas Juhra vertrat.

 

Entsprechend nutzten Annika Gerlach, Anna-Lena Tetzlaff und die sehr bewegliche Jasmin Zurek die Gelegenheiten und spazierten durch die löchrige Wattenbeker

Abwehr. „Schön war natürlich, dass wir keinen Hänger hatten“, freute sich Sünkler.

 

Wattenbek: Hinrichs, Pries, Rathje; Beck (2), Gabriel, Jappe, Jensen (2), Jessulat, Mordhorst (4), Neu, Plambeck, Potratz (2), Rademacher (1), M. Schulz (8/6), N. Schulz.

Holstein/Kronsh.: Cornehl, Sacher; Gerlach (5), Hahler (2), Hansen, Hetzer (4/3), Huß (4), Paul (2), Sommer, Tetzlaff (6), Thümer (3), Zurek (1).

 

 

 

 

„Holsteinischer Courier vom 25.2.08“

TSV Wattenbek hielt nur 20 Minuten lang mit

Bittere 19:27-Heimpleite für Oberliga-Handballerinnen gegen die HSG Holstein/Kronshagen

 

Bordesholm - Rückschlag für die Frauen des TSV Wattenbek: In der Handball-Oberliga kassierte der Aufsteiger gestern Abend in eigener Halle im Nachbarschaftsduell mit der HSG Holstein/Kronshagen eine deftige 19:27 (11:16)-Schlappe.

 

In Abwesenheit des beruflich verhinderten Trainers Andreas Juhra musste dessen Co- und Torwarttrainerin Iris Ebert-Nicol mit ansehen, wie die eigentlich anvisierte Revanche im Holsteiner Derby ausblieb und mehr noch als das. „Das war eine kollektiv schlechte Mannschaftsleistung", wusste Ebert-Nicol aus ihrer Sicht nicht viel Positives über die 60 Minuten zu berichten: "Wir haben eigentlich nach 20 Minuten aufgehört, Handball zu spielen." Zu diesem Zeitpunkt stand es in einer Partie auf Augenhöhe 9:9, ehe die HSG sechs Treffer in Folge erzielte und auf 9:15 davonzog (26.). Der TSV fabrizierte nun viele Abspielfehler und schoss auch im Torabschluss eine "Fahrkarte" nach der nächsten.

 

Dies änderte sich auch im zweiten Spielabschnitt nicht, sodass Holstein/Kronshagen letztlich leichtes Spiel hatte. Am kommenden Wochenende ist das Juhra-Team spielfrei. Diese Pause sollte es nutzen.

 

Wattenbek: Pries, Rathje - Gabriel, Neu, Beck (2), Jensen (2), Jappe, N. Schulz, Rademacher (1), Plambeck, Potratz (2), M. Schulz (8/6), Mordhorst (4), Jessulat.

 

Schiedsrichter: Kock/Rathje (Schleswig/Kiel). Zuschauer: 90.

Nächster Gegner: Lauenburger SV (H/9. März 17 Uhr)

 

 

 

„KN vom 23.2.08“

Holstein mit breiter Brust ins Derby

 

Herzklopfen bei den Frauen der HSG Holstein gehörte im bisherigen Saisonverlauf häufig zum Nervenkitzel dazu. Auch am 19. Spieltag der Handball-Oberliga dürfte

wieder einmal reichlich Adrenalin ausgeschüttet werden.

 

TSV Wattenbek – HSG Holstein (morgen, 17 Uhr, Lindenschule Bordesholm)

Als Mannschaften der Stunde treffen Wattenbek und Holstein im Verfolgerduell aufeinander. Während der Aufsteiger zuletzt sowohl Spitzenreiter TuS Lübeck 93

als auch den Tabellenzweiten Olympia düpierte, verdrängten aufopferungsvoll kämpfende Kielerinnen den TSV trotzdem vom sechsten Platz sowie mit festem Vorsatz,

ihre Siegesserie im vierten Spiel fortzusetzen. „Wir freuen uns auf das Derby und eine tolle Kulisse“, rührt HSG-Trainer Fritz Sünkler die Werbetrommel. „Individuell

sind wir stärker. Besonders wurfgewaltig sind die spielerisch sehr guten Wattenbekerinnen nämlich eher nicht. Wenn es gelingt, deren Pässe an den Kreis zu unterbinden,

bin ich guter Dinge.“ Kerstin Sommer plagen Achillessehnenprobleme. Zu Säulen des Erfolges sollen nicht zuletzt eine sattelfeste 6:0-Abwehr und Konter über Anica Huß und Nelly Thümer gehören.

 

 

 

„KN-Holsteiner Ausgabe vom 23.2.08“

Bei den Wattenbeker Frauen ist erneut das Derby-Fieber ausgebrochen

 

TSV Wattenbek – Holstein/Kronsh. (So, 17 Uhr)

Weil Wattenbeks Trainer Andreas Juhra bis morgen mit der Landesauswahl (Jg. 93) zur DHB-Sichtung der Jugendnationalmannschaft in Kienbaum weilt, teilen sich

Torwarttrainerin Iris Ebert- Nicol und Co-Trainer Daniel Thielsen die Vorbereitung auf das Spiele gegen die Kieler „Krabben“ und leiteten in der vergangenen Woche die Trainingseinheiten. „Im Hinspiel haben wir uns nicht mit Ruhm bekleckert“, sagte Ebert-Nicol und erinnert an das 18:20. In diesem Jahr ist das Team in allen Heimspielen ohne Niederlage geblieben und hat sogar die Favoriten Aumühle/Wohltorf und Olympia Neumünster ins Stolpern gebracht. Doch vor dem Duell am Sonntag ist der Einsatz

von Torhüterin Tanja Rathje weiter ungewiss. „Das wird kurzfristig entschieden“, sagte Ebert-Nicol. Tanja Potratz fehlt wegen Urlaubs.

 

 

 

„Holsteinischer Courier vom 22.2.08“

Zurück in die Erfolgsspur?

Neumünster/Wattenbek - Können Neumünsters Handball-Oberligisten die jüngste Scharte vom ersten sieglosen Wochenende der Saison sofort wieder ausmerzen? Immerhin genießen alle drei Mannschaften bei diesem Versuch am nominell 19. Spieltag Heimrecht. Den Anfang machen morgen um 16.30 Uhr in der KSV-Halle die Frauen des MTSV Olympia gegen den Bredstedter TSV. Die Frauen des TSV Wattenbek bitten die HSG Holstein/Kronshagen schließlich am Sonntag um 17 Uhr in der Bordesholmer Lindenschule aufs Parkett.

TSV Wattenbek – HSG Holstein/Kro.
Ausgangslage: Auf ein klassisches Mittelfeldduell dürfen sich die Zuschauer in Bordesholm einstellen. Beide Teams liegen mit 18:16 Punkten gleichauf, nur hat Holstein/Kronshagen das bessere Torverhältnis und liegt somit auf dem sechsten und Wattenbek auf dem siebten Platz. Im Hinspiel bei der 18:20-Niederlage bekleckerten sich die Schützlinge von Trainer Andreas Juhra, der diesmal beruflich verhindert ist und von Iris Ebert-Nicol vertreten wird, nicht gerade mit Ruhm.

Stimmungsbild: "Diesmal wollen wir das Nachbarschaftsduell für uns entscheiden", lautet die klare Ansage von Torwarttrainerin Iris Ebert-Nicol und gibt auch das vermeintliche Erfolgsrezept preis: "Wir wollen unser Tempospiel aufziehen, das ist unsere Stärke."

Hinspiel: 20:18 für Holstein/Kronshagen.
Es fehlen: Rathje (Platzwunde), Potratz (Urlaub).


 

Punktspiel gegen TSV Ratekau / 17.2.08

 

„LN –Regionalausgabe vom 19.2.08“

Ratekau verliert und plant einen Neuaufbau

 

RATEKAU - Die Oberliga-Handballerinnen des TSV Ratekau zahlten erneut Lehrgeld und verloren bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen mit 20:34 (9:19). Dabei war der TSV mit nur acht Feldspielerinnen angereist. "Es war schnell klar, das wir nicht gewinnen werden. Der Gegner hat sehr druckvoll und dynamisch gespielt", sagte Trainerin Kathrin Manthe. Lediglich Christin Töpfer (8) konnte sich immer wieder in Szene setzen. Die weiteren Treffer erzielten Julia Menzel, Mareike Schmechel, Regine Spohn (je 3), Katja Hermann (2) und Jessica Dörr (1).

 

"Leider waren wir auch in dieser Partie dem Gegner klar unterlegen. Wir bereiten uns schon jetzt auf die nächste Saison vor und suchen auf allen Positionen Spielerinnen. Wir wollen in Ratekau mit einer Mischung aus jungen und erfahrenen Spielerinnen über zwei bis drei Jahre eine Mannschaft aufbauen, die attraktiven Handball spielt", erklärte Manthe. Sie habe die Saison aber noch nicht abgehakt.

 

 

 

„KN vom 18.2.08“

Holstein/Kronshagens höchster Saisonsieg

Die Holstein/Kronshagen-Frauen ließen Ratekau keine Chance.

 

Holstein Kiel/Kronshagen – TSV Ratekau 34:20 (19:9)

Mit dem höchsten Saison-Sieg setzte Holstein seinen zurzeit sehr guten Lauf gegen das allerdings auch erschreckend schwache Schlusslicht erfolgreich fort. Ohne große

Gegenwehr hatten die „Krabben“ in einem über weite Strecken ebenso einseitigen wie kurzweiligen Spiel keinerlei Probleme, leichte Tore zu erzielen. Eine aufmerksame

Kieler 6-0-Deckung reichte, um viele Bälle abzufangen, die bis zur Halbzeitpause hauptsächlich Anna-Lena Tetzlaff und später dann Anica Huß mit erster oder zweiter

Welle per Tempogegenstoß zu nutzen wussten.

 

„Das war schon sehr entspannend, aber so ein Spiel tut mir zur Abwechslung auch mal ganz gut statt des sonst ständigen Bluthochdrucks. Wir haben nicht nur schön gespielt, sondern sogar unser Torverhältnis aufgebessert“, kommentierte HSG-Trainer Fritz Sünkler rundum zufrieden den Sprung auf Tabellenplatz sechs als beste Werbung in eigener Sache für das kommende Nachbarschaftsderby in Wattenbek. „Alle sammelten Wettkampfpraxis und hatten ihren Spaß. Außerdem konnten wir bis zum Abpfiff durchwechseln, ohne dabei die Konzentration oder den spielerischen Faden zu verlieren.“

 

Holstein/Kronshagen: Cornehl, Sacher – Gerlach (4), Hahler (2), Hansen (1), Hetzer, Hribar (1), Huß (5), Paul (3), Sommer (5/2), Tetzlaff (7), Thümer (4), Zurek (2).

 

 

 

„KN vom 16.2.08“

„Krabben“ wollen gegen Ratekau die Klasse sichern

 

Für beide Handball-Oberligisten aus Kiel steht am Wochenende viel auf dem Spiel. Während sich die Männer des THW Kiel II als Tabellendritter keinen Ausrutscher beim

Angstgegner in Alt Duvenstedt erlauben dürfen, können die Frauen der HSG Holstein im Erfolgsfall gegen Schlusslicht Ratekau nicht nur den Klassenerhalt schaffen, sondern würden den Anschluss zur Spitzengruppe schaffen.

 

Holstein Kiel/Kronshagen – TSV Ratekau (So., 15.30 Uhr)

Damit die heile Welt bei Holstein nach einem erfolgreichen Zwischenspurt keine Risse bekommt, hilft gegen den weit abgeschlagenen Tabellenletzten nur ein Sieg.

„Zwei Zähler sind Pflicht. Normalerweise können wir lediglich an uns selbst scheitern, denn schon im Hinspiel hatten wir mit dem Gegner eher weniger Probleme als mit

eigenen Nachlässigkeiten“, erinnert sich HSG-Trainer Fritz Sünkler. Außer einer Grippe geschwächten Kerstin Sommer sind alle „Krabben“ gesund. Der interne Konkurrenzkampf zwischen den Torhüterinnen Tatjana Cornehl und Christiane Sacher belebt ohnehin das Geschäft und wirkt sich positiv auf Punktekonto aus. Zudem agieren Anna-Lena Tetzlaff, Sonja Hansen sowie Annika Gerlach zurzeit auf konstant hohem Niveau in Holsteins Mittelblock. Von vielen abgewehrten Bällen profitierten alle

Kielerinnen, sodass perfekte Tempogegenstöße ein Patentrezept als Erfolgsgeheimnis bleiben.

 

 

 

„LN – Regionalausgabe vom 15.2.08“

Vorschau Ratekau

 

Nach der 17:22-Heimniederlage im Hinspiel gegen Holstein Kiel/Kronshagen waren die Oberliga-Frauen des TSV Ratekau ans Tabellenende zurückgefallen. Daran hat

sich nichts mehr verändert, nur der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz ist vor dem Rückspiel in Kronshagen (So., 15.30 Uhr) auf sieben Punkte angewachsen. Erneut muss Ratekau auf Mona Röwe (verletzt) verzichten. Das Team von Trainerin Kathrin Manthe hatte jedoch ein spielfreies Wochenende und konnte weitere Blessuren auskurieren. Nun hofft man, endlich das lange vermisste Erfolgserlebnis zu erreichen.

 

 

Punktspiel gegen MTV Heide / 10.2.08

 

„KN vom 11.2.08“

Mit zwei Zählern kehrten die Holstein-Frauen aus Heide zurück.

MTV Heide – HSG Holstein 20:25 (10:12)

 

Abstiegskampf pur in Heide. Beide Mannschaften wussten um die Bedeutung. Trotz knapper Halbzeit-Führung entschloss sich Holstein zum Torwart-Wechsel. Dieser Mut

selbst ohne Not sollte sich auszahlen. Für Christiane Sacher avancierte Tatjana Cornehl dank einem Dutzend parierter Würfe zur Matchwinnerin. Obwohl sich Kiel kontinuierlich absetzen konnte, wurde weiter um jeden Ball und jeden Zentimeter Hallenboden gefightet. Als der MTV in der Schlussphase alles oder nichts riskierte, nutzte Jasmin Zurek mit feinen Aktionen ihre Chancen ebenso sicher wie Wencke Hetzer ohne Fehl und Tadel fünfmal erfolgreich vom Siebenmeterpunkt. „Noch dürfen wir uns nicht auf die faule Haut legen. Dafür bleibt das Restprogramm zu schwer, aber immerhin können wir den Sack aus eigener Kraft zumachen“, kommentierte

HSG-Trainer Fritz Sünkler.

 

HSG Holstein: Cornehl, Sacher – Gerlach (3), Hansen (1), Hetzer (6/5), Hribar (1), Huß (2), Paul (2), Sommer (3), Tetzlaff, Thümer (3), Zurek (4).

 

 

 

„Dithmarscher LZ vom 11.2.08“

MTV Heide muss weiter zittern

Niederlage gegen Kiel

 

Heide - Der MTV Heide hat in der Handball-Oberliga der Frauen die Chance verpasst, die HSG Kiel/Kronshagen mit in den Abstiegskampf zu ziehen. Nach dem 20:25 (10:12) bleibt die Lage für den Vizemeister kritisch.

Die Gastgeberinnen knüpften nicht an die gute Leistung aus dem Herzhorn-Spiel an, musste allerdings auch auf Kerrin Kühnel verzichten, für die Joke Weinerdt einsprang. So kam es letztlich wie es kommen musste. Der Drittletzte fand nicht ins Spiel und vergab obendrein gute Möglichkeiten. Der Pausenstand war verdient.

Auch Heides Hoffnungen auf eine bessere zweite Hälfte erfüllten sich nicht. Zwar wurden wieder gute Möglichkeiten herausgearbeitet, doch ließ die Chancenverwertung wieder einmal zu wünschen übrig, so dass die Gäste sich aus kritischen Situationen immer wieder befreien konnten. Heides risikoreiches Tempospiel kam ihnen dabei zupass. Hinzu kam, dass die Einheimischen mit den Schiedsrichtern nicht immer einig waren, was dem MTV zahlreiche Nachteile einbrachte.

So nahm es denn auch kein Wunder, dass Trainer Klaus Rheinfelder seiner Mannschaft zwar eine gute kämpferische Leistung bescheinigte, aber ziemlich zerknirscht wirkte. „Wir hätten das Spiel erfolgreich abschließen müssen und auch können. In wichtigen Momenten war unser Spiel nicht effektiv genug. Daher muss man den Erfolg der Gäste als verdient ansehen.“

MTV Heide: Kaiser, Schlichting – Nommensen (3), Finke, Groth (1), Clauss, Iller (2), Peterat (3), Rolfs (3), Jochimsen (5), Weinerdt, Dallmeier-Tiessen (3).

 

 

 

„KN vom 9.2.08“

MTV Heide – HSG Holstein (morgen, 16 Uhr, Schulzentrums- Ost)

Für die Frauen der HSG Holstein gilt, im Kampf um den Klassenerhalt ruhigeres Fahrwasser zu erreichen.

 

Im Abstiegskampf scheinen die „Krabben“ seit Jahren stressresistent zu sein. Immer wenn es drauf ankommt, geht ein Ruck durch das Team. Besiegen achtplatzierte Kielerinnen nun auch noch Heide als Tabellenelften beim direkten Kellerduell, darf man langsam aber sicher über die Saison hinaus planen. „Wirklich erstaunlich. Schon beim Schlachtruf spürt man momentan das Wir-Gefühl. Das ist zurzeit viel lautstärker als sonst zu hören“, weiß HSG-Trainer Fritz Sünkler zu berichten.

 

Neben dem Teamgeist stimmt der Hinspiel-Sieg optimistisch, wo Holstein einen zwischenzeitlichen Sieben-Tore-Rückstand erfolgreich aufholte. Ähnlich aufopferungsvoll

gilt es nun erneut in Heide aufzutrumpfen, zumal mit Kerstin Sommer (Achillessehnenprobleme) und Anna-Lena Tetzlaff (Rückenprobleme) gleich zwei wichtige

Rückraumspielerinnen wahrscheinlich ausfallen. „Wir schauen nicht mehr auf den Gegner, sondern wollen nur noch selbst punkten. Für uns ist insofern jedes Spiel wie ein

Endspiel“, sagt Fritz Sünkler.

 

 

 

„Dithmarscher LZ vom 8.2.08“

Rheinfelder reizt ohne drei

Für Heide zählt nur ein Sieg gegen Holstein Kiel

 

Heide - Ärmel aufkrempeln heißt es für die Oberliga-Handballerinnen des MTV Heide am Sonntag im Schulzentrum Ost. Dort empfangen die Dithmarscherinnen um 16 Uhr die HSG Holstein Kiel/Kronshagen.

 

Trainer Klaus Rheinfelder hofft sehr, dass seine Mannschaft den Schwung aus dem Spiel gegen den MTV Herzhorn mitnehmen kann. „Wir müssen doppelt punkten“, stellt Rheinfelder heraus. Inzwischen fangen nämlich auch die übrigen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte an, Punkte zu sammeln.

 

Mit der HSG Kiel/Kronshagen kommt eine Mannschaft aus dem Mittelfeld der Tabelle in die Kreisstadt. Die Kieler können sich ihrer Sache jedoch noch nicht sicher sein, denn der Abstand zu den unteren Mannschaften ist gering. Für die Handballspielgemeinschaft aus der Landeshauptstadt spricht, dass die Mannschaft auf der Kreisläuferposition stark besetzt ist. Aber auch der Rückraum wird zu beachten sein, sodass sich die Dithmarscher Abwehr über mangelnde Arbeit alles andere als beklagen können wird.

 

Der MTV Heide muss für das Spiel gegen Kiel auch noch die urlaubende Kerrin Kühnel ersetzen. Es fehlen nun sogar drei Stammspielerinnen. Gelingt es jedoch dem Rest der Mannschaft genauso aufzutreten wie gegen den MTV Herzhorn, liegt ein Erfolg durchaus im Bereich des Möglichen.

 

 

 

Punktspiel gegen TSV Jörl / 3.2.08

 

„Flensborg AVIS vom 5.2.08“

Es wird immer schwerer

Der TSV Jörl unterlag bei der HSG Holstein/Kronshagen mit 27:30.

 

KIEL - In der Handball-Oberliga der Frauen sieht es für den TSV Jörl düster aus. Das Team von Trainer Carsten Martensen unterlag bei HSG Holstein/Kronshagen in Kiel mit 27:30 und liegt mit 7:21-Punkten auf dem vorletzten Platz. Die letzte Hoffnung ist, in den letzten zehn Spielen noch am MTV Heide (9:21 Punkte) vorbeizuziehen. Der Rückstand von fünf Punkten zum ATSV Stockelsdorf (12:16) ist wohl nur noch theoretisch einholbar. Der drittletzte Platz würde zunächst einmal zum Klassenerhalt reichen. Denn der SC Buntekuh Lübeck hatte seine Mannschaft schon zu Saisonbeginn zurückgezogen und steht damit als erster Regelabsteiger fest. Doch dann darf auch nur ein Team aus Schleswig-Holstein aus der Regionalliga absteigen. Zurzeit ist das der SC Kisdorf, die HSG Tarp/Wanderup muss dann unbedingt den Regionalliga-Klassenerhalt sichern.

 

Jörl startete gut und führte 4:2 und 8:6. Nach 9:9-Ausgleich geriet der TSV über 12:13 bis zur Pause mit 13:17 ins Hintertreffen. Im zweiten Durchgang wurde immer einem Drei-Tore-Rückstand hinterhergelaufen, doch eine Wende konnte nicht erzielt werden, die Partie ging 27:20 verloren. "Wir sind nicht wie eine Mannschaft aufgetreten, bei einigen Spielerinnen habe ich die richtige Einstellung vermisst, die gebraucht wird, um solche Spiele zu gewinnen", kommentierte Jörls Trainer Carsten Martensen.

 

TSV Jörl: Kruse - Kuntzmann 1, Kahlund 4, Brodersen 10/3, N. Martensen 5, L. Martensen 1, Türk 1, D. Riebow, Vietheer, Börnsen, K. Riebow 2.

 

 

 

„KN vom 4.2.08“

HSG Holstein kann aufatmen

 

Kiel – Die HSG Holstein Kiel/Kronshagen kann noch gewinnen. Nach dem sieglosen Monat Januar gab es gestern gegen Jörl die erwarteten zwei Punkte in der

Handball-Oberliga der Frauen

 

Holstein Kiel/Kronshagen – TSV Jörl 30:27

Holstein kann im Kampf um den Klassenerhalt erst einmal kräftig aufatmen. Jahrelange Erfahrung im Umgang mit solch schwierigen Situationen scheint sich auch diese Saison positiv auszuwirken. Mit großer Nervenstärke waren aufopferungsvoll kämpfende „Krabben“ dem Druck gewachsen. „Unter der Woche wurde Tacheles geredet, und

dass dabei ein Ruck durch das Team ging, war heute deutlich zu spüren. Noch gibt es aber keinen Grund zur Entwarnung“, kommentierte HSG-Trainer Fritz Sünkler den erfolgreichen Befreiungsschlag. Als Denkerin, Lenkerin und Torjägerin in Personalunion ragte Annika Gerlach aus einer Mannschaft ohne Schwachstelle heraus, während Jörl zur zweiten Halbzeit nur noch mit Heike Brodersen (zehn Treffer) eine Alleinunterhalterin zu bieten hatte.

 

Holstein/Kronshagen: Cornehl, Sacher – Gerlach (8), Hahler, Hansen, Hetzer (6/4), Hribar (1), Huß, Paul (4), Sommer (2), Tetzlaff (4), Thümer (3), Zurek (2).

 

 

 

„Flensburger Tageblatt vom 4.2.08“

Fehler im Angriff: Für Jörl wird's langsam eng

27:30-Niederlage in Kiel

 

Kiel - Die Handball-Frauen des TSV Jörl gehen schweren Zeiten entgegen. Der Vorletzte der Oberliga war an diesem Wochenende der große Verlierer, da alle Konkurrenten um den Massenerhalt punkten konnten. Bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen verlor die Mannschaft von Carsten Martensen mit 27:30 (13:17) und bleibt auswärts sieg- und punktlos.

 

Der Aufsteiger fand gut ins Spiel hinein. Über 1:3 und 2:4 lagen die Gäste am Anfang stets vorn. "Doch danach haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht. Mit vielen leichten Fehlern im Angriff haben wir Kiel zu leichten Toren verholfen", beklagte Trainer Carsten Martensen. Denn auch die HSG wusste: Platzt der Knoten jetzt nicht mit einem Heimsieg über Jörl, steht auch den HolsteinFrauen das Wasser im Abstiegskampf bis zum Hals. So drehte Kiel das Spiel. Mit Gegenstößen und über die zweite Welle zog man Jörl den Zahn und ging verdient mit 17:13 in die Kabine.

 

In der zweiten Halbzeit konnte Jörl nicht mehr entscheidend verkürzen. "Wir treten derzeit nicht als Mannschaft auf. Jeder kämpft für sich allein, doch das ist insgesamt zu wenig", sagte Martensen. Zwar kam Jörl noch zwei Mal bis auf zwei Tore Rückstand heran, doch man stand sich selbst im Weg. Die hohe Fehlerquote im Angriff sorgte für die verdiente, aber vermeidbare Niederlage."Es ist noch nichts verloren, doch für den Klassenerhalt müssen wir in den kommenden Spielen viel mehr investieren als heute", so Trainer Martensen.

 

TSV Jörl: Kruse - Kuntzmann (1), Kahlund (4), Börnsen (10/3), N. Martensen (5), L. Martensen (1), Türck (1), D. Riebow, Vietheer (3/1), Börnsen, K. Riebow (2).

 

 

 

„KN vom 1.2.08“

„Krabben“ vor Jörl gewarnt

Die „Krabben“ dürfen sich im Kampf um den Klassenerhalt gegen den Vorletzten TSV Jörl keine Pappnasen aufsetzen lassen.

 

Zwischen Karnevalsstimmung der siegverwöhnten Männer des THW Kiel II und einem eher gefühlten Aschermittwoch unter abstiegsbedrohten Frauen der

HSG Holstein/Kronshagen beginnt am 16. Oberliga-Spieltag auch für beide Kieler Handball-Klubs die fünfte Jahreszeit.

 

HSG Holstein – TSV Jörl (So., 16 Uhr, Suchsdorfer Weg)

Ein geborstenes Leitungsrohr unter der Woche im Haus von HSG-Coach Fritz Sünkler hatte fast schon symbolische Bedeutung für die Leistungsbereitschaft seiner Mannschaft. Platzt der Knoten jetzt nicht mit einem Heimsieg über Jörl, steigt den Holsteinerinnen das Wasser im Abstiegskampf bis zum Hals. Dass es soweit nicht kommt, dafür soll auch ein neuer Torwarttrainer sorgen. Björn Hamborg löste Thomas Kleinschmidt in dieser Funktion ab. Tatjana Cornehl gab derweil nach Auswertung ihrer Kernspintomografie mit Diagnose Bänderdehnung im Knie Entwarnung und steht zwischen den Pfosten. Das Hinspiel wurde zwar „vergeigt“, doch diesmal dürften Sonja Hansen, Anna-Lena Tetzlaff, Dörte Paul und Annika Gerlach als Defensivspezialistinnen besser auf die berüchtigten Hüftwürfe des Gegners vorbereitet sein.

 

 

 

Punktspiel gegen HSG Fockbek-Nübbel / 26.1.08

 

„Landeszeitung vom 28.1.08“

Birgit Kurbjuhn im Tor überragend

Fockbekerinnen bezwingen Kiel/Kronshagen 21:20

 

Fockbek - Knappe Spielergebnisse scheinen für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Fockbek/Nübbel gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen zur Tradition geworden zu sein. Nach dem 24:23-Sieg im Hinspiel und der 22:23-Niederlage im Pokal war es auch am vergangenen Sonnabend beim 21:20 (11:10) -Erfolg sehr eng.

 

Mit Startschwierigkeiten gingen die Gastgeberinnen in die Partie und lagen Mitte der ersten Halbzeit relativ deutlich mit 4:8 hinten. "Dann haben wir jedoch die kämpferischen Tugenden an den Tag gelegt, die ich in den vergangenen beiden Spielen bei meiner Mannschaft vermisste und haben nicht den Kopf hängen gelassen", freute sich Trainer Reiner Heldt darüber, dass sein Team über 7:9 (23.) bis zur Pause in Führung gehen konnte (11:10).

 

Dank des starken Abwehrkampfes durften die Kieler "Krabben" fast zehn Minuten lang nur ein Tor werfen, so dass Fockbek auch nach der Pause die Oberhand behielt. Erneut überragend agierte Birgit Kurbjuhn im Tor. "Sie ist schon fast eine Bank hinten drin, man kann sich auf sie verlassen", lobte Heldt seine Schlussfrau. Zwischen der 33. und 40. Minute fielen die Gastgeberinnen jedoch in ein spielerisches Loch, das die Gegnerinnen zu einem Zwischenspurt von 10:13 auf 16:13 ausnutzten. Tiefpunkt dieser Phase war eine Rote Karte für Annika Bock, die 20 Minuten vor Schluss aufgrund eines Fouls beim gegnerischen Tempogegenstoß, des Feldes verwiesen wurde.

 

Dem 0:6-Zwischentief ließ die heimische HSG allerdings ein 5:0 folgen und ging mit 18:16 in Führung (49.). Der Vorsprung hielt bis kurz vor dem Schlusspfiff, als Kiel noch auf einen Treffer verkürzte. "Es war insgesamt eine kämpferisch überzeugende Leistung, bei der es im spielerischen Bereich jedoch noch einiges zu verbessern gibt. Aber Hauptsache wir haben mal wieder gewonnen", urteilte Heldt.

 

HSG Fockbek/Nübbel: B. Kurbjuhn - Kolberg, Bock 5/2, D. Scheller 5/3, Dittrich, Hüls 2, A. Scheller 4/2, Sievers 1 Skrzypczak 1, Boll, L. Kurbjuhn 3.

 

 

 

 

„KN vom 28.1.08“

Erneute Holstein-Niederlage

Holstein-Frauen auch im dritten Spiel des neuen Jahres ohne Sieg

 

HSG Fockbek/Nübbel – Holstein/Kronshagen 21:20

„Dieses Spiel hätten wir nie und nimmer verlieren dürfen“, kommentierte HSG-Coach Fritz Sünkler eine völlig überflüssige Niederlage. Allerdings müssen sich kämpferisch

durchaus überzeugende „Krabben“ schon an ihre eigenen Nasen fassen, denn einmal mehr kostete eine fast kollektiv klägliche Chancenverwertung den möglichen Sieg. Allein Kerstin Sommer und Wencke Hetzer verwarfen sechs von zehn Siebenmetern. Sogar als sich Fockbek mit einer Roten Karte gegen Flügelflitzerin Annika Bock (41.),

zuvor als Torjägerin fünfmal erfolgreich, wegen eines Fouls an Nelly Thümer beim Tempogegenstoß selbst schwächte, konnte dieser Vorteil nicht genutzt werden, um drei Treffer Vorsprung über die restliche Zeit zu retten. Nübbel drehte den Spieß erneut zur eigenen 21:19-Führung um, so dass Kiel Sekunden vor dem Abpfiff nur noch verkürzen konnte. Eine persönlich hundertprozentige Abschlussquote der zur zweiten Halbzeit auf Rechtsaußen eingewechselten Anica Huß sowie die starke Leistung von Spielmacherin Annika Gerlach als unermüdliche Antreiberin waren kein Trostpflaster: Ab sofort steckt Holstein mitten im Abstiegskampf.

 

Holstein Kiel/Kronshagen: Sacher – Gerlach (5), Hahler, Hansen, Hetzer (3/2), Hribar, Huß (3), Paul (1), Sommer (2/2), Tetzlaff (2), Thümer (3), Zurek (1).

 

 

 

„Landeszeitung vom 26.1.08“

Fockbek auf „Krabbenjagd“

Die HSG erwartet heute Abend Holstein Kiel/Kronshagen

 

Fockbek - Überhaupt nicht nach Plan, sondern mit zwei hohen Niederlagen sind die Oberliga-Handballerinnen der HSG Fockbek/Nübbel aus der Winterpause gekommen. Soll der dritte Tabellenplatz weiter gehalten werden, muss am Wochenende dringend ein Sieg her. Nach der Partie in der vorvergangenen Woche gegen die „Frettchen“ (Olympia Neumünster) soll es diesmal gegen die „Krabben“ (HSG Holstein Kiel/Kronshagen) in der artenreichen Fauna der Oberliga klappen. Übung haben die Fockbeker „Jägerinnen“ in ihrer grün-weißen Tracht gegen die Kielerinnen bislang reichlich. Schon zweimal traten sie in dieser Serie gegen Holstein an. Im Hinspiel ergatterte die Heldt-Truppe einen knappen 24:23-Sieg, verlor dafür im Pokal jedoch ebenso knapp mit einem Tor. Rein rechnerisch stünde diesmal ein Remis an, doch das wäre in der eigenen Bürgermeister-Schadwinkel-Halle (Anpfiff um 18.30 Uhr) eigentlich zu wenig für die heimstarke Mannschaft von Reiner Heldt. „Wir hoffen, dass wir zu Hause zu alter Form zurückfinden“, war sein Credo nach den zwei Auswärtspleiten.

 

 

„KN vom 26.1.08“

Holstein-Damen mit Problemen

Probleme haben die Frauen der HSG Holstein, deren Kader sich weiterhin ausdünnt.

 

HSG Fockbek/Nübbel – Holstein (Sbd., 18.30 Uhr)

Bei den „Krabben“ wird die Verkettung unglücklicher Begleitumstände langsam unheimlich. Gerade begann Yvonne Matalewski nach auskuriertem Kreuzbandriss mit

physiotherapeutischen Reha- Maßnahmen, da verletzte sich Tatjana Cornehl als nächste Torhüterin ebenfalls am Knie. Wie schwer, wird erst eine Kernspintomografie zeigen. Neben Christiane Sacher nominierte Holstein-Coach Fritz Sünkler Imke Pulß als Ersatzkeeperin: „Die Favoritenrolle haben wir in Fockbek sicherlich nicht, aber wir

brauchen keinen Gegner zu fürchten.“ Dass sich HSG-Torjägerin Kerstin Sommer wegen latenter Achillessehnenprobleme ärztlicher Obhut anvertrauen musste, macht die Aufgabe allerdings noch schwerer. „Ich traue uns trotzdem einen zweiten Sieg zu. Im Pokal haben wir dort schon gewonnen“, sagt Fritz Sünkler.

 

 

 

Punktspiel gegen ATSV Stockelsdorf / 20.1.08

 

„Lübecker Nachrichten vom 22.1.08“

ATSV Stockelsdorf punktet in der Fremde

 

Die ATSV-Frauen retteten sich mit einem 21:21 (13:11) bei Holstein Kiel/Kronshagen ins Ziel. "Frau des Tages" war Nancy Wendorf (10/6), die fast die Hälfte aller ATSV-Tore warf und auch noch den finalen Strafwurf eiskalt verwandelte. "Ich hab' so gezittert, wollte aber einen neuen Rekord für mich aufstellen", bekannte die neue

Torjägerin. In einer heiß umkämpften Partie lag "Stodo" dank der starken Torfrauen Alex Zborala und Steffi Graf  stets leicht vorn, verkraftete sogar zwei Rote Karten gegen Maike Koplin (1) und Franziska Witsch (3). Weiter trafen Nicole Schäfer (4), Jelena Schlichte und Nicole Sarnikowski (je 2).

 

 

 

„KN vom 21.1.08“

HSG Holstein/Kronshagen – Stockelsdorf 21:21 (11:13)

 

Beim Siebenmeter-Festival gegen Stockelsdorf bekamen die Zuschauer neben 18 Strafwürfen Nervenkitzel pur auf gutem Niveau geboten. Trotz eines zweifachen Fünf-Tore-Rückstands kämpften sich die Kielerinnen mit großer mannschaftlicher Geschlossenheit und viel Herzblut jeweils ins Spiel zurück, führten acht Sekunden vor dem Schlusspfiff dank der überragenden Torjägerin Kerstin Sommer sogar 21:20, ehe der Gegner nach einem Team-Timeout alles auf eine Karte setzte. Statt der

Torhüterin stand eine siebte Feldspielerin auf dem Parkett.

 

Ihr Schrei beim Sprungwurf von Linksaußen reichte, um den finalen Siebenmeter herauszuholen, mit dem Nancy Wendorf das Remis rettete. „Die Schiedsrichter entschieden manchmal etwas sehr kleinlich“, monierte Holstein- Trainer Fritz Sünkler nach dem Schlusspfiff. „Wir hätten gerne gewonnen, doch wenigstens sind wir im neuen Jahr weiter ohne Niederlage, das ist hoffentlich gut für unsere Moral.“

 

HSG HolKro: Cornehl, Sacher – Gerlach (1), Hahler, Hansen (3), Hetzer (3/1), Hribar (1), Huß, Paul (2), Sommer (8/6), Tetzlaff, Thümer (2), Zurek (1).

 

 

 

„KN vom 18.1.08“

Frauen der HSG Holstein gegen Stockelsdorf in der Pflicht

 

Von prominenter Unterstützung wie für solch eine zauberhafte „Zebra-Herde“ des THW II können die „Krabben“ der HSG Holstein Kiel/Kronshagen natürlich nur träumen. Das Saison-Ziel Klassenerhalt gilt es für den Frauen-Oberligisten aus eigener Kraft zu schaffen. Ein Heimsieg über Stockelsdorf wäre hilfreich.

 

HSG Holstein – Stockelsdorf (So., 15.30 Uhr, Kro.)

Für Holstein könnte die Situation einmal mehr schwierig werden, falls man als Tabellenachter das Heimspiel gegen zwei Plätze tiefer rangierende Stockelsdorferinnen verliert. „Wir müssen uns auf den Punkt konzentrieren und dürfen keine unnötigen Gegenstöße kassieren“, warnt HSG-Trainer Fritz Sünkler, zumal der ATSV-Kader dank talentierter Ergänzungen des Zweitligisten TSV Travemünde als Wundertüte gilt. Außer durchdachten Angriffsaktionen gilt es deshalb in nomineller Bestbesetzung

vor allem das mangelhafte Rückzugsverhalten nach Fehlwürfen und Ballverlusten zu korrigieren.

 

 

 

Punktspiel gegen Lauenburger SV / 13.1.08

 

„Bergedorfer Zeitung vom 15.1.08“

Revanche nur zum Teil geglückt

LSV-Frauen spielen 20:20 in Kiel

 

Lauenburg - Die Handballerinnen der Lauenburger SV haben Blut geleckt. Das von Trainer Rolf Ahrenbog ausgegebene Saisonziel Platz fünf bis acht - reichte den Spielerinnen nicht aus. "Die Mannschaft hat mir im Training eröffnet, dass sie am Ende Vierter oder Fünfter werden, möchte", sagte Ahrenbog. Dem ehrgeizigen Ziel sind die Lauenburgerinnen nun ein kleines Stückchen näher gekommen. Nach der verpatzten Generalprobe vergangene Woche - im NOHV-Pokal hatte die LSV bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen 23:26 verloren - ertrotzte sich das Team nun in der Oberliga ein 20:20.

 

"Das Unentschieden geht in Ordnung", resümierte Ahrenbog. "Wir haben unsere Chancen einfach nicht genutzt." Ansonsten war der Coach mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden. Nach einer zwischenzeitlichen 5:2-Führung (8.) mussten die LSV-Damen zur Pause einen knappen 12:13-Rückstand hinnehmen. Die zweite Halbzeit gestaltete sich recht ausgeglichen. Felicitas Jender war mit ihren fünf Toren nach dem Wechsel die herausragende Aktive auf Seiten der Lauenburgerinnen. Und dass, obwohl sie nach einem Sturz mit Schmerzen im linken Knie weiterspielte. "Das hat sie klasse gemacht. Felicitas hat die Begegnung gelenkt, aber auch selbst vollstreckt", freute sich Ahrenbog.

 

Neben der Rückraumspielerin lobte der Trainer besonders seine Keeperin Lena Kaatz, die 50 Sekunden vor dem Schlusspfiff einen Kieler Siebenmeter parierte und so zumindest das Unentschieden rettete. Ahrenbog: "Vergangene Woche war sicher das attraktivere Spiel, aber heute haben wir dafür einen Punkt mitgenommen."

 

LSV-Tore: Jender (5/4), Asmussen (5), Mehrkens (3/2) Lucas, Streisel, Geschke (je 2), Bitzer (1).

 

 

 

„LN – Regionalausgabe vom 15.1.08“

LSV erkämpft Punkt, TuS erlebt wahres Debakel

 

AUMÜHLE - Während die Frauen des TuS Aumühle/Wohltorf zum Auftakt des neuen Jahres in der Handball-Oberliga gegen den MTV Heide eine derbe Heimschlappe bezogen, verpasste die Lauenburger Sportvereinigung den Sprung auf den vierten Tabellenplatz durch ein Remis bei der HSG Kiel/Kronshagen.

 

HSG Holstein Kiel/Kronshagen - Lauenburger SV 20:20 (13:12).

"Wir sind noch nicht auf dem Höhepunkt unserer Möglichkeiten angekommen", lautete die Erkenntnis von LSV-Trainer Rolf Dutzke, der am Ende jedoch mit dem Punktgewinn durchaus zufrieden war. Ein rechter Spielfluss wollte, jedoch während der gesamten Partie nicht aufkommen, da durch sehr kleinlich leitende Unparteiische jede, auch viel versprechende Aktionen, unterbunden wurden. Die Lauenburgerinnen setzten sich schnell auf 5:2 (8.) ab und hielten diesen Vorsprung bis zum 8:5 (14.). Doch nach dem 9:9 (19.) übernahmen die Gastgeberinnen die Initiative und gingen mit einer 13:12-Führung in die Pause.

 

Zu Beginn der zweiten Hälfte fiel schnell der Ausgleich, doch in der Folge legten die Kielerinnen bis zum 20:18 immer vor. Zwei von Felicitas Jender (5) verwandelte Siebenmeter in den Schlussminuten bescherten der LSV dann aber noch das unterm Strich verdiente Remis.

 

Ariane Asmussen (5), Lena Mehrkens (3), Maren Lucas, Kristina Streisel, Ulrike Geschke (je 2) und Meike Bitzer (1) erzielten die weiteren Lauenburger Tore.         

 

 

 

„KN vom 14.1.08“

HSG Holstein Kiel/Kro. – Lauenburger SV 20:20 (13:12)

 

Vor Wochenfrist sorgte der Heimsieg im DHB-Pokal gegen Lauenburg noch für gute Laune bei Holstein. Diesmal dürfte den „Krabben“ ob des Teilerfolgs im Punktspiel doch eher eine kleine Laus über die Leber gelaufen sein. Trotz 19:17-Führung nutzte Kiel weder eine Überzahlsituation, als Nelly Thümer frei scheiterte, noch einen

Siebenmeter 20 Sekunden vor Schluss, den Kerstin Sommer verwarf. Da Kiels Kapitän Sonja Hansen eine finale Zeitstrafe kassierte, bekam Lauenburg sogar die Siegchance, ohne aber eine insgesamt sehr reaktionsstarke HSG-Torhüterin Christiane Sacher bezwingen zu können. „Anders wie erwartet, hatte der Gegner heute mehr Motivation als meine Mannschaft. In der Abwehr fehlte die Abstimmung und vorne übernahm niemand Verantwortung“, analysierte Holsteins Trainer Fritz Sünkler das

leistungsgerechte Remis.

 

HSG: Cornehl, Sacher – Gerlach (1), Hahler, Hansen (1), Hetzer (3), Hribar (1), Huß, Paul (3), Sommer (4/2), Tetzlaff (6), Thümer (1), Zurek.

 

 

 

„KN vom 11.1.08“

Ein „wichtiges Spiel“ wartet auf die Frauen der HSG Holstein

 

Kiel – Gute Vorsätze nur zum Jahreswechsel bringen natürlich gar nichts. Das gilt auch für beide Kieler Klubs in der Handball-Oberliga, die genau wissen, wie man höher gesteckte Saisonziele realisiert. Ab sofort müssen sowohl die Männer des THW II als auch die Frauen der HSG Holstein wieder hundertprozentig konzentriert und motiviert

sein. Schon der letzte Hinrunden-Spieltag wird zeigen, ob solch löbliche Absichten tatsächlich länger halten.

 

HSG Holstein/Kro. – Lauenburger SV (So., 14.30 Uhr, Suchsdorfer Weg)

Nach gewonnener Generalprobe im DHB-Pokal gegen Lauenburg als Kür vor Wochenfrist sollen für die „Krabben“ nun zwei Punkte zur Pflichterfüllung her. „Wir dürfen uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen, zumal dieses Spiel für den weiteren Saisonverlauf weitaus wichtiger ist“, fordert HSG-Trainer Fritz Sünkler ein zweites positives Signal, statt im Fall einer Heimniederlage unnötig in Abstiegsgefahr zu geraten.

 

Ohne die zum Regionalligisten Wanderup abgewanderte Britta Neumann lief Kapitän Sonja Hansen am Kreis ebenso zu starker Form auf wie Nelly Thümer. Der 18-jährige Rohdiamant funkelt auf Linksaußen, wo Holstein zudem mit Wencke Hetzer und Monia Hahler jetzt sogar ein Luxusproblem im Kader hat, immer regelmäßiger. Steigerungspotenzial erwartet Fritz Sünkler bei Tatjana Cornehl und Christiane Sacher im Tor und Dörte Paul im rechten Rückraum.

 

 

 

Pokalspiel gegen Lauenburger SV / 6.1.08

 

„Bergedorfer Zeitung vom 8.1.08“

15 Minuten lang ohne Torerfolg

LSV-Frauen verlieren Pokalspiel in Kiel

 

Lauenburg - Die nächste Runde schien zum Greifen nah. Mit 11:10 führten die Handballerinnen der Lauenburger SV im NOHV-Pokal bei der HSG Kiel/Kronshagen zur Halbzeit. Doch was dann folgte, dafür fand LSV-Trainer Rolf Ahrenbog, der nach seiner Hochzeit den Namen seiner Frau angenommen hat, keine Worte. Eine Viertelstunde lang blieb seine Mannschaft im Duell zweier Oberligisten ohne Tore. Die Folge: Die Kielerinnen zogen auf 19:11, davon und siegten schließlich mit 26:23.

 

"Ich habe keine Idee wie das passieren konnte. Unser Gegner hat während dieser 15 Minuten auch nicht anders gespielt als zuvor", sagte Ahrenbog enttäuscht. "Aber wer so blind spielt, verliert verdient." Schade, denn im Fall eines Sieges hätten die Lauenburgerinnen bereits die erste Runde im DHB-Pokal erreicht und wären mit etwas Losglück auf eine Mannschaft aus der 2. Bundesliga getroffen. Jetzt muss sich die LSV wieder auf den Oberliga-Alltag konzentrieren. Und da heißt der Gegner am Sonntag erneut HSG Kiel/Kronshagen. Anpfiff der Partie in der Landeshauptstadt ist um 14.30 Uhr.

 

LSV-Tore: Mehrkens (6/5), Asmussen, Lucas (je 5), Jender (3), Streisel (2), Geschke, Scherling (je 1).

 

 

 

 

„KN vom 7.1.08“

HSG Holstein/Kronshagen auf DHB-Bundesebene

 

Kiel/Neumünster – Die erste Handball-Pokalrunde auf Bundesebene ist erreicht: Die Frauen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen und Olympia Neumünsters setzten sich

im Wettbewerb auf norddeutscher Ebene durch.

 

Holstein/Kronshagen – Lauenburger SV 26:23

Im Duell zweier Oberligisten boten beide Teams nicht nur einen kurzweiligen, sondern sogar spielerisch anspruchsvollen Pokalkampf. Die Vorentscheidung fiel unmittelbar

nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit, als aufopferungsvoll kämpfende Kielerinnen den 10:11-Zwischenstand innerhalb von zwölf zauberhaften Minuten in eine

19:11-Führung umwandelten. Neben einer starken 6-0-Deckung zeichnete sich dabei Linksaußen Nelly Thümer sechsmal als sichere Vollstreckerin von Tempogegenstößen

aus. Die Lauenburgerinnen gaben zwar nie auf, doch Jasmin Zurek beseitigte nicht von ungefähr in der spannenden Schlussphase mit ihren Toren letzte Zweifel am verdienten Holstein-Pokalsieg.

 

„Seit Jahren unser größter Pokalerfolg“, jubelte HSG-Trainer Fritz Sünkler. „Jetzt hoffen wir bei der Auslosung natürlich auf ein Heimspiel gegen einen lukrativen Bundesligisten. Bitte nur nicht Olympia Neumünster.“

 

Holstein/Kronshagen: Cornehl, Sacher – Gerlach (2), Hahler (1), Hansen (1), Hetzer (2/1), Hribar (2), Huß (1), Paul, Sommer (4), Tetzlaff (3), Thümer (6), Zurek (4).

 

 

 

„KN vom 5.1.08“

HSG Holstein/Kronshagen trennt nur noch ein Sieg vom DHB-Pokal auf Bundesebene

 

Per Paukenschlag können die Kieler Handballerinnen ins neue Sportjahr starten. Nur ein einziger Sieg fehlt nämlich sowohl der HSG Holstein Kiel/Kronshagen als auch SW Elmschenhagen im NOHV-Wettbewerb der Frauen noch, um sich sogar schon zur ersten Runde des DHB-Pokals auf Bundesebene zu qualifizieren.

 

HSG Holstein/Kronshagen – Lauenburger SV (So., 16.30 Uhr, Suchsdorfer Weg)

Eine Woche vor dem Oberliga-Duell treffen sich die Protagonistinnen morgen bereits zur Generalprobe im Pokal. „Sehr reizvoll, weil so weit waren wir in diesem Wettbewerb seit Jahren nicht mehr. Mit einem Sieg kann man für den weiteren Saisonverlauf ein positives Signal setzen“, beschreibt HSG-Trainer Fritz Sünkler die Bedeutung der Begegnung. Zumal der „Krabben-Kader“ überraschend den ersten „Rohrkrepierer“ verdauen muss, da Kreisläuferin Britta Neumann, mit 34 Treffern eine der erfolgreichsten Werferinnen, mit sofortiger Wirkung zur HSG Tarp-Wanderup wechselt. Während der Regionalligist mit harter Währung lockt, zahlt Holstein

Lehrgeld.

 

 „Dass alle anderen wieder enger zusammenrücken müssen, kennen wir ja aus den Vorjahren“, so Sünkler. Immerhin hat die kurze handballfreie Erholungsphase Kerstin Sommer (Achillessehne), Annika Gerlach (Knie) und Torhüterin Christiane Sacher (Schulter) in Sachen Regeneration gut getan, um die Gunst der Pokal-Stunde nun mit vereinten Kräften beim Schopf zu packen.

 

 

 

Punktspiel gegen TuS Lübeck 93 / 8.12.07

 

„Lübecker Nachrichten vom 11.12.07“

Frust in Stockelsdorf, Lust beim TuS Lübeck

93erinnen bezwingen Angstgegner Kiel/Kronshagen

 

TuS Lübeck 93 besiegte Angstgegner Holstein Kiel/Kronshagen 20:17 (11:11). Während die Gäste gelungene Konter zeigten, glänzte TuS mit Einzelaktionen. Da beide Abwehrreihen stabil standen, entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, mit Happy End für TuS. "Vielleicht für Feinschmecker kein attraktiver Sieg, aber einer mit hohem Stellenwert", meinte Trainer Stefan Franck.

 

TuS-Tore: S. Böge (5), Schrader, Potschaske (je 4), N. Böge (4/2), Kranz, Schmiedeberg, Schwichtenberg (je 1).

 

 

 

„KN vom 10.12.07“

HSG Holstein mit dritter Auswärtsniederlage in Folge.

TuS Lübeck 93 – HSG Holstein 20:17 (11:11)

 

Rohes statt frohes Fest für Holstein im letzten Spiel des Jahres. Aufopferungsvoll kämpfende Kielerinnen verkauften ihre Haut vor fast 150 Handball-Fans teuer und

hielten den Ausgang lange offen. Bis zur Halbzeit imponierten die „Krabben“ als bessere Mannschaft und führten phasenweise sogar, ehe wenig zimperliche Lübeckerinnen

kräftig zupackten. TuS-Torjägerin Svenja Böge vermochte sich nur selten gegen eine starke 6-0-Deckung der Kielerinnen durchzusetzen und ließ ihrem Frust mit

einem Schlag ins Gesicht von Dörte Paul freien Lauf. Nach einem weiteren Foul schied Paul mit einer Ellenbogenverletzung aus, ebenso wie Kreisläuferin Britta Neumann mit Knöchelblessur, die ohne Fremdeinwirkung umknickte. Eigene Mittelmäßigkeit im Angriff und ein schlechtes Überzahlspiel machten die böse Bescherung für Holstein

perfekt. „Ein sehr hartes Spiel, in dem die Deckungsreihen dominierten. Wir haben den Lübeckerinnen das Leben zwar schwer gemacht, blieben aber leider im Aufbau

zu drucklos“, sagte HSG-Trainer Fritz Sünkler.

 

HSG Holstein: Cornehl, Pulß – Gerlach, Hahler, Hansen, Hetzer (5/3), Hribar (1), Huß (2), Neumann (3), Paul (2), Sommer, Tetzlaff (1), Thümer (2), Zurek (1).

 

 

 

„KN vom 8.12.07“

THW und HSG vor knackigen Aufgaben

Bei den Oberliga-Topteams in Kropp und Lübeck

 

Nachdem ein Schleswig-Holsteiner gerade den Lotto-Jackpot geknackt hat, wollen heute nun auch die beiden Kieler Klubs in der Handball-Oberliga das Glück im Spiel erzwingen. Für mutige Männer des THW II wäre ein Sieg in Kropp Gold wert, und mit Fortunas Hilfe wollen die Frauen der HSG Holstein den Heimnimbus von Tabellenführer TuS Lübeck 93 knacken.

 

TuS Lübeck 93 – HSG Holstein (heute, 17.30 Uhr Meesenhalle)

Bevor sich die „Krabben“ eine Woche eher als alle anderen Teams in die Weihnachtsferien verabschieden, steht der Sturz des Spitzenreiters ganz oben auf der Wunschliste. „Wir haben gegen Herzhorn letzte Woche nicht nur gewonnen, sondern auch gut gespielt. Und die Lübeckerinnen werden sich bestimmt noch an

unseren Testspiel-Sieg während der Saisonvorbereitung erinnern“, ist HSGTrainer Fritz Sünkler optimistisch. Für Christiane Sacher (krankgeschrieben) rückt neben Tatjana Cornehl als zweite Torhüterin wohl Anja Möller aus dem Landesliga-Kader ins Team. Bekommen die Kielerinnen TuS-Torjägerin Svenja Böge unter Kontrolle und setzen sie sich selbst gegen Lübecks bissige 6:0-Deckung durch, steigen eigene Erfolgschancen. „Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen, wenn der Gegner die Krallen ausfährt“, fordert Fritz Sünkler Gegenwehr.

 

 

 

Punktspiel gegen MTV Herzhorn / 2.12.07

 

„Norddeutsche Rundschau vom 3.12.07“

Zu viele schwächere Spielphasen

MTV Herzhorn unterlag 20:25 bei Kiel/Kronshagen

 

Herzhorn - Kein glückliches Ende nahm die Sonntagspartie für die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn. Die Blau-Gelben unterlagen bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen und unterlagen dort mit 20:25 (12:13). "Wir haben uns weit unter unseren Möglichkeiten verkauft", so ein enttäuschter Trainer Kai Seefeld nach der Begegnung. Phasenweise wussten die Herzhornerinnen zwar ihre Klasse zu zeigen, doch insgesamt liefen sie ihrer Form hinterher und die Partie verlief für sie frustrierend.

 

Wie schon so oft in Auswärtsspielen erwischten sie einen eher schwächeren Start und lagen bereits nach einer Spielminute mit 0:2 hinten. Dieser Rückstand baute sich schnell weiter aus zum 1:4 (4.). Erst danach stellten sie sich besser auf ihre Gegnerinnen ein. Insbesondere in der Deckung agierten sie nun aggressiver und dieses Verhalten zeigte schnell Erfolg. Sie verkürzten nicht nur Tor um Tor, sondern gingen durch Ines Lühr 6:5 (14.) in Führung.

 

Und es blieb danach eng. Zwar führte Herzhorn noch mit 8:7, doch danach liefen sie beständig einem knappen Rückstand hinterher. Dabei agierten ihre Gegnerinnen sehr stark eins gegen eins und profitierten davon, dass die Abwehr der Blau-Gelben nicht stabil genug stand. Hinzu kam noch ein wenig Pech für die Seefeld-Schützlinge und so lagen sie zur Pause mit 12:13 hinten.

 

Auch nach dem Seitenwechsel begann der MTV schwach. Gleich passierte ihnen ein Fehlwurf und die Gastgeberinnen nutzten die Schwächen der Blau-Gelben. Bereits in der 34. Minute hatte die HSG die Nase mit 16:13 vorne. Danach verloren die Steinburgerinnen völlig ihre Linie.

 

Vorn agierten sie undiszipliniert und hinten konfus. Quittung war das 16:21 in der 44. Minute. Erst eine Auszeit von Trainer Seefeld brachte wieder etwas Ruhe in das Spiel der Herzhornerinnen. Sie besannen sich auf ihre kämpferischen Qualitäten und trotz dreier vergebener hochkarätiger Chancen verkürzten sie in der 50. Minute durch Christina Hinrichs auf 20:21 und die Partie schien wieder offen. im Anschluss jedoch vergaben sie nicht nur dreimal frei vorm gegnerischen Tor, sondern zudem einen Strafwurf. Die Kielerinnen wussten diese erneute Schwäche ihrer Gegnerinnen zu nutzen und zogen vorentscheidend auf 24:20 in der 57. Minute davon.

 

MTV Herzhorn: Mareike Struck, Marion Demant - Janna Wilcke, Danise Stoldt 1, Katrin Fitz, Svetlana Frizler, Gesche Seebandt 2, Maike Langenberg 3 (1), Anja Clasen, Ines Lühr 8 (4), Christina Hinrichs 5 (1), Katrin Schmidt 1

 

 

 

 

„KN vom 3.11.07“

HSG-Zahnräder griffen ineinander

Holstein triumphiert – Wattenbek verliert

 

Kiel – Nach drei Niederlagen in der Handball-Oberliga der Frauen hat Holstein die sportliche Talfahrt gestoppt. Wattenbek kassierte dagegen eine Niederlage.

 

HSG Holstein – Herzhorn 25:20 (13:12)

Vor allem in der umkämpften ersten Halbzeit legten die „Krabben“ mit aufopferungsvoller Abwehrarbeit die Basis zum Sieg. Wichtig war, dass MTV-Torjägerin Geesche Seebandt selten zum Spiel fand und HSG-Keeperin Tatjana Cornehl 18 schwere Bälle parierte, vor allem als die Partie trotz zwischenzeitlicher Kieler Vier-Tore-Führung (41.) beim 21:20 (51.) auf der Kippe stand. Neben gut aufgelegten Rückraumstrateginnen wie Annika Gerlach und Anna-Lena Tetzlaff sicherte Siebenmeter-Spezialistin Wencke Hetzer den wichtigen Sieg. „Mit Herz, Verstand und großer Harmonie haben heute alle Zahnräder gut ineinander gegriffen“, resümierte ein erleichterter

HSG-Trainer Fritz Sünkler.

 

HSG Holstein: Cornehl, Sacher – Gerlach (3), Hahler, Hansen, Hetzer (6/5), Hribar, Huß (1), Neumann (2), Paul (2), Sommer, Tetzlaff (7), Thümer (3), Zurek (1).

 

 

 

„Norddeutsche Rundschau vom 30.11.07“

HSG Holstein/Kronshagen - MTV Herzhorn (Sonntag, 17 Uhr)

 

Auch die Mannschaft von MTV-Coach Kai Seefeldt will sich einen Tag später am Suchsdorfer Weg schadlos halten, wenn es gegen die heimische HSG geht. Dort wird es ein Wiedersehen mit Britta Neumann geben. Die ehemalige Herzhorner Kreisläuferin schloss sich zu Saisonbeginn der Kieler Mannschaft an, weil sie im Sommer eine Ausbildung zur Physiotherapeutin in Damp begonnen hatte.

 

Sie steht in einem Team, das sehr diszipliniert agiert und lange Angriffe spielt, aber auch über einen guten Gegenstoß verfügt. "Vor allem in der Abwehr müssen wir bei langen Angriffen unsere Ordnung beibehalten", sagt Kai Seefeldt. "Und wenn wir hinten gut stehen, gewinnen wir auch Sicherheit für unser Angriffsspiel." Dort hat man auch im Training versucht, Schwerpunkte zu setzen. So arbeiteten die Seefeld-Schützlinge unter der Woche am Torabschluss. Außerdem will man gegen die kompakte HSG-Abwehr das Spiel über den Kreis und auch das variable Spiel wieder stärker zur Geltung bringen. Ganz wichtig. Unbedingt die Fehlerquote verringern.

 

Nicht dabei sein wird mit Sicherheit Dörte Steenfatt. Kaum trainieren konnten zuletzt Anja Clasen (Infekt) und Svetlana Frizler (Praktikum), doch bei beiden hofft Seefeldt auf einen Einsatz. Wieder mit von der Partie ist Cathrin Schmidt, nachdem sie sich nach der Geburt ihres Sohnes im Training wieder an die Mannschaft herangearbeitet hat. „Das erhöht wieder die Alternativen am Kreis und in der Abwehr", freut sich Seefeldt. Ansonsten will er bis zur Winterpause oben mitmischen und danach sehen, was weiter möglich ist.

 

 

 

Punktspiel gegen Oly. Neumünster / 23.11.07

 

„KN vom 26.11.07“

Olympia und Holstein lieferten Fehlerfestival                           

Nicht einmal die Spitze konnte MTSV-Coach Schröder milde stimmen

MTSV Olympia Neumünster – HSG Holstein Kiel/Kronshagen  27:25  (11:10)

 

Weder MTSV-Coach Stephan Schröder noch Holstein-Trainer Fritz Sünkler mochten dem Spiel Oberligatauglichkeit attestieren. Zu zahlreich waren die Unzulänglichkeiten beider Mannschaften. Fehlpässe und technische Fehler am laufenden Band, frei vorm Tor versagten die Nerven. Dabei freuten sich die 120 Zuschauer in der gut besuchten KSV-Halle nach dem 4:0 (9.) für die „Frettchen“ auf einen Durchmarsch der Neumünsteranerinnen, doch weit gefehlt. Holstein konnte beim 4:4 (13.) ausgleichen, ließ trotz erneuter 10:6-Führung (20.) die Heimmannschaft nie entscheidend enteilen und kämpfte sich bis zur Halbzeit (11:10) wieder heran.

 

Die überragende Wiebke Dahme im Tor, mit der „Omeyer-Quote“ von insgesamt 18 gehaltenen Bällen (davon zwei Siebenmeter), hatte bis dahin ihre Mannschaft im Spiel gehalten. Im Angriff sorgten lediglich Andrea Petersen mit ihren fünf Toren in der ersten Halbzeit und Janina Wildner mit vier Treffern für Oberliganiveau. Die zweite Spielhälfte dann ein Spiegelbild der ersten. Eine 22:18-Führung (50.) bedeutete für die Schröder-Mädels immer noch keine Vorentscheidung, beim 24:23 (56.) war das Spiel wieder offen. Zum Glück behielt in dieser Phase des Spiels Janine Herbst bei ihrem sechsten verwandelten Siebenmeter die Nerven, Janina Wildner sicherte mit den Toren 26 und 27 den knappen Erfolg ab. MTSV-Trainer Schröder: „Mann muss sich fast schämen, mit solch einer Leistung wieder die Tabellenführung übernommen zu haben (Spitzenreiter Lübeck war spielfrei). Zum Glück haben wir nun zwei Wochen Zeit, um daran zu arbeiten, wie wir unsere im Training erarbeiteten und in den ersten Punktspielen gezeigten Tugenden besser umsetzen können.“ Olympia-Manager Andreas Werft zog mit Blick auf die Tabelle ein positives Fazit: „Auch solche Spiele muss man erst einmal gewinnen.“

 

Holstein-Trainer Fritz Sünkler trauerte ebenfalls der hohen Fehlerquote seines Teams nach: „Das ist bereits das dritte Spiel mit zu vielen technischen Fehlern. Wir haben die Schwächen der Neumünsteranerinnen heute nicht nutzen können, da war mehr drin.“ Vom gesteckten Saisonziel - oberes Tabellendrittel - haben sich die „Krabben“ erst einmal verabschieden müssen. Sünkler hofft auf Besserung bereits am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen Herzhorn.

 

MTSV: Dahme, Albrecht – Hollerbuhl (5), Marschallek, Reinert (1), von Dewitz, Osterland, Böttcher, Petersen (5), Veldkamp, Wildner (10), Herbst (6/6).Holstein K/Kr.: Cornehl, Sacher – Paul (2), Hetzer, Sommer (2), Hansen (1), Tetzlaff (7), Gerlach (1), Thümer (4), Zurek (1), Huß, Hribar (1), Neumann (6/3).

 

 

 

„Holsteinischer Courier vom 24.11.07“

Olympia siegt glanzlos

 

Neumünster - Allerdings fiel die Partie am Hansaring in die Kategorie "Not gegen Elend", wurde den 120 Besuchern doch allenfalls Hausmannskost geboten. Olympia-Coach Stephan Schröder hatte dies wohl schon vor dem Anpfiff geahnt, unkte er doch vielsagend in der Fußballersprache: "Mir ist es egal, wie wir hier heute gewinnen. Ein 1:0 würde mir schon reichen."

Vor allem die ersten 30 Minuten verliefen zäh. Olympia wollte nicht, die HSG konnte nicht - anders war das von beiden Teams Dargebotene nicht zu beschreiben. Und dabei hatten die Gastgeberinnen einen glänzenden Start erwischt, lagen sie doch in der neunten Minute mit 4:0 vorn. Nachdem die "Krabben" zum 4:4 ausgeglichen hatten (13.), zogen die Einheimischen noch einmal vier Tore weg (10:6/20.), doch Holstein/Kronshagen ließ sich nicht abschütteln, verkürzte bis zur Pause auf 10:11 und bestrafte damit ein Olympia-Team, in dem vor dem Wechsel nur Torfrau Wiebke Dahme und mit Abstrichen Andrea Petersen zu überzeugen wussten. Letztere erzielte ihre gestrigen fünf Treffer allesamt im ersten Abschnitt.

Nach dem Wiederbeginn waren andere die Protagonisten. Aus dem Feld heraus trafen nur noch die nun in Abwehr und Angriff starke Janina Wildner sowie Svenja Hollerbuhl. Zudem sorgte die Nervenstärke von Janine Herbst, die ihr halbes Dutzend Siebenmeter komplett im HSG-Kasten versenkte, immer wieder für Beruhigung im Lager der Grün-Weißen. Und so steuerte Olympia über ein 22:18 (50.) einem letztlich doch ungefährdeten, wenn auch glanzlosen Sieg entgegen. Zwar kam Holstein/Kronshagen in der Endphase noch einmal auf zwei Treffer heran, aber mit der nötigen Portion Glück sowie einigen zweifelhaften Schiedsrichterentscheidungen zu ihren Gunsten schafften es die Gastgeberinnen, den doppelten Punktgewinn unter Dach und Fach zu bringen.

An den kommenden beiden Wochenenden ist Olympia nun übrigens spielfrei.

MTSV Oly. Neumünster: Dahme, Albrecht - Hollerbuhl (5), Marschallek, Reinert (1), Petersen (5), Osterland, Veldkamp, Wildner (10), Herbst (6/6), von Dewitz, Böttcher

SR: Brux/Töppler (Mönkeberg). Zuschauer: 120.
Nächster Gegner: ATSV Stockelsdorf (A/15. Dezember, 16 Uhr).

 

 

 

 

„KN vom 23.11.07“

Härtetests für HSG Holstein und THW II

Neumünsteraner Gegner in der Oberliga

 

Keine Frage, das Handball- Fieber steigt! Wer sich zurzeit als Nummer Eins fühlen darf, sorgt auch unter den Fans für gespannt, freudige Erwartung. Neumünsteraner

Frauen, Kieler Männer oder doch eher umgekehrt? Am neunten Oberliga-Spieltag geht es in prestigeträchtigen Nachbarschaftsderbys schon mal um die Vorherrschaft

im weiteren Saisonverlauf.

 

Olympia Neumünster – HSG Holstein/Kronshagen (heute, 20.15 Uhr KSV-Halle)

„Straftraining“ am Montag. Mannschaftssitzung am Donnerstag. Nachdem Holsteins Teamgeist zuletzt sehr zu wünschen übrig ließ, stehen die Kielerinnen heute Abend

vor einem echten Charaktertest. „Noch reißt mein Geduldsfaden nicht. Aber nur, wenn ich spüre, dass alle noch am gleichen Strang ziehen“, so HSG-Trainer Fritz Sünkler,

der nicht wie Don Quichotte vergeblich gegen Windmühlen kämpfen mag. Ansonsten könnten intern Konsequenzen drohen. „Wiedergutmachung wäre wichtig. Wenn wir als Mannschaft auftreten, braucht niemand vor Olympia in Ehrfurcht zu erstarren.“ Nerven, dick wie Drahtseile, benötigen die „Krabben“ gegen Neumünster allerdings, da Torhüterin Christiane Sacher (Schulterprobleme) und Torjägerin Kerstin Sommer (Achillessehnenreizung) voraussichtlich ausfallen.

 

 

 

„KN-Holsteiner Ausgabe vom 23.11.07“

Olympia hat Sorgen mit dem Personal

MTSV Olympia Neumünster – HSG Holstein Kiel/Kronshagen (Fr. 20.15 Uhr)

 

Olympia-Trainer Stephan Schröder sehnt die zweiwöchige Punktspielpause nach dem heutigen Spiel gegen Holstein Kiel/Kronshagen herbei. „Ich kann praktisch erst kurz vor Spielbeginn entscheiden, in welcher Besetzung wir antreten können“, hadert er weiterhin mit den Verletzungssorgen. Dicke Fragezeichen stehen immer noch hinter dem Einsatz von Andrea Petersen, Jana Reinert und Jasmin Goebel.

 

Dass seine Mannschaft bei einem Sieg über den Tabellensechsten (8:8 Pkt.) wieder die Tabellenführung übernehmen könnte (Tabellenführer TuS Lübeck ist spielfrei), interessiert ihn wenig. „Wir wollen das Spiel ohne weitere Blessuren überstehen, müssen das Beste aus unserer Situation machen“, blickt Schröder dennoch verhalten optimistisch der Partie entgegen. Die bisherigen Spiele der Holsteinerinnen sind für ihn keine Messlatte, zu unterschiedlich fielen die Ergebnisse der Mannschaft von Trainer Fritz Sünkler aus. Nach der Auswärtsniederlage in Aumühle und dem doppelten Punktverlust am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen Bredstedt, benötigen die „Krabben“ dringend Punkte, um nicht im Niemannsland der Tabelle zu versinken. Da sich die Neumünsteranerinnen weiter ganz oben behaupten wollen, kann der Ausgang des Spiels für den weiteren Saisonverlauf schon richtungweisend sein.

 

 

 

„Holsteinischer Courier vom 23.11.07“

Oberligisten vor lösbaren Aufgaben

 

Dreigeteiltes Wochenende für Neumünsters Handball-Oberligisten: Die Frauen des MTSV Olympia müssen bereits heute Abend um 20.15 Uhr au die Platte. Es folgen morgen um 19 Uhr die Männer der SG Wift und schließlich am Sonntag um 17 Uhr die Frauen des TSV Wattenbek.

 

Neumünster - Die Gegner sind allesamt schlagbar: Die "Frettchen" bekommen es daheim mit der HSG Holstein/Kronshagen zu tun, die Wattenbekerinnen ebenfalls vor eigenem Publikum mit dem ATSV Stockelsdorf. Wittorf/FTN hingegen reist zum THW Kiel II

 

Olympia - Holstein/Kronsh.

Ausgangslage: Mit der Bilanz von nur 1:3 Punkten beendete Olympia die Serie der beiden Spitzenspiele gegen Lübeck und Herzhorn, bleibt als Zweiter (13:3 Zähler) aber dennoch in Reichweite zur Tabellenspitze. Als Gastgeberinnen sind die Grün-Weißen damit heute gegen Mittelfeldkind Holstein/Kronshagen (Platz 6/8:8 Punkte), das die letzten beiden Begegnungen verlor, zumindest von der Papierform her Favorit.

 

Stimmungsbild: Vor dem Holsteiner Derby gibt sich Olympias Trainer Stephan Schröder gewohnt gelassen, auch wenn er weiterhin mit Personalsorgen zu kämpfen hat. "Selbst wenn wir nicht vollzählig sind, müssten wir Holstein/Kronshagen mit einer disziplinierten Leistung eigentlich packen“. Fragezeichen stehen auf jeden Falle weiterhin hinter Jana Reinert und Jasmin Goebel, Andrea Petersen wird wohl auf die Zähne beißen. Interessantes am Rande. Das eigentlich für morgen angesetzte Topspiel zwischen Lübeck und Herzhorn wurde auf Dienstag, 11. Dezember (20.30 Uhr), verlegt. Der TuS nahm dafür sogar den Tausch des Heimrechts in Kauf, gespielt wird dann nämlich in Glückstadt. Dazu Schröder: "Wer wie Lübeck Meister werden will, spielt nicht freiwillig in der Woche auswärts einhundert Kilometer entfernt."

 

Es fehlen: Reinert (Schulter ausgekugelt), Goebel (Rückenprobleme).

 

 

 

Punktspiel gegen Bredstedter SV / 18.11.07

 

 

„Flensborg AVIS vom 20.11.07“

Durststrecke beendet

Der Bredstedter TSV gewann in Kronshagen mit 23:21.

 

KRONSHAGEN - Nach fünf Niederlagen in Folge konnte der Bredstedter TSV in der Handball-Oberliga der Frauen endlich wieder einen Sieg einfahren. Das Team von Trainer Ralf Johannsen kämpfte sich auswärts bei der HSG Holstein Kiel/TSV Kronshagen zu einem 23:21 (11:11)-Erfolg und holte zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

 

Beide Mannschaften begannen "unkoordiniert" ins Spiel, so dass der erste Treffer vier Minuten auf sich warten ließ. Bredstedt erwischte dann den besseren Start und konnte über Gegenstöße mit 3:0 in Führung gehen. Ein Fehlpass in der "zweiten Welle" brachte den ersten Treffer für Holstein. Es folgte eine ausgeglichene Halbzeit auf niedrigem Niveau, geprägt von vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten. Bredstedt kam vor allem über Brit Nielsen zu Toren, was eine offene Einzeldeckung ab der 20. Minute zur Folge hatte. Holstein konnte zur Pause zum 11:11 egalisieren.

 

Sabine Carstensen-Ehlers im Bredstedter Tor machte dabei eine gute Partie und verhinderte einen frühzeitigen Rückstand. Bredstedt kam im zweiten Durchgang mit der kurzen Deckung gegen Brit Nielsen weiterhin nicht zurecht, machte viele leichte Fehler, was Holstein zur 16:12-Führung in der 40. Minute nutzte. "Die Auszeit sollte einerseits den Sturm Holsteins unterbrechen, andererseits sollte zur Aufholjagd geblasen werden", erklärte BTSV-Trainer Ralf Johannsen die Maßnahme des Team-Time-Outs, bei der er "etwas lauter" wurde.

 

Bredstedt kämpfte und forcierte das Tempo, während Holstein vor der stabilen Bredstedter Deckung und der guten Torhüterin Jessica Rühmann-Held (ab. 40 Minute) verzweifelte. In der Schlussphase verstand es Spielmacherin Linda Carstensen die richtigen Auslösehandlungen einzuleiten, die fälligen Strafwürfe verwandelt Petra Köster nervenstark und bescherte ihrem Team einen 23:21-Erfolg.

 

Bredstedter TSV: Köster 6/2, Nielsen 5, Carstensen 4/2, Christophersen 3, Hansen 2, Brandt 2, Jakobsen 1.

 

 

 

„Flensburger Tageblatt vom 19.11.07“

Deutliche Worte leiten Umschwung ein

Bredstedter TSV siegt 23:21 bei Kiel/Kronshagen

 

Kiel - Gestern Abend war erst einmal tiefes Durchatmen angesagt. Fast zwei Monate lang hatten die Handball-Frauen des Bredstedter TSV kein Spiel mehr gewonnen, fünf teilweise knappe Niederlagen kassiert. Doch mit dem 23:21 (11:11) bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen stoppten die Spielerinnen von Coach Ralf Johannsen den Trend.

 

"Es war kein Spiel auf hohem Niveau, es gab viele technische Fehler auf beiden Seiten. Doch wir haben über den Kampf zum Spiel gefunden", lobte Johannsen sein Team, in dem besonders die Torhüterinnen, Spielmacherin Linda Carstensen und Petra Köster zu gefallen wussten.

 

Die Nordfriesinnen starteten gut, gingen 3:1 in Führung und hielten den Vorsprung bis zum 10:8. Die 6:0-Deckung stand. Gastgeber Kiel/Kronshagen kam aber zurück ins Spiel, als Brit Nielsen kurz gedeckt wurde. Bis zur Halbzeit war der Vorsprung dahin, nach dem Wechsel zog Kiel sogar auf 16:12 davon. "Ich hatte schon befürchtet, dass wir wieder mit leeren Händen dastehen würden", sagte Johannsen. Er nahm eine Auszeit, in der er "richtig laut" wurde, und die Ansprache verfehlte ihre Wirkung nicht. Die Nordfriesinnen kämpften sich heran, steigerten sich auch spielerisch und feierten am Ende einen verdienten und äußerst wichtigen Auswärtssieg.

 

Bredstedter TSV: Carstensen-Ehlers, Rühmann-Held (ab 40.) - Brandt (2), Nielsen (5), Christophersen (3), Bahnsen, Köster (6/2), Hansen (2), Andresen, Jakobsen (1), L. Carstensen (4/2), Tams.

 

Beste Werferin Kiel: Neumann (8).

 

 

 

„KN vom 19.11.07“

Holsteins Frauen fehlte der Biss

HSG Holstein – Bredstedt 21:23 (11:11)

 

Eine deprimierende Heimschlappe für Holstein: Nur bis zum 16:12-Zwischenstand konnte sich die Kieler Leistung dank der Treffsicherheit von Kerstin Sommer und Britta Neumann sowie einer kurzen Deckung durch Jasmin Zurek gegen Bredstedts Torjägerin Brit Nielsen sehen lassen, ehe der Kampfgeist komplett verloren ging. Eine einzige

Auszeit reichte Bredstedt, um den Gegner völlig aus dem Konzept zu bringen. „Eine verdiente Niederlage. Kein Biss, wenig Siegeswillen. Wenn einige meinen, nach technischen Fehlern kaum noch zurücklaufen zu müssen, stimmt irgendetwas mit dieser Mannschaft nicht“, schimpfte HSG-Trainer Fritz Sünkler.

 

HSG Holstein: Cornehl, Sacher – Gerlach (3), Hahler, Hansen, Hetzer (2/2), Hribar, Huß (1), Neumann (8), Paul (1), Sommer (5), Tetzlaff, Thümer (1), Zurek.

 

 

 

„KN vom 17.11.07“

HSG Holstein muss sich Heimsieg über den Bredstedter TSV erst noch hart erarbeiten.

HSG Holstein/Kronshagen – Bredstedter TSV (Sonntag, 17 Uhr)

 

Spielerisch wie kämpferisch schon ganz ordentlich, fehlt den „Krabben“ als Tabellensechster neben etwas Cleverness, vor allem aber eine viel bessere Chancenverwertung

im Vergleich zu den Spitzenmannschaften. Eine 25-prozentige Erfolgsquote bei Wencke Hetzer und Nelly Thümer als Linksaußen scheint steigerungsfähig. Auf dem rechten

Flügel mit Anica Huß und Carolin Hribar herrschte gar totale Flaute. Kein Wunder, dass unter der Woche verschärftes Wurftraining auf dem Programm stand, um den Neuling aus Bredstedt in der Halle am Suchsdorfer Weg in Bedrängnis zu bringen. Rekonvaleszentin Monia Hahler feiert als Flügelflitzerin ihr Comeback.

 

 

 

Punktspiel gegen TuS Aumühle-Wohltorf / 11.11.07

 

„LN –  Regionalausgabe vom 13.11.07“

Aumühle/Wohltorf fürs Derby gerüstet

TuS Aumühle/Wohltorf - Holstein Kiel/Kronshagen 30:25 (13:8).

 

TuS-Trainer Thomas Brodeßer war zwar zufrieden, konnte sich jedoch aufgrund der Schiedsrichterleistung auch nach dein Spiel noch nicht beruhigen. "22 Strafminuten gegen uns, vier gegen die Gäste - das steht in keinem Verhältnis", ereiferte er sich. Auf Sylvia Schmenk und Ines Mulsow musste er verzichten, Maike Groth (2) und Kristina Pörnig (3) gingen angeschlagen in die Partie. Bis zum 7:7 (18.) verlief das Spiel ausgeglichen, ehe sich die Gastgeberinnen bis zur Pause absetzen konnten.

 

Im zweiten Abschnitt stellten die Gäste auf teilweise dreifache Manndeckung um. "Wir haben Kiel durch schnelle Konter auf Distanz halten können", freute sich Brodeßer vor allem über die Leistung von Franziska Franz (3) und Johanna Harnack (2), die frech aufspielten. Die weiteren Tore erzielten Claudia Franke (12), Marion Meschede (6), Sandra Tode und Nicola Seidel (je 1). Für das Derby gegen Lauenburg am 25. November scheint TuS gerüstet, zumal das kommende Wochenende spielfrei ist und Blessuren auskuriert werden können.

 

 

 

„Bergedorfer Zeitung vom 13.11.07“

Kleider machen Leute

Der TuS Aumühle-Wohltorf schlägt die HSG Holstein Kiel/Kronshagen vor 150 Zuschauern 30:25

Neben Torhüterin Jasmin Wulf bot vor allem Claudia Franke eine hervorragende Leistung.

 

Aumühle - Die Handballerinnen des TuS Aumühle-Wohltorf präsentierten sich ihrem Publikum in ungewohnter Form. In nachtblauen, eng anliegenden Trikots überraschten sie bei der Oberliga-Partie gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen die 150 Zuschauer in der Heinrich-Willers-Halle in Aumühle. „Die sind endlich mal schnittig", freute sich TuS-Spielerin Kristina Timmann über die neue Wettkampfbekleidung. Nachdem die Aumühlerinnen bei der Auswärtspremiere des neuen Sportanzugs vergangene Woche noch knapp verloren hatten, fanden sie beim 30:25Erfolg zur gewohnten Leistungsstärke zurück.

 

"Nach den drei Niederlagen zuvor war dieser Sieg sehr wichtig für uns", resümierte Trainer Thomas Brodeßer. Teils aus organisatorischen Gründen, teils aus Aberglauben hatte der TuS erst so spät in der Saison seine Trikots ausgetauscht. "Es gab Probleme mit dem Beflocken", erklärte der Coach. "Und in der schlechten Phase blieben sie erst einmal in der Schublade."

 

Es lag wohl aber nicht nur allein an den windschnittigeren T-Shirts, dass die "Blau-Weißen" während der gesamten Partie lauffreudiger agierten. Die TuS-Frauen, die ohne Ines Mulsow (Urlaub) und Sylvia Schmenk (beruflich verhindert) antreten mussten, begannen sehr engagiert, bemühten sich redlich, den schlechten Eindruck der vergangenen Begegungen auszumerzen. Nach anfänglichen Ein-Tore-Rückständen führten sie zur Pause 13:8.

 

Neben Torhüterin Jasmin Wulf erwischte vor allem Claudia Franke einen glänzenden Tag. Die Rückraumspielerin, die mit zwölf Treffern erfolgreichste Schützin ihres Teams war, setzte sich immer wieder alleine vor dem Tor durch. "Claudia wirbelt die ganze Zeit über das Feld", sagte Brodeßer. "Ich weiß gar nicht, woher sie die Kraft dafür nimmt."

 

Nach dem Wechsel gestaltete sich die Partie noch kräfteraubender, da die Gastgeberinnen beinah die gesamte zweite Hälfte in Unterzahl spielen mussten. Insgesamt elf Zeitstrafen verhängte das Schiedsrichter-Gespann Lucht/Witting gegen die Aumühlerinnen. "So eine Begegnung kann man eigentlich nicht gewinnen", erklärte der TuS-Trainer sichtlich verärgert. Trotz der erschwerten Bedingungen hielt sein Team den Vorsprung und siegte am Ende ungefährdet. Mit den neuen Trikots sollten künftig auch die Heimsiege wieder zur Gewohnheit werden.

 

TuS-Tore: Franke (12), Meschede (6/2), Pörnig (3/2), Franz (3), Groth, Harnack (je 2), Tode, Seidel (je 1).

 

 

 

„KN vom 12.11.07“

Olympias und Holsteins Handballerinnen hart gelandet

Die HSG Holstein kassierte eine Niederlage.

 

TuS Aumühle/Wohltorf – HSG Holstein II 30:25 (13:8)

Am Sonnabend hegten die Kielerinnen als Beobachter des Spitzenspiels noch Ambitionen, mit dem Top-Duo gleich zu ziehen, doch gestern platzten die Träume. „Wir sind sehr hart auf dem Boden der Tatsachen gelandet“, sagte HSG-Trainer Fritz Sünkler. Eine Vielzahl technischer Fehler summierte sich zur bitteren Niederlage, bei der vor

allem Marion Meschede auf Aumühler Seite die Kieler Schwächen zu nutzen wusste. Und Aumühles Claudia Franke verstand es immer wieder, ihrer Sonderbewachung zu

entwischen. Bei den „Krabben“ herrschte vor allem auf der rechten Seite totale Flaute. Carolin Hribar und Anica Huß fanden stets in TuS-Torhüterin Jasmin Wulf ihre

Meisterin. Nur Dörte Paul und Anna-Lena Tetzlaff erreichten annähernd Normalform. „Wir sind noch nicht reif genug“, stellte Fritz Sünkler fest.

 

Holstein: Cornehl, Sacher – Gerlach (2), Hansen (2), Hetzer (2), Hribar, Huß, Neumann (4/4), Paul (4), Sommer, Tetzlaff (6), Thümer (2), Zurek (3).

 

 

 

„KN vom 10.11.07“

TuS Aumühle/Wohltorf – Holstein/Kro. (So., 17 Uhr)

 

Den Kieler Klubs in den Handball-Oberligen steht ein richtungsweisendes Wochenende bevor. Die Männer des THW II wollen gegen Schlusslicht Stockelsdorf schnellstens wieder in die Erfolgsspur zurückfinden, während die Frauen der HSG Holstein zum Verfolgerduell beim TuS Aumühle/Wohltorf fahren.

 

Mit dem vierten Sieg in Serie könnten die Bäume für Holstein noch weiter in den Himmel wachsen, zumal sich die Spitzenteams von Olympia und TuS Lübeck direkt duellieren. „Wir schauen nur auf uns. Das Spiel gegen Aumühle wird ohnehin schon heiß genug. Beim Abpfiff wissen dann alle, wo man diese Saison leistungsmäßig hingehört“, sagt HSG-Trainer Fritz Sünkler. Kerstin Sommer (Achillessehnenreizung) steht bis zur Winterpause nur für den Notfall parat. Imke Wefer (Auslandspraktikum)

tritt zukünftig kürzer, und Annika Gerlach kuriert eine Grippe aus. „Wir wollen unseren Aufwärtstrend der letzten Wochen trotzdem erfolgreich fortsetzen“, so Sünkler.

 

 

 

 

Punktspiel gegen TSV Wattenbek / 4.11.07

 

 

„Holsteinischer Courier vom 5.11.07“

Trainer Juhra restlos bedient

 

Kronshagen - Seine dritte Saisonniederlage kassierte gestern der TSV Wattenbek in der Handball-Oberliga der Frauen. Der Aufsteiger ging nach einer überaus schwachen Offensivleistung mit einem 18:20 (9:12) bei der HSG Holstein/Kronshagen von der Platte und ist damit auf den harten Boden der Tatsachen zurückgekehrt.

 

Wattenbeks Trainer Andreas Juhra konnte und wollte seine Enttäuschung über die Leistung seiner Mannschaft im Holsteiner Derby nach dem Schlusspfiff nicht verbergen. "Bis auf die beiden Torhüterinnen haben wir heute unterstes Kreisklassenniveau gezeigt. So haben wir in der Oberliga nichts zu suchen", grantelte der 31-Jährige und wusste genau, wo seinem Team der Schuh drückte: In einem Handballspiel 20 Tore zu kassieren, ist vollkommen in Ordnung. Aber nur 18 Tore zu schießen, ist unterirdisch. Dabei üben wir im Training nichts anderes. Ich weiß im Moment gar nicht, wofür überhaupt."

 

Holstein/Kronshagen zog in einer zähen Anfangsphase auf 5:2 davon (14.) und nahm diesen Drei-Tore-Vorsprung auch mit in die Pause: 12:9 stand es nach 30 Minuten für die HSG. Nach dem Wechsel setzten sich die Gastgeberinnen auf 17:12 ab. Doch gerade als bei Wattenbek Hoffnung aufkam und die Anzeigetafel nur noch ein 17:16 zeigte (52.), leistete sich der TSV zwei dumme Abspielfehler, die zum vorentscheidenden 19:16 führten. "Ich überlege, den Mädels ihre Leistung einmal auf Video vorzuführen", wollte Juhra diese Schmach so nicht auf sich beruhen lassen. Am kommen den Wochenende - Fluch oder Segen? - ist der Aufsteiger spielfrei.

 

Wattenbek: Rathje, Pries - Gabril, Potratz (2/1), Neu, Beck (5), Jensen (1), N Schulz (2), Rademacher (4), M Schulz, Mordhorst (2/1), Jessulat (2),

 

 

 

 

„KN vom 5.11.07“

Holstein siegt im Derby gegen Wattenbek

HSG Holstein Kiel/Kronshagen – TSV Wattenbek 20:18 (12:9)

 

Kiel – Ein enges, aber niveauarmes Lokalderby boten Holstein und Wattenbek – mit dem besseren Ende für die Kielerinnen

 

Wie nicht anders zu erwarten, boten beide Mannschaften im Nachbarschaftsduell eher Kampf und Krampf, statt temporeicher Rasse und spielerischer Klasse. „Katastrophal, das hatte höchstens Kreisoberliga-Niveau“, kommentierte TSV-Trainer Andreas Juhra Holsteins das Spiel. „Wir blieben leider meilenweit von normaler Leistungsfähigkeit entfernt und waren noch schlechter als die Kielerinnen.“ Das Wattenbeker Torhüterinnen- Gespann mit Tanja Rathje in der ersten Halbzeit und Alexandra Pries nach dem Seitenwechsel verhinderte Schlimmeres.

 

Etwas diplomatischer resümierte HSG-Coach Fritz Sünkler das von technischen Fehlern geprägte Prestigederby. „Natürlich muss man die Messlatte normalerweise höher legen, aber mit Christiane Sacher im Tor und dank guter Deckungsarbeit konnten wir uns den Luxus erlauben, Gegenstöße ohne Ende zu verwerfen.“ Neben einer überzeugenden Linkshänderin Dörte Paul im rechten Rückraum hielt Jasmin Zurek trotz eines Pferdekusses die Zügel bei den „Krabben“ fest in der Hand.

 

HSG Holstein Kiel/Kronshagen: Cornehl, Sacher – Gerlach (2), Hansen (1), Hetzer (4/2), Hribar, Huß (2), Neumann (1), Paul (4), Sommer, Tetzlaff (2), Thümer (2), Zurek (2).

TSV Wattenbek: Pries, Rathje – Beck (5), Gabriel, Jensen (1), Jessulat (2), Mordhorst (2/1), Neu, Potratz (2/1), Mirja Schulz, Nina Schulz (2), Rademacher (4).

 

 

 

 

„KN vom 3.11.07“

HSG Holstein empfängt Wattenbek

In der Oberliga haben sowohl die Männer des THW II als auch die Frauen der HSG Holstein die Chance, sich mit Heimsiegen in den Spitzgruppen festzusetzen.

 

HSG Holstein – Wattenbek (So., 15.30 Uhr)

Nicht nur Holstein überraschte im bisherigen Saisonverlauf, sondern auch Wattenbek entpuppte sich mit der Ex-Kielerin Annika Mordhorst als erstaunlich starke „Wundertüte“. Man darf also gespannt sein, wer im Trainerduell zwischen HSG-Coach Fritz Sünkler und seinem TSV-Kollegen Andreas Juhra tiefer in die Trickkiste greift. „Unser Doppelerfolg vor einer Woche im Pokal und Punktspiel sollte einen Motivationsschub auslösen“, so Sünkler. Leistungsschwankungen dürfen sich die Krabben gegen Wattenbek nicht leisten. Gut zu wissen, dass talentierte Spielerinnen wie Linksaußen Nelly Thümer oder Dörte Paul im rechten Rückraum zuletzt deutlichen Aufwärtstrend zeigten.

 

 

 

„KN-Holsteiner Ausgabe vom 3.11.07“

HSG Holstein/K. – Wattenbek (So., 15.30 Uhr)

 

Neumünster – Punktejagd in fremder Sporthalle. Die Männer der SG Wift und die Frauen von Olympia Neumünster stehen vor Auswärtsspielen in der Handball-Oberliga. Ein

Derby zwischen den Frauen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen und dem TSV Wattenbek rundet den ersten Spieltag nach den Herbstfreien ab

 

Drei Wochen hatte der TSV Wattenbek, der nicht am Landespokal teilnahm, spielfrei. „Wir lagen aber nicht auf der faulen Haut“, sagte Trainer Andreas Juhra. Allerdings

haben sich kurz vor der Fahrt zum Landesrivalen Sorgenfalten auf der Stirn des Trainers breit gemacht. Abwehrspezialistin Britta Plambeck hat sich mit Verdacht auf

Lungenentzündung abgemeldet. Juhra hofft, dass sich die Diagnose so nicht bestätigt, und vielleicht nur ein Ausläufer der im Bordesholmer Trinkwasser gefundenen coliformen Keime ist. Aber die Angst ist vorhanden, dass bis morgen noch mehrere Spielerinnen erkranken. „Hoffentlich haben sich nicht noch andere angesteckt“, sagte Juhra, der weiter auf Annika Jappe verzichten muss.

 

Die Linkshänderin hat nach ihrer Knieverletzung bereits mit dem Aufbautraining begonnen. Eine Rückkehr an ihre alte Wirkungsstätte steht Annika Mordhorst bevor. „Ich

denke, sie ist besonders motiviert“, so Juhra. Schließlich hat die 22-Jährige die Jugend und auch die ersten beiden Frauenjahre bei den „Krabben“ gespielt.

 

 

 

„Holsteinischer Courier vom 2.11.07“

Wie kommen Neumünsters Handball-Oberligisten aus der dreiwöchigen Herbstpause zurück?

 

Diese Frage gilt es am Wochenende möglichst positiv zu beantworten, zumal es sich durchweg um lösbare wenn auch auswärtige - Aufgaben handelt. Vor die Tore der Landeshauptstadt Kiel geht es am Sonntag für die Frauen des TSV Wattenbek, wo um 15.30 Uhr Anpfiff bei der HSG Holstein/Kronshagen ist. An die Nordseeküste reist der MTSV Olympia, dessen Frauen am Sonntag um 17 Uhr beim Bredstedter TSV ran müssen (Busabfahrt: 13.45 Uhr/ Haart).

 

Holstein/Kronshagen – TSV Wattenbek

Ausgangslage: Während sich die Wattenbekerinnen nach ihrem achtbaren Oberligaauftakt (Rang 8/5:5 Punkte) drei Wochen Ruhe gönnten, fiel die Herbstpause für Holstein/Kronshagen ins Wasser. Denn am vergangenen Wochenende mussten die "Krabben" im Pokal bei der HSG Fockbek/Nübbel (23:22) und im Nachholspiel beim TSV Ratekau (22:17) gleich zwei Mal auf die Platte - von Pause also keine Spur. Mit einem Sieg würde der TSV Wattenbek übrigens an der HSG (Platz 6/6:4 Punkte) vorbeiziehen.

 

Stimmungsbild:,Wir werden sehen, wo wir stehen. Drei Wochen sind halt doch lang", gesteht Wattenbeks Trainer Andreas Juhra, dass ihm die Spielpausen - am nächsten Wochenende folgt wegen des Rückzugs des SC Buntekuh Lübeck gleich die nächste - nicht so gut zupass kommen. In der freien Zeit arbeitete er mit seinem Team, in dem weiterhin nur Annika Jappe ausfällt, hauptsächlich an der Athletik. "Ansonsten muss man vor einem Derby nicht viel sagen", meint Juhra und ergänzt: "Leider hat Holstein/Kronshagen vergangenes Wochenende spielen dürfen und steht voll im Saft. Aber wir werden uns nicht kampflos geschlagen geben."

 

Es fehlt: Jappe (im Aufbautraining).

 

 
 
Pokalspiel gegen HSG Fockbek/Nübbel / 28.10.07

 

„Landeszeitung vom 29.10.07“

Pokal-Aus in der Schlusssekunde für HSG Fockbek

2. Runde: Enttäuschende 22:23-Niederlage gegen Oberligakonkurrenten HSG Holstein Kiel/Kronshagen

 

Fockbek - Den Handballerinnen der HSG Fockbek/Nübbel ist es nicht gelungen, den Oberligasieg gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen in der zweiten Runde des HVSH-Pokals zu wiederholen. Nach dem knappen 24:23 Sieg vor zwei Wochen verlor die HSG diesmal ebenso knapp mit 22:23 (10:9). Wieder war der entscheidende Treffer ein Siebenmeter in der Schlusssekunde, den diesmal allerdings die Kielerinnen zugesprochen bekamen und damit die neuerliche Aufholjagd der Gastgeberinnen zunichte machten.

 

"Leider konnten wir nicht an die Leistung des ersten Spiels anknüpfen, sonst hätten wir klar gewonnen", äußerte sich Trainer Reiner Heldt kritisch. Er hatte auf einen Kraftvorteil gegenüber den "Krabben" gehofft, die an diesem Wochenende mit dem Punktspiel gegen den TSV Ratekau zwei Partien zu absolvieren hatten, doch davon war nichts zu spüren. Die erste Halbzeit brachte keiner der Mannschaften einen entscheidenden Vorteil.

 

Erst nach dem Pausenpfiff wurde es etwas klarer, als sich die Gäste auf 17:14 (43.) und 22:19 (54.) absetzten. Doch wie in der Oberliga kämpften sich die Fockbekerinnen Tor um Tor ran und wurden erneut fast belohnt. Beim 22:22 hatten sie den Gegner abgefangen, doch diesmal sah das Drehbuch die Kielerinnen als Sieger vor, die einen Strafwurf zum Siegtreffer zugesprochen bekamen. "Das Auslassen diverser klarster Torchancen war der Knackpunkt. Auch wenn eine Punktspielniederlage stärker wehgetan hätte, so wollte ich schon gern gewinnen", zeigte sich Heldt enttäuscht über das Pokal-Aus.

 

HSG Fockbek/Nübbel: B. Kurbjuhn, Milferstädt - Bock (4), Stahlke (1), D. Scheller (1), Dietrich (1), Hüls, A. Scheller (5), Sievers (3), Stahlke, Skrzypczak, Scheibenpflug (2), L. Kurbjuhn (5), Boll

 

 

 

„KN vom 29.10.07“

Im Pokal setzten sich die Oberligisten Altenholz II, Holstein und Olympia durch

 

Preetz - Von erfolgreichen Pokal-Gastspielen kehrten die Männer des TSV Altenholz II und die Frauen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen zurück. Der TSVA II siegte in Owschlag, die HSG beim Ligarivalen in Fockbek.

 

HSG Fockbek/Nübbel - Holstein/K'hagen 21:22 (10:9)

Ein süßer Sieg für den Kieler Oberligisten, der sich erfolgreich für die Punktspiel-Heimniederlage revanchierte. Damals hatte Fockbek/Nübbel mit einem Siebenmeter die Partie für sich entschieden. Diesmal war es Kerstin Sommer, die die Gäste sieben Sekunden vor dem Ende per Strafwurf jubeln ließ. "Das hat mir spielerisch gut gefallen", meinte Holstein-Trainer Fritz Sünkler. "Auch wenn wir wie Fockbek viele Chancen liegen gelassen haben." Nach einer schnellen 4:1-Führung gab seine Mannschaft die Führung mit dem Halbzeitpfiff ab, bekam die Partie anschließend aber wieder in den Griff.

 

HSG Holstein: Cornehl, Sacher - Gerlach (1), Hansen, Hetzer (6/2), Huß (1), Neumann (1), Paul (6), Sommer (4/1), Tetzlaff (2), Zurek (1).

 

 

Punktspiel gegen TSV Ratekau / 27.10.07

 

„LN –Regionalausgabe vom 30.10.07“

Ratekau bleibt Schlusslicht in der Handball-Oberliga

 

RATEKAU - Die Oberliga-Handballerinnen des TSV Ratekau sind weiter auf Talfahrt. Diesmal verlor der Aufsteiger zu Hause mit 17:22 (5:10) gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen. "Das Pech verfolgt uns schon seit Monaten", sagte der maßlos enttäuschte Trainer Adam Swoboda. Er musste erneut auf Rückraumspielerin Mona Röwe und Kreisläuferin Regine Spohn verzichten. Zudem ging Christin Stark (5/3) mit einem grippalen Infekt in die Begegnung.

 

So hatte Schlusslicht Ratekau von Beginn an Probleme. "Wir wollen, aber wir können nicht umsetzen, was wir uns im Training erarbeitet haben. Dies ist nicht die Mannschaft, die ich aus der Vorbereitungsphase kenne", rätselte Swoboda. Wieder einmal ging die erste Hälfte deutlich an die Gäste, bevor das Spiel der Ratekauerinnen besser zur Geltung kam. Beim 13:16 (45.) waren sie noch einmal etwas herangekommen, doch die mangelnde Einstellung bei einigen Spielerinnen ließ die Aufholjagd schnell zum Strohfeuer werden. "Die Zuschauer müssen sich zu Recht fragen, was wir eigentlich im Training machen. Unser Spiel sah wirklich nicht gut aus", räumte der Trainer ein. Den Kielerinnen reichte somit eine durchschnittliche Leistung zum Erfolg.

 

Die weiteren TSV-Tore warfen Jessica Dörr (4), Birte Pfeffer (3), Mareike Schmechel (2), Katja Hermann, Christin Töpfer und Benedikte Wittern (je 1).

 

 "Wir haben jetzt zwei spielfreie Wochen. Die wollen wir nutzen, um vielleicht doch noch oberligatauglich zu werden", bekräftigt Swoboda. Der nächste Gegner heißt am 10. November in Ratekau Lauenburger SV.

 

 

 

„KN vom 29.10.07“

HSG Holstein in Ratekau erfolgreich

 

Ratekau - Durch einen 22:17-Pflichtsieg (10:5) beim TSV Ratekau kletterten die Oberliga-Handballerinnen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen auf den sechsten Tabellenplatz. Dörte Paul, Wencke Hetzer und Torfrau Tatjana Cornehl machten beim Auswärtserfolg gegen das Schlusslicht den Unterschied aus.

 

Ohne zu glänzen, setzten sich die Kielerinnen schnell auf 8:2 ab und spulten ihr Pensum souverän herunter. Die hohe Fehlerquote des TSV bescherte der HSG einen Gegenstoß nach dem anderen. "Wenn wir die alle genutzt hätten, wäre auch ein Sieg mit zehn Toren Unterschied oder mehr möglich gewesen", sagte HSG-Trainer Fritz Sünkler. Zwar konnte der TSV Mitte der zweiten Hälfte auf 12:15 (42.) verkürzen. Mehr als ein kurzes Strohfeuer kam dabei aber nicht heraus. Entweder parierte anschließend Kiels Cornehl, tankte sich Paul im Rückraum durch oder traf Hetzer von Linksaußen.

 

HSG Holstein: Cornehl, Sacher - Gerlach (2), Hansen (2), Hetzer (6/1), Huß, Neumann, Paul (5), Sommer (1/1), Sommerschuh (1), Tetzlaff (3), Zurek (2). 

 

 

„KN vom 27.10.07“

Holstein-Frauen im Doppeleinsatz

 

Kiel/Mönkeberg - Zum Ausklang der Herbstferien stehen die Partien der zweiten Landesrunde im Handball-Pokal im Mittelpunkt des Geschehens. In den Ober- und Landesligen sind nur wenige Nachholspiele geplant. Im doppelten Einsatz stehen die Frauen der HSG Holstein/Kronshagen. In der Oberliga strebt das Team von Trainer Fritz Sünkler das Ende der schwarzen Serie gegen die Aufsteiger an.

 

Zweimal schon verlor die HSG bei einem Klassen-Neuling. Das soll dem Tabellenachten beim noch punktlosen TSV Ratekau (heute, 18.30 Uhr) nicht noch einmal passieren. "Ich hoffe, dass der Gegner auch nach der Partie noch keine Zähler auf dem Konto hat", sagt Sünkler. Aufgrund der Kieler Verletztenmisere wird Katja Sommerschuh aus der "Zweiten" aushelfen.

 

Personell noch brenzliger wird es morgen, wenn die "Krabben" in der zweiten Runde des HVSH-Pokals beim Oberliga-Konkurrenten HSG Fockbek/Nübbel (16.30 Uhr) antreten müssen. "Einige Spielerinnen werden nicht dabei sein können", sagt Sünkler. "Trotzdem werden wir alles versuchen. Immerhin haben wir mit denen noch eine Rechnung offen." Das Oberliga-Hinspiel hatte Holstein zu Hause knapp mit 23:24 verloren,

 

 

Punktspiel gegen MTV Heide / 7.10.07
 

„KN vom 8.10.07“

"Krabben" erwachten nach der Pause

 

Kiel - Nach zwei Niederlagen für die Handballerinnen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen in der Oberliga war das Kellerduell gegen Schlusslicht MTV Heide wahrlich nichts für schwache Nerven. Trotz lethargischer Leistung in der ersten Halbzeit rissen die "Krabben" beim 27:25 (10:14)-Heimsieg ein fast schon verloren geglaubtes Spiel doch noch aus dem Feuer.

 

Ohne jegliche Eigeninitiative wurde der Ball zu Beginn nur quer gespielt, ohne dabei Tordrang zu entwickeln. Zudem lagen die Nerven auf Kieler Seite blank. Und das nicht nur bei den Spielerinnen, sondern auch bei Physiotherapeut Fritz Paysen, der für eine weitere Zeitstrafe sorgte - zu einem Zeitpunkt, als Dörte Paul und Nelly Thümer ohnehin schon auf der Strafbank schmorten. Das hatte Folgen: In dreifacher Überzahl zog Heide auf 14:7 davon.

 

Die Kabinenpredigt zur Pause wirkte Wunder. Fortan entfachten Thümer sowie Carolin Hribar erfolgreich Druck über beide Flügel. Mit forciertem Tempo ging der berühmt-berüchtigte Ruck durch das Team. Kerstin Sommer und Dörte Paul fanden ebenso zur aufsteigenden Form wie eine starke Christiane Sacher im Tor, um den Sieg im Schlussspurt zu sichern. "Die versöhnliche Aufholjagd entschädigte für unsere haarsträubende erste Halbzeit", sagte HSG-Trainer Fritz Sünkler erleichtert.

 

HSG Holstein: Cornehl, Sacher - Gerlach (1), Hansen (1), Hetzer (1/1), Hribar (2), Huß, Neumann (5/4), Paul (4), Sommer (5/2), Tetzlaff (3), Thümer (3), Zurek (2).           

 

 

„Dithmarscher LZ vom 8.10.07“

Einbruch in der Schlussphase

MTV Heide verliert unglücklich bei der HSG Kiel/Kronshagen

 

Kiel - Die Enttäuschung war groß. Riesengroß. Nur knapp schrammten die Oberliga-Handballerinnen des MTV Heide bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen am ersten Punktgewinn vorbei. Am Ende hatten sie mit 25:27 (14:10) verloren.

 

Dabei wäre ein Punkt, wie Trainer Klaus Rheinfelder ausführte, überaus verdient gewesen. Den größten Teil der Partie hatten die Dithmarscherinnen das Geschehen bestimmt. Aber in der entscheidenden Schlussphase verloren sie wieder den Spielfaden und mussten eine 25:23-Führung noch aus der Hand geben. Kiel nutzte die Fehler der Gäste schonungslos aus und machten in den letzten vier Minuten noch vier Tore zum etwas glücklichen Erfolg.

 

Danach hatte es lange nicht ausgesehen. Über 10:4 zogen die MTV-Frauen auf 14:7 davon, ehe die Aufmerksamkeit nachließ und Kiel verkürzte. Im zweiten Abschnitt blieb Heide zunächst tonangebend, auch wenn Kiel zum 17:17 ausglich. Heide konterte über 21:18 zum 25:23, doch dann wieder der Einbruch. Eine Vielzahl von Fehlern nutzten die Gastgeberinnen eiskalt zu den siegbringenden Toren. Tore, die Heide traurig machten.

 

MTV Heide: Nicole Schlichting, Stephanie Kaiser – Melanie Bock (8), Martje Dallmeier-Tiessen (1), Kerrin Kühnel (3), Kari Rolfs (2), Nina Groth (1), Katrin Milde (5), Melanie Finke (1), Annika Peterat (3), Jasmine Nommensen, Jenny Clauss.

 

 

 

„Dithmarscher LZ vom 5.10.07“

Die Sorge wächst

Oberliga-Vize MTV Heide droht eine Saison im Abstiegsstrudel

 

Heide - Einen schlechteren Start in die neue Serie hätten sich die Oberliga-Handballerinnen des MTV Heide gar nicht vorstellen können. Nach drei Niederlagen findet sich der vorjährige Vizemeister am Tabellenende wieder. Ob ein Punktgewinn im morgigen Spiel bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen gelingen kann, erscheint zumindest fraglich.

 

Trainer Klaus Rheinfelder hofft zwar zuversichtlich, dass seine Mannschaft in Kronshagen endlich ihr wahres Leistungsvermögen abrufen kann. Dazu wird jedoch eine enorme Steigerung erforderlich sein, denn was die Mannschaft gegen den MTV Herzhorn streckenweise bot, war beängstigend. Das Angriffsspiel ließ besonders viele Wünsche offen. Die Torwürfe waren unvorbereitet oder wurden viel zu zaghaft vorgetragen. Dabei kam es auch diesmal wieder zu einer Vielzahl von technischen Fehlern. Aber auch die Abwehr, die bis dahin sicher agierte, arbeitete nicht fehlerfrei, so dass die Torhüterinnen oftmals vor schier unlösbaren Aufgaben standen.

 

Wieder mit dabei sein wird morgen Nicole Schlichting. Einzig hinter Jenny Clauss steht noch ein Fragezeichen, weil sie möglicherweise beruflich verhindert ist. Sonst sind alle Spielerinnen fit und können zum Einsatz kommen. Trainer Klaus Rheinfelder rechnet seiner Mannschaft gute Chancen auf einen Punktgewinn aus. Er glaubt, dass die Negativserie endlich beendet werden kann. Bevor das Abstiegsgespenst anklopft . . .

 
 

 

Punktspiel gegen TSV Jörl / 29.9.07
 

„Flensborg AVIS vom 2.10.07“

Jörl in der Oberliga angekommen

 

EGGEBEK - Aufsteiger TSV Jörl hat in der Handball-Oberliga der Frauen im dritten Saisonspiel den ersten Sieg eingefahren. Das Team von Trainer Carsten Martensen kämpfte nach zwei Niederlagen, (23:28 gegen Olympia Neumünster und 19:29 gegen den MTV Herzhorn) die HSG Holstein Kiel/Kronshagen mit 25:24 (16:13) nieder.

"Neumünster und Herzhorn gehören zu den Meisterschaftsfavoriten für uns fängt die Saison gegen Holstein erst so richtig an", hatte Carsten Martensen nach den beiden Auftaktniederlagen gesagt. Seine Mannschaft gab ihm recht und bezwang mit viel Moral die etablierten Kielerinnen.

 

Jörl hatte mit 5:0 einen blendenden Start. Doch kampflos wollte sich Holstein nicht geschlagen geben, kam auf 10:12 heran und mit 16:13 für das Heimteam ging es in die Halbzeitpause. Im zweiten Durchgang kamen die Jörlerinnen nicht so recht in Schwung und lagen plötzlich 17:18 zurück. Doch im Gegensatz zu den ersten Spielen gab es diesmal in der Schlussphase keinen Einbruch. Bei 20:19 war das Blatt wieder gewendet und bis zum Schluss blieb es spannend. Nach 22:22 und 24:24 folgte nur noch der vielumjubelte 25:24−Siegtreffer für den TSV Jörl.

 

"Alles nur Kopfsache, heute haben wir gesehen, dass die Kondition ausreichend vorhanden ist", kommentierte Carsten Martensen die Tatsache, dass diesmal ein Einbruch ausblieb und freute sich: "Wir sind in der Oberliga angekommen."

 

TSV Jörl: Paulsen, Kruse, Kuntzmann 1, Kahlund 10, Brodersen 2, N. Martensen 2, Türk 3, D. Riebow 5, Leddin, Börnsen 2, L. Martensen.

 

 

 

 

„KN vom 1.10.07“

HSG Kiel/ Kronshagen patzte erneut gegen einen Aufsteiger

 

Kiel/Wattenbek/Neumünster - Nach dem dritten Sieg in Folge löst Olympia Neumünster den TuS Lübeck an der Tabellenspitze in der Handball-Oberliga Frauen ab. Während dagegen Holstein Kiel/Kronshagen erneut mit einem Tor unterlag, feierte der TSV Wattenbek seinen ersten doppelten Punktgewinn.

 

TSV Jörl - HSG Kiel/Kronshagen 25:24

Die Aufsteiger machen Holstein schwer zu schaffen. Eine Woche nach der 23:24-Heimniederlage gegen Fockbek unterlagen die "Krabben" dem nächsten Neuling. Eine 24:22-Führung reichte wiederum nicht zum Sieg. Mehrere Fehlwürfe von Anica Huß begünstigten den erfolgreichen Endspurt der Gastgeberinnen. Als Kiels Rechtsaußen unter Bedrängnis die letzte Chance zum Remis vergab und der fällige Siebenmeterpfiff nach einem Foul ausblieb, kannte Jörls Jubel keine Grenzen.

 

"Unsere leidenschaftliche Aufholjagd hat zu viel Kraft gekostet",   kommentierte HSG-Trainer Fritz Sünkler. Torjägerin Kerstin Sommer sowie Jasmin Zurek als steter Unruheherd boten starke Leistungen, doch blieben Annika Gerlach und Anna-Lena Tetzlaff hinter den Erwartungen zurück.

 

HSG Holstein Kiel/Kronshagen: Cornehl, Sacher - Gerlach (1), Hansen (4), Hetzer (4/4), Hribar (1), Huß (2), Paul (1), Sommer (7), Tetzlaff, Thümer (1), Zurek (3).

 

 

 

 

„Flensburger Tageblatt vom 1.10.07“

Jörler Kraftakt: Erster Saisonsieg gegen HSG Kiel/Kronshagen

 

Jörl - Nach zwei Niederlagen zum Auftakt war das Selbstbewusstsein bei den Handballerinnen des TSV Jörl etwas angeknackst. Doch der Oberliga-Aufsteiger ließ sich nicht hängen und schaffte gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen mit dem verdienten 25:24 (16:13)-Erfolg den ersten Saisonsieg. "Nun sind wir endlich in der Oberliga angekommen und wissen, dass wir etwas erreichen können. Das Erfolgserlebnis war enorm wichtig für meine junge Mannschaft", sagte Trainer Carsten Martensen.

 

Das jüngste Team der Liga brannte zu Beginn ein Feuerwerk ab. Völlig unbekümmert spielte der TSV die Gäste durcheinander. Auch nach dem 5:0 lief es weiter flüssig. "Unser Angriff spielte bis dahin wie aus einem Guss. Das war sehr schön anzusehen", freute sich Martensen. Bis zum 11:5 (20.) war die Führung deutlich, ehe sich die Gäste fingen und bis zur Pause auf drei Tore verkürzten. Wie in den Spielen zuvor gab es dann jedoch einen Bruch im Jörler Angriffsspiel.

 

"Da hatte ich das Gefühl, meine Mannschaft hat Angst vor der eigenen Courage und sich dadurch selbst nervös macht“, beobachtete Martensen. So häuften sich die Fehler. Kiel bekam Oberwasser. Beim 18:18 (45.) schaffte der Gast den Ausgleich und beim 24:22 (54.) sogar die erste Zwei-Tore-Führung. Diesmal steckte Jörl jedoch nicht den Kopf in den Sand und kämpfte gegen die Niederlage an. Mit Erfolg: Dank der guten Abwehrarbeit drehte der TSV die Partieund jubelte deshalb umso mehr nach dem Abpfiff.

 

TSV Jörl: Paulsen, Kruse - Kahlund (10), Türk (3/2), N. Martensen (5), Brodersen (2), Riebow (2), Börnsen (2), Kuntzmann (1), L. Martensen.

Haupttorschützen Kiel: Sommer (7), Hetzer (4), Hansen (4), Zurek (3).

 

 

 

 

„KN vom 29.9.07“

Mentale Stärke und Wir-Gefühl sind gefordert

Kieler Teams glauben an ein erfolgreiches Wochenende

 

Wenn es stimmt, dass man mit seiner Aufgabe wächst, kommen am dritten Spieltag der Handball-Oberliga zwar schwere, aber durchaus lösbare Herausforderungen auf die Kieler Klubs zu.

 

TSV Jörl - HSG Holstein (Sbd. 18.45 Uhr)

Nach dem selbst verschuldeten Dämpfer bei der Heimniederlage gegen Fockbek ließ HSG-Trainer Fritz Sünkler erst einmal Dampf ab. Das Duell mit dem nächsten Neuling muss nun zeigen, ob sich die "Krabben" die Kritik zu, Herzen genommen haben, und wieder mehr Teamgeist entwickeln: "Es gibt etwas gutzumachen. Nur wenn das Wir-Gefühl stimmt, findet man in die Erfolgsspur zurück", so Sünkler. Wegen Knieproblemen tritt Meike Gronau bei Holstein allerdings zukünftig  kürzer. Monia Hahler (Rückenprobleme) und Britta Neumann (private Gründe) fallen ebenfalls aus. Allerdings steht Gastgeber Jörl als Tabellenletzter noch mehr als die HSG mit dem Rücken zur Wand.  

 
 
 
Punktspiel gegen HSG Fockbek/Nübbel / 23.9.07
 

„Landeszeitung vom 24.9.07“

Fockbek/Nübbeler Aufholjagd belohnt

24:23-Sieg nach Handball-Krimi bei Holstein/Kronshagen - 10 Tore von Annika Scheller

 

Kiel - Hut ab vor der HSG Fockbek/Nübbel. Die Aufsteigerinnen gewannen in der Handball-Oberliga nach einer famosen Aufholjagd mit 24:23 (11:11) bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen. Alfred Hitchcock hätte es nicht besser inszenieren können: In der allerletzten Sekunde wurde Annika Bock auf Rechtsaußen siebenmeterreif gefoult. Die 60 Minuten waren bereits abgelaufen, da entfachte Annika Scheller mit ihrem insgesamt zehnten Treffer einen wahren Jubelsturm bei den “HSG-Heldtinnen”. Trainer Reiner Heldt zeigte sich nach Ende der Partie ob des etwas glücklichen Auswärtssieges seiner Schützlinge hoch zufrieden: ”Zwei Spiele, zwei Siege. Momentan läuft es einfach rund”, frohlockte Heldt.

 

Nach ausgeglichener Anfangsphase zogen die Kielerinnen auf 10:7 davon. Das ließen sich die Gäste nicht gefallen, kämpften sich ins Spiel zurück und glichen mit dem Halbzeitpfiff erneut aus.

 

Der gerade entwickelte Schwung wurde in die zweite Hälfte gerettet. 19:17 (44.) führte die HSG Fockbek/Nübbel bereits, verpasste es dann jedoch, sich vorzeitig deutlicher abzusetzen. In den Folgeminuten sollte wenig klappen. Als dann der Gast in der 57. Spielminute beim Stande von 20:23 seinen einzigen Strafwurf “vernagelte”, war Heldt drauf und dran, beide Punkte bereits abzuschreiben.

 

Dann griff plötzlich Hitchcocks Drehbuch. Tor um Tor konnte der Aufsteiger verkürzen und in der Schlussminute durch Dörte Sievers sogar zum 23:23 ausgleichen. Als ob eine Punkteteilung nicht schon glücklich genug gewesen wäre, vertändelte der Kieler Angriff zehn Sekunden vor dem Abpfiff seinen Ballbesitz und gewährte den Fockbekerinnen eine letzte Siegchance - und sie wussten diese auch zu nutzen.

 

HSG Fockbek/Nübbel: Milferstädt (1.- 55.), Gräber (55.- 60.) - A. Scheller (10/7), Sievers (4), D. Scheller (3), Schwanke (3), Scheibenpflug (2), Bock (2), L. Kurbjuhn, Stahlke, Krabbenhöft, Staar, Skrzypczak, Boll.

 

 

 

 

„Kieler Nachrichten vom 24.9.07“

Freud und Leid beim finalen Strafwurf

Wattenbek rettet Remis - Holstein verliert

 

Kiel - In der Handball-Oberliga der Frauen landete der TSV Wattenbek einen Überraschungs-Coup, während die HSG Holstein eine vermeidbare Niederlage kassierte. Olympia Neumünster freute sich über einen Sieg.

 

Holstein Kiel/Kronshagen - Fockbek/Nübbel 23:24 (11:11)

Faustdicke Überraschung in Kiel: Holsteins Handballerinnen ließen sich trotz einer 23:20-Führung in den letzten drei Minuten noch vom Aufsteiger aus Fockbek düpieren. Entsprechend geladen reagierte HSG-Trainer Fritz Sünkler: "Von mannschaftlicher Geschlossenheit war nichts zu sehen. Heute hat jede Spielerin nur an sich selbst gedacht." Mehr als 25 technische Fehler summierten sich bis zum Ende auf. Nicht einmal das Team-Timeout beruhigte die Nerven der "Krabben" für die letzten 20 Sekunden beruhigen. Jasmin Zurek warf Imke Wefer den Ball an den Rücken. Annika Bocks Tempogegenstoß wurde nur durch ein Foul unterbunden, und den fälligen Siebenmeter verwandelte Annika Scheller zum Fockbeker Sieg.

 

HSG Holstein: Cornehl, Sacher - Gerlach (6), Hansen (1), Hetzer (2/1), Hribar, Huß, Neumann (3), Paul, Sommer (5/3), Tetzlaff (3), Thümer, Wefer, Zurek (3).      

 

 

 

„Landeszeitung vom 22.9.07“

Das Abwehrbollwerk muss halten

Fockbek/Nübbel zu Gast bei Holstein Kiel/Kronshagen

 

Fockbek - Der Oberliga-Auftakt ist mit dem ersten Sieg im ersten Spiel gelungen, jetzt heißt es für die Handballerinnen der HSG Fockbek/Nübbel nachzulegen. Nächster Gegner ist am Sonntag um 15.30 Uhr auswärts die HSG Holstein Kiel/Kronshagen.

 

"Wir gehen mit großem Selbstvertrauen in die Partie und wollen mit 4:0 Punkten in das nächste spielfreie Wochenende gehen", glaubt Fockbeks Trainer Reiner Heldt, dass ein Sieg möglich ist. Dazu bedarf es aber einer starken Abwehr gegen den Kieler Rückraum. Doch nachdem das "Bollwerk" in der vorigen Woche nur 15 Tore gegen Herzhorn zuließ, ist Heldt nicht bange.

 

 

 

„Kieler Nachrichten vom 22.9.07“

Starker Auftakt schürt Kieler Handball-Hoffnungen

THW-Männer und HSG-Frauen optimistisch zu Auswärtsspielen

 

Es war zwar längst noch nicht alles Gold, aber unterm Strich gab es einen schönen Doppelerfolg zum Saisonstart für die beiden Kieler Klubs der Handball-Oberliga. Am Wochenende wollen die Männer des THW II und die Frauen der HSG Holstein ihr Punktekonto weiter aufstocken.

 

Holstein Kiel/Kronshagen - Fockbek/Nüb. (So. 15.30 Uhr)

Keine verpatzte Premiere, kaum Verletzungspech - im Gegensatz zu den Vorjahren gelang den "Krabben" ein Auftakt nach Maß. Den wollen sie beim Heimdebüt fortsetzen. "Eine Saison nervenschonend zu spielen, wäre doch mal schön", so HSG-Trainer Fritz Sünkler, den nur das Luxusproblem plagt, wer von 15 Spielerinnen der Rotation zum Opfer fällt. Als sicher gilt, dass Annika Gerlach die Spielmacherposition übernimmt. Davon dürften Anna-Lena Tetzlaff und Meike Gronau profitieren. Ohne Nervosität können sich auch die Neulinge im Kieler Kader wie Dörte Paul, Jasmin Zurek, Nelly Thümer und Britta Neumann vor heimischem Publikum präsentieren.     

 

 
 
Punktspiel gegen ATSV Stockelsdorf / 16.9.07
 
„Kieler Nachrichten vom 17.9.07“

ATSV Stockelsdorf - HSG Holstein 24:26 (9:11)

 

Nervöser Saisonstart in Stockelsdorf. Viele technische Fehler waren typisch für so ein erstes Spiel. Die Kielerinnen fingen sich schneller und fanden über den Kampf etwas

besser zur Form. Da Annika Gerlach aus privaten Gründen fehlte, übernahmen Meike Gronau und Anna-Lena Tetzlaff nicht nur im Spielaufbau, sondern auch als Haupttor-

schützinnen Verantwortung. "Hauptsache gewonnen. Wir haben uns alle einen Auftaktsieg gewünscht, egal wie. Am Einsatz gab es gar nichts zu bemängeln. Spielerische Defizite sind zunächst ohnehin noch normal, darüber spricht spätestens übermorgen niemand mehr", resümierte HSG-Trainer Fritz Sünkler zufrieden.

 

HSG Holstein Kiel/Kronshagen: Cornehl, Sacher - Gronau (6/2), Hansen (1), Hetzer (3/1), Hribar, Huß (1), Neumann (2), Paul, Sommer (4), Tetzlaff (7), Thümer, Wefer, Zurek (2).

 

 

 

„Lübecker Nachrichten vom 18.9.07“

Nur TuS-Frauen starten mit Oberliga-Sieg

ATSV Stockelsdorf - Holst. Kiel/Kronshagen 24:26 (9:11).

 

Auch wenn Kiel über 11:9 bis zum 21:19 knapp die Nase vorn hatte, konnte "Stodo" beim 23:21 (52.) erstmals den Spieß umdrehen. Doch als Jennifer Carstens (2) der folgende - eigentlich reguläre - Treffer aberkannt wurde, verlor der ATSV die Konzentration, was die Gäste eiskalt ausnutzten. "Ärgerlich, weil ein Remis gerecht gewesen wäre“, haderte Petra Meyer.

 

Weitere ATSV-Tore: Witsch (8/2), Sarnikowski, Wendorf (je 6), Koplin, Kühn (je 1).

 

           

 

Vorschau
 
„Kieler Nachrichten vom 7.9.07“

Oberliga-Ansprüche der HSG Holstein sind gestiegen

Handballerinnen wollen in dieser Spielzeit eine Zitterpartie vermeiden

 

Eine vergleichsweise entspannte Saison in der Handball-Oberliga der Frauen steht der HSG Holstein Kiel/Kronshagen ins Haus. Da nach dem Rückzug des SC Buntekuh Lübeck ein Absteiger schon vor dem ersten Spieltag feststeht, ist der Klassenkampf weniger dramatisch als in den Vorjahren.

 

Zudem sollten bei den Aufsteigern Fockbek, Jörl, Bredstedt, Ratekau sowie Wattenbek die Sorgenfalten größer sein als in Kiel. „Unsere eigenen Ansprüche sind gestiegen.

Meine Mannschaft braucht bestimmt noch ein bisschen Geduld, um sich zu finden, aber wenn alles optimal läuft, müssten wir im weiteren Verlauf eigentlich im oberen Drittel mitspielen“, prophezeit HSG-Trainer Fritz Sünkler keine erneute Zittersaison. Abgewanderte Spielerpersönlichkeiten vom Schlag einer Angela Gaber oder Wiebke

Reimer gilt es auf der rechten Seite zu ersetzen; die namhaften Neuzugänge könnten diese Lücken mittelfristig schließen. Kreisläuferin Britta Neumann scheint von der

Statur her prädestiniert, um Löcher in gegnerische Abwehrreihen zu reißen. Dörte Paul lernte in Tauberbischofsheim nicht nur Fechten, sondern ebenfalls, wie man

handballerisch Nadelstiche setzt. Nelly Thümer gilt als Rohdiamant, dem auf dem linken Flügel mit Wettkampfpraxis nun der Feinschliff verpasst werden soll. Carolin

Hribar und Anica Huß springen verstärkt rechts in die Bresche. Nachdem das Torwartproblem durch die Verpflichtung von Yvonne Matalewski und Christiane Sacher neben Tatjana Cornehl gelöst schien, bereitet nun der Kreuzbandriss von Yvonne Matalewski wieder für Sorgen.

 

Kader

Torhüterinnen:

Tatjana Cornehl, Yvonne Matalewski (MTSV Olympia Neumünster II), Imke Pulß (eigene A-Jugend auf Bereitschaftsbasis), Christiane Sacher (SG Wittorf/FT Neumünster).

Feldspielerinnen:

Annika Gerlach, Meike Gronau, Monia Hahler, Sonja Hansen, Wencke Hetzer, Carolin Hribar (eigene A-Jugend), Anica Huß, Britta Neumann (MTV Herzhorn), Dörte Paul (HSG Tauberbischofsheim/Dittigheim), Kerstin Sommer, Anna-Lena Tetzlaff, Nelly Thümer (SV Rot-Weiss Bad Muskau), Imke Wefer (eigene 2. Mannschaft), Jasmin Zurek

(SG Lütjenburg/Dannau).

Trainer: Fritz Sünkler (im vierten Jahr).

Torwarttrainer: Thomas Kleinschmidt.

Physiotherapeut: Fritz Paysen.

Abgänge: Anja Pulwitt (THW Kiel), Kristina Büttner (VfL Bad Schwartau), Angela Gaber (beruflich bedingt), Wiebke Reimers (TSV Owschlag); Christiane Veldkamp (MTSV

Olympia Neumünster), Franziska Ziegler (unbekannt).

Eigene Zielsetzung: oberes Tabellendrittel.

Titelfavoriten: MTV Heide, MTV Herzhorn, MTSV Olympia Neumünster.

Erstes Spiel: ATSV Stockelsdorf – HSG Holstein (16. September, 15 Uhr).

 

 

 

 
Kieler-Woche-Cup 2007

 

„Kieler Nachrichten vom 19.6.07“
Nord Harrislee holte sich den fünftenTitel
Handball-Zweitligist dominierte den 29. Kieler Woche Cup
 
So sehen würdige Siegerinnen aus. Handball-Zweitligist TSV Nord Harrislee gewann nicht nur souverän den Kieler Woche Cup 2007, sondern trumpfte nun schon zum fünften Mal in der 29-jährigen Geschichte des Frauen-Turniers der HSG Holstein groß auf und zog mit Guts Muths Berlin gleich.
 
Mit fünf ungefährdeten Erfolgen zeigten die Harrisleerinnen allen Konkurrenten von der Vorrunde bis zum 19:11-Endspielsieg über den TSV Altenholz deutlich die Grenzen auf. "Ein schöner Abschluss zur Kieler Woche, nachdem wir schon während der abgelaufenen Saison die Erwartungen mehr als erfüllten", sagte TSV-Torwarttrainer Jürgen Siewerts. Sechs Akteurinnen aus dem Zweitliga-Kader und etliche Talente präsentierten sich bei dem zweitägigen Turnier als homogene Einheit. Jugendnationalspielerin Kaja Schmäschke avancierte zur auffälligsten Persönlichkeit auf dem Parkett.
 
Auch im flotten Finale ließ man den Altenholzerinnen mit Tempo-Handball über erste, zweite oder dritte Welle trotz großer Gegenwehr nicht den Hauch einer Chance. Der beeindruckende Kraftakt des Regionalliga-Aufsteigers im Halbfinale gegen,die HSG Lüneburg hatte doch zu viel Substanz gekostet, als TSVA-Spielmacherin Arnika Gehrke ihre Mannschaft trotz eines Fünf-Tore-Rückstand noch zum 17:14-Erfolg geführt hatte.
 
"Das war wirklich toller Teamgeist. Alle haben sich reingekniet, auch wenn es gegen Harrislee dann nicht mehr reichte. Platz zwei bleibt in sehr positiver Erinnerung", resümierte TSVA-Coach Dirk Elvers.
 
Lokalrivale HSG Holstein/ Kronshagen betrieb ebenfalls gute Werbung in eigener Sache. Im "kleinen Endspiel` um Platz drei setzten sich die "Krabben" als Oberligist mit 17:12 gegen die höherklassigen Lüneburgerinnen durch. Mit den neu verpflichteten Keeperinnen Yvonne Matalewski (MTSV Olympia) und Christiane Sacher (SG Wift) dürfte das Torwart-Problem gelöst sein, zumal Tatjana Cornehl wieder genesen ist. Außerdem hinterließen Dörte Paul (HSG Tauberbischofsheim) und Jasmin Zurek (SG Lütjenburg/Dannau) beim Debüt als Verstärkungen im Rückraum gute erste Eindrücke. "Die Integration scheint reibungslos zu klappen. Wir suchen natürlich noch händeringend eine weitere überdurchschnittliche Kreisläuferin. Ansonsten ist der Kader auf allen Positionen alternativ gut bestückt", sagte HSG-Trainer Fritz Sünkler. Gerüchten in der Handball-Szene zufolge ist auch eine Rückkehr von Maren Währer aus Neumünster nach Kiel nicht ausgeschlossen.
 
Überschattet wurde das gelungene Turnier von zwei Verletzungen. Beke Reimer (GHG Hahnheide) musste nach einem unglücklichen Sturz vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Außerdem fiel Stefanie Köhn (HSV Grimmen) vorzeitig aus.  
 
 
 
„Kieler Nachrichten vom 16.6.07“

Nordlichter kämpfen um Handball-Cup

 

Zum 29. Mal veranstaltet die HSG Holstein Kiel/Kronshagen den Kieler Woche Cup für Handballerinnen in den Sporthallen des Schulzentrums am Suchsdorfer Weg. Wenn das zweitägige Turnier heute um 14 Uhr in Gruppe A mit dem Spiel TSV Nord Harrislee gegen GHG Hahnheide (Halle 1) offiziell eröffnet wird, greift auch der TSV Altenholz als Top-Favorit 2007 zeitgleich (Halle B) gegen Grün-Weiß Schwerin ein. Das Gesetz der Serie spricht eindeutig für den Regionalliga-Aufsteiger, denn in der langjährigen Cup-Geschichte konnte nur dreimal der jeweilige Vorjahressieger seinen Titel nicht verteidigen.

 

Neben Gastgeber HSG Holstein komplettieren in Staffel B - die HSG Lüneburg, HSV Grimmen und SG Flensburg-Handewitt das Teilnehmerfeld. Die Vorrunde endet gegen 19 Uhr. Morgen folgt ab 10 Uhr die Endrunde. Außer Altenholz gehört Regionalligist HSG Lüneburg ebenfalls zum Favoritenkreis. Die Zweite Bundesliga-Mannschaft des TSV Nord Harrislee könnte im Erfolgsfall sogar mit Rekordgewinner Guts Muths Berlin - fünf Turniersiege in Serie zwischen 1984 und 1988 - gleichziehen. Als weiterer Anwärter kommt auch die HSG Holstein mit dem Heimvorteil in Betracht, zumal sich die Kielerinnen schon während der Saison in der Außenseiterrolle wohl fühlten. Mit dem anvisierten vierten Triumph wollen die "Krabben" als Favoritenschreck bis zur Siegerehrung gegen 15.30 Uhr beim 29. Kieler Woche Cup für Furore sorgen.