Presseberichte HSG 1.Frauen
Saison 2007/08
Punktspiel
gegen Lauenburger SV / 26.4.08
„Bergedorfer Zeitung vom 29.4.08“
Zum
Saisonausklang in die Disco
LSV
unterliegt Kiel/Kronshagen 26:30
Lauenburg - Die Spielerinnen der Lauenburger SV machen
nicht nur auf dem Handballfeld eine gute Figur. Zum Saisonabschluss stellten
sie auch auf dem Discoparkett ihre tänzerischen Qualitäten unter Beweis. Zwar
verlor die LSV im abschließenden Oberligaspiel gegen die HSG Holstein
Kiel/Kronshagen mit 26:30, doch davon ließ sich die Mannschaft ihre Feierlaune
nicht verderben. "Das war schnell abgehakt, sagte Trainer Rolf Ahrenbog,
der mit seinem Team bis zum frühen Morgen unterwegs war. "Wir haben mit
Platz acht unser Minimalziel erreicht."
Wie über weite Strecken in dieser Serie wäre auch gegen
Kiel/Kronshagen mehr drin gewesen. Vor allem in der ersten Hälfte zeigte das LSV-Team,
das Kirsten Krüger (HSG Lüneburg) und Susanne Bräun (Adendorf) in der kommenden
Saison verstärken werden, eine gute Leistung. Zur Halbzeit führte die LSV
15:11.
Doch nach dem Wechsel konnten die Gäste das Spiel drehen.
„Die Luft war raus", sagte Ahrenbog. Für eine ausgelassene Feier nach dem
Spiel reichte die Kraft der "Zebras" allerdings noch aus. Von der
Festtagsstimmung zum Ausklang profitierten auch die 250 Zuschauer in der
Hasenberghalle. Es gab Freibier für alle.
LSV-Tore: Lucas (9), Asmussen (6), Mehrkens (5), Streisel
(4), Geschke, Jender (je 1).
„LN –Regionalausgabe vom 29.4.08“
Niederlagen beim Saisonfinale in der Oberliga
LAUENBURG - Zum Abschluss der
Saison gab es sowohl für die Lauenburger SV als auch für den TuS
Aumühle/Wohltorf in der Handball-Oberliga der Frauen noch einmal Niederlagen,
der Klassenerhalt ist allerdings trotzdem perfekt.
Lauenburger SV - Holstein Kiel/ Kronshagen 26:30.
"Ende gut, alles gut",
kommentierte Trainer Rolf Abrenbog die wechselvolle Saison. Nach guter erster
Halbzeit (15:11) mussten sich Maren Lucas (9), Ariane Asmussen (6), Lena
Mehrkens (5), Kristina Streisel (4), Ulrike Geschke und Felicitas Jender (je 1)
am Ende dem Tabellenvierten beugen. In der nächsten Spielzeit bleibt der
komplette Kader zusammen, der durch Svenja Gehlsen (VfL Geesthacht) und Susanna
Brehm (TuS Adendorf) ergänzt wird. "Wir wollen künftig vor allem an
Beständigkeit gewinnen", lautet die Zielrichtung des LSV-Trainers. Weitere
Verstärkungen hat er dabei noch im Auge.
„KN vom 28.4.08“
„Alles in Butter“ bei der HSG Holstein
Lauenburger SV – HSG Holstein 26:30 (15:11)
Die vierjährige Ära unter HSG-Trainer Fritz
Sünkler endete mit einem finalen Sieg. Dabei deutete noch zur Pause statt des
jetzt sehr respektablen vierten Ranges einiges
eher auf den achten Tabellenplatz hin.
Niemand bekam zunächst Lauenburgs Ariane Asmussen in den Griff. Erst als Jasmin
Zurek den Wirkungskreis der LSV-Torjägerin
eingrenzte, kippte die Partie. Sünkler
meinte zufrieden: „Alle haben heute noch einmal alles gegeben. Unterm Strich
unsere erfolgreichste Saison. Danke für eine tolle
Zeit. Wenn es am Schönsten ist, soll man
eben aufhören.“
HSG:
Cornehl, Matalewski – Gerlach (3), Hahler (1), Hansen, Hetzer (6/6), Huß
(3), Paul (5), Tetzlaff (1), Thümer (4), Zurek (7/2).
„KN vom 26.4.08“
Ehrgeizig in ein
entspanntes Finale
THW II und HSG Holstein wollen als Sieger in
die Oberliga-Abschlussfeiern
Obwohl es für beide Kieler
Handball-Oberligisten am letzten Spieltag eigentlich um nichts mehr geht,
garantieren sowohl angestachelte Männer des THW II als auch
bis in die Haarspitzen motivierte Frauen der
HSG Holstein ein hochinteressantes Saison-Finale.
Lauenburger SV – HSG Holstein (heute, 17
Uhr)
„Ich freue mich auf eine kleine
Handball-Pause“, stellt Fritz Sünkler klar. Von Wattenbek, Altenholz und Plön
heiß umworben, weht nach vier Jahren als erfolgreicher
Holstein-Trainer schon ein Hauch von Wehmut
über der Halle in Lauenburg. Doch selbst im letzten Spiel muss Sünkler noch
einmal sein Improvisationstalent unter Beweis
stellen, denn mit Anica Huß (Sehnenabriss im
Finger) und Carolin Hribar (Seminar) fehlen beide etatmäßigen Rechtsaußen.
Alternativ bieten sich Linkshänderin Dörte Paul oder Allrounderin Jasmin Zurek
an. Notfalls müssen Kreisläuferin Sonja Hansen oder sogar die
Flügelflitzerinnen Monia Hahler und Wencke Hetzer statt links zu spielen
umlernen. Zudem brennt Torhüterin Christiane Sacher als Rekonvaleszentin auf
ihr finales Comeback. „Ein Sieg wäre für mich die Krönung. Schließlich hört
sich Platz
vier besser an als Rang acht in der
Abschlusstabelle“, so Sünkler.
Punktspiel
gegen TuS Lübeck 93 / 13.4.08
„Lübecker Nachrichten vom 15.4.08“
TuS
verteidigt Platz Zwei
In der Frauen-Oberliga untermauerte TuS Lübeck 93 mit einem
24:20 (15:9) bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen dank konzentrierter Leistung,
sicher vorgetragener Angriffe und sattelfester Abwehr den zweiten Platz. Über
ein 10:4 (15.) erarbeiteten sich die Gäste eine 15:9-Pausenführung und
entschieden das Duell nach dem 20:12 (43.) spätestens beim 22:15 (48.) für
sich. Kiel kam nur noch bis auf 19:22 (55.) heran. Die TuS-Treffer verteilten
sich auf Svenja Böge (7/1), Janne Potschaske (6), Katrin Kranz, Svenja
Schmiedeberg (je 3), Nicole Böge (3/1) und Julia Deecke (2).
„KN vom 14.4.08“
HSG Holstein Kiel/Kro. – TuS Lübeck 93 20:24
(9:15)
Kiel – Olympia Neumünster muss die
Meisterfeier in der Handball-Oberliga Frauen um eine Woche vertagen. Von Holstein
Kiel/Kronshagen gab es bei der Heimniederlage
gegen TuS Lübeck nicht die benötigte
Schützenhilfe.
Ein Holstein-Remis hätte Olympia zum
Titelträger gemacht. Doch willenstarke Lübeckerinnen wahrten durch diesen Sieg
selbst ihre letzte Chance. Vor allem „Shooterin“
Svenja Böge kam aus dem Rückraum immer
wieder zu leichten Toren und war bereits in den ersten 15 Minuten fünf Mal
erfolgreich, ehe sich Sonderbewacherin Jasmin
Zurek ihrer effektiver annahm. Dank dieser
kurzen Deckung sowie des Torwart-Wechsels mit Yvonne Matalewski für Tatjana
Cornehl kam Kiel besser ins Spiel. Allerdings
blieb ein 9:15-Rückstand uneinholbar, weil
sich die Gäste trotz größter Gegenwehr kaum Blößen gaben. Wenn, dann fanden die
Schützlinge von HSG-Trainer Fritz Sünkler Lücken lediglich im Lübecker
Defensivbereich über Linksaußen, wo sich Wencke Hetzer und Monia Hahler gut
ergänzten. „Obwohl meine Mannschaft kollektiv etwas zu spät aufwachte, kann ich
anders als vor Wochenfrist in Herzhorn heute kämpferisch niemandem Vorwürfe machen“,
resümierte Fritz Sünkler.
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen: Cornehl, Matalewski, Sacher – Gerlach (1), Hahler
(2), Hansen, Hetzer (6/3), Hribar, Huß (3), Paul (2), Sommer, Tetzlaff (3),
Thümer (1),
Zurek
(2).
„KN vom 12.4.08“
Krabben
mit letzten Heimspiel
Menschen, Tiere, Sensationen! Drei Spieltage
vor dem Saison-Finale gastiert bei den zwei Kieler-Oberligisten zum letzten Mal
gemeinsam ein sicherlich spektakulärer Handball-Zirkus in der Stadt. Während zuletzt zauberhafte „Zebras“ des THW
II die Manege als Tabellenzweiter gegen einen bärenstarken Spitzenreiter SG
Kropp auf den
Kopf stellen wollen, empfangen
viertplatzierte „Krabben“ der HSG Holstein beim letzten Heimauftritt
favorisierte mit den Löwinnen vom TuS Lübeck 93 einen Titelanwärter
im Raubtierkäfig.
HSG Holstein – TuS Lübeck 93 (morgen, 15.30
Uhr, Suchsdorfer Weg)
Finale Freude, statt Frust haben sich alle
HSG-Frauen zum Abschiedsspiel in eigener Halle für ihren langjährigen Chefcoach
Fritz Sünkler (4 Jahre) und Betreuer Thomas Kleinschmidt (siebte Saison) von
der Trainerbank auf die Holstein-Fahne geschrieben. Vor Wochenfrist ließ das
Duo zwar noch einmal ordentlich Dampf ab, doch dem Debakel in Herzhorn soll nun
Besserung folgen. Ob eine schlappe Kreisläuferin Sonja Hansen (Virusinfektion)
Einsatzbereitschaft signalisiert, entscheidet sich erst kurzfristig. Sonst
schlüpft Wencke Hetzer als gelernte Linksaußen in diese Rolle. Kerstin Sommer
(Achillessehne) und Rekonvaleszentin Christiane Sacher werden geschont. „Ich
will meinem Nachfolger Michael Schwarz ja keine kaputte Truppe, sondern ein
intaktes Team übergeben“, verspricht Fritz Sünkler. „Natürlich wünsche ich mir
einen erfolgreichen Saisonabschluss. Ein Sieg über den Tabellenzweiten wäre
super.“
Punktspiel
gegen MTV Herzhorn / 5.4.08
„Norddeutsche Rundschau vom 7.4.08“
Mit
Leidenschaft zum Erfolg
Herzhorner
Oberliga-Handballerinnen gewinnen 29:19 gegen Kiel/Kronshagen
Herzhorn - Einen gänzlich anderen Eindruck als zuletzt
hinterließen die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn an diesen
Wochenende. Nach der Schlappe beim Schlusslicht Ratekau bezwang der MTV die HSG
Holstein Kiel/Kronshagen in eigener Halle deutlich mit 29:19 (11:10). "Es
war zu sehen, dass Handball zu einem großen Teil Einstellungssache ist. Mein
Team hat heute mit viele Leidenschaft gespielt', lobte Trainer Kai Seefeld nach
der Partie.
Trotz noch vorhandener Personalprobleme verkauften sich die
Blau-Gelben sehr gut und waren über weite Phasen der Begegnung spielbestimmend.
Zwar legten ihre Gegnerinnen das 1:0 vor, doch danach dominierten die
Seefeld-Schützlinge, die insbesondere mit einer starken Vorstellung in der
Abwehr den Grundstein des Erfolges legten. Doch auch vorne blieben kaum Wünsche
offen. Mit langen durchdachten Angriffen erspielten sie sich ihre Chancen und
Janna Wilcke brachte die Mannschaft in der 7. Minute mit 4:1 in Führung.
Bedingt durch eine Zeitstrafe gegen Katrin Schmidt verloren die Blau-Gelben im
Anschluss ein wenig das Konzept und Kiel verkürzte zum 3:4. Dennoch hatte man
stets den Eindruck, dass die Herzhornerinnen ihre Gegnerinnen im Griff hatten.
Besonders wussten sie in der Deckungsmitte zu gefallen, indem sie die
gegnerischen Schützinnen frühzeitig angriffen und ihnen damit nur wenig
Spielraum ließen.
Im Angriff hingegen wusste Maike Langenberg zu gefallen,
die die Bälle mit viel Augenmerk zu verteilte und dabei auch stets selbst
torgefährlich blieb. Mitte der ersten Halbzeit führte man so mit 8:6, ehe die
Gastgeberinnen unvermutet in alte Fehler zurückfielen und sich mit zu vielen Einzelaktionen
im Angriff um gute Chancen brachten.
Dies nutzten die Kielerinnen und so stand es in der 26.
Minute 9:9. Daraufhin stellte Trainer Kai Seefeld seinen Angriff um und nun
agierte Svetlana Frizler in der Mitte. Dies brachte die Gäste aus dem Konzept
und zur Pause führte Herzhorn, wenn auch knapp mit 11:10.
Nach dem Seitenwechsel lief es vorerst gar nicht rund für
die Herzhornerinnen. Mit zwei technischen Fehlern und Fehlwürfen vergaben sie
einige gute Möglichkeiten und so stand es in der 34. Minute 12:12. Dann jedoch
liefen sie zu großer Form auf. Gestützt auf eine Deckung, die stark verschob
und frühzeitig angriff, kauften sie ihren Gegnerinnen den Schneid ab und kamen
damit zu Ballgewinnen. Diese nutzten sie, um auf 17:12 (43.) davon zu ziehen. Damit
war die Partie eigentlich schon gelaufen, denn die Gäste steckten vorzeitig
auf. Der Herzhorner Leidenschaft hatten sie nichts mehr entgegen zu setzen. Mit
aggressiver Deckungsarbeit hatten die Blau-Gelben ihnen "den Zahn
gezogen".
Beim 21:15 (51.) nahmen die Kielerinnen Ines Lühr und Maike
Langenberg in kurze Deckung, doch an diesem Tag wussten deren Mitspielerinnen
die sich bietenden Freiräume effektiv zu nutzen und so zogen die
Herzhornerinnen auf und davon. Beim Stande von 23:18 für die Gastgeberinnen
ging die HSG über zu offener "Manndeckung", doch auch diese nutzte
nichts mehr. Bis zum Schlusspfiff erhöhten die Seefeld-Schützlinge auf
deutliche 29:19 und kassierten damit einen ungefährdeten Sieg.
MTV Herzhorn: Mareike Struck, Marion Demant, Janna Wilcke
2, Denise Stoldt 2, Ines Lühr 8 (2), Svetlana Frizler 3, Christina Hinrichs 6
(1), Maike Langenberg 7 (3), Katrin Schmidt 1
„KN vom 7.4.08“
HSG Holstein
desolat
Holstein/Kronshagen kam beim MTV Herzhorn
unter die Räder.
MTV Herzhorn – HSG Holstein 29:19 (11:10)
Während sich Herzhorn für eine ähnlich
peinliche Pleite vor Wochenfrist beim Schlusslicht Ratekau rehabilitierte,
hakten harmlose Holsteinerinnen trotz ordentlicher
erster Halbzeit diese Saison offensichtlich
etwas zu frühzeitig ab. „Was fast ausnahmslos nach der Pause geboten wurde,
empfinde ich schlichtweg als Arbeitsverweigerung.
Kein Spielfluss, sondern nur
Klein-Klein-Gekrampfe“, schimpfte HSG-Trainer Fritz Sünkler über Handball ohne
Herzblut. „So etwas lasse ich mir in den beiden letzten Saisonspielen nicht
noch einmal bieten.“
Ausgenommen von solch harscher Kritik blieb
allein Jasmin Zurek mit mutigen Aktionen. Neben dem spielerischen Faden fehlte
den „Krabben“ ansonsten kollektiv der Mumm. Sogar die 30 Minuten lang dominante
6:0-Deckung agierte fortan indiskutabel, egal ob Fritz Sünkler auf 5:1
umstellte oder durch Jasmin Zurek und Sonja Hansen mit doppelter Manndeckung
agieren ließ: „Heute brachte alles nichts.“
Holstein:
Cornehl, Matalewski – Gerlach (3), Hahler (1), Hansen, Hetzer (1/1), Hribar,
Huß, Paul (3), Tetzlaff (3), Thümer (1), Zurek (7/5).
„Norddeutsche Rundschau vom 4.4.08“
Wiedergutmachung
Herzhorner-Oberliga
Damen schon um 16.30 Uhr
Herzhorn - Bei den Handball-Oberligadamen des MTV Herzhorn
ist am Sonnabend Wiedergutmachung angesagt - und das gleich in doppelter
Hinsicht. Zum einen soll die bittere Schlappe vom vergangenen Wochenende beim
Schlusslicht Ratekau schnell in Vergessenheit geraten und zum anderen haben die
MTVerinnen mit dem morgigen Gegner HSG Holstein Kiel/Kronshagen noch eine
Rechnung aus dem Hinspiel offen.
Beim Tabellenvierten in Kiel hatte das Team von Trainer Kai
Seefeldt ähnlich wie in Ratekau einen rabenschwarzen Tag erwischt und, war mit
20:25 unterlegen. Ähnliches soll nicht noch einmal passieren, weshalb Kai
Seefeld am Dienstag "Tacheles" mit seinen Frauen geredet hat.
"Wir haben unsere Fehler in Ratekau noch einmal analysiert. Auch wenn wir
mit dem letzten Aufgebot angetreten sind, darf man dort nicht verlieren. Die
Mädchen waren sehr selbstkritisch, was mich hoffen lässt, dass es am Sonnabend
eine deutliche Leistungssteigerung gibt. Die Kielerinnen sind aufgrund unserer
derzeitigen Personalsituation zwar als Favorit anzusehen, ich bin aber davon
überzeugt, dass wir sie trotzdem schlagen können", so Seefeldt.
Eine Steigerung ist auch dringend notwendig, wenn die
defensive 6:0-Deckung der Kielerinnen geknackt werden soll. Da die
Herzhornerinnen aus dem Rückraum nicht so stark sind, weil Gönna Hamann
(Schulter) und Gesche Seebandt (Kniebeschwerden) wohl auch diesmal fehlen
werden, darf natürlich nicht so statisch gespielt werden wie in Ratekau. Es
muss unbedingt mehr Bewegung ins Spiel kommen, damit der Erfolg über das
Kreisanspiel gesucht werden kann. Noch wichtiger ist aber die Defensivarbeit,
wo unbedingt mehr zur Ballseite verschoben werden muss, um der Kieler Offensive
erfolgreich entgegen zu wirken.
Gegenüber der Partie vom vergangenen Wochenende sind auf
jeden Fall Tina Hinrichs und Svetlana Frizler wieder dabei. Möglicherweise
kehrt auch Kathrin Fitz-Bruhnsen rechtzeitig von ihrer Hochzeitsreise zurück,
so dass es personell schon wieder ein wenig besser als zuletzt in Ratekau
aussieht. "Wichtig ist, dass die Mannschaft die Schlappe beim Schlusslicht
abgehakt hat, dann wird sie auch wieder aufstehen", ist Kai Seefeldt
zuversichtlich.
„KN vom 5.4.08“
In vollem Saft auf
die Zielgerade
HSG Holstein und THW Kiel II „haben noch
nicht fertig“
In den Handball-Oberligen haben sich
„Zebras“ und „Krabben“ zwar zu Spitzenmannschaften gemausert, doch zum Titel
reicht es wohl noch nicht. Trotzdem wollen sowohl die Männer des THW Kiel II
als auch die Frauen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen in puncto
Meisterschafts-Vergabe im Schlussspurt ein Wörtchen mitreden.
MTV Herzhorn – HSG Holstein (heute, 16.30
Uhr, Glückstadt-Nord)
Nachdem Holstein während der Osterferien
genügend Zeit hatte die Niederlage gegen Spitzenreiter Olympia Neumünster zu
verdauen, soll nun in Glückstadt eine neue Siegesserie gestartet werden, bevor
TuS Lübeck 93 als hochkarätiger Gegner zum letzten Heimspiel kommt. „Wir wollen
unseren vierten Tabellenplatz verteidigen. Das wäre unterm Strich ein toller
Saisonerfolg“, sagt HSG-Trainer Fritz Sünkler. Schaltet Spezialistin Dörte Paul
wie im Hinspiel MTV-Torjägerin Gesche Seebandt aus, steigen die Chancen. Mit
dem Comeback von Christiane Sacher (dreifacher Bänderriss im Fuß) als
Torhüterin und Rechtsaußen Carolin Hribar (Fingerfraktur) steht der Kader
komplett zur Verfügung.
Mit Rückkehrerin Wiebke Reimers vom
Regionalligisten TSV Owschlag steht ein erster Neuzugang für die nächste Saison
fest.
Punktspiel
gegen Oly. Neumünster / 16.3.08
„Holsteinischer Courier vom 17.3.08“
Olympia
cool und abgeklärt
Kronshagen - Der
MTSV Olympia Neumünster behält im Titelkampf der Frauenhandball-Oberliga
weiterhin die Nerven. Selbst in dem bei den "Frettchen" so
unbeliebten Sonntagsspiel behielt Grün-Weiß diesmal die Oberhand und siegte bei
der HSG Holstein/Kronshagen verdient mit 31:25 (16:13).
Im altehrwürdigen Holsteiner Derby bewies Olympia den überaus motivierten
Gastgeberinnen, dass die eigenen Ansprüche in dieser Saison einfach höher sind.
Die erste Hälfte verlief noch relativ ausgeglichen. Der MTSV, der wie schon in
der Vorwoche fast mit der ersten Garnitur durchspielte, konnte sich erst ab dem
9:9 in der 25. Minute etwas absetzen und ging mit einer 16:13-Führung in die
Kabine. Dieser Vorsprung hatte jedoch fortwährend Bestand. "Wir haben
Holstein/Kronshagen gerade in der zweiten Halbzeit deutlich in die Schranken
gewiesen", meinte Olympias Trainer Stephan Schröder nach dem Abpfiff des
etwas unsicher wirkenden Schiedsrichterduos: 22 (!) Siebenmeter standen nur
fünf Zeitstrafen gegenüber - ein im Handball merkwürdiges Ungleichgewicht.
Doch die
"Frettchen" ließen sich durch nichts und niemanden aus der Ruhe
bringen und spielten ihre physische Überlegenheit aus. Ein Zwischenspurt von
19:17 (37.) auf 26:19 (51.) aus Olympia-Sicht sorgte für die Entscheidung.
"Es war erneut ein Sieg der Mannschaft", wollte Schröder nach der
Partie keine Akteurin explizit herausheben. Dennoch glänzten besonders Janina
Wildner am Kreis sowie die rechte Angriffsseite mit Janine Herbst und Svenja
Hollerbuhl. Das Trio brachte es zusammen auf starke 21 Treffer. Ihr Debüt gab
Sonja Theissen. Die Recklinghausenerin trainiert bereits seit einigen Wochen
bei den Grün-Weißen mit und trug sich mit einem Siebenmeter sogar gleich in die
Torschützenliste ein. Einziger Wermutstropfen war die Verletzung von Kristina
Osterland, die in der 50. Minute umknickte und mit einem dicken Knöchel vom
Feld musste - Diagnose offen.
Am kommenden Wochenende ist Olympia nun erst einmal
spielfrei, bevor die Nachholbegegnung gegen den Lauenburger SV ansteht.
"Die Pause wird uns gut tun. Es ist eine sehr anstrengende Saison",
will Schröder die Zeit vor allem zum Luftholen nutzen.
Olympia
Neumünster: Albrecht, Dahme - Wildner (9/3), Reinert (5), Hollerbuhl (5),
Osterland (4), Petersen, Theissen (1/1), Herbst (7/3).
Schiedsrichter:
Kröger/Trampenau (Kollmar/Neuendorf). Zuschauer:
100.
„KN vom 17.3.08“
Olympia verputzte „Krabben“
MTSV-Physis setzte sich beim 31:25 durch
Kiel – Olympias Trainer Stephan Schröder
zeigt sich wortkarg. Seine Mannschaft antwortet auf dem Platz und nahm mit dem
wichtigen Auswärtssieg bei der HSG Holstein
Kiel/Kronshagen die nächste Hürde Richtung
Meisterschaft in der Handball-Oberliga der Frauen.
HSG Holstein – Olympia NMS 25:31 (13:16)
Holsteins Erfolgsserie ist gerissen.
Neumünster war eine Nummer zu groß. Nach sechs Spielen kassierte Kiel mal
wieder eine verdiente Heimniederlage gegen den zweitplatzierten Top-Favoriten.
Zumindest in der ersten Halbzeit schien es allerdings so, als könnten
aufopferungsvoll kämpfende „Krabben“ am Thron von Olympia wackeln. Jasmin Zurek
wühlte sich immer wieder geschickt am gegnerischen Kreis durch, um oft nur auf
Kosten von Siebenmeter reifen Fouls selbst am Torerfolg
gehindert zu werden. Insgesamt verwandelte
Wencke Hetzer mit guter Quote neun der zwölf Strafwürfe sicher und da
HSG-Keeperin Tatjana Cornehl zunächst
mehrere schwere Bälle parierte, blieb das
Derby lange offen.
Trotzdem ließen sich bis in die Haarspitzen
motivierte Neumünsteranerinnen nie nervös machen, sondern spielten ihren
Stiefel auf gutem Niveau schnörkellos runter. Die überlegene Physis von Janina
Wildner, Svenja Hollerbuhl, Janine Herbst und Kristina Osterland machte sich
von Minute zu Minute mehr bemerkbar. Zudem trägt mit Jana
Reinert eine Spielerin das MTSV-Trikot, die
in punkto Athletik, Beweglichkeit und Kreativität längst Regionalliga tauglich
ist, während Holstein zwar um jeden Ball und
Zentimeter Boden kämpfte, aber sich auch
jeden Treffer sehr hart erarbeiten musste. Als schlecht gelaunter Sieger outete
sich lediglich MTSVTrainer Stephan Schröder,
der keinen Kommentar abgeben wollte. Dafür
sprach HSG-Coach Fritz Sünkler Klartext: „Wir haben Neumünster beherzt Paroli
geboten, doch aus dem Rückraum zu wenig Druck gemacht. Olympia profitierte
dabei von unseren Fehlern und kam über Gegenstöße zu viel einfacheren Toren als
wir.“
HSG
Holstein: Cornehl, Matalewski – Paul (5), Hetzer (9/9), Sommer, Hansen,
Tetzlaff (3), Gerlach (2), Zurek (1), Huß (1), Hahler (1), Thümer (3).
Olympia
Neumünster : Albrecht, Dahme – Wildner (9/3), Hollerbuhl (6), Osterland
(4), Herbst (6/3), Petersen, Reinert (5), Marschallek, von Dewitz, Böttcher,
Veldkamp,
Theissen
(1/1).
„KN vom 15.3.08“
HSG
Holstein hoch motiviert
Der heiße Tanz in den Mai findet zumindest
für alle Handball-Oberligisten aus Kiel und Neumünster bereits im März statt.
Am letzten Spieltag vor den Osterferien
wird gleich in zwei Nachbarschaftsderbys von
hoch motivierten Männern und Frauen eine flotte Sohle auf das Hallen-Parkett
gelegt, denn neben viel Prestige für die
HSG Holstein steht diesmal beim THW II sogar
der Meistertitel auf dem Spiel.
HSG Holstein/Kro. – Olympia NMS (So., 16
Uhr)
Nach sechs Spielen ohne Niederlage wäre für
Holstein als Tabellenvierter ein Sieg über den Erzrivalen sicherlich der
Höhepunkt dieser Saison schlechthin. „Motivieren muss ich wirklich niemanden
mehr. Unsere Serie soll halten. Olympia steht ohnehin mehr unter Druck. Wer
bessere Nerven hat, gewinnt“, weiß HSG-Trainer Fritz Sünkler zu berichten.
Nützliche Tipps gab es von seinem Nachfolger in spe, Michael Schwarz, zuletzt
im Dienst des zweitplatzierten Top-Favoriten aus Neumünster. Weitere Pikanterie
am Rande: Aufgrund einer
Stellenausschreibung der Kieler im Internet nahm sogar Olympias Coach Stephan
Schröder dem Vernehmen nach Kontakt als möglicher Kandidat zu den „Krabben“
auf.
Personell plagen die Kielerinnen zurzeit
allerdings ein paar Probleme. Latente Achillessehnenbeschwerden bei Kerstin
Sommer sind bekannt. Carolin Hribar fehlt weiterhin wegen einer Fingerfraktur
und Torhüterin Christiane Sacher fällt mit dreifachem Bänderriss am Fuß länger
aus. Dafür steht Ex-Olympia Keeperin Yvonne Matalewski vor einem Comeback.
„KN-Holsteiner Ausgabe vom 15.3.08“
„Krabben“
für die „Frettchen“ wieder keine leichte Kost?
Neumünster – Im Handball lautet ein
ungeschriebenes Gesetz, dass man auswärts für die Meisterschaft punktet, zu
Hause für den Klassenerhalt. Demnach haben die Frauen von Olympia Neumünster
als zweitbestes Team in der Oberliga-Fremde gute Titelchancen, während
Wattenbeks Frauen bei erst zwei Auswärtserfolgen noch nicht aus der
Gefahrenzone sind.
HSG Holstein/Kronshagen – Olympia NMS (So.,
16 Uhr)
Schon im Hinspiel waren die „Krabben“ für
die „Frettchen“ keine leichte Kost. Beim knappen 27:25-Erfolg der
Neumünsteranerinnen mochte weder Holstein-Trainer Fritz Sünkler noch
Olympia-Trainer Stephan Schröder dem Spiel Oberligatauglichkeit attestieren. Zu
groß waren die Unzulänglichkeiten beider Mannschaften. Durch den Sieg
übernahmen die „Frettchen“ damals die
Tabellenführung. Im morgigen Spiel soll die gute Ausgangsposition mit einem
Punkt weniger auf der Minusseite gegenüber Noch-
Tabellenführer TuS Lübeck gefestigt werden.
„Jetzt ist jedes Spiel ein Endspiel für
uns“, sagt Olympia-Trainer Schröder, immer mit einem Seitenblick auf die
Konkurrenz aus Lübeck, die bereits heute gegen den Tabellenfünften MTV Herzhorn
antreten muss. Schröder meldet seinen gesamten Kader einsatzbereit, hofft auf
eine Fortsetzung der zuletzt gezeigten Tugenden. „Wir haben jetzt ein Ziel vor
Augen, das zu Saisonbeginn nicht unbedingt zu erwarten war. Diese Chance
sollten wir nicht leichtfertig vergeben“, sagt Schröder, der durchaus
optimistisch ist, dass die Punkte nach Neumünster gehen.
„Holsteinischer Courier vom 14.3.08“
HSG
Holstein/Kronsha. – Olympia NMS
Ausgangslage:
Nach der jüngsten Niederlage des Dritten Fockbek/Nübbel hat sich an der
Tabellenspitze endgültig ein Zweikampf zum Saisonfinale herauskristallisiert.
Olympia (30:8 Punkte) muss daher auch in Kronshagen (Platz 4/23:17 Zähler)
bestehen, wenn es gegenüber dem TuS Lübeck (31:9) keinen Rückschlag erleiden
will.
Stimmungsbild:
Die Meisterschaft ist zwar so nahe wie noch nie in der Oberligazeit der
"Frettchen", doch traf ein langjähriger Fan den Nagel nach dem
starken 29:24 gegen Herzhorn auf den Kopf, als er sagte: "Olympia wäre
nicht Olympia, wenn da nicht noch ein richtig schlechtes Spiel
dazwischenkäme." Ob dies gerade am Sonntag eintrifft, ist offen. Fest
steht jedoch, dass gerade Holstein/Kronshagen für den MTSV in den vergangenen
Jahren eher ein unangenehmes Pflaster war. Immerhin sind alle
"Frettchen" kampfbereit, wie Trainer Stephan Schröder betonte.
Hinspiel: 27:25 für Olympia.
Es fehlt: keiner.
Punktspiel
gegen Bredstedter TSV / 9.3.08
„Flensborg AVIS vom 11.3.08“
Fünf-Tore-Führung
reichte nicht aus
Der
Bredstedter TSV trennte sich von der HSG Holstein/Kronshagen mit 22:22.
BREDSTEDT - In der Handball-Oberliga der Frauen wird es
neben zwei Regelabsteigern wohl einen zusätzlichen Absteiger geben. Der
Bredstedter TSV hat nach dem 22:22-Remis gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen
fünf Spieltage vor Saisonende bis zum Abstiegsplatz sechs Punkte Vorsprung. Das
sollte dem Team von Trainer Ralf Johannsen trotz aller Personalnot zum
Klassenerhalt reichen.
Die erste Hälfte gestaltete sich weitestgehend
ausgeglichen. Beim Rückstand von 5:7 nahm Trainer Ralf Johannsen eine Auszeit,
um die Konzentration zu schärfen. Dies glückte, so dass die Heimmannschaft das
Zepter an sich riss und zur Pause mit 12:10 in Führung ging. Handicap der
ersten Halbzeit waren drei verworfene Siebenmeter und die frühe (12. Minute)
doppelte Zeitstrafe für Abwehrchefin Eivor Päla Blöndal, die somit auf eine
Außenposition beordert werden musste.
Nach der Pause kontrollierte Bredstedt das Spiel, kam über
gute Abläufe zu Torerfolgen. Bis zum 20:15 bestimmte Bredstedt das Geschehen.
"Zahlreiche unverständliche Pfiffe der Schiedsrichter Kaulen/Marquardt
zwischen der 43. und der 60. Minute brachten uns jedoch zuerst in Bredouille,
später gar um die so wichtigen zwei Punkte", kommentierte BTSV-Trainer Ralf
Johannsen die Schlussphase. Holstein forcierte nochmals das Tempo und konnte
ein 19:22 noch in ein 22:22-Unentschieden ummünzen.
"Das ist sehr schade. Wir haben das Beste aus unseren
Möglichkeiten gemacht. Ein Riesenkompliment an diese tolle Mannschaft. Es ziemt
sich nicht, Schiedsrichter als Sündenböcke heranzuziehen, und mein Stil ist das
grundsätzlich auch nicht, doch haben auch die Herren in Schwarz eine
Verantwortung. Diese Niederlage kann ich nicht bei einem starken Gegner oder
bei Fehlern meiner Mannschaft suchen", zeigte sich Johannsen zutiefst
enttäuscht von der Leitung des Spiels.
Bredstedter TSV: Thomsen, Rühmann Held, Carstensen-Ehlers -
Andresen, Bahnsen, Blöndal 7/5, Carstensen, Nielsen 9, Sebelin, Tams, Widderich
7/5.
„Flensburger Tageblatt vom 11.3.08“
Bredtstedt
sauer auf die Schiris
Bredstedt - - Teilerfolg für den Bredstedter TSV: Durch ein
22:22 (12:10) gegen die HSG Holstein/Kronshagen in der Handball-Oberliga der
Frauen sammelt der Bredstedter TSV weiter Punkte gegen den Abstieg. Mit einem
erneut dezimierten Kader verkaufte sich das Team von Trainer Ralf Johannsen
teuer, verspielte aber in der Schlussphase einen Fünf-Tore-Vorsprung. "Das
war eine Frechheit. Ich habe noch nie ein Schiedsrichtergespann gesehen, das in
den letzten 10 Minuten so eingebrochen ist", schimpfte Johannsen und
deutete damit an, was seines Erachtens der Grund für das Remis war. "In
der letzten Viertelstunde kassieren wir insgesamt sechs Zeitstrafen, Kiel nicht
eine." Über ruhige und strukturierte Angriffe hatte sich Bredstedt über
15:10 auf 20:15 (45.) abgesetzt. Doch plötzlich kassierte der Gastgeber eine
Zeitstrafe nach der anderen. Die HSG nutzte die Verwirrung auf Seiten der
Bredstedter und verkürzte unaufhaltsam. Kurz vor Schluss fiel dann sogar noch der
Ausgleichstreffer zum 22:22.
Bredstedt: Rühmann-Held, Thomsen, Carstensen-Ehlers -
Bahnsen, Blöndal (7/5), Carstensen, Andresen, Widderich (6), Nielsen (9), Tams,
Sebellin (n.e.).
„KN vom 10.3.08“
HSG Holstein
rettet noch Remis in Bredstedt
Bredstedter TSV – HSG Holstein 22:22 (12:10)
Nach fünf Siegen aus den letzten Spielen
hing Holsteins Erfolgsserie zwar am seidenen Faden, hielt aber der Zerreißprobe
stand. Mit Nerven dick wie Drahtseilen verwandelte Wencke Hetzer 18 Sekunden
vor dem Abpfiff auch ihren vierten Siebenmeter sicher und rettete den
Kielerinnen das Remis. „Nur unser Schlussspurt war versöhnlich. Da merkte man
meiner Mannschaft das gewachsene Selbstvertrauen an. Sonst konnten wir lange
nicht an die guten Leistungen der Vorwochen anknüpfen. Wenn man aber nie
aufgibt, sondern einen Fünf-Tore-Rückstand aufholt, bleibt dieser Punkt unterm
Strich verdient“, kommentierte HSG-Trainer Fritz Sünkler den Handball-
Krimi mit Happy End. Aufgrund zahlreicher
technischer Fehler machten sich die „Krabben“ das Leben bis Mitte zweiter
Halbzeit selbst schwer. Erst als die Kielerinnen
beide TSV-Torjägerinnen, Brit Nielsen sowie
Sünje Witterich dank doppelter kurzer Deckung unter Kontrolle bekamen, kippte
die Partie.
Nachfolger von Fritz Sünkler auf der Trainerbank
wird zur nächsten Saison mit Michael Schwarz ein ebenso anerkannter Fachmann
wie Kenner der Oberliga-Szene. Dessen
Verpflichtung gab Peter Hansen, 1.
Vorsitzender der HSG, in der Kabine bekannt.
HSG
Holstein: Cornehl, Matalewski – Gerlach (4), Hahler, Hansen, Hetzer (5/4), Huß
(1), Paul (4), Sommer, Tetzlaff (3), Thümer (1), Zurek (4).
„KN vom 8.3.08“
Bredstedter TSV – Holstein (So., 15 Uhr)
Die Frauen der HSG Holstein wollen ihren
Höhenflug auf Rang vier morgen beim Bredstedter TSV fortsetzen und peilen den
sechsten Sieg in Serie an.
„Zurzeit läuft es rundum gut. Wir wollen
natürlich gern länger Werbung in eigener Sache machen“, blickt HSG-Trainer
Fritz Sünkler schon ein bisschen auf das nächste Heimspiel gegen Olympia
Neumünster voraus. Bis es zum Duell mit dem Erzrivalen kommt, gilt für die seit
Wochen aufopferungsvoll kämpfenden „Krabben“ nicht die Konzentration auf einen
unbequemen Gegner wie Bredstedt zu verlieren. Petra Köster und Brit Nielsen
schenkten den Kielerinnen während des Hinspiels elf Tore über die starke linke
TSV-Offensivseite ein. Zudem fällt bei Holstein neben Carolin Hribar
(Fingerfraktur) die zuletzt erstklassige Keeperin Christiane Sache wegen einer
Bänderdehnung aus, so dass viel Verantwortung allein auf Tatjana Cornehl lastet.
„Wenn alle locker bleiben, gewinnen wir“, gibt Fritz Sünkler selbstsicher zu
Protokoll.
„Flensborg AVIS vom 7.3.08“
In der Handball-Oberliga der Frauen verlor der Bredstedter
TSV nach acht Spielen ohne Niederlage jetzt drei Spiele in Folge, allerdings
gegen die Spitzenteams aus Lübeck, Herzhorn und Neumünster. Aufgrund der
zurzeit dünnen Personaldecke, der BTSV reiste zum Auswärtsspiel in Lübeck mit
nur acht Spielerinnen an, ist das Team von Trainer Ralf Johannsen im Heimspiel
gegen den Tabellenvierten, HSG Holstein Kiel/Kronshagen, (Sonntag 15 Uhr,
Sporthalle Realschule) sicherlich nicht als Favorit anzusehen, auch wenn das
Hinspiel in Kronshagen 23:21 gewonnen werden konnte.
Punktspiel
gegen TuS Aumühle-Wohltorf / 2.3.08
„LN–Regionalausgabe vom 4.3.08“
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen - TuS Aumühle/Wohl. 25:21 (11:15).
Trotz eines sicheren Vorsprungs von vier Toren mussten sich
die Gäste am Ende noch mit vier Treffern geschlagen geben. Ohne ihre im Urlaub
befindliche Spielmacherin Sylvia Schmenk und der Tatsache, dass Marion Meschede
(9) die Woche über das Bett mit Fieber hüten musste, war der Start eher
verhalten, wusste man doch nicht, wie lange die Kraft reichen würde. Dennoch
beherrschten die Aumühlerinnen anfangs ihre Gegnerinnen und zogen über 6:2 auf
13:8 davon. "Kiel kam überhaupt nicht ins Spiel, und wir haben durch
unsere Sorglosigkeit eine höhere Führung selbst verhindert", ärgerte sich
Trainer Thomas Brodeßer. Nach drei vergebenen Siebenmetern und dem Auslassen
klarster Möglichkeiten durch den TuS kamen die Gastgeberinnen wieder heran.
Kiel hatte nach der Pause die Torhüterin gewechselt, die reihenweise schwerste
Bälle hielt.
Nach dem 18:17 blieb das Spiel sieben Minuten lang ohne
Tor, doch es häuften sich die Zeitstrafen beim TuS, der siebenmal im zweiten
Abschnitt in Unterzahl spielen musste. Auch wenn es bis in die Schlussphase
hinein eng blieb, konnten Claudia Franke (4), Maike Groth, Sandra Tode (je 2),
Juliane Pörnig, Bärbel Grell, Ines Mulsow und Juliane Hamack (je 1) die Partie
nicht mehr drehen. "Eine unnötige Niederlage, die es so nicht häufig
gibt", lautet der letzte Kommentar des Tages von Aumühles Trainer.
„Bergedorfer Zeitung vom 4.3.08“
An der Torhüterin gescheitert
Aumühle – Christiane Sacher
scheint geschlagen. Die Torhüterin der HSG Holstein Kiel/Kronshagen liegt
bereits am Boden, doch plötzlich schießt der Fuß der 1,75 Meter großen Keeperin
hoch und sie wehrt zum Entsetzen des TuS Aumühle-Wohltorf den Ball noch ab.
"Das ist ihr zu Beginn der zweiten
Halbzeit gleich dreimal gelungen" sagte TuS-Trainer Thomas
Brodeßer. „Solche Situationen bauen den Gegner natürlich auf." Trotz eines
guten Beginns mussten sich die Aumühlerinnen in der Handball-Oberligapartie bei
der HSG am Ende mit 21:25 geschlagen geben.
"Das war eine vermeidbare Niederlage", ärgerte
sich Brodeßer. Seine Mannschaft dominierte die erste Halbzeit nach Belieben,
führte nach zehn Minuten mit 8:2. "Wir haben ein gutes Deckungsverhalten
gezeigt und Kiel zu Fehlpässen gezwungen", erklärte der TuS-Coach. Mit
einem 15:11 verabschiedeten sich die Gäste in die Pause.
Nach dem Wechsel sollte jedoch
die große Stunde der Kieler Nummer eins schlagen. "Wir haben in den
folgenden 15 Minuten nur einen Treffer erzielt", beklagte Brodeßer. Zudem
beeinträchtigten sechs Zeitstrafen das Spiel der TuS-Damen, sodass sie
schließlich mit hängenden Köpfen die Heimfahrt antreten mussten.
TuS-Tore:
Meschede (9/2), Franke (4), Groth, Tode (je 2), Mulsow, Harnack, Grell,
Pörnig (je 1).
„KN vom 3.3.08“
Krabben lassen
Selbstbewusstsein spüren
Die HSG Holstein präsentierte sich gegen
Aumühle in starker Verfassung und drehte einen Halbzeit-Rückstand in einen Sieg
um.
Holstein Kiel/Kronshagen – TuS Aumühle/Wohl.
25:21 (11:15)
Das große Selbstvertrauen der Kieler „Krabben“
bekam nun auch Aumühle im Verfolgerduell zu spüren. Beim fünften Sieg in Serie
riss Holstein gegen einen wahrlich
guten Gegner trotz verschlafener erster
Halbzeit das Spiel noch entschlossen aus dem Feuer. Die Reaktion aller
Kielerinnen nach dem schwachen Beginn konnte sich
sehen lassen. Für eine diesmal glücklose
Tatjana Cornehl stärkte Torhüterin Christiane Sacher ihrer Mannschaft mit
erstklassigen Reflexen den Rücken.
Kämpferisch wie spielerisch überzeugend
gerieten nicht nur die Fans, sondern auch Tribünengast Michael Schwarz als ein
möglicher Nachfolgekandidat zur nächsten Saison für den scheidenden HSG-Trainer
Fritz Sünkler in Verzückung. „Imponierend, wozu meine Mannschaft zurzeit in der
Lage ist. Wir haben kollektiv zwei Schippen drauf gepackt, was gegen Aumühle
allerdings auch nötig war“, resümierte Sünkler. Kerstin Sommer setzte die Gäste
aus dem linken Rückraum immer wieder unter Druck,
und Jasmin Zurek machte sich an ihrem 24.
Geburtstag mit toller Leistung und sechs Treffern selbst das schönste Geschenk.
HSG
Holstein: Cornehl, Sacher – Gerlach (2), Hahler, Hansen, Hetzer (3/2),
Huß (1), Paul (3), Sommer (7/4), Tetzlaff (3), Thümer, Zurek (6).
„KN vom 1.3.08“
HSG Holstein muss harte Nuss knacken
In der Handball-Oberliga erreicht die
Spannung am 20. Spieltag auch für beide Kieler Klubs ihren vorläufigen
Siedepunkt. Bei Holstein gab ein Erfolgsgarant gerade
seinen Rückzug bekannt. Trainer Fritz Sünkler steht nächste Saison für das
Traineramt nicht mehr zur Verfügung.
HSG Holstein – TuS Aumühle/ Wohltorf
(morgen, 18 Uhr, Suchsdorfer Weg)
Nach vierjähriger Tätigkeit werden sich die
Wege von Fritz Sünkler und der HSG Holstein zum Saisonende trennen. „Es machte
manchmal mehr Arbeit als Spaß und sollte einfach eher das schönste Hobby der Welt
sein“, nahm sich der alte „Handball-Hase“ Fritz mitunter aufkeimende Kritik von
der Tribüne und aus dem Umfeld schon so sehr
zu Herzen, dass dieser Entschluss langsam
aber sicher reifte. Zurzeit schwärmen nach vier Siegen in Serie zwar alle von
der spielerischen Steigerung bei den „Krabben“, doch vor dem Verfolgerduell
gegen Aumühle tritt Sünkler vorsorglich auf die Euphoriebremse. „Was die
letzten Erfolge wirklich wert sind, wird sich jetzt erst zeigen.“
Ein Nachfolger wird bereits händeringend im
Internet gesucht. Erste virtuelle Namen und einige gesichtete Zaungäste sind
allerdings noch reine Spekulation. HSG-Torhüterin Christiane Sacher fehlt
beruflich bedingt. Rechtsaußen Carolin Hribar fällt wegen einer Fingerfraktur
aus, so dass auf den Allrounderinnen Anica Huß, Jasmin Zurek und die von
höherklassigen Vereinen umworbene Dörte Paul mehr Verantwortung lastet. Statt
Sonja Hansen soll sich diesmal Anna-Lena Tetzlaff um TuS-Torjägerin
Claudia Franke kümmern, die am 11.11.2007
elfmal gegen Holstein traf.
„LN–Regionalausgabe vom 29.2.08“
Vorschau
TuS A/W
Für den TuS Aumühle/Wohltorf geht es am Sonntag bei
Kiel/Kronshagen (18 Uhr) um den vierten Tabellenplatz, den der Gastgeber
derzeit mit einem Punkt vor den Aumühlerinnen einnimmt. Beim 30:25-Hinspielerfolg
fehlte Sylvia Schmenk und sie wird auch in Kronshagen nicht dabei sein. Dafür
wird Trainer Thomas Brodeßer wieder aus Ines Mulsow zurückgreifen können.
"Wir können Kiel mit schnellen Kontern auf Distanz halten, müssen dann
allerdings uns Chancen nutzen", wird Brodeßer die Taktik des Heimspiels
mitnehmen.
Punktspiel
gegen TSV Wattenbek / 24.2.08
„KN-Holsteiner Ausgabe vom 26.2.08“
Motor machte nach 20 Minuten schlapp
TSV Wattenbek brach nach 9:8 gegen Holstein
Kiel/Kronshagen ein
Wattenbek – Der TSV Wattenbek ist schwer zu
durchschauen. Überraschenden Siegen folgen genauso überraschende Niederlagen.
Das erste Jahr in der
Handball-Oberliga der Frauen entpuppt sich
immer mehr als Lehrjahr – trotz eines 19:27 gegen die HSG Holstein
Kiel/Kronshagen.
So lief der Motor beim Aufsteiger 20 Minuten
rund, danach folgte ein Stottern mit unerklärlichen Aussetzern. Co-Trainer
Daniel Thielsen, der mit Torwarttrainerin Iris
Ebert-Nicol „Chefmechaniker“ Andreas Juhra
vertrat, machte sich sofort auf die Suche nach den Fehlern. Die Zahnräder der
6:0-Abwehr griffen nicht richtig ineinander.
Auf den Halbpositionen brachen die
Kielerinnen Anna-Lena Tetzlaff, Annika Gerlach und Jasmin Zurek immer wieder
durch. Aus einem 9:8 wurde binnen sechs Minuten ein 9:15, nicht einmal ein
Boxenstopp in Gestalt eines Team-Time-Outs machte den TSV wieder flott.
Thielsen versuchte es mit Umstellungen auf
nahezu allen Positionen. Doch die Kielerinnen waren nicht mehr von der
Erfolgsspur zu bringen. Weil sich die Gäste zudem
nicht aus ihrem Abwehrverband locken ließen,
sparten sie Energie, die im Wattenbeker Angriff wirkungslos verpuffte. Dennoch
gab es auch einige gelungene Aktionen.
So spielte Mirja Schulz, die mit acht
weiteren Treffern nun schon 91 Oberligatore erzielte, hinter dem Rücken
Kreisläuferin Steffi Beck an. Die 29-Jährige verwandelte
cool, Schulze ballte die Faust, und die
Halle wurde mit ihren 200 Besuchern zum Tollhaus. Warum allerdings gerade nach
dieser Aktion nicht mehr viel zusammenlief, muss intern analysiert werden.
Die Halbzeitbesprechung in der Kabine fiel
dieses Mal erstaunlich kurz aus. Anschließend standen sieben Spielerinnen
regungslos in der eigenen Hälfte und warteten zu den Klängen des
Earth-Band-Klassikers „For you“ auf den Kontrahenten. Keine Bewegung, kein
Einspielen, keine Absprachen. Dabei hatte Torhüterin Tanja Rathje noch ein
Signal gesetzt. Erstmals rückte sie nach ihrer Platzwunde wieder zwischen die
Pfosten und wollte helfen, den hohen Halbzeitrückstand aufzuholen.
Bemerkenswert war die Einstellung von Tanja Potratz, die erst am Morgen aus dem
Urlaub zurückgekehrt war und sich im Spielverlauf der Verantwortung im linken
Rückraum stellte. Aber gegen starke Kielerinnen war das am Sonntagabend einfach
zu wenig.
„KN vom 25.2.08“
HSG Holstein ist die „Mannschaft des Monats“
27:19-Sieg in Wattenbek – Olympia heiß auf
das Topspiel
Wattenbek – Der Februar gehört der HSG
Holstein Kiel/Kronshagen. Mit dem dritten Sieg in Folge gestern Abend im Derby
beim TSV Wattenbek machen die Schützlinge von Trainer Fritz Sünkler in der
Handball-Oberliga der Frauen weiteren Boden gut.
TSV Wattenbek – Holstein/Kronsh. 19:27
In der Anfangsphase wechselte die Führung
noch mehrfach. Doch Sünkler zog früh die Grüne Karte. „Wir dürfen nicht aus dem
Abwehrverband heraustreten“, mahnte der
Coach. Seine Frauen setzten es sofort um.
Das 9:8 von Steffi Beck (19.) war die letzte Führung Wattenbeks. Nun trafen die
Gäste gleich sechsmal in Folge. „Ich weiß auch nicht, was danach los war. Das
war eine kollektiv schlechte Mannschaftsleistung“, sagte Iris Ebert-Nicol, die
gemeinsam mit Daniel Thielsen Trainer Andreas Juhra vertrat.
Entsprechend nutzten Annika Gerlach,
Anna-Lena Tetzlaff und die sehr bewegliche Jasmin Zurek die Gelegenheiten und
spazierten durch die löchrige Wattenbeker
Abwehr. „Schön war natürlich, dass wir
keinen Hänger hatten“, freute sich Sünkler.
Wattenbek:
Hinrichs, Pries, Rathje; Beck (2), Gabriel, Jappe, Jensen (2), Jessulat,
Mordhorst (4), Neu, Plambeck, Potratz (2), Rademacher (1), M. Schulz (8/6), N.
Schulz.
Holstein/Kronsh.:
Cornehl, Sacher; Gerlach (5), Hahler (2), Hansen, Hetzer (4/3), Huß (4), Paul
(2), Sommer, Tetzlaff (6), Thümer (3), Zurek (1).
„Holsteinischer Courier vom 25.2.08“
TSV
Wattenbek hielt nur 20 Minuten lang mit
Bittere
19:27-Heimpleite für Oberliga-Handballerinnen gegen die HSG Holstein/Kronshagen
Bordesholm - Rückschlag für die Frauen des TSV Wattenbek:
In der Handball-Oberliga kassierte der Aufsteiger gestern Abend in eigener
Halle im Nachbarschaftsduell mit der HSG Holstein/Kronshagen eine deftige 19:27
(11:16)-Schlappe.
In Abwesenheit des beruflich verhinderten Trainers Andreas
Juhra musste dessen Co- und Torwarttrainerin Iris Ebert-Nicol mit ansehen, wie
die eigentlich anvisierte Revanche im Holsteiner Derby ausblieb und mehr noch
als das. „Das war eine kollektiv schlechte Mannschaftsleistung", wusste
Ebert-Nicol aus ihrer Sicht nicht viel Positives über die 60 Minuten zu
berichten: "Wir haben eigentlich nach 20 Minuten aufgehört, Handball zu
spielen." Zu diesem Zeitpunkt stand es in einer Partie auf Augenhöhe 9:9,
ehe die HSG sechs Treffer in Folge erzielte und auf 9:15 davonzog (26.). Der
TSV fabrizierte nun viele Abspielfehler und schoss auch im Torabschluss eine
"Fahrkarte" nach der nächsten.
Dies änderte sich auch im zweiten Spielabschnitt nicht,
sodass Holstein/Kronshagen letztlich leichtes Spiel hatte. Am kommenden
Wochenende ist das Juhra-Team spielfrei. Diese Pause sollte es nutzen.
Wattenbek: Pries, Rathje - Gabriel, Neu, Beck (2), Jensen
(2), Jappe, N. Schulz, Rademacher (1), Plambeck, Potratz (2), M. Schulz (8/6),
Mordhorst (4), Jessulat.
Schiedsrichter: Kock/Rathje (Schleswig/Kiel). Zuschauer:
90.
Nächster Gegner: Lauenburger SV (H/9. März 17 Uhr)
„KN vom 23.2.08“
Holstein mit breiter Brust ins Derby
Herzklopfen bei den Frauen der HSG Holstein
gehörte im bisherigen Saisonverlauf häufig zum Nervenkitzel dazu. Auch am 19.
Spieltag der Handball-Oberliga dürfte
wieder einmal reichlich Adrenalin
ausgeschüttet werden.
TSV Wattenbek – HSG Holstein (morgen, 17
Uhr, Lindenschule Bordesholm)
Als Mannschaften der Stunde treffen
Wattenbek und Holstein im Verfolgerduell aufeinander. Während der Aufsteiger
zuletzt sowohl Spitzenreiter TuS Lübeck 93
als auch den Tabellenzweiten Olympia
düpierte, verdrängten aufopferungsvoll kämpfende Kielerinnen den TSV trotzdem
vom sechsten Platz sowie mit festem Vorsatz,
ihre Siegesserie im vierten Spiel
fortzusetzen. „Wir freuen uns auf das Derby und eine tolle Kulisse“, rührt
HSG-Trainer Fritz Sünkler die Werbetrommel. „Individuell
sind wir stärker. Besonders wurfgewaltig
sind die spielerisch sehr guten Wattenbekerinnen nämlich eher nicht. Wenn es
gelingt, deren Pässe an den Kreis zu unterbinden,
bin ich guter Dinge.“ Kerstin Sommer plagen
Achillessehnenprobleme. Zu Säulen des Erfolges sollen nicht zuletzt eine
sattelfeste 6:0-Abwehr und Konter über Anica Huß und Nelly Thümer gehören.
„KN-Holsteiner Ausgabe vom 23.2.08“
Bei den Wattenbeker Frauen ist erneut das
Derby-Fieber ausgebrochen
TSV Wattenbek – Holstein/Kronsh. (So, 17
Uhr)
Weil Wattenbeks Trainer Andreas Juhra bis
morgen mit der Landesauswahl (Jg. 93) zur DHB-Sichtung der
Jugendnationalmannschaft in Kienbaum weilt, teilen sich
Torwarttrainerin Iris Ebert- Nicol und
Co-Trainer Daniel Thielsen die Vorbereitung auf das Spiele gegen die Kieler
„Krabben“ und leiteten in der vergangenen Woche die Trainingseinheiten. „Im
Hinspiel haben wir uns nicht mit Ruhm bekleckert“, sagte Ebert-Nicol und
erinnert an das 18:20. In diesem Jahr ist das Team in allen Heimspielen ohne
Niederlage geblieben und hat sogar die Favoriten Aumühle/Wohltorf und Olympia
Neumünster ins Stolpern gebracht. Doch vor dem Duell am Sonntag ist der Einsatz
von Torhüterin Tanja Rathje weiter ungewiss.
„Das wird kurzfristig entschieden“, sagte Ebert-Nicol. Tanja Potratz fehlt wegen
Urlaubs.
„Holsteinischer Courier vom 22.2.08“
Neumünster/Wattenbek - Können
Neumünsters Handball-Oberligisten die jüngste Scharte vom ersten sieglosen
Wochenende der Saison sofort wieder ausmerzen? Immerhin genießen alle drei
Mannschaften bei diesem Versuch am nominell 19. Spieltag Heimrecht. Den Anfang
machen morgen um 16.30 Uhr in der KSV-Halle die Frauen des MTSV Olympia gegen
den Bredstedter TSV. Die Frauen des TSV Wattenbek bitten die HSG
Holstein/Kronshagen schließlich am Sonntag um 17 Uhr in der Bordesholmer
Lindenschule aufs Parkett.
TSV
Wattenbek – HSG Holstein/Kro.
Ausgangslage: Auf ein
klassisches Mittelfeldduell dürfen sich die Zuschauer in Bordesholm einstellen.
Beide Teams liegen mit 18:16 Punkten gleichauf, nur hat Holstein/Kronshagen das
bessere Torverhältnis und liegt somit auf dem sechsten und Wattenbek auf dem
siebten Platz. Im Hinspiel bei der 18:20-Niederlage bekleckerten sich die
Schützlinge von Trainer Andreas Juhra, der diesmal beruflich verhindert ist und
von Iris Ebert-Nicol vertreten wird, nicht gerade mit Ruhm.
Stimmungsbild:
"Diesmal wollen wir das Nachbarschaftsduell für uns entscheiden",
lautet die klare Ansage von Torwarttrainerin Iris Ebert-Nicol und gibt auch das
vermeintliche Erfolgsrezept preis: "Wir wollen unser Tempospiel aufziehen,
das ist unsere Stärke."
Hinspiel: 20:18 für
Holstein/Kronshagen.
Es fehlen: Rathje (Platzwunde),
Potratz (Urlaub).
Punktspiel
gegen TSV Ratekau / 17.2.08
„LN –Regionalausgabe vom 19.2.08“
Ratekau
verliert und plant einen Neuaufbau
RATEKAU - Die Oberliga-Handballerinnen des TSV Ratekau
zahlten erneut Lehrgeld und verloren bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen mit
20:34 (9:19). Dabei war der TSV mit nur acht Feldspielerinnen angereist.
"Es war schnell klar, das wir nicht gewinnen werden. Der Gegner hat sehr
druckvoll und dynamisch gespielt", sagte Trainerin Kathrin Manthe.
Lediglich Christin Töpfer (8) konnte sich immer wieder in Szene setzen. Die
weiteren Treffer erzielten Julia Menzel, Mareike Schmechel, Regine Spohn (je
3), Katja Hermann (2) und Jessica Dörr (1).
"Leider waren wir auch in dieser Partie dem Gegner
klar unterlegen. Wir bereiten uns schon jetzt auf die nächste Saison vor und
suchen auf allen Positionen Spielerinnen. Wir wollen in Ratekau mit einer
Mischung aus jungen und erfahrenen Spielerinnen über zwei bis drei Jahre eine
Mannschaft aufbauen, die attraktiven Handball spielt", erklärte Manthe.
Sie habe die Saison aber noch nicht abgehakt.
„KN vom 18.2.08“
Holstein/Kronshagens
höchster Saisonsieg
Die Holstein/Kronshagen-Frauen ließen
Ratekau keine Chance.
Holstein Kiel/Kronshagen – TSV Ratekau 34:20
(19:9)
Mit dem höchsten Saison-Sieg setzte Holstein
seinen zurzeit sehr guten Lauf gegen das allerdings auch erschreckend schwache
Schlusslicht erfolgreich fort. Ohne große
Gegenwehr hatten die „Krabben“ in einem über
weite Strecken ebenso einseitigen wie kurzweiligen Spiel keinerlei Probleme,
leichte Tore zu erzielen. Eine aufmerksame
Kieler 6-0-Deckung reichte, um viele Bälle
abzufangen, die bis zur Halbzeitpause hauptsächlich Anna-Lena Tetzlaff und
später dann Anica Huß mit erster oder zweiter
Welle per Tempogegenstoß zu nutzen wussten.
„Das war schon sehr entspannend, aber so ein
Spiel tut mir zur Abwechslung auch mal ganz gut statt des sonst ständigen
Bluthochdrucks. Wir haben nicht nur schön gespielt, sondern sogar unser
Torverhältnis aufgebessert“, kommentierte HSG-Trainer Fritz Sünkler rundum
zufrieden den Sprung auf Tabellenplatz sechs als beste Werbung in eigener Sache
für das kommende Nachbarschaftsderby in Wattenbek. „Alle sammelten
Wettkampfpraxis und hatten ihren Spaß. Außerdem konnten wir bis zum Abpfiff
durchwechseln, ohne dabei die Konzentration oder den spielerischen Faden zu
verlieren.“
Holstein/Kronshagen:
Cornehl, Sacher – Gerlach (4), Hahler (2), Hansen (1), Hetzer, Hribar (1), Huß
(5), Paul (3), Sommer (5/2), Tetzlaff (7), Thümer (4), Zurek (2).
„KN vom 16.2.08“
„Krabben“ wollen gegen Ratekau die Klasse
sichern
Für beide Handball-Oberligisten aus Kiel
steht am Wochenende viel auf dem Spiel. Während sich die Männer des THW Kiel II
als Tabellendritter keinen Ausrutscher beim
Angstgegner in Alt Duvenstedt erlauben
dürfen, können die Frauen der HSG Holstein im Erfolgsfall gegen Schlusslicht
Ratekau nicht nur den Klassenerhalt schaffen, sondern würden den Anschluss zur
Spitzengruppe schaffen.
Holstein Kiel/Kronshagen – TSV Ratekau (So.,
15.30 Uhr)
Damit die heile Welt bei Holstein nach einem
erfolgreichen Zwischenspurt keine Risse bekommt, hilft gegen den weit
abgeschlagenen Tabellenletzten nur ein Sieg.
„Zwei Zähler sind Pflicht. Normalerweise
können wir lediglich an uns selbst scheitern, denn schon im Hinspiel hatten wir
mit dem Gegner eher weniger Probleme als mit
eigenen Nachlässigkeiten“, erinnert sich
HSG-Trainer Fritz Sünkler. Außer einer Grippe geschwächten Kerstin Sommer sind
alle „Krabben“ gesund. Der interne Konkurrenzkampf zwischen den Torhüterinnen
Tatjana Cornehl und Christiane Sacher belebt ohnehin das Geschäft und wirkt
sich positiv auf Punktekonto aus. Zudem agieren Anna-Lena Tetzlaff, Sonja
Hansen sowie Annika Gerlach zurzeit auf konstant hohem Niveau in Holsteins
Mittelblock. Von vielen abgewehrten Bällen profitierten alle
Kielerinnen, sodass perfekte Tempogegenstöße
ein Patentrezept als Erfolgsgeheimnis bleiben.
„LN – Regionalausgabe vom 15.2.08“
Vorschau
Ratekau
Nach der 17:22-Heimniederlage im Hinspiel gegen Holstein
Kiel/Kronshagen waren die Oberliga-Frauen des TSV Ratekau ans Tabellenende
zurückgefallen. Daran hat
sich nichts mehr verändert, nur der Rückstand auf einen
Nichtabstiegsplatz ist vor dem Rückspiel in Kronshagen (So., 15.30 Uhr) auf
sieben Punkte angewachsen. Erneut muss Ratekau auf Mona Röwe (verletzt)
verzichten. Das Team von Trainerin Kathrin Manthe hatte jedoch ein spielfreies
Wochenende und konnte weitere Blessuren auskurieren. Nun hofft man, endlich das
lange vermisste Erfolgserlebnis zu erreichen.
Punktspiel
gegen MTV Heide / 10.2.08
„KN vom 11.2.08“
Mit zwei Zählern kehrten die Holstein-Frauen
aus Heide zurück.
MTV Heide – HSG Holstein 20:25 (10:12)
Abstiegskampf pur in Heide. Beide
Mannschaften wussten um die Bedeutung. Trotz knapper Halbzeit-Führung
entschloss sich Holstein zum Torwart-Wechsel. Dieser Mut
selbst ohne Not sollte sich auszahlen. Für
Christiane Sacher avancierte Tatjana Cornehl dank einem Dutzend parierter Würfe
zur Matchwinnerin. Obwohl sich Kiel kontinuierlich absetzen konnte, wurde
weiter um jeden Ball und jeden Zentimeter Hallenboden gefightet. Als der MTV in
der Schlussphase alles oder nichts riskierte, nutzte Jasmin Zurek mit feinen
Aktionen ihre Chancen ebenso sicher wie Wencke Hetzer ohne Fehl und Tadel
fünfmal erfolgreich vom Siebenmeterpunkt. „Noch dürfen wir uns nicht auf die
faule Haut legen. Dafür bleibt das Restprogramm zu schwer, aber immerhin können
wir den Sack aus eigener Kraft zumachen“, kommentierte
HSG-Trainer Fritz Sünkler.
HSG
Holstein: Cornehl, Sacher – Gerlach (3), Hansen (1), Hetzer (6/5), Hribar (1),
Huß (2), Paul (2), Sommer (3), Tetzlaff, Thümer (3), Zurek (4).
„Dithmarscher LZ vom 11.2.08“
Die Gastgeberinnen knüpften nicht an die gute
Leistung aus dem Herzhorn-Spiel an, musste allerdings auch auf Kerrin Kühnel
verzichten, für die Joke Weinerdt einsprang. So kam es letztlich wie es kommen
musste. Der Drittletzte fand nicht ins Spiel und vergab obendrein gute
Möglichkeiten. Der Pausenstand war verdient.
Auch Heides Hoffnungen auf eine bessere zweite
Hälfte erfüllten sich nicht. Zwar wurden wieder gute Möglichkeiten
herausgearbeitet, doch ließ die Chancenverwertung wieder einmal zu wünschen
übrig, so dass die Gäste sich aus kritischen Situationen immer wieder befreien
konnten. Heides risikoreiches Tempospiel kam ihnen dabei zupass. Hinzu kam,
dass die Einheimischen mit den Schiedsrichtern nicht immer einig waren, was dem
MTV zahlreiche Nachteile einbrachte.
So nahm es denn auch kein Wunder, dass Trainer
Klaus Rheinfelder seiner Mannschaft zwar eine gute kämpferische Leistung
bescheinigte, aber ziemlich zerknirscht wirkte. „Wir hätten das Spiel
erfolgreich abschließen müssen und auch können. In wichtigen Momenten war unser
Spiel nicht effektiv genug. Daher muss man den Erfolg der Gäste als verdient
ansehen.“
MTV Heide: Kaiser, Schlichting – Nommensen (3), Finke,
Groth (1), Clauss, Iller (2), Peterat (3), Rolfs (3), Jochimsen (5), Weinerdt,
Dallmeier-Tiessen (3).
„KN vom 9.2.08“
MTV Heide – HSG Holstein (morgen,
16 Uhr, Schulzentrums- Ost)
Für die Frauen der HSG Holstein gilt, im
Kampf um den Klassenerhalt ruhigeres Fahrwasser zu erreichen.
Im Abstiegskampf scheinen die „Krabben“ seit
Jahren stressresistent zu sein. Immer wenn es drauf ankommt, geht ein Ruck
durch das Team. Besiegen achtplatzierte Kielerinnen nun auch noch Heide als
Tabellenelften beim direkten Kellerduell, darf man langsam aber sicher über die
Saison hinaus planen. „Wirklich erstaunlich. Schon beim Schlachtruf spürt man
momentan das Wir-Gefühl. Das ist zurzeit viel lautstärker als sonst zu hören“,
weiß HSG-Trainer Fritz Sünkler zu berichten.
Neben dem Teamgeist stimmt der Hinspiel-Sieg
optimistisch, wo Holstein einen zwischenzeitlichen Sieben-Tore-Rückstand
erfolgreich aufholte. Ähnlich aufopferungsvoll
gilt es nun erneut in Heide aufzutrumpfen,
zumal mit Kerstin Sommer (Achillessehnenprobleme) und Anna-Lena Tetzlaff
(Rückenprobleme) gleich zwei wichtige
Rückraumspielerinnen wahrscheinlich
ausfallen. „Wir schauen nicht mehr auf den Gegner, sondern wollen nur noch
selbst punkten. Für uns ist insofern jedes Spiel wie ein
Endspiel“, sagt Fritz Sünkler.
„Dithmarscher LZ vom 8.2.08“
Punktspiel
gegen TSV Jörl / 3.2.08
„Flensborg AVIS vom 5.2.08“
Es
wird immer schwerer
Der
TSV Jörl unterlag bei der HSG Holstein/Kronshagen mit 27:30.
KIEL - In der Handball-Oberliga der Frauen sieht es für
den TSV Jörl düster aus. Das Team von Trainer Carsten Martensen unterlag bei
HSG Holstein/Kronshagen in Kiel mit 27:30 und liegt mit 7:21-Punkten auf dem
vorletzten Platz. Die letzte Hoffnung ist, in den letzten zehn Spielen noch am
MTV Heide (9:21 Punkte) vorbeizuziehen. Der Rückstand von fünf Punkten zum ATSV
Stockelsdorf (12:16) ist wohl nur noch theoretisch einholbar. Der drittletzte
Platz würde zunächst einmal zum Klassenerhalt reichen. Denn der SC Buntekuh
Lübeck hatte seine Mannschaft schon zu Saisonbeginn zurückgezogen und steht
damit als erster Regelabsteiger fest. Doch dann darf auch nur ein Team aus
Schleswig-Holstein aus der Regionalliga absteigen. Zurzeit ist das der SC
Kisdorf, die HSG Tarp/Wanderup muss dann unbedingt den
Regionalliga-Klassenerhalt sichern.
Jörl startete gut und führte 4:2 und 8:6. Nach
9:9-Ausgleich geriet der TSV über 12:13 bis zur Pause mit 13:17 ins
Hintertreffen. Im zweiten Durchgang wurde immer einem Drei-Tore-Rückstand
hinterhergelaufen, doch eine Wende konnte nicht erzielt werden, die Partie ging
27:20 verloren. "Wir sind nicht wie eine Mannschaft aufgetreten, bei
einigen Spielerinnen habe ich die richtige Einstellung vermisst, die gebraucht
wird, um solche Spiele zu gewinnen", kommentierte Jörls Trainer Carsten
Martensen.
TSV Jörl: Kruse - Kuntzmann 1, Kahlund 4, Brodersen 10/3,
N. Martensen 5, L. Martensen 1, Türk 1, D. Riebow, Vietheer, Börnsen, K. Riebow
2.
„KN vom 4.2.08“
HSG Holstein kann
aufatmen
Kiel – Die HSG Holstein Kiel/Kronshagen kann
noch gewinnen. Nach dem sieglosen Monat Januar gab es gestern gegen Jörl die
erwarteten zwei Punkte in der
Handball-Oberliga der Frauen
Holstein Kiel/Kronshagen – TSV Jörl 30:27
Holstein kann im Kampf um den Klassenerhalt
erst einmal kräftig aufatmen. Jahrelange Erfahrung im Umgang mit solch
schwierigen Situationen scheint sich auch diese Saison positiv auszuwirken. Mit
großer Nervenstärke waren aufopferungsvoll kämpfende „Krabben“ dem Druck
gewachsen. „Unter der Woche wurde Tacheles geredet, und
dass dabei ein Ruck durch das Team ging, war
heute deutlich zu spüren. Noch gibt es aber keinen Grund zur Entwarnung“,
kommentierte HSG-Trainer Fritz Sünkler den erfolgreichen Befreiungsschlag. Als
Denkerin, Lenkerin und Torjägerin in Personalunion ragte Annika Gerlach aus
einer Mannschaft ohne Schwachstelle heraus, während Jörl zur zweiten Halbzeit
nur noch mit Heike Brodersen (zehn Treffer) eine Alleinunterhalterin zu bieten
hatte.
Holstein/Kronshagen: Cornehl, Sacher –
Gerlach (8), Hahler, Hansen, Hetzer (6/4), Hribar (1), Huß, Paul (4), Sommer
(2), Tetzlaff (4), Thümer (3), Zurek (2).
„Flensburger Tageblatt vom 4.2.08“
Fehler
im Angriff: Für Jörl wird's langsam eng
27:30-Niederlage
in Kiel
Kiel - Die Handball-Frauen des TSV Jörl gehen schweren
Zeiten entgegen. Der Vorletzte der Oberliga war an diesem Wochenende der große
Verlierer, da alle Konkurrenten um den Massenerhalt punkten konnten. Bei der
HSG Holstein Kiel/Kronshagen verlor die Mannschaft von Carsten Martensen mit
27:30 (13:17) und bleibt auswärts sieg- und punktlos.
Der Aufsteiger fand gut ins Spiel hinein. Über 1:3 und 2:4
lagen die Gäste am Anfang stets vorn. "Doch danach haben wir uns das Leben
selbst schwer gemacht. Mit vielen leichten Fehlern im Angriff haben wir Kiel zu
leichten Toren verholfen", beklagte Trainer Carsten Martensen. Denn auch
die HSG wusste: Platzt der Knoten jetzt nicht mit einem Heimsieg über Jörl,
steht auch den HolsteinFrauen das Wasser im Abstiegskampf bis zum Hals. So
drehte Kiel das Spiel. Mit Gegenstößen und über die zweite Welle zog man Jörl
den Zahn und ging verdient mit 17:13 in die Kabine.
In der zweiten Halbzeit konnte Jörl nicht mehr entscheidend
verkürzen. "Wir treten derzeit nicht als Mannschaft auf. Jeder kämpft für
sich allein, doch das ist insgesamt zu wenig", sagte Martensen. Zwar kam Jörl
noch zwei Mal bis auf zwei Tore Rückstand heran, doch man stand sich selbst im
Weg. Die hohe Fehlerquote im Angriff sorgte für die verdiente, aber vermeidbare
Niederlage."Es ist noch nichts verloren, doch für den Klassenerhalt müssen
wir in den kommenden Spielen viel mehr investieren als heute", so Trainer
Martensen.
TSV Jörl: Kruse - Kuntzmann (1), Kahlund (4), Börnsen
(10/3), N. Martensen (5), L. Martensen (1), Türck (1), D. Riebow, Vietheer
(3/1), Börnsen, K. Riebow (2).
„KN vom 1.2.08“
„Krabben“ vor Jörl gewarnt
Die „Krabben“ dürfen sich im Kampf um den
Klassenerhalt gegen den Vorletzten TSV Jörl keine Pappnasen aufsetzen lassen.
Zwischen Karnevalsstimmung der
siegverwöhnten Männer des THW Kiel II und einem eher gefühlten Aschermittwoch
unter abstiegsbedrohten Frauen der
HSG Holstein/Kronshagen beginnt am 16.
Oberliga-Spieltag auch für beide Kieler Handball-Klubs die fünfte Jahreszeit.
HSG Holstein – TSV Jörl (So., 16 Uhr,
Suchsdorfer Weg)
Ein geborstenes Leitungsrohr unter der Woche
im Haus von HSG-Coach Fritz Sünkler hatte fast schon symbolische Bedeutung für
die Leistungsbereitschaft seiner Mannschaft. Platzt der Knoten jetzt nicht mit
einem Heimsieg über Jörl, steigt den Holsteinerinnen das Wasser im
Abstiegskampf bis zum Hals. Dass es soweit nicht kommt, dafür soll auch ein
neuer Torwarttrainer sorgen. Björn Hamborg löste Thomas Kleinschmidt in dieser
Funktion ab. Tatjana Cornehl gab derweil nach Auswertung ihrer
Kernspintomografie mit Diagnose Bänderdehnung im Knie Entwarnung und steht zwischen
den Pfosten. Das Hinspiel wurde zwar „vergeigt“, doch diesmal dürften Sonja
Hansen, Anna-Lena Tetzlaff, Dörte Paul und Annika Gerlach als
Defensivspezialistinnen besser auf die berüchtigten Hüftwürfe des Gegners
vorbereitet sein.
Punktspiel
gegen HSG Fockbek-Nübbel / 26.1.08
„Landeszeitung vom 28.1.08“
Birgit Kurbjuhn im Tor überragend
Fockbekerinnen bezwingen Kiel/Kronshagen 21:20
Fockbek - Knappe Spielergebnisse
scheinen für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Fockbek/Nübbel gegen die HSG
Holstein Kiel/Kronshagen zur Tradition geworden zu sein. Nach dem 24:23-Sieg im
Hinspiel und der 22:23-Niederlage im Pokal war es auch am vergangenen Sonnabend
beim 21:20 (11:10) -Erfolg sehr eng.
Mit Startschwierigkeiten gingen
die Gastgeberinnen in die Partie und lagen Mitte der ersten Halbzeit relativ
deutlich mit 4:8 hinten. "Dann haben wir jedoch die kämpferischen Tugenden
an den Tag gelegt, die ich in den vergangenen beiden Spielen bei meiner
Mannschaft vermisste und haben nicht den Kopf hängen gelassen", freute
sich Trainer Reiner Heldt darüber, dass sein Team über 7:9 (23.) bis zur Pause
in Führung gehen konnte (11:10).
Dank des starken Abwehrkampfes
durften die Kieler "Krabben" fast zehn Minuten lang nur ein Tor
werfen, so dass Fockbek auch nach der Pause die Oberhand behielt. Erneut
überragend agierte Birgit Kurbjuhn im Tor. "Sie ist schon fast eine Bank
hinten drin, man kann sich auf sie verlassen", lobte Heldt seine
Schlussfrau. Zwischen der 33. und 40. Minute fielen die Gastgeberinnen jedoch
in ein spielerisches Loch, das die Gegnerinnen zu einem Zwischenspurt von 10:13
auf 16:13 ausnutzten. Tiefpunkt dieser Phase war eine Rote Karte für Annika
Bock, die 20 Minuten vor Schluss aufgrund eines Fouls beim gegnerischen
Tempogegenstoß, des Feldes verwiesen wurde.
Dem 0:6-Zwischentief ließ die
heimische HSG allerdings ein 5:0 folgen und ging mit 18:16 in Führung (49.).
Der Vorsprung hielt bis kurz vor dem Schlusspfiff, als Kiel noch auf einen
Treffer verkürzte. "Es war insgesamt eine kämpferisch überzeugende
Leistung, bei der es im spielerischen Bereich jedoch noch einiges zu verbessern
gibt. Aber Hauptsache wir haben mal wieder gewonnen", urteilte Heldt.
HSG Fockbek/Nübbel: B. Kurbjuhn -
Kolberg, Bock 5/2, D. Scheller 5/3, Dittrich, Hüls 2, A. Scheller 4/2, Sievers
1 Skrzypczak 1, Boll, L. Kurbjuhn 3.
„KN vom 28.1.08“
Erneute Holstein-Niederlage
Holstein-Frauen auch im dritten Spiel des neuen Jahres ohne Sieg
HSG Fockbek/Nübbel – Holstein/Kronshagen
21:20
„Dieses Spiel hätten wir nie und nimmer
verlieren dürfen“, kommentierte HSG-Coach Fritz Sünkler eine völlig
überflüssige Niederlage. Allerdings müssen sich kämpferisch
durchaus überzeugende „Krabben“ schon an
ihre eigenen Nasen fassen, denn einmal mehr kostete eine fast kollektiv
klägliche Chancenverwertung den möglichen Sieg. Allein Kerstin Sommer und
Wencke Hetzer verwarfen sechs von zehn Siebenmetern. Sogar als sich Fockbek mit
einer Roten Karte gegen Flügelflitzerin Annika Bock (41.),
zuvor als Torjägerin fünfmal erfolgreich,
wegen eines Fouls an Nelly Thümer beim Tempogegenstoß selbst schwächte, konnte
dieser Vorteil nicht genutzt werden, um drei Treffer Vorsprung über die
restliche Zeit zu retten. Nübbel drehte den Spieß erneut zur eigenen
21:19-Führung um, so dass Kiel Sekunden vor dem Abpfiff nur noch verkürzen
konnte. Eine persönlich hundertprozentige Abschlussquote der zur zweiten
Halbzeit auf Rechtsaußen eingewechselten Anica Huß sowie die starke Leistung
von Spielmacherin Annika Gerlach als unermüdliche Antreiberin waren kein
Trostpflaster: Ab sofort steckt Holstein mitten im Abstiegskampf.
Holstein
Kiel/Kronshagen: Sacher – Gerlach (5), Hahler, Hansen, Hetzer (3/2), Hribar,
Huß (3), Paul (1), Sommer (2/2), Tetzlaff (2), Thümer (3), Zurek (1).
„Landeszeitung vom 26.1.08“
Fockbek
auf „Krabbenjagd“
Die
HSG erwartet heute Abend Holstein Kiel/Kronshagen
Fockbek - Überhaupt nicht nach Plan, sondern mit zwei hohen
Niederlagen sind die Oberliga-Handballerinnen der HSG Fockbek/Nübbel aus der
Winterpause gekommen. Soll der dritte Tabellenplatz weiter gehalten werden,
muss am Wochenende dringend ein Sieg her. Nach der Partie in der vorvergangenen
Woche gegen die „Frettchen“ (Olympia Neumünster) soll es diesmal gegen die
„Krabben“ (HSG Holstein Kiel/Kronshagen) in der artenreichen Fauna der Oberliga
klappen. Übung haben die Fockbeker „Jägerinnen“ in ihrer grün-weißen Tracht
gegen die Kielerinnen bislang reichlich. Schon zweimal traten sie in dieser
Serie gegen Holstein an. Im Hinspiel ergatterte die Heldt-Truppe einen knappen
24:23-Sieg, verlor dafür im Pokal jedoch ebenso knapp mit einem Tor. Rein
rechnerisch stünde diesmal ein Remis an, doch das wäre in der eigenen
Bürgermeister-Schadwinkel-Halle (Anpfiff um 18.30 Uhr) eigentlich zu wenig für
die heimstarke Mannschaft von Reiner Heldt. „Wir hoffen, dass wir zu Hause zu
alter Form zurückfinden“, war sein Credo nach den zwei Auswärtspleiten.
„KN vom 26.1.08“
Holstein-Damen mit
Problemen
Probleme haben die Frauen der HSG Holstein,
deren Kader sich weiterhin ausdünnt.
HSG Fockbek/Nübbel – Holstein (Sbd., 18.30
Uhr)
Bei den „Krabben“ wird die Verkettung
unglücklicher Begleitumstände langsam unheimlich. Gerade begann Yvonne
Matalewski nach auskuriertem Kreuzbandriss mit
physiotherapeutischen Reha- Maßnahmen, da
verletzte sich Tatjana Cornehl als nächste Torhüterin ebenfalls am Knie. Wie
schwer, wird erst eine Kernspintomografie zeigen. Neben Christiane Sacher
nominierte Holstein-Coach Fritz Sünkler Imke Pulß als Ersatzkeeperin: „Die
Favoritenrolle haben wir in Fockbek sicherlich nicht, aber wir
brauchen keinen Gegner zu fürchten.“ Dass
sich HSG-Torjägerin Kerstin Sommer wegen latenter Achillessehnenprobleme
ärztlicher Obhut anvertrauen musste, macht die Aufgabe allerdings noch
schwerer. „Ich traue uns trotzdem einen zweiten Sieg zu. Im Pokal haben wir dort
schon gewonnen“, sagt Fritz Sünkler.
Punktspiel
gegen ATSV Stockelsdorf / 20.1.08
„Lübecker Nachrichten vom 22.1.08“
ATSV
Stockelsdorf punktet in der Fremde
Die ATSV-Frauen retteten sich mit einem 21:21 (13:11) bei
Holstein Kiel/Kronshagen ins Ziel. "Frau des Tages" war Nancy Wendorf
(10/6), die fast die Hälfte aller ATSV-Tore warf und auch noch den finalen
Strafwurf eiskalt verwandelte. "Ich hab' so gezittert, wollte aber einen
neuen Rekord für mich aufstellen", bekannte die neue
Torjägerin. In einer heiß umkämpften Partie lag
"Stodo" dank der starken Torfrauen Alex Zborala und Steffi Graf stets leicht vorn, verkraftete sogar zwei
Rote Karten gegen Maike Koplin (1) und Franziska Witsch (3). Weiter trafen
Nicole Schäfer (4), Jelena Schlichte und Nicole Sarnikowski (je 2).
„KN vom 21.1.08“
HSG Holstein/Kronshagen – Stockelsdorf 21:21
(11:13)
Beim Siebenmeter-Festival gegen Stockelsdorf
bekamen die Zuschauer neben 18 Strafwürfen Nervenkitzel pur auf gutem Niveau
geboten. Trotz eines zweifachen Fünf-Tore-Rückstands kämpften sich die
Kielerinnen mit großer mannschaftlicher Geschlossenheit und viel Herzblut
jeweils ins Spiel zurück, führten acht Sekunden vor dem Schlusspfiff dank der
überragenden Torjägerin Kerstin Sommer sogar 21:20, ehe der Gegner nach einem
Team-Timeout alles auf eine Karte setzte. Statt der
Torhüterin stand eine siebte Feldspielerin
auf dem Parkett.
Ihr Schrei beim Sprungwurf von Linksaußen
reichte, um den finalen Siebenmeter herauszuholen, mit dem Nancy Wendorf das
Remis rettete. „Die Schiedsrichter entschieden manchmal etwas sehr kleinlich“,
monierte Holstein- Trainer Fritz Sünkler nach dem Schlusspfiff. „Wir hätten
gerne gewonnen, doch wenigstens sind wir im neuen Jahr weiter ohne Niederlage,
das ist hoffentlich gut für unsere Moral.“
HSG
HolKro: Cornehl, Sacher – Gerlach (1), Hahler, Hansen (3), Hetzer (3/1),
Hribar (1), Huß, Paul (2), Sommer (8/6), Tetzlaff, Thümer (2), Zurek (1).
„KN vom 18.1.08“
Frauen der HSG
Holstein gegen Stockelsdorf in der Pflicht
Von prominenter Unterstützung wie für solch
eine zauberhafte „Zebra-Herde“ des THW II können die „Krabben“ der HSG Holstein
Kiel/Kronshagen natürlich nur träumen. Das Saison-Ziel Klassenerhalt gilt es
für den Frauen-Oberligisten aus eigener Kraft zu schaffen. Ein Heimsieg über
Stockelsdorf wäre hilfreich.
HSG Holstein – Stockelsdorf (So., 15.30 Uhr,
Kro.)
Für Holstein könnte die Situation einmal
mehr schwierig werden, falls man als Tabellenachter das Heimspiel gegen zwei
Plätze tiefer rangierende Stockelsdorferinnen verliert. „Wir müssen uns auf den
Punkt konzentrieren und dürfen keine unnötigen Gegenstöße kassieren“, warnt
HSG-Trainer Fritz Sünkler, zumal der ATSV-Kader dank talentierter Ergänzungen
des Zweitligisten TSV Travemünde als Wundertüte gilt. Außer durchdachten Angriffsaktionen
gilt es deshalb in nomineller Bestbesetzung
vor allem das mangelhafte Rückzugsverhalten
nach Fehlwürfen und Ballverlusten zu korrigieren.
Punktspiel
gegen Lauenburger SV / 13.1.08
„Bergedorfer Zeitung vom 15.1.08“
Revanche
nur zum Teil geglückt
LSV-Frauen
spielen 20:20 in Kiel
Lauenburg - Die Handballerinnen der Lauenburger SV haben
Blut geleckt. Das von Trainer Rolf Ahrenbog ausgegebene Saisonziel Platz fünf
bis acht - reichte den Spielerinnen nicht aus. "Die Mannschaft hat mir im
Training eröffnet, dass sie am Ende Vierter oder Fünfter werden, möchte",
sagte Ahrenbog. Dem ehrgeizigen Ziel sind die Lauenburgerinnen nun ein kleines
Stückchen näher gekommen. Nach der verpatzten Generalprobe vergangene Woche -
im NOHV-Pokal hatte die LSV bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen 23:26 verloren
- ertrotzte sich das Team nun in der Oberliga ein 20:20.
"Das Unentschieden geht in Ordnung", resümierte
Ahrenbog. "Wir haben unsere Chancen einfach nicht genutzt." Ansonsten
war der Coach mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden. Nach einer
zwischenzeitlichen 5:2-Führung (8.) mussten die LSV-Damen zur Pause einen
knappen 12:13-Rückstand hinnehmen. Die zweite Halbzeit gestaltete sich recht
ausgeglichen. Felicitas Jender war mit ihren fünf Toren nach dem Wechsel die
herausragende Aktive auf Seiten der Lauenburgerinnen. Und dass, obwohl sie nach
einem Sturz mit Schmerzen im linken Knie weiterspielte. "Das hat sie
klasse gemacht. Felicitas hat die Begegnung gelenkt, aber auch selbst
vollstreckt", freute sich Ahrenbog.
Neben der Rückraumspielerin lobte der Trainer besonders
seine Keeperin Lena Kaatz, die 50 Sekunden vor dem Schlusspfiff einen Kieler
Siebenmeter parierte und so zumindest das Unentschieden rettete. Ahrenbog:
"Vergangene Woche war sicher das attraktivere Spiel, aber heute haben wir
dafür einen Punkt mitgenommen."
LSV-Tore: Jender (5/4), Asmussen (5), Mehrkens (3/2) Lucas,
Streisel, Geschke (je 2), Bitzer (1).
„LN – Regionalausgabe vom 15.1.08“
LSV
erkämpft Punkt, TuS erlebt wahres Debakel
AUMÜHLE - Während die Frauen des TuS Aumühle/Wohltorf zum
Auftakt des neuen Jahres in der Handball-Oberliga gegen den MTV Heide eine
derbe Heimschlappe bezogen, verpasste die Lauenburger Sportvereinigung den
Sprung auf den vierten Tabellenplatz durch ein Remis bei der HSG
Kiel/Kronshagen.
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen - Lauenburger SV 20:20 (13:12).
"Wir sind noch nicht auf dem Höhepunkt unserer
Möglichkeiten angekommen", lautete die Erkenntnis von LSV-Trainer Rolf
Dutzke, der am Ende jedoch mit dem Punktgewinn durchaus zufrieden war. Ein
rechter Spielfluss wollte, jedoch während der gesamten Partie nicht aufkommen,
da durch sehr kleinlich leitende Unparteiische jede, auch viel versprechende
Aktionen, unterbunden wurden. Die Lauenburgerinnen setzten sich schnell auf 5:2
(8.) ab und hielten diesen Vorsprung bis zum 8:5 (14.). Doch nach dem 9:9 (19.)
übernahmen die Gastgeberinnen die Initiative und gingen mit einer 13:12-Führung
in die Pause.
Zu Beginn der zweiten Hälfte fiel schnell der Ausgleich,
doch in der Folge legten die Kielerinnen bis zum 20:18 immer vor. Zwei von
Felicitas Jender (5) verwandelte Siebenmeter in den Schlussminuten bescherten
der LSV dann aber noch das unterm Strich verdiente Remis.
Ariane Asmussen (5), Lena Mehrkens (3), Maren Lucas, Kristina
Streisel, Ulrike Geschke (je 2) und Meike Bitzer (1) erzielten die weiteren
Lauenburger Tore.
„KN vom 14.1.08“
HSG Holstein Kiel/Kro. – Lauenburger SV
20:20 (13:12)
Vor Wochenfrist sorgte der Heimsieg im
DHB-Pokal gegen Lauenburg noch für gute Laune bei Holstein. Diesmal dürfte den
„Krabben“ ob des Teilerfolgs im Punktspiel doch eher eine kleine Laus über die
Leber gelaufen sein. Trotz 19:17-Führung nutzte Kiel weder eine
Überzahlsituation, als Nelly Thümer frei scheiterte, noch einen
Siebenmeter 20 Sekunden vor Schluss, den
Kerstin Sommer verwarf. Da Kiels Kapitän Sonja Hansen eine finale Zeitstrafe
kassierte, bekam Lauenburg sogar die Siegchance, ohne aber eine insgesamt sehr
reaktionsstarke HSG-Torhüterin Christiane Sacher bezwingen zu können. „Anders
wie erwartet, hatte der Gegner heute mehr Motivation als meine Mannschaft. In
der Abwehr fehlte die Abstimmung und vorne übernahm niemand Verantwortung“,
analysierte Holsteins Trainer Fritz Sünkler das
leistungsgerechte Remis.
HSG:
Cornehl, Sacher – Gerlach (1), Hahler, Hansen (1), Hetzer (3), Hribar (1), Huß,
Paul (3), Sommer (4/2), Tetzlaff (6), Thümer (1), Zurek.
„KN vom 11.1.08“
Ein „wichtiges
Spiel“ wartet auf die Frauen der HSG Holstein
Kiel – Gute Vorsätze nur zum
Jahreswechsel bringen natürlich gar nichts. Das gilt auch für beide Kieler
Klubs in der Handball-Oberliga, die genau wissen, wie man höher gesteckte
Saisonziele realisiert. Ab sofort müssen sowohl die Männer des THW II als auch
die Frauen der HSG Holstein wieder hundertprozentig konzentriert und motiviert
sein. Schon der letzte Hinrunden-Spieltag
wird zeigen, ob solch löbliche Absichten tatsächlich länger halten.
HSG Holstein/Kro. – Lauenburger SV (So.,
14.30 Uhr, Suchsdorfer Weg)
Nach gewonnener Generalprobe im DHB-Pokal
gegen Lauenburg als Kür vor Wochenfrist sollen für die „Krabben“ nun zwei
Punkte zur Pflichterfüllung her. „Wir dürfen uns nicht auf den Lorbeeren
ausruhen, zumal dieses Spiel für den weiteren Saisonverlauf weitaus wichtiger
ist“, fordert HSG-Trainer Fritz Sünkler ein zweites positives Signal, statt im
Fall einer Heimniederlage unnötig in Abstiegsgefahr zu geraten.
Ohne die zum Regionalligisten Wanderup
abgewanderte Britta Neumann lief Kapitän Sonja Hansen am Kreis ebenso zu
starker Form auf wie Nelly Thümer. Der 18-jährige Rohdiamant funkelt auf
Linksaußen, wo Holstein zudem mit Wencke Hetzer und Monia Hahler jetzt sogar
ein Luxusproblem im Kader hat, immer regelmäßiger. Steigerungspotenzial
erwartet Fritz Sünkler bei Tatjana Cornehl und Christiane Sacher im Tor und
Dörte Paul im rechten Rückraum.
Pokalspiel
gegen Lauenburger SV / 6.1.08
„Bergedorfer Zeitung vom 8.1.08“
15 Minuten lang ohne Torerfolg
LSV-Frauen verlieren Pokalspiel in Kiel
Lauenburg - Die nächste Runde
schien zum Greifen nah. Mit 11:10 führten die Handballerinnen der Lauenburger
SV im NOHV-Pokal bei der HSG Kiel/Kronshagen zur Halbzeit. Doch was dann
folgte, dafür fand LSV-Trainer Rolf Ahrenbog, der nach seiner Hochzeit den
Namen seiner Frau angenommen hat, keine Worte. Eine Viertelstunde lang blieb
seine Mannschaft im Duell zweier Oberligisten ohne Tore. Die Folge: Die
Kielerinnen zogen auf 19:11, davon und siegten schließlich mit 26:23.
"Ich habe keine Idee wie das
passieren konnte. Unser Gegner hat während dieser 15 Minuten auch nicht anders
gespielt als zuvor", sagte Ahrenbog enttäuscht. "Aber wer so blind
spielt, verliert verdient." Schade, denn im Fall eines Sieges hätten die
Lauenburgerinnen bereits die erste Runde im DHB-Pokal erreicht und wären mit
etwas Losglück auf eine Mannschaft aus der 2. Bundesliga getroffen. Jetzt muss
sich die LSV wieder auf den Oberliga-Alltag konzentrieren. Und da heißt der
Gegner am Sonntag erneut HSG Kiel/Kronshagen. Anpfiff der Partie in der
Landeshauptstadt ist um 14.30 Uhr.
LSV-Tore: Mehrkens (6/5), Asmussen,
Lucas (je 5), Jender (3), Streisel (2), Geschke, Scherling (je 1).
„KN vom 7.1.08“
HSG
Holstein/Kronshagen auf DHB-Bundesebene
Kiel/Neumünster – Die erste
Handball-Pokalrunde auf Bundesebene ist erreicht: Die Frauen der HSG Holstein
Kiel/Kronshagen und Olympia Neumünsters setzten sich
im Wettbewerb auf norddeutscher Ebene durch.
Holstein/Kronshagen – Lauenburger SV 26:23
Im Duell zweier Oberligisten boten beide
Teams nicht nur einen kurzweiligen, sondern sogar spielerisch anspruchsvollen
Pokalkampf. Die Vorentscheidung fiel unmittelbar
nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit,
als aufopferungsvoll kämpfende Kielerinnen den 10:11-Zwischenstand innerhalb
von zwölf zauberhaften Minuten in eine
19:11-Führung umwandelten. Neben einer
starken 6-0-Deckung zeichnete sich dabei Linksaußen Nelly Thümer sechsmal als
sichere Vollstreckerin von Tempogegenstößen
aus. Die Lauenburgerinnen gaben zwar nie
auf, doch Jasmin Zurek beseitigte nicht von ungefähr in der spannenden
Schlussphase mit ihren Toren letzte Zweifel am verdienten Holstein-Pokalsieg.
„Seit Jahren unser größter Pokalerfolg“,
jubelte HSG-Trainer Fritz Sünkler. „Jetzt hoffen wir bei der Auslosung
natürlich auf ein Heimspiel gegen einen lukrativen Bundesligisten. Bitte nur
nicht Olympia Neumünster.“
Holstein/Kronshagen:
Cornehl, Sacher – Gerlach (2), Hahler (1), Hansen (1), Hetzer (2/1), Hribar
(2), Huß (1), Paul, Sommer (4), Tetzlaff (3), Thümer (6), Zurek (4).
„KN vom 5.1.08“
HSG
Holstein/Kronshagen trennt nur noch ein Sieg vom DHB-Pokal auf Bundesebene
Per Paukenschlag können die Kieler Handballerinnen ins neue Sportjahr starten. Nur ein einziger Sieg fehlt nämlich sowohl der HSG Holstein Kiel/Kronshagen als auch SW Elmschenhagen im NOHV-Wettbewerb der Frauen noch, um sich sogar schon zur ersten Runde des DHB-Pokals auf Bundesebene zu qualifizieren.
HSG Holstein/Kronshagen – Lauenburger SV (So., 16.30 Uhr, Suchsdorfer Weg)
Eine Woche vor dem Oberliga-Duell treffen sich die Protagonistinnen morgen bereits zur Generalprobe im Pokal. „Sehr reizvoll, weil so weit waren wir in diesem Wettbewerb seit Jahren nicht mehr. Mit einem Sieg kann man für den weiteren Saisonverlauf ein positives Signal setzen“, beschreibt HSG-Trainer Fritz Sünkler die Bedeutung der Begegnung. Zumal der „Krabben-Kader“ überraschend den ersten „Rohrkrepierer“ verdauen muss, da Kreisläuferin Britta Neumann, mit 34 Treffern eine der erfolgreichsten Werferinnen, mit sofortiger Wirkung zur HSG Tarp-Wanderup wechselt. Während der Regionalligist mit harter Währung lockt, zahlt Holstein
Lehrgeld.
„Dass alle anderen wieder enger zusammenrücken müssen, kennen wir ja aus den Vorjahren“, so Sünkler. Immerhin hat die kurze handballfreie Erholungsphase Kerstin Sommer (Achillessehne), Annika Gerlach (Knie) und Torhüterin Christiane Sacher (Schulter) in Sachen Regeneration gut getan, um die Gunst der Pokal-Stunde nun mit vereinten Kräften beim Schopf zu packen.
Punktspiel
gegen TuS Lübeck 93 / 8.12.07
„Lübecker Nachrichten vom 11.12.07“
Frust
in Stockelsdorf, Lust beim TuS Lübeck
93erinnen
bezwingen Angstgegner Kiel/Kronshagen
TuS Lübeck 93 besiegte Angstgegner Holstein Kiel/Kronshagen
20:17 (11:11). Während die Gäste gelungene Konter zeigten, glänzte TuS mit
Einzelaktionen. Da beide Abwehrreihen stabil standen, entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen,
mit Happy End für TuS. "Vielleicht für Feinschmecker kein attraktiver
Sieg, aber einer mit hohem Stellenwert", meinte Trainer Stefan Franck.
TuS-Tore: S. Böge (5), Schrader, Potschaske (je 4), N. Böge
(4/2), Kranz, Schmiedeberg, Schwichtenberg (je 1).
„KN vom 10.12.07“
HSG Holstein mit dritter Auswärtsniederlage
in Folge.
TuS Lübeck 93 – HSG Holstein 20:17 (11:11)
Rohes statt frohes Fest für Holstein im
letzten Spiel des Jahres. Aufopferungsvoll kämpfende Kielerinnen verkauften ihre
Haut vor fast 150 Handball-Fans teuer und
hielten den Ausgang lange offen. Bis zur
Halbzeit imponierten die „Krabben“ als bessere Mannschaft und führten
phasenweise sogar, ehe wenig zimperliche Lübeckerinnen
kräftig zupackten. TuS-Torjägerin Svenja
Böge vermochte sich nur selten gegen eine starke 6-0-Deckung der Kielerinnen
durchzusetzen und ließ ihrem Frust mit
einem Schlag ins Gesicht von Dörte Paul
freien Lauf. Nach einem weiteren Foul schied Paul mit einer
Ellenbogenverletzung aus, ebenso wie Kreisläuferin Britta Neumann mit
Knöchelblessur, die ohne Fremdeinwirkung umknickte. Eigene Mittelmäßigkeit im
Angriff und ein schlechtes Überzahlspiel machten die böse Bescherung für
Holstein
perfekt. „Ein sehr hartes Spiel, in dem die
Deckungsreihen dominierten. Wir haben den Lübeckerinnen das Leben zwar schwer
gemacht, blieben aber leider im Aufbau
zu drucklos“, sagte HSG-Trainer Fritz
Sünkler.
HSG
Holstein: Cornehl, Pulß – Gerlach, Hahler, Hansen, Hetzer (5/3), Hribar
(1), Huß (2), Neumann (3), Paul (2), Sommer, Tetzlaff (1), Thümer (2), Zurek
(1).
„KN vom 8.12.07“
THW und HSG vor
knackigen Aufgaben
Bei den Oberliga-Topteams in Kropp und
Lübeck
Nachdem ein Schleswig-Holsteiner gerade den
Lotto-Jackpot geknackt hat, wollen heute nun auch die beiden Kieler Klubs in
der Handball-Oberliga das Glück im Spiel erzwingen. Für mutige Männer des THW
II wäre ein Sieg in Kropp Gold wert, und mit Fortunas Hilfe wollen die Frauen
der HSG Holstein den Heimnimbus von Tabellenführer TuS Lübeck 93 knacken.
TuS Lübeck 93 – HSG Holstein (heute, 17.30
Uhr Meesenhalle)
Bevor sich die „Krabben“ eine Woche eher als
alle anderen Teams in die Weihnachtsferien verabschieden, steht der Sturz des
Spitzenreiters ganz oben auf der Wunschliste. „Wir haben gegen Herzhorn letzte
Woche nicht nur gewonnen, sondern auch gut gespielt. Und die Lübeckerinnen
werden sich bestimmt noch an
unseren Testspiel-Sieg während der
Saisonvorbereitung erinnern“, ist HSGTrainer Fritz Sünkler optimistisch. Für
Christiane Sacher (krankgeschrieben) rückt neben Tatjana Cornehl als zweite
Torhüterin wohl Anja Möller aus dem Landesliga-Kader ins Team. Bekommen die
Kielerinnen TuS-Torjägerin Svenja Böge unter Kontrolle und setzen sie sich
selbst gegen Lübecks bissige 6:0-Deckung durch, steigen eigene Erfolgschancen. „Wir
dürfen uns nicht einschüchtern lassen, wenn der Gegner die Krallen ausfährt“,
fordert Fritz Sünkler Gegenwehr.
Punktspiel
gegen MTV Herzhorn / 2.12.07
„Norddeutsche Rundschau vom 3.12.07“
Zu
viele schwächere Spielphasen
MTV
Herzhorn unterlag 20:25 bei Kiel/Kronshagen
Herzhorn - Kein glückliches Ende nahm die Sonntagspartie
für die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn. Die Blau-Gelben unterlagen
bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen und unterlagen dort mit 20:25 (12:13).
"Wir haben uns weit unter unseren Möglichkeiten verkauft", so ein
enttäuschter Trainer Kai Seefeld nach der Begegnung. Phasenweise wussten die
Herzhornerinnen zwar ihre Klasse zu zeigen, doch insgesamt liefen sie ihrer
Form hinterher und die Partie verlief für sie frustrierend.
Wie schon so oft in Auswärtsspielen erwischten sie einen
eher schwächeren Start und lagen bereits nach einer Spielminute mit 0:2 hinten.
Dieser Rückstand baute sich schnell weiter aus zum 1:4 (4.). Erst danach
stellten sie sich besser auf ihre Gegnerinnen ein. Insbesondere in der Deckung
agierten sie nun aggressiver und dieses Verhalten zeigte schnell Erfolg. Sie
verkürzten nicht nur Tor um Tor, sondern gingen durch Ines Lühr 6:5 (14.) in
Führung.
Und es blieb danach eng. Zwar führte Herzhorn noch mit 8:7,
doch danach liefen sie beständig einem knappen Rückstand hinterher. Dabei
agierten ihre Gegnerinnen sehr stark eins gegen eins und profitierten davon,
dass die Abwehr der Blau-Gelben nicht stabil genug stand. Hinzu kam noch ein
wenig Pech für die Seefeld-Schützlinge und so lagen sie zur Pause mit 12:13
hinten.
Auch nach dem Seitenwechsel begann der MTV schwach. Gleich
passierte ihnen ein Fehlwurf und die Gastgeberinnen nutzten die Schwächen der
Blau-Gelben. Bereits in der 34. Minute hatte die HSG die Nase mit 16:13 vorne.
Danach verloren die Steinburgerinnen völlig ihre Linie.
Vorn agierten sie undiszipliniert und hinten konfus.
Quittung war das 16:21 in der 44. Minute. Erst eine Auszeit von Trainer Seefeld
brachte wieder etwas Ruhe in das Spiel der Herzhornerinnen. Sie besannen sich
auf ihre kämpferischen Qualitäten und trotz dreier vergebener hochkarätiger
Chancen verkürzten sie in der 50. Minute durch Christina Hinrichs auf 20:21 und
die Partie schien wieder offen. im Anschluss jedoch vergaben sie nicht nur
dreimal frei vorm gegnerischen Tor, sondern zudem einen Strafwurf. Die
Kielerinnen wussten diese erneute Schwäche ihrer Gegnerinnen zu nutzen und
zogen vorentscheidend auf 24:20 in der 57. Minute davon.
MTV Herzhorn: Mareike Struck, Marion Demant - Janna Wilcke,
Danise Stoldt 1, Katrin Fitz, Svetlana Frizler, Gesche Seebandt 2, Maike
Langenberg 3 (1), Anja Clasen, Ines Lühr 8 (4), Christina Hinrichs 5 (1),
Katrin Schmidt 1
„KN vom 3.11.07“
HSG-Zahnräder
griffen ineinander
Holstein triumphiert – Wattenbek verliert
Kiel – Nach drei Niederlagen in der
Handball-Oberliga der Frauen hat Holstein die sportliche Talfahrt gestoppt.
Wattenbek kassierte dagegen eine Niederlage.
HSG Holstein – Herzhorn 25:20 (13:12)
Vor allem in der umkämpften ersten Halbzeit
legten die „Krabben“ mit aufopferungsvoller Abwehrarbeit die Basis zum Sieg.
Wichtig war, dass MTV-Torjägerin Geesche Seebandt selten zum Spiel fand und
HSG-Keeperin Tatjana Cornehl 18 schwere Bälle parierte, vor allem als die
Partie trotz zwischenzeitlicher Kieler Vier-Tore-Führung (41.) beim 21:20 (51.)
auf der Kippe stand. Neben gut aufgelegten Rückraumstrateginnen wie Annika
Gerlach und Anna-Lena Tetzlaff sicherte Siebenmeter-Spezialistin Wencke Hetzer
den wichtigen Sieg. „Mit Herz, Verstand und großer Harmonie haben heute alle
Zahnräder gut ineinander gegriffen“, resümierte ein erleichterter
HSG-Trainer Fritz Sünkler.
HSG
Holstein: Cornehl, Sacher – Gerlach (3), Hahler, Hansen, Hetzer (6/5), Hribar,
Huß (1), Neumann (2), Paul (2), Sommer, Tetzlaff (7), Thümer (3), Zurek (1).
„Norddeutsche Rundschau vom 30.11.07“
HSG
Holstein/Kronshagen - MTV Herzhorn (Sonntag, 17 Uhr)
Auch die Mannschaft von MTV-Coach Kai Seefeldt will sich
einen Tag später am Suchsdorfer Weg schadlos halten, wenn es gegen die heimische
HSG geht. Dort wird es ein Wiedersehen mit Britta Neumann geben. Die ehemalige
Herzhorner Kreisläuferin schloss sich zu Saisonbeginn der Kieler Mannschaft an,
weil sie im Sommer eine Ausbildung zur Physiotherapeutin in Damp begonnen
hatte.
Sie steht in einem Team, das sehr diszipliniert agiert und
lange Angriffe spielt, aber auch über einen guten Gegenstoß verfügt. "Vor
allem in der Abwehr müssen wir bei langen Angriffen unsere Ordnung
beibehalten", sagt Kai Seefeldt. "Und wenn wir hinten gut stehen,
gewinnen wir auch Sicherheit für unser Angriffsspiel." Dort hat man auch
im Training versucht, Schwerpunkte zu setzen. So arbeiteten die
Seefeld-Schützlinge unter der Woche am Torabschluss. Außerdem will man gegen
die kompakte HSG-Abwehr das Spiel über den Kreis und auch das variable Spiel
wieder stärker zur Geltung bringen. Ganz wichtig. Unbedingt die Fehlerquote
verringern.
Nicht dabei sein wird mit Sicherheit Dörte Steenfatt. Kaum
trainieren konnten zuletzt Anja Clasen (Infekt) und Svetlana Frizler (Praktikum),
doch bei beiden hofft Seefeldt auf einen Einsatz. Wieder mit von der Partie ist
Cathrin Schmidt, nachdem sie sich nach der Geburt ihres Sohnes im Training
wieder an die Mannschaft herangearbeitet hat. „Das erhöht wieder die
Alternativen am Kreis und in der Abwehr", freut sich Seefeldt. Ansonsten
will er bis zur Winterpause oben mitmischen und danach sehen, was weiter
möglich ist.
Punktspiel
gegen Oly. Neumünster / 23.11.07
„KN vom 26.11.07“
Olympia und Holstein lieferten Fehlerfestival
Nicht
einmal die Spitze konnte MTSV-Coach Schröder milde stimmen
MTSV Olympia Neumünster – HSG Holstein
Kiel/Kronshagen 27:25 (11:10)
Weder MTSV-Coach Stephan Schröder noch Holstein-Trainer
Fritz Sünkler mochten dem Spiel Oberligatauglichkeit attestieren. Zu zahlreich
waren die Unzulänglichkeiten beider Mannschaften. Fehlpässe und technische
Fehler am laufenden Band, frei vorm Tor versagten die Nerven. Dabei freuten
sich die 120 Zuschauer in der gut besuchten KSV-Halle nach dem 4:0 (9.) für die
„Frettchen“ auf einen Durchmarsch der Neumünsteranerinnen, doch weit gefehlt.
Holstein konnte beim 4:4 (13.) ausgleichen, ließ trotz erneuter 10:6-Führung
(20.) die Heimmannschaft nie entscheidend enteilen und kämpfte sich bis zur
Halbzeit (11:10) wieder heran.
Die überragende Wiebke Dahme im Tor, mit der „Omeyer-Quote“ von
insgesamt 18 gehaltenen Bällen (davon zwei Siebenmeter), hatte bis dahin ihre
Mannschaft im Spiel gehalten. Im Angriff sorgten lediglich Andrea Petersen mit
ihren fünf Toren in der ersten Halbzeit und Janina Wildner mit vier Treffern
für Oberliganiveau. Die zweite Spielhälfte dann ein Spiegelbild der ersten.
Eine 22:18-Führung (50.) bedeutete für die Schröder-Mädels immer noch keine
Vorentscheidung, beim 24:23 (56.) war das Spiel wieder offen. Zum Glück behielt
in dieser Phase des Spiels Janine Herbst bei ihrem sechsten verwandelten
Siebenmeter die Nerven, Janina Wildner sicherte mit den Toren 26 und 27 den
knappen Erfolg ab. MTSV-Trainer Schröder: „Mann muss sich fast schämen, mit
solch einer Leistung wieder die Tabellenführung übernommen zu haben
(Spitzenreiter Lübeck war spielfrei). Zum Glück haben wir nun zwei Wochen Zeit,
um daran zu arbeiten, wie wir unsere im Training erarbeiteten und in den ersten
Punktspielen gezeigten Tugenden besser umsetzen können.“ Olympia-Manager
Andreas Werft zog mit Blick auf die Tabelle ein positives Fazit: „Auch solche
Spiele muss man erst einmal gewinnen.“
Holstein-Trainer Fritz Sünkler trauerte ebenfalls der hohen Fehlerquote
seines Teams nach: „Das ist bereits das dritte Spiel mit zu vielen technischen
Fehlern. Wir haben die Schwächen der Neumünsteranerinnen heute nicht nutzen
können, da war mehr drin.“ Vom gesteckten Saisonziel - oberes Tabellendrittel -
haben sich die „Krabben“ erst einmal verabschieden müssen. Sünkler hofft auf
Besserung bereits am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen Herzhorn.
MTSV: Dahme, Albrecht – Hollerbuhl (5), Marschallek, Reinert (1), von
Dewitz, Osterland, Böttcher, Petersen (5), Veldkamp, Wildner (10), Herbst
(6/6).Holstein K/Kr.: Cornehl, Sacher – Paul (2), Hetzer, Sommer (2), Hansen
(1), Tetzlaff (7), Gerlach (1), Thümer (4), Zurek (1), Huß, Hribar (1), Neumann
(6/3).
„Holsteinischer Courier vom 24.11.07“
Neumünster -
Allerdings fiel die Partie am Hansaring in die Kategorie "Not gegen
Elend", wurde den 120 Besuchern doch allenfalls Hausmannskost geboten.
Olympia-Coach Stephan Schröder hatte dies wohl schon vor dem Anpfiff geahnt,
unkte er doch vielsagend in der Fußballersprache: "Mir ist es egal, wie
wir hier heute gewinnen. Ein 1:0 würde mir schon reichen."
Vor allem die ersten 30 Minuten verliefen zäh. Olympia wollte nicht, die HSG
konnte nicht - anders war das von beiden Teams Dargebotene nicht zu
beschreiben. Und dabei hatten die Gastgeberinnen einen glänzenden Start
erwischt, lagen sie doch in der neunten Minute mit 4:0 vorn. Nachdem die
"Krabben" zum 4:4 ausgeglichen hatten (13.), zogen die Einheimischen
noch einmal vier Tore weg (10:6/20.), doch Holstein/Kronshagen ließ sich nicht
abschütteln, verkürzte bis zur Pause auf 10:11 und bestrafte damit ein
Olympia-Team, in dem vor dem Wechsel nur Torfrau Wiebke Dahme und mit
Abstrichen Andrea Petersen zu überzeugen wussten. Letztere erzielte ihre
gestrigen fünf Treffer allesamt im ersten Abschnitt.
Nach dem Wiederbeginn waren andere die Protagonisten. Aus dem Feld heraus
trafen nur noch die nun in Abwehr und Angriff starke Janina Wildner sowie
Svenja Hollerbuhl. Zudem sorgte die Nervenstärke von Janine Herbst, die ihr
halbes Dutzend Siebenmeter komplett im HSG-Kasten versenkte, immer wieder für
Beruhigung im Lager der Grün-Weißen. Und so steuerte Olympia über ein 22:18
(50.) einem letztlich doch ungefährdeten, wenn auch glanzlosen Sieg entgegen.
Zwar kam Holstein/Kronshagen in der Endphase noch einmal auf zwei Treffer
heran, aber mit der nötigen Portion Glück sowie einigen zweifelhaften
Schiedsrichterentscheidungen zu ihren Gunsten schafften es die Gastgeberinnen,
den doppelten Punktgewinn unter Dach und Fach zu bringen.
An den kommenden beiden Wochenenden ist Olympia nun übrigens spielfrei.
MTSV Oly.
Neumünster: Dahme, Albrecht - Hollerbuhl (5), Marschallek, Reinert (1),
Petersen (5), Osterland, Veldkamp, Wildner (10), Herbst (6/6), von Dewitz,
Böttcher
SR: Brux/Töppler (Mönkeberg). Zuschauer: 120.
Nächster Gegner: ATSV Stockelsdorf (A/15. Dezember,
16 Uhr).
„KN vom 23.11.07“
Härtetests für HSG Holstein und THW II
Neumünsteraner Gegner in der Oberliga
Keine Frage, das Handball- Fieber steigt!
Wer sich zurzeit als Nummer Eins fühlen darf, sorgt auch unter den Fans für
gespannt, freudige Erwartung. Neumünsteraner
Frauen, Kieler Männer oder doch eher
umgekehrt? Am neunten Oberliga-Spieltag geht es in prestigeträchtigen
Nachbarschaftsderbys schon mal um die Vorherrschaft
im weiteren Saisonverlauf.
Olympia Neumünster – HSG Holstein/Kronshagen
(heute, 20.15 Uhr KSV-Halle)
„Straftraining“ am Montag.
Mannschaftssitzung am Donnerstag. Nachdem Holsteins Teamgeist zuletzt sehr zu
wünschen übrig ließ, stehen die Kielerinnen heute Abend
vor einem echten Charaktertest. „Noch reißt
mein Geduldsfaden nicht. Aber nur, wenn ich spüre, dass alle noch am gleichen
Strang ziehen“, so HSG-Trainer Fritz Sünkler,
der nicht wie Don Quichotte vergeblich gegen
Windmühlen kämpfen mag. Ansonsten könnten intern Konsequenzen drohen.
„Wiedergutmachung wäre wichtig. Wenn wir als Mannschaft auftreten, braucht
niemand vor Olympia in Ehrfurcht zu erstarren.“ Nerven, dick wie Drahtseile,
benötigen die „Krabben“ gegen Neumünster allerdings, da Torhüterin Christiane Sacher
(Schulterprobleme) und Torjägerin Kerstin Sommer (Achillessehnenreizung)
voraussichtlich ausfallen.
„KN-Holsteiner Ausgabe vom 23.11.07“
Olympia hat Sorgen mit dem Personal
Olympia-Trainer Stephan Schröder sehnt die zweiwöchige
Punktspielpause nach dem heutigen Spiel gegen Holstein Kiel/Kronshagen herbei.
„Ich kann praktisch erst kurz vor Spielbeginn entscheiden, in welcher Besetzung
wir antreten können“, hadert er weiterhin mit den Verletzungssorgen. Dicke
Fragezeichen stehen immer noch hinter dem Einsatz von Andrea Petersen, Jana
Reinert und Jasmin Goebel.
Dass seine Mannschaft bei einem Sieg über den
Tabellensechsten (8:8 Pkt.) wieder die Tabellenführung übernehmen könnte (Tabellenführer
TuS Lübeck ist spielfrei), interessiert ihn wenig. „Wir wollen das Spiel ohne
weitere Blessuren überstehen, müssen das Beste aus unserer Situation machen“,
blickt Schröder dennoch verhalten optimistisch der Partie entgegen. Die
bisherigen Spiele der Holsteinerinnen sind für ihn keine Messlatte, zu
unterschiedlich fielen die Ergebnisse der Mannschaft von Trainer Fritz Sünkler
aus. Nach der Auswärtsniederlage in Aumühle und dem doppelten Punktverlust am
vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen Bredstedt, benötigen die „Krabben“
dringend Punkte, um nicht im Niemannsland der Tabelle zu versinken. Da sich die
Neumünsteranerinnen weiter ganz oben behaupten wollen, kann der Ausgang des
Spiels für den weiteren Saisonverlauf schon richtungweisend sein.
„Holsteinischer Courier vom 23.11.07“
Oberligisten
vor lösbaren Aufgaben
Dreigeteiltes Wochenende für Neumünsters
Handball-Oberligisten: Die Frauen des MTSV Olympia müssen bereits heute Abend
um 20.15 Uhr au die Platte. Es folgen morgen um 19 Uhr die Männer der SG Wift
und schließlich am Sonntag um 17 Uhr die Frauen des TSV Wattenbek.
Neumünster - Die Gegner sind allesamt schlagbar: Die
"Frettchen" bekommen es daheim mit der HSG Holstein/Kronshagen zu
tun, die Wattenbekerinnen ebenfalls vor eigenem Publikum mit dem ATSV
Stockelsdorf. Wittorf/FTN hingegen reist zum THW Kiel II
Olympia
- Holstein/Kronsh.
Ausgangslage: Mit der Bilanz von nur 1:3 Punkten beendete
Olympia die Serie der beiden Spitzenspiele gegen Lübeck und Herzhorn, bleibt
als Zweiter (13:3 Zähler) aber dennoch in Reichweite zur Tabellenspitze. Als
Gastgeberinnen sind die Grün-Weißen damit heute gegen Mittelfeldkind
Holstein/Kronshagen (Platz 6/8:8 Punkte), das die letzten beiden Begegnungen
verlor, zumindest von der Papierform her Favorit.
Stimmungsbild: Vor dem Holsteiner Derby gibt sich Olympias
Trainer Stephan Schröder gewohnt gelassen, auch wenn er weiterhin mit
Personalsorgen zu kämpfen hat. "Selbst wenn wir nicht vollzählig sind,
müssten wir Holstein/Kronshagen mit einer disziplinierten Leistung eigentlich
packen“. Fragezeichen stehen auf jeden Falle weiterhin hinter Jana Reinert und
Jasmin Goebel, Andrea Petersen wird wohl auf die Zähne beißen. Interessantes am
Rande. Das eigentlich für morgen angesetzte Topspiel zwischen Lübeck und
Herzhorn wurde auf Dienstag, 11. Dezember (20.30 Uhr), verlegt. Der TuS nahm
dafür sogar den Tausch des Heimrechts in Kauf, gespielt wird dann nämlich in
Glückstadt. Dazu Schröder: "Wer wie Lübeck Meister werden will, spielt
nicht freiwillig in der Woche auswärts einhundert Kilometer entfernt."
Es fehlen: Reinert (Schulter ausgekugelt), Goebel
(Rückenprobleme).
Punktspiel
gegen Bredstedter SV / 18.11.07
„Flensborg AVIS vom 20.11.07“
Durststrecke
beendet
Der Bredstedter TSV gewann in Kronshagen mit 23:21.
KRONSHAGEN - Nach fünf Niederlagen in Folge konnte der
Bredstedter TSV in der Handball-Oberliga der Frauen endlich wieder einen Sieg
einfahren. Das Team von Trainer Ralf Johannsen kämpfte sich auswärts bei der
HSG Holstein Kiel/TSV Kronshagen zu einem 23:21 (11:11)-Erfolg und holte zwei
wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg.
Beide Mannschaften begannen "unkoordiniert" ins
Spiel, so dass der erste Treffer vier Minuten auf sich warten ließ. Bredstedt
erwischte dann den besseren Start und konnte über Gegenstöße mit 3:0 in Führung
gehen. Ein Fehlpass in der "zweiten Welle" brachte den ersten Treffer
für Holstein. Es folgte eine ausgeglichene Halbzeit auf niedrigem Niveau,
geprägt von vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten. Bredstedt kam vor allem
über Brit Nielsen zu Toren, was eine offene Einzeldeckung ab der 20. Minute zur
Folge hatte. Holstein konnte zur Pause zum 11:11 egalisieren.
Sabine Carstensen-Ehlers im Bredstedter Tor machte dabei
eine gute Partie und verhinderte einen frühzeitigen Rückstand. Bredstedt kam im
zweiten Durchgang mit der kurzen Deckung gegen Brit Nielsen weiterhin nicht
zurecht, machte viele leichte Fehler, was Holstein zur 16:12-Führung in der 40.
Minute nutzte. "Die Auszeit sollte einerseits den Sturm Holsteins unterbrechen,
andererseits sollte zur Aufholjagd geblasen werden", erklärte BTSV-Trainer
Ralf Johannsen die Maßnahme des Team-Time-Outs, bei der er "etwas
lauter" wurde.
Bredstedt kämpfte und forcierte das Tempo, während
Holstein vor der stabilen Bredstedter Deckung und der guten Torhüterin Jessica
Rühmann-Held (ab. 40 Minute) verzweifelte. In der Schlussphase verstand es
Spielmacherin Linda Carstensen die richtigen Auslösehandlungen einzuleiten, die
fälligen Strafwürfe verwandelt Petra Köster nervenstark und bescherte ihrem
Team einen 23:21-Erfolg.
Bredstedter TSV: Köster 6/2, Nielsen 5, Carstensen 4/2,
Christophersen 3, Hansen 2, Brandt 2, Jakobsen 1.
„Flensburger Tageblatt vom 19.11.07“
Deutliche
Worte leiten Umschwung ein
Bredstedter
TSV siegt 23:21 bei Kiel/Kronshagen
Kiel - Gestern Abend war erst einmal tiefes Durchatmen
angesagt. Fast zwei Monate lang hatten die Handball-Frauen des Bredstedter TSV
kein Spiel mehr gewonnen, fünf teilweise knappe Niederlagen kassiert. Doch mit
dem 23:21 (11:11) bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen stoppten die
Spielerinnen von Coach Ralf Johannsen den Trend.
"Es war kein Spiel auf hohem Niveau, es gab viele
technische Fehler auf beiden Seiten. Doch wir haben über den Kampf zum Spiel
gefunden", lobte Johannsen sein Team, in dem besonders die Torhüterinnen,
Spielmacherin Linda Carstensen und Petra Köster zu gefallen wussten.
Die Nordfriesinnen starteten gut, gingen 3:1 in Führung und
hielten den Vorsprung bis zum 10:8. Die 6:0-Deckung stand. Gastgeber
Kiel/Kronshagen kam aber zurück ins Spiel, als Brit Nielsen kurz gedeckt wurde.
Bis zur Halbzeit war der Vorsprung dahin, nach dem Wechsel zog Kiel sogar auf
16:12 davon. "Ich hatte schon befürchtet, dass wir wieder mit leeren
Händen dastehen würden", sagte Johannsen. Er nahm eine Auszeit, in der er
"richtig laut" wurde, und die Ansprache verfehlte ihre Wirkung nicht.
Die Nordfriesinnen kämpften sich heran, steigerten sich auch spielerisch und
feierten am Ende einen verdienten und äußerst wichtigen Auswärtssieg.
Bredstedter TSV: Carstensen-Ehlers, Rühmann-Held (ab 40.) -
Brandt (2), Nielsen (5), Christophersen (3), Bahnsen, Köster (6/2), Hansen (2),
Andresen, Jakobsen (1), L. Carstensen (4/2), Tams.
Beste Werferin Kiel: Neumann (8).
„KN vom 19.11.07“
Holsteins
Frauen fehlte der Biss
HSG Holstein – Bredstedt 21:23 (11:11)
Eine deprimierende Heimschlappe für Holstein: Nur bis zum 16:12-Zwischenstand konnte sich die Kieler Leistung dank der Treffsicherheit von Kerstin Sommer und Britta Neumann sowie einer kurzen Deckung durch Jasmin Zurek gegen Bredstedts Torjägerin Brit Nielsen sehen lassen, ehe der Kampfgeist komplett verloren ging. Eine einzige
Auszeit reichte Bredstedt, um den Gegner völlig aus dem Konzept zu bringen. „Eine verdiente Niederlage. Kein Biss, wenig Siegeswillen. Wenn einige meinen, nach technischen Fehlern kaum noch zurücklaufen zu müssen, stimmt irgendetwas mit dieser Mannschaft nicht“, schimpfte HSG-Trainer Fritz Sünkler.
HSG Holstein: Cornehl, Sacher – Gerlach (3), Hahler, Hansen, Hetzer (2/2), Hribar, Huß (1), Neumann (8), Paul (1), Sommer (5), Tetzlaff, Thümer (1), Zurek.
„KN vom 17.11.07“
HSG
Holstein muss sich Heimsieg über den Bredstedter TSV erst noch hart erarbeiten.
HSG Holstein/Kronshagen – Bredstedter TSV (Sonntag, 17
Uhr)
Spielerisch wie kämpferisch schon ganz ordentlich, fehlt den „Krabben“ als Tabellensechster neben etwas Cleverness, vor allem aber eine viel bessere Chancenverwertung
im Vergleich zu den Spitzenmannschaften. Eine 25-prozentige Erfolgsquote bei Wencke Hetzer und Nelly Thümer als Linksaußen scheint steigerungsfähig. Auf dem rechten
Flügel mit Anica Huß und Carolin Hribar herrschte gar totale Flaute. Kein Wunder, dass unter der Woche verschärftes Wurftraining auf dem Programm stand, um den Neuling aus Bredstedt in der Halle am Suchsdorfer Weg in Bedrängnis zu bringen. Rekonvaleszentin Monia Hahler feiert als Flügelflitzerin ihr Comeback.
Punktspiel
gegen TuS Aumühle-Wohltorf / 11.11.07
„LN –
Regionalausgabe vom 13.11.07“
Aumühle/Wohltorf
fürs Derby gerüstet
TuS
Aumühle/Wohltorf - Holstein Kiel/Kronshagen 30:25 (13:8).
TuS-Trainer Thomas Brodeßer war zwar zufrieden, konnte sich
jedoch aufgrund der Schiedsrichterleistung auch nach dein Spiel noch nicht
beruhigen. "22 Strafminuten gegen uns, vier gegen die Gäste - das steht in
keinem Verhältnis", ereiferte er sich. Auf Sylvia Schmenk und Ines Mulsow
musste er verzichten, Maike Groth (2) und Kristina Pörnig (3) gingen
angeschlagen in die Partie. Bis zum 7:7 (18.) verlief das Spiel ausgeglichen,
ehe sich die Gastgeberinnen bis zur Pause absetzen konnten.
Im zweiten Abschnitt stellten die Gäste auf teilweise
dreifache Manndeckung um. "Wir haben Kiel durch schnelle Konter auf
Distanz halten können", freute sich Brodeßer vor allem über die Leistung
von Franziska Franz (3) und Johanna Harnack (2), die frech aufspielten. Die
weiteren Tore erzielten Claudia Franke (12), Marion Meschede (6), Sandra Tode
und Nicola Seidel (je 1). Für das Derby gegen Lauenburg am 25. November scheint
TuS gerüstet, zumal das kommende Wochenende spielfrei ist und Blessuren
auskuriert werden können.
„Bergedorfer Zeitung vom 13.11.07“
Kleider
machen Leute
Der
TuS Aumühle-Wohltorf schlägt die HSG Holstein Kiel/Kronshagen vor 150
Zuschauern 30:25
Neben Torhüterin Jasmin Wulf bot vor allem Claudia Franke
eine hervorragende Leistung.
Aumühle - Die Handballerinnen des TuS Aumühle-Wohltorf
präsentierten sich ihrem Publikum in ungewohnter Form. In nachtblauen, eng
anliegenden Trikots überraschten sie bei der Oberliga-Partie gegen die HSG
Holstein Kiel/Kronshagen die 150 Zuschauer in der Heinrich-Willers-Halle in
Aumühle. „Die sind endlich mal schnittig", freute sich TuS-Spielerin
Kristina Timmann über die neue Wettkampfbekleidung. Nachdem die Aumühlerinnen
bei der Auswärtspremiere des neuen Sportanzugs vergangene Woche noch knapp
verloren hatten, fanden sie beim 30:25Erfolg zur gewohnten Leistungsstärke
zurück.
"Nach den drei Niederlagen zuvor war dieser Sieg sehr
wichtig für uns", resümierte Trainer Thomas Brodeßer. Teils aus
organisatorischen Gründen, teils aus Aberglauben hatte der TuS erst so spät in
der Saison seine Trikots ausgetauscht. "Es gab Probleme mit dem
Beflocken", erklärte der Coach. "Und in der schlechten Phase blieben
sie erst einmal in der Schublade."
Es lag wohl aber nicht nur allein an den windschnittigeren
T-Shirts, dass die "Blau-Weißen" während der gesamten Partie
lauffreudiger agierten. Die TuS-Frauen, die ohne Ines Mulsow (Urlaub) und
Sylvia Schmenk (beruflich verhindert) antreten mussten, begannen sehr
engagiert, bemühten sich redlich, den schlechten Eindruck der vergangenen
Begegungen auszumerzen. Nach anfänglichen Ein-Tore-Rückständen führten sie zur
Pause 13:8.
Neben Torhüterin Jasmin Wulf erwischte vor allem Claudia
Franke einen glänzenden Tag. Die Rückraumspielerin, die mit zwölf Treffern
erfolgreichste Schützin ihres Teams war, setzte sich immer wieder alleine vor
dem Tor durch. "Claudia wirbelt die ganze Zeit über das Feld", sagte
Brodeßer. "Ich weiß gar nicht, woher sie die Kraft dafür nimmt."
Nach dem Wechsel gestaltete sich die Partie noch
kräfteraubender, da die Gastgeberinnen beinah die gesamte zweite Hälfte in
Unterzahl spielen mussten. Insgesamt elf Zeitstrafen verhängte das
Schiedsrichter-Gespann Lucht/Witting gegen die Aumühlerinnen. "So eine
Begegnung kann man eigentlich nicht gewinnen", erklärte der TuS-Trainer
sichtlich verärgert. Trotz der erschwerten Bedingungen hielt sein Team den
Vorsprung und siegte am Ende ungefährdet. Mit den neuen Trikots sollten künftig
auch die Heimsiege wieder zur Gewohnheit werden.
TuS-Tore: Franke (12), Meschede (6/2), Pörnig (3/2), Franz
(3), Groth, Harnack (je 2), Tode, Seidel (je 1).
„KN vom 12.11.07“
Olympias und Holsteins Handballerinnen hart
gelandet
Die HSG Holstein kassierte eine Niederlage.
TuS Aumühle/Wohltorf – HSG Holstein II 30:25
(13:8)
Am Sonnabend hegten die Kielerinnen als
Beobachter des Spitzenspiels noch Ambitionen, mit dem Top-Duo gleich zu ziehen,
doch gestern platzten die Träume. „Wir sind sehr hart auf dem Boden der
Tatsachen gelandet“, sagte HSG-Trainer Fritz Sünkler. Eine Vielzahl technischer
Fehler summierte sich zur bitteren Niederlage, bei der vor
allem Marion Meschede auf Aumühler Seite die
Kieler Schwächen zu nutzen wusste. Und Aumühles Claudia Franke verstand es
immer wieder, ihrer Sonderbewachung zu
entwischen. Bei den „Krabben“ herrschte vor
allem auf der rechten Seite totale Flaute. Carolin Hribar und Anica Huß fanden
stets in TuS-Torhüterin Jasmin Wulf ihre
Meisterin. Nur Dörte Paul und Anna-Lena
Tetzlaff erreichten annähernd Normalform. „Wir sind noch nicht reif genug“,
stellte Fritz Sünkler fest.
Holstein:
Cornehl, Sacher – Gerlach (2), Hansen (2), Hetzer (2), Hribar, Huß, Neumann
(4/4), Paul (4), Sommer, Tetzlaff (6), Thümer (2), Zurek (3).
„KN vom 10.11.07“
TuS Aumühle/Wohltorf – Holstein/Kro.
(So., 17 Uhr)
Den Kieler Klubs in den Handball-Oberligen
steht ein richtungsweisendes Wochenende bevor. Die Männer des THW II wollen
gegen Schlusslicht Stockelsdorf schnellstens wieder in die Erfolgsspur
zurückfinden, während die Frauen der HSG Holstein zum Verfolgerduell beim TuS
Aumühle/Wohltorf fahren.
Mit dem vierten Sieg in Serie könnten die
Bäume für Holstein noch weiter in den Himmel wachsen, zumal sich die
Spitzenteams von Olympia und TuS Lübeck direkt duellieren. „Wir schauen nur auf
uns. Das Spiel gegen Aumühle wird ohnehin schon heiß genug. Beim Abpfiff wissen
dann alle, wo man diese Saison leistungsmäßig hingehört“, sagt HSG-Trainer
Fritz Sünkler. Kerstin Sommer (Achillessehnenreizung) steht bis zur Winterpause
nur für den Notfall parat. Imke Wefer (Auslandspraktikum)
tritt zukünftig kürzer, und Annika Gerlach
kuriert eine Grippe aus. „Wir wollen unseren Aufwärtstrend der letzten Wochen
trotzdem erfolgreich fortsetzen“, so Sünkler.
Punktspiel
gegen TSV Wattenbek / 4.11.07
„Holsteinischer Courier vom 5.11.07“
Trainer
Juhra restlos bedient
Kronshagen - Seine dritte Saisonniederlage kassierte
gestern der TSV Wattenbek in der Handball-Oberliga der Frauen. Der Aufsteiger
ging nach einer überaus schwachen Offensivleistung mit einem 18:20 (9:12) bei der
HSG Holstein/Kronshagen von der Platte und ist damit auf den harten Boden der
Tatsachen zurückgekehrt.
Wattenbeks Trainer Andreas Juhra konnte und wollte seine
Enttäuschung über die Leistung seiner Mannschaft im Holsteiner Derby nach dem
Schlusspfiff nicht verbergen. "Bis auf die beiden Torhüterinnen haben wir
heute unterstes Kreisklassenniveau gezeigt. So haben wir in der Oberliga nichts
zu suchen", grantelte der 31-Jährige und wusste genau, wo seinem Team der
Schuh drückte: In einem Handballspiel 20 Tore zu kassieren, ist vollkommen in
Ordnung. Aber nur 18 Tore zu schießen, ist unterirdisch. Dabei üben wir im
Training nichts anderes. Ich weiß im Moment gar nicht, wofür überhaupt."
Holstein/Kronshagen zog in einer zähen Anfangsphase auf 5:2
davon (14.) und nahm diesen Drei-Tore-Vorsprung auch mit in die Pause: 12:9
stand es nach 30 Minuten für die HSG. Nach dem Wechsel setzten sich die
Gastgeberinnen auf 17:12 ab. Doch gerade als bei Wattenbek Hoffnung aufkam und
die Anzeigetafel nur noch ein 17:16 zeigte (52.), leistete sich der TSV zwei
dumme Abspielfehler, die zum vorentscheidenden 19:16 führten. "Ich
überlege, den Mädels ihre Leistung einmal auf Video vorzuführen", wollte
Juhra diese Schmach so nicht auf sich beruhen lassen. Am kommen den Wochenende -
Fluch oder Segen? - ist der Aufsteiger spielfrei.
Wattenbek: Rathje, Pries - Gabril, Potratz (2/1), Neu, Beck
(5), Jensen (1), N Schulz (2), Rademacher (4), M Schulz, Mordhorst (2/1),
Jessulat (2),
„KN vom 5.11.07“
Holstein siegt im Derby gegen Wattenbek
HSG Holstein Kiel/Kronshagen – TSV Wattenbek
20:18 (12:9)
Kiel – Ein enges, aber niveauarmes
Lokalderby boten Holstein und Wattenbek – mit dem besseren Ende für die
Kielerinnen
Wie nicht anders zu erwarten, boten beide
Mannschaften im Nachbarschaftsduell eher Kampf und Krampf, statt temporeicher
Rasse und spielerischer Klasse. „Katastrophal, das hatte höchstens
Kreisoberliga-Niveau“, kommentierte TSV-Trainer Andreas Juhra Holsteins das
Spiel. „Wir blieben leider meilenweit von normaler Leistungsfähigkeit entfernt
und waren noch schlechter als die Kielerinnen.“ Das Wattenbeker Torhüterinnen-
Gespann mit Tanja Rathje in der ersten Halbzeit und Alexandra Pries nach dem
Seitenwechsel verhinderte Schlimmeres.
Etwas diplomatischer resümierte HSG-Coach Fritz
Sünkler das von technischen Fehlern geprägte Prestigederby. „Natürlich muss man
die Messlatte normalerweise höher legen, aber mit Christiane Sacher im Tor und
dank guter Deckungsarbeit konnten wir uns den Luxus erlauben, Gegenstöße ohne
Ende zu verwerfen.“ Neben einer überzeugenden Linkshänderin Dörte Paul im
rechten Rückraum hielt Jasmin Zurek trotz eines Pferdekusses die Zügel bei den
„Krabben“ fest in der Hand.
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen: Cornehl, Sacher – Gerlach (2), Hansen (1), Hetzer
(4/2), Hribar, Huß (2), Neumann (1), Paul (4), Sommer, Tetzlaff (2), Thümer
(2), Zurek (2).
TSV
Wattenbek: Pries, Rathje – Beck (5), Gabriel, Jensen (1), Jessulat (2),
Mordhorst (2/1), Neu, Potratz (2/1), Mirja Schulz, Nina Schulz (2), Rademacher
(4).
„KN vom 3.11.07“
HSG
Holstein empfängt Wattenbek
In der Oberliga haben sowohl die Männer des THW II als auch die Frauen der HSG Holstein die Chance, sich mit Heimsiegen in den Spitzgruppen festzusetzen.
HSG Holstein – Wattenbek (So., 15.30 Uhr)
Nicht nur Holstein überraschte im bisherigen Saisonverlauf, sondern auch Wattenbek entpuppte sich mit der Ex-Kielerin Annika Mordhorst als erstaunlich starke „Wundertüte“. Man darf also gespannt sein, wer im Trainerduell zwischen HSG-Coach Fritz Sünkler und seinem TSV-Kollegen Andreas Juhra tiefer in die Trickkiste greift. „Unser Doppelerfolg vor einer Woche im Pokal und Punktspiel sollte einen Motivationsschub auslösen“, so Sünkler. Leistungsschwankungen dürfen sich die Krabben gegen Wattenbek nicht leisten. Gut zu wissen, dass talentierte Spielerinnen wie Linksaußen Nelly Thümer oder Dörte Paul im rechten Rückraum zuletzt deutlichen Aufwärtstrend zeigten.
„KN-Holsteiner Ausgabe vom 3.11.07“
HSG Holstein/K. – Wattenbek (So., 15.30 Uhr)
Neumünster – Punktejagd in fremder Sporthalle.
Die Männer der SG Wift und die Frauen von Olympia Neumünster stehen vor
Auswärtsspielen in der Handball-Oberliga. Ein
Derby zwischen den Frauen der HSG Holstein
Kiel/Kronshagen und dem TSV Wattenbek rundet den ersten Spieltag nach den
Herbstfreien ab
Drei Wochen hatte der TSV Wattenbek, der
nicht am Landespokal teilnahm, spielfrei. „Wir lagen aber nicht auf der faulen
Haut“, sagte Trainer Andreas Juhra. Allerdings
haben sich kurz vor der Fahrt zum
Landesrivalen Sorgenfalten auf der Stirn des Trainers breit gemacht.
Abwehrspezialistin Britta Plambeck hat sich mit Verdacht auf
Lungenentzündung abgemeldet. Juhra hofft,
dass sich die Diagnose so nicht bestätigt, und vielleicht nur ein Ausläufer der
im Bordesholmer Trinkwasser gefundenen coliformen Keime ist. Aber die Angst ist
vorhanden, dass bis morgen noch mehrere Spielerinnen erkranken. „Hoffentlich
haben sich nicht noch andere angesteckt“, sagte Juhra, der weiter auf Annika
Jappe verzichten muss.
Die Linkshänderin hat nach ihrer
Knieverletzung bereits mit dem Aufbautraining begonnen. Eine Rückkehr an ihre
alte Wirkungsstätte steht Annika Mordhorst bevor. „Ich
denke, sie ist besonders motiviert“, so
Juhra. Schließlich hat die 22-Jährige die Jugend und auch die ersten beiden
Frauenjahre bei den „Krabben“ gespielt.
„Holsteinischer Courier vom 2.11.07“
Wie
kommen Neumünsters Handball-Oberligisten aus der dreiwöchigen Herbstpause
zurück?
Diese Frage gilt es am Wochenende möglichst positiv zu
beantworten, zumal es sich durchweg um lösbare wenn auch auswärtige - Aufgaben
handelt. Vor die Tore der Landeshauptstadt Kiel geht es am Sonntag für die
Frauen des TSV Wattenbek, wo um 15.30 Uhr Anpfiff bei der HSG
Holstein/Kronshagen ist. An die Nordseeküste reist der MTSV Olympia, dessen
Frauen am Sonntag um 17 Uhr beim Bredstedter TSV ran müssen (Busabfahrt: 13.45
Uhr/ Haart).
Holstein/Kronshagen
– TSV Wattenbek
Ausgangslage: Während sich die Wattenbekerinnen nach ihrem
achtbaren Oberligaauftakt (Rang 8/5:5 Punkte) drei Wochen Ruhe gönnten, fiel
die Herbstpause für Holstein/Kronshagen ins Wasser. Denn am vergangenen
Wochenende mussten die "Krabben" im Pokal bei der HSG Fockbek/Nübbel
(23:22) und im Nachholspiel beim TSV Ratekau (22:17) gleich zwei Mal auf die
Platte - von Pause also keine Spur. Mit einem Sieg würde der TSV Wattenbek
übrigens an der HSG (Platz 6/6:4 Punkte) vorbeiziehen.
Stimmungsbild:,Wir werden sehen, wo wir stehen. Drei Wochen
sind halt doch lang", gesteht Wattenbeks Trainer Andreas Juhra, dass ihm
die Spielpausen - am nächsten Wochenende folgt wegen des Rückzugs des SC
Buntekuh Lübeck gleich die nächste - nicht so gut zupass kommen. In der freien
Zeit arbeitete er mit seinem Team, in dem weiterhin nur Annika Jappe ausfällt,
hauptsächlich an der Athletik. "Ansonsten muss man vor einem Derby nicht
viel sagen", meint Juhra und ergänzt: "Leider hat Holstein/Kronshagen
vergangenes Wochenende spielen dürfen und steht voll im Saft. Aber wir werden
uns nicht kampflos geschlagen geben."
Es fehlt: Jappe (im Aufbautraining).
„Landeszeitung vom 29.10.07“
Pokal-Aus
in der Schlusssekunde für HSG Fockbek
2.
Runde: Enttäuschende 22:23-Niederlage gegen Oberligakonkurrenten HSG Holstein
Kiel/Kronshagen
Fockbek - Den Handballerinnen der HSG Fockbek/Nübbel ist es
nicht gelungen, den Oberligasieg gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen in der
zweiten Runde des HVSH-Pokals zu wiederholen. Nach dem knappen 24:23 Sieg vor
zwei Wochen verlor die HSG diesmal ebenso knapp mit 22:23 (10:9). Wieder war
der entscheidende Treffer ein Siebenmeter in der Schlusssekunde, den diesmal
allerdings die Kielerinnen zugesprochen bekamen und damit die neuerliche
Aufholjagd der Gastgeberinnen zunichte machten.
"Leider konnten wir nicht an die Leistung des ersten
Spiels anknüpfen, sonst hätten wir klar gewonnen", äußerte sich Trainer
Reiner Heldt kritisch. Er hatte auf einen Kraftvorteil gegenüber den
"Krabben" gehofft, die an diesem Wochenende mit dem Punktspiel gegen
den TSV Ratekau zwei Partien zu absolvieren hatten, doch davon war nichts zu
spüren. Die erste Halbzeit brachte keiner der Mannschaften einen entscheidenden
Vorteil.
Erst nach dem Pausenpfiff wurde es etwas klarer, als sich
die Gäste auf 17:14 (43.) und 22:19 (54.) absetzten. Doch wie in der Oberliga
kämpften sich die Fockbekerinnen Tor um Tor ran und wurden erneut fast belohnt.
Beim 22:22 hatten sie den Gegner abgefangen, doch diesmal sah das Drehbuch die
Kielerinnen als Sieger vor, die einen Strafwurf zum Siegtreffer zugesprochen
bekamen. "Das Auslassen diverser klarster Torchancen war der Knackpunkt.
Auch wenn eine Punktspielniederlage stärker wehgetan hätte, so wollte ich schon
gern gewinnen", zeigte sich Heldt enttäuscht über das Pokal-Aus.
HSG Fockbek/Nübbel: B. Kurbjuhn, Milferstädt - Bock (4),
Stahlke (1), D. Scheller (1), Dietrich (1), Hüls, A. Scheller (5), Sievers (3),
Stahlke, Skrzypczak, Scheibenpflug (2), L. Kurbjuhn (5), Boll
„KN vom 29.10.07“
Im
Pokal setzten sich die Oberligisten Altenholz II, Holstein und Olympia durch
Preetz - Von erfolgreichen Pokal-Gastspielen kehrten die
Männer des TSV Altenholz II und die Frauen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen
zurück. Der TSVA II siegte in Owschlag, die HSG beim Ligarivalen in Fockbek.
HSG
Fockbek/Nübbel - Holstein/K'hagen 21:22 (10:9)
Ein süßer Sieg für den Kieler Oberligisten, der sich
erfolgreich für die Punktspiel-Heimniederlage revanchierte. Damals hatte
Fockbek/Nübbel mit einem Siebenmeter die Partie für sich entschieden. Diesmal
war es Kerstin Sommer, die die Gäste sieben Sekunden vor dem Ende per Strafwurf
jubeln ließ. "Das hat mir spielerisch gut gefallen", meinte
Holstein-Trainer Fritz Sünkler. "Auch wenn wir wie Fockbek viele Chancen
liegen gelassen haben." Nach einer schnellen 4:1-Führung gab seine
Mannschaft die Führung mit dem Halbzeitpfiff ab, bekam die Partie anschließend
aber wieder in den Griff.
HSG Holstein: Cornehl, Sacher - Gerlach (1), Hansen, Hetzer
(6/2), Huß (1), Neumann (1), Paul (6), Sommer (4/1), Tetzlaff (2), Zurek (1).
Punktspiel
gegen TSV Ratekau / 27.10.07
„LN –Regionalausgabe vom 30.10.07“
Ratekau
bleibt Schlusslicht in der Handball-Oberliga
RATEKAU - Die Oberliga-Handballerinnen des TSV Ratekau sind
weiter auf Talfahrt. Diesmal verlor der Aufsteiger zu Hause mit 17:22 (5:10)
gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen. "Das Pech verfolgt uns schon seit
Monaten", sagte der maßlos enttäuschte Trainer Adam Swoboda. Er musste
erneut auf Rückraumspielerin Mona Röwe und Kreisläuferin Regine Spohn
verzichten. Zudem ging Christin Stark (5/3) mit einem grippalen Infekt in die
Begegnung.
So hatte Schlusslicht Ratekau von Beginn an Probleme.
"Wir wollen, aber wir können nicht umsetzen, was wir uns im Training
erarbeitet haben. Dies ist nicht die Mannschaft, die ich aus der
Vorbereitungsphase kenne", rätselte Swoboda. Wieder einmal ging die erste
Hälfte deutlich an die Gäste, bevor das Spiel der Ratekauerinnen besser zur
Geltung kam. Beim 13:16 (45.) waren sie noch einmal etwas herangekommen, doch
die mangelnde Einstellung bei einigen Spielerinnen ließ die Aufholjagd schnell
zum Strohfeuer werden. "Die Zuschauer müssen sich zu Recht fragen, was wir
eigentlich im Training machen. Unser Spiel sah wirklich nicht gut aus",
räumte der Trainer ein. Den Kielerinnen reichte somit eine durchschnittliche
Leistung zum Erfolg.
Die weiteren TSV-Tore warfen Jessica Dörr (4), Birte
Pfeffer (3), Mareike Schmechel (2), Katja Hermann, Christin Töpfer und
Benedikte Wittern (je 1).
"Wir haben
jetzt zwei spielfreie Wochen. Die wollen wir nutzen, um vielleicht doch noch
oberligatauglich zu werden", bekräftigt Swoboda. Der nächste Gegner heißt
am 10. November in Ratekau Lauenburger SV.
„KN vom 29.10.07“
HSG
Holstein in Ratekau erfolgreich
Ratekau - Durch einen 22:17-Pflichtsieg (10:5) beim TSV
Ratekau kletterten die Oberliga-Handballerinnen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen
auf den sechsten Tabellenplatz. Dörte Paul, Wencke Hetzer und Torfrau Tatjana
Cornehl machten beim Auswärtserfolg gegen das Schlusslicht den Unterschied aus.
Ohne zu glänzen, setzten sich die Kielerinnen schnell auf
8:2 ab und spulten ihr Pensum souverän herunter. Die hohe Fehlerquote des TSV
bescherte der HSG einen Gegenstoß nach dem anderen. "Wenn wir die alle
genutzt hätten, wäre auch ein Sieg mit zehn Toren Unterschied oder mehr möglich
gewesen", sagte HSG-Trainer Fritz Sünkler. Zwar konnte der TSV Mitte der
zweiten Hälfte auf 12:15 (42.) verkürzen. Mehr als ein kurzes Strohfeuer kam
dabei aber nicht heraus. Entweder parierte anschließend Kiels Cornehl, tankte
sich Paul im Rückraum durch oder traf Hetzer von Linksaußen.
HSG Holstein: Cornehl, Sacher - Gerlach (2), Hansen (2),
Hetzer (6/1), Huß, Neumann, Paul (5), Sommer (1/1), Sommerschuh (1), Tetzlaff
(3), Zurek (2).
„KN vom 27.10.07“
Holstein-Frauen
im Doppeleinsatz
Kiel/Mönkeberg - Zum Ausklang der Herbstferien stehen die
Partien der zweiten Landesrunde im Handball-Pokal im Mittelpunkt des
Geschehens. In den Ober- und Landesligen sind nur wenige Nachholspiele geplant.
Im doppelten Einsatz stehen die Frauen der HSG Holstein/Kronshagen. In der
Oberliga strebt das Team von Trainer Fritz Sünkler das Ende der schwarzen Serie
gegen die Aufsteiger an.
Zweimal schon verlor die HSG bei einem Klassen-Neuling. Das
soll dem Tabellenachten beim noch punktlosen TSV Ratekau (heute, 18.30 Uhr)
nicht noch einmal passieren. "Ich hoffe, dass der Gegner auch nach der
Partie noch keine Zähler auf dem Konto hat", sagt Sünkler. Aufgrund der
Kieler Verletztenmisere wird Katja Sommerschuh aus der "Zweiten"
aushelfen.
Personell noch brenzliger wird es morgen, wenn die
"Krabben" in der zweiten Runde des HVSH-Pokals beim
Oberliga-Konkurrenten HSG Fockbek/Nübbel (16.30 Uhr) antreten müssen.
"Einige Spielerinnen werden nicht dabei sein können", sagt Sünkler.
"Trotzdem werden wir alles versuchen. Immerhin haben wir mit denen noch
eine Rechnung offen." Das Oberliga-Hinspiel hatte Holstein zu Hause knapp
mit 23:24 verloren,
„KN vom 8.10.07“
"Krabben"
erwachten nach der Pause
Kiel - Nach zwei Niederlagen für die Handballerinnen der
HSG Holstein Kiel/Kronshagen in der Oberliga war das Kellerduell gegen
Schlusslicht MTV Heide wahrlich nichts für schwache Nerven. Trotz lethargischer
Leistung in der ersten Halbzeit rissen die "Krabben" beim 27:25
(10:14)-Heimsieg ein fast schon verloren geglaubtes Spiel doch noch aus dem Feuer.
Ohne jegliche Eigeninitiative wurde der Ball zu Beginn nur
quer gespielt, ohne dabei Tordrang zu entwickeln. Zudem lagen die Nerven auf
Kieler Seite blank. Und das nicht nur bei den Spielerinnen, sondern auch bei
Physiotherapeut Fritz Paysen, der für eine weitere Zeitstrafe sorgte - zu einem
Zeitpunkt, als Dörte Paul und Nelly Thümer ohnehin schon auf der Strafbank
schmorten. Das hatte Folgen: In dreifacher Überzahl zog Heide auf 14:7 davon.
Die Kabinenpredigt zur Pause wirkte Wunder. Fortan
entfachten Thümer sowie Carolin Hribar erfolgreich Druck über beide Flügel. Mit
forciertem Tempo ging der berühmt-berüchtigte Ruck durch das Team. Kerstin
Sommer und Dörte Paul fanden ebenso zur aufsteigenden Form wie eine starke
Christiane Sacher im Tor, um den Sieg im Schlussspurt zu sichern. "Die
versöhnliche Aufholjagd entschädigte für unsere haarsträubende erste
Halbzeit", sagte HSG-Trainer Fritz Sünkler erleichtert.
HSG Holstein: Cornehl, Sacher - Gerlach (1), Hansen (1),
Hetzer (1/1), Hribar (2), Huß, Neumann (5/4), Paul (4), Sommer (5/2), Tetzlaff
(3), Thümer (3), Zurek (2).
„Dithmarscher LZ vom 8.10.07“
Einbruch in der Schlussphase
MTV Heide verliert
unglücklich bei der HSG Kiel/Kronshagen
Kiel
- Die Enttäuschung war groß. Riesengroß. Nur knapp schrammten die Oberliga-Handballerinnen
des MTV Heide bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen am ersten Punktgewinn
vorbei. Am Ende hatten sie mit 25:27 (14:10) verloren.
Dabei
wäre ein Punkt, wie Trainer Klaus Rheinfelder ausführte, überaus verdient
gewesen. Den größten Teil der Partie hatten die Dithmarscherinnen das Geschehen
bestimmt. Aber in der entscheidenden Schlussphase verloren sie wieder den
Spielfaden und mussten eine 25:23-Führung noch aus der Hand geben. Kiel nutzte
die Fehler der Gäste schonungslos aus und machten in den letzten vier Minuten
noch vier Tore zum etwas glücklichen Erfolg.
Danach
hatte es lange nicht ausgesehen. Über 10:4 zogen die MTV-Frauen auf 14:7 davon,
ehe die Aufmerksamkeit nachließ und Kiel verkürzte. Im zweiten Abschnitt blieb
Heide zunächst tonangebend, auch wenn Kiel zum 17:17 ausglich. Heide konterte
über 21:18 zum 25:23, doch dann wieder der Einbruch. Eine Vielzahl von Fehlern
nutzten die Gastgeberinnen eiskalt zu den siegbringenden Toren. Tore, die Heide
traurig machten.
MTV
Heide: Nicole Schlichting, Stephanie Kaiser – Melanie Bock (8), Martje
Dallmeier-Tiessen (1), Kerrin Kühnel (3), Kari Rolfs (2), Nina Groth (1),
Katrin Milde (5), Melanie Finke (1), Annika Peterat (3), Jasmine Nommensen,
Jenny Clauss.
„Dithmarscher LZ vom 5.10.07“
Die
Sorge wächst
Oberliga-Vize MTV Heide droht eine Saison im
Abstiegsstrudel
Heide - Einen
schlechteren Start in die neue Serie hätten sich die Oberliga-Handballerinnen
des MTV Heide gar nicht vorstellen können. Nach drei Niederlagen findet sich
der vorjährige Vizemeister am Tabellenende wieder. Ob ein Punktgewinn im
morgigen Spiel bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen gelingen kann, erscheint
zumindest fraglich.
Trainer Klaus
Rheinfelder hofft zwar zuversichtlich, dass seine Mannschaft in Kronshagen
endlich ihr wahres Leistungsvermögen abrufen kann. Dazu wird jedoch eine enorme
Steigerung erforderlich sein, denn was die Mannschaft gegen den MTV Herzhorn
streckenweise bot, war beängstigend. Das Angriffsspiel ließ besonders viele
Wünsche offen. Die Torwürfe waren unvorbereitet oder wurden viel zu zaghaft
vorgetragen. Dabei kam es auch diesmal wieder zu einer Vielzahl von technischen
Fehlern. Aber auch die Abwehr, die bis dahin sicher agierte, arbeitete nicht
fehlerfrei, so dass die Torhüterinnen oftmals vor schier unlösbaren Aufgaben
standen.
Wieder mit dabei
sein wird morgen Nicole Schlichting. Einzig hinter Jenny Clauss steht noch ein
Fragezeichen, weil sie möglicherweise beruflich verhindert ist. Sonst sind alle
Spielerinnen fit und können zum Einsatz kommen. Trainer Klaus Rheinfelder
rechnet seiner Mannschaft gute Chancen auf einen Punktgewinn aus. Er glaubt,
dass die Negativserie endlich beendet werden kann. Bevor das Abstiegsgespenst
anklopft . . .
„Flensborg AVIS vom 2.10.07“
Jörl
in der Oberliga angekommen
EGGEBEK - Aufsteiger TSV Jörl hat in der Handball-Oberliga der Frauen im dritten Saisonspiel den ersten Sieg eingefahren. Das Team von Trainer Carsten Martensen kämpfte nach zwei Niederlagen, (23:28 gegen Olympia Neumünster und 19:29 gegen den MTV Herzhorn) die HSG Holstein Kiel/Kronshagen mit 25:24 (16:13) nieder.
"Neumünster und Herzhorn gehören zu den Meisterschaftsfavoriten für uns fängt die Saison gegen Holstein erst so richtig an", hatte Carsten Martensen nach den beiden Auftaktniederlagen gesagt. Seine Mannschaft gab ihm recht und bezwang mit viel Moral die etablierten Kielerinnen.
Jörl hatte mit 5:0 einen blendenden Start. Doch kampflos wollte sich Holstein nicht geschlagen geben, kam auf 10:12 heran und mit 16:13 für das Heimteam ging es in die Halbzeitpause. Im zweiten Durchgang kamen die Jörlerinnen nicht so recht in Schwung und lagen plötzlich 17:18 zurück. Doch im Gegensatz zu den ersten Spielen gab es diesmal in der Schlussphase keinen Einbruch. Bei 20:19 war das Blatt wieder gewendet und bis zum Schluss blieb es spannend. Nach 22:22 und 24:24 folgte nur noch der vielumjubelte 25:24−Siegtreffer für den TSV Jörl.
"Alles nur Kopfsache, heute haben wir gesehen, dass die Kondition ausreichend vorhanden ist", kommentierte Carsten Martensen die Tatsache, dass diesmal ein Einbruch ausblieb und freute sich: "Wir sind in der Oberliga angekommen."
TSV Jörl: Paulsen, Kruse, Kuntzmann 1, Kahlund 10,
Brodersen 2, N. Martensen 2, Türk 3, D. Riebow 5, Leddin, Börnsen 2, L.
Martensen.
„KN vom 1.10.07“
HSG Kiel/ Kronshagen patzte erneut gegen einen
Aufsteiger
Kiel/Wattenbek/Neumünster - Nach
dem dritten Sieg in Folge löst Olympia Neumünster den TuS Lübeck an der
Tabellenspitze in der Handball-Oberliga Frauen ab. Während dagegen Holstein
Kiel/Kronshagen erneut mit einem Tor unterlag, feierte der TSV Wattenbek seinen
ersten doppelten Punktgewinn.
TSV Jörl - HSG Kiel/Kronshagen 25:24
Die Aufsteiger machen Holstein
schwer zu schaffen. Eine Woche nach der 23:24-Heimniederlage gegen Fockbek
unterlagen die "Krabben" dem nächsten Neuling. Eine 24:22-Führung
reichte wiederum nicht zum Sieg. Mehrere Fehlwürfe von Anica Huß begünstigten
den erfolgreichen Endspurt der Gastgeberinnen. Als Kiels Rechtsaußen unter Bedrängnis
die letzte Chance zum Remis vergab und der fällige Siebenmeterpfiff nach einem
Foul ausblieb, kannte Jörls Jubel keine Grenzen.
"Unsere leidenschaftliche
Aufholjagd hat zu viel Kraft gekostet", kommentierte
HSG-Trainer Fritz Sünkler. Torjägerin Kerstin Sommer sowie Jasmin Zurek als
steter Unruheherd boten starke Leistungen, doch blieben Annika Gerlach und
Anna-Lena Tetzlaff hinter den Erwartungen zurück.
HSG Holstein Kiel/Kronshagen:
Cornehl, Sacher - Gerlach (1), Hansen (4), Hetzer (4/4), Hribar (1), Huß (2),
Paul (1), Sommer (7), Tetzlaff, Thümer (1), Zurek (3).
„Flensburger Tageblatt vom 1.10.07“
Jörler Kraftakt: Erster Saisonsieg gegen HSG
Kiel/Kronshagen
Jörl - Nach zwei Niederlagen zum
Auftakt war das Selbstbewusstsein bei den Handballerinnen des TSV Jörl etwas
angeknackst. Doch der Oberliga-Aufsteiger ließ sich nicht hängen und schaffte
gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen mit dem verdienten 25:24 (16:13)-Erfolg
den ersten Saisonsieg. "Nun sind wir endlich in der Oberliga angekommen und
wissen, dass wir etwas erreichen können. Das Erfolgserlebnis war enorm wichtig
für meine junge Mannschaft", sagte Trainer Carsten Martensen.
Das jüngste Team der Liga brannte
zu Beginn ein Feuerwerk ab. Völlig unbekümmert spielte der TSV die Gäste durcheinander.
Auch nach dem 5:0 lief es weiter flüssig. "Unser Angriff spielte bis dahin
wie aus einem Guss. Das war sehr schön anzusehen", freute sich Martensen.
Bis zum 11:5 (20.) war die Führung deutlich, ehe sich die Gäste fingen und bis
zur Pause auf drei Tore verkürzten. Wie in den Spielen zuvor gab es dann jedoch
einen Bruch im Jörler Angriffsspiel.
"Da hatte ich das Gefühl,
meine Mannschaft hat Angst vor der eigenen Courage und sich dadurch selbst
nervös macht“, beobachtete Martensen. So häuften sich die Fehler. Kiel bekam
Oberwasser. Beim 18:18 (45.) schaffte der Gast den Ausgleich und beim 24:22
(54.) sogar die erste Zwei-Tore-Führung. Diesmal steckte Jörl jedoch nicht den
Kopf in den Sand und kämpfte gegen die Niederlage an. Mit Erfolg: Dank der guten
Abwehrarbeit drehte der TSV die Partieund jubelte deshalb umso mehr nach dem
Abpfiff.
TSV Jörl: Paulsen, Kruse -
Kahlund (10), Türk (3/2), N. Martensen (5), Brodersen (2), Riebow (2), Börnsen
(2), Kuntzmann (1), L. Martensen.
Haupttorschützen Kiel: Sommer
(7), Hetzer (4), Hansen (4), Zurek (3).
„KN vom 29.9.07“
Mentale
Stärke und Wir-Gefühl sind gefordert
Kieler
Teams glauben an ein erfolgreiches Wochenende
Wenn es stimmt, dass man mit seiner Aufgabe wächst, kommen
am dritten Spieltag der Handball-Oberliga zwar schwere, aber durchaus lösbare
Herausforderungen auf die Kieler Klubs zu.
TSV
Jörl - HSG Holstein (Sbd. 18.45 Uhr)
Nach dem selbst verschuldeten Dämpfer bei der
Heimniederlage gegen Fockbek ließ HSG-Trainer Fritz Sünkler erst einmal Dampf
ab. Das Duell mit dem nächsten Neuling muss nun zeigen, ob sich die
"Krabben" die Kritik zu, Herzen genommen haben, und wieder mehr
Teamgeist entwickeln: "Es gibt etwas gutzumachen. Nur wenn das Wir-Gefühl
stimmt, findet man in die Erfolgsspur zurück", so Sünkler. Wegen
Knieproblemen tritt Meike Gronau bei Holstein allerdings zukünftig kürzer. Monia Hahler (Rückenprobleme) und
Britta Neumann (private Gründe) fallen ebenfalls aus. Allerdings steht
Gastgeber Jörl als Tabellenletzter noch mehr als die HSG mit dem Rücken zur
Wand.
„Landeszeitung vom 24.9.07“
Fockbek/Nübbeler
Aufholjagd belohnt
24:23-Sieg nach Handball-Krimi bei
Holstein/Kronshagen - 10 Tore von Annika Scheller
Kiel - Hut ab vor der HSG Fockbek/Nübbel. Die Aufsteigerinnen gewannen in der Handball-Oberliga nach einer famosen Aufholjagd mit 24:23 (11:11) bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen. Alfred Hitchcock hätte es nicht besser inszenieren können: In der allerletzten Sekunde wurde Annika Bock auf Rechtsaußen siebenmeterreif gefoult. Die 60 Minuten waren bereits abgelaufen, da entfachte Annika Scheller mit ihrem insgesamt zehnten Treffer einen wahren Jubelsturm bei den “HSG-Heldtinnen”. Trainer Reiner Heldt zeigte sich nach Ende der Partie ob des etwas glücklichen Auswärtssieges seiner Schützlinge hoch zufrieden: ”Zwei Spiele, zwei Siege. Momentan läuft es einfach rund”, frohlockte Heldt.
Nach ausgeglichener Anfangsphase zogen die Kielerinnen auf 10:7 davon. Das ließen sich die Gäste nicht gefallen, kämpften sich ins Spiel zurück und glichen mit dem Halbzeitpfiff erneut aus.
Der gerade entwickelte Schwung wurde in die zweite Hälfte gerettet. 19:17 (44.) führte die HSG Fockbek/Nübbel bereits, verpasste es dann jedoch, sich vorzeitig deutlicher abzusetzen. In den Folgeminuten sollte wenig klappen. Als dann der Gast in der 57. Spielminute beim Stande von 20:23 seinen einzigen Strafwurf “vernagelte”, war Heldt drauf und dran, beide Punkte bereits abzuschreiben.
Dann griff plötzlich Hitchcocks Drehbuch. Tor um Tor konnte der Aufsteiger verkürzen und in der Schlussminute durch Dörte Sievers sogar zum 23:23 ausgleichen. Als ob eine Punkteteilung nicht schon glücklich genug gewesen wäre, vertändelte der Kieler Angriff zehn Sekunden vor dem Abpfiff seinen Ballbesitz und gewährte den Fockbekerinnen eine letzte Siegchance - und sie wussten diese auch zu nutzen.
HSG Fockbek/Nübbel: Milferstädt (1.- 55.), Gräber (55.- 60.) - A. Scheller (10/7), Sievers (4), D. Scheller (3), Schwanke (3), Scheibenpflug (2), Bock (2), L. Kurbjuhn, Stahlke, Krabbenhöft, Staar, Skrzypczak, Boll.
„Kieler Nachrichten vom 24.9.07“
Freud
und Leid beim finalen Strafwurf
Wattenbek
rettet Remis - Holstein verliert
Kiel - In der Handball-Oberliga der Frauen landete der TSV
Wattenbek einen Überraschungs-Coup, während die HSG Holstein eine vermeidbare
Niederlage kassierte. Olympia Neumünster freute sich über einen Sieg.
Holstein
Kiel/Kronshagen - Fockbek/Nübbel 23:24 (11:11)
Faustdicke Überraschung in Kiel: Holsteins Handballerinnen
ließen sich trotz einer 23:20-Führung in den letzten drei Minuten noch vom
Aufsteiger aus Fockbek düpieren. Entsprechend geladen reagierte HSG-Trainer
Fritz Sünkler: "Von mannschaftlicher Geschlossenheit war nichts zu sehen.
Heute hat jede Spielerin nur an sich selbst gedacht." Mehr als 25
technische Fehler summierten sich bis zum Ende auf. Nicht einmal das
Team-Timeout beruhigte die Nerven der "Krabben" für die letzten 20
Sekunden beruhigen. Jasmin Zurek warf Imke Wefer den Ball an den Rücken. Annika
Bocks Tempogegenstoß wurde nur durch ein Foul unterbunden, und den fälligen
Siebenmeter verwandelte Annika Scheller zum Fockbeker Sieg.
HSG Holstein: Cornehl, Sacher - Gerlach (6), Hansen (1),
Hetzer (2/1), Hribar, Huß, Neumann (3), Paul, Sommer (5/3), Tetzlaff (3),
Thümer, Wefer, Zurek (3).
„Landeszeitung vom 22.9.07“
Das
Abwehrbollwerk muss halten
Fockbek/Nübbel
zu Gast bei Holstein Kiel/Kronshagen
Fockbek - Der Oberliga-Auftakt ist mit dem ersten Sieg im
ersten Spiel gelungen, jetzt heißt es für die Handballerinnen der HSG
Fockbek/Nübbel nachzulegen. Nächster Gegner ist am Sonntag um 15.30 Uhr
auswärts die HSG Holstein Kiel/Kronshagen.
"Wir gehen mit großem Selbstvertrauen in die Partie
und wollen mit 4:0 Punkten in das nächste spielfreie Wochenende gehen", glaubt
Fockbeks Trainer Reiner Heldt, dass ein Sieg möglich ist. Dazu bedarf es aber
einer starken Abwehr gegen den Kieler Rückraum. Doch nachdem das
"Bollwerk" in der vorigen Woche nur 15 Tore gegen Herzhorn zuließ,
ist Heldt nicht bange.
„Kieler Nachrichten vom 22.9.07“
Starker
Auftakt schürt Kieler Handball-Hoffnungen
THW-Männer
und HSG-Frauen optimistisch zu Auswärtsspielen
Es war zwar längst noch nicht alles Gold, aber unterm
Strich gab es einen schönen Doppelerfolg zum Saisonstart für die beiden Kieler
Klubs der Handball-Oberliga. Am Wochenende wollen die Männer des THW II und die
Frauen der HSG Holstein ihr Punktekonto weiter aufstocken.
Holstein
Kiel/Kronshagen - Fockbek/Nüb. (So. 15.30 Uhr)
Keine verpatzte Premiere, kaum Verletzungspech - im Gegensatz
zu den Vorjahren gelang den "Krabben" ein Auftakt nach Maß. Den
wollen sie beim Heimdebüt fortsetzen. "Eine Saison nervenschonend zu
spielen, wäre doch mal schön", so HSG-Trainer Fritz Sünkler, den nur das
Luxusproblem plagt, wer von 15 Spielerinnen der Rotation zum Opfer fällt. Als
sicher gilt, dass Annika Gerlach die Spielmacherposition übernimmt. Davon
dürften Anna-Lena Tetzlaff und Meike Gronau profitieren. Ohne Nervosität können
sich auch die Neulinge im Kieler Kader wie Dörte Paul, Jasmin Zurek, Nelly
Thümer und Britta Neumann vor heimischem Publikum präsentieren.
ATSV
Stockelsdorf - HSG Holstein 24:26 (9:11)
Nervöser Saisonstart in Stockelsdorf. Viele technische Fehler waren typisch für so ein erstes Spiel. Die Kielerinnen fingen sich schneller und fanden über den Kampf etwas
besser zur Form. Da Annika Gerlach aus privaten Gründen fehlte, übernahmen Meike Gronau und Anna-Lena Tetzlaff nicht nur im Spielaufbau, sondern auch als Haupttor-
schützinnen Verantwortung. "Hauptsache gewonnen. Wir haben uns alle einen Auftaktsieg gewünscht, egal wie. Am Einsatz gab es gar nichts zu bemängeln. Spielerische Defizite sind zunächst ohnehin noch normal, darüber spricht spätestens übermorgen niemand mehr", resümierte HSG-Trainer Fritz Sünkler zufrieden.
HSG Holstein Kiel/Kronshagen: Cornehl, Sacher - Gronau (6/2), Hansen (1), Hetzer (3/1), Hribar, Huß (1), Neumann (2), Paul, Sommer (4), Tetzlaff (7), Thümer, Wefer, Zurek (2).
„Lübecker Nachrichten vom 18.9.07“
Nur
TuS-Frauen starten mit Oberliga-Sieg
ATSV Stockelsdorf - Holst. Kiel/Kronshagen 24:26
(9:11).
Auch wenn Kiel über 11:9 bis zum 21:19 knapp die Nase vorn hatte, konnte "Stodo" beim 23:21 (52.) erstmals den Spieß umdrehen. Doch als Jennifer Carstens (2) der folgende - eigentlich reguläre - Treffer aberkannt wurde, verlor der ATSV die Konzentration, was die Gäste eiskalt ausnutzten. "Ärgerlich, weil ein Remis gerecht gewesen wäre“, haderte Petra Meyer.
Weitere ATSV-Tore: Witsch (8/2), Sarnikowski, Wendorf (je 6), Koplin, Kühn (je 1).
Oberliga-Ansprüche
der HSG Holstein sind gestiegen
Handballerinnen wollen in dieser Spielzeit eine
Zitterpartie vermeiden
Eine vergleichsweise entspannte Saison in der
Handball-Oberliga der Frauen steht der HSG Holstein Kiel/Kronshagen ins Haus.
Da nach dem Rückzug des SC Buntekuh Lübeck ein Absteiger schon vor dem ersten
Spieltag feststeht, ist der Klassenkampf weniger dramatisch als in den
Vorjahren.
Zudem sollten bei
den Aufsteigern Fockbek, Jörl, Bredstedt, Ratekau sowie Wattenbek die
Sorgenfalten größer sein als in Kiel. „Unsere eigenen Ansprüche sind gestiegen.
Meine Mannschaft
braucht bestimmt noch ein bisschen Geduld, um sich zu finden, aber wenn alles
optimal läuft, müssten wir im weiteren Verlauf eigentlich im oberen Drittel
mitspielen“, prophezeit HSG-Trainer Fritz Sünkler keine erneute Zittersaison.
Abgewanderte Spielerpersönlichkeiten vom Schlag einer Angela Gaber oder Wiebke
Reimer gilt es auf
der rechten Seite zu ersetzen; die namhaften Neuzugänge könnten diese Lücken
mittelfristig schließen. Kreisläuferin Britta Neumann scheint von der
Statur her
prädestiniert, um Löcher in gegnerische Abwehrreihen zu reißen. Dörte Paul
lernte in Tauberbischofsheim nicht nur Fechten, sondern ebenfalls, wie man
handballerisch
Nadelstiche setzt. Nelly Thümer gilt als Rohdiamant, dem auf dem linken Flügel
mit Wettkampfpraxis nun der Feinschliff verpasst werden soll. Carolin
Hribar und Anica
Huß springen verstärkt rechts in die Bresche. Nachdem das Torwartproblem durch
die Verpflichtung von Yvonne Matalewski und Christiane Sacher neben Tatjana
Cornehl gelöst schien, bereitet nun der Kreuzbandriss von Yvonne Matalewski
wieder für Sorgen.
Kader
Torhüterinnen:
Tatjana Cornehl,
Yvonne Matalewski (MTSV Olympia Neumünster II), Imke Pulß (eigene A-Jugend auf
Bereitschaftsbasis), Christiane Sacher (SG Wittorf/FT Neumünster).
Feldspielerinnen:
Annika Gerlach,
Meike Gronau, Monia Hahler, Sonja Hansen, Wencke Hetzer, Carolin Hribar (eigene
A-Jugend), Anica Huß, Britta Neumann (MTV Herzhorn), Dörte Paul (HSG
Tauberbischofsheim/Dittigheim), Kerstin Sommer, Anna-Lena Tetzlaff, Nelly
Thümer (SV Rot-Weiss Bad Muskau), Imke Wefer (eigene 2. Mannschaft), Jasmin Zurek
(SG
Lütjenburg/Dannau).
Trainer: Fritz Sünkler (im vierten Jahr).
Torwarttrainer: Thomas Kleinschmidt.
Physiotherapeut: Fritz Paysen.
Abgänge: Anja Pulwitt (THW Kiel), Kristina Büttner
(VfL Bad Schwartau), Angela Gaber (beruflich bedingt), Wiebke Reimers (TSV
Owschlag); Christiane Veldkamp (MTSV
Olympia
Neumünster), Franziska Ziegler (unbekannt).
Eigene
Zielsetzung: oberes
Tabellendrittel.
Titelfavoriten: MTV Heide, MTV Herzhorn, MTSV Olympia
Neumünster.
Erstes Spiel: ATSV Stockelsdorf – HSG Holstein (16.
September, 15 Uhr).
Nordlichter kämpfen um Handball-Cup
Zum 29. Mal veranstaltet die HSG
Holstein Kiel/Kronshagen den Kieler Woche Cup für Handballerinnen in den
Sporthallen des Schulzentrums am Suchsdorfer Weg. Wenn das zweitägige Turnier
heute um 14 Uhr in Gruppe A mit dem Spiel TSV Nord Harrislee gegen GHG
Hahnheide (Halle 1) offiziell eröffnet wird, greift auch der TSV Altenholz als
Top-Favorit 2007 zeitgleich (Halle B) gegen Grün-Weiß Schwerin ein. Das Gesetz
der Serie spricht eindeutig für den Regionalliga-Aufsteiger, denn in der
langjährigen Cup-Geschichte konnte nur dreimal der jeweilige Vorjahressieger
seinen Titel nicht verteidigen.
Neben Gastgeber HSG Holstein komplettieren in Staffel B - die HSG Lüneburg, HSV Grimmen und SG Flensburg-Handewitt das Teilnehmerfeld. Die Vorrunde endet gegen 19 Uhr. Morgen folgt ab 10 Uhr die Endrunde. Außer Altenholz gehört Regionalligist HSG Lüneburg ebenfalls zum Favoritenkreis. Die Zweite Bundesliga-Mannschaft des TSV Nord Harrislee könnte im Erfolgsfall sogar mit Rekordgewinner Guts Muths Berlin - fünf Turniersiege in Serie zwischen 1984 und 1988 - gleichziehen. Als weiterer Anwärter kommt auch die HSG Holstein mit dem Heimvorteil in Betracht, zumal sich die Kielerinnen schon während der Saison in der Außenseiterrolle wohl fühlten. Mit dem anvisierten vierten Triumph wollen die "Krabben" als Favoritenschreck bis zur Siegerehrung gegen 15.30 Uhr beim 29. Kieler Woche Cup für Furore sorgen.