Presseberichte HSG 1.Frauen
Saison 2006/07
„KN vom 30.4.07“
"Krabben"
kampfkraftig
HSG
Holstein - Buntekuh 22:21 (11:11)
Die "Krabben" krabbelten kräftemäßig zwar auf dem
Zahnfleisch, untermauerten aber nichtsdestotrotz aufopferungsvoll ihre Heimstärke. 15 Sekunden vor dem Schlusspfiff
verwandelte die überragende Imke Wefer nach einem Foul an der quirligen Katja
Sommerschuh den fälligen Siebenmeter mit Nerven wie Drahtseilen zum umjubelten
Siegtreffer. Für Holstein liefen Nicole Schirdewahn zwischen den Pfosten sowie
Regisseurin Annika Gerlach und Wiebke Reimers zur Topform auf. "Fair und
verdient, auch wenn erst der finale Treffer uns die einzige
Führung bescherte", sagte HSG-Coach Fritz Sünkler zum perfekten
Saisonfinale.
HSG Holstein: Pulß, Schirdewahn – Gerlach (2), Hansen,
Hetzer, Huss (1), Hribar, Reimers (9/2), Veldkamp, Wefer (8/3), Sommerschuh
(2).
„KN vom 28.4.07“
Gemeinsames Grillen
nach dem Stadtderby
HSG Holstein verabschiedet drei Leistungsträgerinnen
Saisonfinale in den Handball-Oberligen: Abschied nehmen heißt es heute (19 Uhr)
bei den Frauen der HSG Holstein von drei Leistungsträgerinnen. Im heutigen
Derby (17 Uhr) zwischen dem THW II und dem TSV Altenholz II geht's vor dem
Grillfest um die inoffizielle Stadtmeisterschaft.
HSG Holstein/Kronshagen - SC Buntekuh Lübeck
Mit einem Heimsieg soll den "Krabben" die Trennung von Torjägerin
Wiebke Reimers (TSV Owschlag), Torhüterin Anja Pulwitt (THW Kiel) und Rechtsaußen
Angela Gaber (Karriereende) versüßt werden. Derweil steht mit Jasmin Zurek (SG
Lütjenburg/Dannau) der erste Neuzugang fest. Zwei Keeperinnen aus Neumünster
sollen folgen. Ohne Anna-Lena Tetzlaff (Urlaub), Wencke Hetzer und Christiane
Veldkamp rücken Bezirksliga-Spielerinnen nach. "Wir wollen uns die
Stimmung vor der Abschiedsfete von Lübeck nicht mit einer Niederlage vermiesen
lassen", sagt HSG-Trainer Fritz Sünkler.
„KN vom 23.4.07“
TSV
Altenholz machte die Meisterschaft perfekt
Kiel - Die Würfel sind gefallen! In der Frauen-Oberliga
stehen alle relevanten Fakten schon seit dem vorletzten Spieltag fest. Während
der Tabellenzweite MTV Heide das Verfolgerduell gegen den drittplatzierten MTV
Herzhorn zuhause verlor, machten die Handballerinnen des TSV Altenholz ihre
Meisterschaft im Derby mit dem Heimtriumph über die HSG Holstein perfekt. Im
Kampf um den Klassenerhalt sind derweil neben Schlusslicht SG Lütjenburg/Dannau
nun auch der Vorletzte DGF Flensborg sowie SG Flensburg/Handewitt als die drei
Regelabsteiger dieser Saison nicht mehr zu retten.
TSV
Altenholz - HSG Holstein/Kronsh. 29:25 (15:15)
Mehr als 150 Zuschauer sorgten für einen Saisonrekord und
der Zweitliga-Fanklub "Wölfe" trommelte die Altenholzerinnen in einem
hochklassigen Nachbarschaftsduell zum verdienten Titel. "Wir haben uns
hier gut verkauft und können trotzdem nur gratulieren. Der TSVA steigt
berechtigterweise in die Regionalliga auf", kommentierte HSG-Trainer Fritz
Sünkler 60-minütige Kurzweil. Als sich bei den "Krabben" ein
Kräfteverschleiß Mitte der zweiten Halbzeit bemerkbar machte, legten die
Altenholzerinnen noch einmal zu. Für die gute Spielmacherin Arnika Gehrke
avancierte fortan Marike Most auf dieser Position zur Matchwinnerin.
Rechtsaußen Nina Möller und eine nervenstarke Siebenmeterspezialistin Pamela
Jessen ragten aus einer aufopferungsvoll kämpfenden Mannschaft heraus. Zudem
bestand Torhüterin Svenja Maelzer ihre Feuertaufe. "Meine Spielerinnen
können es gar nicht fassen, was wir Großartiges geleistet haben. Die Freude
kommt aber garantiert noch", resümierte TSVA-Meistermacher Dirk Elvers
gerührt.
TSVA: Maelzer, Böttcher, Schendel - Melanie Bock (3),
Wiebke Bock (1), Fahrenkrog (3), Gehrke (6/3), Jessen (6/3), Möller (5), Most
(2), Pohle (1), Reinecke (1), Schmidt (1), Schultz.
HSG Holstein Kiel/Kronshagen: Pulß, Möller - Gaber (4),
Gerlach, Hansen (1), Hetzer (2/2), Huss (1), Reimers (8/2), Tetzlaff (4),
Veldkamp, Wefer (2), Sommerschuh (3).
„KN vom 21.4.07“
Für
einen HSG-Sieg "muss alles passen"
Derby
der Frauen steigt heute beim TSV Altenholz
Im gesicherten Mittelfeld müssen sich die beiden Kieler
Klubs in dieser Saison der Handball-Oberliga keine Sorgen mehr machen.
Nichtsdestotrotz wollen die Männer des THW II mit einem Sieg am vorletzten
Spieltag zum Tabellensechsten TSV Hürup aufschließen und die Frauen der HSG Holstein
dem TSV Altenholz als Meisterschaftsfavoriten beim Prestigederby alles
abverlangen.
TSV
Altenholz - HSG HolKro (Sbd., 17 Uhr)
Der Aufstieg der Altenholzerinnen steht seit dem
freiwilligen Verzicht des Tabellenzweiten MTV Heide zwar bereits fest, aber
noch ist nicht klar, ob der Aufstieg als Titelträger oder als Vizemeister
erfolgt? Die "Krabben" gehören ebenfalls mit zu den besten Teams der
Rückrunde und wollen ihre Saison am liebsten mit einem Überraschungscoup beim
Lokalrivalen krönen. Schon bei der 21:23-Hinspielniederlage schnupperten die
Schützlinge von HSG-Trainer Fritz Sünkler bis zum Schluss an einer Sensation:
"Dann muss allerdings alles perfekt passen. Wenn es erneut gelingt und wir
über uns hinauswachsen, kriegen wir wieder eine echte Chance." Linksaußen
Wencke Hetzer konnte ihre Bänderdehnung am Fußknöchel während der Osterferien
auskurieren. Mit den Bezirksliga-Spielerinnen Ines Böhrensen, Imke Wefer sowie
Katja Sommerschuh sitzen personelle Alternativen auf der Kieler Einwechselbank.
„KN-Eckernförder Ausgabe vom 21.4.07“
Letzter
Heimauftritt mit Feier zum Aufstieg
Altenholz - Eine Woche vor dem Saisonfinale der
Handball-Oberliga ist in Altenholz trotz der letzten Heimspiele am heutigen
Sonnabend von Wehmut nichts zu spüren. Im Gegenteil: Während sich die
TSVA-Frauen nach dem Regionalliga-Aufstieg nun auch noch als Spitzenreiter mit
einem Sieg im Derby über die HSG Holstein auf den möglichen Gewinn des
Meistertitels einstimmen wollen, begnügen sich die Männer gegen Mildstedt
damit, in der Edgar-Meschkat-Halle den Abschied von den eigenen treuen Fans mit
dem Klassenerhalt zu feiern.
TSV
Altenholz - HSG Holstein (Sa. 17 Uhr)
Seit Monaten hatten sich die Altenholzerinnen intern einen
Maulkorb verpasst. Das Wort von der Meisterschaft war tabu. Diese
Nachrichtensperre ist nach dem freiwilligen Verzicht des Tabellenzweiten MTV
Heide auf den Aufstieg nunmehr aufgehoben. Nun soll für Altenholz auch der
Titel her. "In den letzten Wochen sollte sich meine Mannschaft einfach nur
auf das Wesentliche konzentrieren", erklärt TSVA-Trainer Dirk Elvers die
langzeitige Zurückhaltung. „Jetzt wollen wir natürlich auch Meister
werden." Die Zusagen aller Leistungsträgerinnen für die nächste Saison
liegen bereits vor.
Torhüterin Claudia Schendel kehrt nach auskurierter
Erkrankung in den Kader zurück, sodass es nun mit Bestbesetzung gilt, die
zuletzt starken Kielerinnen in die Knie zu zwingen. "Ein unangenehmer
Gegner. Ich habe Holstein mehrfach beobachtet und höchsten Respekt davor, was
die Krabben mit so einem kleinen Kader und trotz des großen Verletzungspechs
aus dieser Misere gemacht haben. Nichtsdestotrotz wollen wir den Meisterwimpel
in der Hand halten. Das dürfte für alle Motivation genug sein", sagt
"Shorty" Elvers.
„LN – Neustädter Ausgabe vom 3.4.07“
Kampfgeist
der TSV-Frauen nicht belohnt
Neustadt - Mit grossen Einsatz gingen die
Oberliga-Handballerinnen des TSV Neustadt bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen
ans Werk. Belohnt wurden sie dafür jedoch nicht, verloren mit 22:25 (12:13).
Die HSG trat mit vielfachem Ersatz an und baute so auf zahlreiche
A-Jugendliche. Entsprechend defensiv agierte die Mannschaft. Mit dieser Taktik
hatten die Neustädterinnen jedoch Probleme. Lediglich Stephanie Markmann (14
Tore) fand immer wieder eine Lücke. Sie hielt den TSV mit schnellen Gegenstößen
im Spiel. Eine Wende gelang jedoch nicht. "Alle haben geackert und
gekämpft, doch es hat leider nicht gereicht", klagte Betreuer Thomas Hopp.
Für die weiteren Neustädter Treffer sorgten Antje Möller
(4), Wendy Guttau, Friederike Krause, Yvonne Rüscher und Tanja Jahrke (je 1).
"Jetzt gehen wir erst einmal in die Osterferien.
Danach wollen wir in den beiden letzten Partien die Punkte für den
Klassenerhalt einfahren", versprach Hopp.
„Lübecker Nachrichten vom 3.4.07“
TuS
93 rettet die Ehre der Oberliga-Frauen
Aus
Sicht der hiesigen
Oberliga-Handballerinnen war der drittletzte Saison-Spieltag zum Abhaken:
Allein die treuen TuS-Fans hatten Grund zur Zufriedenheit.
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen - ATSV Stockelsdorf 27:18 (12:9).
"Bis zur Halbzeitpause war unser Auftritt ja noch ganz
okay. Aber danach haben wir dieses Spiel um die Goldene Ananas' geradezu
charakterlos abgeschenkt", wollte ATSV-Trainer Nicolai Schmidt nach dem
Abpfiff am liebsten den Mantel des Schweigens über diese Partie ausbreiten.
Sei's drum: Stockelsdorfs Treffer für die Statistik erzielten Wendorf, Meyer
(je 4), Döhrn, Neumann (je 3), Koplin (2), Witsch und Kühn (je 1).
„KN vom 2.4.07“
Fritz
Sünkler als Schmunzelhase
Holstein
doppelter Sieger
Kronshagen - Durch einen Kantersieg in Lübeck konnte sich
der MTV Heide die Tabellenführung in der Frauen-Oberliga vom spielfreien TSV
Altenholz zurückerobern. Die Handballerinnen der HSG Holstein landeten vor den
dreiwöchigen Osterferien einen Doppelschlag.
HSG
Holstein - ATSV Stockelsdorf 27:18
(12:9)
"Spielerisch wie kämpferisch einfach kollektiv Klasse.
Wir hatten keinerlei Probleme, sondern gleich klar gemacht, wer hier heute
gewinnen wollte", kommentierte HSG-Coach Fritz Sünkler am Freitagabend.
Aus einer Mannschaft ohne Schwachstelle ragte Manja Wulf als reaktionsschnelle
Keeperin beim Gastauftritt heraus.
HSG: Pulß, Wulf - Gaber (6), Gerlach (2), Hansen (2),
Hetzer (8/3), Huss, Reimers (4), Tetzlaff (2), Veldkamp (1), Sommerschuh (2).
HSG
Holstein - TSV Neustadt 25:22 (13:12)
Erst schickten die "Krabben" fast 100 Fans mit
der Ankündigung auf der eigenen Internet-Seite in den April, dass etliche
Bundesliga-Stars des THW als Zaungäste als kleine Wiedergutmachung für das
zeitgleiche Spiel vom Freitag vor einer Geisterkulisse in der Halle seien und
dann die Neustädterinnen nicht minder verdutzt auf die Heimreise. Mehr als
TSV-Torjägerin Stephanie Markmann (14 Treffer) hatten die Gäste kaum zu bieten.
Neben der A-Jugendlichen Imke Pulß, die 15 schwere Bälle als Nachwuchskeeperin
parierte, zeigte Anica Huss auf Linksaußen viel Talent. "Vier Punkte
innerhalb von nur 44 Stunden im Osternest. Mehr geht nicht", strahlte
HSG-Coach Fritz Sünkler wie ein Schmunzelhase.
HSG: Pulß - Gaber (7), Gerlach (4), Hansen (1), Hetzer,
Huss (2), Reimers (9/6), Tetzlaff (2), Veldkamp.
„KN vom 30.3.07“
Fritz Sünkler improvisiert im HSG-Tor
Doppelter Einsatz der Holstein-Frauen
Die Nachwirkungen der
Handball-Weltmeisterschaft halten an. Trotz inoffizieller Osterferien müssen
die Kieler Oberliga-Klubs an diesem Wochenende deshalb nicht nur doppelt,
sondern sogar dreifach ran. Kein Aprilscherz - die Frauen der HSG Holstein
wollen als Tabellenachter selbst zweimal punkten, statt sich weder am heutigen
Freitag noch Sonntag von den jeweiligen Gegnern faule Eier ins Nest legen zu
lassen.
HSG Holstein - ATSV Stockelsdorf (heute, 20 Uhr,
Suchsdorfer Weg)
Mit dem Minikader müssen die
"Krabben" kräftemäßig einmal mehr über sich hinauswachsen, zumal aus
der Bezirksliga-Reserve bis auf Katja Sommerschuh keine Alternativen zur
Verfügung stehen. Um das Torwart-Problem zu lösen, zauberte HSG-Trainer Fritz
Sünkler Manja Wulf aus dem Hut, die vor drei Jahren zur SG Rosengarten gewechselt
war und heute ein wahrscheinlich einmaliges Gastspiel gibt. Rechtsaußen Angela
Gaber steht nach einem kurzen privaten Intermezzo wieder zur Verfügung.
HSG Holstein - TSV Neustadt (So., 14 Uhr,
Suchsdorfer Weg)
Während diesmal im Tor die
Verantwortung allein auf den Schultern der A-Jugendlichen Imke Pulß ruht,
werden alle Lasten unter den verbliebenden acht Feldspielerinnen gleichmäßig
verteilt. "Wir wollen zu Hause unsere weiße Weste der Rückrunde sauber
halten. Das sind wir unseren treuen Fans schuldig", spekuliert Fritz
Sünkler innerhalb von 42 Stunden auf zwei Siege sowohl gegen die
neuntplatzierten Stockelsdorferinnen als auch den Tabellenelften aus Neustadt.
„Lübecker Nachrichten vom 27.3.07“
Erfolgstrio
zieht Endspurt an
Oberliga-Handballerinnen
des SCB, ATSV und TuS 93 obenauf
TuS Lübeck - Holst. Kiel/Kronshagen 22:19
(11:10).
Auch TuS machte sich das Leben schwer, obgleich das 0:1 der
einzige Rückstand war. Nach dem 7:2 (17.) durfte sich Kiel wieder auf 11:10 zur
Pause anschleichen, "weil wir den Sack nicht frühzeitig zumachen konnten“,
wie Co-Trainer Sören Manthey bemerkte. Nach zögerlichem Wiederbeginn hielt TuS
den Gegner nach dem 15:11 (40.) dann aber stets mit mindestens zwei Toren auf
Distanz. „So konnten wir das Spiel doch noch locker zu Ende bringen",
meinte Manthey. So nistet sich TuS 93 zwar wieder im Liga-Mittelfeld ein. Bei
noch drei ausstehenden Spielen ist das Saisonziel "Platz zwei" aber
nicht mehr zu erreichen.
TuS-Tore: N. Böge (7/7), S. Böge (6), Deecke, Schukowski
(je 2), Bock, K. Schrader, Büchler, Reinhold, Melahn (je 1).
„KN vom 26.3.07“
TuS
Lübeck 93 - HSG Kiel/Kronshagen 22:19 (11:10)
Im Gegensatz zu den Vorwochen ruhten sich die
"Krabben" in Lübeck auf den frischen Lorbeeren des erfolgreichen
Klassenerhalts aus. "Zu statisch und zu langsam. Wir haben diesmal nicht
den Kampf angenommen, sondern den entscheidenden Schritt dorthin gespart, wo es
manchmal eben auch weh tut", berichtete HSG-Trainer Fritz Sünkler. Die
Kielerinnen können es verschmerzen. Torhüterin Nicole Schirdewahn verhinderte
eine höhere Niederlage. Lediglich bei Wiebke Reimers war wenig vom
Kräfteverschleiß zu spüren.
HSG Holstein Kiel/Kronshagen: Pulß, Schirdewahn - Gerlach
(1/1), Hansen (2), Hetzer (3), Huß (2), Reimers (6), Tetzlaff (3), Veldkamp
(1), Wefer (1).
„KN vom 24.3.07“
HSG
fällt auseinander
Kieler
Oberligisten vor ungewisser Zukunft
In den Handball-Oberligen stehen die Kieler Klubs vor einer
ungewissen Zukunft. Die Frauen der HSG Holstein schafften sportlich zwar schon
den Klassenerhalt, dennoch fällt der Kader kommende Saison auseinander.
TuS
Lübeck - HSG Holstein (Sbd., 17 Uhr)
„KN vom 19.3.07“
Starker
Holsteiner Auftritt
Kiel
schafft Klassenerhalt
HSG
Kiel/Kronshagen - Herzhorn 21:20 (9:9)
Sensationeller Heimsieg für die "Krabben". Mit
einer großartigen Energieleistung hat Holsteins Mini-Kader den Klassenerhalt
vorzeitig geschafft. Der Kieler Kampfkraft hatten die Herzhorner Titelanwärter
nicht genügend entgegenzusetzen. Holsteins Ersatzkeeperin Anja Möller trieb
MTV-Torjägerin Gesche Seebandt schier zur Verzweiflung, Annika Gerlach führte
mit Ruhe und Übersicht glänzend Regie, und Wiebke Reimers demonstrierte, warum
Sie auf dem Wunschzettel höherklassiger Vereine steht. "Einfach wunderbar,
wie sich hier wirklich jeder für jeden aufopfert", freute sich HSG-Trainer
Fritz Sünkler.
Holstein Kiel/Kronshagen: Pulwitt, Möller - Gaber (3),
Gerlach (4), Hansen (1), Hetzer (6/3), Huß, Reimers (5), Tetzlaff (2),
Veldkamp, Sommerschuh.
„Norddeutsche Rundschau vom 19.3.07“
Schwache Angriffsleistung
MTV Herzhorn unterliegt in Kiel mit 20:21
Herzhorn - Bei der HSG Holstein
Kiel gab es für die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn eine unnötige
Niederlage, wobei Trainer Kai Seefeld mit der Angriffsleistung seines Teams
überhaupt nicht zufrieden war. „Das war viel zu statisch und unbeweglich",
bemängelte der MTV-Coach. Einige Spielerinnen hatten deutlich unter ihren
Möglichkeiten gespielt. Kein Wunder, dass am Ende eine knappe 20:21 (9:9)
-Niederlage zu Buche stand. Die Chancen auf den Titelgewinn sind dadurch auf
ein Minimum gesunken.
Dabei fing die Begegnung
vielversprechend an, denn Anja Clasen hatte ihr Team mit 1:0 in Führung
gebracht. Die Kielerinnen drehten den Spieß jedoch sofort um und lagen schnell
mit 4:2 vorn. Herzhorn hatte in dieser Phase im Angriff den Faden verloren und
konnte sich lediglich auf die gute Abwehr verlassen. Erst als MTV-Coach Seefeld
eine Auszeit nahm, lief es wieder besser. Britta Neumann glich in der 20.
Spielminute zum 6:6 aus und danach blieb die Partie bis zur Pause ausgeglichen.
Auch nach dem Seitenwechsel
konnte sich keine der beiden Mannschaften klare Vorteile erspielen. Allerdings
hatten die Blau-Gelben leichte Probleme in der Deckung und lagen nach 40
Spielminuten mit 12:14 hinten. Doch die Begegnung pendelte hin und her, wobei Anja
Clasen in der 46. Spielminute sogar zum 17:16 für die Gäste traf.
Nun ging es Tor um Tor,
allerdings gerieten die Herzhornerinnen erneut in Rückstand und nach 50 Minuten
stand es 19:18 für die Kielerinnen. In der Schlussphase blieb es dann zwar
spannend, doch die Herzhornerinnen wussten am Ende ihre Chancen nicht zu
nutzen. Nachdem die HSG einen Siebenmeter ungenutzt ließ, schafften die Gäste
zwar den Ausgleich zum 20:20 (54.), sahen sich im Gegenzug aber gleich wieder
im Hintertreffen. Die Seefeld-Schützlinge versuchten in den verbleibenden vier
Minuten das Blatt noch einmal zu wenden, versagten aber im Angriff. Zwei
Fehlversuche und ein vergebener Strafwurf brachte sie um alle Sieges-Chancen,
so dass es beim 21:20 für die Gastgeberinnen blieb.
MTV Herzhorn: Marion Demant,
Mareike Struck - Britta Neumann 6 (4), Anja Clasen 5, Katrin Fitz 5, Maike
Langenberg 1, Svetlana Frizler 1, Ines Lühr 1 (1), Christina Hinrichs 1
„KN vom 17.3.07“
Nicht
in Sicherheit wiegen
Zwischen Winter und Frühling wurde das Polster auf dem
Punktekonto zwar vergrößert, doch weder die Männer des THW II noch die Frauen
der HSG Holstein dürfen sich voreilig in Sicherheit wiegen.
HSG
Holstein - MTV Herzhorn (heute, 19 Uhr, Schulzentrum Kronshagen)
Allen Widrigkeiten zum Trotz haben die "Krabben"
im Abstiegskampf mit einem Mini-Kader in den Vorwochen Maximales geleistet.
Während der Klassenerhalt näher rückt, reduziert sich das HSG-Aufgebot weiter.
Als nächste muss Meike Gronau wegen einer Knieverletzung am 19. März unters
Messer. "Ein Grund mehr, auch rechnerisch so schnell wie möglich im Kampf
um den Klassenerhalt alles klar zu machen", appelliert Holstein-Trainer
Fritz Sünkler einmal mehr an den großartigen Teamgeist seiner Truppe. Als
Torhüterinnen helfen Anja Möller und Anja Pulwitt aus.
„Norddeutsche Rundschau vom 17.3.07“
Fehlerquote
weiter gering halten
Herzhorn - Einen tollen Lauf haben derzeit die
Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn. Aus den letzten vier Spielen holten
die Seefeld-Schützlinge 7:1 Punkte (auch Spitzenteams wie Neumünster und
Altenholz waren darunter) und gehören mit 30:12 Zählern weiterhin zu den ganz
heißen Titelkandidaten.
Nun sind die Blau-Gelben am Sonnabend (Anpfiff 19 Uhr) bei der HSG Holstein
Kiel/Kronshagen zu Gast und wollen ihre komfortable Position dort natürlich
unter allen Umständen verteidigen. Im Hinspiel in eigener Halle hatten die
Herzhornerinnen deutlich mit 28:18 gewonnen.
Das Team aus der Landeshaupstadt hat keine überragende Einzelspielerin, sondern
stellt ein ausgeglichenes Team. Häufig entscheidet die Tagesform, in welche
Richtung sich ein Spiel mit Beteiligung der Kielerinnen entwickelt. In der
Hinrunde lief es für die HSG mit 10:16 Punkten nicht sonderlich gut. Die
Rückrunde dagegen lässt sich besser an: Da gewannen die Schützlinge von Trainer
Fritz Sünkler fünf von sieben Spielen und nahmen zuletzt auch dem einstigen
Titelkandidaten Olympia Neumünster beim 27:24 in dessen Halle die letzten
Aufstiegshoffnungen. Allerdings war die HSG in letzter Zeit arg vom
Verletzungspech gebeutelt. So musste sich vor einigen Tagen Stamm-Torhüterin
Tatjana Cornehl eine Knie-Operation unterziehen, doch auch Vertreterin Nadine
Kroll bot in Neumünster eine sehr starke Leistung. So glaubt niemand im
Herzhorner Lager, dass es gegen die "Krabben" ähnlich einfach wird
wie im Hinspiel. "Wir müssen wieder von Beginn an gut ins Spiel kommen,
unsere Fehlerquote gering halten und auch in der Abwehr gut stehen", sagt
Trainer Kai Seefeldt.
Die erste Hälfte seines Teams im letzten Heimspiel könnte da hervorragend als
Vorbild gelten. Da wurden die Abläufe sehr diszipliniert gespielt zu Ende
gespielt und auch vom allzu oft überharten Abwehrverhalten des Gegners ließen
sich nie aus der Ruhe bringen. Es war deutlich zu merken: Man stützte sich
nicht allein auf die Wurfgewalt einer Gesche Seebandt oder einer Maike
Langenberg (die in manchen Situationen sicher auch mal wieder dringend
gebraucht werden), sondern präsentierte sich als ein Team, das äußerst
variantenreich zu Werke gehen kann und so immer schwerer auszurechnen ist.
Da tauchten zum Beispiel Spielerinnen in Positionen auf, wo man sie zu
Saisonbeginn nie erwartet hätte - das zeugt von gesundem Selbstbewusstsein.
"Im Moment fahren meine Spielerinnen den Lohn dafür ein, dass sie im
Training konzentriert bei der Sache sind. Alle haben sich spielerisch
weiterentwickelt. Zudem ist im Moment die Sicherheit da. Die Abläufe haben sich
gesetzt und jeder weiß, was er machen soll."
Einzig der Einsatz von Denise Stoldt ist wegen einer Handverletzung noch
fraglich. Alle übrigen Spielerinnen sind fit, auch wenn sich die eine oder
andere gerade im Prüfungsstress befindet.
„Holsteinischer Courier vom 12.3.07“
Olympia-Frauen legen Treueschwur ab
Nach drei Siegen in Serie gegen die
Kieler "Krabben" hat es Olympia Neumünster nun wieder erwischt: In
der Handball-Oberliga der Frauen kassierte der MTSV in der KSV-Halle trotz
zwischenzeitlicher Drei-Tore-Führung eine 24:27 (13:12)-Niederlage gegen die
HSG Holstein/Kronshagen.
Neumünster - Die Geste des Spiels
sahen die rund 100 treuen Zuschauer bereits beim Einlaufen. Auf eigens
bedruckten T-Shirts bekundete die Mannschaft nach den Unruhen in den
vergangenen Wochen mit den Slogans "Wir stehen hinter dir, Mike" und
"Alle für Mike" ihre Sympathie für den scheidenden
Frettchen"-Coach Michael Schwarz ("Darüber habe ich mich sehr
gefreut.").
Und zunächst setzten die
Grün-Weißen ihre Worte auch in Taten um, denn nach fünf Minuten und Treffern
von der gewohnt emsigen Jana Reinert sowie den beiden starken
Rückraumschützinnen Andrea Petersen und Daniela Kuhlmann stand es 3:0 für
Olympia. Nun aber legte auch Holstein/Kronshagen den Hebel um, und die Partie
wurde offener. Nach mehreren Remis-Ständen nutzten die "Frettchen"
dann eine Zwei-Minuten-Strafe der Gäste und zogen auf 9:6 weg (16.). Doch die
Begegnung war zäh und das Tempo schleppend, zudem leisteten sich beide
Mannschaften eine Vielzahl an technischen Fehlern. Dennoch war das 13:12 für
Olympia zur Pause verdient.
Nach dem Wechsel ging es im
gleichen Tritt weiter. Bis zum 17:14 (36.) sah es danach aus, als würden die
Gastgeberinnen den Vorsprung irgendwie über die Zeit schaukeln, doch dann
fielen binnen vier Minuten vier Treffer für die HSG, und es stand plötzlich
17:18 (40,). Olympias Deckung ließ nun zu wünschen übrig. Die Gäste kamen,
besonders über die beiden Außenpositionen immer wieder zu leichten Toren. Auf
der anderen Seite hingegen zeigte Holstein/Kronshagen nun die nötige
Aggressivität in der Abwehr. Ferner erwischte HSG-Torhüterin Nadine Kroll einen
sehr starken Tag. Und so kippte das Spiel. Zwischen der 46. (19:21 durch
Kuhlmann) und 52. Minute (20:24 von Petersen) blieben die Frettchen" ohne
Torerfolg, was den Gegner stärker machte, als er an diesem Tag in Wirklichkeit
war. "Entscheidend war, dass wir unsere Chancen nicht genutzt haben",
bemängelte Schwarz im Anschluss an die Partie. Als beim 23:25 (58.) noch einmal
Hoffnung aufkeimte, nahm HSG-Coach Fritz Sünkler eine Auszeit, ehe seine
Mannschaft im Anschluss eine erneute Unachtsamkeit in der MTSV-Deckung zum
23:26 nutzte - das war die Entscheidung und bedeutete zugleich: Die dritte
Olympia-Pleite in Folge war unter Dach und Fach.
Olympia: Albrecht, Dahme - Hollerbuhl (2), Marschallek (1),
Reinert (3), Scheibenpflug, Petersen (10/4), Kuhlmann (5), Wildner (3/2),
Herbst.
Schiedsrichter:
Dybowski/Skrzypczak (Büdelsdorf/Fockbek). Zuschauer: 100.
„KN vom 12.3.07“
"Alle für Mike", aber Olympia verlor
trotzdem
HSG Holstein Kiel/Kronshagen gewann Derby in
Neumünster
Olympia Neumünster - HSG HolKro 24:27 (13:12)
Mit dem Bekenntnis "Alle für
Mike" bekundeten Olympias Spielerinnen, die jeweils ein T-Shirt mit einem
aufgedruckten Buchstaben trugen, ihre Solidarität zum scheidenden Trainer
Michael Schwarz. Lange Zeit schien das zusammen mit einer konzentrierten
5:1-Abwehr und der sehr agilen Andrea Petersen die nötigen Kräfte freizusetzen.
Aber nach dem 17:14 (36.) riss der Faden. "Ich war überrascht, dass
Olympia auf 6:0 umgestellt hat", sagte HSG-Coach Fritz Sünkler. Sein Team,
das auf viele Stammspielerinnen verzichten musste, nahm die defensivere
Variante dankend an und drehte das Spiel mit einem 9:2-Zwischenspurt in 16
Minuten. Das war auch ein Verdienst von Torhüterin Nadine Kroll, die immer
stärker wurde, während Rechtsaußen Angela Gaber in dieser Phase fünf ihrer acht
Tore erzielte. Den Gastgeberinnen fehlten mit Kristina Osterland und Maren
Währer allerdings zwei wichtige Alternativen. "Unsere Chancenauswertung
ließ leider zu wünschen übrig", sagte Schwarz.
Olympia: Albrecht, Dahme;
Hollerbuhl (2), Marschallek (1), Scheibenpflug, Petersen (10/4), Kuhlmann (5),
Wildner (3/1), Herbst, Reinert (3).
HSG: Kroll, Pulß - Gaber (8),
Hansen (3), Reimers (5/2), Gerlach (4), Hetzer (5/2), Huß, Tetzlaff (1),
Veldkamp (1).
„Holsteinischer Courier vom 10.3.07“
Olympia
Neumünster - HSG Holstein Kiel/Kronshagen.
Während die Frauen von Olympia Neumünster sechs Spieltage
vor dem Saisonende bereits in Ruhe für die neue Serie planen können, geht es
für die Männer der SG Bordesholm/Brügge noch ums nackte Überleben.
Die Olympianerinnen können ihre dritte Oberligaspielzeit
nach der jüngsten Niederlage beim TuS Lübeck beruhigt ausklingen lassen.
Während im Hintergrund schon die Fäden für die nächste Saison gezogen werden -
die wichtigste Frage lautet derzeit, wer die Nachfolge von Coach Michael
Schwaarz tritt -, wollen sich Trainer und Mannschaft für den Rest dieses
Halbjahres auf das Sportliche konzentrieren. Deshalb sind nun alle auf das
"traditions und prestigereiche Duell" (0-Ton Schwarz) gegen Holstein/Kronshagen,
in dessen Reihen das frühere "Frettchen" Christiane Veldkamp
auflaufen wird, gespannt. Die Gäste stehen mit 18:20 Punkten irgendwo im
Niemandsland der Tabelle und können daher ebenso befreit aufspielen wie die
Grün-Weißen. Olympiaa fehlen mit Abwehrchefin Maren Währer und Spielmacherin
Kristina Osterland zwei eminent wichtige Spielerinnen, was die Aufgabe nicht
leichter werden lässt. Dafür darf sich die vermeintlich zweite Garde auf
größere Spielanteile gefasst machen.
Es fehlen: Bente (Babypause), Osterland, Währer (beide
Urlaub).
„KN-Holsteiner Ausgabe vom 10.3.07“
Olympia
- Holstein, Trainer-Schaulaufen
Neumünster Es knistert vor Spannung: in der
Handball-Oberliga der Frauen dürfte es im Derby zwischen Olympia Neumünster und
Holstein Kiel/Kronshagen zu einem
Schaulaufen der schleswigholsteinischen Trainerelite
kommen.
Olympia
Neumünster - HSG Holstein/Kronshagen (Sa., 16.30 Uhr, KSV-Halle)
Turbulente Tage liegen hinter Olympias Manager Andreas
Werft. Vier Gespräche bezüglich der Nachfolge von Trainer Michael Schwarz sind
geführt, zwei stehen noch aus. "Wir bemühen uns den Richtigen zu
finden", sagte er. Namen nannteWerft nicht" ,aber der Mann kommt
nicht aus dem näheren Umland." Während der Partie am Wochenende wird der
41-Jährige wegen seiner hauptberuflichen Verpflichtung als Manager des Frauen
Zweitligisten HSC 2000 Magdeburg nicht vor Ort sein. "Ich bin für Olympia
nur ehrenamtlich tätig", sagte er. Trainer Schwarz, der heute zum 70. Mal
auf der OlympiaBank Platz nimmt, ist derzeit von großen Personalsorgen geplant.
Weil mit Kristina Osterland und Maren Währer zwei Urlauber fehlen und Jenny
Scheibenpflug erkrankt ist, wollte Schwarz noch einmal Anja Reinke aus der
Zweiten reaktivieren. Diese aber ist privat verhindert, so dass sich der Kader
wahrscheinlich auf sieben Feldspielrinnen und zwei Torhüterinnen reduziert.
Keine guten Vorzeichen,. Obwohl die Kieler Krabben den Nimbus eines früheren
Angstgegners verloren. In der Amtszeit von Trainer Schwarz gab es in drei
Spielen drei Siege.
„KN vom 10.3.07“
Die
HSG-Damen plagen Personalsorgen
Im Kampf um den Klassenerhalt konnten beide Kieler Klubs in
der Handball-Oberliga zuletzt erfreuliche Zeichen für die Zukunft setzen. Am
22. Spieltag bieten sich sowohl den Männern des THW II als auch den Frauen der
HSG Holstein nun gute Chancen, sich noch weiter von der Abstiegszone zu
entfernen.
MTSV
Olympia Neumünster - HSG Holstein Kiel/Kronsh. (Heute, 16.30 Uhr, KSV-Halle)
Während in Neumünster vor dem prestigeträchtigen
Nachbarschaftsderby intern der Baum brennt, möchten die "Krabben",
allen personellen Problemen zum Trotz, von diesen negativen Begleitumständen
profitieren. Neben der A-Jugendlichen Imke Pulß soll eine Keeperin aus der
Bezirksliga-Reserve die Torwartfrage lösen. Handlungsbedarf gibt es auch im
Fall Wiebke Reimers. Höherklassige Vereine umwerben die Spielerin. "Ich
knüpfe mein Schicksal schon an gewisse Personalien. Ich möchte schließlich
nicht als der erste Trainer in die Holstein-Annalen eingehen, der zweimal mit
einer Mannschaft abgestiegen ist", sagt HSG-Coach Fritz Sünkler im
Hinblick auf den ohnehin kleinen Kader.
„KN vom 5.3.07“
HSG
Holstein - DGF Flensborg 23:15 (12:8)
Durch diesen Kantersieg dürften die Kielerinnen den Klassenerhalt
fast geschafft haben. Als vorgezogene Störspitze degradierte Sonja Hansen
DGF-Torjägerin Tina Sörensen zur Statistin. HSG-Torhüterin Tatjana Cornehl, die
heute am Knie operiert wird, zeigte im Abschiedsspiel ihre beste
Saisonleistung. Offensiv konterten die "Krabben" die Nordlichter dank
Angela Gaber und Anna-Lena Tetzlaff gekonnt aus.
HSG Holstein: Cornehl - Gaber (5), Gerlach (2), Hansen,
Hetzer (7/6), Huß, Reimers (4), Tetzlaff (5), Veldkamp, Sell, Schurad.
„Flensburger Tageblatt vom 5.3.07“
DGF
mit kollektivem Aussetzer
Flensburgerinnen
ohne Chance beim 15:23 gegen Kiel/Kronshagen
Kiel - Die gute Stimmung nach dem befreienden Sieg gegen
Lübeck in der Vorwoche währte nicht lange. Denn bei der deutlichen 15:23
(8:12)-Niederlage bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen verfielen die
Handball-Damen von DGF Flensburg wieder in alte Fehler. "Das war ein
kollektiver Blackout und ein deutlicher Rückschritt. Vor allem im Abschluss
waren wir zu unkonzentriert und haben die Kieler Torhüterin warm geworfen",
ärgerte sich Trainer Bernd Barz.
Da die Konkurrenz gepatzt hatte, besaß DGF eine gute
Möglichkeit, Boden gut zu machen. Doch schon der Start ging daneben. Kiel zog
fast ungehindert vom 2:0 auf 4:1 davonziehen. Das lag zum einen an der
schlechten Wurfausbeute und zum anderen an der löchrigen Flensburger Deckung.
Zudem konnten sich DGF-Torhüterinnen kaum auszeichnen. Im Gegensatz zur
Kielerin Tatjana Cornehl, die Würfe reihenweise entschärfte. So konnten die HSG
die Führung über 6:2 auf 8:3 ausbauen und mit einem beruhigten Vorsprung in die
Kabine gehen. Ruhig ging es nach der verkorksten ersten Hälfte in der
DGF-Kabine sicher nicht zu. So erwischten die Gäste dann auch den besseren
Start und verkürzten auf 9:12. Danach musste allerdings Tina Sörensen nach
einem Schlag ins Gesicht und einem "Cut" am Auge verletzt aufgeben.
Anschließend zog Kiel über 14:10 und 16:10 zum vorentscheidenden 21:11 (50.)
davon.
DGF: Lämke, Matzen - Quäck (2), Jensen (1), Lucht (3),
Terkelsen (1), Sörensen (3), Jacobsen (3), Linde (2), Behncke.
„Flensborg AVIS vom 5.3.07“
Rückfall
bei DGFs Frauen
KIEL - Nach den zuletzt guten Leistungen verfielen die Handball-Damen des DGF Flensborg gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen wieder zu alten Fehlern. Dementsprechend enttäuscht reiste das Oberliga-Team mit einer 15:23 (8:12)-Niederlage aus der Landeshauptstadt ab.
Fehlpässe en Masse und vor allem eine schwache Chancenauswertung sorgten schon früh dafür, dass die Flensburger ins Hintertreffen gerieten. Alleine Susanne Terkelsen-Haudrup scheiterte zehn Mal vom Kreis. Somit verpassten die DGFer ihrem guten Lauf der letzten Spiele ein weiteres Erfolgserlebnis hinzuzufügen und der SG Flensburg-Handewitt und vor allem dem rettenden Ufer dichter auf die berühmte Pelle zu rücken.
DGF Flensburg: Matzen, Lämke - Terkelsen-Haudrup 1,
Behnke, Lucht 3, Sörensen 3, Otruba, Linde 2, Jacobsen 3, Jensen 1, Piening,
Hansen, Quäck 2.
„KN vom 3.3.07“
Holstein-"Krabben"
schon fast mit dem letzten Aufgebot
Gegen
DGF das Polster ausbauen
Beim Kampf um den Klassenerhalt gibt es in der
Handball-Oberliga noch längst keine Entwarnung für die beiden Kieler Klubs.
Neben drei Regelabstiegsplätzen müssen die Männer des THW II als Tabellenachter
mit weiteren Schleudersitzen wegen der bedrohlichen Situation schleswig-holsteinischer
Regionalliga-Mannschaften rechnen. Derweil vergrößern sich die Sorgen bei den
Frauen der HSG Holstein auf Rang neun eher durch personelle Probleme im kleinen
Kader.
HSG
Holstein - DGF Flensborg (morgen, 16.30 Uhr, Suchsdorfer Weg)
"Allmählich wird es echt dramatisch", vermeldet
Holstein-Coach Fritz Sünkler die nächste Hiobsbotschaft aus seinem Kader. Nach
Kerstin Sommer (Achillessehnenriss) und Monia Hahler (Knorpelschaden) muss sich
in der kommenden Woche auch Tatjana Cornehl (Kniescheibe) einer Operation
unterziehen. Die etatmäßige Torhüterin gibt für die" Krabben" gegen
den Vorletzten DGF ihre Abschiedsvorstellung für diese Saison, um mitzuhelfen,
den Abstand auf Flensburg, derzeit sieben Punkte, zu vergrößern. Zudem droht
weiterhin der Ausfall von Meike Gronau (Pferdekuss) und Angela Gaber
(Steißbeinprellung).
„Bergedorfer Zeitung vom 27.2.07“
Der
TuS hat es selbst in der Hand
Nach
dem 28:21-Sieg gegen die HSG Kiel/Kronshagen steigen die Aufstiegschancen für
Aumühle.
Aumühle - Die Spannung in der Sporthalle Ernst-Anton-Straße
ist beinahe greifbar. "Das ist heute unsere Chance", befindet
aufgeregt einer der etwa 150 Zuschauer. "Hoffentlich verkrampft die
Mannschaft jetzt nicht!", entgegnet ein anderer. Dabei hat die
Oberliga-Partie zwischen den Handball-Damen des TuS Aumühle-Wohltorf und der
HSG Holstein Kiel/Kronshagen noch gar nicht begonnen. Grund der freudigen
Aufregung sind die Resultate der direkten Konkurrenten des TuS um den
Regionalliga-Aufstieg. Alle hatten am Vortag gepatzt und es Aumühle somit
ermöglicht, nach Minuspunkten zum Tabellenführer aufzuschließen. Doch diese
Chance vor Augen schien die Spielerinnen zu lähmen. Sie agierten hektisch wie
selten und fanden zu keiner Zeit die spielerische Linie. Zum Glück war der
Gegner an diesem Tag noch schwächer und so feierten die "Blau-Weißen"
einen 28:21-Erfolg, durch den die Aufstiegschancen allmählich konkrete Formen
annehmen.
Schon in der Anfangsphase zeichnete sich ab, dass der
Erfolgsdruck den TuS-Spielerinnen zu schaffen machte. Zwar war der Wille
spürbar, was vor allem durch die engagierte Abwehrleistung deutlich wurde. Doch
im Angriff fehlte die nötige Lockerheit. So dauerte es bis zur fünften
Spielminute, ehe der Ball zum ersten Mal den Weg ins gegnerische Netz fand -
bezeichnenderweise durch einen Siebenmeter. Aus dem Spiel heraus gelang dies
erst in Minute acht. "Wir wussten um die Bedeutung dieser Partie und
wollten zu schnell zu viel. Das hat vor allem im Spiel nach vorne nicht
funktioniert", betrieb Brodeßer Ursachenforschung. Einzig Sandra Minning
behielt im Angriff die Übersicht. Sie hatte mit vier Treffern in Durchgang eins
großen Anteil an der 13:8-Halbzeitführung.
Auch im zweiten Durchgang lief das Aumühler Spiel zunächst
nicht flüssiger. Der TuS kam jedoch immer wenn es drauf ankam zu Toren und
hielt damit den Gegner auf Distanz. So war der Sieg beim Stande von 22:15 (46.)
praktisch In trockenen Tüchern. Zwar nahm Brodeßer kurz vor Schluss noch eine
Auszeit in der er sein Team ermahnte, die angesagten Spielzüge umzusetzen. Kurz
darauf ertönte jedoch der Schlusspfiff und der Jubel über den so wichtigen Sieg
kannte keine Grenzen mehr. "Dadurch haben wir es nun selber in der Hand
und werden alles tun, um diese Chance zu nutzen", frohlockte Brodeßer.
TuS-Tore: Meschede (8/3), Franke (7), Groth, Minning (je
4), Schmenk (3), Mulsow, Pörnig (je 1).
Aumühle
- Holstein/Kiel 28:21 (13:8)
Die Bäume wuchsen für Holstein im Sachsenwald nicht in den
Handball-Himmel. Trotz dreier Siege zuletzt in Serie fehlte diesmal neben der
spielerischen Sicherheit vor allem der gewohnte kämpferische Biss. Erst nach
acht Minuten warfen die Schützlinge von HSG-Coach Fritz Sünkler überhaupt zum
1:6-Zwischenstand auf das Aumühler Tor: "Schwach, schwach, normalerweise
wäre hier heute mehr drin gewesen. Es fehlten mir einfach ein paar personelle
Alternativen." Angela Gaber gab nach einer Steißbeinprellung beim
Abschlusstraining bereits frühzeitig (4.) auf, und Meike Gronau humpelte
ebenfalls schon in der ersten Halbzeit nach einem Pferdekuss am Oberschenkel
vom Parkett.
Holstein Kiel/Kronshagen: Cornehl - Gaber, Gerlach (1),
Gronau, Hansen (2), Hetzer (7/4), Huß (2), Reimers (4/1), Tetzlaff (5),
Veldkamp.
Kieler
Weichenstellung
THW
II und HSG Holstein haben in den Oberligen den Abstand nach unten im Blick
In der Handball-Oberliga wollen sowohl die Männer des THW
Kiel II als auch die Frauen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen am Wochenende die
Weichen für die sportliche Zukunft stellen, den Sicherheitsabstand vergrößern.
TuS
Aumühle/Wohltorf - HSG Holstein (So., 17 Uhr)
Im Sachsenwald gehen die heimstarken Aumühlerinnen nach
rustikaler Holzfällerart beherzt zur Sache. Entsprechende Gegenwehr ist für
Holstein angebracht, wenn man nach drei Siegen in Serie auch beim
Tabellenfünften wenigstens einen Teilerfolg entführen will. "Auf Rang neun
darf sich niemand zu sicher fühlen. Ein paar Punkte fehlen im Abstiegskampf noch. Wir wissen, was uns
erwartet. Das wird ein hartes Stück Arbeit", spekuliert HSG-Trainer Fritz
Sünkler trotz personeller Probleme auf eigene Stärken. Neben den schon
operierten Kerstin Sommer und Monia Hahler klagt inzwischen auch Torhüterin
Tatjana Cornehl über ständige Knieschmerzen. Annika Gerlach und Meike Gronau
gehen ebenfalls gehandicapt ins Spiel. Immerhin tankte Anna-Lena Tetzlaff
zuletzt Selbstvertrauen, um mitzuhelfen, dass die Bäume für die Kielerinnen
erneut ein bisschen höher wachsen.
„KN vom 19.2.07“
HSG
Holstein/Kronshagen - SG DaLü 24:15 (11:8)
"Wer in Kiel lediglich 15 Tore wirft, kann natürlich
keinen Blumentopf gewinnen", resümierte Dannaus Trainer Hauke Seydler. Bis
zum 12:14 hielten nur Torhüterin Bianca Hartz sowie die beiden
Rückraumspielerinnen Anna Bunn und Jasmin Zurek die Partie offen. Zurek rieb
sich allerdings gegen die eingewechselte Ines Böhrensen aus dem
Bezirksliga-Team zusehends auf. Dank Angela Gaber und Wiebke Reimers hatten die
"Krabben" in der Offensive mehr Durchsetzungsvermögen. Anna-Lena
Tetzlaff sprang nicht nur im Angriff für die Torjägerin Kerstin Sommer
(Achillessehnenriss) in die Bresche, sondern stand mit Annika Gerlach auch im
Mittelblock sicher.
Tore HSG: Cornehl - Gaber (7), Gerlach, Gronau (1/1),
Hansen, Hetzer, Huß (1), Reimers (6/1), Tetzlaff (7), Veldkamp (1), Böhrensen
(1).
Tore SG: Hartz - Böttger (1), Anna Bunn (3), Kristin Bunn
(1), Conrad, Fliessner (3/3), Klein, Tietjens (1), Saborosch, Zurek (6/1).
„KN-Ostholsteiner Ausgabe vom 16.2.07“
Lütjenburgs
Ohrwurm!
Lütjenburg - Wenn nicht jetzt, wann dann! Die WM-Hymne der
Höhner wollen sich übermorgen nun auch die Handballerinnen der SG
Lütjenburg/Dannau am 19. Spieltag der Frauen-Oberliga als beflügelnden Ohrwurm
bei der HSG Holstein Kiel/ Kronshagen ab 16.30 Uhr (Sporthalle des
Schulzentrums Suchsdorfer Weg) zu eigen machen.
Wenn es gegen die "Krabben" geht, sind die
"Küken" nämlich hoch motiviert. Noch nie haben die Schützlinge von
SG-Trainer Hauke Seydler in gemeinsamen Oberliga-Zeiten dieses
Nachbarschaftsduell verloren. "Bei der letzten Heimniederlage gegen Lübeck
waren wir schlichtweg zu emotionslos. Das wird sich jetzt garantiert
ändern", plaudert Hauke Seydler aus dem Nähkästchen. Mit Jessica
Widderich, Maike Fliessner, Jasmin Zurek, Jasmin Conrad, Iris Saborosch sowie
den Geschwistern Anna und Kristin Bunn leben, arbeiten oder studieren zwar
sieben Spielerinnen in der Landeshauptstadt, um aber weiterhin in ihrer
Lütjenburger Heimat dem Handball als Hobby nachzugehen.
Um Holstein das Sportlerleben gewohntermaßen schwer zu
machen, hofft Hauke Seydler allerdings zunächst noch auf einen wundersamen
Heilungsprozess. Neben Torhüterin Tanja Rathje (Kreislaufprobleme) droht der
Ausfall von Iris Saborosch (Grippe) und Jessica Widderich (Abiturstress). Das
Risiko für den Einsatz von Nadine Starkgraff scheint nach gerade verheilter
Nasenbeinprellung noch zu groß, doch wenigstens Jasmin Conrad könnte ihre
Knöchelblessur rechtzeitig bis zum Anwurf auskuriert haben. "Egal, was
passiert oder wer spielt. Viele Worte bei der Besprechung brauche ich diesmal
bestimmt nicht machen", so Hauke Seydler.
„KN vom 16.2.07“
"Küken"
zu Gast bei den "Krabben"
Im Abstiegskampf der Handball-Oberliga der Frauen hat die HSG Holstein Kiel/
Kronshagen zuletzt zwar auswärts zweimal sehr erfolgreich von sich Reden
gemacht, doch trotz des Kantersieges bei der SG Flensburg/Handewitt stapeln die
"Krabben" als Tabellenneunter vor dem Heimspiel am Sonntag um 16.30
Uhr (Schulzentrum am Suchsdorfer Weg) gegen Schlusslicht SG Lütjenburg/ Dannau
tief.
Die Hiobsbotschaften rissen zuletzt nämlich nicht ab und mit den "Küken"
ist ausgerechnet jetzt der Angstgegner zu Gast, gegen den man in der Oberliga
noch nie gewann. Schwer getroffen ist die Schlagkraft des Kieler Teams durch den
Achillessehnenriss von Torjägerin Kerstin Sommer, der bereits am Dienstag
operiert wurde. Außerdem musste Linksaußen Monia Hahler Donnerstag wegen eines
Knorpelschadens am Knie unters Messer und fällt somit ebenfalls für den
weiteren Saisonverlauf aus.
"Zwei Schläge voll ins Kontor. Noch mehr Schicksalsschläge können wir im
Kampf um den Klassenerhalt kaum verkraften", sagte HSG-Trainer Fritz Sünkler,
der aber auch gute Neuigkeiten zu vermelden hatte. Rechtsaußen Angela Gaber hat
ihre Magen-Darm-Erkrankung auskuriert, und Rekonvaleszentin Meike Gronau bekam
vom Arzt kurzfristig grünes Licht für ein behutsames Comeback.
„Flensborg AVIS vom 13.2.07“
Zu
schnell aufgegeben
Die SG
Flensburg-Handewitt unterlag der HSG Holstein-Kronshagen mit 20:31.
HANDEWITT - Die SG
Flensburg-Handewitt vergab in der Handball-Oberliga der Frauen die Möglichkeit,
"Big Points" zu machen. Das Team von Trainer Stephan Lache verlor
gegen die HSG Holstein-Kronshagen mehr als deutlich mit 20:31. Statt mit einem
Sieg mit den Kielerinnen nach Punkten gleichzuziehen, hat die SG FleHa nun vier
Punkte Rückstand auf Holstein.
Dabei sah es für
die Handewitterinnen zu Beginn sehr gut aus. Nach 3:3 und 5:5 konnte FleHa mit
7:6 und 8:7 in Führung gehen. Dann wurden aber gute Torchancen ausgelassen und
es gab leichtfertige Ballverluste. Holstein übernahm die Kontrolle über das
Spiel und führte zur Halbzeit mit 14:11.
Statt die Ärmel
hochzukrempeln, um eine Wende zu erzwingen, schienen die SG-Spielerinnen den
Glauben an sich selbst und an einen Sieg verloren zu haben.
Die Gäste nutzten
die sich häufenden Fehler des FleHa-Teams und wurden ihrerseits immer sicherer.
Kontinuierlich wurde der Vorsprung ausgebaut, was durch die Stationen 17:12, 21:14,
29:17 und dem Endstand von 31:20 für die SG Holstein-Kronshagen belegt wird.
Nach zuvor guten kämpferischen Leistungen und einer Einstellung mit
Siegeswillen war die zweite Hälfte bei der SG Flensburg-Handewitt ein Rückfall
in alte Zeiten.
SG Flensburg-Handewitt:
Jappsen, Nymand - Kräber 2, Huber, Karff 3, Dietz, Kühn 4, Dietz-Böhme 1,
Sauerland 2, Hofedietz 2, Tomaszewski 6, Daul-Acksteiner, Langbein.
„Flensburger Tageblatt vom 12.2.07“
In
den letzten 20 Minuten völlig die Linie verloren
SG-Frauen
unterliegen Holstein Kiel mit 20:31
Handewitt - Die Niederlage war hochverdient, etwas
niedriger hätte sie aber für die Handball-Frauen der SG Flensburg-Handewitt
schon ausfallen können. Noch bis zur 40. Minute schien gegen den
Oberliga-Tabellennachbarn HSG Holstein Kiel/Kronshagen sogar Zählbares möglich,
dann führte eine Reihe von vermeidbaren Fehlern doch noch zur 20:31
(11:14)-Schlappe. So verpasste es der Aufsteiger, sich etwas Luft vor den
Abstiegsrängen zu verschaffen.
"Wir haben viel zu früh unsere Marschroute verlassen,
nachdem alle Umstellungen in der Abwehr nicht den gewünschten Erfolg gebracht
haben. Das hat sich dann auch auf unser Angriffsspiel ausgewirkt und die vielen
Fehler herbeigeführt', ärgerte sich Trainer Stephan Lache.
Die SG wollte unbedingt den Schwung aus den letzten Spielen
mitnehmen. Doch die Mannschaft von Gäste-Trainer Fritz Sünkler spielte geduldig
und setzte die SG-Abwehr mit jedem Angriff unter Druck. So fehlten dem
Aufsteiger einfache Tore aus dem Gegenstoß. Das Positionsspiel vorn lief
hingegen, die Partie blieb bis zum 8:8 (22.) ausgeglichen. Erst in der
Schlussphase leistete sich die SG einige fatale technische Fehler, die Holstein
per Konter zur Pausenführung nutzte.
Nach dem Wechsel versuchten es die Flensburgerinnen dann
mit einer offensiveren 5:1-Deckung. Doch auch hiermit war den Gästen nicht
beizukommen. Meist über den Kreis oder über Außen nutzte Kiel den nun
entstandenen Platz. So kam die SG nicht weiter als auf 14:18 (40.) heran. Die
Absprachen in der Abwehr wurden nicht mehr eingehalten, fast jeder Kieler
Angriff konnte nun ungehindert frei vom Kreis abgeschlossen werden.
Im SG-Angriff häuften sich nun haarsträubende Fehler. Beim
15:24 (47.) war die Entscheidung gefallen. Kiel begnügte sich jedoch nicht damit
und nutzte weiterhin jeden Flensburger Fehler, um zu Gegenstößen anzusetzen.
Wir haben zu früh aufgesteckt und uns dem Schicksal ergeben. Kiel hatte einfach
den größeren Siegeswillen", sagte Stephan Lache.
SG Flensburg-Handewitt: Nymand, Jappsen - Kräber (2),
Huber, Karff (3), Dietz, Scholz Kühn (4), Dietz-Böhme (1), Sauerland (2),
Hofeditz (2), Tomaszewski (6), Langbein.
HSG Holstein Kiel/ Kronshagen: Cornehl, Schirdewahn -
Reimers (8), Sommer (1), Hansen (3), Wefer (3), Tetzlaff (2), Gerlach (3), Veldkamp
(1), Hetzer (8), Huß (2).
Zeitstrafen: 4:3. - Siebenmeter: 4:5.
Schiedsrichter: Kock/Rathje (Schleswig/Kiel).
Zuschauer: 60.
„KN vom 12.2.07“
Holstein
bewies Moral
SG
Flensburg/Handewitt - HSG Holstein 20:31 (11:14)
Kieler Kantersieg im hohen Norden! Die "Krabben"
kompensierten nicht nur den kurzfristigen Ausfall von Rechtsaußen Angela Gaber
(Magen-Darm-Infektion), sondern steckten selbst den Schock der frühen
Verletzung ihrer Torjägerin Kerstin Sommer (10.) weg, die mit Verdacht auf Achillessehnenriss
in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. "Meine Mannschaft hat eine
meisterhafte Moral gezeigt. Das Motto lautete, jetzt erst recht und die
Trotzreaktion war einmalig. Diesen Erfolg widmen wir Kerstin", sagte
HSG-Coach Fritz Sünkler. Holsteins Spielmacherin Annika Gerlach behielt das
Heft des Handelns fest in der Hand. Wiebke Reimers konnten die Flensburgerinnen
kaum aufhalten, Linksaußen Wencke Hetzer leistete sich keinen Fehlwurf. Zudem
rechtfertigten die A-Jugendliche Anica Huß sowie Imke Wefer sehr beherzt, dass
in sie gesetztes Vertrauen.
HSG Holstein: Cornehl, Schirdewahn - Gerlach (3), Hansen
(3), Hetzer (8/3), Huß (2), Reimers (8), Sommer (1), Tetzlaff (2), Veldkamp
(1), Wefer (3).
„KN vom 10.2.07“
Auf dem Weg zum
ersten Sieg?
Beflügelt von der WM-Euphorie gehen die Kieler Klubs in den
Handball-Oberligen die nächsten Aufgaben an.
SG Flensburg/Handewitt - HSG Holstein (Sa., 18 Uhr)
"Wir haben einige WM-Spiele in den Hallen gesehen. Diesen Schwung wollen
wir mitnehmen. Jetzt kommen Gegner, die hinter uns stehen, und dort sollen sie
auch bleiben", fordert HSG-Trainer Fritz Sünkler auch ohne die beiden
Rekonvaleszentinnen Meike Gronau und Monia Hahler zwei Zähler. Neben Nicole
Schirdewahn als Ersatztorhüterin wurde Imke Wefer aus dem Reserveteam
nachnominiert. Ein dicker Fisch schlüpfte den "Krabben" aber durch
das Netz. Kreisläuferin Katja Ball entschied sich für einen Wechsel vom
Regionalligisten SV Fortuna Neubrandenburg zum Bezirksligisten Hamdorf.
„Flensborg AVIS vom 9.2.07“
Wichtige
Spiele im Abstiegskampf
Die SG
Flensburg-Handewitt erwartet die HSG Holstein-Kronshagen.
FLENSBURG - Beide
Nordbezirksvertreter in der Handball-Oberliga der Frauen, die SG
Flensburg-Handewitt und DGF Flensborg, kämpfen gegen den Abstieg. Die SG FleHa hat
als Viertletzter gerade die Abstiegsränge verlassen und möchte mit einem
Heimsieg (Sonnabend, 18 Uhr) gegen den Neunten, HSG Holstein-Kronshagen, den
An-schluss ans Mittelfeld finden. Die Flensburgerinnen könnten mit einem Sieg
nach Punkten mit Holstein gleichziehen, würden aber mit der schlechteren
Tordifferenz hinter den Kielerinnen bleiben. Wenn das SG-Team von Trainer
Stephan Lache mit gleicher Einstellung und Kampfkraft ins Spiel geht, wie beim
26:22-Auswärtserfolg letzte Woche bei TuS Lübeck, ist ein Sieg möglich. Auf
alle Fälle sollte der Erfolg in Lübeck Auftrieb und neues Selbstvertrauen
geben.
„Bergedorfer Zeitung vom 30.1.07“
Uneinsichtige
Lauenburgerinnen
Lauenburg - Besser zu spielen als der Gegner und dennoch zu
verlieren ist bitter. Diese Erfahrung musste Jürgen Rißmann gegen die HSG
Kiel/Kronshagen machen. Was den Trainer der Oberliga-Handballerinnen der
Lauenburger SV jedoch besonders enttäuschte, war die Uneinsichtigkeit seiner
Spielerinnen. "Seine Chancen leichtfertig zu vergeben, ist die eine Sache.
Wenn man bei seiner Auswechselung dann jedoch beleidigt ist, dafür habe ich
wenig Verständnis", sagte der Coach nach der unglücklichen
24:25-Heimniederlage.
Dabei ging es gut los für die LSV Bereits nach neun Minuten
führten das Team mit 4:1. Doch eine schwache Chancenverwertung sowie
haarsträubende Fangfehler brachten die Lauenburgerinnen ins Hintertreffen.
"Dabei war die Torhüterin keineswegs stark. Meine Spielerinnen haben sich
nur nicht an die Absprachen gehalten und schwach geworfen", resümierte
Rißmann. Der Knackpunkt folgte Mitte der zweiten Halbzeit. Da hatte die LSV
beim Stand von 18:16 die Chance davonzuziehen, doch drei katastrophale
Fangfehler ließ die Gastgeberinnen ins Hintertreffen geraten.
LSV-Tore: Hoffmann (6), Schalk, Gutsch (je 5), Mehrkens
(3), Lucas, Bitzer (2), Geschke (1).
„KN vom 29.1.07“
Lauenburger
SV - Holstein/Kronshagen 24:25
Lauenburg war das erwartet heiße Pflaster, doch Holstein
ließ sich davon nicht beirren, sondern stillte seinen Erfolgshunger erst in
voll besetzter Halle und dann zur Belohnung für den Kraftakt beim benachbarten
Döner-Imbiss. Trotz Schwächen in puncto Chancenverwertung und einem
14:16-Rückstand bewahrten die" Krabben" Ruhe. Obwohl mit zwei Zeitstrafen
vorbelastet, machte Annika Gerlach das auf der Kippe stehende Spiel als
Regisseurin neben Rechtsaußen Angela Gaber selbstbewusst zur Chefsache.
Christiane Veldkamp erhöhte in der Schlussphase am Kreis die Effektivität.
Wiebke Reimers hatte aus einigen Fehlversuchen gelernt und avancierte mit dem
letzten Wurf zur gefeierten Matchwinnerin. "Meine Mannschaft hat eine
tolle Moral gezeigt. So ein Sieg macht Appetit auf mehr", resümierte
HSG-Coach Fritz Sünkler.
HSG Holstein Kiel/Kronshagen: Cornehl - Gaber (5), Gerlach
(3), Hansen, Hetzer (6/4), Huß, Reimers (4), Sommer (4/1), Tetzlaff (1),
Veldkamp (2).
„KN vom 27.1.07“
Lauenburger
SV - HolKro
(Sbd. 17.30 Uhr)
Die Handball-WM hat nicht nur Deutschland mit einer
Euphoriewelle durcheinander gewirbelt, sondern auch den Oberliga-Spielplan.
Nach einer kleinen Pause nehmen die Kieler Klubs nun wieder den Spielbetrieb
auf. Während die Männer des THW II den Top-Favoriten TSV Alt Duvenstedt aus der
Halle fegen wollen, möchten die Erauen der HSG Holstein beim Lauenburger SV für
Furore sorgen.
Auch ohne Neuzugang Monia Hahler (Verdacht auf
Knorpelschaden), Annika Gerlach (Sehnenquetschung im Schulterblatt) und
Rekonvaleszentin Meike Gronau (Knie) wollen sich die "Krabben" nicht
wie bei der Hinspielniederlage von der Lauenburgerin Lena Hoffmann die Laune
verderben lassen.
"Wir sind vorgewarnt. Annika Gerlach und Wiebke
Reimers bekommen diese starke Rückraumspielerin bestimmt unter Kontrolle",
sagt HSG-Coach Fritz Sünkler, Mit Katja Ball tauchte unter der Woche eine
potenzielle Verstärkung zum Probetraining auf. Die Kreisläuferin vom
Regionalligisten Fortuna Neubrandenburg
und Polizistin in Rendsburg will sich nun zwischen Holstein und dem
Bezirksligisten HSG Hamdorf/Breiholz entscheiden.
„KN vom 15.1.07“
MTV
Heide - HSG Holstein 30:23
Heide - Herbstmeister MTV Heide gibt sich in der
Frauen-Oberliga keinerlei Blöße, sondern bleibt nach dem Heimsieg über die HSG
Holstein weiter ohne eine Saisonniederlage.
Holstein blieb in Heide chancenlos. Wiebke Reimers wurde
schon bei der Abfahrt statt in den Bus zu steigen, kurzfristig mit einer
Magen-Darm-Erkrankung zurück ins Bett gesteckt. Nach der frühen Roten Karte
gegen Christiane Veldkamp (24., Foul an Christiane Duwe) und wegen Monia
Hahlers Rückenprobleme dezimierte sich der Kieler Kader zusätzlich. "Beide
Mannschaften machten zwar viele technische Fehler, doch der MTV konnte das
kräftemäßig besser kompensieren. Uns fehlten personell einfach ein paar
Alternativen", resümierte HSG-Coach Fritz Sünkler. Anna-Lena Tetzlaff
trotzte dem Tabellenführer mit fünf Treffern aus dem linken Rückraum noch am
Effektivsten.
HSG Holstein: Cornehl - Gaber (4), Gerlach (4/1), Hansen
(2), Hetzer (4/2), Huß (1), Sommer (2), Tetzlaff (5), Veldkamp, Hahler (1).
„Dithmarscher LZ vom 15.1.07“
Ungefährdeter
Tabellenführer
MTV Heide startet mit 30:23 gegen Kiel ins Jahr
Heide - Mit einem
sicher herausgespielten 30:23 über die HSG Holstein Kiel/Kronshagen starteten
die Handballerinnen des MTV Heide in die Rückrunde der Oberliga. Zur Halbzeit
stand es 16:10. Der Erfolg der Heider Frauen hätte noch weit deutlicher
ausfallen können. Nur weil die Mannschaft in den letzten zehn Minuten nicht
mehr ganz bei der Sache war, gestalteten die Gäste das Resultat erträglich.
Lediglich in den
ersten fünf Minuten, als Kiel mit 5:3 vorn lag, boten die Gäste gute und
ansprechende Leistungen. Als Heide zwischen der 10. und 19. Minute sieben Tore
in Folge erzielte, war der Bann gebrochen. Zusehend erlahmte der Widerstand der
Kielerinnen, so dass der Gastgeber zur Halbzeit bereits deutlich mit 16:10 in
Führung lag.
In der zweiten
Spielhälfte zogen die MTV-erinnen schnell auf 21:12 (36.) davon. Spätestens zu
diesem Zeitpunkt war die Frage nach dem Sieger beantwortet. Kiel blieb zwar
bemüht, versuchte sein Heil aber fast immer durch die Mitte. Dort aber stand
die Heider Abwehr und war kaum einmal zu überwinden. Dahinter agierte wie
gewohnt sicher Torhüterin Nicole Schlichting. Überdies wurden in der Abwehr
zahlreiche Bälle abgefangen und gaben der Mannschaft immer wieder Gelegenheit
zu Gegenstößen. Allerdings brachten zahlreiche Leichtsinnsfehler die
Heiderinnen um weitere Torerfolge.
In den letzten
Minuten schalteten die Gastgeberinnen merklich zurück, so dass die Kieler
„Krabben“ noch recht glimpflich davonkamen. Auf jeden Fall präsentierten sich
die Heiderinnen zum Start ins Jahr bereits wieder in guter Verfassung. So war
auch Trainer Klaus Rheinfelder mit dem Ergebnis zufrieden, wenn er auch noch
etliche Defizite festgestellt hat. Wegen der bevorstehenden Weltmeisterschaft
der Männer ist das kommende Wochenende spielfrei. Die MTV-Frauen wollen in
einem Testspiel gegen den Münsterdorfer SV im Rhythmus bleiben.
MTV Heide:
Schlichting, Wiezorrek – Tappe (6/5), Nommensen (2), Kühnel (2), Heesch (6),
Jochimsen (3), Milde (5), Duwe (5), Finke (1), Rolfs.
„KN vom 13.1.07“
HSG-Frauen
glauben an Ihre Chance gegen Heide
Handball-Oberliga:
Holstein reist zum bisher unbesiegten Herbstmeister
Trotz des heiß ersehnten Rückrunden-Starts der Oberliga
kocht höherklassiger Handball in Kiel am Wochenende noch auf Sparflamme.
Während die Männer des THW II ihre Winterpause auf Grund einer kurzfristigen
Verlegung des Heimspiels gegen die HSG Hohn/Elsdorf verlängerten, vertrauen die
Frauen der HSG Holstein als Tabellenzehnter vor der Fahrt morgen um 16 Uhr zum
bisher unbesiegten Herbstmeister MTV Heide darauf, den finalen Schwung von 2006
mit ins neue Jahr zu retten.
"Eine reizvolle Aufgabe. Vielleicht fühlt sich der
Gegner ja zu sicher. Außerdem gibt es nach den letzten Leistungen selbst beim
Spitzenreiter keinen Grund sich zu verstecken, wenn wir an diese Form anknüpfen
können", berichtet Holstein-Trainer Fritz Sünkler. Da zuletzt nicht nur
Kerstin Sommer, Wiebke Reimers und Annika Gerlach im Rückraum erfolgreich
agierten, sondern Angela Gaber, Wencke Hetzer sowie Torhüterin Tatjana Cornehl
ebenfalls zu gefallen wussten, rechnen sich die Kielerinnen auch ohne
Spielmacherin Meike Gronau (Knieprobleme) eine Chance aus, die offene Rechnung der
Hinspielniederlage zu begleichen. Damals bekam man zwar weder Christina Duwe
noch MTV-Torjägerin Britta Jochimsen unter Kontrolle, doch aus einer kompakten
6-0-Deckung soll der Favorit früher attackiert und unter Druck gesetzt werden.
„Dithmarscher LZ vom 12.1.07“
MTV
Heide beginnt wieder bei null
Handball-Oberligist startet mit einem Heimspiel in die
Rückrunde
Heide - Mit einem
Heimspiel startet Tabellenführer MTV Heide in die Rückrunde der
Handball-Oberliga der Frauen. Gegner in der Halle Heide-Ost ist am Sonntag (16
Uhr) die HSG Holstein Kiel/Kronshagen. Sehr zufrieden zeigte sich Trainer Klaus
Rheinfelder, dass er mit einem Heimspiel in die Rückrunde starten kann, wobei
er froh ist, dass der Gegner nicht zu den Spitzenteams der Oberliga gehört.
Dennoch warnt er
davor, die Gäste zu unterschätzen. Schließlich kommen sie mit der Empfehlung
eines 29:26 beim SC Buntekuh an die Westküste, auch wenn dieser Sieg schon
einige Wochen zurückliegt. Abzuwarten ist auch, wie sich das neue Personal
macht. Monia Hahler vom Oberligisten HSV Haldensleben (Sachsen-Anhalt) stürmt
jetzt auf Linksaußen, während Kristina Büttner Kiel gen München verließ.
Das allerdings
ist nicht das Heider Problem. Trainer Rheinfelder hat seiner Mannschaft vor
Weihnachten viel Ruhe gegönnt und das Training erst wieder im neuen Jahr
forciert. Spielpraxis gab es in einem Trainingsspiel gegen den Bezirksligisten
MTV Heide II. Auch wenn das Spiel standesgemäß gewonnen wurde, lief noch nicht
wieder alles nach Wunsch. Das soll gegen die Kieler „Krabben“ besser werden. Im
Heider Lager wähnt man sich jedenfalls gut gerüstet. Zumal gegen
Kiel/Kronshagen bis auf Nadine Krüger der volle Kader zur Verfügung steht.
Allerdings wird Ulrike Heesch noch von einer Erkältung geplagt.
Die MTV-Frauen
wollen den Hinspielerfolg (26:21) gern wiederholen, zumal das ein Zeichen wäre.
Das ist um so wichtiger, da die Mannschaft bei nun schon fünf Punkten Vorsprung
den ersten Platz natürlich nicht mehr abgeben will. Aber Klaus Rheinfelder
plant trotzdem nur von Spiel zu Spiel, auch wenn er schon mit dem Aufstieg
liebäugelt.
„Lübecker Nachrichten vom 18.12.06“
Kümmerliche
Ausbeute des Oberliga-Trios
Mit
der schönen Bescherung wurde es nichts: In der Handball-Oberliga durfte sich
nur Stockelsdorf über zwei Punkte freuen.
Die
TuS-Frauen und der SC Buntekuh gingen leer aus.
SC
Buntekuh - HSG Holstein Kiel/Kronshagen 26:29 (13:16).
"Ich bin stinksauer", polterte SCB-Coach Piotr
Szynwelski vor allem in der 33. Minute: Seine Ehefrau Jolanta (4) hatte für
einen angeblichen Schlag ins Gesicht der Gegnerin „Rot" gesehen' "Da
war gar nichts. Das hat sogar der Beobachter gesagt", meinte Szynwelski.
Ob nun der Einspruch gegen die von den Schiris protokollierte Tatsachen-Entscheidung
Wirkung zeigt für das Nachholspiel am Freitag in Lauenburg, bleibt fraglich.
Unzweifelhaft hielt der SCB, beim 9:9 Anschluss, hatte mit
dem HSG-Rückraum Probleme und lag durch eigene, leichte Fehler mit 13:16
hinten. Im "Rot-Schock" kassierte der SCB erst das 14:19, ehe
Franziska Ebert (8) in Torlaune und Martina Koop als neue Regisseurin kam und
der 20:21-Anschluss gelang. Dass die Schiris danach diverse HSG-Schrittfehler
übersahen, verschaffte Kiel zwei vorentscheidende Tore und die Gelassenheit,
die Partie ruhig über die Bühne zu bringen.
Restliche SCB-Tore: Anja Kranz, Marina Schwichtenberg (je
4), Schmiedeberg (3), Lasecki (2), Theilesiefje (1).
„KN vom 18.12.06“
HSG
Holstein/Kronshagen triumphiert in Lübeck
SC
Buntekuh Lübeck - Holstein/Kr. 26:29 (13:16)
"Zwei ganz wichtige Punkte für unseren
Gabentisch", sagte HSG-Kapitän Sonja Hansen nach dem verdienten
Holstein-Sieg. Die umsichtige "Krabben"-Spielmacherin
Annika Gerlach setzte die Kieler Flügelzange mit Linksaußen
Wencke Hetzer und Rechtsaußen Angela Gaber erfolgreich in Szene.
Buntekuh-Torjägerin Jolanta Szynwelska verlor sogar die Beherrschung und ließ
sich zu einem Frustfoul (33.) gegen Gerlach hinreißen. Szynwelskas Schlag in
Gerlachs Gesicht wurde mit einer Roten Karte geahndet.
Holstein/Kronshagen: Cornehl, Schirdewahn - Gaber (7),
Gerlach (5), Hansen, Hetzer (8/2), Huß, Reimers (2), Sommer (7/1), Tetzlaff,
Veldkamp, Hahler.
„KN vom 15.12.06“
HSG
Holstein peilt Auswärtssieg an
Friede, Freude, Eierpunsch: Vor den Feierlichkeiten wollen
es die beiden Kieler Klubs in den Handball-Oberligen sportlich zum Abschluss
der Hinrunde noch einmal krachen lassen. Sowohl die Männer des THW II als auch
die Frauen der HSG Holstein haben sogar auswärts eine vorweihnachtliche
Bescherung fest einkalkuliert.
SC
Buntekuh - HSG Holstein (morgen, 17 Uhr, Burgfeldhalle)
Nach dem Sieg über TuS Lübeck sowie der knappen Niederlage
gegen Altenholz wollen die Krabben den Konsolidierungskurs beim SC Buntekuh
fortsetzen. "Das wird ein hartes Marzipan-Brot, doch ich hoffe, dass sich
die Lübeckerinnen an unserer Deckung die Zähne ausbeißen", spekuliert
HSG-Trainer Fritz Sünkler insgeheim auf einen Sieg. Zur Belohnung gäbe es statt
eines Besuchs auf dem Lübecker Weihnachtsmarkt einen Bummel beim Budenzauber in
Kiel sowie ein Jux-Turnier gegen die Holstein Fußball-Woman. SC-Torjägerin
Jolanta Szynwelska erfreut sich deshalb sicherlich besonderer Aufmerksamkeit.
Bis auf Rekonvaleszentin Meike Gronau sind immerhin alle Spielerinnen im Bus
mit an Bord.
„KN vom 11.12.06“
Unterzahl entschied Derby
Gegen HSG wurde Gehrke zur Altenholzer Matchwinnerin
Heide - Die Handballerinnen des
MTV Heide bleiben in dieser Saison eine Klasse für sich. Als vorzeitiger
Herbstmeister der Frauen-Oberliga ließ sich der immer noch unbesiegte
Aufstiegsfavorit auch im Top-Spiel nicht stoppen und kanzelte mit dem MTV
Herzhorn einen weiteren Konkurrenten haushoch ab. Neuer Tabellenzweiter einer
fünfköpfigen Verfolgergruppe ist der TSV Altenholz nach dem Zittererfolg im
Nachbarschaftsduell gegen die HSG Holstein/Kronshagen.
HSG Holstein Kiel/Kronsh. - TSV Altenholz 21:23
(9:10)
"Ein echtes Derby mit viel
Einsatzfreude, das eigentlich keinen Verlierer verdient hatte", sagte
HSG-Coach Fritz Sünkler. Im Brennpunkt des umkämpften Geschehens standen mit
Tatjana Cornehl (Holstein) und Claudia Schendel (TSVA) zwei formstarke
Torhüterinnen, die mit vielen abgewehrten Bällen dafür sorgten, dass sich
niemand bis zum 20:20-Zwischenstand absetzen konnte. Ihre Nervosität vermochten
beide Lokalrivalen allerdings nie abzulegen. Diese Hektik übertrug sich in der
Schlussphase auch auf die überforderten jungen Schiedsrichterrinnen. Nach zwei
strittigen Hinausstellungen gegen die Kielerinnen Sonja Hansen und Angela Gaber
erwies Torwarttrainer Thomas Kleinschmidt den "Krabben" mit seinem
Protest, der eine doppelte Unterzahl zur Folge hatte, einen Bärendienst (58.).
Als Anna-Lena Tetzlaff die Zwei-Minuten-Strafe stellvertretend abbrummte,
sorgte Arnika Gehrke mit ihren Toren als Altenholzer Matchwinnerin für die
finale Entscheidung. "Manchmal machen eben nur Nuancen den Unterschied
zwischen Sieg oder Niederlage aus. Heute waren wir einen Tick
glücklicher", meinte TSVA-Assistenztrainer Michael Thimm.
HSG: Cornehl, Pulwitt - Gaber
(3), Gerlach (3), Hansen (1), Hetzer (4/4), Huß, Reimers (5/1), Sommer (4),
Tetzlaff, Veldkamp (1), Hahler.
TSVA: Melzer, Böttcher, Schendel
- Melanie Bock (2), Wiebke Bock, Fahrenkrog, Gehrke (12/5), Jessen (3), Möller
(1), Most (1), Pohle, Probst (4).
„KN vom 9.12.06“
Heimsiege
sollen den Jahresausklang versüßen
„Krabben"
empfangen Altenholz
Die "Krabben" und "Zebras" scheinen
sich im Kampf um den Klassenerhalt allmählich wieder zu berappeln. Nach
jeweiligen Siegen in den Handball-Oberligen wollen die Frauen der HSG Holstein
und die Männer des THW II in den letzten Heimspielen des Jahres noch einmal
punkten.
HSG
Holstein – TSV Altenholz (Sbd., 19 Uhr)
Trotz des Erfolges gegen Lübeck dürfen sich die Kielerinnen
nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern müssen im Nachbarschaftsderby
nachlegen. "Wir werden es den favorisierten Altenholzerinnen sicherlich
nicht leicht machen, zumal anschließend eine fröhliche Weihnachtsfeier geplant
ist", berichtet HSG-Coach Fritz Sünkler. Holsteins Spielmacherin Meike
Gronau muss allerdings passen, da das Knie unter Belastung wieder stark
angeschwollen ist. Dafür gibt Monia Hahler ihr Debüt auf Linksaußen. Die
20-jährige Studentin aus Sachsen-Anhalt wechselt vorn Oberligisten HSV
Haldensleben in der Nähe von Magdeburg zu den Krabben. "Der erste Eindruck
ist menschlich wie sportlich sehr positiv. Monia wird uns perspektivisch
weiterhelfen", sagt Fritz Sünkler.
„KN-Eckernförder Ausgabe vom 9.12.06“
Harte
Nüsse für Altenholz.
TSVA-Frauen
beim Lokalderby in Kronshagen zu Gast
Altenholz - Während die TSVA-Frauen auf einen Sieg im
Nachbarschaftsderby bei der HSG Holstein hoffen, wollen Die Männer in
Gelb-Schwarz ihre Erfolgsserie derweil beim TSV Mildstedt fortsetzen.
Holstein
Kiel/Kronshagen TSV Altenholz (Sa., 19 Uhr).
Die Ablösung des Tabellenführers aus Heide liegt für die
Altenholzerinnen mit fünf Minuspunkten mehr auf dem Konto zwar noch in weiter
Ferne, doch zumindest gilt es vor dem Lokalrivalen aus Kiel zu bleiben. Mit dem
Sieg über den Mitfavoriten TuS Lübeck setzte Holstein allerdings ein
Ausrufezeichen, und als Spion auf der Tribüne durfte sich TSVA-Trainer Dirk
Elvers von der Kampfkraft der Gastgeberinnen gerade überzeugen: "Auswärts
gibt es ohnehin keine Selbstgänger, und die HSG ist wahrlich ein Stolperstein.
Wir müssen hellwach sein. " Quervergleiche hinken zwar, doch
"Shortys" Schützlinge kamen zuletzt in Lübeck nicht über einen
23:23-Teilerfolg hinaus. Neben einer ausgeschlafenen Siegermentalität gilt es
Improvisationstalent zu zeigen. Mit Kirsten Schmidt (Knöchel), Alena Schultz
(Knie) und Nina Reinecke (erkrankt) fallen drei Leistungsträgerinnen aus.
Ob Neuzugang Svenja Melzer mit von der Partie ist, steht
noch nicht fest. Der Pass der Torhüterin, die aus der A-Jugend des VfL Bad
Schwartau nach Altenholz wechselt, liegt noch beim Verband, oder scheint mit
der Weihnachtspost ein wenig länger als üblich zu brauchen.
„Lübecker Nachrichten vom 5.12.06“
TuS
Lübeck 93 verpasste den Sprung auf Platz zwei.
HSG
Holstein Kiel/Kronshagen - TuS Lübeck 93
23:17 (12:9).
Mit dem Sieg gegen Herzhorn hatte der SC Buntekuh für TuS
93 den Weg für Rang zwei freigemacht. Doch die Partie verlief für TuS bis zum
4:10 Rückstand, der zunächst auf 9:12 verkürzt werden konnte, alles andere als
besinnlich. "Uns gelang gar nichts. Wir haben es selbst vergeigt, und die
Schiris hätten sich auch gleich ein Holstein-Trikot anziehen können". war
Co-Trainer Sören Manthey bedient. Ein druckloser Angriff und Abspielfehler
prägten das TuS-Spiel, was auch nicht durch den 11:12-Anschluss belebt werden
könnte. „Kampf und Wille waren da", bestätigte Manthey, doch spätestens ab
dem 16:20 ergab sich TuS seinem Schicksal, was auch S. Böge (5), N. Böge (4/4),
Schrader, Melahn (je 3), Deecke, Zakrezewski (je 1) nicht verhindern konnten.
„KN vom 4.12.06“
HSG
Holstein/Kronshagen - TuS Lübeck 23:17
Kiel - Während sich im Kampf um den Klassenerhalt zurzeit
alles gegen die Lütjenburger "Küken" zu verschwören scheint, haben
die "Krabben" der HSG Holstein ihr Handball-Herz in der
Frauen-Oberliga offensichtlich erfolgreich wieder entdeckt.
Faustdicke Überraschung in Kiel: Ein Leistungsunterschied
machte sich nur zu Ungunsten des Favoriten bemerkbar. "So muss es immer
sein! Wir haben bis zur letzten Sekunde aufopferungsvoll um jeden Ball
gefightet", vermeldete HSG-Trainer Fritz Sünkler nach fünf sieglosen
Spielen das Ende dieser Negativserie. Tatjana Cornehl hatte auf die im Vorfeld
öffentlich gestellte Torwartfrage eine passende Antwort parat und wehrte mit
prächtigen Paraden 22 schwere Bälle ab. Shooterin Kerstin Sommer bot ebenfalls
ihre beste Saisonleistung. Annika Gerlach sorgte für die spielerischen Impulse.
Zudem entnervte Sonja Hansen Lübecks etatmäßige Leistungsträgerin mit einer
Sonderbewachung so sehr, dass sich Svenja Böge sogar zu einem finalen Frustfoul
(59., Rote Karte) hinreißen ließ.
HSG Holstein Kiel/Kronshagen: Cornehl, Pulwitt - Gaber (1),
Gerlach (5), Hansen (1), Hetzer (3/2), Huß, Reimers (4/2), Sommer (9),
Tetzlaff, Veldkamp.
„KN vom 27.11.06“
MTV Herzhorn -
HSG Holstein 28:18 (14:7)
Kiel - In der Handball-Oberliga der Frauen konnten vom
ersten Punktverlust des MTV Heide die Kieler Teams nicht profitieren. Die HSG
Holstein kassierte eine klare Niederlage gegen Herzhorn und das Verfolgerduell
zwischen TuS Lübeck und TSV Altenholz endete Remis.
"Heute lief fast gar nichts'', kommentierte
Torwarttrainer Thomas Kleinschmidt das Debakel. Holstein vermochte nicht an die
gute Leistung der Vorwoche gegen Olympia
Neumünster anzuknüpfen, sondern agierte halbherzig.
Zahlreiche technische Fehler und ein Dutzend Fahrkarten summierten sich zur
hohen Niederlage auf, zumal auch beide Torhüterinnen kaum einen Ball anfassten,
und sich Rechtsaußen Angela Gaber nach mehreren von den Schiedsrichtern als
Stürmerfouls geahndeten Aktionen entnervt auswechseln ließ.
HSG Holstein: Pulß, Cornehl - Büttner, Gaber (2), Gerlach,
Hansen (1), Hetzer (8/5), Huß, Reimers (3), Sommer (1), Veldkamp (2), Wefer
(1).
„Norddeutsche Rundschau vom 27.11.06“
Klarer
Erfolg für MTV dank starker Abwehr
Herzhorn - Wieder einmal boten die
Oberliga-Handballerinnen vom MTV Herzhorn eine blitzsaubere Leistung. Sie
hatten die HSG Holstein Kiel/Kronshagen zu Gast und kamen zu einem
ungefährdeten 28:18 (14:7)-Sieg. Trainer Kai Seefeld zeigte sich nach der
Partie entsprechend rundum zufrieden: "Wir haben sehr gut gespielt und
insbesondere unsere Abwehr stand sehr sicher."
Die Gastgeberinnen legten einen Blitzstart hin und gingen nach Toren von Ines
Lühr, Katrin Fitz und Gesche Seebandt schnell mit 5:1 in Führung und hatten
damit bereits früh die Weichen auf Sieg gestellt. Obwohl sie ihren Gegnerinnen
deutlich überlegen waren, schlichen sich einige Fehler in ihr Spiel ein, als
die Kielerinnen mit einer 5:1-Formation in der Deckung aufwarteten. Doch trotz
einiger Probleme auf Seiten der Herzhornerinnen verkürzte die HSG nicht
entscheidend und hielt bis zum 3:6 lediglich den Rückstand im Rahmen.
In dem Moment jedoch, als es den Seefeld-Schützlinge
gelang sich besser einzustellen, zogen sie auf und davon. Über 6:3 gingen sie
bis zur 25. Minute mit 13:5 in Führung, wobei Svetlana Frizler in der
Abwehrspitze eine starke Leistung zeigte und somit viele Bälle der Gegnerinnen
abgefangen werden konnten. Mit dem 14:7 zur Pause hatten die Herzhornerinnen
bereits einen sicheren Vorsprung erarbeitet.
Bereits schnell fiel nach dem Seitenwechsel eine endgültige Entscheidung. Durch
Tempogegenstöße von Anja Clasen und einem Treffer von Christina Hinrichs
führten die Gastgeberinnen bereits in der 38. Minute mit 20:10 und damit war
die Partie gelaufen. Den Kielerinnen war deutlich anzumerken, dass sie sich in
die wohl unvermeidliche Niederlage fügten - sie gaben quasi auf.
Im Anschluss spielten dann auch die Blau-Gelben ein wenig unkonzentrierter,
doch das tat ihrer Leistung keinen Abbruch. Mit einer sehr starken Deckung
ließen sie ihren Gegnerinnen nie den Hauch einer Chance, auch wenn das Resultat
in der 44. Minute beim 20:11 nach nahezu unverändert geblieben war.
Ab der 50. Minute nahm die HSG Gesche Seebandt und Anja Clasen in kurze
Deckung, doch diese Maßnahme führte nur dazu, dass die übrigen Herzhorner
Spielerinnen die sich nun bietenden Freiräume effektiv nutzten. Mit 28:18
durften sie sich über einen auch in dieser Höhe hochverdienten Sieg freuen.
MTV Herzhorn: Marion Demant, Mareike Struck - Denise Stoldt, Maike Langenberg 9
(6), Ines Lühr 5 (3), Anja Clasen 5, Katrin Fitz 4, Gesche Seebandt 3,
Christina Hinrichs 2 (1), Svetlana Frizler.
„KN vom 25.11.06“
HSG ohne Gronau
Der Abstiegskampf hat begonnen. Für die beiden Kieler Klubs geht es ab sofort
in den Handball-Oberligen nur noch um den Klassenerhalt. Um sich eine weitere
Zittersaison zu ersparen, sollten die Männer des THW II und die Frauen der HSG
Holstein fortan die Ärmel hoch krempeln, um die Negativserien und den tiefen
Fall am zehnten Spieltag zu stoppen.
MTV Herzhorn - HSG Holstein/Kronshagen
Für die "Krabben" sieht die Situation nach fünf sieglosen Spielen
kaum rosiger aus, zumal das Restprogramm gegen die Top-Teams Herzhorn, Lübeck
und Altenholz hammerhart ist. "Nur nicht nervös werden. Wir haben uns
immer mit dem Gegner gesteigert und wollen uns nicht weiter unter Druck setzen
lassen. Wenn es gelingt, an die letzte Leistung gegen Olympia Neumünster anzuknüpfen,
sind wir auch in Glückstadt keineswegs chancenlos", verkündet HSG-Coach
Fritz Sünkler die Durchhalteparole, um auch ohne Meike Gronau (Meniskus) die
harte Nuss Herzhorn zu knacken. Dafür wurde Imke Wefer aus der
Bezirksliga-Mannschaft nominiert.
„SHZ vom 24.11.06“
Neumann fehlt auch
gegen Kiel/Kronshagen
Herzhorn - Weiter um den Anschluss an Spitzenreiter MTV Heide (18:0
Punkte) kämpfen die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn (3./14:4). Dafür
ist allerdings am Sonnabend (Anpfiff 18.30 Uhr) ein Heimerfolg gegen die HSG
Holstein Kiel/Kronshagen (9./6:12) notwendig.
Trotz der vier Punkte Rückstand sehen die Herzhorner den Tabellenführer noch
nicht so weit entrückt, wie es nach dem Punktestand den Anschein hat. Zunächst
müssen die Heiderinnen zum wieder erstarkten DGF Flensburg und danach haben es
die Dithmarscherinnen mit Olympia Neumünster zu tun, ehe es am 9. Dezember zum
direkten Aufeinandertreffen der Westteams in Glückstadt kommt.
Mittlerweile ist die 19:24-Niederlage in Lübeck bei den Herzhornerinnen
abgehakt. Man hat die Lehren aus dieser Partie gezogen und will es gegen die
HSG besser machen. "Wir haben weit unter unseren Möglichkeiten
gespielt", sagt MTV-Trainer Kai Seefeld. In der Hansestadt agierte der
Herzhorner Rückraum nach Ansicht des Coaches zu statisch und auch über die
erste und zweite Welle klappte bei den Steinburgerinnen kaum etwas. Fatal auch
die schlechte Strafwurf-Quote: Genau die fünf Siebenmeter, die man ausließ, fehlten
später in der Endabrechnung. Vor allem hier war das kurzfristige Fehlen von
Kreisläuferin Britta Neumann, die auch eine sichere Siebenmeterwerferin ist,
deutlich zu spüren. Nach ihrem im Training erlittenen Bänderriss wird sie frühestens
in der Partie gegen Buntekuh Lübeck (3. Dezember) zumindest für die Strafwürfe
auflaufen können - wenn denn der Heilungsprozess so läuft wie erhofft. Gegen
Kiel sollen entweder Denise Stoldt oder Svetlana Frizler ihre Kreisposition
einnehmen. Ansonsten haben die Blau-Gelben im Training intensiv an den
erkannten Defiziten gearbeitet.
Die Gäste können sowohl über den starken Rückraum als auch über die
durchsetzungsfähige Kreisläuferin zu Toren kommen. "Möglicherweise fangen
wir mit einer 6:0-Deckung an, aber wahrscheinlich wechseln wir dann bald auf
5:1, wobei Anja Clasen die vorgezogene Position einnimmt", hat sich Kai
Seefeld schon eine Abwehrstrategie zurechtgelegt. Die Linksaußenspielerin hatte
sich in Lübeck zwar einen Wirbel ausgerenkt, ist aber mittlerweile wieder fit.
Ansonsten geht man mit Respekt, aber nicht mit Angst in die Partie. Seefeld:
"Wenn wir nur annähernd unser Potential ausschöpfen, sollten auf jeden
Fall zwei Punkte drin sein."
„Holsteinischer Courier vom 20.11.06“
Olympias
Frauen stoppen Abwärtstrend
Schwarz-Schützlinge
gewinnen bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen knapp mit 24:23
Kronshagen - Frauenhandball-Oberligist MTSV Olympia
Neumünster hat wieder Boden unter den Füßen. Nach drei Niederlagen in Folge
stoppten die "Frettchen" gestern Nachmittag ihren freien Fall und
siegten bei der HSG Holstein/Kronshagen knapp, aber verdient mit 24:23.
Olympias Trainer Michael Schwarz reagierte nach der Partie
gegen den früheren Angstgegner und Erzrivalen entsprechend erleichtert über den
ersten Sieg seit über einem Monat: "Natürlich hat man gemerkt, dass bei
uns die Nerven blank liegen. Aber wir haben uns aus dieser Situation selbst an
den Haaren herausgezogen. Und das macht Mut."
Für die Zuschauer war es auf jeden Fall ein klasse Spiel,
denn auch wenn nicht immer Oberligahandball der Spitzenklasse geboten wurde,
war die Begegnung doch zumindest bis zum Schluss ungemein spannend. Und gerade
in dieser Phase zeigte GrünWeiß endlich einmal ein anderes Gesicht als noch in
den vergangenen Wochen. Denn obwohl der MTSV eine scheinbar sichere
23:20-Führung (55.) binnen zwei Minuten aus der Hand gab und die HSG in der 57.
Minute zum 23:23-Ausgleich kam - die Gästefans befürchteten schon das
Schlimmste - zeigte der selbst ernannte Meisterschaftsanwärter nun jedoch die
nötige und zuletzt so sehr vermisste Cleverness. Olympia verfiel nicht in
Hektik, sondern spielte die Bälle souverän durch die eigenen Reihen, ehe sich
die Chance zum Schuss bot. Bezeichnend, dass mit Andrea Petersen ausgerechnet
der Oldie im Team den Siegtreffer markierte (59.) - es war ihr einziger an
diesem Nachmittag. Doch trotz des Auswärtserfolges war beileibe nicht alles
Gold, was glänzte. "Wir haben drei Mal eine mehr oder weniger deutliche Führung
verspielt. Das wurmt mich", kritisierte Schwarz und meinte damit nicht nur
besagte Schlussminuten, sondern auch die Führungen beim 3:7 (12.) und 16:20
(45.). "Wichtig war für mich jedoch zu sehen, dass auch danach niemand den
Kopf hängen ließ", freute sich der Coach letztlich aber über den
gestoppten Abwärtstrend.
Olympia Neumünster: Dahme, Albrecht - Hollerbuhl (3),
Marschallek, Petersen (1), Osterland (3), Reinert (2), Kuhlmann (2), Währer
(5), Wildner (5/3), Herbst (3/1).
Schiedsrichter: Hoffmann/Kruse (TSV Altenholz/Kieler MTV).
Zuschauer: 100.
„KN vom 20.11.06“
Olympia
hatte die Nerven im Griff
Handball-Oberliga
der Frauen: Holstein unterliegt im Lokalderby 23:24
Kiel - Nervenkitzel pur beim Krisengipfel der
Handball-Oberliga der Frauen in Kiel. Nach zuletzt jeweils drei Niederlagen in
Serie gab es dabei nur für den MTSV Olympia Neumünster durch einen 24:23
(15:13)-Zittersieg bei der HSG Holstein das erhoffte Happy End.
Holstein
Kiel/Kronshagen - Oly. Neumünster 23:24 (13:15)
Insgesamt 150 Fans aus beiden Lagern sorgten von der ersten
Minute für erstklassige Stimmung und wurden bis zur letzten Sekunde mit einem
spannenden Spiel belohnt. Während die Neumünsteranerinnen ihre Nerven schneller
in den Griff bekamen, schienen die Kielerinnen erfolgreich auf Aufholjagd zu
gehen. Beim 23:23 stand das Spiel auf der Kippe. In der spektakülären
Schlussphase nahm dann aber Olympias Andrea Petersen das Herz in beide Hände
und sicherte mit ihrem Siegtreffer Neumünster beide Punkte. Ansonsten
überzeugte beim MTSV vor allem die Achse zwischen Kristina Osterland und
Kreisläuferin Maren Währer. Letztere hatte mit fünf Treffern nicht nur eine
hundertprozentige Wurfausbeute, sondern holte zudem vier Siebenmeter für
Neumünster heraus. Daneben zeigte Daniela Kuhlmann nach auskuriertem
Kieferbruch ein couragiertes Comeback. Auch bei Holstein stimmte die
Einstellung. Die klare spielerische Steigerung gegenüber den Vorwochen konnte
HSG-Trainer Fritz Sünkler trotzdem kaum trösten: "Wenn wir immer so
gespielt hätten, würde meine Mannschaft in der Tabelle nie und nimmer so weit
unten stehen." Selbst die Top-Form von Rechtsaußen Angela Gaher reichte
nicht, um wenigstens ein leistungsgerechtes Remis zu retten.
Holstein Kiel/Kronshagen: Cornehl, Pulwitt - Büttner, Gaber
(7), Gerlach (3), Hansen (3), Hetzer, Huß, Reimers (3), Sommer (6), Tetzlaff
(1), Veldkamp.
Olympia Neumünster: Albrecht, Dahme - Herbst (3/1),
Hollerbuhl (3), Kuhlmann (2), Marschallek, Osterland (3), Petersen (1), Reinert
(2), Währer (5), Wildner (5/3).
„KN-Holsteiner Ausgabe vom 18.11.06“
HSG
Hol/Kro - Olympia NMS (So., 16.30 Uhr)
Neumünster - Die Männer spielen zu Hause, die Frauen
auswärts. Der neunte Spieltag ist für die Oberliga-Teams des
Kreishandballverbandes Neumünster eine Herausforderung.
Von Rang eins auf Platz, sechs ist Olympia mittlerweile
abgestürzt. Trainer Michael Schwarz griff in die psychologische Trickkiste und
verabredete ein Freundschaftstreffen gegen die SG Wandsbek, das Olympia mit
29:24 gewann. "Wir haben das Handballspielen nicht verlernt", sagt
der Coach. Vor allem Kristina Osterland wusste als Spielgestalterin zu
überzeugen. Am Sonntag im Landesderby gegen die Kieler" Krabben"
möchte Olympia auch zwei Punkte abfischen. "Wir müssen auf den Kieler
Rückraum aufpassen", warnt Schwarz. Gut trifft sich dabei, dass Jana
Reinert wieder mit von der Partie ist. Die 24-Jährige soll als Abfangjägerin
fungieren und Präsenz im Gegenstoßspiel zeigen. Dagegen fehlt Jenny
Scheibenpflug (Dienst), während Janine Herbst weiter von Knieproblemen geplagt wird.
Zugleich ist die Partie für die Neumünsteranerinnen ein Wiedersehen mit ihrer
ehemaligen Mitspielerin Christiane Veldkamp.
„KN vom 18.11.06“
Alarmglocken
bei THW II und Holstein
Trotz eines zunächst erfolgreichen Saisonstarts ließ die
Entwicklung der Kieler Klubs in den Handball-Oberligen fortan zu wünschen
übrig. Sowohl die Männer des THW II als auch die Frauen der HSG Holstein warten
nun schon seit Wochen auf den jeweils vierten Sieg.
HSG
Holstein/Kronshagen - Olympia NMS (So., 16.30 Uhr)
Krisengipfel in Kiel! Nach zuletzt drei Niederlagen stehen
beide Mannschaften im Nachbarschaftsderby noch mehr unter Druck, diese
Negativserie für sich zu beenden. Unter der Woche redete Holstein-Trainer Fritz
Sünkler zusammen mit dem Spielerrat Sonja Hansen und Wencke Hetzer Tacheles.
"Wenn wir nicht gewinnen, geht es auch in dieser Saison wieder nur um den
Klassenerhalt. Falls das nicht jeder begreift, kann das sonst schnell mal ins
Auge gehen. " Ohne Meike Gronau (Verdacht auf Meniskusschaden) und
Kristina Büttner (Bänderdehnung am Fuß) stehen die "Krabben"
sportlich schon am Scheideweg.
„Flensburger Tageblatt vom 13.11.06“
Flensburger Befreiungsschlag
DGF landet mit 26:22 gegen Holstein Kiel ersten Sieg
der Saison
Flensburg - Die Erleichterung war
in der Idraetshalle deutlich zu spüren. Nach vielen personellen Problemen zu
Saisonbeginn verbuchte DGF Flensburg den ersten Sieg in der Handball-Oberliga
der Frauen: 26:22 (16:11) gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen. Für die
Mannschaft von Wolfgang Denecke war sogar noch mehr drin. "Wir haben zu
früh auf Halten gespielt und unsere Linie verlassen. Zum Glück sind wir diesmal
nicht nervös geworden", sagte Denecke.
Der Punktgewinn in Lübeck hatte
den Flensburgerinnen sichtlich gut getan. Kiel hatte große Mühe mit der
DGF-Abwehr. Im Angriff spielten die Gastgeberinnen trotz 60-minütiger kurzer
Deckung gegen Tina Sörensen einen schnellen Ball. 8:5 hieß es nach 13 Minuten,
doch die mangelhafte Wurfausbeute (zwei Strafwürfe vergeben) bei DGF brachte
Kiel zurück ins Spiel. Nach dem 9:10 (20.) kehrte das Denecke-Team aber schnell
zum erfolgreichen Tempohandball zurück.
Nach der Pause häuften sich bei
Kiel die technischen Fehler, Flensburg setzte sich auf 20:13 (36.) ab.
"Danach haben wir zu viel nachgedacht und auf die Anzeigetafel geschaut“,
erklärte Denecke, wie der Faden plötzlich riss. DGF verzettelte sich in
Zweikämpfen, Kiel holte auf. Doch DGF-Torhüterin Andrea Matzen verhinderte
Schlimmeres. Beim Stand von 23:19 (54.) wurden zwar erneut zwei Siebenmeter
vergeben, doch Inga Jacobsen sicherte mit zwei Toren zum 25:21 (59.) den
verdienten Sieg.
Tore DGF: Matzen, Heins - Lucht
(3), Quäck, Otruba, Mau-Andresen (2), Piening, Behncke (2), Terkelsen-Haudrup
(4), Sörensen (6/1), Linde, Jacobsen (5), Timm (4).
Tore HSG Kiel: Cornehl - Gaber (5), Reimers (1), Sommer
(3), Hansen (3), Tetzlaff (1), Gerlach (3), Huß, Veldkamp, Hetzer (6),
Büttner.
7m: 5:2. - Zeitstrafen: 5:5 (Rot:
Lucht, DGF/3x2 Min., 53.). -Schiedsrichter: Kock/ Rathje (Schleswig/ Kiel). -
Zuschauer: 80.
„Flensborg AVIS vom 13.11.06“
Erster
Saisonsieg für die DGF-Frauen
DGF Flensborg
setzte sich 26:22 gegen die SG Holstein/Kronshagen durch.
FLENSBURG - Lange
hat es gedauert, doch am achten Spieltag haben die Handballfrauen vom Dansk
Gymnastik Forening (DGF) Flensborg in der Handball-Oberliga den ersten Sieg
eingefahren. Das SdU-Team (Sydslesvigs danske Ungdomsforeninger) gewann
sicherer als das Ergebnis es sagt mit 26:22 gegen die SG Holstein/Kronshagen.
Doch lief lange noch nicht alles so rund, wie es wünschenswert ist. DGF
reichten 20 starke Minuten, um den Gegner in die Schranken zu verweisen.
DGF begann forsch
und zeigte sich auch mental stark. Bei 4:3 verwarf zunächst Tina Sørensen einen
Strafwurf, und als sie im Nachwurf erneut siebenmeterreif gefoult wurde,
scheiterte Katrin Lucht mit dem folgenden Strafwurf am Innenpfosten. Dennoch
gab es bei 6:4 die erste Zwei-Tore-Führung, die in Unterzahl sogar auf 8:5
ausgebaut wurde. Auch den erneuten 8:9-Rückstand steckten die DGFerinnen
unbeeindruckt weg, schalteten einen Gang nach oben und erspielten sich bis zur
Pause einen beruhigenden 16:11-Vorsprung.
Im zweiten
Durchgang wurden die Weichen mit zwei schnellen Toren mit 18:11 endgültig auf
Sieg gestellt. Doch dann machte sich wieder Unsicherheit breit. Fehlwürfe und
Fehlpässe häuften sich. Doch erwiesen sich die Kielerinnen im Angriff als zu
harmlos, um näher als auf 18:22 heran zu kommen. Unnötig spannend machte es
DGFs Steffi Behncke, als sie beim 23:19 nacheinander zwei Strafwürfe verwarf.
Deshalb wirkten die beiden letzten DGF-Treffer zum 25:21 und 26:22 durch Inga
Jacobsen wie eine Erlösung.
"Na also, es
geht doch", freute sich DGF-Coch Wolfgang Denecke über den ersten
doppelten Punktgewinn seines Teams und ergänzte: "Geduld und
Beharrlichkeit zahlen sich eben aus. Doch wir haben noch genug Baustellen, es
gibt noch eine ganz Menge zu verbessern."
DGF Flensborg:
Matzen, Heinz - Quäck, Otruba, Mau-Andresen 2, Hassing, Piening, Behncke 2,
Terkelsen-Haudrup 7, Sørensen 4, Linde, Jacobsen 5, Timm 4, Lucht 3.
„KN vom 13.11.06“
DGF Flensborg - HSG Holstein Kiel/Kro. 26:22 (16:11)
Kiel in der Krise! Die
"Krabben" können nicht einmal mehr beim erklärten Lieblingsgegner
gewinnen. "Das war heute wohl der denkbar ungünstigste Zeitpunkt.
Erstmalig in Bestbesetzung waren die Flensburgerinnen gegen uns natürlich
besonders heiß, um selbst mit einem Sieg aus dem Tabellenkeller zu
klettern", meinte HSG-Trainer Fritz Sünkler. Sonderbewacherin Sonja Hansen
hatte zwar die wieder genesene DGF-Torjägerin Tina Sörensen gut im Griff, doch
dafür nutzte Spielmacherin Katrin Lucht ihre größeren Freiräume, um Susanne
Terkelsen-Haudrup perfekt in Szene zu setzen. Mit sieben Treffern wirbelte die
Kreisläuferin Holstein erfolgreich durcheinander.
Tore HSG Holstein: Möller,
Cornehl - Büttner, Gaber (5), Gerlach (3), Hansen (3), Hetzer (6), Huß, Reimers
(1), Sommer (3), Tetzlaff (1), Veldkamp.
„KN vom 11.11.06“
Wende
zum Guten für die beiden Kieler Handball-Oberligisten?
HSG-Frauen
morgen zur DGF
In den Handball-Oberligen beklagen die "Zebras"
und "Krabben" Niederlagenserien. Am achten Spieltag wollen die Kieler
Klubs aus diesem Schattendasein heraustreten. Die Männer des THW II wollen mit
einem Sieg über Spitzenreiter SG Wift für Furore sorgen und die HSG-Frauen mit
einem Erfolg beim Vorletzten DGF Flensborg positiv auffallen.
DGF
Flensborg - HSG Holstein/Kro. (So., 14.45 Uhr)
Die hohe Fehlerquote gibt HSG-Trainer Fritz Sünkler Rätsel
auf: "Da frage ich mich manchmal schon, was man beim dreimal wöchentlichen
Training vielleicht falsch macht. Dass wir es wesentlich besser können, gilt es
nun beim erklärten Lieblingsgegner zu beweisen. " Eine positive Reaktion
soll nach der Rückkehr von Rechtsaußen Angela Gaber folgen, auch wenn Spielmacherin
Annika Gerlach (Knöchelblessur) und Meike Gronau (Innenbanddehnung im Knie)
fehlen. Seit gemeinsamen Regionalliga-Zeiten konnte DGF noch nie gegen Holstein
gewinnen und ist in dieser Saison noch sieglos. Als Sonderbewacherin soll sich
Sonja Hansen um DGF-Torjägerin Tina Sörensen kümmern.
„Bergedorfer Zeitung vom 7.11.06“
Kein
Spiel nach dem Geschmack des Trainers
Aumühle - Obwohl die Oberliga-Handballerinnen des TuS
Aumühle-Wohltorf ihre Partie bei der HSG Kiel/Kronshagen mit 30:28 gewannen,
war es kein Spiel nach dem Geschmack ihres Trainers Thomas Brodeßer.
"Manchmal ist es besser eine Führung zu verwalten und nicht einfach
aggressiv weiterzuspielen", bemängelte der TuS-Coach, So wurde es in der
Schlussphase noch einmal eng, als drei Zeitstrafen und drei Siebenmeter gegen
die Aumühlerinnen gepfiffen wurden. Doch die Gäste retteten ihren Vorsprung
über die Zeit.
Nachdem die Kielerinnen zunächst in Führung gingen, konnte
der TuS in der 10. Minute zum ersten Mal ausgleichen. In der Folge lagen die
Aumühlerinnen ständig vorn, konnten sogar auf 23:18 davonziehen (45.). Doch nun
holte Kiel Tor um Tor auf. "Ich haben den Spielerinnen in der Halbzeit
gesagt, dass sie mehr denken und lenken sollen. Aber das hat mein Team nicht
beherzigt. Stattdessen waren wir in der Deckung zu spekulativ", resümierte
Brodeßer.
TuS-Tore: Meschede (6/4), Franke (4), Pörnig (4/1), Mulsow,
Schmenk, Groth, Minning (je 3), Tode (2).
„KN vom 6.11.06“
HSG Holstein Kiel/Kro. – TuS Aumühle 28:30
(13:15)
Frust bei Holstein nach der dritten
Heimniederlage. Die „Krabben“ bekamen Aumühles Angreiferinnen kaum in den Griff
und liefen stets einem Vier-Tore-Rückstand hinterher. Erst als HSG-Coach Fritz
Sünkler im Endspurt mit einer doppelten kurzen Deckung den Spielfluss der Gäste
störte, keimte beim 27:28-Anschlusstreffer neue Hoffnung auf. Wencke Hetzer
leistete sich ausgerechnet beim entscheidenden Siebenmeter ihren einzigen
Fehlversuch und das Unheil nahm im Gegenstoß seinen Lauf. „Aumühle war einfach
immer sowohl körperlich als auch gedanklich einen Tick schneller und cleverer“,
resümierte Fritz Sünkler resigniert.
„KN vom 4.11.06“
HSG
Holstein/Kronshagen – TuS Aumühle/W. (morgen, 16.30 Uhr, Suchsdorfer Weg)
Die türkische Urlaubsbräune von HSG-Trainer Fritz Sünkler
war angesichts der jüngsten Pleiten schnell verblasst: „Unser Problem bleibt
die schlechte Chancenverwertung. Wir verballern einfach zu viel.“ Mit
Rechtsaußen Angela Gaber hat sich ausgerechnet jetzt eine der wenigen
Torgarantinnen in die Handball-Ferien verabschiedet. Neben dem talentierten
Youngster Anica Huß soll deshalb die etatmäßige Kreisläuferin Sonja Hansen als
routinierter Kapitän diese Lücke kompensieren. Um nichts dem Zufall zu
überlassen, wurden Stärken und Schwächen der Aumühlerinnen gerade beim Spiel in
Altenholz ausspioniert. Ein Sieg wäre enorm wichtig für das angeknackste
Selbstvertrauen der „Krabben“, die ansonsten aufpassen müssen, in der Tabelle
nicht nach unten abzurutschen.
„Hamburger Abendblatt vom 31.10.06“
FAHRENKRUG - Der Pokal hat seine eigenen
Gesetze. Diesen Grundsatz beherzigten die Handballfrauen der HSG Kalkberg 06 in
der ersten Runde des Landespokals gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen. Mit
einem 25:24 (12:8)-Erfolg sorgte der Bezirksligist gegen den Oberliga-Vertreter
für eine Überraschung und zog in die zweite Runde auf Landesebene ein. Dort
geht es erneut gegen einen Oberligisten. Gegner ist dann der TuS
Aumühle/Wohltorf.
Die
Truppe von Trainer Alexander Jurat hatte am Tag des Spiels sogar noch zwei
Trainingseinheiten absolviert, um nach dreiwöchiger Wettkampfpause an der
Feinabstimmung zu arbeiten. Konzentriert bis in die Haarspitzen legten die
Gastgeberinnen los. Gestützt auf die beiden überragenden Torfrauen Trixi Hansen
und Birte Wachholz führten die Gastgeberinnen nach einer Viertelstunde mit 8:4.
Der Vier-Tore-Vorsprung hatte bis zur Pause Bestand.
Gegen
die nach dem Wechsel aggressiver und schneller agierenden Frauen aus der
Landeshauptstadt geriet die HSG Kalkberg 06 Mitte der zweiten Halbzeit ein
einziges Mal mit 18:19 in Rückstand. "Da hat man die körperliche Belastung
unseres Vormittagstrainings gespürt", so Jurat. Seine Spielerinnen bäumten
sich indes gegen die drohende Niederlage auf, gingen ihrerseits mit 21:19 in
Front und gaben die Führung bis zum Ende nicht mehr ab.
Die
Tore der HSG Kalkberg 06: Christine Gatermann (5), Ana Cakar, Svenja Davids (je
4), Kristin Davids, Carola Mohr (je 3), Katja Winkelmann, Jessica Sindt (je 2),
Nicole Bauer, Kathrin Flehinghaus (je 1).
„Handballnews HSG Kalkberg 06 vom 30.10.06“
„KN vom 16.10.06“
Die
Lütjenburger "Küken" vernaschten als vermeintlicher Außenseiter die
Kieler "Krabben".
Lütjenburg/Dannau
- HSG Holstein 25:18 (11:8)
"Hier fahren wir nicht mehr her. Die Lütjenburgerinnen
liegen uns einfach nicht", verabschiedete sich HSG-Coach Fritz Sünkler
urlaubsreif nach dem Luxus von 30 Fehlwürfen in die Türkei. Zudem erwischte das
kongeniale Duo im SG-Tor, Bianca Hartz/ Tanja Rathje, einen Glanztag. Während
sich bei Holstein nur Ersatzkeeperin Nicole Schirdewahn und Meike Gronau gute
Noten verdienten, ragten Rekonvaleszentin Maike Fliessner, Rückraumtalent
Kristin Bunn und Cathrin Böttger als Wirbelwind am Kreis aus einer Lütjenburger
Mannschaft ohne Schwachpunkte vor fast 150 verwunderten Handball-Fans heraus.
"Wir konnten die gefürchteten Kieler Offensivkräfte kontrolliert lahm
legen. Meine Mannschaft hat sich die handballfreien Herbstferien
verdient", lobte SG-Trainerfuchs Hauke Seydler.
Lütjenburg/Dannau: Hartz, Rathje - Borstelmann (1), Böttger
(5), Anna Bunn, Kristin Bunn (4), Conrad, Fliessner (7), Klein, Starkgraff (1),
Tietjens (2), Saborosch, Zurek (5).
HSG Holstein Kiel/Kronshagen: Cornehl, Schirdewahn -
Gerlach, Gronau (8/4), Hansen (2), Hetzer (1), Huß, Reimers (3), Sommer (2),
Tetzlaff (1), Veldkamp (1).
„KN vom 14.10.06“
Krabben
beim „Lieblingsgegner“
Der nominell sechste Oberliga-Spieltag steht für die beiden
Kieler Klubs ganz im Zeichen der Zeit. Während sich die Handballerinnen der HSG
Holstein mit einem Sieg in die Herbstferien verabschieden wollen, sollen im
Gegensatz dazu die Männer des THW II beim Nachsitzen in den nächsten Wochen der
Wahrheit mit einer Erfolgsserie durchstarten.
SG
Lütjenburg/Dannau - HSG Holstein (morgen, 15 Uhr, Gym. Lütjenburg)
Gelingt den Kieler "Krabben" endlich der erste
Oberliga-Sieg über die Lütjenburger "Küken", gibt es für Holstein zur
Belohnung eine Woche trainingsfrei und HSG-Motivationskünstler Fritz Sünkler
gönnt sich selbst Sonne satt in der Türkei: "Dann dürfen wir uns aber
nicht schon wieder auf Einzelaktionen einlassen. Bei der SG hält Jasmin Zurek
die Zügel auf dem Parkett fest in der Hand. Gelingt es die Spielmacherin in den
Griff zu kriegen, steigen unsere Chancen enorm. " In personeller Bestbesetzung
fehlt jetzt lediglich das lang ersehnte Erfolgserlebnis über den
"Lieblingsgegner", um kurzfristig die Reise im Internet zu buchen.
„KN-Ostholsteiner Ausgabe vom 14.10.06“
Da/Lü
ist heiß auf den Lieblingsgegner Holstein
Handball-Frauen-Oberliga:
Morgen letztes Heimspiel vor der mehrwöchigen Herbstpause
Lütjenburg -"Freitag, den 13." haben die
Handballerinnen der SG Lütjenburg/Dannau fast unbeschadet überstanden. Jetzt
fehlt nur noch ein Heimsieg am letzten Spieltag vor den mehrwöchigen Herbstferien,
wenn beim Kampf um den Klassenerhalt auch das Schreckgespenst des drohenden
Abstiegs erst einmal gebührend auf Distanz gehalten werden soll.
Insofern kommt die HSG Holstein Kiel/Kronshagen am Sonntag
um 15 Uhr als Lieblingsgegner der Frauen-Oberliga in der Sporthalle des
Lütjenburger Gymnasiums gerade recht. Passend zur Halloween-Zeit studierte
SG-Trainer Hauke Seydler deshalb am gestrigen Freitag auch kein Handball-Video
über die HSG Holstein, sondern sah sich mit seinen Kindern den Film "Hui
Buh - das kleine Schlossgespenst" im Kino an. Derweil hatte Jessica
Widderich ihren privaten Horror, einen Zahnarztbesuch, bereits hinter sich. Der
angehenden Abiturientin wurden am letzten Schultag mehrere Weisheitszähne
gezogen. Ansonsten können die Lütjenburgerinnen nahezu in Bestbesetzung den
richtigen Biss zeigen. Dass Stefanie Borstelmann den ersten Belastungstest in
dieser Saison ohne Wackelknie nach auskurierter Innenbanddehnung bestand, war
wenigstens ein kleiner Trost bei der letzten Niederlage in Lübeck. Nadine
Starkgraff gibt nun ihr Debüt. Die latenten Kopfschmerzen als Folgen einer
Gehirnerschütterung während der Vorbereitungsphase scheinen endlich abgeklungen
zu sein.
Da Spielmacherin Jasmin Zurek keine Probleme mehr mit dem
Magen-Darin-Virus plagen, lichtet sich das Lütjenburger Lazarett. Annika Klein,
Jennifer Tietjens und Iris Saborosch, die in der Vorwoche ob privater
Verpflichtungen pausierten, kehren ebenfalls in den Kader zurück. Ein weiteres
gutes Omen für den Kampf der "Küken" gegen die Kieler
"Krabben": "Bisher sahen wir noch nie schlecht in den Duellen
mit Holstein aus. Alle sind guter Ding, dass dies so bleibt."
Die Art und Weise der Lütjenburger Spielkultur lag den
Gästen in der Vergangenheit gar nicht. Schon im Vorjahr gab es folgerichtig
einen deutlichen SG-Heimsieg und in Kiel reichte ein Remis zur Rettung in
letzter Sekunde, um die Vorraussetzungen für den Klassenerhalt zu schaffen.
Bekommt man auch diesmal den gefürchteten, wurfgewaltigen HSG-Rückraum mit
Wiebke Reimers und Kerstin Sommer in den Griff, steigen die eigenen Chancen
natürlich sprunghaft. "Kleine, quirlige Spielerinnen liegen Holstein
nicht. Wir müssen wieder beweglich auf den Beinen sein und den
Abwehrmittelblock beschäftigen", weiß Hauke Seydler von seiner "Lückenbüßer"-Taktik
zu berichten. "Hui Buh" als sympathischer Quälgeist lässt grüßen.
„Flensborg AVIS vom 10.10.06“
KIEL - Die SG Flensburg-Handewitt hat die "Rote Laterne"
in der Handball-Oberliga der Frauen an DGF Flensborg abgegeben.
Mit der 22:26-Niederlage bei der HSG Holstein/Kronshagen
haben die SG-Frauen bei 1:9-Punkten eine Tordifferenz von -34 Treffern. DGF
kommt bei gleicher Punktzahl nach der 23:43−Klatsche gegen Olympia
Neumünster auf -47 Tore.
Bis zum 5:5 konnte das FleHa-Team von Trainer Stephan
Lache mithalten. Dann nutzte Holstein einige "dumme Fehler" der
Gäste, um über 10:6 zur Pause, mit 13:9 in Führung zu gehen. Auch im zweiten
Durchgang konnte FleHa die Partie bis 13:15 und 18:20 offen gestalten. "In
dieser Phase haben eigene unnötige Fehler verhindert, eine durchaus mögliche
Wende auch zu schaffen", sagte Stephan Lache. Als die Kieler auf 25:19
davonzogen, war die Partie gelaufen.
Den Rest der Partie konnte FleHa bis zum 26:22-Endstand
noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. Für SG-Trainer Stephan Lache war
wichtig, dass eine weitere "Klatsche" vermieden werden konnte.
"Der Pfeil zeigt nach oben, wenn wir jetzt in den nächsten Spielen alle
eine hundertprozentige Leistung bringen, werden wir auch in der Lage sein,
weitere Punkte zu holen", sagte Lache und ergänzte: "Die Spielerinnen
wissen jetzt, was sie tun müssen, um in der Oberliga erfolgreich zu sein."
SG Flensburg-Handewitt: Nymand, Felthaus - Hofedietz 2,
Kräber 1, Scholz 1, Kühn 1, Tomaszewski 14/5, Dietz, Dietz-Böhme, Sauerland,
Daul.Acksteiner, Karff 3.
„Flensburger Tageblatt vom 9.10.06“
22:26 in Kronshagen: Aufholjagd der SG-Frauen wird
nicht belohnt
Kronshagen - Nach zuletzt deutlichen
Niederlagen haben die Handball-Oberliga-Frauen der SG Flensburg-Handewitt
wieder eine überzeugende Leistung geboten. Allein das "Happy End"
fehlte, um bei der favorisierten HSG Holstein Kiel/Kronshagen einen Punkt zu
entführen. Am Ende war die Niederlage knapper, als es das Ergebnis von 22:26
(9:13) aussagt. "Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie das Handball spielen
nicht verlernt hat und wir uns noch lange nicht aufgegeben haben", sagte
Trainer Stephan Lache. Kronshagen hatte bisher in eigener Halle noch keinen
Punkt gewinnen können und war von Anfang an sehr konzentriert bei der Sache.
Die SG hielt jedoch dagegen und die Partie bis zum 5:5 ausgeglichen. Dann nahm
sich der Aufsteiger allerdings eine spielerische Auszeit und machte viele
einfache Fehler im Angriff. Diese gaben den Gastgeberinnen die Möglichkeit,
über Gegenstöße auf 11:6 davon zu ziehen. Danach berappelte sich Flensburg
wieder.
"In der Pause habe ich der
Mannschaft gesagt, dass vier Tore Rückstand aufzuholen sind", so Lache.
Und die SG kam immer besser ins Spiel. Die 6:0-Deckung ließ kaum noch klare
Chancen zu und ermöglichte so die Aufholjagd, die die Gäste Tor um Tor heran
brachte. Beim 16:14 und 21:18 besaß die SG Chancen zum Anschluss, doch die
technischen Fehler verhinderten eine bessere Quote. So konnte sich die HSG mit
Kontern wieder absetzen und den Vorsprung aus der ersten Halbzeit verteidigen.
SG Flensburg-Handewitt: Nymand, Felthaus - Tomaszewski
(14/5), Karff (3), Hofeditz (2), Kräber, Scholz, Kühn (je 1), Dietz, Dietz-Böhme,
Sauerland, Daul-Acksteiner.
„KN vom 9.10.06“
Agnes Tomaszewski konnte die "Krabben"
nicht stoppen
Handball-Oberliga der Frauen: Flensburgerin warf 14
Tore bei 22:26-Niederlage gegen Kiel
Kiel - Geschafft! Die HSG
Holstein hat den Heimkomplex in der Handball-Oberliga offensichtlich
überwunden. Da dieser Fluch gegen die Frauen der SG Flensburg-Handewitt
definitiv besiegt wurde, dürfen die auswärts starken "Kieler Krabben"
fortan sogar zumindest mit einem Auge in der Tabelle nach oben zur Spitzengruppe
schielen.
HSG Holstein Kiel/Kro. - SG Flensburg-Han. 26:22
(13:9)
"Ein schönes Gefühl, in
eigener Halle nie in Gefahr geraten zu sein, dieses Spiel noch zu
verlieren"" fand HSG-Trainer Fritz Sünkler. Bei den Flensburgerinnen
lief lediglich Agnes Tomaszewski mit 14 Treffern zu großer Form auf. Das
reichte für das Schlusslicht allerdings nur zur Schadensbegrenzung. Kiel machte
dagegen mit Wiebke Reimers, Kerstin Sommer sowie Meike, Gronau kollektiv Druck
aus dem Rückraum und am Kreis wirbelte Kapitän Sonja Hansen mit großem
Kämpferherz. Ein erfolgreiches Debüt feierte die A-Jugendliche Imke Pulß in
dieser Saison. Die 17-jährige Torhüterin wehrte nach der Einwechslung für
Tatjana Cornehl Mitte zweiter Halbzeit mehrere schwere Bälle, und sogar den
ersten Siebenmeter ihrer jungen Oberliga-Karriere ab.
HSG Holstein Kiel: Pulß, Cornehl
- Büttner, Gaber (4), Gerlach (3), Gronau (2/1), Hansen (4), Hetzer (5/4), Huß,
Reimers (4), Sommer (3), Tetzlaff (1), Veldkamp.
„KN vom 7.10.06“
Der
Knoten soll platzen
HSG
Holstein-Frauen haben sich ersten Heimsieg auf die Fahne geschrieben
Deutschland - ein Sommermärchen, sorgt nicht unter den
Fußball-Fans, sondern auch in der Handball-Szene für Gesprächsstoff. Inspiriert
vom Wortmann-Film wollen die beiden
Kieler Klubs einen goldenen Oberliga-Oktober folgen lassen.
HSG
Holstein Kiel/Kro. - SG Flensburg-Hand. (heute, 19 Uhr, Schulzentrum
Kronshagen)
Nachdem die "Krabben" bisher in eigener Halle nur
Niederlagen gegen Heide und Lauenburg kassierten, griff HSG-Trainer Fritz Sünkler
unter der Woche tief in die psychologische Trickkiste, um sowohl Aufsteiger SG
Flensburg-Handewitt als auch diesen Heimkomplex endlich zu besiegen. Als
Belohnung für den Erfolg in Stockelsdorf gab es für die Mannschaft
trainingsfrei und am Mittwoch zusätzlich eine Einladung zur
Open-Air-Kino-Premiere im Kieler Holstein-Stadion. "Jetzt noch eine kurze
und knackige Kabinen-Ansprache, dann müsste der Knoten eigentlich
platzen", prophezeit Sünkler ohne personelle Probleme ähnlich heiße
Kämpferherzen seiner Handballerinnen wie die der Klinsmänner.
„Lübecker Nachrichten vom 4.10.06“
ATSV
Stockelsdorf beim 20:28 gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen wieder aus dem
Tritt geraten.
ATSV
Stockelsdorf - Holstein Kiel/ Kronshagen 20:28 (8:13)
Wer zu spät aufwacht, den bestraft der Gegner. Das die
"Stodo"-Welt bis zum 6:7 (22.) noch in Ordnung war, war auch den
Anlaufschwierigkeiten der Kielerinnen zu verdanken. Während der ATSV viel mehr
Kraft, Zeit und Ideen für einen Torerfolg aufbringen musste, hatte es der
Gegner dank der defensiven Abwehrarbeit der ATSVerinnen danach mit sechs Toren
in Folge einfacher. "Wir legen erst so richtig in der zweiten Halbzeit
los", umschreibt Sonja Bahe (1) den meist schon zu späten Aufwacheffekt. Über
10:13 (32.) und 16:19 (45.) meldete sich "Stodo" bis zum 19:23 (50.)
mehrmals wieder "einsatzbereit". Gerade die Erfahrung von Janine
Anders und Sonja Bahe verbesserte die Abwehrarbeit, die mit so mancher
schnellen ersten und zweiten Welle nun das Konterspiel in Schwung brachte. Doch
weil die 4:2-Abwehr viel Kraft kostete, die Kielerinnen sich ihrerseits nun auf
die "Lückenarbeit" konzentrierten, zahlte "Stodo" erneut
wieder Lehrgeld. "Vielleicht sollten wir alten Damen mal in der ersten Halbzeit
anfangen", würde sich wohl nicht nur Sonja Bahe über eine "Frühschicht"
mit Erfolgserlebnis freuen.
Die restlichen ATSV-Tore: Witsch (7/2), Meyer (5), Sarnikowski, Wendorf (je 2),
Neumann, Koplin, Bulgrin (je 1).
„KN vom 2.10.06“
HSG
auf dem Weg der Besserung
ATSV
Stockelsdorf - HSG Holstein/Kro 20:28 (8:13)
Zu Hause pfui, auswärts dafür hui! Der kleine Anpfiff von
Fritz Sünkler für sein Team verfehlte nicht die gewünschte Wirkung: "Wenig
Ballverluste, eine sichere Chancenverwertung und in den kritischen Situationen
richtig reagiert. So habe ich mir das vorgestellt." Kerstin Sommer und
Wiebke Reimers warfen Stockelsdorf sturmreif. Als sich die beiden
"Krabben" später einer kurzen Deckung erfreuten, sprangen Angela
Gaber sowie Meike Gronau in die Bresche. ATSV-Keeperin Alexandra Kärschau wurde
oft auf dem falschen Fuß erwischt und ließ sich entnervt auswechseln. Im
Gegenzug dazu hatte Holsteins Abwehrspezialistin Annika Gerlach die
Stockelsdorfer Shooterin Franziska Witsch gut im Griff, Tatjana Cornehl
ebenfalls Topform im Kieler Tor erwischt. Trotz Schmerzen an der Achillessehne
biss Linksaußen Wencke Hetzer (6 Tore) auf die Zähne.
HSG Holstein Kiel/Kronshagen: Cornehl, Möller - Büttner,
Gaber (5), Gerlach (3), Gronau (2), Hansen (1), Hetzer (6/1), Huß, Reimers (4),
Sommer (6), Tetzlaff, Veldkamp (1).
„KN vom 30.9.06“
Unruhe
bei HSG Holstein
Oberliga-Fehlstart
hinterlässt Spuren
Während in den Handball-Oberligen für die Frauen der HSG
Holstein Kiel/ Kronshagen der Haussegen vor dem vierten Spieltag schief hängt,
vertrauen die Männer des THW Kiel II weiterhin ihrer Heimstärke.
ATSV
Stockelsdorf - HSG Holstein
Keine Ruhe bei Holstein vor der Fahrt nach Stockelsdorf.
HSG-Coach Fritz Sünkler bat am Donnerstag zum Rapport. Ob des Heimkomplexes rappelte
es bei den "Krabben" im Karton: "Wir machen dieselben Fehler wie
im Vorjahr. Es kann nicht sein, dass man gleich den Kopf in den Sand steckt,
wenn es mal nicht läuft." Allerdings werden die personellen Probleme im
Kieler Kader nicht weniger. Die Achillessehnenschmerzen von Wencke Hetzer
verschlimmerten sich sogar. Anna-Lena Tetzlaff (Fußverletzung) bekam vom Arzt
Sportverbot und Wiebke Reimers (Lehrgang in Hamburg) fehlte unter der Woche
beruflich bedingt beim Training.
„Bergedorfer Zeitung vom 26.9.06“
Mit
Handball aus dem Bilderbuch begeistert
Lauenburg - Kein einziges Mal konnten die Handballerinnen
der HSG Kiel-Kronshagen in der Oberliga-Partie gegen die Lauenburger SV in
Führung gehen. Und doch war es für die "Gelb-Schwarzen" beim
22:20-Sieg zwei Minuten vor dem Ende noch einmal richtig eng geworden.
Bereits nach acht Minuten führten die Gäste mit 5:1 und
begeisterten die Zuschauer dabei mit "Bilderbuch-Handball“, wie es Trainer
Jürgen Rißmann später formulierte. Diesen Vorsprung konnte die LSV dank einer
überragenden Lena Hoffmann (sieben Treffer) sogar noch zu einer
12:6-Halbzeit-Führung ausbauen.
Als Hoffmann dann Mitte der zweiten Hälfte jedoch in
Manndeckung genommen wurde und die Schiedsrichter für Rißmann´s Geschmack etwas
zu schnell auf Zeitspiel entschieden, ging die Sicherheit im Spiel der LSV
verloren. Technische Fehler waren die Folge. Der Vorsprung schmolz, und zwei
Minuten vor Schluss stand es plötzlich 20:20. "Da haben mir schon etwas die
Nerven geflattert", gab ein erleichterter Rißmann zu. Hoffmann und
Felicitas Jender mit ihrem einzigen Treffer sorgten schließlich für den
glücklichen, aber verdienten Sieg.
LSV-Tore: Hoffmann (7), Lucas (4), Streisel, Gutsch,
Bitzer, Geschke (je 2), Schalk, Jender, Mehrkens (je 1).
„KN vom 2.10.06“
HSG
auf dem Weg der Besserung
ATSV
Stockelsdorf - HSG Holstein/Kro 20:28 (8:13)
Zu Hause pfui, auswärts dafür hui! Der kleine Anpfiff von
Fritz Sünkler für sein Team verfehlte nicht die gewünschte Wirkung: "Wenig
Ballverluste, eine sichere Chancenverwertung und in den kritischen Situationen
richtig reagiert. So habe ich mir das vorgestellt." Kerstin Sommer und
Wiebke Reimers warfen Stockelsdorf sturmreif. Als sich die beiden
"Krabben" später einer kurzen Deckung erfreuten, sprangen Angela
Gaber sowie Meike Gronau in die Bresche. ATSV-Keeperin Alexandra Kärschau wurde
oft auf dem falschen Fuß erwischt und ließ sich entnervt auswechseln. Im
Gegenzug dazu hatte Holsteins Abwehrspezialistin Annika Gerlach die Stockelsdorfer
Shooterin Franziska Witsch gut im Griff, Tatjana Cornehl ebenfalls Topform im
Kieler Tor erwischt. Trotz Schmerzen an der Achillessehne biss Linksaußen
Wencke Hetzer (6 Tore) auf die Zähne.
HSG Holstein Kiel/Kronshagen: Cornehl, Möller - Büttner,
Gaber (5), Gerlach (3), Gronau (2), Hansen (1), Hetzer (6/1), Huß, Reimers (4),
Sommer (6), Tetzlaff, Veldkamp (1).
„Kieler Nachrichten vom 23.9.06“
"Krabben"
mit Verletzungssorgen
Handball-Oberliga:
Holstein-Damen erwarten den Lauenburger SV
In der Ruhe lag die Kraft. Nach der hektischen
Heimniederlage zum Saisonstart der Frauen-Oberliga gegen Heide schafften die
Handballerinnen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen mit dem Sieg in Neustadt die
Wende. Diese Geduld soll sich Sonntag (16.30 Uhr, Sporthalle des Schulzentrums
Suchsdorfer Weg) nun mit einem Erfolg über den Aufsteiger Lauenburger SV
auswirken.
"Trotz des gestärkten Selbstvertrauens darf man sich
nicht zu sicher fühlen, sondern muss jeden Gegner ernst nehmen", warnt
HSG-Trainer Fritz Sünkler. Die Stimmung unter den "Krabben" ist zwar
gut, doch Sorgen bereiten die Achillessehnenprobleme der Leistungsträger Wencke
Hetzer, Kerstin Sommer und Angela Gaber.
Gut zu wissen, dass sich alle anderen Spielerinnen aus dem
kleinen Kieler Kader umso mehr zusammen reißen wollen. Neuzugang Anna-Lena
Tetzlaff ist in der Deckung längst ein Stabilitätsgarant. Torjägerin Wiebke
Reimers sprang mit genähter Nase gewohnt beherzt in die Bresche und auch Meike
Gronau zeigte eindrucksvoll, aus welchem Holz die Holstein-Spielmacherin
geschnitzt ist.
„Handballnews TSV Neustadt vom 18.9.06“
TSV Neustadt -
HSG Holstein Kiel/Kronshagen 21:25 (9:14)
In
den ersten Minuten wurden Neustadts Frauen von den Gästen aus der Landeshauptstadt
förmlich überrannt. Bis zum Team-Timeout des Gastgebers in der 13. Minute lag
man bereits mit 1:8 im Rückstand. All zu schwer tat man sich mit der
gegnerischen defensiven Abwehr, die sicher Stand und den Rückraum kaum
Gelegenheiten bot. So wollte eigentlich das Team von Trainer Thomas
Spieckermann auftreten. Die erste Verunsicherung zeigte beim Team deutliche
Spuren. Dennoch kämpfte man sich zum Halbzeitstand von immerhin 9:14 heran.
Nach der Halbzeit zeigte der Kampfeswille endlich erste Früchte. Bei ständig
wechselnden spielerischen Vorteilen kam Neustadt - auch dank des frenetisch
anfeuernden Publikums - auf ein 19:21 in der 54. Minute heran. Doch das Spiel
zehrte zu sehr an den Kräften: der HSG gelang es erneut, sich abzusetzen und
ließ in den letzten Minuten nichts anbrennen, so dass der TSV Neustadt auch in
dieser Begegnung die Punkte an den Gegner geben musste.
Die TSV-Tore erzielten: S. Markmann (7/1), Lundius (7/4), Möller (5) sowie
Guttau und Jahrke (je 1).
„Kieler Nachrichten vom 18.9.06“
Den
"Krabben" der HSG Holstein glückte der Neustart in Neustadt
TSV
Neustadt - HSG Holstein 21:25 (9:15)
Mit einem Frühstart lehrte Holstein dem selbst ernannten
Geheimfavoriten das Fürchten. Die effektive 6:0-Deckung war Grundlage, um immer
wieder Angela Gaber mit gezielten Tempogegenstößen auf die Reise zu schicken.
Vom Schock des 1:8-Rückstands erholten sich die düpierten Gastgeberinnen bis
zum Pausenpfiff nicht mehr. Nach dem Seitenwechsel warfen die Neustädterinnen
ihre Kampfkraft in die Waagschale. Hochmotiviert lieferten sich beide Teams
einen hart geführten offenen Schlagabtausch. Trotz einer gut aufgelegten
Tatjana Cornehl im Tor wurde es für die Kielerinnen beim 19:21-Anschlusstreffer
noch einmal eng. Meike Gronau per Siebenmeter und Linksaußen Wencke Hetzer
sorgten mit zwei Treffern für die Vorentscheidung zum 23:19. „Natürlich ist
allen ein ganz großer Stein vom Herzen gefallen", sagte Holstein-Coach
Fritz Sünkler. "Ich glaube nämlich, dass in Neustadt nicht so viele
Mannschaften gewinnen werden. "
HSG: Cornehl, Pulwitt - Gaber (8), Gerlach (3), Gronau
(6/2), Hansen, Hetzer (2), Huß, Reimers (5), Sommer, Tetzlaff (1), Veldkamp.
„Kieler Nachrichten vom 16.9.06“
"Neustart"
beim TSV Neustadt
Neustart für die "Krabben" beim TSV Neustadt:
Nach der Heimniederlage gegen Heide zum Saison-Auftakt geht es für die
Handballerinnen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen morgen um 15 Uhr in Pönitz
darum, den klassischen Fehlstart in der Frauen-Oberliga zu vermeiden.
HSG-Trainer Fritz Sünkler dürfte allerdings keine guten
Erinnerungen an den Gegner haben. Im letzten Auswärtsspiel der Vorsaison
kassierten die Kielerinnen nämlich eine 20:31-Klatsche: "Da fehlte ein
bisschen der Biss, weil es beim Finale um nichts mehr ging. Das wird diesmal
garantiert ganz anders sein. " Wiebke Reimers geht mit gutem Beispiel
voran und beißt die Zähne zusammen, um sich in den Dienst der Mannschaft zu
stellen. Die lädierte Nase wurde im Krankenhaus mit mehreren Stichen genäht. Es
bleibt also offen, ob Holsteins Hoffnungsträgerin ohne Hemmungen sofort wieder
den richtigen "Tor-Riecher" hat. Als frühere TSVN-Kreisläuferin will
auch Christiane Veldkamp trotz der Schmerzen in der Schulter des rechten
Wurfarms unbedingt mitwirken und zeigen, warum der Wechsel von Olympia Neumünster
zu den "Krabben" statt zurück nach Neustadt eine Entscheidung des
Herzens war.
Holstein
Kiel/Kronshagen - MTV Heide 21:26
Von der ausgelobten guten Vorbereitung war sowohl in der
Abwehr als auch im Angriff wenig zu sehen. MTV-Spielmacherin Christina Duwe
bekam die "Krabben" kaum unter Kontrolle. "Heide war in fast
allen Belangen überlegen. Dem frühen Rückstand sind wir vergeblich hinterher
gelaufen", so Coach Fritz Sünkler. Zu allem Überfluss schied Wiebke
Reimers nach einem Schlag aus dem Gewühl mit einer Platzwunde an der Nase aus.
„Dithmarscher LZ vom 11.9.06“
Gelungenes
Trainer-Debüt
Oberliga der Frauen: MTV Heide gewinnt Auftaktspiel in
Kiel
Kiel - Mit einem
hoch verdienten 26:21 (13:9) kehrten die Oberliga-Handballerinnen des MTV Heide
von der HSG Holstein Kiel/Kronshagen zurück. Damit unterstrich die Mannschaft
zum Saisonauftakt eindeutig, dass mit ihr auch in dieser Serie zu rechnen sein
wird.
Trainer Klaus
Rheinfelder musste aber trotz des Sieges bei seinem Trainer-Debüt feststellen,
dass zum Saisonstart noch nicht alles nach Wunsch lief. Allerdings hat die
Mannschaft besonders durch das Mitwirken von Melanie Tappe und Christina Duwe
an Sicherheit gewonnen, so dass Kathrin Milde und Ulrike Heesch gute
Unterstützung erfuhren. Dazu wartete im Tor Nicole Schlichting mit starker
Leistung auf.
Diese
Spielerinnen waren es denn auch, die den Grundstock zum Erfolg legten, selbst
wenn man sich auf Heider Seite noch mehr Tempohandball gewünscht hatte. Aber
eine Vielzahl von Hinausstellungen brachten beide Mannschaften immer wieder aus
dem Tritt. Insgesamt 16 Mal zeigten die Unparteiischen auf den
Siebenmeterpunkt. Dabei war die Partie keineswegs übertrieben hart.
Beim MTV Heide
hatte man sich schon zur Pause eine 13:9-Führung erspielt. Dieser Vorsprung
geriet auch nach dem Wiederbeginn nicht in Gefahr, weil die stark arbeitende
Abwehr die Kieler Rückraumspielerinnen nicht zur Entfaltung kommen ließ. Auch
im zweiten Spielabschnitt zeigte sich, dass die Laufwege noch besser abgestimmt
werden müssen, woran Trainer Rheinfelder besonders arbeiten will. Aber da kann
das Selbstvertrauen nach dem ersten Sieg nur hilfreich sein.
MTV Heide:
Schlichting, Wiezorrek – Tappe (8/4), Nommensen (1), Jochimsen (4/4), Heesch
(6), Milde (4), Finke (1), Duwe (2), Krüger.
Harmonie
soll für Impulse bei den "Krabben" sorgen
Fritz Sünkler startet mit kleinem Kader der HSG
Holstein in die Frauen-Oberliga
Harmonie heißt das Zauberwort bei den Handballerinnen der HSG Holstein Kiel/ Kronshagen. Als verschworene Gemeinschaft wollen die "Krabben" mit der Zielsetzung Klassenerhalt wieder alle an einem Strang ziehen, um in der Frauen-Oberliga später ein erfolgreiches Finale zu feiern.
"Lieber ein kleiner, feiner Kader, der auch menschlich gut zueinander passt, als latente Unruhe in der Mannschaft zu haben. Solch positives Flair ist schon zu spüren. Jetzt müssen wir den Spaßfaktor der Vorbereitung nur noch durch stimmungsvolle Siege steigern", vertraut HSG-Trainer Fritz Sünkler seiner Truppe. Ist der propagierte Teamgeist wirklich dauerhaft willig, sollte die spielerische Entwicklung folglich nur recht und billig sein.
Mit den Neuzugängen Christiane Veldkamp (Kreis), Wencke Hetzer (Linksaußen), Anica Huß (Rechtsaußen) sowie Anna-Lena Tetzlaff (Rückraum) scheint Holstein jedenfalls bereits vor dem Saisonstart am Sonntag um 16.30 Uhr (Suchsdorfer Weg) gegen den MTV Heide die ersten echten Volltreffer gelandet zu haben.
Nur auf der Torwartposition gab der Transfermarkt nichts her, so dass die Last der Verantwortung allein auf den Schultern von Tatjana Cornehl ruht.
Neben dem Trikotsatz soll ab sofort auch ein neues Nervenkostüm zur Standardausrüstung gehören, um für alle Wagnisse fortan gut gewappnet zu sein. Im
Trainingslager, auf Turnieren und in Testspielen wurde nicht nur auf körperliche Fitness großen Wert gelegt, sondern auch viel für die mentale Stärke getan.
Verletzungssorgen blieben den Kielerinnen weitestgehend erspart. Annika Gerlach hat eine Halswirbelblockade auskuriert und hält die Fäden als Spielmacherin ob bestechender Frühform fest in der Hand. Wiebke Reimers und Angela Gaber sind als Leistungsträgerinnen auf der rechten Seite ebenfalls gesetzt. Kerstin Sommer und Meike Gronau dürften die Stammformation komplettieren.
"Der Tag der Wahrheit kann kommen. Ebenso, wie die Vorfreude steigt aber natürlich auch die Spannung. Gegen Heide wird sich zeigen, was die harmonische Vorbereitung wirklich wert war", äußert sich Fritz Sünkler optimistisch.
Kader - Torhüterin: Tatjana Cornehl - Feld: Kristina Büttner (zurück aus Schweden) Angela Gaber, Annika Gerlach, Meike Gronau, Sonja Hansen, Wencke Hetzer (SV Friedrichsort), Anica Huß (TV Laboe, A-Jugend), Wiebke Reimers, Kerstin Sommer, Anna-Lena Tetzlaff (VfL Fredenbek), Christiane Veldkamp (Olympia Neumünster), Franziska Ziegler.
Abgänge: Anja Pulwitt (pausiert, standby für den Notfall), Ulla Bielefeld (TSV Wattenbek), Sabine Brinker (Schwerin), Julia Schüring (Neubrandenburg), Dajana Schulz (Holtenau), Svenja Sturm, Agnieszka Szpila (unbekannt), Christina Gosch (DJK Flensborg), Henriette Haucke (Ahrensburg).
Trainer: Fritz Sünkler (im 3. Jahr).
Meisterschaftsfavoriten: TSV Altenholz, Olympia NMS.
Zielsetzung: Einstelliger Tabellenplatz.
Altenholz
gelang erster Kieler-Woche-Coup
Guter Sport und viel Spaß summierten sich beim 28. Kieler-Woche-Cup zu einem spannenden zweitätigen Hallenhandball-Spektakel. Zum ersten Mal bejubelten die Frauen des TSV Altenholz den Turniersieg. "Einfach ein echt geiles Gefühl", ließ TSVA-Trainer Sigurd Schreiber seinen Emotionen freien Lauf. Mit nur einer Niederlage ausgerechnet gegen den Erzrivalen TSV Owschlag überzeugten die Altenholzerinnen. "Als ich vor 25 Jahren nach Kiel zog und als Zuschauer auf der Tribüne saß, wollte ich immer unbedingt an diesem Turnier teilnehmen. Jetzt habe ich den Kieler-Woche-Cup sogar mit meiner Mannschaft gewonnen", wertete Sigurd Schreiber den Triumph als gutes Omen für die neue Oberliga-Saison.
Die Altenholzerinnen trumpften nicht nur zum Auftakt im Lokalderby gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen mit 20:15 auf, sondern sorgten in ihren gelben Trikots fortan auch gegen den Zweitligisten TSV Nord Harrislee sowie den mit vielen früheren "Krabben" wie Grit Seiler, Tina Asmussen oder Siggi Jungjohann erstklassig bestückten Kader der "HSG Antilope" und Grün Weiß Schwerin für Ballzauber.
Da Titelverteidiger PSV Rostock die Trophäe des Vorjahres nicht rechtzeitig zurück nach Kiel geschickt hatte, musste sich der neue Turniersieger zunächst mit einem Wanderpokal zufrieden geben.
Neben den Altenholzerinnen zeigten die "Krabben" der HSG Holstein als Tabellenvierter ebenfalls optimistisch stimmende Ansätze. "Das hat wirklich viel Laune gemacht. Ein erstklassig besetztes Turnier, in dem wir gut mithalten konnten. Auf dieser Basis möchten wir den Spaß und die Erfolge nun kontinuierlich steigern", zog Holstein-Coach Fritz Sünkler zufrieden sein Resumee.
Bereits zum 28. Mal veranstaltet die HSG Holstein/Kronshagen ihr zweitägiges Handball-Turnier für Frauenteams um den Kieler-Woche-Cup. Dabei dürfte von der ersten Minute am heutigen Sonnabend um 14 Uhr bis zur letzten Sekunde des finalen Spiels am morgigen Sonntag gegen 15.50 Uhr Spannung pur in den beiden Sporthallen des Schulzentrums am Suchsdorfer Weg garantiert sein.
Schon das Lokalderby der Oberliga-Rivalen zwischen den "Krabben" der HSG Holstein Kiel/Kronshagen und dem TSV Altenholz als sportliche Nummer eins der abgelaufenen Saison im Einzugsgebiet der Landeshauptstadt verspricht einen reizvollen Auftakt nach Maß. Aber auch die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern
möchten bei der Pokalvergabe ein gewichtiges Wörtchen mitsprechen. Nicht nur Grün-Weiß Schwerin, sondern auch der SC Motor Barth rechnen sich gute Außenseiterchancen aus.
Ein Wiedersehen gibt es für die Handball-Fans Holsteins mit den früheren "Krabben" Tina Asmussen, Diana Köhn, Christine Meyer, Iris Mainusch, Siggi Richert, Katrin Maukel, Ann-Christin Thoma sowie Katrin Gohlke, die als "HSG Antilope" mit der Zielvorgabe Turniersieg starten.
Favoriten sind aber Zweitligist TSV Nord Harrislee und Oberligameister TSV Owschlag.