Presseberichte HSG 1.Frauen

 Saison 2006/07

 
Punktspiel gegen SC Buntekuh Lübeck / 28.4.07
 

„KN vom 30.4.07“

"Krabben" kampfkraftig

HSG Holstein - Buntekuh 22:21 (11:11)

 

Die "Krabben" krabbelten kräftemäßig zwar auf dem Zahnfleisch, untermauerten aber nichtsdestotrotz aufopferungsvoll ihre  Heimstärke. 15 Sekunden vor dem Schlusspfiff verwandelte die überragende Imke Wefer nach einem Foul an der quirligen Katja Sommerschuh den fälligen Siebenmeter mit Nerven wie Drahtseilen zum umjubelten Siegtreffer. Für Holstein liefen Nicole Schirdewahn zwischen den Pfosten sowie Regisseurin Annika Gerlach und Wiebke Reimers zur Topform auf. "Fair und

verdient, auch wenn erst der finale Treffer uns die einzige Führung bescherte", sagte HSG-Coach Fritz Sünkler zum perfekten Saisonfinale.

 

HSG Holstein: Pulß, Schirdewahn – Gerlach (2), Hansen, Hetzer, Huss (1), Hribar, Reimers (9/2), Veldkamp, Wefer (8/3), Sommerschuh (2).

 

 

 

„KN vom 28.4.07“
Gemeinsames Grillen nach dem Stadtderby
HSG Holstein verabschiedet drei Leistungsträgerinnen

Saisonfinale in den Handball-Oberligen: Abschied nehmen heißt es heute (19 Uhr) bei den Frauen der HSG Holstein von drei Leistungsträgerinnen. Im heutigen Derby (17 Uhr) zwischen dem THW II und dem TSV Altenholz II geht's vor dem Grillfest um die inoffizielle Stadtmeisterschaft.

HSG Holstein/Kronshagen - SC Buntekuh Lübeck
Mit einem Heimsieg soll den "Krabben" die Trennung von Torjägerin Wiebke Reimers (TSV Owschlag), Torhüterin Anja Pulwitt (THW Kiel) und Rechtsaußen Angela Gaber (Karriereende) versüßt werden. Derweil steht mit Jasmin Zurek (SG Lütjenburg/Dannau) der erste Neuzugang fest. Zwei Keeperinnen aus Neumünster sollen folgen. Ohne Anna-Lena Tetzlaff (Urlaub), Wencke Hetzer und Christiane Veldkamp rücken Bezirksliga-Spielerinnen nach. "Wir wollen uns die Stimmung vor der Abschiedsfete von Lübeck nicht mit einer Niederlage vermiesen lassen", sagt HSG-Trainer Fritz Sünkler.

 

 

 

Punktspiel gegen TSV Altenholz / 21.4.07
 

„KN vom 23.4.07“

TSV Altenholz machte die Meisterschaft perfekt

 

Kiel - Die Würfel sind gefallen! In der Frauen-Oberliga stehen alle relevanten Fakten schon seit dem vorletzten Spieltag fest. Während der Tabellenzweite MTV Heide das Verfolgerduell gegen den drittplatzierten MTV Herzhorn zuhause verlor, machten die Handballerinnen des TSV Altenholz ihre Meisterschaft im Derby mit dem Heimtriumph über die HSG Holstein perfekt. Im Kampf um den Klassenerhalt sind derweil neben Schlusslicht SG Lütjenburg/Dannau nun auch der Vorletzte DGF Flensborg sowie SG Flensburg/Handewitt als die drei Regelabsteiger dieser Saison nicht mehr zu retten.

 

TSV Altenholz - HSG Holstein/Kronsh. 29:25 (15:15)

Mehr als 150 Zuschauer sorgten für einen Saisonrekord und der Zweitliga-Fanklub "Wölfe" trommelte die Altenholzerinnen in einem hochklassigen Nachbarschaftsduell zum verdienten Titel. "Wir haben uns hier gut verkauft und können trotzdem nur gratulieren. Der TSVA steigt berechtigterweise in die Regionalliga auf", kommentierte HSG-Trainer Fritz Sünkler 60-minütige Kurzweil. Als sich bei den "Krabben" ein Kräfteverschleiß Mitte der zweiten Halbzeit bemerkbar machte, legten die Altenholzerinnen noch einmal zu. Für die gute Spielmacherin Arnika Gehrke avancierte fortan Marike Most auf dieser Position zur Matchwinnerin. Rechtsaußen Nina Möller und eine nervenstarke Siebenmeterspezialistin Pamela Jessen ragten aus einer aufopferungsvoll kämpfenden Mannschaft heraus. Zudem bestand Torhüterin Svenja Maelzer ihre Feuertaufe. "Meine Spielerinnen können es gar nicht fassen, was wir Großartiges geleistet haben. Die Freude kommt aber garantiert noch", resümierte TSVA-Meistermacher Dirk Elvers gerührt.

 

TSVA: Maelzer, Böttcher, Schendel - Melanie Bock (3), Wiebke Bock (1), Fahrenkrog (3), Gehrke (6/3), Jessen (6/3), Möller (5), Most (2), Pohle (1), Reinecke (1), Schmidt (1), Schultz.

HSG Holstein Kiel/Kronshagen: Pulß, Möller - Gaber (4), Gerlach, Hansen (1), Hetzer (2/2), Huss (1), Reimers (8/2), Tetzlaff (4), Veldkamp, Wefer (2), Sommerschuh (3).

 

 

 

„KN vom 21.4.07“

Für einen HSG-Sieg "muss alles passen"

Derby der Frauen steigt heute beim TSV Altenholz

 

Im gesicherten Mittelfeld müssen sich die beiden Kieler Klubs in dieser Saison der Handball-Oberliga keine Sorgen mehr machen. Nichtsdestotrotz wollen die Männer des THW II mit einem Sieg am vorletzten Spieltag zum Tabellensechsten TSV Hürup aufschließen und die Frauen der HSG Holstein dem TSV Altenholz als Meisterschaftsfavoriten beim Prestigederby alles abverlangen.

 

TSV Altenholz - HSG HolKro (Sbd., 17 Uhr)

Der Aufstieg der Altenholzerinnen steht seit dem freiwilligen Verzicht des Tabellenzweiten MTV Heide zwar bereits fest, aber noch ist nicht klar, ob der Aufstieg als Titelträger oder als Vizemeister erfolgt? Die "Krabben" gehören ebenfalls mit zu den besten Teams der Rückrunde und wollen ihre Saison am liebsten mit einem Überraschungscoup beim Lokalrivalen krönen. Schon bei der 21:23-Hinspielniederlage schnupperten die Schützlinge von HSG-Trainer Fritz Sünkler bis zum Schluss an einer Sensation: "Dann muss allerdings alles perfekt passen. Wenn es erneut gelingt und wir über uns hinauswachsen, kriegen wir wieder eine echte Chance." Linksaußen Wencke Hetzer konnte ihre Bänderdehnung am Fußknöchel während der Osterferien auskurieren. Mit den Bezirksliga-Spielerinnen Ines Böhrensen, Imke Wefer sowie Katja Sommerschuh sitzen personelle Alternativen auf der Kieler Einwechselbank.

 

 

„KN-Eckernförder Ausgabe vom 21.4.07“

Letzter Heimauftritt mit Feier zum Aufstieg

 

Altenholz - Eine Woche vor dem Saisonfinale der Handball-Oberliga ist in Altenholz trotz der letzten Heimspiele am heutigen Sonnabend von Wehmut nichts zu spüren. Im Gegenteil: Während sich die TSVA-Frauen nach dem Regionalliga-Aufstieg nun auch noch als Spitzenreiter mit einem Sieg im Derby über die HSG Holstein auf den möglichen Gewinn des Meistertitels einstimmen wollen, begnügen sich die Männer gegen Mildstedt damit, in der Edgar-Meschkat-Halle den Abschied von den eigenen treuen Fans mit dem Klassenerhalt zu feiern.

 

TSV Altenholz - HSG Holstein (Sa. 17 Uhr)

Seit Monaten hatten sich die Altenholzerinnen intern einen Maulkorb verpasst. Das Wort von der Meisterschaft war tabu. Diese Nachrichtensperre ist nach dem freiwilligen Verzicht des Tabellenzweiten MTV Heide auf den Aufstieg nunmehr aufgehoben. Nun soll für Altenholz auch der Titel her. "In den letzten Wochen sollte sich meine Mannschaft einfach nur auf das Wesentliche konzentrieren", erklärt TSVA-Trainer Dirk Elvers die langzeitige Zurückhaltung. „Jetzt wollen wir natürlich auch Meister werden." Die Zusagen aller Leistungsträgerinnen für die nächste Saison liegen bereits vor.

 

Torhüterin Claudia Schendel kehrt nach auskurierter Erkrankung in den Kader zurück, sodass es nun mit Bestbesetzung gilt, die zuletzt starken Kielerinnen in die Knie zu zwingen. "Ein unangenehmer Gegner. Ich habe Holstein mehrfach beobachtet und höchsten Respekt davor, was die Krabben mit so einem kleinen Kader und trotz des großen Verletzungspechs aus dieser Misere gemacht haben. Nichtsdestotrotz wollen wir den Meisterwimpel in der Hand halten. Das dürfte für alle Motivation genug sein", sagt "Shorty" Elvers.

 
 
 
Punktspiele gegen ATSV Stockelsdorf / 30.3.07 & TSV Neustadt / 1.4.07
 

„LN – Neustädter Ausgabe vom 3.4.07“

Kampfgeist der TSV-Frauen nicht belohnt

 

Neustadt - Mit grossen Einsatz gingen die Oberliga-Handballerinnen des TSV Neustadt bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen ans Werk. Belohnt wurden sie dafür jedoch nicht, verloren mit 22:25 (12:13). Die HSG trat mit vielfachem Ersatz an und baute so auf zahlreiche A-Jugendliche. Entsprechend defensiv agierte die Mannschaft. Mit dieser Taktik hatten die Neustädterinnen jedoch Probleme. Lediglich Stephanie Markmann (14 Tore) fand immer wieder eine Lücke. Sie hielt den TSV mit schnellen Gegenstößen im Spiel. Eine Wende gelang jedoch nicht. "Alle haben geackert und gekämpft, doch es hat leider nicht gereicht", klagte Betreuer Thomas Hopp.

 

Für die weiteren Neustädter Treffer sorgten Antje Möller (4), Wendy Guttau, Friederike Krause, Yvonne Rüscher und Tanja Jahrke (je 1).

 

"Jetzt gehen wir erst einmal in die Osterferien. Danach wollen wir in den beiden letzten Partien die Punkte für den Klassenerhalt einfahren", versprach Hopp.          

 

 

 

„Lübecker Nachrichten vom 3.4.07“

TuS 93 rettet die Ehre der Oberliga-Frauen

Aus Sicht  der hiesigen Oberliga-Handballerinnen war der drittletzte Saison-Spieltag zum Abhaken: Allein die treuen TuS-Fans hatten Grund zur Zufriedenheit.

 

HSG Holstein Kiel/Kronshagen - ATSV Stockelsdorf 27:18 (12:9).

"Bis zur Halbzeitpause war unser Auftritt ja noch ganz okay. Aber danach haben wir dieses Spiel um die Goldene Ananas' geradezu charakterlos abgeschenkt", wollte ATSV-Trainer Nicolai Schmidt nach dem Abpfiff am liebsten den Mantel des Schweigens über diese Partie ausbreiten. Sei's drum: Stockelsdorfs Treffer für die Statistik erzielten Wendorf, Meyer (je 4), Döhrn, Neumann (je 3), Koplin (2), Witsch und Kühn (je 1).

 

 

 

„KN vom 2.4.07“

Fritz Sünkler als Schmunzelhase

Holstein doppelter Sieger

 

Kronshagen - Durch einen Kantersieg in Lübeck konnte sich der MTV Heide die Tabellenführung in der Frauen-Oberliga vom spielfreien TSV Altenholz zurückerobern. Die Handballerinnen der HSG Holstein landeten vor den dreiwöchigen Osterferien einen Doppelschlag.

 

HSG Holstein - ATSV Stockelsdorf  27:18 (12:9)

"Spielerisch wie kämpferisch einfach kollektiv Klasse. Wir hatten keinerlei Probleme, sondern gleich klar gemacht, wer hier heute gewinnen wollte", kommentierte HSG-Coach Fritz Sünkler am Freitagabend. Aus einer Mannschaft ohne Schwachstelle ragte Manja Wulf als reaktionsschnelle Keeperin beim Gastauftritt heraus.

 

HSG: Pulß, Wulf - Gaber (6), Gerlach (2), Hansen (2), Hetzer (8/3), Huss, Reimers (4), Tetzlaff (2), Veldkamp (1), Sommerschuh (2).

 

 

HSG Holstein - TSV Neustadt  25:22 (13:12)

Erst schickten die "Krabben" fast 100 Fans mit der Ankündigung auf der eigenen Internet-Seite in den April, dass etliche Bundesliga-Stars des THW als Zaungäste als kleine Wiedergutmachung für das zeitgleiche Spiel vom Freitag vor einer Geisterkulisse in der Halle seien und dann die Neustädterinnen nicht minder verdutzt auf die Heimreise. Mehr als TSV-Torjägerin Stephanie Markmann (14 Treffer) hatten die Gäste kaum zu bieten. Neben der A-Jugendlichen Imke Pulß, die 15 schwere Bälle als Nachwuchskeeperin parierte, zeigte Anica Huss auf Linksaußen viel Talent. "Vier Punkte innerhalb von nur 44 Stunden im Osternest. Mehr geht nicht", strahlte HSG-Coach Fritz Sünkler wie ein Schmunzelhase.

 

HSG: Pulß - Gaber (7), Gerlach (4), Hansen (1), Hetzer, Huss (2), Reimers (9/6), Tetzlaff (2), Veldkamp.

 

 

 

„KN vom 30.3.07“

Fritz Sünkler improvisiert im HSG-Tor

Doppelter Einsatz der Holstein-Frauen

 

Die Nachwirkungen der Handball-Weltmeisterschaft halten an. Trotz inoffizieller Osterferien müssen die Kieler Oberliga-Klubs an diesem Wochenende deshalb nicht nur doppelt, sondern sogar dreifach ran. Kein Aprilscherz - die Frauen der HSG Holstein wollen als Tabellenachter selbst zweimal punkten, statt sich weder am heutigen Freitag noch Sonntag von den jeweiligen Gegnern faule Eier ins Nest legen zu lassen.

 

HSG Holstein - ATSV Stockelsdorf (heute, 20 Uhr, Suchsdorfer Weg)

Mit dem Minikader müssen die "Krabben" kräftemäßig einmal mehr über sich hinauswachsen, zumal aus der Bezirksliga-Reserve bis auf Katja Sommerschuh keine Alternativen zur Verfügung stehen. Um das Torwart-Problem zu lösen, zauberte HSG-Trainer Fritz Sünkler Manja Wulf aus dem Hut, die vor drei Jahren zur SG Rosengarten gewechselt war und heute ein wahrscheinlich einmaliges Gastspiel gibt. Rechtsaußen Angela Gaber steht nach einem kurzen privaten Intermezzo wieder zur Verfügung.

 

HSG Holstein - TSV Neustadt (So., 14 Uhr, Suchsdorfer Weg)

Während diesmal im Tor die Verantwortung allein auf den Schultern der A-Jugendlichen Imke Pulß ruht, werden alle Lasten unter den verbliebenden acht Feldspielerinnen gleichmäßig verteilt. "Wir wollen zu Hause unsere weiße Weste der Rückrunde sauber halten. Das sind wir unseren treuen Fans schuldig", spekuliert Fritz Sünkler innerhalb von 42 Stunden auf zwei Siege sowohl gegen die neuntplatzierten Stockelsdorferinnen als auch den Tabellenelften aus Neustadt.

 

 
 
Punktspiel gegen TuS Lübeck 93 / 24.3.07
 

„Lübecker Nachrichten vom 27.3.07“

Erfolgstrio zieht Endspurt an

Oberliga-Handballerinnen des SCB, ATSV und TuS 93 obenauf

 

TuS Lübeck - Holst. Kiel/Kronshagen 22:19 (11:10).

Auch TuS machte sich das Leben schwer, obgleich das 0:1 der einzige Rückstand war. Nach dem 7:2 (17.) durfte sich Kiel wieder auf 11:10 zur Pause anschleichen, "weil wir den Sack nicht frühzeitig zumachen konnten“, wie Co-Trainer Sören Manthey bemerkte. Nach zögerlichem Wiederbeginn hielt TuS den Gegner nach dem 15:11 (40.) dann aber stets mit mindestens zwei Toren auf Distanz. „So konnten wir das Spiel doch noch locker zu Ende bringen", meinte Manthey. So nistet sich TuS 93 zwar wieder im Liga-Mittelfeld ein. Bei noch drei ausstehenden Spielen ist das Saisonziel "Platz zwei" aber nicht mehr zu erreichen.

 

TuS-Tore: N. Böge (7/7), S. Böge (6), Deecke, Schukowski (je 2), Bock, K. Schrader, Büchler, Reinhold, Melahn (je 1).

 

 

„KN vom 26.3.07“

TuS Lübeck 93 - HSG Kiel/Kronshagen 22:19 (11:10)

 

Im Gegensatz zu den Vorwochen ruhten sich die "Krabben" in Lübeck auf den frischen Lorbeeren des erfolgreichen Klassenerhalts aus. "Zu statisch und zu langsam. Wir haben diesmal nicht den Kampf angenommen, sondern den entscheidenden Schritt dorthin gespart, wo es manchmal eben auch weh tut", berichtete HSG-Trainer Fritz Sünkler. Die Kielerinnen können es verschmerzen. Torhüterin Nicole Schirdewahn verhinderte eine höhere Niederlage. Lediglich bei Wiebke Reimers war wenig vom Kräfteverschleiß zu spüren.

 

HSG Holstein Kiel/Kronshagen: Pulß, Schirdewahn - Gerlach (1/1), Hansen (2), Hetzer (3), Huß (2), Reimers (6), Tetzlaff (3), Veldkamp (1), Wefer (1).      

 

 

 

„KN vom 24.3.07“

HSG fällt auseinander

Kieler Oberligisten vor ungewisser Zukunft

 

In den Handball-Oberligen stehen die Kieler Klubs vor einer ungewissen Zukunft. Die Frauen der HSG Holstein schafften sportlich zwar schon den Klassenerhalt, dennoch fällt der Kader kommende Saison auseinander.

 

TuS Lübeck - HSG Holstein (Sbd., 17 Uhr)

Kaum, dass die "Krabben" einmal von schweren Knieverletzungen eine Woche verschont blieben, verletzte sich prompt Torwarttrainer Thomas Kleinschmidt am Meniskus und muss Anfang April unters Messer. Derweil steht ein Wechsel von Wiebke Reimers als umworbene Torjägerin zum höherklassigen Regionalligisten TSV Owschlag fest. Da Angela Gaber ihre Karriere in Kiel beruflich bedingt ebenfalls beendet, bekommt Holstein ohne die Linkshänderinnen auf der rechten Seite perspektivisch ein echtes Problem. "Wir bedauern diese Entwicklung sehr. Wiebke und Angela waren pro Spiel gemeinsam immer für ein Dutzend Treffer gut", sagte HSG-Trainer Fritz Sünkler. "Kurzfristig ist in Lübeck erst einmal der siebte Rückrundensieg eingeplant." Neben Torwart-Talent Imke Pulß wurde dafür Bezirksliga-Keeperin Nicole Schirdewahn nominiert. Trotz aktueller Top-Form sind Imke Wefer und Katja Sommerschuh diesmal kein Thema.         
 
 
Punktspiel gegen MTV Herzhorn / 17.3.07
 

„KN vom 19.3.07“

Starker Holsteiner Auftritt

Kiel schafft Klassenerhalt

 

HSG Kiel/Kronshagen - Herzhorn 21:20 (9:9)

Sensationeller Heimsieg für die "Krabben". Mit einer großartigen Energieleistung hat Holsteins Mini-Kader den Klassenerhalt vorzeitig geschafft. Der Kieler Kampfkraft hatten die Herzhorner Titelanwärter nicht genügend entgegenzusetzen. Holsteins Ersatzkeeperin Anja Möller trieb MTV-Torjägerin Gesche Seebandt schier zur Verzweiflung, Annika Gerlach führte mit Ruhe und Übersicht glänzend Regie, und Wiebke Reimers demonstrierte, warum Sie auf dem Wunschzettel höherklassiger Vereine steht. "Einfach wunderbar, wie sich hier wirklich jeder für jeden aufopfert", freute sich HSG-Trainer Fritz Sünkler.

 

Holstein Kiel/Kronshagen: Pulwitt, Möller - Gaber (3), Gerlach (4), Hansen (1), Hetzer (6/3), Huß, Reimers (5), Tetzlaff (2), Veldkamp, Sommerschuh.

 

 

 

„Norddeutsche Rundschau vom 19.3.07“

Schwache Angriffsleistung

MTV Herzhorn unterliegt in Kiel mit 20:21

 

Herzhorn - Bei der HSG Holstein Kiel gab es für die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn eine unnötige Niederlage, wobei Trainer Kai Seefeld mit der Angriffsleistung seines Teams überhaupt nicht zufrieden war. „Das war viel zu statisch und unbeweglich", bemängelte der MTV-Coach. Einige Spielerinnen hatten deutlich unter ihren Möglichkeiten gespielt. Kein Wunder, dass am Ende eine knappe 20:21 (9:9) -Niederlage zu Buche stand. Die Chancen auf den Titelgewinn sind dadurch auf ein Minimum gesunken.

 

Dabei fing die Begegnung vielversprechend an, denn Anja Clasen hatte ihr Team mit 1:0 in Führung gebracht. Die Kielerinnen drehten den Spieß jedoch sofort um und lagen schnell mit 4:2 vorn. Herzhorn hatte in dieser Phase im Angriff den Faden verloren und konnte sich lediglich auf die gute Abwehr verlassen. Erst als MTV-Coach Seefeld eine Auszeit nahm, lief es wieder besser. Britta Neumann glich in der 20. Spielminute zum 6:6 aus und danach blieb die Partie bis zur Pause ausgeglichen.

 

Auch nach dem Seitenwechsel konnte sich keine der beiden Mannschaften klare Vorteile erspielen. Allerdings hatten die Blau-Gelben leichte Probleme in der Deckung und lagen nach 40 Spielminuten mit 12:14 hinten. Doch die Begegnung pendelte hin und her, wobei Anja Clasen in der 46. Spielminute sogar zum 17:16 für die Gäste traf.

 

Nun ging es Tor um Tor, allerdings gerieten die Herzhornerinnen erneut in Rückstand und nach 50 Minuten stand es 19:18 für die Kielerinnen. In der Schlussphase blieb es dann zwar spannend, doch die Herzhornerinnen wussten am Ende ihre Chancen nicht zu nutzen. Nachdem die HSG einen Siebenmeter ungenutzt ließ, schafften die Gäste zwar den Ausgleich zum 20:20 (54.), sahen sich im Gegenzug aber gleich wieder im Hintertreffen. Die Seefeld-Schützlinge versuchten in den verbleibenden vier Minuten das Blatt noch einmal zu wenden, versagten aber im Angriff. Zwei Fehlversuche und ein vergebener Strafwurf brachte sie um alle Sieges-Chancen, so dass es beim 21:20 für die Gastgeberinnen blieb.

 

MTV Herzhorn: Marion Demant, Mareike Struck - Britta Neumann 6 (4), Anja Clasen 5, Katrin Fitz 5, Maike Langenberg 1, Svetlana Frizler 1, Ines Lühr 1 (1), Christina Hinrichs 1

 

 

 

„KN vom 17.3.07“

Nicht in Sicherheit wiegen

 

Zwischen Winter und Frühling wurde das Polster auf dem Punktekonto zwar vergrößert, doch weder die Männer des THW II noch die Frauen der HSG Holstein dürfen sich voreilig in Sicherheit wiegen.

 

HSG Holstein - MTV Herzhorn (heute, 19 Uhr, Schulzentrum Kronshagen)

Allen Widrigkeiten zum Trotz haben die "Krabben" im Abstiegskampf mit einem Mini-Kader in den Vorwochen Maximales geleistet. Während der Klassenerhalt näher rückt, reduziert sich das HSG-Aufgebot weiter. Als nächste muss Meike Gronau wegen einer Knieverletzung am 19. März unters Messer. "Ein Grund mehr, auch rechnerisch so schnell wie möglich im Kampf um den Klassenerhalt alles klar zu machen", appelliert Holstein-Trainer Fritz Sünkler einmal mehr an den großartigen Teamgeist seiner Truppe. Als Torhüterinnen helfen Anja Möller und Anja Pulwitt aus.          

 

 

 

„Norddeutsche Rundschau vom 17.3.07“

Fehlerquote weiter gering halten

 

Herzhorn - Einen tollen Lauf haben derzeit die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn. Aus den letzten vier Spielen holten die Seefeld-Schützlinge 7:1 Punkte (auch Spitzenteams wie Neumünster und Altenholz waren darunter) und gehören mit 30:12 Zählern weiterhin zu den ganz heißen Titelkandidaten.

Nun sind die Blau-Gelben am Sonnabend (Anpfiff 19 Uhr) bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen zu Gast und wollen ihre komfortable Position dort natürlich unter allen Umständen verteidigen. Im Hinspiel in eigener Halle hatten die Herzhornerinnen deutlich mit 28:18 gewonnen.

Das Team aus der Landeshaupstadt hat keine überragende Einzelspielerin, sondern stellt ein ausgeglichenes Team. Häufig entscheidet die Tagesform, in welche Richtung sich ein Spiel mit Beteiligung der Kielerinnen entwickelt. In der Hinrunde lief es für die HSG mit 10:16 Punkten nicht sonderlich gut. Die Rückrunde dagegen lässt sich besser an: Da gewannen die Schützlinge von Trainer Fritz Sünkler fünf von sieben Spielen und nahmen zuletzt auch dem einstigen Titelkandidaten Olympia Neumünster beim 27:24 in dessen Halle die letzten Aufstiegshoffnungen. Allerdings war die HSG in letzter Zeit arg vom Verletzungspech gebeutelt. So musste sich vor einigen Tagen Stamm-Torhüterin Tatjana Cornehl eine Knie-Operation unterziehen, doch auch Vertreterin Nadine Kroll bot in Neumünster eine sehr starke Leistung. So glaubt niemand im Herzhorner Lager, dass es gegen die "Krabben" ähnlich einfach wird wie im Hinspiel. "Wir müssen wieder von Beginn an gut ins Spiel kommen, unsere Fehlerquote gering halten und auch in der Abwehr gut stehen", sagt Trainer Kai Seefeldt.

Die erste Hälfte seines Teams im letzten Heimspiel könnte da hervorragend als Vorbild gelten. Da wurden die Abläufe sehr diszipliniert gespielt zu Ende gespielt und auch vom allzu oft überharten Abwehrverhalten des Gegners ließen sich nie aus der Ruhe bringen. Es war deutlich zu merken: Man stützte sich nicht allein auf die Wurfgewalt einer Gesche Seebandt oder einer Maike Langenberg (die in manchen Situationen sicher auch mal wieder dringend gebraucht werden), sondern präsentierte sich als ein Team, das äußerst variantenreich zu Werke gehen kann und so immer schwerer auszurechnen ist.

Da tauchten zum Beispiel Spielerinnen in Positionen auf, wo man sie zu Saisonbeginn nie erwartet hätte - das zeugt von gesundem Selbstbewusstsein. "Im Moment fahren meine Spielerinnen den Lohn dafür ein, dass sie im Training konzentriert bei der Sache sind. Alle haben sich spielerisch weiterentwickelt. Zudem ist im Moment die Sicherheit da. Die Abläufe haben sich gesetzt und jeder weiß, was er machen soll."

Einzig der Einsatz von Denise Stoldt ist wegen einer Handverletzung noch fraglich. Alle übrigen Spielerinnen sind fit, auch wenn sich die eine oder andere gerade im Prüfungsstress befindet.

 
 
Punktspiel gegen Oly.Neumünster / 10.3.07
 

„Holsteinischer Courier vom 12.3.07“

Olympia-Frauen legen Treueschwur ab

 

Nach drei Siegen in Serie gegen die Kieler "Krabben" hat es Olympia Neumünster nun wieder erwischt: In der Handball-Oberliga der Frauen kassierte der MTSV in der KSV-Halle trotz zwischenzeitlicher Drei-Tore-Führung eine 24:27 (13:12)-Niederlage gegen die HSG Holstein/Kronshagen.

 

Neumünster - Die Geste des Spiels sahen die rund 100 treuen Zuschauer bereits beim Einlaufen. Auf eigens bedruckten T-Shirts bekundete die Mannschaft nach den Unruhen in den vergangenen Wochen mit den Slogans "Wir stehen hinter dir, Mike" und "Alle für Mike" ihre Sympathie für den scheidenden Frettchen"-Coach Michael Schwarz ("Darüber habe ich mich sehr gefreut.").

 

Und zunächst setzten die Grün-Weißen ihre Worte auch in Taten um, denn nach fünf Minuten und Treffern von der gewohnt emsigen Jana Reinert sowie den beiden starken Rückraumschützinnen Andrea Petersen und Daniela Kuhlmann stand es 3:0 für Olympia. Nun aber legte auch Holstein/Kronshagen den Hebel um, und die Partie wurde offener. Nach mehreren Remis-Ständen nutzten die "Frettchen" dann eine Zwei-Minuten-Strafe der Gäste und zogen auf 9:6 weg (16.). Doch die Begegnung war zäh und das Tempo schleppend, zudem leisteten sich beide Mannschaften eine Vielzahl an technischen Fehlern. Dennoch war das 13:12 für Olympia zur Pause verdient.

 

Nach dem Wechsel ging es im gleichen Tritt weiter. Bis zum 17:14 (36.) sah es danach aus, als würden die Gastgeberinnen den Vorsprung irgendwie über die Zeit schaukeln, doch dann fielen binnen vier Minuten vier Treffer für die HSG, und es stand plötzlich 17:18 (40,). Olympias Deckung ließ nun zu wünschen übrig. Die Gäste kamen, besonders über die beiden Außenpositionen immer wieder zu leichten Toren. Auf der anderen Seite hingegen zeigte Holstein/Kronshagen nun die nötige Aggressivität in der Abwehr. Ferner erwischte HSG-Torhüterin Nadine Kroll einen sehr starken Tag. Und so kippte das Spiel. Zwischen der 46. (19:21 durch Kuhlmann) und 52. Minute (20:24 von Petersen) blieben die Frettchen" ohne Torerfolg, was den Gegner stärker machte, als er an diesem Tag in Wirklichkeit war. "Entscheidend war, dass wir unsere Chancen nicht genutzt haben", bemängelte Schwarz im Anschluss an die Partie. Als beim 23:25 (58.) noch einmal Hoffnung aufkeimte, nahm HSG-Coach Fritz Sünkler eine Auszeit, ehe seine Mannschaft im Anschluss eine erneute Unachtsamkeit in der MTSV-Deckung zum 23:26 nutzte - das war die Entscheidung und bedeutete zugleich: Die dritte Olympia-Pleite in Folge war unter Dach und Fach.

 

Olympia: Albrecht, Dahme - Hollerbuhl (2), Marschallek (1), Reinert (3), Scheibenpflug, Petersen (10/4), Kuhlmann (5), Wildner (3/2), Herbst.

 

Schiedsrichter: Dybowski/Skrzypczak (Büdelsdorf/Fockbek). Zuschauer: 100.

 

 

 

„KN vom 12.3.07“

"Alle für Mike", aber Olympia verlor trotzdem

HSG Holstein Kiel/Kronshagen gewann Derby in Neumünster

 

Olympia Neumünster - HSG HolKro 24:27 (13:12)

Mit dem Bekenntnis "Alle für Mike" bekundeten Olympias Spielerinnen, die jeweils ein T-Shirt mit einem aufgedruckten Buchstaben trugen, ihre Solidarität zum scheidenden Trainer Michael Schwarz. Lange Zeit schien das zusammen mit einer konzentrierten 5:1-Abwehr und der sehr agilen Andrea Petersen die nötigen Kräfte freizusetzen. Aber nach dem 17:14 (36.) riss der Faden. "Ich war überrascht, dass Olympia auf 6:0 umgestellt hat", sagte HSG-Coach Fritz Sünkler. Sein Team, das auf viele Stammspielerinnen verzichten musste, nahm die defensivere Variante dankend an und drehte das Spiel mit einem 9:2-Zwischenspurt in 16 Minuten. Das war auch ein Verdienst von Torhüterin Nadine Kroll, die immer stärker wurde, während Rechtsaußen Angela Gaber in dieser Phase fünf ihrer acht Tore erzielte. Den Gastgeberinnen fehlten mit Kristina Osterland und Maren Währer allerdings zwei wichtige Alternativen. "Unsere Chancenauswertung ließ leider zu wünschen übrig", sagte Schwarz.

 

Olympia: Albrecht, Dahme; Hollerbuhl (2), Marschallek (1), Scheibenpflug, Petersen (10/4), Kuhlmann (5), Wildner (3/1), Herbst, Reinert (3).

HSG: Kroll, Pulß - Gaber (8), Hansen (3), Reimers (5/2), Gerlach (4), Hetzer (5/2), Huß, Tetzlaff (1), Veldkamp (1).          

 

 

 

„Holsteinischer Courier vom 10.3.07“

Olympia Neumünster - HSG Holstein Kiel/Kronshagen.

 

Während die Frauen von Olympia Neumünster sechs Spieltage vor dem Saisonende bereits in Ruhe für die neue Serie planen können, geht es für die Männer der SG Bordesholm/Brügge noch ums nackte Überleben.

 

Die Olympianerinnen können ihre dritte Oberligaspielzeit nach der jüngsten Niederlage beim TuS Lübeck beruhigt ausklingen lassen. Während im Hintergrund schon die Fäden für die nächste Saison gezogen werden - die wichtigste Frage lautet derzeit, wer die Nachfolge von Coach Michael Schwaarz tritt -, wollen sich Trainer und Mannschaft für den Rest dieses Halbjahres auf das Sportliche konzentrieren. Deshalb sind nun alle auf das "traditions und prestigereiche Duell" (0-Ton Schwarz) gegen Holstein/Kronshagen, in dessen Reihen das frühere "Frettchen" Christiane Veldkamp auflaufen wird, gespannt. Die Gäste stehen mit 18:20 Punkten irgendwo im Niemandsland der Tabelle und können daher ebenso befreit aufspielen wie die Grün-Weißen. Olympiaa fehlen mit Abwehrchefin Maren Währer und Spielmacherin Kristina Osterland zwei eminent wichtige Spielerinnen, was die Aufgabe nicht leichter werden lässt. Dafür darf sich die vermeintlich zweite Garde auf größere Spielanteile gefasst machen.

 

Es fehlen: Bente (Babypause), Osterland, Währer (beide Urlaub).

 

 

 

„KN-Holsteiner Ausgabe vom 10.3.07“

Olympia - Holstein, Trainer-Schaulaufen

 

Neumünster Es knistert vor Spannung: in der Handball-Oberliga der Frauen dürfte es im Derby zwischen Olympia Neumünster und Holstein Kiel/Kronshagen zu einem

Schaulaufen der schleswigholsteinischen Trainerelite kommen.

 

Olympia Neumünster - HSG Holstein/Kronshagen (Sa., 16.30 Uhr, KSV-Halle)

Turbulente Tage liegen hinter Olympias Manager Andreas Werft. Vier Gespräche bezüglich der Nachfolge von Trainer Michael Schwarz sind geführt, zwei stehen noch aus. "Wir bemühen uns den Richtigen zu finden", sagte er. Namen nannteWerft nicht" ,aber der Mann kommt nicht aus dem näheren Umland." Während der Partie am Wochenende wird der 41-Jährige wegen seiner hauptberuflichen Verpflichtung als Manager des Frauen Zweitligisten HSC 2000 Magdeburg nicht vor Ort sein. "Ich bin für Olympia nur ehrenamtlich tätig", sagte er. Trainer Schwarz, der heute zum 70. Mal auf der OlympiaBank Platz nimmt, ist derzeit von großen Personalsorgen geplant. Weil mit Kristina Osterland und Maren Währer zwei Urlauber fehlen und Jenny Scheibenpflug erkrankt ist, wollte Schwarz noch einmal Anja Reinke aus der Zweiten reaktivieren. Diese aber ist privat verhindert, so dass sich der Kader wahrscheinlich auf sieben Feldspielrinnen und zwei Torhüterinnen reduziert. Keine guten Vorzeichen,. Obwohl die Kieler Krabben den Nimbus eines früheren Angstgegners verloren. In der Amtszeit von Trainer Schwarz gab es in drei Spielen drei Siege.

 

 

„KN vom 10.3.07“

Die HSG-Damen plagen Personalsorgen

 

Im Kampf um den Klassenerhalt konnten beide Kieler Klubs in der Handball-Oberliga zuletzt erfreuliche Zeichen für die Zukunft setzen. Am 22. Spieltag bieten sich sowohl den Männern des THW II als auch den Frauen der HSG Holstein nun gute Chancen, sich noch weiter von der Abstiegszone zu entfernen.

 

MTSV Olympia Neumünster - HSG Holstein Kiel/Kronsh. (Heute, 16.30 Uhr, KSV-Halle)

Während in Neumünster vor dem prestigeträchtigen Nachbarschaftsderby intern der Baum brennt, möchten die "Krabben", allen personellen Problemen zum Trotz, von diesen negativen Begleitumständen profitieren. Neben der A-Jugendlichen Imke Pulß soll eine Keeperin aus der Bezirksliga-Reserve die Torwartfrage lösen. Handlungsbedarf gibt es auch im Fall Wiebke Reimers. Höherklassige Vereine umwerben die Spielerin. "Ich knüpfe mein Schicksal schon an gewisse Personalien. Ich möchte schließlich nicht als der erste Trainer in die Holstein-Annalen eingehen, der zweimal mit einer Mannschaft abgestiegen ist", sagt HSG-Coach Fritz Sünkler im Hinblick auf den ohnehin kleinen Kader.

 
 
Punktspiel gegen DGF Flensborg / 4.3.07
 

„KN vom 5.3.07“

HSG Holstein - DGF Flensborg 23:15 (12:8)

 

Durch diesen Kantersieg dürften die Kielerinnen den Klassenerhalt fast geschafft haben. Als vorgezogene Störspitze degradierte Sonja Hansen DGF-Torjägerin Tina Sörensen zur Statistin. HSG-Torhüterin Tatjana Cornehl, die heute am Knie operiert wird, zeigte im Abschiedsspiel ihre beste Saisonleistung. Offensiv konterten die "Krabben" die Nordlichter dank Angela Gaber und Anna-Lena Tetzlaff gekonnt aus.

 

HSG Holstein: Cornehl - Gaber (5), Gerlach (2), Hansen, Hetzer (7/6), Huß, Reimers (4), Tetzlaff (5), Veldkamp, Sell, Schurad.

 

 

 

„Flensburger Tageblatt vom 5.3.07“

DGF mit kollektivem Aussetzer

Flensburgerinnen ohne Chance beim 15:23 gegen Kiel/Kronshagen

 

Kiel - Die gute Stimmung nach dem befreienden Sieg gegen Lübeck in der Vorwoche währte nicht lange. Denn bei der deutlichen 15:23 (8:12)-Niederlage bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen verfielen die Handball-Damen von DGF Flensburg wieder in alte Fehler. "Das war ein kollektiver Blackout und ein deutlicher Rückschritt. Vor allem im Abschluss waren wir zu unkonzentriert und haben die Kieler Torhüterin warm geworfen", ärgerte sich Trainer Bernd Barz.

 

Da die Konkurrenz gepatzt hatte, besaß DGF eine gute Möglichkeit, Boden gut zu machen. Doch schon der Start ging daneben. Kiel zog fast ungehindert vom 2:0 auf 4:1 davonziehen. Das lag zum einen an der schlechten Wurfausbeute und zum anderen an der löchrigen Flensburger Deckung. Zudem konnten sich DGF-Torhüterinnen kaum auszeichnen. Im Gegensatz zur Kielerin Tatjana Cornehl, die Würfe reihenweise entschärfte. So konnten die HSG die Führung über 6:2 auf 8:3 ausbauen und mit einem beruhigten Vorsprung in die Kabine gehen. Ruhig ging es nach der verkorksten ersten Hälfte in der DGF-Kabine sicher nicht zu. So erwischten die Gäste dann auch den besseren Start und verkürzten auf 9:12. Danach musste allerdings Tina Sörensen nach einem Schlag ins Gesicht und einem "Cut" am Auge verletzt aufgeben. Anschließend zog Kiel über 14:10 und 16:10 zum vorentscheidenden 21:11 (50.) davon.

 

DGF: Lämke, Matzen - Quäck (2), Jensen (1), Lucht (3), Terkelsen (1), Sörensen (3), Jacobsen (3), Linde (2), Behncke.

 

 

 

„Flensborg AVIS vom 5.3.07“

Rückfall bei DGFs Frauen

 

KIEL - Nach den zuletzt guten Leistungen verfielen die Handball-Damen des DGF Flensborg gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen wieder zu alten Fehlern. Dementsprechend enttäuscht reiste das Oberliga-Team mit einer 15:23 (8:12)-Niederlage aus der Landeshauptstadt ab.

 

Fehlpässe en Masse und vor allem eine schwache Chancenauswertung sorgten schon früh dafür, dass die Flensburger ins Hintertreffen gerieten. Alleine Susanne Terkelsen-Haudrup scheiterte zehn Mal vom Kreis. Somit verpassten die DGFer ihrem guten Lauf der letzten Spiele ein weiteres Erfolgserlebnis hinzuzufügen und der SG Flensburg-Handewitt und vor allem dem rettenden Ufer dichter auf die berühmte Pelle zu rücken.

 

DGF Flensburg: Matzen, Lämke - Terkelsen-Haudrup 1, Behnke, Lucht 3, Sörensen 3, Otruba, Linde 2, Jacobsen 3, Jensen 1, Piening, Hansen, Quäck 2.

 

 

„KN vom 3.3.07“

Holstein-"Krabben" schon fast mit dem letzten Aufgebot

Gegen DGF das Polster ausbauen

 

Beim Kampf um den Klassenerhalt gibt es in der Handball-Oberliga noch längst keine Entwarnung für die beiden Kieler Klubs. Neben drei Regelabstiegsplätzen müssen die Männer des THW II als Tabellenachter mit weiteren Schleudersitzen wegen der bedrohlichen Situation schleswig-holsteinischer Regionalliga-Mannschaften rechnen. Derweil vergrößern sich die Sorgen bei den Frauen der HSG Holstein auf Rang neun eher durch personelle Probleme im kleinen Kader.

 

HSG Holstein - DGF Flensborg (morgen, 16.30 Uhr, Suchsdorfer Weg)

"Allmählich wird es echt dramatisch", vermeldet Holstein-Coach Fritz Sünkler die nächste Hiobsbotschaft aus seinem Kader. Nach Kerstin Sommer (Achillessehnenriss) und Monia Hahler (Knorpelschaden) muss sich in der kommenden Woche auch Tatjana Cornehl (Kniescheibe) einer Operation unterziehen. Die etatmäßige Torhüterin gibt für die" Krabben" gegen den Vorletzten DGF ihre Abschiedsvorstellung für diese Saison, um mitzuhelfen, den Abstand auf Flensburg, derzeit sieben Punkte, zu vergrößern. Zudem droht weiterhin der Ausfall von Meike Gronau (Pferdekuss) und Angela Gaber (Steißbeinprellung). 

 
 
 
Punktspiel gegen TuS Aumühle/Wohltorf / 25.2.07
 

„Bergedorfer Zeitung vom 27.2.07“

Der TuS hat es selbst in der Hand

Nach dem 28:21-Sieg gegen die HSG Kiel/Kronshagen steigen die Aufstiegschancen für Aumühle.

 

Aumühle - Die Spannung in der Sporthalle Ernst-Anton-Straße ist beinahe greifbar. "Das ist heute unsere Chance", befindet aufgeregt einer der etwa 150 Zuschauer. "Hoffentlich verkrampft die Mannschaft jetzt nicht!", entgegnet ein anderer. Dabei hat die Oberliga-Partie zwischen den Handball-Damen des TuS Aumühle-Wohltorf und der HSG Holstein Kiel/Kronshagen noch gar nicht begonnen. Grund der freudigen Aufregung sind die Resultate der direkten Konkurrenten des TuS um den Regionalliga-Aufstieg. Alle hatten am Vortag gepatzt und es Aumühle somit ermöglicht, nach Minuspunkten zum Tabellenführer aufzuschließen. Doch diese Chance vor Augen schien die Spielerinnen zu lähmen. Sie agierten hektisch wie selten und fanden zu keiner Zeit die spielerische Linie. Zum Glück war der Gegner an diesem Tag noch schwächer und so feierten die "Blau-Weißen" einen 28:21-Erfolg, durch den die Aufstiegschancen allmählich konkrete Formen annehmen.

 

Schon in der Anfangsphase zeichnete sich ab, dass der Erfolgsdruck den TuS-Spielerinnen zu schaffen machte. Zwar war der Wille spürbar, was vor allem durch die engagierte Abwehrleistung deutlich wurde. Doch im Angriff fehlte die nötige Lockerheit. So dauerte es bis zur fünften Spielminute, ehe der Ball zum ersten Mal den Weg ins gegnerische Netz fand - bezeichnenderweise durch einen Siebenmeter. Aus dem Spiel heraus gelang dies erst in Minute acht. "Wir wussten um die Bedeutung dieser Partie und wollten zu schnell zu viel. Das hat vor allem im Spiel nach vorne nicht funktioniert", betrieb Brodeßer Ursachenforschung. Einzig Sandra Minning behielt im Angriff die Übersicht. Sie hatte mit vier Treffern in Durchgang eins großen Anteil an der 13:8-Halbzeitführung.

 

Auch im zweiten Durchgang lief das Aumühler Spiel zunächst nicht flüssiger. Der TuS kam jedoch immer wenn es drauf ankam zu Toren und hielt damit den Gegner auf Distanz. So war der Sieg beim Stande von 22:15 (46.) praktisch In trockenen Tüchern. Zwar nahm Brodeßer kurz vor Schluss noch eine Auszeit in der er sein Team ermahnte, die angesagten Spielzüge umzusetzen. Kurz darauf ertönte jedoch der Schlusspfiff und der Jubel über den so wichtigen Sieg kannte keine Grenzen mehr. "Dadurch haben wir es nun selber in der Hand und werden alles tun, um diese Chance zu nutzen", frohlockte Brodeßer.

 

TuS-Tore: Meschede (8/3), Franke (7), Groth, Minning (je 4), Schmenk (3), Mulsow, Pörnig (je 1).

 

 
 
„KN vom 26.2.07“

Aumühle - Holstein/Kiel  28:21 (13:8)

 

Die Bäume wuchsen für Holstein im Sachsenwald nicht in den Handball-Himmel. Trotz dreier Siege zuletzt in Serie fehlte diesmal neben der spielerischen Sicherheit vor allem der gewohnte kämpferische Biss. Erst nach acht Minuten warfen die Schützlinge von HSG-Coach Fritz Sünkler überhaupt zum 1:6-Zwischenstand auf das Aumühler Tor: "Schwach, schwach, normalerweise wäre hier heute mehr drin gewesen. Es fehlten mir einfach ein paar personelle Alternativen." Angela Gaber gab nach einer Steißbeinprellung beim Abschlusstraining bereits frühzeitig (4.) auf, und Meike Gronau humpelte ebenfalls schon in der ersten Halbzeit nach einem Pferdekuss am Oberschenkel vom Parkett.

 

Holstein Kiel/Kronshagen: Cornehl - Gaber, Gerlach (1), Gronau, Hansen (2), Hetzer (7/4), Huß (2), Reimers (4/1), Tetzlaff (5), Veldkamp.

 

 
 
„KN vom 24.2.07“

Kieler Weichenstellung

THW II und HSG Holstein haben in den Oberligen den Abstand nach unten im Blick

 

In der Handball-Oberliga wollen sowohl die Männer des THW Kiel II als auch die Frauen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen am Wochenende die Weichen für die sportliche Zukunft stellen, den Sicherheitsabstand vergrößern.

 

TuS Aumühle/Wohltorf - HSG Holstein (So., 17 Uhr)

Im Sachsenwald gehen die heimstarken Aumühlerinnen nach rustikaler Holzfällerart beherzt zur Sache. Entsprechende Gegenwehr ist für Holstein angebracht, wenn man nach drei Siegen in Serie auch beim Tabellenfünften wenigstens einen Teilerfolg entführen will. "Auf Rang neun darf sich niemand zu sicher fühlen. Ein paar Punkte fehlen  im Abstiegskampf noch. Wir wissen, was uns erwartet. Das wird ein hartes Stück Arbeit", spekuliert HSG-Trainer Fritz Sünkler trotz personeller Probleme auf eigene Stärken. Neben den schon operierten Kerstin Sommer und Monia Hahler klagt inzwischen auch Torhüterin Tatjana Cornehl über ständige Knieschmerzen. Annika Gerlach und Meike Gronau gehen ebenfalls gehandicapt ins Spiel. Immerhin tankte Anna-Lena Tetzlaff zuletzt Selbstvertrauen, um mitzuhelfen, dass die Bäume für die Kielerinnen erneut ein bisschen höher wachsen.       

 
 

 

Punktspiel gegen SG Lütjenburg/Dannau / 18.2.07
 

„KN vom 19.2.07“

HSG Holstein/Kronshagen - SG DaLü 24:15 (11:8)

 

"Wer in Kiel lediglich 15 Tore wirft, kann natürlich keinen Blumentopf gewinnen", resümierte Dannaus Trainer Hauke Seydler. Bis zum 12:14 hielten nur Torhüterin Bianca Hartz sowie die beiden Rückraumspielerinnen Anna Bunn und Jasmin Zurek die Partie offen. Zurek rieb sich allerdings gegen die eingewechselte Ines Böhrensen aus dem Bezirksliga-Team zusehends auf. Dank Angela Gaber und Wiebke Reimers hatten die "Krabben" in der Offensive mehr Durchsetzungsvermögen. Anna-Lena Tetzlaff sprang nicht nur im Angriff für die Torjägerin Kerstin Sommer (Achillessehnenriss) in die Bresche, sondern stand mit Annika Gerlach auch im Mittelblock sicher.

 

Tore HSG: Cornehl - Gaber (7), Gerlach, Gronau (1/1), Hansen, Hetzer, Huß (1), Reimers (6/1), Tetzlaff (7), Veldkamp (1), Böhrensen (1).

Tore SG: Hartz - Böttger (1), Anna Bunn (3), Kristin Bunn (1), Conrad, Fliessner (3/3), Klein, Tietjens (1), Saborosch, Zurek (6/1).

 

 

 

„KN-Ostholsteiner Ausgabe vom 16.2.07“

Lütjenburgs Ohrwurm!

 

Lütjenburg - Wenn nicht jetzt, wann dann! Die WM-Hymne der Höhner wollen sich übermorgen nun auch die Handballerinnen der SG Lütjenburg/Dannau am 19. Spieltag der Frauen-Oberliga als beflügelnden Ohrwurm bei der HSG Holstein Kiel/ Kronshagen ab 16.30 Uhr (Sporthalle des Schulzentrums Suchsdorfer Weg) zu eigen machen.

 

Wenn es gegen die "Krabben" geht, sind die "Küken" nämlich hoch motiviert. Noch nie haben die Schützlinge von SG-Trainer Hauke Seydler in gemeinsamen Oberliga-Zeiten dieses Nachbarschaftsduell verloren. "Bei der letzten Heimniederlage gegen Lübeck waren wir schlichtweg zu emotionslos. Das wird sich jetzt garantiert ändern", plaudert Hauke Seydler aus dem Nähkästchen. Mit Jessica Widderich, Maike Fliessner, Jasmin Zurek, Jasmin Conrad, Iris Saborosch sowie den Geschwistern Anna und Kristin Bunn leben, arbeiten oder studieren zwar sieben Spielerinnen in der Landeshauptstadt, um aber weiterhin in ihrer Lütjenburger Heimat dem Handball als Hobby nachzugehen.

 

Um Holstein das Sportlerleben gewohntermaßen schwer zu machen, hofft Hauke Seydler allerdings zunächst noch auf einen wundersamen Heilungsprozess. Neben Torhüterin Tanja Rathje (Kreislaufprobleme) droht der Ausfall von Iris Saborosch (Grippe) und Jessica Widderich (Abiturstress). Das Risiko für den Einsatz von Nadine Starkgraff scheint nach gerade verheilter Nasenbeinprellung noch zu groß, doch wenigstens Jasmin Conrad könnte ihre Knöchelblessur rechtzeitig bis zum Anwurf auskuriert haben. "Egal, was passiert oder wer spielt. Viele Worte bei der Besprechung brauche ich diesmal bestimmt nicht machen", so Hauke Seydler.     

 

 

 

„KN vom 16.2.07
"Küken" zu Gast bei den "Krabben"

Im Abstiegskampf der Handball-Oberliga der Frauen hat die HSG Holstein Kiel/ Kronshagen zuletzt zwar auswärts zweimal sehr erfolgreich von sich Reden gemacht, doch trotz des Kantersieges bei der SG Flensburg/Handewitt stapeln die "Krabben" als Tabellenneunter vor dem Heimspiel am Sonntag um 16.30 Uhr (Schulzentrum am Suchsdorfer Weg) gegen Schlusslicht SG Lütjenburg/ Dannau tief.

Die Hiobsbotschaften rissen zuletzt nämlich nicht ab und mit den "Küken" ist ausgerechnet jetzt der Angstgegner zu Gast, gegen den man in der Oberliga noch nie gewann. Schwer getroffen ist die Schlagkraft des Kieler Teams durch den Achillessehnenriss von Torjägerin Kerstin Sommer, der bereits am Dienstag operiert wurde. Außerdem musste Linksaußen Monia Hahler Donnerstag wegen eines Knorpelschadens am Knie unters Messer und fällt somit ebenfalls für den weiteren Saisonverlauf aus.

"Zwei Schläge voll ins Kontor. Noch mehr Schicksalsschläge können wir im Kampf um den Klassenerhalt kaum verkraften", sagte HSG-Trainer Fritz Sünkler, der aber auch gute Neuigkeiten zu vermelden hatte. Rechtsaußen Angela Gaber hat ihre Magen-Darm-Erkrankung auskuriert, und Rekonvaleszentin Meike Gronau bekam vom Arzt kurzfristig grünes Licht für ein behutsames Comeback.

 

 

 
Punktspiel gegen SG Flensburg-Handewitt / 10.2.07
 

„Flensborg AVIS vom 13.2.07“

Zu schnell aufgegeben

Die SG Flensburg-Handewitt unterlag der HSG Holstein-Kronshagen mit 20:31.

 

HANDEWITT - Die SG Flensburg-Handewitt vergab in der Handball-Oberliga der Frauen die Möglichkeit, "Big Points" zu machen. Das Team von Trainer Stephan Lache verlor gegen die HSG Holstein-Kronshagen mehr als deutlich mit 20:31. Statt mit einem Sieg mit den Kielerinnen nach Punkten gleichzuziehen, hat die SG FleHa nun vier Punkte Rückstand auf Holstein.

 

Dabei sah es für die Handewitterinnen zu Beginn sehr gut aus. Nach 3:3 und 5:5 konnte FleHa mit 7:6 und 8:7 in Führung gehen. Dann wurden aber gute Torchancen ausgelassen und es gab leichtfertige Ballverluste. Holstein übernahm die Kontrolle über das Spiel und führte zur Halbzeit mit 14:11.

 

Statt die Ärmel hochzukrempeln, um eine Wende zu erzwingen, schienen die SG-Spielerinnen den Glauben an sich selbst und an einen Sieg verloren zu haben.

Die Gäste nutzten die sich häufenden Fehler des FleHa-Teams und wurden ihrerseits immer sicherer. Kontinuierlich wurde der Vorsprung ausgebaut, was durch die Stationen 17:12, 21:14, 29:17 und dem Endstand von 31:20 für die SG Holstein-Kronshagen belegt wird. Nach zuvor guten kämpferischen Leistungen und einer Einstellung mit Siegeswillen war die zweite Hälfte bei der SG Flensburg-Handewitt ein Rückfall in alte Zeiten.

 

SG Flensburg-Handewitt: Jappsen, Nymand - Kräber 2, Huber, Karff 3, Dietz, Kühn 4, Dietz-Böhme 1, Sauerland 2, Hofedietz 2, Tomaszewski 6, Daul-Acksteiner, Langbein.

 

 

 

„Flensburger Tageblatt vom 12.2.07“

In den letzten 20 Minuten völlig die Linie verloren

SG-Frauen unterliegen Holstein Kiel mit 20:31

 

Handewitt - Die Niederlage war hochverdient, etwas niedriger hätte sie aber für die Handball-Frauen der SG Flensburg-Handewitt schon ausfallen können. Noch bis zur 40. Minute schien gegen den Oberliga-Tabellennachbarn HSG Holstein Kiel/Kronshagen sogar Zählbares möglich, dann führte eine Reihe von vermeidbaren Fehlern doch noch zur 20:31 (11:14)-Schlappe. So verpasste es der Aufsteiger, sich etwas Luft vor den Abstiegsrängen zu verschaffen.

 

"Wir haben viel zu früh unsere Marschroute verlassen, nachdem alle Umstellungen in der Abwehr nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben. Das hat sich dann auch auf unser Angriffsspiel ausgewirkt und die vielen Fehler herbeigeführt', ärgerte sich Trainer Stephan Lache.

 

Die SG wollte unbedingt den Schwung aus den letzten Spielen mitnehmen. Doch die Mannschaft von Gäste-Trainer Fritz Sünkler spielte geduldig und setzte die SG-Abwehr mit jedem Angriff unter Druck. So fehlten dem Aufsteiger einfache Tore aus dem Gegenstoß. Das Positionsspiel vorn lief hingegen, die Partie blieb bis zum 8:8 (22.) ausgeglichen. Erst in der Schlussphase leistete sich die SG einige fatale technische Fehler, die Holstein per Konter zur Pausenführung nutzte.

 

Nach dem Wechsel versuchten es die Flensburgerinnen dann mit einer offensiveren 5:1-Deckung. Doch auch hiermit war den Gästen nicht beizukommen. Meist über den Kreis oder über Außen nutzte Kiel den nun entstandenen Platz. So kam die SG nicht weiter als auf 14:18 (40.) heran. Die Absprachen in der Abwehr wurden nicht mehr eingehalten, fast jeder Kieler Angriff konnte nun ungehindert frei vom Kreis abgeschlossen werden.

 

Im SG-Angriff häuften sich nun haarsträubende Fehler. Beim 15:24 (47.) war die Entscheidung gefallen. Kiel begnügte sich jedoch nicht damit und nutzte weiterhin jeden Flensburger Fehler, um zu Gegenstößen anzusetzen. Wir haben zu früh aufgesteckt und uns dem Schicksal ergeben. Kiel hatte einfach den größeren Siegeswillen", sagte Stephan Lache.

 

SG Flensburg-Handewitt: Nymand, Jappsen - Kräber (2), Huber, Karff (3), Dietz, Scholz Kühn (4), Dietz-Böhme (1), Sauerland (2), Hofeditz (2), Tomaszewski (6), Langbein.

HSG Holstein Kiel/ Kronshagen: Cornehl, Schirdewahn - Reimers (8), Sommer (1), Hansen (3), Wefer (3), Tetzlaff (2), Gerlach (3), Veldkamp (1), Hetzer (8), Huß (2).

 

Zeitstrafen: 4:3. - Siebenmeter: 4:5.

Schiedsrichter: Kock/Rathje (Schleswig/Kiel).

Zuschauer: 60.

 

 

 

„KN vom 12.2.07“

Holstein bewies Moral

SG Flensburg/Handewitt - HSG Holstein 20:31 (11:14)

 

Kieler Kantersieg im hohen Norden! Die "Krabben" kompensierten nicht nur den kurzfristigen Ausfall von Rechtsaußen Angela Gaber (Magen-Darm-Infektion), sondern steckten selbst den Schock der frühen Verletzung ihrer Torjägerin Kerstin Sommer (10.) weg, die mit Verdacht auf Achillessehnenriss in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. "Meine Mannschaft hat eine meisterhafte Moral gezeigt. Das Motto lautete, jetzt erst recht und die Trotzreaktion war einmalig. Diesen Erfolg widmen wir Kerstin", sagte HSG-Coach Fritz Sünkler. Holsteins Spielmacherin Annika Gerlach behielt das Heft des Handelns fest in der Hand. Wiebke Reimers konnten die Flensburgerinnen kaum aufhalten, Linksaußen Wencke Hetzer leistete sich keinen Fehlwurf. Zudem rechtfertigten die A-Jugendliche Anica Huß sowie Imke Wefer sehr beherzt, dass in sie gesetztes Vertrauen.

 

HSG Holstein: Cornehl, Schirdewahn - Gerlach (3), Hansen (3), Hetzer (8/3), Huß (2), Reimers (8), Sommer (1), Tetzlaff (2), Veldkamp (1), Wefer (3).

 

 

 

„KN vom 10.2.07“
Auf dem Weg zum ersten Sieg?
Beflügelt von der WM-Euphorie gehen die Kieler Klubs in den Handball-Oberligen die nächsten Aufgaben an.

SG Flensburg/Handewitt - HSG Holstein (Sa., 18 Uhr)
"Wir haben einige WM-Spiele in den Hallen gesehen. Diesen Schwung wollen wir mitnehmen. Jetzt kommen Gegner, die hinter uns stehen, und dort sollen sie auch bleiben", fordert HSG-Trainer Fritz Sünkler auch ohne die beiden Rekonvaleszentinnen Meike Gronau und Monia Hahler zwei Zähler. Neben Nicole Schirdewahn als Ersatztorhüterin wurde Imke Wefer aus dem Reserveteam nachnominiert. Ein dicker Fisch schlüpfte den "Krabben" aber durch das Netz. Kreisläuferin Katja Ball entschied sich für einen Wechsel vom Regionalligisten SV Fortuna Neubrandenburg zum Bezirksligisten Hamdorf.

 

 

 

„Flensborg AVIS vom 9.2.07“

Wichtige Spiele im Abstiegskampf

Die SG Flensburg-Handewitt erwartet die HSG Holstein-Kronshagen.

 

FLENSBURG - Beide Nordbezirksvertreter in der Handball-Oberliga der Frauen, die SG Flensburg-Handewitt und DGF Flensborg, kämpfen gegen den Abstieg. Die SG FleHa hat als Viertletzter gerade die Abstiegsränge verlassen und möchte mit einem Heimsieg (Sonnabend, 18 Uhr) gegen den Neunten, HSG Holstein-Kronshagen, den An-schluss ans Mittelfeld finden. Die Flensburgerinnen könnten mit einem Sieg nach Punkten mit Holstein gleichziehen, würden aber mit der schlechteren Tordifferenz hinter den Kielerinnen bleiben. Wenn das SG-Team von Trainer Stephan Lache mit gleicher Einstellung und Kampfkraft ins Spiel geht, wie beim 26:22-Auswärtserfolg letzte Woche bei TuS Lübeck, ist ein Sieg möglich. Auf alle Fälle sollte der Erfolg in Lübeck Auftrieb und neues Selbstvertrauen geben.

 
 
 
Punktspiel gegen Lauenburger SV / 27.1.07
 

„Bergedorfer Zeitung vom 30.1.07“

Uneinsichtige Lauenburgerinnen

 

Lauenburg - Besser zu spielen als der Gegner und dennoch zu verlieren ist bitter. Diese Erfahrung musste Jürgen Rißmann gegen die HSG Kiel/Kronshagen machen. Was den Trainer der Oberliga-Handballerinnen der Lauenburger SV jedoch besonders enttäuschte, war die Uneinsichtigkeit seiner Spielerinnen. "Seine Chancen leichtfertig zu vergeben, ist die eine Sache. Wenn man bei seiner Auswechselung dann jedoch beleidigt ist, dafür habe ich wenig Verständnis", sagte der Coach nach der unglücklichen 24:25-Heimniederlage.

 

Dabei ging es gut los für die LSV Bereits nach neun Minuten führten das Team mit 4:1. Doch eine schwache Chancenverwertung sowie haarsträubende Fangfehler brachten die Lauenburgerinnen ins Hintertreffen. "Dabei war die Torhüterin keineswegs stark. Meine Spielerinnen haben sich nur nicht an die Absprachen gehalten und schwach geworfen", resümierte Rißmann. Der Knackpunkt folgte Mitte der zweiten Halbzeit. Da hatte die LSV beim Stand von 18:16 die Chance davonzuziehen, doch drei katastrophale Fangfehler ließ die Gastgeberinnen ins Hintertreffen geraten.

 

LSV-Tore: Hoffmann (6), Schalk, Gutsch (je 5), Mehrkens (3), Lucas, Bitzer (2), Geschke (1).

 

 

 

„KN vom 29.1.07“

Lauenburger SV - Holstein/Kronshagen 24:25

 

Lauenburg war das erwartet heiße Pflaster, doch Holstein ließ sich davon nicht beirren, sondern stillte seinen Erfolgshunger erst in voll besetzter Halle und dann zur Belohnung für den Kraftakt beim benachbarten Döner-Imbiss. Trotz Schwächen in puncto Chancenverwertung und einem 14:16-Rückstand bewahrten die" Krabben" Ruhe. Obwohl mit zwei Zeitstrafen vorbelastet, machte Annika Gerlach das auf der Kippe stehende Spiel als Regisseurin neben Rechtsaußen Angela Gaber selbstbewusst zur Chefsache. Christiane Veldkamp erhöhte in der Schlussphase am Kreis die Effektivität. Wiebke Reimers hatte aus einigen Fehlversuchen gelernt und avancierte mit dem letzten Wurf zur gefeierten Matchwinnerin. "Meine Mannschaft hat eine tolle Moral gezeigt. So ein Sieg macht Appetit auf mehr", resümierte HSG-Coach Fritz Sünkler.

 

HSG Holstein Kiel/Kronshagen: Cornehl - Gaber (5), Gerlach (3), Hansen, Hetzer (6/4), Huß, Reimers (4), Sommer (4/1), Tetzlaff (1), Veldkamp (2).

 

 

 

„KN vom 27.1.07“

Lauenburger SV - HolKro (Sbd. 17.30 Uhr)

 

Die Handball-WM hat nicht nur Deutschland mit einer Euphoriewelle durcheinander gewirbelt, sondern auch den Oberliga-Spielplan. Nach einer kleinen Pause nehmen die Kieler Klubs nun wieder den Spielbetrieb auf. Während die Männer des THW II den Top-Favoriten TSV Alt Duvenstedt aus der Halle fegen wollen, möchten die Erauen der HSG Holstein beim Lauenburger SV für Furore sorgen.

 

Auch ohne Neuzugang Monia Hahler (Verdacht auf Knorpelschaden), Annika Gerlach (Sehnenquetschung im Schulterblatt) und Rekonvaleszentin Meike Gronau (Knie) wollen sich die "Krabben" nicht wie bei der Hinspielniederlage von der Lauenburgerin Lena Hoffmann die Laune verderben lassen.

 

"Wir sind vorgewarnt. Annika Gerlach und Wiebke Reimers bekommen diese starke Rückraumspielerin bestimmt unter Kontrolle", sagt HSG-Coach Fritz Sünkler, Mit Katja Ball tauchte unter der Woche eine potenzielle Verstärkung zum Probetraining auf. Die Kreisläuferin vom Regionalligisten  Fortuna Neubrandenburg und Polizistin in Rendsburg will sich nun zwischen Holstein und dem Bezirksligisten HSG Hamdorf/Breiholz entscheiden.

 
 

 

Punktspiel gegen MTV Heide / 14.1.07
 

„KN vom 15.1.07“

MTV Heide - HSG Holstein 30:23

 

Heide - Herbstmeister MTV Heide gibt sich in der Frauen-Oberliga keinerlei Blöße, sondern bleibt nach dem Heimsieg über die HSG Holstein weiter ohne eine Saisonniederlage.

 

Holstein blieb in Heide chancenlos. Wiebke Reimers wurde schon bei der Abfahrt statt in den Bus zu steigen, kurzfristig mit einer Magen-Darm-Erkrankung zurück ins Bett gesteckt. Nach der frühen Roten Karte gegen Christiane Veldkamp (24., Foul an Christiane Duwe) und wegen Monia Hahlers Rückenprobleme dezimierte sich der Kieler Kader zusätzlich. "Beide Mannschaften machten zwar viele technische Fehler, doch der MTV konnte das kräftemäßig besser kompensieren. Uns fehlten personell einfach ein paar Alternativen", resümierte HSG-Coach Fritz Sünkler. Anna-Lena Tetzlaff trotzte dem Tabellenführer mit fünf Treffern aus dem linken Rückraum noch am Effektivsten.

 

HSG Holstein: Cornehl - Gaber (4), Gerlach (4/1), Hansen (2), Hetzer (4/2), Huß (1), Sommer (2), Tetzlaff (5), Veldkamp, Hahler (1).

 

 

 

 

„Dithmarscher LZ vom 15.1.07“

Ungefährdeter Tabellenführer

MTV Heide startet mit 30:23 gegen Kiel ins Jahr

 

Heide - Mit einem sicher herausgespielten 30:23 über die HSG Holstein Kiel/Kronshagen starteten die Handballerinnen des MTV Heide in die Rückrunde der Oberliga. Zur Halbzeit stand es 16:10. Der Erfolg der Heider Frauen hätte noch weit deutlicher ausfallen können. Nur weil die Mannschaft in den letzten zehn Minuten nicht mehr ganz bei der Sache war, gestalteten die Gäste das Resultat erträglich.

 

Lediglich in den ersten fünf Minuten, als Kiel mit 5:3 vorn lag, boten die Gäste gute und ansprechende Leistungen. Als Heide zwischen der 10. und 19. Minute sieben Tore in Folge erzielte, war der Bann gebrochen. Zusehend erlahmte der Widerstand der Kielerinnen, so dass der Gastgeber zur Halbzeit bereits deutlich mit 16:10 in Führung lag.

In der zweiten Spielhälfte zogen die MTV-erinnen schnell auf 21:12 (36.) davon. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Frage nach dem Sieger beantwortet. Kiel blieb zwar bemüht, versuchte sein Heil aber fast immer durch die Mitte. Dort aber stand die Heider Abwehr und war kaum einmal zu überwinden. Dahinter agierte wie gewohnt sicher Torhüterin Nicole Schlichting. Überdies wurden in der Abwehr zahlreiche Bälle abgefangen und gaben der Mannschaft immer wieder Gelegenheit zu Gegenstößen. Allerdings brachten zahlreiche Leichtsinnsfehler die Heiderinnen um weitere Torerfolge.

 

In den letzten Minuten schalteten die Gastgeberinnen merklich zurück, so dass die Kieler „Krabben“ noch recht glimpflich davonkamen. Auf jeden Fall präsentierten sich die Heiderinnen zum Start ins Jahr bereits wieder in guter Verfassung. So war auch Trainer Klaus Rheinfelder mit dem Ergebnis zufrieden, wenn er auch noch etliche Defizite festgestellt hat. Wegen der bevorstehenden Weltmeisterschaft der Männer ist das kommende Wochenende spielfrei. Die MTV-Frauen wollen in einem Testspiel gegen den Münsterdorfer SV im Rhythmus bleiben.

 

MTV Heide: Schlichting, Wiezorrek – Tappe (6/5), Nommensen (2), Kühnel (2), Heesch (6), Jochimsen (3), Milde (5), Duwe (5), Finke (1), Rolfs.

 

 

 

 

„KN vom 13.1.07“

HSG-Frauen glauben an Ihre Chance gegen Heide

Handball-Oberliga: Holstein reist zum bisher unbesiegten Herbstmeister

 

Trotz des heiß ersehnten Rückrunden-Starts der Oberliga kocht höherklassiger Handball in Kiel am Wochenende noch auf Sparflamme. Während die Männer des THW II ihre Winterpause auf Grund einer kurzfristigen Verlegung des Heimspiels gegen die HSG Hohn/Elsdorf verlängerten, vertrauen die Frauen der HSG Holstein als Tabellenzehnter vor der Fahrt morgen um 16 Uhr zum bisher unbesiegten Herbstmeister MTV Heide darauf, den finalen Schwung von 2006 mit ins neue Jahr zu retten.

 

"Eine reizvolle Aufgabe. Vielleicht fühlt sich der Gegner ja zu sicher. Außerdem gibt es nach den letzten Leistungen selbst beim Spitzenreiter keinen Grund sich zu verstecken, wenn wir an diese Form anknüpfen können", berichtet Holstein-Trainer Fritz Sünkler. Da zuletzt nicht nur Kerstin Sommer, Wiebke Reimers und Annika Gerlach im Rückraum erfolgreich agierten, sondern Angela Gaber, Wencke Hetzer sowie Torhüterin Tatjana Cornehl ebenfalls zu gefallen wussten, rechnen sich die Kielerinnen auch ohne Spielmacherin Meike Gronau (Knieprobleme) eine Chance aus, die offene Rechnung der Hinspielniederlage zu begleichen. Damals bekam man zwar weder Christina Duwe noch MTV-Torjägerin Britta Jochimsen unter Kontrolle, doch aus einer kompakten 6-0-Deckung soll der Favorit früher attackiert und unter Druck gesetzt werden.           

 

 

 

„Dithmarscher LZ vom 12.1.07“

MTV Heide beginnt wieder bei null

Handball-Oberligist startet mit einem Heimspiel in die Rückrunde

 

Heide - Mit einem Heimspiel startet Tabellenführer MTV Heide in die Rückrunde der Handball-Oberliga der Frauen. Gegner in der Halle Heide-Ost ist am Sonntag (16 Uhr) die HSG Holstein Kiel/Kronshagen. Sehr zufrieden zeigte sich Trainer Klaus Rheinfelder, dass er mit einem Heimspiel in die Rückrunde starten kann, wobei er froh ist, dass der Gegner nicht zu den Spitzenteams der Oberliga gehört.

 

Dennoch warnt er davor, die Gäste zu unterschätzen. Schließlich kommen sie mit der Empfehlung eines 29:26 beim SC Buntekuh an die Westküste, auch wenn dieser Sieg schon einige Wochen zurückliegt. Abzuwarten ist auch, wie sich das neue Personal macht. Monia Hahler vom Oberligisten HSV Haldensleben (Sachsen-Anhalt) stürmt jetzt auf Linksaußen, während Kristina Büttner Kiel gen München verließ.

 

Das allerdings ist nicht das Heider Problem. Trainer Rheinfelder hat seiner Mannschaft vor Weihnachten viel Ruhe gegönnt und das Training erst wieder im neuen Jahr forciert. Spielpraxis gab es in einem Trainingsspiel gegen den Bezirksligisten MTV Heide II. Auch wenn das Spiel standesgemäß gewonnen wurde, lief noch nicht wieder alles nach Wunsch. Das soll gegen die Kieler „Krabben“ besser werden. Im Heider Lager wähnt man sich jedenfalls gut gerüstet. Zumal gegen Kiel/Kronshagen bis auf Nadine Krüger der volle Kader zur Verfügung steht. Allerdings wird Ulrike Heesch noch von einer Erkältung geplagt.

 

Die MTV-Frauen wollen den Hinspielerfolg (26:21) gern wiederholen, zumal das ein Zeichen wäre. Das ist um so wichtiger, da die Mannschaft bei nun schon fünf Punkten Vorsprung den ersten Platz natürlich nicht mehr abgeben will. Aber Klaus Rheinfelder plant trotzdem nur von Spiel zu Spiel, auch wenn er schon mit dem Aufstieg liebäugelt.

 

 
 
Punktspiel gegen SC Buntekuh Lübeck / 16.12.06
 

 

„Lübecker Nachrichten vom 18.12.06“

Kümmerliche Ausbeute des Oberliga-Trios

Mit der schönen Bescherung wurde es nichts: In der Handball-Oberliga durfte sich nur Stockelsdorf über zwei Punkte freuen.

Die TuS-Frauen und der SC Buntekuh gingen leer aus.

 

SC Buntekuh - HSG Holstein Kiel/Kronshagen 26:29 (13:16).

"Ich bin stinksauer", polterte SCB-Coach Piotr Szynwelski vor allem in der 33. Minute: Seine Ehefrau Jolanta (4) hatte für einen angeblichen Schlag ins Gesicht der Gegnerin „Rot" gesehen' "Da war gar nichts. Das hat sogar der Beobachter gesagt", meinte Szynwelski. Ob nun der Einspruch gegen die von den Schiris protokollierte Tatsachen-Entscheidung Wirkung zeigt für das Nachholspiel am Freitag in Lauenburg, bleibt fraglich.

 

Unzweifelhaft hielt der SCB, beim 9:9 Anschluss, hatte mit dem HSG-Rückraum Probleme und lag durch eigene, leichte Fehler mit 13:16 hinten. Im "Rot-Schock" kassierte der SCB erst das 14:19, ehe Franziska Ebert (8) in Torlaune und Martina Koop als neue Regisseurin kam und der 20:21-Anschluss gelang. Dass die Schiris danach diverse HSG-Schrittfehler übersahen, verschaffte Kiel zwei vorentscheidende Tore und die Gelassenheit, die Partie ruhig über die Bühne zu bringen.

 

Restliche SCB-Tore: Anja Kranz, Marina Schwichtenberg (je 4), Schmiedeberg (3), Lasecki (2), Theilesiefje (1).

 

 

 

„KN vom 18.12.06“

HSG Holstein/Kronshagen triumphiert in Lübeck

SC Buntekuh Lübeck - Holstein/Kr. 26:29 (13:16)

 

"Zwei ganz wichtige Punkte für unseren Gabentisch", sagte HSG-Kapitän Sonja Hansen nach dem verdienten Holstein-Sieg. Die umsichtige "Krabben"-Spielmacherin

Annika Gerlach setzte die Kieler Flügelzange mit Linksaußen Wencke Hetzer und Rechtsaußen Angela Gaber erfolgreich in Szene. Buntekuh-Torjägerin Jolanta Szynwelska verlor sogar die Beherrschung und ließ sich zu einem Frustfoul (33.) gegen Gerlach hinreißen. Szynwelskas Schlag in Gerlachs Gesicht wurde mit einer Roten Karte geahndet.

 

Holstein/Kronshagen: Cornehl, Schirdewahn - Gaber (7), Gerlach (5), Hansen, Hetzer (8/2), Huß, Reimers (2), Sommer (7/1), Tetzlaff, Veldkamp, Hahler.  

 

 

 

„KN vom 15.12.06“

HSG Holstein peilt Auswärtssieg an

 

Friede, Freude, Eierpunsch: Vor den Feierlichkeiten wollen es die beiden Kieler Klubs in den Handball-Oberligen sportlich zum Abschluss der Hinrunde noch einmal krachen lassen. Sowohl die Männer des THW II als auch die Frauen der HSG Holstein haben sogar auswärts eine vorweihnachtliche Bescherung fest einkalkuliert.

 

SC Buntekuh - HSG Holstein (morgen, 17 Uhr, Burgfeldhalle)

Nach dem Sieg über TuS Lübeck sowie der knappen Niederlage gegen Altenholz wollen die Krabben den Konsolidierungskurs beim SC Buntekuh fortsetzen. "Das wird ein hartes Marzipan-Brot, doch ich hoffe, dass sich die Lübeckerinnen an unserer Deckung die Zähne ausbeißen", spekuliert HSG-Trainer Fritz Sünkler insgeheim auf einen Sieg. Zur Belohnung gäbe es statt eines Besuchs auf dem Lübecker Weihnachtsmarkt einen Bummel beim Budenzauber in Kiel sowie ein Jux-Turnier gegen die Holstein Fußball-Woman. SC-Torjägerin Jolanta Szynwelska erfreut sich deshalb sicherlich besonderer Aufmerksamkeit. Bis auf Rekonvaleszentin Meike Gronau sind immerhin alle Spielerinnen im Bus mit an Bord.

 

 
 
Punktspiel gegen TSV Altenholz / 9.12.06
 

„KN vom 11.12.06“

Unterzahl entschied Derby

Gegen HSG wurde Gehrke zur Altenholzer Matchwinnerin

 

Heide - Die Handballerinnen des MTV Heide bleiben in dieser Saison eine Klasse für sich. Als vorzeitiger Herbstmeister der Frauen-Oberliga ließ sich der immer noch unbesiegte Aufstiegsfavorit auch im Top-Spiel nicht stoppen und kanzelte mit dem MTV Herzhorn einen weiteren Konkurrenten haushoch ab. Neuer Tabellenzweiter einer fünfköpfigen Verfolgergruppe ist der TSV Altenholz nach dem Zittererfolg im Nachbarschaftsduell gegen die HSG Holstein/Kronshagen.

 

HSG Holstein Kiel/Kronsh. - TSV Altenholz 21:23 (9:10)

"Ein echtes Derby mit viel Einsatzfreude, das eigentlich keinen Verlierer verdient hatte", sagte HSG-Coach Fritz Sünkler. Im Brennpunkt des umkämpften Geschehens standen mit Tatjana Cornehl (Holstein) und Claudia Schendel (TSVA) zwei formstarke Torhüterinnen, die mit vielen abgewehrten Bällen dafür sorgten, dass sich niemand bis zum 20:20-Zwischenstand absetzen konnte. Ihre Nervosität vermochten beide Lokalrivalen allerdings nie abzulegen. Diese Hektik übertrug sich in der Schlussphase auch auf die überforderten jungen Schiedsrichterrinnen. Nach zwei strittigen Hinausstellungen gegen die Kielerinnen Sonja Hansen und Angela Gaber erwies Torwarttrainer Thomas Kleinschmidt den "Krabben" mit seinem Protest, der eine doppelte Unterzahl zur Folge hatte, einen Bärendienst (58.). Als Anna-Lena Tetzlaff die Zwei-Minuten-Strafe stellvertretend abbrummte, sorgte Arnika Gehrke mit ihren Toren als Altenholzer Matchwinnerin für die finale Entscheidung. "Manchmal machen eben nur Nuancen den Unterschied zwischen Sieg oder Niederlage aus. Heute waren wir einen Tick glücklicher", meinte TSVA-Assistenztrainer Michael Thimm.

 

HSG: Cornehl, Pulwitt - Gaber (3), Gerlach (3), Hansen (1), Hetzer (4/4), Huß, Reimers (5/1), Sommer (4), Tetzlaff, Veldkamp (1), Hahler.

TSVA: Melzer, Böttcher, Schendel - Melanie Bock (2), Wiebke Bock, Fahrenkrog, Gehrke (12/5), Jessen (3), Möller (1), Most (1), Pohle, Probst (4).

 

 

 

 

„KN vom 9.12.06“

Heimsiege sollen den Jahresausklang versüßen

„Krabben" empfangen Altenholz

 

Die "Krabben" und "Zebras" scheinen sich im Kampf um den Klassenerhalt allmählich wieder zu berappeln. Nach jeweiligen Siegen in den Handball-Oberligen wollen die Frauen der HSG Holstein und die Männer des THW II in den letzten Heimspielen des Jahres noch einmal punkten.

 

HSG Holstein – TSV Altenholz (Sbd., 19 Uhr)

Trotz des Erfolges gegen Lübeck dürfen sich die Kielerinnen nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern müssen im Nachbarschaftsderby nachlegen. "Wir werden es den favorisierten Altenholzerinnen sicherlich nicht leicht machen, zumal anschließend eine fröhliche Weihnachtsfeier geplant ist", berichtet HSG-Coach Fritz Sünkler. Holsteins Spielmacherin Meike Gronau muss allerdings passen, da das Knie unter Belastung wieder stark angeschwollen ist. Dafür gibt Monia Hahler ihr Debüt auf Linksaußen. Die 20-jährige Studentin aus Sachsen-Anhalt wechselt vorn Oberligisten HSV Haldensleben in der Nähe von Magdeburg zu den Krabben. "Der erste Eindruck ist menschlich wie sportlich sehr positiv. Monia wird uns perspektivisch weiterhelfen", sagt Fritz Sünkler.

 

 

 

„KN-Eckernförder Ausgabe vom 9.12.06“

Harte Nüsse für Altenholz.

TSVA-Frauen beim Lokalderby in Kronshagen zu Gast

 

Altenholz - Während die TSVA-Frauen auf einen Sieg im Nachbarschaftsderby bei der HSG Holstein hoffen, wollen Die Männer in Gelb-Schwarz ihre Erfolgsserie derweil beim TSV Mildstedt fortsetzen.

 

Holstein Kiel/Kronshagen TSV Altenholz (Sa., 19 Uhr).

Die Ablösung des Tabellenführers aus Heide liegt für die Altenholzerinnen mit fünf Minuspunkten mehr auf dem Konto zwar noch in weiter Ferne, doch zumindest gilt es vor dem Lokalrivalen aus Kiel zu bleiben. Mit dem Sieg über den Mitfavoriten TuS Lübeck setzte Holstein allerdings ein Ausrufezeichen, und als Spion auf der Tribüne durfte sich TSVA-Trainer Dirk Elvers von der Kampfkraft der Gastgeberinnen gerade überzeugen: "Auswärts gibt es ohnehin keine Selbstgänger, und die HSG ist wahrlich ein Stolperstein. Wir müssen hellwach sein. " Quervergleiche hinken zwar, doch "Shortys" Schützlinge kamen zuletzt in Lübeck nicht über einen 23:23-Teilerfolg hinaus. Neben einer ausgeschlafenen Siegermentalität gilt es Improvisationstalent zu zeigen. Mit Kirsten Schmidt (Knöchel), Alena Schultz (Knie) und Nina Reinecke (erkrankt) fallen drei Leistungsträgerinnen aus.

 

Ob Neuzugang Svenja Melzer mit von der Partie ist, steht noch nicht fest. Der Pass der Torhüterin, die aus der A-Jugend des VfL Bad Schwartau nach Altenholz wechselt, liegt noch beim Verband, oder scheint mit der Weihnachtspost ein wenig länger als üblich zu brauchen.

 

 

 

 
Punktspiel gegen TuS Lübeck 93 / 3.12.06
 

„Lübecker Nachrichten vom 5.12.06“

TuS Lübeck 93 verpasste den Sprung auf Platz zwei.

HSG Holstein Kiel/Kronshagen - TuS Lübeck 93  23:17 (12:9).

 

Mit dem Sieg gegen Herzhorn hatte der SC Buntekuh für TuS 93 den Weg für Rang zwei freigemacht. Doch die Partie verlief für TuS bis zum 4:10 Rückstand, der zunächst auf 9:12 verkürzt werden konnte, alles andere als besinnlich. "Uns gelang gar nichts. Wir haben es selbst vergeigt, und die Schiris hätten sich auch gleich ein Holstein-Trikot anziehen können". war Co-Trainer Sören Manthey bedient. Ein druckloser Angriff und Abspielfehler prägten das TuS-Spiel, was auch nicht durch den 11:12-Anschluss belebt werden könnte. „Kampf und Wille waren da", bestätigte Manthey, doch spätestens ab dem 16:20 ergab sich TuS seinem Schicksal, was auch S. Böge (5), N. Böge (4/4), Schrader, Melahn (je 3), Deecke, Zakrezewski (je 1) nicht verhindern konnten.     

 

 

 

„KN vom 4.12.06“

HSG-"Krabben" haben sich berappelt

HSG Holstein/Kronshagen - TuS Lübeck 23:17

 

Kiel - Während sich im Kampf um den Klassenerhalt zurzeit alles gegen die Lütjenburger "Küken" zu verschwören scheint, haben die "Krabben" der HSG Holstein ihr Handball-Herz in der Frauen-Oberliga offensichtlich erfolgreich wieder entdeckt.

 

Faustdicke Überraschung in Kiel: Ein Leistungsunterschied machte sich nur zu Ungunsten des Favoriten bemerkbar. "So muss es immer sein! Wir haben bis zur letzten Sekunde aufopferungsvoll um jeden Ball gefightet", vermeldete HSG-Trainer Fritz Sünkler nach fünf sieglosen Spielen das Ende dieser Negativserie. Tatjana Cornehl hatte auf die im Vorfeld öffentlich gestellte Torwartfrage eine passende Antwort parat und wehrte mit prächtigen Paraden 22 schwere Bälle ab. Shooterin Kerstin Sommer bot ebenfalls ihre beste Saisonleistung. Annika Gerlach sorgte für die spielerischen Impulse. Zudem entnervte Sonja Hansen Lübecks etatmäßige Leistungsträgerin mit einer Sonderbewachung so sehr, dass sich Svenja Böge sogar zu einem finalen Frustfoul (59., Rote Karte) hinreißen ließ.

 

HSG Holstein Kiel/Kronshagen: Cornehl, Pulwitt - Gaber (1), Gerlach (5), Hansen (1), Hetzer (3/2), Huß, Reimers (4/2), Sommer (9), Tetzlaff, Veldkamp.

 
 
 
Punktspiel gegen MTV Herzhorn / 25.11.06
 

 

„KN vom 27.11.06“
MTV Herzhorn - HSG Holstein 28:18 (14:7)

 

Kiel - In der Handball-Oberliga der Frauen konnten vom ersten Punktverlust des MTV Heide die Kieler Teams nicht profitieren. Die HSG Holstein kassierte eine klare Niederlage gegen Herzhorn und das Verfolgerduell zwischen TuS Lübeck und TSV Altenholz endete Remis.

 

"Heute lief fast gar nichts'', kommentierte Torwarttrainer Thomas Kleinschmidt das Debakel. Holstein vermochte nicht an die gute Leistung der Vorwoche gegen Olympia

Neumünster anzuknüpfen, sondern agierte halbherzig. Zahlreiche technische Fehler und ein Dutzend Fahrkarten summierten sich zur hohen Niederlage auf, zumal auch beide Torhüterinnen kaum einen Ball anfassten, und sich Rechtsaußen Angela Gaber nach mehreren von den Schiedsrichtern als Stürmerfouls geahndeten Aktionen entnervt auswechseln ließ.

 

HSG Holstein: Pulß, Cornehl - Büttner, Gaber (2), Gerlach, Hansen (1), Hetzer (8/5), Huß, Reimers (3), Sommer (1), Veldkamp (2), Wefer (1).

 

 

 

 

„Norddeutsche Rundschau vom 27.11.06“

Klarer Erfolg für MTV dank starker Abwehr

 

Herzhorn - Wieder einmal boten die Oberliga-Handballerinnen vom MTV Herzhorn eine blitzsaubere Leistung. Sie hatten die HSG Holstein Kiel/Kronshagen zu Gast und kamen zu einem ungefährdeten 28:18 (14:7)-Sieg. Trainer Kai Seefeld zeigte sich nach der Partie entsprechend rundum zufrieden: "Wir haben sehr gut gespielt und insbesondere unsere Abwehr stand sehr sicher."

Die Gastgeberinnen legten einen Blitzstart hin und gingen nach Toren von Ines Lühr, Katrin Fitz und Gesche Seebandt schnell mit 5:1 in Führung und hatten damit bereits früh die Weichen auf Sieg gestellt. Obwohl sie ihren Gegnerinnen deutlich überlegen waren, schlichen sich einige Fehler in ihr Spiel ein, als die Kielerinnen mit einer 5:1-Formation in der Deckung aufwarteten. Doch trotz einiger Probleme auf Seiten der Herzhornerinnen verkürzte die HSG nicht entscheidend und hielt bis zum 3:6 lediglich den Rückstand im Rahmen.

In dem Moment jedoch, als es den Seefeld-Schützlinge gelang sich besser einzustellen, zogen sie auf und davon. Über 6:3 gingen sie bis zur 25. Minute mit 13:5 in Führung, wobei Svetlana Frizler in der Abwehrspitze eine starke Leistung zeigte und somit viele Bälle der Gegnerinnen abgefangen werden konnten. Mit dem 14:7 zur Pause hatten die Herzhornerinnen bereits einen sicheren Vorsprung erarbeitet.

Bereits schnell fiel nach dem Seitenwechsel eine endgültige Entscheidung. Durch Tempogegenstöße von Anja Clasen und einem Treffer von Christina Hinrichs führten die Gastgeberinnen bereits in der 38. Minute mit 20:10 und damit war die Partie gelaufen. Den Kielerinnen war deutlich anzumerken, dass sie sich in die wohl unvermeidliche Niederlage fügten - sie gaben quasi auf.

Im Anschluss spielten dann auch die Blau-Gelben ein wenig unkonzentrierter, doch das tat ihrer Leistung keinen Abbruch. Mit einer sehr starken Deckung ließen sie ihren Gegnerinnen nie den Hauch einer Chance, auch wenn das Resultat in der 44. Minute beim 20:11 nach nahezu unverändert geblieben war.

Ab der 50. Minute nahm die HSG Gesche Seebandt und Anja Clasen in kurze Deckung, doch diese Maßnahme führte nur dazu, dass die übrigen Herzhorner Spielerinnen die sich nun bietenden Freiräume effektiv nutzten. Mit 28:18 durften sie sich über einen auch in dieser Höhe hochverdienten Sieg freuen.

MTV Herzhorn: Marion Demant, Mareike Struck - Denise Stoldt, Maike Langenberg 9 (6), Ines Lühr 5 (3), Anja Clasen 5, Katrin Fitz 4, Gesche Seebandt 3, Christina Hinrichs 2 (1), Svetlana Frizler.

 

 

 

 

„KN vom 25.11.06“
HSG ohne Gronau

Der Abstiegskampf hat begonnen. Für die beiden Kieler Klubs geht es ab sofort in den Handball-Oberligen nur noch um den Klassenerhalt. Um sich eine weitere Zittersaison zu ersparen, sollten die Männer des THW II und die Frauen der HSG Holstein fortan die Ärmel hoch krempeln, um die Negativserien und den tiefen Fall am zehnten Spieltag zu stoppen.

MTV Herzhorn - HSG Holstein/Kronshagen
Für die "Krabben" sieht die Situation nach fünf sieglosen Spielen kaum rosiger aus, zumal das Restprogramm gegen die Top-Teams Herzhorn, Lübeck und Altenholz hammerhart ist. "Nur nicht nervös werden. Wir haben uns immer mit dem Gegner gesteigert und wollen uns nicht weiter unter Druck setzen lassen. Wenn es gelingt, an die letzte Leistung gegen Olympia Neumünster anzuknüpfen, sind wir auch in Glückstadt keineswegs chancenlos", verkündet HSG-Coach Fritz Sünkler die Durchhalteparole, um auch ohne Meike Gronau (Meniskus) die harte Nuss Herzhorn zu knacken. Dafür wurde Imke Wefer aus der Bezirksliga-Mannschaft nominiert.

 

 

 

 

„SHZ vom 24.11.06“
Neumann fehlt auch gegen Kiel/Kronshagen


Herzhorn - Weiter um den Anschluss an Spitzenreiter MTV Heide (18:0 Punkte) kämpfen die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn (3./14:4). Dafür ist allerdings am Sonnabend (Anpfiff 18.30 Uhr) ein Heimerfolg gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen (9./6:12) notwendig.

Trotz der vier Punkte Rückstand sehen die Herzhorner den Tabellenführer noch nicht so weit entrückt, wie es nach dem Punktestand den Anschein hat. Zunächst müssen die Heiderinnen zum wieder erstarkten DGF Flensburg und danach haben es die Dithmarscherinnen mit Olympia Neumünster zu tun, ehe es am 9. Dezember zum direkten Aufeinandertreffen der Westteams in Glückstadt kommt.

Mittlerweile ist die 19:24-Niederlage in Lübeck bei den Herzhornerinnen abgehakt. Man hat die Lehren aus dieser Partie gezogen und will es gegen die HSG besser machen. "Wir haben weit unter unseren Möglichkeiten gespielt", sagt MTV-Trainer Kai Seefeld. In der Hansestadt agierte der Herzhorner Rückraum nach Ansicht des Coaches zu statisch und auch über die erste und zweite Welle klappte bei den Steinburgerinnen kaum etwas. Fatal auch die schlechte Strafwurf-Quote: Genau die fünf Siebenmeter, die man ausließ, fehlten später in der Endabrechnung. Vor allem hier war das kurzfristige Fehlen von Kreisläuferin Britta Neumann, die auch eine sichere Siebenmeterwerferin ist, deutlich zu spüren. Nach ihrem im Training erlittenen Bänderriss wird sie frühestens in der Partie gegen Buntekuh Lübeck (3. Dezember) zumindest für die Strafwürfe auflaufen können - wenn denn der Heilungsprozess so läuft wie erhofft. Gegen Kiel sollen entweder Denise Stoldt oder Svetlana Frizler ihre Kreisposition einnehmen. Ansonsten haben die Blau-Gelben im Training intensiv an den erkannten Defiziten gearbeitet.

Die Gäste können sowohl über den starken Rückraum als auch über die durchsetzungsfähige Kreisläuferin zu Toren kommen. "Möglicherweise fangen wir mit einer 6:0-Deckung an, aber wahrscheinlich wechseln wir dann bald auf 5:1, wobei Anja Clasen die vorgezogene Position einnimmt", hat sich Kai Seefeld schon eine Abwehrstrategie zurechtgelegt. Die Linksaußenspielerin hatte sich in Lübeck zwar einen Wirbel ausgerenkt, ist aber mittlerweile wieder fit.

Ansonsten geht man mit Respekt, aber nicht mit Angst in die Partie. Seefeld: "Wenn wir nur annähernd unser Potential ausschöpfen, sollten auf jeden Fall zwei Punkte drin sein."

 

 

 

Punktspiel gegen MTSV Oly.Neumünster / 19.11.06

 

 

„Holsteinischer Courier vom 20.11.06“

Olympias Frauen stoppen Abwärtstrend

Schwarz-Schützlinge gewinnen bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen knapp mit 24:23

 

Kronshagen - Frauenhandball-Oberligist MTSV Olympia Neumünster hat wieder Boden unter den Füßen. Nach drei Niederlagen in Folge stoppten die "Frettchen" gestern Nachmittag ihren freien Fall und siegten bei der HSG Holstein/Kronshagen knapp, aber verdient mit 24:23.

 

Olympias Trainer Michael Schwarz reagierte nach der Partie gegen den früheren Angstgegner und Erzrivalen entsprechend erleichtert über den ersten Sieg seit über einem Monat: "Natürlich hat man gemerkt, dass bei uns die Nerven blank liegen. Aber wir haben uns aus dieser Situation selbst an den Haaren herausgezogen. Und das macht Mut."

 

Für die Zuschauer war es auf jeden Fall ein klasse Spiel, denn auch wenn nicht immer Oberligahandball der Spitzenklasse geboten wurde, war die Begegnung doch zumindest bis zum Schluss ungemein spannend. Und gerade in dieser Phase zeigte GrünWeiß endlich einmal ein anderes Gesicht als noch in den vergangenen Wochen. Denn obwohl der MTSV eine scheinbar sichere 23:20-Führung (55.) binnen zwei Minuten aus der Hand gab und die HSG in der 57. Minute zum 23:23-Ausgleich kam - die Gästefans befürchteten schon das Schlimmste - zeigte der selbst ernannte Meisterschaftsanwärter nun jedoch die nötige und zuletzt so sehr vermisste Cleverness. Olympia verfiel nicht in Hektik, sondern spielte die Bälle souverän durch die eigenen Reihen, ehe sich die Chance zum Schuss bot. Bezeichnend, dass mit Andrea Petersen ausgerechnet der Oldie im Team den Siegtreffer markierte (59.) - es war ihr einziger an diesem Nachmittag. Doch trotz des Auswärtserfolges war beileibe nicht alles Gold, was glänzte. "Wir haben drei Mal eine mehr oder weniger deutliche Führung verspielt. Das wurmt mich", kritisierte Schwarz und meinte damit nicht nur besagte Schlussminuten, sondern auch die Führungen beim 3:7 (12.) und 16:20 (45.). "Wichtig war für mich jedoch zu sehen, dass auch danach niemand den Kopf hängen ließ", freute sich der Coach letztlich aber über den gestoppten Abwärtstrend.

 

Olympia Neumünster: Dahme, Albrecht - Hollerbuhl (3), Marschallek, Petersen (1), Osterland (3), Reinert (2), Kuhlmann (2), Währer (5), Wildner (5/3), Herbst (3/1).

 

Schiedsrichter: Hoffmann/Kruse (TSV Altenholz/Kieler MTV).

Zuschauer: 100.

 

 

 

„KN vom 20.11.06“

Olympia hatte die Nerven im Griff

Handball-Oberliga der Frauen: Holstein unterliegt im Lokalderby 23:24

 

Kiel - Nervenkitzel pur beim Krisengipfel der Handball-Oberliga der Frauen in Kiel. Nach zuletzt jeweils drei Niederlagen in Serie gab es dabei nur für den MTSV Olympia Neumünster durch einen 24:23 (15:13)-Zittersieg bei der HSG Holstein das erhoffte Happy End.

 

Holstein Kiel/Kronshagen - Oly. Neumünster 23:24 (13:15)

Insgesamt 150 Fans aus beiden Lagern sorgten von der ersten Minute für erstklassige Stimmung und wurden bis zur letzten Sekunde mit einem spannenden Spiel belohnt. Während die Neumünsteranerinnen ihre Nerven schneller in den Griff bekamen, schienen die Kielerinnen erfolgreich auf Aufholjagd zu gehen. Beim 23:23 stand das Spiel auf der Kippe. In der spektakülären Schlussphase nahm dann aber Olympias Andrea Petersen das Herz in beide Hände und sicherte mit ihrem Siegtreffer Neumünster beide Punkte. Ansonsten überzeugte beim MTSV vor allem die Achse zwischen Kristina Osterland und Kreisläuferin Maren Währer. Letztere hatte mit fünf Treffern nicht nur eine hundertprozentige Wurfausbeute, sondern holte zudem vier Siebenmeter für Neumünster heraus. Daneben zeigte Daniela Kuhlmann nach auskuriertem Kieferbruch ein couragiertes Comeback. Auch bei Holstein stimmte die Einstellung. Die klare spielerische Steigerung gegenüber den Vorwochen konnte HSG-Trainer Fritz Sünkler trotzdem kaum trösten: "Wenn wir immer so gespielt hätten, würde meine Mannschaft in der Tabelle nie und nimmer so weit unten stehen." Selbst die Top-Form von Rechtsaußen Angela Gaher reichte nicht, um wenigstens ein leistungsgerechtes Remis zu retten.

 

Holstein Kiel/Kronshagen: Cornehl, Pulwitt - Büttner, Gaber (7), Gerlach (3), Hansen (3), Hetzer, Huß, Reimers (3), Sommer (6), Tetzlaff (1), Veldkamp.

Olympia Neumünster: Albrecht, Dahme - Herbst (3/1), Hollerbuhl (3), Kuhlmann (2), Marschallek, Osterland (3), Petersen (1), Reinert (2), Währer (5), Wildner (5/3).

 

 

 

„KN-Holsteiner Ausgabe vom 18.11.06“

HSG Hol/Kro - Olympia NMS (So., 16.30 Uhr)

 

Neumünster - Die Männer spielen zu Hause, die Frauen auswärts. Der neunte Spieltag ist für die Oberliga-Teams des Kreishandballverbandes Neumünster eine Herausforderung.

 

Von Rang eins auf Platz, sechs ist Olympia mittlerweile abgestürzt. Trainer Michael Schwarz griff in die psychologische Trickkiste und verabredete ein Freundschaftstreffen gegen die SG Wandsbek, das Olympia mit 29:24 gewann. "Wir haben das Handballspielen nicht verlernt", sagt der Coach. Vor allem Kristina Osterland wusste als Spielgestalterin zu überzeugen. Am Sonntag im Landesderby gegen die Kieler" Krabben" möchte Olympia auch zwei Punkte abfischen. "Wir müssen auf den Kieler Rückraum aufpassen", warnt Schwarz. Gut trifft sich dabei, dass Jana Reinert wieder mit von der Partie ist. Die 24-Jährige soll als Abfangjägerin fungieren und Präsenz im Gegenstoßspiel zeigen. Dagegen fehlt Jenny Scheibenpflug (Dienst), während Janine Herbst weiter von Knieproblemen geplagt wird. Zugleich ist die Partie für die Neumünsteranerinnen ein Wiedersehen mit ihrer ehemaligen Mitspielerin Christiane Veldkamp.

 

 

 

„KN vom 18.11.06“

Alarmglocken bei THW II und Holstein

 

Trotz eines zunächst erfolgreichen Saisonstarts ließ die Entwicklung der Kieler Klubs in den Handball-Oberligen fortan zu wünschen übrig. Sowohl die Männer des THW II als auch die Frauen der HSG Holstein warten nun schon seit Wochen auf den jeweils vierten Sieg.

 

HSG Holstein/Kronshagen - Olympia NMS (So., 16.30 Uhr)

Krisengipfel in Kiel! Nach zuletzt drei Niederlagen stehen beide Mannschaften im Nachbarschaftsderby noch mehr unter Druck, diese Negativserie für sich zu beenden. Unter der Woche redete Holstein-Trainer Fritz Sünkler zusammen mit dem Spielerrat Sonja Hansen und Wencke Hetzer Tacheles. "Wenn wir nicht gewinnen, geht es auch in dieser Saison wieder nur um den Klassenerhalt. Falls das nicht jeder begreift, kann das sonst schnell mal ins Auge gehen. " Ohne Meike Gronau (Verdacht auf Meniskusschaden) und Kristina Büttner (Bänderdehnung am Fuß) stehen die "Krabben" sportlich schon am Scheideweg.    

 
 
 
Punktspiel gegen DGF Flensborg / 12.11.06
 

„Flensburger Tageblatt vom 13.11.06“

Flensburger Befreiungsschlag

DGF landet mit 26:22 gegen Holstein Kiel ersten Sieg der Saison

 

Flensburg - Die Erleichterung war in der Idraetshalle deutlich zu spüren. Nach vielen personellen Problemen zu Saisonbeginn verbuchte DGF Flensburg den ersten Sieg in der Handball-Oberliga der Frauen: 26:22 (16:11) gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen. Für die Mannschaft von Wolfgang Denecke war sogar noch mehr drin. "Wir haben zu früh auf Halten gespielt und unsere Linie verlassen. Zum Glück sind wir diesmal nicht nervös geworden", sagte Denecke.

 

Der Punktgewinn in Lübeck hatte den Flensburgerinnen sichtlich gut getan. Kiel hatte große Mühe mit der DGF-Abwehr. Im Angriff spielten die Gastgeberinnen trotz 60-minütiger kurzer Deckung gegen Tina Sörensen einen schnellen Ball. 8:5 hieß es nach 13 Minuten, doch die mangelhafte Wurfausbeute (zwei Strafwürfe vergeben) bei DGF brachte Kiel zurück ins Spiel. Nach dem 9:10 (20.) kehrte das Denecke-Team aber schnell zum erfolgreichen Tempohandball zurück.

 

Nach der Pause häuften sich bei Kiel die technischen Fehler, Flensburg setzte sich auf 20:13 (36.) ab. "Danach haben wir zu viel nachgedacht und auf die Anzeigetafel geschaut“, erklärte Denecke, wie der Faden plötzlich riss. DGF verzettelte sich in Zweikämpfen, Kiel holte auf. Doch DGF-Torhüterin Andrea Matzen verhinderte Schlimmeres. Beim Stand von 23:19 (54.) wurden zwar erneut zwei Siebenmeter vergeben, doch Inga Jacobsen sicherte mit zwei Toren zum 25:21 (59.) den verdienten Sieg.

 

Tore DGF: Matzen, Heins - Lucht (3), Quäck, Otruba, Mau-Andresen (2), Piening, Behncke (2), Terkelsen-Haudrup (4), Sörensen (6/1), Linde, Jacobsen (5), Timm (4).

Tore HSG Kiel: Cornehl - Gaber (5), Reimers (1), Sommer (3), Hansen (3), Tetzlaff (1), Gerlach (3), Huß, Veldkamp, Hetzer (6), Büttner. 

 

7m: 5:2. - Zeitstrafen: 5:5 (Rot: Lucht, DGF/3x2 Min., 53.). -Schiedsrichter: Kock/ Rathje (Schleswig/ Kiel). - Zuschauer: 80.

 

 

 

„Flensborg AVIS vom 13.11.06“

Erster Saisonsieg für die DGF-Frauen

DGF Flensborg setzte sich 26:22 gegen die SG Holstein/Kronshagen durch.

 

FLENSBURG - Lange hat es gedauert, doch am achten Spieltag haben die Handballfrauen vom Dansk Gymnastik Forening (DGF) Flensborg in der Handball-Oberliga den ersten Sieg eingefahren. Das SdU-Team (Sydslesvigs danske Ungdomsforeninger) gewann sicherer als das Ergebnis es sagt mit 26:22 gegen die SG Holstein/Kronshagen. Doch lief lange noch nicht alles so rund, wie es wünschenswert ist. DGF reichten 20 starke Minuten, um den Gegner in die Schranken zu verweisen.

 

DGF begann forsch und zeigte sich auch mental stark. Bei 4:3 verwarf zunächst Tina Sørensen einen Strafwurf, und als sie im Nachwurf erneut siebenmeterreif gefoult wurde, scheiterte Katrin Lucht mit dem folgenden Strafwurf am Innenpfosten. Dennoch gab es bei 6:4 die erste Zwei-Tore-Führung, die in Unterzahl sogar auf 8:5 ausgebaut wurde. Auch den erneuten 8:9-Rückstand steckten die DGFerinnen unbeeindruckt weg, schalteten einen Gang nach oben und erspielten sich bis zur Pause einen beruhigenden 16:11-Vorsprung.

 

Im zweiten Durchgang wurden die Weichen mit zwei schnellen Toren mit 18:11 endgültig auf Sieg gestellt. Doch dann machte sich wieder Unsicherheit breit. Fehlwürfe und Fehlpässe häuften sich. Doch erwiesen sich die Kielerinnen im Angriff als zu harmlos, um näher als auf 18:22 heran zu kommen. Unnötig spannend machte es DGFs Steffi Behncke, als sie beim 23:19 nacheinander zwei Strafwürfe verwarf. Deshalb wirkten die beiden letzten DGF-Treffer zum 25:21 und 26:22 durch Inga Jacobsen wie eine Erlösung.

 

"Na also, es geht doch", freute sich DGF-Coch Wolfgang Denecke über den ersten doppelten Punktgewinn seines Teams und ergänzte: "Geduld und Beharrlichkeit zahlen sich eben aus. Doch wir haben noch genug Baustellen, es gibt noch eine ganz Menge zu verbessern."

 

DGF Flensborg: Matzen, Heinz - Quäck, Otruba, Mau-Andresen 2, Hassing, Piening, Behncke 2, Terkelsen-Haudrup 7, Sørensen 4, Linde, Jacobsen 5, Timm 4, Lucht 3.

 

 

 

 

„KN vom 13.11.06“

DGF Flensborg - HSG Holstein Kiel/Kro. 26:22 (16:11)

 

Kiel in der Krise! Die "Krabben" können nicht einmal mehr beim erklärten Lieblingsgegner gewinnen. "Das war heute wohl der denkbar ungünstigste Zeitpunkt. Erstmalig in Bestbesetzung waren die Flensburgerinnen gegen uns natürlich besonders heiß, um selbst mit einem Sieg aus dem Tabellenkeller zu klettern", meinte HSG-Trainer Fritz Sünkler. Sonderbewacherin Sonja Hansen hatte zwar die wieder genesene DGF-Torjägerin Tina Sörensen gut im Griff, doch dafür nutzte Spielmacherin Katrin Lucht ihre größeren Freiräume, um Susanne Terkelsen-Haudrup perfekt in Szene zu setzen. Mit sieben Treffern wirbelte die Kreisläuferin Holstein erfolgreich durcheinander.

 

Tore HSG Holstein: Möller, Cornehl - Büttner, Gaber (5), Gerlach (3), Hansen (3), Hetzer (6), Huß, Reimers (1), Sommer (3), Tetzlaff (1), Veldkamp.

 

 

 

 

„KN vom 11.11.06“

Wende zum Guten für die beiden Kieler Handball-Oberligisten?

HSG-Frauen morgen zur DGF

 

In den Handball-Oberligen beklagen die "Zebras" und "Krabben" Niederlagenserien. Am achten Spieltag wollen die Kieler Klubs aus diesem Schattendasein heraustreten. Die Männer des THW II wollen mit einem Sieg über Spitzenreiter SG Wift für Furore sorgen und die HSG-Frauen mit einem Erfolg beim Vorletzten DGF Flensborg positiv auffallen.

 

DGF Flensborg - HSG Holstein/Kro. (So., 14.45 Uhr)

Die hohe Fehlerquote gibt HSG-Trainer Fritz Sünkler Rätsel auf: "Da frage ich mich manchmal schon, was man beim dreimal wöchentlichen Training vielleicht falsch macht. Dass wir es wesentlich besser können, gilt es nun beim erklärten Lieblingsgegner zu beweisen. " Eine positive Reaktion soll nach der Rückkehr von Rechtsaußen Angela Gaber folgen, auch wenn Spielmacherin Annika Gerlach (Knöchelblessur) und Meike Gronau (Innenbanddehnung im Knie) fehlen. Seit gemeinsamen Regionalliga-Zeiten konnte DGF noch nie gegen Holstein gewinnen und ist in dieser Saison noch sieglos. Als Sonderbewacherin soll sich Sonja Hansen um DGF-Torjägerin Tina Sörensen kümmern.

 

 

 
 
Punktspiel gegen TuS Aumühle-Wohltorf / 5.11.06
 

„Bergedorfer Zeitung vom 7.11.06“

Kein Spiel nach dem Geschmack des Trainers

 

Aumühle - Obwohl die Oberliga-Handballerinnen des TuS Aumühle-Wohltorf ihre Partie bei der HSG Kiel/Kronshagen mit 30:28 gewannen, war es kein Spiel nach dem Geschmack ihres Trainers Thomas Brodeßer. "Manchmal ist es besser eine Führung zu verwalten und nicht einfach aggressiv weiterzuspielen", bemängelte der TuS-Coach, So wurde es in der Schlussphase noch einmal eng, als drei Zeitstrafen und drei Siebenmeter gegen die Aumühlerinnen gepfiffen wurden. Doch die Gäste retteten ihren Vorsprung über die Zeit.

 

Nachdem die Kielerinnen zunächst in Führung gingen, konnte der TuS in der 10. Minute zum ersten Mal ausgleichen. In der Folge lagen die Aumühlerinnen ständig vorn, konnten sogar auf 23:18 davonziehen (45.). Doch nun holte Kiel Tor um Tor auf. "Ich haben den Spielerinnen in der Halbzeit gesagt, dass sie mehr denken und lenken sollen. Aber das hat mein Team nicht beherzigt. Stattdessen waren wir in der Deckung zu spekulativ", resümierte Brodeßer.

 

TuS-Tore: Meschede (6/4), Franke (4), Pörnig (4/1), Mulsow, Schmenk, Groth, Minning (je 3), Tode (2).

 

 

 

 

„KN vom 6.11.06“

HSG Holstein Kiel/Kro. – TuS Aumühle 28:30 (13:15)

Frust bei Holstein nach der dritten Heimniederlage. Die „Krabben“ bekamen Aumühles Angreiferinnen kaum in den Griff und liefen stets einem Vier-Tore-Rückstand hinterher. Erst als HSG-Coach Fritz Sünkler im Endspurt mit einer doppelten kurzen Deckung den Spielfluss der Gäste störte, keimte beim 27:28-Anschlusstreffer neue Hoffnung auf. Wencke Hetzer leistete sich ausgerechnet beim entscheidenden Siebenmeter ihren einzigen Fehlversuch und das Unheil nahm im Gegenstoß seinen Lauf. „Aumühle war einfach immer sowohl körperlich als auch gedanklich einen Tick schneller und cleverer“, resümierte Fritz Sünkler resigniert.

HSG Holstein: Cornehl, Pulwitt – Büttner, Gerlach (3), Gronau (5), Hansen (3), Hetzer (4/3), Huß, Reimers (7), Sommer (5), Tetzlaff (1), Veldkamp, Ziegler.

 

 

„KN vom 4.11.06“

HSG Holstein/Kronshagen – TuS Aumühle/W. (morgen, 16.30 Uhr, Suchsdorfer Weg)

Die türkische Urlaubsbräune von HSG-Trainer Fritz Sünkler war angesichts der jüngsten Pleiten schnell verblasst: „Unser Problem bleibt die schlechte Chancenverwertung. Wir verballern einfach zu viel.“ Mit Rechtsaußen Angela Gaber hat sich ausgerechnet jetzt eine der wenigen Torgarantinnen in die Handball-Ferien verabschiedet. Neben dem talentierten Youngster Anica Huß soll deshalb die etatmäßige Kreisläuferin Sonja Hansen als routinierter Kapitän diese Lücke kompensieren. Um nichts dem Zufall zu überlassen, wurden Stärken und Schwächen der Aumühlerinnen gerade beim Spiel in Altenholz ausspioniert. Ein Sieg wäre enorm wichtig für das angeknackste Selbstvertrauen der „Krabben“, die ansonsten aufpassen müssen, in der Tabelle nicht nach unten abzurutschen.

 

 
 
 
Pokalspiel gegen HSG Kalkberg 06 / 29.10.06
 

„Hamburger Abendblatt vom 31.10.06“

HSG Kalkberg 06 sorgt im Pokal für Furore

 

FAHRENKRUG - Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Diesen Grundsatz beherzigten die Handballfrauen der HSG Kalkberg 06 in der ersten Runde des Landespokals gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen. Mit einem 25:24 (12:8)-Erfolg sorgte der Bezirksligist gegen den Oberliga-Vertreter für eine Überraschung und zog in die zweite Runde auf Landesebene ein. Dort geht es erneut gegen einen Oberligisten. Gegner ist dann der TuS Aumühle/Wohltorf.

Die Truppe von Trainer Alexander Jurat hatte am Tag des Spiels sogar noch zwei Trainingseinheiten absolviert, um nach dreiwöchiger Wettkampfpause an der Feinabstimmung zu arbeiten. Konzentriert bis in die Haarspitzen legten die Gastgeberinnen los. Gestützt auf die beiden überragenden Torfrauen Trixi Hansen und Birte Wachholz führten die Gastgeberinnen nach einer Viertelstunde mit 8:4. Der Vier-Tore-Vorsprung hatte bis zur Pause Bestand.

Gegen die nach dem Wechsel aggressiver und schneller agierenden Frauen aus der Landeshauptstadt geriet die HSG Kalkberg 06 Mitte der zweiten Halbzeit ein einziges Mal mit 18:19 in Rückstand. "Da hat man die körperliche Belastung unseres Vormittagstrainings gespürt", so Jurat. Seine Spielerinnen bäumten sich indes gegen die drohende Niederlage auf, gingen ihrerseits mit 21:19 in Front und gaben die Führung bis zum Ende nicht mehr ab.

Die Tore der HSG Kalkberg 06: Christine Gatermann (5), Ana Cakar, Svenja Davids (je 4), Kristin Davids, Carola Mohr (je 3), Katja Winkelmann, Jessica Sindt (je 2), Nicole Bauer, Kathrin Flehinghaus (je 1).

 

 

 

„Handballnews HSG Kalkberg 06 vom 30.10.06“

Pokalsensation in Fahrenkrug!!!!!!
Mit einer tollen Energieleistung den Oberligavertreter aus Kiel/Kronshagen aus dem Pokal geworfen.

In einem spannenden und sehr fairen Handballkrimi mit 25:24 (12:8) die Pokalsensation geschafft. In der nächsten Pokalrunde kommt mit der SG Aumühle/Wohltorf ein weiterer Oberligist nach Fahrenkrug.

In einem über 60 Minuten sehr fairen und für die Zuschauer spannenden Handballspiel konnten wir den Oberligisten durch einen starke Mannschaftsleistung und zwei überragende Torhüter am Ende verdient aus dem Pokal werfen. In der ersten Halbzeit lief unser Spiel wie aus einem Guss und die HSG Kiel/Kronshagen wurde durch unsere Abwehr und unserer Trixi im Tor ein ums andere mal zur Verzweiflung gebracht. Im Angriff wurde das taktische Konzept klar umgesetzt und wir gingen schnell mit 3:0 (8min) und 8:4 (21min) in Führung. Dieser 4 Tore Vorsprung hatte bis zur Halbzeit bestand und so konnten wir unseren Pausentee in aller Ruhe genießen.

Nach der Pause war uns klar das Kiel die zweite Halbzeit mit mehr Tempo und Aggressivität angehen würde und bei uns würde sich nach den 2 Trainingseinheiten am Mittag auch langsam ein Kräfteverschleiß bemerkbar machen. Doch alle Bemühungen der Kieler uns in die Knie zu zwingen und mit Ihrem Tempospiel zu überrennen wurden durch eine Energieleistung der gesamten Mannschaft unterbunden.

In den ganzen 60 Minuten konnte Kiel nur einmal Mitte der 2. Halbzeit mit 19:18 in Führung gehen. Doch auch diese Führung der Kieler brachte uns nicht aus dem Konzept und wurde schnell wieder in einen 21:19 umgewandelt. Ab diesem Zeitpunkt wurde das Spiel zu einem waren Handballkrimi. Unsere Führung 21:20 (54min.) wurde bis zum 24:24 (60min.) ständig ausgeglichen und manch Zuschauer hatte sich innerlich sicher schon auf einen Zuschlag eingestellt. Doch 24 Sekunden vor Spielende erzielten wir das erlösende 25:24, dass die ab diesen Zeitpunkt spielenden Kielerinnen nicht mehr ausgleichen konnten.

Am Ende leuchtete ein 25:24-SIEG auf der Anzeigentafel.
 
 
 
Punktspiel gegen SG Lütjenburg-Dannau / 15.10.06
 

„KN vom 16.10.06“

Die Lütjenburger "Küken" vernaschten als vermeintlicher Außenseiter die Kieler "Krabben".

Lütjenburg/Dannau - HSG Holstein 25:18 (11:8)

 

"Hier fahren wir nicht mehr her. Die Lütjenburgerinnen liegen uns einfach nicht", verabschiedete sich HSG-Coach Fritz Sünkler urlaubsreif nach dem Luxus von 30 Fehlwürfen in die Türkei. Zudem erwischte das kongeniale Duo im SG-Tor, Bianca Hartz/ Tanja Rathje, einen Glanztag. Während sich bei Holstein nur Ersatzkeeperin Nicole Schirdewahn und Meike Gronau gute Noten verdienten, ragten Rekonvaleszentin Maike Fliessner, Rückraumtalent Kristin Bunn und Cathrin Böttger als Wirbelwind am Kreis aus einer Lütjenburger Mannschaft ohne Schwachpunkte vor fast 150 verwunderten Handball-Fans heraus. "Wir konnten die gefürchteten Kieler Offensivkräfte kontrolliert lahm legen. Meine Mannschaft hat sich die handballfreien Herbstferien verdient", lobte SG-Trainerfuchs Hauke Seydler.

 

Lütjenburg/Dannau: Hartz, Rathje - Borstelmann (1), Böttger (5), Anna Bunn, Kristin Bunn (4), Conrad, Fliessner (7), Klein, Starkgraff (1), Tietjens (2), Saborosch, Zurek (5).

HSG Holstein Kiel/Kronshagen: Cornehl, Schirdewahn - Gerlach, Gronau (8/4), Hansen (2), Hetzer (1), Huß, Reimers (3), Sommer (2), Tetzlaff (1), Veldkamp (1).  

 

 

 

 

„KN vom 14.10.06“

Krabben beim „Lieblingsgegner“

Der nominell sechste Oberliga-Spieltag steht für die beiden Kieler Klubs ganz im Zeichen der Zeit. Während sich die Handballerinnen der HSG Holstein mit einem Sieg in die Herbstferien verabschieden wollen, sollen im Gegensatz dazu die Männer des THW II beim Nachsitzen in den nächsten Wochen der Wahrheit mit einer Erfolgsserie durchstarten.

 

SG Lütjenburg/Dannau - HSG Holstein (morgen, 15 Uhr, Gym. Lütjenburg)

Gelingt den Kieler "Krabben" endlich der erste Oberliga-Sieg über die Lütjenburger "Küken", gibt es für Holstein zur Belohnung eine Woche trainingsfrei und HSG-Motivationskünstler Fritz Sünkler gönnt sich selbst Sonne satt in der Türkei: "Dann dürfen wir uns aber nicht schon wieder auf Einzelaktionen einlassen. Bei der SG hält Jasmin Zurek die Zügel auf dem Parkett fest in der Hand. Gelingt es die Spielmacherin in den Griff zu kriegen, steigen unsere Chancen enorm. " In personeller Bestbesetzung fehlt jetzt lediglich das lang ersehnte Erfolgserlebnis über den "Lieblingsgegner", um kurzfristig die Reise im Internet zu buchen.      

 

 

 

 

„KN-Ostholsteiner Ausgabe vom 14.10.06“

Da/Lü ist heiß auf den Lieblingsgegner Holstein

Handball-Frauen-Oberliga: Morgen letztes Heimspiel vor der mehrwöchigen Herbstpause

 

Lütjenburg -"Freitag, den 13." haben die Handballerinnen der SG Lütjenburg/Dannau fast unbeschadet überstanden. Jetzt fehlt nur noch ein Heimsieg am letzten Spieltag vor den mehrwöchigen Herbstferien, wenn beim Kampf um den Klassenerhalt auch das Schreckgespenst des drohenden Abstiegs erst einmal gebührend auf Distanz gehalten werden soll.

 

Insofern kommt die HSG Holstein Kiel/Kronshagen am Sonntag um 15 Uhr als Lieblingsgegner der Frauen-Oberliga in der Sporthalle des Lütjenburger Gymnasiums gerade recht. Passend zur Halloween-Zeit studierte SG-Trainer Hauke Seydler deshalb am gestrigen Freitag auch kein Handball-Video über die HSG Holstein, sondern sah sich mit seinen Kindern den Film "Hui Buh - das kleine Schlossgespenst" im Kino an. Derweil hatte Jessica Widderich ihren privaten Horror, einen Zahnarztbesuch, bereits hinter sich. Der angehenden Abiturientin wurden am letzten Schultag mehrere Weisheitszähne gezogen. Ansonsten können die Lütjenburgerinnen nahezu in Bestbesetzung den richtigen Biss zeigen. Dass Stefanie Borstelmann den ersten Belastungstest in dieser Saison ohne Wackelknie nach auskurierter Innenbanddehnung bestand, war wenigstens ein kleiner Trost bei der letzten Niederlage in Lübeck. Nadine Starkgraff gibt nun ihr Debüt. Die latenten Kopfschmerzen als Folgen einer Gehirnerschütterung während der Vorbereitungsphase scheinen endlich abgeklungen zu sein.

 

Da Spielmacherin Jasmin Zurek keine Probleme mehr mit dem Magen-Darin-Virus plagen, lichtet sich das Lütjenburger Lazarett. Annika Klein, Jennifer Tietjens und Iris Saborosch, die in der Vorwoche ob privater Verpflichtungen pausierten, kehren ebenfalls in den Kader zurück. Ein weiteres gutes Omen für den Kampf der "Küken" gegen die Kieler "Krabben": "Bisher sahen wir noch nie schlecht in den Duellen mit Holstein aus. Alle sind guter Ding, dass dies so bleibt."

 

Die Art und Weise der Lütjenburger Spielkultur lag den Gästen in der Vergangenheit gar nicht. Schon im Vorjahr gab es folgerichtig einen deutlichen SG-Heimsieg und in Kiel reichte ein Remis zur Rettung in letzter Sekunde, um die Vorraussetzungen für den Klassenerhalt zu schaffen. Bekommt man auch diesmal den gefürchteten, wurfgewaltigen HSG-Rückraum mit Wiebke Reimers und Kerstin Sommer in den Griff, steigen die eigenen Chancen natürlich sprunghaft. "Kleine, quirlige Spielerinnen liegen Holstein nicht. Wir müssen wieder beweglich auf den Beinen sein und den Abwehrmittelblock beschäftigen", weiß Hauke Seydler von seiner "Lückenbüßer"-Taktik zu berichten. "Hui Buh" als sympathischer Quälgeist lässt grüßen.    

 

 

 

 

 

Punktspiel gegen SG Flensburg-Handewitt / 7.10.06
 

 

„Flensborg AVIS vom 10.10.06“

Unnötige Fehler verhinderten Punktgewinn

 

KIEL - Die SG Flensburg-Handewitt hat die "Rote Laterne" in der Handball-Oberliga der Frauen an DGF Flensborg abgegeben.

Mit der 22:26-Niederlage bei der HSG Holstein/Kronshagen haben die SG-Frauen bei 1:9-Punkten eine Tordifferenz von -34 Treffern. DGF kommt bei gleicher Punktzahl nach der 23:43−Klatsche gegen Olympia Neumünster auf -47 Tore.

 

Bis zum 5:5 konnte das FleHa-Team von Trainer Stephan Lache mithalten. Dann nutzte Holstein einige "dumme Fehler" der Gäste, um über 10:6 zur Pause, mit 13:9 in Führung zu gehen. Auch im zweiten Durchgang konnte FleHa die Partie bis 13:15 und 18:20 offen gestalten. "In dieser Phase haben eigene unnötige Fehler verhindert, eine durchaus mögliche Wende auch zu schaffen", sagte Stephan Lache. Als die Kieler auf 25:19 davonzogen, war die Partie gelaufen.

 

Den Rest der Partie konnte FleHa bis zum 26:22-Endstand noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. Für SG-Trainer Stephan Lache war wichtig, dass eine weitere "Klatsche" vermieden werden konnte. "Der Pfeil zeigt nach oben, wenn wir jetzt in den nächsten Spielen alle eine hundertprozentige Leistung bringen, werden wir auch in der Lage sein, weitere Punkte zu holen", sagte Lache und ergänzte: "Die Spielerinnen wissen jetzt, was sie tun müssen, um in der Oberliga erfolgreich zu sein."

 

SG Flensburg-Handewitt: Nymand, Felthaus - Hofedietz 2, Kräber 1, Scholz 1, Kühn 1, Tomaszewski 14/5, Dietz, Dietz-Böhme, Sauerland, Daul.Acksteiner, Karff 3.

 

 

 

 

„Flensburger Tageblatt vom 9.10.06“

22:26 in Kronshagen: Aufholjagd der SG-Frauen wird nicht belohnt

 

Kronshagen - Nach zuletzt deutlichen Niederlagen haben die Handball-Oberliga-Frauen der SG Flensburg-Handewitt wieder eine überzeugende Leistung geboten. Allein das "Happy End" fehlte, um bei der favorisierten HSG Holstein Kiel/Kronshagen einen Punkt zu entführen. Am Ende war die Niederlage knapper, als es das Ergebnis von 22:26 (9:13) aussagt. "Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie das Handball spielen nicht verlernt hat und wir uns noch lange nicht aufgegeben haben", sagte Trainer Stephan Lache. Kronshagen hatte bisher in eigener Halle noch keinen Punkt gewinnen können und war von Anfang an sehr konzentriert bei der Sache. Die SG hielt jedoch dagegen und die Partie bis zum 5:5 ausgeglichen. Dann nahm sich der Aufsteiger allerdings eine spielerische Auszeit und machte viele einfache Fehler im Angriff. Diese gaben den Gastgeberinnen die Möglichkeit, über Gegenstöße auf 11:6 davon zu ziehen. Danach berappelte sich Flensburg wieder.

 

"In der Pause habe ich der Mannschaft gesagt, dass vier Tore Rückstand aufzuholen sind", so Lache. Und die SG kam immer besser ins Spiel. Die 6:0-Deckung ließ kaum noch klare Chancen zu und ermöglichte so die Aufholjagd, die die Gäste Tor um Tor heran brachte. Beim 16:14 und 21:18 besaß die SG Chancen zum Anschluss, doch die technischen Fehler verhinderten eine bessere Quote. So konnte sich die HSG mit Kontern wieder absetzen und den Vorsprung aus der ersten Halbzeit verteidigen.

 

SG Flensburg-Handewitt: Nymand, Felthaus - Tomaszewski (14/5), Karff (3), Hofeditz (2), Kräber, Scholz, Kühn (je 1), Dietz, Dietz-Böhme, Sauerland, Daul-Acksteiner.

 

 

 

 

„KN vom 9.10.06“

Agnes Tomaszewski konnte die "Krabben" nicht stoppen

Handball-Oberliga der Frauen: Flensburgerin warf 14 Tore bei 22:26-Niederlage gegen Kiel

 

Kiel - Geschafft! Die HSG Holstein hat den Heimkomplex in der Handball-Oberliga offensichtlich überwunden. Da dieser Fluch gegen die Frauen der SG Flensburg-Handewitt definitiv besiegt wurde, dürfen die auswärts starken "Kieler Krabben" fortan sogar zumindest mit einem Auge in der Tabelle nach oben zur Spitzengruppe schielen.

 

HSG Holstein Kiel/Kro. - SG Flensburg-Han. 26:22 (13:9)

"Ein schönes Gefühl, in eigener Halle nie in Gefahr geraten zu sein, dieses Spiel noch zu verlieren"" fand HSG-Trainer Fritz Sünkler. Bei den Flensburgerinnen lief lediglich Agnes Tomaszewski mit 14 Treffern zu großer Form auf. Das reichte für das Schlusslicht allerdings nur zur Schadensbegrenzung. Kiel machte dagegen mit Wiebke Reimers, Kerstin Sommer sowie Meike, Gronau kollektiv Druck aus dem Rückraum und am Kreis wirbelte Kapitän Sonja Hansen mit großem Kämpferherz. Ein erfolgreiches Debüt feierte die A-Jugendliche Imke Pulß in dieser Saison. Die 17-jährige Torhüterin wehrte nach der Einwechslung für Tatjana Cornehl Mitte zweiter Halbzeit mehrere schwere Bälle, und sogar den ersten Siebenmeter ihrer jungen Oberliga-Karriere ab.

 

HSG Holstein Kiel: Pulß, Cornehl - Büttner, Gaber (4), Gerlach (3), Gronau (2/1), Hansen (4), Hetzer (5/4), Huß, Reimers (4), Sommer (3), Tetzlaff (1), Veldkamp.

 

 

 

„KN vom 7.10.06“

Der Knoten soll platzen

HSG Holstein-Frauen haben sich ersten Heimsieg auf die Fahne geschrieben

 

Deutschland - ein Sommermärchen, sorgt nicht unter den Fußball-Fans, sondern auch in der Handball-Szene für Gesprächsstoff. Inspiriert vom Wortmann-Film wollen die  beiden Kieler Klubs einen goldenen Oberliga-Oktober folgen lassen.

 

HSG Holstein Kiel/Kro. - SG Flensburg-Hand. (heute, 19 Uhr, Schulzentrum Kronshagen)

Nachdem die "Krabben" bisher in eigener Halle nur Niederlagen gegen Heide und Lauenburg kassierten, griff HSG-Trainer Fritz Sünkler unter der Woche tief in die psychologische Trickkiste, um sowohl Aufsteiger SG Flensburg-Handewitt als auch diesen Heimkomplex endlich zu besiegen. Als Belohnung für den Erfolg in Stockelsdorf gab es für die Mannschaft trainingsfrei und am Mittwoch zusätzlich eine Einladung zur Open-Air-Kino-Premiere im Kieler Holstein-Stadion. "Jetzt noch eine kurze und knackige Kabinen-Ansprache, dann müsste der Knoten eigentlich platzen", prophezeit Sünkler ohne personelle Probleme ähnlich heiße Kämpferherzen seiner Handballerinnen wie die der Klinsmänner.

 

 

 

Punktspiel gegen ATSV Stockelsdorf / 1.10.06
 

„Lübecker Nachrichten vom 4.10.06“

ATSV Stockelsdorf beim 20:28 gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen wieder aus dem Tritt geraten.

ATSV Stockelsdorf - Holstein Kiel/ Kronshagen 20:28 (8:13)

Wer zu spät aufwacht, den bestraft der Gegner. Das die "Stodo"-Welt bis zum 6:7 (22.) noch in Ordnung war, war auch den Anlaufschwierigkeiten der Kielerinnen zu verdanken. Während der ATSV viel mehr Kraft, Zeit und Ideen für einen Torerfolg aufbringen musste, hatte es der Gegner dank der defensiven Abwehrarbeit der ATSVerinnen danach mit sechs Toren in Folge einfacher. "Wir legen erst so richtig in der zweiten Halbzeit los", umschreibt Sonja Bahe (1) den meist schon zu späten Aufwacheffekt. Über 10:13 (32.) und 16:19 (45.) meldete sich "Stodo" bis zum 19:23 (50.) mehrmals wieder "einsatzbereit". Gerade die Erfahrung von Janine Anders und Sonja Bahe verbesserte die Abwehrarbeit, die mit so mancher schnellen ersten und zweiten Welle nun das Konterspiel in Schwung brachte. Doch weil die 4:2-Abwehr viel Kraft kostete, die Kielerinnen sich ihrerseits nun auf die "Lückenarbeit" konzentrierten, zahlte "Stodo" erneut wieder Lehrgeld. "Vielleicht sollten wir alten Damen mal in der ersten Halbzeit anfangen", würde sich wohl nicht nur Sonja Bahe über eine "Frühschicht" mit Erfolgserlebnis freuen.

Die restlichen ATSV-Tore: Witsch (7/2), Meyer (5), Sarnikowski, Wendorf (je 2), Neumann, Koplin, Bulgrin (je 1).

 

 

 

„KN vom 2.10.06“

HSG auf dem Weg der Besserung

ATSV Stockelsdorf - HSG Holstein/Kro 20:28 (8:13)

 

Zu Hause pfui, auswärts dafür hui! Der kleine Anpfiff von Fritz Sünkler für sein Team verfehlte nicht die gewünschte Wirkung: "Wenig Ballverluste, eine sichere Chancenverwertung und in den kritischen Situationen richtig reagiert. So habe ich mir das vorgestellt." Kerstin Sommer und Wiebke Reimers warfen Stockelsdorf sturmreif. Als sich die beiden "Krabben" später einer kurzen Deckung erfreuten, sprangen Angela Gaber sowie Meike Gronau in die Bresche. ATSV-Keeperin Alexandra Kärschau wurde oft auf dem falschen Fuß erwischt und ließ sich entnervt auswechseln. Im Gegenzug dazu hatte Holsteins Abwehrspezialistin Annika Gerlach die Stockelsdorfer Shooterin Franziska Witsch gut im Griff, Tatjana Cornehl ebenfalls Topform im Kieler Tor erwischt. Trotz Schmerzen an der Achillessehne biss Linksaußen Wencke Hetzer (6 Tore) auf die Zähne.

 

HSG Holstein Kiel/Kronshagen: Cornehl, Möller - Büttner, Gaber (5), Gerlach (3), Gronau (2), Hansen (1), Hetzer (6/1), Huß, Reimers (4), Sommer (6), Tetzlaff, Veldkamp (1).

 

 

 

„KN vom 30.9.06“

Unruhe bei HSG Holstein

Oberliga-Fehlstart hinterlässt Spuren

 

Während in den Handball-Oberligen für die Frauen der HSG Holstein Kiel/ Kronshagen der Haussegen vor dem vierten Spieltag schief hängt, vertrauen die Männer des THW Kiel II weiterhin ihrer Heimstärke.

 

ATSV Stockelsdorf - HSG Holstein

Keine Ruhe bei Holstein vor der Fahrt nach Stockelsdorf. HSG-Coach Fritz Sünkler bat am Donnerstag zum Rapport. Ob des Heimkomplexes rappelte es bei den "Krabben" im Karton: "Wir machen dieselben Fehler wie im Vorjahr. Es kann nicht sein, dass man gleich den Kopf in den Sand steckt, wenn es mal nicht läuft." Allerdings werden die personellen Probleme im Kieler Kader nicht weniger. Die Achillessehnenschmerzen von Wencke Hetzer verschlimmerten sich sogar. Anna-Lena Tetzlaff (Fußverletzung) bekam vom Arzt Sportverbot und Wiebke Reimers (Lehrgang in Hamburg) fehlte unter der Woche beruflich bedingt beim Training.

 

 

 
Punktspiel gegen Lauenburger SV / 24.9.06
 

„Bergedorfer Zeitung vom 26.9.06“

Mit Handball aus dem Bilderbuch begeistert

 

Lauenburg - Kein einziges Mal konnten die Handballerinnen der HSG Kiel-Kronshagen in der Oberliga-Partie gegen die Lauenburger SV in Führung gehen. Und doch war es für die "Gelb-Schwarzen" beim 22:20-Sieg zwei Minuten vor dem Ende noch einmal richtig eng geworden.

 

Bereits nach acht Minuten führten die Gäste mit 5:1 und begeisterten die Zuschauer dabei mit "Bilderbuch-Handball“, wie es Trainer Jürgen Rißmann später formulierte. Diesen Vorsprung konnte die LSV dank einer überragenden Lena Hoffmann (sieben Treffer) sogar noch zu einer 12:6-Halbzeit-Führung ausbauen.

 

Als Hoffmann dann Mitte der zweiten Hälfte jedoch in Manndeckung genommen wurde und die Schiedsrichter für Rißmann´s Geschmack etwas zu schnell auf Zeitspiel entschieden, ging die Sicherheit im Spiel der LSV verloren. Technische Fehler waren die Folge. Der Vorsprung schmolz, und zwei Minuten vor Schluss stand es plötzlich 20:20. "Da haben mir schon etwas die Nerven geflattert", gab ein erleichterter Rißmann zu. Hoffmann und Felicitas Jender mit ihrem einzigen Treffer sorgten schließlich für den glücklichen, aber verdienten Sieg.

 

LSV-Tore: Hoffmann (7), Lucas (4), Streisel, Gutsch, Bitzer, Geschke (je 2), Schalk, Jender, Mehrkens (je 1).

 

 

 

„KN vom 2.10.06“

HSG auf dem Weg der Besserung

ATSV Stockelsdorf - HSG Holstein/Kro 20:28 (8:13)

 

Zu Hause pfui, auswärts dafür hui! Der kleine Anpfiff von Fritz Sünkler für sein Team verfehlte nicht die gewünschte Wirkung: "Wenig Ballverluste, eine sichere Chancenverwertung und in den kritischen Situationen richtig reagiert. So habe ich mir das vorgestellt." Kerstin Sommer und Wiebke Reimers warfen Stockelsdorf sturmreif. Als sich die beiden "Krabben" später einer kurzen Deckung erfreuten, sprangen Angela Gaber sowie Meike Gronau in die Bresche. ATSV-Keeperin Alexandra Kärschau wurde oft auf dem falschen Fuß erwischt und ließ sich entnervt auswechseln. Im Gegenzug dazu hatte Holsteins Abwehrspezialistin Annika Gerlach die Stockelsdorfer Shooterin Franziska Witsch gut im Griff, Tatjana Cornehl ebenfalls Topform im Kieler Tor erwischt. Trotz Schmerzen an der Achillessehne biss Linksaußen Wencke Hetzer (6 Tore) auf die Zähne.

 

HSG Holstein Kiel/Kronshagen: Cornehl, Möller - Büttner, Gaber (5), Gerlach (3), Gronau (2), Hansen (1), Hetzer (6/1), Huß, Reimers (4), Sommer (6), Tetzlaff, Veldkamp (1).

 

 

 

 

„Kieler Nachrichten vom 23.9.06“

"Krabben" mit Verletzungssorgen

Handball-Oberliga: Holstein-Damen erwarten den Lauenburger SV

 

In der Ruhe lag die Kraft. Nach der hektischen Heimniederlage zum Saisonstart der Frauen-Oberliga gegen Heide schafften die Handballerinnen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen mit dem Sieg in Neustadt die Wende. Diese Geduld soll sich Sonntag (16.30 Uhr, Sporthalle des Schulzentrums Suchsdorfer Weg) nun mit einem Erfolg über den Aufsteiger Lauenburger SV auswirken.

 

"Trotz des gestärkten Selbstvertrauens darf man sich nicht zu sicher fühlen, sondern muss jeden Gegner ernst nehmen", warnt HSG-Trainer Fritz Sünkler. Die Stimmung unter den "Krabben" ist zwar gut, doch Sorgen bereiten die Achillessehnenprobleme der Leistungsträger Wencke Hetzer, Kerstin Sommer und Angela Gaber.

 

Gut zu wissen, dass sich alle anderen Spielerinnen aus dem kleinen Kieler Kader umso mehr zusammen reißen wollen. Neuzugang Anna-Lena Tetzlaff ist in der Deckung längst ein Stabilitätsgarant. Torjägerin Wiebke Reimers sprang mit genähter Nase gewohnt beherzt in die Bresche und auch Meike Gronau zeigte eindrucksvoll, aus welchem Holz die Holstein-Spielmacherin geschnitzt ist.

 
 
 
Punktspiel gegen TSV Neustadt / 17.9.06
 

 

„Handballnews TSV Neustadt vom 18.9.06“
TSV Neustadt - HSG Holstein Kiel/Kronshagen 21:25 (9:14)


In den ersten Minuten wurden Neustadts Frauen von den Gästen aus der Landeshauptstadt förmlich überrannt. Bis zum Team-Timeout des Gastgebers in der 13. Minute lag man bereits mit 1:8 im Rückstand. All zu schwer tat man sich mit der gegnerischen defensiven Abwehr, die sicher Stand und den Rückraum kaum Gelegenheiten bot. So wollte eigentlich das Team von Trainer Thomas Spieckermann auftreten. Die erste Verunsicherung zeigte beim Team deutliche Spuren. Dennoch kämpfte man sich zum Halbzeitstand von immerhin 9:14 heran. Nach der Halbzeit zeigte der Kampfeswille endlich erste Früchte. Bei ständig wechselnden spielerischen Vorteilen kam Neustadt - auch dank des frenetisch anfeuernden Publikums - auf ein 19:21 in der 54. Minute heran. Doch das Spiel zehrte zu sehr an den Kräften: der HSG gelang es erneut, sich abzusetzen und ließ in den letzten Minuten nichts anbrennen, so dass der TSV Neustadt auch in dieser Begegnung die Punkte an den Gegner geben musste.

Die TSV-Tore erzielten: S. Markmann (7/1), Lundius (7/4), Möller (5) sowie Guttau und Jahrke (je 1).

 

 

 

„Kieler Nachrichten vom 18.9.06“

Den "Krabben" der HSG Holstein glückte der Neustart in Neustadt

TSV Neustadt - HSG Holstein 21:25 (9:15)

 

Mit einem Frühstart lehrte Holstein dem selbst ernannten Geheimfavoriten das Fürchten. Die effektive 6:0-Deckung war Grundlage, um immer wieder Angela Gaber mit gezielten Tempogegenstößen auf die Reise zu schicken. Vom Schock des 1:8-Rückstands erholten sich die düpierten Gastgeberinnen bis zum Pausenpfiff nicht mehr. Nach dem Seitenwechsel warfen die Neustädterinnen ihre Kampfkraft in die Waagschale. Hochmotiviert lieferten sich beide Teams einen hart geführten offenen Schlagabtausch. Trotz einer gut aufgelegten Tatjana Cornehl im Tor wurde es für die Kielerinnen beim 19:21-Anschlusstreffer noch einmal eng. Meike Gronau per Siebenmeter und Linksaußen Wencke Hetzer sorgten mit zwei Treffern für die Vorentscheidung zum 23:19. „Natürlich ist allen ein ganz großer Stein vom Herzen gefallen", sagte Holstein-Coach Fritz Sünkler. "Ich glaube nämlich, dass in Neustadt nicht so viele Mannschaften gewinnen werden. "

 

HSG: Cornehl, Pulwitt - Gaber (8), Gerlach (3), Gronau (6/2), Hansen, Hetzer (2), Huß, Reimers (5), Sommer, Tetzlaff (1), Veldkamp.

 
 

„Kieler Nachrichten vom 16.9.06“

"Neustart" beim TSV Neustadt

 

Neustart für die "Krabben" beim TSV Neustadt: Nach der Heimniederlage gegen Heide zum Saison-Auftakt geht es für die Handballerinnen der HSG Holstein Kiel/Kronshagen morgen um 15 Uhr in Pönitz darum, den klassischen Fehlstart in der Frauen-Oberliga zu vermeiden.

 

HSG-Trainer Fritz Sünkler dürfte allerdings keine guten Erinnerungen an den Gegner haben. Im letzten Auswärtsspiel der Vorsaison kassierten die Kielerinnen nämlich eine 20:31-Klatsche: "Da fehlte ein bisschen der Biss, weil es beim Finale um nichts mehr ging. Das wird diesmal garantiert ganz anders sein. " Wiebke Reimers geht mit gutem Beispiel voran und beißt die Zähne zusammen, um sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Die lädierte Nase wurde im Krankenhaus mit mehreren Stichen genäht. Es bleibt also offen, ob Holsteins Hoffnungsträgerin ohne Hemmungen sofort wieder den richtigen "Tor-Riecher" hat. Als frühere TSVN-Kreisläuferin will auch Christiane Veldkamp trotz der Schmerzen in der Schulter des rechten Wurfarms unbedingt mitwirken und zeigen, warum der Wechsel von Olympia Neumünster zu den "Krabben" statt zurück nach Neustadt eine Entscheidung des Herzens war.

 
 
 
Punktspiel gegen MTV Heide / 10.9.06
 
„Kieler Nachrichten vom 11.9.06“

Holstein Kiel/Kronshagen - MTV Heide 21:26

 

Von der ausgelobten guten Vorbereitung war sowohl in der Abwehr als auch im Angriff wenig zu sehen. MTV-Spielmacherin Christina Duwe bekam die "Krabben" kaum unter Kontrolle. "Heide war in fast allen Belangen überlegen. Dem frühen Rückstand sind wir vergeblich hinterher gelaufen", so Coach Fritz Sünkler. Zu allem Überfluss schied Wiebke Reimers nach einem Schlag aus dem Gewühl mit einer Platzwunde an der Nase aus.

 

HSG Holstein Kiel/Kronshagen: Cornehl, Pulwitt - Gaber, Gerlach (3), Gronau (5/4), Hansen (1), Hetzer (5/1), Huß, Reimers (1), Sommer (5), Tetzlaff (1), Veldkamp.

 

 

„Dithmarscher LZ vom 11.9.06“

Gelungenes Trainer-Debüt

Oberliga der Frauen: MTV Heide gewinnt Auftaktspiel in Kiel

 

Kiel - Mit einem hoch verdienten 26:21 (13:9) kehrten die Oberliga-Handballerinnen des MTV Heide von der HSG Holstein Kiel/Kronshagen zurück. Damit unterstrich die Mannschaft zum Saisonauftakt eindeutig, dass mit ihr auch in dieser Serie zu rechnen sein wird.

 

Trainer Klaus Rheinfelder musste aber trotz des Sieges bei seinem Trainer-Debüt feststellen, dass zum Saisonstart noch nicht alles nach Wunsch lief. Allerdings hat die Mannschaft besonders durch das Mitwirken von Melanie Tappe und Christina Duwe an Sicherheit gewonnen, so dass Kathrin Milde und Ulrike Heesch gute Unterstützung erfuhren. Dazu wartete im Tor Nicole Schlichting mit starker Leistung auf.

 

Diese Spielerinnen waren es denn auch, die den Grundstock zum Erfolg legten, selbst wenn man sich auf Heider Seite noch mehr Tempohandball gewünscht hatte. Aber eine Vielzahl von Hinausstellungen brachten beide Mannschaften immer wieder aus dem Tritt. Insgesamt 16 Mal zeigten die Unparteiischen auf den Siebenmeterpunkt. Dabei war die Partie keineswegs übertrieben hart.

 

Beim MTV Heide hatte man sich schon zur Pause eine 13:9-Führung erspielt. Dieser Vorsprung geriet auch nach dem Wiederbeginn nicht in Gefahr, weil die stark arbeitende Abwehr die Kieler Rückraumspielerinnen nicht zur Entfaltung kommen ließ. Auch im zweiten Spielabschnitt zeigte sich, dass die Laufwege noch besser abgestimmt werden müssen, woran Trainer Rheinfelder besonders arbeiten will. Aber da kann das Selbstvertrauen nach dem ersten Sieg nur hilfreich sein.

 

MTV Heide: Schlichting, Wiezorrek – Tappe (8/4), Nommensen (1), Jochimsen (4/4), Heesch (6), Milde (4), Finke (1), Duwe (2), Krüger.

 

 
 
Saisonvorbericht
 
 
„Kieler Nachrichten vom 8.9.06“

Harmonie soll für Impulse bei den "Krabben" sorgen

Fritz Sünkler startet mit kleinem Kader der HSG Holstein in die Frauen-Oberliga

 

Harmonie heißt das Zauberwort bei den Handballerinnen der HSG Holstein Kiel/ Kronshagen. Als verschworene Gemeinschaft wollen die "Krabben" mit der Zielsetzung Klassenerhalt wieder alle an einem Strang ziehen, um in der Frauen-Oberliga später ein erfolgreiches Finale zu feiern.

 

"Lieber ein kleiner, feiner Kader, der auch menschlich gut zueinander passt, als latente Unruhe in der Mannschaft zu haben. Solch positives Flair ist schon zu spüren. Jetzt müssen wir den Spaßfaktor der Vorbereitung nur noch durch stimmungsvolle Siege steigern", vertraut HSG-Trainer Fritz Sünkler seiner Truppe. Ist der propagierte Teamgeist wirklich dauerhaft willig, sollte die spielerische Entwicklung folglich nur recht und billig sein.

 

Mit den Neuzugängen Christiane Veldkamp (Kreis), Wencke Hetzer (Linksaußen), Anica Huß (Rechtsaußen) sowie Anna-Lena Tetzlaff (Rückraum) scheint Holstein jedenfalls bereits vor dem Saisonstart am Sonntag um 16.30 Uhr (Suchsdorfer Weg) gegen den MTV Heide die ersten echten Volltreffer gelandet zu haben.

 

Nur auf der Torwartposition gab der Transfermarkt nichts her, so dass die Last der Verantwortung allein auf den Schultern von Tatjana Cornehl ruht.

Neben dem Trikotsatz soll ab sofort auch ein neues Nervenkostüm zur Standardausrüstung gehören, um für alle Wagnisse fortan gut gewappnet zu sein. Im

Trainingslager, auf Turnieren und in Testspielen wurde nicht nur auf körperliche Fitness großen Wert gelegt, sondern auch viel für die mentale Stärke getan.

 

Verletzungssorgen blieben den Kielerinnen weitestgehend erspart. Annika Gerlach hat eine Halswirbelblockade auskuriert und hält die Fäden als Spielmacherin ob bestechender Frühform fest in der Hand. Wiebke Reimers und Angela Gaber sind als Leistungsträgerinnen auf der rechten Seite ebenfalls gesetzt. Kerstin Sommer und Meike Gronau dürften die Stammformation komplettieren.

 

"Der Tag der Wahrheit kann kommen. Ebenso, wie die Vorfreude steigt aber natürlich auch die Spannung. Gegen Heide wird sich zeigen, was die harmonische Vorbereitung wirklich wert war", äußert sich Fritz Sünkler optimistisch.

 

Kader - Torhüterin: Tatjana Cornehl - Feld: Kristina Büttner (zurück aus Schweden) Angela Gaber, Annika Gerlach, Meike Gronau, Sonja Hansen, Wencke Hetzer (SV Friedrichsort), Anica Huß (TV Laboe, A-Jugend), Wiebke Reimers, Kerstin Sommer, Anna-Lena Tetzlaff (VfL Fredenbek), Christiane Veldkamp (Olympia Neumünster), Franziska Ziegler.

 

Abgänge: Anja Pulwitt (pausiert, standby für den Notfall), Ulla Bielefeld (TSV Wattenbek), Sabine Brinker (Schwerin), Julia Schüring (Neubrandenburg), Dajana Schulz (Holtenau), Svenja Sturm, Agnieszka Szpila (unbekannt), Christina Gosch (DJK Flensborg), Henriette Haucke (Ahrensburg).

 

Trainer: Fritz Sünkler (im 3. Jahr).

Meisterschaftsfavoriten: TSV Altenholz, Olympia NMS.

Zielsetzung: Einstelliger Tabellenplatz.

 

 
 
Kieler-Woche-Cup 2005

 

„Kieler Nachrichten vom 19.6.06“

Altenholz gelang erster Kieler-Woche-Coup

 

Guter Sport und viel Spaß summierten sich beim 28. Kieler-Woche-Cup zu einem spannenden zweitätigen Hallenhandball-Spektakel. Zum ersten Mal bejubelten die Frauen des TSV Altenholz den Turniersieg. "Einfach ein echt geiles Gefühl", ließ TSVA-Trainer Sigurd Schreiber seinen Emotionen freien Lauf. Mit nur einer Niederlage ausgerechnet gegen den Erzrivalen TSV Owschlag überzeugten die Altenholzerinnen. "Als ich vor 25 Jahren nach Kiel zog und als Zuschauer auf der Tribüne saß, wollte ich immer unbedingt an diesem Turnier teilnehmen. Jetzt habe ich den Kieler-Woche-Cup sogar mit meiner Mannschaft gewonnen", wertete Sigurd Schreiber den Triumph als gutes Omen für die neue Oberliga-Saison.

 

Die Altenholzerinnen trumpften nicht nur zum Auftakt im Lokalderby gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen mit 20:15 auf, sondern sorgten in ihren gelben Trikots fortan auch gegen den Zweitligisten TSV Nord Harrislee sowie den mit vielen früheren "Krabben" wie Grit Seiler, Tina Asmussen oder Siggi Jungjohann erstklassig bestückten Kader der "HSG Antilope" und Grün Weiß Schwerin für Ballzauber.

 

Da Titelverteidiger PSV Rostock die Trophäe des Vorjahres nicht rechtzeitig zurück nach Kiel geschickt hatte, musste sich der neue Turniersieger zunächst mit einem Wanderpokal zufrieden geben.

 

Neben den Altenholzerinnen zeigten die "Krabben" der HSG Holstein als Tabellenvierter ebenfalls optimistisch stimmende Ansätze. "Das hat wirklich viel Laune gemacht. Ein erstklassig besetztes Turnier, in dem wir gut mithalten konnten. Auf dieser Basis möchten wir den Spaß und die Erfolge nun kontinuierlich steigern", zog Holstein-Coach Fritz Sünkler zufrieden sein Resumee.

 
 
 
„Kieler Nachrichten vom 17.6.06“
Wiedersehen der "Krabben"

 

Bereits zum 28. Mal veranstaltet die HSG Holstein/Kronshagen ihr zweitägiges Handball-Turnier für Frauenteams um den Kieler-Woche-Cup. Dabei dürfte von der ersten Minute am heutigen Sonnabend um 14 Uhr bis zur letzten Sekunde des finalen Spiels am morgigen Sonntag gegen 15.50 Uhr Spannung pur in den beiden Sporthallen des Schulzentrums am Suchsdorfer Weg garantiert sein.

 

Schon das Lokalderby der Oberliga-Rivalen zwischen den "Krabben" der HSG Holstein Kiel/Kronshagen und dem TSV Altenholz als sportliche Nummer eins der abgelaufenen Saison im Einzugsgebiet der Landeshauptstadt verspricht einen reizvollen Auftakt nach Maß. Aber auch die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern

möchten bei der Pokalvergabe ein gewichtiges Wörtchen mitsprechen. Nicht nur Grün-Weiß Schwerin, sondern auch der SC Motor Barth rechnen sich gute Außenseiterchancen aus.

 

Ein Wiedersehen gibt es für die Handball-Fans Holsteins mit den früheren "Krabben" Tina Asmussen, Diana Köhn, Christine Meyer, Iris Mainusch, Siggi Richert, Katrin Maukel, Ann-Christin Thoma sowie Katrin Gohlke, die als "HSG Antilope" mit der Zielvorgabe Turniersieg starten.

 

Favoriten sind aber Zweitligist TSV Nord Harrislee und Oberligameister TSV Owschlag.